Fuchs, Salome – Nimmerlands Fluch

Autor: Fuchs, Salome
Titel: Nimmerlands Fluch
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 244 Seiten
Genre: Märchen, Märchenadaption, Fantasy
Zeitraum 04.04.19-14.04.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B075WNZL9B

Klappentext

Was wäre, wenn alles, was du in deiner Kindheit über Peter Pan gehört hast, eine einzige Lüge ist? Peter Pans Macht knechtet nicht nur Nimmerland, auch in die Menschenwelt gelangt er immer wieder, um sich dort von Kinderseelen zu ernähren. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Albtraum: Fay. Doch die kann nicht glauben, dass sie es sein soll, die Pan besiegen wird. Und hinter jeder Ecke scheint ein Geheimnis zu lauern, das darauf wartet, seine spitzen Krallen tief in das Fleisch der ahnungslosen Opfer zu schlagen.

Meine Meinung

Ich mochte dieses Buch. Aber ich muss auf jeden Fall sagen – es ist kein Kinderbuch. FSK wenigstens 14. Denn manchmal ist es ziemlich brutal und blutig. Das ist definitiv nicht Peter Pan wie wir ihn kennen. Wir bewegen und durch ein feindliches Nimmerland. Hexen, Bäume, hinterlistige Feen. Aber auch viel Helfer – Indianer, Meerfrauen, Schatten. Es ist auf jeden Fall ein sehr abenteuerliches Buch und sehr kurzweilig.

Schreibstil:

Der Schreibstil war sehr besonders. Ich habe mich oft gewundert. Es gab diese brutalen und blutigen Szenen. Und gleich danach verfiel die Autorin in einen sehr jugendgerechten Stil. Es kam einen dann vor wie ein Jugendbuch. Als wenn verschiedene Personen geschrieben hätten. Ich denke ein kleiner Hinweis aus dem Nachwort erklärt es vielleicht. Salome war früher Legastenikerin. Erst im erwachsenenalter hat sie lesen und schreiben gelernt. Wie wurde es ausgedrückt? Da sie nicht wie andere Kinder lesen und schreiben konnte hat sie nie die wirklich fantastische Welt der Geschichten kennen lernden dürfen. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum der Stil oft so schwankte. Es ist nicht schlimm – manchmal stolperte ich drüber, aber nicht wirklich schwerwiegend.

Figuren:

Bei den Figuren hätte ich mir manchmal bisschen mehr Tiefe erhofft. Ich bin mit Fay und Nahuel nicht ganz so warm geworden, obwohl ich mit ihnen gefiebert habe und auch die sanft erblühende Verliebtheit süss fand. Natürlich ist viel auch den wenigen Seiten geschuldet. Die beiden Kinder erleben viel – da geht viel an den Erzählungen der Erlebnisse drauf. Ich mochte trotzdem alle netten Figuren sehr gerne.

Atmosphäre und Spannung

Davon gab es wirklich ziemlich viel. Fay muss viele Abenteuer und Rätsel erleben. Oft sehr lebensgefährlich. Da kann man kaum aufatmen, da sie von einer Aufgabe zur nächsten stolpert. Das gefiel mir sehr gut.

Originalität

Ich finde die Idee einen bösen Peter Pan zu erschaffen wirklich mal was anderes. Auch die Idee, wie er denn überhaupt böse wurde hat mir gut gefallen.

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr gelungen und spannend. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und Märchenfans kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Charaktere

Wendy – sie ist hier eine der Bösen und tötet ihre Eltern um den Dämon Peter Pan zu befreien.

Fay – sie ist die Tochter von Hook und Gloria – um sie vor Pan zu schützen mussten ihre Eltern sie in die Menschenwelt schicken. Dort ist sie im Heim und bei Pflegeeltern gelandet. Denn eine Prophezeiung sagt, sie sei die Auserwählte, die Pan töten kann.

Olaf und Mona – sie sind die Pflegeeltern von Fay und sehr streng. Sie schicken die Kinder immer in den dunklen Keller, wenn sie etwas nicht angemessenes getan haben – auch bei schlechten Noten – Nur Nebencharakter

John – er ist Fays Pflegebruder. Sie leiden beide unter dem Joch der Pflegeeltern. Wobei John oft von Fay geschützt wird, in dem sie die Strafe auf sich nimmt – er ist aber nur ein schwacher Nebencharakter.

Hook – James Hook – er ist hier der nette, der seine grosse Liebe geheiratet hat und mit ihr Fay erwartet.

Gloria – ehemals Glöckchen – da sie sich in einen Menschen verliebt hat, wurde sie bestraft und ihr die Flügel abgeschnitten – so wurde sie zu einem Menschen und sterblich. Aber sie hat ihre grosse Liebe – Hook. Allerdings leidet sie sehr stark darunter, dass sie Fay weggeben mussten

Tallulah – sie ist eine weisse Indianerin, die sowohl Hook und Gloria und später auch Fay viel hilft

Nahuel – er ist ein Indianerjunge in Fays Alter. Ein bisschen haben sich die beiden ineinander verguckt. Er ist bei Fays Abenteuer dabei und auch er setzt sehr oft sein Leben aufs Spiel.

Krokodilhexe – Sie fordert für ihre Hilfe einen grossen Preis. Aber sie gibt Fay alle notwendigen Worte für die Lösung ihrer Aufgabe mit auf den Weg.

Aurora – Sie ist die Sternenfee und Schwester von Wendy. Sie begibt sich ins Schattenreich um den wichtigen Kompass für Fay zu holen – denn nur so wird sie den Weg nach Nimmerland finden.

Miranda – die Meerfrau, die Fay rettet, als Pan sie ins Wasser wirft. Sie gehört zu den Guten und hilft öfter.

Peter Pan – er ist ein Dämon, der Kinder tötet. Er ernährt sich von ihnen.

Schatten Peter – der gute abgespaltete Teil von Peter Pan.

Evangeline – die Oberfee – sie verrät Fay um ihr Volk zu schützen.

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Ross, Christopher – Sunrise Africa 02 – Die Nacht der Jäger

Autor: Ross, Christopher
Titel: Die Nacht der Jäger
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum: 17. März 2017
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 14.01.19 – 18.01.19
Band einer Reihe: Sunrise Africa
ISBN/ASIN: 978-3764170714
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Melissa ist überglücklich, als sie einen der heißbegehrten Jobs in der Lodge in Afrika angeboten bekommt und den Massai Sonyanga endlich wiedersehen kann. Zurück in Tansania stellt sie allerdings entsetzt fest, dass die Massai aus ihrem Dorf vertrieben wurden. Auf dem Gelände soll eine Löwenzucht für die Gatterjagd eingerichtet werden: Zahme und teilweise sedierte Löwen sollen Großwildjägern zum Abschuss angeboten werden. Als Wilderer auch noch eine Elefantenkuh erlegen und ihr Elefantenbaby auf die Tierstation kommt, kann Melissa nicht länger tatenlos zuschauen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Regierung mit den Wilderern unter einer Decke steckt. Hat Melissa trotzdem eine Chance, etwas gegen die Großwildjagd auszurichten?

Meine Meinung

Dieser Teil hat mir sogar noch ein bisschen besser gefallen als der erste. Ich hab natürlich schon von den tollen Grosswildjägern gehört, die viel Geld bezahlen um Tiere zu erschiessen. Auch in diesem Roman wird auf diesen Zahnarzt eingegangen, der vor Jahren mit seiner Jagdtrophäe geprahlt hatte. Aber Gatterjagden habe ich bis jetzt noch nicht gehört. Löwen werden dafür sediert und dann aus sicherem Abstand erschossen. Es werden sogar Löwen extra dafür gezüchtet. Offiziell sind es nur kranke und gefährliche Tiere, die dort gejagt werden.

Das Buch ist etwas intensiver und lockerer, als der erste Band. Natürlich kennt man die meisten Leute auch schon und es ist ein einfacher Einstieg. Aber ich hatte auch so das Gefühl, dass der Autor sich mehr mit seinem Figuren identifizierte. Die Charaktere hatten mehr Tiefe. Wieder erfährt man viel von Afrika und all umgreifende Korruption.

Man sollte den ersten Band vorher schon gelesen haben. Einfach um schneller in diesen eintauchen zu können. Es gibt auch schöne und spannende Erlebnisse, die geschildert werden. Man bekommt fast Lust einen Flug zu buchen.

Schreibstil

Man konnte gut eintauchen und sich leiten lassen

Figuren:

Melissa wurde dieses mal wesentlich intensiver beschienen. Sie wurde lockerer und man konnte schneller warm mit ihr werden. Die meisten anderen Charaktere bleiben noch immer bisschen blass und hatten teilweise eher eine Nebenrolle. Das es ja um diese Gatterjagd ging, wurde der reiche Amerikaner natürlich auch sehr intensiv beschrieben. Der Autor schafft es wirklich eine Antipathie ihm gegenüber aufzubauen. Am liebsten würde man ihn in ein Löwengehege stossen, aber natürlich mit unsedierte Löwen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist schon sehr gespannt, da man einfach nicht nachvollziehen kann, wie Menschen Spass an einer Jagd ohne Nahrungssinn haben kann. Einfach ein Tier erschiessen, weil man Geld hat. Spannend ist es auch, da es einen Asiaten geben soll, der Schmuggel fördert. Man fragt sich, wer ist es und wer steckt noch dahinter. Geld regiert einfach die Welt. Dem Geld unterstellen einfach zu viele ihr Gewissen. Meiner Meinung nach die Botschaft in diesem Buch.

Fazit

Wie schon der erste Teil ein recht angenehmes Buch. Man sollte aber den ersten Teil lesen, bevor man zu diesem greift. Es fällt leichter einzutauchen. Dieser Teil hat mir etwas besser gefallen, da der Schreibstil und die Charaktere etwas lockerer waren. Durch das Thema der Jagd auf Wildtiere ein aufregendes Buch. Man darf zwar keine hochtrabende Literatur erwarten – aber für Zwischendurch schon geeignet.

 

Groth, Katharina; Schiesel, Juliane – Apokalyptische Weihnachten

Autor: Groth, Katharina; Schiesel, Juliane
Titel: Apokalyptische Weihnachten
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 23.12.2015
Seitenanzahl Printbuch: 66 Seiten (Rest ist Leseprobe)
Genre: Anthologie, Horror, Weihnachten
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 11.12.18-12.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B019ZTYFQ6
Bereits gelesene Bücher der Autoren:

Klappentext

Weihnachten kann schön sein, lustig, spannend, aufregend und für manch einen auch traurig. Doch war es jemals apokalyptisch?
In unserem endzeitlichen Menü erwarten euch 12 apokalyptische Weihnachtsgeschichten, die es mit nicht mehr als 650 Worten schaffen zu schocken, zum Schmunzeln zu bringen oder vielleicht auch glücklich zu machen. Jede überbringt auf ihre ganz eigene Art den weihnachtlichen Gedanken.

Aber eines haben sie alle gemeinsam: „Apokalypse“ und „Weihnachten“ trennt oft nur ein schmaler Grat

Meine Meinung

Ich bin wirklich kein Fan von Kurzgeschichten-Sammelbänden. Kurzgeschichten als Novelle mag ich ganz gerne. Auch hier muss ich sagen, dass ich bei wenigen Seiten mehr wahrscheinlich dann abgebrochen hätte. Das hat aber nichts mit dem Buch zu tun. Es war gut gestaltet und die Rezepte echt witzig präsentiert. Die waren das Highlight. Auch die Geschichten waren gut erzählt. Aber diese haben für mich immer einen Charakter von einer Leseprobe. Es waren aber wirklich gute Geschichten und spannende Passagen.

Schreibstil

Was ein Vorteil von solchen Anthologien sind – man lernt die verschiedenen Autoren und die Stile kennen. Hier kann ich sagen, beide Autorinnen haben einen schönen angenehmen Stil.

Atmosphäre und Spannung

Witzig bis Spannend war alles vertreten. Es gab auch paar Geschichten, die recht blutig waren. Auch wurde die Atmosphäre wirklich gut dargestellt, was bei Kurzgeschichten ja wirklich schwer ist.

Originalität

Auf jeden Fall bei den Rezepten. Die fand ich wirklich ganz toll angeboten.

Fazit

Für Fans von Anthologien/Kurzgeschichten auf jeden Fall empfehlenswert. Aber bitte auch Genrefan, sonst wird das nichts. Die Geschichten waren spannend und interessant. Ich mag Kurzgeschichten einfach nicht, da sie für mich oft immer nur einen Leseproben Charakter vermitteln und mir dann einfach doch der Rest fehlt.

Chestnut, Samy – Eine weihnachtliche (Werwolf) Geschichte

Autor: Chestnut, Samy
Titel: Eine weihnachtliche (Werwolf) Geschichte
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: 2018
Seitenanzahl Printbuch:30 Seiten
Genre: Fantasy, Weihnachten, Kurzgeschichte
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 08.12.18-09.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0779RTZYS
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Debut? Über die Autorin ist nicht wirklich was im Netz zu finden

Klappentext

Vollmond. Weihnachten. Und ein Werwolf auf wichtiger Mission…

Meine Zusammenfassung

Der Werwolf (hat keinen Namen) geniesst gerade seine Freiheit, als er gestoppt wurde. Er trifft mitten im Wald den gestrandeten Weihnachtsmann. Er hat einen technischen Defekt seines Schlittens. Er verwandelt den Werwolf zurück in einen Menschen und bittet ihn um Hilfe. Er benötigt ein Geschenk, Kerzen und Kekse, die für jemanden anderen gebacken wurden. Rudolph soll ihm dabei helfen. Missmutig schliessen die beiden sich zusammen um die Gegenstände zu holen. Dabei treffen sie auf ein kleines Mädchen, das ihnen gewünschtes frei ohne Vorurteile übergibt. Kann der Weihnachtsmann mit der gewonnen Magie seinen Schlitten zum laufen bringen und die Geschenke noch rechtzeitig zustellen?

Meine Meinung

Eine amüsante kurze humorvolle Geschichte. Ich musste wirklich einige Male schmunzeln und fand das Gespann Werwolf und Rudolph sehr amüsant. Nur das Ende, das hat mir so gar nicht gefallen. Das hat irgendwie nicht so gepasst. War nicht rund und befriedigend. Es fehlt mir irgend eine Pointe oder ein Fazit. Ansonsten fand ich es wirklich amüsant.

Schreibstil

Sehr angenehm und locker. Man konnte gut folgen und sich schnell einlesen.

Figuren:

Die Figuren sind wirklich gut gelungen. Rudolph ist eher der sarkastische Part und das fand ich sehr amüsant. Der Werwolf ist ebenfalls sarkastisch – also die beiden ergänzen sich hervorragend.

Atmosphäre

Ich fand die Atmosphäre recht locker und amüsant.

Originalität

Die Kombination einen Werwolf in eine weihnachtliche Novelle zu packen und ihn mit Rudolph in Häuser einbrechen zu lassen finde ich schon sehr originell.

Fazit

Eine sehr amüsante Geschichte, die wirklich Spass gemacht hat. Nur das Ende ist leider nicht gelungen. Da fehlt mir eine passende Abrundung.

Zitate

Die ganzen zweibeinigen Steaks in der Stadt, enden dann schnell als Mitternachtssnack.

Das Gute am Werwolfdasein sind die scharfen Ohren, die scharfe Nase und scharfen Augen mit Nachtsichtfunktion

Charaktere

Werwolf – Er ist hier Namenlos. Er kann ja nichts dafür, dass der Vollmond dieses man direkt auf Weihnachten fällt und er bei seinem Ausflug im Wald auf den Weihnachtsmann treffen. Er ist ein netter Charakter, den man einfach nur mögen muss

Rudolph – Seine Nase blinkt ständig. Er ist nicht gerade begeistert den Werwolf zu begleiten. Aber die beiden meistern das mehr oder weniger sehr souverän.

Weihnachtsmann – eine Nebenfigur – er wandelt den Werwolf zurück und bittet ihn um Hilfe, da er als Mensch nicht auffällt.

Blake, Kendare – Anna im blutroten Kleid

Autor: Blake, Kendare
Titel: Anna im blutroten Kleid
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung:Jürgen Langowski
Erscheinungsdatum: 12. November 2012
Seitenanzahl Printbuch: 385 Seiten
Genre: Mystery, Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 11.10.18-21.10.18
Band einer Reihe: Ja – leider ist Band zwei (Girl of Nightmares) noch nicht übersetzt. Ist 2013 erschienen – ich glaube nicht, dass da noch was in DE erscheint. :-(

ASIN: B009QB6ASA
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Manche Geister sollte man nicht sich selbst überlassen

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen – bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme …

Meine Zusammenfassung

Cas ist ein Geisterjäger. Er entstammt einer Familie aus Geisterjägern. Seine Mutter ist eine weisse Hexe. Im Alter von sieben, wurde sein Vater bei einem Auftrag getötet. Seit dem will er nur Rache. Mit der Athame seines Vaters wird er zum Jäger. Er will soviel Lernen, dass der dem Mördergeist gegenüber treten kann. Ein interessanter Auftrag bringt ihn in die nächste Stadt. Seit 50 Jahren tötet ein Mädchen in ihrem Haus – Anna. Anna ist aber anders als alle Geister, die Cas jemals getötet hat. Irgendwas verbindet die beiden. Er kann sie nicht töten. Obwohl sie alle tötet, die ihr Haus betreten, macht auch sie eine Ausnahme bei Cas. Cas will hinter ihr Geheimnis kommen. Wie konnte sie so stark werden? Und die Wahrheit hinter Anna ist grausam. Er schafft es mit seinen neuen Freunden aus dem Haus zu befreien. Jetzt kommt es zu grausamen Todesfällen in der Stadt. Ist es Anna? Oder ist es ein anderer starker Geist? Wurde Cas von einem Geist verfolgt? Was steckt hinter der kraftvollen Athame. Wie verbindet sie alles und wird Cas und seine neuen Freund, den mörderischen Geist stoppen? Was wird aus Anna?

Meine Meinung

Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ist das Cover nicht toll. Aber ihr solltet euch nicht täuschen lassen. Hinter diesen Buchseiten versteckt sich nämlich ein Horrorroman. Anna wütet nämlich ziemlich heftig. Da wird es teilweise echt blutig. Aber auch spannend. Es war auf jeden Fall eine Überraschung. Ich habe eher einen netten Mystery-Roman erwartet mit etwas Romantik. Romantik kommt ganz wenig vor. Aber es ist vorhanden. Das Ende ist offen, aber erträglich. Ich finde es schade, dass es nicht weiter übersetzt wurde.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Man kann sich gut in die Geschichte einfinden. Man wird schnell eingesaugt in die Story.

Figuren: Die Figuren sind sehr gut entwickelt. Man kann gut Abneigungen und Zuneigungen entwickeln. Die Personen sind wirklich gut gezeichnet. Cas ist sehr sympathisch. Und durch die ungewöhliche Situation entwickelt er eine enge Freundschaft.

Atmosphäre und Spannung 

Sehr gut getroffen. Es ist eine wirklich spannende Atmosphäre geschaffen worden. Man kann sich zwar schon denken, was passiert. Deswegen ist es nicht weniger spannend. Man fiebert mit jedem einzelnen der Charaktere mit. Sogar mit denen, die man nicht mag.

Originalität

Definitiv originell. Solch ein Buch habe ich bisher noch nicht gelesen. Es hat mich schon ein bisschen geflasht. Ich würde sofort weitere in diesem Stil lesen.

Fazit

Ein Überraschungsbuch. Das Cover vermittelt ein eher romantisches Buch mit bisschen Mysterytouch. Aber es ist teilweise wirklich sehr heftig. Da wird gerissen und geblutet. Aber es ist sehr spannend und die Charaktere machen eine tolle Geschichte draus.

Zitate

Die Fantasie hat ein schlechtes Gedächtnis. Fantasien schleichen davon und verschwimmen. Die Augen erinnern sich länger.

Charaktere

Mr. Deans – eigentlich nicht wichtig. Aber Cas hat bei ihm den mehrer Wochen Arbeiten getätigt um sich dessen Auto ausleihen zu können um einen Geist zu töten. Er nennt es töten, nicht erlösen.

Tybalt – ein Kater, der die Familie begleitet. Er ist eine Geisterwarnung. Wenn sie eine neue Wohnung beziehen, lassen sie erstmal den Kater rein um die Umgebung zu erkunden.

Theseus Cassio Lowood – Cas – Er ist die Hauptperson. 16-17 Jahre alt. Er ist ständig auf Reisen. Immer wo ein gefährlicher Geist auftauch lässt er sich mit seiner Mutter nieder. Er ist schon ein Profi. Er ist bereit für den Geist, der seinen Vater tötete.

Anna Korlov – sie ist ein gefährlicher Geist, der schon seit 50 Jahren tötet. Sie hat unzählige Opfer. Aber irgendwie scheint sie selbst noch besessen zu sein. Cas und seine Freunde kommen hinter das grausame Geheimnis.

Rudy Bristol – Das Gänseblümchen – er schickt Cas manchmal Infos über Geister, die gefährlich sind – taucht aber nicht aktiv hier auf

Carmel Jones – sie ist das IT-Girl – aber eigentlich ganz nett. Durch einen Zwischenfall kommen sich Cas und Carmel näher. Sie und er werden sehr gute Freunde. Sie ist wichtig für diese Mission

Mike Andover – er ist der Exfreund von Carmel. Akzeptiert das aber nicht. Bei einer Party lockt er mit seinen Freunden Cas zum Haus von Anna und sie werfen ihn zum Sterben hinein. Aber das ganze geht anders aus als erwartet.

Thomas Sabin – er wird der beste Freund von Cas. Er kann bedingt Gedanken lesen. Er ist ein beginnender Hexer. Bisschen ängstlich, aber doch auch sehr mutig. Ohne ihn würde diese Mission nie gelingen. Er mag Carmel sehr.

Morfran Starling Sabin – Thomas Opa und ein erfahrener Hexer, der die Kinder unterstützt.

Gideon Palmer – er ist ein alter Freund der Familie und ein wichtiger Berater für Cas

Malvina – Annas Mutter. Eine Schlüsselfigur, die Annas Schicksal herausgefordert hatte

Elias – der angehende Stiefvater von Anna – er ist bisschen zu sehr an Anna interessiert.

Green, Felicity – Samhain – Das Wechselkind

Daumen-mitte

Autor: Green, Felicity
Titel: Samhain – Das Wechselkind
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Seitenanzahl Printbuch: 32 Seiten
Genre: Horror, Fantasy, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.10.18-11.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: B0171J7B0O
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

SAMHAIN – DAS WECHSELKIND: Eine Halloween-Kurzgeschichte von der Autorin der CONNEMARA-Saga. Die schwangere Posey ist am Halloweenabend allein in einem abgelegenen Cottage an der irischen Westküste, als plötzlich die Wehen einsetzen. Auf dem Hügel neben dem Haus, den die Einheimischen als Síd, Feenhügel, bezeichnen, erscheint eine mysteriöse Frau. Kurz darauf klopft die Hebamme an die Tür und hilft Posey, eine gesunde Tochter zur Welt zu bringen. Doch am nächsten Tag scheint es so, als hätte sich Posey alles nur zusammenfantasiert. War die Hebamme diejenige, für die sie sich ausgab? Und was ist mit Poseys Tochter passiert? Für Posey beginnt ein Albtraum, der sie Jahre später im wahrsten Sinne des Wortes heimsuchen wird …

Meine Zusammenfassung

In einer stürmischen Halloween Nacht ist Posey alleine zu Hause, als die Wehen anfangen. Ihr Mann will ihr per Telefon eine Hebamme schicken, als es schon an der Tür klopft. Im Gewitter meint sie eine schlanke rothaarige Frau zu sehen. Aber bei genauem Hinschauen ist es eine alte Frau, die sich als die Hebamme vorstellt. Nach der Geburt verschwindet sie samt dem kleinen neugeborenen Mädchen. Zurück lässt sie eine verkrüppelte Totgeburt. Aber keiner glaubt ihr. War die Hebamme doch nie angekommen und im Sturm gestorben. Sechs Jahre Später – sie ist ein Jahr später noch mal Mutter geworden. Ihre kleine Tochter hat eine unsichtbare Freundin, die sie an Halloween zu einer Party einladen will. Sie soll beim Feenhügel stattfinden. Hier wird Posey misstrauisch und geht dem ganzen nach. Auf dem Hügel sieht sie ein kleines Mädchen stehen. Könnte das ihre vermisste Tochter sein? Posey hat eine schwere Entscheidung zu treffen. Vergangenheit oder Zukunft?

Meine Meinung

Ich denke, die meisten wissen um die Sage des Wechselkindes. Feen bringen ihre verkrüppelten und kranken oder verstorbenen Kinder und tauschen sie gegen unsere aus. Eine schöne Idee daraus eine Geschichte zu machen. Aber viel zu kurz. Dadurch kann sich keine Spannung aufbauen.  An für sich ist es eine nette kleine Geschichte. Aber die Spannung hat mir leider bisschen gefehlt. Es ist eine kurze Geschichte über eine wichtige und schwerwiegende Entscheidung. Ich würde das hier eher ein Produkt einer Schreibübung sehen. Es ist mir leider ein bisschen zu wenig. Aber eine nette Geschichte um vielleicht beim Arzt oder auf die Bahn zu warten

Schreibstil:

Der Schreibstil war gut und flüssig.

Figuren:

Trotz der Kürze fand ich die Figuren recht intensiv. Man hat schon ziemlich mit der Mutter mitgefiebert

Atmosphäre + Spannung

Eigentlich ist es ganz gut angerissen. Mir fehlt nur bisschen das gruselige und spannende. Es liest sich eher einfach so runter

Originalität:

Definitiv gegeben – leider gibt es zuwenig Geschichten die sich um solche Ammenmärchen drehen.

Fazit

Ein Büchlein für kurze Wartezeit. Nichts tiefgreifend spannendes. Mir fehlte leider diese Spannung, obwohl es eine wirklich nette Geschichte war. Vielleicht hätten paar Seiten mehr das alles intensivieren können.

Charaktere

Posey – die Mutter, die ihre kleine Tochter an ein Wechselkind verloren hat – sie glaubt immer noch dran, dass ihre kleine Tochter lebt

Mrs O´Reilly – die Hebamme, die nie auftauchte, aber trotzdem entband

Mira – die neue kleine Tochter, die mittlerweile schon sechs Jahre ist. Sie hat eine unsichtbare, oder doch nicht so unsichtbare, Freundin

Alannah – das erstgeborene Mädchen, das auf mysteriöse Weise verschwand am Abend ihrer Geburt

 

Jacq, Christian – Der schwarze Pharao

Autor: Jacq, Christian
Titel: Der schwarze Pharao
Verlag: Rowohlt
Übersetzung: Dorothee Asendorf
Erscheinungsdatum: 2. Juni 2000
Seitenanzahl Printbuch: 400 Seiten
Genre: Historisch
Gelesen als: Taschenbuch
Zeitraum: 26.07.18-06.08.18

ISBN-13: 978-3499227608

Klappentext

Fünf Jahrhunderte nach der Herrschaft Ramses‘ II. steht Ägypten vor dem Zusammenbruch. Der friedliebende Herrscher Pianchi ist angetreten, das Land zu altem Glanz zurückzuführen. Kann es dem „schwarzen Pharao“ gegen alle Widerstände gelingen, die jahrtausendealte Zivilisation vor dem Untergang zu bewahren?

Meine Zusammenfassung

Pianchi ist seit zehn Jahren Pharao von Ober- und Unterägypten. Seit dem lebt er in Napata, in Nubien. Er ist ein beliebter und gefürchteter Herrscher. Er selbst ist friedliebend und achtet die Maat, die Gesetze der Götter. Er achtet sehr streng die Traditionen. Aber Ägypten ist kurz vor dem Zusammenbrechen. Dem Süden geht es gut, dem Norden nicht. Die Fürsten des Nordens greifen nach der Macht. Vor allen anderen Tefnacht. Er will Ägypten zu altem Glanz bringen, aber achtet nicht auf Traditionen oder den alten Glauben. Er ist einfach nur Machthungrig und will selbst Pharao werden. Mit seinen lybischen Soldaten erobert er wichtige Städte und meuchtelt die Bewohner. Steuern werden erhöht, das Volk ausgepresst. Alles für seine Ziele – Pianchi zu stürzen. Bei einem seiner Überfälle lernt er Aurora kennen, die von seinen skrupellosen Beratern geschändet wurde. Ihre Rachegelüste zerfallen mit der Aussicht die Frau und zukünftige Königin von Tefnacht zu werden. Wird sie es schaffen ihren Hass zu unterdrücken, ihren Einfluss auszubaue und den Angriffen stand zu halten?

Niemand glaubt, dass Pianchi sein sicheres Leben in Napata aufgibt und in den Krieg zieht. Aber er ist von Amun berührt. Er zieht los. Mit seinen Nubiern und seiner treuen, hellsichtigen Frau, erobern sie eine Stadt unblutig, nach der anderen. Seine kolossale Gestalt und die seiner nubischen Soldaten und die Tatsache, dass er von Amun berührt ist, das überzeugt die meisten Stadthalter. Aber auch alle? Er muss in Gebiete eindringen, die noch kein Nubier vorher betreten hat. In Tefnachts Heimat. Wird er dort siegreich sein? Kann er sein Land von Tefnacht zurück erobern und befreien?

Meine Meinung

Für ein historisches Buch ist es recht dünn. Manchmal merkt man es auch, da es vielleicht etwas zu oberflächlich gehalten wurde. Anderseits ist es angenehm und flüssig lesbar. Es hält sich nicht an Unwichtigkeiten auf. Das Hauptthema ist der Kriegszug. Trotzdem es um Krieg und Eroberungen geht, macht es ziemlichen Spass zu lesen. Denn Pianchi ist sehr gläubig und traditionsbewusst, dadurch schildert Jacq sehr verständlich die Rituale, auch die Städte und deren Erbauer werden mit deren Bedeutung sehr angenehm und nicht erdrückend beschrieben. Er schafft es den schmalen Grat zwischen spannender Information und langweiligen Details ab zupassen. Mir ist ein dünnes historisches Buch, mit den wichtigsten Elementen lieber als die vielen, die bei 700 Seiten anfangen. Allerdings denke ich, dass vielleicht leichte Vorkenntnisse nicht ganz von Nachteil sind. Nicht notwendig, aber erleichtert manches. Ich finde es äusserst informativ ohne zu erdrücken.

Schreibstil:

Wie so oft, braucht man einige Seiten um sich an den Schreibstil eines Autoren zu gewöhnen. Aber das geht schnell, da er nicht gerade sehr schwierig mit Fachausdrücken umgeht. Es ist wirklich alles leicht verständlich und bildlich vorstellbar.

Figuren:

Die Charaktere finde ich äusserst gelungen. Jacq hat genau das wichtigste der Personen herausgearbeitet. Es wird nicht zuviel platt getreten und trotzdem bekommt man einen ziemlich guten Einblick in die jeweiligen Charakterzüge der Menschen

Atmosphäre und Spannung.

Ich finde die Atmosphäre wirklich gelungen. Man wird zu geheimen Ritualen eingeladen und auch die Magie und Strategie des Pharaos wird beleuchtet. Man ist immer wieder gespannt, ob er die Eroberung der kommenden Stadt schafft. Er bekommt auf jeden Fall immer wieder interessante Hilfe. Es ist oft auch spannend.

Fazit

Für manche mag das Buch zu dünn und oberflächlich sein. Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass es nicht zu dick war und einen mit unnötigen Daten und Fakten erschlagen hat. Ich habe schon Jacqs Ramses Reihe verschlungen, die ich echt empfehlen kann. Dieses Buch hier empfand ich als angenehme und leichte Lektüre um Einblicke in die Rituale und Gepflogenheiten der Ägypter zu bekommen. Für Ägypten-Fans, die mal eine kleine Auffrischung wollen, oder auch mal einen unkomplizierten Einstieg brauchen, absolut empfehlenswert.

Charaktere

Pianchi – der schwarze Pharao – er ist Nubier und hat sich lange in Napata eingeigelt – jetzt muss er reagieren, sein Land ist gefährdet

Abile – die Königliche Gemahlin. Sie ist Pianchi treu ergeben und hellsichtig. Durch ihre Hilfe schafft er es einige Hindernisse zu bewältigen.

Tefnacht – Führer des libyschen Bundes im Norden – Oberhaupt der Lybier –  er will Ägypten zu altem Glanz bringen – aber nicht nach der Maat leben.

Akanosch – einer der Fürsten, der Tefnacht untersteht. Er ist nicht ganz so einverstanden mit den Machenschaften und schickt Pianchi die ein oder andere Warnung und Strategie.

Yegeb und Nartreb – Handlanger Tefnachts, die über Leichen gehen. Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts – Aurora ist ihnen ein ziemlicher Dorn im Auge. Ihnen ist nur ihr Reichtum wichtig.

Puarma – gehört zu Pianchis Soldaten. Er ist der Führer der Bogenschützen und beteiligt am Erfolg so mancher Rückeroberung.

Lamerskeni – er ist der Führer der Fusssoldaten und muss mit seinem Gegner – Puarma- zusammen arbeiten. Die beiden mögen sich Anfangs nicht so und werden Freunde. Er hat einen Arm verloren, den er aus Akazienholz ersetzt hat – er dient ihn auch wunderbar als Waffe. Er ist ein Lebemann – Frauen und Alkohol .

Kühler-Kopf – obersten Schreiber und Berater Pianchis. Eine wichtige Figur in Pianchis Kabinett

Otoku – Als er bestochen wird Pianchi zu verraten zeigt er seine wahre Loyalität seinem König gegenüber. Dafür wird er zum Bürgermeister von Napata ernannt, als Pianchi in den Krieg zieht.

Aurora – sie wird beim Überfall Tefnachts von Nartreb geschändet. Sie will Tefnacht töten, da er ihren Vater ermordete. Mit der Zeit sieht sie aber, dass es besser wäre zu verzeihen und als Königin neben Tefnacht gekrönt zu werden. Ihr Hass wandelt sich in Machtgier.