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Simon Borowiak – Du sollst eventuell nicht töten

töten

Wie verwandelt man einen verpfuschten Totschlag in einen perfekten Mord?
Neues Heim, neues Glück? Als Schlomo, der Hypochonder mit dem scharfen Blick, und Mendelssohn, sein blinder Freund mit dem Fledermaus-Radar, ihr neues Domizil in einer vornehmen Hamburger Villengegend beziehen, sind beide ganz verzückt von ihren Nachbarn. Und in der Tat: Ritchie, Laura, Katharina und das sehr, sehr hübsche Nesthäkchen Marvie erweisen sich als blitzgescheites Geschwisterquartett. Dumm nur: ein wurstförmiger, mit einem knödelnden Bass und unerschütterlichem Sendungsbewusstsein gesegneter Theaterarsch stört Schlomos zartes Werben um Marvies Gunst. Er ist ihr Freund, und auf einmal ist er tot. Da muss man sich zu helfen wissen
Eine rabenschwarze Komödie voller unvergesslicher Dialoge, liebreizender Charaktere und fluoreszierender Glückshormone, wie sie nur ein Simon Borowiak schreiben kann.

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 So, also gestern fertig geworden. Ich dachte mir mal etwas anderes als immer düstere Thriller, Horror und Co.*pft*.Nö, das war nix. Ich habe mich verführen lassen von den vielen guten Kritiken im WWW. Ich will nicht vorgreifen, erstmal kurz zur Geschichte.Der Klappentext sagt eigentlich alles….

Schlomo (ist sein Spitzname….kann mich nicht erinnern ob der echte Name erwähnt wurde – ist aber auch nicht wichtig). Ist befreundet mit Mendelssohn. Dieser ist seit seinen 20ern Blind aber hat Ohren wie ein Radar….Mendelssohn hat sich eine Villa gekauft und ist gerade am einziehen….durch sein Radar stellt er fest, dass er auf der einen Seite nette Nachbarn hat und auf der anderen Thorsten mit seinem Porsche und seiner Plumpskuh….Dieser Thorsten kündigt sich immer mit lauter Musik und Hupen an….das stört natürlich und die Rache, die Schlomo und Mendelssohn ausüben ist schon echt witzig….Aber das sind Randgeschehen….Das eigentliche passiert bei den Lövenichs….4 Geschwister – 3 Frauen und ein Mann…..Marvie ist die jüngste und hübscheste…..sie erobert Schlomos Herz im Sturm….leider ist diese junge Maid in festen Händen….liiert mit ihrem Intendanten – genannt Wurst….(sie ist Schauspielstudentin)….Diese Wurst ist ein richtiges Ekelpaket und benimmt sich total daneben, sobald er erscheint…..Dumm gelaufen…..irgendwann liegt er halbtot auf dem Boden und der Saft des Lebens fliesst aus ihm heraus…. Egal wie….die entstandene Leiche muss weg….. Das war der Plot….

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Mein Fazit

Ich muss das auseinanderpflücken….

  • für die Idee gibt es von mir 5 Sterne
  • für die Umsetzung gibt es von mir nur 2 Sterne
  • für die Spannung gibt es auch nur 2 fast nur 1 Stern
  • Insgesamt würde ich nur 2 Sterne vergeben (Ich weiss – mathematisch stimmt meine Rechnung nicht mit meinem gepfückten;-) ).

Ich musste mich durchquälen, ich war paar Mal kurz davor hier abzubrechen, nur wegen der guten Kritiken habe ich weiter gelesen. ich dachte mir das muss an mir liegen den anderen gefällt es ja. (vielleicht gekaufte???)Also mein Ding war es nicht. Hier habe ich doch paar Stunden verloren. Aber Leute lest es selber den es gibt genug Leser, die das Buch klasse fanden. Ich fand es weder lustig noch spannend die einzelnen Elemente waren wirklich gut nur nicht gut zusammengefügt…..

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Simon Borowiak – Bring mir den Kopf vom Nikolaus: Ein Weihnachtsmärchen

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Eine alptraumschöne Weihnachtsgeschichte- geschrieben und gelesen vom größten Weihnachtsfan aller Zeiten Unser Held freut sich auf den schönsten Tag des Jahres: den Weihnachtsabend. Der Baum ist geschmückt, der Strohstern schimmert gülden, die Fernsehkiste feuert seit Stunden aus allen sentimentalen Kanälen, und vor allem das wunderbare Gefühl, die ganze Festtagsfreude für sich allein zu haben, zaubert ein honigkuchenartiges Dauergrinsen auf das Gesicht unseres Helden. Doch dann klingelt es an der Tür. Ein Blick durch den Türspion, ein kurzes Zögern und dann die staunende Erkenntnis: Vor der Tür wartet eine zierliche, braunhaarige Weibsperson und an ihrer Seite, ein bisschen schüchtern mit den Hufen scharrend: ein Rentier…

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Erstmal an alle

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Ich hoffe Ihr habt es besser begonnen wie ich….Naja angefangen hat es ja eigentlich ganz gut….aber schon heute….der 2. Tag….da hat  mich die Hexe in den Rücken getroffen….Ist das zu fassen…..Na ich hoffe dass das Jahr mies anfägt und besser weitergeht und nicht, dass es ein Vorgeschmack auf den Rest des Jahres ist…..

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Weihnachten versuche ich immer auch etwas Saisonales zu lesen…..dieses Jahr habe ich bei diesem Buch etwas danebengegriffen…..Es war so gar nicht mein Fall..

Image Das es hier eher ein Anti-Weihnachts-Roman werden sollte, war mir schon klar. Ich hatte ja den Klappentext gelesen und dachte….ja mal was witziges…..geht schon…..

Nur auf das Witzige musste ich hier ziemlich warten…bzw. ich warte immer noch, dass sich der Witz bei mir entfaltet. Witziges Schreiben ist, denke ich schon schwer…..Ist ja der Humor des Autors, den er/sie witzig findet….Also nicht unbedingt auch immer der Endkunde……Hier ist es wohl auch so der Fall….

Zur Story:

Unser „Held“ hat sich schon auf ein einsames, gemütliches Weihnachtsfest eingestellt. Er ist gerade von seiner Liebsten wegen eines anderen verlassen worden. Da klingelt es an der Tür und es steht eine, nicht so vorteilhaft im Erscheinungsbild, Elfe mit einem Rentier. Sie ist da um dem armen Helden 3 Wünsche zu erfüllen. Allerdings ist sie nur eine niedere Elfe und ist in der Erfüllung einiger Wünsche nicht befugt. Das Rentier – Rudi – ist der Notar….klingt ja eigentlich ganz schrullig-witzig…..bft……Unsere, nicht ganz so liebliche, Elfe ist dem Wein sehr zugesagt und bittet den Helden doch sich etwas vom Italiener zu Essen und zu trinken zu bestellen….das kann sie als Spesen abrechnen, wird also nicht von seinen Wünschen bezahlt. Gewünscht getan. Unser unglücklich verliebter wünscht sich dann, dass es zu einer Aussöhnung mit seiner verflossenen Bernadette kommt…..kurz darauf klingelt es wirklich und seine Liebste steht vor der Tür, um ihren Pass zu holen, da sie mit dem neuen Mann in den Urlaub will…..Welch glückliche Fügung…..Bernadette hat sich aber mit dem neuen Kerl gestritten…..unser Held sieht da seinen Wunsch schon fast erfüllt… Die schon etwas angeseuselte Elfe versteht sich ziemlich gut mit Bernadette….die beiden tauschen sich rege über die Männer in ihrem Leben aus….Bernadette über den neuesten und die Elfe über den Nikolaus……tja…dann klingelt es und der neue Mann kommt. Er und Bernadette söhnen sich aus und verlassen dann die Wohnung um in den gemeinsamen Urlaub zu fahren…..???? Da ist doch was schief gelaufen…????? unser Held wollte doch eine Aussöhnung mit Bernadette…..????Tja….und ACHTUNG GROSSER SPOILER/POINTE …..Unsere Elfe klärt unseren Helden dann auf, dass die Formulierung der Wünsche sehr wichtig ist….Er hätte ja nicht erwähnt mit wem die Aussöhnung stattfinden solle….denn Bernadette habe sich ja wie gewünscht ausgesöhnt….nur halt nicht mit ihm….Oh da ist unser Held aber ganz schön angepisst….mit Recht..das wäre ich auch…..Aber ich habe schon paar Dschinn-Filme gesehen – die FSK 18er – also ich weiss, dass  man bei der Formulierung sehr vorsichtig sein muss…..hähähä….Aber zum Trost, lässt die Elfe dem Helden, dann Blanko-Formulare für seine weiteren Wünsche da….das macht sie normaler Weise nicht, da die meist daneben ging und es Schwierigkeiten bei der Ausführung der Wünsche gab…..aber hier und jetzt…..glaubt sie, er würde das schon schaffen und verlässt ihn…..Unser Held ist so aufgewühlt und schwört sich bei der Formulierung diesmal alles ganz genau zu beachten und mehrmals zu lesen….Er zieht seinen neuen Pullover an und fängt an sich seine Wünsche zu überlegen…..ENDE….???

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ENDE???? Was war das denn? OWAH wie lahm…..also wie gesagt….Das war so garnicht meins…..Ich habe da nicht so wirklich den Humor heraus gelesen….Ich musste noch nicht mal schmunzeln…….Die Moral von der Geschicht….überlegen genau was Du Dir wünschst…..Emotionen sollten dabei nicht im Spiel sein….

und das nächste mal greife ich zu Weihnachten dann doch eher wieder zu einem romantischem Liebesroman, oder einem verschlagenen Weihnachtskrimi..

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