Follow Friday – Lesenotizen

Yvonne hat eine alte Aktion wieder zum Leben erwachen lassen. Den Follow Friday. Er dient einfach um bei anderen Blogs mal wieder zu stöbern.

Macht ihr euch Notizen beim Lesen von Büchern?

Auf jeden Fall. Es ist bei dem Ebook natürlich einfach – da kann man sich schön die Notizen im Buch machen. Wenn ich ein Print lese, dann habe ich einen kleinen Schmierzettel als Lesezeichen auf dem ich mir Stichpunkte für die Rezi notiere. Vorallem wichtig, wenn man, wie ich so gerne, die Rezis etwas liegen lässt. Bis zum schreiben hat man nämlich vergessen was einem so aufgefallen ist. Aber ich glaube ich werde vielleicht auch mal für die Ebooks die Notizen auf dem Zettel versuchen. Irgendwie scheint das intensiver, als im Buch auf dem Reader – mal sehen ob ich das mal ausprobiere. Der Nachteil wäre, ich muss immer den Zettel oder einen Zettel haben…Na mal sehen.

Wenn man Bücher rezensiert, kann man kaum ohne Notizen zurecht kommen, denke ich. Man kann sich nicht alles merken, was einem so aufgefallen ist. Ich finde es entspannter, wenn man sich seine Gedanken zu bestimmten Passagen notiert.

Wie ist das bei euch? Könnt ihr euch alles merken, oder notiert ihr euch eher etwas um ja nichts zu vergessen?

Und hier ist die Freitags Frage für nächste Woche, so könnt ihr euren Beitrag auch ganz einfach vorbereiten:

Kauft ihr eure Bücher nur „NEU“ oder holt ihr euch auch gebrauchte Bücher bei den bekannten Plattformen ?


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[Abgebrochen] Tuomainen, Antti – Die letzten Meter bis zum Friedhof

Autor: Tuomainen, Antti
Titel: Die letzten Meter bis zum Friedhof
Verlag: Rowohlt E-Book
Übersetzung: Niina Katariina WagnerJan Costin Wagner 
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2018
Seitenanzahl Printbuch: 306 Seiten
Genre: Krimi, Humor, Satire
Zeitraum 06.05.20-16.05.20 (parallel gelesen)
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B071NM3XGF
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Abbruch: Pos.166/519

Klappentext

Jaakko ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaakko bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaakko beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch, jede Minute zu genießen.

Meine Meinung

Wie es  bei den skandinavischen Krimis so eigen ist – es ist etwas zäh. Was nicht bedeutet, dass es schlecht ist – man muss den Stil einfach halt mögen. Es waren paar witzige Szenen dabei, die mir Spass gemacht haben – aber leider ist es zu wenig um mich fesseln zu können. Es wurde mir dann einfach zu langatmig. Vielleicht lag es daran, dass ich das hier parallel zu einem anderen Buch gelesen habe und es dadurch nicht die volle Aufmerksamkeit bekam, die es verdient. Der Schaden ist angerichtet und ich werde es leider nicht weiterlesen. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein amüsantes Buch ist – aber es konnte mich leider nicht überzeugen dabei zu bleiben.

Schreibstil: eigentlich ganz gut. Die Skandinavier haben halt mal die Angewohnheit etwas zäh zu sein.

Figuren: Ich kann im Moment nur von Jaako ausgehen, da die anderen bis zum Abbruch eher Statisten oder Nebencharaktere waren. Jaako ist so eigentlich ganz sympathisch gewesen.

Originalität: Mord durch Vergiftung in einem Pilzimperium. Ja, ich denke dass hier schon eine Spur Originalität vorhanden ist.

Fazit
Mich konnte das Buch leider nicht genug fesseln um dabei zu bleiben. Aber ich denke, dass hier doch mehr Spass dahinter stecken könnte, als ich hatte. Mein Problem war, dass ich es parallel lesen wollte. Dafür ist es nicht geeignet. Es war leider ein bisschen zu zäh um mich zum bleiben einzuladen.

d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah – Angstraum

Autor: d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah
Titel: Angstraum
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 459 Seiten
Genre: Psychothriller
Zeitraum 30.03.20-09.04.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B0813C1FT8
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Raum.
Fünf Jugendliche.
Und eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.

Sommer 2006
Dunkelheit. Immer wenn das Licht ausgeht, kommt er zu uns in den Keller. Wir wissen nicht, wen er als Nächstes holt, nur eines ist klar: Er bringt uns in den Raum, und dort geschehen schreckliche Dinge. Wir haben keine Ahnung, was er mit uns macht. Aber wir glauben nicht mehr dran, dass wir jemals wieder nach Hause kommen.

Frühjahr 2019
Keiner von uns erinnert sich, was in dem Raum geschah – aber das ist in Ordnung, denn wir sind davongekommen. Doch dann beginnt das Grauen von Neuem. Menschen, die wir lieben, werden ermordet. Er ist noch nicht fertig mit uns. Und wenn wir ihn stoppen wollen, müssen wir unsere alten Wunden wieder aufreißen. Wir müssen uns erinnern.
Um jeden Preis.

Willst du wissen, was in dem Raum geschah?

Meine Zusammenfassung

2006, die fünf Freunde wollen vor dem Sommer noch einen letzten Abend miteinander verbringen. Eine Spritztour mit dem Auto endet in einer Katastrophe. Es kommt zu einem verheerenden Unfall, der nicht vergessen wird. Nicht 2006 und auch nicht 2019. Sie haben vielleicht 2006 überlebt, aber überleben sie auch 2019?

Meine Meinung

Sehr spannend und ein äusserst interessantes Thema. Ein etwas anderer Racheroman. Hier kann man auf keinen Fall etwas verkehrt machen. Es sind paar störende Dinge, die ganz leicht den Lesefluss beeinflussen. Die Kapitel werden immer von einem anderen der fünf Freund erzählt. Das ist eigentlich nicht so uninteressant, da man so das best mögliche aus den Charakteren heraus holt. Allerdings sind sie auch immer in der ersten Person geschrieben, was mir ein bisschen Schwierigkeiten machte, da ich manchmal nicht mehr wusste, wer denn jetzt gerade dran war. Vorallem wenn man doch mal mitten im Kapitel unterbrechen musste. Da wäre mir ein allwissender Erzähler irgendwie lieber gewesen. Das hat mir auch ein kleines bisschen die Spannung genommen. Aber nur wenig. Wenn jemand keine Probleme mit der Zuordnung der Kapitel hat, wird das nicht auffallen. Die Erzählungen wechseln auch immer in die Vergangenheit und Gegenwart, was auch die Spannung aufbaut, da man versucht parallele zu finden. Die Auflösung war für mich recht überraschend, aber sehr interessant.

Schreibstil: Mir ist nicht aufgefallen, dass hier zwei Autorinnen geschrieben haben. Ich hätte also keins der Kapitel einer zuordnen können. Ich fand die Übergänge sehr schön fliessend. Ebenso der Stil selbst – man konnte es wirklich flüssig lesen.

Figuren: Die Charaktere sind sehr gut geschildert. Jeder einzelne wurde gut dargestellt und in die Geschichte integriert.

Atmosphäre und Spannung: Es ist schon wirklich spannend aufgebaut, da man einen ständigen Wechsel der Personen hat und auch der Jahre. Ich hatte nur die Probleme mit der ersten Person, als Erzähler.

Originalität: Ich hab in dieser Richtung noch nichts gelesen und fand die Auflösung wirklich sehr originell.

Fazit
Ein interessanter Thriller mit einer sehr überraschenden Methode. Ich fand ihn gut spannend, selbst wenn ich leichte Probleme mit der Erzählweise in der ersten Person hatte. Das hat mir ganz leicht die Spannung genommen, aber nicht zu sehr, so dass ich immer noch interessiert war. Ein gutes Autorenteam, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte.

[Abgebrochen] Snow, Allyson – Diebstahl mit Sockenschuss

Autor: Snow, Allyson
Titel: Diebstahl mit Sockenschuss
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2019
Seitenanzahl Printbuch: 356 Seiten
Genre: Humor, Romantik
Zeitraum 20.04.20-24.04.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B01MYXX1CC
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Abbruch: Pos 491/1142

Klappentext

Eine Urkunde? Auf ollem Papier und mit Schnörkel?! Gibt’s die nicht als PDF-Datei?

Die Bürgermeisterin Elvira Rotstein des kleinen Städtchens Jeverhaven hat ein Problem: Ein milliardenschwerer Konzern möchte sich mit tausenden Arbeitsplätzen in dem Ort  ansiedeln, doch bevor der Deal unter Dach und Fach gebracht werden kann, muss Elvira die Urkunde vorlegen, die Jeverhaven das Stadtrecht bescheinigt.
Doch was tun, wenn sich das Dokument unglücklicherweise in England befindet und die Herausgabe verweigert wird?
Elvira Rotstein schmiedet einen raffinierten Plan und überredet ihre eigene Nichte Luisa, die Urkunde zu klauen.
Für Luisa wird aber nicht nur der Diebstahl zur Herausforderung.  Nein, auch der mysteriöse (und bedauerlicherweise ausgesprochen attraktive) Ryan, der sich Luisa plötzlich an die Fersen heftet, macht ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Denn seine ständige Nähe hat deutliche Auswirkungen auf ihr Denkvermögen und ihr rationales Verhalten …

Meine Meinung

Ich kann hier keine abschliessende Meinung abgeben. Da ich das Buch nicht beendet habe, wäre das nicht fair, der Geschichte gegenüber. Ich denke nämlich, dass man hier schon ein nettes Buch hat. Meins war es leider nicht, da mir hier zu sehr Augenmerk auf die Romantik und weniger auf die Detektivarbeit und den Diebstahl gelegt wurde. Ich hätte es bevorzugt, wenn man mehr von Luisa und ihre bisschen trottelige Art in ihrer Arbeit gelesen hätte, die nicht ständig von dem Gedanken an Ryan überschattet wurde. Also eher ein humorvolles Buch für Romantiker/innen.

Schreibstil: Locker und flüssig zu lesen.

Cover: Das Cover gefällt mir so gar nicht – was zeigt, dass ich nicht nur ein reiner Coverkäufer bin.

Figuren: Ich mochte die Charaktere. Sie waren alle in ihrer Art echt sympathisch und witzig.

Atmosphäre und Spannung: Ging meines Erachtens in der Romantik unter. Es war jetzt nicht Candlelight-Dinner-Romantik, aber Luisa wurde zu sehr von ihren Hormonen beeinflusst, was mir ein bisschen den Spass an der Geschichte nahm.

Originalität: Ja, ich denke man kann hier schon Originalität finden. Wer bitte lässt in England ein Dokument für ein kleines Städtchen stehlen? Also die Idee fand ich schon amüsant.

Fazit
Es war leider nicht meins, weswegen ich es abgebrochen habe. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Leser/innen, die romantischer als ich veranlagt sind, hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen werden. Vielleicht so als nette Urlaubslektüre. Es sind auf jeden Fall sympathische Charaktere am Start.

King, Danny – Das Haus der Monster 01

King, Danny - The Monster Man of Horror Housedaumen hoch

Autor: King, Danny
Titel: Das Haus der Monster
Verlag: Luzifer-Verlag
Übersetzung: Heike Schrapper
Erscheinungsdatum: 29. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 328 Seiten
Genre: Horror, Grusel
Zeitraum: 09.04.20-16.04.20
Band einer Reihe: Ja – King, Danny – Das Haus der Monster 2 – Die Monster sind zurueck
ASIN: B01LZ1XLQB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Meine Meinung

Dem Klappentext ist nicht zuzufügen, ohne zu spoilern. Ich hatte das Buch schon einige Zeit auf dem Reader, konnte mich aber irgendwie nicht so ganz durchringen. Es hat mich nicht angesprochen. Das änderte sich dann, als ich die ersten Zeilen gelesen hatte. Ich war eigentlich recht schnell gefesselt. Klassische Gruselfiguren wie Werwölfe, Vampire und einen Serienmörder. Aber mit ein bisschen mehr Blut und Leichen. Ich mochte auch den lockeren humorvollen Tonfall, den der Autor, trotz brenzliger Situationen anschlug. Und die Jungs, die ihm gefesselt zuhörten, war toll. Man fühlte sich selbst in deren Situation und hing John einfach an den Lippen – bzw. an den Buchstaben. Selbst wenn man kaum glauben mag, dass ein Mensch, soviel erlebt hat. Ich fand es klasse und freue mich, dass ich jetzt gleich weiter lesen kann, da der 2. Teil herauskam.

Schreibstil: Locker, flüssig, satirisch.

Figuren: Ich fand sie sehr plastisch. Vor allem John. Er war sehr schnell sympathisch.

Atmosphäre und Spannung: Eine aufgeladene Spannung. Man flüchtete einfach mit jedem Monster und war gespannt, wie John aus der nächsten brenzligen Situation entweichen würde.

Originalität: Ich mochte die Idee sehr. Klassische Gruselfiguren in eine neue Umgebung gepackt. Das hat Spass gemacht.

Fazit

Für Fans klassischen Grusels mit ein bisschen mehr Blut und Action. Ich hab mich gut amüsiert und war ziemlich überrascht, da ich nicht mit einer so guten Unterhaltung gerechnet habe.

 

 

Harich, Michaela – Das Einhorn, der Zombie, und ich

Autor: Harich, Michaela
Titel: Das Einhorn, der Zombie, und ich
Verlag: Amrûn Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Zeitraum 29.04.20-05.05.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07D12WFWS
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Klappentext

Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Eine Novelle voller Satire, untoter geliebter Menschen und lustig umherspringenden Genen.

Meine Meinung

Der Klappentext klingt doch echt witzig, oder? Ja – wenn man auf pubertäres Verhalten steht. Wenn ich nicht schon eine Geschichte von der Autorin gelesen hätte, dann würde ich ihr keine Chance mehr geben. Denn das hier, tut mir leid, war einfach pubertäres gekritzel. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Lockerungsübung war, die dann aus einer Flause heraus veröffentlicht wurde. Wenn es nicht so wenig Seiten hätte, hätte ich es abgebrochen. Die gesamte Geschichte wird irgendwann dann nur noch auf Genitalien und Sex reduziert – aber nicht auf den erotischen Sex – sondern einfach nur halt in Erwähnung. Die Geschichte hat mir leider so gar keinen Spass gemacht. Das einzige, das noch ein bisschen Schmunzeln hervorrief, war das Ende – nicht weil ich fertig war…es war eine witzige Idee. Wobei wirklich viele Ideen dabei waren, die ich witzig fand – nur diese Reduzierung auf Genitalien, hat es leider wieder zerstört. Schade um die witzigen Ideen.

Schreibstil: Der Stil war gut und flüssig

Figuren: Ich konnte leider nicht wirklich warm werden mit ihnen.

Originalität: Definitiv. Die Idee fand ich sehr gut – nur wurde leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt.

Fazit
Für mich war das hier leider gar nicht witzig. Ich finde es schade, dass so viel witzige Ansätze verpufften. Die Autorin hat leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt und die witzigen Ideen einfach nicht funken lassen.

[Abgebrochen] Collison, Wilson – Die Nacht mit Nancy

Collison, Wilson - Die Nacht mit Nancy abgebrochenkeine beurteilung1

  • Autor: Collison, Wilson
    Titel: Die Nacht mit Nancy
    Verlag: Louisoder
    Übersetzung: Johanna von Koppenfels
    Erscheinungsdatum: Erste Auflage 2016 Deutschland
  • Veröffentlichung: 1933
    Seitenanzahl Printbuch: 249 Seiten
    Genre: Humor
    Zeitraum: 17.,4.20-18.04.20
    Band einer Reihe: Nein
    ASIN: B01JRX7D0U
    Bereits gelesene Bücher der Autoren
  • Abgebrochen POS: 160/568

Klappentext

Die Ostküsten-USA Anfang der 1930er Jahre. Eine Hausparty in einem großbürgerlichen Landhaus. Ein lauter Schrei lässt die Bewohner mitten in der Nacht aufschrecken. Die sittenstrenge Gastgeberin Mrs. Hanley eilt heran und traut ihren Augen kaum: In einem der Gästezimmer trifft sie nicht nur auf die junge, attraktive und nur mit einem Negligé bekleidete Witwe Nancy, sondern auch auf drei Männer in Pyjamas. Empört lässt sie alle Gäste und Bediensteten herbeirufen und fordert den jungen Anwalt Jimmie Landon auf, ein Kreuzverhör durchzuführen, um diese pikante Angelegenheit aufzuklären …

Meine Meinung

Ich kann ja keine objektive Meinung abgeben, da ich es nicht beendet habe. Warum habe ich mich entschlossen es abzubrechen? Man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen. Was nicht unbedingt das Schlimme ist. Aber es tauchen dann sofort soviel Leute auf, zu denen man weder Bild noch Zusammenhang hat. Natürlich werden während der Dialoge die Personen vorgestellt. Aber ich hatte immense Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Mir kam das ganze eher wie ein Skript für ein Theaterstück vor, ohne die Regieanweisungen. Es wurden zwar auch Personen und Umgebung beschrieben – aber ich konnte einfach keinen Faden zu fassen bekommen. Ich war richtig orientierungslos. Das hat mir dann keinen Spass mehr gemacht. Obwohl ich den Humor aus dieser Zeit eigentlich sehr gerne mag.

Schreibstil: Der Stil war durch die Dialoge etwas hektisch. Ich kam mir vor wie auf dem Tennisplatz – der Ball wurde hin und her geschlagen und ich versuchte ihm zu folgen. Ansonsten passt der Stil zu den 30ern.

Fazit

Für mich war es leider nicht das Richtige. Ich mag den Stil dieser Epoche gerne. Sie hat immer so was schön sarkastisches und frivoles. Das wird hier auch sein. Leider bin ich einfach nicht hinein gekommen.