Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 2 – Unter Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Unter Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 3. November 2017
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Dystopie
Zeitraum 19.04.19 – 24.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ASIN: B075HQW526
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien


Klappentext

Teile keinen Proviant.
Vermeide jede Berührung.
Und das Wichtigste: Schließ sie nicht in dein Herz.

Nach den Geschehnissen in NNY scheint es schwerer denn je, sich an diese drei Regeln zu halten. Angeschlagen und verletzt treten Cassidy und ihre Freunde den Rückweg an – jederzeit bereit, sich gegen die Noahs zu verteidigen, die ihnen auf den Fersen sind. Doch der Feind wandelt längst unter ihnen. Denn mit jedem Tag, der vergeht, wird die Noah in Cassidy stärker und sie spürt, wie sie langsam, aber stetig selbst zur Bestie wird. Sie weiß: Wenn sie diesen Kampf verliert, wäre es nicht nur das Ende ihres eigenen Lebens, sondern auch das ihrer Freunde.

Meine Zusammenfassung

Cassidy ist verletzt – ist aber für sie nur mit Schmerzen verbunden, denn als angehende Noah (Zombie) heilen ihre Wunden in verkürzter Zeit. Viel mehr muss sie sich Gedanken um ihre immer öfter auftretenden Aussetzer machen. Immer öfter kommt die Noah durch und das wird immer gefährlicher für ihre Freunde. Sie haben die gewünschten Medikamente bekommen. Jetzt will Cassidy nur noch schnell zurück um noch einmal ihre Schwester zu sehen, bevor sie sich verwandelt. Auf dem Rückweg erfahren die anderen von ihrer Situation und es kommt zu einer Trennung und Cassidy läuft ziellos durch die Gegend. Dabei gewinnt die Noah überhand. Sie weiss von einem Alpha, der sie schon überall sucht. Er findet sie und sie wird in sein Lager gebracht. Dabei bemerkt sie, dass die Noahs nicht einfach nur dem Instinkt folgen – sie sind organisiert und haben eine eigene Sprache. Da der Alpha sie auf jeden Fall als sein Weibchen will, hat er eine Falle für sie ausgelegt. Sie muss sich entscheiden. Gegen oder für den Alpha. Gefahr oder Sicherheit. Wie gerne würde sie Leben um ihre Liebe zu erleben. Das erste mal verliebt und das Happy End unerreichbar.

Meine Meinung

Es geht spannend weiter. Erst befürchtete ich, die Autorin verrennt sich jetzt in Liebesduselei und war etwas enttäuscht, aber sie fängt sich und lässt es spannend weiter gehen. Hier wird es auch einen Ticken brutaler – wobei man brutal hier eigentlich auch nicht so nennen kann. Ich empfinde es immer noch als gutes Einsteigergeschichte, da hier auch viel Gefühl im Spiel ist. Es werden zwar auch Leute getötet und es fliesst ordentlich Blut, aber es gibt auch immer wieder romantische Szenen. Man sollte auf jeden Fall beide Bücher ohne lange Pause lesen, da sie fliessend über gehen. Mir gefiel die Story wirklich gut. Sie ist spannend, romantisch aber nicht zu schnulzig, actionreich, fesselnd. Das Ende enthält eine unerwartete Überraschung.

Schreibstil

Der Schreibstil ist weiterhin im Präsens. Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt und bin nicht mehr sooft daran gestossen. Es ist immer noch nicht mein Lieblingsstil – aber es ging dann

Figuren:

Die vier Hauptcharaktere finde ich immer noch sympathisch. Sogar die Noah zu der Cassie wird ist fast sympathisch.

Atmosphäre und Spannung finde ich sehr gelungen. Vorallem der Zwiespalt in dem sich Cassie mit ihrer Noah befindet, die jetzt immer fordernder wird und die Kontrolle übernehmen will. Man fiebert mit, ob Cassie es noch rechtzeitig zu ihrer kleinen Schwester schafft.

Originalität

Auch hier finde ich es immer noch originell. Es ist einfach mal ein anderes Zombiebuch. Hier geht es eher um den inneren Kampf von Cassie, die noch so lange wie möglich Mensch bleiben will. Ihre Empfindungen und Gelüste.

Fazit

Der zweite Teil nimmt deutlich an Fahrt auf. Es wird leicht brutaler und noch mehr Action – aber auch mehr Romantik mit einem überraschenden Ende. Wer Zombieromane mag, ist hier nicht fehl am Platz. Es ist mal eine andere Version, die ich persönlich erfrischend fand. Genau richtig, für Leser, die es nicht ganz so brutal mögen, aber sich trotzdem für das Genre interessieren. Es ist spannend und romantisch ohne schnulzig zu werden.

Zitate

So clever sind die Viecher also, dass sie sich vor Kugeln verstecken.

Die Bestien kommunizieren über die Laute. Damit sind sie keineswegs so primitiv, wie wir Menschen vermutet haben.

Wenn ich mich entscheiden müsste, was mehr wehtut: einen gebrochenen Arm zu richten oder ein Messer in der Lunge zu haben – die Wahl würde mir verdammt schwerfallen.

Dieser innere Kampf gegen mich selbst ist erschreckend, anstrengend und gleichzeitig beeindruckend.

Charaktere

Cassidy – sie ist bei einem Kampf gebissen worden und hat noch etwa 30 Tage Zeit bevor sie zu einer Noah mutiert. Ihre Schwester ist schwer erkrankt und darf nur in Sicherheit bleiben, wenn sie etwas aus einem infizierten Gebiet evakuiert. In diesem Teil spürt sie die Noah und die damit verbundenen Fähigkeiten immer stärker.

Daniel – er ist mit Cassie unterwegs. Seine Abneigung ihr gegenüber bröckelt. Er offenbart ihr seine Gefühle.

Jeff – Ein Freund von Daniel. Er muss die kleine Gruppe begleiten. Er hat einen Auftrag erhalten, den er in dem infizierten Gebiet erfüllt

Rita – ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Allerdings ist es keine Liebe, die sie zusammen hält, sondern Schutz vor Fat Pad, der sonst hübsche Frauen in seinen Dienst nimmt

Claire – sie ist Cassies Schwester – sie hat hier keine aktive Rolle. Es wird tragisch

Mrs Jenkins – Daniels Grossmutter. Sie ist vorsichtig aber nimmt Cassie auch im fortgeschrittenen Stadium auf.

Zinken – er ist ein Noah, den Cassie auf ihrer Solotour trifft. Bei ihm bemerkt sie, wie sehr ihre Noah darauf wartet frei gelassen zu werden, und sie geniesst diese Situation. Er ist ausgeschlossen worden von seiner Gruppe und erhofft sich einen Neuanfang, wenn er Cassie zum Alpha bringt. Er ist Daniel kein Unbekannter

Alpha – er ist der Anführer der hiesigen Noahs und hat Cassie zu seinem Weibchen auserkoren. Als sie ihn ablehnt, durch Flucht wird er mehr als unangenehm.

Akazia – das wäre Cassies Noahname

Eleonore Dawson – sie ist Cassies Mutter. Er weiss nicht ob sie noch am Leben ist. Sie forschte an dem Noahvirus.

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Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Gegen Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 17. September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 300 Seiten
Genre: Dystopie, Endzeit, Zombies
Zeitraum: 14.04.19-19.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ISBN/ASIN: 9783906829517
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?

Meine Zusammenfassung – Spoiler

Cassidy wird bei dem Versuch ihre erkrankte Schwester zu schützen gebissen – Der Countdown läuft. Laut den Studien ihrer Mutter, hat sie noch 30 Tage bis sie sich zu einem Noah verwandelt. Noah? Immer wenn der Mensch in die Evolution eingreift, gibt es Chaos. Menschen unsterblich werden zu lassen, niemals zu erkranken oder zu altern…das war der Plan, den sich natürlich nur reiche leisten konnten. Aber das ging gehörig schief. Es kam zu Mutationen und die Noahs, wie die neu erschaffenen heissen – sind zwar unverletzbar und unsterblich (Ausser Kopfschuss), aber ebenso auch tödlich. Nicht nur ein Biss ist ansteckend, jedwede Körperflüssigkeit, wie Tränen, Schweiss, Speichel führen zu einer Infektion.

Cassidy und ihre Schwester treffen auf einem Aussenposten auf Daniel uns seine Grossmutter. Da Daniel den Angriff auf die Schwestern mitbekommen hat, weiss er auch um Cassidys Zustand. Trotzdem hilft er ihr und ihrer Schwester in das Hauptquartier – nur dort gibt es Medikamente für ihre Schwester. Aber nichts ist umsonst. Der Chef – Bürgermeister – Gott, will natürlich Bezahlung. Damit ihre Schwester behandelt wird und dann dort bleiben kann, soll Cassidy in eine überrannte Stadt gehen um die Grundsubstanzen der Medikamente zu holen. Daniel soll sie begleiten. Als Unterstützung bekommt sie Jeff – der ein Auge auf sie geworfen hat. Mit anhängen tut sich Rita – sie ist Daniels Freundin. Ein Umstand, der Cassidy nicht so behagt – denn trotz allem entwickelt sie Gefühle für Daniel. Nicht nur romantische, denn die Noah in ihr sieht auch die Nahrungsquelle in ihren Begleitern. Werden sie es schaffen, bevor sich Cassidy nicht mehr unter Kontrolle hat?

Meine Meinung:

Ein Einsteiger Buch für Zombieinteressierte. Die Noahs haben Züge von Zombies. Sie töten, sie fressen, sie infizieren. Allerdings sind sie einen Ticken intelligenter als Zombies. Aber nicht viel. Interessant ist hier mit zu erleben, wie sich Cassie in eine Noah wandelt. Ihre Sehkraft, ihr Geruchsinn verstärken sich. Ihre Wunden heilen schneller und manchmal sieht sie in ihren Begleitern schon ihre Nahrung. Das ist wirklich spannend gezeichnet. Auch die Expedition in das infizierte Gebiet ist spannend. Warum ich es als Einstiegerbuch sehe. Es ist nicht sehr brutal und auch nicht so extrem blutig. Da Cassie Gefühle für Daniel entwickelt und sich auch ständig gegen Jeffs Annäherungen wehren muss, ist es schon ein bisschen eine kleine Lovestory. Der Weg hin und zurück ist spannend, nicht nur ob sie es schaffen, sondern auch, wie gehen Cassie und Daniel miteinander um. Schliesslich ist sie infiziert. Aber Jeff und Rita wissen es nicht – auch das erhöht den Sannungsbogen, da es immer wieder Situationen gibt, die sich oder den anderen Cassie nicht aussetzen dürfte.

Cover

Das Cover ist wirklich super gestaltet und passt hervorragend zum Inhalt. Fanny Bechert erwähnt im Nachwort, dass es von Nicole Böhm gestaltet wurde. Ein tolles Cover..

Schreibstil

Die Geschichte spielt im Präsens. Ich finde, das der Stil dadurch immer etwas holprig wird. Es erschwert bisschen das flüssige Lesen. Ansonsten ist es ok. Keine extreme Jugendsprache, oder zu abgedreht.

Figuren:

Die vier Freunde sind einem sehr sympathisch. Selbst wenn sich Jeff und Daniel immer wieder in die Haare kriegen. Rita ist eine ganz liebe, die man gerne als Freundin hätte. Trotz dem sie mit Daniel zusammen ist, kann man sie einfach nicht nicht mögen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist oft gereizt, da sich die beiden Jungs ständig zoffen. Dann weiss nur Daniel um Cassies Situation, was auch immer wieder zur Spannung treibt. Ebenso natürlich die Situation, dass sie in ein infiziertes Gebiet müssen.

Originalität

Originalität ist tatsächlich gegeben, obwohl es ja schon einige Zombiestorys gibt. Hier ist neu – wie denn die Noahs entstanden sind. Auch die lange Zeit von Infektion bis zu Mutation ist neu. Das Gefühlschaos ist ebenfalls recht neu, da meist für Beziehungen und Probleme keine Zeit ist. Hier bemerkt man, dass die Charaktere noch sehr jung sind. Für Cassie ist es ihre erste Liebe und das mit dem Wissen, dass sie sie nie ausleben kann, wegen ihrer Infektion.

Fazit

Ein sehr angenehmes Buch mit einem Cliffhanger – also legt euch gleich Band 2 zu, denn es geht fliessend weiter. Ich sehe es definitiv als Einsteiger Buch in die Zombieszene. Es ist nicht arg brutal und vertretbar blutig. Keine grossartigen Gewaltszenen. Eine beginnende Lovestory ist auch noch eingebaut. Wirklich eine angenehme Story, die einen sofort zu Band 2 greifen lässt.

Zitate

Beiß zu, reiß ihm ein Stück Fleisch aus der Hand. Bestimmt schmeckt er widerlich, so wie er stinkt, aber den Magen füllt er allemal.
Was zum Teufel denke ich da? Okay, vielleicht könnte ich mich wirklich befreien, wenn es mir gelingt, ihn zu beißen. Aber den Magen füllen? Ich will ihn doch nicht fressen … Oder doch?

Jede Faser meines Körpers hat mit einem Mal nur noch ein Ziel: ihn! Sein Blut sei mein Nektar, sein Fleisch mein Ambrosia!

 

Charaktere

Dr. Frank Houston – der Arzt dem man die Seuche zu verdanken hat – er entwickelte den Stoff, der verhinderte, dass die Zellen absterben. Er fand das ewige Leben

Noah – so wurden die Menschen betitelt, die das Serum zur Unsterblichkeit erhielten – angelehnt an Noahs Arche. Es stoppte zwar den Alterungsprozess und die Sterblichkeit – zerstörte aber den Bereich des Gehirns, das die animalischen Instinkte kontrollierte – das wilde unsterbliche Tier war geschaffen.

Claire – die kleine Schwester, die eine schwere Erkältung mit beginnender Lungenentzündung hat

Cassidy Dawson – sie wurde bei dem Versuch ihre Schwester vor einem Angriff zu schützen, gebissen – sie hat noch 30 Tage bis zur Verwandlung

Daniel – er lebt mit seiner Grossmutter auf einem Außenposten. Er weiss um Cassidys Zustand und behandelt sie Feindselig

Ann Jenkins – die Grossmutter von Daniel. Sie nimmt die beiden Schwestern auf und kümmert sich um Claire, bis sie alle weiter ziehen zum Hauptquartier

Fat Pad – der Gouverneur von Paddinton Town. Er bietet Cassie an, dass Claire bleiben darf – aber sie muss dafür in das infizierte Gebiet um Zutaten zu holen

Jeff McDougle – er und Daniel mögen sich nicht so und zoffen sich ständig. Er steht auf Cassie und wird zur Mission mitgeschickt um sie zu schützen

Rita – sie ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Eine sehr nette Person, die sich einfach an die Truppe hängt.

Grant, Mira – Newsflesh Trilogie 2 – Deadline – Tödliche Wahrheit

Autor: Grant, Mira
Titel: Deadline – Tödliche Wahrheit
Verlag: LYX.digital
Übersetzung: Jakob Schmidt
Erscheinungsdatum: 12. Juli 2012
Seitenanzahl Printbuch: 513 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Thriller
Zeitraum 24.01.19-12.02.19
Band einer Reihe: Ja – Newsflesh Trilogie
ISBN/ASIN: B01L2MXBQE
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Mia Grant – Newsflesh-Triologie Teil 1 – FEED

Klappentext

Nach dem Tod seiner Schwester leidet Shaun Mason unter Depressionen. Doch das Leben geht weiter, und als Leiter einer Nachrichtenorganisation hat Shaun alle Hände voll zu tun. Bis eines Tages eine Mitarbeiterin des CDC bei Shaun auftaucht, die behauptet, wichtige Informationen über das Zombievirus zu besitzen, das die ganze Welt verändert hat. Und kurz darauf kommt es zu einem neuen, rätselhaften Ausbruch des Virus …

Meine Zusammenfassung

Georgia starb im ersten Teil. Sie wurde Infiziert und Shaun musste sie töten. Das hat ihn schwer traumatisiert. Er ist unbeherrscht, manchmal auch aggressiv. Jetzt ist er der Chef der Bloggerseite, die sie beide aufgebaut haben. Seine Angestellten sind mittlerweile soviele, dass er keinen Überblick mehr hat. Die Quoten sind immer noch wichtig. Da sie die führende Seite sind, verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit. Shaun ist kaum noch im Feld unterwegs. Er hat seinen Biss und seine Berufung verloren. Er ist eher ein Schatten seiner selbst. George existiert noch. Er spricht ständig mit ihr. Sie hat sich in seinem Kopf eingenistet. Manchmal erscheint sie ihm sogar. Sie diskutieren und sie unterstützt ihn. Natürlich weiss er, dass sie nur ein Hirngespinst ist. Aber er kann sie nicht gehen lassen. Nicht solange er sie nicht gerächt hat. Dann kommt eine alte Bekannte der CDC zu ihm. Ihr ist etwas sonder bares aufgefallen. Reservoirkrankheiten: Die Menschen mit dieser Krankheit haben den Virus in sich, sind aber nicht daran gestorben. Aber laut Statistik sterben sie häufiger als alle anderen. Aber nicht an der Krankheit. Auch Georgia hatte diese Krankheit. Musste sie deswegen sterben. Gibt es vielleicht ein Heilmittel, oder einen Impfstoff? Oder werden die Menschen gar resistent? Und welches Geheimnis verbirgt die hübsche Ärztin, dass auf einmal ein Ausbruch stattfindet, kaum dass sie auftaucht und überall wo sie auftaucht?

Meine Meinung

Die Geschichte ist immer noch spannend, allerdings war ich echt stark genervt, da Shaun ständig – wirklich ständig wiederholt, dass er sich mit seiner toten Schwester unterhält. Das war so extrem übertrieben. Das war echt sehr anstrengend. Auch so wurde unheimlich oft irgendwelche Gegebenheiten wiederholt, die nicht unbedingt gepasst haben. Dadurch wurde die Spannung wirklich gedrückt. Der nächste Kritikpunkt. Es war viel zu medizinisch. Als Leser/in wird man kaum die genauen Details sämtlicher Erkrankungen und Vireninfektionen mit Untersuchungsmechanismen und Maschinen benötigen. Das ist zuviel Input und ermüdet einen. Ich kam mir vor, als würde ich eine Doktorarbeit lesen, die jemand in einen Roman umgeschrieben hatte. Eine nicht ganz unerwartete Wendung am Ende lässt mich aber doch noch den dritten und letzten Band anvisieren.

Interessant finde ich auch die Welt, die die Autorin geschaffen hat. Die Menschen können immer noch alles anwenden. Coca Cola, Internet, Arbeiten. Aber halt nur in gesicherten Arealen.

Schreibstil

War so eigentlich ganz ok. Man kommt recht schnell rein – nur die medizinischen Ausdrücke waren einfach zu deftig.

Die Geschichte ist aufgespalten in Aktiva und Blogeinträgen der verschiedenen Beteiligten.

Figuren:

Die Charaktere waren gut getroffen. Man konnte sich gut in ihre Emotionen denken und mit ihnen mitfiebern, oder genervt sein.

Atmosphäre und Spannung

Die war für meinen Geschmack einfach zu wenig. Es wurde spannend, auf den Flucht. Aber es flaute durch die ständigen Wiederholungen oder medizinischen Passagen einfach immer ab. Man war wirklich versucht quer zu lesen.

Originalität

Originell ist die Story allemal. Es gibt viele interessante Ankerpunkte, die man in Zusammenhang mit einer Zombieapokalypse noch nie gehört hat. Z. B. wie der Virus entstanden ist. Man wollte einen Virus, der die Grippe bekämpft und einen der Krebs bekämpft  – beide erfolgreich – aber wenn sie aufeinandertreffen – Zombies…paff.

Fazit

Die Geschichte ist spannend aber zäh. Da die Autorin ständig Gegebenheiten wiederholte und einem zum Augenrollen zwang, flachte der Spass wirklich ab. Dann waren es mir persönlich einfach zu viel Fachspezifische Dinge. Wie DNA und Co inklusive Behandlungen und Maschinen dazu. Bisschen mehr für die Allgemeinheit wäre besser gewesen. Vielleicht einmal detailliert – dann im Umgangston.

Zitate

Damals gab es auch keine bewaffneten Wachtposten, und man musste auch keinen Bluttest ablegen, um durchgelassen zu werden. Ausflüge mit dem Auto müssen ziemlich öde gewesen sein, bevor die Zombies kamen.

Wie erwartet hatte sich mein Infektionsstatus während meiner einsamen Fahrt ohne jegliche Zombies nicht geändert;…

Die Menschen wehrten sich, weil Menschen sich immer wehren, und wir hatten einen Vorteil, der den Figuren in Zombiefilmen zu fehlen scheint: Wir haben die ganzen Zombiefilme nämlich gesehen…

…ich hätte ihr nicht mal zugetraut, sich den Weg aus einer Papiertüte freizuschießen, wenn irgendetwas passierte,…

Charaktere 

Shaun Mason – früher im Feld aktiv unterwegs, hat ihn der Tod seiner Schwester schwer getroffen. Er ist auf einer Mission. Der, der seine Schwester auf dem Gewissen hatte, sollte dafür büßen. In seinem Kopf hat sich seine Schwester eingenistet. Er diskutiert mit ihr und fragt sie oft um Rat. Sein Umfeld hat ihn mittlerweile so akzeptiert.

George Mason – Sie wurde im ersten Band infiziert und musste von Shaun erlöst werden. Sie litt an der Reservoirkrankheit. Als Kind musste sie irgendwann mal mit dem Virus in Kontakt gekommen sein, aber da sie das notwendige Gewicht noch nicht erreicht hatte, hat sich der Virus irgendwie eingekapselt und ist inaktiv. Alle Lebewesen ab 25 KG stehen in Gefahr infiziert zu werden. Auch Tiere.

Rebecca Atherton (Becky) – sie ist jetzt die Anführerin der Irwins – die, die ins Feld gehen um tolle Aufnahmen für die Quoten zu erlangen. Sie hat Gefühle für Shaun, der davon nichts mitbekommt. Zuverlässig und taff. Sie kann mit ihren Waffen umgehen und zögert nicht.

Alaric Kwong – Er ist der Computernerd. Eigentlich sitzt er immer hinter der Tastatur um zu berichten. Er ist nicht für die Feldarbeit geschaffen. Allerdings benötigt er einige Einsätze im Feld um eine bestimmte Journalisten Zulassung zu erlangen.

Dave – er ist der Hacker. So manche Türen öffnet er für sie und opfert sich auch für sie. Er kommt leider in diesem Band um

Mahir – er leitet das Büro in London. Umstände zwingen ihn nach Amerika zu reisen um mit seiner Truppe zusammen zu kommen. Sehr nett, aber nicht sehr geeignet für den Feldeinsatz. Er erinnert mich immer an Rafi in IZombie..

Kelly – sie ist die Ärztin vom CDC. Sie hat ihren Tod vorgetäuscht um die Informationen über die Reservoirkrankheit Shaun und seinem Team zu bringen. Sie will die Wahrheit wissen und Shaun soll sie verbreiten. Allerdings will sie jemand tot sehen. Sie ist so überhaupt nicht für den Feldeinsatz geeignet. Aber trotzdem Tapfer…bis zum Ende – Sie tritt unter einer Scheinidentität von Buffy auf, die im ersten Band starb

Barbara Tinney – unter diesem Namen tritt Kelly auf. Sie veröffentlicht wissenschaftliche Berichte im Blog um unerkannt zu bleiben.

Maggie – sie ist Kind reicher und einflussreicher Eltern. Sie leitet die Gruppe der Fiktiven. Also Gedichte, und sonstige Einträge im Blog. Sie ist durch das Geld ihrer Eltern bestens ausgerüstet und geschützt. Ihr Haus bietet sehr sicheren Schutz – bis zum gewissen Grad.

Shannon Abbey – Eine Ärztin des CDC, die in Ungnade gefallen ist und an der Reservoirkrankheit arbeitet – im Untergrund.

Dr Wynne – Kellys Chef, der ihr eigentlich die Flucht ermöglichte, aber dann doch nicht ganz so ehrlich ist, wie er gerne weiss machen würde.

 

 

Randall, Martin – Z Revolution 01 – Sie erwachen

 daumen steigend

Autor: Randall, Martin
Titel: Sie erwachen
Verlag: HJB Verlag
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 131 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 20.06.18-24.06.18
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B012BM7BVK

Klappentext

Leif besitzt einen starken Überlebenswillen. Doch seine Entschlossenheit wird brutal auf die Probe gestellt, denn der idyllische Schwarzwald verwandelt sich über Nacht in einen Albtraum. Die Toten erheben sich und machen Jagd auf ihn. Horden von grauenerregenden Kreaturen, die nur einen Antrieb zu kennen scheinen: die noch Lebenden zu verschlingen.
In den zombieverseuchten Dörfern und Städten schließen sich ihm Weggefährten an. Kann er ihnen vertrauen?
Leifs Ziel ist Frankfurt, eine Stadt, in der alles noch sehr viel schlimmer sein soll; eine Stadt, aus der die Menschen zu flüchten versuchen. Dort ist seine Frau. Und dort erhofft er sich Antworten auf die Fragen, die ihn bedrängen: Warum fahren Panzertruppen durch Dörfer und greifen nicht ein? Wer sind die Menschen, die man »Engel des Jüngsten Gerichts« nennt? Und vor allem: Wer oder was ist für den Schrecken verantwortlich, der die Welt befallen hat?

Meine Zusammenfassung (Spoiler)

Während ihres Urlaubs im Schwarzwald bricht die Apokalypse aus. Zombies oder hier genannt – Schlurfer -ziehen durch die Gegend. Leif und seine Tochter Tessa haben sich mit einigen anderen Gästen in einem Hotel verschanzt. Aber die Leute werden langsam unruhig und wollen ihr Glück ausserhalb versuchen. Sie wollen das Hotel verlassen. Leif ist nicht begeistert, fügt sich aber der Mehrheit. Es bleibt ihnen am Ende nichts anderes übrig,denn ein Überlebender führt eine Horde Zombies mit sich. Die Rettung des Mannes – Sebastian – ist der Untergang des sicheren Hotels. Die Horde überrennt das Hotel und sie müssen alle fliehen. Am Anfang fahren sie noch im Konvoi, verlieren sich dann aber schnell. Leif fährt mit Tessa uns Sebastian. Ihr Ziel Frankfurt. Dort befindet sich seine Frau, als Journalistin der FAZ. Auf dem Weg dorthin kommen sie an ein Hindernis, dass sie zwingt einen Umweg zu nehmen, der Leif nicht gerade unbeabsichtigt vorkommt. Dabei gelangen sie an einen Ort, in dem ein ehemaliges Kaufhaus zu einer Tauschbörse umgewandelt wurde. Leider sind die Wächter nicht gerade die hellsten und benutzen Megaphone um die Anweisungen zu erteilen. Wir wissen ja was bei Lärm geschieht.

Als Nebengeschichte lernen wir Deniz und Marcel kennen. Sie befinden sich auch im Schwarzwald um ihr Survivaltraining zu absolvieren. Sie kommen beide aus Offenbach und hätten niemals damit gerechnet ihr Survivalwissen tatsächlich im realen Leben anwenden  zu müssen. Auch sie wollen wieder nach Hause – da sie aber zu Fuss unterwegs sind und nicht gerade vertrauenswürdig aussehen, nimmt sie keiner mit. Eine List verschafft ihnen eine Mitfahrgelegenheit in Form einer hübschen Frau – zu der sich Marcel hingezogen fühlt – Miriam. Sie nimmt die beiden mit. Auch sie treffen auf das Hindernis, das sie zwingt in dem selben Ort zu landen wie Leif und seine Begleiter. In dem Kaufhaus kommt es zu Diskussionen, während sich draussen immer mehr Zombies sammeln um dann einzudringen. Während des Kampfes wird Tessa gebissen. Aber sie können fliehen. Ausserhalb des Ortes treffen sich die beiden Gruppen und bei einem Handgelange kommt es zu einem Unglück. Leif´s Gruppe und Marcel´s Gruppe tun sich zusammen. Ein Schild führt sie zu einer Kirche. Wer weiss welche Abenteuer dort auf sie warten – das wird erst in der Fortsetzung gelüftet

Meine Meinung

Man wird sofort in das Geschehen hinein gezogen. Gleich am Anfang startet es blutig und man kommt kaum zum Luftholen. Es gibt einige Kampfszenen, die recht blutig sind, aber immer noch dezent. Man kann in einem Zombieroman schon erwarten, dass Blut spritzt und auch Gedärme gefressen werden. Aber ich finde es nicht zu übertrieben dargestellt. Interessant ist immer, wenn ein Mann solch einen Roman schreibt, dass immer genau dargestellt wird welche Waffen und auch gerne welche Autos verwendet werden. Für mich als Frau – uninteressant. Fahren, schiessen – geht. Bis auf einen Part mit den Kindern, kann man hier keine neue Erfindung erwarten – was aber dem Roman keinen Abbruch tut. Spannend ist er allemal.

Schreibstil

Der Schreibstil ist recht locker und aus dem Bauch heraus, wie man es bei Dialogen im richtigen Leben erwartet. Da Marcel und Deniz eher Jungs von der Strasse sind, sind auch hier die Dialoge nicht immer hochtrabend, was sehr realistisch ist.

Was mir nicht gefiel:

Es gab nicht viel – da mir das Buch gut gefiel. Aber gestört hat mich die ständige Erwähnung der Stadt Offenbach von Marcel. Ich als offenbacher Mädsche kenn die Stadt, für alle anderen ist es ein Ort bei Frankfurt. Die ständige Erwähnung konnte ich nicht nachvollziehen und hat mich genervt.

Figuren:

Da es ein recht dünnes Buch ist und eine Reihe, werden die Charaktere noch nicht zu tief beleuchtet. Es wird eher der Schwerpunkt auf die Situation und Umgebung in der sie sich befinden gelegt.

Spannung

Was ich an dünnen Büchern mag – es wird nicht mit vielen Füllwörtern künstliche Längen erzeugt. Man wird direkt ins Geschehen gezogen und durch die Spannung der Geschichte gerissen. Also dieser Teil ist auf jeden Fall spannend.

Originalität

All zu viel Orginalität bei einem Zombieroman darf man nicht erwarten. Hier liegt, bei mir, der Augenmerk auf die Spannung. Ist die Geschichte spannend erzählt, macht es nichts, das man solches schon öfter gelesen hat. Allerdings hat der Autor hier tatsächlich einen neuen Faktor herangezogen und ich bin gespannt wo dieser hinführt.

Fazit

Bis auf ganz kleine Schwächen kann ich diesen Piloten auf jeden Fall allen Genrefans empfehlen. Es gibt nicht viel neues, was aber der Spannung nicht abtrünnig ist. Die Charaktere versprechen Vielfältigkeit und der Weg nach Frankfurt Aktion. Da der erste Teil mit einem Cliffhanger endet, sollte man sich nicht zu lange Zeit lassen mit der Fortsetzung – was ich nicht vorhabe.

Charaktere

Leif – einer der Hauptcharaktere und Vater von Tessa. Ein Kämpfer

Tessa – Sie ist mutig. Während eines Zombieangriffs wird sie gebissen

Sebastian – Ein Überlebender, der im Hotel ankommt. Er ist Bibelfest aber nicht zimperlich und bis jetzt eine Hilfe

Marcel – ein Offenbacher, der auch schon mit Illegalen Dingen in Zusammenhang gebracht wurde. Ein Survivaltripp mit seinem besten Freund soll ihn etwas zügeln

Deniz – ein Prepper – er nimmt Marcel mit zum Surviveln um ihn etwas runter zu holen und von den kriminellen Energien.

Miriam – sie trifft auf Marcel und Deniz und nimmt sie in ihrem Wagen mit. Marcel hat sich etwas in sie verguckt.

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen 2

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Verbrechen 2

Autor: Gabriel, Kerem
Titel: Der Tod ist ein Versprechen 2
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 11.12.2015
Seitenanzahl Printbuch: 304 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Dystopie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 20.03.18-26.03.18
Band einer Reihe: Ja

Gabriel Kerem – Der Tod ist ein Versprechen 1

Worum es geht: Adrien und Emma sind mittlerweile auf dem Weg nach Europa. Sie haben einige Verluste hinnehmen müssen, aber auch Freunde gefunden. Der Weg durch Europa wird schwer werden. Sie müssen gegen Zombies und Menschen kämpfen. Schwere Verluste hinnehmen – aber werden sie es schaffen?

Klappentext

Sie wirbelte herum und schrie, riss den Mund auf und entblößte ihre Zähne. Wieder stürmte sie auf mich zu, doch ich packte ihre Arme und hielt sie von mir fern. Als ich in ihr blutiges Gesicht sah, schossen mir Tränen ins Auge und trübten meinen Blick.

Als Adrien, Emma und ihre Freunde das Boot Richtung Europa besteigen, um nach ihren Familien zu suchen, ahnen sie nicht, was sie auf der anderen Seite des Atlantiks erwartet. Denn ohne schützendes Haus und immer auf der Straße wird jeder Schritt zu einem Kampf ums Überleben. Und schnell stellt sich heraus: Nicht nur die Infizierten trachten nach ihrem Leben. Der wahre Albtraum hat erst begonnen …

Zum Inhalt

Adrien, Emma und Cleo – der Hund – sind mit einem Boot von Amerika geflüchtet. Jetzt versuchen sie nach Deutschland zu kommen. Dafür müssen sie durch England und Frankreich reissen. Sie werden hier auf Widerstände treffen, mit denen keiner gerechnet hat – Verluste erleiden, die schwer zu ertragen sind. Hoffnung treibt sie an. Ich bin ihnen gerne gefolgt – es war wirklich spannend. Aufregend und das ein oder andere Mal habe ich bei einem Verlust ein lautes NEIN! von mir gegeben.

Handlung

Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der Zombie Romane liest auch Walking Dead schaut – anders kann ich mir das nicht vorstellen. Deswegen werden einem auch einige Dinge bekannt vorkommen. Was mich aber nicht stört. Das ist ein Genre, bei dem man einfach nicht um die klassischen Klischees rum kommt. Wichtig ist nur wie sie verpackt sind. Und hier sind sie sehr spannend und aufreibend verpackt. Der zweite Teil steht nicht hinter dem ersten. Spannend, nervenaufreibend und immer hoffend, dass der Hund es schafft. Wehe der Hund stirbt! Aber überlebt der Hund auch? Wie sieht es mit Emma und Adrien aus – schaffen sie es, oder wird einer gebissen? Wen verlieren sie? Auf wen treffen sie und finden sie ihre Familie? Wirklich spannend.

Schreibstil

Der Schreibstil ist angenehm und rasant. Kerem peitscht einen mit seinen Worten durch das Geschehen, das man manchmal sogar fast Atemlos ist und überlegt doch  mal wieder Sport zu machen.

Atmosphäre

Spannend, aufregend, fesselnd. Schon alleine die Frage, wer schafft es und wer nicht. Wer fällt und wird gebissen und wer haut dem Zombie nieder. Was ist mit den Menschen die sie treffen – wie gefährlich können die noch werden?

Spannung

Absolut gegeben. Selten flacht die Spannung hier ab. Ich kam manchmal mit dem Blättern nicht hinter her. Wirklich spannend.

Originalität

Ein Zombieroman  kann nur bedingt originell sein. Das Thema schränkt einen schon ein. Aber man kann immer paar kleine Sachen einbauen. Hier ist es definitiv der Hund.

Cover

Ich gehe eher selten auf die Cover der Bücher ein – die meisten sind eh toll;-)

Die Cover dieser Reihe finde ich schon ziemlich ansprechend. Sie sind wirklich toll gestaltet und lassen schon mal genauer hinschauen

Fazit

Natürlich für alle, die Band 1 schon gut fanden. Da muss dieses Buch im Wagen landen. Aber auch für alle anderen, die gerne Zombieromane lesen. Eine absolute Empfehlung. Nichts neues – aber deswegen nicht weniger spannend.

 


Empfehlungen Zombieromane

Ich hatte schon mal eine kleine Aufstellung gebracht, was ich so an Zombieromanen gelesen hatte – das will ich übernehmen und ergänzen – blaue Passagen sind neu hinzugekommen.

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen – hat mir sehr gut gefallen. Ist spannend und nicht zu übertrieben. Realistisch genug, dass es so sein könnte – bis jetzt 2. Teile

Ben Tripp – Infektion – hat ziemliche Längen mit unwichtigem Zeug und ist sehr Actionreich – aber das Ende entschädigt einen für alles. Spannend und leicht überzogen – aber eine Empfehlung

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 01 hat mir sehr gut gefallen – hier geht es nicht um Helden – nur ums Überleben. Das war sehr realistisch. So könnte es sein, wenn ich der Apokalypse entgegen treten müsste.

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2 fand ich leicht schwächer aber immer noch gut. Ich bin sehr auf den 3. Teil gespannt

Anderson, Kevin David & Sam Stall – Die Nacht der lebenden Trekkies – Eine humorvolle Zombiegeschichte. Hat mich sehr gut amüsiert

Davis, S. Jonathan – 900 Meilen  Ein Zombie Highlight. Sehr spannend, man fiebert mit und drückt fest die Daumen

Davis, S. Johnathan – 900 Serie 02 – 900 Minuten Eine würdige Fortsetzung. Auch hier fiebert man mit – Ich denke es ist bisschen schwächer als der erste Band – aber trotzdem sehr spannend. 

Millard, Adam – The Dead 1 – Todeszellen  Ein Zombie Ausbruch im Gefängnis – wie soll man da entkommen. Mittlerweile 3 Teile aber nur 2 in DE – bisher ich warte auf die Veröffentlichung auf Band 3

Roux, Madeleine – Sie kommen–Ein Blog vom Ende der Welt Top Favorit – Ich liebe das Buch – ist manchmal etwas heftig – aber sehr sympathisch. Eine Empfehlung

Grant, Mia – Newsflesh-Triologie Teil 1 – FEED – Hier wird eher die Zeit nach der Apokalypse angesteuert. Habe bisher nur Band 1 gelesen und hat mir sehr gut gefallen

Monchinski, Tony – Eden kann ich nur bedingt empfehlen. Die Basisgeschichte ist super. Allerdings springt der Autor ständig in der Zeit und bringt parallele Ereignisse – wäre kein Problem, wenn es irgendwie chronologisch und nicht so zerfleddert wäre – einigen hat es nichts ausgemacht – mich hat es gestört.

Alexander, Rocky – RAG MEN – nicht direkt ein Zombie Roman. Der Ausbruch beginnt gerade. Zwei Männer auf der Reise – einer auf der Flucht – einer auf Rachemission. Ist ok – Aber Zombies haben eine Nebenrolle.

Zito, V.M. – Return Man ein interessanter und auch actionreicher Roman. Es war ein solider Zombieroman für Genrefans. Viel Action und Blut.

Die Nacht der lebenden Toten – 01 Vatersünden – Eine Grafic Novell aber wirklich sehr spannend und gut düster gestaltet.

Randall, Martin – Z Revolution 01 – Sie erwachen Ein vielversprechender Reihenauftakt. Noch kann man nicht viel sagen, da man hier erstmal die Situation und paar Charaktere kennen lernt – könnte aber gut werden.


Zitate

Aber wie Menschen nun mal so sind, gab es irgendwann Meutereien; einige waren der Meinung, sie müssten alles besser machen – und am Ende brachten sie sich gegenseitig um. Wieder lief ich fort, diesmal vor den Lebenden.«

Seniorenheim? Ich fragte mich, was ein Zombie ohne Zähne noch ausrichten könnte, musste dann aber an eine Armee aus laufenden Gebissen denken.

Dieses Virus geht mir gehörig auf die Eier … Bestimmt entspringen diese Kreaturen irgendwelchen kranken Machenschaften kranker Menschen aus noch krankeren Geheimlaboren.

Du weißt nie, welche Überraschungen das Leben morgen für dich bereithält – aber es ist an uns, deswegen nicht den Mut zu verlieren.«

Aber wie immer im Leben, wenn man meinte, man hätte das Schlimmste hinter sich, wartete es bereits hinter der nächsten Tür mit einem riesigen Vorschlaghammer.

Natürlich gab es ein Tor und natürlich entdeckten die Zombies es durch Zufall, trotz ihrer unendlichen Blödheit.

Charaktere

Cleo – die Hündin – sie ist mittlerweile ein Zombiedetektor und eine gute Kämpferin. Bei jedem Zusammentreffen zeigt man dem Autor den Finger und sagt sich – wehe du lässt den Hund sterben!

Emma – sie ist die Freundin von Adrien – die beiden sind auf dem Weg von Amerika nach Deutschland um die Familien zu suchen. Auf sie ist absolut verlass. Eine tolle Kämpferin

Adrien – er macht einiges durch. Ein schwerer Schlag bringt ihn fast ans Ende seines Durchhaltens. Aber er kämpft und kämpft und kämpft

Hayley – ein kleines Mädchen aus dem ersten Teil. Sie haben ihrer Mutter versprochen sich um sie zu kümmern – eine wirklich süsse, die auch schon gut helfen kann. Welches Schicksal wird sie ereilen?

 

Es kommen unheimlich viele Personen in diesem Buch vor. Viele aus dem ersten Teil – die es schaffen oder auch nicht – viele, die sie auf ihrem Weg durch Europa treffen. Es ist auf jeden Fall wichtig in solch Zeiten zuverlässige und vertrauenswürdige Verbündete zu haben um zu überleben.

Die Nacht der lebenden Toten – 01 Vatersünden

Die Nacht der lebenden Toten – 01 Vatersünden

  • Erschienen am:01.04.2015
  • Verlag: Splitter
  • Autor: Jean-Luc Istin
  • Zeichner: Elia Bonetti
  • Übersetzer: Harald Sachse
  • Einband: Hardcover
  • Seitenzahl: 56
  • Band: 1 von 3
  • Challenge: Halloween Challenge (Lies ein Buch mit gruseligen Bildern. (Fotos, Illustrationen, Comics oder Graphic Novels…)

Es ist nicht mein erstes Comic, das ich lese – ich hab schon als Jugendliche die Gruselcomics gelesen. Das war immer spannend. Wir haben auch die Comics von The Walking Dead da – noch nicht alle – aber die meisten.

Eigentlich wollte ich nur damit sagen, dass ich also noch nie ein Comic bewertet habe. Deswegen bin ich hier eher zurückhaltend und sage nur – Spannend.

Ich kann mich nur ganz dunkel an den Film erinnern. Es ist wirklich schon ewig her und die Zombies aus dieser Zeit fand ich einfach nur eklig. Aber dieses Comic ist lesenswert und betrachtenswert. Die Zeichnungen sind schön düster. Es bringt die richtige Stimmung für Halloween auf. Ausserdem ist die Spannung recht angenehm.

Also als Comic Laie finde ich dieses Comic ziemlich gelungen und ansprechend und ich hoffe mein Mann hat den Folgeband auch in seinem Regal stehen. Der letzte Band wird im Dezember erwartet – das wird dann wohl mein Weihnachtsgeschenk für meinen Mann ;-)

Fazit:

Für Fans des Zombie Genres auf jeden Fall empfehlenswert. Und für alle, die den Film kennen. Das Comic ist der heutigen Zeit angepasst. Die Zeichungen sind schön düster und passen perfekt zu der Geschichte – der Zombieinvasion und eines düsteren Familiengeheimnisses.

 

Zito, V.M. – Return Man

Zito, V.M. – Return Man

Autor: Zito, V.M.
Titel: Return Man
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2013
Seitenanzahl Printbuch:  544 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 11.07.17- 25.07.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Find the Cover Challenge

Klappentext:

Die Welt ist nicht mehr dieselbe: Horden von Untoten haben die USA überrollt, und das Land ist nun aufgeteilt in die sogenannten Sicheren Staaten im Osten, wo die Überlebenden ein einigermaßen normales Leben führen können, und die Evakuierten Staaten im Westen, wo Zombiehorden Jagd auf Menschenfleisch machen. Nur der ehemalige Neurologe Henry Marco ist in Arizona zurückgeblieben, um im Auftrag der Lebenden ihren untoten Verwandten die letzte Gnade zu erweisen. Aber dieses Leben hat seinen Preis: Marco ist zum Außenseiter geworden, zum Staatenlosen, denn niemand – ob lebendig oder tot – darf die Grenze zu den Sicheren Staaten überqueren. Bis ihm eines Tages die konservative Regierung der Sicheren Staaten die Einreise und ein Leben in Wohlstand in Aussicht stellt, wenn er zuvor einen allerletzten, geheimen Auftrag erfüllt – einen Auftrag, der ihn nach Kalifornien führt, dorthin, wo die Seuche ihren Anfang nahm. Doch die Reise durch das Reich der Toten kann Marco mehr als nur das Leben kosten …

Zum Inhalt: (Kann Spoiler enthalten) Die Idee finde ich eigentlich ganz nett. Stell dir vor, einer deiner Lieben wandelt da draussen im Exil umher und das raubt dir den Schlaf – wen holst du? Den Zombie Killer. So Wird Marco nur noch genannt. Dies hier ist eine etwas anderes Szenario, als das welches ich sonst so bei Zombie Romanen vorgefunden habe. Es gibt noch Zivilisation. Es gibt den verdorbenen Teil – in dem sich Marco bewegt und den sicheren Teil – in dem alles wie beim alten ist. Es gibt Strom, Internet, Essen, Wasser. Da hat sich eigentlich nicht so viel verändert. Was treibt Marco aber an nicht auch die Sicherheit zu suchen? Seine Frau. Im Streit haben sie sich getrennt und Marco sucht nach ihr um sie dem Tod zu übergeben. Er hat heraus gefunden, dass die Toten eine art rudimentäres Gedächtnis haben. Sie machen Dinge oder gehen an Orte, die ihnen als Lebende besonders wichtig war. Das ist seine Methode die Aufträge zu finden.

Jetzt meldet sich die neue Regierung. Er soll seinen alten Partner finden und erlösen, vorher aber noch eine Blutprobe entnehmen. Dafür kann er Amnesie erlangen und ins sichere Amerika einreisen. Natürlich macht er es nicht freiwillig. Denn sein alter Partner hat in einem Gefängnis behandelt. Ja – und da wimmelt es von Zombies. Aber nicht nur die neue Regierung will den Kollegen. Auch andere Länder und Söldner wollen ein Stück vom Kuchen. China strebt die Weltmacht an und schickt einen ihrer Agenten. Die beiden werden so was wie Waffenkumpel. Fast Freundschaft in den harten und gefährlichen Zeiten. Auf der Flucht vor Zombies und Söldnern schaffen die beiden es in das Labor. Aber nicht das was sie erwartet hatten, begrüsst sie.

Das gewollte Blut in der Tasche schafft es Marco wieder nach Hause um seinen Auftrag zu beenden. Da erwartet ihn per Video eine erneute Überraschung, die ihm seinen Seelenfrieden gibt. Was erlebt er noch, in den letzten Kapiteln. Es hat mich  nicht überrascht, diese Wendung. Ich habe es fast vermutet. Das Ende könnte ein kleiner Cliffhanger sein und der Autor vermerkt im Nachwort auch, dass er sich vorstellen könnte noch einige Abenteuer mit Marco zu bewältigen. Ich hätte nichts dagegen. Es war zwar nicht das spannenste Zombiebuch, aber schon ein ziemlich gutes, das ich auch empfehlen würde.

Handlung: Die Idee gefiel mir schon sehr gut – manches hat sich nicht so ganz logisch für mich geklungen – aber warum nicht. Auch das mit seiner Frau, fand ich sehr offensichtlich – hat mich aber nicht so gestört. Während des Lesens, hatte ich manchmal paar lange Phasen, die mich etwas gestört haben. Und ich bin froh, dass ich mir viel Zeit für die Rezi gelassen habe, denn so konnte ich das Buch noch mal Revue passieren lassen und mir sagen, dass ich es wirklich gut fand.
Schreibstil: War Anfangs etwas holprig, aber das könnte auch an der Übersetzung liegen. Es war gut zu lesen.
Atmosphäre: Gruselig war es nicht, aber auf jeden Fall sehr spannend. Man hat oft genug mit ihm mit gefiebert und die Daumen gedrückt. Originalität fand ich recht gut gelungen. Es war einfach mal ein anderes Szenario und man hatte nicht das übliche 08/15 Zombie gejage vor sich. Das war mal ganz angenehm.

Fazit: Es war nicht das beste Zombiebuch, das ich gelesen habe, aber es gehört auf jeden Fall auf die Liste aller Genreliebhaber. Es ist spannend und auch sarkastisch. Manchmal etwas überzogen, aber das ist man aus Amerika gewohnt. Das ist in den anderen  Romanen, die ich aus diesem Genre gelesen habe nicht anders.

Definitiv eine Leseempfehlung für Zombiefans.

Und wenn Euch das gefällt, dann bestimmt auch diese:

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen – hat mir sehr gut gefallen. Ist spannend und nicht zu übertrieben. Realistisch genug, dass es so sein könnte – bis jetzt 2. Teile

Ben Tripp – Infektion – hat ziemliche Längen mit unwichtigem Zeug und ist sehr Actionreich – aber das Ende entschädigt einen für alles. Spannend und leicht überzogen – aber eine Empfehlung

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 01 hat mir sehr gut gefallen – hier geht es nicht um Helden – nur ums Überleben. Das war sehr realistisch. So könnte es sein, wenn ich der Apokalypse entgegen treten müsste.

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2 fand ich leicht schwächer aber immer noch gut. Ich bin sehr auf den 3. Teil gespanne

Anderson, Kevin David & Sam Stall – Die Nacht der lebenden Trekkies – Eine humorvolle Zombiegeschichte. Hat mich sehr gut amüsiert

Davis, S. Jonathan – 900 Meilen  Ein Zombie Highlight. Sehr spannend, man fiebert mit und drückt fest die Daumen

Millard, Adam – The Dead 1 – Todeszellen  Ein Zombie Ausbruch im Gefängnis – wie soll man da entkommen. Mittlerweile 3 Teile aber nur 2 in DE – bisher

Roux, Madeleine – Sie kommen–Ein Blog vom Ende der Welt Top Favorit – Ich liebe das Buch – ist manchmal etwas heftig – aber sehr sympathisch. Eine Empfehlung

Grant, Mia – Newsflesh-Triologie Teil 1 – FEED – Hier wird eher die Zeit nach der Apokalypse angesteuert. Habe bisher nur Band 1 gelesen und hat mir sehr gut gefallen


Monchinski, Tony – Eden kann ich nur bedingt empfehlen. Die Basisgeschichte ist super. Allerdings springt der Autor ständig in der Zeit und bringt parallele Ereignisse – wäre kein Problem, wenn es irgendwie chronologisch und nicht so zerfleddert wäre – einigen hat es nichts ausgemacht – mich hat es gestört.

Alexander, Rocky – RAG MEN – nicht direkt ein Zombie Roman. Der Ausbruch beginnt gerade. Zwei Männer auf der Reise – einer auf der Flucht – einer auf Rachemission. Ist ok – Aber Zombies haben eine Nebenrolle.


Zitate

Bevor die Zivilisation kollabiert war, hatte er nicht den Hauch einer Ahnung vom Überleben in der Wildnis gehabt. Nun ging er ohne eine vergilbte, mit Eselsohren verzierte Ausgabe von Camping für Anfänger im Rucksack nirgendwo mehr hin.

Alle Toten machten das. Sie suchten sich irgendeinen Ort aus, an dem sie dann ihr Unwesen trieben. Das war allerdings keine bewusste Entscheidung; die Leichen besaßen nämlich kein Denkvermögen, sondern wurden von einem Impuls angetrieben, der auch für Marco unerklärlich war.

Er zerrte in einer Aufwallung von Panik daran, und mit einem Ruck und einem schmatzenden Geräusch löste sich der Ring und riss Roarks verwestes Fleisch gleich mit ab, als hätte er Fleisch von einer Schweinehaxe gelöst.

Die Auferstehung war Amerikas Nemesis, und der Rest der Welt schaute zu

»Was macht sie da?«, fragte er.
Marco spürte, wie es ihm eiskalt den Rücken hinunterlief. »Ich … Ich glaube, dass sie vielleicht betet.«
Wu musterte Marco kurz. »Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.«
»Also, ich meine, eigentlich betet der Mann nicht – aber er verharrt in dieser Stellung. Er muss ein religiöser Mensch gewesen sein. Die Kirche war sehr wichtig für ihn. Emotionale Geografie.«

Charaktere 

Henry Marco – von allen nur Marco oder Zombiekiller genannt. Er ist der „Erlöser“. Für Geld erlöst er Angehörige von der „Auferstehung“. Er sucht seine Frau, die er bei dem Ausbruch verloren hat

Owen Osbourne Interimsdirektor für das Ministerium für Heimatschutz – er zwingt Marco zu dem Auftrag

Kheng Wu – nennt sich Ken – er ist ein chinesischer Agent, der seine eigenen Befehle bezüglich Marco hat. Sie werden fast sowas wie Freunde

Roger Ballard ist ein Genie – er hat einen Impfstoff entwickelt. Aber wirkt es auch?

Danielle – Marcos Frau – nach dem Tod der Tochter zerbricht die Ehe. Die Tochter starb nicht an dem Ausbruch