d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah – Angstraum

Autor: d’Arachart, Nadine; Wedler, Sarah
Titel: Angstraum
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2019
Seitenanzahl Printbuch: 459 Seiten
Genre: Psychothriller
Zeitraum 30.03.20-09.04.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B0813C1FT8
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Raum.
Fünf Jugendliche.
Und eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.

Sommer 2006
Dunkelheit. Immer wenn das Licht ausgeht, kommt er zu uns in den Keller. Wir wissen nicht, wen er als Nächstes holt, nur eines ist klar: Er bringt uns in den Raum, und dort geschehen schreckliche Dinge. Wir haben keine Ahnung, was er mit uns macht. Aber wir glauben nicht mehr dran, dass wir jemals wieder nach Hause kommen.

Frühjahr 2019
Keiner von uns erinnert sich, was in dem Raum geschah – aber das ist in Ordnung, denn wir sind davongekommen. Doch dann beginnt das Grauen von Neuem. Menschen, die wir lieben, werden ermordet. Er ist noch nicht fertig mit uns. Und wenn wir ihn stoppen wollen, müssen wir unsere alten Wunden wieder aufreißen. Wir müssen uns erinnern.
Um jeden Preis.

Willst du wissen, was in dem Raum geschah?

Meine Zusammenfassung

2006, die fünf Freunde wollen vor dem Sommer noch einen letzten Abend miteinander verbringen. Eine Spritztour mit dem Auto endet in einer Katastrophe. Es kommt zu einem verheerenden Unfall, der nicht vergessen wird. Nicht 2006 und auch nicht 2019. Sie haben vielleicht 2006 überlebt, aber überleben sie auch 2019?

Meine Meinung

Sehr spannend und ein äusserst interessantes Thema. Ein etwas anderer Racheroman. Hier kann man auf keinen Fall etwas verkehrt machen. Es sind paar störende Dinge, die ganz leicht den Lesefluss beeinflussen. Die Kapitel werden immer von einem anderen der fünf Freund erzählt. Das ist eigentlich nicht so uninteressant, da man so das best mögliche aus den Charakteren heraus holt. Allerdings sind sie auch immer in der ersten Person geschrieben, was mir ein bisschen Schwierigkeiten machte, da ich manchmal nicht mehr wusste, wer denn jetzt gerade dran war. Vorallem wenn man doch mal mitten im Kapitel unterbrechen musste. Da wäre mir ein allwissender Erzähler irgendwie lieber gewesen. Das hat mir auch ein kleines bisschen die Spannung genommen. Aber nur wenig. Wenn jemand keine Probleme mit der Zuordnung der Kapitel hat, wird das nicht auffallen. Die Erzählungen wechseln auch immer in die Vergangenheit und Gegenwart, was auch die Spannung aufbaut, da man versucht parallele zu finden. Die Auflösung war für mich recht überraschend, aber sehr interessant.

Schreibstil: Mir ist nicht aufgefallen, dass hier zwei Autorinnen geschrieben haben. Ich hätte also keins der Kapitel einer zuordnen können. Ich fand die Übergänge sehr schön fliessend. Ebenso der Stil selbst – man konnte es wirklich flüssig lesen.

Figuren: Die Charaktere sind sehr gut geschildert. Jeder einzelne wurde gut dargestellt und in die Geschichte integriert.

Atmosphäre und Spannung: Es ist schon wirklich spannend aufgebaut, da man einen ständigen Wechsel der Personen hat und auch der Jahre. Ich hatte nur die Probleme mit der ersten Person, als Erzähler.

Originalität: Ich hab in dieser Richtung noch nichts gelesen und fand die Auflösung wirklich sehr originell.

Fazit
Ein interessanter Thriller mit einer sehr überraschenden Methode. Ich fand ihn gut spannend, selbst wenn ich leichte Probleme mit der Erzählweise in der ersten Person hatte. Das hat mir ganz leicht die Spannung genommen, aber nicht zu sehr, so dass ich immer noch interessiert war. Ein gutes Autorenteam, von dem ich gerne noch mehr lesen möchte.

Meeting Evil

MEETING EVIL – Das Böse steht vor deiner Tür.

meeting evil

  • Originaltitel Meeting Evil – Evil comes knocking.
  • Starttermin 26. Juli 2012auf DVD (1 Std. 25 Min.)
  • Regie Chris Fisher
  • Darsteller Luke Wilson, Samuel L. Jackson, Leslie Bibb
  • Genre Thriller, Krimi
  • Produktion USA 2011
  • Studio Sony Pictures
  • FSK 16
  • gesehen 31.05.16

John Felton (Luke Wilson) ist ein gewöhnlicher Vorstadtbewohner, der sich bisher nichts zu Schulden hat kommen lassen. An einem jedoch besonders deprimierenden Tag trifft der Makler auf das reine Böse als es an seiner Tür klingelt. Ein Fremder (Samuel L. Jackson), der sich Richie nennt, steht vor ihm. Er bittet um Hilfe, weil ihm das Benzin ausgegangen ist. Er nimmt John mit auf eine zunächst harmlos wirkende Spritztour, doch an der Tankstelle kommt es zu einem Verbrechen. Richie will John seine schrecklichen Taten in die Schuhe schieben, wodurch der arme Familienvater einen Tag im Gefängnis zubringen muss. Als er nach Hause zurückkehrt, trifft er wieder auf den Fremden, der neben seiner Frau Joanie (Leslie Bibb) auf der Couch sitzt. John muss alles aufwenden, um seine Familie vor der dunklen Bedrohung zu schützen, die nun in sein Leben eingekehrt ist. Weiterlesen