80 Seiten – Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte

Ich habe mir bei meinem aktuellen Buch überlegt: Wird mir das bis zum Ende gefallen und wann entscheide ich das. Meist entscheidet man bei 50 oder 100 Seiten. Das ist mir entweder bisschen zu wenig, oder dann zu viel. Also dachte ich mir ich nehme was dazwischen – ich entscheide mich bis spätestens 80 Seiten ob ich weiter lese oder es weg lege.

Bei Ebooks errechne ich  mir dann die Position anhand der angegebenen Printseiten.

Ich lege also mal los: Dieser Beitrag gilt Stellvertretend zu einer Rezension.


Welches Buch lese ich aktuell?

Bartsch, Simon – Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte

Um was geht es?

Jan und Laura sind beste Freunde. Jan ist etwas in Laura verschossen. Laura hat das Tourette Syndrom und Jan liebt diese Scherze, wie er sie nennt. Jan ist ziemlich einfach gestrickt – Kindlich geblieben. Für ihn ist alles selbstverständlich und einfach. Er kennt keine Hinterlist oder Tricks. Für ihn ist alles Schwarz Weiss. Wenn jemand nach seinem Hund fragt: Was ist das für einer? Wundert er sich über den jenigen und antwortet: Ein Hund. Ist doch logisch.

Lese ich weiter oder breche ich ab? Begründe es.

Ich werde es abbrechen. Jan ist wirklich drollig. Von Laura kann ich noch nicht viel halten, da sie im Moment nur eine gelegentlich auftretende Freundin ist. Jan ist Hauptakteur und es macht auch Spass sein Denken zu verfolgen – aber es fängt dann auch irgendwann an zu nerven. Vor allem wenn man längere Zeit dran liest. Ich hatte heute viel Warte- und Lesezeit beim Arzt und konnte deswegen verfolgen, wie es von amüsanten schmunzeln zu, so langsam reicht es mir, änderte.

Vielleicht, wenn man in der richtigen Stimmung ist, macht das Buch wirklich Spass. Ein Roadtrip der besonderen Art. Ich mach Jan als Protagonist und finde auch diese Art eigentlich ganz nett, weil sie ehrlich ist – aber nicht über mehrere Stunden.

 

Abbruch bei Pos 338/1165

80 Seiten wären bei Position 398 bei 239 Printseiten.