Seitz, Johannes – Sternenspringer 1 – Die Universalschmiede

Seitz, Johannes – Sternenspringer 1 – Die Universalschmiede

Autor: Seitz, Johannes
Titel: Die Universalschmiede
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2020
Seitenanzahl Printbuch: 269 Seiten
Genre: SciFi, Fantasy
Zeitraum: 06.10.20-21.10.20
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B08BNGCZFX
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Johannes für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

In der Fabula-Galaxie, wo moderne Technik selbstverständlich und Magie zum Alltag gehört, begibt sich der einfallsreiche Geheimagent John Rasbury auf eine abenteuerliche Reise, um eine mysteriöse Technologie zu bergen. Begleitet von seinem alten Kampfgefährten, dem Werwolf Arnulf, durchquert er auf seiner Reise zum abgeschiedenen Perlmond das Atlantische Imperium und dringt in die rechtsfreien Weiten des Niemandslands ein. Auf ihrem abenteuerlichen Weg bewältigen die Freunde gefährliche Dimensionssprünge und treffen auf hinterlistige Füchse, Cyborg-Piraten und gottgleiche Wesen.

Meine Meinung

Das ist mal ein Genre, das ich sowieso die ganze Zeit lesen wollte – weswegen es mir auch nicht schwer fiel das Reziexemplar dankend anzunehmen. So ist man doch ein bisschen gezwungen mal über sein Genre hinwegzublicken und sich für neues zu öffnen. Dieses Buch ist perfekt dafür. Es ist nicht zu dick, so fühlt man sich nicht abgeschreckt. Und vorallem für mich noch wichtig – es ist nicht voll mit irgendwelchen Fachausdrücken, die ich in einen SciFi erwarten würde. Es ist also vollkommen verständlich für jeden, der sich in dem Genre nicht auskennt. Auch für jugendliche Leser sehr gut geeignet, da es auch viel Spannung und Action gibt. John erlebt mit seinem Team wirklich so einiges. Viel spannende Abenteuer, aber nicht zu actionlastig. Sehr angenehm. Ich finde es auch interessant, dass Johannes hier viele uns bekannte Fabelwesen eingeflochten hat. Das dann der Fantasyteil ist. Das macht es auch leichter sich vorzustellen wie die Charaktere denn aussehen. Und selbst der griesgrämige Werwolf ist einem echt sympathisch. Ein wirklich gelungenes Buch auch für nicht SciFi Fans, die sich doch mal aus ihrer Komfortzone herauswagen wollen.

Schreibstil: Ein angenehmer Schreibstil lässt einen wirklich locker alles verstehen.

Figuren: Sehr sympathische Figuren und auch paar witzige Kreaturen dabei. Ich mochte ja sehr gerne den kleinen Roboter…so witzig.

„Hallo, freut mich … Gsch!“, sagte Kenaz.
„Lassen sich vom Rauschen nicht stören. Ich hab sein Sprachmodul gefixt, da er immer zu viel quasselte. Jetzt unterbricht ihn ein Programm, falls er einen unnötigen Wortschwall absondern will.🤣🤣

Atmosphäre und Spannung: Eine spannungsgeladene Atmosphäre, da sie um Johns Leben fliegen. Sie haben wenig Zeit um ihn zu retten. Das macht es auch spannend. Denn es kommen einfach zuviel Dinge dazwischen und seine Uhr tickt.

Originalität: Originell wird es dadurch, dass Johannes hier Fabelwesen mit verwendet hat. Man findet Vampire, Werwölfe, Zyklopen, Feen. Also ein bunter Haufen.

Fazit: Ein SciFi-Fantasy Buch, das auch für nicht SciFi Fans gut verständlich ist. Es ist spannend und macht auch viel Spass zu folgen. Auf jeden Fall auch für Jugendliche gut geeignet. Es ist viel Abenteuer und Spannung enthalten. Man muss keine Bedenken haben, dass zuviel technisches Kauderwelsch einen hier erwartet. Es ist alles sehr gut und einfach beschrieben. Man kommt also sehr gut mit und kann sich voll und ganz den fähigen Händen der Kapitänin Alexandra Tidus überlassen, die einen durchs All und Schwarze Löcher führt. Es gibt einen Cliffhanger, der einen auf den 2. Teil freuen lässt.

Hill, Joe – Blind

Früher oder später holen die Toten dich ..

Hill, Joe – Blind

Autor: Hill, Joe
Titel: Blind
Verlag: Heyne
Übersetzung: Wolfgang Müller
Erscheinungsdatum: 1. September 2008
Seitenanzahl Printbuch: 432 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 29.10.20-10.11.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-3453565128
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Früher oder später holen die Toten dich …

Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den
Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Das phänomenale Romandebüt von Stephen Kings ältestem Sohn über einen rachsüchtigen Geist.

Meine Meinung:

Judas Coyne ist ein alternder Rockstar, der seine Frauen, junge Frauen immer nach den Bundesstaaten aus denen sie kommen, nennt. Im Moment ist er mit Georgia zusammen, die eigentlich Marybeth heisst. Seine Musikrichtung ist Heavy Metall und er hat auch kuriose Gegenstände in seinem Besitz. Totenschädel und ähnliches. Deswegen ist es auch nicht sonderbar, dass ihm das Angebot per Email ins Postfach flattert einen Geist zu kaufen. Erst hält er es ja für einen besonderen Gag. Mit dem Erwerb des Anzugs des verstorbenen geht der Geist in seinen Besitz über. Aber der Geist will nicht sein bestes. Er will töten. Am besten alle, die Jude irgendwie helfen. Sein Assistent, seine Freundin und mehr. Bisschen zu kurz kommt mir das mit den Hunden, die sind nämlich besonders wichtig für Judes Überleben. Das hätte man noch bisschen ausarbeiten können. Ansonsten ist das ein wirklich spannendes Buch. Der Grund warum es der Geist auf Jude abgesehen hat ist unschön – nicht ganz ausgereift vielleicht. Aber das tut der Spannung absolut keinen Abbruch.

Wie sein Vater schafft es auch Joe Hill abzuschweifen. Aber im Gegensatz zu King ist es für die Geschichte meist förderlich. Er bleibt wirklich bei seinen Protagonisten und vertieft so das Verhältnis des Lesers zu den Charakteren. Er schweift ab, aber nicht so lange und langweilig wie sein Vater. Und er nimmt dadurch auch nicht die Spannung aus der Geschichte. Ich hatte kein einziges Mal das Bedürfnis das Buch jetzt bei Seite zu legen, weil es langweilig wurde. Im Gegenteil die gesamten Seiten schafft es Hill hier die Spannung hoch zu halten.

Sehr sympathisch fand ich dann auch die Danksagung. Er bedankt sich bei seinem Übersetzer und auch beim Heyne Verlag. Fand ich sehr nett.

Schreibstil: Der Stil ist richtig schön locker und flüssig – fast hört man die Musik darin 😉

Figuren: Durch das Abschweifen in die Leben der jeweiligen Charaktere bekommt man ein intensives Gefühl für die Personen.

Atmosphäre und Spannung: Joe Hill schafft es tatsächlich das Buch komplett über mit einer dichten Atmosphäre und dadurch auch einem hohen Spannungsbogen zu versehen.

Fazit: Ein grandioses Debut. Leider scheint es bei den anderen Büchern bisschen abzuflauen. Aber dieses hier fand ich sehr gelungen und spannend. Es ist auch brutal, es fliesst viel Blut. Und es wird auch viel mit Gedankenkontrolle gespielt. Hypnose und die Schattenseiten davon. Joe Hill hat hier auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch über einen sehr bösen Menschen und dessen noch böseren Geist geschaffen. Bis zur letzten Seite spannend.

Strand, Jeff – Blister

Strand, Jeff – Blister

Autor: Strand, Jeff
Titel: Blister
Verlag: Festa Verlag
Übersetzung: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2020
Seitenanzahl Printbuch: 214 Seiten
Genre: Thriller
Zeitraum: 21.10.20-29.10.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B08KJJM231
Bereits gelesene Bücher der Autoren

KlappentextJason Tray ist ein erfolgreicher Karikaturist, der von seinem Agenten für ein paar Tage in eine Hütte am See verbannt wurde, um Ruhe zu finden.
Als er eines Nachts mit ein paar Einheimischen in einer Kneipe rumhängt, bieten sie ihm an »Blister zu sehen«. Ohne zu ahnen, wovon sie reden, nimmt Jason ihr Angebot an.
Und so späht er kurz darauf durch das Fenster eines Schuppens auf das Albtraumhafteste, was er jemals gesehen hat: Blister ist eine fürchterlich entstellte junge Frau, die sich vor der Welt versteckt. Am nächsten Morgen bedauert Jason sein Verhalten. Er muss sich bei der Frau entschuldigen …
Doch diese kleine Stadt hat ihre Geheimnisse und Bewohner, die vor nichts zurückschrecken, um sie zu hüten.
Eine Geschichte voller menschlicher Monster.

Meine Meinung

Eine entstellte Frau und eine Kleinstadt – was gibt das? Genau – Missverständnisse und Hetze. Rachel/Blister wird als Kuriosität der kleinen Stadt gehandelt. Dabei wurde sie durch einen Angriff so entstellt. Ein Wunder, dass sie das überhaupt psychisch überstanden hat. Aber das hat sie sehr gut. Sie ist wirklich sympathisch und ihre flapsige und freche Art muss man einfach mögen. Da kommt Jason als Comiczeichner gerade recht. Er wurde von seinem Manager wegen eines üblen Scherzes, der leider daneben ging erstmal weg geschickt. Schnell langweilt er sich und geht ins einheimische Pub. Betrunken lässt er sich von der Dorfjugend die Kuriosität zeigen. Als er sich am nächsten Tag bei Rachel entschuldigen will scheint er eine Welle losgetreten zu haben. Warum muss ein Städter da jetzt in alten Dingen rumwühlen? Dabei ist Jason auch ganz harmlos. Er ist ebenfalls total sympathisch. Hätte man ihn in Ruhe gelassen, wäre überhaupt nichts passiert. Jason mag die Gesellschaft von Rachel, obwohl sie etwa 15 Jahre jünger ist als er. Er kann zwar nicht immer über ihr Gesicht hinweg sehen, aber es wird immer besser.

Jeff Strand ist der sympathischste Thriller Autor den ich bis jetzt gelesen habe. Seine Charaktere sind sympathisch und sarkastisch. Sogar den Bösewichten kann man nicht immer böse sein. Er versucht zwar sie immer wieder in die Dunkelheit zu schupsen – aber sie haben doch immer wieder ein kleines Leuchten, bei dem man dann denkt – ach so schlimm sind sie doch nicht….bis auf einen. Denn Jeff Strand kann auch böse. Denn einer muss ja der Böse sein.

Der Thriller ist recht unblutig und auch nicht zu brutal. Es lässt sich locker und flüssig lesen und man hat durch die manchmal sehr locker Art wirklich Spass an dem Buch. Trotz der bösen Geschichte.

Schreibstil: Ein lockerer und flüssiger Schreibstil, dem man gut und leicht folgen kann.

Figuren: Die Figuren sind gut beschrieben und man kann sich gut in sie hinein finden. Er schafft es sogar die Bösen manchmal nett wirken zu lassen.

Atmosphäre und Spannung: Es ist manchmal eine drückende Atmosphäre und dann auch wieder eine lockere lustige. Spannend ist es auf jeden Fall, selbst wenn es kein blutdürstiger Thriller ist.

Fazit

Jeff Strand hat hier einen Thriller geschrieben, der nicht unbedingt mit der grausamen Tat besticht, die wirklich unsagbar grausam war. Sondern eher auf das Zwischenmenschliche deutet. Wie die Menschen um Rachel reagieren. Wie kann sie sich erlauben mit dem entstellten Gesicht in die Öffentlichkeit zu gehen. All solche Sachen machen den Thriller spannend. Ein sympathischer Thriller, der aber auch seine grausamen Seiten zeigt.

Cleave, Paul – Der siebte Tod

Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.

Cleave, Paul – Der siebte Tod

Autor: Cleve, Paul
Titel: Der siebte Tod
Verlag: Heyne
Übersetzung: Martin Ruf
Erscheinungsdatum: 17. April 2008
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Psychothriller
Zeitraum: 28.07.20-10.08.20
Band einer Reihe: Christchurch Band 1

ASIN: B004U5FB14
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.
Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff – tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der – so wird behauptet – sieben Frauen umgebracht hat. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es ganz einfach. Und Joe wird diesen Nachahmer finden; er wird ihn für die eine Tat bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen. Ein perfekter Plan, denn er weiß bereits, dass er die Polizei überlisten kann. Das Einzige, was noch getan werden muss, ist, sich um all die Frauen zu kümmern, die nicht aufhören, ihm im Weg zu stehen.

Meine Meinung:

Das ist mal ein besonderer Thriller. Hier ist der Ermittler der Mörder. Da meint doch einer Joe einen Mord unterschieben zu können. Nicht mit ihm. Er sitzt direkt an der Quelle. Als Putzmann bei der Polizei gibt er sich als etwas langsam aus. Die Leute achten nicht mal auf ihn. So kann er alles aus erster Hand erfahren. Aber jetzt heisst es herauszufinden wer denn der wirkliche Mörder ist. Joe ist faszinierend. Seinen Gedanken und Beobachtungen zu folgen ist spannend. Aber er ist nicht alleine. Nicht nur der Mörder nutzt Joe aus – auch wird er von einem Fan fast übertrumpft. Dann ist noch die nette und nervige Kollegin, die ihn ständig belästigt – dabei meint sie es nur gut. Wir haben hier keinen klassischen Thriller mit den üblichen Klischees. Er ist nicht sehr schnelllebig. Es gibt nicht viel Action, das macht es manchmal bisschen zäh und man wünscht sich, dass es doch mal weiter geht. Aber dann verfällt man doch wieder der Faszination, wie Joe durchs Leben geht. Sein Blick auf sich selbst ist manchmal so interessant. Ich war schon ziemlich gefesselt von dem Buch und möchte auch auf jeden Fall wissen wie es weiter geht mit Christchurch und seinen Serienmördern.

Schreibstil: Es lässt sich gut lesen. Schwierig ist nicht unbedingt der Schreibstil, sondern manchmal Joe richtig folgen zu können.
Figuren: Die Charaktere sind ziemlich gut beschrieben. Auch die Situationen in denen sie sich befinden. Man konnte sich gut einfinden.

Atmosphäre und Spannung: Trotz der ruhigen Atmosphäre und Entwicklung bleibt es trotzdem spannend. Man erfährt aus erster Hand was Joe plant und durchführt – das macht es nochmal spannend.

Originalität: Die Idee die Ermittlungen von einem Serienmörder durchführen zu lassen fand ich sehr originell. Einfach mal was erfrischend anderes.

Fazit

Kein Buch, das mit seinen Actionszenen überzeugt. Abseits vom Klischee der gängigen Thriller, mit traurigen Cops oder Menschen die irgendwie sich rächen oder selbst ermitteln müssen. Es ist einfach mal was erfrischend anderes. Dadurch schon empfehlenswert. Aber es ist kein reißerischer Thriller. Es kommen harte Szenen vor aber auch viele Szenen die so manchmal ein bisschen dahinplätschern und fast zäh werden. Trotzdem kann die Spannung recht gut aufrecht erhalten werden. Ich fand es einfach spannend, einen Profi der anderen Seite ermitteln zu sehen. Nicht meine letzte Geschichte aus Christchurch.

 

Jungwirth, Oliver – Die Nachtschwärmer – Sonnenglaster

Autor: Jungwirth, Oliver
Titel: Die Nachtschwärmer – Sonnenglaster
Verlag: BoD
Erscheinungsdatum: Neuauflage 22. April 2020
Seitenanzahl Printbuch: 506 Seiten
Genre: Psychothriller
Zeitraum 27.09.20-05.10.20
Band einer Reihe: Ja
ISBN:3750494355
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Oliver für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext Neuauflage

„Wir können nicht alle Helden sein.“

Als René in einem fremden Bett auchwacht, ahnt er noch nichts von der Tragweite der Konsequenzen. Diese Nacht und alles was dazu geführt hat, wird ihn an den Rand des Wahnsinns bringen und sein Leben für immer auf den Kopf stellen.

Klappentext von der Originalausgabe finde ich aussagekräftiger

Als René in der Zeitung liest, dass seine ehemals große Liebe Uschi tot aufgefunden wurde, beginnt eine Odysee, die ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
Nicht nur, dass sie auf die Art und Weise ermordet wurde, die er ihr in einem lautstarken Streitgespräch angedroht hat – er wird noch dazu von Erinnerungsfetzen heimgesucht, in denen er sie tötet.
Aber René ist doch kein Mörder? Oder doch?
Vorhang auf für Susi, die René in einer Bar kennenlernt und mehr zu wissen scheint, als sie ihm erzählt.
Was weiß sie über Uschi und ihre Forschungen über die „Nachtschwärmer“? Was weiß sie über die Gefahr, die im Dunkel der Nacht lauert?
Um seinen Absturz in den Wahnsinn aufzuhalten, bleibt René nichts übrig, als genauer hinzusehen und einzutauchen in eine Welt, die nichts für „schwache Menschen“ übrig hat.
Nur mit Susi an seiner Seite beginnt der Abstieg in den Horror, ohne zu wissen, worauf er sich einlässt. Ohne zu wissen, ob er Susi vertrauen kann. Ohne zu wissen, ob er sich selbst vertrauen kann.
Was willst du tun, wenn dein eigener Kopf dein größter Feind ist?

Meine Meinung

Ich sollte eine kleine Triggerwarnung zu selbstverletzendem Verhalten vorausschieben.

Das hier ist kein einfaches Buch, das man so nebenbei liest. Lange Zeit bin ich eher mit der Geschichte mit getrieben, ohne zu wissen wo sie mich denn hin führt. Das macht die ganze Geschichte auch sehr spannend. Denn man kann einfach nichts fassen. Was ist denn wirklich passiert mit René? Seine grosse Liebe, die ihm das Herz gebrochen hat, wird grausam ermordet aufgefunden. War er der Mörder? Oder hat sie sich in Bereiche vorgewagt, die eher unergründet bleiben sollten? Hat da jemand ihre Nachforschungen zu den Nachtschwärmern stoppen wollen? René hat seit dem Vorfall öfter Black Outs mit seltsamen Erinnerungsfetzen. Während dieser Zeit lernt er Susi kennen. Susi ist irgendwie in diese Sache involviert. Hat aber auch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Seit langem ist sie in psychischer Behandlung. Man erfährt auch, im Laufe der Geschichte, wieso Susi sich verletzt. Die Erklärung fand ich super heraus gearbeitet. Hier wird auf jeden Fall mal ein ganz anderes Bild gezeichnet. Und kein negatives. Susis Verhalten ist für uns schwer zu verstehen. Warum verletzt man sich selbst. Wir kennen alle die Erklärungen – das hat jeder schon mal irgendwo gehört. Hier bekommen wir aber auch mal eine andere Sicht geboten. Und das fand ich richtig gut erklärt. Also trotz der Triggerwarnung, fänd ich es nicht schlecht, wenn Betroffene das Buch lesen um vielleicht auch mal was anderes zu hören über ihre „Erkrankung“. Aber das ist eine Nebenbemerkung von mir. Trotzdem hat mich diese Beschreibung sehr für Susi eingenommen. Sie war mir schnell sympathisch. Denn obwohl sie alle für schwach halten ist sie wirklich stark. Es ist auf jeden Fall nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Es ist tiefsinniger als es scheinen mag. Ich persönlich hab mich eher auf den Teil mit den Werwölfen konzentriert. Man hat hier keine Kuschelwölfe. Deswegen ist es teilweise auch echt blutig. Ein außergewöhnliches Buch, das ich persönlich jetzt mit nichts vergleichen kann. Fakt ist – wenn man es schafft dabei zu bleiben wird es, trotz schnell wechselnden Kapiteln und auch damit wechselnden Charakteren schon spannend. Nicht einfach aber es hält einen bei sich, weil man es einfach wissen will.

Schreibstil: Der Stil ist flüssig und man kann ihm ganz gut folgen. Einzig schwierig wird es später, wenn die Kapitel mit den Charakteren sehr kurz sind und dadurch etwas Hektik vermittelt wird. Was meiner Meinung nach dem Buch ganz gut tut, da es sich da auf den Showdown hinbewegt. Aber es fordert einen.
Figuren: Susi war mir wirklich schnell sympathisch. Mit René wurde ich nicht so warm. Ihn hätte ich nicht als Freund haben wollen. Irgendwie find ich ihn nicht sympathisch. Aber das liegt natürlich auch ein bisschen daran, dass er selbst so zerrissen ist und da auch ein bisschen intolerant
Atmosphäre und Spannung: Auf jeden Fall vorhanden. Eine drückende Atmosphäre. Da man auch verfolgt wie René immer mehr an seinen Verstand zweifelt. Dann die Situation mit den Werwölfen, das wird dann recht spannend.

Originalität: Das kann man dem Buch auf jeden Fall zugestehen. Es ist definitiv was anderes als das was man in diesem Genre an Kost bekommt. Dieses Spiel zwischen Wahrheit und einer eventuellen Psychose – man ist immer etwas ratlos.

Fazit
Definitiv kein einfaches Buch, das man so neben her lesen kann. Trotzdem Genre und den Werwölfen werden hier auch einige psychische Themen erörtert, die ich persönlich sehr interessant fand. Ob René jetzt mit seinen Dämonen oder wahren Werwölfen konfrontiert wurde und wie Susi es schafft ihre eigenen Dämonen zu bändigen – das könnt ihr hier erfahren. Es wird kein einfacher aber spannender Trip.

 

Edenberg, Sophie – Das perfekte Leben meiner Schwester

Edenberg, Sophie – Das perfekte Leben meiner Schwester (Rezensionsexemplar)

Vielen Dank an Sophie für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Autor: Edenberg, Sophie
Titel: Das perfekte Leben meiner Schwester
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 30.09.20
Seitenanzahl Printbuch: 336
Genre: Drama,
Zeitraum 21.09.20-25.09.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B08B57M3RM
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Edenberg, Sophie – Fly, Baby, fly

Klappentext

Als die neunzehnjährige Emma herausfindet, dass sie adoptiert wurde und in Wahrheit die uneheliche Tochter des vermögenden Wieners Ferdinand Lauderthal ist, regen sich Hoffnung und Zuversicht in ihr. Endlich sieht sie einen Ausweg aus ihrem unglücklichen Leben. Doch ihre Erwartungen werden enttäuscht. Während ihre gleichaltrige Halbschwester Céline das Leben ihrer Träume führt, will ihr Vater nichts von ihr wissen. Voller Eifersucht beschließt Emma, die beiden büßen zu lassen. Als vermeintliche Studienkollegin von Céline dringt sie in deren Leben ein und stellt dieses gehörig auf den Kopf.

Doch schon bald muss Emma feststellen, dass nichts ist, wie es zunächst den Anschein hatte und sie sich in ihrer Halbschwester getäuscht hat. Hin und hergerissen zwischen ihrer wachsenden Zuneigung zu Céline und ihren Rachefantasien wird sie in einen Strudel aus Familienintrigen verstrickt, die ihr Verständnis von Gerechtigkeit auf eine harte Probe stellen. Denn alles im Leben hat seinen Preis …

Meine Meinung: Ich finde es klasse. Mir hat schon das erste Buch von Sophie sehr gut gefallen. Das hier gefällt mir noch besser. Mir gefällt hier, dass es um die Gefühle von Emma geht. Das Gefühl um etwas betrogen worden zu sein, das aber auch nicht immer perfekt und leicht ist. Aber vorweg: Ich gebe eine Triggerwarnung wegen sexueller Übergriffe. So aber jetzt zu meiner Meinung. Es hat nicht lange gedauert und ich wurde in diese Geschichte eingesogen. Ich hatte das Buch auch sehr schnell durchgelesen. Was für mich schon wahre Rekordzeit war. Emma und Céline waren einfach fesselnd. Ihr Leben, ihre Probleme. Natürlich kann man nicht abstreiten, dass Emma das schwerere Leben hatte – aber auch Céline kann nicht gerade behaupten das perfekte Leben zu führen, das sie nach aussen abgibt. Es war ein sehr emotionales Buch. Das schlimmste Szenario einer Mutter, die ihr Kind weg gibt – es kommt zu keiner guten Familie. Während Emma, die ungewollte Tochter sich schwer durch das Leben kämpfen muss, hat Céline alles per goldenen Löffel bekommen. Man schwankt aber ständig zwischen den Sympathien hin und her. Wobei meistens Emma gewinnt, weil man ihre Schritte einfach nachvollziehen kann, nicht immer gutheißt, aber versteht. Aber da Emma auch gegen ihre Halbschwester intrigiert, sympathisiert man auch sehr stark mit Céline – denn sie kann schliesslich auch nichts für dieses Leben. Ach – es ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle und es ist alles so stark beschrieben. Man kann einfach nicht anders – man will wissen wie es ausgeht. Es ist fast auch wie ein kleiner Krimi. Und dann kommt noch eine absolut unerwartete Wendung mit ins Spiel. Eigentlich findet man hier alles: Romantik im angenehmen Umfang, gut beschriebene Intrigen, Humor, Freundschaft, Angst, Hass. Fakt ist – hier wird man richtig mitgenommen. Es ist fast als würde man die Szenen direkt betrachten können, so real ist alles geschildert. Ich war also wirklich sehr begeistert.

Schreibstil: Der Stil ist sehr fesselnd. Es wird nicht mit irgendwelchen Floskeln Lücken gefüllt. Es ist flüssig und vereinnahmt einen sehr schnell.
Figuren: Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Sogar die Nebencharaktere sind so gut dargestellt, das man nicht einfach über sie weg liest sondern sie mag oder nicht mag.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist sehr aufgeladen. Man fühlt diese starke Emotion, die Emma ständig begleitet. Egal ob positiv oder negativ.

Fazit
Ich bin wirklich begeistert. Ich wurde so schnell gefangen genommen von der Geschichte, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Aber doch auch froh war, dass ich es nicht geschafft hatte, da ich mich freute es wieder aufzuschlagen und weiter mit fiebern zu können. Es ist viel Emotion in dem Buch enthalten. Viel negative aber auch genug positive, die zu einem sehr befriedigenden Ende führt. Von mir kommt eine absolute Leseempfehlung.

5 von 5

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Autor: Coates, Darcy
Titel: Der Fluch von Carrow House
Verlag: Festa
Übersetzung: Manfred Sanders
Erscheinungsdatum: 13. August 2019
Seitenanzahl Printbuch: 297 Seiten
Genre: Mystery, Haunted House, Grusel, 
Zeitraum 23.07.20-28.07.20
Band einer Reihe: Nein 
ASIN: B07WFMWX9M
Bereits gelesene Bücher der Autoren   Ich hoffe auf mehr Übersetzungen. 

Klappentext

Remy arbeitet als Tourguide in Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.
Als eine Reisegruppe für eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie so weit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.
Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt: John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder …

Meine Meinung

Spannend, und ein bisschen gruselig. Es gibt einige Überraschungen, die einem im Carrow House erwarten. Ein Medium mit ihrem seltsamen Assistenten, ein It-Girl, das die Besitzerin des Hauses ist, mit ihrem Kindermädchen, Der Auftraggeber, ein Tourenmitglied aus der letzten Führung, und Remy, die das Haus und ihre Bewohner so gut kennt wie kein anderer. Aber was hat es auf sich mit John Carrow? Ist es überhaupt John Carrow? Ein Haus voller gefangener Seelen. Die einen meinen es gut, die anderen weniger.

Ein spannendes Buch. Wirklich. Es macht richtig Spass es zu lesen. Gruseln konnte ich mich zwar nicht so extrem, wie ich gehofft hatte, aber das tut der Spannung absolut keinen Abbruch. Ein wahrer Pageturner. Allerdings muss ich schon ein bisschen warnen. Es ist nicht unbedingt für einen angenehmen Grusel geeignet. Es wird manchmal ein bisschen heftiger. Schliesslich ist es der Festa-Verlag. Da wird man selten mit seichtem Grusel versorgt. Die Kulisse des Hauses und auch sein Inneres wurde so gut beschrieben, dass man sich manchmal richtig eingesogen gefühlt hat. Wer also ein bisschen tiefergehenden Grusel haben möchte kann hier schon zugreifen. Also eher für Horrorfans, die wissen worauf sie sich einlassen.

Schreibstil: Sehr angenehm und flüssig. Die Spannung trieft gerade zu aus den Worten heraus. Man will einfach hinter das Geheimnis kommen.
Figuren: Die Charaktere sind ganz toll beschrieben. Sowohl die Lebenden, als auch die Geister werden hier gut dargestellt. Man kann sich gut einfühlen in die Personen.
Atmosphäre und Spannung: Ist hier sehr hoch angesiedelt. Man wird fast atemlos durch die Flure des dunklen Hauses gezogen und bei jedem Seufzen, oder Lacheln hält man den Atem an. Ich war wirklich begeistert. Es hätte für mich noch ein bisschen gruseliger sein können – aber das ist schon sehr schwer, wenn man schon viel Horror gelesen hat. Deswegen noch mal eine Warnung, für Anfänger kann es sehr gruselig sein. Für Horrorfans auf jeden Fall spannend.

Originalität: Haunted Houses gehören zur Gruselszene wie Blut zu Vampiren. Kein Grusel ohne wenigstens ein Haunted House. Es war aber meine erste gelesene Geschichte und ich fand es sehr gut umgesetzt.

Fazit

Sehr, sehr spannend. Für mich ein wahrer Pageturner. Ich konnte es oft nicht abwarten weiter zu lesen, weil ich einfach wissen wollte: Geister oder Menschen, wer ist für den Horror verantwortlich? Es ist wirklich eine sehr spannende Geschichte. Aber nichts für Gruselanfänger. Man wird hier schon oft in einen tiefen Abgrund blicken, der einen als Anfänger vielleicht ein bisschen zu sehr erschreckt. Es ist kein seichter Grusel. Für Fans von Haunted House Geschichten auf jeden Fall geeignet. Spannung ist garantiert.

Darcy Coates hat noch viel mehr in diese Richtung geschrieben und ich hoffe inständig, dass noch paar übersetzt werden, für die deutschsprachigen Fans.

5 von 5

Kledtke, Simon André – Sarania 01 – Das Vermächtnis der Magier

Kledtke, Simon André – Sarania 01 – Das Vermächtnis der Magier

Autor: Kledtke, Simon André
Titel: Das Vermächtnis der Magier
Verlag: Brighton Verlag
Erscheinungsdatum: April 2020
Seitenanzahl Printbuch: 348 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 25.08.20-16.09.20
Band einer Reihe: Ja – Sarania
ASIN: B089G5D4HM
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Simon André für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Der 15-jährige Benalir führt mit seinem Vater ein ärmliches, überschaubares Leben in Belfang – dem größten der vier Länder, die den Kontinent Sarania bilden. Als der Junge ins nahe gelegene Dorf Agalam reist, ahnt er nicht, dass dieser Tag sein Leben verändern wird. Über Nacht taucht er in eine Welt voller Abenteuer, Magie und Gefahren ein:
Waldelfen, Löwenmenschen, dämonische Wolfsreiter und ein düsterer Hexenmeister, der mehr und mehr Macht gewinnt. Für den Jungen beginnt eine Reise, von der er nicht einmal zu träumen gewagt hätte …
Und dann ist da noch der Magier Sacerak. Seit einem halben Jahr gehört er dem „Rat der Magier“ an, dessen Mitglieder die zwölf mächtigsten Zauberer Saranias sind. Er soll nach Dûlur gelangen – eine geheimnisvolle Insel, auf der sich die Festung des Schattenfürsten befindet.
Einst ein Jugendfreund des tyrannischen Zorano, sucht er nun einen Weg, seinen früheren Weggefährten zu vernichten…
Zwei Helden …
Zwei Wege …
Zwei Schicksale …

Meine Meinung

Im Fantasybereich bewege ich mich meistens nicht so viel. Ich muss zugeben, dass mich meist die Dicke der Bücher abschreckt. Deswegen finde ich dieses hier sehr angenehm mit seinen übersichtlichen Volumen. Das bedeutet auch für mich, die echte Probleme hat, sich Namen zu merken, hier doch noch alles einigermassen schnell wieder zuordnen zu können, da ja nicht zuviel Seiten und Füllmaterial zwischen den einzelnen Geschehen sind. Es tauchen sehr viel Charaktere auf, die alle ein Ziel haben: den Tyrannen zu stoppen und zu stürzen. Spezies, die teilweise eher zurückgezogen leben, sammeln sich und werden Gefährten im Kampf um die Freiheit. Und dies ist hier gut beschrieben. Wir werden hier in dem ersten Band langsam eingeführt in das Leben von Sarania und dem Auserwählten, Benalir. Wir lernen die Welt kennen und erhalten auch gute Einblicke in die einzelnen Geschichten. Es hat wirklich Spass gemacht dieser Zusammenstellung der verschiedenen Gruppen mit ihren verschiedenen Aufgaben und Gefährten zu folgen. Es gab keine unnötigen Längen und die Spannung ist recht stabil.

Ich denke dass es auch gerade für Fantasyanfänger und auch jugendliche Leser gut geeignet ist. Die Welt ist gut beschrieben und man hat so keine Probleme der Handlung zu folgen. Es ist spannend und die Charaktere sind gut beschrieben.

Schreibstil: Der Schreibstil ist teilweise etwas gewöhnungsbedrüftig, aber dem Genre angepasst. Es ist eher mittelalterlich aufgebaut und man braucht etwas um sich damit anzufreunden, aber dann ist es kein Problem mehr.

Figuren: Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Man kann sich zu jedem ein gutes Bild machen. Sympathien und Antipathien können sich so gut entwickeln.

Atmosphäre und Spannung: Trotzdem es sich in dem ersten Band viel um den Aufbau der Welt, die Charaktere und die Sammlung der einzelnen Gruppen zum Kampf dreht, bleibt die Spannung nicht auf der Strecke. Es gibt schon erste Kämpfe und Aufeinandertreffen, die einen auf die Fortsetzung freuen lassen. Der Cliffhanger deutet auf einen interessanten Plot in der Fortsetzung hin, der eventuell wirklich unerwartet kommt.

Fazit

Ein Fantasyabenteuer, das ich besonders Anfängern dieses Genres empfehlen kann. Die Welt ist gut aufgebaut, aber übersichtlich. Die vielen Charaktere verlieren sich nicht in einer unüberschaubaren Welt und das Volumen des Buches ist sehr angenehm. Ich hatte viel Spass. Es war spannend aber auch der langsame Aufbau der Geschichte mit der Welt und den Charakteren lädt zum lesen und mitfiebern ein.

5 von 5

Husker, Clayton – Clayton Husker’s Katastrophen Kompass

Husker, Clayton – Clayton Husker’s Katastrophen Kompass (HIER kostenlos als PDF)

Autor: Husker, Clayton
Titel: Clayton Husker’s Katastrophen Kompass
Verlag: Verlag HJB
Erscheinungsdatum: 17.04.2017
Seitenanzahl Printbuch: 29 Seiten
Genre: Sachbuch, Ratgeber
Zeitraum 12.08.20-14.08.20
Band einer Reihe: Nein
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Zombie-Apokalypse, Chemtrail, HAARP, NWO, Klimawandel, GAU, Bürgerkrieg und
so weiter und so fort. Das Böse lauert immer und überall. Keine Frage des OB es
uns erwischt, sondern lediglich des WANN und WIE. Wir sind umgeben von
Krisenherden, es gibt keinen Tag, an dem nicht irgendwo auf der Welt Krieg,
Krankheit oder Hunger oder Tod herrschen.
Oft bekommen wir von den Krisen dieser Welt nur das mit, was uns in den
zahlreichen Medienformaten präsentiert wird, zumeist ist es weit weg und die Bilder
von ergreifenden Schicksalen besitzen in unserer Aufmerksamkeit in etwa die
Halbwertzeit einer Folge unserer Lieblingsserie.
Doch die Ruhe, in der wir unseren wohlverdienten Konsumschlummer genießen,
ist trügerisch. Die Gefahr, dass es uns selbst erwischt, ist größer, als manch einer
glauben mag. Selbst oder gerade ein derart vernetztes Gesellschaftssystem wie das
unsere trägt stets den Keim des Versagens in sich.
• Was, wenn unser Gewohnheitsdiscounter nicht mehr aufmacht?
• Was, wenn unser Datennetz sich ins Nirwana verabschiedet hat?
• Was, wenn unser Licht aus bleibt und dann die Heizung ausfällt?
Um exakt diese Fragen dreht sich mein Katastrophen-Kompass. Anhand
theoretischer Überlegungen und praktischer Beispiele will ich einen Leitfaden und
Ratgeber erstellen, der drei essentielle Schritte der Krisenbewältigung beschreibt:
PREPAREDNESS – CAPABILITY – INTENTNESS
Vorbereitung, Handlungsfähigkeit und Entschlossenheit sind wichtige Faktoren für
das Überleben in der Krise. Nur wer selbst mit festem Willen vorangeht, der kann
auch anderen helfen.
In diesem Ratgeber finden sich Tipps für das Erkennen und Einschätzen der Krise,
Entscheidungshilfen (vor, während, nach der Krise), Anmerkungen zu Vorratshaltung
und dem richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln sowie allgemeine Überlegungen für
das Krisenmanagement.

Meine Meinung

Clayton Husker ist unter Prepern schon eine bekannte Grösse. Dazu hat er noch eine Zombieromanreihe geschrieben, die ich aber noch nicht gelesen habe – aber schon hier auf dem Reader.😉. Hier haben wir einen kleinen Ratgeber, der einem helfen soll sich auf jegliches Krisensituation einzustellen. Wie wir ja dieses Jahr am eigenen Leib erfahren konnten. Wir haben gesehen, wie Leute sinnlose Waren gehamstert haben. Wie wäre es sich richtig vorzubereiten. Dies hier ist ein kleines Einsteigerbuch. Ein Überblick um was man sich alles kümmern kann und vielleicht auch für den ein oder anderen eine Versicherung. Eine nächste Krise kann jederzeit wieder kommen.

Fazit

Ein kleiner kostenloser Leitfaden, der schnell gelesen ist. Er dient wirklich nur um einen oberflächlichen Überblick über eine Krisenvorbereitung zu erhalten. Auf diese Seiten hin kann man sich dann überlegen was man vertiefen will. Ich finde es wirklich ein gelungenes kleines Heftchen. Wir wissen seit diesem Jahr wie eine Krise ablaufen könnte. Dieses Jahr ging es nur um Toilettenpapier, Mehl und andere kleinere Dinge – aber…..

King, Danny – Das Haus der Monster 2 – Die Monster sind zurück

King, Danny – Das Haus der Monster 2 – Die Monster sind zurück

Autor: King, Danny
Titel:Die Monster sind zurück
Verlag: Luzifer Verlag
Übersetzung: Madeleine Seither
Erscheinungsdatum: 15. Mai 2020
Seitenanzahl Printbuch: 380 Seiten
Genre: Horror, Grusel, Mystery
Zeitraum: 31.05.20-11.06.20
Band einer Reihe: Ja – Haus der Monster 2

Bereits gelesene Bücher des Autoren King, Danny – Das Haus der Monster 01

Klappentext

John Coal war der typische Sonderling im Ort – ein alter, schrulliger Eigenbrötler, aber ansonsten harmlos. Zumindest war es das, was die Nachbarn von ihm dachten. Bis eines Nachts ein Junge sein dreißig Jahre lang sorgfältig gehütetes Geheimnis enthüllte …

Nun ist er auf der Flucht. Die Polizei, die Armee und sogar die Zoos machen Jagd auf ihn. Aber John ist ein alter Hase, wenn es darum geht, den Menschen zu entkommen, und so begibt er sich zusammen mit seiner Vampir-Ziehtochter Rachel in die Wildnis der schottischen Highlands.

Hier, so hoffen sie, können sie einen neuen Anfang wagen. Aber John kann seiner Vergangenheit genauso wenig entkommen wie seinem Fluch. Das Böse wird immer das Böse finden, und die Bedrohung für John und Rachel hat gerade erst begonnen …

Auch in der zweiten Geschichtensammlung erwarten Sie wieder Horrorstorys über Werwölfe, Vampire, Ghule, Geister, die Toten und die Untoten – erlebt und erzählt von John Coal, dem seltsamen Mann aus dem HAUS DER MONSTER.

Meine Meinung

Wer den ersten Teil mochte wird auch hier sein Vergnügen haben. Danny King schafft es auch hier die Geschichten mit einem gewissen Humor zu versehen. John Coal schafft es immer irgendwie aus den brenzligen Situationen in die er gelangt. Hier finden wir eine Art Zombie, Geister und fanatische Priester. Auch erfahren wir etwas mehr über Johns Mündel. Den Vampir Rachel. Ich habe mich auch hier köstlich amüsiert. Das Ende der Geschichte kann man so stehen lassen, aber ich würde mich freuen wenn es noch mehr über John Coals Leben gäbe. Dieses Buch ist also im gleichen Stil aufgebaut wie Band 1 schon. Mit einer Art Situationskomik. Während wir vielleicht über einen Ameisenknochen stolpern, schafft es John Coal sich in für Monster gefährliche Situationen hinein zu manövrieren.

Schreibstil: Immer mit einem Augenzwinkern. Flüssig und leicht zu lesen.

Figuren: Es tauchen John und Rachel auf. Ansonsten sind alles neue Charaktere. Beide sind wieder hervorragend dargestellt und auch die anderen Charaktere, die es John schwer machen ein ruhiges Werwolf-Leben zu führen sind gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Spannend und auch mit einiger Action kommen die abenteuerlichen Geschichten von John daher.

Originalität: Ich mochte die Idee schon im ersten Teil und bin froh, dass sie mich auch im zweiten Teil amüsieren konnten.

Fazit
Wer den ersten Teil mochte, wird auch hier seinen Spass haben. Die Geschichten sind im selben Stil und schaffen es einen auch weiterhin gut zu unterhalten. Immer etwas sarkastisch und mit einem Augenzwinkern. Es gibt Leute, denen geschieht ständig etwas anderes – so ist das auch bei Monstern. Auch unter ihnen gibt es welche, die ständig in absurde Situationen stolpern und sich da heraus arbeiten müssen. Und John Coal schafft das mit einem kleinen Funken Humor.

 

5 von 5