Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigrid – Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht

Autor: Filz, Sylvia; Konopatzki, Sigri
Titel: Weihnachtshäschen verzweifelt gesucht
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2018
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Weihnachtsroman, Liebesroman
Zeitraum: 05.12.20-13.12.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 9781723893506


Klappentext

Himmelpastellhellblaues Winterglück

»Oh nee«, kiekste Mona begeistert, »das ist ja Zucker!« Mit glänzenden Augen stand sie vor einem himmelblauen Porzellan-Häschen.
»Was ist das denn? Ein Hase? Zur Weihnachtszeit? Na, der hat definitiv Glück gehabt! Wenn er aus Schokolade wäre, hätte man ihn längst eingeschmolzen.« Bea kicherte los.
»Das ist deutlich ein Weihnachtshäschen, schließlich trägt es einen Schneekristall zwischen den Pfötchen. Es scheint total glücklich zu sein, diesen Kristall ergattert zu haben. Schau mal, wie lieb das kleine Kerlchen lächelt. Ich nehme es mit. Das muss ich haben!«
»Lass uns doch zuerst den Laden ganz durchforsten«, schlug Bea vor.
Genau das stellt sich als Fehler heraus, denn als die Mädels zurückkommen, ist das Häschen weg.
Nun beginnt Monas fieberhafte Suche nach dieser außergewöhnlichen Winterdeko. Sie ahnt noch nicht, dass der süße himmelblaue Hase ihren adventlichen Alltag komplett durcheinanderwürfeln wird und der Schlüssel für ihre Zukunft ist.

Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich überzeugen. Anscheinend bin ich doch eher die Magisch-romantische-weihnachtsleserin. Ein einfacher Liebesroman reicht nicht. Die Geschichte ist romantisch, dramatisch und auch süss – aber sie war mir irgendwie doch ein bisschen zu langweilig. Was ich aber dem Autorenduo echt hoch anrechne ist, dass sie tatsächlich ganz normale Charaktere erschaffen haben. Menschen wie du und ich. Mona, Bea, Mats  sind Verkäufer. Und sie stellen auch klar, dass dies kein Berufszweig ist, mit dem man angeben kann, aber sich auch nicht schämen muss, oder sich als wertlos betiteln lassen sollte . Denn es gibt ein schlimmes Erlebnis wegen dieses nicht hochdotierten Jobs. Das fand ich wirklich sehr gut. Leider war es mir doch ein bisschen zu wenig Weihnachtszauber. Es zwar eine süsse Geschichte mit viel Freundschaft, Gemeinsamkeit und echt netten Menschen – aber es hat mir nicht gereicht.

Schreibstil: Den Stil empfand ich als angenehm. Ich hab nicht gemerkt, dass hier zwei Autorinnen schreiben. Es ist alles fließend und stimmig.

Figuren: Die Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr nett. Natürlich ist auch der „Bösewicht“ seiner Roller entsprechend gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Es fehlt mir ein bisschen die weihnachtliche Atmosphäre. Trotz Weihnachtsmarkt und Schmuck und Weihnachtsessen ist der Weihnachtsfunke nicht übergesprungen. Spannung ist eigentlich nicht gegeben. Ich fand es schon früh klar, wer das Häschen hat.

Originalität: Originell fand ich die Idee eines Weihnachtshäschens und wenn es so aussieht wie auf dem Cover, dann kann ich verstehen, dass Mona ihm nachjagte. Auch, die Berufe der Charaktere fand ich insofern originell, da ja meist in den Büchern alle irgendwie hochgestellte Berufe haben.

Fazit

Die Geschichte ist nett und ok – aber sie konnte mich leider nicht fangen und fesseln. Es ist kein weihnachtlicher Funken übergesprungen. Zwischendrin fand ich es eher etwas langatmig. Es gibt schöne Momente und auch schöne Romantik. Leider konnte es mich aber trotz allem nicht fesseln.

 

Schwarzhuber, Angelika – Der Weihnachtswald

Autor: Schwarzhuber, Angelika
Titel: Der Weihnachtswald
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Weihnachten, Liebe, Zeitreise, Familie
Zeitraum 08.01.20-16.01.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN 978-3-641-20009-1 V003
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit …

Meine Zusammenfassung

Eva ist ein Grinch. Sie kann mit Weihnachten nichts anfangen. Aber ihrer Grossmutter zu liebe fährt sie jedes Jahr zu Weihnachten zu Besuch in die Villa. Auch Philipp lebt dort und hat sich eine kleine Gärtnerei aufgebaut. Dieses Jahr hat Anna ein Waisenmädchen zu sich eingeladen. Diesen Umstand kann Eva nicht ertragen. Sie kann Kinder nicht leiden. Antonia ist ein ganz ruhiges und verängstigtes Mädchen. Da sie stottert ist sie sehr anfällig für Spott und sieht sich selbst als Störenfried. Das einzige, das sie will, ist wieder zurück ins Kinderheim. Als sie versucht abzuhauen, suchen Eva und Philipp sie auf dem Grundstück, das einen hübschen Weihnachtswald hat. Jedes Jahr wurden die Weihnachtsbäume gepflanzt und es entstand ein schöner dichter Tannenwald. Bei einem Sturm kommt es dann zur Zeitreise. Eva, Phillip und Antonia landen 1931 und lernen Evas Urgrosseltern kennen. Eva lernt ein besonderes Familienleben kennen und entdeckt eine neue Seite in ihr. Während sie dort sind, geschieht ein schrecklicher Unfall, der Antonie in den Mittelpunkt rückt. Jeder geht davon aus, dass sie die Verursacherin ist. Dadurch wird aber auch Eva gezwungen sich mit dem kleinen Mädchen zu beschäftigen und auch unerwartete Gefühle zu entdecken.

Meine Meinung

Ein wirklich schöner Weihnachtsroman. Manchmal hatte er ein bisschen Längen und einige Situationen waren auch mal zum Haare raufen. Aber die Verwicklungen und Entwicklungen waren eigentlich ganz amüsant und konnten am Ende tatsächlich noch zu einem Schmunzeln verlocken. Ich denke man hätte zwar den Plot etwas anders aufbauen können. Einige Dinge fand ich nicht ganz so gelungen – aber es kam trotzdem ein weihnachtliches Gefühl auf. Es wäre auf jeden Fall noch ein bisschen mehr, bzw etwas anders drin gewesen, aber es gab ein hübsches Happy End und das passt doch zu Weihnachten.

Schreibstil: Ein sehr angenehmer und ruhiger Schreibstil. Er führt einen gemütlich durch die Geschichte

Figuren: Die Charaktere waren gut getroffen. Antonia war oft eher nervig, was bestimmt schon so geplant war.

Fazit

Ein netter Weihnachtsroman, der mir noch ein bisschen besser gefallen hätte, wenn man den Plot ein bisschen anders aufgebaut hätte. Trotzdem konnte ich paar besinnliche Stunden verbringen und eine wundersame Veränderung bei Eva miterleben.

Charaktere

Christel: Die Erzieherin im Kinderheim und eine starke Bezugsperson für Antonie

Antonie: Sie ist schon lange im Kinderheim. Da sie stottert wird sie oft von den Kindern aufgezogen und von potentiellen Eltern gemieden. Sie ist sehr zurückhaltend und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Obwohl sie immer von einer glücklichen Familie träumt. Wenn sich Leute streiten oder etwas schiefgeht, sieht sie den Fehler immer bei sich

Anna Koffler: Ihr gehört ein riesiges Anwesen in München, das gerade nicht ganz so sicher ist, da die Bank ihre Fühler ausstreckt. Früher hat sie immer Waisenkinder zu sich an Weihnachten eingeladen, es dann aber gelassen, da Eva das nicht mochte. Seit dem beschenkt sie die Kinder nur noch. Dieses Jahr macht sie für Antonie eine Ausnahme, denn die Kleine kennt sie aus der Vergangenheit.

Philipp: Er und seine Mutter leben bei Anna. Er hat sich auf dem Grundstück eine kleine Gärtnerei aufgebaut und liebt Eva eigentlich schon immer. Sie waren vor vielen Jahren ein Paar, das aber keine erfolgreiche Beziehung hatte.

Eva Lankers: Sie ist eine erfolgreiche Anwältin. Eigentlich ist sie ein Grinch. Sie hasst Weihnachten und alles was damit zusammen hängt. Die Reise in die Vergangenheit, lässt sie ihr Leben und ihre Gefühle überdenken und sie wacht auf. Weihnachten mit den richtigen Leuten ist doch nicht so schlimm. Eva ist bei ihrer Grossmutter aufgewachsen.

Margret: Philipps Mutter und Haushälterin von Anne, die eigentlich schon eher eine alte Freundin geworden ist.

Albert und Charlotte – Evas Eltern, die früh gestorben sind.

Maximilian Koffler: Evas Urgrossvater. Er ist sehr streng zu seinen Kindern und auch sehr zurückhaltend seiner Frau gegenüber. Ein Unglück lässt ihn voreingenommen zu Antonie sein.

Sophie: Evas Urgrossmutter hält sie für ihre Cousine Sophie

Katharina: Evas Urgrossmutter, die gerade Hochschwanger ist. Sie ist sehr offen und sympathisch. Durch Katharina wird auch Eva etwas weniger verbissen.

 

Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel

Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel

Autor: Stein, Maike
Titel: Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 01.08.2012
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Liebe, Weihnachten
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 29.12.17-30.12.17
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Aschenbrödel kann nur davon träumen, auf dem königlichen Ball zu tanzen. Von früh bis spät muss sie für die Stiefmutter arbeiten. Da schenkt ihr ein Knecht drei verzauberte Nüsse, in denen die schönsten Gewänder stecken. Prachtvoll gekleidet reitet Aschenbrödel zum Schloss und gewinnt das Herz des Prinzen. Doch liebt er sie auch, wie sie wirklich ist?

Eine wahrhaft bezaubernde Nacherzählung des beliebten Märchenfilms

Zum Buch

Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und ich dachte mir – ja – als Fan-Girl dieses Films gehört das Teil einfach zu mir nach Hause. Und es hat perfekt mein Lesejahr abgeschlossen. Zur Geschichte selbst brauch ich ja eigentlich nichts zu schreiben. Die müsste eigentlich fast jedem bekannt sein. Wenn nicht – schaut euch den Film an – eine Allgemeinbildung für Filmfans. ;-)

Man merkt, dass es ein Jugendbuch ist. Die Art ist recht einfach gehalten. Ich hatte oft das Gefühl, ich würde den Film schauen und hätte den Ton aus. Mir würde jemand den Film vorlesen. So fühlte es sich an, dieses Buch zu lesen. Natürlich wurde das Buch von der Autorin noch aufgefüllt mit Gefühlen und Gedanken, die auf jeden Fall realistisch sind. So könnte man das wirklich sehen. Das musste ich auch oft bewundern. Ich habe oft gedacht – Wow – das hat sie gut beobachtet. Sie hat vieles beschrieben, das mir selbst jetzt – obwohl ich den Film gefühlte 1000x geschaut habe – nicht aufgefallen wäre. Wie oft hat sie den Film für dieses Buch sehen müssen? Es wurden alle Elemente, die man aus dem Film kennt,  mit Gedanken und Gefühlen gefüllt, die mir gut gefallen haben. Ich mochte es und kann es den Fans auf jeden Fall empfehlen.

Fazit

Das Buch ist schön schnell zu lesen und man fühlt sich in den Film versetzt. Ich hatte das Gefühl, ich liege im Bett und meine Mutter liest mir den Film vor und füllt die Lücken mit ihren Interpretationen auf. Also ein schönes wohliges Gefühl. Ich mochte es gerne und freue mich, dieses Lesejahr so angenehm beendet zu haben.