Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey – Willkommen in Night Vale

Autor: Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey
Titel: Willkommen in Night Vale
Verlag: Klett-Cotta
Übersetzung: Wieland Freund,  Andrea Wandel
Erscheinungsdatum: 19. März 2016
Seitenanzahl Printbuch: 383 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 30.05.18-15.06.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0188W3OOU

Klappentext

Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen – und doch seltsam vertraut.

Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat …

Meine Zusammenfassung Spoiler

Hauptpersonen sind Cecil (Radiomoderator), Jackie, Diane, Josh, Troy, Evan. Orte Night Vale und King City. Jackie und Diane haben beide ihr Leben in Night Vale und nicht viel miteinander zu tun. Jackie ist immer neunzehn – schon seit wahrscheinlich hunderten von Jahren und besitzt das Pfandhaus, dessen Türen bei Feierabend immer vergraben werden. Diane ist Josh alleinerziehende Mutter und arbeitet in einem Büro. Josh ist ein Formwandler und Teenager, der ohne Vater aufgewachsen ist. Er wechselt ständig seine Formen. Troy ist Josh Vater und hat Diane sitzen lassen. Er hat Night Vale verlassen und taucht jetzt auf einmal wieder auf. Aber nicht nur einmal. Was ist nur passiert? Ihn gibt es jetzt auf einmal mehrfach. Eines Tages taucht Evan auf – er heißt nicht wirklich Evan aber keiner kann sich an seinen Namen erinnern. Er trägt ein hellbraunes Jackett und einen Hirschlederkoffer und ist auf der Suche nach Hilfe, die er sich von Josh erhofft. Durch Evan kommen Jackie und Diane in engeren Kontakt, gemeinsam versuchen sie das Geheimnis von Troy, Evan und King City zu lösen

Cecil ist der Radiomoderator von Night Vale

…lokalen Radiostation, die sendet, was wir wissen dürfen

Er gibt Gesundheitstipps und Warnungen heraus.

Meine Meinung

Dieses Buch war wirklich anstrengend. Ich stand einige Male davor es abzubrechen. Aber, auf gewisse Weise hatte es eine gewisse Faszination. Das Spiel mit den Sätzen und die schrägen Ideen

Da ist dieses Haus. Es ist nicht anders als andere Häuser. Also, stellen Sie sich ein Haus vor.
Andererseits ist es ganz anders als andere Häuser. Stellen Sie sich dieses Haus also noch einmal vor.
Abgesehen davon, dass es zugleich anders und nicht anders als andere Häuser ist, ist es genau wie alle anderen Häuser.
Hinsichtlich seiner Form ist es nicht anders als andere Häuser. Es hat eine hausähnliche Form. 

Auf jeden Fall hat es mich an die Grenze meines Durchhaltevermögens gebracht. Diese schräge Schreibweise und Ausdrucksweise war manchmal wirklich schwierig zu verfolgen. Die Hauptgeschichte was mit King City passiert und was alle beteiligten damit zu tun haben ist irgendwie nicht so an mich heran gekommen. Ich konnte nicht wirklich was mit der Auflösung anfangen.

Gespickt ist die Geschichte mit ganz vielen realen Verschwörungen. Aber manchmal wirklich gut verpackt. Es hat bisschen gedauert, bis ich das Muster erkannt habe, aber wenn der Knoten mal geplatzt ist, dann liest man es ständig. Meist erscheinen sie wenn Cecil seine Radiosendung moderiert.

Vogelspinnen sind einfach gestrickte Wesen, dachte Diane Crayton, die Schatzmeisterin des LEV, heute, ohne diesen Satz laut zu äußern. Das melden mehrere zuverlässige und invasive Spionagesatelliten, die ihr Gehirn zum entsprechenden Zeitpunkt gescannt haben.


Sollten Sie dieser FalschPolizei begegnen, zögern Sie nicht. Zucken Sie sofort mit den Schultern, denken Sie sofort »Was soll ich denn machen?« und schauen Sie gleich darauf nach, ob es irgendwas Lustiges bei Twitter gibt.


Die meisten Flugzeuge sind Propellermaschinen, Privatmaschinen, geheime Militärdrohnen und Regierungsflugzeuge, deren Kondensstreifen die Chemtrails-Theorie bestätigen sollen


Aber aus Babys werden Kinder, und Kinder gehen in die Grundschule, wo sie indoktriniert werden,…..

Da ich mich mit sogenannten Verschwörungstheorien beschäftige, ist mir das direkt aufgefallen. Das waren auch die Passagen, die mich gefesselt haben. Wie diese Theorien in schräge Sätze verpackt wurden, ist faszinierend.

Dieses Buch ist auf keinen Fall eine Lektüre, die man so nebenbei lesen kann. Ich war dann am Ende doch froh, dass ich es endlich abschliessen konnte.

Schreibstil

Der Schreibstil ist eigentlich recht flüssig, was es so schwierig macht ist die Gestaltung der Sätze und der Aufbau der Stadt und alles was damit zusammen hängt.

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist wirklich skurril. Man schwankt zwischen schmunzeln, Kopfschütteln und Unglauben.

Spannung:

Es gibt tatsächlich einige spannende Momente in denen man mit den Protagonisten mitfiebert. Vorallem die im Klappentext erwähnte Bibliothek. Wenige haben einen Besuch in der Bibliothek überlebt, da die Bibliothekare Monster sind, die gerne ihre Besucher fressen. Aber auch andere Passagen bringen einige Spannung.

Originalität

Darüber braucht man gar nicht lange nachdenken. Originell ist diese Buch auf jeden Fall.

Fazit

Für mich persönlich eine Herausforderung durchzuhalten. Es hat seine Reize aber auch viele schräge Passagen, die es wirklich schwierig machten zu lesen. Ich denke es ist die perfekte Lektüre für Scheibenweltler, oder für Abenteurer, die einfach wissen wollen, was den Zauber dieser Stadt ausmacht. Seid euch bewusst, weder Night Vale noch dessen Bewohner sind gewöhnlich. Hier ist alles etwas anders.

Zitate

Stellen Sie sich einen fünfzehnjährigen Jungen vor.
Nein. Noch mal.
Nein. Nicht mal annähernd.


Dann, nach dem Kuppeln und dem Geheimnis, muss der Fahrer den Schaltknüppel, einen ins Armaturenbrett gequetschten zersplitterten Holzpflock, packen und schütteln, bis etwas – egal was – passiert, und dabei gleichzeitig eine Reihe von Geheimzahlen in eine am Lenkrad angebrachte Tastatur tippen.


Jackie bestellte einen Kaffee. Schließlich brachte man ihr den Kaffee. Da gab es eine Verbindung.


Goldfische machten viel Lärm und man musste sie jede Woche mit Mäusen füttern, dachte Diane.


Wie die meisten Leute in Night Vale war sie sich nicht sicher, was genau Ärzte eigentlich machten, aber man munkelte, dass ihr geheimes Treiben auch Vorteile hatte.
Charaktere


Die Vogelspinne starrte die Decke an. Es war ihr gar nicht klar, was eine Decke war.


Wut ist die produktivere Cousine der Angst.


Die Sonne scheint dort so wie hier. Manchmal scheint sie auch nicht, das nennt man dort Nacht

Charaktere

Diane Crayton – sie arbeitet in einem Büro. Sie ist alleinerziehende Mutter von Josh. Aber die beiden verstehen sich im Moment nicht so gut. Sie finden keinen Weg zueinander um miteinander zu reden. Sie liebt Josh in jeder Form.

Jackie Fierro – sie ist immer schon neunzehn und bleibt auch neunzehn. Sie betreibt das örtliche Pfandhaus – schon immer. Sie hat eigentlich keine Beziehung zu Diane – sie war nur mal Kundin. Aber durch Evan und King City eröffnet sich eine besondere Bindung und ein Geheimnis. Sie machen sich gemeinsam auf um es zu lösen.

Josh Crayton – er ist fünfzehn und ändert ständig seine Form. Wenn man es interpretieren würde, würde ich einfach sagen, dass hier die Pubertät gemeint ist. Denn während der Pubertät ist dein Kind immer eine unbekannte Art für einen. Er will seinen Vater kennen lernen und hofft das in King City zu schaffen

Cecil – der örtliche Radiomoderator, der immer wieder Tipps und Warnungen heraus gibt.

Troy – Vater von Josh – sein Auftreten ist sehr unverständlich. Seine Hilfsbereitschaft lässt ihn splittern.

Evan – er ist der Bürgermeister von King City und sucht Hilfe für seine Stadt in Night Vale.

 

 

 

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Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Autor: Gaiman, Neil
Titel: Nordische Mythen und Sagen
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Seitenanzahl Printbuch: 254 Seiten
Genre: Fantasy, Mythen, Legenden
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 23.05.18-29.05.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext:

Warum bebt die Erde? Wie entstanden Ebbe und Flut? Wie kam die Poesie in unsere Welt?

Neil Gaiman erzählt die nordischen Sagen und Mythen neu, mit Witz und Sinnlichkeit, voller Zuneigung und Neugierde. Wir machen Bekanntschaft mit dem mächtigen Odin, reisen mit Thor und seinem Hammer durch die neun nordischen Welten, sind bezaubert von den Göttern und entsetzt von mancher Skrupellosigkeit. Machen Sie sich die Sagen zu eigen, erzählen Sie sie weiter, an den langen kalten Winterabenden, in den lauen Sommernächten. Nach der Lektüre werden Sie selbst die Wolken mit anderen Augen betrachten.

Zum Inhalt

Ein Buch, das vor allem die Charakterzüge der Götter beschreibt. Loki, immer ärger machend. Thor eher einfach aber stark und Odin der Göttervater, der für noch mehr Weisheit sein Auge gab. Das sind hier die Hauptcharaktere. Loki ist ein Störefried. Mit seinem Schabernack und Intrigen macht er ständig Ärger und manchmal hat man bisschen Mitleid mit ihm, da es meist nach hinten los geht. Man erfährt, dass die Götter stark mit den Riesen verflochten sind, teils im Guten – teils im Bösen. Es ist auf jeden Fall spannend zu lesen und so manches mal entlockt es ein Aha – da man eine Erklärung für eine Tradition oder ein Naturschauspiel bekommt.

Meine Meinung

Anfangs dachte ich es würde, wie die üblichen Sagenbücher etwas trocken und langweilig werden und ich zweifelte bei den ersten Sätzen, ob ich darauf Lust hätte. Nach wenigen Seiten war dieser Zweifel vergessen. Es wird nämlich teilweise richtig spannend und auch witzig. Gerade auch Loki bringt hier Leben in die Geschichten. Es war wirklich interessant dieses Halbwissen, das man durch Film und Fernsehen hat bisschen auszubauen. Mir hat es wirklich Spass gemacht abzutauchen. Auch Ragnarök wurde schön verständlich erklärt, was nicht immer der Fall ist.

Stil

Eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch. Die Geschichten sind locker und leicht zu lesen. Keine komplizierten Verstrickungen, die einem nicht mehr folgen lassen.

 

Fazit

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die sich für Göttersagen interessieren. Es ist eine lockere Erzählung und macht wirklich Spass.

Zitate

Die Welt ist eine flache Scheibe, umflossen vom Ozean.

„Natürlich war es Loki. Es ist immer Loki.“

Rubin, Lance – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

Lance Rubin – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

Autor: Lance Rubin
Titel: Bin mal kurz tot
Verlag: ivi, ein Imprint der Piper Verlag GmbH,
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2015
Seitenanzahl Printbuch: 346 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 15.05.18-22.05.18
Band einer Reihe: Denton Little Reihe
Tot war ich gestern (Denton Little 2) 

Klappentext:

Den Tag des eigenen Todes zu kennen – das ist für Denton ganz normal. Denn inzwischen kann die Wissenschaft anhand bestimmter Tests den Todeszeitpunkt aus dem eigenen Blut herauslesen. Bereits im Kindesalter wurde Denton bescheinigt, dass er im Alter von 17 Jahren an einem bestimmten Datum sterben wird – und dieser Tag ist morgen. Traditionell tun die Menschen in den Tagen vor ihrem Ableben, der sog. Death Week, alles, was sie schon immer tun wollten. Nun, Denton erwacht im Bett eines Mädchens, das aber defitiniv nicht seine Freundin ist. Eigentlich wollte er nicht unbedingt jetzt in Streit mit Taryn geraten – schließlich ist für den Nachmittag vorab seine Beerdigungszeremonie angesetzt, bei der sich Familie und Freunde von ihm verabschieden. Einzig auf welche Weise Denton den Tod finden wird, weiß er noch nicht. Und als er anynome Drohbriefe erhält („Du wirst sterben“ – nun ja, so eine Drohung einen Tag vor seinem Tod erschreckt ihn relativ wenig) und ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut erscheint, findet er nach und nach heraus, dass etwas an seinem vorhergesagten Tod ganz und gar nicht stimmt. Doch hat er genug Zeit, herauszufinden, was?

Zum Inhalt

Ich fand das Buch langweilig. Es wurde erst zum Ende hin interessant. Zwei Teenie Jungs – Beste Freunde, die beide im Abstand von einem Monat sterben werden. Das wissen sie schon seit frühester Jugend. Aber statt einen drauf zu machen ist Denton ein braver Junge und macht kein Ärger. Dann wacht er ohne Erinnerung im Bett der Schwester seines besten Freundes auf. Er muss betrunken gewesen sein. Es ist zwei Tage vor seinem Ableben. Wie wird es wohl geschehen? Durch Willy, mit dem er öfter zusammen trifft? Und was sind das für seltsame rote Placken mit roten Punkten die sich bewegen. Sie bedecken am Ende seinen ganzen Körper und scheint auch noch ansteckend zu sein. Denn sein bester Freund, dessen Schwester und Dentons Freundin haben es ebenfalls. Was hat das alles zu bedeuten und warum bekommt er ständig Werbung für Erektionsverlängerung? Dann ist da noch Phil – der Exfreund seiner Freundin – wird er Denton töten? Um ihn herum geschehen seltsame Dinge vor seinem Todesdatum. Und je näher er rückt um so weniger will er sterben. Ein Abschlussball und um 23:59 Uhr lebt Denton immer noch. Ist es gleich vorbei?

Das klingt alles witzig und interessant. Ist es eigentlich auch – aber leider ist es recht langatmig und langweilig geschrieben. Es fehlt so bisschen ein Funke.  Der ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Es gibt genügend humorvolle Stellen, die aber irgendwie nicht mal ein Schmunzeln entlockten. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und da es sich um Teeniejungs handelt dreht sich viel um Sex und Drogen. 90% des Buches haben mich einfach nicht fesseln können und die letzten 10% konnten das nicht aufwiegen, so dass ich trotz derben Cliffhanger nicht sicher bin, ob ich irgendwann mal den zweiten Band lese. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Story im Originalen besser ist. Hier ist bestimmt viel bei der Übersetzung verloren gegangen.

Schreibstil

Der Schreibstil war gut und flüssig. Auch die Sprache nicht zu jugendlich. Es war zwar eher für Teenies gedacht, aber es gab keine Ausdrücke, die man nicht verstand.

Spannung

An der hat es leider gefehlt. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne dass wirklich was aufregendes passiert.

Originalität

Das Thema finde ich ziemlich originell. Was ist wenn man weiss wann man stirbt? Will man das oder will man lieber undatiert sein und nicht wissen wann man stirbt? Am Anfang habe ich mir überlegt – ne – auf keinen Fall. Aber im Laufe der Geschichte hat mich das doch ziemlich fasziniert. Man würde sein Leben ganz anders gestalten wenn man genau weiss wie alt man wird. Man kann es auch für seine Tiere machen – aber das ist teuer. Und da kam mir es – wir haben alte Hunde. Ich glaube ich würde gerne wissen wie lange sie uns noch begleiten. Ich denke man lebt bewusster, wenn man sein Todesdatum weiss.

Fazit

Eine wirklich interessante Story mit einer interessanten Theorie. Leider konnte sie mich nicht wirklich fesseln und ich bin mir nicht sicher, trotz des riesen Cliffhangers, ob ich weiter lese. Man kann vielleicht davon ausgehen, dass es besser wird, da die Einzelheiten ja im ersten Band breit getreten wurden.

Charaktere

Denton – er ist 17 und in zwei Tagen ist sein Todestag. Man weiss zwar wann, aber nicht wie man stirbt und zu welcher Tageszeit. Er hat ein verzwicktes Liebesleben, da er mit der Schwester seinen Freundes geschlafen hat und total betrunken war – keine Erinnerung dran. Und seit etwa einem halben Jahr eine feste Freundin hat, die einen irren Ex hat. An seinem Todestag erscheint eine rote Verfärbung, die sich langsam über seinen gesamten Körper verteilt und ansteckend ist.

Paolo – Dentons bester Freund, seit Kindheit. Sein Todesdatum liegt etwa einen Monat nach dem von Denton. Ein super Freund, der immer da ist für Denton.

Veronica -Paolos Schwester. Sie geht schon aufs Collage und ist nicht ganz dass was sie vorgibt

Taryn – Dentons feste Freundin.

Cynthia – Paolos und Veronicas Mutter – sie ist auch nicht das was sie vorgibt zu sein. Aber nett

Raquel – Dentons Stiefmutter. Eine kleine Glucke, aber total sympathisch

Cheryl – Dentons leibliche Mutter, die bei der Geburt verstorben ist. Sie wusste, dass die Geburt ihr Todesdatum sein würde und hat sich trotzdem für die Schwangerschaft entschieden.

Lyle – Dentons Vater – ein sehr verschlossener Griesgram.

Felix – Der etwa 8 Jahre ältere Bruder von Denton. Auch hinter seiner Kulisse steckt mehr als man sieht.

Melanie – eine undatierte. Es gibt Menschen bei denen man das Datum nicht ermitteln kann. Sie gehört dazu und irgendwie ist sie am letzten Tag dabei. Aber sehr hilfreich.

Brian Blum – der Gynäkologe, der ihn entbunden hat und seine Mutter kannte. Sehr geheimnisvoll meldet er sich am Beisitzungstag

Phil – Taryns Ex und immer noch eifersüchtig. Er kommt mit einer Waffe zu Denton. Wird er sein Schicksal besiegeln?

Officer Corrigan (Ekel-Opa-Cop) – er ist der Grossvater von Phil und am letzten Todestag terrorisiert er Denton – aber hinter ihm steckt auch mehr.

Willis Ellis – der Kiffer. Denton und Willis treffen mit Willis Käfer öfter zusammen. Soll er Dentons Schicksal besiegeln?

 

 

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Autor: Wolf, Martin
Titel: Ophelia und der Wolf
Verlag: Martin Wolf Publishing
Erscheinungsdatum: 4. Februar 2017
Seitenanzahl Printbuch: 191 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.05.18-14.05.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Ein modernes Märchen, das von einem Liebespaar erzählt, das von einer Hexe in einen Wolf und eine Katze verwandelt wird. Sie verlieren jegliche Erinnerung und müssen sich zunächst als Tiere bewähren, ehe sie sich ihren Weg zu ihrer menschlichen Gestalt und zu ihrer Liebe zurückkämpfen.

Handlung: SPOILER

Ophelia liebte es ihre Grossmutter zu besuchen. Sie lebt in einer gemütlichen Hütte im Wald. Es war für sie immer das Größte die Ferien dort zu verbringen. Bis eines Abends etwas vorfiel, das sie so ängstigte, dass sie nie mehr zu ihrer Grossmutter wollte. Damals war sie Dreizehn. Jetzt als Erwachsene Frau möchte sie ihrer Grossmutter ihren Freund vorstellen, den sie in Nepal bei Ärzte ohne Grenzen kennen lernte. Sie ist Ärztin und er Fremdenlegionär. Als die beiden am Kaffeetisch sitzen geht Marcellus in die Hütte um der Großmutter nach zu spionieren. Denn er hat sie erkannt von einem alten Foto seines Grossvaters auf einem von Ophelia. Sie war damals im Vietnam bei den Mönchen um Ruhe zu finden. Da wurde das Kloster von den Fremdenlegionären angegriffen. Einer davon war Marcellus Grossvater. Er verschwand darauf hin ohne Spur. Das Kloster und die Mönche waren gerettet. Marcelluns hat den Verdacht, dass die Grossmutter damit irgendwas zu tun hat. Aber die Grossmutter ist vorsichtig und wirkt ein Zauber, der allerdings schief ging. Er verwandelt Marcellus in einen Wolf und Ophelia in eine Katze. Die beiden müssen jetzt irgendwie wieder zusammen kommen um den Zauber wieder brechen zu lassen. Sind sie aber zu lange in ihrer tierischen Form unterwegs vergessen sie alles und sie bleiben Tiere. Werden sie es schaffen rechtzeitig zur Rückverwandlung einzutreffen? Und welche Widrigkeiten müssen sie bewältigen, welche Gefahren?

Zum Inhalt:

Mich hat der Klappentext angesprochen, da ich so ein Fan von dem Film – der Tag des Falken – bin. Obwohl die beiden Geschichten überhaupt nichts miteinander zu tun haben – das wusste ich schon vorher. Aber es hat einfach gezogen. Kommen wir zur Geschichte. Die Idee finde ich ganz schön. Aber die Umsetzung hat mich manchmal bisschen irritiert. Mir fehlt so ein bisschen der Zusammenhang. Um das zu erklären muss ich leider noch bisschen Spoilern. Marcellus will die Grossmutter zur rede stellen. Er geht davon aus, dass sie eine Hexe ist und irgendwas mit dem Verschwinden seines Grossvaters zu tun hat. Der Grossvater, der Mönche, die eventuell Verräter sind, Angriff und tötete. Das ist auch sein ursprünglicher Beweggrund mit Ophelia zusammen zu sein, bevor er sich verliebt. Die Grossmutter wendet einen Zauber an der auch ihre Enkelin trifft. Warum – vielleicht weil sie sich so gegen ihre Grossmutter streubt. Der Zauber beschützt also die Grossmutter gegen alles. Die beiden Tier gehen ihren Weg und haben immer Erinnerungsfetzen, die ihrem menschlichen Ich gehören, die sie nicht zuordnen können. Im Wasser sehen sie nicht ihr tierisches Abbild sondern das menschliche. Ophelia denkt, dass sie eine junge Frau in Gefahr sieht. Sie wird von einem Wolf bedroht. Aber sie jagt sich selbst nach. Während ihres Trips sucht die Grossmutter nach einem Rückkehrzauber, da die beiden nicht länger als zwei Tage Tiere sein dürfen. Ich verstehe nicht so ganz warum die beiden verwandelt wurden und was diese Erfahrung ihnen in ihrem menschlichen Zustand bringen soll. Und sie werden auch nicht durch eine Erkenntnis wieder zu menschen, sondern durch einen erneuten Zauber. Es war eine nette Geschichte. Aber ich habe dann am Ende etwas ratlos da gesessen und wusste nichts mit anzufangen. Ich hab es einfach nicht verstanden.

Schreibstil

An den Schreibstil gewöhnt man sich ganz schnell – er wirkt nur am Anfang etwas hölzern wird dann aber schnell flüssig und gut zu lesen

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist oft spannend und auch geheimnisvoll. Ganz angenehm.

Spannung:

Spannung ist nicht so sehr gegeben. Man folgt zwar Ophelia und Marcellus in ihr tierisches Abenteuer – aber richtig spannend ist es nicht.

Originalität

Die Idee gefällt mir sehr gut und ich finde es auch recht originell umgesetzt. Selbst wenn mir nicht alles gefiel.

Fazit

Eine Geschichte, bzw. eine Idee, die mir sehr gut gefallen hat. Aber die Umsetzung war manchmal, für mich, nicht ganz eindeutig. Es ist ein Märchen und die haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Ich fühlte mich am Ende etwas ratlos, da ich nicht wusste, wie ich es einzuordnen hatte. Was ist die Moral, oder Essenz, was hat die Verwandlung den beiden gebracht? Ich hab es nicht verstanden. Leider. Aber der Stil ist sehr angenehm. Mich würden noch andere Rezis interessieren – hab aber nur die von Amazon gefunden.

 

Bloom, Ashley – Body-Switch – Von Molly zum Model

Bloom, Ashley – Body-Switch – Von Molly zum Model

Autor: Bloom, Ashley (Manuela Inusa)
Titel: Body-Switch – Von Molly zum Model
Verlag: dotbooks Verlag;
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Seitenanzahl Printbuch: 207 Seiten
Genre: Humor, Liebe,
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 08.05.18-09.05.18
Band einer Reihe:  Nein

Klappentext

Wenn du im falschen Körper dein wahres Ich entdeckst: die Komödie „Body Switch – Von Molly zum Model“ von Ashley Bloom jetzt als eBook bei dotbooks.

Von der Kunst, sein Glück zu finden … Sind es wirklich nur 26 Kilogramm, die das Supermodel Taylor Jones und Molly, die wohlgerundete Empfangsdame, trennen? Die eine liebt es, in der Öffentlichkeit zu stehen – die andere verkriecht sich am liebsten mit Schokomuffins auf dem Sofa. Die eine könnte jeden Mann haben – die andere traut sich nicht einmal, ihren Lieblingsbäcker anzusprechen, obwohl sie jeden Tag mit klopfendem Herzen vor ihm steht. Aber eins verbindet Taylor und Molly: So richtig glücklich sind sie nicht. Und dann wachen sie eines Morgens auf … im Körper der anderen! Wie konnte es dazu kommen? Und noch viel wichtiger: Was geschieht jetzt?

Zwei Frauen, die lernen, worauf es im Leben wirklich ankommt: Versüßen Sie sich Ihre Schmökerstunden mit diesem Kurzroman von Ashley Bloom!

Zum Inhalt

Ein – Eintages-Roman. Molly ist etwas mollig.  Zwar fühlt sie sich nicht unwohl – vermisst aber etwas die Aufmerksamkeit. Sie ist unsichtbar und wenn sie jemanden anrempelt, werden die Leute unhöflich und reduzieren sie auf ihren Körperumfang. Sie arbeitet in einem Massage Salon und einmal die Woche kommt Taylor Jones. Taylor ist auch unzufrieden. Die Paparazzis nerven sie. Sie will einfach mal etwas Ruhe haben. Mal essen was sie will und entspannen, vor dem Fernsehen vielleicht. Beide Frauen wünschen sich zum genau selben Zeitpunkt für einen Tag mal die andere zu sein. Gewünscht – geschehen. Und wie wir ja aus Body-Switch Filmen kennen – der Rücktausch kommt erst, wenn beide eine Lektion gelernt haben. Jede wird ein Tag in den Schuhen der anderen laufen  müssen – was für Molly in zwölf Zentimeter High Heels  nicht gerade einfach und elegant wird.

Handlung:

Eine Handlung, die schon so oft verfilmt wurde – jetzt wollte ich es auch mal lesen. Und es war ein nettes Buch. Klar hätten manche Szenen etwas ausgebaut werden können – aber da es nicht so dick ist war das schon ok. Das wichtigste ist alles drin gewesen. Wie Taylor es geniesst Schokolade und Chips auf der Couch zu essen – aber es hasst diese Speckrollen von Molly zu ertragen. Dann Molly, die endlich im Rampenlicht steht – aber auch erfährt, dass das Leben eines Topmodells wirklich harte Arbeit ist. Viel Glamour und falsche Freunde.

Natürlich gibt es ein Happy End. Beide Frauen finden die Männer ihres Lebens und in sich die besten Freundinnen. Ein wirklich herziges Buch, das richtig Spass gemacht hat.

Schreibstil

Der Schreibstil war locker und gut zu lesen. Frisch und witzig. Genau die richtigen Szenen mit bisschen Sarkasmus aufgepeppt.

Atmosphäre

Die Atmosphäre war sogar recht entspannt – nach dem beide Frauen am nächsten Tag im anderen Körper aufwachten, steckten sie es sogar gut weg und machten das Beste aus dem Tag. Sie halfen sich Gegenseitig um alles zu meistern.

Schön ist, dass Molly sich treu bleibt – nur weil sie einen Tag in Taylors Körper steckte verfällt sie nicht auf einmal den Wahn auch abnehmen zu müssen – sie bleibt so und mag es.

Aussage

Selbst wenn es ein humorvolles Buch mit Liebesgeschichte ist, ist die Aussage nicht zu überlesen. Man sollte auf jeden Fall zufrieden sein mit sich und nicht über andere Urteilen, wenn man nicht wirklich genau weiss, wie dessen Leben ist. Wenn einem was nicht gefällt, sollte man es ändern und wenn man was haben möchte zugreifen.

Fazit

Viel gibt es gar nicht zu sagen zu dem Buch. Es ist ein perfektes Buch für einen freien Tag im Garten, oder auf dem Balkon – Entweder mit Karottensticks und Wasser, oder leckeren Muffins und heisser Schokolade mit Sahne. Wobei ich Zweiteres bevorzuge. Ein luftiges Wohlfühbuch.

Zitate

Die schönsten Menschen konnten für oberflächlich, arrogant oder dumm gehalten werden, die buntesten, andersartigsten für verrückt und die reichsten für geizig. Nichts war, wie es wirklich schien. Man machte sich immer ein gewisses Bild von den Menschen, die man im Grunde überhaupt nicht kannte. Und das war einfach nicht richtig. Vielmehr sollte man sich mit seiner Meinung zurückhalten, bis man eine Person wirklich kannte.


Ihr solltet erkennen, dass euer Leben das ist, aus dem ihr das Beste machen solltet, statt andere um ihres zu beneiden.

Charaktere

Molly – Sie liebt es zu essen. Das zeigt sich auch in ihrer Figur wieder – 78 Kg bei 1,65 (glaube ich). Eigentlich mag sie sich so – aber sie  mag es nicht abgestempelt zu werden und unsichtbar zu sein. Sie liebt die Serie Melbourne Lane – eine Serie mit über 800 Stunden. Und sie liebt Sweet Heaven – den Bäckerladen mit dem Süssen Bäcker.

Dan – er ist der süsse Bäcker und schon lange in Molly verliebt. Irgendwann merkt Molly das und …tja..

Taylor Jones – ein Supermodell. Sie ist sehr engagiert und diszipliniert. Jeder denkt sie sei oberflächlich und zickig – aber in Wirklichkeit ist sie nett und spendet auch oft anonym. Sie geniesst es mal unsichtbar zu sein – obwohl sie sich mit den Rundungen von Molly nicht abfinden kann. Irgendwann aber mal ändert sich ihre Denkweise.

Howard – Taylors Freund – er ist Fotograf und betrügt sie mit ihrer besten Freundin.

Aaron – der begehrte Masseur in Mollys Laden. Er sieht unheimlich gut aus und auc Taylor schmilzt dahin. Bis zu dem Moment, in dem sie in Mollys Körper erkennt, wie Oberflächlich er ist.

Josh – ein neuer Masseur – er erkennt die Zeichen des Körpertauschs und unterstützt die beiden – ein sehr netter Kerl.

Chris – ein Fahrradkurier, der dem Massagesalon regelmässig die Post bringt – Als Taylor in Mollys Körper steckt lernt sie ihn kennen und verliebt sich umgehend.

Stephen King – Shining

Stephen King – Shining

Autor: Stephen King
Titel: Shining
Verlag: LingenVerlag
Erscheinungsdatum:  1987
Seitenanzahl Printbuch: 625 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 26.04.18-08.05.18
Band einer Reihe: Ja – Doctor Sleep

Klappentext

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Zum Inhalt muss ich bestimmt nichts schreiben – ich denke jedem Genrefan/Kingfan ist das schon bekannt. Allerdings muss ich tatsächlich sagen – ich hatte nahezu alles vergessen. Das meiste was immer mal aufgeblendet ist, waren Szenen aus dem Film. Das Buch habe ich vor etwa 25-30 Jahren gelesen. Es war also ein Re-Read.

Die Erinnerung: Ich weiss, dass ich total begeistert war von dem Buch – damals. Es gab zu der Zeit noch nicht viel im Horrorgenre und man nahm was kam und das war King. Ich habe ihn gelesen wie andere Kette rauchen. Allerdings war ich da auch gerade erst 17/18. Ich weiss nicht so genau wie lange ich King gelesen habe – so 3-4 Jahre – dann kam Das Spiel und das Buch hat mir so gar nicht gefallen und mich aus der King-Welt herausgeschleudert. Die Luft war raus.

Das folgende gibt nur mein Leseempfinden und Spass wieder.

Schreibstil:

Jeder, der King liest, weiss um seinen Schreibstil. Allerdings hatte ich es wirklich irgendwie vergessen, wie es wirklich ist. Es wird ein Aufschrei durch die Reihen gehen – aber das Buch war die Hälfte Langweilig. Wirklich – Es hat mich am Anfang fast in eine Leseflaute geschubst.

Der Mann ist ein Wortkünster, ein Meister der Metaphern und man hat das Gefühl neben seinen Charakteren zu stehen und alles Life mitzubekommen. Das hat er drauf wie kaum ein anderer. Aber diese Längen…Das schleudert einen immer wieder aus der Spannung und das nervt.

Mittlerweile gibt es so viel Horrorautoren, die viel besser Spannung aufbauen können. Meister des Horrors finde ich nicht mehr passend – Meister der Worte und Bilder heraufbeschwören, absolut.

Ich habe lange nichts von ihm gelesen. Vor einigen Jahren habe ich Das Mädchen gelesen – das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Aber seit dem nur noch paar Teile Der Turm, der ja ein anderes Genre vertritt.

Atmosphäre

Absolut düster, gewalttätig und überzeugend böse. Ich sag ja – er kann mit Worten super Kulissen aufbauen. Aber er kann sie auch mit dem nächsten Satz wieder einstürzen lassen. Schon wenn er die Charaktere belebt – wie sie ihre Vergangenheit immer wieder aufleben lassen – die Gedanken, die er immer in Klammern setzt, wie in der Realität. So ist es doch, wenn man verschiedene Gedanken im Kopf hat. Genial. Auch den Kampf, den Jack immer gegen seinen Drang zum Trinken führt – den hat er wirklich genial eingefangen – Absolut umwerfend. Also mit Worten kann er umgehen.

Spannung:

Wenn er Spannung aufbaut, dann wird sie Atemlos. Man möchte dann gerne an den Fingernägel kauen und kann nicht schnell genug umblättern. Er kann super Spannung aufbauen. Nur leider hält er sie nicht. Er schweift immer wieder ab. Er baut längen ein, die echt ermüdend sind.

Planung:

Doctor Sleep reizt mich natürlich jetzt auch – ich will natürlich wissen wie es mit Danny weiter geht und wie der Schreibstil sich geändert hat.

Fazit

Re-Reading –  manchmal sollte man wirklich nicht mehr zugreifen. Wenn es so lange her ist, dass man ein Buch gelesen hat und dann einfach noch mal das Gefühl heraufbeschwören will – sollte man sich überlegen. Es kann passieren, dass man enttäuscht wird und eine schöne Erinnerung dadurch zerstört. Ich denke nicht, dass ich noch mal ein King-Re-Reading mache – es gibt noch genug Bücher von ihm, die ich nicht kenne.

Zu diesem Buch – Für King Fans ist es ein Muss – man sollte es gelesen haben. Die Gesichte ist vielseitig und spannend. Aber leider – typisch King halt – oft mit vielen langweiligen Szenen gestreckt.

Charaktere

Jack Torrance – Ein Lehrer, der auf Grund seines Alkoholismus oft die Beherrschung verliert. Er hat Danny einmal den Arm gebrochen und einen Schüler geschlagen. Dadurch hat er seinen Job verloren. Ein Unfall entsetzt ihn so sehr, dass er mit dem Trinken aufhört. Ein schwerer Kampf, dem er sich aussetzt. Jeden Tag den Drang zu unterdrücken. Das stellt King hervorragend heraus. Auch der Zerfall von Jack – dieses schleichende Wahnsinnig werden. Klasse

Wendy (Winnifred)- Seine Frau. King hat oft in seinen Büchern Probleme mit Familienangehörigen. Hier ist es die Mutter, die sehr herrisch ist und Wendy immer bemängelt. Sie taucht nur in Erinnerungen auf. Auch Jacks Vater ist immer wieder dabei. Wendy hat angst vor Jack – aber sie liebt ihn auch. Sie würde gerne gehen – aber ihre Option ist die Mutter, und das ist noch viel Schlimmer, als angst zu haben, dass Jack wieder trinkt.

Danny – hat das Shining – er ist sehr stark Hellsichtig und das Hotel will ihn unbedingt haben. Aber sie unterschätzen den fünf Jährigen. Er schafft es das Hotel zu überlisten.

Stuart Ullmann – Der Hotelmanager und wirklich unsymatisch

Delbert Grady – der Hausmeister des Winters davor. Er hat seine gesamte Familie ermordet und dann sich selbst.

Halloran – der Farbige Koch des Hotels. Er ist auch Hellsichtig – aber nicht so stark wie Danny. Er macht sich grosse Sorgen um den Jungen und bietet ihn an zu kommen wenn er ihn ruft – das macht er auch. Sobald der den Hilferuf des Jungens im Kopf empfängt macht er sich auf den Weg um sie zu retten. Oder wenigstens zu helfen.

Watson – Der Hausmeister, der während der Saison für das Overlook zuständig ist. Er weißt Jack ein und ganz wichtig – der Heizkessel.

Tony – Dannys imaginärer Freund – Sein Bruder im Geiste? Er ist der jenige, der Danny in seinen Träumen warnt und zu den Orten bringt um ihn die Zukunft zu zeigen.

Al – er ist Jacks Saufkumpane und neuer Boss, da er Anteile des Hotels besitzt.

Poznanski, Ursula – Erebos

Poznanski, Ursula – Erebos

Autor: Poznanski, Ursula
Titel: Erebos
Verlag: Loewe Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2013
Seitenanzahl Printbuch: 488 Seiten
Genre: Action, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum April
Band einer Reihe: Nein

Worum es geht: Ein Computerspiel geht viral durch die Finger der Jugend. Aber nur ausgewählte Leute dürfen mit spielen. Manch Wunsch geht in Erfüllung – wie funktioniert dieses süchtig machende Spiel – selbst wenn man es offline Spielt weiss es genau, was du machst und denkst.

Klappentext

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und – wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.

Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

Zum Inhalt

Nick ist ein ganz normaler Teenie – irgendwann bemerkt er an Freunden und Klassenkameraden Veränderungen, die er  mit einer geheimnisvollen CD in Verbindung bringt. Sie wird immer unter der Hand weiter gegeben. Aber keiner gibt ihm die CD. Dann endlich ist es soweit. Er bekommt die CD und darf eintreten in die Welt von Erebos. Es dauert nicht lange und er ist dem Spiel verfallen. Was steckt dahinter. Wieso ist es so lebensecht? Der Bote – warum weiss er so viel. Sogar was Nick denkt. Auch wenn Nick offline geht reagiert das Spiel. Die Kämpfe sind so echt und die Sucht den Endgegner zu schlagen nimmt Nick komplett in seinen Bann. Er vernachlässigt seine Freunde und seinen Schlaf. Er lügt und wird auch aggressiv. Dann geschieht was schlimmes. Sein bester Freund verunglückt sehr schwer. Da geht schon ein kleiner Ruck durch ihn – aber das ist nicht das Ereignis, dass ihn wachrüttelt. Sein eigener Auftrag bringt ihn zum Fall – denn der Ausschluss von dem Spiel – der Entzug – der bringt ihn auf den Rechten Pfad. Eine Gruppe, die er durch Emily kennen lernt öffnet ihm dann komplett die Augen. Was steckt wirklich hinter dem Spiel. Welcher brilliante Kopf hat dieses Spiel programmiert – oder ist es doch eher ein Dämon, der hier seine Hand im Spiel hat?

Handlung

Ein interessantes Buch, mit zwei wichtigen Aussagen – die Sucht der Jugendlichen oder auch Erwachsenen nach Spielen und die Aussdehnung der KI. Beides beängstigend. Was macht hier dieses Spiel so besonders? Erstmal – es bekommen nur ausgewählte die CD. Dann gibt es Regeln, die auf keinen Fall gebogen oder gebrochen werden dürfen. Es gibt Strafen, die bis in die Wirklichkeit eindringen. Es gibt Angriffe oder Ausschluss – und der Ausschluss ist für die Kids noch schlimmer als die anderen Strafen. Es darf nicht über das Spiel gesprochen werden – und die Charaktere auf keinen Fall offen gelegt werden. All dies macht dieses Spiel so besonders. Aber wie schafft es das Spiel, dass die Kids auch in der Realität über die Grenzen hinausgehen? Also wirklich auch lesend fesselnd.

Schreibstil

Mein erstes Buch von Ursula Poznanski. Ich habe schon viel Rezis ihrer anderen Bücher gesehen und eigentlich alle durchweg positiv. Auch hier trifft das zu. Der Schreibstil ist realistisch, man fühlt sich in das Geschehen hineingezogen. Der Wortlaut ist locker lässig. Faszinierend ist auch, dass vieles angedeutet wird und trotz fehlender tiefgängiger Erklärung alles logisch und klar erscheint.

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist himmelhoch Jauchzend und zu Tode betrübt. Wenn es in dem Spiel gut läuft ist die Stimmung hoch – wenn es Probleme gibt, sinkt sie. Auch die steigende Aggressivität der Kids spürt man und wenn der Ausschluss da ist, die Verzweiflung. Die Atmosphäre ist wirklich gut eingefangen.

Spannung

Definitiv vorhanden. Man kann auch nicht erahnen wie die Auflösung sein wird. Also ein wirklich spannendes Buch.

Originalität

Ich finde dieses Thema wirklich originell umgesetzt. Die Sucht und die bedrohende KI oder doch dämonische Präsenz. Sehr gut miteinander verschlungen.

Was mir nicht gefiel:

Die Auflösung – die fand ich irgendwie ernüchternd. Der Grund, warum dieses Spiel viral ging war irgendwie ernüchternd. Man ist so hoch gehoben und gespannt und wird dann herunter geholt und es ist doch nur….Faszinierend ist allerdings wirklich der Weg dorthin.

Fazit

Ein wirklich sehr spannendes Buch über ein wichtiges Thema – Sucht nach Spielen und die immer mehr in die Realität eingreifende KI. Die Fäden werden hier so geschickt miteinander verflochten und zur Auflösung gebracht. Sehr faszinierend dieses ineinander spielen. Ein kleiner Abzug, weil mir die Auflösung nicht so gefallen hat. Ansonsten fand ich es wirklich gut.

Dodillet, Michael Frey – Herrchentrubel

Dodillet, Michael Frey – Herrchentrubel

Autor: Dodillet, Michael Frey
Titel: Herrchentrubel
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2016
Seitenanzahl Printbuch: 241 Seiten
Genre: Humor, Tiere
Gelesen als: Ebook
Zeitraum April 2018
Band einer Reihe: Ja

Klappentext

Herrchen ärgern leicht gemacht

Zehn Jahre lang hat sich Herrchen von zwei verrückten Hunden auf der Nase herumtanzen lassen. Doch ab zehn werden Hunde bekanntlich ruhiger. – Ruhiger? Herrchen weiß nicht mehr, wer ihm diesen Unsinn erzählt hat. Tatsache ist, dass Luna auch im hohen Alter noch alles zusammenfaltet, was nicht bei drei auf dem Baum ist, und Wiki Selbsterbrochenes bewacht, als handle es sich um die Goldreserven von Fort Knox. Während Trainer Krause von Handauflegen bis zu mantraartigen Lalala-Gesängen alles empfiehlt, was die Fachwelt an Absurditäten zu bieten hat, wird Herrchen klar: Es gibt nichts Schöneres als vierbeinige Dickschädel, die sich nicht verbiegen lassen. Dann jedoch entpuppt sich eines Tages eine harmlos aussehende Beule bei Luna als bösartiger Tumor, und auf einmal wird Herrchen schmerzlich klar, dass auch das wildeste Hundeleben einmal zu Ende geht … Unterhaltsam, witzig und emotional berührend wie nie!

Zu gut – Es ist einfach erfrischend zu lesen, dass es nicht nur gut erzogene Hunde gibt. Wir haben auch zwei – die sind mässig gut erzogen. Sie hören – nicht immer aufs erste Wort – aber sie hören. Unsere Zwei sind nicht so schlimm wie die hier geschilderten. Aber das ist auch nicht das, was das Buch so lesenswert macht. Sondern die Schilderungen der anderen Hundebesitzer – Die Krauses – zum Beispiel. Oder die verpöhnten lauten Neins. Man kann ihm auf jeden Fall nicht vorwerfen nicht alles versucht zu haben. Tiertrainer und Co. Manches half – meistens nicht. Dann die Urlaubsschilderungen. Ach einfach nur witzig.

Es ist zwar eine Buchreihe aber es war nicht nötig, die Bücher davor zu kennen. Man ist sehr gut hineingekommen.

Und ich bin froh, bei Babsi lesen zu können, dass Luna nicht stirbt – denn sonst hätte ich das Buch auf keinen Fall gelesen und das wäre wirklich schade gewesen.

Was mir nicht gefiel:

Jeder Tierbesitzer kennt es – Foren. Man will nur mal kurz nachlesen, was denn das Tier hat – schon ist man ein Tierschänder. Das war zwar auch sehr witzig – hat aber etwas zuviel Platz in dem Buch eingenommen.

Schreibstil 

Schön sarkastisch – so macht es Spass über Verfehlungen zu lesen. Ist alles doch gar nicht so schlimm. Ich mochte den Stil.

Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen – ich habe öfter mal laut lachen  müssen und meinem Mann einige Passagen vorgelesen. Ein schönes Buch für Hundebesitzer und welche die es werden wollen.

 

Heine, E. W. – Magna Mater

Heine, E. W. – Magna Mater

Autor: Heine, E. W.
Titel: Magna Mater
Verlag: C. Bertelsmann
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2012
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Sci-Fi, Dystopie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum April 2018
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Ein faszinierender Roman über das Scheitern unserer Gesellschaft und die Zukunft der Menschheit: E.W. Heine entführt uns in eine Welt, in der alles abgeschafft wurde, was ein friedliches Zusammenleben jahrhundertelang behinderte: die Religionen, die Kriege und auch die Liebe. In der neuen Welt herrscht nur noch die reine Vernunft. Und über allem wacht ein mächtiger Orden, an dessen Spitze die Magna Mater, die große Mutter, steht.

Doch eine Ordensfrau weiß, dass sich hinter der prächtigen Maske der Magna Mater eine Lüge verbirgt. Wie konnte es in dieser Idealwelt dazu kommen? Die Ordensfrau widersetzt sich mutig allen Regeln und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit …

Zum Inhalt – Spoiler

Mal sehen ob ich das noch alles ordnen kann (Hab irgendwie meine Notizen verlegt). Die Menschheit war kurz davor sich komplett auszulöschen. Eine Halbkugel (weiss nicht mehr – ich glaube Nordhalbkugel) ist atomar total verstrahlt und nicht mehr bewohnbar. Alles, was einen Krieg oder sonstige Unruhen auslösen kann wurde blockiert. Entscheidungen werden nur noch von der grossen Mutter getroffen – Magna Marter. Es gibt keine Religion, kein Krieg, kein Sex, keine Liebe. Nein – stimmt nicht – Sex gibt es einmal um Kinder zu zeugen, die dann in einer Art Retorte herangezogen werden, nach dem die Befruchteten Eier entnommen werden. Dem Menschen ist ein Lebensalter von vierzig Jahren gewährt. Dafür werden sie hormonell in einem präpubertären Stadium mittels Hormonunterdrückung gehalten. Erreichen sie das 40. Lebensjahr, wird der Hormonschub angeregt und die erblühten Frauen und Männer auf eine Insel gebracht – dort dürfen sie sich den Lüsten hingeben und sterben. Bei den Kindern gibt es immer wieder Mädchen, die für den Orden der Magna Marter erhört werden. Diese Mädchen kümmern sich um das Wohl und die Ordnung. Ihr Fluch ist aber, dass sie normal altern. Sie durchlaufen die gesamten Phasen, wie wir sie kennen. Die Geschichte wird von einer solchen Ordensfrau erzählt – Morituri. Die Welt in der wir leben wir von der neuen Spezies verachtet und als barbarisch primitiv erachtet. Arbeiten, Reichtum, Hass, Intrigen. Alles Dinge, die abgeschafft wurden. Bis ein grosser Tsunami, dieses Gefüge ins wanken bringt und man durch  Morituri die Wahrheit hinter dieser Fassade entdeckt. Auch in dieser tollen neuen Zeitrechnung besteht alles nur aus Lügen und Trugbildern.

Handlung

Der Autor hat sich hier in ein neues Genre gewagt. Ich finde die Geschichte schon spannend – aber nicht fesselnd. Eigentlich finde ich es eher als ein phislosophisches Werk zu betrachten, als ein Sci-Fi oder eine Dystopie. Denn der Autor weist uns ständig darauf hin, warum es überhaupt soweit kam und was man ändern könnte und konnte und was einfach nicht geht. Wer ist der wahre Gott – und warum wird er – verbotener Weisse – als Gott verehrt. Was ist mit den Retorten Babys? Es gibt ziemlich viel Fragen, die am Ende auch sehr schlüssig geklärt werden. Egal zu welcher Zeit und in welchem Gefüge wir leben – wie Frei wir uns fühlen mögen, oder wie eingesperrt – alles untersteht einer grossen Lüge. Es ist ein interessantes Buch. Vorallem wenn man mal vor Augen geführt haben möchte, was alles so um einen herum passiert.

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr, sehr gut. Er hat mich dazu gebracht, das Buch tatsächlich weiter zu lesen, obwohl es nicht ganz so mein Ding war. Ich werde mir auf jeden Fall noch weiter Bücher von dem Autoren holen.

Atmosphäre:

Oft bedrückt – denn trotz aller Freiheiten, die der Menschheit angeblich durch die Änderungen gebracht wurden, schwebt ständig der Tod über ihnen. Denn älter als 40 werden die Kinder nicht und die, die älter werden, verfallen mit allem Leid, den ein alternder Körper so mit sich bringt. Auch der Grund dieser Gemeinschaftsform ist ja dunkel und nach der Naturkatastrophe wird es richtig düster.

Spannung

Spannung ist tatsächlich vorhanden, da man ständig auf einen Knall wartet.

Originalität

Auch hier kann man auf jeden Fall bejahen. Eine Gesellschaftsform zu entwickeln, die vielleicht friedlich leben könnte – das wäre schon was. Aber es schwingt immer der drohende Zeigefinger über ihnen – Das war der Grund warum und wehe ihr brecht aus und verliebt euch, oder hinterfragt das System…

Fazit
Für mich ist es eher ein philosophisches Buch. Der Autor führt uns vor Augen, was passiert, wenn wir so weiter leben. Aber er zeigt uns auch, dass selbst in einer vermeintlich friedlichen Lebensform immer eine tickende Zeitbombe unterirdisch am schwelgen ist und der kleinste Auslöser alles zum Zusammenbrechen bringt. Das Buch hat mich gefesselt – indirekt – aber nicht begeistert. Es war eher der Stil der mich fesselte.

Jessica Bannister 01 – Nachts, wenn du die Geister rufst

Jessica Bannister 01 – Nachts, wenn du die Geister rufst

Autor: Janet Farell
Titel: Jessica Bannister 01 – Nachts, wenn du die Geister rufst
Verlag:  Bastei
Erscheinungsdatum: 7. Juni 2016
Seitenanzahl Printbuch: 91 Seiten
Genre: Heftroman, Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 27.03.18
Band einer Reihe: Ja

Infos – Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Neuauflage 

Klappentext

Der warme Sommerwind strich mir durchs Haar. Er trug den unverkennbaren Geruch der Themse mit sich, der an diesem Morgen über ganz London lag. Über den Dächern der Metropole spannte sich ein wolkenloser, blauer Himmel, doch dem schenkte ich keine Aufmerksamkeit. Hastig eilte ich die Lupus Street entlang und suchte die Fassaden der Häuser ab.
Als ich das Haus mit der Nummer 25 erreichte, blieb ich abrupt stehen. Es war ein altes, unansehnliches Gebäude, erbaut aus braunem Backstein, den der Smog über Jahre hatte dunkel werden lassen. Zwischen den weißgetünchten neueren Bauten der Lupus Street wirkte dieses Haus wie ein Relikt aus längst vergangener Zeit …

Zum Inhalt

Jessica kommt frisch von der Uni – sie hat Journalismus studiert und hat schon zig Bewerbungen geschrieben. Eine Zusage bekam sie – vom London City Observer. Aber eher unfreiwillig. Jemand hat hier die Strippen gezogen. So kommt es natürlich, dass ihr erster Tag nicht unbedingt grossartig verläuft. Ihr Chef ist wenig erfreut, dass er eine Anfängerin einstellen musste, wo doch soviel erfahrene Anwärter warteten. Aber er gibt ihr eine Aufgabe damit sie sich bewähren kann – eine schier unmögliche Aufgabe. Sie soll ein Interview mit einer bekannten Autorin ergattern. Diese Autorin ist nie für ein Interview zuträglich gewesen. Bis zu dem Moment, als Jessica sich unter einen Vorwand meldet und einen Vorfall erwähnt, von dem keiner was wissen kann – das ist ihr Eintritt.

Handlung: Spoiler

Jessica ist medial Begabt – aber irgendwie ignoriert sie die Gabe, oder weiss noch nichts davon. Sie hat seltsame bedrückende Träume. Ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen und sie wuchs bei ihrer Tante auf, die sehr an Okultes glaubt – sie ahnt schon etwas. Genau diese Intuition öffnet Jessica die Tür zu dem Interview mit der bekannten Mystery Autorin. Deren Tochter ist vor vielen Jahren unter geheimnisvollen und unbekannten Umständen in einem Brunnen ertrunken – jetzt soll eine Seance eröffnen wer der Täter war. Jessica hat furchtbare Träume diesbezüglich. Sie schafft es aber den Täter zu entlarven. Wer war es? Die Mutter, der Verleger, der Bruder – soviel Verdächtige und nicht gerade ungefährliche Momente für Jessica und Rosemarin Gathrie (Die Autorin)

Schreibstil

Der Schreibstil ist ok. Aber leider nicht sehr fesselnd. Man kann es lesen – aber es ist einfach kein Funken übergesprungen. Es plätscherte so vor sich hin.

Atmosphäre

Die Atmosphäre war jetzt gar nicht so schlecht – Das Haus war gruselig geschildert. Der Traum war unheimlich – aber trotzdem wirkte alles irgendwie lieblos herunter geschrieben – ich konnte es mir nicht vorstellen.

Spannung

Spannung war leider so gar keine vorhanden – man könnte sagen – ist ja nur ein Groschenroman – aber ich habe schon viel spannende aus dieser Sparte gelesen.

Originalität:

Ein Haunted House – nicht unbedingt die originellste Geschichte – aber das ist bei diesem Genre ja auch nicht nötig – man muss nur bisschen an der Stimmung feilen.

Fazit

Ich habe mich schon bisschen auf dieses Heftchen gefreut – es klang wirklich interessant und angenehm gruselig. Leider konnte mich diese Ausgabe gar nicht fesseln. Es fehlte an Spannung und meine Vorstellungskraft wurde so gar nicht angekurbelt. Ich habe noch einige Ausgaben hier und werde auch noch paar Bände versuchen. In der Hoffnung, dass es doch vielleicht spannender wird.

Charaktere

Jessica – sie ist Anfänger Journalistin beim London City Observer. Sie ignoriert ihre übersinnlichen Fähigkeiten und glaubt auch nicht wirklich daran. Aber sie hat unheimliche Träume, die schlimme Dinge vorher sagen.

Arnold Reed – wird nur als Sponsor erwähnt – er hat Jessica unbekannter Weise – den Job besorgt.

Jim Brodie – Hat bis jetzt nur einen kleinen Auftritt. Er ist der Fotograf der Zeitung – und nimmt Jessica herzlich an.

Beverley Gormic – Sie ist Jessicas Grosstante und hat sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen. Sie ahnt schon, dass Jessica übersinnliche Fähigkeiten hat

Martin T. Stone – Jessicas neuer Chef. Er ist nicht sehr erfreut, dass er sie einstellen musste und gibt ihr einen Fall, den er als Probe für sie ersieht – schafft sie das, kann sie bleiben – ein angeblich unmöglicher Fall, den sie schafft.

Rosemarin Gathrie – eine Bestseller-Autorin die Romantik-Thrill und Mystery Romane schreibt. Sie beruft eine Seance in ihrem Haus ein um hinter den Tod ihrer Tochter zu kommen

Josef Potter – ein zwielichtiger Kerl, der bei Rosemarin als Butler arbeitet – aber dahinter versteckt sich viel mehr

Richard Gathrie – der Sohn von Rosemarin. Er will das alte Unternehmen seines Vaters wieder aufbauen und die Wirtschaft des Ortes damit ankurbeln. Zur Zeit ist er für die Ausbildung dazu in Amerika. Jessica ist sehr angetan von ihm

Hilmer Taylor – Rosemarins Literaturagent. Schon viele Jahre arbeitet er mit Rosemarin zusammen. Aber ganz sauber ist er auch nicht.

Agatha – ein Medium – angeblich? Sie soll die Seance leiten.