Lang, Cosima – Herz aus Eis und Feuer Ein Wintermärchen

Autor: Lang, Cosima
Titel: Herz aus Eis und Feuer
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 17.11.2017
Seitenanzahl Printbuch: 78 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 06.12.18-07.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B076QTFHHX

 

Klappentext

Liebe brennt heiß wie Feuer und vermag noch das kälteste Herz zum Schmelzen zu bringen.

Als Theo kurz vor Weihnachten einen Unfall hat, wird er von der Weltenwanderin Alana nach Delphas gebracht. Einem verwunschenen Eiskönigreich, das von einer Kaiserin mit gefrorenem Herzen regiert wird.
Alana wandert durch die Menschenwelt um einen neuen Mann für die Kaiserin zu suchen. Ein Mann der das kalte Herz der Kaiserin zum Schmelzen bringt und dadurch den Winter vertreibt, der über Delphas liegt.
Theo soll dieser neue Mann werden und sein Leben für immer mit der Kaiserin verbringen. Doch von der ersten Begegnung an brennt die Liebe zwischen Alana und ihm.
Können die beiden ihrer Liebe widerstehen, um das Land vor dem Untergang zu bewahren und kann Theo sich der kalten Gefahren der Kaiserin entziehen?

Meine Zusammenfassung

Theo und seine Schwester Lena sind mit dem Auto unterwegs nach Hause. Es schneit und die Fahrt ist nicht ungefährlich. Dabei kommt es zu einem Unfall, der tödlich enden würde. Das ist der Moment in dem Alana auftaucht. Sie braucht Theo. Aber sie nimmt nie ein Leben – sie rettet ihn. Normal nimmt sie immer nur den Mann mit – aber hier macht sie eine Ausnahme – Lena kommt mit. Theo ist die einzige Hoffnung der Bevölkerung von Delphas. Denn die Eiskaiserin lässt alles unter Eis verschwinden, wenn sie unglücklich ist. Und glücklich ist sie nur mit einem Mann an ihrer Seite. Die Abstände, dass ein neuer Gefährte gebraucht wird, werden immer kürzer. Es ist deswegen wichtig den Richtigen zu finden. Ist Theo der Richtige? Alana spürt auf jeden Fall selbst einige unbekannte Gefühle und möchte ihn eigentlich nicht der Kaiserin vorstellen. Und was ist mit Lena? Welchen Einfluss wird sie noch haben? Kann Theo das Herz der Kaiserin zum schmelzen bringen? Und wird dann Alanas Herz dabei verletzt werden?

Meine Meinung

Die Geschichte erinnert ganz entfernt an die Schneekönigin….aber nur wirklich am äussersten Rande. Die Geschichte ist so nicht schlecht. Sie ist spannend und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Allerdings sind wirklich einige Rechtschreibfehler und seltsam unzusammenhängende Sprünge enthalten, die den Lesefluss stören. Aufgrund der geringen Seiten ist natürlich eine richtige Tiefe nicht zu erreichen. Es hätte noch bisschen ausgearbeitet werden können. Allerdings mag ich es, dass hier nur auf die Fakten geachtet, und nicht zu sehr drum herum ausgeschmückt wurde. Knapp auf den Punkt gebracht.

Leider merke ich aber schon, dass ich anfange die Geschichte zu vergessen – also nicht sehr einprägsam. Trotzdem nett zu lesen.

Schreibstil

Der Stil ist Ok. Nur die seltsamen Sprünge, die manchmal keinen Sinn ergaben, stören.

Figuren:

Die Charaktere sind recht sympathisch und für die kürze der Story gar nicht schlecht getroffen.

Atmosphäre und Spannung

Es baut sich auch eine gewisse Spannung auf. Man fiebert schon mit. Wer wird denn jetzt wen lieben und befreien?

Fazit

Die Geschichte ist geeignet für ein paar nette Stunden zwischendurch. Man müsste noch mal etwas überarbeiten. Leider hat die Geschichte bisschen die Tendenz schon in Vergessenheit zu geraten. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt.

Charaktere

Alana – Sie ist eine Weltenwanderin. Diese Fähigkeit haben nicht viele. Sie kann zwischen ihrer Welt – Delphas und der, der Menschen wandern und auch gewisse Zeit leben. Sie besorgt auch Lebensmittel für ihr Volk dort. Ihre Aufgabe ist es, Männer, die eines natürlichen Todes gestorben wären, in ihr Land zu bringen um der Kaiserin zu gefallen. Denn nur wenn es der Kaiserin gut geht, geht es auch dem Volk gut.

Datinel: Der höchste Magier, der Kaiserin – allerdings ist er eher auf Alanas Seite und unterstützt sie in ihrem späteren Kampf

Theo – ein netter junger Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kommen würde. Alana sieht hier den Richtigen für die Kaiserin. Allerdings entwickelt er Gefühle für Alana. Doch ein Blick auf die Kaiserin, lässt ihn durch einen Zauber alles andere vergessen.

Lena – Theos Schwester. Sie ist mutig und kämpferisch. Ich hatte immer ein bisschen Octavia von The 100 im Kopf bei ihr.

Miki – Der Eiskobold der Kaiserin – Diener, Augen und Ohren der Kaiserin. Eher verschlagen als hilfreich.

Kaiserin – Sie ist ein Tyrann, der ihr Volk mit ihren Launen leiden lässt. Ist sie glücklich verliebt, schmilzt das Eis und das Volk kann die Felder bestellen. Ist sie unglücklich – und die Spannen dazu werden immer kürzer, lässt sie alles unter einer Eisdecke verschwinden und ihr Volk leidet.

 

 

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Chestnut, Samy – Eine weihnachtliche (Werwolf) Geschichte

Autor: Chestnut, Samy
Titel: Eine weihnachtliche (Werwolf) Geschichte
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: 2018
Seitenanzahl Printbuch:30 Seiten
Genre: Fantasy, Weihnachten, Kurzgeschichte
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 08.12.18-09.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0779RTZYS
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Debut? Über die Autorin ist nicht wirklich was im Netz zu finden

Klappentext

Vollmond. Weihnachten. Und ein Werwolf auf wichtiger Mission…

Meine Zusammenfassung

Der Werwolf (hat keinen Namen) geniesst gerade seine Freiheit, als er gestoppt wurde. Er trifft mitten im Wald den gestrandeten Weihnachtsmann. Er hat einen technischen Defekt seines Schlittens. Er verwandelt den Werwolf zurück in einen Menschen und bittet ihn um Hilfe. Er benötigt ein Geschenk, Kerzen und Kekse, die für jemanden anderen gebacken wurden. Rudolph soll ihm dabei helfen. Missmutig schliessen die beiden sich zusammen um die Gegenstände zu holen. Dabei treffen sie auf ein kleines Mädchen, das ihnen gewünschtes frei ohne Vorurteile übergibt. Kann der Weihnachtsmann mit der gewonnen Magie seinen Schlitten zum laufen bringen und die Geschenke noch rechtzeitig zustellen?

Meine Meinung

Eine amüsante kurze humorvolle Geschichte. Ich musste wirklich einige Male schmunzeln und fand das Gespann Werwolf und Rudolph sehr amüsant. Nur das Ende, das hat mir so gar nicht gefallen. Das hat irgendwie nicht so gepasst. War nicht rund und befriedigend. Es fehlt mir irgend eine Pointe oder ein Fazit. Ansonsten fand ich es wirklich amüsant.

Schreibstil

Sehr angenehm und locker. Man konnte gut folgen und sich schnell einlesen.

Figuren:

Die Figuren sind wirklich gut gelungen. Rudolph ist eher der sarkastische Part und das fand ich sehr amüsant. Der Werwolf ist ebenfalls sarkastisch – also die beiden ergänzen sich hervorragend.

Atmosphäre

Ich fand die Atmosphäre recht locker und amüsant.

Originalität

Die Kombination einen Werwolf in eine weihnachtliche Novelle zu packen und ihn mit Rudolph in Häuser einbrechen zu lassen finde ich schon sehr originell.

Fazit

Eine sehr amüsante Geschichte, die wirklich Spass gemacht hat. Nur das Ende ist leider nicht gelungen. Da fehlt mir eine passende Abrundung.

Zitate

Die ganzen zweibeinigen Steaks in der Stadt, enden dann schnell als Mitternachtssnack.

Das Gute am Werwolfdasein sind die scharfen Ohren, die scharfe Nase und scharfen Augen mit Nachtsichtfunktion

Charaktere

Werwolf – Er ist hier Namenlos. Er kann ja nichts dafür, dass der Vollmond dieses man direkt auf Weihnachten fällt und er bei seinem Ausflug im Wald auf den Weihnachtsmann treffen. Er ist ein netter Charakter, den man einfach nur mögen muss

Rudolph – Seine Nase blinkt ständig. Er ist nicht gerade begeistert den Werwolf zu begleiten. Aber die beiden meistern das mehr oder weniger sehr souverän.

Weihnachtsmann – eine Nebenfigur – er wandelt den Werwolf zurück und bittet ihn um Hilfe, da er als Mensch nicht auffällt.