Arden, Katherine – Winternacht 01 – Der Bär und die Nachtigall

Wirst du es ihr sagen?, fragte die Stute.
»Alles? Über Bären und Hexenmeister, in Saphire gewobene Zauber und eine Hexe, die ihre Tochter verlor? Natürlich nicht. Ich werde ihr so wenig erzählen wie möglich. Und hoffen, dass das genügt.«

Arden, Katherine – Winternacht 01 – Der Bär und die Nachtigall

Autor: Arden, Katherine
Titel: Der Bär und die Nachtigall
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Michael Pfingstl
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 356 Seiten
Genre: Fantasy, Historisch
Zeitraum: 06.02.21-16.02.21
Band einer Reihe: Winternacht – Triologie
ASIN: B07QN4VWT4
Bereits gelesene Bücher der Autoren 

Klappentext

Hüte dich vor dem, was in den Wäldern haust …

In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt …

Meine Meinung

Ein ganz tolles Debut. Ich war begeistert. Ich bin eh ein Fan dieser geheimnisvollen dunklen Geschichten. Wasja hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist kurz nach ihrer Geburt gestorben. Sie war ein absolutes Wunschkind. Marina (die Mutter) wusste, dass ihre Tochter was besonderes sein würde. Wasja ist ein Wildfang. Sie treibt ihren Vater und ihr Kindermädchen zur Verzweiflung. Ihr Vater sieht sich gezwungen wieder zu heiraten um Wasja etwas zu zügeln. Die Stiefmutter, Anna, ist schwierig und sehr gottesfürchtig und nicht sehr sympathisch. Aber schlimmer noch ist der neue Priester. Er macht seiner Glaubensgemeinde Angst. Diese Angst ist verheerend, zerstörerisch. Aber mehr will ich gar nicht schreiben – ihr müsst es lesen. Das Buch ist eher historisch als fantastisch. Die Fantasy-Elemente sind immer dabei aber nehmen nicht unbedingt die Hauptstellung in der Geschichte ein. Sie sind wie ein Wegbegleiter – immer in der Nähe, aber nicht im Weg. Ich finde diese Fantasy-Elemente sehr filigran eingeflochten. Um dann am Ende zu explodieren. Es ist wirklich sehr fesselnd. Schon alleine wie in diesen kalten Wintern gelebt wird. Hausgeister, die ihre Bewohner schützen. Und dann natürlich der super Showdown. Eine Geschichte die sich langsam aber sehr intensiv aufbaut.

Schreibstil: Ich konnte mich gut einfinden und flüssig lesen. Es war ein sehr angenehmer Schreibstil.

Figuren: Da sich die Geschichte so langsam aufbaute konnte man sich gut in die Charaktere einfinden. Die Namen sind manchmal etwas schwierig zuzuordnen. Aber man kommt recht schnell zu Rande, da die Autorin keine ähnlichen Namen verwendet hat. Interessant finde ich, dass die Charaktere sich immer mit vollem Namen angesprochen haben. Das macht aber auch das Kennenlernen intensiver.

Atmosphäre und Spannung: Es ist eine sehr ruhige Atmosphäre. Düster und Kalt. Man leidet mit den frierenden und hungernden und die Angst der vielen Geschichten gegenüber ist immer greifbar. Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf.

Originalität: Ich finde diese Geschichte und ihre Aufmachung sehr originell. Vorallem gefällt mir, dass es keine Romantasy ist. Das würde die Geschichte ruinieren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich in den Folgebänden etwas entwickelt, da Wasja ja schon erwachsen sein wird. Schön finde ich auch, dass es keinen Cliffhanger gibt. Die Geschichte vom Bär und der Nachtigall ist hier beendet. Allerdings finde ich den Titel nicht so ganz passend. Aber da will ich nicht spoilern.

Fazit

Ein tolles Debut. Ein Roman, der einen in das dunkle Russland mitnimmt. Mit all seinen Zähnen und Klauen. Kälte und Geschichten. Wir lernen viel vom Leben der Bevölkerung und viel der Mythen wie Hausgeister und ähnlichen Helfern. Es ist einfach fesselnd. Ein historischer Fantasyroman, in dem der Fantasyteil eher nebenher läuft um einen dann richtig einzusaugen in die Spannung. Der Teil endet ohne Cliffhanger. Ich freue mich trotzdem auf ein Wiedersehen mit Wasja und einem neuen Abenteuer.

Hill, Joe – Strange Weather

Sehr fesselnder Schreibstil. Als würde er mir die Geschichten direkt erzählen.

Hill, Joe – Strange Weather

Autor: Hill, Joe
Titel: Strange Weather
Verlag: Festa Verlag
Übersetzung: Susanne Picard
Erscheinungsdatum: 26.11.2020
Seitenanzahl Printbuch: 652 Seiten
Genre: Novellen, Kurzgeschichten, Horror, Thriller
Zeitraum: 22.01.21-04.02.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-86552-876-6
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Hill, Joe – Blind

Klappentext

Vier literarische Juwelen, die unseren ständigen Krieg zwischen Gut und Böse ins Extreme treiben.

SCHNAPPSCHUSS ist die verstörende Geschichte eines Jungen, der von einem brutalen Schläger bedroht wird. Dieser besitzt eine Sofortbildkamera, die Erinnerungen löscht, Schnappschuss für Schnappschuss …

War gut. Eine interessante Idee, eine Kamera, die Erinnerungen löscht. Aber hier war eigentlich der Teenager im Vordergrund. Seine Ängste und sein Wesen, als dicker Nerd.

In GELADEN stoppt der Sicherheitsbeamte eines Einkaufszentrums mutig eine Amokläuferin und wird zum Helden der modernen Waffenrechtsbewegung. Doch als eine Reporterin die wahren Hintergründe der Geschichte aufdeckt, dreht der Beamte durch …

Ein Thema, das mich eigentlich nicht so reizt. Rassismus in Amerika – aber nicht nur Weiss zu Schwarz – auch umgekehrt wird hier mal beleuchtet. Denn auch die Schwarzen sind den Weissen gegenüber rassistisch. Es wird das Thema Waffen hervorgehoben. Ebenso, wenn einem sein Lügengespinnst um die Ohren fliegt. Das Ende war echt unerwartet. 

HOCH OBEN: Ein junger Mann fliegt für seinen ersten Fallschirmsprung hoch in den Himmel … und landet auf einer festen Wolke, die von einem eigenen Verstand belebt zu sein scheint und Gedanken lesen kann.

Dies hier war die langweiligere der Geschichten. Trotzdem war sie durch den guten Schreibstil toll zu lesen. Ich konnte nur nichts mit anfangen. Da war irgendwie nicht viel rein zu interpretieren, ausser – finde dich selbst. 

REGEN: An einem scheinbar gewöhnlichen Tag in Colorado öffnen sich die Wolken und es regnet Kristallsplitter, die jede Person zerfetzen, die ohne Deckung ist. Dieses Phänomen droht sich wie eine Apokalypse auf der ganzen Welt auszubreiten.

Auch hier arbeitet Hill wieder mit Vorurteilen. Diesmal gegen Homosexualität. Aber auch tiefe Trauer und was aus ihr werden kann, wenn man die Möglichkeit hat sich zu rächen. Sehr gut und spannend. 

Meine Meinung

Ich habe direkt unter die Geschichten oben, meine Bewertungen geschrieben. Die Geschichten selbst waren teilweise etwas schräg. Aber bei Kurzgeschichten kommt das ja sehr gerne, dass Autoren sich da ziemlich in ihrer Fantasie auslassen. Was mich am meisten beeindruckte war, dass sogar die Geschichte, die mich nicht ganz so überzeugte, gut zu lesen war.

Schreibstil: Hills Schreibstil hab ich schon bei Blind bewundert. Er schweift auch schon ab, wie sein Vater, aber bei weitem nicht so ins Nirvana. Er bleibt noch fest mit der Geschichte verankert. Das macht einem die Personen plastischer ohne dass es einen langweilt. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, er würde mir direkt die Geschichten erzählen. Ich konnte mir vieles direkt vorstellen. Von seinem Stil bin ich beeindruckt.

Figuren: Bei Novellen schlecht zu beschreiben. Die Geschichten waren nicht so lange wie bei einem Buch, aber schon länger als nur reine Kurzgeschichten. Das reichte aus um die Charaktere gut zu treffen.

Atmosphäre und Spannung: Ja – definitiv. Da man auch nicht wusste, wohin sich seine Geschichten bewegen. Das liess die Spannung auf jeden Fall aufrecht erhalten.

Originalität: Oh ja – da waren schon paar sehr originelle Ideen vorhanden.

Fazit: Empfehlenswert, wenn man den Autor mal kennen lernen will. Trotzdem das Buch eine beachtliche Seitenzahl hat, ist es mir nicht langweilig geworden. Klar will man dann irgendwann mal was anderes, aber ich bin gut dabei geblieben. Die Geschichten hatten alle die Länge eines dünneren Buches. Allerdings ohne die Lücken mit unnötigen zu füllen. Das liess sie schön knackig und spannend bleiben. Wenn man bereit ist etwas anderes zu lesen, dann ist man hier richtig. Es ist kaum blutig oder extrem gewalttätig.

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Als hätten zwei Autoren das Buch geschrieben. Erst langweilig und dann rasant und spannend

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Autor: Strandberg, Mats
Titel: Die Überfahrt
Verlag: FISCHER E-Books
Übersetzung: Antje Rieck-Blankenburg
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 530 Seiten
Genre: Horror, Vampire
Zeitraum: 12.01.21-22.01.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01MQA08BY
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Meine Meinung: Der schwedische Stephen King, steht als Lockmittel auf dem Cover. Da kann man sich streiten. Wenn es allerdings um das Ausschweifen geht – ja da kann ich das bestätigen. Wobei Strandberg hier seine Ausschweifungen an den Anfang seines Buches setzt und nicht wie King, immer dazwischen und dabei die Spannung zerstört. Strandberg lässt erst keine Spannung aufkommen. Die erste Hälfte des Buches war, für mich, eine Qual. Es bestätigte mir, dass ich einfach nichts mit den nordischen Autoren anfangen kann. So gerne ich ihre Serien sehe – so ungerne lese ich sie. Strandberg belichtet die Hauptcharaktere sehr intensiv. Vorallem ihren Charakter. Und alle – wirklich alle waren mit irgendwas belastet. Sogar die Kinder. Und ganz wichtig war ihm zu zeigen, dass die Schweden und Finnen echt ein versoffenes Volk sind. Es gab ja keinen mehr auf dieser Fähre, der – ausser dem Personal und den Kindern – der nicht besoffen war und exzessiv im Verhalten. Ich weiss nicht warum ich durchgehalten habe. Aber es hat sich dann doch noch gelohnt. Denn – ab der 2. Hälfte fing es dann richtig an gut zu werden. Spannend, rasant, blutig. Wie ich mir ein Horrorroman auf einer Fähre vorstelle. Keiner kann fliehen, die Menschen rennen um ihr Leben um nur von einer Sackgasse zur nächsten zu kommen. Sehr gut. Also lasst die erste Hälfte weg. Ob es wirklich Vampire sind: Es scheint mir eher so ein Mix zwischen Zombies und Vampiren zu sein. Aber wirklich sehr gut.

Schreibstil: Wie schon erwähnt – die erste Hälfte war zäh und ein langweiliger Stil. Im Gegensatz zum zweiten Teil. Ein rasanter Umschwung.

Figuren: Trotzdem der Autor die Figuren mit all ihrer negativen Eigenschaften beleuchtet hat, bin ich mit keinem einzigen warm geworden. Im Gegenteil. Durch dieses ständige Gejammer waren sie mir fast alle echt unsympathisch. Gut allerdings ist der Entertainer gelungen. Der war einem so unsympathisch – der war wirklich sehr gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Ich will mich nicht wiederholen. Details hab ich ja schon erwähnt. Erst ab der 2. Hälfte kommt Atmosphäre und Spannung auf.

Originalität: Schwer zu sagen. Einen Ausbruch von egal was auf so engem Raum ist nichts neues. Aber trotzdem spannend.

Fazit: Lasst die erste Hälfte des Buches weg und ihr bekommt einen rasanten Horrorthriller. Davor ist es leider ein zähes irgendwas. Die Charaktere werden alle eher negativ dargestellt und das zieht einen schon fast runter. Es besteht die Gefahr einer Leseflaute. Sollte man es aber schaffen, die erste Hälfte zu bewältigen, dann erwartet einen richtig gute Spannung. Blut, Tod und Chaos.

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Spannung im erwachenden Haus der neuen Hüterin. Schräge Gäste und hysterische Frauen.

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Autor: Habeney, Andrea
Titel: Das Portal
Verlag: mainebook Verlag
Erscheinungsdatum: 6. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 294 Seiten
Genre: Fantasy, SciFi
Zeitraum: 04.02.21-06.02.21
Band einer Reihe: Haus der Hüterin
ASIN: B01DY7THN6
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Rylees Gäste stellen sie vor immer größere Herausforderungen. Warum geistert der angebliche Baron nachts in ihrem Keller herum? Hat er es auf das neu entdeckte magische Portal abgesehen? Warum taucht die Polizei an ihrer Türe auf, um jemanden festzunehmen? Was weiß der alte Mann mit den Schwimmhäuten, der in ihrer Badewanne wohnt, von Rylees Eltern? Und was bezweckt der Fürst der Finsternis damit, sie zum Abendessen auszuführen … ausgerechnet nach Paris?

Meine Meinung: Also ich mag die Reihe immer mehr. Am Anfang fand ich sie nett, hatte aber paar Sachen, die mir nicht so gefielen. Aber jetzt so kann ich sagen kommt da richtig Fahrt auf. Es ist auch schön, dass die einzelnen Bände nicht so dick sind. Da kann man so einen Teil mal schnell dazwischen schieben. Und es hat wirklich Spass gemacht. Rylee wird immer selbstbewusster. Mit der Zeit erwacht das Haus immer mehr und damit auch ihre Stärke. Und ein bisschen Romantik ist auch noch dabei. Ein Herberge für Fabelwesen und andere schräge Gestalten, die zum Beispiel den ganzen Tag im Wasser liegen bleiben. Ein Sammelsurium verschiedener Paralleler Universen. Deswegen auch ein kleiner Touch SciFi. Nur angehaucht. Rylee hat nicht nur mit sich und ihrem Erbe zu kämpfen. Auch die Organisation der Hüter macht es ihr nicht leicht Fuss zu fassen. Daneben muss sie noch ihre Gefühle in Zaum halten, sich mit Furien, die ihren entlaufenen Ehemann suchen herumschlagen und noch so einige andere Überraschungen.

Schreibstil: Sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kann schnell eintauchen.

Figuren: Die Figuren werden immer intensiver und auch sympathischer, da man sie ja auch immer näher kennen lernt. Was am Anfang noch bisschen oberflächlich wirkte wird jetzt immer besser.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist immer ein bisschen auf Sarkasmus gestellt. Da Rylee auch so schräge Gäste bekommt, hält sie sich oft nur mit einem Funken Humor in der Spur. Natürlich will man auch wissen was mit Rylees Eltern geschehen ist. Und was ist mit den ständig verschiedenen Gästen – also auch Spannung ist vorhanden.

Originalität: Ich mag diese Set mittlerweile sehr gerne. Am Anfang hat mich der SciFi-Touch bisschen gestört – aber jetzt mag ich es sehr gerne.

Fazit: Dieser Teil hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich habe das Gefühl, dass die Reihe immer besser wird. Es wird flüssiger und die Charaktere gewinnt man nach und nach richtig lieb. Es gibt immer was neues, da das Haus noch nicht komplett aus seinem Schlaf erwacht ist. Und auch die schrägen Gäste, die einkehren machen die Storys immer besser. Die Teile davor mochte ich – aber dieser Teil hat so den Knoten zum Platzen gebracht. Jetzt tau ich richtig auf. Da freu ich mich auf die Fortsetzungen.

Büttner, Gerdi M. – Der Geist vom Ruthardthaus

Solide Geistergeschichte, ohne grossen Grusel, aber netten und sympathischen Charakteren.

Büttner, Gerdi M. – Der Geist vom Ruthardthaus

Autor: Büttner, Gerdi M.
Titel: Der Geist vom Ruthardthaus
Verlag: TWENTYSIX
Erscheinungsdatum: 21. März 2016
Seitenanzahl Printbuch: 262 Seiten
Genre: Mystery, Geister, Romantik,
Zeitraum: 07.01.21-12.01.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN:
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Kostenlos gelesen über die Readfy.com App – mit Werbeeinblendungen *Werbung*

Klappentext

Geister gehörten bisher für Angie ins Reich der Sagen. Dann kommt sie nach Ruthardthaus, um dort wertvolle alte Bücher zu restaurieren. Besitzer des geheimnisumwitterten Hauses ist Dr. Oliver Ruthardt, ein junger Tierarzt.
Er verheimlicht Angie, dass es in dem Haus spukt. Doch der Geist seines Urahns, Caspar zu Ruthardt, bittet sie um Hilfe bei der Aufklärung seines Todes.
Gemeinsam kommen sie einer alten Intrige auf die Spur, in der es um den verschollenen Familienschatz geht. Doch auch Tobias, Olivers Halbbruder, ist hinter dem Schatz her. Und ihm ist jedes Mittel recht, ihn in seine Hände zu bekommen.

Meine Meinung: Ich wollte schon lange mal was von Gerdi Büttner lesen. Da ist noch eine Vampirserie, die mich reizt. Die kann man auch bei Readfy lesen. Dieses Buch ist ein richtig angenehmes Buch, mit kaum bis gar kein Grusel. Es ist eine nette und liebevolle Geschichte, wie man sie auch bei Gaslicht finden könnte. Das soll nicht abwertend gemeint sein. Ich mag diese Heftromane. Klassischer Stil und gute Unterhaltung. Das ist auch hier der Fall. Es gibt Romantik, Intrigen, Neid, Hass. Also alles was ein gutes Buch braucht. Es liess sich angenehm lesen. Die Werbeunterbrechungen bei Readfy waren gerade so erträglich. Ich denke ein dickeres Buch könnte wohl leiden. Ich würde jetzt auch nicht mehrere hintereinander über die App lesen wollen. Aber ein Buch, das man einfach mal anlesen möchte, ohne es zu gleich zu kaufen – dafür ist es gut. Es gibt sehr viele Bestseller auch dort zu finden. Also gerade für ein schlankes Budget ist es nicht zu missachten.

Schreibstil: Der Stil war angenehm und liess sich flüssig lesen.

Figuren: Die Figuren waren wie sie sein sollten. Die netten waren wirklich sympathisch und der neidische, raffgierige Bruder, den konnte man sehr schnell nicht leiden. Also wirklich gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Es war schon recht vorausschauend. Aber trotzdem hat man manchmal den Atem angehalten, da man mit dem armen verstorbenen, ruhelosen Geist, der die Liebe seines Lebens verloren hat, mitgelitten hat.
Originalität: Es war jetzt nicht wirklich originell. Eine solide Geistergeschichte, ohne gruselig zu sein. Eher amüsant.

Fazit: Eine wirklich solide Geistergeschichte um einfach mal ein bisschen abzuschalten und ein paar nette, unkomplizierte Lesestunden zu geniessen. Es gibt nicht viel Überraschungen, manches ist Voraussehbar. Aber man hat trotzdem Spass daran der Auflösung und einem Happy End zu folgen.

Christmas, Bloody Christmas 1 – Blutige Weihnachtsgeschichten (Anthologie) – Mertens, J.; u. a.

Autor: Mertens, J.
Titel: Christmas, Bloody Christmas 1 – Blutige Weihnachtsgeschichten
Verlag: Blutwut
Erscheinungsdatum: 28. November 2019
Seitenanzahl Printbuch: 185 Seiten
Genre: Anthologie, Horror, Extrem Horror,
Zeitraum: 05.01.21-07.01.21
Band einer Reihe:  Ja – Band 2
ASIN: B081NVT5QM
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Teilnehmende Autoren:

  • Mario Steinmetz
  • Moe Taratos
  • J. Mertens
  • Elli Wintersun
  • JEAN rISES
  • Rob Blackland
  • B.K. Baukowski
  • Asmodina Tear u. Pjotr X
  • Jacqueline Pawlowski
  • Marco Maniac

FSK 18 – Es werden sexuelle Tätigkeiten und viel Gewalt und Blut in diesen Geschichten verarbeitet.

Klappentext

OH. DU. BLUTIGE. WEIHNACHTSZEIT! Seid ihr bereit für ein Fest jenseits des Mainstreams? Der Blutwut-Verlag präsentiert „Christmas, Bloody Christmas“ zehn bluttriefende Horrorstories rund um das Thema Weihnachten. Kein Fest der Liebe, nein, hier wird gesplattert, was das Zeug hält. Geschenke gibt es trotzdem, allerdings nur für jene, die das brutale Spektakel überleben. Feiert die furchterregendste Bescherung aller Zeiten mit unseren verrückten Autoren: Mario Steinmetz, Moe Teratos, J. Mertens, Elli Wintersun, Jean Rises, Rob Blackland, Baukowski, Asmodina Tear & Pjotr X, Jaqueline Pawlowski, Marco Maniac

Meine Meinung

Anthologien eignen sich hervorragend den Stil eines Autoren kennen zu lernen. Von allen beteiligten hatte ich vorher noch nichts gelesen, habe aber Bücher auf dem SuB. Diese Geschichten lassen einen schon an dem Verstand der Autoren zweifeln. Man fragt sich wirklich, was geht in den Schreibern vor, solche Geschichten zu kreieren. Bis auf die Story von Mertens fand ich allerdings alle sehr gut geschrieben. Es wurde alles auf den Tisch gebracht, oder auf dem Tisch zerhackt. Es floss also sehr viel Blut und Sperma. Das sind so die Passagen, die ich nicht gebraucht hätte. Denn ich glaube nicht, dass diese extreme Gewalt auch noch extreme sexuelle Ausschreitungen benötigte – aber anscheinend gehört es zusammen. Ich fand die Geschichten auf jeden Fall ansprechend. Es geht in die tiefen Abgründe der Menschen. Wieviel halten wir zurück, weil wir “gut erzogen” sind und was ist, wenn der Damm erstmal bricht. Also für Genre Fans, auf jeden Fall empfehlenswert.
Schreibstil: Von allen Autoren fand ich den Schreibstil sehr gut – man konnte sich leicht einfinden.
Figuren: Trotz der kürze der Geschichten waren die Personen tatsächlich recht intensiv
Atmosphäre und Spannung: Atmosphäre – sehr verstörend manchmal. Sehr spannend aber auch.

Fazit

Dieses Anti-Weihnachtsbuch ist wirklich genau das richtige für Weihnachtsmuffel und Extrem-Horrorfans. Es ist auf jeden Fall mit dem FSK 18 versehen und das ist auch richtig so. Hier wird gesplattert, gefickt (entschuldigt – es ist Hardcore), gemordet und verdammt viel Blut und Sperma verspritzt. Ein wirklich deftiges Buch. Vielleicht für Einsteiger ins Extrem-Horror-Genre.

Barlow, Toby – Baba Jaga [abgebrochen]

Autor: Barlow, Toby
Titel: Baba Jaga
Verlag: Atlantik
Übersetzung: Giovanni und Ditte Bandini
Erscheinungsdatum: 11. März 2014
Seitenanzahl Printbuch: 544 Seiten
Genre: Fantasy,
Zeitraum: 10.11.20-25.11.20
Band einer Reihe:  Neine
IASIN: B00IIWWOB0
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Eine schöne russische Hexe und ein Werbetexter, der eigentlich CIA-Agent ist – eine abenteurliche Liebe im Paris der fünfziger Jahre
Will, ein liebenswürdiger junger Amerikaner, unterhält für die CIA eine Werbeagentur als Briefkastenfirma – doch leider ist er mit wichtigen Informationen allzu sorglos umgegangen und muss nun seinen ehemals so freundlichen Kollegen aus dem Weg gehen. Zoja, die seit Jahrhunderten kaum einen Tag gealtert ist, verdient ihren Lebensunterhalt damit, reichen Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Leider hat sie ihren letzten Liebhaber auf reichlich ungeschickte Weise umgebracht, und Charles Vidot, ein hart arbeitender Polizist mit Intuition, schöpft Verdacht – und wird kurzerhand in einen Floh verwandelt. Doch dann begegnet Zoja Will und ist von seinem Charme und seiner Naivität bezaubert. Zum ersten Mal in ihrem langen Leben verliebt sie sich. Aber die CIA kommt ihnen in die Quere, sie werden in wilde Abenteuer verstrickt, während die Polizei sich mit rätselhaften Verbrechen konfrontiert sieht – bis ganz Paris kopfsteht.

Meine Meinung

Ein tolles Buch – die Geschichte hat mich fasziniert. Warum ich trotzdem abgebrochen habe? Es gab eine sehr lange Phase, die sich total in die Länge gezogen hat und bei dieser Seitenzahl ist das für mein Durchhaltevermögen verheerend. Eine solch lange Phase, die mich nicht fesseln kann, katapultiert mich in eine Leseflaute. Schade, denn diese Geschichte ist wirklich toll. Deswegen will ich sie auch nicht ganz aufgeben und mich ihr über das Hörbuch noch mal nähern. Es wäre nämlich Schade, diese interessante Idee nicht weiter zu verfolgen. Also ist dies nur ein aufgeschobenes beenden.
Schreibstil: Ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein.
Figuren: Sind klasse. Ich konnte mich in jede, bis zum Abbruch aufgetauchter Figur gut reinfinden.
Atmosphäre und Spannung: Da es teilweise auch schon brutal ist.Da hier auch gemordet wird, ist die Atmosphäre auch sehr gut. Spannung ist auch vorhanden. Nur hat es oft lange Leerläufe zwischen den spannenden Parts
Originalität: Für mich ist es schon alleine originell, weil mal die Hexen aus einer anderen Gegend beleuchtet werden.

Fazit

Trotzdem ich das Buch abgebrochen habe, kann ich sagen, dass mich die Geschichte sehr fasziniert hat und ich auf jeden Fall das Hörbuch zur Unterstützung nehmen werde. Da es leider sehr lange Leerlauf zwischen den spannenden Parts gab, hat es mich fast in eine Leseflaute gedrängt. Ich werde diese Geschichte aber nicht aufgeben. Es steckt viel Potenzial darin und ich bin neugierig, wie sich alles entwickelt. Es ist auf jeden Fall für Leser geeignet, die mal was anders wollen und sich nicht durch die vielen Seiten abschrecken lassen.

Beerwald, Sina – Hauptsache, der Baum brennt

Autor: Beerwald, Sina
Titel: Hauptsache, der Baum brennt
Verlag: Knaur eBook
Erscheinungsdatum: 26. September 2018
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Humor, Weihnachten, Familie
Zeitraum: 26.12.2019-04.01.2020
Band einer Reihe:  Nein
ASIN: B07CDR5T1F
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein bisschen Magie und viel Humor: die zauberhafte Familien-Weihnachts-Komödie zum Wohlfühlen von Erfolgs-Autorin Sina Beerwald.
Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. Sie hat nämlich gerade genug eigene Probleme mit ihrer Familie: einen fremdverliebten Mann und zwei pubertierende Kinder, unter anderem.
Doch der Weihnachtsmann ist hartnäckig und außerdem ziemlich verzweifelt: Er befürchtet, versehentlich das Christkind umgebracht zu haben. Und weil er sich weder mit Autos, noch mit Ampeln oder Geldautomaten auszukennen scheint, steht Sarah eine äußerst turbulente Adventszeit bevor. Denn der Weihnachtsmann will sie zum neuen Christkind erklären. Als wäre Weihnachten nicht ohnehin schon stressig genug!
Familien-Chaos mit Weihnachtsmann: die perfekte Advents-Komödie für Mütter, Ehefrauen und alle anderen, die mal wieder herzlich lachen und sich die Magie von Weihnachten bewahren möchten.
Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Allerdings bin ich nicht so schnell vorangekommen wie ich gerne gehabt hätte. Das ist dann aber auch der Moment, an dem ich dann bemerke, dass ein Buch anfängt zu nerven. Die Geschichte und der vorallem der Weihnachtsmann ist einfach toll. Aber Sarah ging mir irgendwann mit ihrer Einstellung und Analyse auf den Nerv. Ständig hat sie dem Weihnachtsmann irgendeine andere psychische Erkrankung angedichtet oder ihn in einen vermeintlichen Job gedrängt. Natürlich ist es mir klar, dass man einen Mann, der dazu noch attraktiv ist, und sich als Weihnachtsmann vorstellt, nicht ernst nimmt. Trotzdem fing es dann doch irgendwann an zu nerven. Es wäre doch irgendwie schöner gewesen, wenn Sarah ihm vielleicht ein bisschen mehr geglaubt hätte und der Weihnachtsmann ein bisschen mehr Magie verströmt hätte. Sarah hat zwar alles unternommen um ihm zu helfen – aber nur um seine Amnesie rückgängig zu machen…Ein bisschen fehlte mir die Magie in dem Humor. Aber der Humor war dafür super. Ich hab mich ziemlich amüsiert über den Weihnachtsmann. Das war wirklich sehr lesenswert. Da bemerkt man, wie sehr einem doch alles selbstverständlich ist. Man denkt gar nicht mehr über die kleinen Wunder und Annehmlichkeiten des Lebens nach. Ich hab mich, trotz der manchmal nervigen Art von Sarah, gut unterhalten gefühlt.
Schreibstil: Sehr gut und flüssig.
Figuren: Sarah und der Weihnachtsmann waren sehr präsent und sehr gut dargestellt. Die Nebenfiguren hatten auch einen angemessenen Status.
Atmosphäre und Spannung: Spannung eher wenig – die Atmosphäre war witzig, sarkastisch und schräg.
Originalität: Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Sehr witzig.
Fazit: Ich musste sehr oft schmunzeln. Der Weihnachtsmann war in seiner Unwissenheit so süss und unschuldig. Es hat unheimlich Spass gemacht ihm in seiner Entdeckung der Welt zu folgen. Leider fand ich Sarah oft nervig, was das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Es gab auch traurige Phasen, des Weihnachtsmanns – manchmal hab ich mich sogar ein bisschen für uns geschämt. Im Grossen und Ganzen war es ein wirklich amüsantes Buch. Paar kleine Makeln. Es ist es aber schon deswegen Wert um seinen Blick für die Welt und Weihnachten zu klären.

Olssen, Maya – Mr. Archibalds Weihnachtszauber

Autor: Olssen, Maya
Titel: Mr. Archibalds Weihnachtszauber
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: 17. November 2020
Seitenanzahl Printbuch: 172 Seiten
Genre: Fantasy, Weihnachten
Zeitraum: 22.12.2019-28.12.2019
Band einer Reihe:  Nein
ISBN/ASIN: B08LC13X8V
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Weihnachten im verschneiten viktorianischen London
Zwei Waisenkinder, die in einem Spielzeuggeschäft aufwachsen
Ein Ausflug auf den Frostjahrmarkt und eine Lesung von Charles Dickens

Mr Archibalds Weihnachtszauber entführt uns ins verschneite viktorianische London, auf den Frostjahrmarkt und zu einer Lesung von Charles Dickens …
London 2019
Seit Jahrzehnten liegt ein ehemaliger Spielzeugladen fast vergessen und unbeachtet in einer Londoner Seitenstraße und verfällt allmählich. Bis die junge Ivy kurz vor Weihnachten das Geschäft erbt. Sie erkennt sofort, wie besonders der Ort gewesen sein muss, der einst ihrer Ur-Ur-Großmutter Lucy Jane gehörte. Entgegen sämtlicher Ratschläge beschließt sie, dem Laden neues Leben einzuhauchen. Eine Schnapsidee, so kurz vor Weihnachten, findet auch Ivys Freund Dennis und verschwindet genervt zu seinen Eltern an die Küste. Ivy lässt sich nicht beirren und stößt im Laden auf alte Fotografien und ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das ihr ein unvergessliches Weihnachten beschert …
Ein weihnachtliches Spektakel. Voller Magie. Mit viel Schnee und ein bisschen Romantik.

Meine Meinung

Ivy erbt einen alten Spielzeugladen, der schon lange nicht mehr geführt wird. Sie ist sofort verzaubert von diesem Laden und nimmt sich ihm an. Hilfe bekommt sie von einem Bekannten und seiner zwei Söhne. Dafür soll sie nur paar Sachen in ihrem Laden für ihn verkaufen. Im Laufe der Zeit findet sie nach und nach die Geheimnisse des magischen Ladens heraus. Auch entwickeln sich Gefühle zu einem der beiden fleissigen Helfer. Eines Tages finden die beiden eine leere Schneekugel. Aber ist sie wirklich leer. Es scheint ein Schneeschauer in ihr zu sein und was kann man da im Nebel erkennen? Eine Stadt? Schneller als ihnen bewusst ist, erfahren sie was dahinter steckt.

Eine süsse kleine Geschichte. Sie wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit von 1872 erzählt. Mir hat am ehesten der Teil in der Vergangenheit zugesagt, da auch die Schneekugeln da mehr in den Vordergrund treten. In der Gegenwart dreht es sich mehr um Ivy, den Laden und ihre Gefühle. Da ist die Schneekugel eher vernachlässigt. Obwohl sie auch schöne Erlebnisse und auch Erklärungen bekommt. Durch den Gegenwartteil verliert sich leider diese magische Stimmung, die in dem Part der Vergangenheit aufgebaut wird. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte. Aber einen Ticken mehr Magie in der Gegenwart hätte es sein dürfen. Aber ich stelle mir vor, dass es, wenn man den fertigen Laden besuchen könnte, sehr schön weihnachtlich ist.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es lässt sich ohne Probleme leicht lesen.
Figuren: Die Figuren in der Vergangenheit denen konnte ich etwas entgegenbringen. Es hätte bisschen tiefer sein können, aber es war schon gut. Leider konnte mich Ivy in der Gegenwart nicht ganz so überzeugen. Mir ihr wurde ich nicht ganz so warm.
Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre war sehr angenehm, vorallem wenn man die Schneekugeln betrachten konnte. Eine sehr schöne Idee
Originalität: Auf jeden Fall war die Idee mit diesen magischen Schneekugeln was besonderes.

Fazit

Es hat mir sehr gut gefallen. Ich glaube aber den Gegenwart-Teil hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht – mir wäre es lieber gewesen der Vergangenheitsteil wäre dafür intensiver ausgebaut worden. Es ist eine schöne magische Geschichte, die eine wirklich sehr schöne Idee zeichnet. Leider kühlte mich der Gegenwartteil immer bisschen ab. Das hat mir ein bisschen das Vergnügen genommen. Trotzdem bin ich froh, diese schöne Idee kennen gelernt zu haben.

Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Autor: Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigri
Titel: Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2018
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Weihnachtsroman, Liebesroman
Zeitraum: 05.12.20-13.12.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 9781723893506


Klappentext

Himmelpastellhellblaues Winterglück

»Oh nee«, kiekste Mona begeistert, »das ist ja Zucker!« Mit glänzenden Augen stand sie vor einem himmelblauen Porzellan-Häschen.
»Was ist das denn? Ein Hase? Zur Weihnachtszeit? Na, der hat definitiv Glück gehabt! Wenn er aus Schokolade wäre, hätte man ihn längst eingeschmolzen.« Bea kicherte los.
»Das ist deutlich ein Weihnachtshäschen, schließlich trägt es einen Schneekristall zwischen den Pfötchen. Es scheint total glücklich zu sein, diesen Kristall ergattert zu haben. Schau mal, wie lieb das kleine Kerlchen lächelt. Ich nehme es mit. Das muss ich haben!«
»Lass uns doch zuerst den Laden ganz durchforsten«, schlug Bea vor.
Genau das stellt sich als Fehler heraus, denn als die Mädels zurückkommen, ist das Häschen weg.
Nun beginnt Monas fieberhafte Suche nach dieser außergewöhnlichen Winterdeko. Sie ahnt noch nicht, dass der süße himmelblaue Hase ihren adventlichen Alltag komplett durcheinanderwürfeln wird und der Schlüssel für ihre Zukunft ist.

Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich überzeugen. Anscheinend bin ich doch eher die Magisch-romantische-weihnachtsleserin. Ein einfacher Liebesroman reicht nicht. Die Geschichte ist romantisch, dramatisch und auch süss – aber sie war mir irgendwie doch ein bisschen zu langweilig. Was ich aber dem Autorenduo echt hoch anrechne ist, dass sie tatsächlich ganz normale Charaktere erschaffen haben. Menschen wie du und ich. Mona, Bea, Mats  sind Verkäufer. Und sie stellen auch klar, dass dies kein Berufszweig ist, mit dem man angeben kann, aber sich auch nicht schämen muss, oder sich als wertlos betiteln lassen sollte . Denn es gibt ein schlimmes Erlebnis wegen dieses nicht hochdotierten Jobs. Das fand ich wirklich sehr gut. Leider war es mir doch ein bisschen zu wenig Weihnachtszauber. Es zwar eine süsse Geschichte mit viel Freundschaft, Gemeinsamkeit und echt netten Menschen – aber es hat mir nicht gereicht.

Schreibstil: Den Stil empfand ich als angenehm. Ich hab nicht gemerkt, dass hier zwei Autorinnen schreiben. Es ist alles fließend und stimmig.

Figuren: Die Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr nett. Natürlich ist auch der „Bösewicht“ seiner Roller entsprechend gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Es fehlt mir ein bisschen die weihnachtliche Atmosphäre. Trotz Weihnachtsmarkt und Schmuck und Weihnachtsessen ist der Weihnachtsfunke nicht übergesprungen. Spannung ist eigentlich nicht gegeben. Ich fand es schon früh klar, wer das Häschen hat.

Originalität: Originell fand ich die Idee eines Weihnachtshäschens und wenn es so aussieht wie auf dem Cover, dann kann ich verstehen, dass Mona ihm nachjagte. Auch, die Berufe der Charaktere fand ich insofern originell, da ja meist in den Büchern alle irgendwie hochgestellte Berufe haben.

Fazit

Die Geschichte ist nett und ok – aber sie konnte mich leider nicht fangen und fesseln. Es ist kein weihnachtlicher Funken übergesprungen. Zwischendrin fand ich es eher etwas langatmig. Es gibt schöne Momente und auch schöne Romantik. Leider konnte es mich aber trotz allem nicht fesseln.