Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald

Autor: Schwarzhuber, Angelika
Titel: Der Weihnachtswald
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Weihnachten, Liebe, Zeitreise, Familie
Zeitraum 08.01.20-16.01.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-641-20009-1 V003
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

Meine Zusammenfassung

Eva ist ein Grinch. Sie kann mit Weihnachten nichts anfangen. Aber ihrer Grossmutter zu liebe fährt sie jedes Jahr zu Weihnachten zu Besuch in die Villa. Auch Philipp lebt dort und hat sich eine kleine Gärtnerei aufgebaut. Dieses Jahr hat Anna ein Waisenmädchen zu sich eingeladen. Diesen Umstand kann Eva nicht ertragen. Sie kann Kinder nicht leiden. Antonia ist ein ganz ruhiges und verängstigtes Mädchen. Da sie stottert ist sie sehr anfällig für Spott und sieht sich selbst als Störenfried. Das einzige, das sie will, ist wieder zurück ins Kinderheim. Als sie versucht abzuhauen, suchen Eva und Philipp sie auf dem Grundstück, das einen hübschen Weihnachtswald hat. Jedes Jahr wurden die Weihnachtsbäume gepflanzt und es entstand ein schöner dichter Tannenwald. Bei einem Sturm kommt es dann zur Zeitreise. Eva, Phillip und Antonia landen 1931 und lernen Evas Urgrosseltern kennen. Eva lernt ein besonderes Familienleben kennen und entdeckt eine neue Seite in ihr. Während sie dort sind, geschieht ein schrecklicher Unfall, der Antonie in den Mittelpunkt rückt. Jeder geht davon aus, dass sie die Verursacherin ist. Dadurch wird aber auch Eva gezwungen sich mit dem kleinen Mädchen zu beschäftigen und auch unerwartete Gefühle zu entdecken.

Meine Meinung

Ein wirklich schöner Weihnachtsroman. Manchmal hatte er ein bisschen Längen und einige Situationen waren auch mal zum Haare raufen. Aber die Verwicklungen und Entwicklungen waren eigentlich ganz amüsant und konnten am Ende tatsächlich noch zu einem Schmunzeln verlocken. Ich denke man hätte zwar den Plot etwas anders aufbauen können. Einige Dinge fand ich nicht ganz so gelungen – aber es kam trotzdem ein weihnachtliches Gefühl auf. Es wäre auf jeden Fall noch ein bisschen mehr, bzw etwas anders drin gewesen, aber es gab ein hübsches Happy End und das passt doch zu Weihnachten.

Schreibstil: Ein sehr angenehmer und ruhiger Schreibstil. Er führt einen gemütlich durch die Geschichte

Figuren: Die Charaktere waren gut getroffen. Antonia war oft eher nervig, was bestimmt schon so geplant war.

Fazit

Ein netter Weihnachtsroman, der mir noch ein bisschen besser gefallen hätte, wenn man den Plot ein bisschen anders aufgebaut hätte. Trotzdem konnte ich paar besinnliche Stunden verbringen und eine wundersame Veränderung bei Eva miterleben.

Charaktere

Christel: Die Erzieherin im Kinderheim und eine starke Bezugsperson für Antonie

Antonie: Sie ist schon lange im Kinderheim. Da sie stottert wird sie oft von den Kindern aufgezogen und von potentiellen Eltern gemieden. Sie ist sehr zurückhaltend und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Obwohl sie immer von einer glücklichen Familie träumt. Wenn sich Leute streiten oder etwas schiefgeht, sieht sie den Fehler immer bei sich

Anna Koffler: Ihr gehört ein riesiges Anwesen in München, das gerade nicht ganz so sicher ist, da die Bank ihre Fühler ausstreckt. Früher hat sie immer Waisenkinder zu sich an Weihnachten eingeladen, es dann aber gelassen, da Eva das nicht mochte. Seit dem beschenkt sie die Kinder nur noch. Dieses Jahr macht sie für Antonie eine Ausnahme, denn die Kleine kennt sie aus der Vergangenheit.

Philipp: Er und seine Mutter leben bei Anna. Er hat sich auf dem Grundstück eine kleine Gärtnerei aufgebaut und liebt Eva eigentlich schon immer. Sie waren vor vielen Jahren ein Paar, das aber keine erfolgreiche Beziehung hatte.

Eva Lankers: Sie ist eine erfolgreiche Anwältin. Eigentlich ist sie ein Grinch. Sie hasst Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Die Reise in die Vergangenheit, lässt sie ihr Leben und ihre Gefühle überdenken und sie wacht auf. Weihnachten mit den richtigen Leuten ist doch nicht so schlimm. Eva ist bei ihrer Grossmutter aufgewachsen.

Margret: Philipps Mutter und Haushälterin von Anne, die eigentlich schon eher eine alte Freundin geworden ist.

Albert und Charlotte – Evas Eltern, die früh gestorben sind.

Maximilian Koffler: Evas Urgrossvater. Er ist sehr streng zu seinen Kindern und auch sehr zurückhaltend seiner Frau gegenüber. Ein Unglück lässt ihn voreingenommen zu Antonie sein.

Sophie: Evas Urgrossmutter hält sie für ihre Cousine Sophie

Katharina: Evas Urgrossmutter, die gerade Hochschwanger ist. Sie ist sehr offen und sympathisch. Durch Katharina wird auch Eva etwas weniger verbissen.

 

Winterberg, Linda – Die Kinder des Nordlichts – Ein Weihnachtsroman

Autor: Winterberg, Linda
Titel: Die Kinder des Nordlichts
Verlag: Aufbau Digital
Erscheinungsdatum: 1. November 2018
Seitenanzahl Printbuch: 167 Seiten
Genre: Weihnachten, Drama
Zeitraum 02.01.02-07.01.20
Band einer Reihe: Haus der verlorenen Kinder
ASIN: B07L11K63J
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Nimmt man einer Familie ihre Geschichte …

Endlich hat Marie herausgefunden, warum sie ohne ihre Großmutter Betty aufwachsen musste. Als Norwegerin, die während des Krieges schwanger von einem Deutschen war, wurde Betty von ihrer Familie getrennt. Nun will Marie auch ihrer Freundin Elin helfen, mehr über ihre deutschen Wurzeln zu erfahren. Doch ihre Suche gestaltet sich schwierig. Allein im Rezeptbuch von Elins Großmutter finden die jungen Frauen Trost – bis sich beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern auf einmal ein Neuanfang abzeichnet.

Mit köstlichen norwegischen Weihnachtsrezepten.

Meine Zusammenfassung

Maries Grossmutter ist verstorben – ebenso die von Elin. Die beiden jungen Frauen stehen jetzt vor der Entscheidung, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Die Suche von Elin gestaltet sich eher ernüchternd. Eine alte Freundin von Marie, die ihr den Kontakt zu ihrer Grossmutter vermittelt hat, schafft es die beiden mit einem Freund aus dem Altenheim zusammen zu bringen. Dieser hat ein altes Haus mit einem leerstehenden Laden. So ist die Geschäftsidee entstanden. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der Laden fertig sein und mit norwegischen Leckereien locken. Aber so einfach ist das nicht. Die Leitungen und die Heizung sind alt. Die Konzession wurde nicht richtig erstellt. Alles Dinge, die die Eröffnung erschweren. Auch das Herz von Marie wird schwer erprobt. Wird alles gut ausgehen?

Meine Meinung:

Das Buch war so gar nicht mein Ding. Es war eher langweilig und plätscherte dahin. Es wurde sehr oft wiederholt was Marie mit ihrer Grossmutter erlebt hat, was die Grossmutter mitgemacht hat. Alle paar Seiten wurde darauf hingedrückt. Dadurch kann man dieses Buch aber auch sehr gut unabhängig vom Vorgänger Buch Haus der verlorenen Kinder lesen. Es konnte aber keine weihnachtliche Stimmung bei mir hervorbringen. Es geht Hauptsächlich darum den Laden auf Stand zu kriegen. Putzen, Streichen, Einrichten. Das ist mir ein bisschen zu wenig Weihnachten gewesen. Vielleicht sollte man doch den Vorgänger lesen um einfach einen Draht zur Geschichte um Marie und ihre Verwandten zu bekommen. Vielleicht hätte ich das gemacht, wenn ich gewusst hätte, das die beiden zusammenhängen – so ist mir die Lust an dem Vorgänger leider genommen, da ich ja schon viel erfahren habe. Und dieses hier mir einfach zu langweilig war. Dadurch schliesse ich, dass das Hauptbuch eventuell auch nicht meinen Geschmack treffen könnte.

Schreibstil

Der Stil ist ok. Manchmal hatte ich bisschen Schwierigkeiten zu folgen wer wer ist. Was mich wirklich nervte, waren die ständigen Wiederholungen der Lebensumstände.

Figuren: Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Sie blieben für mich eher oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung: Leider war hier für mich, keine Atmosphäre und Spannung spürbar. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich hin und ich fühlte mich ein wenig gelangweilt.

Originalität: Das einzige, was für mich jetzt neu war, waren diese Lebensbornheime, die wohl in Norwegen überall verbreitet waren um die arische Rasse zu züchten.

Fazit:

Leider konnte mich diese Geschichte nicht berühren. Weder die Umstände, die Marie kennen lernte mit ihrer ungewissen Vergangenheit, noch den Neuanfang der beiden Frauen. Es kam keine weihnachtliche Stimmung auf, da sich viel um das Eröffnen des Ladens drehte. Ich fühlte mich manchmal gelangweilt.

Charaktere

Marie – sie hat ihre Grossmutter in einem Seniorenheim in Wiesbaden gefunden. Die letzten zwei Lebensjahre hat sie mit ihr in Norwegen verbracht. Nach dem Tod ihrer Grossmutter sieht sie  jetzt neuen Aufgaben vor ihr. Ein neuer Lebensweg muss eingeschlagen werden. Vielleicht auch eine neue Liebe.

Elin – sie ist aus Norwegen. Aber ihre Grossmutter hat immer Wert darauf gelegt, dass sie deutsch spricht. Sie hat in der Bäckerei ihrer Grossmutter gearbeitet. Nach deren Tod wird sie von dem Vermieter auf die Strasse gesetzt. Es reizt sie auch ihre deutschen Wurzeln zu erkunden. Dafür fährt sie mit Marie nach Deutschland. Mit dem Rezeptbuch ihrer Grossmutter eröffnet sie eine norwegische Bäckerei mit Marie

Erich – ein deutscher Wehrmachtssoldat, der Maries´ Grossmutter schwängert und im Krieg stirbt.

Betty/Lisbet – sie ist Maries Grossmutter. Hier ist sie nur eine Erinnerung. Marie vermisst sie sehr und denkt oft an das Schicksal ihrer Grossmutter und Mutter

Lieselotte – sie ist das uneheliche Kind, dass Marie von Erich bekommt. In dem Lebensbornheim wird ihr das Kind abgenommen.

Oda – sie ist Bettys beste Freundin. Beide Freundinnen trifft das gleiche Schicksal. Leider überlebt Oda es nicht.

Jane – sie ist Elins Grossmutter. Bis an ihr Lebensende hat sie den Mann geliebt, der sie in anderen Umständen verlassen hat. Nie hat sie erfahren, warum er sich von ihr abgewandt hatte.

Gertrud – Sie ist eine gute Freundin von Marie. Sie ist starkt involviert in die Aktion der Familienzusammenführung der Lebensbornheim Kinder. Sie hat Maries Grossmutter gefunden und auch Elins Grossvater. Ausserdem unterstützt sie die beiden jungen Frauen in ihrem Unternehmen ein Geschäft zu gründen

Karl-Theodor – ein Bewohner des Seniorenheims in dem Maries Grossmutter lebte. Er ist ein guter Freund und Gönner. Ihm gehört das Haus, das Marie und Elin bewohnen dürfen und den Laden neu eröffnen.

Tom – Karl-Theodor´s Enkel. Er und Marie könnten ein Paar werden – aber die Umstände sind nicht immer leicht.

 

Laufhütte, Andreas – Ihr Kinderlein kommet

Autor: Laufhütte, Andreas
Titel: Ihr Kinderlein kommet
Verlag: BOD E-SHORT
Erscheinungsdatum:23. DEZEMBER 2016
Seitenanzahl Printbuch: 23 Seiten
Genre: HORROR & MYSTERY
Zeitraum: 05.12.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN:9783743153189
Bereits gelesene Bücher der Autoren

*Werbung*

Dieses Buch habe ich bei readfy gefunden. Sie bieten kostenlose Bücher an, die man über eine App lesen kann. Diese Seite wird finanziert durch eingeblendete Werbung – bei diesem Buch war es etwa jede 7. Seite.

Klappentext

Hier findet ihr zwei kleine Horror – Kurzgeschichten zur besinnlichen Weihnachtszeit.
Lasst euch berieseln und genießt das Fest.

Meine Zusammenfassung

Zwei wirklich geniale Black Christmas Storys.

Oh Tannenbaum: Paul uns seine kleine Schwester wollen den Weihnachtsmann ertappen. Allerdings kommt da ein seltsames Erlebnis mit dem Weihnachtsbaum dazwischen.

Ihr Kinderlein kommet: Alle Kinder unter 12 Jahren sind vor 9 Monaten verschwunden. Auch der Sohn von Erik und Rosi, Timo. An Weihnachten kommt er wieder. Aber ist es auch wirklich ihr Timo? Er scheint stark verändert zu sein.

Meine Meinung

Zwei wirklich gut geschriebene und spannende Geschichten. Es ist ja jetzt schon recht häufig, dass es Black Christmas Geschichten erscheinen. Diese gefallen mir ebenso wie die üblichen Geschichten. Vielleicht etwas mehr, da es mal was anderes ist. Auf jeden Fall sind hier beide Geschichten wirklich spannend, aber nichts für Leser, die keinen Horror mögen.

Schreibstil: Sehr gut und flüssig

Figuren: Ich finde die Charaktere sehr gut gestaltet. Die Emotionen, die sie fühlen werden schon sehr gut beschrieben. Bei der Kürze der Geschichten ist es natürlich eher schwierig sich tiefer einzulassen.

Atmosphäre und Spannung: Wirklich gut gelungene düstere Atmosphäre. Und auch die Spannung ist bis zum Schluss greifbar.

Fazit:

Für alle Horrorfans. Zwei wirklich gut gelungene gruselige Weihnachtsgeschichten. Bestens geeignet für Weihnachtshasser oder Leser, die gerne düstere Geschichten lesen. Allerdings muss man auch wissen, dass es teilweise brutal ist und auch die Psyche hier einbezogen wird. Viel passiert hier im Kopf.

 

Britta Wisniewski – Weihnachten im Herzen

Autor: Britta Wisniewski
Titel: Weihnachten im Herzen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 5. DEZEMBER 2018
Seitenanzahl Printbuch: 24 Seiten
Genre: Weihnachten, Anthologien
Zeitraum 17.12.19-18.12.19
ASIN: B07L7DJ88L
Bereits gelesene Bücher der Autoren

*Werbung* gelesen über readfy

Klappentext

Wenn
„Der Weg zurück nach Weihnachten“
über
„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“
zu
„Weihnachten im Herzen“
wird, ist im Inneren eines Menschen eine Menge geschehen!

Mit diesem Buch lade ich Dich, lieber Leser, ein, mit mir auf die Reise zu gehen und ich habe den Wunsch, dass auch Du wieder Dein Herz für Weihnachten entdeckst!

Diese 3 weihnachtlichen Kurzgeschichten sind die perfekte Einstimmung auf Weihnachten!
Zum Vor- und selbst lesen geeignet!

Meine Zusammenfassung

„Der Weg zurück nach Weihnachten“ eine Email, die einen zurück zum Weihnachtsfest leitet

„Einen Weihnachtsengel auf vier Pfoten“ eine Liebe, die durch Zufall wieder gefunden wird.

„Weihnachten im Herzen“ – Vorurteile zu Weihnachten gehören da einfach nicht hin

Meine Meinung

Drei sehr schöne Geschichten, die man sich gemütlich in seinem Lieblingssessel genehmigen kann. Vielleicht um den stressigen Alltag auszublenden. Schnell gelesen und hinterlässt ein wohliges Gefühl. Ich mochte die Geschichten sehr gerne.

Schreibstil

Sehr angenehmer Schreibstil, der genau richtig zu Weihnachten passt.

Atmosphäre und Spannung: Schöne weihnachtliche Stimmung verbreitet das Büchlein.

Fazit
Ein schönes Büchlein um den stressigen Weihnachtsvorbereitungen zu entkommen. Genau das Richtige um zu erkennen, was eigentlich wichtig ist an Weihnachten. Sehr schöne Geschichten .

Lautenschläger, Angela – Mein zauberhafter Weihnachtsladen

Autor: Lautenschläger, Angela
Titel: Mein zauberhafter Weihnachtsladen
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Weihnachten
Zeitraum: 15.12.19-17.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07LFM3YR4
Bereits gelesene Bücher der Autoren

*Werbung* Gelesen über Readfy – Bücher über eine App kostenlos lesen – Werbeunterstützt.

Klappentext

Der zauberhafte Weihnachtsladen –
ein geheimnisvoller Ort

Pleite, arbeitslos und von ihrem Freund verlassen erfährt Nele Hansen, dass sie eine ungewöhnliche Erbschaft gemacht hat. Aber kann sie überhaupt ein Antiquitätengeschäft führen? Als sie den funkelnden Laden das erste Mal betritt, ahnt Nele nicht, dass der verstorbene Inhaber Hermann Habenicht viel größere Pläne mit ihr hat.
Eine warmherzige, humorvolle Geschichte für dunkle Winterabende.

Meine Zusammenfassung

Nele kommt zu einer Erbschaft. Sie weiss überhaupt nicht was sie davon halten soll. Kennt sie doch den Gönner nicht und er sie auch nicht. Wieso vererbt er ihr einen Laden mit Haus. Zugegeben, einen ganz tollen Laden, der so schön funkelt. Keiner kann sich dem Zauber dieses Ladens entziehen. Wenn Kunden hereinkommen, dann gehen sie immer mit einem Artikel wieder hinaus. Aber das ist nicht der eigentliche Zauber des Ladens. Denn es kommen unheimlich viel Leute mit Problemen hinein. Und Nele wird in einen Strudel von Dingen hineingezogen, die ihr eine innere Erfüllung geben. Sie kann helfen. Sie hört zu und findet Lösungen.

Meine Meinung: Ich bin begeistert. Ein so schönes Buch – ich denke, bis jetzt mein diesjähriges Weihnachtsbuch-Highlight. Die Charaktere sind alle total sympathisch, oder werden es im Laufe der Geschichte. Es ist ein wahres Wohlfühlbuch. Ich hätte mir nur noch ein bisschen mehr Ausarbeitung gewünscht. Manchmal waren Sprünge dabei, denen ich nicht folgen konnte. Aber trotzdem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Ein wirkliches Schätzchen. Weihnachten kommt hier noch nicht mal als Hauptthema vor. Es ist eher so ein Beiläufer. Das Fest der Liebe und Harmonie. Das Ende war etwas ruppig. Da hätte ich mir vielleicht auch noch eine kleine Erklärung erhofft, warum alles so kam wie es kam.

Schreibstil: Angenehm und flüssig. Ich mochte den Witz und den Sarkasmus, der hier oft mit eingebaut wurde. Das macht die Figuren noch sympathischer. Gerade Nele ist so nett und meistert alles in einer Engelsgeduld. Sehr gut gelungener Charakter.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist schön familiär und wohlig. Man wird in diesen zauberhaften Laden mitgenommen und fühlt sich ebenso entspannt wie die Figuren in der Geschichte.

Originalität: Eine schöne Geschichte, die einfach mal was anderes ist. Es ist auch Romantik enthalten, aber in einer wirklich sehr würzigen Prise, die das Wohlgefühl unterstreichen. Eine sehr schöne Idee mit dem Laden, der Hoffnung verspricht.

Fazit: Ein Buch zum Eintauchen. Man möchte eigentlich noch ein bisschen mehr haben davon. Das ist auch ein kleiner Makel. Manche Passagen etwas ausgearbeitet hätten gut getan. Aber trotzdem ist es ein wahres Wohlfühlbuch. Perfekt zu Weihnachten. Ein Fingerzeig Probleme einfach mal jemanden anvertrauen, vielleicht kommt Hilfe. Absolut zu empfehlen für Leser, die einfach mal was anderes zu Weihnachten lesen wollen

Charaktere

Hermann Habenicht – Inhaber eines Antiquitäten Laden. Unbekannter Weise vererbt er Nele den Laden.

Jonas – den hat Nele mitgeerbt. Ein Junger Mann, der wirklich viel redet. Er hat unheimlich viel Ahnung von Antiquitäten und ein Auge für gute Stücke. Eine grosse Hilfe für Nele und sehr sympathisch

Frau Silberling – die erste Kundin von Nele. Sie ist schon älter und wohnt alleine in einem Herrenhaus. Sie ist sehr einsam. Und Nele findet eine Lösung

Susi Blohm – die Bäckerin gegenüber Neles Laden. Sie wird eine Freundin für Nele und versorgt sie mit Leckereien.

Dr. A. Liebermann – der behandelnde Arzt von Frau Silberling und eine Augenweide für Nele. Sie verliebt sich ein bisschen in ihn. Auch ein sehr sympathischer Mann. (Alexander, wird aber von Nele immer A. Liebermann genannt)

Es kommen noch einige Charaktere vor, bei denen Nele gerne Lösungen findet.

Rüther, Sonja – Eine Spur aus Frost und Blut – Horror-Story

daumen hoch

Autor: Rüther, Sonja
Titel: Eine Spur aus Frost und Blut
Verlag: dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 85 Seiten
Genre: Horror, Fantasy, Weihnachten, Märchen
Zeitraum 11.12.19-13.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B017A7NBFQ
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Eine schwarze Winternachtgeschichte: das böse Märchen „Eine Spur aus Frost und Blut“ von Sonja Rüther,

Mit Gold belohnt, mit Pech gestraft … Die Nacht ist bitterkalt, und doch fällt keine einzige Schneeflocke vom Himmel. Eine alte Frau betritt mit leisem Schritt die Welt der Menschen. Sie ist gekommen, um eine neue Dienerin zu finden – das ist ihr Recht seit Anbeginn der Zeit. Doch mit einem hat die Alte nicht gerechnet: dass sie erwartet wird. Von den einst unschuldigen Mädchen, die sie in ihr Reich holte und nach einem Winter der Sklaverei zur Unsterblichkeit verdammte. Sie alle flüstern den Namen ihrer Peinigerin wie einen Fluch: Frau Holle. Und sie werden nicht ruhen, bevor sie Rache genommen haben …

Eiskalt, böse, faszinierend: Sonja Rüther erzählt, was die Gebrüder Grimm nicht aufzuschreiben wagten.

Meine Zusammenfassung:

Was passiert mit den Märchenfiguren, nachdem die Gebrüder Grimm ihre Feder beiseite gelegt haben? Hier bekommen wir eine Ahnung, wie es denn laufen könnte. Früher hat Frau Holle alles selbst erledigen können, aber das Alter macht auch vor ihr nicht halt. Um es weiter schneien lassen zu können, hat sie mit den Menschen einen Pakt geschlossen. Jedes Jahr bekommt sie ein neues Mädchen, dass ihr zur Hand gehen soll. Dafür werden die fleissigen belohnt und die faulen bestraft. Wir alle kenne das Märchen, aber wie ergeht es den Mädchen, wenn sie wieder auf die Erde kommen? Frau Holle macht sich nicht die Mühe, die Mädchen kennen zu lernen. Sie heissen alle Marie für sie. Seit einiger Zeit kommen keine neuen Mädchen mehr in ihr Reich. Sie muss auf die Erde um zu sehen, was los ist. Die Welt hat sich verändert. Sie landet in der Gegenwart. Sie hasst die Menschen, aber es hilft nicht – sie muss ein Mädchen finden, sonst wird es ein Chaos geben. Die Maries haben nach ihrer Rückkehr kein schönes Leben, sie sind unsterblich und erleiden Schmerzen. Mit Gold, oder Pech übergossen, erging es ihnen schlecht möglich. Dafür wollen sie Frau Holle bestrafen. Aber kann man ein magisches Wesen wirklich bestrafen, oder töten? Und werden sie befreit sein von dem Fluch, wenn Frau Holle endlich tot ist?

Meine Meinung

Sehr interessante Idee, die mir sehr gut gefiel. Frau Holle ist hier die Böse. Sie lässt die Mädchen schwere Arbeiten erledigen. Sie treibt sie. Und, in den Augen der Pechmarien, beurteilt sie ungerecht. Aber auch die belohnten Mädchen haben es nicht leicht. Sobald sie auf der Erde ankommen, werden sie von den Menschen aus dem Dorf geerntet. Ich fand die Ausarbeitung dieser Idee sehr interessant. Das Leiden der Märchenfiguren und die geplante Rache waren gut beschrieben. Ausserdem gibt es eine überraschende Wende am Ende.

Schreibstil: Flüssig und gut zu folgen

Figuren: Man fühlt mit beiden Marien mit. Sie wurden in ein grausames Schicksal gedrängt. Frau Holle, ist eiskalt und desinteressiert. Für sie zählt nur, dass Arbeiterinnen kommen. Sie macht sich nicht mal die Mühe, die Namen der Mädchen zu wissen. Alles sind Marie für sie. Auch das Schicksal der Unsterblichkeit, die sie als grosszügiges Geschenk erachtete, berührt sie nicht. Denn die Mädchen leiden Qualen. Dieses Elend schafft es sogar, die Lieblingsmarie von Frau Holle, nach Rache und Gerechtigkeit zu trachten.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist sehr düster und gefährlich. Durch die Gleichgültigkeit von Frau Holle, gegenüber ihrer Marien und auch die Verachtung die sie den Menschen gegenüber hat, lassen sie schon sehr grausam und auch ein bisschen gruselig wirken. Der Hass, der Marien geben dem ganzen noch die richtige Würze.

Originalität: Ich fand es wirklich sehr originell. Was geschieht mit den Märchenfiguren, wenn der Vorhang gefallen ist. Fand ich wirklich eine gute Idee.

Fazit

Ein schwarzes Märchen zur Weihnachtszeit. Hier erwartet einen Grausamkeit und Rache. Angst und Magie. Aber es ist so spannend geschrieben, dass man mit den gequälten Gestalten einfach nur mitfiebert. Sehr spannend mit einem spannenden Ende. Für Märchenfans, die auch gerne mal auf die dunkle Seite blicken.

Charaktere

Frau Holle – eine alte Frau, die hier grausam und kalt ist. Sie verachtet die Menschen. Es ist aber sehr wichtig, für die Welt, dass es schneit – deswegen nimmt sie sich jedes Jahr eine neue Magd, die alle bei ihr Marie heissen. Sie soll die Kissen schütteln, die Äpfel ernten, die Brote aus dem Ofen holen. Sie ist sehr mächtig und zögert nicht ihre Macht einzusetzen

Pechmarie – sie fühlt sich ungerecht beurteilt. Sie war nicht faul. Aber Frau Holle war nie zu frieden. Sie wurde mit Pech übergossen. Eine Schicht, die immer auf ihr liegt und sie quält. Durch die Unsterblichkeit, hat sie keine Hoffnung auf Erlösung

Goldmarie – ihr erging es nicht besser, als ihre Namensvetterin. Sie wurde mit Gold übergossen, das ebenfalls an ihr haftet. Das hat sie so verbittert, dass sie sich ebenfalls an Frau Holle rächen will

Pia – ein kleines Mädchen, das Frau Holle über den Weg läuft – sie wurde von ihr auserkoren ihre nächste Marie zu werden.

Slater, Ivo – Mörderischer Advent – Ein weihnachtlicher Kurzthriller

Autor: Slater, Ivo
Titel: Mörderischer Advent
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Dezember 2019
Seitenanzahl Printbuch: 44 Seiten
Genre: Thriller, Weihnachten
Zeitraum: 13.12.19-14.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B081D6292G
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die ehemalige Polizistin Jona hasst Weihnachten, seit ihr
Exmann sie vor sieben Jahren an den Feiertagen verließ und
ihre Tochter mitnahm. Dass ihr letzter Fall der sogenannte
Adventsmörder war, unterstützt ihre Aversion nur noch mehr.

Für Christian Robert ist die Weihnachtszeit heilig. Allerdings neigen
seine »Adventsgäste« dazu, sein Haus nicht mehr zu verlassen.
Unfreiwillig.

Meine Zusammenfassung

Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit gibt es zum Advent Morde. Adventsmorde, werden sie genannt. Jo ist ehemalige Polizistin. Seit ihr Exmann ihre Tochter entführt hat, ist sie nicht mehr diensttauglich gewesen und hasst Weihnachten. Sie arbeitet jetzt in einem privaten Sicherheitsdienst. Ihr Partner, Marc, mag Weihnachten und auch Jo. Wird dieses Weihnachten jemand Robert das Handwerk legen? Und was ist der eigentliche Grund, warum Robert dies tut. Wie sucht er sich seine Opfer?

Meine Meinung

Trotz seiner Kürze ist der Roman spannend. Selbst wenn man schnell eigentlich alles mitgeteilt bekommt, bleibt doch noch eine kleine Überraschung. Die auch für den Mörder eher unerwartet kommt. Hier ist alles schön kompakt und es gibt nicht viel unwichtiges, was in einem ausgewachsenen Roman ja so oft vorkommt. Deswegen ist es auch schön rasant. Da es ja auch sehr kompakt ist, gibt es nicht allzuviel Finesse, da es schnell zur Sache ging. Ein Teil war vorhersehbar, aber es gab immer noch genug, das einen überraschte. Ich hatte auf jeden Fall eine kurzweilige Unterhaltung.

Schreibstil: Der Stil war gut und schön flüssig zu lesen.

Figuren: Durch die Kürze des Romans, konnte man nicht ganz so warm werden mit den Charakteren. Einzig mit Marc wurde ich bisschen warm. Jo blieb eher ein bisschen zu blass. Robert, ja warm natürlich nicht, aber er war schon ein intensiver Charakter.

Atmosphäre und Spannung: Obwohl schon viel in Laufe der kurzen Geschichte offenbart wurde, war es trotzdem noch spannend und überraschend. Es wurde viel mit der Fantasie gespielt. Ein Tisch in einem verlassenen Haus lässt schon bekannte Bilder aufleuchten.

Originalität: Ich hab jetzt wenig Vergleich zu anderen Weihnachts-Kurzthrillern. Wahrscheinlich ist das nicht so ein seltenes Thema, aber ich fand es recht originell und gut umgesetzt.

Fazit: Für alle, die gerne was weihnachtliches Lesen wollen ohne dass der übliche Kitsch enthalten ist. Obwohl man schnell viel offenbart bekommt, bleibt es spannend. Der Vorteil eines Kurzthrillers ist, man hat keine Füllszenen, die einen oft ja gerne mal nerven. Auf jeden Fall für alle Thrillerfans ein kleines Schmankerl für Zwischendurch.

Charaktere

Robert: Wurde von seiner Grossmutter schon früh auf Weihnachten geprägt. Er kann nicht anders, wenn er sieht, wie jemand Weihnachten nicht ehrt – er muss denjenigen bestrafen.

Jo – Früher hat sie Weihnachten geliebt. Aber vor sieben Jahren hat ihr Mann die gemeinsame Tochter entführt.

Marc – Er ist ein wirklich netter Mann. Man kann herauslesen, dass er für Jo gerne mehr wäre als nur ein Kollege.

Hall, Calli – Das Herz des Nussknackers

Autor: Hall, Calli
Titel: Das Herz des Nussknackers
Verlag: MAIN Verlag
Erscheinungsdatum: 5. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 44 Seiten
Genre: Weihnachten, Gay Romance
Zeitraum 10.12.19-11.12.19
Band einer Reihe:  Nein
ISBN/ASIN: B077YSKKLD
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Alle Jahre wieder sieht Patrick einem einsamen Weihnachtsabend entgegen. Einziges Highlight ist das alljährliche Weihnachtsgeschenk seines Onkels. Doch dieses Jahr wird unerwartet alles anders. Eine magische Weihnachtsromanze.

Meine Zusammenfassung Spoiler

Alle Jahre wieder ist Patrick alleine zu Weihnachten. Alle Jahre wieder bekommt er von seinem Onkel ein Weihnachtsgeschenk geliefert. Eigentlich immer einen Zinnsoldaten. Diesesmal ist es aber ein Nussknacker. Dieser erinnert Patrick an seine Kindheit, die er immer in Onkel Drosselmeiers Spielzeugladen. An diesem Abend wird er durch unbekannte Geräusche geweckt und sieht seine Zinnsoldaten mit dem Nussknacker gegen Ratten kämpfen. Durch das Einmischen von Patrick ist er in diese Welt gezogen worden und nur der Magier in einer parallelen Welt kann ihn retten. Auf den Weg dorthin verliebt sich Patrick in den Nussknacker. Diese Gefühle werden erwiedert. Aber es ist nicht möglich für die beiden zusammen zu sein. Patrick verlässt diese Welt wieder und trauert ein Jahr seiner Liebe hinterher. Bis er zu einem Weihnachtsball als Türsteher engagiert wird. Dort ändert sich sein ganzes Leben.

Meine Meinung

Meine erste Gay Romance – Es gibt ja da eigentlich keinen Unterschied zu Hetero Romance – Kitschig sind sie beide. Angesprochen hat mich hier die Idee einen Nussknacker zu beleben. Ich mag ja das Märchen des kleinen Zinnsoldaten so gerne – da hat das genau gepasst. Zum Glück gibt es hier keine Erotik – das brauche ich in keinem Roman. So war es ganz angenehm. Doppeldeutigkeiten findet man ja auch im realen Leben und es war auch noch vertretbar wenig. Die Geschichte selbst fand ich eigentlich ganz nett. Es war eine interessante Idee mit dem Nussknacker und die Auflösung fand ich auch sehr kreativ. Das einzige, das mir gefehlt hatte, war Weihnachten – davon hätte es bisschen mehr geben können.

Schreibstil: Der Schreibstil war gut und flüssig. Angenehm zu lesen.

Figuren: Die Charaktere waren trotz der Kürze der Geschichte recht gut gelungen und intensiv.

Originalität: Mir gefiel die Idee mit dem lebendigen Nussknacker sehr gut und auch das Ende, in der sein Leben als Nussknacker genauer beleuchtet wird, gefiel mir – also ja – originell.

Fazit

Eine interessante Lovestory. Mein erstes Gay Romance, dass sich nicht unbedingt im wesentlichen zu anderen Romances unterscheidet. Die Geschichte ist sehr interessant und gefühlvoll. Genau das Richtige für Romantiker. Einzig bisschen mehr Weihnachten hätte ich mir gewünscht.

Charaktere

Patrick – Er ist Türsteher und Weihnachten immer alleine. Nur seine Erinnerung an die Kindheit bei seinem Onkel heitert ihn immer wieder auf. Er sehnt sich nach einem Partner

Onkel Drosselmeier – er war Puppenmacher und ist nicht wirklich Patricks Onkel. Da er aber seine Kindheit mehr oder weniger bei ihm verbrachte, sieht er ihn als solches. Er schloss seinen Laden und ist seit dem auf Weltreise. Trotzdem schickt er jedes Jahr ein Geschenk

Nussknacker/Philip von Goldstein – Er verliebt sich in Patrick. Aber er will nicht, dass sie zusammen kommen, da dies in ihrer beiden Welten nicht ohne emotionale Schmerzen von statten gehen würde.

Simon, Lars – Gustafssons Jul – Eine schwedische Weihnachtsgeschichte

Autor: Simon, Lars
Titel: Gustafssons Jul – Eine schwedische Weihnachtsgeschichte
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 176 Seiten
Genre: Weihnachten, Familiengeschichte
Zeitraum: 07.12.19-10.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B074P5K94N
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

»God Jul« im tief verschneiten Schweden

Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen – das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt … Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.

Meine Meinung

Eine klassische Familiengeschichte zu Weihnachten. So wie man sie auch in zig Weihnachtsfilmen zu sehen bekommt. Trotzdem ist sie recht sympathisch gewesen. Missgunst und Neid innerhalb der Familie – das soll hier abgeschafft werden. Und welches Fest eignet sich besser dazu als Weihnachten? Eine Familie in einem Haus eingesperrt, durch Wetterverhältnisse. Erst explodiert die Stimmung und dann kommt der Zusammenhalt. Die Geschichte ist jetzt wirklich nichts neues und auch nicht besonders schwedisch. Genau so eine Geschichte, kann man aber auch wirklich nur zu Weihnachten lesen – zu jeder anderen Jahreszeit würde man es wahrscheinlich weg legen.

Schreibstil: Ich hatte etwas Schwierigkeiten rein zu kommen. Später ging es dann. Was mir richtig Probleme gemacht hat, waren die Namen. Es wurden hinter jeden Vornamen die Nachnamen gesetzt. Ich hatte dadurch extreme Probleme, die Charaktere zuzuordnen.

Figuren: Aufgrund des schon genannten Problems mit der Zuordnung der Charaktere zu ihren Familien, bin ich auch nicht wirklich warm geworden mit den Figuren.

Fazit

Ein nettes Weihnachtsbuch für zwischendrin. Man darf nichts neues erwarten. Zerstrittene Familien, die an Weihnachten wieder zusammen finden, ist eins der Lieblingsthemen zu Weihnachten. Aber man kann sich trotzdem mal entführen lassen und sich darüber freuen, wie normal doch die eigene Familie dagegen wirkt.

Charaktere

Alfred – Der Butler und die gute Seele des Hauses. Er kann seine Augenbraue etwa drei Millimeter anheben.

Magda – die Köchin. Sie kann das beste Weihnachtsessen zaubern

Carl-Johann Gustafsson – er ist das Oberhaupt der Familie und hat jetzt Lust, die Familie wieder zu einen, da er sich nach dem Tod seiner Frau komplett verschlossen und abgewandt hat.

Susanna – sie ist die Enkelin von Carl-Johann und die Tochter von Brigitta und Magnus Gustafsson. Sie ist die Einzige, die ohne Hintergedanken an dem Familienfest teilnimmt. Sie ist Malerin von Beruf – aber eher erfolglos.

Stefan – er ist einer der Söhne von Carl-Johann – Beide Söhne sind in das Kunstwerkunternehmen ihres Vaters eingestiegen. Allerdings hortet er auch gerne privat einige Gemälde

Magnus – der andere Sohn von Carl-Johann.

Ingemar – Anitas Mann – hält sich eher zurück

Anita – Die Enkelin von Carl-Johann und die Tochter von Sofia und Stefan

Carl-Johann Gustafsson junior – der Sohn von Anita und Ingemar und der Urenkel von Carl-Johann. Er besticht durch sein ständiges Flugangriffspiel mit Geräuschen und Bomben.

Bengt –  Der Sohn von Sofia und Stefan – Er hat überhaupt kein Geschäftssinn, aber ein Auge für Kunst – diese Weihnachten outet er sich.

Jan-Erik  – Der Sohn von Sofia und Stefan – Er hat Geschäftssinn, aber absolut keine Ahnung von Kunst – und ein Alkoholproblem.

Brigitta – Susannes Mutter. Nie zufrieden mit dem was ihre Tochter darstellt. Magnus Frau

Sofia – Brigittas Schwägerin und Stefans Frau.

Jörgen – Dokumentarfilmer, der gerade in USA unterwegs ist. Susanna hat ihr Herz an ihn verloren

Alma – die neue Nachbarin von Carl-Johann. Und seine neue Freundin.

Jehanzeb, Sameena – Winterhof

Autor: Jehanzeb, Sameena
Titel: Winterhof
Verlag: Zeilengold Verlag
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2018
Seitenanzahl Printbuch: 160 Seiten
Genre: Fantasy, Märchenadaption
Zeitraum: 05.12.19-06.12.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07HXTLLQ5
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext:

„Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.“

Von klein auf liebt Kora den Schnee und den Winter. Seine eisige Umarmung gibt ihrem kranken Herzen das Gefühl, im richtigen Takt zu schlagen. Je älter Kora wird, desto weniger Schnee gibt es in ihrem Leben. Die Welt wird wärmer, die Umweltkatastrophen verheerender und schon bald muss Kora den Winter suchen. Schließlich findet sie ihn in einem kleinen Dorf, in dem der Legende nach die Schneekönigin wohnt. Als sie tatsächlich auf diese trifft, stellt die Königin des Winters sie vor eine Entscheidung, bei der Kora nur verlieren kann – ganz gleich, welche Wahl sie trifft.

Meine Zusammenfassung

Kora hat ein schwaches Herz. Seit sie Kind ist, liebt sie den Schnee. Aber die Winter werden immer wärmer und dadurch Schneefrei. Sie ist verheiratet und hat Zwillingsmädchen. In diesem Winter entführt ihr Mann sie nach Snjorley. Eine kleine Stadt, in der immer Winter ist. Es ist die Stadt der Schneekönigin. Als Kind war Kora schon dort und wurde gezeichnet. Jetzt ist sie wieder da und soll ihr Erbe antreten. Im Hintergrund erfährt man, dass ein Neugeborenes Baby entführt wurde. Ein Leben für ein Leben. Kora wird vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens gestellt. Es ist keine leichte.

Meine Meinung

Die Schneekönigin ist ja eh ein eher düsteres Märchen. Hier wird es noch düsterer dargestellt. Aber so spannend, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Die Idee ist so toll und gut umgesetzt. Die arme Kora, die sich nur falsch entscheiden kann. Der Strudel der Gefühle, wirft einen selbst um. Wie soll sie sich entscheiden? Sie hat eigentlich nur eine einzige Wahl. Die Gefühle, zerreisen einem das Herz beim Lesen. Auch der Hintergrund, die Personen, die um ihr Schicksal wissen, sind stark dargestellt. Sie sind nur Statisten, aber gut in Szene gesetzt.

Schreibstil: Der Stil war sehr gut und flüssig. Sehr plastisch.

Figuren: Die Charaktere waren ihren Bestimmungen angepasst. Auch das Gefühlschaos in Kora war so toll dargestellt. Man konnte nur mit ihr Fühlen.

Atmosphäre und Spannung: Diese Punkte sind sehr gut getroffen. Die Atmosphäre war so angespannt und düster, was dann zur einer guten Spannung führte.

Originalität: Die Idee und auch deren Umsetzung hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Mir hat diese Adaption zum Märchen der Schneekönigin sehr gut gefallen. Man konnte sich gut in die Figuren hineinversetzen. Deren Leid und innere Zerrissenheit wurde sehr gut dargestellt. Es war spannend und auch sehr emotional. Ein gelungenes Buch, das nicht nur zu Weihnachten gelesen werden kann. Aber hier natürlich sehr gut hinein passt.

Zitate

Das Universum schert sich nicht darum, was uns fair erscheint, wer lebt und wer stirbt oder wie viele Tränen wir vergießen. Es interessiert sich nur für den ewigen Kreislauf und wir sind bloß die austauschbaren Einzelteile eines Uhrwerks, das niemals stillstehen darf

Pos 49/159

Charaktere

Kora: Sie wurde mit einem schwachen Herz geboren. Schon von Kindesbeinen an hat sie eine besondere Liebe zum Winter und zum Schnee. Als Kind hatte sie schon einmal die Schneekönigin treffen können. Jetzt als Erwachsene folgte sie einem Ruf, der sehr stark und emotional war.

Elin – ist ein sehr aufgewecktes und unruhiges Kind.

Joanna – die Schwester von Elin. Sie ist die ruhigere und in sich gekehrte Schwester, die gerne zeichnet.

Ben – Koras grosse Liebe. Ihr Ehemann. Er hat immer Angst um Kora, wegen ihres Herzens. Diesen Winter erfüllt er Koras sehnlichsten Wunsch. Schnee zu sehen.

Schneekönigin – wirkt grausam und kalt. Aber auch sie musste damals eine schwere Entscheidung fällen und schlimme Dinge dafür tun. Jetzt ist ihre Zeit um und sie wird schwächer. Es muss eine Nachfolge her, sonst wird es schlimme Konsequenzen für die Menschheit haben.

Runa – Die Assistentin und Gefährtin der Schneekönigin.