Writing Friday – Rosi und Rolas (Eine Leseprobe)

Inspiriert von der neuen Serie, die Wortman vorgestellt hat. Love, Death & RobotsFolge 2. Diese Folge ist total putzig. Meine Geschichte ähnelt ihr eigentlich gar nicht – ich hab mir nur die Freiheit genommen, die Roboter auf der Erde leben zu lassen.


Jacob legte sich in sein Bett – er fühlte sich nicht so gut. Wahrscheinlich bekam er eine Grippe – die ging gerade mal wieder um. Er fasste sich an den Hals und räusperte sich. „Eindeutig eine Grippe. Ich nehme gleich mal paar Medikamente und leg werde gleich schlafen. Schlaf ist die beste Medizin. Das hat Oma schon immer gesagt.“ Jacob war manchmal etwas seltsam. Er hatte nicht viele Freunde. Auf der Arbeit versteckte er sich immer hinter seinem Monitor. Er war eine graue Maus und keiner konnte so wirklich viel mit ihm anfangen. Die Leute mieden ihn. Er war ihnen manchmal sogar etwas gruselig, da er oft so seltsam schaute, als wäre er nicht anwesend.

Er löschte alle Lichter – absolute Dunkelheit war wichtig für einen erholsamen Schlaf. Sein Kreislauf spielte etwas verrückt. Deswegen sank er sofort ins Kissen um ja nicht noch zu stürzen.

Etwas hatte Jacob geweckt. Er konnte sich nicht orientieren, da es ja stockdunkel in seinem Schlafzimmer war. Irgendwas war anders. Still lag er da und versuchte zu ergründen, was ihn geweckt, und was sich verändert hatte. Sein Atem ging ganz leise und vorsichtig. Dann setzte er sich auf. Seine Uhr zeigte 08:00 am Morgen an. Schnell checkte er das Datum. Er rieb sich die Augen. Auf seinem Nachttisch stand eine digitale Uhr. Und das Datum wäre der 29.03.2819.

HIER geht es weiter in der Geschichte

Werbeanzeigen

Mach was…mit einem Award/Preis

Es ist wieder Zeit für das kreative Blogprojekt von Herba und die Pö

Zu diesem Thema hab ich mich bisschen schwer getan, da ich nicht so mit den Awards am Hut habe….aber ich habe dann doch etwas schreiben können.

Mach was…mit einem Award/Preis

„Wieder ist es mal soweit. Es wird der Preis für den hübschesten, besten, effektivsten und kreativsten vergeben. Wer wird es dieses Mal sein. Kommt heute Nacht zur Präsentation. Pünktlichkeit ist ein Muss. Und bitte, geht vorher austreten, das war im letzten Jahr doch wirklich eklig. Esst zu Hause, da wir nicht auf alle Allergien, und Essgewohnheiten Rücksicht nehmen können. Ihr und eure Betreuer wissen das am besten. Und für so manch einen langhaarigen Zottel würde ich mir noch eine Wäsche wünschen. Es roch übel nach nassem Hund letztes Mal. Wenn ihr die kleinen feinen Regeln befolgt, dürfte da eigentlich nichts schief gehen. Ach – und bitte, lasst die Schuhe zu Hause. Das ist nicht schön anzusehen.“

Immer wieder dasselbe dachte Max. Da macht man mal Urlaub und will relaxen. Dann nerven einen die ständigen Durchsagen der Animateure. Max erhob sich und stellte sich vor den Spiegel. Seine Haare standen in alle Richtungen ab. Ob ich mich mal zum Friseur begebe? Er drehte sich und drehte sich, dann roch er an sich. Eigentlich rieche ich doch normal. Ob ich bei Wendy mal vorbei schaue und sie probeschnüffeln lasse. Ich lasse mir ja nicht gerne hinter her sagen, dass ich stinke. Schließlich würde das auch ein schlechtes Bild auf meine Nominierung werfen, oder? Ja, das mache ich.

Max schüttelte sein Haar und ging durch die Tür nach draußen. Wendy war die mit Abstand schönste hier. Warum machte man eigentlich keine Schönheitswettbewerbe, da könnte man doch auch einen Preis verleihen. In anderen Resorts wurde so was gemacht, das hatte er schon im Fernsehen gesehen. Vielleicht sollte er das für das nächste Jahr mal vorschlagen. Wendy würde natürlich gewinnen, aber so könnte man mal den Markt erkundschaften. Alle konnte man ja in der kurzen Zeit, die man hier verbrachte nicht kennen lernen.

„Wendy, hallo. Hast du die Durchsage gehört? Für den Award heute?“ „Natürlich hab ich den gehört, ich bin doch auch als Preisrichterin dabei. Also wirklich Max. Was willst du?“ Je abweisender, desto reizvoller, dachte er. „Genau, deswegen bin ich da, meinst du ich bräuchte einen Friseurbesuch mit Wäsche.“ „Na wenn du schon fragst, weißt du es doch. Hast doch gehört, dass wir keinen Nassen-Hund-Geruch wollen. Und wenn du schon dabei bist, dein Atem riecht auch nicht gerade nach Veilchen. Einen Besuch beim Dentisten, würde ich dir auch empfehlen.“ Das war ja klar. „Okay, dann sehen wir uns heute Abend?“ „Das wird sich kaum vermeiden lassen, wir haben ja alle jemanden vorgeschlagen und wollen dass unsere Auswahl gewinnt, oder? Cheerio, Max.“

Meine  Güte, was war sie arrogant, dass konnte sie sich auch nur erlauben, weil sie so eine tolle Rassefrau war. Max begab sich zum Friseur.

„Oh schaut doch mal wer da kommt. Max-Müffel.“ „Ja, ja ist ja schon gut. Dann mal das Komplettpaket.“  Angel klapperte mit ihren roten Krallen auf einer Tastatur und schon kam meine Wellness Beraterin. „Na wen haben wir denn da?“ Ja, wen haben wir denn da? Dachte Max: deinen Kunde. Er brummte und sie verwuschelte sein Haar. „Da hat es aber einer nötig, junger Mann. Puh, das ist schon bisschen her, oder? Na dann komm mal mit, erst mal ein schönes Bad, dann bisschen Trimmen und eine tolle Massage mit feinen duftenden Ölen.“ Klang alles furchtbar in Max Ohren, aber dann sah er Wendy vor sich und ließ sich in den nächsten freien Raum führen.

HIER geht es weiter

Writing Friday – Wir schaffen das….Zweiteiler

Ich hatte vor einiger Zeit auf meinem Buchblog immer mal einen Auszug meiner Texte veröffentlichen, für Interessenten, die noch Schreibprojekte suchen…hab ich ganz vergessen, da ich eine Zeitlang ein Schreibtief hatte. Das will ich eigentlich wieder aufnehmen…Also hier kommt ein Beitrag vom Writing Friday

Es war eine Nacht wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte, zum ersten Mal sah man die Ausmaße des Geschehenen. Martin hatte Samantha an der Hand und blickte zum anderen Ufer, auf ihre Stadt herüber.

Sam schaute zu ihrem Vater: „Paps?“ „Hm?“ Meinst du wir finden sie?“ „Natürlich, mein Schatz, wenn sie noch lebt finden wir sie.“ Mit großen Augen in denen die Tränen schimmerten fragte sie: „Könnte sie tot sein?“ Martin überlegte kurz. Nach diesem Tag war sie kein Kind mehr. Sie konnte die Wahrheit ertragen. „Ja mein Schatz, das könnte sie.“

Martin seufzte und dachte einige Stunden zurück.

Er war mit Sam und Miriam im Auto unterwegs. Sie wollten in die Innenstadt. Ihr Haus lag ziemlich abseits. Sie liebten die Ruhe. Vor Jahren waren sie aus der Stadt aufs Land gezogen. Martin hatte eine gutgehende Web-Design Firma von der er meist zu Hause arbeiten konnte und Miriam war Grundschullehrern. Samantha war sieben. Sie liebte das Landleben. Überall Tiere, Pflanzen, Pfützen. Sie konnte ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

In der Stadt hatten sie Miriam beim Friseur raus gelassen. „Ich muss unbedingt zum Friseur. Meine Haare sehen aus wie ein Rabennest. Sie müssen mal wieder verwöhnt werden. Da gönn ich mir gleich  mal das Komplettverwöhnpaket. Maniküre, Pediküre, Kopfmassage. Oh, das werde ich genießen. Ihr zwei könnt also mindestens eine Stunde machen worauf ihr Lust habt.“ Sam und Martin schauten sich an. „Kino?“ „Kino!“ Sie eilten zum Auto. Ein kurzer Blick zurück zu Miriam. Ein Handkuss und schon drängelte Sam ihn zur Eile.

Der Himmel war grau in grau. Es sah nach Regen aus. Martin hatte es gerade zu Ende gedacht, da platschten die ersten großen Regentropfen auf die Autoscheibe. Sam blickte fasziniert dem Verlauf des Tropfens hinterher, als sich der nächste Tropfen einfand und der Spur des Vorgängers folgte. Sam ließ ihren Finger die Scheibe entlang, dem Weg des Tropfens folgen. Danach öffneten sich die Himmelsschleußen. Ein Platzregen ergoss sich über das Auto. Sam schrie erschrocken auf. Die Scheibenwischer schafften es nicht mehr, die Massen von Wasser zu verdrängen. Es lief wie ein Sturzbach an dem Auto herab.

Sam blickte zu Martin: „Papa, ich hab Angst. Das ist so viel Wasser und es ist so dunkel.“

HIER geht es weiter.

Ich erzähl dir eine Geschichte…..Der gute Vorsatz

Annie von Ich erzähl dir eine Geschichte startet eine neue Schreibaktion mit wöchentlichen Schreibthemen.

Diese Woche geht es um Vorsätze. Die Hass-Liebe zu ihnen ist ungebrochen. Jedes Jahr wieder schleichen sie sich in unser Leben und erschweren es.

Diese Woche: Du führst eine Diskussion mit einem guten Freund über deine Neujahrsvorsätze. Wie sieht diese Unterhaltung aus?


Was meint ihr, wie wird das Gespräch wohl laufen. Und welche Vorsätze habe ich mir genommen? Mehr könnt ihr HIER nachlesen.

Schreibeinladung für die Textwoche 01.19 | Extraetüden – unerklärliche Phänomene

Eine ganz besondere Schreibaktion für mich sind die Etüden. Hier kann ich mich so richtig austoben und auch bisschen wirr werden. So wie heute.

Die Etüden werden von Christiane moderiert.

Wenn ihr also mal was von mir lesen wollt, das so absolut null Sinn und Verstand hat und absolut keinen Hintergrund, dann kommt kurz HIER vorbei – ist eine ganz kurze Story, versprochen.

 

[#WritingFriday] Week 1 – der magische gefrorene See

Neues Jahr, neues Schreibjahr. Elizzys Writing Friday geht in die nächste Runde und ich bin wieder dabei. Ich hoffe wieder häufiger.

Ich habe vor…ob ich es das ganze Jahr beibehalte weiss ich nicht…hier auf dem Buchblog immer einen kleinen Auszug zu zeigen, und wer mag, kann gerne dem weiterführenden Link folgen.

Ich freu mich auf Besuche.

  • Erzähle eine Geschichte über den gefrorenen See in deiner Kleinstadt.

Es gab eine kleine Stadt – ihr Name ist nicht wichtig. Es war eine Stadt, wie es viele gab. Sie hatte einen wunderschönen See. Einen See, wie es in vielen Städten gab.

Im Sommer spendete er Kühle. Man konnte in ihm schwimmen und tauchen. Picknicks wurden an seinen Ufern abgehalten. Und abends, wenn die Sonne untergegangen und die Glühwürmchen sanftes Licht spendeten, kamen die jungen verliebten Menschen um sich ihre Liebe zu gestehen.

Dieser See war so wunderschön. Im Winter fror er immer zu. Und spendete den Menschen weiterhin viel Spaß. Ein magisches Glitzern lag auf der Eisschicht. Wenn man am Rand stand und die Sonne, oder auch der Mond drauf schienen, schimmerte er magisch.

HIER geht es weiter