Stephen King – Shining

Stephen King – Shining

Autor: Stephen King
Titel: Shining
Verlag: LingenVerlag
Erscheinungsdatum:  1987
Seitenanzahl Printbuch: 625 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 26.04.18-08.05.18
Band einer Reihe: Ja – Doctor Sleep

Klappentext

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.

Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.

Zum Inhalt muss ich bestimmt nichts schreiben – ich denke jedem Genrefan/Kingfan ist das schon bekannt. Allerdings muss ich tatsächlich sagen – ich hatte nahezu alles vergessen. Das meiste was immer mal aufgeblendet ist, waren Szenen aus dem Film. Das Buch habe ich vor etwa 25-30 Jahren gelesen. Es war also ein Re-Read.

Die Erinnerung: Ich weiss, dass ich total begeistert war von dem Buch – damals. Es gab zu der Zeit noch nicht viel im Horrorgenre und man nahm was kam und das war King. Ich habe ihn gelesen wie andere Kette rauchen. Allerdings war ich da auch gerade erst 17/18. Ich weiss nicht so genau wie lange ich King gelesen habe – so 3-4 Jahre – dann kam Das Spiel und das Buch hat mir so gar nicht gefallen und mich aus der King-Welt herausgeschleudert. Die Luft war raus.

Das folgende gibt nur mein Leseempfinden und Spass wieder.

Schreibstil:

Jeder, der King liest, weiss um seinen Schreibstil. Allerdings hatte ich es wirklich irgendwie vergessen, wie es wirklich ist. Es wird ein Aufschrei durch die Reihen gehen – aber das Buch war die Hälfte Langweilig. Wirklich – Es hat mich am Anfang fast in eine Leseflaute geschubst.

Der Mann ist ein Wortkünster, ein Meister der Metaphern und man hat das Gefühl neben seinen Charakteren zu stehen und alles Life mitzubekommen. Das hat er drauf wie kaum ein anderer. Aber diese Längen…Das schleudert einen immer wieder aus der Spannung und das nervt.

Mittlerweile gibt es so viel Horrorautoren, die viel besser Spannung aufbauen können. Meister des Horrors finde ich nicht mehr passend – Meister der Worte und Bilder heraufbeschwören, absolut.

Ich habe lange nichts von ihm gelesen. Vor einigen Jahren habe ich Das Mädchen gelesen – das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Aber seit dem nur noch paar Teile Der Turm, der ja ein anderes Genre vertritt.

Atmosphäre

Absolut düster, gewalttätig und überzeugend böse. Ich sag ja – er kann mit Worten super Kulissen aufbauen. Aber er kann sie auch mit dem nächsten Satz wieder einstürzen lassen. Schon wenn er die Charaktere belebt – wie sie ihre Vergangenheit immer wieder aufleben lassen – die Gedanken, die er immer in Klammern setzt, wie in der Realität. So ist es doch, wenn man verschiedene Gedanken im Kopf hat. Genial. Auch den Kampf, den Jack immer gegen seinen Drang zum Trinken führt – den hat er wirklich genial eingefangen – Absolut umwerfend. Also mit Worten kann er umgehen.

Spannung:

Wenn er Spannung aufbaut, dann wird sie Atemlos. Man möchte dann gerne an den Fingernägel kauen und kann nicht schnell genug umblättern. Er kann super Spannung aufbauen. Nur leider hält er sie nicht. Er schweift immer wieder ab. Er baut längen ein, die echt ermüdend sind.

Planung:

Doctor Sleep reizt mich natürlich jetzt auch – ich will natürlich wissen wie es mit Danny weiter geht und wie der Schreibstil sich geändert hat.

Fazit

Re-Reading –  manchmal sollte man wirklich nicht mehr zugreifen. Wenn es so lange her ist, dass man ein Buch gelesen hat und dann einfach noch mal das Gefühl heraufbeschwören will – sollte man sich überlegen. Es kann passieren, dass man enttäuscht wird und eine schöne Erinnerung dadurch zerstört. Ich denke nicht, dass ich noch mal ein King-Re-Reading mache – es gibt noch genug Bücher von ihm, die ich nicht kenne.

Zu diesem Buch – Für King Fans ist es ein Muss – man sollte es gelesen haben. Die Gesichte ist vielseitig und spannend. Aber leider – typisch King halt – oft mit vielen langweiligen Szenen gestreckt.

Charaktere

Jack Torrance – Ein Lehrer, der auf Grund seines Alkoholismus oft die Beherrschung verliert. Er hat Danny einmal den Arm gebrochen und einen Schüler geschlagen. Dadurch hat er seinen Job verloren. Ein Unfall entsetzt ihn so sehr, dass er mit dem Trinken aufhört. Ein schwerer Kampf, dem er sich aussetzt. Jeden Tag den Drang zu unterdrücken. Das stellt King hervorragend heraus. Auch der Zerfall von Jack – dieses schleichende Wahnsinnig werden. Klasse

Wendy (Winnifred)- Seine Frau. King hat oft in seinen Büchern Probleme mit Familienangehörigen. Hier ist es die Mutter, die sehr herrisch ist und Wendy immer bemängelt. Sie taucht nur in Erinnerungen auf. Auch Jacks Vater ist immer wieder dabei. Wendy hat angst vor Jack – aber sie liebt ihn auch. Sie würde gerne gehen – aber ihre Option ist die Mutter, und das ist noch viel Schlimmer, als angst zu haben, dass Jack wieder trinkt.

Danny – hat das Shining – er ist sehr stark Hellsichtig und das Hotel will ihn unbedingt haben. Aber sie unterschätzen den fünf Jährigen. Er schafft es das Hotel zu überlisten.

Stuart Ullmann – Der Hotelmanager und wirklich unsymatisch

Delbert Grady – der Hausmeister des Winters davor. Er hat seine gesamte Familie ermordet und dann sich selbst.

Halloran – der Farbige Koch des Hotels. Er ist auch Hellsichtig – aber nicht so stark wie Danny. Er macht sich grosse Sorgen um den Jungen und bietet ihn an zu kommen wenn er ihn ruft – das macht er auch. Sobald der den Hilferuf des Jungens im Kopf empfängt macht er sich auf den Weg um sie zu retten. Oder wenigstens zu helfen.

Watson – Der Hausmeister, der während der Saison für das Overlook zuständig ist. Er weißt Jack ein und ganz wichtig – der Heizkessel.

Tony – Dannys imaginärer Freund – Sein Bruder im Geiste? Er ist der jenige, der Danny in seinen Träumen warnt und zu den Orten bringt um ihn die Zukunft zu zeigen.

Al – er ist Jacks Saufkumpane und neuer Boss, da er Anteile des Hotels besitzt.

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King, Stephen – Story Selection 27 – Der Nebel

King, Stephen – Story Selection 27 – Der Nebel

Autor: Stephen King
Titel: Der Nebel
Verlag:
Erscheinungsdatum: 27. Juni 2016 (Original 1985)
Seitenanzahl Printbuch: 187 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 12.10.17-22.10.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Halloween Challenge

Worum es geht: Nach einem Sturm taucht ein unnatürlicher Nebel auf – und in diesem Nebel sterben die Menschen.

Infos: Die Geschichte ist in der Sammlung Kurzgeschichten von Im Morgengrauen enthalten. Mittlerweile wurde es verfilmt und eine Serie wurde gedreht.

Klappentext: Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch

Zum Inhalt: Nach dem diese Geschichte zwei mal verfilmt wurde, war ich dann doch endlich mal gespannt auf das geschriebene Wort. Die Geschichte des Filmes entspricht dem Buches  und die Serie ist eher angelehnt und weist kaum Ähnlichkeiten auf. Die Erzählperspektive ist hier in der Ich-Form von David geführt. Das hat mich jetzt nicht unbedingt fesseln können, da man zwar guten Einblick in Davids Gefühle und Gedanken bekam, aber da soviel Personen in dieser Geschichte vorkamen und David dann alle irgendwie beschreiben musste und auch ihre Taten, hat mich das immer bisschen aus der Spannung gerissen, die hier etwas schwach war. Auch die üblichen Abschweifungen von King, fand ich etwas störend und haben mich immer wieder gedanklich, die Geschichte nebenbei lesen lassen. Was aber wieder hervorragend war – seine Beschreibung der Menschen – die nicht weniger eine Gefahr darstellten, als die Kreaturen im Nebel. Erklärungen zu dem Phänomen findet man hier nicht – nur ständig einen Hinweis auf ein Projekt der Regierung – ist jetzt nicht so tragisch – denn in der Realität würde man ja auch nicht mitbekommen wieso das geschieht.

Handlung: Hier kann man wirklich sagen, wer den Film gesehen hat braucht die Geschichte nicht mehr zu lesen. Was allerdings absolut abweicht, ist das Ende. Das ist im Film ganz anders als im Buch. Aber das war bei Shining ja auch schon der Fall.
Schreibstil: Der Stil ist King typisch – sehr abschweifend. Ich hatte dieses mal etwas Probleme rein zu kommen, was aber auch an der Perspektive liegen könnte. Ansonsten lies es sich eigentlich recht flüssig lesen.
Spannung: King konnte auch hier immer wieder Spannung aufbauen. In dem Moment in dem die Leute versuchen mal heraus zu gehen, oder auch angegriffen werden, liest man schon fesselnd mit – aber ich bin immer wieder heraus gekommen, wenn er abschweifte. In einem dicken Buch ist das vielleicht nicht so schlimm, aber in einer Kurzgeschichte etwas nervig.

Fazit: Eine wirklich selten Aussage – aber mir hat der Film hier tatsächlich besser gefallen – und das noch für eine King-Verfilmung – die hier aber wirklich gelungen ist. Meiner Meinung nach – wer den Film gesehen hat, braucht das Buch nicht zu lesen – selbst wenn das Ende unterschiedlich ist, hat es keinen grossen Einfluss auf die Geschichte. Wenn jemand nur die Serie gesehen hat – schaut euch den Film an denn die beiden haben so gut wie nichts gemeinsam.

Zitate

Kinder sind so anpassungsfähig, dass sie einen zu Tode erschrecken können.

»Ich weiß nicht. Diese Frau hat etwas Giftiges an sich. Und wenn die Leute lange genug große Angst haben, werden sie sich jedem zuwenden, der ihnen Rettung verheißt.«

Es gibt kein »Und sie entkamen dem Nebel in den strahlenden Sonnenschein eines neuen Tages« oder »Als sie erwachten, war endlich die Nationalgarde eingetroffen«, nicht einmal das beliebte alte Hilfsmittel: »Es war alles nur ein Traum gewesen.«
Es ist vermutlich das, was mein Vater missbilligend als Hitchcock-Ende bezeichnete, worunter er einen doppeldeutigen Schluss verstand, der es dem Leser oder Zuschauer erlaubte, eigene Erwägungen über den Ausgang anzustellen

Charaktere

Steffy – Davids Frau – sie hat nur eine kurze Rolle – als David mit Billy zum Einkaufen fährt, bleibt sie zu Hause.

Billy – der Sohn

David – Er ist die Hauptperson, aus deren Perspektive die Geschichte geschrieben ist. Ein Künstler, der sich eher in Werbeplakaten verdient und nicht wie sein berühmter Vater in wahrer Kunst.

Brent Norton – Davids Nachbar – Ein Anwalt aus New Jersey – die beiden hatten so ihre Nachbarschaftskriege – auch in dieser Krise werden sie keine Freunde

Ollie – Ein Angestellter aus dem Supermarkt, der immer dabei ist und viel hilft

Amanda – eine mitinsassin aus dem Supermarkt – David hat tatsächlich ein One-Night-Stand mit ihr.

Mrs. Reppler – die Babysitterin von Billy – eine grosse Unterstützung um Billy zu beruhigen

Mrs. Carmody – Anitquitätenhändlerin und Unruhestifterin. Sie ist aufeinmal sehr Bibeltreu und fordert ein Menschenopfer um den Nebel zu beschwichtigen

 

[Hörbuch] Stephen King – Der Dunkle Turm 4- Glas

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    • Autor: Stephen King
    • Gesprochen von: Vittorio Alfieri
    • Spieldauer: 32 Std. 32 Min.
    • Print 992 Seiten
    • Serie: Der dunkle Turm, Teil 4
    • ungekürztes Hörbuch
    • Veröffentlicht:16.05.2007
    • Anbieter: Random House Audio, Deutschland
    • gehört August-Oktober 2016

 

In „Glas“ erzählt Roland erstmals aus seiner eigenen Biografie: eine tragische Geschichte von jugendlicher Liebe, Betrug, Intrigen und Mord, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt

**

Ich bin wirklich kein Hörbuchmensch…aber die Seitenzahl hat mich echt zurückschrecken lassen. Wobei, dieser Band sogar noch richtig spannend war und besser gelesen gehört. Ich hatte Anfangs etwas Schwierigkeiten mit dem Sprecher, aber das hat sich sehr schnell gegeben. Es ist etwas ungewohnt für mich jemanden im Ohr zu haben. Ich habe das Hörbuch auf der Arbeit gehört und war manchmal etwas abgelenkt, wenn ich angesprochen wurde. Das ist natürlich schlecht. Gerade bei so einem umfangreichem Buch. Deswegen kann ich nur empfehlen es in Ruhe zu hören, denn die Erzählstränge sind manchmal sehr Konzentrationsintensiv. Ich habe zwar einiges verpasst, aber trotzdem die Basis mitbekommen. Feinheiten fehlen. Ich hoffe sie sind nicht zu wichtig. Es ist also definitiv kein Hörbuch für nebenbei. Es kommen sehr viel neue Namen vor und ich hatte etwas Schwierigkeiten dem ständig zu folgen. Was bei einem Hörspiel etwas leichter ist, da es verschiedene Sprecher sind. Der Sprecher hat zwar seine Stimme angepasst, aber ich hatte trotzdem manchmal Probleme alle Namen den Leuten zuzuordnen. Man erfährt hier viel über Roland und seine erste Liebe. Hier ist er 14 Jahre und wird in die Welt der Männer geschickt. Es macht ihn etwas menschlicher. Man lernt, dass er ein ganz normaler Junger Mann mit vollkommen normalen Gefühlen ist.

Fazit

Das Hörbuch ist – meiner Meinung nach – ziemlich gelungen. Aber man muss sich wirklich Zeit dafür nehmen und es nicht neben bei hören. Da geht einfach zuviel verloren. Es ist auf jeden Fall eine gute Alternative wenn man sich vor dem dicken Buch etwas zurück gestossen fühlt. Ich würde es jeder Zeit wieder machen nur ich bin einfach kein Hörbuchtyp.

Geschichte 4 von 5

Hörbuch 4 von 5

Stephen King–Der dunkle Turm 03–Tot

tot. ist der Titel eines im Jahre 1991 veröffentlichten Romans des Schriftstellers Stephen King und bildet den dritten Band der siebenbändigen, düsteren Fantasy-Saga, die unter dem Titel der Dunklen-Turm-Zyklus bekannt ist. Wikipedia Datum der Erstveröffentlichung: August 1991 784 Seiten Autor: … Weiterlesen

Stephen King – Der Dunkle Turm 2- Drei

Datum der Erstveröffentlichung: Mai 1987 Autor: Stephen King Vorgänger: Schwarz Fortsetzung: Tot Seiten 575 gelesen von 06.04.16-11.04.16 #[Stephen King Projekt 2016] #Der dunkle Turm Hier kommt Ihr zu den genauen Infos   Bei KingWiki gibt es eine tolle Zusammenfassung des … Weiterlesen

[saturday sentence] #9–Stephen King–Der Dunkle Turm 2- Drei

Eine Aktion von Lesefee, die ich bei Jade und bei Babsi gesehen habe…

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.

Stephen King – Der Dunkle Turm 2 – Drei

2. Gehe auf Seite 158 und zähle bis Satz 10 und teile uns so mit wie dein Saturday sentence lautet

Na, das ist ein recht unspektakulärer Satz….Es geht um eine Stewardess, die einen Passagier beobachtet, der ihr komisch vorkommt…sie denkt es ist ein Terrorist aber ihre Kollegin berichtigt sie und sagt er ist ein Drogenschmuggler….

Jane wandte sich mit brennenden Wangen zum Gehen.