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Perkins, Stephanie – Jemand ist in deinem Haus

Perkins, Stephanie – Jemand ist in deinem Haus

Autor: Perkins, Stephanie
Titel: Jemand ist in deinem Haus
Verlag: Arena
Übersetzung: Sonja Häußler
Erscheinungsdatum: 3. April 2018
Seitenanzahl Printbuch: 344 Seiten
Genre: Jugendthriller Empfohlenes Lesealter von mir 15/16
Zeitraum:
Band einer Reihe:
ASIN:B07BKPJXB2
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Nervenkitzel, eiskalt!
JEMAND beobachtet dich. JEMAND kennt all deine Geheimnisse. JEMAND ist in deinem Haus!
Eine grausame Mordserie hält den kleinen Ort Osborne in der Einöde Nebraskas in Atem. Haley Whitehall ist das erste Opfer. Doch nach und nach werden auch andere Schüler der Highschool von einem nahezu unsichtbaren Täter angegriffen …

Der grausame Mörder kennt die Gewohnheiten und Lebensverhältnisse seiner Opfer genau und versucht, sie mit einem perfiden Katz- und Maus-Spiel um den Verstand zu bringen. Makani rätselt mit ihren Freunden über das Motiv des Täters – und fürchtet, dass er auch sie ins Visier nehmen wird. Denn Makani hat selbst ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas weiß, und das ihr nun zum Verhängnis werden könnte.

Meine Meinung: Ich denke so langsam bin ich dann doch zu alt für die Probleme der Teenager. Das Buch so ist eigentlich recht spannend. Also die Mordszenen und auch die Verfolgung. Allerdings fand ich die Szenen dazwischen dann doch zu langweilig. Es wird keine Ermittlungsarbeit getätigt, was auch ein bisschen an Spannung erzeugen würde. Es geht doch dann um die Probleme, die Teenager so ab 15, ungefähr haben. Eltern, Beziehung, Schule, Mobbing. Da bin ich doch draussen. Vielleicht noch wenn Kinder in dem Alter im Haus leben um vielleicht einen Einblick in ihr Gefühlsleben zu bekommen. Die Morde waren dafür um so spannender. Leseempfehlung ab 14 finde ich da vielleicht bisschen zu früh. Frühestens ab 15. Für Jugendliche eine spannende Lektüre, für Erwachsene vielleicht nicht mehr ganz so interessant.

Schreibstil: Der Schreibstil war angenehm. Trotzdem es ein Jugendthriller war, konnte man dem ganzen gut folgen.
Figuren: Die Hauptcharaktere fand ich ganz gut gelungen und man konnte sich ihnen auch öffnen. Die Freunde fand ich jetzt nicht so spannend, ich denke austauschbar.

Atmosphäre und Spannung: Ein Hoch und Tief. Die Morde waren sehr spannend und vermittelten eine starke Atmosphäre, der Rest war für mich eher langweilig und unwichtig. Mir hat so bisschen auch der Thrill gefehlt, dass der Mörder in die Häuser eingedrungen ist um seine Opfer zu verunsichern. Das ging irgendwie unter.

Originalität: Nichts was man nicht schon in etlichen Filmen gesehen hat. Allerdings fand ich den Grund des Mörders ziemlich gut. Mal was anderes.

Fazit

Es ist ein Jugendthriller, das darf man hier nicht aus den Augen lassen. In meiner Teenagerzeit wäre ich begeistert gewesen über die Spannung und dann auch die Probleme, die ja auch meine waren, teilweise. Als Erwachsener hatte ich Spass an den Morden, die waren sehr spannend, allerdings die Probleme der Teenies haben mich dann doch eher gelangweilt. Deswegen würde ich für Erwachsene eine vorsichtige Empfehlung aussprechen, für Zwischendurch schon mal geeignet.

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Saturday Sentence – Jemand ist in deinem Haus

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen mögen:

Nimm deine aktuelle Lektüre

Perkins, Stephanie – Jemand ist in deinem Haus

Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 (oder bei Ebook Pos 158) und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.
Als Alternative: wenn du kein neues Buch gestartet hast, oder weniger Seiten hast, wähle von deiner aktuellen Seite den 10. Satz und stelle ihn uns vor.

Officer Gage.

Oh einer meiner Lieblinge….schön aussagekräftig..hihi.

 

Meine Meinung:

Das Buch langweilt mich leider. Die Morde sind sehr gut beschrieben und auch spannend umgesetzt, aber alles andere drum herum finde ich langweilig. Somit zieht sich das Buch auch…aber ich habe es mir ja bewusst ausgewählt, weil ich was lockeres wollte. Der Mörder wurde etwa kurz nach der Hälfte bekannt gegeben. Und jetzt wird leider nicht der Versuch beschrieben ihn zu finden. Wir befinden uns in der Teeniehölle.

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Kurzrezi Filme

Mai

 

Klick – Rewatch – Komödie/Romanze Ich konnte mich auch beim erneuten gucken amüsieren. Das ist noch ein Sandlerfilm, der Spass macht. Seine neueren Sachen sind ja doch eher nicht so gut. Aber hier kann man sich schon noch richtig amüsieren. Ein Film, der Spass macht und so manchmal wünscht man sich auch so eine Fernbedienung.

Meinung: Spassiger Filmgenuss.

Die Mitchells gegen die Maschinen Komödie/Sci-Fi/Anime Die Gefahren, die von einer K.I. ausgehen werden hier ganz gut dargestellt. Ich konnte nicht so oft lachen, wie ich es erwartet hatte, aber fühlte mich doch ganz gut unterhalten. Natürlich war der Hund das beste und hat ja auch einiges an der Rettung der Menschheit bewirkt.

Meinung: Kurzweilig, spassig,

Thunder Force Komödie/Action Melissa McCarthy hat einen besonderen Stil von Humor – eher immer etwas burschikos, selten vulgär. Sie spielt gerne so ein bisschen den Trampel. Ich sehe sie ja schon ganz gerne – aber es wirkt jetzt schon ein bisschen abgenutzt – austauschbar. Die Kombi mit Octavia – ich weiss nicht, die beiden haben irgendwie nicht so ganz harmoniert. Trotzdem ist es eine nette Unterhaltung, die man schon sehen kann. Nichts aussergewöhnliches.

Meinung: Nett, Austauschbar, Unterhaltung vorhanden

Keanu Komödie/Action Eher etwas langatmig und wenig lustig. Die Katze ist natürlich das Highlight und ich bin kurz davor unsere umzutaufen, da sie auch immer so meckert. Es fehlt ziemlich der Witz. Obwohl genug witzige Situationen geschaffen wurden. Aber wahrscheinlich war das „Schaffen“ eher das negative daran.

Meinung: Nicht unbedingt nötig zu schauen

Girls Trip Komödie/Drama Ei – ich hab ziemlich gelacht. Wirklich. Es war teilweise so komisch, dass man manchmal Luft holen musste um beim Lachen nicht zu ersticken…das meine ich Ernst. Aber…..der Rest des Filmes war mir teilweise einfach zu vulgär. Trotzdem würde ich ihn empfehlen. Denn die witzigen Passagen sind es echt wert. Nur wie gesagt….zu oft unter der Gürtellinie und dadurch eher geschmacklos

Meinung: Total witzige Szenen, aber leider zu vulgär.

Raya und der letzte Drache Fantasy/Anime Top. Der Film hat mir mehr als Spass gemacht. Er war einfach Zucker. Nicht nur, dass es kein Romantikfilm war – auch die Figuren waren total klasse. Ich kann hier wirklich uneingeschränkt empfehlen – schaut es euch an. Ich hatte viel Spass.

Meinung: Super Spass für die ganze Familie. Total süss und herzig

 

 

Juni

Great White Thriller/Tierhorror Es ist nicht die Neuverfilmung des Kultfilms „Der Weisse Hai“. Das ist schon mal gut. Ansonsten ist der Film sehr durchschaubar und birgt keine Überraschungen. Aber für einen Tierhorror zählt er schon zu den besseren und wenn man mal Lust auf einen Haifilm hat, kann man hier mal einschalten.

Meinung: Unterhaltend, aber nicht überraschend. Klischeebehaftet, keine Überraschungen.

Army of the Dead Horror/Action/Zombies Der Hype ist wohl doch ein bisschen übertrieben. Dann hat er noch Überlänge. Fast 2,5 Stunden. Er war schön Actionreich und die Masken waren schon ziemlich gut. Allerdings fand ich die Story eher mittelmässig zusammen geschustert. Klar es muss ein Zugpferd geben, das die Menschen in die abgesperrte Zone bringt, aber mir war einfach zuwenig von den Zombies – diese Alpha da hätte mehr drin sein müssen. Die Nebenstory war total überflüssig. Und das Ende war schon irgendwie unbefriedigend. Man kann den Film kann man schon mal gucken, aber man sollte sich nicht von dem Hype anstecken lassen. Dann kann man vielleicht den Film richtig einordnen.

Meinung: Viel Action, Hype übertrieben, Story verhungert bisschen.

Shadow in the Cloud Krieg/Horror Kann man sich denn nicht auf eine Storyline einigen? Japaner, Gremlins, Frauenrechte? Wenn man sich auf eins konzentrieren würde, wäre vielleicht ein guter Film entstanden. So ist alles eher mal angeschnitten und nicht richtig aufgeklärt. Ich war doch eher enttäuschend. Einfach zuviel Kochstellen.

Meinung: Keine gerade Storyline, gefühlt nur lose Fäden. Potential vorhanden, aber leider verhungert.

[Abgebrochen] Nereus – Geh‘ nicht ins Wasser Horror/Mystery Wir hatten schon lange keinen Abbruch mehr – aber hier waren dann doch unsere Grenzen. Die Synchro hätte man noch verkraften können. Aber das Drehbuch – die Schauspieler….Nein – das wäre Zeitverschwendung gewesen.

Meinung: Lasst es

 

 

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Triana, Kristopher – Geh und finde den River Man

Triana, Kristopher – Geh und finde den River Man

Autor: Triana, Kristopher
Titel: Geh und finde den River Man
Verlag: Festa
Übersetzung: Stephanie Pannen
Erscheinungsdatum: 03.05.2021
Seitenanzahl Printbuch: 256 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 29.05.21-06.06.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: Keine, da limitierte Sammlerausgabe.
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Inzest, Gewalt, Brutalität

Klappentext

Fans. Groupies. Stalker. Diese Leute würden alles tun für ihre Idole, seien es Rockstars, Schauspieler … oder sogar Serienmörder.
Lori ist so eine Fanatikerin. Ihre Besessenheit gilt Edmund Cox, einem Sadisten, der mehr als 20 Frauen abgeschlachtet hat. Sie hat eine Beziehung zu Cox aufgebaut, um ihn im Gefängnis besuchen zu dürfen.
Als der Mörder sie auf eine Reise schickt, nimmt Lori die Aufgabe begeistert an. Sie soll in der Hütte von Cox einen Schlüssel holen, um ihn einer mysteriösen Gestalt zu geben, die nur als der River Man bekannt ist.
Ist der River Man real oder nur eine urbane Legende? Lori wird erfahren, dass er definitiv kein Mensch ist – zumindest nicht mehr.

»Er ist einfach der River Man. Er ist auf keiner Karte zu finden. Hat eine Hütte, aber keine Adresse. Der Fluss ist sein Zuhause. Folge der Strömung flussabwärts. Du wirst ihn finden, wie ich ihn gefunden habe. So, wie er meine Lori finden wird.«

Meine Meinung

Dieses Buch geht wirklich tiefer, als man von einem Horrobuch erwarten würde. Erstmal mag ich sowieso, wenn man mal andere Fabelwesen oder Monster kennen lernt und nicht die typischen Vampire, Werwölft, Zombies und Co. Hier haben wir einen Mythos, der Wünsche erfüllt, aber dafür das schlimmste von dir will. Dein dunkles Ich. In diesem Buch ist der eigentliche Horror der Weg zum River Man. Lori hat sich in sich zurückgezogen und hofft auf ein bisschen Ruhm durch den Kontakt zu Ed. Dieser hat sie auf eine dunkle Reise geschickt. Wir lernen Lori und Loris Gefühlswelt kennen. Und die ist wirklich dunkel. Missgunst, Hass, Neid beherrscht ihre Jugend und das vergraben in ein normales Leben birgt tiefe Unzufriedenheit. Deswegen. Tief berührt einen Loris Gefühlswelt. Aber ganz unblutig und ohne Brutaltiät geht es nicht. Gegen Ende spitzt sich das dann zu und wird bisschen abgedreht. Ich fand es war ein wahrer Pageturner und finde schade, dass man es nur in englischer Version kaufen kann, da es im deutschen nicht als Ebook erscheinen wird. Und die Printausgabe nur als limitierte Sonderausgabe erhältlich war. Ich hab es ausgeliehen bekommen.

Schreibstil: Der Stil war sehr gut und flüssig. Man konnte trotz einiger Zeitsprünge gut folgen.

Figuren: Hauptcharaktere sind Lori und ihre Schwester Abby, die trotz dem sie die Ältere ist kindlich im Geiste ist und ein Pflegefall. Beide Charaktere waren wirklich gut dargestellt. Man konnte sich sehr gut in beide einfinden. Die Nebencharaktere konnten einen aber auch überzeugen.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre fand ich sehr bedrückend und dadurch, dass wir uns ständig in Loris Gedankenwelt befanden auch sehr düster und verbittert. Aber auch der Weg zum River Man war gruselig. Ein dunkler Wald und kleine Hütten mit verschrobenen Einsiedlern. Spannung war hier sehr hoch.

Originalität: Ich fand schon die Idee mit dem River Man einfach originell. Ein neues Monster, das man kennen lernt. Und nicht nur der River Man, sondern auch die in einem selbst.

Fazit

Ein tiefgehender Horror begleitet einem beim Lesen. Bei manchen Pausen musste ich manchmal so an meine Gedanken denken und die sind auch nicht immer in Regenbogenfarben gehüllt. So manchmal kann man sich fast in Lori erkennen. Nicht das extreme, aber ich fand manches beängstigend bekannt. Ich fand, der wahre Horror dieses Buches war der Weg zum River Man. Ein psychologisch eng und bedrückender Roman.

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Fitzharris, Lindsey – Der Horror der frühen Medizin

Fitzharris, Lindsey – Der Horror der frühen Medizin

Autor: Fitzharris, Lindsey
Titel: Der Horror der frühen Medizin
Verlag: Suhrkamp Verlag
Übersetzung: Volker Oldenburg
Erscheinungsdatum: 9. Juli 2018
Seitenanzahl Printbuch: 276 Seiten
Genre: Horror, Thriller, Sachbuch
Zeitraum: 11.05.21-29.05.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B076VSNMZJ
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Kokain als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert … Lindsey Fitzharris erzählt vom Leben dieses Mannes und vom Horror, den ein einfacher Arztbesuch damals bedeutete – schaurig, unterhaltsam, erhellend.

Als Joseph Lister 1844 sein Studium in London beginnt, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs: Die Krankenhäuser sind überfüllt und verseucht. Um aufgenommen zu werden, müssen Patienten genug Geld für die eigene Beerdigung mitbringen. In den Operationssälen arbeiten Chirurgen in Straßenklamotten vor schaulustigem Publikum. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht im Geringsten Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Joseph Lister wird Chirurg, er will ganz praktisch helfen. Und von Neugier und hellem Verstand geleitet, entwickelt er eine Methode, die das Sterben vielleicht beenden kann …

Meine Meinung

Dieses Buch ist faszinierend. Man kann es nicht einfach so ratz-fatz durchlesen. Es geht schon ein bisschen an die Nieren, da es der Realität entspricht. Die Bedeutung Operation gelungen – Patient tot hat hier seinen Ursprung. Natürlich weiss man aus diversen Filmen/Serien/Romanen, dass die Verhältnisse der Medizin echt übel war – aber hier bekommt man gezeigt wie schlimm es wirklich war. Die Todesrate war schon fast bei 100% Krankenhäuser waren Totenhäuser. Man hatte eher die Chance zu Hause zu überleben als in einem Krankenhaus. Aber diese Behandlung war nur für Reiche. Wir können uns bei Lister bedanken, dass er aufmerksam war und sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man denn die Postoperative Genesung überlebt. Krass ist auch die Medizinkollegen, die so lange sich gegen den Fortschritt und die Beweise gewehrt haben. Aber im Endeffekt hat der Erfolg gesiegt und wir müssen nicht mehr in diese Elenden Behandlungen zurück.

Schreibstil: Man muss sich erst ein bisschen dran gewöhnen. In dem Buch werden viele Briefe zwischen den einzelnen Parteien veröffentlich. Teilweise Auszüge oder auch Veröffentlichungen. Dazwischen wird immer wieder der normal erzählt. Es ist manchmal ein bisschen trocken – aber nicht so schlimm wie bei einem reinen Sachbuch. Hier kommt der Stil in Romanform doch gut zur Geltung.

Figuren: Da es eher in einem sachlichen Ton gehalten wird und auch nicht soviel Privates der Personen erzählt wird, bleiben die Personen doch eher unpersönlich und man kann sich nicht so mit ihnen identifizieren. Auch kommt hier die englische Steifheit der Charaktere sehr deutlich zu Tage. Diese ständige höfliche aber arrogante Art der Elite ist echt faszinierend und nervig.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist wirklich sehr düster und auch ein bisschen eklig, da man auch die OP-Methoden erzählt bekommt. Es ist wirklich sehr bedrückend, dass die Menschen früher für viele Chirurgen einfach nichts Wert waren.

Originalität: Ich finde es sehr gut, dass hier ein Sachbuch ein bisschen als Roman aufgebaut ist. Denn als reines Sachbuch, das voll mit Fachausdrücken wäre, würde es kaum den Markt bedienen. So kann sich jeder, der Interesse an der frühen Medizin hat, hier gut zurecht finden. Die wenigen Fachausdrücke sind sehr gut erklärt und man fühlt sich nicht aussen vor.

Fazit

Ein Buch, das auf jedenfall jeder Mediziner lesen sollte um die Anfänge und die Bereicherungen richtig zu schätzen weiss. Aber auch für jeden anderen ausserhalb des Medizinischen Bereiches eine interessante Lektüre. Wir können uns bedanken, dass wir heute leben. Wir können Danke sagen für Ärzte wie Listner und Patienten, die für uns gestorben sind. Dieses Buch geht manchmal schon ein bisschen an die Nieren, da die Behandlungsmethoden mit unserem modernen Wissen nicht nachvollziehbar ist. Es ist aber wirklich nicht für Zartbesaitete. Es ist blutig, eklig aber sehr, sehr interessant.

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[Game] Days Gone

Ich verweise auf vorherige Bewertungen  Ich bin kein Profigamer und hier findet ihr keine Walkthroughs oder Tipps – sondern einfach nur einen kleinen Einblick wie ich dieses Spiel fand.

  • Erscheinungsdatum 26. April 2019
  • Spielentwickler: SIE Bend Studio
  • Plattform: PlayStation 4
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Spielformat Open World
  • Bildquellen durch Klicken auf die Bilder

Inhalt (Quelle)

Die Handlung des Spiels beginnt zwei Jahre nach einer globalen Pandemie, die weltweit beinahe alles Leben ausgelöscht und Millionen von Menschen in sogenannte „Freakers“ verwandelt hat. Bei diesen Freakers handelt es sich um intelligenzlose, wilde Kreaturen, die mehr Tier als Mensch sind, sich jedoch schnell weiterentwickeln und alles andere als träge sind.

Protagonist von Days Gone ist Deacon St. John, ein ehemaliger „Outlaw“-Biker, der bei dem Ausbruch der Pandemie seine Ehefrau Sarah kurz nach der Hochzeit verloren hat. Wegen des Verlusts verbittert, kämpft er sich als Kopfgeldjäger durch eine postapokalyptische Spielwelt, der sogenannten Farewell-Wildnis, die landschaftlich dem amerikanischen Bundesstaat Oregon nachempfunden ist. Auf seiner Kutte trägt St. John das Backpatch (Rückenabzeichen) des fiktiven Motorradclubs Mongrel MC Farewell, mit dem blutigen Kopf eines Kettenhundes an einer Kette als Centerpatch.

Meine Meinung:

Dieses Spiel ist so eine Sache. Ich habe verdammt oft geflucht aber hatte auch einfach nur Bock weiter zu spielen. Der Daumen nach unten ist für die Bugs

Negativ:

Die Steuerung auf dem Bike ist eine Katastrophe. Wenn man ein klein bisschen den Stick des Controllers bewegt hat ist man sofort ins Schlingern gekommen und hat ewig gebraucht um sich wieder zu fangen. Es gibt unheimlich viele Bugs. Z. B. holt man sich einen leiseren Auspuff kann es passieren, dass man dann gar keinen Ton mehr hat und das erschwert die Kämpfe schon. Nervig bei Openworld Spielen ist, dass man einfach ständig das selbe macht. Es ist nur immer ein bisschen anders verpackt. Aber es macht auch manchmal den Reiz aus, da man sich da ja auch erproben kann. Waffen, Kills, alles kann man bis zur Perfektion ausprobieren. Die Zombiehorden waren mir immer bisschen zu schwer, die hat mein Mann dann gelöst. Ich bin nämlich gerne hektisch und die Waffen waren genauso leicht zu verreisen, wie das Bike.

Bug: Die waren hier echt extrem. Einmal sind wir in die Luft geflogen und dort hängen geblieben. Horden sind einfach verschwunden, eine konnten wir erst nach dem 3. Neustart beenden. Lebensbalken haben den Erfolg nicht richtig angezeigt. Frozen Pictures. Am Ende sind wir zwei mal rausgeflogen und dachten wir könnten das Spiel nicht beenden. Es war oft sehr nervig. Da wir offline gespielt haben. Es gibt wohl Patches, die das ein bisschen ausgleichen. Die Veröffentlichung des Spiels wurde sooft verschoben und der Kauf ist auch nicht so billig – da kann man eigentlich erwarten, dass die Bugs fast ausgeschlossen sind. Auch fand ich das Fadenkreuz wirklich bescheiden. Ganz dünn und im Schnee – Weiss auf Weiss – feuert eure Beta-Tester – ernsthaft.

Feeling: Es hat, trotz den negativen Punkten unheimlich Spass gemacht zu spielen. Ein Spiel, das schon ein bisschen süchtig macht. Ein Adrenalinstoss nach dem anderen, der so ein bisschen Sucht auslöst.

Bleibt nach dem Abspann dabei. Es gibt nämlich noch kleine Mini-Missionen, die man noch erledigen kann.

Schade, dass die Fortsetzungen erstmal gecancelt wurden.

Fazit

Ein Openworldspiel, bei dem man schon einiges an Geduld mitbringen muss. Es ist stark verbugt und die Steuerung ist manchmal echt nervig. Aber trotzdem schafft es richtigen Spiele Spass aufzubauen und man kann es nicht erwarten mit Deacon auf dem Bike die Welt ein bisschen sicherer zu machen.

 

Veröffentlicht in Serienmittwoch

Serienmittwoch 279: News

Heute bei Corly

Serienmittwoch 

Interessieren euch Seriennews und wo bekommt ihr sie her?

Oh ja. Seriennews finde ich immer interessant. Da lese ich sogar manchmal die Hintergründe. Nur nicht zu oft, da man da gerne mal gespoilert wird.

Meine Quellen sind:

Wunschliste TV – da bekomme ich wöchentlich den Newsletter und auch die Serien, die ich auf meine Liste gesetzt habe, werden mir dann regelmässig geschickt. Da weiss ich dann immer, wann sie ausgestrahlt werden.

Fernsehserien.de – da schaue ich gerne nach News und auch Ausstrahlungstermine. Das finde ich da sehr übersichtlich. Allerdings haben sie das jetzt so mit Werbung vollgepumpt….das nervt ziemlich.

Serienjunkies.de – da schaue ich gerne nach wenn es etwas detaillierter sein soll. Da bekommt man auch mal mitgeteilt ob Serien eingestellt wurden. Allerdings finde ich sie oft sehr umständlich und unübersichtlich. Aber die News mag ich da sehr gerne.

Wikipedia – da findet man auch gerne mal ob die Serien eingestellt wurden, oder verlängert.

Moviepilot – da kann man sich auch gut über die Veröffentlichungen erkundigen – und da hole ich mir immer die Bilder – da gibt es oft viel Auswahl.

Blog – auf einigen Blogs werden Neuankündigungen präsentiert. Da schau ich auch gerne mal rein.

Wo holt ihr euch die Infos her?

Was gucke ich zur Zeit.

Im Moment bin ich immer noch out of order – im Programm ist noch Burn Notice – aber im Urlaub haben wir halt jetzt mehr gezockt. Das sind dann immer so Phasen – dann spielen wir monatelang nicht.

 

Veröffentlicht in Mittendrin Mittwoch

Mittendrin Mittwoch – Jemand ist in deinem Haus

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Eine Aktion von elizzi91

Perkins, Stephanie – Jemand ist in deinem Haus

Der Abend legte sich über die Stadt. In den blauen Schatten sammelten sich Flecken weißen Schnees, doch auf den Straßen und Gehwegen schmolzen die Flocken weiterhin. Makani stellte sich vor, wie sich das weiße Pulver auf die Gedenkstätte an der Schule legte und die Blumen, Karten und Plüschlöwen puderte.

Pos 252/ 528

 

Meine Meinung:

Tja – ich bin wohl für ein Teeniethriller doch zu alt? Die Morde sind super spannend – und vielleicht doch ein bisschen zu heftig für Teenies – vielleicht so ab 16 ist noch ok. Aber das dazwischen ist langweilig. In Teenieprobleme kann ich mich dann doch nicht mehr reinversetzen. Aber jetzt will ich auch wissen wer der Mörder ist..also halte ich durch.

Veröffentlicht in Fragenchallenge

SELF-STATEMENTS: THE IMPORTANCE OF BEING ASKED

Heute gibt es wieder spannende Fragen bei GINADie Fragen sind zum Teil noch von Aurélie Bidermann

1. Hast du schon einmal versucht, den Look eines Prominenten nachzuempfinden?

Ja natürlich – ich bin ein Kind der 80er – also habe ich natürlich Madonnas Look versucht nach zu machen.

2. Welcher Alptraum weckt dich nachts auf?

Meistend wenn es um die Tiere geht. Gestern bin ich wach geworden, weil ich geträumt habe die Leine sei gerissen und der Hund haut ab…..also meistens, dass sie irgendwie abhauen.

3. Was tust du wenn du nicht schlafen kannst?

Löcher in die Luft starren. Mich rumwälzen und den Gedanken folgen, die unweigerlich dann einsetzen. Ich könnte aufstehen – aber ich hoffe ja, dass ich einschlafen.

4. Was findet sich immer in deinem Kühlschrank?

Essen. Ne – warte Milch – entweder für Kaffee oder so…

5. Welcher Song erinnert dich an deine Teenagerzeit?

Ich wollte eigentlich schreiben, alles aus den 80ern, aber das stimmt nicht – diese Musik macht mir Laune – hm…Papa don´t preach Madonna. Ich mochte den Song hab ihn aber nicht verstanden. Und immer wenn ich ihn höre, muss ich dran denken.

6. Welcher bringt dich zum Weinen?

zum Weinen nicht – aber es macht mich schon bisschen traurig – was man dann nicht macht

7. Welcher bringt dich zum Tanzen?

Meine Freundin und ich haben diesen Film hoch und runter geguckt noch vor dem 1. Teil.

8. Das peinlichste Lied, das du in der Dusche singst?

Ich singe nicht unter der Dusche.

9. Der beste Ratschlag, den du jemals erhalten hast?

Wow – da gibt es bestimmt was – aber mir fällt nichts ein…

10. Dein Lieblingswort?

Urlaub

11. Dein Lieblingsschimpfwort?

Ist das noch ein Schimpfwort? Scheisse? Oder ist es schon alltagstauglich?

12. Ein kleiner alltäglicher Luxus?

Kaffee und ein Stück Kuchen.

13. Deine nächste große Anschaffung?

Ich will da nichts bereden – denn wenn würde ein Gerät kaputt gehen und da hab ich echt kein Bock drauf.

14. Welchen Film hast du zuletzt gekauft?

Der Tag des Falken – ich liebe diesen Film

15. Welche Serie schaust du aktuell?

Burn Notice – ich will mal paar alte Serien beenden.

16. Welche wirst du als nächstes schauen?

Wahrscheinlich Mrs Maisel Staffel 3

17. Welche Streamingdienste benutzt du, falls du welche benutzt?

Netflix, Prime

18. Welchen Film hast du zuletzt geschaut?

Army of the Dead

19. Warum hast du ihn ausgewählt?

Hype und mein Mann war schon ganz wild drauf.


So, das war es wieder von mir – jetzt seid ihr dran. 😊

1. Hast du schon einmal versucht, den Look eines Prominenten nachzuempfinden?
2. Welcher Alptraum weckt dich nachts auf?
3. Was tust du wenn du nicht schlafen kannst?
4. Was findet sich immer in deinem Kühlschrank?
5. Welcher Song erinnert dich an deine Teenagerzeit?
6. Welcher bringt dich zum Weinen?
7. Welcher bringt dich zum Tanzen?
8. Das peinlichste Lied, das du in der Dusche singst?
9. Der beste Ratschlag, den du jemals erhalten hast?
10. Dein Lieblingswort?
11. Dein Lieblingsschimpfwort?
12. Ein kleiner alltäglicher Luxus?
13. Deine nächste große Anschaffung?
14. Welchen Film hast du zuletzt gekauft?
15. Welche Serie schaust du aktuell?
16. Welche wirst du als nächstes schauen?
17. Welche Streamingdienste benutzt du, falls du welche benutzt?
18. Welchen Film hast du zuletzt geschaut?
19. Warum hast du ihn ausgewählt?

Veröffentlicht in Montagsfragen

Montagsfrage – Re-Read und das Erwachen

Heute die neue Montagsfrage von Antonia

Gibt es Bücher, bei denen sich eure Meinung über sie beim Nochmals-Lesen vollkommen geändert hat? (inspiriert von Literarische Abenteuer)

Früher habe ich tatsächlich öfter mal Bücher erneut gelesen und fand es meistens auch noch gut.

Heute mache ich das wirklich eher selten. Vielleicht ein Reihenteil, wenn ich weiter lesen will. Aber auch selten. Es gibt einfach zuviel interessante neue Geschichten. Da bleibt keine Zeit für die alten. Selbst wenn man es sich gerne vornimmt.

Aber auch ich schaffe es hin und wieder. Und leider – leider, habe ich mir damit meine Erinnerung kaputt gemacht.

Zwei Bücher, die ich damals richtig, richtig spannend fand – da war ich so 16-18 die hab ich 10-20 Jahre später noch mal gelesen. Und sie waren so richtig, richtig langweilig. Ich empfand es wirklich als herben Verlust, da ich so spannende Geschichten verloren habe.

Deswegen meide ich Re-Reading – vorallem von Spannungsbüchern wie Thrillern.

 

Wie ist es bei euch? Habt ihr auch schon geliebte Geschichten verloren, weil ihr sie erneut gelesen habt?