Fuchs, Salome – Nimmerlands Fluch

Autor: Fuchs, Salome
Titel: Nimmerlands Fluch
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 244 Seiten
Genre: Märchen, Märchenadaption, Fantasy
Zeitraum 04.04.19-14.04.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B075WNZL9B

Klappentext

Was wäre, wenn alles, was du in deiner Kindheit über Peter Pan gehört hast, eine einzige Lüge ist? Peter Pans Macht knechtet nicht nur Nimmerland, auch in die Menschenwelt gelangt er immer wieder, um sich dort von Kinderseelen zu ernähren. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Albtraum: Fay. Doch die kann nicht glauben, dass sie es sein soll, die Pan besiegen wird. Und hinter jeder Ecke scheint ein Geheimnis zu lauern, das darauf wartet, seine spitzen Krallen tief in das Fleisch der ahnungslosen Opfer zu schlagen.

Meine Meinung

Ich mochte dieses Buch. Aber ich muss auf jeden Fall sagen – es ist kein Kinderbuch. FSK wenigstens 14. Denn manchmal ist es ziemlich brutal und blutig. Das ist definitiv nicht Peter Pan wie wir ihn kennen. Wir bewegen und durch ein feindliches Nimmerland. Hexen, Bäume, hinterlistige Feen. Aber auch viel Helfer – Indianer, Meerfrauen, Schatten. Es ist auf jeden Fall ein sehr abenteuerliches Buch und sehr kurzweilig.

Schreibstil:

Der Schreibstil war sehr besonders. Ich habe mich oft gewundert. Es gab diese brutalen und blutigen Szenen. Und gleich danach verfiel die Autorin in einen sehr jugendgerechten Stil. Es kam einen dann vor wie ein Jugendbuch. Als wenn verschiedene Personen geschrieben hätten. Ich denke ein kleiner Hinweis aus dem Nachwort erklärt es vielleicht. Salome war früher Legastenikerin. Erst im erwachsenenalter hat sie lesen und schreiben gelernt. Wie wurde es ausgedrückt? Da sie nicht wie andere Kinder lesen und schreiben konnte hat sie nie die wirklich fantastische Welt der Geschichten kennen lernden dürfen. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum der Stil oft so schwankte. Es ist nicht schlimm – manchmal stolperte ich drüber, aber nicht wirklich schwerwiegend.

Figuren:

Bei den Figuren hätte ich mir manchmal bisschen mehr Tiefe erhofft. Ich bin mit Fay und Nahuel nicht ganz so warm geworden, obwohl ich mit ihnen gefiebert habe und auch die sanft erblühende Verliebtheit süss fand. Natürlich ist viel auch den wenigen Seiten geschuldet. Die beiden Kinder erleben viel – da geht viel an den Erzählungen der Erlebnisse drauf. Ich mochte trotzdem alle netten Figuren sehr gerne.

Atmosphäre und Spannung

Davon gab es wirklich ziemlich viel. Fay muss viele Abenteuer und Rätsel erleben. Oft sehr lebensgefährlich. Da kann man kaum aufatmen, da sie von einer Aufgabe zur nächsten stolpert. Das gefiel mir sehr gut.

Originalität

Ich finde die Idee einen bösen Peter Pan zu erschaffen wirklich mal was anderes. Auch die Idee, wie er denn überhaupt böse wurde hat mir gut gefallen.

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr gelungen und spannend. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und Märchenfans kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Charaktere

Wendy – sie ist hier eine der Bösen und tötet ihre Eltern um den Dämon Peter Pan zu befreien.

Fay – sie ist die Tochter von Hook und Gloria – um sie vor Pan zu schützen mussten ihre Eltern sie in die Menschenwelt schicken. Dort ist sie im Heim und bei Pflegeeltern gelandet. Denn eine Prophezeiung sagt, sie sei die Auserwählte, die Pan töten kann.

Olaf und Mona – sie sind die Pflegeeltern von Fay und sehr streng. Sie schicken die Kinder immer in den dunklen Keller, wenn sie etwas nicht angemessenes getan haben – auch bei schlechten Noten – Nur Nebencharakter

John – er ist Fays Pflegebruder. Sie leiden beide unter dem Joch der Pflegeeltern. Wobei John oft von Fay geschützt wird, in dem sie die Strafe auf sich nimmt – er ist aber nur ein schwacher Nebencharakter.

Hook – James Hook – er ist hier der nette, der seine grosse Liebe geheiratet hat und mit ihr Fay erwartet.

Gloria – ehemals Glöckchen – da sie sich in einen Menschen verliebt hat, wurde sie bestraft und ihr die Flügel abgeschnitten – so wurde sie zu einem Menschen und sterblich. Aber sie hat ihre grosse Liebe – Hook. Allerdings leidet sie sehr stark darunter, dass sie Fay weggeben mussten

Tallulah – sie ist eine weisse Indianerin, die sowohl Hook und Gloria und später auch Fay viel hilft

Nahuel – er ist ein Indianerjunge in Fays Alter. Ein bisschen haben sich die beiden ineinander verguckt. Er ist bei Fays Abenteuer dabei und auch er setzt sehr oft sein Leben aufs Spiel.

Krokodilhexe – Sie fordert für ihre Hilfe einen grossen Preis. Aber sie gibt Fay alle notwendigen Worte für die Lösung ihrer Aufgabe mit auf den Weg.

Aurora – Sie ist die Sternenfee und Schwester von Wendy. Sie begibt sich ins Schattenreich um den wichtigen Kompass für Fay zu holen – denn nur so wird sie den Weg nach Nimmerland finden.

Miranda – die Meerfrau, die Fay rettet, als Pan sie ins Wasser wirft. Sie gehört zu den Guten und hilft öfter.

Peter Pan – er ist ein Dämon, der Kinder tötet. Er ernährt sich von ihnen.

Schatten Peter – der gute abgespaltete Teil von Peter Pan.

Evangeline – die Oberfee – sie verrät Fay um ihr Volk zu schützen.

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Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Gegen Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 17. September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 300 Seiten
Genre: Dystopie, Endzeit, Zombies
Zeitraum: 14.04.19-19.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ISBN/ASIN: 9783906829517
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?

Meine Zusammenfassung – Spoiler

Cassidy wird bei dem Versuch ihre erkrankte Schwester zu schützen gebissen – Der Countdown läuft. Laut den Studien ihrer Mutter, hat sie noch 30 Tage bis sie sich zu einem Noah verwandelt. Noah? Immer wenn der Mensch in die Evolution eingreift, gibt es Chaos. Menschen unsterblich werden zu lassen, niemals zu erkranken oder zu altern…das war der Plan, den sich natürlich nur reiche leisten konnten. Aber das ging gehörig schief. Es kam zu Mutationen und die Noahs, wie die neu erschaffenen heissen – sind zwar unverletzbar und unsterblich (Ausser Kopfschuss), aber ebenso auch tödlich. Nicht nur ein Biss ist ansteckend, jedwede Körperflüssigkeit, wie Tränen, Schweiss, Speichel führen zu einer Infektion.

Cassidy und ihre Schwester treffen auf einem Aussenposten auf Daniel uns seine Grossmutter. Da Daniel den Angriff auf die Schwestern mitbekommen hat, weiss er auch um Cassidys Zustand. Trotzdem hilft er ihr und ihrer Schwester in das Hauptquartier – nur dort gibt es Medikamente für ihre Schwester. Aber nichts ist umsonst. Der Chef – Bürgermeister – Gott, will natürlich Bezahlung. Damit ihre Schwester behandelt wird und dann dort bleiben kann, soll Cassidy in eine überrannte Stadt gehen um die Grundsubstanzen der Medikamente zu holen. Daniel soll sie begleiten. Als Unterstützung bekommt sie Jeff – der ein Auge auf sie geworfen hat. Mit anhängen tut sich Rita – sie ist Daniels Freundin. Ein Umstand, der Cassidy nicht so behagt – denn trotz allem entwickelt sie Gefühle für Daniel. Nicht nur romantische, denn die Noah in ihr sieht auch die Nahrungsquelle in ihren Begleitern. Werden sie es schaffen, bevor sich Cassidy nicht mehr unter Kontrolle hat?

Meine Meinung:

Ein Einsteiger Buch für Zombieinteressierte. Die Noahs haben Züge von Zombies. Sie töten, sie fressen, sie infizieren. Allerdings sind sie einen Ticken intelligenter als Zombies. Aber nicht viel. Interessant ist hier mit zu erleben, wie sich Cassie in eine Noah wandelt. Ihre Sehkraft, ihr Geruchsinn verstärken sich. Ihre Wunden heilen schneller und manchmal sieht sie in ihren Begleitern schon ihre Nahrung. Das ist wirklich spannend gezeichnet. Auch die Expedition in das infizierte Gebiet ist spannend. Warum ich es als Einstiegerbuch sehe. Es ist nicht sehr brutal und auch nicht so extrem blutig. Da Cassie Gefühle für Daniel entwickelt und sich auch ständig gegen Jeffs Annäherungen wehren muss, ist es schon ein bisschen eine kleine Lovestory. Der Weg hin und zurück ist spannend, nicht nur ob sie es schaffen, sondern auch, wie gehen Cassie und Daniel miteinander um. Schliesslich ist sie infiziert. Aber Jeff und Rita wissen es nicht – auch das erhöht den Sannungsbogen, da es immer wieder Situationen gibt, die sich oder den anderen Cassie nicht aussetzen dürfte.

Cover

Das Cover ist wirklich super gestaltet und passt hervorragend zum Inhalt. Fanny Bechert erwähnt im Nachwort, dass es von Nicole Böhm gestaltet wurde. Ein tolles Cover..

Schreibstil

Die Geschichte spielt im Präsens. Ich finde, das der Stil dadurch immer etwas holprig wird. Es erschwert bisschen das flüssige Lesen. Ansonsten ist es ok. Keine extreme Jugendsprache, oder zu abgedreht.

Figuren:

Die vier Freunde sind einem sehr sympathisch. Selbst wenn sich Jeff und Daniel immer wieder in die Haare kriegen. Rita ist eine ganz liebe, die man gerne als Freundin hätte. Trotz dem sie mit Daniel zusammen ist, kann man sie einfach nicht nicht mögen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist oft gereizt, da sich die beiden Jungs ständig zoffen. Dann weiss nur Daniel um Cassies Situation, was auch immer wieder zur Spannung treibt. Ebenso natürlich die Situation, dass sie in ein infiziertes Gebiet müssen.

Originalität

Originalität ist tatsächlich gegeben, obwohl es ja schon einige Zombiestorys gibt. Hier ist neu – wie denn die Noahs entstanden sind. Auch die lange Zeit von Infektion bis zu Mutation ist neu. Das Gefühlschaos ist ebenfalls recht neu, da meist für Beziehungen und Probleme keine Zeit ist. Hier bemerkt man, dass die Charaktere noch sehr jung sind. Für Cassie ist es ihre erste Liebe und das mit dem Wissen, dass sie sie nie ausleben kann, wegen ihrer Infektion.

Fazit

Ein sehr angenehmes Buch mit einem Cliffhanger – also legt euch gleich Band 2 zu, denn es geht fliessend weiter. Ich sehe es definitiv als Einsteiger Buch in die Zombieszene. Es ist nicht arg brutal und vertretbar blutig. Keine grossartigen Gewaltszenen. Eine beginnende Lovestory ist auch noch eingebaut. Wirklich eine angenehme Story, die einen sofort zu Band 2 greifen lässt.

Zitate

Beiß zu, reiß ihm ein Stück Fleisch aus der Hand. Bestimmt schmeckt er widerlich, so wie er stinkt, aber den Magen füllt er allemal.
Was zum Teufel denke ich da? Okay, vielleicht könnte ich mich wirklich befreien, wenn es mir gelingt, ihn zu beißen. Aber den Magen füllen? Ich will ihn doch nicht fressen … Oder doch?

Jede Faser meines Körpers hat mit einem Mal nur noch ein Ziel: ihn! Sein Blut sei mein Nektar, sein Fleisch mein Ambrosia!

 

Charaktere

Dr. Frank Houston – der Arzt dem man die Seuche zu verdanken hat – er entwickelte den Stoff, der verhinderte, dass die Zellen absterben. Er fand das ewige Leben

Noah – so wurden die Menschen betitelt, die das Serum zur Unsterblichkeit erhielten – angelehnt an Noahs Arche. Es stoppte zwar den Alterungsprozess und die Sterblichkeit – zerstörte aber den Bereich des Gehirns, das die animalischen Instinkte kontrollierte – das wilde unsterbliche Tier war geschaffen.

Claire – die kleine Schwester, die eine schwere Erkältung mit beginnender Lungenentzündung hat

Cassidy Dawson – sie wurde bei dem Versuch ihre Schwester vor einem Angriff zu schützen, gebissen – sie hat noch 30 Tage bis zur Verwandlung

Daniel – er lebt mit seiner Grossmutter auf einem Außenposten. Er weiss um Cassidys Zustand und behandelt sie Feindselig

Ann Jenkins – die Grossmutter von Daniel. Sie nimmt die beiden Schwestern auf und kümmert sich um Claire, bis sie alle weiter ziehen zum Hauptquartier

Fat Pad – der Gouverneur von Paddinton Town. Er bietet Cassie an, dass Claire bleiben darf – aber sie muss dafür in das infizierte Gebiet um Zutaten zu holen

Jeff McDougle – er und Daniel mögen sich nicht so und zoffen sich ständig. Er steht auf Cassie und wird zur Mission mitgeschickt um sie zu schützen

Rita – sie ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Eine sehr nette Person, die sich einfach an die Truppe hängt.

Ross, Christopher – Sunrise Africa 01 – Die weiße Löwin der Serengeti

daumen steigend

Autor: Ross, Christopher
Titel: Die weiße Löwin der Serengeti
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum: 18. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 08.01.19-13.01.19
Band einer Reihe: Sunrise Africa
ISBN/ASIN: B01DY7UE1K
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Clarissa 1 – Im Herzen die Wildnis

Klappentext

Allein in der Serengeti
Für die 19-jährige Melissa beginnt das Abenteuer ihres Lebens, als sie ihr Praktikum in einer Lodge in Afrika antritt. Der zahme junge Elefant der nahen Tierstation und die Schönheit der Serengeti schlagen sie augenblicklich in ihren Bann. Und als sie dem gleichaltrigen Massai Sonyanga begegnet, ist es um ihr Herz endgültig geschehen. Doch Unheil droht. Bei einer Fahrt durch die Steppe beobachten sie eine weiße Löwin – für die Massai ist sie eine Botschafterin des Bösen! Tatsächlich geht auf einmal alles schief. Auf einer dreitägigen Safari sabotiert ein Unbekannter ihren Geländewagen und sie stranden in der Wildnis. Schaffen sie es, rechtzeitig Hilfe zu holen?

Meine Zusammenfassung

Melissa ist in Österreich auf einer Tourismusfachschule. Gebürtig ist sie aus Hofheim im Taunus. Jedes Jahr muss sie ein Praktikum in einem Hotel machen. So kommt sie nach Afrika in die Serena African Lodge. Dort muss sie sich nicht nur mit unangemessenen Touristen auseinander setzen, sondern auch noch mit einem reichen Immobilienmakler, der sich benimmt wie die Axt im Walde. Aber da er eventuell investieren will, wird er mit Samthandschuhen angefasst. Nebenbei erscheint auch noch eine weisse Löwin, die bei den Massai ein Unglücksbote ist. Etwas schlimmes wird dem Geschehen, der sie sieht – auch Melissa sieht sie.

Meine Meinung

Dieses Buch steht komplett im Zeichen der Ausbeutung, des Volkes und Tourismus. Was man als Tourist erwartet und wie demütigend es eigentlich sein kann das für Geld machen zu müssen. Dann wieder erfahren wir – wie immer – Geld regiert die Welt – Die, die das Geld ins Land bringen, meinen tatsächlich sich einfach alles erlauben zu dürfen. Sei es ein ganzes Dorf einfach zu versetzen, obwohl sie dann in ein schlecht zu bewirtschaftendes Gebiet kommen. Auch die Stellung der Frau, bei den Massai wird hier beleuchtet. Nichts desto trotz, bekommt man aber auch schöne Erzählungen der Landschaft und der Tiere. Ich fand das Buch ganz nett. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Manchmal bisschen zu trocken und zu sehr als Reisebericht, als ein Roman – aber die Geschichte ist gut und immer wieder aktuell.

Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu folgen.

Figuren:

Mit den Charakteren wurde ich nicht ganz so warm. Sie blieben manchmal etwas oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung

Spannung gab es – aber keine Thrillerspannung – eher so „ich bin gespannt wie es weiter geht.“ Die Atmosphäre war ganz angenehm. Auch konnte man oft genug den Kopf über den reichen Investor, wie auch die korrupten, ach so stolzen, Massai schütteln.

Fazit

Ein Buch für Zwischendurch. Es ist manchmal etwas zu oberflächlich. Aber behandelt wichtige Themen, wie Ausbeutung durch reiche Touristen und Investoren. Man bekommt aber auch mal einen kleinen Safaritrip um die Gegend zu erkunden. Ebenfalls erhascht man auch mal einen Blick hinter die Kulissen des immer freundlichen Personals.

Zitate

„Sie haben sogar Smartphones. Die Massai sind keine Wilden mehr. Nur unsere Kultur sollten wir am Leben erhalten. Deshalb arbeite ich für die Lodge, ……

Charaktere

Melissa – sie ist eine Touristikstudentin, die hier ihr Praktikum machen möchte. Sie ist nett und kann Situationen schnell erfassen und auch entschärfen. Sie verliert nicht nur ihr Herz an Afrika.

Jimmy Hutton – Einer der Guides der Lodge – er würde gerne eine eigene Safari gründen – nicht immer so ehrlich wie er tut.

Paul Gerhard und seine Frau Biggi – ein Lehrerehepaar, die wohl ihre Ehe retten wollen? Biggi ist auf jeden Fall nicht ganz so treu wie es Paul gerne hätte. Einer der Touristenpaare, die zuviel erzählen und einfach nur nerven

Sonyanga – Ein stolzer Massai, der in der Lodge arbeitet. Er organisiert Safaris. Er legt sehr viel Wert auf die Tradition, weswegen er auch in Massai-Tracht in der Lodge arbeitet. Er will die Werte seines Volkes vermitteln. Und zwischen ihm und Melissa funkt es.

Malaika – Ebenfalls eine Angestellte der Lodge – sie wird eine gute Freundin von Melissa. Sie ist es die eine weisse Löwin sieht und versucht in das Dorf ihrer Mutter zu kommen, da sie schlimmes befürchtet, das sich bewahrheitet.

Martin Conroy – der Manager – ein souveräner Chef, der viel Stücke auf Melissa hält

Werner Otto – ein Koch aus Deutschland und so ziemlich die Seele der Angestellten. Melissa muss oft bei ihm in der Küche arbeiten. Ein witziger Kerl

Doktor Jonas Wilburn – er leitet die Kranken – und Aufzuchtstation für Tiere in der Gegend.

Kimberly – Arbeitet in der Krankenstation

Dave Mason – arbeitet ebenfalls dort

Mandisa – die Massai-Ehefrau von Dr. Wilburn.

Schimmelpfennig, Norbert – Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

Autor: Schimmelpfennig, Norbert
Titel: Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 120 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend, Kinder
Zeitraum 29.03.19-03.04.19
ISBN: 978-3-7380-6270-0
Bereits gelesene Bücher der Autoren – noch keines – aber dafür einige seiner Geschichten, die er auf seinem Blog veröffentlicht.

Klappentext

… hinterm Schatz, den sie finden können – je nachdem, wie sie ihn sich vorher verdient haben.
In einer Kleinstadt treibt der Brausebrecher sein Unwesen, bricht in Wohnungen ein, hinterlässt überall eine Brausetüte.
Familie Drickberg hat ebenfalls viel Spaß. Allerdings ist auch die Firma, in welcher der Vater arbeitet, vom Konkurs bedroht.
Da kommen dem Vater in der Nacht Erinnerungen an seine Kindheit zu Hilfe, an Abenteuer mit zwei weiteren Kindern – nämlich mit dem Problemschüler Thombi, der aus prekären Verhältnissen stammte, sowie Siusannia, die gerne Model werden wollte und die sich ihre Magersucht nicht eingestehen konnte.
Gemeinsam entdecken sie im Moor ein Tor aus großen Steinen und finden bald darauf kleinere Steine, die magische Kräfte verleihen …
Vorher aber dürfen bzw. müssen sie über zwei Berge – die „Spaßspitze“ und die „Schreckensspitze“ …

Meine Zusammenfassung

Felix, Thomas, Susanne – drei Kinder mit verschiedenen Hintergrundgeschichten, treffen in einem Jugendkurheim aufeinander. Felix und Thomas (Ihre Spitznamen sind Yxick und Thombi) teilen sich ein Zimmer und Siusanna stösst später dazu. Wie kommt es dazu? Die drei finden ein Tor im Moor, dass sie beim Spielen entdecken. Ein seltsamer Hirte öffnet das Tor für sie, sie sollen den Dürredämonen auf der anderen Seite besiegen, da er grossen Schaden anrichtet – dafür müssen sie Abenteuer und Rätsel erfüllen. Wenige Tage später treten die drei hindurch und erleben, jeder für sich eine Erklärung für ihre Probleme. Siusanna ist Magersüchtig, da sie Model werden will, Felix ißt zuviel und Thomas hat Höhenangst – hier bekommen sie die Erklärung und nach allen Aufgaben, die sie bewältigen, ein Werkzeug, das ihnen ermöglicht den Dürredämonen zu erledigen. Der lohn ist ein Schatz, den sie ein einziges mal für ihre Zwecke anwenden dürfen.

Meine Meinung

Dieses Buch ist eher für junges Publikum gedacht. Trotzdem habe ich mich oft amüsiert. Gerade auch über die Namensgebung mancher Personen und auch Gegenden. So stelle ich mir ein Buch für Kinder vor, denen man das wichtige im Leben vermitteln will. Nicht Äusserlichkeiten oder Ängste sollten dein Leben bestimmen. Und wenn es nötig ist einen Dämonen zu besiegen um genügend Selbstbewusstsein aufzubauen – dann ist diese Geschichte genau das richtige.

Schreibstil

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da er oft für den kindlichen Bedarf war – aber man kommt sehr schnell hinein.

Figuren:

Die drei Kinder kommen aufgrund ihrer Ängste und Probleme in ein Jugendheim und sind dementsprechend zurückhaltend. Das bleibt auch so – auch am Ende, als sie sich wieder treffen und sicherer sind, werden es keine richtigen Freunde – da bleibt auch die Emotion bisschen zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre und Spannung ist sehr ausgeglichen – mit viel Humor und Fantasie wird hier gearbeitet. Man muss oft schmunzeln – und aus Kinderaugen, könnte ich mir vorstellen, dass so einiges sehr spannend sein kann.

Originalität

Absolut originell – ich habe keinen Vergleich, da ich keine Kinderbücher über Ängste und Probleme gelesen habe – aber ich finde die Idee mit dem Dämonen, und auch den Ängsten der Kinder, die sie bewerkstelligen müssen, gelungen

Fazit

Das Buch ist eher für Kinder, vielleicht bis 11 gedacht. Ich hatte trotzdem viel Spass beim Lesen. Wer seinem Kind ein Abenteuer bescheren will, sollte hier zugreifen – denn nicht nur bekämpfen die Kinder ihre Ängste sondern finden auch zu sich selbst. Genau das, was man heute benötigt.

 

Einen herzlichen Dank an den Autor, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

 

Kilborn, Jack – Das Hotel

Autor: Kilborn, Jack
Titel: Das Hotel
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Wally Anker
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Seitenanzahl Printbuch: 384 Seiten
Genre: Horror, Thriller
Zeitraum 02.01.19-08.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B006JYS7QK
Bereits gelesene Bücher des Autors

Kilborn, Jack – Angst (vor der Blogzeit – keine Rezi)

Klappentext

Willkommen im Hotel des Grauens

Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab …

Meine Zusammenfassung

Das Rushmore Inn ist auf keiner Karte verzeichnet. Das Hotel im etwa zwei Stunden entfernten Ort ist oft „überbucht“. Dann verweist der Concierge die Gäste gerne auf das Rushmore Inn. In der Gegend sind im Laufe vieler Jahre in etwa 500 Personen verschwunden. Nie wurde genauer geforscht. Ist ein unwegsames Gelände. Aber irgendwann ist einmal Schluss. Eleanor Roosevelt hätte nie gedacht, dass ihre diesjährigen Gäste ihr das gewohnte Leben so schwer machen würden. Sonst hätte sie dieses Jahr vielleicht auf Gäste verzichtet. Die Mutter so einiger Missgeburten, die sich in diesem abgelegenen Hotel aufhalten, achtet auf die Reinheit der Linie – schliesslich stammen sie von den Roosevelts ab. Sie benötigen bestimmtes Blut. Diese Frauen werden gemelkt und geschändet, da man ja auch Nachkommen benötigt. Mit den Männern, die sich dort hin verirren, werden Spiele gespielt. Keine schönen und sie sind immer die Verlierer. Die Gäste, die dieses Jahr am Ironwoman teilnehmen wollen, sind allerdings alles Kämpferinnen. Sie lassen sich nicht so einfach gefangen nehmen oder gar töten. Das wird ein ganz besonderer Empfang werden. Wer wird am Ende gewinnen. Ja wer wird wirklich gewinnen?

Meine Meinung

Sehr, sehr actionreich und blutig. Dieses Buch ist wirklich nur für Hardcore Thrillerfans. Ein Hillbilly-Splatterfilm als Buch. Eine interessante Erfahrung und nicht unspannend. Natürlich geizen die Amerikaner nicht mit viel Action und unrealistischen Szenen. Aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Man weiss es und dann kann man das auch ganz gut weg stecken. Es gibt viele Szenen, die auch echt eklig sind. Da würde ich vielleicht beim Film die Augen schliessen, obwohl ich schon viele solcher Filme gesehen habe. Beim Lesen filter das Gehirn das schlimmste – aber nicht alles. Bei einer solchen Anhäufung von Grausamkeiten, geht kein Filter mehr drüber. Meine Empfehlung – geht in kein Motel, das nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Da ist doch irgendwas Faul. Man weiss es wird grausam, aber man kann es nicht weg legen…..

Ich hatte schon Angst von dem Autor gelesen und erinnere mich, dass auch dieses Buch oft brutal war. Aber auch spannend. Kilborn ist ein Name, den man sich als Genrefan merken sollte.

Schreibstil

Sehr lebhaft. Man kann den Szenen gut folgen. Und oft genug runzelt man die Augenbrauen über das geschilderte. Hier bekommt Show, don´t tell it eine tiefere Bedeutung. Schön ist, dass hier keine abschweifenden Szenen eingebaut sind, die einem die Spannung nehmen.

Figuren:

Sehr stark dargestellt. Die Athletinnen, und die Motelbetreiber – sehr detailliert und lebhaft. Man ekelt sich und fiebert mit den anderen mit.

Atmosphäre und Spannung

Düster, düster und sehr oft eklig. Durch das hohe Tempo der Geschichte wird auch ein straffer Spannungsbogen gestaltet.

Originalität

Da es ja schon zig, solcher Filme gibt, kann man sich jetzt streiten ob das ein originelles Thema ist. Originell ist es wohl, dass es geschrieben ist und jeder selbst seine Fantasie einbringen kann. Man kann selbst bestimmen, wieviel man durch den Filter lässt. Diese Story in ein Buch zu packen, ist eine interessante Idee. Und sie hat funktioniert.

Fazit

Kilborn ist ein Name, den sich Splatterfans merken sollten. Hier wird nicht gekuschelt, hier wird gehackt. Und nicht zuwenig. Dies ist kein Buch für zarte Seelen. Hier geht es wirklich blutig und auch oft eklig zu. Definitiv nur zugreifen, wenn man sich stark genug dazu fühlt. Ich fand es ein interessantes Leseerlebnis. Trotz gewisser Abgestumpftheit, durch die Filme dieses Genres musste auch ich hin und wieder schlucken. Eine sehr blutige Reise.

Charaktere

Maria – sie ist in diesem Buch, die erste die verschwindet. Etwa ein Jahr vor der eigentlichen Geschichte. Sie will beim Ironwoman mitmachen und kommt nicht mehr nach Hause. Ihr Verlobter macht sich auf die Suche nach ihr.

Felix – Marias Verlobter. Er macht sich mit Marias Bruder auf die Suche nach ihr, da er ihr plötzliches Verschwinden nicht einfach hinnimmt. Auch er landet in dem besagten Hotel und muss so einiges erleben.

Cameron – er ist Marias jüngerer Bruder. Felix holt ihn aus der Psychiatrie und sie machen sich auf die Suche. Er ist teilweise recht brutal – und auch nicht ganz so harmlos.

Kelly – sie ist etwa 13 und nimmt mit ihrer Mutter und Grossmutter auch an dem Ironwoman teil. Sie ist sehr taff und obwohl sie von ihrer Familie getrennt wird und sich alleine durchkämpfen muss übersteht sie das ganze. Sie trifft auf Cameron. Anfangs ist er eine grosse Hilfe – aber was steckt noch hinter ihm?

Florence – Die Grossmutter – sie war in Kriegebieten im Einsatz als Krankenschwester. Trotzdem sie nicht mehr die stärkste ist, setzt sie den Missgeburten im Hotel noch ganz ordentlich zu. Sie ist durchtrainiert und furchtlos.

Letti – sie ist Kellys Mutter. Ebenfalls eine Sportlerin und eiskalt. Da sie von ihrer Mutter zu oft alleine gelassen wurde, ist sie auch gefühlsmässig eher ablehnend. Dies rettet ihr hier aber das Leben.

Deb Novachek – sie ist eine Berühmtheit. Einige Jahre zuvor hat sie ihre Unterschenkel bei einem Kletterunfall mit anschliessendem Zusammentreffen eines Berglöwen verloren. Dieses Jahr will sie bei den Ironwoman mitmachen. Eigentlich ist sie ihrer Story schon müde und will gar nicht mehr so im Rampenlicht stehen. Da sie aber schon dem Tod ins Gesicht geblickt hat, ist sie eine Kämpferin.

Mal – ein Reporter, der sich an Deb hängt um eine Story über sie zu bringen. Das ist sein Schicksal. Dadurch kommt er natürlich auch in das Hotel und muss sich seine Story schwer und schmerzhaft erarbeiten.

J.D. – Kellys Hund – ein Tapferer Kerl, der dem ein oder anderen das Leben rettet.

Baby – Maria findet in der Kinderstube ein Baby – ein normales Mädchen – es stellt sich heraus, dass es das richtige Blut für die perversen Spiele der Roosevelts hat – deswegen haben sie es behalten. Es ist ein Baby einer ehemaligen Gefangenen.

Eleanor Roosevelt – eine ganz entfernte Verwandte der Roosevelts und total besessen von den Präsidenten. Sie ist die Matriarchin und die Mutter vieler Missgeburten. Für sie zählt nur die reine Linie. Deswegen suchen sie Frauen, deren Blut passend ist. Sie brauchen deren Blut und wollen Kinder mit ihnen zeugen.

Grant, Mira – Newsflesh Trilogie 2 – Deadline – Tödliche Wahrheit

Autor: Grant, Mira
Titel: Deadline – Tödliche Wahrheit
Verlag: LYX.digital
Übersetzung: Jakob Schmidt
Erscheinungsdatum: 12. Juli 2012
Seitenanzahl Printbuch: 513 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Thriller
Zeitraum 24.01.19-12.02.19
Band einer Reihe: Ja – Newsflesh Trilogie
ISBN/ASIN: B01L2MXBQE
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Mia Grant – Newsflesh-Triologie Teil 1 – FEED

Klappentext

Nach dem Tod seiner Schwester leidet Shaun Mason unter Depressionen. Doch das Leben geht weiter, und als Leiter einer Nachrichtenorganisation hat Shaun alle Hände voll zu tun. Bis eines Tages eine Mitarbeiterin des CDC bei Shaun auftaucht, die behauptet, wichtige Informationen über das Zombievirus zu besitzen, das die ganze Welt verändert hat. Und kurz darauf kommt es zu einem neuen, rätselhaften Ausbruch des Virus …

Meine Zusammenfassung

Georgia starb im ersten Teil. Sie wurde Infiziert und Shaun musste sie töten. Das hat ihn schwer traumatisiert. Er ist unbeherrscht, manchmal auch aggressiv. Jetzt ist er der Chef der Bloggerseite, die sie beide aufgebaut haben. Seine Angestellten sind mittlerweile soviele, dass er keinen Überblick mehr hat. Die Quoten sind immer noch wichtig. Da sie die führende Seite sind, verdienen sie ihren Lebensunterhalt damit. Shaun ist kaum noch im Feld unterwegs. Er hat seinen Biss und seine Berufung verloren. Er ist eher ein Schatten seiner selbst. George existiert noch. Er spricht ständig mit ihr. Sie hat sich in seinem Kopf eingenistet. Manchmal erscheint sie ihm sogar. Sie diskutieren und sie unterstützt ihn. Natürlich weiss er, dass sie nur ein Hirngespinst ist. Aber er kann sie nicht gehen lassen. Nicht solange er sie nicht gerächt hat. Dann kommt eine alte Bekannte der CDC zu ihm. Ihr ist etwas sonder bares aufgefallen. Reservoirkrankheiten: Die Menschen mit dieser Krankheit haben den Virus in sich, sind aber nicht daran gestorben. Aber laut Statistik sterben sie häufiger als alle anderen. Aber nicht an der Krankheit. Auch Georgia hatte diese Krankheit. Musste sie deswegen sterben. Gibt es vielleicht ein Heilmittel, oder einen Impfstoff? Oder werden die Menschen gar resistent? Und welches Geheimnis verbirgt die hübsche Ärztin, dass auf einmal ein Ausbruch stattfindet, kaum dass sie auftaucht und überall wo sie auftaucht?

Meine Meinung

Die Geschichte ist immer noch spannend, allerdings war ich echt stark genervt, da Shaun ständig – wirklich ständig wiederholt, dass er sich mit seiner toten Schwester unterhält. Das war so extrem übertrieben. Das war echt sehr anstrengend. Auch so wurde unheimlich oft irgendwelche Gegebenheiten wiederholt, die nicht unbedingt gepasst haben. Dadurch wurde die Spannung wirklich gedrückt. Der nächste Kritikpunkt. Es war viel zu medizinisch. Als Leser/in wird man kaum die genauen Details sämtlicher Erkrankungen und Vireninfektionen mit Untersuchungsmechanismen und Maschinen benötigen. Das ist zuviel Input und ermüdet einen. Ich kam mir vor, als würde ich eine Doktorarbeit lesen, die jemand in einen Roman umgeschrieben hatte. Eine nicht ganz unerwartete Wendung am Ende lässt mich aber doch noch den dritten und letzten Band anvisieren.

Interessant finde ich auch die Welt, die die Autorin geschaffen hat. Die Menschen können immer noch alles anwenden. Coca Cola, Internet, Arbeiten. Aber halt nur in gesicherten Arealen.

Schreibstil

War so eigentlich ganz ok. Man kommt recht schnell rein – nur die medizinischen Ausdrücke waren einfach zu deftig.

Die Geschichte ist aufgespalten in Aktiva und Blogeinträgen der verschiedenen Beteiligten.

Figuren:

Die Charaktere waren gut getroffen. Man konnte sich gut in ihre Emotionen denken und mit ihnen mitfiebern, oder genervt sein.

Atmosphäre und Spannung

Die war für meinen Geschmack einfach zu wenig. Es wurde spannend, auf den Flucht. Aber es flaute durch die ständigen Wiederholungen oder medizinischen Passagen einfach immer ab. Man war wirklich versucht quer zu lesen.

Originalität

Originell ist die Story allemal. Es gibt viele interessante Ankerpunkte, die man in Zusammenhang mit einer Zombieapokalypse noch nie gehört hat. Z. B. wie der Virus entstanden ist. Man wollte einen Virus, der die Grippe bekämpft und einen der Krebs bekämpft  – beide erfolgreich – aber wenn sie aufeinandertreffen – Zombies…paff.

Fazit

Die Geschichte ist spannend aber zäh. Da die Autorin ständig Gegebenheiten wiederholte und einem zum Augenrollen zwang, flachte der Spass wirklich ab. Dann waren es mir persönlich einfach zu viel Fachspezifische Dinge. Wie DNA und Co inklusive Behandlungen und Maschinen dazu. Bisschen mehr für die Allgemeinheit wäre besser gewesen. Vielleicht einmal detailliert – dann im Umgangston.

Zitate

Damals gab es auch keine bewaffneten Wachtposten, und man musste auch keinen Bluttest ablegen, um durchgelassen zu werden. Ausflüge mit dem Auto müssen ziemlich öde gewesen sein, bevor die Zombies kamen.

Wie erwartet hatte sich mein Infektionsstatus während meiner einsamen Fahrt ohne jegliche Zombies nicht geändert;…

Die Menschen wehrten sich, weil Menschen sich immer wehren, und wir hatten einen Vorteil, der den Figuren in Zombiefilmen zu fehlen scheint: Wir haben die ganzen Zombiefilme nämlich gesehen…

…ich hätte ihr nicht mal zugetraut, sich den Weg aus einer Papiertüte freizuschießen, wenn irgendetwas passierte,…

Charaktere 

Shaun Mason – früher im Feld aktiv unterwegs, hat ihn der Tod seiner Schwester schwer getroffen. Er ist auf einer Mission. Der, der seine Schwester auf dem Gewissen hatte, sollte dafür büßen. In seinem Kopf hat sich seine Schwester eingenistet. Er diskutiert mit ihr und fragt sie oft um Rat. Sein Umfeld hat ihn mittlerweile so akzeptiert.

George Mason – Sie wurde im ersten Band infiziert und musste von Shaun erlöst werden. Sie litt an der Reservoirkrankheit. Als Kind musste sie irgendwann mal mit dem Virus in Kontakt gekommen sein, aber da sie das notwendige Gewicht noch nicht erreicht hatte, hat sich der Virus irgendwie eingekapselt und ist inaktiv. Alle Lebewesen ab 25 KG stehen in Gefahr infiziert zu werden. Auch Tiere.

Rebecca Atherton (Becky) – sie ist jetzt die Anführerin der Irwins – die, die ins Feld gehen um tolle Aufnahmen für die Quoten zu erlangen. Sie hat Gefühle für Shaun, der davon nichts mitbekommt. Zuverlässig und taff. Sie kann mit ihren Waffen umgehen und zögert nicht.

Alaric Kwong – Er ist der Computernerd. Eigentlich sitzt er immer hinter der Tastatur um zu berichten. Er ist nicht für die Feldarbeit geschaffen. Allerdings benötigt er einige Einsätze im Feld um eine bestimmte Journalisten Zulassung zu erlangen.

Dave – er ist der Hacker. So manche Türen öffnet er für sie und opfert sich auch für sie. Er kommt leider in diesem Band um

Mahir – er leitet das Büro in London. Umstände zwingen ihn nach Amerika zu reisen um mit seiner Truppe zusammen zu kommen. Sehr nett, aber nicht sehr geeignet für den Feldeinsatz. Er erinnert mich immer an Rafi in IZombie..

Kelly – sie ist die Ärztin vom CDC. Sie hat ihren Tod vorgetäuscht um die Informationen über die Reservoirkrankheit Shaun und seinem Team zu bringen. Sie will die Wahrheit wissen und Shaun soll sie verbreiten. Allerdings will sie jemand tot sehen. Sie ist so überhaupt nicht für den Feldeinsatz geeignet. Aber trotzdem Tapfer…bis zum Ende – Sie tritt unter einer Scheinidentität von Buffy auf, die im ersten Band starb

Barbara Tinney – unter diesem Namen tritt Kelly auf. Sie veröffentlicht wissenschaftliche Berichte im Blog um unerkannt zu bleiben.

Maggie – sie ist Kind reicher und einflussreicher Eltern. Sie leitet die Gruppe der Fiktiven. Also Gedichte, und sonstige Einträge im Blog. Sie ist durch das Geld ihrer Eltern bestens ausgerüstet und geschützt. Ihr Haus bietet sehr sicheren Schutz – bis zum gewissen Grad.

Shannon Abbey – Eine Ärztin des CDC, die in Ungnade gefallen ist und an der Reservoirkrankheit arbeitet – im Untergrund.

Dr Wynne – Kellys Chef, der ihr eigentlich die Flucht ermöglichte, aber dann doch nicht ganz so ehrlich ist, wie er gerne weiss machen würde.

 

 

Allen, Sarah Addison – Mein zauberhafter Garten

Autor: Allen, Sarah Addison
Titel: Mein zauberhafter Garten
Verlag: Page & Turner
Übersetzung: Sonja Hauser
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2008
Seitenanzahl Printbuch: 288 Seiten
Genre: Mystery, Fantasy
Zeitraum 18.01.19-24.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: 3442203309
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die herzerwärmende Geschichte zweier ungleicher Schwestern mit magischen Fähigkeiten

»Man nehme eine Prise Ringelblume, um das Gefühl anzuregen, einen Schuss Löwenmäulchen, um böse Einflüsse abzuwehren, und ergänze das Gemisch mit Rosenblättern, um der Liebe zu schmeicheln.«

Dies ist eines der Rezepte von Claire Waverley, die einen florierenden Partyservice besitzt. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist die Verwendung von essbaren Blumen aus dem heimischen Garten, die eine magische Wirkung ausüben. Claire steht damit in der Tradition der Waverley-Frauen, die schon immer über eine besondere Gabe verfügten und in das Schicksal der Menschen eingreifen konnten. Claires eigenes Leben ist allerdings wenig zauberhaft – sie hat sich ganz in ein altes Haus in Bascom, North Carolina, zurückgezogen und wehrt sich gegen alles, was neu und anders ist.

Doch eines Tages wird Claire jäh aus ihrer Ruhe herausgerissen: Sydney, ihre jüngere Schwester, steht zusammen mit ihrer Tochter Bay vor der Tür und sucht Zuflucht vor ihrem brutalen Mann. Claire fühlt sich zunächst durch die quirlige Sydney gestört. Aber dann taucht Sydneys Mann in Bascom auf, und die beiden Schwestern müssen sich zusammenraufen. Sie besinnen sich auf ihren alten Apfelbaum und schmieden einen gar nicht so zauberhaften Plan …

Meine Meinung

Ein absolutes Wohlfühlbuch. Es drängt sich der Vergleich zu Hoffman, Alice – Im Hexenhaus auf. Das Buch hab ich noch nicht gelesen, aber es wurde unter Zauberhafte Schwestern verfilmt. Die Geschichte ist schon ziemlich ähnlich. Was mich jetzt aber nicht so gestört hat, da ich sie einfach toll fand. Sie ist angenehm und ruhig. Es arbeitet ganz auf den Showdown mit dem schlägerischen Ehemann hin. Allerdings wird diese Szene recht schnell und unspektakulär abgehandelt. Da hätte noch bisschen mehr gekonnt, da es ja mit eines der Schwerpunkte der Geschichte war. Der Apfelbaum ist ein toller Genosse. Er bewirft einen mit seinen Äpfeln und man sollte besser keinen seiner Äpfel essen. Denn er zeigt einem ungeheure Dinge. Es ist ein Buch zu dem man gerne nach Hause kommt und von dem man auch noch gerne mehr hätte.

Schreibstil

Sehr angenehm und ruhig. Man kann sich gut einfinden.

Figuren:

Die Charaktere sind etwas schwierig zu beurteilen. Claire bleibt immer etwas kühl, da es auch einfach ihrem Charkter entspricht. Sie ist schüchtern und unsicher. Auf eine Beziehung will sie sich gar nicht einlassen, trotz dem netten und unerbittlichen Nachbarn. Sydney ist sprunghaft und sympathisch. Sie mag man eigentlich gleich.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist immer bisschen magisch. Es ist irgendwie interessant, wie Claire die Pflanzen nutzt um ihren Freunden und Nachbarn etwas gutes zu tun. Spannend ist es durch Sydney. Man bekommt immer mal wieder einen Rückblick auf ihr Leben, nach dem sie abgehauen ist. Was ist mit ihrem Mann. Wird er sie finden und was geschieht dann. Das ist die Spannung.

Originalität

Muss man natürlich etwas Abstriche machen, da es dem Hexenhaus wirklich sehr ähnlich ist und dadurch halt nicht mehr originell.

Fazit

Trotz dem bisschen klauen von Alice Hofmans Hexenhaus, mochte ich das Buch sehr gerne. Es ist ein wirkliches Wohlfühlbuch zu dem man gerne nach Hause kommt um sich dann mit etwas leckerem zurückzuziehen. Für Fans von leichter Magie mit etwas Romantik und wenig Spannung auf jeden Fall für paar nette Stunden geeignet.

Charaktere

Hunter John Matteson – Sydney erste grosse Liebe. Sie hoffte damals, dass sie für immer zusammen bleiben würden. Aber da sie nicht in seiner Liga war. Hat er sie aufgegeben und Standesgemäss geheiratet

Lester Hopkins – Ist der Grossvater von Henry. Ihm gehört die Molkerei. Aber wegen eines Schlaganfalls musste er in Ruhestand gehen. Was ihm ganz recht ist…er wollte schon immer schnell alt werden um seinen Ruhestand zu genießen.

Claire – sie ist eine Waverley. Den Waverley Frauen wurde schon immer etwas magisches unterstellt. Was ja auch so ist. Sie hat ein Catering und nutzt ihre Fähigkeit mit den Pflanzen umgehen zu können um ganz besondere Gerichte herzustellen. Sie ist im laufe der Jahre sehr introvertiert geworden. Zurückhaltend und eher schüchtern, sträubt sie sich gegen Veränderungen, oder der Liebe.

Sydney – auch eine Waverley. Aber sie wollte nie eine sein. Als sie alt genug war, flüchtete sie und wählt einen steinigen Weg. Erst die Gefahr durch den Schläger, den sie als Mann hat weckt sie auf. Sie muss ihre Tochter in Sicherheit bringen. Und der einzig sichere Ort ist Claire.

Lorelei – sie ist die Mutter von Claire und Sydney. Vom Charakter ähnlich wie Sydney. Immer auf Achse und unruhig. Mit Claire ist sie ständig von Ort zu Ort, von Mann zu Mann. Erst die Schwangerschaft mit Sydney hat sie zur Besinnung gebracht. Aber sie konnte nicht ruhen. Sie hat die beiden Mädchen bei ihrer Mutter gelassen und ist weg gegangen.

Grossmutter – sie hat die Mädchen aufgezogen. Von ihr hat Claire all ihr Wissen, dass sie früher immer eifersüchtig vor ihrer kleinen Schwester bewahrte.

Evanelle – sie ist auch eine Waverley. Ihre Gabe ist es Leuten Dingen zu geben, die sie vielleicht mal brauchen. Sie weiss nicht wofür und wann – aber es ist ein innerer Drang diesen Gegenstand abzugeben. Sie ist auch eine grosse Hilfe für Claire. Eine Stütze.

Fred Walker – er hat den Gemischtwarenladen. Ein ganz lieber, der im Moment Probleme mit seinem Lebensgefährten hat, der ihn dann verlässt. Er findet bei Evanelle ein neues Zu Hause und die beiden ergänzen sich ganz hervorragend. Durch Evanelles Geschenk findet auch er eine neue Liebe

James – Fred´s Expartner. Er verlässt Fred nach vielen Jahren, da er ihm zu unselbständig ist. Eine Nebenrolle.

Tyler Hughes. Er ist der neue Nachbar von Claire. Er fühlt sich gerade zu magisch von Claire angezogen, die mit allen Mitteln versucht ihn von sich abzubringen. Selbst die Pflanzen helfen ihr hierbei nicht. Er ist unerbittlich in seinem Werben. Bis sie irgendwann nachgibt.

Bay – sie ist Sydneys Tochter und auch eine Waverley. Ihre Gabe entwickelt sich noch. Aber sie kann erkennen, ob jemand dort hingehört, wo er/sie sich gerade befindet. Und sie weiss, dass ihre Mutter bei Claire gut aufgehoben ist.

David – Sydneys Ehemann. Er schlägt sie und sperrt sie ein. Dank einer Frau – Susan – die ihr bei der Flucht hilft, kann sie ihm endlich entkommen. Bis er sie findet.

Emma Clark – armes reiches Mädchen. Sie ist die Frau von Hunter. In Sydney´s Rückkehr sieht sie eine grosse Bedrohung. Sie hat Angst, dass sich ihr Mann von ihr abwendet und sich Sydney zuwendet. Gehetzt von ihrer Mutter, nimmt sie alles mögliche in Kauf um ihn zu halten. Dabei besteht keine Gefahr, da er sie liebt. Die Clark Frauen bekommen alles was sie wollen durch Sex. Dafür kasteien sie sich abartig. Irgendwann kann sie sich aber von ihrer Mutter lossagen und endlich entspannen.

Mariah Waverley Hughes – Claires und Tylers zukünftiges Baby und eine neue Generation an Waverley Frauen.