Langstrup, Steen – Finale

Autor: Langstrup, Steen
Titel: Finale
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Wolfgang Thon
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 241 Seiten
Genre: Thriller, Horror
Zeitraum 20.03.20-22.03.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B077C25PNR
Bereits gelesene Bücher des Autoren: Noch keins – aber ich werde wohl auch nichts mehr lesen, denn das weitere Buch von ihm scheint ähnlich gestaltet zu sein. Dafür sind die Bücher einfach zu teuer.

Klappentext

Dänemark. Dunkle Nacht, verlassene Straßen. Fast jeder sieht das Fußball-WM-Finale. Auch an einer neonerleuchteten Autobahntankstelle ist nicht viel los. Die zwei attraktiven Frauen Agnes und Belinda, die dort arbeiten, schlagen die Zeit tot. Plötzlich streicht Scheinwerferlichter durch die Dunkelheit. Zwei Männer betreten die Tankstelle. Sie sind freundlich und zuvorkommend. Aber auch irgendwie seltsam. Beängstigend seltsam. Und sie fangen mit den zwei Frauen ein Spiel an, wie es grausamer nicht sein könnte. Es beginnt eine Nacht des Entsetzens … gnadenlos … bis zum bitteren Finale!

Meine Zusammenfassung:

Ich frage mich manchmal, ob diejenigen, die die Klappentexte verfassen, die Bücher auch lesen?

Kann SPOILER enthalten

Agnes und Belinda arbeiten beide in der Spätschicht an der Tankstelle. Während ganz Dänemark sich das Finale anschaut. Agnes will die ruhige Zeit nutzen um ihre Masterarbeit für ihr Anthropologiestudium zu schreiben. Belinda ist eher einfach gestrickt und hat Probleme mit ihrem kriminellen Freund. Agnes und Belinda könnten nicht unterschiedlicher von der Art und ihrer Meinungen sein. Es kommen wenige Kunden. Ein Mann, der einen Wunderbaum will. Einer mit einem Wohnmobil und zwei Junge Männer, die schon sehr seltsam sind. Einer der beiden filmt Agnes während des Kaufs. Sie vermitteln eine ungute Situation, verschwinden dann aber wieder. Belinda ist der Meinung auf dem Rücksitz eine gefesselte Frau gesehen zu haben, die Agnes aber nicht bemerkte.

Eine Luftdruckflasche beunruhigt Belinda – sie steht einfach da. Wer hat sie dort hingestellt? Und warum steht sie immer wieder da, auch nach dem sie sie weg geräumt hat? Und warum kommen die beiden jungen Männer denn schon wieder? Dann taucht in der Waschstrasse eine beunruhigende Schrift an der Wand auf. Was hat Belindas Freund denn damit zu tun.

Was ist das für ein Ort an dem Agnes später erwacht? Ihr tut alles weh und ihr Freund Benjamin ist schwer verletzt. Was ist das für ein Spiel?

Meine Meinung

Ich war etwas überrascht über die schlechten Bewertungen, die ich erst nach meiner Wahl, dieses Buch zu lesen, gesehen hatte. Da ist man erstmal skeptisch. Es wird über den platten Plot und die schwachen Charaktere gemeckert. Und dass es so dünn ist….

Ein Thriller ist vielleicht bisschen untertrieben. Es wird nämlich ziemlich brutal. Es entwickelt sich zu einer Snuff-Geschichte. Sie hätte bisschen mehr Tiefe vertragen können. Allerdings kann man auch sehen, dass sich der Roman stur auf die Geschichte beschränkt. Am Anfang wird es ein bisschen gezogen um Spannung aufzubauen um dann beim eigentlichen Geschehen richtig zuzuschlagen. Da wird nichts verlängert, oder künstlich verzögert. Harte Action mit viel Blut. Finde ich eigentlich nicht schlecht. Mich nervt es bei den Romanen eh, dass soviel Füllstoff verwendet wird, der die Story oft nicht weiter bringt. Ich fand es wirklich sehr spannend. Interessant war, dass die Foltermethoden gar nicht so krass beschrieben wurde – Kopfkino wurde trotzdem extrem aktiviert. Da wurde getackert und mit Nadeln gestochen. Das sind Schmerzen, die man selbst kennt und deswegen intensiver mitfühlt. Ich weiss nicht wie sich zertrümmerte Knie oder anderes anfühlt – aber das stechen – das weiss ich.

Und dann: Sie entkommen, oder auch nicht? Der Autor lässt mich dann auf einmal stehen. Ich blättere und dann kommen Leseproben zu anderen Büchern. Ich dachte das Buch wäre kaputt. Habe ich was falsches geladen. Fehlt ein Teil??? Ich stand mit runter gelassener Hose da und fühlte mich total verlassen. Was war das denn? Ein offenes Ende kennt man ja – ist keine neue Erfindung – aber das hier ist einfach abgeschnitten. Schwupps – Ende. Ich sass mit offenem Mund da und blätterte hilflos weiter….wo ist denn der Rest?? Wo ist das bittere Finale?

Nervig war auch, dass der Autor am Anfang ständig dieses, nicht genauer benannte, Finale erwähnte. Das war einfach zu oft.

Schreibstil: Der Schreibstil, oder wohl die Übersetzung ist sehr holprig. Am Anfang denkt man, es sei ein Aufsatz, der übersetzt wurde. So holprig und nicht flüssig, das war echt nicht schön. Es bessert sich – oder man gewöhnt sich dran – aber ich denke es bessert sich. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, das könnte bisschen die Spannung trüben – aber ich fand es meist nicht so schlimm – aber es fällt auf.

Figuren: Es wurde bemängelt, dass die Charaktere platt und leblos blieben. Fand ich jetzt nicht so extrem. Richtiger Tiefgang fehlt. Aber für diese Story hat es eigentlich ausgereicht.

Atmosphäre und Spannung: Ich fand es sehr spannend und die Atmosphäre wurde geschickt düster aufgebaut. Auch die Szene in der Folterkammer war für mich ausreichend spannend.

Originalität: Originell ist die Geschichte definitiv nicht. Solche gibt es als Filme ohne Ende.

Fazit

Ein wirklich sehr spannender Kurzroman, der meiner Meinung nach, alles auf den Punkt bringt ohne zu sehr abzuschweifen. Was ihm vielleicht bisschen die Tiefe nimmt – aber nicht schlecht macht. Was ihn schlecht macht, ist das abrupte Ende, das den Leser einfach so im Raum stehen lässt und man nicht weiss, was denn jetzt geschehen ist. Man weiss im ersten Moment nicht, was man denn jetzt machen soll. Das ist ein ziemlicher Punktabzug. Und im Endeffekt auch meine Empfehlung es nicht zu lesen. Was ich Schade finde, denn bis dahin fand ich es richtig gut.

Charaktere

Agnes: Sie hasst den Job an der Tankstelle. An diesem Abend will sie die Ruhe durch das Finale nutzen um ihre Magisterarbeit weiterzuschreiben. Sie ist Anthropologie Studentin. Am Anfang nimmt sie die Befürchtungen ihrer Kollegin nicht so ernst. Aber das ändert sich. Später, in Gefangenschaft, erkennt sie ihr Potential.

Belinda: Sie arbeitet schon länger an Tankstellen. Sie ist eher unbelassen und findet Agnes langweilig. Ihr grösstes Problem ist ihr Unverständnis ihrer Mutter ihrem Freund gegenüber und auch ihr Freund. Aber in der Not lässt sie Agnes nicht hängen.

Benjamin: Ist Agnes Freund und Arzt. Er gelangt mit Agnes in die Gefangenschaft und muss einiges ertragen.

Christoffer: Ist Belindas Freund. Er ist kriminell und auch nicht wirklich nett und sympathisch. Er will eigentlich nur Geld von Agnes. So ganz ohne ist er einfach nicht.

Frederik: Der junge Mann mit der Kamera. Er und sein Freund kommen an die Tankstelle und ihre seltsame Art verunsichern Belinda. Während Agnes in ihnen keine Bedrohung sieht.

Oscar: Der ruhigere und ältere Freund von Frederik – aber nicht weniger seltsam in seiner Art.

Arni: Er ist der Besitzer der Tankstelle. Er wird eigentlich nur erwähnt, bis auf einen kleinen Auftritt.

Der Mann mit dem Wunderbaum: Auch ein sehr seltsamer Kunde, der eher Beklemmung vermittelt.

Der Mann mit der Clownsmaske: Er ist der Folterer, dem Agnes bekannt vorkommt.

Inhalt aus dem Buch:

Die Waschanlage ist menschenleer. Man sieht das offene Tor, durch das man die Halle wieder verlässt, und drei riesige Bürsten, die herumwirbeln und die Wagen waschen, wenn alles in Betrieb ist. Zu erkennen ist auch die Außenwand gegenüber der Überwachungskamera. Die Außenwand ist aus Gasbeton. Für Agnes und Belinda ist es unmöglich, die Farbe der Wörter, die jemand an die Wand geschrieben hat, einzuschätzen. Trotzdem besteht für Agnes kein Zweifel. Es ist rote Farbe. Belindas Stimme ist dünn und brüchig, als sie die Wörter laut vorliest. »Heute Nacht werdet ihr sterben!«

Bargmann, Carina – Sayuri

Autor: Bargmann, Carina
Titel: Sayuri
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seitenanzahl Printbuch: 520 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 26.01.20-10.02.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3401064460
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext:

Eine alte Prophezeiung zwingt Sayuri und Marje, in die Wüste zu fliehen. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Stadt den Tod zu bringen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, von deren magischer Gabe das ganze Schicksal der Kaiserstadt abhängt.

Meine Zusammenfassung

Die Kaiserstadt ist in Kasten eingeteilt. Die Armen wohnen am Stadtrand und bekommen am wenigsten Wasser. Jetzt wird das Wasser noch rationalisiert und soll teuer gekauft werden. Die Menschen drohen zu verdursten. Das kann man so nicht hinnehmen. Das sehen Marje und vor allem Milan nicht hinnehmen. Es wird Rebellion geben. Derweil wird im Kaiserpalast nach einer Lösung für das Problem gesucht. Der Kaiser ist derjenige, der die Stadt mit Wasser versorgt. Aber er wird immer schwächer und somit droht die Quelle zu versiegen. Ein oder eine 16 jährige scheint die Ursache zu sein. Diese Person entzieht dem Kaiser die Kraft. Deswegen werden alle 16 jährigen aus der Stadt verbannt. Sayuri und Marje sind beste Freundinnen. Aber Sayuri spricht nicht. Durch die Sanktionen werden die beiden zur Flucht getrieben. Aber Kiyoshi, der zur Kaiserfamilie gehört, versucht ihnen zu helfen. Denn irgendwas fesselt ihn an Marje. Eine abenteuerliche Flucht und ein Kampf ums Überleben erwartet die Freunde. Wer entzieht dem Kaiser die Kraft? Was ist das Geheimnis der Stadt und können die Freunde das Versiegen des lebensnotwendigen Wassers verhindern?

Meine Meinung:

Ein sehr spannendes und abenteuerliches Buch. Es gibt viel Kämpfe und auch einiges an Gefühlen. Es ist wirklich toll. Allerdings konnte es mich einfach nicht fesseln. Ich weiss bis heute nicht warum. Irgendwie hat der Funke gefehlt, der die Charaktere vor meinem inneren Auge lebendig machten. Trotzdem kann ich es interessierten Lesern empfehlen, da es viel gute Bewertungen bekommen hat und auch wirklich viel passiert. Es verspricht ein spannendes Abenteuer mit viel Action und einer kleinen Liebesgeschichte. Auf jeden Fall für die empfohlene Altersklasse geeignet und auch für ältere Fantasyfans

Schreibstil: Ich fand ihn etwas trocken und sehr steif. Es war wirklich alles sehr gut durchdacht und auch sehr ausführlich beschrieben. Es kam mir manchmal vor wie ein starres Muster dem gefolgt wird. Aber man konnte es schon flüssig lesen.

Figuren: Die Figuren waren auch sehr gut beschrieben und konnten überzeugen. Man konnte auch mitfiebern und hat die Daumen gedrückt.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre fand ich manchmal zu nüchtern und trocken – aber es war ausreichend Spannung da.

Originalität: Es war auf jeden Fall eine neue Story, die nicht dem derzeitigen 08/15 Schema entspricht. Das fand ich schon erfrischend.

Fazit

Auf jeden Fall ist das Buch bestens geeignet für das ausgeschriebene Alter von 12 Jahren und älter. Es war spannend und es ist wirklich viel passiert. Man kann mitfiebern und hoffen, dass es gut ausgeht. Mir hat ein bisschen der zündende Funken gefehlt, der mich richtig fesseln konnte – was aber nicht unbedingt an dem Buch liegen muss. Deswegen würde ich es auf jeden Fall allen interessierten Empfehlen. Lest rein und lasst euch mitziehen.

Charaktere

Wiljar – der Berater von Miro. Er ist das Wappentier – eine Katze mit neun Schwänzen

Miro – Der Bruder des Königs, der das Land regiert, da sein Bruder krank niederliegt und ansonsten damit beschäftigt ist die Wasserquelle zu speisen.

Marje – lebt im äusseren Ring der Stadt. Dem Armenviertel. Sie gehört mit zu den Rebellen, die gegen die Wasserrationierung kämpft. Ihre beste Freundin ist die geheimnisvolle Sayuri. Ausserdem lernt sie Kiyoshi kennen und das verwirrt sie ziemlich. Sie ist nicht zimperlich und stürzt sich in jeden Kampf für ihre Freunde.

Shio – Ein Irrlicht, das Marje und auch Sayuri immer folgt und auch oft hilft.

Sayuri – sie ist ein sehr ruhiges Mädchen. Stumm von Geburt an. Nach dem Tod ihrer Mutter übernimmt sie den Kräuterladen und hat für alle ein Pülverchen. Sie hat besondere Fähigkeiten.

Milan – Einer der Rebellenführer und Marjes Bruder. Er wird nach einem Angriff zum Tode verurteilt. Er landet in einem der Minen und Arbeitslagern, die von den Söldnern geführt wird. Dort landen auch alle verstossenen 16 jährigen.

Kiyoshi – arbeitet im Moment bei der Stadtwache. Bei einer abendlichen Kontrolle stösst er auf Marje, die ihn seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht. Sein Onkel ist Miro – des Kaisers Bruder. Sein Vater ist in einem Krieg ums Leben gekommen. Er soll der Nachfolger von Miro werden. Allerdings erwacht er aus der Starre und sieht wie das Leben um ihn herum ist. Er will Marje retten und folgt ihr ausserhalb der Stadtmauern.

Rajar – Kiyoshis bester Freund wird zum erbitterten Feind. Der Sohn des Heerführers

 

Alexander, Anne – Schloss der verlorenen Seelen

Autor: Alexander, Anne
Titel: Schloss der verlorenen Seelen
Verlag: Digi-Buch
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2011
Seitenanzahl Printbuch: 104 Seiten
Genre: Romantik-Thriller, Mystery
Zeitraum 16.01.20-18.01.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0057U1A9I
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Camilla Corman nimmt sich ihrer verwaisten Halbschwester Laura an. Damit sich das kleine Mädchen schneller von dem schweren Unfall erholen kann, bei dem seine Eltern um Leben gekommen sind, fährt sie mit ihm zu entfernten Verwandten nach Schottland.
Auf Danemore Castle werden sie herzlich aufgenommen. Laura freundet sich mit Donald und Edmund, den zehnjährigen Zwillingen ihrer Gastgeber an. Und sie findet auf dem Schloß auch Cathy, das kleine Mädchen, von dem sie bereits in London gesprochen hat und das vor über hundert Jahren auf geheimnisvolle Weise gestorben ist.
Eines Tages entdeckt Laura auf dem Dachboden des Schlosses eine verborgene Kammer mit einigen Bildern, auf denen Kinder vor Danemore Castle abgebildet sind, und einer altmodischen Puppe, die eine seltsame Faszination auf sie ausübt.
Bald darauf wird Laura kank. Kurz bevor sie ins Koma fällt, klammert sie sich noch an ihre Schwester. „Er nimmt meine Seele“, flüstert sie ihr zu. „Er wird sie in ein Bild sperren wie er es mit den anderen getan hat…“
Gemeinsam mit dem Mann, den sie liebt, versucht Camilla das Leben ihrer Schwester zu retten und kommt dabei einem entsetzlichen Geheimnis auf die Spur.

Meine Zusammenfassung

Camilla ist fünfundzwanzig und Lehrerin verhaltensgestörter Kinder. Sie hat eine jüngere Schwester die anscheinend medial begabt ist. Sie und ihre Eltern wollten auf einen Kurzurlaub mit der Fähre und Laura hatte eine dunkle Vorahnung. Während eines Fährunglücks kommen alle Fahrgäste ums Leben – ausser Laura. Allerdings hat sie eine schwere Kopfverletzung erlitten und lag im Koma. Die einzigen Verwandten die die beiden haben sind die Danemores, die einen grossen Familiensitz an der schottischen Grenze haben. Die Einladung, dass Laura dort genesen soll, nimmt Camilla gerne an. Die beiden Zwillingsjungs werden von einem Privatlehrer in den Ferien unterrichtet. Camilla ist sich nicht so sicher was sie von ihm halten soll. Und was ist mit dem attraktiven Stallknecht, der sie erfolgreich umgarnt. Laura hat schon zu Hause träume von einer Cathy gehabt. Auf Danemore Castle erfährt Camilla mehr über Cathy und all die anderen Kinder die verschwunden sind. Ist ihre Schwester in Gefahr? Von wem geht sie aus und welcher der beiden Männer ist der Richtige?

Meine Meinung

Ein solider Mystery Roman mit wenig Überraschung. Da meine Ausgabe ein anderes Cover hat, als das im Moment angebotene, weiss ich nicht ob die neue Ausgabe überarbeitet ist. Denn meine Ausgabe hat einiges an üblen Rechtschreib-, und Satzstellungsfehlern. Bei wenigen kann ich da locker drüber lesen – aber hier waren es einfach zu viele. Vom Inhalt her ist es eine recht leichte Lektüre, die man gerne mal zwischendurch lesen kann. Sie hält nicht viel Überraschungen bereit und bedient auch einige Klischees. Was ich persönlich jetzt nicht so schlimm finde, da ich es auch erwartet hatte. Es ist ein Genretypisches Werk, das auf jeden Fall gut in die dunkle Jahreszeit passt. Ein bisschen Gruselfeeling ohne Angst zu machen.

Schreibstil: Der Schreibstil leidet enorm unter den erwähnten Fehlern im Text. Ansonsten ist er am Anfang etwas hölzern, was sich aber dann im Laufe der Geschichte gibt.

Figuren: So richtig warm konnte ich mit keiner werden. Allerdings wohl auch die Autorin nicht, da sie Camilla sehr oft als „Lehrerin“ oder die „junge Frau“ betitelte. Dadurch bleibt sie auch den Lesern eher distanziert. Auch die anderen konnten keine richtige Tiefe entwickeln.

Atmosphäre und Spannung: So ein bisschen gruselige Stimmung konnte die Autorin schon aufbauen. Es hat nicht zu einer Gänsehaut gereicht, aber dazu, dass man weiter gelesen hat, weil man die Auflösung wissen wollte.

Originalität: In dem Genre ist es schwierig wirklich noch originell zu sein. Es wurde schon alles irgendwo mal beschrieben, weswegen man oft in genretypischen Klischees taucht.

Fazit

Ein solider Gruselroman mit wenig Überraschung, der trotzdem Unterhalten konnte. Er ist sehr gut für zwischendurch geeignet. Allerdings sollte die Autorin hier auf jeden Fall noch mal Korrekturlesen. Es waren einige, nicht überlesbare, Fehler vorhanden, die den Lesefluss störten. Geeignet für einen düsteren Herbstabend, wenn man ein bisschen Gruselfeeling haben möchte, aber keine Angst bekommen will.

Charaktere

Camilla Corman: Sie ist Lehrerin und wünscht sich eine eigene Familie. Nach dem Fährunglück nimmt sie sich liebevoll ihrer kleinen Schwester an.

Steven Randall – Camillas Stiefvater und Lauras leiblicher Vater.

Nancy Randall – die Mutter der beiden. Nach dem Tod von Camillas Vater hat sie erneut geheiratet

Laura – die kleine Schwester, die anscheinend medial begabt ist, da sie schon zuhause Kontakt mit Cathy hatte. Sie ist die einzige Überlebende des Unglücks. Als sie in Danemore Castle sind, wird sie immer schwächer und fällt ins Koma.

Edmund und Donald – sie sind die Zwillingssöhne der Danemores. Sie freunden sich schnell mit Laura an. Da sie in der Schule schlechte Noten bekamen, müssen sie in den Ferien Nachhilfe bekommen.

Lady Mabel – die Schlossherrin.

James Earl of Danemore – Ja – der Earl halt

Mister Gordon – der Nachhilfelehrer der Jungs, der auch Laure mit unterrichtet. Camilla weiss nicht was sie von ihm halten soll. Er wirkt interessant aber auch gefährlich. Trotzdem findet sie ihn aber auch reizvoll.

Jason Powel- der Stallmeister. Er hat eine sehr starke Aura und Camilla fühlt sich sehr stark von ihm angezogen. Allerdings ist er auch sehr geheimnisvoll

Cathy – sie ist wahrscheinlich ein Geistermädchen, das in dem Schloss gefangen ist. Laura hat starken Kontakt zu ihr. Cathy braucht Lauras Hilfe. Die beiden sind gute Freundinnen geworden.

 

Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald

Autor: Schwarzhuber, Angelika
Titel: Der Weihnachtswald
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Weihnachten, Liebe, Zeitreise, Familie
Zeitraum 08.01.20-16.01.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-641-20009-1 V003
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

Meine Zusammenfassung

Eva ist ein Grinch. Sie kann mit Weihnachten nichts anfangen. Aber ihrer Grossmutter zu liebe fährt sie jedes Jahr zu Weihnachten zu Besuch in die Villa. Auch Philipp lebt dort und hat sich eine kleine Gärtnerei aufgebaut. Dieses Jahr hat Anna ein Waisenmädchen zu sich eingeladen. Diesen Umstand kann Eva nicht ertragen. Sie kann Kinder nicht leiden. Antonia ist ein ganz ruhiges und verängstigtes Mädchen. Da sie stottert ist sie sehr anfällig für Spott und sieht sich selbst als Störenfried. Das einzige, das sie will, ist wieder zurück ins Kinderheim. Als sie versucht abzuhauen, suchen Eva und Philipp sie auf dem Grundstück, das einen hübschen Weihnachtswald hat. Jedes Jahr wurden die Weihnachtsbäume gepflanzt und es entstand ein schöner dichter Tannenwald. Bei einem Sturm kommt es dann zur Zeitreise. Eva, Phillip und Antonia landen 1931 und lernen Evas Urgrosseltern kennen. Eva lernt ein besonderes Familienleben kennen und entdeckt eine neue Seite in ihr. Während sie dort sind, geschieht ein schrecklicher Unfall, der Antonie in den Mittelpunkt rückt. Jeder geht davon aus, dass sie die Verursacherin ist. Dadurch wird aber auch Eva gezwungen sich mit dem kleinen Mädchen zu beschäftigen und auch unerwartete Gefühle zu entdecken.

Meine Meinung

Ein wirklich schöner Weihnachtsroman. Manchmal hatte er ein bisschen Längen und einige Situationen waren auch mal zum Haare raufen. Aber die Verwicklungen und Entwicklungen waren eigentlich ganz amüsant und konnten am Ende tatsächlich noch zu einem Schmunzeln verlocken. Ich denke man hätte zwar den Plot etwas anders aufbauen können. Einige Dinge fand ich nicht ganz so gelungen – aber es kam trotzdem ein weihnachtliches Gefühl auf. Es wäre auf jeden Fall noch ein bisschen mehr, bzw etwas anders drin gewesen, aber es gab ein hübsches Happy End und das passt doch zu Weihnachten.

Schreibstil: Ein sehr angenehmer und ruhiger Schreibstil. Er führt einen gemütlich durch die Geschichte

Figuren: Die Charaktere waren gut getroffen. Antonia war oft eher nervig, was bestimmt schon so geplant war.

Fazit

Ein netter Weihnachtsroman, der mir noch ein bisschen besser gefallen hätte, wenn man den Plot ein bisschen anders aufgebaut hätte. Trotzdem konnte ich paar besinnliche Stunden verbringen und eine wundersame Veränderung bei Eva miterleben.

Charaktere

Christel: Die Erzieherin im Kinderheim und eine starke Bezugsperson für Antonie

Antonie: Sie ist schon lange im Kinderheim. Da sie stottert wird sie oft von den Kindern aufgezogen und von potentiellen Eltern gemieden. Sie ist sehr zurückhaltend und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Obwohl sie immer von einer glücklichen Familie träumt. Wenn sich Leute streiten oder etwas schiefgeht, sieht sie den Fehler immer bei sich

Anna Koffler: Ihr gehört ein riesiges Anwesen in München, das gerade nicht ganz so sicher ist, da die Bank ihre Fühler ausstreckt. Früher hat sie immer Waisenkinder zu sich an Weihnachten eingeladen, es dann aber gelassen, da Eva das nicht mochte. Seit dem beschenkt sie die Kinder nur noch. Dieses Jahr macht sie für Antonie eine Ausnahme, denn die Kleine kennt sie aus der Vergangenheit.

Philipp: Er und seine Mutter leben bei Anna. Er hat sich auf dem Grundstück eine kleine Gärtnerei aufgebaut und liebt Eva eigentlich schon immer. Sie waren vor vielen Jahren ein Paar, das aber keine erfolgreiche Beziehung hatte.

Eva Lankers: Sie ist eine erfolgreiche Anwältin. Eigentlich ist sie ein Grinch. Sie hasst Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Die Reise in die Vergangenheit, lässt sie ihr Leben und ihre Gefühle überdenken und sie wacht auf. Weihnachten mit den richtigen Leuten ist doch nicht so schlimm. Eva ist bei ihrer Grossmutter aufgewachsen.

Margret: Philipps Mutter und Haushälterin von Anne, die eigentlich schon eher eine alte Freundin geworden ist.

Albert und Charlotte – Evas Eltern, die früh gestorben sind.

Maximilian Koffler: Evas Urgrossvater. Er ist sehr streng zu seinen Kindern und auch sehr zurückhaltend seiner Frau gegenüber. Ein Unglück lässt ihn voreingenommen zu Antonie sein.

Sophie: Evas Urgrossmutter hält sie für ihre Cousine Sophie

Katharina: Evas Urgrossmutter, die gerade Hochschwanger ist. Sie ist sehr offen und sympathisch. Durch Katharina wird auch Eva etwas weniger verbissen.

 

Winterberg, Linda – Die Kinder des Nordlichts – Ein Weihnachtsroman

Autor: Winterberg, Linda
Titel: Die Kinder des Nordlichts
Verlag: Aufbau Digital
Erscheinungsdatum: 1. November 2018
Seitenanzahl Printbuch: 167 Seiten
Genre: Weihnachten, Drama
Zeitraum 02.01.02-07.01.20
Band einer Reihe: Haus der verlorenen Kinder
ASIN: B07L11K63J
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Nimmt man einer Familie ihre Geschichte …

Endlich hat Marie herausgefunden, warum sie ohne ihre Großmutter Betty aufwachsen musste. Als Norwegerin, die während des Krieges schwanger von einem Deutschen war, wurde Betty von ihrer Familie getrennt. Nun will Marie auch ihrer Freundin Elin helfen, mehr über ihre deutschen Wurzeln zu erfahren. Doch ihre Suche gestaltet sich schwierig. Allein im Rezeptbuch von Elins Großmutter finden die jungen Frauen Trost – bis sich beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern auf einmal ein Neuanfang abzeichnet.

Mit köstlichen norwegischen Weihnachtsrezepten.

Meine Zusammenfassung

Maries Grossmutter ist verstorben – ebenso die von Elin. Die beiden jungen Frauen stehen jetzt vor der Entscheidung, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Die Suche von Elin gestaltet sich eher ernüchternd. Eine alte Freundin von Marie, die ihr den Kontakt zu ihrer Grossmutter vermittelt hat, schafft es die beiden mit einem Freund aus dem Altenheim zusammen zu bringen. Dieser hat ein altes Haus mit einem leerstehenden Laden. So ist die Geschäftsidee entstanden. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der Laden fertig sein und mit norwegischen Leckereien locken. Aber so einfach ist das nicht. Die Leitungen und die Heizung sind alt. Die Konzession wurde nicht richtig erstellt. Alles Dinge, die die Eröffnung erschweren. Auch das Herz von Marie wird schwer erprobt. Wird alles gut ausgehen?

Meine Meinung:

Das Buch war so gar nicht mein Ding. Es war eher langweilig und plätscherte dahin. Es wurde sehr oft wiederholt was Marie mit ihrer Grossmutter erlebt hat, was die Grossmutter mitgemacht hat. Alle paar Seiten wurde darauf hingedrückt. Dadurch kann man dieses Buch aber auch sehr gut unabhängig vom Vorgänger Buch Haus der verlorenen Kinder lesen. Es konnte aber keine weihnachtliche Stimmung bei mir hervorbringen. Es geht Hauptsächlich darum den Laden auf Stand zu kriegen. Putzen, Streichen, Einrichten. Das ist mir ein bisschen zu wenig Weihnachten gewesen. Vielleicht sollte man doch den Vorgänger lesen um einfach einen Draht zur Geschichte um Marie und ihre Verwandten zu bekommen. Vielleicht hätte ich das gemacht, wenn ich gewusst hätte, das die beiden zusammenhängen – so ist mir die Lust an dem Vorgänger leider genommen, da ich ja schon viel erfahren habe. Und dieses hier mir einfach zu langweilig war. Dadurch schliesse ich, dass das Hauptbuch eventuell auch nicht meinen Geschmack treffen könnte.

Schreibstil

Der Stil ist ok. Manchmal hatte ich bisschen Schwierigkeiten zu folgen wer wer ist. Was mich wirklich nervte, waren die ständigen Wiederholungen der Lebensumstände.

Figuren: Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Sie blieben für mich eher oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung: Leider war hier für mich, keine Atmosphäre und Spannung spürbar. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich hin und ich fühlte mich ein wenig gelangweilt.

Originalität: Das einzige, was für mich jetzt neu war, waren diese Lebensbornheime, die wohl in Norwegen überall verbreitet waren um die arische Rasse zu züchten.

Fazit:

Leider konnte mich diese Geschichte nicht berühren. Weder die Umstände, die Marie kennen lernte mit ihrer ungewissen Vergangenheit, noch den Neuanfang der beiden Frauen. Es kam keine weihnachtliche Stimmung auf, da sich viel um das Eröffnen des Ladens drehte. Ich fühlte mich manchmal gelangweilt.

Charaktere

Marie – sie hat ihre Grossmutter in einem Seniorenheim in Wiesbaden gefunden. Die letzten zwei Lebensjahre hat sie mit ihr in Norwegen verbracht. Nach dem Tod ihrer Grossmutter sieht sie  jetzt neuen Aufgaben vor ihr. Ein neuer Lebensweg muss eingeschlagen werden. Vielleicht auch eine neue Liebe.

Elin – sie ist aus Norwegen. Aber ihre Grossmutter hat immer Wert darauf gelegt, dass sie deutsch spricht. Sie hat in der Bäckerei ihrer Grossmutter gearbeitet. Nach deren Tod wird sie von dem Vermieter auf die Strasse gesetzt. Es reizt sie auch ihre deutschen Wurzeln zu erkunden. Dafür fährt sie mit Marie nach Deutschland. Mit dem Rezeptbuch ihrer Grossmutter eröffnet sie eine norwegische Bäckerei mit Marie

Erich – ein deutscher Wehrmachtssoldat, der Maries´ Grossmutter schwängert und im Krieg stirbt.

Betty/Lisbet – sie ist Maries Grossmutter. Hier ist sie nur eine Erinnerung. Marie vermisst sie sehr und denkt oft an das Schicksal ihrer Grossmutter und Mutter

Lieselotte – sie ist das uneheliche Kind, dass Marie von Erich bekommt. In dem Lebensbornheim wird ihr das Kind abgenommen.

Oda – sie ist Bettys beste Freundin. Beide Freundinnen trifft das gleiche Schicksal. Leider überlebt Oda es nicht.

Jane – sie ist Elins Grossmutter. Bis an ihr Lebensende hat sie den Mann geliebt, der sie in anderen Umständen verlassen hat. Nie hat sie erfahren, warum er sich von ihr abgewandt hatte.

Gertrud – Sie ist eine gute Freundin von Marie. Sie ist starkt involviert in die Aktion der Familienzusammenführung der Lebensbornheim Kinder. Sie hat Maries Grossmutter gefunden und auch Elins Grossvater. Ausserdem unterstützt sie die beiden jungen Frauen in ihrem Unternehmen ein Geschäft zu gründen

Karl-Theodor – ein Bewohner des Seniorenheims in dem Maries Grossmutter lebte. Er ist ein guter Freund und Gönner. Ihm gehört das Haus, das Marie und Elin bewohnen dürfen und den Laden neu eröffnen.

Tom – Karl-Theodor´s Enkel. Er und Marie könnten ein Paar werden – aber die Umstände sind nicht immer leicht.

 

Finch, Paul – Das Gespenst von Killingly Hall: und andere weihnachtliche Schauergeschichten

Autor: Finch, Paul
Titel: Das Gespenst von Killingly Hall: und andere weihnachtliche Schauergeschichten
Verlag: Piper ebooks
Übersetzung: Bärbel ArnoldVelten Arnold
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2016
Seitenanzahl Printbuch: 233 Seiten
Genre: Übernatürliche Thriller
Zeitraum:18.12.19-31.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01FDNJC7A
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Weihnachten – die besinnlichste und friedvollste Zeit des Jahres. Doch was, wenn auf einmal ein Gespenst an Ihrer Festtagstafel sitzt? Wenn die Weihnachtsdekoration plötzlich zum Leben erwacht? Eine Hexe den Glühwein vergiftet? Oder eine Horde toter Schwertkämpfer an Ihrem Christbaum vorbeimarschiert? Dann wundern Sie sich nicht! Denn dieses Jahr wünscht Ihnen Paul Finch mit fünf festlichen Gruselgeschichten: Creepy Christmas!

Meine Meinung

Das hier gehört auch zu einem meiner SuB-Bücher, bei denen ich mich dann doch freute es endlich zur Hand zu nehmen. Es war nämlich spannend und amüsant. Ich hatte es ständig vor mir hergeschoben, da ich mit Kurzgeschichtensammlungen etwas auf dem Kriegsfuss stehe. Aber diese hier sind gut gelungen und haben immer ein spannendes Ende. Es hat wirklich Spass gemacht, die verschiedenen Geschichten zu lesen.

Schreibstil: Der Stil war gut und flüssig.

Figuren: In allen Geschichten konnte man sich gut einfühlen. Die Charaktere waren gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Düstere und gruselige Atmosphären gepaart mit Spannung.

Originalität: Da waren paar Geschichten dabei, die jetzt nicht unbedingt neu waren, aber auch einige die überraschten.

Fazit:

Ein Buch, dass es nicht verdient hatte solange auf meinem SuB zu versauern. Es hat Spass gemacht, die gruseligen und spannenden Geschichten zu lesen. Für alle, die sich gerne bisschen gruseln und das auch gerne weihnachtlich angehaucht hätten. Oder auch für Weihnachtshasser.

[Abgebrochen] Harkness, Deborah – All Souls 01 – Die Seelen der Nacht

Autor: Harkness, Deborah
Titel: Die Seelen der Nacht
Verlag: Blanvalet Verlag
Übersetzung: Christoph Göhler
Erscheinungsdatum:  18. Juli 2012
Seitenanzahl Printbuch: 801 Seiten
Genre: Fantasy,
Zeitraum 11.11.19-03.12.19 Pos 1660/3120
Band einer Reihe: All Souls Triologie
ASIN: B008KSOS66
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Verfilmt als Serie – Discovery of Witches

Klappentext

Eine Liebe, stärker als das Leben selbst …

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …

Ein mitreißender, wundervoll erzählter Roman über Magie, Abenteuer und Romantik.

Meine Meinung

Leider habe ich das Buch abbrechen müssen. Es hat sich, für mich einfach zu sehr gezogen. Angeschafft hatte ich es mir, nachdem ich die Serie geschaut hatte, denn die hat mich total geflasht. Ich war so begeistert, dass ich unbedingt mehr wollte. Aber in dem Buch wird zuviel reingepackt. Ich habe etwas mehr als die Hälfte geschafft und es ist nicht viel passiert. Es wird viel philosophiert. Darwin, Alchemie, Das Leben. Davon ist es, für meinen Geschmack etwas zu ausführlich gehalten. Aber es gibt auch vieles, das in der Serie total untergeht und hier im Buch toll erklärt wird, so dass sich Fragen, die beim Schauen auftauchen, geklärt werden. Ich werde das Buch wohl nicht weiter lesen – bin aber von den Charakteren so begeistert, dass ich es mir als Hörbuch angeschafft habe.

Schreibstil: Der Stil ist gut und flüssig. Aber es ist teilweise einfach zu detailliert in den wissenschaftlichen Szenen.

Figuren: Diana und Matthew sind einfach toll. Wobei Matthew durch seine Launenhaftigkeit sehr anstrengend ist.

Atmosphäre und Spannung: Die bleibt leider, durch die ausführlichen Beschreibungen, etwas auf der Strecke.

Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht so fesseln wie die Serie, da es einfach zu Umfangreich ist. Das wäre nicht das Problem: Es ist im wisschenschaftlichen Bereich jedoch so ausführlich beschrieben, dass es mir fast wie eine Abhandlung vorkommt. Die Autorin hat gut recherchiert und bringt das auch ein. Es ist verständlich geschrieben, auch für Laien – aber einfach zu detailliert. Da wäre weniger mehr. Ansonsten mag ich Diana und Matthew so gerne, dass ich mir das Hörbuch besorgt habe um die Geschichte dann damit zu beenden.