Blue, Katie – Nicht nur Giraffen

Autor: Blue, Katie
Titel: Nicht nur Giraffen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 04.12.2017
Seitenanzahl Printbuch: 290 Seiten
Genre: Reisebericht, Liebe
Zeitraum: 02.07.19-05.07.19
Band einer Reihe:  Ja – Nicht nur Schafe
ASIN: B077XHQ4DB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Anna und Katharina fliegen nach Südafrika und erfüllen sich damit einen Traum. Auf ihrer Busrundreise sehen sie wilde Tiere und herrliche Landschaften, erfahren vieles über die Geschichte und Kultur Südafrikas, kosten den wunderbaren Wein und erleben etliche Überraschungen.
Die beiden Freundinnen fühlen sich in ihrer Reisegruppe sehr wohl und mit ihrer Reiseleiterin Stefanie haben sie sowieso einen Glücksgriff getan.
Wenn da nur Daniel nicht wäre, ein ziemlich schroffer und arrogant wirkender Kerl, der vor allem Katharina nervt und vollkommen widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst …

Meine Meinung

Der Klappentext fasst die Geschichte ziemlich gut zusammen. Da gibt es gar nichts zu ergänzen. Also können wir gleich zu meiner Meinung kommen. Mich konnte das Buch, trotz dem niedlichen Cover, nicht überzeugen. Im Gegenteil, es wurde eher langweilig. Ich konnte mit keinem der Personen irgendwie warm werden. Sie blieben alle farblos und oberflächlich. Mir fehlte auch bisschen der Witz. Auf einer Rundreise passiert doch eigentlich immer was. Nur ein einziger Vorfall, der einem ein leichtes Schmunzeln entlocken hätte können. Eine einzige Giraffe beim Trinken wurde beschrieben. Es wurden zwar immer die Punkte die angefahren wurden erwähnt, aber die Beschreibungen waren eher rudimentär. Ich konnte mich überhaupt nicht dort einfinden. Was gerne erwähnt wurde, war shopping und essen gehen. Die Reiseleiterin war eigentlich auch eher eine Nebenfigur. Es plätscherte einfach so vor sich hin. Ich hatte oft das Gefühl, dass es sich um eine ausgebaute Erinnerungsstütze eines Urlaubes handelt. So wie wenn man später bei den Fotos Kommentare beifügen will.

Dann kam noch hinzu, dass die Autorin bei dem Namen einfach keine Ruhe hineinbekam. Katharina nannte sie mal Rina, mal Katharina.

…..Ruhe von dem Gequatsche Franks und Katharinas haben. Kein Wunder, dass Rina so sauer war….

Pos 312/673

Manchmal fehlten mir auch Erklärungen zu Behauptungen – Z. B hier am Kap

Im Grunde sah es ja nicht großartig anders aus als andere Küstenabschnitte. Wenn man nicht gewusst hätte, dass man hier einen besonderen Landstrich vor sich hatte, wäre man nie und nimmer auf die Idee gekommen, ihn für einen solchen zu halten

Pos 545/673

 

Schreibstil: Der Stil war recht fliessend. Es wurde immer mal von einem der Protagonisten erzählt.

Figuren: Die Figuren blieben blass und oberflächlich. Ich konnte mich mit keinem identifizieren.

Atmosphäre und Spannung: Es gab weder eine gute Atmosphäre und Spannung – die Handlung plätscherte leider sehr langweilig vor sich hin.

Originalität: Auch hier – es fehlte mir ein bisschen Witz. Selbst die Lovestory war etwas platt und oberflächlich.

Fazit: 

Meins war es leider nicht. Es plätscherte eher langweilig vor sich hin, ohne Höhen oder Tiefen. Es fehlte mir ein bisschen Witz und auch die Lovestory konnte nicht überzeugen. Da es aber auch viele positive Rezis gibt, sollte jeder, der Interesse hat einfach selbst mal rein lesen.

Charaktere

Katharina/Rina – sie freut sich sehr auf die Reise mit ihrer besten Freundin.

Anna – Sie ist sehr locker und man könnte sich mit ihr anfreunden.

Daniel – ist etwas grummelig – aber nicht so schlimm wie der Klappentext suggeriert

Frank  – ist sein bester Freund und etwas lockerer.

Nina – eine Mitreisende, die alleine unterwegs ist.

Roswitha und Regina – ältere Freundinnen, die gemeinsam verreisen

Stefanie – sie ist die Reiseleiterin – sie hat Familie, die sie durch ihren Job nicht so oft sieht.

 

 

 

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Phillips, Dana – Aber bitte mit Sake! – Auf Kreuzfahrt mit 1000 Japanern

Autor: Phillips, Dana
Titel: Aber bitte mit Sake! – Auf Kreuzfahrt mit 1000 Japanern
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 16. November 2012
Seitenanzahl Printbuch: 272 Seiten
Genre: Humor, Reisebericht
Zeitraum 24.06.19-02.07.19
Band einer Reihe: Ja – Avanti Amore: Mein Sommer unter Italienern lässt sich aber gut unabhängig voneinander lesen
ISBN 3404607341
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Vergorene Bohnen zum Frühstück, Hula-Dance in der Starlight-Lounge und Tai Chi auf dem Sonnendeck. Die Weltreise auf einem japanischen Kreuzfahrtschiff wird für Dana Phillips zum kulturellen Experiment. Denn allein unter tausend Japanern kann sie als Deutsche eigentlich nur alles falsch machen: Begrüßen, Naseputzen, Baden, Schlürfen – für alles gelten hier ganz eigene Regeln. Kein Wunder, dass Dana von einem Fettnäpfchen ins Nächste tritt. Und weil sie zwei Köpfe größer ist als alle anderen, fällt sie dabei ziemlich auf! Aber schließlich lernt Dana sich fachgerecht vor einer Teetasse zu verbeugen, so dass ihr die Japaner am Ende doch noch die Hand reichen.

Meine Zusammenfassung

Dana kommt eher unfreiwillig zu dieser Reise. Ihre Kollegin, die sich bestens vorbereitet hat fällt aus und ihre Chefin schickt statt dessen Dana auf die Reise. Sie hat also nur wenige Tage Zeit. Das kann nur in die Hose gehen. Die ersten Tage verbringt sie in Japan. Dort besucht sie einen Schrein, Hachikos Statue, ein Kapselhotel und einen Onsen – traditionelles Gemeinschaftsbad. Und sie tritt von einem Fettnäpfchen in das nächste. Sei es den Kimono/Yukatan falsch zu schliessen, die Schuhe ausziehen, eine rituelle Waschung im Schrein. Also alles was wir Westler falsch machen können, schafft sie. Dann gibt es noch massive Probleme mit der Sprache. Englisch ist nicht so verbreitet, wie man sich denkt. Die meisten können es nämlich nicht. Noch nicht mal ihr Navi. Es ist also höchst amüsant. Weiter geht es natürlich auf dem Kreuzschiff. Obwohl sie viele verschiedene Stationen anfahren, wie Peru bleiben es trotzdem Japaner. Sie können nicht verstehen warum jemand denn lange schlafen möchte. Oder morgens keinen Sport machen möchte. Es wird ein Kurs angeboten – da gebietet es die Höflichkeit daran teilzunehmen, damit der Kursleiter nicht alleine da steht. Es gibt soviel Regeln und Traditionen, die Japaner befolgen. Dann hat Dana noch das Problem mit Raffaele ihr Freund, der in Italien lebt. Eine Fernbeziehung, wohin soll das führen? Und was ist mit dem japanischen Pop-Dance-Star Yuuku, der so charmant ist? Wird Dana mit den Japanern noch warm werden, oder sie mit ihrer plumpen Art?

Meine Meinung

Äusserst Amüsant. Japaner, man kann sie nicht verstehen. Sie sind wirklich ein seltsames, aber auch liebevolles Volk. Sie haben soviel Traditionen und Pflichten. Sie haben wenig Urlaub und nehmen diesen eher selten in Anspruch, da sie ihren Kollegen nicht zumuten wollen, ihre Arbeit mitzumachen. Wir erfahren hier in diesem Büchlein wirklich viel von den Ansichten und Einsichten in das Leben der Japaner. Dana veröffentlicht immer eine Kolumne für die Zeitung, bei der sie Schreibt. Dort erklärt sie dann immer Eigenarten und Traditionen der Japaner. Ist man am Anfang noch genervt von ihrer Art, findet man es am Ende nur noch Liebenswürdig. Trotz den vielen Regeln und dem unter dem Radar fliegen sind sie glücklich. Sie wissen wo sie hinwollen. Ihr Weg wird ihnen gezeigt.

Ich mochte das Buch wirklich gerne. Die Japaner sind einem schon sehr suspekt und Dana Phillips hat hier bisschen Licht in die Kultur bringen können, ohne langweilig zu werden. Es ist ein amüsanter Reisebericht, der einen wirklich mitleiden lässt. Ich denke nicht nur Japan reisende werden hier ihren Spass haben. Es ist nicht mal so, dass man es nur als Strandlektüre nehmen kann. Für einen ersten Eindruck, wenn man auf den Weg dorthin ist – absolut Empfehlenswert – aber man hat auch als Daheimgebliebene/r ziemlichen Spass an der Reise.

Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Durch die eingestreuten Kolumnen wird die Erzählung auch immer noch etwas intensiviert.

Die Charaktere sind wirklich witzig. Die jungen Japaner sind so locker und witzig – ständig machen sie das Victory-Zeichen und kichern. Die Älteren sind sehr traditionsbewusst aber durch ihre Erfahrungen auch sehr interessant.

Originalität: Ich finde diese Art von Reisebericht wirklich sehr originell. Man findet einen besonderen Bezug zu dieser Kultur und so manches Rätsel wird für uns gelüftet.

Fazit

Ich hab mich sehr amüsiert beim Lesen. Nicht nur als Urlaubslektüre geeignet sondern auch so für Zwischendurch um einfach mal was anderes in seine Leseliste zu packen. Hier kann man einfach nichts verkehrt machen. Ein liebevoller und witziger Einblick in die Welt der Japaner und wie schwer es uns fällt sie zu ergründen. Absolute Leseempfehlung.

Zitate

»Jetzt dürfen wir gehen«, sagt Kyoko.
»Das würde ich gerne selbst entscheiden«, erwidere ich störrisch.
»Weshalb?«
»Es kann doch nicht sein, dass hier die Gruppe immer die Entscheidung für den Einzelnen trifft!«
»Weshalb nicht?« Kyoko wirkt erstaunt.


Als Nächstes drehen Sie die Schale drei Mal und bewundern die Malereien auf dem Porzellan. Dann trinken Sie den Tee in drei Schlucken. Wenn es Ihnen nicht gelingt, müssen Sie sich nicht schämen, dann sind nicht Sie unhöflich, sondern ich, weil ich Ihnen zu viel Tee eingefüllt habe.


Charaktere

Dana – Dana Phillips ist auch die Autorin dieses Buches – das ist ein Autoren Duo, die unter Pseudonym schreiben. Sie ist Journalistin und wird von ihrer Zeitung – Komplizinnen – nach Japan geschickt um auf dem Peaceboat mit ihnen zu reisen. Dabei lernt sie sehr viel von dieser Kultur.

Raffaele – er tritt nur ganz kurz auf, ist aber ständig präsent, da er Dana´s Freund ist, der in Italien lebt und nicht nach Deutschland ziehen möchte. Das beschäftigt Dana die gesamte Reise

Kyoko Kikuchi – eine ältere Dame mit der Dana die Kabine teilt. Eine sehr imposante Persönlichkeit, die sich Dana zur Brust nimmt und ihr viel zeigt. Sehr sympathisch und so ruhig

Henry – ein Tahitianer der auch schon an die 60 ist – er war schon öfter dabei und liebt es die Regeln der Japaner so zu biegen, dass sie sich ärgern.

Gaki – eine Studentin, die ebenfalls in dem Zimmer mit Dana ist – eine verrückte, die auf Manga steht. Aber viel erfährt man nicht über sie.

Riku – er ist der Dolmetscher und freundet sich mit Dana an.

Yuuku – zwischen ihm und Dana knistert es. Eine berühmtheit. Er ist in einer Boyband als Tänzer unterwegs. Ein Zusammentreffen der besonderen Art.

Meier, Dominik A. – I am Unicorn – Einhorn wider Willen

Autor: Meier, Dominik A
Titel: I am Unicorn – Einhorn wider Willen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 11.12.2018
Seitenanzahl Printbuch: 330
Genre: Fantasy
Zeitraum 16.06.19-24.06.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B07KDKNVZZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Alle lieben Einhörner – Aber wolltest du eines sein?

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.

Meine Zusammenfassung

Alissa freut sich auf ihre Weltreise – ein Jahr wollte sie unterwegs sein. Allerdings kommt ihr ein ungemütlicher Zwischenfall dazwischen – sie hat fast keine Kleider mehr. Denn – fast jede Nacht verwandelt sie sich in ein Wer-Einhorn. Ihre beste Freundin, Sandra. steht voll zu ihr und unterstützt sie voll und ganz. Natürlich ist es auch hier so, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Neu in ihren Freundeskreis kommt Vincent – er ist Kellner in ihrem Lieblingsschuppen und Alissa ist verliebt. Aber diese Seifenblase platzt als er sich als Schwul outet. Aber er wird zu einem sehr guten Freund, der um Alissas Problem weiss und auch unterstützt. Ich will jetzt nicht weiter eintauchen, sonst kommt es zu Spoilern, das wäre schade. Ich sage nur soviel. Eine Pferdeflüsterin, die auch mit Einhörnern kann. Besoffene Einhörner kotzen Regenbögen und ein verrückter will die Weltherrschaft.

Meine Meinung

Wer-Einhörner – auf die Idee muss man ja mal kommen. Ich fand sie interessant genug um bei diesem Buch zuzuschlagen. Es macht auch wirklich viel Spass Alissa zu begleiten, wie sie ihre Verwandlungen lernt zu beherrschen und sogar ihrer Lieblingscousine ein super Geburtstagsgeschenk zu machen, indem sie sich für sie – natürlich ohne sich zu verraten – zu verwandeln. Aber was steckt hinter dieser Verwandlung. Alissa kann sich nicht erinnern, dass sie von einem Einhorn angefallen wurde. Es wrd auf jeden Fall noch richtig schräg und abgedreht. Das Buch ist genau das Richtige um vielleicht eine Leseflaute zu überbrücken, oder im Urlaub sich zu amüsieren. Es ist nicht ganz wo witzig wie das Cover suggeriert. Das Buch lebt eher von Situationskomik. Stellt euch vor, wenn ihr euch etwas aufregt, wachsen euch Pferdeohren und Hufe. Es gibt also schon wirklich witzige Situationen. Die Auflösung – da hat der Autor sich richtig ausgelebt. Er schippt da aus den Vollen und lebt seine Fantasy total aus.

Der Schreibstil ist ziemlich holprig – wenn man sich betrachtet, was der Autor sonst so geschrieben hat- er bewegt sich nämlich eher im Bereich der Dystopie. Dies ist also ein kleiner Ausflug und man merkt manchmal, dass er sich da nicht ganz so sicher fühlt. Vorallem merkt man es, wenn es zur Auflösung geht und da bisschen Verschwörungen einfliessen. Da wird der Stil viel lockerer und sicherer.

Die Charaktere. Mit Alissa hatte ich so meine Probleme. Sie war meistens nicht so sympathisch. Am Ende wurde es bisschen besser. Sie ist eine Person, die sich nichts gefallen lässt, das gefällt mir eigentlich ganz gut – aber irgendwie wirkte sie sehr arrogant. Anders als Sandra, die war witzig und total sympathisch. Die mochte ich die gesamte Zeit. Auch Vincent war wirklich ein netter. Aber es spricht auch für die Gestaltung der Charaktere – man konnte sich einfühlen in sie.

Originalität

Na, da kann man wohl ausgehen von – ein Wer-Einhorn, das ist doch auf jeden Fall mal originell. Es ist auf jeden Fall mal eine neue Idee, die einen schon deswegen herausfordert es zu lesen.

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch. Leider war es nicht ganz so witzig, wie ich erhofft hatte. Aber es hat genug Situationen zum Schmunzeln gegeben. Die Auflösung ist sehr, sehr abgedreht und passt nicht ganz so zur erwarteten Story – aber es wird ganz gut gelöst. Auf jeden Fall ist es abseits des Mainstreams und für einen kleinen Abstecher in eine andere Welt geeignet. Es hat paar kleine Macken, aber hat mir trotzdem Spass gemacht zu lesen.

Charaktere

Alissa – wird unerwartet zu einem Wer-Einhorn. Bis sie die Verwandlungen beherrscht ist es oft witzig und chaotisch – aber so ganz kann man es nie beherrschen. Am Anfang noch unerwünscht, kann sie irgendwann auch das Positive darin sehen. Sie ist leider oft etwas unsympathisch. Aber ihre kleine Cousine liebt sie abgöttisch

Sandra – Alissas beste Freundin. Sie hilft ihr nicht nur mit der Einhornsache – auch sonst ist sie immer für sie da. Aber sie hat auch etwas Pech – denn es geschieht etwas ungeplantes

Vincent – Alissa hat sich in ihn verliebt, bis zu dem Moment als er sich als Schwuler outet. Dann werden sie beste Freunde – er weiss über ihre Situation bescheid

Felicitas – eine imaginäre Briefschreiberin, die Alissa ein Motiv für ihre Wandlung mitteilt.

Mrs Schleuser – Alissas alte Englischlehrerin – anscheinend haben die vielen Schuljahre sie etwas sonderbar werden lassen

Valentin – ein Kerl, den Alissa kennen lernt – Sie verbindet was – allerdings haben sie keinen guten Start, da er in einer Beziehung ist.

Xavier – gibt sich als Pferdeflüsterer aus – aber er ist in die Verwandlungsverschwörung involviert und will Alissa entführen – er endet nicht wie er gehofft hat.

Sabrina – sie ist die wahre Pferde/Einhornflüsterin und hilft dem Team mit einigen Tipps und Kniffen

Herr Hauke – ach wäre er doch gerne ein Einhorn – er ist der Auslöser der Einhornepidemie

Thorsten – ein Laborant, der für Herr Hauke arbeitet und Experimente mit Alissa macht – vielleicht auch ein Heilmittel? Oder doch schlimmeres? Aber eigentlich ist er ganz nett.

Dark Land 02 – Kein Zurück! – Graham Grimm

daumen steigend

Autor: Graham Grimm
Titel: Kein Zurück!
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 106 Seiten
Genre: Horror, Mystery, Heftroman
Zeitraum 13.05.19-16.05.19
Band einer Reihe: Dark Land – Spin off John Sinclair
ASIN: B01N66JJ6Z
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Dark Land 01 – Böses Erwachen

Klappentext

Er wachte auf und sah sich blinzelnd um. Das Zimmer lag im Kerzenschein, der das Mobiliar zu dunklen Schemen zerschmolz. Wirklich sehen konnte er nur das Bett, in dem er lag. Er strich mit den Händen über die dick mit Daunen gefüllte Decke.
War das sein Bett?
„Wo bin ich?“, fragte er.
Eine Stimme antwortete ihm: „Du bist zu Hause, mein Junge.“

Meine Zusammenfassung

John Conolly ist in einem parallelen Universum gefangen. Hier leben Menschen und Dämonen nebeneinander. Auf der Jagd nach dem Mörder seiner Mutter folgte er diesem. Am Anfang schlägt er sich recht geschickt durch die Gegend. Hat einen Job und Freunde – das war noch im ersten Band. Dann allerdings findet er den Mörder und greift ihn an – das geht gehörig schief. Er bekommt eine Geldstrafe aufgebrummt und weil er nicht über die Mittel verfügt, 50 Jahre Haft – für einen Dämonen ein Klacks – für einen Menschen…na ja. Auf dem Weg zum Gefängnis wird er von einem Detektiv abgefangen. Auf dem Weg geraten sie in einen Unfall, den John fast das Leben kostet. Es kostete ihn die Erinnerung. Er weiss nicht, wer er ist, was und wo und warum. Parallel zu Johnnys Geschichte ermitteln Detective Tosh und Kajahn in dem Fall der Vampire, die Illegal Menschen Blut abzapfen. Wo ist der Obervampir Kylandors und was hat er vor. Was soll mit John passieren, warum hat ihn jemand aus dem Gefängnis frei gekauft und wer will seinen Tod?

Meine Meinung

So ein Heftroman finde ich wirklich als Zwischenlektüre sehr angenehm. Weit gefehlt ist hier der Begriff Groschenroman. Es hat überhaupt nichts von schlechter Story oder Stil. Allerdings ist dieser Teil schon schwächer als der erste. Er dient wohl eher als Bindeglied zu weiteren Geschehen. Als Erklärung um dann später auf diese Vorgänge zurückgreifen zu können. Also als Erklärung zu weiteren Geschichten. So empfand ich das. Es wurde viel Zeit in diese Amnesie und dessen Hergang verwendet. War also zum Lesen jetzt nicht so spannend. Was mich also dazu drängt gleich mit dem nächsten Band weiter zu machen, da ich sonst eventuell einiges vergesse. Selbst wenn es nicht so spannend war, ist es ein wichtiger Band, der bestimmt für das weitere Verständnis benötigt wird.

Schreibstil

Der Stil ist flüssig – manchmal bisschen zuviel Metaphern, das nervt mich mittlerweile etwas. Ich mag zwar Metaphern zur Veranschaulichung – aber weniger ist mehr. Es geht aber noch – da hab ich schon andere gelesen, die sich nur so ausdrücken.

Figuren:

Dieses mal fand ich die Figuren alle etwas platt und unwichtig. Sie sind mir nicht nah gekommen und liessen mich recht kalt.

Atmosphäre und Spannung

Es gab so ein oder andere Szene, die spannend war, aber nicht sehr häufig.

Originalität

Ich finde die Idee einer parallelen Welt in dem wir mit Dämonen leben recht interessant.

Fazit

Dieser Teil konnte mich nicht ganz so begeistern. Allerdings sehe ich ihn als wichtigen Schlüsselteil, da hier wichtige Dinge geschehen. Ich bezweifle, dass man ihn auslassen sollte, wenn man sich für diese Reihe interessiert. Es liess sich trotzdem gut lesen, fehlte nur bisschen die Spannung.

Zitate

Ein Wunsch allein genügte nicht, um etwas zu bewegen.

Charaktere

Wynn Blakeston – diesen Namen verwendet John Conolly in der Parallelwelt um nicht eventuell mit dem Namen seiner Familie Aufmerksamkeit auf sich zieht. Als Dämonenjäger ist das gefährlich.

Sergeant Kajahn – Ein Pantherdämon – er ist derjenige der Wynn aus dem Gefängnis holt. Parallel arbeitet er mit Bella Tosh am Vampirfall

Lieutenant Bella Tosh – Sie arbeitet nicht gerne mit Dämonen zusammen. Ihr Partner Kajahn sagt ihr nicht so zu. Obwohl er ihr schon einige Male das Leben gerettet hat. In diesem Teil kommt sie Vampiren zu nah. Sie ermittelt privat im Todesfall ihres Vaters

Captain Clarissa Statesboro – In diesem Teil eher inaktiv – nur Befehlsgeberin

Esraht – ein Naturalis Dämon, der John das Leben rettet. Er ist im Dienst von Sir Roger Baldwin-Fitzroy

Sir Roger Baldwin-Fitzroy – er kauft John aus dem Gefängnis frei. Er will ihn unbedingt lebend haben. Warum ist hier noch nicht heraus gekommen

Kukol – ein Helfer Dämon von Esraht

Kylandros – der Rote Vampir, wegen seiner roten Haare. Er beherrsch die Vampire und den Markt des illegalen Bluthandels.

Sergeant Latimer und (Mxzlks) Mix oder so ähnlich sind auf den Roten Vampir angesetzt. Allerdings verwandelt dieser sie in Vampire und hetzt sie auf ihre Kollegen

Abby – die Tochter von Sir Roger. Sie scheint eine kleine Rebellin zu sein. Im Haus trifft John auf sie und sie erklärt ihm einige Geheimnisse

 

Fuchs, Salome – Nimmerlands Fluch

Autor: Fuchs, Salome
Titel: Nimmerlands Fluch
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 244 Seiten
Genre: Märchen, Märchenadaption, Fantasy
Zeitraum 04.04.19-14.04.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B075WNZL9B

Klappentext

Was wäre, wenn alles, was du in deiner Kindheit über Peter Pan gehört hast, eine einzige Lüge ist? Peter Pans Macht knechtet nicht nur Nimmerland, auch in die Menschenwelt gelangt er immer wieder, um sich dort von Kinderseelen zu ernähren. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Albtraum: Fay. Doch die kann nicht glauben, dass sie es sein soll, die Pan besiegen wird. Und hinter jeder Ecke scheint ein Geheimnis zu lauern, das darauf wartet, seine spitzen Krallen tief in das Fleisch der ahnungslosen Opfer zu schlagen.

Meine Meinung

Ich mochte dieses Buch. Aber ich muss auf jeden Fall sagen – es ist kein Kinderbuch. FSK wenigstens 14. Denn manchmal ist es ziemlich brutal und blutig. Das ist definitiv nicht Peter Pan wie wir ihn kennen. Wir bewegen und durch ein feindliches Nimmerland. Hexen, Bäume, hinterlistige Feen. Aber auch viel Helfer – Indianer, Meerfrauen, Schatten. Es ist auf jeden Fall ein sehr abenteuerliches Buch und sehr kurzweilig.

Schreibstil:

Der Schreibstil war sehr besonders. Ich habe mich oft gewundert. Es gab diese brutalen und blutigen Szenen. Und gleich danach verfiel die Autorin in einen sehr jugendgerechten Stil. Es kam einen dann vor wie ein Jugendbuch. Als wenn verschiedene Personen geschrieben hätten. Ich denke ein kleiner Hinweis aus dem Nachwort erklärt es vielleicht. Salome war früher Legastenikerin. Erst im erwachsenenalter hat sie lesen und schreiben gelernt. Wie wurde es ausgedrückt? Da sie nicht wie andere Kinder lesen und schreiben konnte hat sie nie die wirklich fantastische Welt der Geschichten kennen lernden dürfen. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum der Stil oft so schwankte. Es ist nicht schlimm – manchmal stolperte ich drüber, aber nicht wirklich schwerwiegend.

Figuren:

Bei den Figuren hätte ich mir manchmal bisschen mehr Tiefe erhofft. Ich bin mit Fay und Nahuel nicht ganz so warm geworden, obwohl ich mit ihnen gefiebert habe und auch die sanft erblühende Verliebtheit süss fand. Natürlich ist viel auch den wenigen Seiten geschuldet. Die beiden Kinder erleben viel – da geht viel an den Erzählungen der Erlebnisse drauf. Ich mochte trotzdem alle netten Figuren sehr gerne.

Atmosphäre und Spannung

Davon gab es wirklich ziemlich viel. Fay muss viele Abenteuer und Rätsel erleben. Oft sehr lebensgefährlich. Da kann man kaum aufatmen, da sie von einer Aufgabe zur nächsten stolpert. Das gefiel mir sehr gut.

Originalität

Ich finde die Idee einen bösen Peter Pan zu erschaffen wirklich mal was anderes. Auch die Idee, wie er denn überhaupt böse wurde hat mir gut gefallen.

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr gelungen und spannend. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und Märchenfans kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Charaktere

Wendy – sie ist hier eine der Bösen und tötet ihre Eltern um den Dämon Peter Pan zu befreien.

Fay – sie ist die Tochter von Hook und Gloria – um sie vor Pan zu schützen mussten ihre Eltern sie in die Menschenwelt schicken. Dort ist sie im Heim und bei Pflegeeltern gelandet. Denn eine Prophezeiung sagt, sie sei die Auserwählte, die Pan töten kann.

Olaf und Mona – sie sind die Pflegeeltern von Fay und sehr streng. Sie schicken die Kinder immer in den dunklen Keller, wenn sie etwas nicht angemessenes getan haben – auch bei schlechten Noten – Nur Nebencharakter

John – er ist Fays Pflegebruder. Sie leiden beide unter dem Joch der Pflegeeltern. Wobei John oft von Fay geschützt wird, in dem sie die Strafe auf sich nimmt – er ist aber nur ein schwacher Nebencharakter.

Hook – James Hook – er ist hier der nette, der seine grosse Liebe geheiratet hat und mit ihr Fay erwartet.

Gloria – ehemals Glöckchen – da sie sich in einen Menschen verliebt hat, wurde sie bestraft und ihr die Flügel abgeschnitten – so wurde sie zu einem Menschen und sterblich. Aber sie hat ihre grosse Liebe – Hook. Allerdings leidet sie sehr stark darunter, dass sie Fay weggeben mussten

Tallulah – sie ist eine weisse Indianerin, die sowohl Hook und Gloria und später auch Fay viel hilft

Nahuel – er ist ein Indianerjunge in Fays Alter. Ein bisschen haben sich die beiden ineinander verguckt. Er ist bei Fays Abenteuer dabei und auch er setzt sehr oft sein Leben aufs Spiel.

Krokodilhexe – Sie fordert für ihre Hilfe einen grossen Preis. Aber sie gibt Fay alle notwendigen Worte für die Lösung ihrer Aufgabe mit auf den Weg.

Aurora – Sie ist die Sternenfee und Schwester von Wendy. Sie begibt sich ins Schattenreich um den wichtigen Kompass für Fay zu holen – denn nur so wird sie den Weg nach Nimmerland finden.

Miranda – die Meerfrau, die Fay rettet, als Pan sie ins Wasser wirft. Sie gehört zu den Guten und hilft öfter.

Peter Pan – er ist ein Dämon, der Kinder tötet. Er ernährt sich von ihnen.

Schatten Peter – der gute abgespaltete Teil von Peter Pan.

Evangeline – die Oberfee – sie verrät Fay um ihr Volk zu schützen.

Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Gegen Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 17. September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 300 Seiten
Genre: Dystopie, Endzeit, Zombies
Zeitraum: 14.04.19-19.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ISBN/ASIN: 9783906829517
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?

Meine Zusammenfassung – Spoiler

Cassidy wird bei dem Versuch ihre erkrankte Schwester zu schützen gebissen – Der Countdown läuft. Laut den Studien ihrer Mutter, hat sie noch 30 Tage bis sie sich zu einem Noah verwandelt. Noah? Immer wenn der Mensch in die Evolution eingreift, gibt es Chaos. Menschen unsterblich werden zu lassen, niemals zu erkranken oder zu altern…das war der Plan, den sich natürlich nur reiche leisten konnten. Aber das ging gehörig schief. Es kam zu Mutationen und die Noahs, wie die neu erschaffenen heissen – sind zwar unverletzbar und unsterblich (Ausser Kopfschuss), aber ebenso auch tödlich. Nicht nur ein Biss ist ansteckend, jedwede Körperflüssigkeit, wie Tränen, Schweiss, Speichel führen zu einer Infektion.

Cassidy und ihre Schwester treffen auf einem Aussenposten auf Daniel uns seine Grossmutter. Da Daniel den Angriff auf die Schwestern mitbekommen hat, weiss er auch um Cassidys Zustand. Trotzdem hilft er ihr und ihrer Schwester in das Hauptquartier – nur dort gibt es Medikamente für ihre Schwester. Aber nichts ist umsonst. Der Chef – Bürgermeister – Gott, will natürlich Bezahlung. Damit ihre Schwester behandelt wird und dann dort bleiben kann, soll Cassidy in eine überrannte Stadt gehen um die Grundsubstanzen der Medikamente zu holen. Daniel soll sie begleiten. Als Unterstützung bekommt sie Jeff – der ein Auge auf sie geworfen hat. Mit anhängen tut sich Rita – sie ist Daniels Freundin. Ein Umstand, der Cassidy nicht so behagt – denn trotz allem entwickelt sie Gefühle für Daniel. Nicht nur romantische, denn die Noah in ihr sieht auch die Nahrungsquelle in ihren Begleitern. Werden sie es schaffen, bevor sich Cassidy nicht mehr unter Kontrolle hat?

Meine Meinung:

Ein Einsteiger Buch für Zombieinteressierte. Die Noahs haben Züge von Zombies. Sie töten, sie fressen, sie infizieren. Allerdings sind sie einen Ticken intelligenter als Zombies. Aber nicht viel. Interessant ist hier mit zu erleben, wie sich Cassie in eine Noah wandelt. Ihre Sehkraft, ihr Geruchsinn verstärken sich. Ihre Wunden heilen schneller und manchmal sieht sie in ihren Begleitern schon ihre Nahrung. Das ist wirklich spannend gezeichnet. Auch die Expedition in das infizierte Gebiet ist spannend. Warum ich es als Einstiegerbuch sehe. Es ist nicht sehr brutal und auch nicht so extrem blutig. Da Cassie Gefühle für Daniel entwickelt und sich auch ständig gegen Jeffs Annäherungen wehren muss, ist es schon ein bisschen eine kleine Lovestory. Der Weg hin und zurück ist spannend, nicht nur ob sie es schaffen, sondern auch, wie gehen Cassie und Daniel miteinander um. Schliesslich ist sie infiziert. Aber Jeff und Rita wissen es nicht – auch das erhöht den Sannungsbogen, da es immer wieder Situationen gibt, die sich oder den anderen Cassie nicht aussetzen dürfte.

Cover

Das Cover ist wirklich super gestaltet und passt hervorragend zum Inhalt. Fanny Bechert erwähnt im Nachwort, dass es von Nicole Böhm gestaltet wurde. Ein tolles Cover..

Schreibstil

Die Geschichte spielt im Präsens. Ich finde, das der Stil dadurch immer etwas holprig wird. Es erschwert bisschen das flüssige Lesen. Ansonsten ist es ok. Keine extreme Jugendsprache, oder zu abgedreht.

Figuren:

Die vier Freunde sind einem sehr sympathisch. Selbst wenn sich Jeff und Daniel immer wieder in die Haare kriegen. Rita ist eine ganz liebe, die man gerne als Freundin hätte. Trotz dem sie mit Daniel zusammen ist, kann man sie einfach nicht nicht mögen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist oft gereizt, da sich die beiden Jungs ständig zoffen. Dann weiss nur Daniel um Cassies Situation, was auch immer wieder zur Spannung treibt. Ebenso natürlich die Situation, dass sie in ein infiziertes Gebiet müssen.

Originalität

Originalität ist tatsächlich gegeben, obwohl es ja schon einige Zombiestorys gibt. Hier ist neu – wie denn die Noahs entstanden sind. Auch die lange Zeit von Infektion bis zu Mutation ist neu. Das Gefühlschaos ist ebenfalls recht neu, da meist für Beziehungen und Probleme keine Zeit ist. Hier bemerkt man, dass die Charaktere noch sehr jung sind. Für Cassie ist es ihre erste Liebe und das mit dem Wissen, dass sie sie nie ausleben kann, wegen ihrer Infektion.

Fazit

Ein sehr angenehmes Buch mit einem Cliffhanger – also legt euch gleich Band 2 zu, denn es geht fliessend weiter. Ich sehe es definitiv als Einsteiger Buch in die Zombieszene. Es ist nicht arg brutal und vertretbar blutig. Keine grossartigen Gewaltszenen. Eine beginnende Lovestory ist auch noch eingebaut. Wirklich eine angenehme Story, die einen sofort zu Band 2 greifen lässt.

Zitate

Beiß zu, reiß ihm ein Stück Fleisch aus der Hand. Bestimmt schmeckt er widerlich, so wie er stinkt, aber den Magen füllt er allemal.
Was zum Teufel denke ich da? Okay, vielleicht könnte ich mich wirklich befreien, wenn es mir gelingt, ihn zu beißen. Aber den Magen füllen? Ich will ihn doch nicht fressen … Oder doch?

Jede Faser meines Körpers hat mit einem Mal nur noch ein Ziel: ihn! Sein Blut sei mein Nektar, sein Fleisch mein Ambrosia!

 

Charaktere

Dr. Frank Houston – der Arzt dem man die Seuche zu verdanken hat – er entwickelte den Stoff, der verhinderte, dass die Zellen absterben. Er fand das ewige Leben

Noah – so wurden die Menschen betitelt, die das Serum zur Unsterblichkeit erhielten – angelehnt an Noahs Arche. Es stoppte zwar den Alterungsprozess und die Sterblichkeit – zerstörte aber den Bereich des Gehirns, das die animalischen Instinkte kontrollierte – das wilde unsterbliche Tier war geschaffen.

Claire – die kleine Schwester, die eine schwere Erkältung mit beginnender Lungenentzündung hat

Cassidy Dawson – sie wurde bei dem Versuch ihre Schwester vor einem Angriff zu schützen, gebissen – sie hat noch 30 Tage bis zur Verwandlung

Daniel – er lebt mit seiner Grossmutter auf einem Außenposten. Er weiss um Cassidys Zustand und behandelt sie Feindselig

Ann Jenkins – die Grossmutter von Daniel. Sie nimmt die beiden Schwestern auf und kümmert sich um Claire, bis sie alle weiter ziehen zum Hauptquartier

Fat Pad – der Gouverneur von Paddinton Town. Er bietet Cassie an, dass Claire bleiben darf – aber sie muss dafür in das infizierte Gebiet um Zutaten zu holen

Jeff McDougle – er und Daniel mögen sich nicht so und zoffen sich ständig. Er steht auf Cassie und wird zur Mission mitgeschickt um sie zu schützen

Rita – sie ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Eine sehr nette Person, die sich einfach an die Truppe hängt.

Ross, Christopher – Sunrise Africa 01 – Die weiße Löwin der Serengeti

daumen steigend

Autor: Ross, Christopher
Titel: Die weiße Löwin der Serengeti
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum: 18. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 08.01.19-13.01.19
Band einer Reihe: Sunrise Africa
ISBN/ASIN: B01DY7UE1K
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Clarissa 1 – Im Herzen die Wildnis

Klappentext

Allein in der Serengeti
Für die 19-jährige Melissa beginnt das Abenteuer ihres Lebens, als sie ihr Praktikum in einer Lodge in Afrika antritt. Der zahme junge Elefant der nahen Tierstation und die Schönheit der Serengeti schlagen sie augenblicklich in ihren Bann. Und als sie dem gleichaltrigen Massai Sonyanga begegnet, ist es um ihr Herz endgültig geschehen. Doch Unheil droht. Bei einer Fahrt durch die Steppe beobachten sie eine weiße Löwin – für die Massai ist sie eine Botschafterin des Bösen! Tatsächlich geht auf einmal alles schief. Auf einer dreitägigen Safari sabotiert ein Unbekannter ihren Geländewagen und sie stranden in der Wildnis. Schaffen sie es, rechtzeitig Hilfe zu holen?

Meine Zusammenfassung

Melissa ist in Österreich auf einer Tourismusfachschule. Gebürtig ist sie aus Hofheim im Taunus. Jedes Jahr muss sie ein Praktikum in einem Hotel machen. So kommt sie nach Afrika in die Serena African Lodge. Dort muss sie sich nicht nur mit unangemessenen Touristen auseinander setzen, sondern auch noch mit einem reichen Immobilienmakler, der sich benimmt wie die Axt im Walde. Aber da er eventuell investieren will, wird er mit Samthandschuhen angefasst. Nebenbei erscheint auch noch eine weisse Löwin, die bei den Massai ein Unglücksbote ist. Etwas schlimmes wird dem Geschehen, der sie sieht – auch Melissa sieht sie.

Meine Meinung

Dieses Buch steht komplett im Zeichen der Ausbeutung, des Volkes und Tourismus. Was man als Tourist erwartet und wie demütigend es eigentlich sein kann das für Geld machen zu müssen. Dann wieder erfahren wir – wie immer – Geld regiert die Welt – Die, die das Geld ins Land bringen, meinen tatsächlich sich einfach alles erlauben zu dürfen. Sei es ein ganzes Dorf einfach zu versetzen, obwohl sie dann in ein schlecht zu bewirtschaftendes Gebiet kommen. Auch die Stellung der Frau, bei den Massai wird hier beleuchtet. Nichts desto trotz, bekommt man aber auch schöne Erzählungen der Landschaft und der Tiere. Ich fand das Buch ganz nett. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Manchmal bisschen zu trocken und zu sehr als Reisebericht, als ein Roman – aber die Geschichte ist gut und immer wieder aktuell.

Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu folgen.

Figuren:

Mit den Charakteren wurde ich nicht ganz so warm. Sie blieben manchmal etwas oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung

Spannung gab es – aber keine Thrillerspannung – eher so „ich bin gespannt wie es weiter geht.“ Die Atmosphäre war ganz angenehm. Auch konnte man oft genug den Kopf über den reichen Investor, wie auch die korrupten, ach so stolzen, Massai schütteln.

Fazit

Ein Buch für Zwischendurch. Es ist manchmal etwas zu oberflächlich. Aber behandelt wichtige Themen, wie Ausbeutung durch reiche Touristen und Investoren. Man bekommt aber auch mal einen kleinen Safaritrip um die Gegend zu erkunden. Ebenfalls erhascht man auch mal einen Blick hinter die Kulissen des immer freundlichen Personals.

Zitate

„Sie haben sogar Smartphones. Die Massai sind keine Wilden mehr. Nur unsere Kultur sollten wir am Leben erhalten. Deshalb arbeite ich für die Lodge, ……

Charaktere

Melissa – sie ist eine Touristikstudentin, die hier ihr Praktikum machen möchte. Sie ist nett und kann Situationen schnell erfassen und auch entschärfen. Sie verliert nicht nur ihr Herz an Afrika.

Jimmy Hutton – Einer der Guides der Lodge – er würde gerne eine eigene Safari gründen – nicht immer so ehrlich wie er tut.

Paul Gerhard und seine Frau Biggi – ein Lehrerehepaar, die wohl ihre Ehe retten wollen? Biggi ist auf jeden Fall nicht ganz so treu wie es Paul gerne hätte. Einer der Touristenpaare, die zuviel erzählen und einfach nur nerven

Sonyanga – Ein stolzer Massai, der in der Lodge arbeitet. Er organisiert Safaris. Er legt sehr viel Wert auf die Tradition, weswegen er auch in Massai-Tracht in der Lodge arbeitet. Er will die Werte seines Volkes vermitteln. Und zwischen ihm und Melissa funkt es.

Malaika – Ebenfalls eine Angestellte der Lodge – sie wird eine gute Freundin von Melissa. Sie ist es die eine weisse Löwin sieht und versucht in das Dorf ihrer Mutter zu kommen, da sie schlimmes befürchtet, das sich bewahrheitet.

Martin Conroy – der Manager – ein souveräner Chef, der viel Stücke auf Melissa hält

Werner Otto – ein Koch aus Deutschland und so ziemlich die Seele der Angestellten. Melissa muss oft bei ihm in der Küche arbeiten. Ein witziger Kerl

Doktor Jonas Wilburn – er leitet die Kranken – und Aufzuchtstation für Tiere in der Gegend.

Kimberly – Arbeitet in der Krankenstation

Dave Mason – arbeitet ebenfalls dort

Mandisa – die Massai-Ehefrau von Dr. Wilburn.