Vandersee, Alice – Kein Bart, kein Bauch, kein Weihnachtsmann

Autor: Vandersee, Alice
Titel: Kein Bart, kein Bauch, kein Weihnachtsmann
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 53 Seiten
Genre: Kurzgeschichte, Romantik, Weihnachten
Zeitraum 09.12.18-11.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B078LP18BB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Fay freut sich darauf, Weihnachten alleine im Cottage ihrer Mutter in Cornwall zu verbringen, die sich auf einer Kreuzfahrt vergnügt.
Nach einer gescheiterten Beziehung genießt sie die Einsamkeit, doch bereits am ersten Tag in Cornwall begreift sie, wieso ihre Mutter dort auf keinen Fall ein weiteres Weihnachtsfest verbringen wollte. Das Dorf, in das ihre Mutter erst vor zwei Jahren gezogen ist, hat seine ganze eigenen Weihnachtsbräuche.
Dass Fay am Morgen von Heiligabend aufwacht, um den Garten voller Schnee vorzufinden, obwohl es nicht geschneit hat, ist eine Sache. Aber der verwirrte Mann, der plötzlich in ihrem Garten auftaucht, und steif und fest behauptet, er sei der Weihnachtsmann, bringt das Fass zum Überlaufen. Und was macht ein Rentier in ihrem Garten? Unterstützung findet Fay in dem netten Tierarzt von gegenüber. Dabei hat sie von Männern doch eigentlich die Nase voll …

Meine Zusammenfassung

Fay hat von ihrer Mutter eine Einladung bekommen, Weihnachten ihr Haus in Cornwall zu hüten, da diese eine Kreuzfahrt unternimmt. Da Fay einige Schicksalsschläge hinter sich hat, kommt ihr das ganz gelegen. Weihnachten in der Abgelegenheit. Alles ist schön geschmückt und die Nachbarn schräg genug, dass es in diese Gegend passt. Allerdings hatte ihre Mutter ihr über den verrückten Weihnachtsbrauch des Städtchens zu erzählen – was ihr allerdings eröffnet, warum die Mutter Weihnachten nicht hier verbringen will. »Noch ein Weihnachten hier halte ich nicht aus«, hatte sie am Telefon geseufzt.Sie erfährt es am nächsten Morgen, als sie den Schnee in ihrem Garten sieht. Dieses Dorf liebt Weihnachten über alles.

Meine Meinung

Eine süsse, romantische Weihnachtsnovelle mit einigen Schmunzlern. Allerdings täuscht der Titel und das Cover bisschen – ich habe etwas richtig humorvolles erwartet und war leicht enttäuscht, dass es fast nur romantisch war. Es war ein schönes Büchlein und hat auch viel Spass gemacht – aber es ist doch eher für Romantiker als für Humoristen. Trotzdem hatte ich viel Spass und es ist perfekt geeignet für zwischendurch.

Schreibstil

Ganz locker und flüssig. Es gab keine Probleme einzusteigen.

Figuren:

Die Figuren sind wirklich gut gelungen. Vor allem die schrägen Nachbarn. Man fühlt sich mit genervt und wohl.
Atmosphäre und Originalität

Perfekt um die Weihnachtsstimmung anzuheizen. Ich fand es wirklich witzig, dieses Weihnachtsverrückte Dorf zu besuchen – also schon auch originell.

Fazit

Selbst wenn das Cover und der Titel mich etwas in die Irre geleitet haben, fand ich es ein wirklich süsses Buch, das absolut perfekt geeignet ist, um mit einem Becher Kakao und auf dem Sessel eingekuschelt, im Hintergrund der knisternde Kamin, einen in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Charaktere

Fay – nach einer geplatzten Verlobung, Kündigung der Wohnung kommt ihr das gerade Recht, dass ihre Mutter ihr das Angebot macht. Und dann noch mit einem so ansehnlichen Nachbarn…Da kann Weihnachten nur gut werden

Martin Duvall – Der Nachbar von Gegenüber. Er ist Tierarzt und ein Date mit ihm zu arrangieren nicht unbedingt einfach. Aber er wird es schon wert sein, oder?

Ella -Fays Mutter. Sie hat sich dieses mal eine Kreuzfahrt zu Weihnachten gegönnt

Die Mallorys – So etwas wie Dorfvorstand und Fays Nachbarn. Sie achten strickt darauf, dass die weihnachtlichen Regeln – wie ein Mistelzweig und Beleuchtung – eingehalten werden. Sehr Weihnachtsverrückt

 

Noa, Kay – Die Zimtsternprinzessin

Autor: Noa, Kay
Titel: Die Zimtsternprinzessin
Verlag: Publz oHG
Erscheinungsdatum: 07.12.2016
Seitenanzahl Printbuch: 133 Seiten
Genre: Romantik, Liebesroman, Weihnachten
Zeitraum 28.12.18-02.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B01N9F97LM
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wer glaubt schon noch an Märchen? Juli jedenfalls nicht, denn während sie verzweifelt versucht, den Glühweinstand ihrer kranken Großmutter vor dem Bankrott zu bewahren, scheint sich wirklich alles gegen sie verschworen zu haben: Eine faule Cousine, ein hübscher, aber unfreundlicher Krankenpfleger und ein Verkehrsunfall lassen sie verzweifeln und kein Prinz, der sie retten könnte, weit und breit. Als eine schrullige alte Dame ihr drei Wünsche verspricht, gibt sie daher diese leichtfertig für andere hin. Ist damit die Chance auf ein Happy End vertan oder besteht noch Hoffnung auf ein Märchenwunder? In ihrer typisch humorvollen Weise erzählt Kay Noa passend zu Weihnachten eine fröhlich-leichte Aschenputtelvariante direkt vom Münchner Christkindlmarkt.

Meine Zusammenfassung

Viel gibt es zum Klappentext nicht zu ergänzen. Juli ist eine wirklich nette Frau. Sie ist sehr besorgt um ihre Grossmutter, da der Glühweinstand deren Existenzgrundlage ist. Da sie aber im Krankenhaus liegt übernimmt Juli diese Aufgabe. Denn sonst würde die Grossmutter den Stand und ihr Haus verlieren. Ihre Cousine Sissy ist hierbei keinerlei Hilfe. Sie ist oberflächlich und egoistisch. Ihr einziges Ziel ist es einen gut verdienenden Mann zu ergattern. Im Gegensatz zu Juli, die eher zurückhaltend ist. Das Glühweingeschäft geht gut. Sie verwendet ein altes Familienrezept und dazu gibt es Plätzchen, die sie selbst backt. Eines Tages kommt eine alte Freundin ihrer Grossmutter an den Stand und ist sehr beeindruckt von Julie. Als Dank schenkt sie ihr Drei Kugeln da sie einige Wünsche verdient hat. Ebenfalls lernt sie Tilo an ihrem Glühweinstand kennen. Er ist sehr unhöflich. Sie treffen sich im Krankenhaus wieder in dem er als Pfleger arbeitet. Unwissend verteilt Julie ihre geschenkten Wünsche an andere. Trotzdem wird sie belohnt. Denn es kommt unerwartet Rettung für ihre Oma und vielleicht auch die Liebe zu ihr. Ein kleines Weihnachtswunder erwartet euch.

Meine Meinung

Eine wirklich perfekte Geschichte für ein romantisches Weihnachten. Es hat ein bisschen den Aschenputtel Charakter verinnerlicht, da Julie schwer arbeitet und noch nicht mal ein gutes Wort dafür bekommt. Ebenso muss sie auf einen Ball gehen und wird dort ihren Traumprinzen treffen. Perfekt um sich in seinen Lesesessel zu kuscheln, und einen Glühwein mit leckeren Plätzchen zu geniessen.

Schreibstil

Es gab immer mal wieder Schachtelsätze, die mich ziemlich genervt haben. Aber im allgemeinen ist der Stil sehr angenehm und gut zu lesen.

Figuren:

Die Charaktere waren gut getroffen. Über die arrogante Sissy konnte man sich ewig aufregen. Ebenso über die Grossmutter, die Sissy immer den Vorrang gab und sie hoch lobte, während Julie eher abgewunken oder sogar herunter gespielt wurde. Auch Tilo war sehr gut getroffen. Also kann ich schon sagen, dass ich mich mit den Figuren ganz wohl gefühlt habe.

Atmosphäre und Spannung

Sehr angenehm. Durch die weihnachtliche Stimmung die Julie versucht hat aufrecht zu erhalten, hatte man selbst immer mal Lust auf Plätzchenbacken und Glühwein trinken. Auch die Verzweiflung und Hoffnung fand ich ganz gut getroffen.

Fazit

Genau das richtige Buch für die weihnachtliche Romantiker. Es ist ein perfekter Snack für zwischendurch. Eine gemütliche Geschichte mit einigen Schmunzlern und Stirnrunzlern. Ein Wohlfühl-Weihnachtsbuch

Zitate

In der echten Welt kann man nicht wünschen, sondern muss hart arbeiten.“


Wünsche wollen wie das Glück gepflegt werden.“

Charaktere

Sissy – sie ist Julies Cousine. Einfach nur nervig. Sie heimst allen Lob ein und ist dabei so oberflächlich wie man sich nur vorstellen kann. Ihr einziges Ziel ist gut auszusehen und einen reichen Mann zu ergattern. Allerdings wandelt sie sich zum Ende hin

Julie – sie studiert Pädagogik um später Lehrerin zu werden. Sie ist eher altmodisch statt hipp. Lieber ein Buch, als Musik streamen. Sie ist sehr hilfreich und trotz allem Stress und Aufwand versucht sie noch was positives heraus zu holen. Es fällt ihr zusehend schwerer, da einfach zuviel auf ihr lastet. Sie hat die ganze Arbeit und erntet eher Spott und Hohn, statt Lob.

Tilo – Erst ein unfreundlicher Gast am Glühweinstand und dann ein Helfer in der Not. Er hat gemeinnützige Arbeiten im Krankenhaus zu erfüllen. Julie und er treffen immer wieder aufeinander. Und jedes mal wird es etwas netter. Ist er vielleicht ihr Traumprinz

Dahlia Durgan – eine alte Freundin ihrer Grossmutter, die Julie drei Kugeln schenkt, die Wünsche enthalten. Auch ist sie für die Rettung der Existenz ihrer Grossmutter verantwortlich.

Gerda – sie ist die Besitzerin eines Feinkostladens und wird, dank Dahlia aufmerksam auf den kleinen Glühweinstand. Die Rettung.

Night, Aurelia L. – Elfische Weihnacht

Autor: Night, Aurelia L.
Titel: Elfische Weihnacht
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 9 Seiten
Genre: Weihnachten
Zeitraum 13.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B018KDSC1M
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Daniela hasst Weihnachten, und nun musste sie auch noch auf dem Weihnachtsmarkt aushelfen! Doch dank ihres persönlichen Weihnachtselfen, wurde das Arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt nicht so schlimm, wie gedacht.
Eine kleine weihnachtliche Kurzgeschichte.

Meine Zusammenfassung

Daniela ist so gar kein Weihnachtsmensch – sie verachtet dieses falsche Getue und die geheuchelte Glückseligkeit, die direkt nach dem Fest wieder zu Ende ist. Sie hat sich schon früh ausgeklingt und verbringt Weihnachten lieber mit einem guten Wein und einem Actionfilm. Dieses mal hat sie sich allerdings breit schlagen lassen auf dem Weihnachtsmarkt auszuhelfen. Dann taucht ein Weihnachtself auf. Also ein Mann in einem Elfenkostüm. Immer wieder kommt er an ihren Stand und erzählt ihr tolle Geschichten über Weihnachten und glücklichen Menschen. Sie geniesst die Zeit mit ihm – bis er nicht mehr kommt. Da wird ihr bewusst, wie einsam ihr Dasein ist und wie sehr er sie beeinflusst hat. Aber wer ist dieses kleine Mädchen, dass sie am heiligen Abend abholt? Eine kleine Weihnachtselfe, die ihr den richtigen Weg zeigen will?

Meine Meinung

Trotz der Kürze eine sehr süsse Geschichte, die auch ein tolles Geschenk für Weihnachtsmuffel darstellt. Schaltet man den Konsumwahn nämlich aus, ist Weihnachten eine tolle und besinnliche Zeit, die einen ein bisschen Hoffnung auf Glück und Liebe zeigt. Sie hätte noch bisschen länger sein können. Allerdings reichen die paar Seiten auch aus um verständlich zu machen worum es um diese Zeit geht.

Schreibstil

Locker und flüssig zu lesen.

Figuren:

Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Auch die Entwicklung, die Daniela durchgemacht hat fand ich schön dargestellt.

Atmosphäre und Spannung

Absolut weihnachtlich und romantisch

Fazit

Eine perfekte Geschichte für Weihnachtsfans und auch Weihnachtsmuffel. Genau richtig um den Tag zu beginnen oder bei schmuddeligen Wetter auf die Bahn zu warten.

Charaktere

Daniela – Seit sie 18 ist, hat sie sich von Weihnachten und damit auch von ihrer Familie zurück gezogen. Sie bevorzugt einen einsamen Abend mit Wein und Actionfilmen. Das Treffen mit den Weihnachtselfen, lässt ihr Herz aber wieder auftauen und eine kleine Hoffnung leuchtet auf

Tatjana – Danielas Freundin – sie ist im 5. Monat schwanger und Daniela hilft ihr bei ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Marco – der nette Weihnachtself. Er ist ein absoluter Weihnachtsfan und kann Daniela tatsächlich für sich gewinnen.

Labord, Lilly – Weihnachten mit Werwolf … und 2 Lamas

 

Autor: Labord, Lilly
Titel: Weihnachten mit Werwolf … und 2 Lamas
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 02.12.2018
Seitenanzahl Printbuch: 292 Seiten
Genre: Fantasy, Weihnachten
Zeitraum: 22.12.18-28.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07L2TQJFN
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Mary Gaspard, genannt Molly, hat gerade eben 120 Teeswater-Schafe geerbt und ist kurz vor Weihnachten in den kleinen englischen Ort Little Hamperton gezogen.
Die vermeintliche Idylle erweist sich jedoch als trügerisch, denn die Einheimischen sind sicher, dass ein Werwolf umgeht. Da ist es beruhigend, dass Mollys neuer Nachbar, Lennard McLaughlin, häufig vorbeikommt, um nach ihr zu sehen.
Während in Little Hamperton fleißig für den Weihnachtsbazar der biologischen Erzeugergemeinschaft gestrickt und gebacken wird, vermisst Molly plötzlich eins ihrer Schafe.
Entnervt beschließt sie, zwei Hüte-Lamas zu kaufen.
Und als sie mit den beiden nach Little Hamperton zurückkehrt, ist plötzlich alles ganz anders.
Besonders ihr Nachbar Lennard.
Er scheint sie zu meiden, wo es nur geht.
Als sie dann eines morgens Kratzer von mächtigen Krallen an ihrem Fensterladen findet, wird es höchste Zeit, herauszufinden, was in Little Hamperton eigentlich vorgeht!

Meine Zusammenfassung

Molly ist mit Schafen aufgewachsen. Als Kind hat sie oft die Ferien Little Hamperton verbracht. Der Ort ist berühmt für ökologischen Anbau und Tierhaltung. Viele Touristen kommen extra deswegen. Ein wirklich kleiner verschlafener Ort mit einem Stammtisch. Der Vorstand muss sich jetzt mit mehreren Problemen beschäftigen. Molly will als erste Frau dabei sein. Molly kauft zwei Hüte-Lamas und ein Werwolf treibt sein Unwesen. Molly ist sehr aufgeschlossen allen Paranormalen Dingen, da sie als Baby schon Kontakt hatte. Deswegen glaubt sie auch sofort an die Geschichte mit dem Werwolf. Das macht ihren Nachbarn, Lennard ziemlich nervös. Er ist noch nicht lange in dem Ort – aber er war eigentlich ausgewandert, aus London um seine Ruhe zu haben. Dann kommt Molly in sein Leben und bringt es ziemlich durcheinander. Aber was ist das mit dem Werwolf? Kann er das Geheimnis lüften? Ist er Teil des Geheimnisses? Und kann er Molly für sich gewinnen?

Meine Meinung

Ein richtig tolles Buch. Man muss diesen Ort einfach mögen. Die verschrobenen Männer, die alle ihre eigene Theorie zum Werwolf haben. Auch die Lamas sind einfach so toll beschrieben. Wer der Werwolf ist, der sein Unwesen treibt, bleibt ziemlich lange unerkannt. Man kommt als Leser nicht drauf. Aber hinter Lennards Geheimnis kommt man natürlich – gewünscht – sehr schnell. Es ist ein wirklich amüsantes Buch mit liebeswerten Szenen und Charakteren. Es macht wirklich Spass dem ganzen Trubel zu folgen. Ich musste wirklich oft schmunzeln. Es gab wirklich so tolle unmögliche Szenen….wirklich klasse beschrieben.

Schreibstil

Sehr angenehm und locker, lässig. Der humorvolle und trockene Stil passt zur englischen Umgebung der Story.

Figuren:

Von den tollen Charakteren lebt diese Story. Man muss sie einfach mögen. Selbst wenn sie echt einige Grossmäuler beinhalten. Aber es sind solche Unikums – genau so stellt man sich ein kleines Dorf vor. Mit einem Stammtisch und jeder hat was dazu zu sagen. Und ganz schnell mit den Heugabeln auf Werwolfjagd.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist immer gespannt und mit einem Funkeln im Augenwinkel. Ein unterschwelliger Humor schwingt immer mit. Wirklich erheiternd. Spannend ist es natürlich auch, da man wissen will wer der Werwolf ist und wie man eine Entdeckung vermeiden kann. Dann noch die Liebesgeschichte, die ständig im Raum schwebt.

Originalität

Ich finde die Idee mit den Lamas und dem Werwolf so amüsant und erfrischend – absolut Originell.

Fazit

Ein Buch, das sich selbst nicht so ernst nimmt. Man liest es mit einem ständigen Lächeln auf den Lippen, da es manchmal wirklich so amüsant ist. Oft fühlt man sich im Raum mit dem Vorstand/Stammtisch als stiller Beobachter und schüttelt den Kopf. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Auch für Weihnachtsmuffel – denn Weihnachten ist hier nur sekundär.

Zitate

„Darf ich mich dazu äußern?“, fragte ich und alle starrten mich an, als sei bisher nicht klar gewesen, dass junge Frauen des Sprechens mächtig sind.

Ich fragte mich, ob es Bienen wohl juckt, wenn sie Milben haben und ob sie sich kratzen können.

Charaktere

Edward Parker, George, Eliard, Nick, John, Ian, Ezra Mitglieder des Vorstands/Stammtisch

Lennard – Der nette Nachbar mit einem dunklen Geheimnis

Mary Gaspard (Molly) – Sie wirbelt ziemlichen Staub auf. Ihr Erscheinungsbild ist wild gemustert, sie will in den Vorstand und sie hat Hüte-Lamas…..bisschen viel alles für ein Dorf.

Lewis – Bruder von Lennard

Esmeralda – Schwester von Lennard

Verity – sie wäre gerne die zukünftige Mrs. Lennard

Ms.Cummings – Vorstandsvorsitzende des Strickvereins. Und ….

Tante Nell – Mollys Tante mit viel Ahnung des Paranormalen

 

 

 

Berger, Ruth – Eisweihnacht Eine Wundergeschichte

daumen hoch

Autor: Berger, Ruth
Titel: Eisweihnacht
Verlag: rowohlt
Erscheinungsdatum:
Seitenanzahl Printbuch:128 Seiten
Genre: Weihnachten
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 30.11.18-05.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B009SGUB1K
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn aus Wünschen Wunder werden …
Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

Meine Zusammenfassung:

Elise ist eine herzensgute Frau. Eines Tages, sie war spazieren, trifft sie auf eine junge Frau, die einen kleinen Jungen vor dem Erfrieren gerettet hat. Seine Verwandten hatten ihn nach dem Tod der Eltern zu einem entfernten Onkel nach Frankfurt geschickt. Elise ist gerührt und nimmt die beiden erstmal bei sich auf. Sehr zum Ärger des Vaters, der die beiden als Schmarotzer sieht. Seit seine Frau ihn wegen eines anderen an Weihnachten verlassen hatte und seine erste Frau zu dieser Zeit verstarb, verweigert er sich Weihnachten. Aber der Zuwachs in der Familie, lässt ihn auftauen. Allerdings hat er andere Probleme. Sein Geschäft steht vor dem Aus. Elise muss sich entscheiden – wird sie das Geschäft durch die Heirat mit dem Pfarrer retten? Oder hört sie auf ihr Herz. Denn jemand den sie lange nicht gesehen hat, tritt wieder in ihr Leben.

Meine Meinung

Eine ganz tolle Geschichte, die meine Weihnachtslektüre eingeleitet hat. Ein perfekter Einstieg zur Vorweihnachtszeit. Das Buch ist so liebevoll und reizend. Und das Wunder so verzwickt und verwinkelt, dass man kaum glauben mag, dass sowas geschehen kann – aber warum nicht? Eine wirklich tolle Geschichte, die einem das Herz wärmt. Schnell gelesen und man ist schon ein bisschen auf Weihnachten eingestimmt.

Schreibstil: Der Stil war wirklich gut und flüssig. Man war sofort in der Geschichte drinnen.
Figuren: Sehr sympathisch und gut dargestellt. Vor allem der nervige und aufdringliche Pfarrer. Auch die Tante ist herzallerliebst, nervig.

Atmosphäre und Spannung: Tatsächlich ist dieses Buch sogar spannend. Denn man hofft zwar, dass Elise sich richtig entscheidet, aber sie macht es sehr spannend und hält uns lange hin. Ach die Atmosphäre finde ich, trotz den wenigen Seiten recht gut getroffen. Man kann die Verzweiflung von Elise schon nachvollziehen und spüren. An manchen Stellen hätte das Buch noch paar Seiten gebrauchen können. Aber ansonsten passt es einfach gut.

Fazit:

Ein Buch, mit dem man definitiv Weihnachten bei sich einziehen lassen kann. Ein toller Einstieg. Es wärmt einen das Herz und lässt einen auf die schöne besinnliche Zeit freuen.

Charaktere

Elise Best – sie ist schon dreissig – also weit über das übliche Heiratsfähige Alter hinaus. Sie hat rote Haare und ein kurzes Bein, dass sie leicht humpeln lässt. Aber sie ist sehr lieb und sympathisch. Immer versucht ruhig und gelassen zu sein und ihrem Vater bei Seite zu stehen.

Joshua Anspach – ein lieber und ruhiger Junge. Er hat eher eine Nebenrolle, obwohl er ein wichtiger Charakter ist. Er entkommt nur knapp den Erfrierungstod. Elise nimmt ihn bei sich auf, ohne nur zu ahnen wie die beiden zu einander stehen.

Ernst Wolfgang Best – Elises Vater. Er tut immer sehr grimmig – aber im tiefen Inneren ist er ein netter Kerl, der nur schon viel Pech hatte. Durch den Tod der ersten und das Abhauen der zweiten Frau – beides zu Weihnachten – will er dieses Fest nicht mehr feiern. Aber Joshuas Gegenwart, lässt ihn auftauen. Und ein Brief eröffnet ihm Joshuas wahre Identität. Damit ist das Schicksal besiegelt.

Tante Lotte – manchmal ist sie wie eine Freundin von Elise – aber sie mischt sich ständig in das Liebesleben von Elise ein und will sie unbedingt mit dem Pfarrer verheiraten. Ich mochte sie sehr, da sie schon bisschen durchgedreht ist.

Pfarrer Wartenstein – Der ortsansässige Pfarrer, der den möglichen Ehemann mitbringt. Er predigt gegen diese Dekoration an Weihnachten

Pfarrer Gehling – kommt aus Dingelstedt – und sucht nach dem Tod seiner Frau für sich und seine Kinder eine neue Mutter. Elises Vater denkt, da sie sonst keinen abbekommt, wäre dieser gerade recht. Ein unsympathischer Aufdringling

Maria Rössler – sie ist auf der Flucht und trifft dabei auf den halb erfrorenen Joshua. Elise nimmt auch sie bei sich auf, da sie den Jungen pflegen soll. Sie ist sehr zurückhaltend und hat ein grosses Geheimnis.

Schopenhauers Pudel: So klasse. Schopenhauer hat den Pudel so abgerichtet, dass er mit dem Korb im Maul einkaufen geht. Sehr witzig.

Carl Wagner – war bei Elises Vater Lagerarbeiter. Allerdings wurden sie von ihrem Vater beim Techtelmechtel erwischt. Er verjagte Carl. Jahre später taucht er wieder auf. Aus ihm ist ein Gentlemen geworden. Er arbeitet jetzt für die Konkurrenz und diese bedrohen das Geschäft von Elises Vater. Außerdem könnte noch ein bisschen mehr dahinter stecken.

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

Titel: Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen Seitenzahl der Print-Ausgabe: 217 Seiten Genre: Märchen, Abenteuer, Weihnachten Beendet: 31.12.15 Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann und wir finden uns zusammen, um ein ganz besonderes Fest zu feiern. In dieser Zeit werden viele … Weiterlesen

Barbara Wersba – Ein Weihnachtsgeschenk für Waltere

Titel: Barbara Wersba – Ein Weihnachtsgeschenk für Walter Seitenzahl der Print-Ausgabe: 61 Seiten Verlag: Tulipan Verlag; Auflage: 2., Aufl. 09.2007 (12. Dezember 2012) Genre: Tiere, Weihnachten Walter ist keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen. Er lebt im Haus von Miss … Weiterlesen