Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Autor: Harich, Michaela
Titel: Lea
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Seitenanzahl Printbuch: 132 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Zeitraum: 02.11.19-06.11.19
Band einer Reihe: Stuttgart 21
ASIN: B00YMSXIOQ
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Stuttgart 2021 – die Landeshauptstadt ist abgeriegelt. Niemand kommt hinein, niemand kommt heraus, die Einwohner wurden evakuiert. Doch nicht alle haben Stuttgart verlassen. Lea, eine junge Frau, hat sich in der Staatsgalerie verschanzt und sie zu einer todsicheren Festung umgestaltet. Sie baut Todesfallen für die Infizierten, die ihr alles genommen haben, was ihr wichtig war. Sie muss jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Doch die Ereignisse spitzen sich zu und Lea ist sowohl auf die Hilfe ihrer Bekannten innerhalb der Quarantänezone Stuttgart wie auch auf die Hilfe von außen angewiesen.

Meine Zusammenfassung (Spoileralarm)

Lea ist taff. Sie hat sich mit Andreas, einem sehr guten Freund, in der Staatsgalerie verschanzt. Sie hat mehrere Fallen gebaut und erntet diese regelmässig. Sie hat einen Deal mit dem Militär. Ihr Ansprechpartner ist hier Max. Er versorgt sie dafür mit wichtigen Dingen, die sie benötigt. Den Rest besorgt sie sich auf dem Schwarzmarkt. Beide Parteien wollen etwas von den Zombies. Das Militär am liebsten Versuchsobjekte und die Leute auf dem Schwarzmarkt Gegenstände und Umhänge aus Zombiehaut. Andreas weiss nichts von ihren Aktivitäten. Als sie ihn einweiht und er mitkommen will, kommt es zu einem Unglück. Die beiden müssen sich mühsam den Weg zurück erkämpfen. In ihrer Not kommen sich Andreas und Lea in einem schwachen Moment körperlich näher. Die Galerie ist allerdings verloren. Lea versucht zu entkommen. Aber das Militär greift sie auf. Irgendwas stimmt nicht mit ihr. Wenn sie wütend ist oder bedroht wird, legt sich ein roter Film über ihre Augen. Aber sie wurde nie gebissen. Was schlummert da in ihr und was will das Militär von ihr? Was ist in ihr?

Meine Meinung:

Ich hab die Reihe schon einige Zeit bei mir schlummern. Ich war auch sehr neugierig. Die Cover sind sehr ansprechend. Leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wir ich gehofft hatte. Dabei geht es nicht mal um die schräge Idee, wie Zombies entstanden sind. Ich fand sie sogar sehr witzig. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man im Laufe der Geschichte erst mitgeteilt bekommt, was passiert ist. Hier hat es mich aber gestört, dass ich so spät die Informationen bekommen hatte. Die Geschichte hat eigentlich alles, was man sich von einer Zombiegeschichte verspricht. Aktion, Kämpfe, Verfolgung, Bedrohung. Trotdem ist der Funke nicht so richtig übergesprungen. Genau kann ich es wirklich nicht erklären. Manche Dinge fand ich nicht so schlüssig. Es kann aber auch sein, dass man das Gesamtwerk betrachten muss. Vielleicht lag es an Lea, die nicht wirklich sympathisch ist. Trotzdem werde ich die Reihe verfolgen, denn der Cliffhanger war sehr gelungen. Die Geschichte hat Potenzial. Ausserdem will ich wissen, warum der Ausbruch auf Stuttgart beschränkt ist.

Schreibstil

Der Schreibstil ist gut. Man kann der Geschichte so recht gut folgen.

Figuren: Die Charaktere sind nicht ganz so gut gelungen. Lea fand ich sehr unsympathisch. Selbst wenn sie gegen Ende etwas angenehmer wird. Andreas fand ich zu weinerlich, und damit nervig. Sollte das das Ziel gewesen sein, ist es allerdings gut gelungen.

Atmosphäre und Spannung:

Spannung ist wirklich genug vorhanden. Auch die Atmosphäre hat die Autorin ganz zeichnen können. Die ständige Bedrohung von aussen wie auch innen, ist wirklich gut dargestellt.

Originalität

Es gibt wenig, dass in Zombie Storys noch originell ist. Hier ist immerhin die Zielgruppe originell. Wie es zum Ausbruch kam, entlockt einem dann doch ein Schmunzeln und ein Ausruf :“ich hab doch immer gewusst, dass das Zeug nichts taugt.“

Fazit

Obwohl viel Aktion und Bedrohung vorhanden war, konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Die Charaktere blieben mir zu unpersönlich. Die Idee finde ich recht interessant. Auch der Cliffhanger ist sehr gut gelungen. Dies wird mich auch dazu bringen, die Serie weiter zu verfolgen.

Charaktere

Lea – ich weiss nicht mehr genau – aber sie ist, glaube ich so 19 Jahre. Sie zieht räuberisch durch Stuttgart und besorgt Dinge, die auf dem Schwarzmarkt getauscht wird. Aber sie ist auch sehr wagemutig. Mehr als einmal bringt sie sich in brenzlige Situationen.

Andreas – Er ist Leas Freund. Sie haben sich beide in der Staatsgalerie verschanzt. Lea traut ihm nicht allzuviel zu. Er ist immer etwas weinerlich und nervig. Ich denke, dass er Lea eher behindert. Sie hält aber an ihm fest, da er alles ist, was sie noch hat

Max – Leas Kontaktmann zum Militär. Er bekommt Zombies und tauscht dafür wichtige Utensilien mit ihr. Auch hat er einen Beschützersinn ihr gegenüber entwickelt. Trotzdem ist er Militär und nicht unbedingt die vertrauenswürdigste Person

 

[ABGEBROCHEN] Bates, Jeremy – Die beängstigendsten Orte der Welt 1 – Suicide Forest

Autor: Bates, Jeremy
Titel: Suicide Forest
Verlag: Luzifer-Verlag
Übersetzung: Andreas Schiffmann 
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 520 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 06.11.19-11.11.19
Band einer Reihe: Die beängstigendsten Orte der Welt
ASIN: B01M0YBDUQ
Bereits gelesene Bücher de Autors

Klappentext

Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

Meine Zusammenfassung

Jugendliche Abenteurer ist schon etwas falsch ausgedrückt. Eigentlich sind das Leute die von etwa 25-35 Jahre alt sind. Eigentlich wollten sie den Fuji besteigen – aber eine Schlechtwetterfront lässt sie ihre Meinung ändern und sie schliessen sich einem gerade kennen gelernten Paar an, die in den Aokigahara Wald wollen. Der Wald ist von vorneherein faszinierend und gruselig. Überall findet man Spuren der Menschen, die in ihrem Elend dort ihr Leben beendet haben. Schuhe, Taschen und anderes. Auch sind überall Bänder gespannt, die sich noch nicht ergründen. Waren es die Selbstmörder, oder die Polizei? Es herrscht grosse Spannung unter einigen der Charaktere. Dies könnte die Spannung in die Höhe treiben.

Meine Meinung:

Ich bin stark enttäuscht. Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut. Das ist eine spannende Lokation und da kann man schon einiges herausholen. Es müssen ja nicht unbedingt 520 Seiten sein. Wenn man nämlich alles unnützes hinausstreichen würde, wären es effektiv wohl nur 300 Seiten, die dann aber spannend. Es gibt wirklich spannende Szenen aber leider schafft der Autor es durch seine Abschweifungen diese immer zu töten. Das hatte ich ja HIER schon befürchtet. Es wird mich nerven. Und so kam es auch. Ethan – der Hauptprotagonist – hat zu allem eine Geschichte zu erzählen. Das tötet jede Spannung und nimmt auch den Fluss aus dem Geschehen. Die Szenen, die dann mit der Gruppe sind, könnten richtig spannend sein – aber auch da schafft er es durch Beziehungsdramen alles abflachen zu lassen. Ich bin bei etwas über der Hälfte ausgestiegen. Ich hab mal kurz zum Ende vorgeblättert – da scheint zwar noch einiges zu passieren – aber ich weiss nicht, ob das ausreicht weiter zu lesen. Wenn ich an ein Buch denke und es mich eigentlich eher nervt zuzugreifen – dann sollte man es weg legen. Fakt ist – bis kurz über die Hälfte des Buches passiert fast gar nichts, bis auf den Todesfall, der im Klappentext erwähnt wird. Das ist mir zu wenig.

Schreibstil: Der Schreibstil ist so eigentlich ok. Wobei ich bei manchen Passagen das Gefühl hatte, dass der Übersetzer zu wörtlich übersetzt hat. Es hat sich manchmal etwas komisch geklungen. Ein paar Rechtschreibfehler sind vorhanden – aber nicht so viele, dass es unangenehm war.

Figuren: Mit den Charakteren bin ich auch so gar nicht warm geworden. Selbst wenn Ethan – der Erzähler und Hauptcharakter – viel aus seinem Leben erzählt und viele Storys, die er mal gehört hatte zum Besten gibt, bleibt er mir fern.

Atmosphäre und Spannung: Leider wurde diese immer wieder gestört, durch Abschweifungen. Spannende Szenen gab es schon – aber sie wurden nicht aufrecht erhalten.

Originalität: Ich glaube über den Suicide Forest gibt es noch kein Buch? Ich hatte jedenfalls noch keines gesehen – was auch der Grund war, warum ich mich so freute drauf. Gerne hätte ich mehr auch über die Gegend erfahren. Das wäre wesentlich effektiver gewesen als irgendwelche Geschichten einzubauen. Die Originalität ist hier leider verpufft.

Fazit

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Wenn man die Bewertungen beim grossen A. liesst, scheint es gerade dann spannend zu werden, als ich mich entschloss abzubrechen. Ich habe etwas über die Hälfte gelesen und war sehr genervt von den Abschweifungen des Autors. Das zerstört mir zu sehr die Spannung und hindert den Lesefluss. Ich bin schon sehr enttäuscht, da ich mich auf das Buch gefreut hatte.

 

Charaktere

Ethan – der Hauptcharakter, aus dessen Perspektive die Erzählung statt findet. Er ist Englischlehrer in Japan und mit Mel zusammen. Sein Bruder kam ums Leben, was ihn lange belastete und auch immer ein Weg in die Geschichte findet. Er ist eher der Typ, der sich nicht so festlegen will. Unentschlossen, aber doch auch mutig.

Mel – sie ist ebenfalls Englischlehrerin. Viel erfährt man von ihr eigentlich nicht. Einerseits ist sie neugierig auf den Wald, aber ein Unfall lässt sie eher zurückrudern. Aber die Gemeinschaft will weiter. Ein Eifersuchtsfall bringt die Beziehung zu Ethan ins Wanken

Neil – er ist auch Lehrer und der Älteste in der Gruppe. Eher zurückhaltend aber nützlich. Eine schwere Lebensmittelvergiftung setzt ihm schwer zu.

Tomo – er ist der jüngste in der Gruppe und ein Japaner. Ein Fan von Mangas und Rappen. Er und Ethan haben sich beim Biertrinken kennen gelernt. Ein übermütiger und witziger Charakter. Er will unbedingt einen Toten sehen.

John Scott – ein alter Schulkamerad von Mel und der Eifersuchtsfaktor, der von Ethan ausgeht. Er ist Soldat und benimmt sich auch sehr klischeehaft. Arrogant und provokant. Unsympathischer Charakter

Nina – sie und Ben sind das Paar, das die Gruppe vor dem Fuji kennen lernt. Sie schliessen sich an und gehen mit ihnen in den Wald. Sie macht eine Weltreise mit Couchsurfing. Eine schlimme Erfahrung hat ihr ziemlich zugesetzt.

Ben – er will unbedingt Schauspieler werden. Als Charakter hat er eine Nebenrolle. Von ihm hört und sieht man nicht so viel. Er ist auf jeden Fall sehr interessiert an dem Wald und den Toten.

Black, Holly – Die Puppenkönigin – Das Geheimnis eines Sommers

Autor: Black, Holly
Titel: Die Puppenkönigin – Das Geheimnis eines Sommers
Verlag: cbj
Übersetzung: Anne Brauner
Erscheinungsdatum: 23. September 2013
Seitenanzahl Printbuch: 256 Seiten
Genre: Fantasy, Mystery, Jugendbuch
Zeitraum: 18.09.19-23.09.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: 3570156435
Bereits gelesene Bücher  

Klappentext

Ein Geistermädchen, drei Freunde und das Abenteuer ihres Lebens

Zach, Poppy und Alice sind schon ihr Leben lang allerbeste Freunde. Sie lieben es, sich für ihre Actionfiguren aus der Kindheit Geschichten einer magischen Welt, die voller Abenteuer und Heldentum ist, auszudenken. Doch dieses Spiel nimmt eines Nachts eine schaurige Wendung. Alice und Poppy tauchen bei Zach auf und erzählen ihm von einer Reihe furchteinflößender Ereignisse. Poppy schwört, dass sie seit einiger Zeit von einer Porzellanpuppe ihrer Mutter heimgesucht wird, die behauptet, die Seele eines vor langer Zeit ermordeten Mädchens in sich zu tragen. Erst wenn die Freunde sie zu dem Ort des Verbrechens zurückgebracht und dort begraben haben, werde sie Ruhe geben. Andernfalls wird sie die drei Freunde verfolgen – bis in alle Ewigkeit!

Meine Zusammenfassung

Die drei Freunde Zach, Poppy und Alice spielen unheimlich gerne Rollenspiele mit ihren Actionfiguren. Allerdings befinden sich auch alle drei in dem Alter, in dem meistens ein Umbruch stattfindet. Sie entwachsen dem Kindesalter. Als Zachs Vater etwas unbeschreibliches macht, bricht für Zach die Welt zusammen. Er kann nicht mehr mitspielen. Traut sich aber nicht seinen Freundinnen die Wahrheit zu sagen. Laut seinem Vater wird es Zeit erwachsen zu werden. Just in diesem Moment meldet sich die Porzellanpuppe, die in einer Vitrine bei Poppys Mutter sitzt. Sie ist ihnen immer schon unheimlich gewesen – aber sie nennen sie ihre Königin und haben immer die Missionen für ihre Spiele erhalten. Nun aber erscheint Poppy ein Mädchen in den Träumen und fordert sie auf, ihren Tod aufzuklären. Die Drei machen sich auf den Weg zu einem grossen Abenteuer. Werden sie den Geist befreien können und ihren Tod aufklären? Wurde das Mädchen ermordet? Um das Rätsel zu lösen haben sie einige Hürden zu überwinden. Aber ihre angeknackste Freundschaft bekommt so neuen Halt.

Meine Meinung

Mir hat das Buch so recht gut gefallen. Leider fand ich den Gruselfaktor mit dem Geistermädchen etwas zu wenig. Sie ist mir ein bisschen zu wenig aufgetaucht. Das macht aus dem Buch halt ein Jugendbuch. Hier ist im Vordergrund die Freundschaft zwischen den Dreien. Konflikte, die sie während ihrer Reise lösen müssen. Es sind gefährliche Situationen, die sie bewältigen müssen, dafür müssen sie zusammen halten. Der Riss, der in der Freundschaft entstanden ist wird gekittet, aber nicht mehr so wie es mal war. Es hat sich was verändert. Sie müssen lernen sich zu vertrauen. Manche Szenen hätten so eins- zwei Seiten mehr vertragen können.

Schreibstil: Der Stil war sehr gut. Man konnte gut einsteigen und flüssig weiterlesen. Der Stil war auch nicht zu kindlich.

Figuren: Die Charaktere waren recht gut dargestellt und auch der Konflikt, den jedes Kind so hatte, konnte man gut nachvollziehen – selbst als Erwachsene.

Atmosphäre und Spannung: Diese Elemente wurden ziemlich gut bedient. Mir fehlte zwar der Grusel, aber Spannung war genug vorhanden. Die Kinder sind ständig in brenzlige Situationen gekommen, bei denen man mit ihnen gefiebert, und mit Spannung auf ihre Lösung gewartet hat

Originalität: Ja – ich fand es schon recht originell. Abenteuerlich und spannend. Ein Gefährlicher Roadtrip, den Kinder unternehmen um einen Geist zu befreien, der sie auch bedroht. Fand ich schon ansprechend.

Fazit

Mir hat zwar hier der Gruselfaktor gefehlt, trotzdem ist es ein spannendes Buch gewesen, das wohl doch mehr für Jugendliche geeignet ist. Teilweise fand ich es etwas zu oberflächlich. Wenn man aber bedenkt, dass es für Jugendliche gedacht ist, wird das schon gut sein. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen. Es ist spannend und actionreich und nicht extrem gruselig. Ein bisschen Gänsehaut kann man vielleicht bekommen.

Zitate

Ich hasse es, dass alle sagen, so wäre es, wenn man erwachsen wird, dabei fühlt es sich an, als würde man sterben. Es fühlt sich an, als wärt ihr beide besessen und ich wäre als Nächste dran.«

 

Charaktere

Poppy: Sie ist der Wildfang in der Gruppe. Sie wächst eher in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihre Geschwister sind schon bekannt in der Gegend. Ihre Mutter hütet die Porzellanpuppe, da sie vielleicht viel Wert sein könnte.

Alice: Sie ist die Vorsichtige. Sie wohnt bei ihrer strengen Grossmutter und hat fast keine Freiheiten. Dieser Druck belastet sie sehr.

Zach: Er ist der Krieger. Seine Actionfiguren sind Piraten und Kämpfer. Er spielt Basketball in der Schule und ist dort auch sehr beliebt. Er hat Probleme mit seinem Vater, der für drei Jahre die Familie verlassen hat und dann wieder kam. Dieser denkt nämlich, das Zach zu alt für Spielen ist.

 

Welty, Eudora – Der Räuberbräutigam

  • Autor: Welty, Eudora
    Titel: Der Räuberbräutigam
  • Originaltitel: The Robber Bridegroom
  • Verlag: Klett-Cotta
    Übersetzung:Hans J. Schütz
    Erscheinungsdatum: 11. September 2015
    Seitenanzahl Printbuch: 155 Seiten
    Genre: Fantasy, Märchen
    Zeitraum: 16.09.19-18.09.19
    ASIN: 3608960287
    Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Der Räuberbräutigam erzählt die himmelschreiend komische Liebesgeschichte der schönen Rosamond und des Räubers Jamie Lockhart. Eudora Weltys Roman schlägt eine völlig neue und überbordend einfallsreiche Richtung in der Fantasy ein.

Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. »Den sehen wir nie wieder«, sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen …

Meine Zusammenfassung

Clement ist auf dem Heimweg. Er hat seine Ware verkauft. In einem Gasthaus teilt er sich mit zwei weiteren das Bett. Während der eine versucht seine Bettgenossen zu töten um an ihr Geld zu kommen, verstecken sie sich um ihn dann zu erschrecken. Als Dank für die Rettung lädt Clement Jamie zu sich ein. Clement war mit einer schönen Frau verheiratet – Amelia, die ihm ein Zwillingspaar schenkte – Rosamond und Clement. Allerdings treffen sie auf Indianer, die seinen Sohn und seine Frau töten. Auch seine Mitreisende werden nicht verschont.  Salome und Thomas. Thomas kommt ebenfalls zu Tode. Aus Mitleid heiratet Clement Salome. Die ist furchtbar hässlich und dadurch auch neidisch auf die wunderhübsche Rosamond. Wie man es dann im Märchen kennt, versucht die böse Stiefmutter ihre ungeliebte Stieftochter los zu werden. Dabei kommt es zu einer verzwickten Verwechslung. Rosamond verliebt sich in den Räuber Jamie. Da er sich immer tarnte, erkennt sie ihn nicht, als ihr Vater ihn zu sich holt um ihre Ehre zu rächen. Rosamond, durch Liebe getrieben, geht zu dem Räuberhauptmann und wird seine Frau. Aber Glücklich werden sie erstmal nicht. Noch versucht die Stiefmutter dazwischen zu funken.

Meine Meinung

Das Märchen klingt witziger als es ist. Ich hatte es mir damals angeschafft, weil ich so von der Brautprinzessin begeistert war und was ähnliches suchte. Aber ich wurde leider enttäuscht. Es war zwar schon amüsant aber nicht witzig. Manchmal hat es sich auch bisschen gezogen. Ich hatte eher das Gefühl, dass es mit Gewalt in die Länge gezogen wurde. Bisschen weniger wäre hier effektvoller gewesen. Es ist eigentlich keine schlechte Grundidee und teilweise auch nicht schlecht umgesetzt – aber es konnte mich trotzdem nicht fesseln. Die Geschichte war dafür weder lustig noch spannend genug.

Schreibstil: Der Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er sich an dem alten Stil der Märchen orientiert. Man braucht etwas um sich einzufinden.

Figuren: Die Charaktere waren eigentlich nicht schlecht dargestellt – aber warm bin ich mit keiner geworden.

Atmosphäre und Spannung: Leider fand ich es weder spannend noch sonst irgendwie besonders.

Fazit

Die Autorin hat hier ein Buch in Märchenformat erschaffen. Ich mag Märchen ja eigentlich ganz gerne, aber dieses hier konnte mich nicht überzeugen. Es war weder wirklich spannend noch witzig. Geschrieben wurde es 1942. Ich war etwas enttäuscht. Wäre es etwas weniger gewesen, hätte es vielleicht tatsächlich gut werden können. So kam es mir eher in die Länge gezogen vor.

 

Dützer, Volker C – Schwarzer Regen – booksnacks

Über booksnacks

booksnacks sind Kurzgeschichten to go: Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

Jede Woche gibt’s eine neue Story for free auf www.booksnacks.de.

WRITING CHILLS BLOG ADVENTURE #1

Autor: Dützer, Volker C.
Titel: Schwarzer Regen
Verlag: Digital Publisher
Erscheinungsdatum: 9. November 2018
Seitenanzahl Printbuch: 23 Seiten
Genre: Mystery, Spannung
Zeitraum 08,10,19
Band einer Reihe: Nein
ISBN:9783960874843
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die schreckliche Bedeutung des Wortes Ewigkeit    

Nicht genug damit, dass seine Frau spurlos innerhalb der Mauern seines eigenen Hauses verschwindet. Eines Morgens findet der erfolglose Schriftsteller Dominik eine unheimliche Botschaft auf seinem Scheibtisch: „Hüte dich!“ Auch die Seiten seines neuen Manuskripts füllen sich ohne sein Zutun mit seltsamen Warnungen. Ist er selbst der Urheber? Verliert er den Verstand oder ist er nicht allein in dem alten Haus auf dem Hügel, das er bald nicht mehr verlassen kann?

Meine Zusammenfassung:

Vor ungefähr einem Jahr ist Dominiks Frau verschwunden. Sie ist die Treppe hinunter gegangen, aber nie im Erdgeschoss angekommen – sie ist einfach im Haus verschwunden. Aber keiner glaubt ihm. Drei Tage vor dem Jahrestag, geschehen seltsame Dinge in dem Haus. Dominik versucht hinter das Geheimnis zu kommen. Was ist so besonderes am 20. September, ausser das da seine Frau verschwand? Warum haben alle anderen so viel Zeit?

Meine Meinung

Kurzgeschichten sind ja immer besonders. Meist kann ich nichts mit ihnen anfangen. Aber diese hier ist wirklich ziemlich gut gelungen und spannend. Die Auflösung ist tatsächlich nicht vorherschaubar. Wirklich ein netter Happen um den Tag entweder gruselig ausklingen zu lassen, oder aufregend zu starten.

Schreibstil: Der Stil ist leicht und flüssig lesbar.

Figuren: Es gibt hier nur einen Hauptakteur, der gut dargestellt ist. Aber auch die wenigen Nebencharaktere sind so schön geheimnisvoll.

Atmosphäre und Spannung: Schon mit dem Wetter hat der Autor eine gruselige Atmosphäre geschaffen. Auch das Arbeitszimmer, das hier Hauptschauplatz ist, wird sehr düster beschrieben. Die Worte die überall erscheinen bauen auch eine gewisse Spannung auf.

Fazit: Als Booksnack wirklich eine gute und spannende Geschichte. Nicht vorhersehbar. Das Ende schön überraschend und eine gruselige Atmosphäre. Eine wirklich gelungene Kurzgeschichte.

 

Caymon hat eine Blog Adventure auf seinem Blog gestartet. Der Monat Oktober steht unter verschiedenen Etappen. Diese hier ist eine davon.

Wulf, Franziska – Fatima 3 – Das Auge der Fatima

Autor: Wulf, Franziska
Titel: Das Auge der Fatima
Verlag: Knaur TB
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2004
Seitenanzahl Printbuch: 450 Seiten
Genre: Fantasy, Zeitreise
Zeitraum 03.08.19-18.08.19
Band einer Reihe: Ja – Fatima
ISBN/ASIN: 3426624702
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Die Steine der Fatima

Das Rätsel der Fatima:

Klappentext

Beatrice Helmer ist Chirurgin und hat eine kleine Tochter. Nichts scheint mehr an ihre beiden Zeitreisen zu erinnern, die sie zuerst in den Orient und dann ins China zur Zeit Marco Polos geführt haben – nichts außer den beiden geheimnisvollen Steinen, die unberührt in ihrem Schrank liegen. Doch eines Tages entdeckt sie, dass ihre Tochter einen der Steine gefunden hat und offenbar selbst in der Vergangenheit verschollen ist. Erneut begibt sich Beatrice auf die große Reise – und findet sich mitten in der Wüste und im Mittelalter wieder. Wo aber ist ihr Kind?

Meine Zusammenfassung (Spoiler)

Beatrice ist wieder vollkommen zu Hause angekommen. Ihre Tochter ist mittlerweile vier Jahre. Leider ist sie stark im Job eingebunden. Eines Tages bekommt sie einen Anruf – ihre Tochter liegt im Koma – ohne ersichtliche äussere Einwirkung. Beatrice ist verzweifelt. Dann sieht sie – ihre Tochter hat die Steine der Fatima gefunden. Einer fehlt – sie ist auf Reisen gegangen. Ihrer Oma sagte sie, sie will ihren Vater kennen lernen. Ohne zu zögern greift Beatrice zum Stein und folgt ihrer Tochter. Wird sie es schaffen in der selben Zeit anzukommen? Sie landet in der Wüste. Die Zeit passt – jetzt muss sie nur ihre Tochter finden. Eine abenteuerliche Reise steht ihr bevor. Sie trifft alte Freunde, neue Feinde und ihre grosse Liebe. Aber können sie diesmal zusammen bleiben? Sind sie mit den Steinen sicher? Beatrice lernt einen wichtigen Mann kennen – einen Zeitreisenden – einen Hüter. Insgesamt gibt es 7 Steine und sie waren schon lange nicht mehr zusammen. Werden sie sich verbinden und was passiert dann? Die Gefahr der Gegner ist nicht zu unterschätzen – sind Beatrice und ihre Tochter hier sicher? Müssen sie nach Hause? Und was ist mit der Liebe – alte oder neue?

Meine Meinung

Ich mochte die Geschichte. Es war spannend und man hat alte Bekannte kennen getroffen. Obwohl es schon bestimmt 15-20 Jahre her ist, dass ich die beiden Vorgänger gelesen habe, war es überhaupt kein Problem wieder einzusteigen. Man erfährt viel vom Orient. Es wird auf religöse Fanatiker eingegangen und ein kleiner Kamel/Pferde Roadtrip durch den alten Orient ist schon spannend. Beatrice erlebt einiges um dann endlich, durch Zufall bei der Liebe ihres Lebens, dem Vater ihrer Tochter zu landen. Parallel erleben wir, wie es Ali mit der ganzen Sache geht. Die Zeit ist nicht parallel verlaufen. Bei Beatrice waren es 4 Jahre – aber für Ali viel mehr.

Ich finde diese Zeitreise Triologie wirklich spannend. Ich mochte die Charaktere und auch die Geschichte. Die Auflösung ist auch gelungen.

Schreibstil: Ein sehr guter Schreibstil. Man ist wirklich aktiv dabei und fiebert mit. Man konnte schnell wieder in die Geschichte eintauchen.

Figuren: Die Charaktere sind gut dargestellt. Man konnte ihre Verzweiflung spüren, ihre Angst und die Anstrengung

Atmosphäre und Spannung: Beides ausreichend vorhanden. Die Atmosphäre im Orient als westliche Frau, alleine unterwegs. Die Suche nach dem Kind und die Hoffnung, das Ali noch lebt. Also wirklich Spannung genug. Sie hat viele Gegner – aber auch viele Menschen die ihr bei der Suche helfen.

Fazit

Ich kann diese Zeitreisetriologie wirklich empfehlen. Es ist ein angenehmer Schreibstil und eine schöne Geschichte. Es ist ein bisschen romantisch und sehr spannend, da Beatrice als moderne Frau mit medizinischen Kenntnissen sehr oft aneckt. Es ist nicht die Zeit für moderne Frauen. Wen ihr Zeitreise Romane mögt, etwas im alten Orient und China reisen möchtet, lohnt sich ein Blick auf diese Reihe

Zitate

Wenn sie selbst hätte entscheiden dürfen, wäre sie viel lieber den ganzen Weg bis nach Gazna geritten. Doch man ließ ihr keine Wahl. Sie war eine Frau. Und eine ehrbare Frau hatte nur in seltenen Ausnahmefällen etwas auf einem Pferderücken verloren. Im Übrigen sollte sie bescheiden, sittsam und vor den Augen fremder Männer verborgen in ihrer Sänfte bleiben.

»Wer bist du, elendes Weib, dass du es wagst, mir oder meinen Männern Befehle zu erteilen? Noch ein Wort, und ich werde dich …«

Charaktere

Dr. Beatrice Helmer – sie ist Chirurgin. Ihre medizinischen Kenntnisse haben ihr bei den Zeitreisen viel Vorteile erbracht. Selbst wenn es als Frau immer gefährlich ist.

Dr. Thomas Breitenreiter – ein Kollege von Beatrice – eigentlich ist er ein seltsamer Kerl ungehobelt und unfreundlich. Aber als sie Hilfe braucht wegen ihrer Tochter steht er hinter ihr und hilft ihr – doch mehr als nur ein Kollege?

Michelle – sie ist Beatrice´s Tochter. 4 Jahre und hat irgendwie mitbekommen, dass die Steine magisch sind. Sie will ihren Vater suchen. Aber ihre Reise hat gefährliche Männer aufgerüttelt.

Dr Mainhofer – Beatrice´s Chef – nicht gerade nett – aber nur eine Randfigur

Ali al-Hussein ibn Abdallah ibn Sina – ein berühmter Arzt im Orient. Er behandelt die Emire und auch normale Leute. Oft auch ohne Bezahlung. Allerdings ist er mit seinen Ansichten und den vielen modernen Behandlungsmethoden die er von Beatrice gelernt hat, oft ungern gesehen. Er hat schon aus einigen Städten fliehen müssen. Er ist der Vater von Michelle und ihr komplett verfallen

Frau Alizadeh, die alte Araberin, die Beatrice den ersten Stein geschenkt hatte, war eine ihrer Patientinnen.

Mahmud – Alis neuer Diener. Aber er vermisst seinen ständig schlecht gelaunten Diener Selim

Saddin – Ein alter Feind, neuer Freund. Er ist ein Nomade und Attentäter. Er hat in der Vergangenheit mit Beatrice ein Verhältnis gehabt. Er hat ihre Tochter gefunden und zu Ali gebracht. Noch wissen sie nicht, wer sie eigentlich ist – sie bemerkten nur die Ähnlichkeit zu ihrer Mutter. Er kämpft bis zum letzten um die Kleine zu schützen – und er beschützt auch Beatrice auf ihrer Reise

Moshe Ben Levi – ein Jude – ein wichtiger Mann – er ist nämlich auch Zeitreisender. Von ihm erfährt Beatrice einiges über die Steine und den Mythos.

Bible, Jake – Kaiju Winter

Autor: Bible, Jake
Titel: Kaiju Winter
Verlag: Luzifer-Verlag
Übersetzung: Nicole Lischewski 
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2017
Seitenanzahl Printbuch: 336 Seiten
Genre: Horror, Tierhorror, Monster
Zeitraum 18.08.19-26.08.19
Band einer Reihe: Ja – zur Zeit 3 Bände – leider nicht Übersetzt – HIER mehr.
ASIN: B01MDP2JG0
Bereits gelesene Bücher der Autoren Jake Bible – Mega

Klappentext

Im Yellowstone Park bricht ein Supervulkan aus, der Nordamerika ins Chaos stürzt und den Rest der Welt in Panik versetzt. Verzweifelt und unter Anwendung aller Mittel versuchen die Menschen dem Megaausbruch zu entkommen, denn sie wissen, dass er den Kontinent und die Welt in einem ewigen Aschewinter versinken lassen wird. Doch egal, was die Menschheit unternimmt, um mit dieser Katastrophe fertig zu werden – nichts kann sie auf das vorbereiten, was aus der Asche steigt: Kaiju!

Meine Zusammenfassung

Ein Supervulkan zwingt Amerika in die Knie – das Land muss evakuiert werden. Während dieser Naturkatastrophe ereignen sich mehrere Dinge. Es geht auch um die Geschichte von Kyle, seiner Grossmutter und Mutter, die von Agent Lindner verfolgt und bedroht werden. Sind sie ihm schon mal entkommen – jetzt wird es hart. Werden. Denn Lindner schreckt vor nichts zurück. 18 Jahre sucht er die Familie schon. Jetzt werden sie bekommen was sie verdienen. Während er seine eigene Vendetta plant, kommen aus dem Supervulkan seltsame Kreaturen hervor. Was steckt noch alles in dem Krater des Vulkans? Haben die Monster den Ausbruch hervorgerufen, oder wurden sie befreit durch den Ausbruch. Wie soll die Bevölkerung Amerikas das nur überleben?

Meine Meinung

Wer sich bissche mit Godzilla auskennt, weiss das Kaiju der Begriff für gigantische Monster ist – ich wusste es nicht. War also unvorbelastet, als ich mit dem Lesen startete. Ich wurde schon bei den ersten paar Seiten überrascht. Es geht sofort, ungeschminkt los. Der Überlebenskampf. Es gibt drei verschiedene Perspektiven, aus denen wir die Invasion erleben dürfen. Drei Gruppen, die sich durchkämpfen und überleben. Nein – vier – ich habe die Regierung vergessen – die muss ja auch mitmischen. Wer also dieses Buch aufschlägt, wird sofort mitgezogen. Jake Bible schont niemanden. Das ein oder andere mal ist mir schon ein „Oha“ entwischt. Also Aktion von Anfang bis Ende. Wie man es von einem Amerikaner erwartet. Knallhart und bewaffnet. Genau das Richtige für Action Fans und Godzilla Liebhaber. Sehr schade, finde ich es, dass die Folgebände nicht weiter übersetzt wurden. Das scheint für den Luziferverlag wohl ein bisschen Standard zu sein. Da ich hier recherchiert habe, habe ich das für so einige Bücher dieses Autors gesehen und auch von diesem Verlag. Finde ich wirklich sehr ärgerlich.

Schreibstil: Der Stil hat mich am Anfang etwas irritiert, da die Geschehnisse in der Gegenwart geschrieben sind. Das ist so ungewöhlich, dass ich eine gewisse Zeit brauchte um reinzukommen. Aber wenn man drin ist, hat der Stil den Vorteil, man fühlt sich live dabei.

Figuren: Alle Charaktere finde ich ganz toll eingeführt. Auch die, die nur kurz in Erscheinung geraten. Egal ob positiv oder negativ. Die Gefühle werden genau richtig gesteuert.

Atmosphäre und Spannung: Aktion und Spannung – absolut enthalten. Man rennt einfach Atemlos mit.

Originalität: Für mich das erste Buch in diesem Genre – und ich könnte mir vorstellen dieser Welt noch mehr Besuche abzustatten. Ich bin kein solcher Godzilla Fan – aber mich haben hier auch nicht unbedingt die Monster beeindruckt – sonder der Überlebenskampf

Fazit

Amerikanische Feuerkraft, wie man sie kennt. Action, Waffen, Kämpfen. Ich war begeistert. Der Autor hat es diesmal geschafft mich mitzureisen und atemlos mit zu hechten. Ich habe mit jedem einzelnen gezittert und gekämpft. Geflucht über die Bösen und mich gefreut, über jeden der überlebt. Also wer hier einen spannenden Monsterroman – im Stil von Godzilla lesen möchte ist absolut gut aufgehoben. Es kommen keine Längen oder Verschnaufpausen auf.

Zitat

Linder hatte schon immer mal den offenen Mund von jemandem auf einen Bordstein legen und dann den Hinterkopf des Pechvogels zerstampfen wollen. Ein lautes und blutiges Knacken und schon ist alles vorbei.

Charaktere

Special Agent Tobias Linder: Ein brutaler und übler Zeitgenosse, der auf der Suche nach Kyle und seiner Familie ist. Dabei ist er nicht zurückhaltend. Leichen pflastern seinen Weg. Er ist wirklich gefährlich

Kyle: Er ist 18 und lebt bei seiner Grossmutter in einem verschlafenen und gut verstecktem Nest. Es gibt viele Geheimnisse um ihn, die er nicht weiss, aber während seines Überlebenskampfes zu Tage kommen. Ein tapferer Kerl, der seinen Mann steht.

Terrie – Kyles Grossmutter. Sie hat ihn von Anfang an eingebleut wie wichtig der Kampf ist und wie wichtig es ist zu fliehen, wenn sie gefunden werden. Eine starke Persönlichkeit

Lu – sie ist Marshall und Kyles Mutter. Als die Monster auftauchen ist sie gerade mit einem Gefangenen Transport unterwegs. Sie weiss aber, dass ihre Mutter und ihr Sohn bestens Gewappnet sind für alle Fälle. Eine wichtige Person in dieser Geschichte

Lowell: Ein schwerkrimineller, der schon einige Menschen getötet hat. Er ist der einzige Gefangene, der überlebt. Er wird zu einer wahren Bereicherung der Gruppe, da er kämpft und nicht egoistisch ist. Er bleibt, obwohl er fliehen könnte. Ein Grossmaul

Bolton – Ein Soldat, der den Gefangentransport begleiten und sichern soll. Ein alter Bekannter von Lu. Eine verflossene Liebe. Ein gutes Team beim Überlebenskampf.