Hebesberger, Roland – Abzweigungen

Autor: Hebesberger, Roland
Titel:  Abzweigungen
Verlag: Morawa Lesezirkel GmbH
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2019
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Thriller, SciFi
Zeitraum 11.06.20-19.06.20
Band einer Reihe: Ja – erster Band
ASIN: 3990936662
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Vielen Dank an Roland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Welchen Weg gehst du, wenn dein Leben auf der Kippe steht?
Wähle weise, es könnte deine letzte Entscheidung sein.

Cornell Rohde, ein gescheiterter Ex-Polizist aus München, baut sich in Salzburg ein neues Leben auf. Es nimmt eine drastische Wendung, als er Zeuge eines mysteriösen Banküberfalls wird. Er versucht, den Geheimnissen hinter dem Verbrechen auf die Spur zu kommen, und gerät in eine Verschwörung, die sein Weltbild ins Wanken bringt. Wem kann er vertrauen, wer sagt die Wahrheit und was steckt hinter dem grellen Licht, das ihn bis in seine Träume verfolgt? Bei einer Verfolgungsjagd quer durch Europa mit neuen Verbündeten kommt Cornell an seine Grenzen. Wird er am Ende die richtige Entscheidung treffen?

Meine Zusammenfassung

Als Cornell Polizist wird, tritt er in die Fussstapfen seines Vaters. Früh hat er seine Mutter verloren und will seinen Vater stolz machen. Allerdings läuft es nicht so gut für ihn. Durch Verleumdungen verliert er seinen Job und flieht für ein neues Leben nach Salzburg. Dort ist er am Wochenende Sicherheitsbeamter bei einer Bank. Eine der Bankangestellten, Mia, findet sein Gefallen. Sie kommen zusammen. Mia ist sehr aufgeschlossen Cornells Vergangenheit gegenüber und sie verlieben sich. Mia ist Cornells grosse Liebe. Dann kommt der Tag, der alles verändern wird. Ein Banküberfall, der sehr seltsam abläuft verändert Cornells Leben. Er wird nahezu besessen, hinter das Geheimnis zu kommen. Mia hat ein schweres Trauma erlitten und ihre Beziehung wird schwer auf die Probe gestellt. Bei seinen Recherchen scheint Cornell jemanden zu nah zu kommen und er wird gezwungen zu fliehen. Eine Verschwörung in seine Richtung macht es ihm fast unmöglich sich unerkannt zu bewegen. Auf der Flucht trifft er auf die neuen Verbündeten, die ihn in eine grosse Verschwörung einweihen. Was steckt nur hinter diesen mysteriösen Banküberfällen, die dem in Salzburg ähneln und über die ganze Welt verteilt stattfinden? Was war das für ein Licht? Und wie weit geht überhaupt diese Verschwörung? Wen kann er für das Desaster, das sein Leben geworden ist, büßen lassen?

Meine Meinung

Ein tolles Debüt legt Roland hier hin. Da ich mich auch intensiv schon mit diversen Verschwörungen beschäftigt habe, klingt hier beim lesen eine Seite in mir. Roland nimmt sich viel Zeit uns Cornell und sein Leben vorzustellen. Aber es wird nicht langweilig. Das auf keinen Fall. Man fühlt sich wohl und folgt Cornell von der schlechten in die gute Zeit mit Mia. Sein Leben scheint endlich positiv zu verlaufen. Bis zu diesem schicksalshaften Tag des Überfalls. Man kann sich als Autor sehr stark an einer Grenze bewegen, wenn man zu lange vom Protagonisten erzählt. Da kann das Interesse des Lesers schnell kippen. Aber ich muss wirklich sagen, das Roland das so geschickt hin bekommt, dass man sich ein bisschen wie Big Brother fühlt. Manchmal kam es mir vor, als würde ich in Cornells Tagebuch lesen . Ich fand es spannend seinen Weg mitzuverfolgen. Als es dann actionreich wurde, kann ich sagen, es war spannend, aber nicht übertrieben. Es ist glaubhaft. Cornell ist ein Ex-Polizist und gut ausgebildet. Seine Flucht und auch seine Kenntnisse um das Geheimnis zu lüften sind sehr realistisch dargestellt. Phantastisch wird dann die Auflösung. Da es der Auftakt zu einer Reihe ist, werden wir da bestimmt noch näher an die Lösung gebracht werden, da das Buch mit einem kleinen Cliffhanger endet. Ich empfand es schwankt eher in Richtung Science Fiction, statt ins mystische. Ich bin also sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Erzählperspektive ist im Ich-Format und man kommt sich wirklich oft vor, als würde Cornell einem die Geschichte direkt erzählen, oder ich würde in seinem Tagebuch schnüffeln.

Figuren: Die Charaktere waren sehr gut dargestellt. Manchmal kam es mir vor ich würde mit ihnen an den PC´s stehen und grübeln. Cornell ist auch sehr sympathisch, da er nicht überheblich den Ex-Polizisten heraushängen lässt. Er ist eher sogar zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung: Durch die lange Einführung bei dem man Cornell kennen lernt, baut sich die Spannung eher langsam auf. Aber es ist ziemlich gut beschrieben ohne übertrieben zu wirken.

Originalität: Mir gefiel sehr, dass man mal einen kleinen Blick hinter den Schleier einer guten Verschwörung erhaschen durfte. Auch viele Erklärungen fand ich gut geschildert. Videomanipulation und anderes.

Fazit

Ich freue mich, hier ein Buch empfehlen zu können, das wirklich spannend ist. Trotz dem es nicht durchgehend Actiongeladen ist, ist es sehr fesselnd. Es hat Spass gemacht, das Buch aufzuschlagen und mit Cornell weiter zu fiebern. Für alle Thrillerfans, die auch gerne mal etwas anderes erleben wollen. Es ist nicht übertrieben brutal. Kommen aber auch paar blutige Szenen vor.

Wertung 5/5

Adams, Taylor – No Exit – Diese Nacht überlebst du nicht

Autor: Adams, Taylor
Titel: No Exit – Diese Nacht überlebst du nicht
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung:  Angelika Naujokat
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Thriller
Zeitraum 22.03.20-30.03.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3453439791
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In den Bergen von Colorado gerät die junge Darby Thorne in einen Schneesturm und sucht Zuflucht in einer Raststätte. Dort trifft sie auf eine Gruppe von Schutzsuchenden. Darby scheint in Sicherheit zu sein. Doch auf dem Parkplatz macht sie eine schreckliche Entdeckung: Im Fond eines Vans sieht sie ein gefesseltes Mädchen. Wie Eiswasser schießt die Erkenntnis durch Darby: Der brutale Täter muss unter den Anwesenden sein. Aber es gibt keine Verbindung nach außen, keine Fluchtmöglichkeit. Darby muss das Mädchen retten – und die Nacht überleben …

Meine Meinung

Der Klappentext ist recht aussagekräftig, dass ich da gar nicht viel mehr ergänzen will. Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Ein Thriller wie man ihn sich vorstellt. Rasant und kniffelig. Er ist natürlich recht amerikanisch. Das bedeutet – Hollywood lässt grüssen. Aber wenn man einen amerikanischen Thriller liest, muss man darauf vorbereitet sein und sich darauf entspannt einlassen. Action, Spannung, Blut und Tod – das ist es was man erwarten soll und dann auch geliefert bekommt. Und das bekommt man hier. Es ist ein Pageturner. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und wenn im Dezember 2020 das neue Buch herauskommt werde ich zugreifen.

Schreibstil: Sehr gut und flüssig.

Figuren: Die Charaktere waren wirklich sehr gut getroffen und es war überraschend, wer hier der Bösewicht ist. Es wird aber recht früh bekannt gegeben, was den Reiz sogar noch ein bisschen erhöht, da irgendwie der Kampf spannender wird.

Atmosphäre und Spannung: Dieses Buch enthält beides in Hochauflösender Form. Dadurch, dass die Geschichte auf ein begrenztes Gebiet beschränkt ist, steigt die Spannung noch. Also sehr gutes spannungsgeladenes Paket

Originalität: Darüber kann man streiten. Ich denke solche Geschichten gibt es sehr viele. Wichtig ist nur wie sie einem übermittelt wird. Und das kann ich hier als gelungen nennen

Fazit

Ein spannungsgeladener Thriller mit allen Elementen die man erwartet. Hollywood lässt grüssen. Ich fand es hier aber nicht störend, es hat mich gut unterhalten und das ist für mich das primäre Ziel. Man bekommt was man erwartet und das spannend und actionreich. Aber Achtung – auch brutal und blutig.

White, Gillian – Das Familiengrab

Autor: White, Gillian
Titel: Das Familiengrab
Verlag: dotbooks Verlag
Übersetzung: Isabella Bruckmaier
Erscheinungsdatum: 29. November 2016
Seitenanzahl Printbuch: 351 Seiten
Genre: Thriller, Drama
Zeitraum 10.02.20-17.02.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01NAD0PXR
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wer tief gesunken ist, kann noch weiter fallen… Die junge Shelley ist mit der Erziehung ihrer sechs Kinder völlig überfordert – und dann geschieht das Unfassbare: Ihr 11-jähriger Sohn Joey wird beschuldigt, ein Baby getötet zu haben. Die Medien wittern die Story des Jahres. Ein Aufschrei nach Vergeltung geht durch die englische Bevölkerung. Und eine öffentliche Hetzjagd auf die alleinerziehende Shelley und ihre Kinder beginnt, die gnadenlos ihre Opfer fordert…

Eiskalt, brutal – und very, very British!

Meine Zusammenfassung

Shelley gehört zur unteren Gesellschaftsschicht. Das sieht sie auch nicht so schlimm. Sie hat ja eigentlich alles unter Kontrolle. Denkt sie. Bis ihr Sohn verdächtigt wird ein Baby verbrannt zu haben. Da bekommt sie den gesamten Hass der Gesellschaft zu spüren. Sie kann nicht mehr in ihr Haus. Menschen den sie Vertraut hat, verraten sie und ihre eigenen Zweifel ihrem Sohn gegenüber belasten sie ebenfalls. Ihre fünf Kinder kommen zu einer Pflegefamilie, damit sie regelmässig Joey besuchen kann. Ihr selbst bleibt später nichts anderes übrig auch dort einzuziehen. Dort trifft sie auf ein komplett anderes Umfeld. Kein Fernsehn, kein Telefon und die Kinder halten trotzdem Ruhe. Sie sind brav und essen was auf den Tisch kommt. Shelley ist mehr und mehr verunsichert. Irgendwas scheint hier nicht zu stimmen. Und dann findet sie ein schwerwiegendes Geheimnis.

Meine Meinung

Ein Thriller würde ich das Buch nicht nennen. Ein Psychodrama, das ist es eher. Man erlebt hier die gesamte aufgewühlte Gefühlswelt von Shelley kennen. Sie hinterfragt alles und nichts. Sie und ihr Sohn sind die einzigen guten, und dann wieder doch nicht. Ein Achterbahn der Gefühle. Ziemlich oft wollte ich Shelley einfach mal nur eine reinhauen. Sie war manchmal wirklich so nervig und weltfremd. Irgendwann muss der Autorin dann eingefallen sein, dass sie ja eigentlich einen Thriller und kein Familiendrama schreibt. Die letzten Kapitel hat sie dann so rumgerissen, dass es total unreal wirkte. Nicht dass dieser Part nicht spannend war, er war nur irgendwie nicht passend. Es ging die ganze Zeit nur um die Gefühlswelt der Charaktere und wie die Umwelt auf sie und den Mord reagiert und dann auf einmal noch ein Thrill.

Schreibstil:

Der Stil war gut und flüssig. Was allerdings nervig war und mich irritierte. Viele Dialoge wurden in Kursiv dargestellt. Aber nicht alle.

Figuren:

Die Charaktere waren recht gut geschildert. Der eine Sohn der Pflegemutter hatte einen nicht unwichtigen Part in der Geschichte, ist aber nicht so richtig zur Geltung gekommen. Dieser Part mit ihm und Shelley war eigentlich unwichtig.
Atmosphäre und Spannung: Es war ein wirklich dichter Roman. Die Stimmung kippte ständig und konnte einen auch ständig mitreisen. Ich erwähnte ja schon, dass man Shelley gerne mehr als einmal richtig durchgeschüttelt hätte – das zeigt schon, dass die Atmosphäre einen mit reissen konnte

Fazit

Einen richtigen Thriller bekommt man hier nicht. Es ist eher ein Psychodrama. Ich denke, dass irgendwann der Verleger gesagt hat, dass sie doch einen Thriller schreibt, weswegen sie dann am Ende ein eher unpassenden Thriller-Part einbaute. Trotzdem ist es ein gutes Buch, das mich fesseln konnte.

Charaktere

Shelley – sie entspricht dem absoluten Klischee einer „asozialen“ Frau. Sechs Kinder, raucht, viele wechselnde Sexualpartner, schläft lange. Aber sie ist Mutter und hat einen starken Mutterinstinkt.

Joey – er hat schon früh seine Geschwister versorgen müssen. Es waren wohl schon Anzeichen eines Soziopathen zu erkennen. Er ist sehr verunsichert. Als Teenager im Alter zwischen Kind, der seine Mutter braucht und dem jungen Mann, dem alles egal ist.

Eunice Bolton – sie ist die Pflegemutter bei dem die Familie unterkommt. Ihre Erziehungsmethoden entsprechen der alten Schule. Und Shelley sieht, dass ihre Kinder gut erzogen sind, wenn sie Grenzen gezeigt bekommen. Aber Eunice hat ein dunkles Geheimnis.

John Bolton – der Familienvater mit antiquierten Frauenbild.

Edward Bolton – der Adoptivsohn. Er ist die Konstante in diesem Szenario in dem sich Shelley befindet.

Langstrup, Steen – Finale

Autor: Langstrup, Steen
Titel: Finale
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Wolfgang Thon
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 241 Seiten
Genre: Thriller, Horror
Zeitraum 20.03.20-22.03.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B077C25PNR
Bereits gelesene Bücher des Autoren: Noch keins – aber ich werde wohl auch nichts mehr lesen, denn das weitere Buch von ihm scheint ähnlich gestaltet zu sein. Dafür sind die Bücher einfach zu teuer.

Klappentext

Dänemark. Dunkle Nacht, verlassene Straßen. Fast jeder sieht das Fußball-WM-Finale. Auch an einer neonerleuchteten Autobahntankstelle ist nicht viel los. Die zwei attraktiven Frauen Agnes und Belinda, die dort arbeiten, schlagen die Zeit tot. Plötzlich streicht Scheinwerferlichter durch die Dunkelheit. Zwei Männer betreten die Tankstelle. Sie sind freundlich und zuvorkommend. Aber auch irgendwie seltsam. Beängstigend seltsam. Und sie fangen mit den zwei Frauen ein Spiel an, wie es grausamer nicht sein könnte. Es beginnt eine Nacht des Entsetzens … gnadenlos … bis zum bitteren Finale!

Meine Zusammenfassung:

Ich frage mich manchmal, ob diejenigen, die die Klappentexte verfassen, die Bücher auch lesen?

Kann SPOILER enthalten

Agnes und Belinda arbeiten beide in der Spätschicht an der Tankstelle. Während ganz Dänemark sich das Finale anschaut. Agnes will die ruhige Zeit nutzen um ihre Masterarbeit für ihr Anthropologiestudium zu schreiben. Belinda ist eher einfach gestrickt und hat Probleme mit ihrem kriminellen Freund. Agnes und Belinda könnten nicht unterschiedlicher von der Art und ihrer Meinungen sein. Es kommen wenige Kunden. Ein Mann, der einen Wunderbaum will. Einer mit einem Wohnmobil und zwei Junge Männer, die schon sehr seltsam sind. Einer der beiden filmt Agnes während des Kaufs. Sie vermitteln eine ungute Situation, verschwinden dann aber wieder. Belinda ist der Meinung auf dem Rücksitz eine gefesselte Frau gesehen zu haben, die Agnes aber nicht bemerkte.

Eine Luftdruckflasche beunruhigt Belinda – sie steht einfach da. Wer hat sie dort hingestellt? Und warum steht sie immer wieder da, auch nach dem sie sie weg geräumt hat? Und warum kommen die beiden jungen Männer denn schon wieder? Dann taucht in der Waschstrasse eine beunruhigende Schrift an der Wand auf. Was hat Belindas Freund denn damit zu tun.

Was ist das für ein Ort an dem Agnes später erwacht? Ihr tut alles weh und ihr Freund Benjamin ist schwer verletzt. Was ist das für ein Spiel?

Meine Meinung

Ich war etwas überrascht über die schlechten Bewertungen, die ich erst nach meiner Wahl, dieses Buch zu lesen, gesehen hatte. Da ist man erstmal skeptisch. Es wird über den platten Plot und die schwachen Charaktere gemeckert. Und dass es so dünn ist….

Ein Thriller ist vielleicht bisschen untertrieben. Es wird nämlich ziemlich brutal. Es entwickelt sich zu einer Snuff-Geschichte. Sie hätte bisschen mehr Tiefe vertragen können. Allerdings kann man auch sehen, dass sich der Roman stur auf die Geschichte beschränkt. Am Anfang wird es ein bisschen gezogen um Spannung aufzubauen um dann beim eigentlichen Geschehen richtig zuzuschlagen. Da wird nichts verlängert, oder künstlich verzögert. Harte Action mit viel Blut. Finde ich eigentlich nicht schlecht. Mich nervt es bei den Romanen eh, dass soviel Füllstoff verwendet wird, der die Story oft nicht weiter bringt. Ich fand es wirklich sehr spannend. Interessant war, dass die Foltermethoden gar nicht so krass beschrieben wurde – Kopfkino wurde trotzdem extrem aktiviert. Da wurde getackert und mit Nadeln gestochen. Das sind Schmerzen, die man selbst kennt und deswegen intensiver mitfühlt. Ich weiss nicht wie sich zertrümmerte Knie oder anderes anfühlt – aber das stechen – das weiss ich.

Und dann: Sie entkommen, oder auch nicht? Der Autor lässt mich dann auf einmal stehen. Ich blättere und dann kommen Leseproben zu anderen Büchern. Ich dachte das Buch wäre kaputt. Habe ich was falsches geladen. Fehlt ein Teil??? Ich stand mit runter gelassener Hose da und fühlte mich total verlassen. Was war das denn? Ein offenes Ende kennt man ja – ist keine neue Erfindung – aber das hier ist einfach abgeschnitten. Schwupps – Ende. Ich sass mit offenem Mund da und blätterte hilflos weiter….wo ist denn der Rest?? Wo ist das bittere Finale?

Nervig war auch, dass der Autor am Anfang ständig dieses, nicht genauer benannte, Finale erwähnte. Das war einfach zu oft.

Schreibstil: Der Schreibstil, oder wohl die Übersetzung ist sehr holprig. Am Anfang denkt man, es sei ein Aufsatz, der übersetzt wurde. So holprig und nicht flüssig, das war echt nicht schön. Es bessert sich – oder man gewöhnt sich dran – aber ich denke es bessert sich. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, das könnte bisschen die Spannung trüben – aber ich fand es meist nicht so schlimm – aber es fällt auf.

Figuren: Es wurde bemängelt, dass die Charaktere platt und leblos blieben. Fand ich jetzt nicht so extrem. Richtiger Tiefgang fehlt. Aber für diese Story hat es eigentlich ausgereicht.

Atmosphäre und Spannung: Ich fand es sehr spannend und die Atmosphäre wurde geschickt düster aufgebaut. Auch die Szene in der Folterkammer war für mich ausreichend spannend.

Originalität: Originell ist die Geschichte definitiv nicht. Solche gibt es als Filme ohne Ende.

Fazit

Ein wirklich sehr spannender Kurzroman, der meiner Meinung nach, alles auf den Punkt bringt ohne zu sehr abzuschweifen. Was ihm vielleicht bisschen die Tiefe nimmt – aber nicht schlecht macht. Was ihn schlecht macht, ist das abrupte Ende, das den Leser einfach so im Raum stehen lässt und man nicht weiss, was denn jetzt geschehen ist. Man weiss im ersten Moment nicht, was man denn jetzt machen soll. Das ist ein ziemlicher Punktabzug. Und im Endeffekt auch meine Empfehlung es nicht zu lesen. Was ich Schade finde, denn bis dahin fand ich es richtig gut.

Charaktere

Agnes: Sie hasst den Job an der Tankstelle. An diesem Abend will sie die Ruhe durch das Finale nutzen um ihre Magisterarbeit weiterzuschreiben. Sie ist Anthropologie Studentin. Am Anfang nimmt sie die Befürchtungen ihrer Kollegin nicht so ernst. Aber das ändert sich. Später, in Gefangenschaft, erkennt sie ihr Potential.

Belinda: Sie arbeitet schon länger an Tankstellen. Sie ist eher unbelassen und findet Agnes langweilig. Ihr grösstes Problem ist ihr Unverständnis ihrer Mutter ihrem Freund gegenüber und auch ihr Freund. Aber in der Not lässt sie Agnes nicht hängen.

Benjamin: Ist Agnes Freund und Arzt. Er gelangt mit Agnes in die Gefangenschaft und muss einiges ertragen.

Christoffer: Ist Belindas Freund. Er ist kriminell und auch nicht wirklich nett und sympathisch. Er will eigentlich nur Geld von Agnes. So ganz ohne ist er einfach nicht.

Frederik: Der junge Mann mit der Kamera. Er und sein Freund kommen an die Tankstelle und ihre seltsame Art verunsichern Belinda. Während Agnes in ihnen keine Bedrohung sieht.

Oscar: Der ruhigere und ältere Freund von Frederik – aber nicht weniger seltsam in seiner Art.

Arni: Er ist der Besitzer der Tankstelle. Er wird eigentlich nur erwähnt, bis auf einen kleinen Auftritt.

Der Mann mit dem Wunderbaum: Auch ein sehr seltsamer Kunde, der eher Beklemmung vermittelt.

Der Mann mit der Clownsmaske: Er ist der Folterer, dem Agnes bekannt vorkommt.

Inhalt aus dem Buch:

Die Waschanlage ist menschenleer. Man sieht das offene Tor, durch das man die Halle wieder verlässt, und drei riesige Bürsten, die herumwirbeln und die Wagen waschen, wenn alles in Betrieb ist. Zu erkennen ist auch die Außenwand gegenüber der Überwachungskamera. Die Außenwand ist aus Gasbeton. Für Agnes und Belinda ist es unmöglich, die Farbe der Wörter, die jemand an die Wand geschrieben hat, einzuschätzen. Trotzdem besteht für Agnes kein Zweifel. Es ist rote Farbe. Belindas Stimme ist dünn und brüchig, als sie die Wörter laut vorliest. »Heute Nacht werdet ihr sterben!«

Miller, Diana – Ihr größter Fan

Miller, Diana – Ihr größter Fan

Autor: Miller, Diana
Titel: Ihr größter Fan
Verlag: AmazonCrossing
Erscheinungsdatum: 2. Juni 2015
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Thriller
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 15.01.18-20.01.18
Band einer Reihe: Nein

Klappentext:

Als Seifenopernstar verlässt Abby Langford Los Angeles und zieht zurück in ihre Heimatstadt nach Minnesota, um ihrer neunjährigen Tochter die glückliche und friedvolle Kindheit zu bieten, die sie selbst nicht hatte. Doch statt der erwarteten Idylle findet Abby ein altes Messer in ihrem Haus, das hinter einer Wand versteckt war. In Albträumen sieht sie ein Opfer in einer Blutlache sowie den Arm eines Mörders, der auf es einsticht, wieder und wieder.

Abby fragt sich, ob sie den Nervenzusammenbruch erleidet, den die Boulevardpresse ihr längst angedichtet hat – vor allem, da der attraktive Polizeichef Josh Kincaid ihr nicht glaubt. Als sie anonyme Hassbriefe erhält, sorgt sich Josh bald nicht mehr nur rein beruflich um sie. Er fühlt sich auch stark zu ihr hingezogen – und das Gefühl beruht auf Gegenseitigkeit. Doch Abbys Visionen werden immer plastischer und aufwühlender – und ihre Angst wächst.

Irgendwo in Abbys Gedächtnis liegt der Schlüssel zu einer sehr aktuellen Gefahr vergraben. Aber um ihn zu finden, muss sie lange genug am Leben bleiben …


Zum Inhalt – SPOILER

Abby ist ein erfolgreicher Soap Star. Sie spielt die böse in dieser Serie. Sie ist ebenfalls mit einem Soap Star verheiratet und hat eine kleine Tochter. Als die Betrugsfälle ihres Mannes zu viel werden, lässt sie sich scheiden und zieht in die Stadt ihrer Kindheit zurück. Dort hatte sie aber kein idyllisches Leben. Sie lebte in einem Trailer und ihre Eltern waren Säufer. Ihr Vater zusätzlich noch brutal und ein Ehebrecher. Die Eltern ihrer bestern Freundin – Laura – nehmen sich ihrer an. Die Misshandlungen hat sie Verdrängt und sie hofft in ihrem Traumhaus ihrer Kindheit diese Verdrängungen aufzuarbeiten. Der Fund eines blutigen Messers in ihrem Haus löst Visionen über einen Mord aus. Sind es Visionen oder Erinnerungen? Josh Kincaid – der Polizeichef – hat ebenfalls eine verkorkste Ehe hinter sich. Er vermutet eine PR Aktion für Abbys Thriller und nimmt sie nicht ernst. Aber der Stalker wird immer bedrohlicher. Und Abby wird immer faszinierender.

Meine Meinung:

Am Anfang fand ich das Buch spannend. Abby ist eine nette Frau und Josh, trotz der anfänglichen Abneigung gegenüber Abby – auch sehr sympathisch. So etwa ab der Hälfte hat es angefangen sich etwas zu ziehen. Abby und Josh haben schon die ersten Annäherungen hinter sich und es fangen die ständigen Zweifel an. Will er wirklich und will sie auch was. Und vielleicht ist sie nur ein Zwischenvertreib und und und. Das war mir zu Pubertär. Kurz danach hat sich  mir auch schon der Stalker erschlossen. War jetzt nicht so schlimm, da der Weg zur Lösung ja noch offen stand. Es wurde mir dann alles etwas seicht und die Beziehungsauf- und abs wurden mir etwas zu viel. Angenehm fand ich, dass es bei einer Sexszene blieb, die auch sehr ansprechend und nicht übertrieben dargestellt war. Die Geschichte war nicht blutig oder grausam.

Fazit: Ich würde sagen, richtig für Thriller Anfänger, oder für Leser, die es nicht so gerne brutal sonder eher etwas sanfter mögen. Er ist solide ohne all zuviel Überraschungen. Ich würde ihn nicht unbedingt empfehlen. Wenn man ihn auf dem Wühltisch findet, ist es ok. Aber bewusst kaufen muss man ihn nicht – da gibt es bestimmt spannendere.

Zitate

»Sie haben Drohbriefe weggeschmissen?« Sein Gesichtsausdruck sah aus, als hätte sie verkündet, dass sie das von Marlon Brando kommentierte Skript von Der Pate weggeworfen hatte.

Wenn ich fertig bin, will ich dein Zimmer sehen, also gehst du besser und räumst es auf.« Er zwinkerte. »Weil du bezüglich Ordnung und Sauberkeit ganz nach deiner Mutter kommst.«
Maddie hob ihr Kinn. »Das liegt daran, weil eine ganze Reihe von Dingen im Leben wichtiger sind als Putzen.«

Charaktere

Abby – sie ist etwa 40 und ein berühmter Soap-Star – allerdings spielt sie die böse Rolle. Sie hat eine schlimme Kindheit hinter sich und alles nur überstanden durch Verdrängung

Maddie – die süsse Tochter von Abby

Colin – der untreue Ehemann von Abby.

Laura Stuart – Abbys beste Freundin und immer auf ihrer Seite

Josh Kincaid – der Polizeichef – er war Detective und vermisst die Aufgaben. Durch den Ehebruch seiner Frau ist er zur Zeit eher auf dem Abenteuer Trip ohne feste Bindung – bis Abby auftaucht

Dan Langford – Abbys versoffener Vater. Er hat sie und ihre Mutter geschlagen und viele Affären gehabt. Er kam besoffen bei einem Autounfall ums Leben

Kim – Josh Schwester. Sie heisst Abby und Maddie gleich Willkommen. Ihre Tochter Rachel wird die beste Freundin von Maddie – ist aber nur ein Statist.

Tardif, Cheryl Kaye – Des Nebels Kinder

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten Verlag: AmazonCrossing (10. Juni 2014) gelesen 24.07.16-23.07.17 Find the Cover 2016 Challenge – Hütte  Sie haben 10 Sekunden, um eine Entscheidung zu treffen: Erlauben Sie einem Kidnapper, Ihnen Ihr Kind zu nehmen, oder sehen Sie … Weiterlesen

Eyewitness – Die Augenzeugen

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  • Originaltitel Øyevitne
  • Angelegt Jarl Emsell Larsen (2014)
  • mit Axel Bøyum, Odin Waage, Anneke von der Lippe
  • Land Norwegen
  • Genre Drama, Krimi, Thriller
  • Status Beendet
  • Länge 58 Minuten
  • Miniserie in 6 Teilen
  • Deutsche Erstausstrahlung: 24.09.2015 arte

Handlung

Die beiden Schüler Henning und Philip, die sich zueinander hingezogen fühlen, treffen sich heimlich in der Hütte eines Kieswerks. Als sie dort einen vierfachen Mord beobachten, können sie zwar vor dem Mörder fliehen, das wird aber für die Jungen zum Beginn eines wahren Spießrutenlaufs. (Text: MK)

Adaption als Eyewitness


Worum geht es

Sexuelle Erwachung. Henning und Philipp fühlen sich zueinander hingezogen. Philipp hat absolut keine Probleme mit seiner Sexualität, im Gegensatz zu Henning, der Angst vor seinem Vater hat. Dadurch entsteht das Problem. Beide sind vor Ort, als der Mord geschieht. Aber da sie Angst vor Entdeckung haben kommt es zu einem gefährlichem Lügengespinst.

Bandenkriminalität und Pädophilie ….der Mörder hat in einem Chat Kontakt zu einer Minderjährigen aufgenommen, sie treffen sich auch sexuell…Das Problem ist, ihr Vater, der ein Drogenboss ist, hat das mitbekommen und seinen Tod beauftragt..dies sollen die Sixers Biker vornehmen…aber das geht schief….

Weiteres Problem….Der Mörder sitzt in den eigenen Reihen…das macht ihn sehr gefährlich

Wo spielt es

Norwegen

Wann spielt es

Gegenwart

Charaktere

Henning ist ein Motorcrosser mit Auszeichnungen. Er hat sich in Philipp verliebt hat aber Angst vor dem Outinghenning

 

 

Philip ist ein Pflegekind, da seine Mutter derzeit im Entzug ist. Er ist sehr verschlossen und misstrauisch. Er macht es seinen Pflegeeltern nicht leicht

philip

Helen Sikkeland ist die leitende Beamtin in dem Fall und Philips Pflegemutter

helen

Ronny Berg Larsen der neue Chef der Abteilung…er macht einen sehr netten Eindruck…aber…

ronny

Eindruck

Die Serie kommt verdammt langsam in Fahrt…gut…sie hat auch nur 6 Folgen…aber erst ab der 5. Folge wurde es so etwas wie spannend….die 6. Finale Folge war dann das Highlight…aber leider kann es die langweiligen Folgen vorher nicht retten. Ich habe noch nicht viel Serien aus dem Norden gesehen….aber sie haben meist einen etwas lethargischen Charakter. Was ich sehr gut finde ist, dass hier keine Modellschönheiten gecastet wurden. Das macht die ganze Sache etwas authentischer. Nur diese Trägheit, die diesen Serien anhaftet….das macht es schwierig, dabei zu bleiben. Ich bin nicht so der Fan von Organisierten Verbrechen…diese Serien und einzelnen Folgen schaue ich nicht so gerne…..Durch die Ermittlungen in diesem Milieu geht der eigentliche Charakter des Mordes und des Mörders etwas unter, finde ich…das Augenmerkt wird mehr auf die Biker und Drogenhändler gelenkt…obwohl der Mörder schon in der 2. oder 3. Folge bekannt gegeben wird….

Fazit

An sich ist es keine schlechte Serie…für Fans nordischer Krimis auf jeden Fall empfehlenswert. Mich selbst hat sie jetzt nicht so umgehauen…Wobei die Problematik Pädophilie und der daraus entstandene Mord etwas zu neben bei behandelt wurde….Das Thema Homosexualität wurde recht diplomatisch eingebaut. Man darf natürlich nicht vergessen, die Serie hat nur 6 Folgen bekommen und musste dort alles reinpacken…dafür ist es ok. gewesen…ob ich mir die amerikanische Adaption dazu ansehe bezweifele ich..ausser ich habe es vergessen, dass die beiden zusammen gehören..Zwinkerndes Smiley

3,5 von 5

Meeting Evil

MEETING EVIL – Das Böse steht vor deiner Tür.

meeting evil

  • Originaltitel Meeting Evil – Evil comes knocking.
  • Starttermin 26. Juli 2012auf DVD (1 Std. 25 Min.)
  • Regie Chris Fisher
  • Darsteller Luke Wilson, Samuel L. Jackson, Leslie Bibb
  • Genre Thriller, Krimi
  • Produktion USA 2011
  • Studio Sony Pictures
  • FSK 16
  • gesehen 31.05.16

John Felton (Luke Wilson) ist ein gewöhnlicher Vorstadtbewohner, der sich bisher nichts zu Schulden hat kommen lassen. An einem jedoch besonders deprimierenden Tag trifft der Makler auf das reine Böse als es an seiner Tür klingelt. Ein Fremder (Samuel L. Jackson), der sich Richie nennt, steht vor ihm. Er bittet um Hilfe, weil ihm das Benzin ausgegangen ist. Er nimmt John mit auf eine zunächst harmlos wirkende Spritztour, doch an der Tankstelle kommt es zu einem Verbrechen. Richie will John seine schrecklichen Taten in die Schuhe schieben, wodurch der arme Familienvater einen Tag im Gefängnis zubringen muss. Als er nach Hause zurückkehrt, trifft er wieder auf den Fremden, der neben seiner Frau Joanie (Leslie Bibb) auf der Couch sitzt. John muss alles aufwenden, um seine Familie vor der dunklen Bedrohung zu schützen, die nun in sein Leben eingekehrt ist. Weiterlesen

Pay the Ghost

PAY THE GHOST Das Böse umgibt uns! Er wird alles tun, um seinen Sohn zu retten…

pay-the-ghost-dvd

  • Starttermin 28. April 2016auf DVD (1 Std. 34 Min.)
  • Regie Uli Edel
  • Darsteller Nicolas Cage, Jack Fulton, Sarah Wayne Callies, Veronika Ferres
  • Genre Horror, Thriller
  • Originaltitel Pay the Ghost – Evil walks among us.
  • Produktion Kanada 2015
  • Studio Voltage Pictures
  • FSK 16
  • gesehen 30.05.16

Professor Mike Lawford (Nicolas Cage) hat wegen seiner Arbeit wenig Zeit für seine Familie. Trotzdem möchte er wenigstens sein Versprechen halten und mit seinem Sohn Charlie (Jack Fulton) auf eine Halloweenparade gehen. Gerade noch amüsieren sich beide, im nächsten Augenblick ist Charlie plötzlich spurlos verschwunden. Ein Jahr später ist die Suche nach Charlie erfolglos geblieben, bis der von Schuldgefühlen zerfressene Mike von bedrohlichen, traumähnlichen Bildern heimgesucht wird. Er glaubt, dass Charlie irgendwie mit ihm Kontakt aufzunehmen versucht. Zusammen mit seiner von ihm entfremdeten Ehefrau Kristen (Sarah Wayne Callies) begibt sich Mike auf eine Suche, die ihn an seinem Verstand zweifeln lässt. Wurde Charlie von einem rachsüchtigen Geist verschleppt? Und es scheint nicht mehr viel Zeit zu bleiben, bis Charlie für immer verloren sein wird…

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Blake Crouch – Wayward Pines 01 – Psychosen

psychose

  • Taschenbuch: 324 Seiten
  • Verlag: AmazonCrossing (12. März 2013)
  • Originaltitel: Pines
  • Reihe: Ja
  • gelesen 24.05.16-26.05.16
  • Find the Cover 2016 Challenge – W # Wald

 

 

Band 1: Psychose
Band 2: Wayward
Band 3: Die letzte Stadt

Secret-Service-Agent Ethan Burke hat in Wayward Pines, Idaho, eine klare Mission: Er soll zwei Bundesagenten aufspüren, die einen Monat zuvor in der abgelegenen Stadt verschwunden sind. Aber nur wenige Minuten nach seiner Ankunft wird Ethan in einen schweren Unfall verwickelt. Er kommt im Krankenhaus wieder zu sich, und sein Ausweis, sein Handy und sein Aktenkoffer sind verschwunden. Das Krankenhauspersonal scheint freundlich zu sein, aber irgendwas ist … merkwürdig. Im Verlauf der nächsten Tage stößt Ethan bei den Nachforschungen über das Verschwinden seiner Kollegen auf immer neue Fragen anstatt auf Antworten. Warum kann er seine Frau und seinen Sohn zu Hause nicht telefonisch erreichen? Warum glaubt ihm niemand, dass er der ist, für den er sich ausgibt? Und warum ist die Stadt von Elektrozäunen umgeben? Sollen sie verhindern, dass die Bewohner fliehen? Oder sollen sie etwas anderes fernhalten? Mit jedem Schritt, den Ethan der Wahrheit näher kommt, entfernt er sich weiter von der Welt, die er zu kennen glaubte, und von dem Mann, für den er sich gehalten hatte, bis er sich einer schrecklichen Tatsache bewusst wird: Es könnte sein, dass er Wayward Pines nicht mehr lebend verlassen wird.

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