Beerwald, Sina – Hauptsache, der Baum brennt

Autor: Beerwald, Sina
Titel: Hauptsache, der Baum brennt
Verlag: Knaur eBook
Erscheinungsdatum: 26. September 2018
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Humor, Weihnachten, Familie
Zeitraum: 26.12.2019-04.01.2020
Band einer Reihe:  Nein
ASIN: B07CDR5T1F
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein bisschen Magie und viel Humor: die zauberhafte Familien-Weihnachts-Komödie zum Wohlfühlen von Erfolgs-Autorin Sina Beerwald.
Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. Sie hat nämlich gerade genug eigene Probleme mit ihrer Familie: einen fremdverliebten Mann und zwei pubertierende Kinder, unter anderem.
Doch der Weihnachtsmann ist hartnäckig und außerdem ziemlich verzweifelt: Er befürchtet, versehentlich das Christkind umgebracht zu haben. Und weil er sich weder mit Autos, noch mit Ampeln oder Geldautomaten auszukennen scheint, steht Sarah eine äußerst turbulente Adventszeit bevor. Denn der Weihnachtsmann will sie zum neuen Christkind erklären. Als wäre Weihnachten nicht ohnehin schon stressig genug!
Familien-Chaos mit Weihnachtsmann: die perfekte Advents-Komödie für Mütter, Ehefrauen und alle anderen, die mal wieder herzlich lachen und sich die Magie von Weihnachten bewahren möchten.
Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Allerdings bin ich nicht so schnell vorangekommen wie ich gerne gehabt hätte. Das ist dann aber auch der Moment, an dem ich dann bemerke, dass ein Buch anfängt zu nerven. Die Geschichte und der vorallem der Weihnachtsmann ist einfach toll. Aber Sarah ging mir irgendwann mit ihrer Einstellung und Analyse auf den Nerv. Ständig hat sie dem Weihnachtsmann irgendeine andere psychische Erkrankung angedichtet oder ihn in einen vermeintlichen Job gedrängt. Natürlich ist es mir klar, dass man einen Mann, der dazu noch attraktiv ist, und sich als Weihnachtsmann vorstellt, nicht ernst nimmt. Trotzdem fing es dann doch irgendwann an zu nerven. Es wäre doch irgendwie schöner gewesen, wenn Sarah ihm vielleicht ein bisschen mehr geglaubt hätte und der Weihnachtsmann ein bisschen mehr Magie verströmt hätte. Sarah hat zwar alles unternommen um ihm zu helfen – aber nur um seine Amnesie rückgängig zu machen…Ein bisschen fehlte mir die Magie in dem Humor. Aber der Humor war dafür super. Ich hab mich ziemlich amüsiert über den Weihnachtsmann. Das war wirklich sehr lesenswert. Da bemerkt man, wie sehr einem doch alles selbstverständlich ist. Man denkt gar nicht mehr über die kleinen Wunder und Annehmlichkeiten des Lebens nach. Ich hab mich, trotz der manchmal nervigen Art von Sarah, gut unterhalten gefühlt.
Schreibstil: Sehr gut und flüssig.
Figuren: Sarah und der Weihnachtsmann waren sehr präsent und sehr gut dargestellt. Die Nebenfiguren hatten auch einen angemessenen Status.
Atmosphäre und Spannung: Spannung eher wenig – die Atmosphäre war witzig, sarkastisch und schräg.
Originalität: Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Sehr witzig.
Fazit: Ich musste sehr oft schmunzeln. Der Weihnachtsmann war in seiner Unwissenheit so süss und unschuldig. Es hat unheimlich Spass gemacht ihm in seiner Entdeckung der Welt zu folgen. Leider fand ich Sarah oft nervig, was das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Es gab auch traurige Phasen, des Weihnachtsmanns – manchmal hab ich mich sogar ein bisschen für uns geschämt. Im Grossen und Ganzen war es ein wirklich amüsantes Buch. Paar kleine Makeln. Es ist es aber schon deswegen Wert um seinen Blick für die Welt und Weihnachten zu klären.

Olssen, Maya – Mr. Archibalds Weihnachtszauber

Autor: Olssen, Maya
Titel: Mr. Archibalds Weihnachtszauber
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: 17. November 2020
Seitenanzahl Printbuch: 172 Seiten
Genre: Fantasy, Weihnachten
Zeitraum: 22.12.2019-28.12.2019
Band einer Reihe:  Nein
ISBN/ASIN: B08LC13X8V
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Weihnachten im verschneiten viktorianischen London
Zwei Waisenkinder, die in einem Spielzeuggeschäft aufwachsen
Ein Ausflug auf den Frostjahrmarkt und eine Lesung von Charles Dickens

Mr Archibalds Weihnachtszauber entführt uns ins verschneite viktorianische London, auf den Frostjahrmarkt und zu einer Lesung von Charles Dickens …
London 2019
Seit Jahrzehnten liegt ein ehemaliger Spielzeugladen fast vergessen und unbeachtet in einer Londoner Seitenstraße und verfällt allmählich. Bis die junge Ivy kurz vor Weihnachten das Geschäft erbt. Sie erkennt sofort, wie besonders der Ort gewesen sein muss, der einst ihrer Ur-Ur-Großmutter Lucy Jane gehörte. Entgegen sämtlicher Ratschläge beschließt sie, dem Laden neues Leben einzuhauchen. Eine Schnapsidee, so kurz vor Weihnachten, findet auch Ivys Freund Dennis und verschwindet genervt zu seinen Eltern an die Küste. Ivy lässt sich nicht beirren und stößt im Laden auf alte Fotografien und ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das ihr ein unvergessliches Weihnachten beschert …
Ein weihnachtliches Spektakel. Voller Magie. Mit viel Schnee und ein bisschen Romantik.

Meine Meinung

Ivy erbt einen alten Spielzeugladen, der schon lange nicht mehr geführt wird. Sie ist sofort verzaubert von diesem Laden und nimmt sich ihm an. Hilfe bekommt sie von einem Bekannten und seiner zwei Söhne. Dafür soll sie nur paar Sachen in ihrem Laden für ihn verkaufen. Im Laufe der Zeit findet sie nach und nach die Geheimnisse des magischen Ladens heraus. Auch entwickeln sich Gefühle zu einem der beiden fleissigen Helfer. Eines Tages finden die beiden eine leere Schneekugel. Aber ist sie wirklich leer. Es scheint ein Schneeschauer in ihr zu sein und was kann man da im Nebel erkennen? Eine Stadt? Schneller als ihnen bewusst ist, erfahren sie was dahinter steckt.

Eine süsse kleine Geschichte. Sie wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit von 1872 erzählt. Mir hat am ehesten der Teil in der Vergangenheit zugesagt, da auch die Schneekugeln da mehr in den Vordergrund treten. In der Gegenwart dreht es sich mehr um Ivy, den Laden und ihre Gefühle. Da ist die Schneekugel eher vernachlässigt. Obwohl sie auch schöne Erlebnisse und auch Erklärungen bekommt. Durch den Gegenwartteil verliert sich leider diese magische Stimmung, die in dem Part der Vergangenheit aufgebaut wird. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte. Aber einen Ticken mehr Magie in der Gegenwart hätte es sein dürfen. Aber ich stelle mir vor, dass es, wenn man den fertigen Laden besuchen könnte, sehr schön weihnachtlich ist.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und flüssig. Es lässt sich ohne Probleme leicht lesen.
Figuren: Die Figuren in der Vergangenheit denen konnte ich etwas entgegenbringen. Es hätte bisschen tiefer sein können, aber es war schon gut. Leider konnte mich Ivy in der Gegenwart nicht ganz so überzeugen. Mir ihr wurde ich nicht ganz so warm.
Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre war sehr angenehm, vorallem wenn man die Schneekugeln betrachten konnte. Eine sehr schöne Idee
Originalität: Auf jeden Fall war die Idee mit diesen magischen Schneekugeln was besonderes.

Fazit

Es hat mir sehr gut gefallen. Ich glaube aber den Gegenwart-Teil hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht – mir wäre es lieber gewesen der Vergangenheitsteil wäre dafür intensiver ausgebaut worden. Es ist eine schöne magische Geschichte, die eine wirklich sehr schöne Idee zeichnet. Leider kühlte mich der Gegenwartteil immer bisschen ab. Das hat mir ein bisschen das Vergnügen genommen. Trotzdem bin ich froh, diese schöne Idee kennen gelernt zu haben.

Weihnachtsbücher

 

Ich liebe es zur Weihnachtszeit passende Bücher zu lesen. Dabei können sie gruselig, mörderisch, romantisch, süss, magisch und, und, und sein – aber weihnachtlich. Deswegen dachte ich, ich stelle euch paar Bücher vor, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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Karolina Halbach – Das Weihnachtspferd das gehört zu meinen Favoriten. Die Geschichte war so rührend und toll. So Charles Dickens mässig.

1860, unweit von London. Die zwölfjährige Waise Agnes ist auf der Flucht. Sie hatte genug von der Gewalt, die ihr im Waisenhaus widerfahren ist. Doch ihre Flucht wurde bemerkt, und die Verfolger sind nicht weit. In seiner Not sieht das Mädchen keinen anderen Ausweg, als das Moor vor den Toren Londons zu durchqueren – ein gefährliches Unterfangen. Schon glaubt Agnes, das Moor würde sie verschlingen, da geschieht das Unglaubliche: Aus dem Nichts erscheint ein weiß schimmerndes Pferd. Kann es ihre Rettung sein? Und dann ist da auch noch Agnes╚ kleiner Bruder, der nicht aus dem Waisenhaus fliehen konnte und den sie unbedingt befreien will –

 

Burger, Christin; Helck, Miriam – Zwei Herzen und ein Weihnachtswunder – Folge 1-3

Eine ganz nette Story – Für zwischendurch ist es eine süsse Liebesgeschichte mit einem Weihnachtsmuffel

Der Duft von Spekulatius und Glühwein liegt in der Luft. Aus allen Fenstern funkelt stimmungsvolle Festbeleuchtung. Kinder drücken sich an hübsch geschmückten Schaufenstern ihre Nasen platt. Es ist Weihnachten – für Nika die schönste Zeit des Jahres.

Hektische Menschen, Geschenkestress, überfüllte Geschäfte und Innenstädte. Es ist Weihnachten – für Lukas die schlimmste Zeit des Jahres.

Durch einen verrückten Zufall und einen noch verrückteren Plan landen beide erst in einem geklauten Porsche und müssen von nun an die Adventszeit zusammen verbringen. Kein Wunder, dass sich der der Weihnachtsmuffel und die Weihnachtsliebhaberin kräftig auf die Nerven gehen. Vor allem Nika leidet darunter, dass ihr die Vorfreude aufs Fest von Lukas verdorben wird. Oder erwartet die beiden doch noch ein kleines Weihnachtswunder?

Anne Perry – CHRISTMAS 9 – Die Weihnachtsleiche Hierzu gibt es eine ganze Reihe – Sie sind meines Wissens unabhängig voneinander zu lesen. Ich fand es ganz nett.

Ein mysteriöser Mord am Weihnachtsabend

Joshua Fielding, der berühmte Londoner Schauspieler, ist mit seinem Ensemble über Weihnachten auf dem Landgut von Charles Netheridge eingeladen. Dieser ist bereit, Joshuas neue Theaterproduktion zu finanzieren, wenn die Schauspieltruppe ein Amateurdrama seiner Tochter Alice aufführt. Während der Proben taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der Bram Stokers Dracula, auf dem das Drama basiert, erstaunlich gut kennt. Dann passiert ein Mord.

 

Ralf Günther – Das Weihnachtsmarktwunder auch schön weihnachtlich. Fand ich ganz okay.

Damals, als noch richtig Weihnachten war …

Ein kleines, verschneites Dorf im Erzgebirge zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der 15-jährige Martin freut sich in diesem Jahr besonders auf das bevorstehende Weihnachtsfest: Er darf zum ersten Mal mit nach Dresden fahren, wo ein Händler das kunstvoll geschnitzte Holzspielzeug der Familie auf dem sagenhaften Striezelmarkt verkauft.

Doch der Händler erreicht das entlegene Dorf in diesem Jahr nicht, und Martins Vater liegt krank darnieder. Eine Katastrophe für die Familie: Nur auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadt kann die Arbeit eines ganzen Jahres Käufer finden. Da fasst Martin einen mutigen Entschluss: Er macht sich mit voll beladenem Schlitten alleine auf den Weg nach Dresden …

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen Ein sehr schönes Märchen. Abenteuerlich und spannend. Mal was anderes.

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele wieder zum Kind und der Glaube an Wunder und Magie erwacht.
Ich möchte euch dazu einladen, auf eine Reise mitzukommen, auf der ihr ein solches Wunder und die ganze Magie der Weihnacht treffen werdet. Die Geschichte dazu wird von dem Rentier Aku und seinem jüngeren Bruder Sulo erzählt.
Die beiden träumen schon ihr ganzes Leben davon, einmal den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Als ihr Traum endlich in Erfüllung geht, kommt jedoch alles anders als gedacht.
Aber lasst euch das Geschehene von den beiden doch selbst erzählen …

Und somit beginnt die Geschichte, die wahre Geschichte des Weihnachtsmannes.

Inden, Charlotte – Elfenschwestern Habe ich von Corly empfohlen bekommen. Schön magisch und romantisch.

Sie sind Schwestern und könnten unterschiedlicher kaum sein: die Halbelfen Tigerlilly und Wild Rose. Dennoch haben sie einander sehr gern. Ihre Schwesterliebe wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als ihr kleiner Bruder eines nachts entführt wird. Um ihn zu retten, soll Tigerlilly dem Elf Alistar ihre Liebe versprechen. Dabei hat sie ihr Herz längst an einen Menschenjungen verloren und sie weiß auch, dass Wild Rose Alistar begehrt.

 

 

Hodgson Burnett, Frances – Sara, die kleine Prinzessin Auch sehr rührend und für Fans von Dickens und Co. Wirklich eine sehr schöne Geschichte

In einem Londoner Internat wird Sara als Tochter eines reichen Vaters, der in Indien lebt, wie eine kleine Prinzessin behandelt. Als ihr Vater stirbt und sie überraschend als bettelarme Waise zurücklässt, zeigt die Leiterin des Internats ihr wahres Gesicht und lässt sie als Dienstmädchen hart arbeiten. Ihr Leben ist trostlos, doch dann zieht ein Herr aus Indien in das Nachbarhaus und es geschehen aufregende Dinge.

 

 

 

Raymond A. Scofield – Das Weihnachtswunder von Old Nichol Auch magisch angehaucht. Sehr spassig und rührend.

Was ist das Weihnachtsglück?

Die Geschwister Anna und Benjamin sind vor einer Hungersnot aus Irland nach London geflüchtet. Im düstersten Winkel der Stadt geraten die Kinder in die Fänge des zwielichtigen Apothekers Fox und bald auch – unschuldig – in die Mühlen einer gnadenlosen Justiz. Kurz vor Heiligabend scheint alles Glück sie verlassen zu haben. Nur einer kann sie retten – aber der ist sehr klein und die Widrigkeiten sind ungeheuer groß…

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte aus dem London von Oliver Twist – vom Autor des Bestsellers „Der große Lord“.

Gilmore, Ashley – Princess in love 09 – Sandy Claus – Santas Tochter Die Reihe ist wirklich eher für zwischendurch – hab nicht alle gelesen, aber von denen hat mir dieses am besten gefallen. Schön romantisch

Sandy Claus, die Tochter vom Weihnachtsmann, hat ihr bisheriges Leben am Nordpol verbracht, wo sie zwar wertvolle Beiträge geleistet, sich jedoch auch immer gewünscht hat, einmal etwas anderes zu sehen als immer nur Schnee. Sich mit richtigen Menschen zu unterhalten, statt immer nur mit den Elfen. Und ihr Wunsch nach Abenteuern wächst von Tag zu Tag ein bisschen mehr – bis ein kleines Unglück geschieht und Santa Claus jemanden sucht, der nach Boston geht, um dort eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Natürlich ist Sandy die Erste, die sich freiwillig meldet. Aber ist die Welt außerhalb des Nordpols wirklich so wie in ihren Träumen?

 

Leino, Marko – Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte Auch sehr rührend und wunderschön.

Die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann
Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze

Dorf

sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen.

Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder …

 

Matt Haig – Ein Junge namens Weihnacht- Reihe Ich hab bisher nur den 1. Teil gelesen und fand ihn echt süss. Die anderen liegen aber schon da.

Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns – vom Bestsellerautoren Matt Haig

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Berlekamp, André – Bethany – Reihe Sehr schöne Geschichte. Ich hoffe auf noch einen Band – aber hab noch nichts gehört. Magisch, Weihnachtlich, Romantisch.

Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten

Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten

Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.

Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel Da brauch ich nicht viel sagen – ist wirklich wie der Film.

Aschenbrödel kann nur davon träumen, auf dem königlichen Ball zu tanzen. Von früh bis spät muss sie für die Stiefmutter arbeiten. Da schenkt ihr ein Knecht drei verzauberte Nüsse, in denen die schönsten Gewänder stecken. Prachtvoll gekleidet reitet Aschenbrödel zum Schloss und gewinnt das Herz des Prinzen. Doch liebt er sie auch, wie sie wirklich ist?

Eine wahrhaft bezaubernde Nacherzählung des beliebten Märchenfilms

 

Berger, Ruth – Eisweihnacht Eine Wundergeschichte ach ja, die war auch sehr schön, und auch ein bisschen romantisch

Wenn aus Wünschen Wunder werden …
Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

 

Labord, Lilly – Weihnachten mit Werwolf … und 2 Lamas Die war herrlich skurril und sympathisch. Hab ich sehr genossen

Mary Gaspard, genannt Molly, hat gerade eben 120 Teeswater-Schafe geerbt und ist kurz vor Weihnachten in den kleinen englischen Ort Little Hamperton gezogen.
Die vermeintliche Idylle erweist sich jedoch als trügerisch, denn die Einheimischen sind sicher, dass ein Werwolf umgeht. Da ist es beruhigend, dass Mollys neuer Nachbar, Lennard McLaughlin, häufig vorbeikommt, um nach ihr zu sehen.
Während in Little Hamperton fleißig für den Weihnachtsbazar der biologischen Erzeugergemeinschaft gestrickt und gebacken wird, vermisst Molly plötzlich eins ihrer Schafe.
Entnervt beschließt sie, zwei Hüte-Lamas zu kaufen.
Und als sie mit den beiden nach Little Hamperton zurückkehrt, ist plötzlich alles ganz anders.
Besonders ihr Nachbar Lennard.
Er scheint sie zu meiden, wo es nur geht.
Als sie dann eines morgens Kratzer von mächtigen Krallen an ihrem Fensterladen findet, wird es höchste Zeit, herauszufinden, was in Little Hamperton eigentlich vorgeht!

Jehanzeb, Sameena – Winterhof ist eher ein düsteres Märchen – also vielleicht nicht für jüngere Kinder geeignet – aber ich fand es sehr gut.

Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Von klein auf liebt Kora den Schnee und den Winter. Seine eisige Umarmung gibt ihrem kranken Herzen das Gefühl, im richtigen Takt zu schlagen. Je älter Kora wird, desto weniger Schnee gibt es in ihrem Leben. Die Welt wird wärmer, die Umweltkatastrophen verheerender und schon bald muss Kora den Winter suchen. Schließlich findet sie ihn in einem kleinen Dorf, in dem der Legende nach die Schneekönigin wohnt. Als sie tatsächlich auf diese trifft, stellt die Königin des Winters sie vor eine Entscheidung, bei der Kora nur verlieren kann – ganz gleich, welche Wahl sie trifft.

Simon, Lars – Gustafssons Jul – Eine schwedische Weihnachtsgeschichte Ist ok. Für zwischendurch kann man diese Familienzusammenkunft mal geniessen.

»God Jul« im tief verschneiten Schweden

Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen ? das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt … Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.

Slater, Ivo – Mörderischer Advent – Ein weihnachtlicher Kurzthriller Fand ich ziemlich gut. Eher bisschen sarkastisch.

Die ehemalige Polizistin Jona hasst Weihnachten, seit ihr
Exmann sie vor sieben Jahren an den Feiertagen verließ und
ihre Tochter mitnahm. Dass ihr letzter Fall der sogenannte
Adventsmörder war, unterstützt ihre Aversion nur noch mehr.

Für Christian ist die Weihnachtszeit heilig. Allerdings neigen
seine »Adventsgäste« dazu, sein Haus nicht mehr zu verlassen.
Unfreiwillig.

 

Lautenschläger, Angela – Mein zauberhafter Weihnachtsladen Eine wunderschöne Geschichte. Hat mir wirklich richtig gut gefallen.

Der zauberhafte Weihnachtsladen –
ein geheimnisvoller Ort

Pleite, arbeitslos und von ihrem Freund verlassen erfährt Nele Hansen, dass sie eine ungewöhnliche Erbschaft gemacht hat. Aber kann sie überhaupt ein Antiquitätengeschäft führen? Als sie den funkelnden Laden das erste Mal betritt, ahnt Nele nicht, dass der verstorbene Inhaber Hermann Habenicht viel größere Pläne mit ihr hat.
Eine warmherzige, humorvolle Geschichte für dunkle Winterabende.

 

Britta Wisniewski – Weihnachten im Herzen Auch sehr rührende Kurzgeschichten.

Wenn
„Der Weg zurück nach Weihnachten“
über
„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“
zu
„Weihnachten im Herzen“
wird, ist im Inneren eines Menschen eine Menge geschehen!
Mit diesem Buch lade ich Dich, lieber Leser, ein, mit mir auf die Reise zu gehen und ich habe den Wunsch, dass auch Du wieder Dein Herz für Weihnachten entdeckst!
Diese 3 weihnachtlichen Kurzgeschichten sind die perfekte Einstimmung auf Weihnachten!
Zum Vor- und selbst lesen geeignet!

Laufhütte, Andreas – Ihr Kinderlein kommet Das ist dann eher für Weihnachtsmuffel. Sehr makaber und eher für Horrorfans. Aber sehr gut geschrieben.

Ist neu aufgelegt und 2 weitere Geschichten beigefügt worden.

Was passiert, wenn kurz vor Weihnachten die Toten nicht mehr singen?
Was hat es für Folgen, wenn man den Weihnachtsmann heimlich beobachtet?
Was erwartet uns zum heiligen Fest, wenn es keine Kinder mehr gibt?

Diese und weitere Fragen werden in 5 Kurzgeschichten behandelt, die alles andere als besinnlich sind. Horror hat so unendlich viele Facetten, wie uns Andreas Laufhütte in dieser Anthologie ausdrucksstark beweist.

 

Finch, Paul – Das Gespenst von Killingly Hall: und andere weihnachtliche Schauergeschichten Sehr gute Geschichten dabei. Hat mir viel Spass gemacht.

Weihnachten – die besinnlichste und friedvollste Zeit des Jahres. Doch was, wenn auf einmal ein Gespenst an Ihrer Festtagstafel sitzt? Wenn die Weihnachtsdekoration plötzlich zum Leben erwacht? Eine Hexe den Glühwein vergiftet? Oder eine Horde toter Schwertkämpfer an Ihrem Christbaum vorbeimarschiert? Dann wundern Sie sich nicht! Denn dieses Jahr wünscht Ihnen Paul Finch mit fünf festlichen Gruselgeschichten: Creepy Christmas!

 

 

 

Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald  Sehr schöne Geschichte. Was ist das wichtigste? Familie. Eine besondere Zeitreise.

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

 

Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald

Autor: Schwarzhuber, Angelika
Titel: Der Weihnachtswald
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Weihnachten, Liebe, Zeitreise, Familie
Zeitraum 08.01.20-16.01.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-641-20009-1 V003
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

Meine Zusammenfassung

Eva ist ein Grinch. Sie kann mit Weihnachten nichts anfangen. Aber ihrer Grossmutter zu liebe fährt sie jedes Jahr zu Weihnachten zu Besuch in die Villa. Auch Philipp lebt dort und hat sich eine kleine Gärtnerei aufgebaut. Dieses Jahr hat Anna ein Waisenmädchen zu sich eingeladen. Diesen Umstand kann Eva nicht ertragen. Sie kann Kinder nicht leiden. Antonia ist ein ganz ruhiges und verängstigtes Mädchen. Da sie stottert ist sie sehr anfällig für Spott und sieht sich selbst als Störenfried. Das einzige, das sie will, ist wieder zurück ins Kinderheim. Als sie versucht abzuhauen, suchen Eva und Philipp sie auf dem Grundstück, das einen hübschen Weihnachtswald hat. Jedes Jahr wurden die Weihnachtsbäume gepflanzt und es entstand ein schöner dichter Tannenwald. Bei einem Sturm kommt es dann zur Zeitreise. Eva, Phillip und Antonia landen 1931 und lernen Evas Urgrosseltern kennen. Eva lernt ein besonderes Familienleben kennen und entdeckt eine neue Seite in ihr. Während sie dort sind, geschieht ein schrecklicher Unfall, der Antonie in den Mittelpunkt rückt. Jeder geht davon aus, dass sie die Verursacherin ist. Dadurch wird aber auch Eva gezwungen sich mit dem kleinen Mädchen zu beschäftigen und auch unerwartete Gefühle zu entdecken.

Meine Meinung

Ein wirklich schöner Weihnachtsroman. Manchmal hatte er ein bisschen Längen und einige Situationen waren auch mal zum Haare raufen. Aber die Verwicklungen und Entwicklungen waren eigentlich ganz amüsant und konnten am Ende tatsächlich noch zu einem Schmunzeln verlocken. Ich denke man hätte zwar den Plot etwas anders aufbauen können. Einige Dinge fand ich nicht ganz so gelungen – aber es kam trotzdem ein weihnachtliches Gefühl auf. Es wäre auf jeden Fall noch ein bisschen mehr, bzw etwas anders drin gewesen, aber es gab ein hübsches Happy End und das passt doch zu Weihnachten.

Schreibstil: Ein sehr angenehmer und ruhiger Schreibstil. Er führt einen gemütlich durch die Geschichte

Figuren: Die Charaktere waren gut getroffen. Antonia war oft eher nervig, was bestimmt schon so geplant war.

Fazit

Ein netter Weihnachtsroman, der mir noch ein bisschen besser gefallen hätte, wenn man den Plot ein bisschen anders aufgebaut hätte. Trotzdem konnte ich paar besinnliche Stunden verbringen und eine wundersame Veränderung bei Eva miterleben.

Charaktere

Christel: Die Erzieherin im Kinderheim und eine starke Bezugsperson für Antonie

Antonie: Sie ist schon lange im Kinderheim. Da sie stottert wird sie oft von den Kindern aufgezogen und von potentiellen Eltern gemieden. Sie ist sehr zurückhaltend und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Obwohl sie immer von einer glücklichen Familie träumt. Wenn sich Leute streiten oder etwas schiefgeht, sieht sie den Fehler immer bei sich

Anna Koffler: Ihr gehört ein riesiges Anwesen in München, das gerade nicht ganz so sicher ist, da die Bank ihre Fühler ausstreckt. Früher hat sie immer Waisenkinder zu sich an Weihnachten eingeladen, es dann aber gelassen, da Eva das nicht mochte. Seit dem beschenkt sie die Kinder nur noch. Dieses Jahr macht sie für Antonie eine Ausnahme, denn die Kleine kennt sie aus der Vergangenheit.

Philipp: Er und seine Mutter leben bei Anna. Er hat sich auf dem Grundstück eine kleine Gärtnerei aufgebaut und liebt Eva eigentlich schon immer. Sie waren vor vielen Jahren ein Paar, das aber keine erfolgreiche Beziehung hatte.

Eva Lankers: Sie ist eine erfolgreiche Anwältin. Eigentlich ist sie ein Grinch. Sie hasst Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Die Reise in die Vergangenheit, lässt sie ihr Leben und ihre Gefühle überdenken und sie wacht auf. Weihnachten mit den richtigen Leuten ist doch nicht so schlimm. Eva ist bei ihrer Grossmutter aufgewachsen.

Margret: Philipps Mutter und Haushälterin von Anne, die eigentlich schon eher eine alte Freundin geworden ist.

Albert und Charlotte – Evas Eltern, die früh gestorben sind.

Maximilian Koffler: Evas Urgrossvater. Er ist sehr streng zu seinen Kindern und auch sehr zurückhaltend seiner Frau gegenüber. Ein Unglück lässt ihn voreingenommen zu Antonie sein.

Sophie: Evas Urgrossmutter hält sie für ihre Cousine Sophie

Katharina: Evas Urgrossmutter, die gerade Hochschwanger ist. Sie ist sehr offen und sympathisch. Durch Katharina wird auch Eva etwas weniger verbissen.

 

Winterberg, Linda – Die Kinder des Nordlichts – Ein Weihnachtsroman

Autor: Winterberg, Linda
Titel: Die Kinder des Nordlichts
Verlag: Aufbau Digital
Erscheinungsdatum: 1. November 2018
Seitenanzahl Printbuch: 167 Seiten
Genre: Weihnachten, Drama
Zeitraum 02.01.02-07.01.20
Band einer Reihe: Haus der verlorenen Kinder
ASIN: B07L11K63J
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Nimmt man einer Familie ihre Geschichte …

Endlich hat Marie herausgefunden, warum sie ohne ihre Großmutter Betty aufwachsen musste. Als Norwegerin, die während des Krieges schwanger von einem Deutschen war, wurde Betty von ihrer Familie getrennt. Nun will Marie auch ihrer Freundin Elin helfen, mehr über ihre deutschen Wurzeln zu erfahren. Doch ihre Suche gestaltet sich schwierig. Allein im Rezeptbuch von Elins Großmutter finden die jungen Frauen Trost – bis sich beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern auf einmal ein Neuanfang abzeichnet.

Mit köstlichen norwegischen Weihnachtsrezepten.

Meine Zusammenfassung

Maries Grossmutter ist verstorben – ebenso die von Elin. Die beiden jungen Frauen stehen jetzt vor der Entscheidung, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Die Suche von Elin gestaltet sich eher ernüchternd. Eine alte Freundin von Marie, die ihr den Kontakt zu ihrer Grossmutter vermittelt hat, schafft es die beiden mit einem Freund aus dem Altenheim zusammen zu bringen. Dieser hat ein altes Haus mit einem leerstehenden Laden. So ist die Geschäftsidee entstanden. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der Laden fertig sein und mit norwegischen Leckereien locken. Aber so einfach ist das nicht. Die Leitungen und die Heizung sind alt. Die Konzession wurde nicht richtig erstellt. Alles Dinge, die die Eröffnung erschweren. Auch das Herz von Marie wird schwer erprobt. Wird alles gut ausgehen?

Meine Meinung:

Das Buch war so gar nicht mein Ding. Es war eher langweilig und plätscherte dahin. Es wurde sehr oft wiederholt was Marie mit ihrer Grossmutter erlebt hat, was die Grossmutter mitgemacht hat. Alle paar Seiten wurde darauf hingedrückt. Dadurch kann man dieses Buch aber auch sehr gut unabhängig vom Vorgänger Buch Haus der verlorenen Kinder lesen. Es konnte aber keine weihnachtliche Stimmung bei mir hervorbringen. Es geht Hauptsächlich darum den Laden auf Stand zu kriegen. Putzen, Streichen, Einrichten. Das ist mir ein bisschen zu wenig Weihnachten gewesen. Vielleicht sollte man doch den Vorgänger lesen um einfach einen Draht zur Geschichte um Marie und ihre Verwandten zu bekommen. Vielleicht hätte ich das gemacht, wenn ich gewusst hätte, das die beiden zusammenhängen – so ist mir die Lust an dem Vorgänger leider genommen, da ich ja schon viel erfahren habe. Und dieses hier mir einfach zu langweilig war. Dadurch schliesse ich, dass das Hauptbuch eventuell auch nicht meinen Geschmack treffen könnte.

Schreibstil

Der Stil ist ok. Manchmal hatte ich bisschen Schwierigkeiten zu folgen wer wer ist. Was mich wirklich nervte, waren die ständigen Wiederholungen der Lebensumstände.

Figuren: Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Sie blieben für mich eher oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung: Leider war hier für mich, keine Atmosphäre und Spannung spürbar. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich hin und ich fühlte mich ein wenig gelangweilt.

Originalität: Das einzige, was für mich jetzt neu war, waren diese Lebensbornheime, die wohl in Norwegen überall verbreitet waren um die arische Rasse zu züchten.

Fazit:

Leider konnte mich diese Geschichte nicht berühren. Weder die Umstände, die Marie kennen lernte mit ihrer ungewissen Vergangenheit, noch den Neuanfang der beiden Frauen. Es kam keine weihnachtliche Stimmung auf, da sich viel um das Eröffnen des Ladens drehte. Ich fühlte mich manchmal gelangweilt.

Charaktere

Marie – sie hat ihre Grossmutter in einem Seniorenheim in Wiesbaden gefunden. Die letzten zwei Lebensjahre hat sie mit ihr in Norwegen verbracht. Nach dem Tod ihrer Grossmutter sieht sie  jetzt neuen Aufgaben vor ihr. Ein neuer Lebensweg muss eingeschlagen werden. Vielleicht auch eine neue Liebe.

Elin – sie ist aus Norwegen. Aber ihre Grossmutter hat immer Wert darauf gelegt, dass sie deutsch spricht. Sie hat in der Bäckerei ihrer Grossmutter gearbeitet. Nach deren Tod wird sie von dem Vermieter auf die Strasse gesetzt. Es reizt sie auch ihre deutschen Wurzeln zu erkunden. Dafür fährt sie mit Marie nach Deutschland. Mit dem Rezeptbuch ihrer Grossmutter eröffnet sie eine norwegische Bäckerei mit Marie

Erich – ein deutscher Wehrmachtssoldat, der Maries´ Grossmutter schwängert und im Krieg stirbt.

Betty/Lisbet – sie ist Maries Grossmutter. Hier ist sie nur eine Erinnerung. Marie vermisst sie sehr und denkt oft an das Schicksal ihrer Grossmutter und Mutter

Lieselotte – sie ist das uneheliche Kind, dass Marie von Erich bekommt. In dem Lebensbornheim wird ihr das Kind abgenommen.

Oda – sie ist Bettys beste Freundin. Beide Freundinnen trifft das gleiche Schicksal. Leider überlebt Oda es nicht.

Jane – sie ist Elins Grossmutter. Bis an ihr Lebensende hat sie den Mann geliebt, der sie in anderen Umständen verlassen hat. Nie hat sie erfahren, warum er sich von ihr abgewandt hatte.

Gertrud – Sie ist eine gute Freundin von Marie. Sie ist starkt involviert in die Aktion der Familienzusammenführung der Lebensbornheim Kinder. Sie hat Maries Grossmutter gefunden und auch Elins Grossvater. Ausserdem unterstützt sie die beiden jungen Frauen in ihrem Unternehmen ein Geschäft zu gründen

Karl-Theodor – ein Bewohner des Seniorenheims in dem Maries Grossmutter lebte. Er ist ein guter Freund und Gönner. Ihm gehört das Haus, das Marie und Elin bewohnen dürfen und den Laden neu eröffnen.

Tom – Karl-Theodor´s Enkel. Er und Marie könnten ein Paar werden – aber die Umstände sind nicht immer leicht.

 

Laufhütte, Andreas – Ihr Kinderlein kommet

Autor: Laufhütte, Andreas
Titel: Ihr Kinderlein kommet
Verlag: BOD E-SHORT
Erscheinungsdatum:23. DEZEMBER 2016
Seitenanzahl Printbuch: 23 Seiten
Genre: HORROR & MYSTERY
Zeitraum: 05.12.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN:9783743153189
Bereits gelesene Bücher der Autoren

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Klappentext

Hier findet ihr zwei kleine Horror – Kurzgeschichten zur besinnlichen Weihnachtszeit.
Lasst euch berieseln und genießt das Fest.

Meine Zusammenfassung

Zwei wirklich geniale Black Christmas Storys.

Oh Tannenbaum: Paul uns seine kleine Schwester wollen den Weihnachtsmann ertappen. Allerdings kommt da ein seltsames Erlebnis mit dem Weihnachtsbaum dazwischen.

Ihr Kinderlein kommet: Alle Kinder unter 12 Jahren sind vor 9 Monaten verschwunden. Auch der Sohn von Erik und Rosi, Timo. An Weihnachten kommt er wieder. Aber ist es auch wirklich ihr Timo? Er scheint stark verändert zu sein.

Meine Meinung

Zwei wirklich gut geschriebene und spannende Geschichten. Es ist ja jetzt schon recht häufig, dass es Black Christmas Geschichten erscheinen. Diese gefallen mir ebenso wie die üblichen Geschichten. Vielleicht etwas mehr, da es mal was anderes ist. Auf jeden Fall sind hier beide Geschichten wirklich spannend, aber nichts für Leser, die keinen Horror mögen.

Schreibstil: Sehr gut und flüssig

Figuren: Ich finde die Charaktere sehr gut gestaltet. Die Emotionen, die sie fühlen werden schon sehr gut beschrieben. Bei der Kürze der Geschichten ist es natürlich eher schwierig sich tiefer einzulassen.

Atmosphäre und Spannung: Wirklich gut gelungene düstere Atmosphäre. Und auch die Spannung ist bis zum Schluss greifbar.

Fazit:

Für alle Horrorfans. Zwei wirklich gut gelungene gruselige Weihnachtsgeschichten. Bestens geeignet für Weihnachtshasser oder Leser, die gerne düstere Geschichten lesen. Allerdings muss man auch wissen, dass es teilweise brutal ist und auch die Psyche hier einbezogen wird. Viel passiert hier im Kopf.

 

Britta Wisniewski – Weihnachten im Herzen

Autor: Britta Wisniewski
Titel: Weihnachten im Herzen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 5. DEZEMBER 2018
Seitenanzahl Printbuch: 24 Seiten
Genre: Weihnachten, Anthologien
Zeitraum 17.12.19-18.12.19
ASIN: B07L7DJ88L
Bereits gelesene Bücher der Autoren

*Werbung* gelesen über readfy

Klappentext

Wenn
„Der Weg zurück nach Weihnachten“
über
„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“
zu
„Weihnachten im Herzen“
wird, ist im Inneren eines Menschen eine Menge geschehen!

Mit diesem Buch lade ich Dich, lieber Leser, ein, mit mir auf die Reise zu gehen und ich habe den Wunsch, dass auch Du wieder Dein Herz für Weihnachten entdeckst!

Diese 3 weihnachtlichen Kurzgeschichten sind die perfekte Einstimmung auf Weihnachten!
Zum Vor- und selbst lesen geeignet!

Meine Zusammenfassung

„Der Weg zurück nach Weihnachten“ eine Email, die einen zurück zum Weihnachtsfest leitet

„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“ eine Liebe, die durch Zufall wieder gefunden wird.

„Weihnachten im Herzen“ – Vorurteile zu Weihnachten gehören da einfach nicht hin

Meine Meinung

Drei sehr schöne Geschichten, die man sich gemütlich in seinem Lieblingssessel genehmigen kann. Vielleicht um den stressigen Alltag auszublenden. Schnell gelesen und hinterlässt ein wohliges Gefühl. Ich mochte die Geschichten sehr gerne.

Schreibstil

Sehr angenehmer Schreibstil, der genau richtig zu Weihnachten passt.

Atmosphäre und Spannung: Schöne weihnachtliche Stimmung verbreitet das Büchlein.

Fazit
Ein schönes Büchlein um den stressigen Weihnachtsvorbereitungen zu entkommen. Genau das Richtige um zu erkennen, was eigentlich wichtig ist an Weihnachten. Sehr schöne Geschichten .

Lautenschläger, Angela – Mein zauberhafter Weihnachtsladen

Autor: Lautenschläger, Angela
Titel: Mein zauberhafter Weihnachtsladen
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Weihnachten
Zeitraum: 15.12.19-17.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07LFM3YR4
Bereits gelesene Bücher der Autoren

*Werbung* Gelesen über Readfy – Bücher über eine App kostenlos lesen – Werbeunterstützt.

Klappentext

Der zauberhafte Weihnachtsladen –
ein geheimnisvoller Ort

Pleite, arbeitslos und von ihrem Freund verlassen erfährt Nele Hansen, dass sie eine ungewöhnliche Erbschaft gemacht hat. Aber kann sie überhaupt ein Antiquitätengeschäft führen? Als sie den funkelnden Laden das erste Mal betritt, ahnt Nele nicht, dass der verstorbene Inhaber Hermann Habenicht viel größere Pläne mit ihr hat.
Eine warmherzige, humorvolle Geschichte für dunkle Winterabende.

Meine Zusammenfassung

Nele kommt zu einer Erbschaft. Sie weiss überhaupt nicht was sie davon halten soll. Kennt sie doch den Gönner nicht und er sie auch nicht. Wieso vererbt er ihr einen Laden mit Haus. Zugegeben, einen ganz tollen Laden, der so schön funkelt. Keiner kann sich dem Zauber dieses Ladens entziehen. Wenn Kunden hereinkommen, dann gehen sie immer mit einem Artikel wieder hinaus. Aber das ist nicht der eigentliche Zauber des Ladens. Denn es kommen unheimlich viel Leute mit Problemen hinein. Und Nele wird in einen Strudel von Dingen hineingezogen, die ihr eine innere Erfüllung geben. Sie kann helfen. Sie hört zu und findet Lösungen.

Meine Meinung: Ich bin begeistert. Ein so schönes Buch – ich denke, bis jetzt mein diesjähriges Weihnachtsbuch-Highlight. Die Charaktere sind alle total sympathisch, oder werden es im Laufe der Geschichte. Es ist ein wahres Wohlfühlbuch. Ich hätte mir nur noch ein bisschen mehr Ausarbeitung gewünscht. Manchmal waren Sprünge dabei, denen ich nicht folgen konnte. Aber trotzdem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Ein wirkliches Schätzchen. Weihnachten kommt hier noch nicht mal als Hauptthema vor. Es ist eher so ein Beiläufer. Das Fest der Liebe und Harmonie. Das Ende war etwas ruppig. Da hätte ich mir vielleicht auch noch eine kleine Erklärung erhofft, warum alles so kam wie es kam.

Schreibstil: Angenehm und flüssig. Ich mochte den Witz und den Sarkasmus, der hier oft mit eingebaut wurde. Das macht die Figuren noch sympathischer. Gerade Nele ist so nett und meistert alles in einer Engelsgeduld. Sehr gut gelungener Charakter.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist schön familiär und wohlig. Man wird in diesen zauberhaften Laden mitgenommen und fühlt sich ebenso entspannt wie die Figuren in der Geschichte.

Originalität: Eine schöne Geschichte, die einfach mal was anderes ist. Es ist auch Romantik enthalten, aber in einer wirklich sehr würzigen Prise, die das Wohlgefühl unterstreichen. Eine sehr schöne Idee mit dem Laden, der Hoffnung verspricht.

Fazit: Ein Buch zum Eintauchen. Man möchte eigentlich noch ein bisschen mehr haben davon. Das ist auch ein kleiner Makel. Manche Passagen etwas ausgearbeitet hätten gut getan. Aber trotzdem ist es ein wahres Wohlfühlbuch. Perfekt zu Weihnachten. Ein Fingerzeig Probleme einfach mal jemanden anvertrauen, vielleicht kommt Hilfe. Absolut zu empfehlen für Leser, die einfach mal was anderes zu Weihnachten lesen wollen

Charaktere

Hermann Habenicht – Inhaber eines Antiquitäten Laden. Unbekannter Weise vererbt er Nele den Laden.

Jonas – den hat Nele mitgeerbt. Ein Junger Mann, der wirklich viel redet. Er hat unheimlich viel Ahnung von Antiquitäten und ein Auge für gute Stücke. Eine grosse Hilfe für Nele und sehr sympathisch

Frau Silberling – die erste Kundin von Nele. Sie ist schon älter und wohnt alleine in einem Herrenhaus. Sie ist sehr einsam. Und Nele findet eine Lösung

Susi Blohm – die Bäckerin gegenüber Neles Laden. Sie wird eine Freundin für Nele und versorgt sie mit Leckereien.

Dr. A. Liebermann – der behandelnde Arzt von Frau Silberling und eine Augenweide für Nele. Sie verliebt sich ein bisschen in ihn. Auch ein sehr sympathischer Mann. (Alexander, wird aber von Nele immer A. Liebermann genannt)

Es kommen noch einige Charaktere vor, bei denen Nele gerne Lösungen findet.

Rüther, Sonja – Eine Spur aus Frost und Blut – Horror-Story

daumen hoch

Autor: Rüther, Sonja
Titel: Eine Spur aus Frost und Blut
Verlag: dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 85 Seiten
Genre: Horror, Fantasy, Weihnachten, Märchen
Zeitraum 11.12.19-13.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B017A7NBFQ
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Eine schwarze Winternachtgeschichte: das böse Märchen „Eine Spur aus Frost und Blut“ von Sonja Rüther,

Mit Gold belohnt, mit Pech gestraft … Die Nacht ist bitterkalt, und doch fällt keine einzige Schneeflocke vom Himmel. Eine alte Frau betritt mit leisem Schritt die Welt der Menschen. Sie ist gekommen, um eine neue Dienerin zu finden – das ist ihr Recht seit Anbeginn der Zeit. Doch mit einem hat die Alte nicht gerechnet: dass sie erwartet wird. Von den einst unschuldigen Mädchen, die sie in ihr Reich holte und nach einem Winter der Sklaverei zur Unsterblichkeit verdammte. Sie alle flüstern den Namen ihrer Peinigerin wie einen Fluch: Frau Holle. Und sie werden nicht ruhen, bevor sie Rache genommen haben …

Eiskalt, böse, faszinierend: Sonja Rüther erzählt, was die Gebrüder Grimm nicht aufzuschreiben wagten.

Meine Zusammenfassung:

Was passiert mit den Märchenfiguren, nachdem die Gebrüder Grimm ihre Feder beiseite gelegt haben? Hier bekommen wir eine Ahnung, wie es denn laufen könnte. Früher hat Frau Holle alles selbst erledigen können, aber das Alter macht auch vor ihr nicht halt. Um es weiter schneien lassen zu können, hat sie mit den Menschen einen Pakt geschlossen. Jedes Jahr bekommt sie ein neues Mädchen, dass ihr zur Hand gehen soll. Dafür werden die fleissigen belohnt und die faulen bestraft. Wir alle kenne das Märchen, aber wie ergeht es den Mädchen, wenn sie wieder auf die Erde kommen? Frau Holle macht sich nicht die Mühe, die Mädchen kennen zu lernen. Sie heissen alle Marie für sie. Seit einiger Zeit kommen keine neuen Mädchen mehr in ihr Reich. Sie muss auf die Erde um zu sehen, was los ist. Die Welt hat sich verändert. Sie landet in der Gegenwart. Sie hasst die Menschen, aber es hilft nicht – sie muss ein Mädchen finden, sonst wird es ein Chaos geben. Die Maries haben nach ihrer Rückkehr kein schönes Leben, sie sind unsterblich und erleiden Schmerzen. Mit Gold, oder Pech übergossen, erging es ihnen schlecht möglich. Dafür wollen sie Frau Holle bestrafen. Aber kann man ein magisches Wesen wirklich bestrafen, oder töten? Und werden sie befreit sein von dem Fluch, wenn Frau Holle endlich tot ist?

Meine Meinung

Sehr interessante Idee, die mir sehr gut gefiel. Frau Holle ist hier die Böse. Sie lässt die Mädchen schwere Arbeiten erledigen. Sie treibt sie. Und, in den Augen der Pechmarien, beurteilt sie ungerecht. Aber auch die belohnten Mädchen haben es nicht leicht. Sobald sie auf der Erde ankommen, werden sie von den Menschen aus dem Dorf geerntet. Ich fand die Ausarbeitung dieser Idee sehr interessant. Das Leiden der Märchenfiguren und die geplante Rache waren gut beschrieben. Ausserdem gibt es eine überraschende Wende am Ende.

Schreibstil: Flüssig und gut zu folgen

Figuren: Man fühlt mit beiden Marien mit. Sie wurden in ein grausames Schicksal gedrängt. Frau Holle, ist eiskalt und desinteressiert. Für sie zählt nur, dass Arbeiterinnen kommen. Sie macht sich nicht mal die Mühe, die Namen der Mädchen zu wissen. Alles sind Marie für sie. Auch das Schicksal der Unsterblichkeit, die sie als grosszügiges Geschenk erachtete, berührt sie nicht. Denn die Mädchen leiden Qualen. Dieses Elend schafft es sogar, die Lieblingsmarie von Frau Holle, nach Rache und Gerechtigkeit zu trachten.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist sehr düster und gefährlich. Durch die Gleichgültigkeit von Frau Holle, gegenüber ihrer Marien und auch die Verachtung die sie den Menschen gegenüber hat, lassen sie schon sehr grausam und auch ein bisschen gruselig wirken. Der Hass, der Marien geben dem ganzen noch die richtige Würze.

Originalität: Ich fand es wirklich sehr originell. Was geschieht mit den Märchenfiguren, wenn der Vorhang gefallen ist. Fand ich wirklich eine gute Idee.

Fazit

Ein schwarzes Märchen zur Weihnachtszeit. Hier erwartet einen Grausamkeit und Rache. Angst und Magie. Aber es ist so spannend geschrieben, dass man mit den gequälten Gestalten einfach nur mitfiebert. Sehr spannend mit einem spannenden Ende. Für Märchenfans, die auch gerne mal auf die dunkle Seite blicken.

Charaktere

Frau Holle – eine alte Frau, die hier grausam und kalt ist. Sie verachtet die Menschen. Es ist aber sehr wichtig, für die Welt, dass es schneit – deswegen nimmt sie sich jedes Jahr eine neue Magd, die alle bei ihr Marie heissen. Sie soll die Kissen schütteln, die Äpfel ernten, die Brote aus dem Ofen holen. Sie ist sehr mächtig und zögert nicht ihre Macht einzusetzen

Pechmarie – sie fühlt sich ungerecht beurteilt. Sie war nicht faul. Aber Frau Holle war nie zu frieden. Sie wurde mit Pech übergossen. Eine Schicht, die immer auf ihr liegt und sie quält. Durch die Unsterblichkeit, hat sie keine Hoffnung auf Erlösung

Goldmarie – ihr erging es nicht besser, als ihre Namensvetterin. Sie wurde mit Gold übergossen, das ebenfalls an ihr haftet. Das hat sie so verbittert, dass sie sich ebenfalls an Frau Holle rächen will

Pia – ein kleines Mädchen, das Frau Holle über den Weg läuft – sie wurde von ihr auserkoren ihre nächste Marie zu werden.

Slater, Ivo – Mörderischer Advent – Ein weihnachtlicher Kurzthriller

Autor: Slater, Ivo
Titel: Mörderischer Advent
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Dezember 2019
Seitenanzahl Printbuch: 44 Seiten
Genre: Thriller, Weihnachten
Zeitraum: 13.12.19-14.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B081D6292G
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die ehemalige Polizistin Jona hasst Weihnachten, seit ihr
Exmann sie vor sieben Jahren an den Feiertagen verließ und
ihre Tochter mitnahm. Dass ihr letzter Fall der sogenannte
Adventsmörder war, unterstützt ihre Aversion nur noch mehr.

Für Christian Robert ist die Weihnachtszeit heilig. Allerdings neigen
seine »Adventsgäste« dazu, sein Haus nicht mehr zu verlassen.
Unfreiwillig.

Meine Zusammenfassung

Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit gibt es zum Advent Morde. Adventsmorde, werden sie genannt. Jo ist ehemalige Polizistin. Seit ihr Exmann ihre Tochter entführt hat, ist sie nicht mehr diensttauglich gewesen und hasst Weihnachten. Sie arbeitet jetzt in einem privaten Sicherheitsdienst. Ihr Partner, Marc, mag Weihnachten und auch Jo. Wird dieses Weihnachten jemand Robert das Handwerk legen? Und was ist der eigentliche Grund, warum Robert dies tut. Wie sucht er sich seine Opfer?

Meine Meinung

Trotz seiner Kürze ist der Roman spannend. Selbst wenn man schnell eigentlich alles mitgeteilt bekommt, bleibt doch noch eine kleine Überraschung. Die auch für den Mörder eher unerwartet kommt. Hier ist alles schön kompakt und es gibt nicht viel unwichtiges, was in einem ausgewachsenen Roman ja so oft vorkommt. Deswegen ist es auch schön rasant. Da es ja auch sehr kompakt ist, gibt es nicht allzuviel Finesse, da es schnell zur Sache ging. Ein Teil war vorhersehbar, aber es gab immer noch genug, das einen überraschte. Ich hatte auf jeden Fall eine kurzweilige Unterhaltung.

Schreibstil: Der Stil war gut und schön flüssig zu lesen.

Figuren: Durch die Kürze des Romans, konnte man nicht ganz so warm werden mit den Charakteren. Einzig mit Marc wurde ich bisschen warm. Jo blieb eher ein bisschen zu blass. Robert, ja warm natürlich nicht, aber er war schon ein intensiver Charakter.

Atmosphäre und Spannung: Obwohl schon viel in Laufe der kurzen Geschichte offenbart wurde, war es trotzdem noch spannend und überraschend. Es wurde viel mit der Fantasie gespielt. Ein Tisch in einem verlassenen Haus lässt schon bekannte Bilder aufleuchten.

Originalität: Ich hab jetzt wenig Vergleich zu anderen Weihnachts-Kurzthrillern. Wahrscheinlich ist das nicht so ein seltenes Thema, aber ich fand es recht originell und gut umgesetzt.

Fazit: Für alle, die gerne was weihnachtliches Lesen wollen ohne dass der übliche Kitsch enthalten ist. Obwohl man schnell viel offenbart bekommt, bleibt es spannend. Der Vorteil eines Kurzthrillers ist, man hat keine Füllszenen, die einen oft ja gerne mal nerven. Auf jeden Fall für alle Thrillerfans ein kleines Schmankerl für Zwischendurch.

Charaktere

Robert: Wurde von seiner Grossmutter schon früh auf Weihnachten geprägt. Er kann nicht anders, wenn er sieht, wie jemand Weihnachten nicht ehrt – er muss denjenigen bestrafen.

Jo – Früher hat sie Weihnachten geliebt. Aber vor sieben Jahren hat ihr Mann die gemeinsame Tochter entführt.

Marc – Er ist ein wirklich netter Mann. Man kann herauslesen, dass er für Jo gerne mehr wäre als nur ein Kollege.