Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 03

Autor: Krell, Stefan
Titel: Urlaub in der Apokalypse 03
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 21.04.2017
Seitenanzahl Printbuch: 480 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Zeitraum 06.07.19-17.07.19
Band einer Reihe: Ja – Urlaub in der Apokalypse
ASIN: B06XQ7XQ75
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ich entschied mich für das Leben in einer vom Tod beherrschten Welt…

Ich hocke im Dunkeln. Totale Finsternis umgibt mich. Ich sehe nicht einmal die eigene Hand vor Augen. Um mich herum atmen Menschen – angsterfüllt, flach und abgehackt. Wir sind viele. Bestimmt an die fünfzig. Darunter Alte und Kranke.
Draußen rumoren die Infizierten. Ich bin im Lager des Supermarktes. Es hat Menschenleben gekostet, hierher zu kommen. In unserer Verzweiflung ist uns nichts Besseres eingefallen, als diesen irrsinnigen Trip zu wagen. Aber wie kam es dazu? Vielleicht sollte ich diese Geschichte von Anfang an erzählen…

Meine Zusammenfassung

Nach dem Chaos aus dem 2. Teil ist Karl bereit weiter zu leben. Er will seine Frau finden und erlösen. Danach wird er sehen. Er trifft auf eine grössere Gruppe. Es handelt sich um Überlebende aus Teil 2. Um sie herum nur Infizierte. Das Leben ist gefährlich geworden, und die Nahrungsmittel gehen aus. Vor allem das Wasser. Karl erinnert sich, dass sein erster Gefährte etwas von einem Supermarkt erzählt hat, der noch gut bestückt war. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig. Sie müssen dahin. Eine so grosse Gruppe, das wird nicht reibungslos laufen. Aber selbst wenn sie es schaffen, wie lange wird für eine grosse Gruppe dort die Vorräte reichen? Was ist danach. Sie müssen weiter. Das Wasser ist der Schlüsseln. Sie müssen etwas finden wo sie leben können. Aber der Weg dorthin ist nicht einfach. Es wird Opfer geben und nicht nur Infizierte werden ihr Problem werden. Es ist ein gefährlicher Weg, aber es wird ihr Überleben sichern. Aber was ist danach. Was ist mit den Angehörigen in Deutschland. Leben Karls Töchter noch. Kann er sich in Sicherheit begeben, wenn er nicht weiss, was aus seinen Liebsten geworden ist? Das wird der nächste Band hervorbringen.

Meine Meinung

Toll. Immer noch eine meiner Favoriten unter der Zombielektüre. Warum? Ich finde Stefan Krell schafft es hier, ohne gross Gemetzel und amerikanischen Heldentaten Spannung aufzubauen. Einfach nur durch die Ängste die uns alle begleiten. Keiner ist Rambo oder Rick. Keiner kann spontan ein Gewehr aufnehmen und schiessen. Was bleibt uns? Verstecken, schleichen, überleben. Und das ist hier der Fall. Stefan Krell beschreibt die Zombieapokalypse wie ich sie mir vorstelle. Wir wir sie erleben würden. Und das auch noch mit gehaltenem Spannungsbogen. Genial. Wirklich.

Schreibstil: Der Stil ist locker und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Karl erzählt.

Figuren: Die Charaktere sind wie man sie erwarten würde. Die meisten halten sich zurück und lassen die anderen schaffen und ihr Leben riskieren. So wie man das leider häufig erlebt. Es gibt immer welche die die Zügel in die Hand nehmen und die, die stur einfach nachtrotten. Aber die Charaktere die hier die Arbeit leisten, sind gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Hier passt alles. Es ist eine ständig geladene Atmosphäre, da hinter jeder Ecke ein Infizierter hervorbrechen kann. Auch kann das Auto liegen bleiben und sie müssen vielleicht kämpfen. Wie lange werden diese Viecher überhaupt überleben? Also es ist genug Spannung vorhanden.

Originalität: Originell finde ich, dass hier wirklich eher versucht wird auszuweichen, statt anzugreifen. Dann ist noch etwas anders. Der Grund warum die Infizierten angreifen und was ist mit diesen Superinfizierten?

Fazit

Auf jeden Fall für Zombiefans. Aber auch für Leser, die gerne einen Einstieg in das Genre hätten, aber die ekligen Passagen scheuen. Davon gibt es hier nämlich nicht viele. Es ist alles spannend, ohne extrem eklig zu sein. Allerdings sollte man mit Band 1 anfangen. Die Reihe baut aufeinander auf. Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Es ist kein stumpfes gesplattere. Überleben im Ernstfall und realistisch.

Zitate

Uns trennten sechs oder sieben Meter von der Tür. Ich dachte in diesen Sekunden nicht darüber nach, ob ich die anderen in Gefahr brachte oder nicht, sondern versuchte, meinen Arsch zu retten. Er war alles, was mir noch geblieben war. Ich konnte nicht zulassen, dass diese Abscheulichkeit in selbigen hineinbiss.

Schon in der alten Welt hatte es Unmengen gefährlicher Irrer gegeben. Jetzt – in der neuen Welt – gab es keinerlei Gesetze mehr, so dass selbst die, die sich in der Zivilisation noch beherrscht haben mochten, ihrer dunklen Seite freien Lauf lassen konnten.

Charaktere

Wolfgang – Karl hat ihn auf dem Kreuzfahrtschiff im Band 2 kennen gelernt. Er hat es dort nicht leicht gehabt und schwere Verluste eingefahren. Deswegen ist er immer etwas deprimiert. Aber ein wichtiges Mitglied der Gruppe

Karl – Er hat im ersten Teil den Hauptakteur kennen gelernt und im Band 2 auch einiges mitmachen müssen. Sein Überleben war nicht leicht erkauft. Er ist hier viel die treibende Kraft und auch für viele ein Zugpferd

Alpha – er war im 2. Teil ein Diktator, der entschied, wer in sein Camp durfte und wer nicht. Das ist ihm in den Kopf gestiegen – er wurde größenwahnsinnig und viele falsche Entscheidungen waren mussten teuer bezahlt werden

Tom – war ebenfalls auf dem Kreuzfahrtschiff. Karl hat ihn aber jetzt erst richtig kennen gelernt. Auch er ist ein produktives Mitglied der Gesellschaft

Dieter – er und seine Frau leben schon einige Jahre auf Mallorca und haben eine Finca dort. Zu der sie gerne wieder wollten. Er ist meist ein Miesepeter – aber wenn es drauf ankommt sehr nützlich

Marlene – Dieters Frau – sie ist Krankenschwester, was sehr hilfreich ist

Martin – ein bisschen durchgedreht. Lebensmüde, aber er kämpft gut. Und er weiss was es bedeutet die Gruppe zu schützen

Ben und Martin locken von der anderen Seite des Supermarktes die Zombies mit Tellern und Tassen weg.

Heike – Toms Verlobte.

Philipp – Ein Adonis – aber er ist mit dabei wenn es hart auf hart kommt. Eine schwere Verletzung hindert ihn dann

Edward/Eddi auch einer der Aktiven.

Katja – Die Freundin von Philipp – Sie ist zwar aktiv, tritt aber nicht zu häufig auf.

Volker – Auch einer der aktiven

Der Stille/Marcel – Ein wagemutiger Kerl. Er stürzt sich in jedes Gemetzel und immer gleich als erstes bei jeder Aktivität dabei. Er wird aber noch ziemlich wichtig für Karl, da er sie von Mallorca weg bringen könnte

Kai – Ja – auch Aktiver

 

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 2

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Autor: Stefan Krell
Titel: Urlaub in der Apokalypse 2
Verlag: Epubli
Erscheinungsdatum: April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 476 Seiten
Genre: Horror, Thriller, Zombie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 06.02.17-18.02.17
Band einer Reihe: Ja – Band 1 
Challenge: Serienkiller Challenge, Deutsche Autoren Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: In Mallorca ist eine Zombieepedemie ausgebrochen. Die meisten haben nicht überlebt. Auf einem Kreuzfahrtdampfer gibt es etwa 3000 Überlebende. Die Protagonisten aus dem 1. Band finden dort Zuflucht. Was ist aber wenn die Nahrung knapp wird?
Wo – Spanien – Mallorca

Klappentext: Gestatten, mein Name ist Karl. Ich habe Grauenvolles hinter mir. Meine Frau wurde gebissen. Ich musste vor ihr fliehen und schaffte es mit Mühe und Not zurück ins Hotel. Ich verbarrikadierte mich, während draußen die Welt unterging. Ich wäre verhungert, hätte mich nicht dieser Mann mit dem Boot gerettet. Zusammen konnten wir überleben, bis wie durch ein Wunder ein Kreuzfahrtschiff den Hafen von Palma anlief. Es gelang uns, an Bord zu gehen. Doch auch hier fanden wir nur Angst, Hunger und Verzweiflung. Dennoch glaubte ich, vorerst sicher zu sein. Das war ein Irrtum…

Zum Inhalt: Achtung Spoiler. Karl und sein Retter aus dem ersten Band treffen auf ein Kreuzfahrtschiff, mit etwa 3000 Überlebenden. Sie finden dort Zuflucht und können durch ihre Erfahrungen unterstützen, denn die Nahrung wird knapp. Bei einer Besprechung kommt es zu einem Ausbruch auf dem Schiff, der schnell gebannt ist. Aber wir verlieren einen der Besten. Es werden Ausflüge an Land getätigt um Nahrung zu finden, dies endet in einer Katastrophe. Erneut kommt es zu einem Ausbruch auf dem Schiff, diesesmal kann er nicht abgewehrt werden. Viele sterben, einige schaffen es um dann erleben zu müssen, wie sich ein Diktator erhebt. Alpha – Hermann hat einige Gesellen um sich gescharrt, die ihm blind folgen. Er siebt gnadenlos aus. Wer nicht bereit ist zu helfen, egal ob Krank oder Alt, wird nicht aufgenommen. An Karl hat er einen Narren gefressen. Aber die Gemeinschaft ist unvorsichtig. Es kann nur in einer Katastrophe enden. Karl einziger Wunsch ist es Bilder seiner Töchter zu holen und seine Frau zu erlösen. Wird er das schaffen und überleben?

Die Handlung ist diesesmal ganz anders als beim ersten mal. Hier fehlt mir der Sarkasmus aus dem ersten Band. Karl ist ein netter Kerl, aber halt ein ganz anderer. Er erlebt diese Situation natürlich ganz anders. Karl ist älter, übergewichtig und fast blind ohne seine Brille. Er fügt sich Alpha, da ihm nichts anderes übrigbleibt. Das ist das, was mir am ersten Band schon gut gefallen hat. Hier werden keine Helden geboren. Hier geht es um einen ganz normalen Menschen, mit gebrechen und handycaps der versucht best möglich zu überleben. Dazu gehört auch sich unterzuordnen, wenn man erkennt, das ist die einzige Möglichkeit es zu schaffen. Es ist ein absolut realistisches Bild, das Stefan Krell hier aufbaut. Das gefällt mir. Ich habe nichts gegen Helden wie Daryl und Rick und es ist durchaus möglich, dass jeder über sich hinaus wächst. Aber eher wird es so sein wie Stefan Krell es hier aufzeigt. Man wird in einer Masse mitgeschwemmt und versucht best möglich zu überleben. Dazu gehört auf seine Brille zu achten und sich über eine benutzte Zahnbürste zu freuen. Seine Umgebung genau beobachten, vorbereitet sein und sofort reagieren, wenn es gefährlich wird.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Allerdings hat es mich genervt, dass ständig Wiederholungen aufgetaucht sind. Karl hat ständig Gedanken uns Szenen Wiederholt. Es war manchmal wie in einer Serie, in der dann „was bisher geschah“ kam. Karl hat sich wirklich sehr oft wiederholt. Ich kann mich düster erinnern, dass es im ersten auch so war, aber nicht so extrem. Es ist nicht so, dass man innerhalb eines Buches so viel vergisst, dass es in Dauerschleife wiederholt werden muss. Das war wirklich nervig. Die Atmosphäre hat er gut eingefangen. Er hat das Gedrängel und den Egoismus der Menschen gut dargestellt und auch der Aufstieg des Diktators fand ich gut beschrieben.
An Spannung hat es diesesmal leider gehapert. Erstmal durch die Wiederholungen und diese lange Zeit auf dem Schiff, in der nicht so viel passiert ist sondern mehr geplant wurde. Die hat sich ziemlich gezogen.
Originell fand ich die Geschichte, deshalb weil man gut hineingezogen wurde, da alles in meiner Augenhöhe passierte. Es waren nicht irgendwelche abgedrehten Stunts und Aktionen die es für mich zur Geschichte gemacht haben, sondern diese Realität die mich einbezogen haben.
Fazit

Ich fand die Art, wie die Geschichte gesponnen wurde wirklich gut. Man konnte sich mit allen gut identifizieren. Selbst mit den Diktatoren. Denn jeder hat jemanden in seinen Umkreis, der so abdrehen würde wenn er/sie an die Macht kommen würde. Ich habe es schon oft gesehen, wenn jemand in meiner Firma befördert wurde, wie sie sich veränderten.  Leider hat es mich diesesmal nicht ganz so begeistert wie Band 1, da irgendwie nicht so richtig Spannung aufkam. Vor allem im ersten Teil auf dem Schiff. Die ständigen Wiederholungen von Karls Gedanken haben es auch nicht einfach gemacht. Es soll noch einen dritten Band geben. Auch den werde ich mir bestimmt anschaffen.

3,9 von 5

Charaktere

Karl – Er war der Begleiter aus dem Mann im ersten Buch. Er hat es überlebt und sein einziger Wunsch ist es seine Frau zu erlösen und die Bilder seiner Töchter zu holen. Er ist ein Mitschwimmer, der aber auf jeden Fall seine Chancen nutzt wenn sie vorhanden sind. Sei es Einfluss auf den Anführer auszuüben oder seine Erfahrungen zu teilen. Aber er ist auch sehr vorsichtig und gut vorbereitet, da er ein guter Beobachter ist. Allerdings wandert er oft an der Grenze der Depression. Er hat eine schlimme Erfahrung gemacht und wurde dadurch zum Alkoholiker.

Peter – Der Intelligente – Peter hat viele gute Ideen als es darum geht an Land zu gehen. Allerdings ist er sehr ängstlich und unsicher. Was ihn aber nicht davon abhält sich physisch zu engagieren. Dumm nur, dass er von Alpha und seinen Leuten beim Stehlen erwischt wird, was gravierende Auswirkungen hat. Ein netter Kerl.

Ines – Peters Frau – Hat keine so grosse Rolle, aber eine wichtige. Sie kümmert sich um ihren Mann und ist immer für ihn da

Wolfgang – hat die Kabine neben Karl – er ist schon älter und muss sich im Laufe der Geschichte um seine immer schwächer werdende Frau kümmern. Er und Karl könnten Freunde werden, aber er ist alt und schwach. Wird also von Alpha nicht aufgenommen

Gisela – ist Wolfgangs Frau. Sie hat eher eine Statisenrolle. Sie ist durch die Rationalisierung stark geschwächt und benötigt Pflege.

 Herr Klein – Ein Sicherheitsoffizier, der zwar eine kleine aber wichtige Rolle hat. Bei dem ersten Angriff auf dem Schiff wird er gebissen.

Dr. Rittmann – Der Schiffsarzt – findet nur namentlich Erwähnung

Kapitän Mertens – Er versucht die Gemeinschaft auf dem Schiff aufrecht zu erhalten und alle Fair zu behandeln. Aber ihm ist auch bewusst, dass sie an Land müssen um Nahrung zu holen. Kein leichter Posten der Mann, aber sehr kompetent.

Herr Krüger – ein hochrangiges Crewmitglied, der bei dem Landausflug das Sagen hat. Tapfer und kompetent.

Petra – Karls Frau. Sei erscheint ihm in seinen Träumen und fordert ihn auf sie zu erlösen. Er vermisst sie sehr. Sie war sein Anker

Alpha – Hermann – Taucht erst auf, als das Schiff gefallen ist. Er scheint militärische Ahnung zu haben. Ein Diktator, der willkürlich über Leben und Tod entscheidet. Er entscheidet, dass nur Menschen aufgenommen werden, die bei der Säuberung helfen. Egal warum sie nicht können. Er duldet keine „Ausrede“ Als die Lebensmittel knapp werden zögert er nicht weitere Menschen zu opfern während eines Himmelfahrtkommandos. Karl hasst in, Alpha hat einen Narren an Karl gefressen.

Ampelmännchen – Rolf – Er ist die Rechte Hand von Alpha. Karl kennt die meisten nicht mit Namen und verpasst ihnen so die Spitznamen. Ampelmännchen hat er an Bord bei der Essensausgaben kennen gelernt. Und nicht gerade als Menschenfreund. Er trägt ein T-Shirt mit einem Ampelmännchen.

Sven – Ein Lakaie Hermanns eigentlich  nicht so wichtig. Er kann ziemlich gut schiessen.

Jens – Ein Lakaie Hermann – vielleicht war er der gute Schütze?

Krell, Stefan – Urlaub in der Apokalypse 01

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  • Titel – Urlaub in der Apokalypse 01
  • Autor – Stefan Krell
  • Verlag neobooks Self-Publishing, 2015
  • Länge 476 Seiten
  • gelesen von 24.06.16-29.06.16
  • Deutsche Autoren ChallengeDeutsche-Autoren-Challenge.png
  • Find the Cover 2016 Challenge – Decke findthecover_2016
  • gelesen von 24.06.16-29.06.16

Mein Name tut nichts zur Sache. Namen interessieren ohnehin keinen mehr. Ich sitze allein in meiner Ferienwohnung. Meine Freundin ist verschwunden und ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Das dort draußen ist nicht mehr das Mallorca, das es noch vor wenigen Tagen war. Auf den Straßen sind diese Dinger, die einmal Menschen waren. Sie sind unglaublich schnell und greifen alles und jeden an. Sie sind wie tollwütige Irre. Ich kann sie durch die geschlossenen Fenster schreien hören. Innerhalb kürzester Zeit ist hier alles zum Teufel gegangen. Alles hat sich verändert. Meine von Todesangst vernebelten Gedanken fahren Achterbahn. Ich habe nichts zu essen und nichts zu trinken. Wenn ich die Wohnung verlasse, bin ich so gut wie tot. Wenn ich sie nicht verlasse, bin ich auch so gut wie tot. Ich habe die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Was soll ich tun? Was zur Hölle soll ich nur tun…

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