Blue, Katie – Nicht nur Giraffen

Autor: Blue, Katie
Titel: Nicht nur Giraffen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 04.12.2017
Seitenanzahl Printbuch: 290 Seiten
Genre: Reisebericht, Liebe
Zeitraum: 02.07.19-05.07.19
Band einer Reihe:  Ja – Nicht nur Schafe
ASIN: B077XHQ4DB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Anna und Katharina fliegen nach Südafrika und erfüllen sich damit einen Traum. Auf ihrer Busrundreise sehen sie wilde Tiere und herrliche Landschaften, erfahren vieles über die Geschichte und Kultur Südafrikas, kosten den wunderbaren Wein und erleben etliche Überraschungen.
Die beiden Freundinnen fühlen sich in ihrer Reisegruppe sehr wohl und mit ihrer Reiseleiterin Stefanie haben sie sowieso einen Glücksgriff getan.
Wenn da nur Daniel nicht wäre, ein ziemlich schroffer und arrogant wirkender Kerl, der vor allem Katharina nervt und vollkommen widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst …

Meine Meinung

Der Klappentext fasst die Geschichte ziemlich gut zusammen. Da gibt es gar nichts zu ergänzen. Also können wir gleich zu meiner Meinung kommen. Mich konnte das Buch, trotz dem niedlichen Cover, nicht überzeugen. Im Gegenteil, es wurde eher langweilig. Ich konnte mit keinem der Personen irgendwie warm werden. Sie blieben alle farblos und oberflächlich. Mir fehlte auch bisschen der Witz. Auf einer Rundreise passiert doch eigentlich immer was. Nur ein einziger Vorfall, der einem ein leichtes Schmunzeln entlocken hätte können. Eine einzige Giraffe beim Trinken wurde beschrieben. Es wurden zwar immer die Punkte die angefahren wurden erwähnt, aber die Beschreibungen waren eher rudimentär. Ich konnte mich überhaupt nicht dort einfinden. Was gerne erwähnt wurde, war shopping und essen gehen. Die Reiseleiterin war eigentlich auch eher eine Nebenfigur. Es plätscherte einfach so vor sich hin. Ich hatte oft das Gefühl, dass es sich um eine ausgebaute Erinnerungsstütze eines Urlaubes handelt. So wie wenn man später bei den Fotos Kommentare beifügen will.

Dann kam noch hinzu, dass die Autorin bei dem Namen einfach keine Ruhe hineinbekam. Katharina nannte sie mal Rina, mal Katharina.

…..Ruhe von dem Gequatsche Franks und Katharinas haben. Kein Wunder, dass Rina so sauer war….

Pos 312/673

Manchmal fehlten mir auch Erklärungen zu Behauptungen – Z. B hier am Kap

Im Grunde sah es ja nicht großartig anders aus als andere Küstenabschnitte. Wenn man nicht gewusst hätte, dass man hier einen besonderen Landstrich vor sich hatte, wäre man nie und nimmer auf die Idee gekommen, ihn für einen solchen zu halten

Pos 545/673

 

Schreibstil: Der Stil war recht fliessend. Es wurde immer mal von einem der Protagonisten erzählt.

Figuren: Die Figuren blieben blass und oberflächlich. Ich konnte mich mit keinem identifizieren.

Atmosphäre und Spannung: Es gab weder eine gute Atmosphäre und Spannung – die Handlung plätscherte leider sehr langweilig vor sich hin.

Originalität: Auch hier – es fehlte mir ein bisschen Witz. Selbst die Lovestory war etwas platt und oberflächlich.

Fazit: 

Meins war es leider nicht. Es plätscherte eher langweilig vor sich hin, ohne Höhen oder Tiefen. Es fehlte mir ein bisschen Witz und auch die Lovestory konnte nicht überzeugen. Da es aber auch viele positive Rezis gibt, sollte jeder, der Interesse hat einfach selbst mal rein lesen.

Charaktere

Katharina/Rina – sie freut sich sehr auf die Reise mit ihrer besten Freundin.

Anna – Sie ist sehr locker und man könnte sich mit ihr anfreunden.

Daniel – ist etwas grummelig – aber nicht so schlimm wie der Klappentext suggeriert

Frank  – ist sein bester Freund und etwas lockerer.

Nina – eine Mitreisende, die alleine unterwegs ist.

Roswitha und Regina – ältere Freundinnen, die gemeinsam verreisen

Stefanie – sie ist die Reiseleiterin – sie hat Familie, die sie durch ihren Job nicht so oft sieht.

 

 

 

Meier, Dominik A. – I am Unicorn – Einhorn wider Willen

Autor: Meier, Dominik A
Titel: I am Unicorn – Einhorn wider Willen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 11.12.2018
Seitenanzahl Printbuch: 330
Genre: Fantasy
Zeitraum 16.06.19-24.06.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B07KDKNVZZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Alle lieben Einhörner – Aber wolltest du eines sein?

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.

Meine Zusammenfassung

Alissa freut sich auf ihre Weltreise – ein Jahr wollte sie unterwegs sein. Allerdings kommt ihr ein ungemütlicher Zwischenfall dazwischen – sie hat fast keine Kleider mehr. Denn – fast jede Nacht verwandelt sie sich in ein Wer-Einhorn. Ihre beste Freundin, Sandra. steht voll zu ihr und unterstützt sie voll und ganz. Natürlich ist es auch hier so, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Neu in ihren Freundeskreis kommt Vincent – er ist Kellner in ihrem Lieblingsschuppen und Alissa ist verliebt. Aber diese Seifenblase platzt als er sich als Schwul outet. Aber er wird zu einem sehr guten Freund, der um Alissas Problem weiss und auch unterstützt. Ich will jetzt nicht weiter eintauchen, sonst kommt es zu Spoilern, das wäre schade. Ich sage nur soviel. Eine Pferdeflüsterin, die auch mit Einhörnern kann. Besoffene Einhörner kotzen Regenbögen und ein verrückter will die Weltherrschaft.

Meine Meinung

Wer-Einhörner – auf die Idee muss man ja mal kommen. Ich fand sie interessant genug um bei diesem Buch zuzuschlagen. Es macht auch wirklich viel Spass Alissa zu begleiten, wie sie ihre Verwandlungen lernt zu beherrschen und sogar ihrer Lieblingscousine ein super Geburtstagsgeschenk zu machen, indem sie sich für sie – natürlich ohne sich zu verraten – zu verwandeln. Aber was steckt hinter dieser Verwandlung. Alissa kann sich nicht erinnern, dass sie von einem Einhorn angefallen wurde. Es wrd auf jeden Fall noch richtig schräg und abgedreht. Das Buch ist genau das Richtige um vielleicht eine Leseflaute zu überbrücken, oder im Urlaub sich zu amüsieren. Es ist nicht ganz wo witzig wie das Cover suggeriert. Das Buch lebt eher von Situationskomik. Stellt euch vor, wenn ihr euch etwas aufregt, wachsen euch Pferdeohren und Hufe. Es gibt also schon wirklich witzige Situationen. Die Auflösung – da hat der Autor sich richtig ausgelebt. Er schippt da aus den Vollen und lebt seine Fantasy total aus.

Der Schreibstil ist ziemlich holprig – wenn man sich betrachtet, was der Autor sonst so geschrieben hat- er bewegt sich nämlich eher im Bereich der Dystopie. Dies ist also ein kleiner Ausflug und man merkt manchmal, dass er sich da nicht ganz so sicher fühlt. Vorallem merkt man es, wenn es zur Auflösung geht und da bisschen Verschwörungen einfliessen. Da wird der Stil viel lockerer und sicherer.

Die Charaktere. Mit Alissa hatte ich so meine Probleme. Sie war meistens nicht so sympathisch. Am Ende wurde es bisschen besser. Sie ist eine Person, die sich nichts gefallen lässt, das gefällt mir eigentlich ganz gut – aber irgendwie wirkte sie sehr arrogant. Anders als Sandra, die war witzig und total sympathisch. Die mochte ich die gesamte Zeit. Auch Vincent war wirklich ein netter. Aber es spricht auch für die Gestaltung der Charaktere – man konnte sich einfühlen in sie.

Originalität

Na, da kann man wohl ausgehen von – ein Wer-Einhorn, das ist doch auf jeden Fall mal originell. Es ist auf jeden Fall mal eine neue Idee, die einen schon deswegen herausfordert es zu lesen.

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch. Leider war es nicht ganz so witzig, wie ich erhofft hatte. Aber es hat genug Situationen zum Schmunzeln gegeben. Die Auflösung ist sehr, sehr abgedreht und passt nicht ganz so zur erwarteten Story – aber es wird ganz gut gelöst. Auf jeden Fall ist es abseits des Mainstreams und für einen kleinen Abstecher in eine andere Welt geeignet. Es hat paar kleine Macken, aber hat mir trotzdem Spass gemacht zu lesen.

Charaktere

Alissa – wird unerwartet zu einem Wer-Einhorn. Bis sie die Verwandlungen beherrscht ist es oft witzig und chaotisch – aber so ganz kann man es nie beherrschen. Am Anfang noch unerwünscht, kann sie irgendwann auch das Positive darin sehen. Sie ist leider oft etwas unsympathisch. Aber ihre kleine Cousine liebt sie abgöttisch

Sandra – Alissas beste Freundin. Sie hilft ihr nicht nur mit der Einhornsache – auch sonst ist sie immer für sie da. Aber sie hat auch etwas Pech – denn es geschieht etwas ungeplantes

Vincent – Alissa hat sich in ihn verliebt, bis zu dem Moment als er sich als Schwuler outet. Dann werden sie beste Freunde – er weiss über ihre Situation bescheid

Felicitas – eine imaginäre Briefschreiberin, die Alissa ein Motiv für ihre Wandlung mitteilt.

Mrs Schleuser – Alissas alte Englischlehrerin – anscheinend haben die vielen Schuljahre sie etwas sonderbar werden lassen

Valentin – ein Kerl, den Alissa kennen lernt – Sie verbindet was – allerdings haben sie keinen guten Start, da er in einer Beziehung ist.

Xavier – gibt sich als Pferdeflüsterer aus – aber er ist in die Verwandlungsverschwörung involviert und will Alissa entführen – er endet nicht wie er gehofft hat.

Sabrina – sie ist die wahre Pferde/Einhornflüsterin und hilft dem Team mit einigen Tipps und Kniffen

Herr Hauke – ach wäre er doch gerne ein Einhorn – er ist der Auslöser der Einhornepidemie

Thorsten – ein Laborant, der für Herr Hauke arbeitet und Experimente mit Alissa macht – vielleicht auch ein Heilmittel? Oder doch schlimmeres? Aber eigentlich ist er ganz nett.

Hepke, Pia – Irrlichter 02 – Der Schatten auf deinem Leben

Autor: Hepke, Pia
Titel: Der Schatten auf deinem Leben
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Seitenanzahl Printbuch: 177 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 03.05.19-.08.05.19
Band einer Reihe: Irrlichter
ASIN: B01N2BC9PP
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

Hepke, Pia – Irrlichter 01 – Das Licht zwischen den Welten

Klappentext

Irrlichter
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Aber was unternehmen sie, wenn sie nicht gerade gegen das Böse kämpfen?
Shela treibt sich gern auf Friedhöfen herum und beobachtet die dortigen Beerdigungen. Dabei trifft sie eines Tages auf Tamin, der seinen ganz eigenen Grund hat, seine Zeit zwischen den Toten zu verbringen.
Shela ist fasziniert von ihm und beschließt, hinter sein Geheimnis zu kommen. Am Ende wünscht sie sich jedoch, sie hätte es nie erfahren.

Eine zu Tränen rührende Fortsetzung der Irrlicht-Reihe, wobei die Bücher auch unabhängig voneinander zu lesen sind.

Meine Zusammenfassung

Shela ist ein Irrlicht, aus dem Vorgängerteil. Sie ist fasziniert von Beerdigungen. Obwohl sie die Gefühle der Menschen nicht erfassen kann. Irrlichter haben keine Gefühle – normaler Weise. An einem dieser Tage beobachtet sie einen Jungen Mann, der ein verwahrlostes Grab pflegt und bepflanzt. Wer ist er? Als sie Tamin kennen lernt ist sie begeistert von ihm. Er ist so anders und Lebt im Augenblick. Sie erfährt später warum es so ist. Durch ihr grünes Licht hat sie die Fähigkeit Pflanzen erblühen zu lassen. Kann sie auch heilen? An einem Tag kommt es zu einem schlimmen Vorfall. Dieser Vorfall setzt Tamin nicht nur körperlich auch mental sehr zu. Dumm nur, dass die Nacht zu Halloween bald ist und noch ein Neuankömmling begrüsst werden muss. Sie muss Tamin für eine gewisse Zeit verlassen. Danach verändert sich alles.

Meine Meinung

Das Cover ist doch einfach nur wunderschön, oder?

Mir gefiel dieser Teil besser als der 1. Er ist zwar unabhängig von ihm lesbar, aber ich würde es doch empfehlen, da schon einige Verweise auf die Personen fallen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die so sanft geschrieben ist, dass sie tatsächlich in die Seele eindringt. Bisschen dick aufgetragen? Vielleicht, aber so ist es irgendwie schon. Ich würde die Autorin gerne zitieren.

Diese Geschichte rührt zu Tränen.
Deswegen reiche ich schon mal ein (digitales) Taschentuch.

Das Ende ist sehr schön. Es ist trotz seiner Traurigkeit irgendwie eine Wohlfühlbuch. Shela ist so eine nette, das man einfach mit ihr befreundet sein möchte.

Schreibstil: Sehr angenehm und flüssig.

Figuren:

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut dargestellt und überaus sympathisch. Auch runden die Nebenpersonen das ganze sehr gelungen ab.

Atmosphäre und Spannung

Die Hoffnung erhöht die Spannung. Auch, die Art wie Shela alles kennen lernt baut eine interessante Atmosphäre auf.

Originalität

Ich finde es immer originell, wenn einfach mal ein anderes Fabelwesen in einer Geschichte erscheint. Deswegen – ja, originell.

Fazit

Ein sehr emotionaler Teil dieser Reihe. Hat mir tatsächlich noch besser gefallen als der erste, da hier mehr auf Zwischenmenschlichkeit (Irrlichtkeit?) wert gelegt wird. Die Beziehung der Charaktere ist hier intensiver aber nicht aufdringlich. Ich kann es tatsächlich nur empfehlen. Geht einzeln, aber besser wenn man auch den 1. mal kennt.

Zitate

Jede Entscheidung, die sie im Leben trafen, hatte Ereignisse zur Folge, die man zu dem Zeitpunkt noch nicht abschätzen konnte.

 

Charaktere

Shela – sie ist ein grünes Irrlicht und empfänglicher für Schwingungen. Sie hat die Fähigkeit mit der Natur zu kommunizieren und die Pflanzen erblühen zu lassen. Ein sehr sympathisches Irrlicht

Tamin – er ist ein aussergewöhnlicher junger Mann mit einer schweren Bürde. Seine Leidenschaft sind Pflanzen. Er gärtnert gerne auf dem Friedhof um den Gräbern zu Glanz zu verhelfen und die Aufmerksamkeit auf sie und die verstorbenen zu lenken.

Alle anderen kennen wir schon aus dem ersten Band.

Schimmelpfennig, Norbert – Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

Autor: Schimmelpfennig, Norbert
Titel: Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 120 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend, Kinder
Zeitraum 29.03.19-03.04.19
ISBN: 978-3-7380-6270-0
Bereits gelesene Bücher der Autoren – noch keines – aber dafür einige seiner Geschichten, die er auf seinem Blog veröffentlicht.

Klappentext

… hinterm Schatz, den sie finden können – je nachdem, wie sie ihn sich vorher verdient haben.
In einer Kleinstadt treibt der Brausebrecher sein Unwesen, bricht in Wohnungen ein, hinterlässt überall eine Brausetüte.
Familie Drickberg hat ebenfalls viel Spaß. Allerdings ist auch die Firma, in welcher der Vater arbeitet, vom Konkurs bedroht.
Da kommen dem Vater in der Nacht Erinnerungen an seine Kindheit zu Hilfe, an Abenteuer mit zwei weiteren Kindern – nämlich mit dem Problemschüler Thombi, der aus prekären Verhältnissen stammte, sowie Siusannia, die gerne Model werden wollte und die sich ihre Magersucht nicht eingestehen konnte.
Gemeinsam entdecken sie im Moor ein Tor aus großen Steinen und finden bald darauf kleinere Steine, die magische Kräfte verleihen …
Vorher aber dürfen bzw. müssen sie über zwei Berge – die „Spaßspitze“ und die „Schreckensspitze“ …

Meine Zusammenfassung

Felix, Thomas, Susanne – drei Kinder mit verschiedenen Hintergrundgeschichten, treffen in einem Jugendkurheim aufeinander. Felix und Thomas (Ihre Spitznamen sind Yxick und Thombi) teilen sich ein Zimmer und Siusanna stösst später dazu. Wie kommt es dazu? Die drei finden ein Tor im Moor, dass sie beim Spielen entdecken. Ein seltsamer Hirte öffnet das Tor für sie, sie sollen den Dürredämonen auf der anderen Seite besiegen, da er grossen Schaden anrichtet – dafür müssen sie Abenteuer und Rätsel erfüllen. Wenige Tage später treten die drei hindurch und erleben, jeder für sich eine Erklärung für ihre Probleme. Siusanna ist Magersüchtig, da sie Model werden will, Felix ißt zuviel und Thomas hat Höhenangst – hier bekommen sie die Erklärung und nach allen Aufgaben, die sie bewältigen, ein Werkzeug, das ihnen ermöglicht den Dürredämonen zu erledigen. Der lohn ist ein Schatz, den sie ein einziges mal für ihre Zwecke anwenden dürfen.

Meine Meinung

Dieses Buch ist eher für junges Publikum gedacht. Trotzdem habe ich mich oft amüsiert. Gerade auch über die Namensgebung mancher Personen und auch Gegenden. So stelle ich mir ein Buch für Kinder vor, denen man das wichtige im Leben vermitteln will. Nicht Äusserlichkeiten oder Ängste sollten dein Leben bestimmen. Und wenn es nötig ist einen Dämonen zu besiegen um genügend Selbstbewusstsein aufzubauen – dann ist diese Geschichte genau das richtige.

Schreibstil

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da er oft für den kindlichen Bedarf war – aber man kommt sehr schnell hinein.

Figuren:

Die drei Kinder kommen aufgrund ihrer Ängste und Probleme in ein Jugendheim und sind dementsprechend zurückhaltend. Das bleibt auch so – auch am Ende, als sie sich wieder treffen und sicherer sind, werden es keine richtigen Freunde – da bleibt auch die Emotion bisschen zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre und Spannung ist sehr ausgeglichen – mit viel Humor und Fantasie wird hier gearbeitet. Man muss oft schmunzeln – und aus Kinderaugen, könnte ich mir vorstellen, dass so einiges sehr spannend sein kann.

Originalität

Absolut originell – ich habe keinen Vergleich, da ich keine Kinderbücher über Ängste und Probleme gelesen habe – aber ich finde die Idee mit dem Dämonen, und auch den Ängsten der Kinder, die sie bewerkstelligen müssen, gelungen

Fazit

Das Buch ist eher für Kinder, vielleicht bis 11 gedacht. Ich hatte trotzdem viel Spass beim Lesen. Wer seinem Kind ein Abenteuer bescheren will, sollte hier zugreifen – denn nicht nur bekämpfen die Kinder ihre Ängste sondern finden auch zu sich selbst. Genau das, was man heute benötigt.

 

Einen herzlichen Dank an den Autor, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

 

Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis

Autor: Drachenkind
Titel: Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 692 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum: 02,03,19-28.03.19
Band einer Reihe: Ja – Fortsetzung wird erwartet
ASIN: B078H839SF

Klappentext

Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

Meine Zusammenfassung

Eric ist sechzehn und erlebt jede Nacht seinen Tod. Er träumt. Sein bester Freund, Jack und er haben ihre Eltern verloren und leben in einem Heim. Eric wurde von Mia, der Heimleiterin adoptiert. Er bemerkt oft selbst, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Eines Tages, als er einem Mobbinopfer zur Hilfe eilt, geschieht etwas unaussprechliches mit dem Täter. Dies ist der Ausgangspunkt. Etwas erwacht in Eric. Mit diesem Erwachen ändert sich alles. Sie müssen fliehen, da der Herrscher nach dem Jungen sucht. Sie fliehen in eine andere Galaxy – eine Parallelwelt in der Menschen, Tiere und Magie gemeinsam harmonisch herrschen. Aber diese Welt und die Erde werden vom Herrscher und seinen Seelenlosen Schergen bedroht. Eric ist ein Drache – aber nicht nur – er ist ein Gestaltwandler mit vielen Fähigkeiten und sehr mächtig. Aber ist er ein Mensch, oder ein Drache? Welche Geheimnisse haben Mia und Jack ständig vor ihm. Kann er ihnen uneingeschränkt trauen. Und was hat es mit seinen Träumen auf sich? Erinnerungen, Erlebnisse, Visionen? Er trifft auf viele Verbündete, aber auch viele Spione, die ihm nach dem Leben trachten. Mehr und mehr findet er zu seinem wahren ICH. Und das kann unberechenbar sein. Auf welcher Seite wird er kämpfen? Die der Allianz zwischen Tier und Mensch, oder der des Herrschers? Was ist sein Schicksal und warum will der Herrscher ihn als erstes finden?

Meine Meinung

Ein faszinierendes Buch. Ich bin in diesem Genre noch nicht so weit herum gekommen um direkte Vergleiche zu schliessen. Ich war, trotz der langen Zeit, die ich zum Lesen brauchte, ziemlich gefesselt von der Geschichte. Es ist nicht nur ein Roman über Drachen. Es ist tiefgehender. Oft wird es etwas philosophisch und man folgt tief den Gedankengängen von Eric und Jack, zwei Teenager, die statt Fussball zu spielen Welten retten sollen. Der Inhalt dreht sich um  Zerissenheit zwischen Vertrauen und Misstrauen. Was ist Wahr und was Illusion. Freundschaft und Vertrauen sind hier ein wichtiges Thema. Die Träume, die Erik immer wieder hat, sind das Träume oder Erinnerungen? Der Aufbau dieser Welt hat mich ziemlich gefangen genommen. Man findet sich in einer toll gezeichneten Welt wieder, die viel Details aufweist. Auch viele andere Dinge waren sehr detailliert beschrieben, ohne langweilig zu werden. Es ist auf jeden Fall kein Buch, das man zwischen Tür und Angel lesen kann. Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen um sich darauf einzulassen. Die Welt und viele Ereignisse sind so toll gestaltet, dass man leicht den Zusammenhang verliert, wenn man immer nur Zeit hat paar Sätze zu lesen.

Ich hab einige Kommentare in manchen Foren verfolgt und vielen ist es aufgestoßen, dass der/die Autor/in anonym bleiben möchte. Es ist tatsächlich seltsam, dass man seinen Namen nicht mit seinem Werk verbinden möchte – aber mich hat es eigentlich nicht gestört. Ich habe einige Selbstpublisher gesehen, die nur mit Initialen veröffentlichen. Dies hat meinen Lesefluss nicht beeinflusst. Auch wurde oft bemängelt, dass der Einstieg eher langatmig sei. Auch dann fand ich jetzt nicht so. Ich weiss allerdings nicht, ob das mittlerweile überarbeitet wurde.

Man hätte eventuell einiges kürzen können. Viele Bewegungen wirkten etwas zu lange und mir fehlten dazwischen immer mal paar Kämpfe. Durch den philosophischen Touch, der oft Auftaucht flacht die Spannung manchmal etwas ab – wobei man sich dann wieder von der schönen Landschaft begleiten lassen kann.

Schreibstil

Ich hatte keine Einstiegsprobleme. Man konnte dem Text flüssig folgen. Fehlendes Lektorat – gut, da wäre vielleicht die ein oder andere Ausdrucksweise und die Länge korrigiert worden – aber ich bin so gut wie nicht ins Stolpern gekommen.

Figuren:

Die Charaktere sind in meinen Augen gut gelungen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie sind rätselhaft und man fragt sich ständig – Freund oder Feind?

Atmosphäre und Spannung

Die Spannung leidet manchmal durch die vielen Wege, die Eric zu gehen hat um an die jeweiligen Ziele zu gelangen. Es gibt auch manchmal Wiederholungen, die nicht unbedingt hätten sein müssen und bisschen von der Spannung nehmen. Aber sie kommt immer wieder und man bleibt gespannt wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Vorallem finde ich das Ende ziemlich faszinierend gestaltet. Ein Cliffhanger? Ja – aber selbst wenn es keine Fortsetzung gäben würde, könnte man das durchaus so stehen lassen und seine eigene Fantasie spielen lassen.

Was mir nicht gefiehl

Es waren wirklich viel Seiten. Die Welt die vom Autor geschaffen wurde ist richtig toll vorstellbar – und das von mir, die sich kaum etwas vor dem geistigen Auge aufbauen kann. Es hätte bestimmt das ein oder andere Kapitel etwas gestrafft werden können, ohne die Tiefe zu verlieren. Viele Seiten schrecken die Leser meist ab. Es gibt viele offene Fragen, auf die man dann in den Fortsetzungen die Antworten erhalten wird. Ansonsten habe ich eigentlich keine Kritikpunkte.

Allgemeines

Ich finde man muss ein Buch/Film/Serie nicht immer tot analysieren. Für mich zählt immer der Unterhaltungsfaktor. Es muss stimmig und rund sein und ich muss mich wohlfühlen in der Geschichte. Ich stolpere nicht so oft über „Fehler“ wie so manch anderer Leser. Vielleicht zu oberflächlich? Vielleicht – aber das nimmt mir nicht den Spass an der Geschichte. Da dieses Buch schon veröffentlicht ist, bewerte ich auch nur, dies. Rechtschreibfehler, gab es kaum. Schachtelsätze, sind mir nicht störend aufgefallen. Das einzige ist die Länge….Da könnte man noch bisschen straffen.

Thema Drachen: 

Bei der Vorstellung dieses Buches hier, habe ich bei manchen Kommentaren gelesen, dass das Thema Drachen einfach zu ausgelutscht ist. Ja, das ist möglich – ich könnte mir vorstellen, das viele nicht mehr dazu greifen, da es wirklich viel Drachenbücher gibt. Genau wie Vampirbücher – vor allem die romantischen…Auch hier habe ich den Vorteil nicht so viel in dem Genre unterwegs zu sein und objektiv unvorbelastet dran gehen zu können. Hätte es ein Drachen sein müssen – nein und das macht der Autor auch deutlich, da er Eric als Gestaltwandler darstellt, der auch andere Formen annehmen kann.

Thema Autor

Ich hatte sehr netten Emailkontakt und kann sagen – hier steckt ein sympathischer Schreiber dahinter. Auch in den Foren kann ich sagen, dass die Kritikpunkte immer gut aufgenommen wurden und ein sehr höflicher Umgangston herrschte – Angriffe wurden immer sehr ruhig beantwortet. Ich hatte oben ja schon erwähnt, dass es zwar seltsam ist, dass der Autor anonym bleiben will, aber es weder meine Meinung noch meinen Lesefluss beeinträchtigt hat. Es wird Gründe geben und die überlasse ich dem Autor…Pseudonym wäre möglich gewesen. Ist ein Name wichtig für ein gutes Buch? Wieviel bekannte Namen haben einen enttäuscht? Bei mir kommt es gar nicht so häufig vor, dass ich einen Autor öfter lese – ausser es ist ein Reihenbuch. Natürlich ist ein bekannter Name ein Verkaufsgarant – aber kein Garant, dass immer alle Geschichten gut sind.

Ach ich ufere aus…also kommen wir zu:

Fazit

Diese Buch mag man, oder mag man nicht – das geht ganz klar aus den Diskussionen in diesem Forum hervor. Mir hat die Welt und die Geschichte gut gefallen. Wobei ich sagen muss, dass die Seitenzahl wirklich abschreckt. Ich bin froh es angeboten bekommen zu haben, da mir sonst eine interessante Geschichte entgangen wäre. HIER gibt es eine sehr ausführliche Leseprobe für Interessierte. Hier kann man antesten, ob es einen gefangen nimmt, oder eher uninteressiert lässt. Ich konnte gut eintauchen und die Welt geniessen.

Charaktere

Mia – sie ist Erics Adoptivmutter und Heimleiterin. Sie verbirgt viele Geheimnisse vor Eric und bleibt immer etwas distanziert. Mit ihr kann man nicht so warm werden.

Jack – ist vierzehn und wohnt mit Jack im Heim. Auch er hat seine Eltern verloren und Mia hat sich ihm angenommen und auch in Meditation und anderen Trainiert. Er ist der beste Freund von Eric und sehr sympathisch. Aber auch er verbirgt einige Geheimnisse. In ihm steckt mehr als man ahnt.

Eric – eine gebeutelte Seele. Er träumt jede Nacht von seinem Tod. Von einem geheimnisvollen Wesen. Bis er erwacht und sich wandelt. Er ist ein Drache und ein mächtiger. Ein sympathischer Charakter

Seath – Mias Tochter. Ein starker Charkater, der die Jungs im Kampf unterrichtet und immer zuverlässig ist.

 

Einen herzlichen Dank an den/die Autor/in, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

Serkalow, Anton – Vakkerville-Mysteries 01 – Dämmergrau

Autor: Serkalow, Anton
Titel: Dämmergrau
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 31.10.16
Seitenanzahl Printbuch: 301 Seiten
Genre: Horror, SciFi
Zeitraum 21.11.18-30.11.18
Band einer Reihe: Ja Vakkerville Serie (HIER mehr)
ISBN/ASIN: B01LD5BSJ2
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Herzlich willkommen in Vakkerville!

Einer Stadt, in der eigentlich alles so ist, wie in jeder anderen Stadt … eigentlich … bis …

Der Überfall auf ein Restaurant löst eine Kette von Ereignissen aus, bei denen u.a. das Tor zur Dämonenwelt geöffnet wird und die Stadt in Wahnsinn und Chaos versinkt.

»Pulp Fiction« trifft »Zauberer von Oz« und »Silent Hill«. Irrsinniger Mix aus Krimi, Horror, Mystery, Thriller und Komödie.

Trauen Sie sich, diesem Ort einen Besuch abzustatten?

Ein Agoraphobiker verlässt nach Jahren doch seine Wohnung, weil ihm ein Geistermädchen bei der Suche nach einem verschollenen Freund hilft. Auf dem Parkplatz eines Feinschmeckerrestaurants angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Zwerg und ein Pirat überfallen gerade jetzt dieses Lokal, wo der örtliche Pate diniert.
Ein Gothic-Girl und die Vogelscheuche sind ebenfalls da. Eine Ex-Polizistin will sich mit den Erpressern ihres Chefs treffen. Ein obdachloser Flaschensammler, ein mysteriöser Auftragskiller und noch andere skurrile, ausgeflippte und undurchsichtige Gestalten tauchen ebenso auf, wie die toten Kinder aus dem Nebel und der Schatten eines nie gefassten Serienkillers.

Keiner von ihnen ahnt, dass ihr Zusammenprall erst der Auftakt für weitaus monströsere Ereignisse ist, die über die »Nebelgrenze« (Teil 2 erscheint 31.01.2017) in den »Spiegelgrund« (Teil 3) führen.

Meine Zusammenfassung bleibt heute aus, da es so schräg und skurril ist – ich glaube da bekomme ich nichts zusammen.

Meine Meinung

Mein Geschmack war es absolut nicht. Ich habe noch eine Version mit dem alten Cover – das neue ist wesentlich gelungener. Obwohl diese Augen beim alten Cover schon gruselig sind. Kommen wir zurück. Die Geschichte konnte mich wirklich so gar nicht fangen. Es war natürlich schon faszinierend, wie der Autor, die einzelnen Stränge aufgemacht hat und sie bei einem anderen Charakter auftauchten. Die verschiedenen Blickwinkel der selben Szenen, das hat mir schon gefallen. Aber mit der Geschichte selbst, bin ich einfach nicht warm geworden. Das war mir zuviel und zu chaotisch. Ich habe zwar gelesen, dass sich das in den Folgebänden alles bisschen auflösen und vereinfachen soll – aber ich weiss nicht, ob mich das jetzt reizt weiter zu lesen. Im Durchschnitt hat dieses Buch sehr gute Kritiken bekommen. Was auch mit ein Grund war, dass ich da zu griff. Mir war es irgendwie nicht spannend genug – ich fühlte mich eher genervt.

Schreibstil

Der Stil ist eigentlich ganz gut – man kann flüssig lesen – nur die Verwicklungen, waren mir zu wirr.

Figuren:

Oh weh – ja die waren wirklich gut beschrieben. Auch daran lag es nicht dass ich kein Fan dieses Buches bin.

Atmosphäre und Spannung

Ging für mich etwas in die Binsen, da es mir einfach zu wirr und chaotisch war. Selbst wenn sich die Fäden immer irgendwie überkreuzten, war ich doch nicht ganz überzeugt.

Fazit

Mich hat es leider nicht überzeugen können. Ich hab keinen Fuss fassen können. Es konnte mich nicht fesseln, hat mich statt dessen eher irgendwann angefangen zu nerven. Aber, da die Kritiken fast durchweg positiv ausgefallen sind, sollte sich jeder doch eine eigene Meinung bilden. Meins war es nicht und ich werde wohl auch keinen weiteren Versuch mit der Reihe starten.

 

Vandersee, Alice – Kein Bart, kein Bauch, kein Weihnachtsmann

Autor: Vandersee, Alice
Titel: Kein Bart, kein Bauch, kein Weihnachtsmann
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 53 Seiten
Genre: Kurzgeschichte, Romantik, Weihnachten
Zeitraum 09.12.18-11.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B078LP18BB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Fay freut sich darauf, Weihnachten alleine im Cottage ihrer Mutter in Cornwall zu verbringen, die sich auf einer Kreuzfahrt vergnügt.
Nach einer gescheiterten Beziehung genießt sie die Einsamkeit, doch bereits am ersten Tag in Cornwall begreift sie, wieso ihre Mutter dort auf keinen Fall ein weiteres Weihnachtsfest verbringen wollte. Das Dorf, in das ihre Mutter erst vor zwei Jahren gezogen ist, hat seine ganze eigenen Weihnachtsbräuche.
Dass Fay am Morgen von Heiligabend aufwacht, um den Garten voller Schnee vorzufinden, obwohl es nicht geschneit hat, ist eine Sache. Aber der verwirrte Mann, der plötzlich in ihrem Garten auftaucht, und steif und fest behauptet, er sei der Weihnachtsmann, bringt das Fass zum Überlaufen. Und was macht ein Rentier in ihrem Garten? Unterstützung findet Fay in dem netten Tierarzt von gegenüber. Dabei hat sie von Männern doch eigentlich die Nase voll …

Meine Zusammenfassung

Fay hat von ihrer Mutter eine Einladung bekommen, Weihnachten ihr Haus in Cornwall zu hüten, da diese eine Kreuzfahrt unternimmt. Da Fay einige Schicksalsschläge hinter sich hat, kommt ihr das ganz gelegen. Weihnachten in der Abgelegenheit. Alles ist schön geschmückt und die Nachbarn schräg genug, dass es in diese Gegend passt. Allerdings hatte ihre Mutter ihr über den verrückten Weihnachtsbrauch des Städtchens zu erzählen – was ihr allerdings eröffnet, warum die Mutter Weihnachten nicht hier verbringen will. »Noch ein Weihnachten hier halte ich nicht aus«, hatte sie am Telefon geseufzt.Sie erfährt es am nächsten Morgen, als sie den Schnee in ihrem Garten sieht. Dieses Dorf liebt Weihnachten über alles.

Meine Meinung

Eine süsse, romantische Weihnachtsnovelle mit einigen Schmunzlern. Allerdings täuscht der Titel und das Cover bisschen – ich habe etwas richtig humorvolles erwartet und war leicht enttäuscht, dass es fast nur romantisch war. Es war ein schönes Büchlein und hat auch viel Spass gemacht – aber es ist doch eher für Romantiker als für Humoristen. Trotzdem hatte ich viel Spass und es ist perfekt geeignet für zwischendurch.

Schreibstil

Ganz locker und flüssig. Es gab keine Probleme einzusteigen.

Figuren:

Die Figuren sind wirklich gut gelungen. Vor allem die schrägen Nachbarn. Man fühlt sich mit genervt und wohl.
Atmosphäre und Originalität

Perfekt um die Weihnachtsstimmung anzuheizen. Ich fand es wirklich witzig, dieses Weihnachtsverrückte Dorf zu besuchen – also schon auch originell.

Fazit

Selbst wenn das Cover und der Titel mich etwas in die Irre geleitet haben, fand ich es ein wirklich süsses Buch, das absolut perfekt geeignet ist, um mit einem Becher Kakao und auf dem Sessel eingekuschelt, im Hintergrund der knisternde Kamin, einen in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Charaktere

Fay – nach einer geplatzten Verlobung, Kündigung der Wohnung kommt ihr das gerade Recht, dass ihre Mutter ihr das Angebot macht. Und dann noch mit einem so ansehnlichen Nachbarn…Da kann Weihnachten nur gut werden

Martin Duvall – Der Nachbar von Gegenüber. Er ist Tierarzt und ein Date mit ihm zu arrangieren nicht unbedingt einfach. Aber er wird es schon wert sein, oder?

Ella -Fays Mutter. Sie hat sich dieses mal eine Kreuzfahrt zu Weihnachten gegönnt

Die Mallorys – So etwas wie Dorfvorstand und Fays Nachbarn. Sie achten strickt darauf, dass die weihnachtlichen Regeln – wie ein Mistelzweig und Beleuchtung – eingehalten werden. Sehr Weihnachtsverrückt