Erbektas, Cengiz – Anaqam – Die Schamanin

»Deine Suche wird erst vorüber sein, wenn du deine Bestimmung erfüllst. Dann erst wird es dir gut gehen.«

Autor: Erbektas, Cengiz
Titel: Anaqam – Die Schamanin
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2020
Seitenanzahl Printbuch: 178 Seiten
Genre: Esoterik
Zeitraum 20.06.20-03.07.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 9798645588090
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Cengiz für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Ein inspirierender und tiefgründiger Roman

Begeben Sie sich auf eine lebendige Reise voller Magie und Mysterien. Erfahren Sie aus den Augen des Erzählers, wie er in die Pflichten einer mysteriösen Frau mit besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten tritt, und welche Weisheit und Einsichten sie für ihn bereithält, die mit Geld nicht erwerbbar sind. Lassen Sie es zu Ihrem persönlichen Wegbegleiter werden, aus dem Sie Mut schöpfen, um Ihren eigenen Lebenstraum zu verwirklichen.»Deine Suche wird erst vorüber sein, wenn du deine Bestimmung erfüllst. Dann erst wird es dir gut gehen.«

Meine Zusammenfassung

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr keine Kraft, keine Lust, keinen Lebensfunken mehr habt? Vielleicht liegt es tatsächlich an eurem Inneren.  Nicht die Welt da draussen macht es euch schwierig, ihr blockiert euch selbst. Und um diese Blockade zu lösen und weiter zu kommen in eurem Leben, darum soll es in diesem Buch gehen.

Meine Meinung

Der Protagonist bleibt unbenannt. Auch das Geschlecht bleibt unbekannt – ich bin allerdings von einem männlichen Protagonisten ausgegangen – das hat sich in meinem Kopf so geformt. Ich gehe davon aus, dass diese Neutralität gewählt wurde, damit man sich selbst an die Position des Protagonisten setzen kann. Ich finde ein esoterisches Buch ist immer schwierig zu bewerten. Ich bin seit langem raus aus dem Bereich. Allerdings habe ich mich mit vielen der Themen, die in dem Buch erwähnt werden beschäftigt. Wir erfahren hier elementare Dinge, die das Leben tatsächlich ausmachen. Das sind nicht die materiellen Dinge – die machen einen eher unglücklich. Oder das ständige Nachdenken – die behindern einen beim vorankommen. Hier werden wir bei der Hand genommen und geleitet. Was ist wirklich wichtig? Respekt. Respekt dir gegenüber und deiner Umgebung. Sei es ein Ast, den du brichst, oder einen schlechten Geist den du vertreibst. Die innere Stärke, die wird dich leiten. Wer sich ein bisschen mit Esoterik auskennt, weiss dass es eine ruhige Art der Kommunikation ist. Das ist hier auch der Fall. Man kann hier keine grosse Spannung und Action erwarten. Obwohl es in dem ein oder anderen Fall vielleicht hätte eingebaut werden können. Der Autor hat hier viel Wissen in eine Romanform gebracht. Manchmal hätte ich mir da schon gewünscht es wäre etwas rasanter gewesen. Der Inhalt selbst überzeugt. Es sind schöne Worte und eine schöne Gegend, die einen ruhig werden lassen. Ich finde man sollte dem Buch auch gewisse Zeit lassen. Ich habe schon recht lange für die wenigen Seiten gebraucht, da ich nicht zuviel lesen konnte, wenn ich dabei bleiben wollte. Leider wurde es an manchen Stellen etwas langatmig, da es schnell zu einem Sachbuch umschlug, wenn Anaqam etwas erklärte. Was es nicht weniger interessant machte – nur halt etwas schwieriger.

Schreibstil: Ist einem Esoterikbuch angepasst und in der Ich-Form. Manchmal kam es vor, dass der Autor in den Stil eines Sachbuches abtauchte – da merkte man auch, dass ihm das Thema sehr interessiert und begeistert, da er es gut erklärt hat.

Figuren: Der Protagonist bleibt bisschen blass, vielleicht weil er unbenannt blieb? Leider hat er mich bisschen genervt, weil er – durch sein Schicksal – ein bisschen oft jammerte und zu wenig zu überzeugen war, dass das hier alles passt, selbst wenn er Beweise hatte. Anaqam als Schamanin fand ich toll. Sie führte und lenkte und meckerte. Bei ihr wäre ich gerne Schülerin geworden.

Originalität: Ich finde die Idee ein esoterisches Buch in Romanform zu bringen ganz gut. Man muss nur ein bisschen aufpassen, dass es auch ein Roman bleibt – was ich mir schwierig vorstelle.

Fazit

Für esoterisch Interessierte Leser auf jeden Fall eine sehr schöne Lektüre, die einen in eine interessante und wichtige Denk- und Sichtweise einführt. Auch für Menschen, die wirklich sehr belastet von ihrem Leben und Denken sind, finde ich es sehr gut. Es wird einem gezeigt, wie man sich wieder ein bisschen auf den richtigen Weg bringt. Und vor allem was auch wirklich wichtig ist im Leben. Für Suchende die gerne etwas alternatives im Leben hätten sehr geeignet. Da es esoterisch ist, darf man aber keine absolute Spannung oder reißerische Szenen erwarten. Ein ruhiges Buch, dass für ruhige Stunden geeignet ist.

Hebesberger, Roland – Abzweigungen

Autor: Hebesberger, Roland
Titel:  Abzweigungen
Verlag: Morawa Lesezirkel GmbH
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2019
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Thriller, SciFi
Zeitraum 11.06.20-19.06.20
Band einer Reihe: Ja – erster Band
ASIN: 3990936662
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Roland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Welchen Weg gehst du, wenn dein Leben auf der Kippe steht?
Wähle weise, es könnte deine letzte Entscheidung sein.

Cornell Rohde, ein gescheiterter Ex-Polizist aus München, baut sich in Salzburg ein neues Leben auf. Es nimmt eine drastische Wendung, als er Zeuge eines mysteriösen Banküberfalls wird. Er versucht, den Geheimnissen hinter dem Verbrechen auf die Spur zu kommen, und gerät in eine Verschwörung, die sein Weltbild ins Wanken bringt. Wem kann er vertrauen, wer sagt die Wahrheit und was steckt hinter dem grellen Licht, das ihn bis in seine Träume verfolgt? Bei einer Verfolgungsjagd quer durch Europa mit neuen Verbündeten kommt Cornell an seine Grenzen. Wird er am Ende die richtige Entscheidung treffen?

Meine Zusammenfassung

Als Cornell Polizist wird, tritt er in die Fussstapfen seines Vaters. Früh hat er seine Mutter verloren und will seinen Vater stolz machen. Allerdings läuft es nicht so gut für ihn. Durch Verleumdungen verliert er seinen Job und flieht für ein neues Leben nach Salzburg. Dort ist er am Wochenende Sicherheitsbeamter bei einer Bank. Eine der Bankangestellten, Mia, findet sein Gefallen. Sie kommen zusammen. Mia ist sehr aufgeschlossen Cornells Vergangenheit gegenüber und sie verlieben sich. Mia ist Cornells grosse Liebe. Dann kommt der Tag, der alles verändern wird. Ein Banküberfall, der sehr seltsam abläuft verändert Cornells Leben. Er wird nahezu besessen, hinter das Geheimnis zu kommen. Mia hat ein schweres Trauma erlitten und ihre Beziehung wird schwer auf die Probe gestellt. Bei seinen Recherchen scheint Cornell jemanden zu nah zu kommen und er wird gezwungen zu fliehen. Eine Verschwörung in seine Richtung macht es ihm fast unmöglich sich unerkannt zu bewegen. Auf der Flucht trifft er auf die neuen Verbündeten, die ihn in eine grosse Verschwörung einweihen. Was steckt nur hinter diesen mysteriösen Banküberfällen, die dem in Salzburg ähneln und über die ganze Welt verteilt stattfinden? Was war das für ein Licht? Und wie weit geht überhaupt diese Verschwörung? Wen kann er für das Desaster, das sein Leben geworden ist, büßen lassen?

Meine Meinung

Ein tolles Debüt legt Roland hier hin. Da ich mich auch intensiv schon mit diversen Verschwörungen beschäftigt habe, klingt hier beim lesen eine Seite in mir. Roland nimmt sich viel Zeit uns Cornell und sein Leben vorzustellen. Aber es wird nicht langweilig. Das auf keinen Fall. Man fühlt sich wohl und folgt Cornell von der schlechten in die gute Zeit mit Mia. Sein Leben scheint endlich positiv zu verlaufen. Bis zu diesem schicksalshaften Tag des Überfalls. Man kann sich als Autor sehr stark an einer Grenze bewegen, wenn man zu lange vom Protagonisten erzählt. Da kann das Interesse des Lesers schnell kippen. Aber ich muss wirklich sagen, das Roland das so geschickt hin bekommt, dass man sich ein bisschen wie Big Brother fühlt. Manchmal kam es mir vor, als würde ich in Cornells Tagebuch lesen . Ich fand es spannend seinen Weg mitzuverfolgen. Als es dann actionreich wurde, kann ich sagen, es war spannend, aber nicht übertrieben. Es ist glaubhaft. Cornell ist ein Ex-Polizist und gut ausgebildet. Seine Flucht und auch seine Kenntnisse um das Geheimnis zu lüften sind sehr realistisch dargestellt. Phantastisch wird dann die Auflösung. Da es der Auftakt zu einer Reihe ist, werden wir da bestimmt noch näher an die Lösung gebracht werden, da das Buch mit einem kleinen Cliffhanger endet. Ich empfand es schwankt eher in Richtung Science Fiction, statt ins mystische. Ich bin also sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Erzählperspektive ist im Ich-Format und man kommt sich wirklich oft vor, als würde Cornell einem die Geschichte direkt erzählen, oder ich würde in seinem Tagebuch schnüffeln.

Figuren: Die Charaktere waren sehr gut dargestellt. Manchmal kam es mir vor ich würde mit ihnen an den PC´s stehen und grübeln. Cornell ist auch sehr sympathisch, da er nicht überheblich den Ex-Polizisten heraushängen lässt. Er ist eher sogar zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung: Durch die lange Einführung bei dem man Cornell kennen lernt, baut sich die Spannung eher langsam auf. Aber es ist ziemlich gut beschrieben ohne übertrieben zu wirken.

Originalität: Mir gefiel sehr, dass man mal einen kleinen Blick hinter den Schleier einer guten Verschwörung erhaschen durfte. Auch viele Erklärungen fand ich gut geschildert. Videomanipulation und anderes.

Fazit

Ich freue mich, hier ein Buch empfehlen zu können, das wirklich spannend ist. Trotz dem es nicht durchgehend Actiongeladen ist, ist es sehr fesselnd. Es hat Spass gemacht, das Buch aufzuschlagen und mit Cornell weiter zu fiebern. Für alle Thrillerfans, die auch gerne mal etwas anderes erleben wollen. Es ist nicht übertrieben brutal. Kommen aber auch paar blutige Szenen vor.

Koontz, Dean R. – Die Augen der Dunkelheit

Autor: Koontz, Dean R (Unter Leigh Nichols)
Titel: Die Augen der Dunkelheit  (Neuauflage Die Augen der Finsternis)
Verlag: Heyne
Übersetzung: Alexandra von Reinhardt
Erscheinungsdatum: 1988
Seitenanzahl Printbuch: 316
Genre: Horror, SciFi
Zeitraum 19.05.20-31.05.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN:
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Das Haus der Angst – Ohne Rezi

Brandzeichen – Ohne Rezi


Klappentext

Mit ihrer Show feiert die dunkelhaarige Schönheit Tina Evans wahre Triumphe in Las Vegas – des Nachts aber, wenn die Lichter ausgehen, wird sie von quälenden Alpträumen heimgesucht. Da steht Danny plötzlich wieder vor ihr, der angeblich bei einem Busunglück ums Leben gekommen ist. Aber Tinas 12jähriger Sohn lebt – als Gefangener in einem unterirdischen Versuchslabor, wo er für wissenschaftliche Experimente mit einem neuen Todesvirus mißbraucht wird…

Meine Zusammenfassung [SPOILER]

Hier wird es dieses mal nicht ohne Spoiler gehen. Da ich das Buch aber am Ende nicht empfehlen kann finde ich es nicht so schlimm.

Tina Evans hat vor einem Jahr ihren 12 jährigen Sohn Danny bei einem Ausflug der Pfadfinder während eines Busunglücks verloren. Ihre Ehe war schon vorher gescheitert. Sie war früher Ballettänzerin und hat sich dann aber auf die Produktion von Shows spezialisiert. Damit hat sie einen grossen Durchbruch erreicht. Durch die viele Arbeit hat sie sich von ihrer Trauer ablenken können. Allerdings wird sie die letzten Wochen immer von Alpträumen über Danny gequält. Sie lernt den netten Anwalt Elliot kennen. Zwischen ihnen prickelt es und nicht lange danach werden sie ein Paar. Elliot war nicht immer Anwalt. Er hat eine militärische Vergangenheit in der er sich auch schon einen Namen gemacht hat. Mittlerweile hat Tina nicht nur Alpträume. Auch im Alltag wird wie von sonderbaren Umständen verfolgt. Dannys Zimmer wird verwüstet. Es erscheinen Schriften mit „Nicht Tot“. Es gibt Temperaturschwankungen und anders, dass sie in Angst versetzt. Da sie die Leiche niemals gesehen hat, da er wegen des Unfalls zu sehr verunstaltet worden sein soll, möchte Tina für ihr Seelenheil eine Exhumierung. Mit diesem Gesuch öffnet sie die Dose der Pandora. Elliot und Tina werden verfolgt und ihr Leben ist bedroht. Während ihrer Flucht bemerkt sie auf einmal, dass die Heimsuchungen nicht bedrohlich sind. Sie merkt, dass sie von ihrem Sohn kommen und er sie um Hilfe ruft. Kurz entschlossen machen sich Tina und Elliot auf den Weg das Geheimnis um Dannys Tod zu lüften. Dabei entdecken sie in den Wäldern ein geheimes Labor uns schlussfolgern schnell, dass Danny dort gefangen gehalten wird. Die Ausmasse dessen was der kleine Junge mitmachen muss ist unfassbar, aber nicht unglaublich. Bei dem Labor handelt es sich um ein Forschungszentrum für Biowaffen. Bei dem Busunglück wurden durch ein Laborunfall alle beteiligten von einem absolut tödlichem Virus infiziert. Der einzige der überlebte war Danny. Was die Forscher dann dazu trieb, den Jungen fast zu Tode zu infizieren. Er wurde nie richtig krank. Allerdings entwickelte sich von Impfung zu Impfung ein Teil seines Gehirns, das dann wohl für die Telekinetischen Fähigkeiten verantwortlich waren. Danny schafft es seine Mutter und Elliot in das Labor zu schleussen, so dass sie ihn retten können.

Das Virus – die berühmt berüchtigte Voraussage aus den 80ern von Koontz zum Wuhan Virus. Ich bin tatsächlich froh, dass ich eine alte Ausgabe erwischt habe. Denn – ACHTUNG! Hier heisst nämlich der berühmte Virus Gorki-400 und wurde von den Russen entwickelt. Ich hab mal in die letzten Seiten der Neuausgabe geblättert und bin tatsächlich entsetzt, dass das Ende jetzt so umgeschrieben wurde, dass es auf die aktuelle Coronakrise deutet. Das man eine Neuauflage etwas der Zeit anpasst ist ja kein Thema – aber dass  man dann eine mystische Vorhersage des Autors darin entwickelt, finde ich doch einfach nur Markteting – das Buch hätte sich doch bei der Neuauflage niemals so gut verkauft….Finde ich tatsächlich sehr dreist.

Meine Meinung

Unabhängig davon, dass ich mich immer noch über diesen PR-Gag aufrege, war das Buch wirklich langweilig. Es plätscherte vor sich hin und es passierte nicht viel. Ich würde vielleicht mal neuere Werke des Autors lesen um seinen Stil zu vergleichen. Denn in den 80ern war das vielleicht tatsächlich noch spannend. Der Autor legt hier sehr viel Wert darauf seine Charaktere zu präsentieren. Man erfährt sehr viel von Tina, Elliot, und auch den Gegnern. Dafür bleibt die Spannung und auch ein bisschen die Details zu den Forschungen und Machenschaften der Regierung auf der Strecke. Das sind Dinge, die in den 80ern vielleicht die Leser begeisterte. Heute wird doch mehr Wert auf Aktion und Spannung gelegt. Natürlich will man auch ein bisschen die Charaktere kennen lernen. Aber es muss nicht so ausführlich sein, da es die Handlung nicht unbedingt weiter bringt. Dass z. B. Elliot einen militärischen Hintergrund hat und auch die involvierten Personen kennt ist schon wichtig – aber es kann abgekürzt werden. Es ist einfach ein Buch, dass man nicht unbedingt lesen muss.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sogar ziemlich gut. Am Anfang fand ich die Übersetzung etwas hölzern – da war der Vergleich zur Neuauflage etwas flüssiger. Aber das gab sich. Und trotzdem das Buch nichtssagend war, habe ich mich  nicht allzusehr gelangweilt. Der Autor schweift zwar ab – aber verwendet wenig Metaphern. Er bleibt sehr direkt und auch bei seiner Story – er philosophiert also nicht.

Figuren: Die Charaktere Tina und Elliot waren sehr sympathisch. Natrürlich bekommt man durch so eine Biografie der Charaktere einen tieferen Zugang zu ihnen. Das fand ich auch gar nicht schlecht – aber es hat halt den Fluss ein bisschen gestört.

Atmosphäre und Spannung: Leider ein bisschen zu wenig. Die Verfolgungsjagden waren eher schwach gestaltet und der Einbruch in das Labor auch eher unspektakulär.

Originalität: Das ist natürlich jetzt schwer zu beurteilen. In den 80ern bestimmt auf jeden Fall – heute zu Tage eher weniger, da es schon so viel davon gibt.

Fazit

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Trotzdem ich mich jetzt nicht gelangweilt habe, gab es kaum Spannung und Action. Die Handlung plätschert sanft vor sich hin und kann einen nicht fesseln. Dafür hat man aber einen langen Spaziergang mit den Charakteren, die sehr intensiv beschrieben wurden. Der Hype um Wuhan ist hier ein absoluter Fake – aber dazu findet ihr mehr in der Zusammenfassung oben.
Ich würde es nicht empfehlen, da es einfach ein bisschen zu langweilig ist.

[Abgebrochen] Tuomainen, Antti – Die letzten Meter bis zum Friedhof

Autor: Tuomainen, Antti
Titel: Die letzten Meter bis zum Friedhof
Verlag: Rowohlt E-Book
Übersetzung: Niina Katariina WagnerJan Costin Wagner 
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2018
Seitenanzahl Printbuch: 306 Seiten
Genre: Krimi, Humor, Satire
Zeitraum 06.05.20-16.05.20 (parallel gelesen)
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B071NM3XGF
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Abbruch: Pos.166/519

Klappentext

Jaakko ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaakko bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaakko beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch, jede Minute zu genießen.

Meine Meinung

Wie es  bei den skandinavischen Krimis so eigen ist – es ist etwas zäh. Was nicht bedeutet, dass es schlecht ist – man muss den Stil einfach halt mögen. Es waren paar witzige Szenen dabei, die mir Spass gemacht haben – aber leider ist es zu wenig um mich fesseln zu können. Es wurde mir dann einfach zu langatmig. Vielleicht lag es daran, dass ich das hier parallel zu einem anderen Buch gelesen habe und es dadurch nicht die volle Aufmerksamkeit bekam, die es verdient. Der Schaden ist angerichtet und ich werde es leider nicht weiterlesen. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein amüsantes Buch ist – aber es konnte mich leider nicht überzeugen dabei zu bleiben.

Schreibstil: eigentlich ganz gut. Die Skandinavier haben halt mal die Angewohnheit etwas zäh zu sein.

Figuren: Ich kann im Moment nur von Jaako ausgehen, da die anderen bis zum Abbruch eher Statisten oder Nebencharaktere waren. Jaako ist so eigentlich ganz sympathisch gewesen.

Originalität: Mord durch Vergiftung in einem Pilzimperium. Ja, ich denke dass hier schon eine Spur Originalität vorhanden ist.

Fazit
Mich konnte das Buch leider nicht genug fesseln um dabei zu bleiben. Aber ich denke, dass hier doch mehr Spass dahinter stecken könnte, als ich hatte. Mein Problem war, dass ich es parallel lesen wollte. Dafür ist es nicht geeignet. Es war leider ein bisschen zu zäh um mich zum bleiben einzuladen.

d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah – Angstraum

Autor: d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah
Titel: Angstraum
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 459 Seiten
Genre: Psychothriller
Zeitraum 30.03.20-09.04.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B0813C1FT8
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Raum.
Fünf Jugendliche.
Und eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.

Sommer 2006
Dunkelheit. Immer wenn das Licht ausgeht, kommt er zu uns in den Keller. Wir wissen nicht, wen er als Nächstes holt, nur eines ist klar: Er bringt uns in den Raum, und dort geschehen schreckliche Dinge. Wir haben keine Ahnung, was er mit uns macht. Aber wir glauben nicht mehr dran, dass wir jemals wieder nach Hause kommen.

Frühjahr 2019
Keiner von uns erinnert sich, was in dem Raum geschah – aber das ist in Ordnung, denn wir sind davongekommen. Doch dann beginnt das Grauen von Neuem. Menschen, die wir lieben, werden ermordet. Er ist noch nicht fertig mit uns. Und wenn wir ihn stoppen wollen, müssen wir unsere alten Wunden wieder aufreißen. Wir müssen uns erinnern.
Um jeden Preis.

Willst du wissen, was in dem Raum geschah?

Meine Zusammenfassung

2006, die fünf Freunde wollen vor dem Sommer noch einen letzten Abend miteinander verbringen. Eine Spritztour mit dem Auto endet in einer Katastrophe. Es kommt zu einem verheerenden Unfall, der nicht vergessen wird. Nicht 2006 und auch nicht 2019. Sie haben vielleicht 2006 überlebt, aber überleben sie auch 2019?

Meine Meinung

Sehr spannend und ein äusserst interessantes Thema. Ein etwas anderer Racheroman. Hier kann man auf keinen Fall etwas verkehrt machen. Es sind paar störende Dinge, die ganz leicht den Lesefluss beeinflussen. Die Kapitel werden immer von einem anderen der fünf Freund erzählt. Das ist eigentlich nicht so uninteressant, da man so das best mögliche aus den Charakteren heraus holt. Allerdings sind sie auch immer in der ersten Person geschrieben, was mir ein bisschen Schwierigkeiten machte, da ich manchmal nicht mehr wusste, wer denn jetzt gerade dran war. Vorallem wenn man doch mal mitten im Kapitel unterbrechen musste. Da wäre mir ein allwissender Erzähler irgendwie lieber gewesen. Das hat mir auch ein kleines bisschen die Spannung genommen. Aber nur wenig. Wenn jemand keine Probleme mit der Zuordnung der Kapitel hat, wird das nicht auffallen. Die Erzählungen wechseln auch immer in die Vergangenheit und Gegenwart, was auch die Spannung aufbaut, da man versucht parallele zu finden. Die Auflösung war für mich recht überraschend, aber sehr interessant.

Schreibstil: Mir ist nicht aufgefallen, dass hier zwei Autorinnen geschrieben haben. Ich hätte also keins der Kapitel einer zuordnen können. Ich fand die Übergänge sehr schön fliessend. Ebenso der Stil selbst – man konnte es wirklich flüssig lesen.

Figuren: Die Charaktere sind sehr gut geschildert. Jeder einzelne wurde gut dargestellt und in die Geschichte integriert.

Atmosphäre und Spannung: Es ist schon wirklich spannend aufgebaut, da man einen ständigen Wechsel der Personen hat und auch der Jahre. Ich hatte nur die Probleme mit der ersten Person, als Erzähler.

Originalität: Ich hab in dieser Richtung noch nichts gelesen und fand die Auflösung wirklich sehr originell.

Fazit
Ein interessanter Thriller mit einer sehr überraschenden Methode. Ich fand ihn gut spannend, selbst wenn ich leichte Probleme mit der Erzählweise in der ersten Person hatte. Das hat mir ganz leicht die Spannung genommen, aber nicht zu sehr, so dass ich immer noch interessiert war. Ein gutes Autorenteam, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte.

[Abgebrochen] Snow, Allyson – Diebstahl mit Sockenschuss

Autor: Snow, Allyson
Titel: Diebstahl mit Sockenschuss
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2019
Seitenanzahl Printbuch: 356 Seiten
Genre: Humor, Romantik
Zeitraum 20.04.20-24.04.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B01MYXX1CC
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Abbruch: Pos 491/1142

Klappentext

Eine Urkunde? Auf ollem Papier und mit Schnörkel?! Gibt’s die nicht als PDF-Datei?

Die Bürgermeisterin Elvira Rotstein des kleinen Städtchens Jeverhaven hat ein Problem: Ein milliardenschwerer Konzern möchte sich mit tausenden Arbeitsplätzen in dem Ort  ansiedeln, doch bevor der Deal unter Dach und Fach gebracht werden kann, muss Elvira die Urkunde vorlegen, die Jeverhaven das Stadtrecht bescheinigt.
Doch was tun, wenn sich das Dokument unglücklicherweise in England befindet und die Herausgabe verweigert wird?
Elvira Rotstein schmiedet einen raffinierten Plan und überredet ihre eigene Nichte Luisa, die Urkunde zu klauen.
Für Luisa wird aber nicht nur der Diebstahl zur Herausforderung.  Nein, auch der mysteriöse (und bedauerlicherweise ausgesprochen attraktive) Ryan, der sich Luisa plötzlich an die Fersen heftet, macht ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Denn seine ständige Nähe hat deutliche Auswirkungen auf ihr Denkvermögen und ihr rationales Verhalten …

Meine Meinung

Ich kann hier keine abschliessende Meinung abgeben. Da ich das Buch nicht beendet habe, wäre das nicht fair, der Geschichte gegenüber. Ich denke nämlich, dass man hier schon ein nettes Buch hat. Meins war es leider nicht, da mir hier zu sehr Augenmerk auf die Romantik und weniger auf die Detektivarbeit und den Diebstahl gelegt wurde. Ich hätte es bevorzugt, wenn man mehr von Luisa und ihre bisschen trottelige Art in ihrer Arbeit gelesen hätte, die nicht ständig von dem Gedanken an Ryan überschattet wurde. Also eher ein humorvolles Buch für Romantiker/innen.

Schreibstil: Locker und flüssig zu lesen.

Cover: Das Cover gefällt mir so gar nicht – was zeigt, dass ich nicht nur ein reiner Coverkäufer bin.

Figuren: Ich mochte die Charaktere. Sie waren alle in ihrer Art echt sympathisch und witzig.

Atmosphäre und Spannung: Ging meines Erachtens in der Romantik unter. Es war jetzt nicht Candlelight-Dinner-Romantik, aber Luisa wurde zu sehr von ihren Hormonen beeinflusst, was mir ein bisschen den Spass an der Geschichte nahm.

Originalität: Ja, ich denke man kann hier schon Originalität finden. Wer bitte lässt in England ein Dokument für ein kleines Städtchen stehlen? Also die Idee fand ich schon amüsant.

Fazit
Es war leider nicht meins, weswegen ich es abgebrochen habe. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Leser/innen, die romantischer als ich veranlagt sind, hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen werden. Vielleicht so als nette Urlaubslektüre. Es sind auf jeden Fall sympathische Charaktere am Start.

King, Danny – Das Haus der Monster 01

King, Danny - The Monster Man of Horror Housedaumen hoch

Autor: King, Danny
Titel: Das Haus der Monster
Verlag: Luzifer-Verlag
Übersetzung: Heike Schrapper
Erscheinungsdatum: 29. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 328 Seiten
Genre: Horror, Grusel
Zeitraum: 09.04.20-16.04.20
Band einer Reihe: Ja – King, Danny – Das Haus der Monster 2 – Die Monster sind zurueck
ASIN: B01LZ1XLQB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Meine Meinung

Dem Klappentext ist nicht zuzufügen, ohne zu spoilern. Ich hatte das Buch schon einige Zeit auf dem Reader, konnte mich aber irgendwie nicht so ganz durchringen. Es hat mich nicht angesprochen. Das änderte sich dann, als ich die ersten Zeilen gelesen hatte. Ich war eigentlich recht schnell gefesselt. Klassische Gruselfiguren wie Werwölfe, Vampire und einen Serienmörder. Aber mit ein bisschen mehr Blut und Leichen. Ich mochte auch den lockeren humorvollen Tonfall, den der Autor, trotz brenzliger Situationen anschlug. Und die Jungs, die ihm gefesselt zuhörten, war toll. Man fühlte sich selbst in deren Situation und hing John einfach an den Lippen – bzw. an den Buchstaben. Selbst wenn man kaum glauben mag, dass ein Mensch, soviel erlebt hat. Ich fand es klasse und freue mich, dass ich jetzt gleich weiter lesen kann, da der 2. Teil herauskam.

Schreibstil: Locker, flüssig, satirisch.

Figuren: Ich fand sie sehr plastisch. Vor allem John. Er war sehr schnell sympathisch.

Atmosphäre und Spannung: Eine aufgeladene Spannung. Man flüchtete einfach mit jedem Monster und war gespannt, wie John aus der nächsten brenzligen Situation entweichen würde.

Originalität: Ich mochte die Idee sehr. Klassische Gruselfiguren in eine neue Umgebung gepackt. Das hat Spass gemacht.

Fazit

Für Fans klassischen Grusels mit ein bisschen mehr Blut und Action. Ich hab mich gut amüsiert und war ziemlich überrascht, da ich nicht mit einer so guten Unterhaltung gerechnet habe.

 

 

Harich, Michaela – Das Einhorn, der Zombie, und ich

Autor: Harich, Michaela
Titel: Das Einhorn, der Zombie, und ich
Verlag: Amrûn Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Zeitraum 29.04.20-05.05.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07D12WFWS
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Klappentext

Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Eine Novelle voller Satire, untoter geliebter Menschen und lustig umherspringenden Genen.

Meine Meinung

Der Klappentext klingt doch echt witzig, oder? Ja – wenn man auf pubertäres Verhalten steht. Wenn ich nicht schon eine Geschichte von der Autorin gelesen hätte, dann würde ich ihr keine Chance mehr geben. Denn das hier, tut mir leid, war einfach pubertäres gekritzel. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Lockerungsübung war, die dann aus einer Flause heraus veröffentlicht wurde. Wenn es nicht so wenig Seiten hätte, hätte ich es abgebrochen. Die gesamte Geschichte wird irgendwann dann nur noch auf Genitalien und Sex reduziert – aber nicht auf den erotischen Sex – sondern einfach nur halt in Erwähnung. Die Geschichte hat mir leider so gar keinen Spass gemacht. Das einzige, das noch ein bisschen Schmunzeln hervorrief, war das Ende – nicht weil ich fertig war…es war eine witzige Idee. Wobei wirklich viele Ideen dabei waren, die ich witzig fand – nur diese Reduzierung auf Genitalien, hat es leider wieder zerstört. Schade um die witzigen Ideen.

Schreibstil: Der Stil war gut und flüssig

Figuren: Ich konnte leider nicht wirklich warm werden mit ihnen.

Originalität: Definitiv. Die Idee fand ich sehr gut – nur wurde leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt.

Fazit
Für mich war das hier leider gar nicht witzig. Ich finde es schade, dass so viel witzige Ansätze verpufften. Die Autorin hat leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt und die witzigen Ideen einfach nicht funken lassen.

[Abgebrochen] Collison, Wilson – Die Nacht mit Nancy

Collison, Wilson - Die Nacht mit Nancy abgebrochenkeine beurteilung1

  • Autor: Collison, Wilson
    Titel: Die Nacht mit Nancy
    Verlag: Louisoder
    Übersetzung: Johanna von Koppenfels
    Erscheinungsdatum: Erste Auflage 2016 Deutschland
  • Veröffentlichung: 1933
    Seitenanzahl Printbuch: 249 Seiten
    Genre: Humor
    Zeitraum: 17.,4.20-18.04.20
    Band einer Reihe: Nein
    ASIN: B01JRX7D0U
    Bereits gelesene Bücher der Autoren
  • Abgebrochen POS: 160/568

Klappentext

Die Ostküsten-USA Anfang der 1930er Jahre. Eine Hausparty in einem großbürgerlichen Landhaus. Ein lauter Schrei lässt die Bewohner mitten in der Nacht aufschrecken. Die sittenstrenge Gastgeberin Mrs. Hanley eilt heran und traut ihren Augen kaum: In einem der Gästezimmer trifft sie nicht nur auf die junge, attraktive und nur mit einem Negligé bekleidete Witwe Nancy, sondern auch auf drei Männer in Pyjamas. Empört lässt sie alle Gäste und Bediensteten herbeirufen und fordert den jungen Anwalt Jimmie Landon auf, ein Kreuzverhör durchzuführen, um diese pikante Angelegenheit aufzuklären …

Meine Meinung

Ich kann ja keine objektive Meinung abgeben, da ich es nicht beendet habe. Warum habe ich mich entschlossen es abzubrechen? Man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen. Was nicht unbedingt das Schlimme ist. Aber es tauchen dann sofort soviel Leute auf, zu denen man weder Bild noch Zusammenhang hat. Natürlich werden während der Dialoge die Personen vorgestellt. Aber ich hatte immense Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Mir kam das ganze eher wie ein Skript für ein Theaterstück vor, ohne die Regieanweisungen. Es wurden zwar auch Personen und Umgebung beschrieben – aber ich konnte einfach keinen Faden zu fassen bekommen. Ich war richtig orientierungslos. Das hat mir dann keinen Spass mehr gemacht. Obwohl ich den Humor aus dieser Zeit eigentlich sehr gerne mag.

Schreibstil: Der Stil war durch die Dialoge etwas hektisch. Ich kam mir vor wie auf dem Tennisplatz – der Ball wurde hin und her geschlagen und ich versuchte ihm zu folgen. Ansonsten passt der Stil zu den 30ern.

Fazit

Für mich war es leider nicht das Richtige. Ich mag den Stil dieser Epoche gerne. Sie hat immer so was schön sarkastisches und frivoles. Das wird hier auch sein. Leider bin ich einfach nicht hinein gekommen.

Safier, David – Die Ballade von Max und Amelie

Autor: Safier, David
Titel: Die Ballade von Max und Amelie
Verlag: Rowohlt E-Book
Erscheinungsdatum: 27. November 2018)
Seitenanzahl Printbuch: 362 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 18.01.20-25.01.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07CMPW6MZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Mieses Karma (ohne Rezi)

Plötzlich Shakespeare (ohne Rezi)

Klappentext

Das große Abenteuer Liebe

Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise.

Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf…

Meine Meinung

Das Buch hat mich echt kalt erwischt. Den Klappentext fand ich rührend. Ich dachte, ach ein süsser Liebesroman zwischen Tieren – ja warum nicht. Aber das hier ist was viel tieferes. Ich war wirklich beeindruckt. Ich muss aber auf jeden Fall eine Warnung herausgeben. Die Tiere haben keinen schönen Roadtrip. Sie werden von Kindern geschlagen, von Menschen verfolgt und noch so andere schwere Erlebnisse. Aber wie die beiden sich aufbauen und gerade Narbe, die nie was schönes erlebt hat, erfährt jetzt Güte und Freunde. Sie wehrt sich total dagegen, dass ihr etwas Gutes widerfahren kann. Ich fand es wirklich ein richtig toller Roman mit viel Achterbahn der Gefühle.

Schreibstil: Gut – wirklich fliessend und sehr gut zu lesen.

Figuren: Sehr gut geschrieben. Auch die Nebenfiguren werden sehr gut dargestellt. Man kann seine Emotionen jedem zuordnen.

Atmosphäre und Spannung: Es ist richtig viel Spannung vorhanden. Aber auch viel Leid und Elend. Dafür gibt es aber noch mehr Freude und Liebe. Sehr gute Balance.

Originalität: Das ist definitiv was anderes, als ich erwartet hatte. Ich finde den steinigen Weg der beiden Tiere aufzuzeigen originell. Hier wird nichts beschönigt – aber die Hoffnung immer aufrecht erhalten.

Fazit
Ein sehr emotionales Buch. Man ist hin und her gerissen, zwischen Abscheu, Hass, Mitleid, Liebe, Trauer. Auch hier noch mal die Warnung: Die Tiere haben keinen einfachen Weg vor sich. Sie müssen einiges erleiden. Ich war hin und weg und würde noch mehr dieser Art des Autors lesen. Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen, aber das hier, war auf jeden Fall mein bestes von ihm.