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Bücher sind die Freiheit des Geistes

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

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Autor: Markus Heitz
Titel:  Area – Die Rückkehr der Götter
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 85 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum  19.02.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Deutsche Autoren Challenge
Klappentext

AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark Fiction- eSerial des Meisters der Phantastik!
Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? Das Prequel zu »AERA – Die Rückkehr der Götter« beschreibt, wie die Götter am 21. Dezember 2012 auf die Erde zurückgekommen sind und wie sich die Welt seitdem bis zum Start von AERA im Jahre 2019 verändert hat …
Zum Inhalt kann ich nur sagen. Dieser Kauf hat sich nicht gelohnt. In diesem Prequel soll beschrieben werden wie sich die Welt seit der Ankunft verändert hat. Es werden eher Auszüge veröffentlicht, die in Radiosendungen gelaufen sind, Interviews mit Menschen und Fernsehauftritte. Also für mich nichts, was mich in der Story irgendwie weiter bringen würde. Es war fast so gar so, dass ich gar nicht anfangen wollte die Reihe zu lesen. Es hat mich wirklich fast abgehalten. Aber es klingt halt interessant. Deswegen werde ich auf jeden Fall starten.

Handlung gibt es hier wirklich nicht. Es werden nur einige Ereignisse dargestellt, die seit 2012 vorgefallen sind. Aber keine zusammenhängende Geschichte erzählt.
Schreibstil ist deswegen auch nicht zu beurteilen.
Atmosphäre kam nämlich durch diesen Zeitungsschnippelstil keine auf. Ebensowenig wie Spannung

Fazit

Dieses Prequel kann man sich sparen. Ich fand es wenig informativ noch hilfreich für die Geschichte.

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2

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Autor: Stefan Krell
Titel: Urlaub in der Apokalypse 2
Verlag: Epubli
Erscheinungsdatum: April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 476 Seiten
Genre: Horror, Thriller, Zombie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 06.02.17-18.02.17
Band einer Reihe: Ja – Band 1 
Challenge: Serienkiller Challenge, Deutsche Autoren Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: In Mallorca ist eine Zombieepedemie ausgebrochen. Die meisten haben nicht überlebt. Auf einem Kreuzfahrtdampfer gibt es etwa 3000 Überlebende. Die Protagonisten aus dem 1. Band finden dort Zuflucht. Was ist aber wenn die Nahrung knapp wird?
Wo – Spanien – Mallorca

Klappentext: Gestatten, mein Name ist Karl. Ich habe Grauenvolles hinter mir. Meine Frau wurde gebissen. Ich musste vor ihr fliehen und schaffte es mit Mühe und Not zurück ins Hotel. Ich verbarrikadierte mich, während draußen die Welt unterging. Ich wäre verhungert, hätte mich nicht dieser Mann mit dem Boot gerettet. Zusammen konnten wir überleben, bis wie durch ein Wunder ein Kreuzfahrtschiff den Hafen von Palma anlief. Es gelang uns, an Bord zu gehen. Doch auch hier fanden wir nur Angst, Hunger und Verzweiflung. Dennoch glaubte ich, vorerst sicher zu sein. Das war ein Irrtum…

Zum Inhalt: Achtung Spoiler. Karl und sein Retter aus dem ersten Band treffen auf ein Kreuzfahrtschiff, mit etwa 3000 Überlebenden. Sie finden dort Zuflucht und können durch ihre Erfahrungen unterstützen, denn die Nahrung wird knapp. Bei einer Besprechung kommt es zu einem Ausbruch auf dem Schiff, der schnell gebannt ist. Aber wir verlieren einen der Besten. Es werden Ausflüge an Land getätigt um Nahrung zu finden, dies endet in einer Katastrophe. Erneut kommt es zu einem Ausbruch auf dem Schiff, diesesmal kann er nicht abgewehrt werden. Viele sterben, einige schaffen es um dann erleben zu müssen, wie sich ein Diktator erhebt. Alpha – Hermann hat einige Gesellen um sich gescharrt, die ihm blind folgen. Er siebt gnadenlos aus. Wer nicht bereit ist zu helfen, egal ob Krank oder Alt, wird nicht aufgenommen. An Karl hat er einen Narren gefressen. Aber die Gemeinschaft ist unvorsichtig. Es kann nur in einer Katastrophe enden. Karl einziger Wunsch ist es Bilder seiner Töchter zu holen und seine Frau zu erlösen. Wird er das schaffen und überleben?

Die Handlung ist diesesmal ganz anders als beim ersten mal. Hier fehlt mir der Sarkasmus aus dem ersten Band. Karl ist ein netter Kerl, aber halt ein ganz anderer. Er erlebt diese Situation natürlich ganz anders. Karl ist älter, übergewichtig und fast blind ohne seine Brille. Er fügt sich Alpha, da ihm nichts anderes übrigbleibt. Das ist das, was mir am ersten Band schon gut gefallen hat. Hier werden keine Helden geboren. Hier geht es um einen ganz normalen Menschen, mit gebrechen und handycaps der versucht best möglich zu überleben. Dazu gehört auch sich unterzuordnen, wenn man erkennt, das ist die einzige Möglichkeit es zu schaffen. Es ist ein absolut realistisches Bild, das Stefan Krell hier aufbaut. Das gefällt mir. Ich habe nichts gegen Helden wie Daryl und Rick und es ist durchaus möglich, dass jeder über sich hinaus wächst. Aber eher wird es so sein wie Stefan Krell es hier aufzeigt. Man wird in einer Masse mitgeschwemmt und versucht best möglich zu überleben. Dazu gehört auf seine Brille zu achten und sich über eine benutzte Zahnbürste zu freuen. Seine Umgebung genau beobachten, vorbereitet sein und sofort reagieren, wenn es gefährlich wird.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Allerdings hat es mich genervt, dass ständig Wiederholungen aufgetaucht sind. Karl hat ständig Gedanken uns Szenen Wiederholt. Es war manchmal wie in einer Serie, in der dann „was bisher geschah“ kam. Karl hat sich wirklich sehr oft wiederholt. Ich kann mich düster erinnern, dass es im ersten auch so war, aber nicht so extrem. Es ist nicht so, dass man innerhalb eines Buches so viel vergisst, dass es in Dauerschleife wiederholt werden muss. Das war wirklich nervig. Die Atmosphäre hat er gut eingefangen. Er hat das Gedrängel und den Egoismus der Menschen gut dargestellt und auch der Aufstieg des Diktators fand ich gut beschrieben.
An Spannung hat es diesesmal leider gehapert. Erstmal durch die Wiederholungen und diese lange Zeit auf dem Schiff, in der nicht so viel passiert ist sondern mehr geplant wurde. Die hat sich ziemlich gezogen.
Originell fand ich die Geschichte, deshalb weil man gut hineingezogen wurde, da alles in meiner Augenhöhe passierte. Es waren nicht irgendwelche abgedrehten Stunts und Aktionen die es für mich zur Geschichte gemacht haben, sondern diese Realität die mich einbezogen haben.
Fazit

Ich fand die Art, wie die Geschichte gesponnen wurde wirklich gut. Man konnte sich mit allen gut identifizieren. Selbst mit den Diktatoren. Denn jeder hat jemanden in seinen Umkreis, der so abdrehen würde wenn er/sie an die Macht kommen würde. Ich habe es schon oft gesehen, wenn jemand in meiner Firma befördert wurde, wie sie sich veränderten.  Leider hat es mich diesesmal nicht ganz so begeistert wie Band 1, da irgendwie nicht so richtig Spannung aufkam. Vor allem im ersten Teil auf dem Schiff. Die ständigen Wiederholungen von Karls Gedanken haben es auch nicht einfach gemacht. Es soll noch einen dritten Band geben. Auch den werde ich mir bestimmt anschaffen.

3,9 von 5

Charaktere

Karl – Er war der Begleiter aus dem Mann im ersten Buch. Er hat es überlebt und sein einziger Wunsch ist es seine Frau zu erlösen und die Bilder seiner Töchter zu holen. Er ist ein Mitschwimmer, der aber auf jeden Fall seine Chancen nutzt wenn sie vorhanden sind. Sei es Einfluss auf den Anführer auszuüben oder seine Erfahrungen zu teilen. Aber er ist auch sehr vorsichtig und gut vorbereitet, da er ein guter Beobachter ist. Allerdings wandert er oft an der Grenze der Depression. Er hat eine schlimme Erfahrung gemacht und wurde dadurch zum Alkoholiker.

Peter – Der Intelligente – Peter hat viele gute Ideen als es darum geht an Land zu gehen. Allerdings ist er sehr ängstlich und unsicher. Was ihn aber nicht davon abhält sich physisch zu engagieren. Dumm nur, dass er von Alpha und seinen Leuten beim Stehlen erwischt wird, was gravierende Auswirkungen hat. Ein netter Kerl.

Ines – Peters Frau – Hat keine so grosse Rolle, aber eine wichtige. Sie kümmert sich um ihren Mann und ist immer für ihn da

Wolfgang – hat die Kabine neben Karl – er ist schon älter und muss sich im Laufe der Geschichte um seine immer schwächer werdende Frau kümmern. Er und Karl könnten Freunde werden, aber er ist alt und schwach. Wird also von Alpha nicht aufgenommen

Gisela – ist Wolfgangs Frau. Sie hat eher eine Statisenrolle. Sie ist durch die Rationalisierung stark geschwächt und benötigt Pflege.

 Herr Klein – Ein Sicherheitsoffizier, der zwar eine kleine aber wichtige Rolle hat. Bei dem ersten Angriff auf dem Schiff wird er gebissen.

Dr. Rittmann – Der Schiffsarzt – findet nur namentlich Erwähnung

Kapitän Mertens – Er versucht die Gemeinschaft auf dem Schiff aufrecht zu erhalten und alle Fair zu behandeln. Aber ihm ist auch bewusst, dass sie an Land müssen um Nahrung zu holen. Kein leichter Posten der Mann, aber sehr kompetent.

Herr Krüger – ein hochrangiges Crewmitglied, der bei dem Landausflug das Sagen hat. Tapfer und kompetent.

Petra – Karls Frau. Sei erscheint ihm in seinen Träumen und fordert ihn auf sie zu erlösen. Er vermisst sie sehr. Sie war sein Anker

Alpha – Hermann – Taucht erst auf, als das Schiff gefallen ist. Er scheint militärische Ahnung zu haben. Ein Diktator, der willkürlich über Leben und Tod entscheidet. Er entscheidet, dass nur Menschen aufgenommen werden, die bei der Säuberung helfen. Egal warum sie nicht können. Er duldet keine „Ausrede“ Als die Lebensmittel knapp werden zögert er nicht weitere Menschen zu opfern während eines Himmelfahrtkommandos. Karl hasst in, Alpha hat einen Narren an Karl gefressen.

Ampelmännchen – Rolf – Er ist die Rechte Hand von Alpha. Karl kennt die meisten nicht mit Namen und verpasst ihnen so die Spitznamen. Ampelmännchen hat er an Bord bei der Essensausgaben kennen gelernt. Und nicht gerade als Menschenfreund. Er trägt ein T-Shirt mit einem Ampelmännchen.

Sven – Ein Lakaie Hermanns eigentlich  nicht so wichtig. Er kann ziemlich gut schiessen.

Jens – Ein Lakaie Hermann – vielleicht war er der gute Schütze?

Lieblingscharaktere der Woche: KW 7: Februar 2017

lieblingscharaktere-der-woche1-e1472409283716.jpgHabe ich diese Woche Lieblingscharaktere? Schauen wir mal

Bücher:

Karl hat mich oft genervt, aber er war wenigstens ein rücksichtsvoller Begleiter (Urlaub in der Apokalypse 2)

Peter – hat mir wirklich leid getan. Er ist ein bisschen zu sensibel für eine Zombie Apokalypse (Urlaub in der  Apokalypse 2)

Serien

Sherlock – Elementary – immer noch unschlagbar.

Marcus Bell – Elementary – Er ist wirklich ein sympathischer Kerl.

Murphy – The 100 – er versucht nur zu überleben. Und wenn man ehrlich ist – was würde man selbst machen um das zu schaffen.

Monty – The 100 – Er musste mehrere Male eine schwere Entscheidung treffen – aber er wurde mit dem Mädchen belohnt

Indra – The 100 – ich freue mich, dass sie die Staffel überlebt hat. Man kann sie manchmal schwer mögen, aber sie ist eine tolle Freundin. Sie bleibt.

Ash – ganz klar – Ash vs. Evil Dead – er wird hier immer Favorit sein

Pablo – Ash vs. Evil Dead – Er wirkt so trottelig und putzig. Man will ihn immer beschützen

Kelly – Ash vs. Evil Dead –  eine starke Gegnerin der Dämonen

Erasto – Bones – ich mag seine ruhige Art. Und schön wie er Camille tröstet.

Aubrey – Bones – der ist echt klasse. Ein wirklich toller Fang. Nach dem Schock haben wir einen ebenbürtigen Ersatz bekommen

Alexis – Castle – ich mag sie einfach – Eine so hübsche. Die Serie ist nichts mehr, aber sie und

Martha – Castle – sehe ich sehr gerne

 

Corlys Themenwoche 46.2.: Kleidung: Schickere Kleidung zu welchen Anlässen?

corlys-themenwoche-logo1.jpgWeiter geht es mit der Kleidung bei Corly

Was für schickere Kleidung tragt ihr zu welchen Anlässen?

Schon mal von vorne weg. Ich mag keine schicke Kleidung. Ich bin froh, dass es heute nicht mehr immer zwingend ist im kleinen – oder bei mir eher grossen – Schwarzen weg zu gehen. Also auch Theaterbesuche und ähnliches kann man in Jeans tätigen.

Aber wann würde ich mich schick anziehen. Zu Theaterbesuchen..hahaha. Da würde ich dann das T-Shirt gegen eine Bluse tauschen. Sehr flexibel. hihihi. Ok. Eine dunkle Hose und nette Bluse, da ist man eigentlich für alles gewappnet. Das ist auch das was ich so an schickem im Schrank habe. Ich mag keine Röcke oder Kleider, finde ich zu unpraktisch und ich müsste immer drauf achten wie ich sitze…bin da eher ein Bauer…;-)

Also schick bei

  • Theaterbesuchen
  • Oper – war ich noch nie, würde ich aber machen
  • Musical
  • Beerdigung
  • Hochzeiten.

Haus der Seelen Teil 5

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Teil 1 findet ihr HIERTeil 2 findet ihr HIERTeil 3 findet ihr HIERTeil 4 findet ihr HIER


Als sie bei dem Grundstück ankamen, blieben sie erstmal stehen. Es wirkte noch unheimlicher in diesem dämmerigen Licht. Sie bekamen alle drei Gänsehaut und irgendwie stockten sie. So richtig hatte keiner die Muse das Grundstück und vor allem das Haus zu betreten. Wanda löste sich als erstes aus ihrer Starre.

„Gut. Gib mir eine Taschenlampe, Paul. Dann nehmt ihr am besten das Aufnahmegerät, ich die Kamera und, wie sieht es aus. Soll ich die Actioncam tragen, oder will das einer von euch?“

Moe überlegte:“ Vielleicht ist es nicht verkehrt, wenn du auch ein Aufnahmegerät trägst, die Actioncam. Und Paul nimmt die Spiegelreflexckamera. Wir sollten uns nicht trennen, aber es kann ja trotzdem passieren. Jeder hat ein Thermometer am Armband, da es kalt ist, weiss ich nicht ob man einen rapiden Temperatursturz so gleich merkt. Was noch? Kruzifixe habt ihr alle. Salz habe ich, Weihwasser hat Paul. Gut, lasst uns rein gehen.“

Wanda umarmte die beiden und dann gingen sie, etwas bedrückt, hinein. Die Tür machte wieder dieses seltsam quietschende Geräusch. Die Schatten spielten mit ihren Sinnen. Es fühlte sich an, als würde an jeder Ecke, in jeder Nische ein Jemand stehen. Die Gänsehaut, die ihre Arme überzog, würde wohl an diesem Abend nicht mehr abklingen.

Da sie den oberen Stock schon betreten hatten, wollten sie sich dieses Mal im Erdgeschoss  umschauen. Den Salon hatten sie ja schon oberflächlich begutachtet. Also wollten sie in die andere Richtung gehen.

Sie gingen nach rechts. Gegenüber gab es auch noch einen Gang. Der führte laut Grundriss In das Gartenzimmer und Damenzimmer. Nach rechts sollte es ins Speisezimmer gehen. Dahinter lag das Raucherzimmer und angelegt, das Herrenzimmer. Durch das Raucherzimmer kam man in den Festsaal. Von dort aus sollte man dann in das Turmzimmer gelangen.

Das Speisezimmer strahlte, wie die Halle, einen alten Glanz, der schon stark gelitten hatte. Aber man konnte es sich noch vorstellen. Wanda blieb stehen und versank in eine Erinnerung.

Sie saß am Tisch, am Kopfende ihr Vater, daneben ihre Mutter. Ihre Schwester saß neben ihr und schaukelte mit dem Stuhl. Ihr Vater haute mit der Faust auf den Tisch und schimpfte mit ihrer Schwester. Beide zogen ihre Köpfe ein. Ihre Mutter schien abwesend. Das war in letzter Zeit öfter der Fall. Sie schien keinen Anteil an der Situation zu nehmen. Als wäre sie gar nicht bei ihnen. Die Mädchen schluchzten leise. Sie hatten Angst, dass ihr Vater es hören würde, also löffelten sie die Suppe um es zu vertuschen.

„Wanda? Waanda! Komm lass uns weiter gehen. Ich will mal sehen wie so ein Raucherzimmer und Herrenzimmer aussieht. Ich kenne das nur aus historischen Filmen. Wie muss man sich fühlen als Mann von Welt, wenn man sich „zurück zieht“.  schmunzelte Moe.

Sie betraten das Raucherzimmer. Die Wände schienen noch wie aus alten Zeiten. Getäfelt und viele Regale, aber durch die anderen Einrichtungen war nicht mehr viel vom Raucherzimmer zu erkennen. Moe schien enttäuscht. Er hatte sich bestimmt dunkle Ledermöbel vorgestellt und einen unvergänglichen Geruch nach Zigarren. Der Humidor in der Ecke. Ein prasselndes Feuer im Kamin.

Wanda hatte das Gefühl Zigarrenrauch zu riechen. Ausserdem hatte sie das Gefühl Stimmen zu hören. Schnell machte sie die Actioncam an und das Aufnahmegerät. Sie schaute auf ihr Thermometer aber es wurde nicht kühler. Vielleicht spielte ihr Verstand ihr einen Streich. Sie hatte bei ihrer Recherche gelesen, dass es Kopien der Zeitstränge gab. Es schien, dass schon erlebtes in einer Zeitschleife immer wieder ablief. Das würde ihr erlebtes erklären, ohne diese Geisterphänomene. Sie konnte einfach Erlebtes erkennen.  Das war nicht beängstigend. Jedenfalls im Moment, wenn die Situationen so harmlos war. Sie hoffte nicht, dass dies auch für nicht so harmonische Begegnungen zutraf.

Sie bogen ab ins Herrenzimmer. Aber hier war es ähnlich. Der alte Glanz, den man erwarten könnte war nicht mehr vorhanden. Es schien, als wären beide Zimmer nur noch Gemeinschaftsräume. Vielleicht kamen hier die Familien zu Besuch.

Jetzt betraten sie den Festsaal und es war berauschend. Sofort erklang die Musik.  Wanda schaute sich zu ihren beiden Begleitern um. Sie schienen auch etwas zu hören. Diesesmal war die Erscheinung wohl stark genug um auch sie zu erreichen.  Und in diesem Moment schienen sie in eine andere Zeit katapultiert. Wanda sah an sich hinunter und sie hatte ein traumhaftes Ballkleid an. Sie sah zu Moe und Paul. Beide hatten einen Smoking an und hielten Whisky Gläser in der Hand. Moe sah zu ihr, lächelte, drückte sein Glas Paul in die Hand und kam zu ihr.

„Fräulein Jakob. Wie schön sie hier anzutreffen. Ich hatte gehört, ihr fühlt euch nicht wohl und befürchtete, dass ihr mich nicht mit eurer Anwesenheit zu erfreuen. Dürfte ich um diesen Tanz bitten?“

„Herr Walter. Ihr schmeichelt mir. Ja mir war etwas unwohl. Ich konnte mich aber etwas zu Ruhe begeben und jetzt geht es mir erstaunlich gut. Und ja – ich würde gerne mit ihnen tanzen.“

Und die beiden bewegten sich wie in Trance über die Tanzfläche. Nach einigen Minuten tanzten sie an ihrem Vater vorbei und sie erhaschte seinen Blick. Dieser Blick, sie kannte ihn. Er war sehr wütend und sie bekam Angst. Sofort als die Musik aufhörte, löste sie sich von Moe und verschwand.

Die drei standen sich im Kreis gegenüber und wurden gleichzeitig wieder wach.

„Was war das?“ fragte Paul.

„Ich weiss nicht, ich habe euch in den Visionen noch nie gesehen. Sollten wir in der Vergangenheit schon mal aufeinander getroffen sein? Sind wir deshalb jetzt wieder hier zusammen?“

Wanda und Moe schauten sich an. Was war das zwischen ihnen? Sie hatte das Gefühl, sie spürte noch Moe´s Hand auf ihrem Rücken. Und dieses Gefühl war einfach richtig.

Allerdings fühlte sie auch noch immer den wütenden Blick Manfred Jakobs auf sich. Und sie drehte sich um, da sie das Gefühl hatte ihn immer noch auf sich zu spüren. In dem Moment traf sie etwas im Rücken. Sie fiel und dabei konnte sie einen Blick auf das Thermometer werfen. Die Temperatur war rapide gefallen.  Wanda richtete sich auf und rutschte an den Rand des Raumes. Dann sah sie wie Moe quer durch den Raum geschleudert wurde. Paul rannte schnell zu ihm. Aber er vergass nicht ständig auf den Auslöser zu drücken. Er hielt die Kamera ständig erhoben und versuchte jede Ecke zu erwischen. Als er bei Moe ankam schien der Angriff vorüber. Paul half Moe auf. Und Moe griff schnelle nach dem Salz während Paul das Weihwasser nahm. Sie hielten sich bereit. Wanda wollte gerade aufstehen, als sie plötzlich eine Hand an ihrem Hals spürte. Sie war eiskalt aber sie drückte kräftig zu. Es lag so viel Kraft in diesem Druck dass sie vom Boden erhoben wurde.

Wanda bekam keine Luft mehr, ihre Füsse strampelten und versuchten gegen ihren Angreifer zu treten, aber sie fanden kein Ziel. Moe und Paul kamen angerannt, aber sie wurden weg geschleudert. Sie hatten keine Chance an Wanda heran zu kommen.  Jedesmal wenn sie es versuchten, landeten sie wieder an der gegenüberliegenden Wand.

Wanda sah schon Sterne und versuchte mit ihrer Hand ihren Hals frei zu kratzen. Dabei konnte sie ihr Kruzifix frei legen. Auf einmal ließ der Druck auf ihren Hals nach und sie fiel schmerzhaft auf den Boden.  Moe und Paul konnten aufstehen und kamen schnell zu Wanda. Moe schloss sie in seine Arme und behielt schützend, das Salz in der Hand.

„Lasst und schnell hier heraus, bevor noch weiteres geschieht. Wir müssen hier raus. Schnell“, rief Paul.

Sie sammelten sich und rannten so schnell es ihnen möglich war zum Ausgang. Erst als sie vor dem Grundstück zum Stehen kamen, atmeten sie durch. Moe versuchte Wanda noch mal tröstend in den Arm zu nehmen, aber sie wehrte ihn ab. „Was war das? Wir müssen die Aufnahmen sichten und anhören. Ich brauche dringend etwas zu trinken. Mein Hals schmerzt.“

Und als die drei sich von dem Haus entfernten, erschienen an Wandas Hals Würgemale und am Fenster der Halle wutverzerrtes Gesicht.

Fortsetzung folgt

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

Eine schöne Idee, die ich bei Jasmina gefunden habe.

 

Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

…ein Monat: Juni

…ein Wochentag: Freitag

…eine Tageszeit: 4:30

…ein Planet: Venus

…ein Meerestier: Hai

…eine Richtung: rechts

…eine Himmelsrichtung: Süden

…eine Zahl: 7

…ein Kleidungsstück: Jeans

…ein Schmuckstück: Uhr

…ein Kosmetikprodukt: Lippenstift

…eine Blume/Pflanze: Löwenzahn

…eine Flüssigkeit: Wasser

…ein Baum: Weidenkätzchen

…ein Vogel: Adler

…ein Möbelstück: Bett

…ein Wetter: sonnig

…ein mythisches Wesen: Hexe

…eine Farbe: gelb

…ein Element: Luft

…eine Stimmung: lustig

…ein Auto: Jeep

…eine Sportart: laufen

…ein Lied: Rocky Horror Picture Show – There’s a light

…ein Körperteil: Mund

…ein Schulfach: Kunst

…ein Gesichtsausdruck: glücklich

…ein Gegenstand: Stein

…ein Wort: Vertrauen

…ein Getränk: Kaffee

…eine Eissorte: Schoko

…ein Märchen: Der standhafte Zinnsoldat

…ein Land: Irland

…eine Stadt: Paris

[Blogprojekt] 100 Creative Challenges

100-creative-challengeDie Challenge wird von Hitodrama angeboten. Hier soll der kreative Geist herausgefordert werden. Daher habe sie sich 100 Aufgaben ausgesucht, die man 2017 machen könnte. Größtenteils sind sie aus dem „A Daily Creativity Journal“ von Noah Scalin (mit leichten Veränderungen) übernommen worden, aber auch eigene Ideen hat sie eingebaut.

61. Bastele ein schönes Lesezeichen.

Ich war wieder mit der Häckelnadel beschäftigt. Ich habe bestimmt 20 Jahre nicht mehr gehäkelt und dann auch nur mal in der Schule gelernt. Es wurde mehr Wert auf Stricken gelegt. Aber ich habe so süsse Lesezeichen gesehen, die ich unbedingt mal probieren wollte. Ich habe bisschen geflucht. Vor allem beim Annähen. Es sieht nicht so aus wie gewollt, aber es geht noch. Das Geschichtchen ist ganz putzig geworden , die Wolle war fratze, sie hat sich ständig aufgefasert…grrr.

Meine Quelle war die liebe Ute von @@benbinoparty #benbinoparty. Die Anleitung war wirklich sogar für Anfänger einfach.

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Corlys Themenwoche: 46.1.: Kleidung: Was tragt ihr am liebsten?

corlys-themenwoche-logo1.jpgNeue Woche — Neues Thema bei Corly

Welche Kleidung tragt ihr am liebsten?

Ich mag es generell eher Legere. Zu Hause in der obligatorischen Jogginghose auf der Couch 😉

Wenn ich arbeite habe ich auch oft Jogginghose oder einen Blaumann an. T-Shirt und Pulli

Privat am liebsten Jeans, T-Shirt mit Pulli drüber um beim warmen flexibel zu sein und den dann ausziehen zu können.

Ich hasse Jacken. Ich trage sie wirklich nur wenn es sooo kalt ist. Oder ich weiss ich bin länger draussen unterwegs. Aber wenn ich weiss es geht nur vom Auto zum Laden, Wohnung, dann lass ich sie aus.

Montagsherz # 288

montagsherzMontagsherzen ist eine Aktion von Frau Waldspecht. Hierbei fotografiert man Herzen, die einem über den Weg „laufen“ oder die man auch selbst herstellt, aus jeglichem Material – Holz, Metall, Lebensmittel, Wolken, was einen an ein Herz erinnert. Die Bilder dann einfach in seinem Blog veröffentlichen und auf Frau Waldspechtsseite verlinken…Ich finde dies eine nette Aktion die Woche zu beginnen….und man geht mit offenen Augen durch die Gegend um ein Herz zu erblicken….

Ich habe heute lecker gebacken. Eigentlich gestern schon, aber die haben nicht lange gehalten, also  musste ich heute noch mal dran 😉 und als ich die Formen zum Spülen stellen wollte, ist mir doch ein Herz entgegengehüpft. Es sieht aus wie Schnee aber es ist Mehl. Das Rezept für leckere Brioche Muffins findet ihr hier. Sehr lecker

backen

Wochenrückblick 13.02.17-19.02.17

Die Valentinstagswoche. Habt ihr ein paar schöne Stunden mit Euren liebsten verbracht?

Ich bin diese Woche noch krank geschrieben, aber die Antibiotika schlagen an und es geht schon besser. Ich habe bestimmt seit 15 Jahren mehr keine genommen. Teufelszeug. Aber manchmal kommt man wohl nicht drum herum.

So schauen wir mal wieder auf die Aktionen der Woche – Da könnt ihr HIER noch mal nach blättern.

cat´s controll Ein süsses Katzenbildchen

[Blogprojekt] 100 Creative Challenges zum Valentinstag war ich kreativ und habe meinem Mann ein Sockenbärchen genäht.

Ich war schwer im Schreibwahn. Hier sind einige Geschichten zusammen gekommen. 

Story-Samstag – Reise in die Vergangenheit – Sturm des Schicksals

#Ideenbild – Februar 2017 – Die Geister der Ahnen

Corlys Themenwoche 45.7.: Tag und Nacht: Schreibt mir was – Die verwunschene Flasche

Das Haus der Seelen Teil 4

Bücher

Ich habe Stefan Krell – Urlaub in der Apokalypse 2 endlich fertig gelesen

Markus Heitz – Area Prolog habe ich noch gelesen. Das waren nur 85 Seiten und ging recht schnell.

Kurzrezi Filme

Serien

Wir schauen fleissig

The 100 Staffel 3 weiter und sind kurz vorm Staffelfinale. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber mittlerweile hat es etwas an Fahrt aufgenommen

The OA haben wir angefangen zu schauen. Na da weiss ich noch nicht so genau

Elementary habe ich die 3. Staffel beendet

Bones habe ich die 10. Staffel beendet

Was war sonst noch so los

Valentinstag haben wir mehr oder weniger schniefend im Bett verbracht, aber macht nichts, wenigstens sind wir gemeinsam krank. Mein Schwiegervater ist immer noch im Krankenhaus. Da haben wir uns ein Heim zur Kurzzeitpflege mit der Schwiegermutter angeschaut. Sehr schön, aber doch irgendwie frustrierend. Jetzt soll er erstmal in ein anders KH verlegt werden. Sonst war wegen der Erkältung nicht viel Los.

Ein leckeres Rezept habe ich noch für Euch, da habe ich heute die 2. Fuhre gebacken, weil echt lecker.

Brioche – Muffins

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Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart

Madeleinesoraya

beauty, travel & lifestyle

Couponing in Deutschland

Anleitung zum Couponen

Salutary Style

happy, healthy and trendy with DrNessy and the happinessygirls

Witch of Apartment23 book blog

Hier erzähle ich aus meinem Leben als Studentin, Leseratte und Kulturbanause, der dies gerne ändern möchte.

lesend

Gedankenblitze niedergeschrieben...

Coconut & Cucumber - Lieblingsrezepte

Kulinarische Geschichten. Rezeptideen für die unkomplizierte Küche mit frischen, saisonalen Zutaten - einfach und doch raffiniert.

STYLE ALIKE

stylish, fun, affordable

The Hologram Blog

Über Gott, die Welt und das restliche Universum

empathy-mitgefuehl

"Anteilnahme und Empathie sind der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit." Dalai Lama

Susanne Henke

Storysite – nur die Feder war Zeuge …

Fiktion fetzt.

Ein Blog über gute Geschichten.

Nele Hansen Blog

Bücher, Schreiben und mehr

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Unverblümt, direkt und ehrlich, wie ist das wunderherrlich

luis saithong

Philosophie im 21. Jahrhundert

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Von Werkatzen und Möchtegernpoeten

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