Arden, Katherine – Winternacht 01 – Der Bär und die Nachtigall

Wirst du es ihr sagen?, fragte die Stute.
»Alles? Über Bären und Hexenmeister, in Saphire gewobene Zauber und eine Hexe, die ihre Tochter verlor? Natürlich nicht. Ich werde ihr so wenig erzählen wie möglich. Und hoffen, dass das genügt.«

Arden, Katherine – Winternacht 01 – Der Bär und die Nachtigall

Autor: Arden, Katherine
Titel: Der Bär und die Nachtigall
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Michael Pfingstl
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 356 Seiten
Genre: Fantasy, Historisch
Zeitraum: 06.02.21-16.02.21
Band einer Reihe: Winternacht – Triologie
ASIN: B07QN4VWT4
Bereits gelesene Bücher der Autoren 

Klappentext

Hüte dich vor dem, was in den Wäldern haust …

In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt …

Meine Meinung

Ein ganz tolles Debut. Ich war begeistert. Ich bin eh ein Fan dieser geheimnisvollen dunklen Geschichten. Wasja hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist kurz nach ihrer Geburt gestorben. Sie war ein absolutes Wunschkind. Marina (die Mutter) wusste, dass ihre Tochter was besonderes sein würde. Wasja ist ein Wildfang. Sie treibt ihren Vater und ihr Kindermädchen zur Verzweiflung. Ihr Vater sieht sich gezwungen wieder zu heiraten um Wasja etwas zu zügeln. Die Stiefmutter, Anna, ist schwierig und sehr gottesfürchtig und nicht sehr sympathisch. Aber schlimmer noch ist der neue Priester. Er macht seiner Glaubensgemeinde Angst. Diese Angst ist verheerend, zerstörerisch. Aber mehr will ich gar nicht schreiben – ihr müsst es lesen. Das Buch ist eher historisch als fantastisch. Die Fantasy-Elemente sind immer dabei aber nehmen nicht unbedingt die Hauptstellung in der Geschichte ein. Sie sind wie ein Wegbegleiter – immer in der Nähe, aber nicht im Weg. Ich finde diese Fantasy-Elemente sehr filigran eingeflochten. Um dann am Ende zu explodieren. Es ist wirklich sehr fesselnd. Schon alleine wie in diesen kalten Wintern gelebt wird. Hausgeister, die ihre Bewohner schützen. Und dann natürlich der super Showdown. Eine Geschichte die sich langsam aber sehr intensiv aufbaut.

Schreibstil: Ich konnte mich gut einfinden und flüssig lesen. Es war ein sehr angenehmer Schreibstil.

Figuren: Da sich die Geschichte so langsam aufbaute konnte man sich gut in die Charaktere einfinden. Die Namen sind manchmal etwas schwierig zuzuordnen. Aber man kommt recht schnell zu Rande, da die Autorin keine ähnlichen Namen verwendet hat. Interessant finde ich, dass die Charaktere sich immer mit vollem Namen angesprochen haben. Das macht aber auch das Kennenlernen intensiver.

Atmosphäre und Spannung: Es ist eine sehr ruhige Atmosphäre. Düster und Kalt. Man leidet mit den frierenden und hungernden und die Angst der vielen Geschichten gegenüber ist immer greifbar. Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf.

Originalität: Ich finde diese Geschichte und ihre Aufmachung sehr originell. Vorallem gefällt mir, dass es keine Romantasy ist. Das würde die Geschichte ruinieren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich in den Folgebänden etwas entwickelt, da Wasja ja schon erwachsen sein wird. Schön finde ich auch, dass es keinen Cliffhanger gibt. Die Geschichte vom Bär und der Nachtigall ist hier beendet. Allerdings finde ich den Titel nicht so ganz passend. Aber da will ich nicht spoilern.

Fazit

Ein tolles Debut. Ein Roman, der einen in das dunkle Russland mitnimmt. Mit all seinen Zähnen und Klauen. Kälte und Geschichten. Wir lernen viel vom Leben der Bevölkerung und viel der Mythen wie Hausgeister und ähnlichen Helfern. Es ist einfach fesselnd. Ein historischer Fantasyroman, in dem der Fantasyteil eher nebenher läuft um einen dann richtig einzusaugen in die Spannung. Der Teil endet ohne Cliffhanger. Ich freue mich trotzdem auf ein Wiedersehen mit Wasja und einem neuen Abenteuer.

Hill, Joe – Strange Weather

Sehr fesselnder Schreibstil. Als würde er mir die Geschichten direkt erzählen.

Hill, Joe – Strange Weather

Autor: Hill, Joe
Titel: Strange Weather
Verlag: Festa Verlag
Übersetzung: Susanne Picard
Erscheinungsdatum: 26.11.2020
Seitenanzahl Printbuch: 652 Seiten
Genre: Novellen, Kurzgeschichten, Horror, Thriller
Zeitraum: 22.01.21-04.02.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-86552-876-6
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Hill, Joe – Blind

Klappentext

Vier literarische Juwelen, die unseren ständigen Krieg zwischen Gut und Böse ins Extreme treiben.

SCHNAPPSCHUSS ist die verstörende Geschichte eines Jungen, der von einem brutalen Schläger bedroht wird. Dieser besitzt eine Sofortbildkamera, die Erinnerungen löscht, Schnappschuss für Schnappschuss …

War gut. Eine interessante Idee, eine Kamera, die Erinnerungen löscht. Aber hier war eigentlich der Teenager im Vordergrund. Seine Ängste und sein Wesen, als dicker Nerd.

In GELADEN stoppt der Sicherheitsbeamte eines Einkaufszentrums mutig eine Amokläuferin und wird zum Helden der modernen Waffenrechtsbewegung. Doch als eine Reporterin die wahren Hintergründe der Geschichte aufdeckt, dreht der Beamte durch …

Ein Thema, das mich eigentlich nicht so reizt. Rassismus in Amerika – aber nicht nur Weiss zu Schwarz – auch umgekehrt wird hier mal beleuchtet. Denn auch die Schwarzen sind den Weissen gegenüber rassistisch. Es wird das Thema Waffen hervorgehoben. Ebenso, wenn einem sein Lügengespinnst um die Ohren fliegt. Das Ende war echt unerwartet. 

HOCH OBEN: Ein junger Mann fliegt für seinen ersten Fallschirmsprung hoch in den Himmel … und landet auf einer festen Wolke, die von einem eigenen Verstand belebt zu sein scheint und Gedanken lesen kann.

Dies hier war die langweiligere der Geschichten. Trotzdem war sie durch den guten Schreibstil toll zu lesen. Ich konnte nur nichts mit anfangen. Da war irgendwie nicht viel rein zu interpretieren, ausser – finde dich selbst. 

REGEN: An einem scheinbar gewöhnlichen Tag in Colorado öffnen sich die Wolken und es regnet Kristallsplitter, die jede Person zerfetzen, die ohne Deckung ist. Dieses Phänomen droht sich wie eine Apokalypse auf der ganzen Welt auszubreiten.

Auch hier arbeitet Hill wieder mit Vorurteilen. Diesmal gegen Homosexualität. Aber auch tiefe Trauer und was aus ihr werden kann, wenn man die Möglichkeit hat sich zu rächen. Sehr gut und spannend. 

Meine Meinung

Ich habe direkt unter die Geschichten oben, meine Bewertungen geschrieben. Die Geschichten selbst waren teilweise etwas schräg. Aber bei Kurzgeschichten kommt das ja sehr gerne, dass Autoren sich da ziemlich in ihrer Fantasie auslassen. Was mich am meisten beeindruckte war, dass sogar die Geschichte, die mich nicht ganz so überzeugte, gut zu lesen war.

Schreibstil: Hills Schreibstil hab ich schon bei Blind bewundert. Er schweift auch schon ab, wie sein Vater, aber bei weitem nicht so ins Nirvana. Er bleibt noch fest mit der Geschichte verankert. Das macht einem die Personen plastischer ohne dass es einen langweilt. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, er würde mir direkt die Geschichten erzählen. Ich konnte mir vieles direkt vorstellen. Von seinem Stil bin ich beeindruckt.

Figuren: Bei Novellen schlecht zu beschreiben. Die Geschichten waren nicht so lange wie bei einem Buch, aber schon länger als nur reine Kurzgeschichten. Das reichte aus um die Charaktere gut zu treffen.

Atmosphäre und Spannung: Ja – definitiv. Da man auch nicht wusste, wohin sich seine Geschichten bewegen. Das liess die Spannung auf jeden Fall aufrecht erhalten.

Originalität: Oh ja – da waren schon paar sehr originelle Ideen vorhanden.

Fazit: Empfehlenswert, wenn man den Autor mal kennen lernen will. Trotzdem das Buch eine beachtliche Seitenzahl hat, ist es mir nicht langweilig geworden. Klar will man dann irgendwann mal was anderes, aber ich bin gut dabei geblieben. Die Geschichten hatten alle die Länge eines dünneren Buches. Allerdings ohne die Lücken mit unnötigen zu füllen. Das liess sie schön knackig und spannend bleiben. Wenn man bereit ist etwas anderes zu lesen, dann ist man hier richtig. Es ist kaum blutig oder extrem gewalttätig.

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Als hätten zwei Autoren das Buch geschrieben. Erst langweilig und dann rasant und spannend

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Autor: Strandberg, Mats
Titel: Die Überfahrt
Verlag: FISCHER E-Books
Übersetzung: Antje Rieck-Blankenburg
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 530 Seiten
Genre: Horror, Vampire
Zeitraum: 12.01.21-22.01.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01MQA08BY
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Meine Meinung: Der schwedische Stephen King, steht als Lockmittel auf dem Cover. Da kann man sich streiten. Wenn es allerdings um das Ausschweifen geht – ja da kann ich das bestätigen. Wobei Strandberg hier seine Ausschweifungen an den Anfang seines Buches setzt und nicht wie King, immer dazwischen und dabei die Spannung zerstört. Strandberg lässt erst keine Spannung aufkommen. Die erste Hälfte des Buches war, für mich, eine Qual. Es bestätigte mir, dass ich einfach nichts mit den nordischen Autoren anfangen kann. So gerne ich ihre Serien sehe – so ungerne lese ich sie. Strandberg belichtet die Hauptcharaktere sehr intensiv. Vorallem ihren Charakter. Und alle – wirklich alle waren mit irgendwas belastet. Sogar die Kinder. Und ganz wichtig war ihm zu zeigen, dass die Schweden und Finnen echt ein versoffenes Volk sind. Es gab ja keinen mehr auf dieser Fähre, der – ausser dem Personal und den Kindern – der nicht besoffen war und exzessiv im Verhalten. Ich weiss nicht warum ich durchgehalten habe. Aber es hat sich dann doch noch gelohnt. Denn – ab der 2. Hälfte fing es dann richtig an gut zu werden. Spannend, rasant, blutig. Wie ich mir ein Horrorroman auf einer Fähre vorstelle. Keiner kann fliehen, die Menschen rennen um ihr Leben um nur von einer Sackgasse zur nächsten zu kommen. Sehr gut. Also lasst die erste Hälfte weg. Ob es wirklich Vampire sind: Es scheint mir eher so ein Mix zwischen Zombies und Vampiren zu sein. Aber wirklich sehr gut.

Schreibstil: Wie schon erwähnt – die erste Hälfte war zäh und ein langweiliger Stil. Im Gegensatz zum zweiten Teil. Ein rasanter Umschwung.

Figuren: Trotzdem der Autor die Figuren mit all ihrer negativen Eigenschaften beleuchtet hat, bin ich mit keinem einzigen warm geworden. Im Gegenteil. Durch dieses ständige Gejammer waren sie mir fast alle echt unsympathisch. Gut allerdings ist der Entertainer gelungen. Der war einem so unsympathisch – der war wirklich sehr gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Ich will mich nicht wiederholen. Details hab ich ja schon erwähnt. Erst ab der 2. Hälfte kommt Atmosphäre und Spannung auf.

Originalität: Schwer zu sagen. Einen Ausbruch von egal was auf so engem Raum ist nichts neues. Aber trotzdem spannend.

Fazit: Lasst die erste Hälfte des Buches weg und ihr bekommt einen rasanten Horrorthriller. Davor ist es leider ein zähes irgendwas. Die Charaktere werden alle eher negativ dargestellt und das zieht einen schon fast runter. Es besteht die Gefahr einer Leseflaute. Sollte man es aber schaffen, die erste Hälfte zu bewältigen, dann erwartet einen richtig gute Spannung. Blut, Tod und Chaos.

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Spannung im erwachenden Haus der neuen Hüterin. Schräge Gäste und hysterische Frauen.

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Autor: Habeney, Andrea
Titel: Das Portal
Verlag: mainebook Verlag
Erscheinungsdatum: 6. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 294 Seiten
Genre: Fantasy, SciFi
Zeitraum: 04.02.21-06.02.21
Band einer Reihe: Haus der Hüterin
ASIN: B01DY7THN6
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Rylees Gäste stellen sie vor immer größere Herausforderungen. Warum geistert der angebliche Baron nachts in ihrem Keller herum? Hat er es auf das neu entdeckte magische Portal abgesehen? Warum taucht die Polizei an ihrer Türe auf, um jemanden festzunehmen? Was weiß der alte Mann mit den Schwimmhäuten, der in ihrer Badewanne wohnt, von Rylees Eltern? Und was bezweckt der Fürst der Finsternis damit, sie zum Abendessen auszuführen … ausgerechnet nach Paris?

Meine Meinung: Also ich mag die Reihe immer mehr. Am Anfang fand ich sie nett, hatte aber paar Sachen, die mir nicht so gefielen. Aber jetzt so kann ich sagen kommt da richtig Fahrt auf. Es ist auch schön, dass die einzelnen Bände nicht so dick sind. Da kann man so einen Teil mal schnell dazwischen schieben. Und es hat wirklich Spass gemacht. Rylee wird immer selbstbewusster. Mit der Zeit erwacht das Haus immer mehr und damit auch ihre Stärke. Und ein bisschen Romantik ist auch noch dabei. Ein Herberge für Fabelwesen und andere schräge Gestalten, die zum Beispiel den ganzen Tag im Wasser liegen bleiben. Ein Sammelsurium verschiedener Paralleler Universen. Deswegen auch ein kleiner Touch SciFi. Nur angehaucht. Rylee hat nicht nur mit sich und ihrem Erbe zu kämpfen. Auch die Organisation der Hüter macht es ihr nicht leicht Fuss zu fassen. Daneben muss sie noch ihre Gefühle in Zaum halten, sich mit Furien, die ihren entlaufenen Ehemann suchen herumschlagen und noch so einige andere Überraschungen.

Schreibstil: Sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kann schnell eintauchen.

Figuren: Die Figuren werden immer intensiver und auch sympathischer, da man sie ja auch immer näher kennen lernt. Was am Anfang noch bisschen oberflächlich wirkte wird jetzt immer besser.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist immer ein bisschen auf Sarkasmus gestellt. Da Rylee auch so schräge Gäste bekommt, hält sie sich oft nur mit einem Funken Humor in der Spur. Natürlich will man auch wissen was mit Rylees Eltern geschehen ist. Und was ist mit den ständig verschiedenen Gästen – also auch Spannung ist vorhanden.

Originalität: Ich mag diese Set mittlerweile sehr gerne. Am Anfang hat mich der SciFi-Touch bisschen gestört – aber jetzt mag ich es sehr gerne.

Fazit: Dieser Teil hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich habe das Gefühl, dass die Reihe immer besser wird. Es wird flüssiger und die Charaktere gewinnt man nach und nach richtig lieb. Es gibt immer was neues, da das Haus noch nicht komplett aus seinem Schlaf erwacht ist. Und auch die schrägen Gäste, die einkehren machen die Storys immer besser. Die Teile davor mochte ich – aber dieser Teil hat so den Knoten zum Platzen gebracht. Jetzt tau ich richtig auf. Da freu ich mich auf die Fortsetzungen.

Büttner, Gerdi M. – Der Geist vom Ruthardthaus

Solide Geistergeschichte, ohne grossen Grusel, aber netten und sympathischen Charakteren.

Büttner, Gerdi M. – Der Geist vom Ruthardthaus

Autor: Büttner, Gerdi M.
Titel: Der Geist vom Ruthardthaus
Verlag: TWENTYSIX
Erscheinungsdatum: 21. März 2016
Seitenanzahl Printbuch: 262 Seiten
Genre: Mystery, Geister, Romantik,
Zeitraum: 07.01.21-12.01.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN:
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Kostenlos gelesen über die Readfy.com App – mit Werbeeinblendungen *Werbung*

Klappentext

Geister gehörten bisher für Angie ins Reich der Sagen. Dann kommt sie nach Ruthardthaus, um dort wertvolle alte Bücher zu restaurieren. Besitzer des geheimnisumwitterten Hauses ist Dr. Oliver Ruthardt, ein junger Tierarzt.
Er verheimlicht Angie, dass es in dem Haus spukt. Doch der Geist seines Urahns, Caspar zu Ruthardt, bittet sie um Hilfe bei der Aufklärung seines Todes.
Gemeinsam kommen sie einer alten Intrige auf die Spur, in der es um den verschollenen Familienschatz geht. Doch auch Tobias, Olivers Halbbruder, ist hinter dem Schatz her. Und ihm ist jedes Mittel recht, ihn in seine Hände zu bekommen.

Meine Meinung: Ich wollte schon lange mal was von Gerdi Büttner lesen. Da ist noch eine Vampirserie, die mich reizt. Die kann man auch bei Readfy lesen. Dieses Buch ist ein richtig angenehmes Buch, mit kaum bis gar kein Grusel. Es ist eine nette und liebevolle Geschichte, wie man sie auch bei Gaslicht finden könnte. Das soll nicht abwertend gemeint sein. Ich mag diese Heftromane. Klassischer Stil und gute Unterhaltung. Das ist auch hier der Fall. Es gibt Romantik, Intrigen, Neid, Hass. Also alles was ein gutes Buch braucht. Es liess sich angenehm lesen. Die Werbeunterbrechungen bei Readfy waren gerade so erträglich. Ich denke ein dickeres Buch könnte wohl leiden. Ich würde jetzt auch nicht mehrere hintereinander über die App lesen wollen. Aber ein Buch, das man einfach mal anlesen möchte, ohne es zu gleich zu kaufen – dafür ist es gut. Es gibt sehr viele Bestseller auch dort zu finden. Also gerade für ein schlankes Budget ist es nicht zu missachten.

Schreibstil: Der Stil war angenehm und liess sich flüssig lesen.

Figuren: Die Figuren waren wie sie sein sollten. Die netten waren wirklich sympathisch und der neidische, raffgierige Bruder, den konnte man sehr schnell nicht leiden. Also wirklich gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Es war schon recht vorausschauend. Aber trotzdem hat man manchmal den Atem angehalten, da man mit dem armen verstorbenen, ruhelosen Geist, der die Liebe seines Lebens verloren hat, mitgelitten hat.
Originalität: Es war jetzt nicht wirklich originell. Eine solide Geistergeschichte, ohne gruselig zu sein. Eher amüsant.

Fazit: Eine wirklich solide Geistergeschichte um einfach mal ein bisschen abzuschalten und ein paar nette, unkomplizierte Lesestunden zu geniessen. Es gibt nicht viel Überraschungen, manches ist Voraussehbar. Aber man hat trotzdem Spass daran der Auflösung und einem Happy End zu folgen.

Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Autor: Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigri
Titel: Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2018
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Weihnachtsroman, Liebesroman
Zeitraum: 05.12.20-13.12.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 9781723893506


Klappentext

Himmelpastellhellblaues Winterglück

»Oh nee«, kiekste Mona begeistert, »das ist ja Zucker!« Mit glänzenden Augen stand sie vor einem himmelblauen Porzellan-Häschen.
»Was ist das denn? Ein Hase? Zur Weihnachtszeit? Na, der hat definitiv Glück gehabt! Wenn er aus Schokolade wäre, hätte man ihn längst eingeschmolzen.« Bea kicherte los.
»Das ist deutlich ein Weihnachtshäschen, schließlich trägt es einen Schneekristall zwischen den Pfötchen. Es scheint total glücklich zu sein, diesen Kristall ergattert zu haben. Schau mal, wie lieb das kleine Kerlchen lächelt. Ich nehme es mit. Das muss ich haben!«
»Lass uns doch zuerst den Laden ganz durchforsten«, schlug Bea vor.
Genau das stellt sich als Fehler heraus, denn als die Mädels zurückkommen, ist das Häschen weg.
Nun beginnt Monas fieberhafte Suche nach dieser außergewöhnlichen Winterdeko. Sie ahnt noch nicht, dass der süße himmelblaue Hase ihren adventlichen Alltag komplett durcheinanderwürfeln wird und der Schlüssel für ihre Zukunft ist.

Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich überzeugen. Anscheinend bin ich doch eher die Magisch-romantische-weihnachtsleserin. Ein einfacher Liebesroman reicht nicht. Die Geschichte ist romantisch, dramatisch und auch süss – aber sie war mir irgendwie doch ein bisschen zu langweilig. Was ich aber dem Autorenduo echt hoch anrechne ist, dass sie tatsächlich ganz normale Charaktere erschaffen haben. Menschen wie du und ich. Mona, Bea, Mats  sind Verkäufer. Und sie stellen auch klar, dass dies kein Berufszweig ist, mit dem man angeben kann, aber sich auch nicht schämen muss, oder sich als wertlos betiteln lassen sollte . Denn es gibt ein schlimmes Erlebnis wegen dieses nicht hochdotierten Jobs. Das fand ich wirklich sehr gut. Leider war es mir doch ein bisschen zu wenig Weihnachtszauber. Es zwar eine süsse Geschichte mit viel Freundschaft, Gemeinsamkeit und echt netten Menschen – aber es hat mir nicht gereicht.

Schreibstil: Den Stil empfand ich als angenehm. Ich hab nicht gemerkt, dass hier zwei Autorinnen schreiben. Es ist alles fließend und stimmig.

Figuren: Die Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr nett. Natürlich ist auch der „Bösewicht“ seiner Roller entsprechend gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Es fehlt mir ein bisschen die weihnachtliche Atmosphäre. Trotz Weihnachtsmarkt und Schmuck und Weihnachtsessen ist der Weihnachtsfunke nicht übergesprungen. Spannung ist eigentlich nicht gegeben. Ich fand es schon früh klar, wer das Häschen hat.

Originalität: Originell fand ich die Idee eines Weihnachtshäschens und wenn es so aussieht wie auf dem Cover, dann kann ich verstehen, dass Mona ihm nachjagte. Auch, die Berufe der Charaktere fand ich insofern originell, da ja meist in den Büchern alle irgendwie hochgestellte Berufe haben.

Fazit

Die Geschichte ist nett und ok – aber sie konnte mich leider nicht fangen und fesseln. Es ist kein weihnachtlicher Funken übergesprungen. Zwischendrin fand ich es eher etwas langatmig. Es gibt schöne Momente und auch schöne Romantik. Leider konnte es mich aber trotz allem nicht fesseln.

 

Hebesberger, Roland – The Backdoor Link 01 – Cyberella

Hebesberger, Roland – The Backdoor Link 01 – Cyberella – Rezensionsexemplar

Vielen Dank an Roland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

 

Autor: Hebesberger, Roland
Titel: Cyberella
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 12.2020
Seitenanzahl Printbuch: 208 Seiten
Genre: Techno-Thriller, Cyberkriminalität
Zeitraum: 27.11.20-05.12.20
Band einer Reihe: The Backdoor Link
ASIN: B08P54CC7T
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Hebesberger, Roland – Abzweigungen

Hebesberger, Roland – Ava Canary 01 – Red Bird

Klappentext

Eine Flucht aus der Heimat, vor der Vergangenheit, vor dem Schicksal.

Sarah Beck, eine verurteilte Hackerin, arbeitet seit fünfzehn Jahren unter genauer Beobachtung für die IT-Abteilung der Europol. Bis jetzt hat sie es geschafft, ihre wahre Identität zu verbergen. Als sie die Warnung bekommt, dass jemand nach ihr sucht, muss sie Kopf und Kragen riskieren, um ihr dunkles Geheimnis zu schützen. Sarah schreckt dafür vor nichts zurück, denn sollte sie scheitern, könnte das die komplette Cyberwelt auf den Kopf stellen.

Meine Meinung:

Ein Buch bei dem man sich sagt: Komm ich les es mal an und es nicht mehr beiseite legen möchte. Das ist dann auch der Moment in dem man echt den Alltag verflucht, der es einem nicht möglich macht mit dem Buch vor der Nase durch die Gegend zu laufen. Ihr meint ich übertreibe…auf keinen Fall. Das ist jetzt mein drittes Buch von Roland und die Begeisterung ist ungebrochen. Seine Bücher sind einfach klasse. Spannend und gut recherchiert. Ich kenn mich in der Cyberkriminalität so gut aus, wie jeder, der sich mit Computern beschäftigt – eher rudimentär. Aber kein Problem: Roland beschreibt diese Welt so lebhaft und verständlich, das man absolut nicht auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in diese Branche. Auch über die Vergangenheit von Sarah Beck erfahren wir erschütterndes. Massaker von Srebrenica und die Folgen an einem jungen Menschen. Flucht, Angst, Anerkennung, Hoffnung. Der Weg von Sarah war und ist steinig. Ich bin sehr gespannt wie sie ihn weiter beschreiten wird.

Schreibstil: Wieder schafft es Roland mit seinem Stil einen in das Geschehen hineinzuziehen. Flüssig und spannend.

Figuren: Fantastisch dargestellt. Jeder einzelne wird wirklich plastisch. Man sieht vor seinen geistigen Augen wie sie agieren.

Atmosphäre und Spannung: Unerträglich: Spannung ist von den ersten Worten her schon gewesen. Und sie zieht sich durch das ganze Buch. Auch die Betroffenheit über Sarahs Geschichte ist sehr intensiv. Sehr bewegend und fesselnd. Man will einfach nur wissen was passiert.

Fazit:

Ein wahrer Pageturner. Eins der Bücher, das man aufschlägt um es am liebsten einfach durchzulesen. Spannend und berührend. Man fiebert mit Sarah jede Minute mit. Sei es über ihre Vergangenheit, ihre Flucht oder die Zukunft die noch vor ihr liegt. Man braucht keine Angst zu haben, dass die Computertechnik einen überrollt – Alles ist wunderbar verständlich und erklärend beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung.

5 von 5

Weihnachtsbücher

 

Ich liebe es zur Weihnachtszeit passende Bücher zu lesen. Dabei können sie gruselig, mörderisch, romantisch, süss, magisch und, und, und sein – aber weihnachtlich. Deswegen dachte ich, ich stelle euch paar Bücher vor, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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Karolina Halbach – Das Weihnachtspferd das gehört zu meinen Favoriten. Die Geschichte war so rührend und toll. So Charles Dickens mässig.

1860, unweit von London. Die zwölfjährige Waise Agnes ist auf der Flucht. Sie hatte genug von der Gewalt, die ihr im Waisenhaus widerfahren ist. Doch ihre Flucht wurde bemerkt, und die Verfolger sind nicht weit. In seiner Not sieht das Mädchen keinen anderen Ausweg, als das Moor vor den Toren Londons zu durchqueren – ein gefährliches Unterfangen. Schon glaubt Agnes, das Moor würde sie verschlingen, da geschieht das Unglaubliche: Aus dem Nichts erscheint ein weiß schimmerndes Pferd. Kann es ihre Rettung sein? Und dann ist da auch noch Agnes╚ kleiner Bruder, der nicht aus dem Waisenhaus fliehen konnte und den sie unbedingt befreien will –

 

Burger, Christin; Helck, Miriam – Zwei Herzen und ein Weihnachtswunder – Folge 1-3

Eine ganz nette Story – Für zwischendurch ist es eine süsse Liebesgeschichte mit einem Weihnachtsmuffel

Der Duft von Spekulatius und Glühwein liegt in der Luft. Aus allen Fenstern funkelt stimmungsvolle Festbeleuchtung. Kinder drücken sich an hübsch geschmückten Schaufenstern ihre Nasen platt. Es ist Weihnachten – für Nika die schönste Zeit des Jahres.

Hektische Menschen, Geschenkestress, überfüllte Geschäfte und Innenstädte. Es ist Weihnachten – für Lukas die schlimmste Zeit des Jahres.

Durch einen verrückten Zufall und einen noch verrückteren Plan landen beide erst in einem geklauten Porsche und müssen von nun an die Adventszeit zusammen verbringen. Kein Wunder, dass sich der der Weihnachtsmuffel und die Weihnachtsliebhaberin kräftig auf die Nerven gehen. Vor allem Nika leidet darunter, dass ihr die Vorfreude aufs Fest von Lukas verdorben wird. Oder erwartet die beiden doch noch ein kleines Weihnachtswunder?

Anne Perry – CHRISTMAS 9 – Die Weihnachtsleiche Hierzu gibt es eine ganze Reihe – Sie sind meines Wissens unabhängig voneinander zu lesen. Ich fand es ganz nett.

Ein mysteriöser Mord am Weihnachtsabend

Joshua Fielding, der berühmte Londoner Schauspieler, ist mit seinem Ensemble über Weihnachten auf dem Landgut von Charles Netheridge eingeladen. Dieser ist bereit, Joshuas neue Theaterproduktion zu finanzieren, wenn die Schauspieltruppe ein Amateurdrama seiner Tochter Alice aufführt. Während der Proben taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der Bram Stokers Dracula, auf dem das Drama basiert, erstaunlich gut kennt. Dann passiert ein Mord.

 

Ralf Günther – Das Weihnachtsmarktwunder auch schön weihnachtlich. Fand ich ganz okay.

Damals, als noch richtig Weihnachten war …

Ein kleines, verschneites Dorf im Erzgebirge zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der 15-jährige Martin freut sich in diesem Jahr besonders auf das bevorstehende Weihnachtsfest: Er darf zum ersten Mal mit nach Dresden fahren, wo ein Händler das kunstvoll geschnitzte Holzspielzeug der Familie auf dem sagenhaften Striezelmarkt verkauft.

Doch der Händler erreicht das entlegene Dorf in diesem Jahr nicht, und Martins Vater liegt krank darnieder. Eine Katastrophe für die Familie: Nur auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt kann die Arbeit eines ganzen Jahres Käufer finden. Da fasst Martin einen mutigen Entschluss: Er macht sich mit voll beladenem Schlitten alleine auf den Weg nach Dresden …

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen Ein sehr schönes Märchen. Abenteuerlich und spannend. Mal was anderes.

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht.
Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …

Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes.

Inden, Charlotte – Elfenschwestern Habe ich von Corly empfohlen bekommen. Schön magisch und romantisch.

Sie sind Schwestern und könnten unterschiedlicher kaum sein: die Halbelfen Tigerlilly und Wild Rose. Dennoch haben sie einander sehr gern. Ihre Schwesterliebe wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als ihr kleiner Bruder eines nachts entführt wird. Um ihn zu retten, soll Tigerlilly dem Elf Alistar ihre Liebe versprechen. Dabei hat sie ihr Herz längst an einen Menschenjungen verloren und sie weiß auch, dass Wild Rose Alistar begehrt.

 

 

Hodgson Burnett, Frances – Sara, die kleine Prinzessin Auch sehr rührend und für Fans von Dickens und Co. Wirklich eine sehr schöne Geschichte

In einem Londoner Internat wird Sara als Tochter eines reichen Vaters, der in Indien lebt, wie eine kleine Prinzessin behandelt. Als ihr Vater stirbt und sie überraschend als bettelarme Waise zurücklässt, zeigt die Leiterin des Internats ihr wahres Gesicht und lässt sie als Dienstmädchen hart arbeiten. Ihr Leben ist trostlos, doch dann zieht ein Herr aus Indien in das Nachbarhaus und es geschehen aufregende Dinge.

 

 

 

Raymond A. Scofield – Das Weihnachtswunder von Old Nichol Auch magisch angehaucht. Sehr spassig und rührend.

Was ist das Weihnachtsglück?

Die Geschwister Anna und Benjamin sind vor einer Hungersnot aus Irland nach London geflüchtet. Im düstersten Winkel der Stadt geraten die Kinder in die Fänge des zwielichtigen Apothekers Fox und bald auch – unschuldig – in die Mühlen einer gnadenlosen Justiz. Kurz vor Heiligabend scheint alles Glück sie verlassen zu haben. Nur einer kann sie retten – aber der ist sehr klein und die Widrigkeiten sind ungeheuer groß…

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte aus dem London von Oliver Twist – vom Autor des Bestsellers „Der große Lord“.

Gilmore, Ashley – Princess in love 09 – Sandy Claus – Santas Tochter Die Reihe ist wirklich eher für zwischendurch – hab nicht alle gelesen, aber von denen hat mir dieses am besten gefallen. Schön romantisch

Sandy Claus, die Tochter vom Weihnachtsmann, hat ihr bisheriges Leben am Nordpol verbracht, wo sie zwar wertvolle Beiträge geleistet, sich jedoch auch immer gewünscht hat, einmal etwas anderes zu sehen als immer nur Schnee. Sich mit richtigen Menschen zu unterhalten, statt immer nur mit den Elfen. Und ihr Wunsch nach Abenteuern wächst von Tag zu Tag ein bisschen mehr – bis ein kleines Unglück geschieht und Santa Claus jemanden sucht, der nach Boston geht, um dort eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Natürlich ist Sandy die Erste, die sich freiwillig meldet. Aber ist die Welt außerhalb des Nordpols wirklich so wie in ihren Träumen?

 

Leino, Marko – Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte Auch sehr rührend und wunderschön.

Die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann
Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze

Dorf

sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen.

Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder …

 

Matt Haig – Ein Junge namens Weihnacht- Reihe Ich hab bisher nur den 1. Teil gelesen und fand ihn echt süss. Die anderen liegen aber schon da.

Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns – vom Bestsellerautoren Matt Haig

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Berlekamp, André – Bethany – Reihe Sehr schöne Geschichte. Ich hoffe auf noch einen Band – aber hab noch nichts gehört. Magisch, Weihnachtlich, Romantisch.

Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten

Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten

Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.

Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel Da brauch ich nicht viel sagen – ist wirklich wie der Film.

Aschenbrödel kann nur davon träumen, auf dem königlichen Ball zu tanzen. Von früh bis spät muss sie für die Stiefmutter arbeiten. Da schenkt ihr ein Knecht drei verzauberte Nüsse, in denen die schönsten Gewänder stecken. Prachtvoll gekleidet reitet Aschenbrödel zum Schloss und gewinnt das Herz des Prinzen. Doch liebt er sie auch, wie sie wirklich ist?

Eine wahrhaft bezaubernde Nacherzählung des beliebten Märchenfilms

 

Berger, Ruth – Eisweihnacht Eine Wundergeschichte ach ja, die war auch sehr schön, und auch ein bisschen romantisch

Wenn aus Wünschen Wunder werden …
Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

 

Labord, Lilly – Weihnachten mit Werwolf … und 2 Lamas Die war herrlich skurril und sympathisch. Hab ich sehr genossen

Mary Gaspard, genannt Molly, hat gerade eben 120 Teeswater-Schafe geerbt und ist kurz vor Weihnachten in den kleinen englischen Ort Little Hamperton gezogen.
Die vermeintliche Idylle erweist sich jedoch als trügerisch, denn die Einheimischen sind sicher, dass ein Werwolf umgeht. Da ist es beruhigend, dass Mollys neuer Nachbar, Lennard McLaughlin, häufig vorbeikommt, um nach ihr zu sehen.
Während in Little Hamperton fleißig für den Weihnachtsbazar der biologischen Erzeugergemeinschaft gestrickt und gebacken wird, vermisst Molly plötzlich eins ihrer Schafe.
Entnervt beschließt sie, zwei Hüte-Lamas zu kaufen.
Und als sie mit den beiden nach Little Hamperton zurückkehrt, ist plötzlich alles ganz anders.
Besonders ihr Nachbar Lennard.
Er scheint sie zu meiden, wo es nur geht.
Als sie dann eines morgens Kratzer von mächtigen Krallen an ihrem Fensterladen findet, wird es höchste Zeit, herauszufinden, was in Little Hamperton eigentlich vorgeht!

Jehanzeb, Sameena – Winterhof ist eher ein düsteres Märchen – also vielleicht nicht für jüngere Kinder geeignet – aber ich fand es sehr gut.

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Von klein auf liebt Kora den Schnee und den Winter. Seine eisige Umarmung gibt ihrem kranken Herzen das Gefühl, im richtigen Takt zu schlagen. Je älter Kora wird, desto weniger Schnee gibt es in ihrem Leben. Die Welt wird wärmer, die Umweltkatastrophen verheerender und schon bald muss Kora den Winter suchen. Schließlich findet sie ihn in einem kleinen Dorf, in dem der Legende nach die Schneekönigin wohnt. Als sie tatsächlich auf diese trifft, stellt die Königin des Winters sie vor eine Entscheidung, bei der Kora nur verlieren kann – ganz gleich, welche Wahl sie trifft.

Simon, Lars – Gustafssons Jul – Eine schwedische Weihnachtsgeschichte Ist ok. Für zwischendurch kann man diese Familienzusammenkunft mal geniessen.

»God Jul« im tief verschneiten Schweden

Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen ? das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt … Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.

Slater, Ivo – Mörderischer Advent – Ein weihnachtlicher Kurzthriller Fand ich ziemlich gut. Eher bisschen sarkastisch.

Die ehemalige Polizistin Jona hasst Weihnachten, seit ihr
Exmann sie vor sieben Jahren an den Feiertagen verließ und
ihre Tochter mitnahm. Dass ihr letzter Fall der sogenannte
Adventsmörder war, unterstützt ihre Aversion nur noch mehr.

Für Christian ist die Weihnachtszeit heilig. Allerdings neigen
seine »Adventsgäste« dazu, sein Haus nicht mehr zu verlassen.
Unfreiwillig.

 

Lautenschläger, Angela – Mein zauberhafter Weihnachtsladen Eine wunderschöne Geschichte. Hat mir wirklich richtig gut gefallen.

Der zauberhafte Weihnachtsladen –
ein geheimnisvoller Ort

Pleite, arbeitslos und von ihrem Freund verlassen erfährt Nele Hansen, dass sie eine ungewöhnliche Erbschaft gemacht hat. Aber kann sie überhaupt ein Antiquitätengeschäft führen? Als sie den funkelnden Laden das erste Mal betritt, ahnt Nele nicht, dass der verstorbene Inhaber Hermann Habenicht viel größere Pläne mit ihr hat.
Eine warmherzige, humorvolle Geschichte für dunkle Winterabende.

 

Britta Wisniewski – Weihnachten im Herzen Auch sehr rührende Kurzgeschichten.

Wenn
„Der Weg zurück nach Weihnachten“
über
„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“
zu
„Weihnachten im Herzen“
wird, ist im Inneren eines Menschen eine Menge geschehen!
Mit diesem Buch lade ich Dich, lieber Leser, ein, mit mir auf die Reise zu gehen und ich habe den Wunsch, dass auch Du wieder Dein Herz für Weihnachten entdeckst!
Diese 3 weihnachtlichen Kurzgeschichten sind die perfekte Einstimmung auf Weihnachten!
Zum Vor- und selbst lesen geeignet!

Laufhütte, Andreas – Ihr Kinderlein kommet Das ist dann eher für Weihnachtsmuffel. Sehr makaber und eher für Horrorfans. Aber sehr gut geschrieben.

Ist neu aufgelegt und 2 weitere Geschichten beigefügt worden.

Was passiert, wenn kurz vor Weihnachten die Toten nicht mehr singen?
Was hat es für Folgen, wenn man den Weihnachtsmann heimlich beobachtet?
Was erwartet uns zum heiligen Fest, wenn es keine Kinder mehr gibt?

Diese und weitere Fragen werden in 5 Kurzgeschichten behandelt, die alles andere als besinnlich sind. Horror hat so unendlich viele Facetten, wie uns Andreas Laufhütte in dieser Anthologie ausdrucksstark beweist.

 

Finch, Paul – Das Gespenst von Killingly Hall: und andere weihnachtliche Schauergeschichten Sehr gute Geschichten dabei. Hat mir viel Spass gemacht.

Weihnachten – die besinnlichste und friedvollste Zeit des Jahres. Doch was, wenn auf einmal ein Gespenst an Ihrer Festtagstafel sitzt? Wenn die Weihnachtsdekoration plötzlich zum Leben erwacht? Eine Hexe den Glühwein vergiftet? Oder eine Horde toter Schwertkämpfer an Ihrem Christbaum vorbeimarschiert? Dann wundern Sie sich nicht! Denn dieses Jahr wünscht Ihnen Paul Finch mit fünf festlichen Gruselgeschichten: Creepy Christmas!

 

 

 

Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald  Sehr schöne Geschichte. Was ist das wichtigste? Familie. Eine besondere Zeitreise.

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

 

Seitz, Johannes – Sternenspringer 1 – Die Universalschmiede

Seitz, Johannes – Sternenspringer 1 – Die Universalschmiede

Autor: Seitz, Johannes
Titel: Die Universalschmiede
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2020
Seitenanzahl Printbuch: 269 Seiten
Genre: SciFi, Fantasy
Zeitraum: 06.10.20-21.10.20
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B08BNGCZFX
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Johannes für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

In der Fabula-Galaxie, wo moderne Technik selbstverständlich und Magie zum Alltag gehört, begibt sich der einfallsreiche Geheimagent John Rasbury auf eine abenteuerliche Reise, um eine mysteriöse Technologie zu bergen. Begleitet von seinem alten Kampfgefährten, dem Werwolf Arnulf, durchquert er auf seiner Reise zum abgeschiedenen Perlmond das Atlantische Imperium und dringt in die rechtsfreien Weiten des Niemandslands ein. Auf ihrem abenteuerlichen Weg bewältigen die Freunde gefährliche Dimensionssprünge und treffen auf hinterlistige Füchse, Cyborg-Piraten und gottgleiche Wesen.

Meine Meinung

Das ist mal ein Genre, das ich sowieso die ganze Zeit lesen wollte – weswegen es mir auch nicht schwer fiel das Reziexemplar dankend anzunehmen. So ist man doch ein bisschen gezwungen mal über sein Genre hinwegzublicken und sich für neues zu öffnen. Dieses Buch ist perfekt dafür. Es ist nicht zu dick, so fühlt man sich nicht abgeschreckt. Und vorallem für mich noch wichtig – es ist nicht voll mit irgendwelchen Fachausdrücken, die ich in einen SciFi erwarten würde. Es ist also vollkommen verständlich für jeden, der sich in dem Genre nicht auskennt. Auch für jugendliche Leser sehr gut geeignet, da es auch viel Spannung und Action gibt. John erlebt mit seinem Team wirklich so einiges. Viel spannende Abenteuer, aber nicht zu actionlastig. Sehr angenehm. Ich finde es auch interessant, dass Johannes hier viele uns bekannte Fabelwesen eingeflochten hat. Das dann der Fantasyteil ist. Das macht es auch leichter sich vorzustellen wie die Charaktere denn aussehen. Und selbst der griesgrämige Werwolf ist einem echt sympathisch. Ein wirklich gelungenes Buch auch für nicht SciFi Fans, die sich doch mal aus ihrer Komfortzone herauswagen wollen.

Schreibstil: Ein angenehmer Schreibstil lässt einen wirklich locker alles verstehen.

Figuren: Sehr sympathische Figuren und auch paar witzige Kreaturen dabei. Ich mochte ja sehr gerne den kleinen Roboter…so witzig.

„Hallo, freut mich … Gsch!“, sagte Kenaz.
„Lassen sich vom Rauschen nicht stören. Ich hab sein Sprachmodul gefixt, da er immer zu viel quasselte. Jetzt unterbricht ihn ein Programm, falls er einen unnötigen Wortschwall absondern will.🤣🤣

Atmosphäre und Spannung: Eine spannungsgeladene Atmosphäre, da sie um Johns Leben fliegen. Sie haben wenig Zeit um ihn zu retten. Das macht es auch spannend. Denn es kommen einfach zuviel Dinge dazwischen und seine Uhr tickt.

Originalität: Originell wird es dadurch, dass Johannes hier Fabelwesen mit verwendet hat. Man findet Vampire, Werwölfe, Zyklopen, Feen. Also ein bunter Haufen.

Fazit: Ein SciFi-Fantasy Buch, das auch für nicht SciFi Fans gut verständlich ist. Es ist spannend und macht auch viel Spass zu folgen. Auf jeden Fall auch für Jugendliche gut geeignet. Es ist viel Abenteuer und Spannung enthalten. Man muss keine Bedenken haben, dass zuviel technisches Kauderwelsch einen hier erwartet. Es ist alles sehr gut und einfach beschrieben. Man kommt also sehr gut mit und kann sich voll und ganz den fähigen Händen der Kapitänin Alexandra Tidus überlassen, die einen durchs All und Schwarze Löcher führt. Es gibt einen Cliffhanger, der einen auf den 2. Teil freuen lässt.

Hill, Joe – Blind

Früher oder später holen die Toten dich ..

Hill, Joe – Blind

Autor: Hill, Joe
Titel: Blind
Verlag: Heyne
Übersetzung: Wolfgang Müller
Erscheinungsdatum: 1. September 2008
Seitenanzahl Printbuch: 432 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 29.10.20-10.11.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-3453565128
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Früher oder später holen die Toten dich …

Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den
Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Das phänomenale Romandebüt von Stephen Kings ältestem Sohn über einen rachsüchtigen Geist.

Meine Meinung:

Judas Coyne ist ein alternder Rockstar, der seine Frauen, junge Frauen immer nach den Bundesstaaten aus denen sie kommen, nennt. Im Moment ist er mit Georgia zusammen, die eigentlich Marybeth heisst. Seine Musikrichtung ist Heavy Metall und er hat auch kuriose Gegenstände in seinem Besitz. Totenschädel und ähnliches. Deswegen ist es auch nicht sonderbar, dass ihm das Angebot per Email ins Postfach flattert einen Geist zu kaufen. Erst hält er es ja für einen besonderen Gag. Mit dem Erwerb des Anzugs des verstorbenen geht der Geist in seinen Besitz über. Aber der Geist will nicht sein bestes. Er will töten. Am besten alle, die Jude irgendwie helfen. Sein Assistent, seine Freundin und mehr. Bisschen zu kurz kommt mir das mit den Hunden, die sind nämlich besonders wichtig für Judes Überleben. Das hätte man noch bisschen ausarbeiten können. Ansonsten ist das ein wirklich spannendes Buch. Der Grund warum es der Geist auf Jude abgesehen hat ist unschön – nicht ganz ausgereift vielleicht. Aber das tut der Spannung absolut keinen Abbruch.

Wie sein Vater schafft es auch Joe Hill abzuschweifen. Aber im Gegensatz zu King ist es für die Geschichte meist förderlich. Er bleibt wirklich bei seinen Protagonisten und vertieft so das Verhältnis des Lesers zu den Charakteren. Er schweift ab, aber nicht so lange und langweilig wie sein Vater. Und er nimmt dadurch auch nicht die Spannung aus der Geschichte. Ich hatte kein einziges Mal das Bedürfnis das Buch jetzt bei Seite zu legen, weil es langweilig wurde. Im Gegenteil die gesamten Seiten schafft es Hill hier die Spannung hoch zu halten.

Sehr sympathisch fand ich dann auch die Danksagung. Er bedankt sich bei seinem Übersetzer und auch beim Heyne Verlag. Fand ich sehr nett.

Schreibstil: Der Stil ist richtig schön locker und flüssig – fast hört man die Musik darin 😉

Figuren: Durch das Abschweifen in die Leben der jeweiligen Charaktere bekommt man ein intensives Gefühl für die Personen.

Atmosphäre und Spannung: Joe Hill schafft es tatsächlich das Buch komplett über mit einer dichten Atmosphäre und dadurch auch einem hohen Spannungsbogen zu versehen.

Fazit: Ein grandioses Debut. Leider scheint es bei den anderen Büchern bisschen abzuflauen. Aber dieses hier fand ich sehr gelungen und spannend. Es ist auch brutal, es fliesst viel Blut. Und es wird auch viel mit Gedankenkontrolle gespielt. Hypnose und die Schattenseiten davon. Joe Hill hat hier auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch über einen sehr bösen Menschen und dessen noch böseren Geist geschaffen. Bis zur letzten Seite spannend.