Aerts, Mariëtte – Hexenheide

Autor: Aerts, Mariëtte
Titel: Hexenheide
Verlag: Bastei Entertainment
Übersetzung: Gerold Anrich 
Erscheinungsdatum: 27. November 2010
Seitenanzahl Printbuch: 321 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 02.07.18-06.07.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B004ROTAMY

Klappentext

Karim und Lenne wissen genau, dass sie nicht über die Heide gehen sollen, wenn sie von der Schule kommen, auch wenn der Weg viel kürzer ist. Denn auf der Hexenheide, irgendwo zwischen den Mooren, lauert ein dunkles Geheimnis. Aber Karim und Lenne haben Fragen. Was ist mit dem Mädchen Rinnie passiert, die im letzten Sommer plötzlich verschwunden ist? Was ist wahr an der Geschichte von der weißen Hexe? Welches Geheimnis umgibt die alte Wassermühle? Und überhaupt: wer ist die Frau mit den langen weißen Haaren und den merkwürdigen Augen, die ihnen begegnet? Eines Tages erscheint ein unheimliches Gesicht im Wasser, und nachts wandern Lichter über die Heide. Ein Spuk? Karim und Lenne erhalten mehr Antworten, als ihnen lieb ist.

Meine Zusammenfassung

Das Buch beginnt mit einem Gespräch Dreier Frauen, die sich über ihre Zukunft unterhalten. Dieses Gespräch findet sechs Monate vor der kommenden Geschichte statt.

Karim und Lenne sind beste Freunde. Sie wohnen in der selben Strasse, etwas weiter entfernt von der Schule. Seit dem Verschwinden von Rinnie, dürfen Kinder nicht mehr über die Heide laufen, dabei ist der Weg nach Hause so viel Kürzer. Lenne überredet Karim das Verbot zu umgehen und über die Heide zu laufen. Karim ist das nicht so geheuer, schliesslich ist es ja nicht umsonst verboten. Auf der Heide passiert dann schon das erste Unheimliche. Der Startpunkt. Bei einem Besuch einer alten Wassermühle, treffen Karim und Lenne auf eine alterslose Frau mit weißen langen Haaren und einer hässlichen Narbe über dem Auge. Sie steht nur da und beobachtet. Allerdings hört Lenne einen Ruf, während Karim eher einen kalten Blick der Frau erntet. Lenne ist gefesselt und wäre fast mit ihr gegangen wenn Karim sie nicht zurück gehalten hätte. Mit diesem aufeinander Treffen beginnen mehrere merkwürdige Dinge. Eine hübsche rothaarige warnt sie über die Heide zu gehen. Ein Gesicht im Wasser erschreckt Lenne und eine sonderbare Glasmurmel auf Lennes Fensterbank übt eine ungewöhnliche Ausstrahlung auf sie aus. Eine Zeitlang wird es kompliziert zwischen den beiden Freunden, aber Karim gibt seine Versuchungen nicht auf, Lenne zu schützen. Ein erneutes Treffen auf die Rothaarige bringt Licht in die ganze Sache und noch mehr Angst. Es ist jetzt sehr wichtig, das Karim seine Freundin beschützt. Oder ist es doch eher Karim der Schutz benötigt?

Meine Meinung:

Das Buch ist schon länger ein Bewohner meines SuBs. Ich hatte irgendwie Lust auf etwas seichteres und habe mich hier von dem Cover und dem Klappentext überreden lassen. Wo wir gleich mal zum Cover kommen: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut – aber es passt überhaupt nicht zum Inhalt. Denn es vermittelt mir – dass es ein typisches Romantasy-Buch ist. Und es vermittelte mir, dass die Zielgruppe Mädchen sind. Darauf habe ich auch – wiederstrebend – gewartet. Ich war sehr überrascht, dass sich hinter diesem Cover was anderes verbirgt. Denn hier geht es um wahre Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Mädchen. Warum ich denke, dass man hiermit auch Jungs begeistern kann? Karim ist hier der Hauptakteur. Er ist mutig und ängstlich. Selbst wenn es um Hexen geht, kann man vielleicht einen Jungen auch begeistern. Man weiß nicht wie alt die beiden sind. Aber während des Lesens kommt man dann auf ein Alter um etwa 10-12 – noch vor der Pubertät, sonst wären die beiden nicht so unbelastet miteinander umgegangen. Etwa in der Hälfte erscheint dann mal das Alter – die beiden sind elf. Auch wunderte ich mich über die fehlende moderne Kommunikation. Aber das Buch ist 2010 heraus gekommen – vor etwa acht Jahren war das noch nicht so ausgeprägt. Auch sehr erfrischend ein etwas anderes Szenario zu finden. Mir hat das Buch tatsächlich sehr gut gefallen. Es ist spannend und auch eine leichte Brise Humor ist enthalten. Auch werden manche Dinge schön leicht verständlich erklärt. Ich habe mich also nicht zu alt gefühlt, für dieses Buch. Es ist sehr spannend und macht wirklich Spass. Es ist auch nicht zu jugendlich.

Schreibstil

Der Schreibstil ist anfangs etwas holprig – vielleicht liegt es auch an der Übersetzung. Das fand ich am Anfang etwas störend, aber etwa nach der Hälfte ändert sich das, oder man hat sich einfach dran gewöhnt.

Charaktere:

Lenne und Karim sind hier die Hauptprotagonisten. Wobei der Hauptakteur Karim ist. Er ist so gut geschrieben, dass man ihn einfach mögen muss. Lenne ist ein kleiner Wildfang und oft etwas ungestüm. Richtig warm bin ich nicht geworden mit ihr. Die Hexen sind recht gut dargestellt. Die nette, die Zurückhaltend-Misstrauische und die Böse. So empfindet man sie und so entwickeln sich auch die Sympathien, oder Abneigungen. Gerade Karim sammelt Sympathiepunkte, da er einerseits so mutig war und Lenne unbedingt zu schützen, aber dann doch so ängstlich, dass er sich nicht traute über die Heide zu gehen. Das macht ihn zu einem wirklich süssen kleinen lebensechten Helden.

Spannung

Tatsächlich war die Geschichte wirklich spannend. Es gab kaum Längen. Sollte sich mal eine abgezeichnet haben, dann war schon die nächste Spannende Szene da. Es hat mich wirklich fesseln können.

Originalität:

Da ich nicht wirklich viel Romane mit Hexen gelesen habe, fand ich diesen hier wirklich  originell. Die Geschichte fand ich ansprechend und die Auflösung sehr diplomatisch.

Fazit

Trotzdem es ein Jugendbuch ist, kann ich es auch Erwachsenen Lesern ans Herz legen. Es hat wirklich Spass gemacht und war richtig spannend. Eine Leseempfehlung für zwischendurch. Ich denke, dass es auch für Jungs geeignet ist, da der Hauptakteuer ein mutiger Junge ist.

Charaktere

Alba – eine der Hexen – sie hat weisse Haare und eine hässliche Narbe über ihr Auge. Sie wurde damals als vermeintliche Hexe von den Dorfbewohnern vertrieben und von Vita gerettet. Sie ist diejenige, die Lenne gerufen hat.

Vita – sie ist die mächtigste der drei Hexen und böse. Sie würde gerne als Königin über die Hexen regieren. Sie hat ein auffälliges Tattoo über ihren Kopf, der kahl ist. Vor ihr muss Karim sich hüten.

Erin – sie ist die dritte Hexe und hat wunderschöne rote Locken. Sie ist die offenste der drei und hilft den Kindern wo sie nur kann. Auch ist sie offen für neue Ideen.

Karim – er ist elf und fühlt sich als Beschützer von Lenne, die seine beste Freundin ist. Dafür nimmt er auch einige gefährliche Situationen in Kauf. Er ist eher zurückhaltend und verlässlich.

Lenne – sie wird von Alba gerufen. Sie ist stark und geeignet eine Hexe zu werden. Auch sie ist elf – fast zwölf. Sie ist eher ein Wildfang und etwas ungestüm.

Rinnie – sie ist eine Schulkameradin von Karim und Lenne. Sie verschwand eines Tages, als sie über die Heide ging. Keiner weiß was aus ihr geworden ist.

 

 

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Kurzrezi Filme

Panthoms

So manchmal stolpert man über einen alten Film. Mein Mann kennt ihn schon aus der Zeit der Veröffentlichung, ich hab ihn erst durch ihn kennen gelernt. Das ist aber auch schon locker 15 Jahre her. Damals fand ich den Film jetzt nicht so prickelnd und jetzt gefiel er mir auch nicht soviel besser. Am Besten ist Liev Schreiber in der Rolle des perversen und psychopathischen Polizisten. Das sind Schauspieler und Charaktere, die einen Film beleben. Ansonsten wirkte der Film einfach eher platt und leblos.

Die Hexe – sie war vor euch hier

Da ich mir jetzt den Trailer noch mal anschauen musste um mich genau zu erinnern, um was es überhaupt ging, spricht das schon für die Qualität. Wobei ich dem Film eigentlich unrecht tue. Er war gar nicht so schlecht. Es gab einige Jumpscares. Natürlich sind Haunted Houses eine klassische und beliebte Kulisse. Wenn man zu Halloween vielleicht noch einen Film sucht, kann man ihn schon mal anschauen. Aber bitte nicht zuviel Spannung erwarten. Es gibt spannende Momente – aber sie halten sich in Grenzen. Und er bleibt einfach auch nicht so richtig im Gedächtnis.

Happy Family

Basierend auf dem Roman von David Safier, den ich natürlich auch schon längst mal gelesen haben wollte. Gut dass er jetzt animiert wurde und ich ihn dann doch einfach anschauen konnte. Ich bin ja nicht wirklich Fan deutscher Filme, da ich die Schauspieler oft einfach zu unnatürlich finde. Aber bei diesem Film haben sie viel richtig gemacht. Er unterscheidet sich wirklich kaum von den amerikanischen Produktionen. Es ist wirklich ein netter Film. Humor ist auch vorhanden, wobei der etwas mehr hätte sein können. Ich denke für einen netten Filmnachmittag mit Kindern oder auch ohne ist er wirklich eine nette Unterhaltung. Man kann nichts verkehrt machen, wenn man ihn anschaut.

The Commuter

Hier war ich auch eher hin und her gerissen. Ich bin schon seit Rob Roy Fan von Liam Neeson. Aber mit diesem Film hat er sich irgendwie keinen Gefallen getan. Er ist nicht unbedingt einer seiner Besten. Er ist natürlich sehr actionreich und spannend – aber irgendwie überzeugt Liam in dieser Rolle nicht so richtig. Ich würde jetzt nicht unbedingt behaupten, dass seine Actionzeiten vorbei sind – ich denke hier war einfach nicht die richtige Rolle für ihn angesetzt. Er ist trotzdem für einen unterhaltsamen Abend zu haben. Er langweilt einen jetzt nicht – aber er überzeugt auch nicht so richtig.

Wahrheit oder Pflicht

Hier scheiden sich ja die Geister. Ich persönlich fand ihn jetzt nicht so schlecht. Er war nicht super spannend oder gruselig. Ich denke, das Problem ist, dass er etwas zuviel gehypt wurde. Das ist bei einem Horrorfilm immer etwas kritisch. Leider gibt es nicht viel gutes Material in diesem Genrebereich, was ich nicht so ganz verstehe, da es doch eigentlich genügend Material für spannende Horrorfilme geben sollte. Schaut man nur mal bei Supernatural, die sich nach 13 Staffeln immer noch grosser Beliebtheit erfreuen. Aber bei Horrorfilmen tun sich Produzenten und Regisseure schwer. Ich denke, hier muss sich wohl jeder seine eigene Meinung bilden. Schauspielerisch ist er grenzwertig und es ist nicht unbedingt so spannend – aber die Auflösung – die fand ich ziemlich gelungen.

Winchester – das Haus der Verdammten

Ein Haus in dem Geister „gesammelt“ werden, die von einer Winchester-Waffe getötet wurden. Der Film war wirklich enttäuschend. Die Idee war nicht so schlecht – aber total schlecht umgesetzt. Er war wirklich langweilig. Wir haben ihn auf zwei Etappen geschaut, da wir eingeschlafen sind. Es wird zuviel geredet und es ist einfach zu wenig gruselig. Das hier ist ein Film, der vom Grusel lebt – es ist kein Splatter oder Actionreicher Horror, sondern ein Grusel- Mystery Film. Leider konnte er nicht halten, was der Trailer versprach. Es fehlt einfach zuviel von der Spannung.

Bad Moms

Mila Kunis – ich finde sie ja wirklich sympathisch – aber sie hat mich hier nicht als gestresste Mom überzeugt. Es gab witzige Szenen, aber es kam kaum zu richtigen Lachern. Die Witze waren mir einfach zu oft unter der Gürtellinie. Das ist einfach kein Humor, den ich einen ganzen Film über haben möchte. Es war nicht so, dass ich gelangweilt war – richtig amüsiert war ich aber auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht ein netter Film für einen Frauenabend mit Cocktails ist. Da kann man bestimmt riesen Spass mit dem Film haben. Aber so als Abendunterhaltung, fand ich ihn nicht so gelungen.

Jumanji 2

Ich bin froh, dass dies hier kein Aufguss des Originals war. Ich finde einfach man sollte solche Klassiker einfach nicht aufgiessen. Aber was ist von dem 2. Teil zu halten. Schwierig, schwierig. Eigentlich fand ich ihn ganz amüsant. Er ist bei weitem nicht so toll wie der erste Teil. Mit grossem Abstand. Aber er ist nicht so schlimm wie ich ihn erwartet hatte. Zu einem Popcorn-Abend mit paar Freunden kann man sich den Film schon mal anschauen. Nicht vergleichbar, aber anschaubar.

Der dunkle Turm

Puh – würde ich und mein Mann jetzt hier schreiben würdet ihr zwei total unterschiedliche Bewertungen lesen. Mein Mann kennt die Bücher nicht. Ich kenne auch nur die ersten vier – aber die reichen schon aus um etwas mit mir zu hadern. Ursprünglich sollte es ja eigentlich eine Serie werden, da man aber nicht so wirklich überzeugt war von deren Erfolg entschloss man sich zu einem Film. Tja. Es fehlt eigentlich 3/4 der Geschichte. Dieser Film ist sowas von Oberflächlich durchgepeitscht worden – ich weiss nicht ob überhaupt richtig rüber kam um was es ging. Wie gesagt – mir fehlen die letzten 4 Bände, da es nicht so einfacher Stoff ist. In Stephen King Manier weicht er einfach wieder so oft vom Thema ab – das macht es, für mich etwas schwierig dabei zu bleiben. Aber man hätte besser die Finger von der Verfilmung gelassen. Für mich ist es schon ok – ich dachte zwar, dass hier noch einige Dinge erklärt werden, die mir in den Büchern nicht so klar waren – aber ich weiss wenigstens um was es geht – ob ich die Buchreihe jemals abschliesse – vielleicht. Hier kann ich wirklich keine oder eine Empfehlung aussprechen. Dafür sind die Meinungen einfach zu weit auseinander.

Leviathan

Auf YouTube hat mein Mann diesen Film gefunden. 1989 wurde er damals gedreht. Erstaunlich, das hier ist ein recht zeitloser Film. Klar – die Computer und die Technik ist mehr als veraltet – aber trotzdem war der Film spannend und unterhaltend. Es ist schon lange her, dass ich ihn gesehen hatte und habe auch echt alles vergessen – aber es war wirklich eine Überraschung, dass er mir gefiel. Natürlich darf man nicht vergessen, das der Film aus den 80ern stammt und die Filme aus dieser Zeit sind sehr oft gewöhnungsbedürftig. Gut finde ich hier, dass man auf Aktion nicht lange warten muss – hier wird nicht künstlich die Spielzeit herausgezögert.

 

daumen hoch daumen hoch-runter daumen runter daumen steigend daumen sinkend Daumen-mitte

Moore, Christopher – Der kleine Dämonenberater

Autor: Moore, Christopher
Titel: Der kleine Dämonenberater (Practical Demonkeeping)
Verlag: Goldmann Verlag
Übersetzung: Kristof Hahn
Erscheinungsdatum: 17. April 2012
Seitenanzahl Printbuch: 318 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 24.06.18-30.06.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B007FOKGZI

Klappentext

Eine skurrile Komödie über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse.

Travis O’Hearn hat ein Problem: Seit er vor siebzig Jahren eher aus Zufall einen Dämon geweckt hat, weicht ihm dieser nicht mehr von seiner Seite. Und Catch ist beileibe kein angenehmer Zeitgenosse, denn er hat einen unstillbaren Appetit auf menschliches Fleisch. Um dem dämonischen Treiben endlich ein Ende zu setzen, macht sich Travis auf den Weg zum König der Dschinn –der Einzige, der Catch in die Hölle verbannen kann, aus deren Staub er einst gekrochen kam …

Meine Zusammenfassung:

Nun – eigentlich ist dem Klappentext gar nichts zuzusetzen. Mehr als er aussagt gibt es auch in diesem Roman nicht. Ja – tatsächlich. Auch nach einiger Überlegung – würde ich die Zusammenfassung nicht ergänzen, durch meinen eigenen Text. Der würde nicht viel mehr erbringen.

Meine Meinung

Ich hatte schon lange vor mal einen Moore zu lesen. Deswegen stand er auch schon genauso lange in meinem Regal, wie mein Vorhaben – Rot leuchtend. Dieses Jahr hatte ich es mir auf die Leseliste gesetzt und der Zufallsgenerator hat ihn ausgewählt. Leider ist von einer skurrilen Komödie hier nichts zu finden. Es ist nicht so, dass das Buch nicht gut war. Nur nicht so gut wie ich mir erhofft hatte. Denn lustig war so gut wie nichts in dieser Geschichte. Es gab paar witzige Elemente – aber die sind  mir für eine „skurrile Komödie“ definitiv zu wenig oder zu platt.

»Seltsam war der Mädchenname meiner Mutter«, sagte Brine.
»Da hat sie’s als Kind bestimmt nicht leicht gehabt«, sagte Travis.

Moore hat auch unheimlich viel Baustellen eröffnet. Viele Charaktere eingebracht und die Kapitel mit ihnen gestartet. Da schweben dann viele Namen herum und am Ende muss man dann doch noch überlegen:“Wer war das noch mal?“ Es fügt sich am Ende natürlich alles zusammen.

Der Titel ist eher Irreführend, da hier kein bisschen auf Dämonenberatung eingegangen wurde. Selbst der englische Titel passt nicht. Meist ist der ja passender.

Das Buch kann einem schon gefallen. Es hat gewisse spannende Momente – aber es fehlt definitiv der Humor – das ist dann enttäuschend, wenn man das Buch deswegen lesen möchte.

Ich würde das Buch eher als Fantasy-Abenteuer sehen. Ein Meister, der seinen lästigen Dämon los werden will und ein Dämon, der einen skrupellosen Meister will, der ihn nicht ständig bremst beim Essen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig. Das ist auch mit der Grund, weswegen ich weiter gelesen habe, obwohl ich schon einige Male ans Abbrechen dachte.

Figuren:

Es kommen unheimlich viele Figuren darin vor. Bisschen zuviel für meinen Geschmack. Obwohl Moore auch immer bisschen was von seinen Charakteren berichtet, über ihr Leben oder ihre Einstellungen, bin ich mit keinem so richtig warm geworden. Sie blieben mir einfach fremd.

Atmosphäre

Die Atmosphäre fand ich eher unbedeutend. Kühl – vielleicht. Oberflächlich. Sie konnte mich nicht eintauchen lassen.

Spannung

Spannung war schon einige Male vorhanden. Das waren auch die Momente, in denen ich beim Lesen ganz gut voran gekommen bin.

Originalität

Originell sind Fantasy Geschichte ja wünschenswert oft. Wenn man nicht gerade zu einem Schema-F Buch greift. Das kann man hier nicht behaupten. Die Geschichte hat schon seine eigene Originalität, die man bestimmt nicht noch mal findet.

Fazit

Dämonenberatung: Dieser Titel passt wirklich gar nicht. Ein sarkastischer Berater, ist das hier überhaupt nicht. Das Buch hat leider meine Erwartungen von einem humorvollen, sarkastischen Roman überhaupt nicht getroffen. Es gab nämlich kaum erwähnenswerten Humor. Es war wirklich eher eine ernste Story. Spannend war sie, und sehr gut geschrieben. Wenn ich allerdings Humor suche und Spannung oder Drama bekomme – das kann nicht gut gehen.

Zitate

Das ist Catch. Er ist ein Dämon. Er muß alle zwei Tage jemanden auffressen, oder er wird stinkig. Ich kenne ihn jetzt schon seit siebzig Jahren. Ich kann mich für seine Charakterlosigkeit verbürgen.«
Charaktere


Alles und jedes ist nur ein Märchen. Was gibt es denn sonst überhaupt? Märchen sind die einzige Wahrheit.


»Man unterschätze niemals die Anzahl derer, die einen liebend gerne scheitern sähen.«


Charaktere

The Breeze – ein kleiner Drogenkurier, der ziemlich schnell Catchs Nahrung wurde. Trotzdem er schnell weg war, findet er hier eine grosse Rolle, da er für einen Detective sehr wichtig für die Karriere ist

Augustus Brine – Eine Schlüsselfigur – er ist wichtig, da er dafür sorgen kann Catch zu verbannen. Ausserdem hält er den Einzelhandelsladen und wäre gerne eine Puffmutter

Travis O´Hearn – Er ist der Meister wider Willen des Dämons. Eigentlich wollte er Priester werden, aber durch einen herrischen Pastor, der ihn misshandelte ist er irgendwann zufällig auf die Beschwörungsformel gestossen. Seit dem ist er nicht gealtert, wird nie krank und kann nicht sterben. Er sorgt, dafür, dass Catch unter Kontrolle bleibt und nur Menschen frisst, die Böses tun.

Catch – eingefallener Engel. Jetzt ein Dämon. Er bringt Chaos und hilft seinem Meister unerwünschte Menschen zu beseitigen. Durch Travis wird er allerdings in seinem Fressverhalten gebremst und sucht sich schon einen neuen Meister

Detective Rivera – als Undercoveragent ist er hinter The Breeze her. Da dieser aber verschwindet und Rivera ihn immer noch sucht, gelangt er in den Strudel um Catch.

Gian Hen Gian – Ein Dschinn und der Einzige, der in der Lage ist Catch zu fangen und bändigen. Er war lange in einer Flasche gefangen und geniesst die Freiheit. Laut seiner Aussage waren die Dschinns schon vor den Menschen da.

Mavis Sand – eine alternde Diva. Sie ist die Besitzerin des Head of the Slug – einer Bar. Ihre Rolle ist eher im Hintergrund angesiedelt – aber sie hat auch wichtige Auftritte.

Rachel – eine misshandelte Frau, die ihren Mann dann irgendwann los geworden ist. Sie ist eine Verfechterin gegen Misshandlungen von Frauen und führt einen kleinen Zirkel naturbegeisterter Frauen. Sie denkt Catch wäre ein Erdgeist.

Effrom Elliot – Er ist nur wichtig, da er als Geisel genommen wird um von seiner Frau etwas wichtiges zu fordern.

Amanda Elliot – Sie hat Travis an dem Tag kennen gelernt, an dem er Catch beschworen hat. Fast wären sie sich näher gekommen. Er hat ihr was wichtiges mitgegeben und war siebzig Jahre auf der Suche nach ihr.

Robert – er ist ein versoffener, gescheiterter Fotograf. Er lebt im Trailer von The Breeze. Seine Frau Jennifer hat ihn raus geworfen. Nun ist er ganz am Ende. Allerdings hat er eine grosse Rolle um Catch zu überlisten.

Jennifer – sie ist Amandas Enkelin und fängt ein Verhältnis mit Travis an, der sich sehr angezogen fühlt von ihren Augen, die er schon mal gesehen hatte. Sie wird von Catch und Rachel als Geisel gehalten.

 

 

Kurzrezi Serien

Die Telefonistinnen Staffel 2

Weiter geht es mit Drama, Intrigen, Liebe, Dreiecksbeziehungen. Diese Staffel hat es in sich. Eine Serie die man wirklich wegsuchtet. Einmal angeschaltet will man sie auch gleich durch sehen. Dieses mal war mir allerdings etwas zuviel Beziehungsdrama dabei. Das fand ich etwas nervig. Ein Mord ist geschehen und wie tief stecken die Chicas da mit drin. Es ist auf jeden Fall eine sehr emotionale Staffel mit wirklich heftigen Cliffhangern. Wer die erste Staffel  mochte, wird auch hier wieder gefallen finden.

Haus des Geldes Staffel 1

Erneut eine spanische Serie. Diese hier hat mich eiskalt erwischt. Ich hab sie so vor mir hergeschoben, da es eigentlich nicht unbedingt so mein Genre ist – jetzt kam die 2. Staffel und so startete ich – BAM – die sitzt. Wahnsinn – das hier wird ganz bestimmt mein Jahreshighlight. Die Serie ist der absolute Hammer. Spannend – ich stecke im Stockholm-Syndrom fest. Ich mag die Geiselnehmer – Vorallem Berlin ist faszinierend – nichts gegen den Professor – das Gehirn um so einen Plan zu erarbeiten. Wow….Ich kann hier nur eine absolute Empfehlung aussprechen – hier bekommt ihr noch paar Hintergrund Infos und könnt testen welcher Charakter ihr seid. Ich bin Denver. Ich denke für Fans der Oceans Reihe bestimmt mehr als geeignet.

Staffel 2

Wahnsinn – auch die 2. Staffel verspricht Spannung und fesselndes. Viele wechselnde Emotionen und Explosionen. Ich muss wirklich sagen – so wie diese Serie hat mich echt noch keine Begeistern können. Es ist natürlich ganz klar, dass man  mit den Geiselnehmern ist. Die Serie war als eine Staffel in Spanien geplant und von Netflix auf zwei gespalten worden. Eigentlich sollte es auch keine weitere Staffel mehr geben, da die zweite mit einem ganz tollen Ende aufwartete. Aber natürlich lockt das Geld und eine dritte Staffel ist geplant. Ich kann hier auf jeden Fall eine absolute und uneingeschränkte Empfehlung aussprechen – diese Serie zu schauen hat richtig viel Spass gemacht. 

Grey´s Anatomy Staffel 13

Ich habe mir lange Zeit gelassen, diese Staffel zu schauen. Weiss nicht warum, aber trotzdem es einen immer in eine Sucht treibt, hatte ich erstmal keine Lust – ich habe auch lange gebraucht dieses Mal der Sucht zu verfallen. Irgendwie waren zuviel Störfaktoren darin. Achtung bisschen Spoiler. Emilia hat mich total aufgeregt – Man kann keinen Verurteilen, wenn man ihm nicht die Chance gibt, alles zu wissen. Dann Eliza Minnick fand ich auch echt total unsympathisch. Sie hat auch eine schwere Rolle, die man echt hätte auch besser integrieren können. Es gab noch paar Punkte, die echt nervig waren, aber trotz alle denen hat mich die Such dann doch gepackt und ich habe die letzten 5 Folgen dann doch gesuchtet. Also wie gewohnt – für Fans einfach immer wieder ein Muss. Ich habe gelesen, dass die 15. die letzte sein soll. Hm.

Dirk Gentlys Holistische Detektei Staffel 1

Eine wirklich sehr sehr schräge Serie. Sie ist zwar nett aber leider kommen die sarkastischen Jokes nicht so richtig rüber. Das wird bestimmt an der Übersetzung liegen. Keine Serie, die ich mir dauerhaft nach Hause holen würde. Für Fans von Douglas Adams auf jeden Fall ein Muss – ich habe von ihm noch nichts gelesen, deswegen konnte ich mich vielleicht auch nicht so richtig einlassen. Sie ist auf jeden Fall mal was anderes – aber nichts was mich wirklich überzeugt hat. Da es aber ein fieser Cliffhanger beendete – werde ich auch mal in die 2. schauen.

Channel Zero

Eine Anthologieserie – jede Staffel erzählt eine eigene Horrorstory. Bis jetzt gibt es nur die 1 Staffel in deutscher Synchro. Eine echt schräge Serie mit einer gewissen Faszination. Sie hat mich jetzt nicht unbedingt umgehauen, wobei die Auflösung recht gut entwirrt wurde. Alle Fragen, die sich so während der Staffel aufbauten wurden gelöst – nur das mit dem Zahnmännchen und generell den Zähnen bleibt ungeklärt. Eine etwas düstere Horrorserie ohne wirklich gruselige Effekten. Sie lebt von Ungeklärtheiten und vielen Rückblicken in denen sich einiges aufbaut.

Lizzie Borden Chronicles

Die Serie baut auf den Film auf. Man benötigt den Film nicht unbedingt um die Serie zu verstehen – aber um Lizzie und Emma kennen zu lernen ist es schon nicht von Nachteil – aber wie gesagt nicht nötig. Im Prinzip ist die Serie nicht schlecht. Allerdings wirkt vieles einfach zu konstruiert. Es fehlt bisschen das spannende. Es ist zwar schon faszinierend wie Lizzie die Morde vertuscht und verdreht – aber es hat nicht unbedingt immer fesseln können. Da es nur eine Staffel gibt, kann man wirklich mal reinschauen. Ich finde Christina Ricci spielt es wirklich gut. Lizzie sieht die Morde gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, ihr Ruf und die Angst die ihr Name verbreitet gefallen ihr. Das Ende kann man so stehen lassen. Allerdings würde mich schon interessieren wie Lizzie mit der neuen Situation umgegangen wäre. Nicht unbedingt ein Highlight, aber man macht auch nichts verkehrt wenn man sie sich anschaut.

American Crime Story Staffel 1

War er es? Ich bin eigentlich nicht so der Fan von Gerichtssendungen. Und ich war auch nicht so sicher ob ich diese hier schauen will. Ich war die ganze Zeit irritiert, da ich ja schon American Crime geschaut habe und die beiden ständig verwechselte. Also da hätten sie auch andere Namen wählen können. Im Laufe der 10 Folgen kann man sich dem Sog dieser Serie nicht mehr entgegenstellen. Ich kann mich noch an die Zeit der Verhandlungen erinnern. Die Gerichtsverhandlung wurde ja auch bei uns übertragen. Hat mich aber nicht so stark interessiert. Mit O.J. verband ich nichts so interessantes. Und während dieser Serie wird er einem auch immer unsympathischer. Charakterlich ist er wirklich unterste Schublade. Wie er von den Misshandlungen gegen seine Exfrau spricht und sie immer wieder abwertet und auch sonst ist sein Auftreten eher arrogant als demütig. Marcia als Staatsanwältin mag man stattdessen immer mehr. Sie wird zwar als kaltes Miststück hingestellt, aber es wird gezeigt, welchen Druck eine Frau in der Männer dominierten Position hat. Ausserdem finde ich die Schmutzwäsche, die hier im privaten Sektor gewaschen wird, echt unwürdig. Ein Gerichtssystem ist wichtig, aber wie tief gegraben wird, vorallem bei Prominenten – abartig. Es lohnt sich diese Serie zu schauen. Es wäre nur schön, wenn man nicht Prominent sein müsste um so verteidigt zu werden. Ob er es war oder nicht, werden wir wohl nie erfahren. Aber dem Schicksal entkommt keiner. Im Knast für lange Zeit ist er dennoch gelandet. War er es?

Outlander 3

Auch die 3. Staffel büßt nicht ihre Faszination und Spannung ein. Den Konflikt dem Claire in ihrer Zeit ausgesetzt ist und der regelmässige Blick in die Vergangenheit, in der Jamie um sein Land und Überleben kämpft, macht hier den grossen Teil der Spannung aus. Da ich nur das erste Buch gelesen habe, wusste ich nicht, dass die Zeitspanne hier Zwanzig Jahre beträgt. Beide müssen in ihrer Zeit mit dem Verlust ihrer Liebe umgehen. Und beiden gelingt es nicht wirklich gut. Die Staffel ist sehr spannend, selbst wenn die Erlebnisse wirklich sehr abenteuerlich sind. Aber das macht den Spass des Schauens aus. Nicht lange und man ist der Serie wieder verfallen und bedauert das schnelle Ende der Staffel.

The Crown Staffel 2

Die erste Staffel hat mich ziemlich begeistert. Es ist faszinierend das Royale Leben präsentiert zu bekommen. In all ihren Facetten. Was steckt hinter der kühlen Fassade der Queen. Die ersten beiden Folgen waren  mir etwas zu politisch. Das ist nicht das, was mich interessiert. Mich interessiert was hinter den Mauern geschieht. Schnell ist man auch gefesselt. Denn in dieser Staffel erfährt man, dass die Queen die selben Ängste einer Frau hat, wie jede andere auch. Eifersucht, Eitelkeit, Unsicherheit. Auch hat man tiefe Einblicke in das Eheleben von Elizabeth mit Philipp. Wobei Philipp hier wirklich nicht besonders gut weg kommt. Sympathisch ist anders. Ob es der Realität entspricht,weiss ich nicht, da ich das royale Leben nicht so genau verfolgt habe. Man bekommt mehrere Rückblicke seiner Jugend und seiner Familie. Magret hat mit der schweren Situation der zweitgeborenen zu kämpfen. Sie darf nichts und fühlt sich unverstanden. Sie nervt schon bisschen, selbst wenn man schon auch Verständnis für sie entwickelt. Charles bekommt auch eine Folge und man erhält einen verstörenden Einblick in das Verhältnis zu seinem Vater. Es sollen insgesamt 6 Staffeln erscheinen, die je ein Jahrzehnt der Regentschaft beleuchten. Es fasziniert einfach mal hinter diese kühle Fassade zu blicken.

Jane the Virgin Staffel 1

Hier, gebe ich zu, habe ich mich einige Zeit gedrückt. Ein junges Mädchen, das jungfräulich Schwanger wird. Die Geschichte hat mich jetzt  nicht so gereizt. Dann habe ich einige positive Bemerkungen auf den Blogs gelesen und letzt Endes doch mal reingeklickt und bin froh. Es ist eine wirklich tolle Serie. Eine richtige Serie, die man wie ein Lieblingsstofftier knuddeln möchte. Sie hat alles was  man sich so wünscht. Drama, Liebe, Liebeskummer, Intrigen, Humor, Mord und Telenovella. Oder eher eine Art Parodie auf Telenovellas. Und der Sprecher – die Art wie sie den einsetzen, finde ich echt mal originell. Alles in allem eine wirklich gelungene Wohlfühlserie. Eine Packung Pralinen, Kaffee oder Schokolade und los geht es. Abtauchen in die Welt der „Telenovelas“.(Keine Angst – ist keine Telenovela)

Wochenrückblick 25.06.18-01.07.18

Ich will nur kurz und knapp mal zurückschauen, was diese Woche hier so veröffentlicht wurde.

Die Woche selbst war recht ruhig. Ich geniesse diese Wärme, selbst wenn ich ganz schön ins schwitzen komme. Aber ich liebe diese Wärme. Soooo schön.

Also kommen wir zu den Blogposts

Zurückgeschaut auf den Juni |2018| der andere Monatsrückblick

Mittendrin Mittwoch – Der kleine Dämonenberater

Book Queen 2. Quartal 2018 Ich habe mal wieder einen Quartalsfavoriten erwählt

Quartalsrückblick 02-2018 – Bücher, Filme, Serien Was habe ich so das gesamte Quartal gelesen und gesehen?

Serienmittwoch 128: Mitmachaufgabe: Gestaltet eure Sommerserie Hier habe ich mal eine Pilotfolge Schwangerer aus verschiedenen Szenen konstruiert.

Bücher

Welches Buch lese ich aktuell?

Moore, Christopher – Der kleine Dämonenberater

Wie ist deine bisherige Meinung/Einschätzung zum Buch?

Der Schreibstil ist ziemlich gut – teilweise ist es sogar spannend, aber leider nicht witzig. Bis jetzt gefällt es mir eher nicht. Fast ein Abbruchbuch.

Momentane Lesestimmung?

Ein Buch, dass einen nicht fesselt, macht es nicht gerade einfach in gute Lesestimmung zu kommen. Also durchwachsen.


Rezis

Randall, Martin – Z Revolution 01 – Sie erwachen

Max Rhode (Sebastian Fitzek) – Die Blutschule


Serien

Zoo Staffel 3 – da fehlt noch eine Folge

The Crown Staffel 2 ebenfalls – aber ich denke die bekomme ich heute fertig

Jane the Virgin – Staffel 1 – eine ganz herzige Serie – auch hier werde ich wohl die letzte Folge heute schauen.

Eine interessante Serie hat mein Mann auf YouTube gefunden. Sie ist dort auf englisch mit Untertitel. Eine Spin-off von Jumper. Sieht sehr gut aus. Die ersten drei Folgen haben wir heute schon gesuchtet. Impulse


Hobbys Schreiben


Foto der Woche

Das ist der Fresschenblick…da könnt ich sie echt knutschen. Das mach ich dann auch meistens.

 

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.

Zurückgeschaut auf den Juni |2018|

Gemeinsam mit Kejas Blogbuch schauen wir auf den Juni zurück.

| Neuzugänge |

  • Kashina, Anna – Die Sonnwendherrin
  • Vogt, Inca – Sargnagel 1 – Mordserbe
  • Curran, Tim – American Wasteland
  • Frank, J. S. – Smash99 (1) – Blutrausch

| Ich lese aktuell … |

Moore, Christopher – Der kleine Dämonenberater

| Ich lese was, was du nicht liest |

Da ist diese mal nichts aussergewöhnliches dabei.

| Gelesen ~ Gehört |

Randall, Martin – Z Revolution 01 – Sie erwachen

Max Rhode (Sebastian Fitzek) – Die Blutschule

Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey – Willkommen in Night Vale

| Top & Flop des Monats |

Top

Randall, Martin – Z Revolution 01 – Sie erwachen

Max Rhode (Sebastian Fitzek) – Die Blutschule

Flop

wäre übertrieben – das Buch hat seinen Reiz – aber es hat mich oft etwas Überwindung gekostet, da es wirklich sehr schräg ist.

Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey – Willkommen in Night Vale

| Rezensiert | Bücher die nicht diesen Monat gelesen, dafür aber rezensiert wurden

Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Rubin, Lance – Denton Little 01 – Bin mal kurz tot

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

| Geschaut |

Serie:

  • The Crown Staffel 2
  • Jane the Virgin Staffel 1
  • Zoo Staffel 3
  • American Crime Story Staffel 1

Die habe ich entweder gestartet oder weiter geschaut

Filme:

  • Happy Family
  • Panthoms
  • Die Hexe – sie war schon vor dir da
  • The Commuter
  • Wahrheit oder Pflicht
  • Winchester – das Haus der Verdammten

| Bleibende Worte | | Fremdlesen 2.0 |

Die Sonne scheint dort so wie hier. Manchmal scheint sie auch nicht, das nennt man dort Nacht

Willkommen in Night Vale

| Kaffeerunde |

Was gibt es so zu erzählen?

Die WM….na – das hat wohl jeder mitbekommen. Ich war auf einem Polterabend. Ich weiss nicht wann ich das letzte mal gepoltert habe – ich glaube das ist schon gute zwanzig Jahre her. Und die nächste Einladung kam dann direkt hinten dran für den August. Wie schön. Jetzt kommen die Kinder, die ins Heiratsfähige Alter gekommen sind. Man wird doch alt. Dieser Monat war recht ruhig. Wir hatten Urlaub – der allerdings nicht so entspannend war, da ständig irgendwas zu erledigen war. Der Sommer ist da…Es ist warm, warm, warm und ich liebe es. Selbst wenn ich unendlich schwitze. Viel lieber als frieren.

Das war es schon wieder für diesen Monat. Da auch Quartalsende ist, folgen noch paar Rückblicke.

Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey – Willkommen in Night Vale

Autor: Fink, Joseph; Cranor, Jeffrey
Titel: Willkommen in Night Vale
Verlag: Klett-Cotta
Übersetzung: Wieland Freund,  Andrea Wandel
Erscheinungsdatum: 19. März 2016
Seitenanzahl Printbuch: 383 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 30.05.18-15.06.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0188W3OOU

Klappentext

Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen – und doch seltsam vertraut.

Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat …

Meine Zusammenfassung Spoiler

Hauptpersonen sind Cecil (Radiomoderator), Jackie, Diane, Josh, Troy, Evan. Orte Night Vale und King City. Jackie und Diane haben beide ihr Leben in Night Vale und nicht viel miteinander zu tun. Jackie ist immer neunzehn – schon seit wahrscheinlich hunderten von Jahren und besitzt das Pfandhaus, dessen Türen bei Feierabend immer vergraben werden. Diane ist Josh alleinerziehende Mutter und arbeitet in einem Büro. Josh ist ein Formwandler und Teenager, der ohne Vater aufgewachsen ist. Er wechselt ständig seine Formen. Troy ist Josh Vater und hat Diane sitzen lassen. Er hat Night Vale verlassen und taucht jetzt auf einmal wieder auf. Aber nicht nur einmal. Was ist nur passiert? Ihn gibt es jetzt auf einmal mehrfach. Eines Tages taucht Evan auf – er heißt nicht wirklich Evan aber keiner kann sich an seinen Namen erinnern. Er trägt ein hellbraunes Jackett und einen Hirschlederkoffer und ist auf der Suche nach Hilfe, die er sich von Josh erhofft. Durch Evan kommen Jackie und Diane in engeren Kontakt, gemeinsam versuchen sie das Geheimnis von Troy, Evan und King City zu lösen

Cecil ist der Radiomoderator von Night Vale

…lokalen Radiostation, die sendet, was wir wissen dürfen

Er gibt Gesundheitstipps und Warnungen heraus.

Meine Meinung

Dieses Buch war wirklich anstrengend. Ich stand einige Male davor es abzubrechen. Aber, auf gewisse Weise hatte es eine gewisse Faszination. Das Spiel mit den Sätzen und die schrägen Ideen

Da ist dieses Haus. Es ist nicht anders als andere Häuser. Also, stellen Sie sich ein Haus vor.
Andererseits ist es ganz anders als andere Häuser. Stellen Sie sich dieses Haus also noch einmal vor.
Abgesehen davon, dass es zugleich anders und nicht anders als andere Häuser ist, ist es genau wie alle anderen Häuser.
Hinsichtlich seiner Form ist es nicht anders als andere Häuser. Es hat eine hausähnliche Form. 

Auf jeden Fall hat es mich an die Grenze meines Durchhaltevermögens gebracht. Diese schräge Schreibweise und Ausdrucksweise war manchmal wirklich schwierig zu verfolgen. Die Hauptgeschichte was mit King City passiert und was alle beteiligten damit zu tun haben ist irgendwie nicht so an mich heran gekommen. Ich konnte nicht wirklich was mit der Auflösung anfangen.

Gespickt ist die Geschichte mit ganz vielen realen Verschwörungen. Aber manchmal wirklich gut verpackt. Es hat bisschen gedauert, bis ich das Muster erkannt habe, aber wenn der Knoten mal geplatzt ist, dann liest man es ständig. Meist erscheinen sie wenn Cecil seine Radiosendung moderiert.

Vogelspinnen sind einfach gestrickte Wesen, dachte Diane Crayton, die Schatzmeisterin des LEV, heute, ohne diesen Satz laut zu äußern. Das melden mehrere zuverlässige und invasive Spionagesatelliten, die ihr Gehirn zum entsprechenden Zeitpunkt gescannt haben.


Sollten Sie dieser FalschPolizei begegnen, zögern Sie nicht. Zucken Sie sofort mit den Schultern, denken Sie sofort »Was soll ich denn machen?« und schauen Sie gleich darauf nach, ob es irgendwas Lustiges bei Twitter gibt.


Die meisten Flugzeuge sind Propellermaschinen, Privatmaschinen, geheime Militärdrohnen und Regierungsflugzeuge, deren Kondensstreifen die Chemtrails-Theorie bestätigen sollen


Aber aus Babys werden Kinder, und Kinder gehen in die Grundschule, wo sie indoktriniert werden,…..

Da ich mich mit sogenannten Verschwörungstheorien beschäftige, ist mir das direkt aufgefallen. Das waren auch die Passagen, die mich gefesselt haben. Wie diese Theorien in schräge Sätze verpackt wurden, ist faszinierend.

Dieses Buch ist auf keinen Fall eine Lektüre, die man so nebenbei lesen kann. Ich war dann am Ende doch froh, dass ich es endlich abschliessen konnte.

Schreibstil

Der Schreibstil ist eigentlich recht flüssig, was es so schwierig macht ist die Gestaltung der Sätze und der Aufbau der Stadt und alles was damit zusammen hängt.

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist wirklich skurril. Man schwankt zwischen schmunzeln, Kopfschütteln und Unglauben.

Spannung:

Es gibt tatsächlich einige spannende Momente in denen man mit den Protagonisten mitfiebert. Vorallem die im Klappentext erwähnte Bibliothek. Wenige haben einen Besuch in der Bibliothek überlebt, da die Bibliothekare Monster sind, die gerne ihre Besucher fressen. Aber auch andere Passagen bringen einige Spannung.

Originalität

Darüber braucht man gar nicht lange nachdenken. Originell ist diese Buch auf jeden Fall.

Fazit

Für mich persönlich eine Herausforderung durchzuhalten. Es hat seine Reize aber auch viele schräge Passagen, die es wirklich schwierig machten zu lesen. Ich denke es ist die perfekte Lektüre für Scheibenweltler, oder für Abenteurer, die einfach wissen wollen, was den Zauber dieser Stadt ausmacht. Seid euch bewusst, weder Night Vale noch dessen Bewohner sind gewöhnlich. Hier ist alles etwas anders.

Zitate

Stellen Sie sich einen fünfzehnjährigen Jungen vor.
Nein. Noch mal.
Nein. Nicht mal annähernd.


Dann, nach dem Kuppeln und dem Geheimnis, muss der Fahrer den Schaltknüppel, einen ins Armaturenbrett gequetschten zersplitterten Holzpflock, packen und schütteln, bis etwas – egal was – passiert, und dabei gleichzeitig eine Reihe von Geheimzahlen in eine am Lenkrad angebrachte Tastatur tippen.


Jackie bestellte einen Kaffee. Schließlich brachte man ihr den Kaffee. Da gab es eine Verbindung.


Goldfische machten viel Lärm und man musste sie jede Woche mit Mäusen füttern, dachte Diane.


Wie die meisten Leute in Night Vale war sie sich nicht sicher, was genau Ärzte eigentlich machten, aber man munkelte, dass ihr geheimes Treiben auch Vorteile hatte.
Charaktere


Die Vogelspinne starrte die Decke an. Es war ihr gar nicht klar, was eine Decke war.


Wut ist die produktivere Cousine der Angst.


Die Sonne scheint dort so wie hier. Manchmal scheint sie auch nicht, das nennt man dort Nacht

Charaktere

Diane Crayton – sie arbeitet in einem Büro. Sie ist alleinerziehende Mutter von Josh. Aber die beiden verstehen sich im Moment nicht so gut. Sie finden keinen Weg zueinander um miteinander zu reden. Sie liebt Josh in jeder Form.

Jackie Fierro – sie ist immer schon neunzehn und bleibt auch neunzehn. Sie betreibt das örtliche Pfandhaus – schon immer. Sie hat eigentlich keine Beziehung zu Diane – sie war nur mal Kundin. Aber durch Evan und King City eröffnet sich eine besondere Bindung und ein Geheimnis. Sie machen sich gemeinsam auf um es zu lösen.

Josh Crayton – er ist fünfzehn und ändert ständig seine Form. Wenn man es interpretieren würde, würde ich einfach sagen, dass hier die Pubertät gemeint ist. Denn während der Pubertät ist dein Kind immer eine unbekannte Art für einen. Er will seinen Vater kennen lernen und hofft das in King City zu schaffen

Cecil – der örtliche Radiomoderator, der immer wieder Tipps und Warnungen heraus gibt.

Troy – Vater von Josh – sein Auftreten ist sehr unverständlich. Seine Hilfsbereitschaft lässt ihn splittern.

Evan – er ist der Bürgermeister von King City und sucht Hilfe für seine Stadt in Night Vale.

 

 

 

Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Autor: Gaiman, Neil
Titel: Nordische Mythen und Sagen
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Seitenanzahl Printbuch: 254 Seiten
Genre: Fantasy, Mythen, Legenden
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 23.05.18-29.05.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext:

Warum bebt die Erde? Wie entstanden Ebbe und Flut? Wie kam die Poesie in unsere Welt?

Neil Gaiman erzählt die nordischen Sagen und Mythen neu, mit Witz und Sinnlichkeit, voller Zuneigung und Neugierde. Wir machen Bekanntschaft mit dem mächtigen Odin, reisen mit Thor und seinem Hammer durch die neun nordischen Welten, sind bezaubert von den Göttern und entsetzt von mancher Skrupellosigkeit. Machen Sie sich die Sagen zu eigen, erzählen Sie sie weiter, an den langen kalten Winterabenden, in den lauen Sommernächten. Nach der Lektüre werden Sie selbst die Wolken mit anderen Augen betrachten.

Zum Inhalt

Ein Buch, das vor allem die Charakterzüge der Götter beschreibt. Loki, immer ärger machend. Thor eher einfach aber stark und Odin der Göttervater, der für noch mehr Weisheit sein Auge gab. Das sind hier die Hauptcharaktere. Loki ist ein Störefried. Mit seinem Schabernack und Intrigen macht er ständig Ärger und manchmal hat man bisschen Mitleid mit ihm, da es meist nach hinten los geht. Man erfährt, dass die Götter stark mit den Riesen verflochten sind, teils im Guten – teils im Bösen. Es ist auf jeden Fall spannend zu lesen und so manches mal entlockt es ein Aha – da man eine Erklärung für eine Tradition oder ein Naturschauspiel bekommt.

Meine Meinung

Anfangs dachte ich es würde, wie die üblichen Sagenbücher etwas trocken und langweilig werden und ich zweifelte bei den ersten Sätzen, ob ich darauf Lust hätte. Nach wenigen Seiten war dieser Zweifel vergessen. Es wird nämlich teilweise richtig spannend und auch witzig. Gerade auch Loki bringt hier Leben in die Geschichten. Es war wirklich interessant dieses Halbwissen, das man durch Film und Fernsehen hat bisschen auszubauen. Mir hat es wirklich Spass gemacht abzutauchen. Auch Ragnarök wurde schön verständlich erklärt, was nicht immer der Fall ist.

Stil

Eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch. Die Geschichten sind locker und leicht zu lesen. Keine komplizierten Verstrickungen, die einem nicht mehr folgen lassen.

 

Fazit

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die sich für Göttersagen interessieren. Es ist eine lockere Erzählung und macht wirklich Spass.

Zitate

Die Welt ist eine flache Scheibe, umflossen vom Ozean.

„Natürlich war es Loki. Es ist immer Loki.“

Wochenrückblick 28.05.18-03.06.18

Bei uns – im Süd-Westen – hat es wirklich verschwindend geregnet. Einen Tag hatten wir, da hat es mal so zehn Minuten runter gemacht. Und das war es. Ich mag es sehr gerne warm – ich hasse nur das Schwitzen. Ständig ist alles klebrig. Aber ich bevorzuge das dem kalten Winter. Ich bin ein Sommermensch. Wobei der Ventilator da auch schon mal 24 Stunden läuft.

Wie ist das bei euch so? Sommer – oder Wintermensch?

Schauen wir auf  meine Bloggerwoche zurück. Ich kombiniere wieder mehrere Aktionen, die ich sich besonders gut für einen Rückblick eignen.

Sonntags-Top 7Book TalkLeselaunen und zurückgeschaut.

Welches Buch lese ich aktuell?

Fink, Joseph – Willkommen in Night Vale

Was hat dich dazu bewegt, dieses Buch zu kaufen?

Es gab einen Zeitpunkt da wurde das Buch gehypt. Es hat mich schon interessiert – aber wie das mit dem Hype so ist – man hat dann keine Lust mehr drauf – aber es war schon eingezogen.

Wie ist deine bisherige Meinung/Einschätzung zum Buch?

Äusserst spannend – Ich bewundere den Stil und die Idee – aber es macht einem einen Knoten ins Hirn.  Ein kleines Beispiel

Da ist dieses Haus. Es ist nicht anders als andere Häuser. Also, stellen Sie sich ein Haus vor.Andererseits ist es ganz anders als andere Häuser. Stellen Sie sich dieses Haus also noch einmal vor.Abgesehen davon, dass es zugleich anders und nicht anders als andere Häuser ist, ist es genau wie alle anderen Häuser.Hinsichtlich seiner Form ist es nicht anders als andere Häuser. Es hat eine hausähnliche Form. Würde man Leuten ein Bild von ihm zeigen, würden sie sagen, dass es sich definitiv um ein Haus handelt.Andererseits ist es hinsichtlich seiner Form auch anders als andere Häuser. Es hat eine geringfügig andere Form. Es handelt sich definitiv um ein Haus, aber es ist noch etwas anderes, etwas Schönes an diesem Haus, würden die Leute vielleicht sagen, wenn man ihnen ein Bild zeigen würde. »Ich weiß nicht, ob schön das richtige Wort ist. Es ist mehr wie … wie … Genau genommen nervt es mich jetzt.

Position 32 des ebooks Willkommen in Night Vale

Hast du bisher schon etwas von dem/der Autor/in gelesen?

Nein – das erste Buch

Momentane Lesestimmung?

Ich bin nicht so zum Lesen gekommen wie ich es gerne hätte. E waren einige Termine, die das bisschen verhindert haben.

Beendet

Gaiman, Neil – Nordische Mythen und Sagen

Das hat mir ziemlich gut gefallen.

Rezensionen

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Flimmerkiste

Filme

  • Phantoms
  • Happy Family
  • Die Hexe – sie war vor euch hier.

Waren alle Ok. Aber keine Highlights

SERIEn DER WOCHE?

Geschaut habe ich:

Lost in Space Staffel 1 haben wir beendet – Eine interessante Serie, in der leider viel zu viel geredet wird. Es passiert etwas zu wenig.

Erlebnisse

Web-Fundstück/e und meine Posts:

Wer grübelt nicht immer wieder über die Rezensionen? Ich schon – es fällt mir nicht so leicht die richtigen Worte zu finden. Deswegen lese ich mir Tipps gerne durch. Büchereckenliebe hat einen schönen Beitrag dazu verfasst – es lohnt sich auch ihren angegebenen Links zu folgen.

Meine Beiträge

Kurzrezi Filme

  • Geostorm
  • Happy Death Day
  • Annihilation – Auslöschung
  • Bushwick
  • It came from the desert
  • House Harker
  • Die letzten Krieger
  • Die Killerhand
  • Hostile
  • Jeepers Creepers 3

Hobby/s:

Backen – ich backe sehr gerne – wobei ich zur Zeit nicht so die Muse habe. Regelmässig verarbeite ich meinen selbst angesetzten Hermann und bin immer noch begeistert wie fluffig die Kuchen werden. Jetzt ist es bei den Temperaturen nicht so einfach an Kuchenglasuren zu kommen. Also habe ich mich umgeschaut und ein interessantes Rezept für eine selbstgemachte Glasur gefunden – Mit Backkakao und Puderzucker. HIER das Rezept. Sie ist leichter zu schneiden – aber schmilzt auch schneller in der Hand. Schmecken tut´s auf jeden Fall.

Schreiben:

Und sonst so?

Mein Urlaub ist vorbei. Aber nur für eine Woche. Dann haben wir noch mal eine Woche – aber dann erst im Oktober. Uff. Erholung war nicht so viel. Irgendwie war die Zeit zu voll gepackt. Das mag ich gar nicht.

Meine Cousine, aus Griechenland, war überraschender Weise zu Besuch. Zwei Tage haben wir mit ihr verbracht. Es war so schön mal wieder mit ihr zusammen zu sein.

Gestern waren wir grillen. Meine Mutter hatte Geburtstag.

Das war es dann auch schon wieder von mir.

Lasst es euch gut gehen.

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Wolf, Martin – Ophelia und der Wolf

Autor: Wolf, Martin
Titel: Ophelia und der Wolf
Verlag: Martin Wolf Publishing
Erscheinungsdatum: 4. Februar 2017
Seitenanzahl Printbuch: 191 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.05.18-14.05.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Ein modernes Märchen, das von einem Liebespaar erzählt, das von einer Hexe in einen Wolf und eine Katze verwandelt wird. Sie verlieren jegliche Erinnerung und müssen sich zunächst als Tiere bewähren, ehe sie sich ihren Weg zu ihrer menschlichen Gestalt und zu ihrer Liebe zurückkämpfen.

Handlung: SPOILER

Ophelia liebte es ihre Grossmutter zu besuchen. Sie lebt in einer gemütlichen Hütte im Wald. Es war für sie immer das Größte die Ferien dort zu verbringen. Bis eines Abends etwas vorfiel, das sie so ängstigte, dass sie nie mehr zu ihrer Grossmutter wollte. Damals war sie Dreizehn. Jetzt als Erwachsene Frau möchte sie ihrer Grossmutter ihren Freund vorstellen, den sie in Nepal bei Ärzte ohne Grenzen kennen lernte. Sie ist Ärztin und er Fremdenlegionär. Als die beiden am Kaffeetisch sitzen geht Marcellus in die Hütte um der Großmutter nach zu spionieren. Denn er hat sie erkannt von einem alten Foto seines Grossvaters auf einem von Ophelia. Sie war damals im Vietnam bei den Mönchen um Ruhe zu finden. Da wurde das Kloster von den Fremdenlegionären angegriffen. Einer davon war Marcellus Grossvater. Er verschwand darauf hin ohne Spur. Das Kloster und die Mönche waren gerettet. Marcelluns hat den Verdacht, dass die Grossmutter damit irgendwas zu tun hat. Aber die Grossmutter ist vorsichtig und wirkt ein Zauber, der allerdings schief ging. Er verwandelt Marcellus in einen Wolf und Ophelia in eine Katze. Die beiden müssen jetzt irgendwie wieder zusammen kommen um den Zauber wieder brechen zu lassen. Sind sie aber zu lange in ihrer tierischen Form unterwegs vergessen sie alles und sie bleiben Tiere. Werden sie es schaffen rechtzeitig zur Rückverwandlung einzutreffen? Und welche Widrigkeiten müssen sie bewältigen, welche Gefahren?

Zum Inhalt:

Mich hat der Klappentext angesprochen, da ich so ein Fan von dem Film – der Tag des Falken – bin. Obwohl die beiden Geschichten überhaupt nichts miteinander zu tun haben – das wusste ich schon vorher. Aber es hat einfach gezogen. Kommen wir zur Geschichte. Die Idee finde ich ganz schön. Aber die Umsetzung hat mich manchmal bisschen irritiert. Mir fehlt so ein bisschen der Zusammenhang. Um das zu erklären muss ich leider noch bisschen Spoilern. Marcellus will die Grossmutter zur rede stellen. Er geht davon aus, dass sie eine Hexe ist und irgendwas mit dem Verschwinden seines Grossvaters zu tun hat. Der Grossvater, der Mönche, die eventuell Verräter sind, Angriff und tötete. Das ist auch sein ursprünglicher Beweggrund mit Ophelia zusammen zu sein, bevor er sich verliebt. Die Grossmutter wendet einen Zauber an der auch ihre Enkelin trifft. Warum – vielleicht weil sie sich so gegen ihre Grossmutter streubt. Der Zauber beschützt also die Grossmutter gegen alles. Die beiden Tier gehen ihren Weg und haben immer Erinnerungsfetzen, die ihrem menschlichen Ich gehören, die sie nicht zuordnen können. Im Wasser sehen sie nicht ihr tierisches Abbild sondern das menschliche. Ophelia denkt, dass sie eine junge Frau in Gefahr sieht. Sie wird von einem Wolf bedroht. Aber sie jagt sich selbst nach. Während ihres Trips sucht die Grossmutter nach einem Rückkehrzauber, da die beiden nicht länger als zwei Tage Tiere sein dürfen. Ich verstehe nicht so ganz warum die beiden verwandelt wurden und was diese Erfahrung ihnen in ihrem menschlichen Zustand bringen soll. Und sie werden auch nicht durch eine Erkenntnis wieder zu menschen, sondern durch einen erneuten Zauber. Es war eine nette Geschichte. Aber ich habe dann am Ende etwas ratlos da gesessen und wusste nichts mit anzufangen. Ich hab es einfach nicht verstanden.

Schreibstil

An den Schreibstil gewöhnt man sich ganz schnell – er wirkt nur am Anfang etwas hölzern wird dann aber schnell flüssig und gut zu lesen

Atmosphäre

Die Atmosphäre ist oft spannend und auch geheimnisvoll. Ganz angenehm.

Spannung:

Spannung ist nicht so sehr gegeben. Man folgt zwar Ophelia und Marcellus in ihr tierisches Abenteuer – aber richtig spannend ist es nicht.

Originalität

Die Idee gefällt mir sehr gut und ich finde es auch recht originell umgesetzt. Selbst wenn mir nicht alles gefiel.

Fazit

Eine Geschichte, bzw. eine Idee, die mir sehr gut gefallen hat. Aber die Umsetzung war manchmal, für mich, nicht ganz eindeutig. Es ist ein Märchen und die haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Ich fühlte mich am Ende etwas ratlos, da ich nicht wusste, wie ich es einzuordnen hatte. Was ist die Moral, oder Essenz, was hat die Verwandlung den beiden gebracht? Ich hab es nicht verstanden. Leider. Aber der Stil ist sehr angenehm. Mich würden noch andere Rezis interessieren – hab aber nur die von Amazon gefunden.