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Ashly, Moira – Das Geheimnis von Frazer Manor

Ashly, Moira – Das Geheimnis von Frazer Manor

Autor: Ashly, Moira
Titel: Das Geheimnis von Frazer Manor
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2019
Seitenanzahl Printbuch: 250 Seiten
Genre: Mystery
Zeitraum: 10.03.21-15.03.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07MVLC8BY
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In Amerika schließen zwei obdachlose Männer Freundschaft. Sie teilen viel miteinander, jedoch gibt es ein Geheimnis, welches das Leben des Einen vollkommen verändern und das des Anderen beenden wird.

Viele Jahre später finden die Seelen der beiden Männer in Annie Forster eine Verbündete. Gemeinsam mit ihr decken sie ein altes Familienschicksal auf. Da Annie allerdings überhaupt nicht an Geister glaubt, braucht es zunächst eine Weile, bis sie endlich begreift, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als sie sich jemals vorstellen konnte.

Auf ihrer abenteuerlichen Reise begleitet sie ein Arbeitskollege, den sie eigentlich nie richtig wahrgenommen hat. Sie kommen dem Geheimnis um das Schicksal der beiden Männer immer näher. Ein Schicksal, das vor mehr als hundert Jahren seinen Anfang genommen hat.

Meine Meinung

Eigentlich ist hier Mysteryroman falsch angegeben. Es ist eher ein Familiendrama. Und Grund ist wie so gerne Neid und Habgier. Jedes Jahr zu Weihnachten kommt ein einsamer Gast in das Gasthaus. Checkt ein und ist am nächsten Morgen verschwunden. Man sagt sich seit mindestens hundert Jahren. Annie ist Journalistin. Ihre Zeitung hat auch eine sehr erfolgreiche Geisterkolumne. So ist sie natürlich von der Geschichte des geheimnisvollen Besuchers gleich gefesselt. Bei ihrer Reise kommen so einige Geheimnisse zu Tage. Ein bisschen romantisch wird es auch. Es ist eine sehr rührende Geschichte die insgesamt über mehrere Generationen geht. Am Anfang lernen wir die beiden Obdachlosen kennen von denen einer brutal ermordet wird. Jahrzehnte später tritt dann Annie auf den Plan. Ein Geist, der wirklich sehr inaktiv ist, bringt so manchen Hinweis. Meistens kommen die Protagonisten aber selbst auf die Lösung und der Geist ist so eigentlich überflüssig. Es kommt so auch keine Spannung oder gar Grusel auf. Manche Passagen haben sich sogar ein bisschen gezogen.

Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und flüssig.

Figuren: Die Charaktere sind gut gelungen. Man kann sich gut in sie einfinden und mit ihnen gehen beim Lesen

Atmosphäre und Spannung: Mir war es etwas zu wenig Grusel, bzw eigentlich keiner, da der Geist eher eine Statistenrolle inne hatte. Trotz dem es sich eher um eine Familientragödie als um ein Gruselroman handelt, kamen trotzdem auch spannende Elemente vor.

Originalität: Eigentlich nichts aufregendes.

Fazit

Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Habe ich mich auf einen Grusel/Schauerroman gefreut, habe ich eine Familientragödie bekommen. Der Geist war hier eher ein Statist, der die Geschichte wenig voran gebracht hat. Ein paar Hinweise, die er gegeben hat, waren hilfreich – ansonsten war er eher unwichtig. Bisschen romantisch wird es. Spannung ist schon vorhanden, da hier ein Familiendrama entschlüsselt wird. Überzeugen konnte mich die Geschichte leider nicht.

 

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Ripley, Ron – Berkley Street 01 – Berkley Street

Ripley, Ron – Berkley Street 01 – Berkley Street

Autor: Ripley, Ron
Titel: Berkley Street
Verlag: Scare Street
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2020
Seitenanzahl Printbuch: 231 Seiten
Genre: Mystery, Horror
Zeitraum: 03.03.21-05.03.21
Band einer Reihe: Berkley Street
ASIN: B08BZW4B8F
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein verlassenes Haus. Das vergessene Böse. Trautes Heim…

Shane Ryan kehrt nach Nashua zurück – zu den Kindheitserinnerungen, die ihn überhaupt erst dazu bewegten, den Marines beizutreten. Nach einem langen Rechtsstreit mit seiner Tante und seinem Onkel besitzt Shane nun das Familienhaus, in dem seine Eltern vor über 20 Jahren verschwanden. Das Haus – ein monströses Schloss voller Geister und Geheimnisse – ist lebendiger als seine Bewohner.

Als seine Tante und sein Onkel die Stadt besuchen und dann verschwinden, wendet sich Shanes Leben zum Schlechteren. Detective Marie Lafontaine sieht in Shane sofort den Hauptverdächtigen. Und in einem Rennen gegen die Zeit sucht Shane verzweifelt nach Hinweisen auf den Verbleib seiner Eltern.

Aber etwas lauert hinter den Wänden und unter der Oberfläche. Etwas Unheilvolles, das ihn verfolgt, seit er sein Gesicht im Teich hinter dem Haus gesehen hat. Und es ist nicht erfreut darüber, dass Shane zurückgekehrt ist.

Es ist ganz und gar nicht erfreut.

Meine Meinung:

Ich war so neugierig. Ron Ripley hat hier Bücher auf den Markt geworfen – eine Reihe nach der anderen, ich musste endlich mal eines davon lesen. Und ich war überrascht – es war sogar gut. Im Moment gibt es eine neue überarbeitete Ausgabe, bei der mir das Cover noch besser gefällt. Aber wichtig ist der Inhalt. Shane kommt nach Jahren in das Haus seiner Kindheit zurück. Seiner Kindheitstraumata. Nicht alle Geister in diesem Haus freuen sich, dass er wieder da ist. Aber er hat was zu erledigen. Gruselig fand ich es nicht, aber es war sehr spannend. Shane ist auf der Suche nach seinen Eltern, die in dem Haus verschwanden. Aber dieses Haus ist nicht das was es zu sein scheint. Ein böser Geist hat sich eingenistet und strukturiert das Haus nach seinen wünschen. Es hinterlässt so einen kleinen Schauer und man will dann auch noch den Rest der Reihe lesen.

Schreibstil: Flüssig und leicht.

Figuren: Shane ist eigentlich ein Charakter den ich nicht so mag. Mit irgendwas behaftet…aber anders geht es in dieser Geschichte nicht. Er kommt ja auch deswegen zurück in das Haus. Die weiteren Personen finde ich auch recht gut getroffen. Vorallem bin ich gespannt wie sehr sich die Polizistin hier noch einbringt.

Atmosphäre und Spannung: Spannend und auch ganz leicht gruselig. Bisschen mehr hätte ich nichts dagegen, aber es ist schon bisschen aufregend.

Originalität: Haunted House sind nicht mehr wirklich originell. Mir geht es dann eher ist es spannend und das ist es.

Fazit

Ein spannendes Heimkommen für Shane. Er ist so nett und nimmt uns in sein Haunted House mit. Da dürfen wir ihn auf der Suche nach seinen Eltern begleiten und erleben so manche Überraschung in diesem Haus. Für Gruselanfänger auf jeden Fall geeignet. Nicht blutig und mässig brutal. Genau das richtige für gemütliche Kaminabende im Herbst.

 

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Konrath, J. A – .Das Angstexperiment

Konrath, J. A – Das Angstexperiment

Autor: Konrath, J. A
Titel: Das Angstexperiment
Verlag: Edition M
Übersetzung: Kerstin Fricke
Erscheinungsdatum: 6. Juni 2017
Seitenanzahl Printbuch: 322 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 04.03.21-09.03.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B06XWB441M
Bereits gelesene Bücher des Autors:  Kilborn, Jack – Das Hotel

Klappentext

Eine Million Dollar: So viel bekommt jeder von ihnen, wenn er eine einzige Nacht in dem Butler-Haus überlebt, diesem Ort des Schreckens. Unvorstellbar sadistische Morde wurden hier begangen, seitdem soll etwas Böses in dem alten Gemäuer spuken. Für die acht Testpersonen kein Problem, glauben sie: Sie haben gelernt, sich zu verteidigen.

Das Experiment beginnt – und das Grauen erwacht. Etwas greift sie an, nimmt sie gefangen, weckt in ihnen Angst jenseits aller Vorstellungskraft. Aber sind es wirklich Geister, die ihren Tod wollen? Oder ist es etwas Reales? Sie haben nur zwei Möglichkeiten, um der Panik und dem Schmerz zu entkommen: möglichst schnell zu sterben. Oder zu kämpfen …

Meine Meinung

Splatter in Buchformat. Aber das kennt man eigentlich von Kilborn/Konrath. Wer seine Bücher aufschlägt muss wissen, das hier gesplattert wird. Und es wird immer spannend. Überzogen, definitiv, aber auch extrem spannend. Das besondere an diesem Buch ist, dass Kilborn/Konrath überlebende aus seinen anderen Büchern noch mal auftreten lässt. Alle haben schlimmstes überlebt und haben mit den Folgen zu  kämpfen. Hier können sie vielleicht Heilung finden, oder den Tod? Wer in das Butler Haus eintritt wird auf jeden Fall einiges erleben. Man braucht nicht die Bücher der Überlebenden zu lesen um hier mit zu kommen. Die Fälle werden erwähnt und auch bisschen drauf eingegangen – ist vollkommen ausreichend für hier.

Schreibstil: Flüssig, man kann gut folgen.

Figuren: Ich kannte jetzt nur ein Paar aus dem Buch Hotel, aber die anderen fand ich auch gut dargestellt. Man konnte sich eigentlich ganz gut in die Personen einfügen. Natürlich hat man zu denen, die man schon kennt ein intensiveres Gefühl, aber auch die anderen waren gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Action, Spannung, Blut, Gewalt. Alles vorhanden, was ich in solch einem Buch erwarte.

Originalität: Originell fand ich die Idee alle Überlebenden noch einmal auftreten zu lassen. Die Geschichte ist nichts was man nicht in irgendeinem Film schon mal gesehen hat – aber spannend zu lesen.

Fazit

Wer ein Buch von Kilborn/Konrath aufschlägt muss wissen, dass einem hier nur Blut und brutale Szenen erwarten. Deswegen braucht man hier auch nicht auf Tiefe und Sinn zu hoffen. Hier will man einfach absolute Spannung und Action – ein paar Leichen und das Menü kann serviert werden. Spannend und Atemraubend waren die Stunden, die ich im Butler Haus erleben durfte. Tritt ein wenn du dich traust.

 

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Bowman, William E. – Die Besteigung des Rum Doodle

Bowman, William E. – Die Besteigung des Rum Doodle

Autor: Bowman, William E
Titel: Die Besteigung des Rum Doodle
Verlag: Rogner & Bernhard
Erscheinungsdatum: 30. März 2013
Seitenanzahl Printbuch: 196 Seiten
Genre: Humor, Satire
Zeitraum: 10.04.21-18.04.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01N9NZE7Y
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

»Die Besteigung des Rum Doodle« ist eine grandiose Bergsteigersatire aus den 50er Jahren, die niemals auf Deutsch erschienen ist. Das Buch genießt Kultstatus in Alpinistenkreisen und führte sogar dazu, dass ein ganzer Berg in der Antarktis »Rum Doodle« getauft wurde.
Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte einer Expedition, bei der so gut wie alles schief geht. Der Expeditionsleiter, ein ehrgeiziger und nicht zu beirrender Herr, ist mit der Zusammenstellung eines geeigneten Teams beauftragt. Er rekrutiert sieben sehr britische Gentlemen. Doch bald zeigt sich, dass keiner von ihnen seiner Aufgabe gewachsen ist. Der Navigator findet trotz Einsatz eines Kompasses nicht zum Ort der Vorbesprechung in London. Der Arzt ist ständig krank. Der Hauptkletterer leidet an Antriebslosigkeit. Die Qualitäten des Kochs spotten jeder Beschreibung. Der Übersetzer versteht die Sprache der Einheimischen nicht, und es werden 30 000 statt 3 000 Träger engagiert. Ein Missgeschick jagt das nächste und am Ende, na klar, haben sie den falschen Berg bestiegen.

Meine Meinung

Das ist mal was anderes. Ein Buch, das so richtig englischen Humor hervorbringt. Und auch die englische Höflichkeit ist so amüsant hier erzählt. Ich hab schon das ein oder andere mal lachen können. Allerdings fand ich den Humor gegen Ende dann doch auch ein bisschen nervig und froh dann doch fertig zu sein. Es ist ein wirklich amüsantes Buch. Ein Wunder, dass überhaupt irgendein Berg bestiegen wurde. Das Team hatte sich mehr getrennt auf der Besteigung befunden, als als Gruppe. Also es war schon wirklich amüsant. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht als Hörbuch ein bisschen besser ist. Das werde ich irgendwann mal testen. Auf jeden Fall ist es mal was ganz anderes und bringt einen ein bisschen aus dem Trott.

Schreibstil: Mit dem Stil hatte ich Anfangs etwas Schwierigkeiten. Auch mittendrin fand ich ihn etwas schwierig – man konnte nicht ganz so flüssig lesen.

Figuren: Mit den Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich musste auch immer überlegen wieviele denn jetzt eigentlich bei der Besteigung dabei waren. Ich hatte auch immer bisschen Probleme die Namen den Charakteren zuzuordnen. Das fand ich echt manchmal schwierig. Hier fehlte irgendwie so ein bisschen ein Bezug zu den Personen.

Atmosphäre und Spannung: Also Spannung war keine vorhanden, das sollte man hier ja auch nicht erwarten. Die Atmosphäre war sehr skurril. Ich befand mich zwischen Lachen und genervt sein.

Originalität: Witzig fand ich eigentlich das Vorwort von Bryson. Er erklärt wie er zu dem Buch kam und auch ein bisschen Hintergrund zu der Entstehung und Vermarktung. Es ist schon originell, dieses Buch. Es ist einfach mal anders.

Fazit

Man sollte meinen das wäre ein Buch, das sich einfach mal so zwischen drin lesen lassen könnte. Fand ich jetzt nicht. Es war bisschen schwierig mit dem Stil und die Personen machten mir bisschen Probleme. Trotzdem wurde ich recht gut unterhalten. Es war so schräg, dieses Team zu begleiten. Der Humor war typisch englisch. Bis er mich am Ende etwas nervte und ich froh über das Ende war. Nicht unbedingt ein Buch zum zwischendurch lesen. Aber auf jeden Fall um mal auf andere Gedanken zu kommen.

 

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Strand, Jeff – Geisterhaus

Strand, Jeff – Geisterhaus

Autor: Strand, Jeff
Titel: Geisterhaus
Verlag: Festa
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2021
Seitenanzahl Printbuch: 226 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 18.04.21-26.04.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B08WJJ7JF4
Bereits gelesene Bücher des Autors: Strand, Jeff – Blister

Klappentext

Eine Invasion von jenseits des Grabes.

Das Haus ist nicht perfekt, aber gut genug, um es zu mieten. Doch unglücklicherweise haben die Gardners und ihre beiden jungen Töchter den falschen Ort gewählt …
Erst verrotten die Lebensmittel. Dann drehen die Menschen durch. Und als sich die Geister zeigen, bricht die Hölle los.

Eine blutige, brutale Spukhausgeschichte. Durchzogen mit dem skurrilen Humor von Jeff Strand.

Jeff Strand ist vor allem für seine Horror-Comedy-Werke bekannt, die ihm den Spitznamen „The Clown Prince Of Horror“ eingebracht haben. (Quelle)

Meine Meinung

Jeff Strand hat es tatsächlich geschafft mich aus einer Leseflaute heraus zu holen. Vielen Dank dafür. Ich war schon von seinem Stil in Blister begeistert und kann das hier nur bestätigen. Dieses Buch hier ist zwar um einiges blutiger und brutaler, aber trotzdem findet man hier auch seinen besonderen Humor. Ich finde dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Einzig mehr vom Hintergrund hätte ich mir mehr gewünscht. Das wurde eher bisschen knapp am Ende noch schnell eingeworfen. Das fand ich bisschen lieblos im Vergleich zum Rest der Geschichte. Hier war wenig, zu wenig. Ich fand schon die Idee gut. Einfach mal was anderes. Ein anderes Geisterhaus, als das was man sonst so zu lesen bekommt. Auch das Ende hat er noch mit einem Augenzwinkern versehen. Fand ich gut.

Schreibstil: Ich kann mir Strand schon bei schreiben vorstellen, wie er über seinen Humor manchmal hämisch grinsend sitzt und lacht. Ich mag seinen lockeren, humorvollen Stil. Man fühlt sich dabei wie in der ersten Reihe. Man ist schnell in der Geschichte und will unbedingt mehr.

Figuren: Die Familie war sehr sympathisch. Ich mochte ihre flapsige und herausfordernde Art untereinander. Die Geister und Bösewichte fand ich auch sehr gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Sehr spannend, teilweise sogar bisschen gruselig. Auf jeden Fall schon sehr blutig und auch brutal. Also nichts für Einsteiger. Da empfehle ich eher Blister.

Originalität: Mir hat die Idee sehr gut gefallen. Man wusste einfach auch nicht, was steckt denn hinter dem Ganzen. Es hat einige Zeit gedauert bis dann die Geister erschienen. Auch der Antrieb der Geister war mal was anderes.

Fazit

Eine sehr gelungene Geisterhaus Geschichte, die einiges an Blut lässt. Ein bisschen gruselig wird es auch. Aber auf jeden Fall sehr spannend und auch immer mal wieder sarkastisch und humorvoll. Kein Buch für zarte Gemüter, da es schon bisschen brutal ist – aber für Genrefans auf jeden Fall empfehlenswert. Ein bisschen mehr zum Hintergrund wäre schön gewesen. Es war zwar nachvollziehbar, aber etwas oberflächlich.

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[Abgebrochen] Correia, Larry – Monster Hunter 01 – Die Monster, die ich rief

Correia, Larry – Monster Hunter 01 – Die Monster, die ich rief

Autor: Correia, Larry
Titel: Die Monster, die ich rief
Verlag: Bastei Lübbe
Übersetzung: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 18. Juli 2014
Seitenanzahl Printbuch: 657 Seiten (Ebook Pos 862/2299)
Genre: Horror, Aktion
Zeitraum: 15.03.21 – 10.04.21 (8 Tage Unterbrechung wegen Reziexemplar)
Band einer Reihe: Monster Hunter
ASIN: B00GWF007U
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings aus gutem Grund – denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen Werwolf verwandelt und ihn angegriffen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Mann bei ihm, der ziemlich beeindruckt von Owens Überleben ist. Er offenbart ihm, dass Monster wirklich existieren und seine Organisation, die Monster Hunter International, sie unter strenger Geheimhaltung im Zaum hält. Und dann macht er Owen ein interessantes Jobangebot …

Meine Meinung

Eigentlich hat das Buch wirklich vielversprechend angefangen. Ziemlich schnell kam der erste Kontakt zu einem Werwolf und der war wirklich spannend. Dann wurde Owen Rekrutiert und zur Ausbildung als Monster Hunter geschickt. Da war dann schon der erste Dämpfer. Die Ausbildung selbst war noch einigermassen Spannend. Aber diese Waffenvernarrtheit, die so mancher Amerikanischer Autor so ausführlich niederschreibt, hat mich richtig genervt. Für mich als Leserin war das total uninteressant. Ich kenne: Sniper, Pistole, Schrotflinte, Maschinenpistole. Mehr brauch ich nicht zu wissen. Eine Information, dass sie modifiziert sind um spezielle Munition zu tragen – gut ist. Aber ich brauch keine Liebesbriefe an irgendeine Waffe. Das langweilt mich und füllt die Seiten mit Dingen, die die Geschichte nicht weiter bringen. Dann kam der nächste Kampf gegen Vampire. Auch wieder sehr spannend und viel Action. Da dachte ich – gut – endlich geht es weiter. Um dann, nach diesem Kampf ja schon wieder auf die Waffen zurück zu kommen. Das war dann der Grund warum ich abgebrochen habe.

Schreibstil: Der Stil hat mir sehr gut gefallen. Er war locker und schön sarkastisch.

Figuren: Mit den Charakteren bin ich nicht ganz so warm geworden. Es waren auch viele Personen und ich hab bisschen gebraucht um sie zu zuordnen.

Atmosphäre und Spannung: Die Kämpfe waren sehr spannend und actionreich. Leider flachte das dann schnell ab, als es wieder zu den Waffen ging.

Originalität: Mir hat die Idee sehr gut gefallen. Eine Welt in der die Monster real sind, aber nicht von allen wahr genommen werden und Jäger, die ihr Leben für unseren Schutz riskieren

Fazit

Eine Geschichte, die wirklich bestimmt sehr spannend ist. Wenn denn diese Waffenvernarrtheit nicht alles kaputt machen würde. Die Spannung verliert rasch in der Erklärung einzelner Waffen und deren Modifikationen. Das hat mich schnell gelangweilt. Es ist schade um einen spannenden Plot.

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Hebesberger, Roland – Cornell Rohde 02 – Kreuzungen

Hebesberger, Roland – Delta Reihe 02 – Kreuzungen – Rezensionsexemplar

Autor: Hebesberger, Roland
Titel: Kreuzungen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 01.04.2021
Seitenanzahl Printbuch: 318 Seiten
Genre: Techno-Thriller
Zeitraum: 21.03.21-29.03.21
Band einer Reihe: Ja – Delta Reihe
ASIN: B08Z8D958V
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Vielen Dank an Roland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Klappentext

Welche Richtung schlägst du ein, wenn es keine Wegweiser an den Kreuzungen des Lebens gibt?

Cornell Rohde steht kurz davor, ins Delta-Team, die Spezialeinheit einer Geheimorganisation, aufgenommen zu werden, doch eine Nachricht der Hackergruppe Entblendung konfrontiert ihn mit seiner Vergangenheit. Als ein Maulwurf droht, das Delta-Team zu verraten, gerät Cornell zwischen die Fronten. In einem Katz-und-Maus-Spiel quer durch Europa versucht er, seinen Weg zu finden. Wem soll er vertrauen? Wird er die richtige Wahl treffen und damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Menschheit vor dem Untergang bewahren?

Meine Meinung: 

Er hat es schon wieder getan: geschrieben….und ich habe diesen Verlauf regelmässig auf Facebook verfolgt. Ich hab mich auch dieses Mal wahnsinnig gefreut über die Anfrage, ob ich ein Rezensionsexemplar schon vorab haben möchte. Roland – da werde ich nie nein sagen. Deine Romane haben mich bis jetzt immer gefesselt.

Aber kommen wir jetzt zu dem Buch. Es ist wieder klasse. Ihr sagt: „Ach dieses Techno-Zeug und Cyberkriminalität ist nichts für mich.“ Ja – das dachte ich auch. Aber Roland hat es geschafft, dieses nerdige Zeug so rüber zu bringen, dass man folgen kann. Man wird nicht erschlagen von irgendwelchen Fachchinesisch und versteht sogar um was es geht, es dominiert nicht die Geschichte. Cornell steht an einer Kreuzung seines Lebens. Einerseits will er in das Delta-Team um mehr bewirken zu können, aber er will auch seine alten Hacker-Freunde aus Entblendung, die ihm das Leben gerettet haben, nicht schaden. Wird er diesen Drahtseilakt bewerkstelligen können? Sein Vorgesetzter, Klein, ist bessessen und geht dafür über Leichen um sein Ziel zu erreichen. Aber Cornell und Dark King bringen ein furchtbares Geheimnis zu diesem Ziel zu Tage, das die gesamte Menschheit betrifft. Wird es ihnen gelingen diese Sache aufzuhalten? Wieder dürfen wir Cornell in Action erleben. Er will nicht töten und das versucht er auch vehement zu vermeiden. Das macht es nicht unbedingt einfach für ihn selbst zu überleben. Wir dürfen ihm folgen auf actionreichen Verfolgungsjagden in verschiedenen Orten Europas. Dieses Buch ist auf jeden Fall wieder ein Pageturner und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die für 2022 geplant ist.

Schreibstil: Rolands Schreibstil ist besonders. Man kommt schnell rein und ist schnell reingesogen. Es ist so realistisch, als würde man einen Film sehen. Beneidenswert.

Figuren: Die Charaktere sind super dargestellt. Schnell entwickelt man Sympathien und Antipathien und jubelt auch ein bisschen wenn der Böse eine Abreibung bekommt.

Atmosphäre und Spannung: Es ist wirklich sehr spannend. Vorallem diese Auflösung in Schichten. Was steckt dahinter? Man will es unbedingt wissen, muss aber noch warten. Aber diese Wartezeit wird sehr gut durch die vielen Ereignisse überbrückt.

Originalität: Für mich, die sich in dem Genre nicht so bewegt, ist diese Techno-Thrill-Story auf jeden Fall sehr originell.

Fazit

Ich bin wieder schwer beeindruckt, wie Roland es geschafft hat die Spannung hoch zu halten. Man kann gut dabei bleiben und fiebert bei jedem Zusammentreffen des Delta-Teams mit denen der Entblendung mit. Es ist sehr rasant und spannend. Ein wahrer Pageturner, den man am liebsten nicht mehr weg legen möchte. Für alle, die wirklich einfach mal was anderes lesen wollen – hier könnt ihr zugreifen.

5 von 5

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Harich, Michaela – Stuttgart 21 (2) – Sonja

Harich, Michaela – Stuttgart 21 (2) – Sonja

Autor: Harich, Michaela
Titel: Sonja
Verlag: Papierverzierer
Erscheinungsdatum: 17.03.2016
Seitenanzahl Printbuch: 88 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Zeitraum: 09.03.21
Band einer Reihe: Ja – Stuttgart 21
ISBN: 9783959621014
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Harich, Michaela – Das Einhorn, der Zombie, und ich

Klappentext

Stuttgart 2021 – auf der Suche nach neuen Rezepten, außergewöhnlichen Lebensmitteln und Kochzubehör stoßen Sonja und ihre Freundin auf eine seltsame Pflanze. Als sich Sonja der Pflanze nähert, weiß sie noch nicht, dass sich dadurch ihr Leben von Grund auf ändern wird. Noch während ihre Freundin mit allen Mitteln diese Pflanze in das Restaurant der beiden bringen will, bricht in Stuttgart der Ausnahmezustand aus.

Meine Meinung

Die Veganer – der Ursprung des Übels…aber mehr will ich nicht sagen – da müsst ihr selbst nach Stuttgart. Währen ich den ersten zwar ganz gut, aber den Stil und die Protagonistin nicht so mochte, ist der Stil und auch die Protagonistin hier wesentlich lockerer. Es gibt zwar einige Parts, die bisschen unausgegoren sind – aber bei einem so dünnen Heft kann man da drüber weg sehen. Da muss ja viel rein. Es ist wirklich spannend geworden. Bei Band 1 befinden wir uns schon mitten in der Apokalypse, die sich auf Stuttgart beschränkt. Hier im Band 2 ist der Anfang, wie es überhaupt zu dem Ausbruch kam. Die beiden Teile bauen nicht direkt aufeinander auf, da ja schon die Timeline nicht passt. Die Charaktere sind neu und tauchen nicht im 1. Band auf. Ich bin gespannt wie Michaela Harich in den nächsten Teilen die Fäden zusammenspinnt. Denn obwohl sie nicht aufeinander aufbauen und nur den Vorfall in Stuttgart gemein haben – haben sie alle einen Cliffhanger, der dann aufgelöst werden muss. Also da bin ich dann gespannt. Ansonsten ist es eine spannende Geschichte, die rasant und auch ein bisschen brutal ist. Es wird geköpft und geblutet.

Schreibstil: Gefällt mir hier ein bisschen besser, als im Vorgänger. Es gibt zwar paar Stellen, die ein wenig unrund und ungereimt sind – aber das finde ich jetzt nicht allzu tragisch.

Figuren: Mit den Charakteren werde ich hier auch eher warm Sonja ist eine Frau mit der ich mich anfreunden könnte. Ich wäre froh in ihrer Nähe zu sein bei solch einem Vorfall. Sie ist rational und gut organisiert.

Atmosphäre und Spannung: Spannend – auf jeden Fall – rasant auch, schon weil ja alles in die 88 Seiten passen müssen. Es bleibt also nicht viel Zeit um durchzuatmen. Aber das mag ich – da wird nicht viel vertrödelt.

Originalität: Eine Apokalypse in Deutschland auf eine Stadt zu begrenzen – finde ich originell. Ich bin gespannt ob man auch erfährt wie es geschafft wurde Stuttgart so abzuriegeln.

Fazit

Eine nette und spannende Geschichte für zwischendurch und was passieren kann, wenn man zuviel in der Natur herumpfuscht. Es ist locker unabhängig vom 1. Teil zu lesen, da die Charaktere und die Geschichte nicht aufeinander aufbauen. Aber natürlich ist es immer empfehlenswert alles zusammen zu lesen. Rasant und ein bisschen brutal kommt diese kurze Geschichte gut in Fahrt und lässt einen kaum durchatmen. Für Genrefans ein Zwischenhapp mit kleinen Mankos.

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Blazon, Nina – Der Winter der schwarzen Rosen

Blazon, Nina – Der Winter der schwarzen Rosen

Autor: Blazon, Nina
Titel: Der Winter der schwarzen Rosen
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 545 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum: 16.02.21-02.03.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B00XSQDMBW
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Ein Epos über Magie, Verrat und Liebe

In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Lili bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses …

Meine Meinung

Toll. Wieder ein Buch, bei dem man sich ärgert, dass man so lange gewartet hat zuzugreifen. Ich habe es mehrmals empfohlen bekommen und es wegen seines Umfangs immer vor mir hergeschoben. Aber ich muss sagen, man merkt nicht, dass es so dick ist. Denn die Geschichte ist echt spannend. Was mir sehr gut gefiel – obwohl Liebe eigentlich das Hauptthema war, dominierte es nicht die Geschichte. Es spielte diskret im Hintergrund. Man wusste es ist DIE Geschichte, aber sie blockierte nicht den Lauf, der Geschichte. Das fand ich sehr angenehm. Fragt mich nicht – aber ich hatte immer die beiden Schwestern aus Frozen vor den Augen – obwohl sie so eigentlich keine Ähnlichkeit hatten. Aber wenn ich sie mir vorstellte, sahen sie wie die beiden aus (sprich, für Fans der Filme gut geeignet)…Es ist also wirklich eine spannende Fantasy Geschichte, die ich wirklich empfehlen kann. Auch Erwachsene können hier zugreifen. Es ist nicht wirklich nur für Jugendliche.
Schreibstil: Der Schreibstil war sehr angenehm. Die Geschichte wird immer in unregelmässiger Abwechlsung von den Schwestern erzählt. Dadurch war man richtig plastisch dabei. Die Trennung der Schwestern und ihr Leben jetzt ganz auf sich gestellt ist sehr spannend geworden. Man hatet manchmal die gleichen Szenen aber aus ihren jeweiligen Sichten, was dann viele Lücken schliesst. Sehr gut geschachtelt. Es erklärt sich alles wunderbar. Das Ende ist überraschend, aber gut.
Figuren: Die Schwestern konnten mich leider aber beide nicht so wirklich erreichen. Sie waren gut geschildert. Aber durch den Verrat der einen und das eher ständig unterwürfige Verhalten der anderen, konnte ich nicht so warm werden. Aber sie machen ihre Sache in ihrer Gestalt gut.
Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre war oft düster und geheimnisvoll. Spannung war sehr hoch. Was auch der Grund war, warum die hohe Seitenzahl nicht so schlimm war.
Originalität: Da ich nicht sooft im Fantasybereich unterwegs bin, war das für mich eine originelle Geschichte. Vorallem nicht so wie erwartet/befürchtet.

Fazit

Wenn ihr zögert, ob ihr das Buch denn jetzt endlich mal lesen sollt, hört auf damit und fangt an. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Es war spannend und aufreibend. Ich habe mich immer wieder gefreut die Seiten aufzuschlagen um zu erfahren wie es den Schwestern weiter ergeht.

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[Hörbuch] C.A. Fletcher – Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

C.A. Fletcher – Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

Autor: C.A. Fletcher
Buchtitel: Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt
Sprecher/in: Wanja Mues, unbenannte Frau?
Verlag: Random House Audio, Deutschland
ASIN: B0874GSBXS
Dauer: 12 Stunden und 46 Minuten
Version: Ungekürzte Lesung
Erscheinungsdatum: 27 April 2020
Genre: Dystopie

Klappentext

Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns.

Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun…

Zum Inhalt

Hunde sind ein kostbares Gut geworden. Vorallem Hündinnen gibt es nicht mehr viele. Aber das ist nicht der Grund warum Griz sich auf die Suche nach seiner Hündin macht. Sie ist Familie – und das ist sehr wichtig. Auf seinem Weg erlebt Griz viele Abenteuer und auch gefährliche Situationen. Griz lernt zu vertrauen, aber auch skeptisch zu sein. Nicht alles ist wie es scheint. Das erstemal weit weg von seiner Insel befindet sich die Welt wie wir sie verlassen haben. Griz erzählt seine Geschichte für uns. Ein Bild mit einem Jungen und seinem Hund drauf wird ein Freund. Wir werden ein Freund und Vertraute. Griz notiert Erlebnisse und Gedanken des Weges und unserer Hinterlassenschaften. Ein Abenteuer in einer verlassenen Technologie.

Meine Meinung

Ich habe nur gutes über diese Geschichte gelesen und das hat ausgereicht selbst mal reinzuhören. Allerdings verstehe ich nicht, warum nur Wanja Mues als Sprecher auftaucht. Die Geschichte hat mehrere. Ich kann mir vorstellen, dass es wegen der Überraschung ist. Zu Beginn wird schon gebeten nicht zu spoilern. Das will ich auch nicht tun. Es gibt einige Überraschungen, die auf uns warten. Gesprochen ist die Geschichte von allen Sprechern sehr gut. Die Charaktere sind gut dargestellt und man kann Griz gut folgen. Spannend ist, wie die Welt, die wir verlassen haben von Griz aufgenommen wird. Auch die Fragen, die Griz uns stellt, wie wir alles gesehen haben. Oder auch…das habt ihr bestimmt so gesehen, gemacht, gewusst. Ein bisschen störend fand ich die ständigen Bücher, die erwähnt wurden. Griz liest alles was es so zu finden gibt. Während seine Familie sich eher auf Sachbücher fixiert, will Griz Romane. Und die tauchen auch ständig auf. Hat mich bisschen genervt. Aber okay, es behindert die Geschichte nicht. Griz trifft auf dem Roadtrip einige Menschen, Gegebenheiten und auch das unangenehme einer neuen Gesellschaft.

Fazit.

Ohne zuviel zu verraten. Es lohnt sich mit Griz auf die Suche nach Jazz – der Hündin zu gehen. Wir erleben durch Griz unsere Welt mal ganz anders. Was bleibt übrig, wenn die Zivilisation nicht mehr ist. Was ist mit den Computern, Tabletts, Handys? Was ist wichtig. Eine wirklich sehr schöne Geschichte mit Überraschungen.