Mittendrin Mittwoch – Der siebte Tod

Mittendrin-Mittwoch-2020

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Eine Aktion von elizzi91

Cleave, Paul – Der siebte Tod

Ich verspüre kein Bedürfnis danach, mir einen Namen zu machen oder so berüchtigt zu werden wie Ted Bundy oder Jeffrey Dahmer. Bundy war ein Freak, der während und nach seinem Prozess jede Menge Groupies hatte, und er hat sogar geheiratet, nachdem er zum Tod verurteilt worden war. Er war ein Versager, der, nachdem er mehr als dreißig Frauen umgebracht hatte, geschnappt wurde. Ich will keinen Ruhm. Ich will nicht heiraten. Wenn ich auf Ruhm aus wäre, würde ich jemanden umbringen, der berühmt ist – wie dieser Typ namens Chapman, der John Lennon so sehr liebte, dass er ihn erschossen hat. Ich bin ein ganz gewöhnlicher Kerl. Joe, ein absoluter Durchschnittstyp. Der einfach ein Hobby hat.

Pos: 105,0 / 758

Leselaune

Ein verknackster Fuss hat mich diese Woche zu Hause bleiben lassen – Da konnte ich schön lesen. Und im letzten Mein SuB kommt zum Wort hatte ich ein paar Senioren rausgesucht und habe dann zu Paul Cleve gegriffen. Und es ist bis jetzt richtig gut. Der Einstieg war etwas seltsam, da der Stil ungewohnt war – aber jetzt ist es einfach nur gut. Ich finde es ist so genial, weil es aus dem Rahmen fällt. Hier ist der Mörder der Ermittler – und Joe ist so seltsam ruhig und gelassen. Absolut empfehlenswert – bis jetzt.

30 Days Book Challenge : Tag 29 – Ein Gedicht, das Du magst

Heute bei Blaupause7

Ein Gedicht, das ich mag. 

Ich bin ja nicht so wirklich Gedichteaffin – ich kenne wirklich kaum welche und wenn ich mal eins lese, dann vergesse ich es.

Es gab mal eine Frage bei Corly, was ich am Tag mag – da habe ich dieses Gedicht zu gefunden – das sagte damals und heute aus, was ich tatsächlich mag.

An einem Tag

An einem Tag, der wunderschön
da möchte ich gern spazieren gehn
wenn herrlich schöne Blumen blühen
die Rehe über Wiesen ziehen

Viele Eichhörnchen im Baum verschwinden
und Vögel schöne Körner finden
dazu auch noch die Sonne scheint
da ist das Glück und Herz vereint

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)

 

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ein Bildband, der zum Schmökern einlädt

(Aktion) sentences from my book – Der Fluch von Carrow House

Eine interessante Aktion, die ich bei Gisela gefunden habe. Bei Manuela von „Mamenus Bücher“ findet man mehr zu der Aktion. Nimm die ersten drei Sätze von deiner aktuellen Seite und stell dein Buch vor.

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Remy arbeitet als Tourguide in Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.
Als eine Reisegruppe für eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie so weit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.
Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt: John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder …


  1. Die beste Gelegenheit hätte April gehabt; immerhin hatte sie gesagt, sie wolle nach Lucille sehen.
  2. Aber Remy konnte sich nicht vorstellen, dass das Mädchen vorsätzlich seiner Gouvernante etwas antun würde, trotz des bösen Streits.
  3. Nach Lucilles Zusammenbruch war April äußerst fürsorglich gewesen.

Pos. 385  / 624

Mein Eindruck:

Ich an der Stelle der Gouvernante wäre auch schon zusammen gebrochen. Das Buch ist spannend und total unblutig – bis jetzt. Ein bisschen mehr Grusel würde ich mir wünschen. Man erfährt sehr viel über Geister und es ist alles schön düster beschrieben. Es fehlt nur ein bisschen die Gänsehaut – aber es ist schon alles spannend beschrieben.

Das Cover ist einfach nur genial – ich warte zwar noch auf die Szene in der Geschichte – aber wer weiss. Ich bin sehr gespannt, ob ein Mensch oder ein Geist hier der Mörder ist….

 

Montagsherz

Montagsherz ist eine Aktion von Frau Waldspecht. Hierbei fotografiert man Herzen, die einem über den Weg „laufen“ oder die man auch selbst herstellt, aus jeglichem Material – Holz, Metall, Lebensmittel, Wolken, was einen an ein Herz erinnert. Die Bilder dann einfach in seinem Blog veröffentlichen und auf Frau Waldspechtsseite verlinken…Ich finde dies eine nette Aktion die Woche zu beginnen

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Pakete irgendwie mit Herzen versehen sind – entweder direkt auf dem Karton, oder, wie hier, auf dem Klebeband

30 Days Book Challenge : Tag 27 – auf die Ohren

Heute bei Blaupause7

 

ein Werk, das vertont worden ist, z.B. als Hörbuch oder Hörspiel

Seit einiger Zeit haben Hörbücher meine Welt erobert. Hörspiele waren – bis auf paar Jahren Pause – immer schon ein Bestandteil meines Lebens. Ein Hörbuch, das ich wirklich gerne empfehle, weil bestimmt jeder Spass dran haben kann

Qualityland

Mein Mann hat es empfohlen bekommen und wir haben es beim Autofahren gehört. Es ist wirklich sehr witzig und ernst. Kann ich nur wirklich empfehlen.

 

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ein Held/eine Heldin, der/die Dein Herz berührt hat

Review of the Month Juli 2020

RoXXie SiXX hat sich Gedanken gemacht, wie man vielleicht Rezenzionen besser an die Leser bringen könnte. Sie werden ja meist echt nicht beachtet. Man gibt sich Mühe und überlegt wie man das Buch am besten präsentiert und wenige schauen vorbei. Geht mir nicht anders – ich bin auch nicht so der Rezenzionsleser. Vielleicht bessert sich das ja jetzt. HIER könnt ihr auf jeden Fall mal den Start und die Idee dahinter nachlesen.

Wisst ihr, was mir aufgefallen ist – seit dieser Aktion lese ich tatsächlich mehr Rezis. Zwar nicht alle – das wäre ja viel zu viel – aber vereinzelt ist es intensiver geworden. Wo ich vorher hauptsächlich nur das Fazit und den Hinweis auf den Schreibstil betrachtet habe – lese ich doch jetzt mal richtig rein.

Ich hatte diesen Monat 3 Reziexemplare – deswegen kann ich auch sagen – gelesen, rezensiert. Da ist ja schon ein bisschen Druck dahinter. Letzten Monat hatte ich Roland Hebesberger zur Auswahl – diesen Monat hätte ich noch eins von ihm – aber ich wähle doch eins, dass so gar nicht meinem Genre entspricht.

Edenberg, Sophie – Fly, Baby, fly

Welches ist eurer Buch des Monats? Warum habt ihr euch gerade für dieses entschieden?

30 Days Book Challenge : Tag 26 – Reisefieber

Heute bei Blaupause7

ein Reiseführer, der bei mir den Wunsch zu einer Reise geweckt hat

Hm – ich glaube nicht, dass mich ein Reiseführer mal zu einer Reise gebracht hat – Den Wunsch zu reisen – der wird bei mir schon durch hübsche Bilder erweckt.

Wenn es also ein Buch geben sollte, dann müsste es ein Weltreiseführer sein. Ein Buch bei dem ich überrascht war, dass es das gibt – war ein Reiseführer, den ich in der Leihbücherei gefunden hatte:

Mit der Bahn durch England – ich finde jetzt leider nicht im Netz dazu – ausser Onlineberichte. Ich hatte nämlich mit meiner Freundin gerade zu diesem Zeitpunkt ein Bahnticket für die BritRail gekauft und genau das vor – dass es da einen Reiseführer zu gab, hat mich wirklich freudig überrascht.

 

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ein Werk, das als Hörbuch vertont worden ist

Edenberg, Sophie – Fly, Baby, fly

Das Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne schmiedest.

Autor: Edenberg, Sophie
Titel: Fly, Baby, fly
Verlag: myMorawa
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2020
Seitenanzahl Printbuch: 348 Seiten
Genre: Drama, Liebe
Zeitraum 11.07.20-22.07.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-3-99110-476-6
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Sophie für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Als Lea nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu sich kommt, findet sie sich in einem wahrgewordenen Albtraum wieder. Ihre Erinnerungen an die letzten dreizehn Jahre sind verschwunden.

Bei ihrer Suche nach der eigenen Identität erfährt sie, dass sie ihre Jugendliebe Christopher geheiratet und mit ihm eine Tochter hat. Doch Christopher stößt sie von sich und drängt auf Scheidung. Wie es scheint hat sie ihn und ihre Tochter vor Jahren verlassen und ihrer Heimatstadt Wien den Rücken gekehrt. Von Schuldgefühlen und Reue gepeinigt ist Lea fest entschlossen, die Liebe ihres Lebens zurückzugewinnen – komme was wolle.

Anna ist endlich mit ihrem Traummann zusammen. Alles, was zu ihrem vollkommenen Glück noch fehlt, ist ein gemeinsames Kind. Das Leben ihrer Träume scheint zum Greifen nah. Doch all das verändert sich schlagartig, als Lea, Christophers verschollene und bildschöne Ehefrau, unvermutet wieder auftaucht.

Meine Meinung

Trotzdem dieses Buch so gar nicht in mein übliches Genre passt fand ich es tatsächlich sehr gelungen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte. Vorallem für die beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Anna ist die Ruhige, Zuverlässige beste Freundin, die Christopher schon seit der Schule kennt – der Fels in der Brandung. Hier kommt man gerne nach Hause – man weiss es ist alles sicher und langweilig? Als Lea wieder in Christophers Leben auftaucht ist es, als würde sie die Welt zum Beben bringen. Als wäre alles ohne sie eingeschlafen. Sowohl für Christopher, der sich erinnert aber nicht an alles als auch für Anna, die aus ihrem Schatten tritt. Wieviel verträgt eine Beziehung? Wieviel verträgt eine Frau, die so lange auf ihren Traummann gewartet hat und alles in Gefahr sieht, als die Konkurrentin wieder auftaucht?

Kennt ihr das? Diese erste Liebe, die man irgendwie nie vergisst? Für die man vielleicht alles riskiert. Wie wird Christopher sich entscheiden? Wer wird sein Herz erhalten und wer will es überhaupt?

Ein Thema alt wie die Liebe selbst. Sophie arbeitet in der Geschichte in verschiedenen Zeitebenen und lässt die Kapitel von den beiden Frauen erzählen. So lernt man beide sehr gut kennen und entwickelt die ein oder andere Sympathie oder Antipathie – es wechselt sich ständig ab. Man verachtet Lea, die anscheinend alles bekommen hat ohne sich je anzustrengen und man verachtet auch ein bisschen Anna, weil sie nicht aufsteht und sich immer duckt. Aber man mag sie auch. Den durch die verschiedenen Zeitebenen, durch die uns Sophie leitet, schaut man ein wenig hinter die Kulissen der beiden Frauen.

Aber wie kam es überhaupt dazu, dass Lea so unruhig und unstet wurde? Das erfährt man in den Rückblicken und da erkennt man dann auch den Zusammenhang zum Titel. Fly, Baby, Fly war eine Aufforderung ihrer Mutter nach einem ihrer Lieblingslieder. Lea sollte leben und das Leben in vollen Zügen geniessen. Nichts und Niemand soll sie je aufhalten. Ob das jetzt immer die richtige Empfehlung war? Ihr werdet es hier lesen können.

Das Buch arbeitet auf ein sehr überraschendes Happy End hin, das mir sehr gut gefallen hat.

Schreibstil: Ein sehr angenehmer und lockerer Schreibstil, dem man gut folgen kann.

Figuren: Die Figuren sind vielschichtiger als man meinen mag. Sie wirken vielleicht im ersten Blick oberflächlich, aber es ist sehr schön zu sehen wie sie sich entwickeln. Vorallem die beiden Frauen. Christopher ist da eher einschichtig.

Atmosphäre und Spannung: Spannung in einem Liebesroman? Ja tatsächlich. Die Atmosphäre war geladen. Es gab viel Aufregung und Action und natürlich ist man sehr gespannt wie das Ende sein wird.

Originalität: Ich kann das schlecht beurteilen, da ich mich eher selten in diesem Genre bewege – was ich auf jeden Fall sagen kann, das Ende ist originell, da anders als erwartet.

Fazit

Ich finde klassischer Liebesroman trifft das Buch hier nicht richtig. Ja es geht um die Liebe – aber zu wem oder zu was? Das Buch ist intensiver, als es den Anschein hat. Ich war tatsächlich sehr überrascht wie sehr ich die beiden Frauen entweder nicht mochte, oder bemitleidete und das Ende fand ich sehr gelungen.

Wertung:

5/5

Saturday Sentence – Der Fluch von Carrow House

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen mögen:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Remy arbeitet als Tourguide in Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.
Als eine Reisegruppe für eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie so weit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.
Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt: John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder …

 

Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 (oder bei Ebook Pos 158) und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

Fahren wir nach Hause?

Hahaha – ja, das wäre wohl auch meine erste Fragen nach einer Nacht in einem Verfluchten Haus

Erster Eindruck

Ich finde die Atmosphäre schon ziemlich gelungen. Es ist spannend und ein bisschen gruselig. Es wird jetzt erst richtig losgehen. Das war die erste Nacht – ich komme jetzt zum ersten Tag. Mal sehen, was es da für Überraschungen geben wird.

 

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