Harich, Michaela – Das Einhorn, der Zombie, und ich

Autor: Harich, Michaela
Titel: Das Einhorn, der Zombie, und ich
Verlag: Amrûn Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Zeitraum 29.04.20-05.05.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07D12WFWS
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Klappentext

Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Eine Novelle voller Satire, untoter geliebter Menschen und lustig umherspringenden Genen.

Meine Meinung

Der Klappentext klingt doch echt witzig, oder? Ja – wenn man auf pubertäres Verhalten steht. Wenn ich nicht schon eine Geschichte von der Autorin gelesen hätte, dann würde ich ihr keine Chance mehr geben. Denn das hier, tut mir leid, war einfach pubertäres gekritzel. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Lockerungsübung war, die dann aus einer Flause heraus veröffentlicht wurde. Wenn es nicht so wenig Seiten hätte, hätte ich es abgebrochen. Die gesamte Geschichte wird irgendwann dann nur noch auf Genitalien und Sex reduziert – aber nicht auf den erotischen Sex – sondern einfach nur halt in Erwähnung. Die Geschichte hat mir leider so gar keinen Spass gemacht. Das einzige, das noch ein bisschen Schmunzeln hervorrief, war das Ende – nicht weil ich fertig war…es war eine witzige Idee. Wobei wirklich viele Ideen dabei waren, die ich witzig fand – nur diese Reduzierung auf Genitalien, hat es leider wieder zerstört. Schade um die witzigen Ideen.

Schreibstil: Der Stil war gut und flüssig

Figuren: Ich konnte leider nicht wirklich warm werden mit ihnen.

Originalität: Definitiv. Die Idee fand ich sehr gut – nur wurde leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt.

Fazit
Für mich war das hier leider gar nicht witzig. Ich finde es schade, dass so viel witzige Ansätze verpufften. Die Autorin hat leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt und die witzigen Ideen einfach nicht funken lassen.

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Autor: Harich, Michaela
Titel: Lea
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Seitenanzahl Printbuch: 132 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Zeitraum: 02.11.19-06.11.19
Band einer Reihe: Stuttgart 21
ASIN: B00YMSXIOQ
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Stuttgart 2021 – die Landeshauptstadt ist abgeriegelt. Niemand kommt hinein, niemand kommt heraus, die Einwohner wurden evakuiert. Doch nicht alle haben Stuttgart verlassen. Lea, eine junge Frau, hat sich in der Staatsgalerie verschanzt und sie zu einer todsicheren Festung umgestaltet. Sie baut Todesfallen für die Infizierten, die ihr alles genommen haben, was ihr wichtig war. Sie muss jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Doch die Ereignisse spitzen sich zu und Lea ist sowohl auf die Hilfe ihrer Bekannten innerhalb der Quarantänezone Stuttgart wie auch auf die Hilfe von außen angewiesen.

Meine Zusammenfassung (Spoileralarm)

Lea ist taff. Sie hat sich mit Andreas, einem sehr guten Freund, in der Staatsgalerie verschanzt. Sie hat mehrere Fallen gebaut und erntet diese regelmässig. Sie hat einen Deal mit dem Militär. Ihr Ansprechpartner ist hier Max. Er versorgt sie dafür mit wichtigen Dingen, die sie benötigt. Den Rest besorgt sie sich auf dem Schwarzmarkt. Beide Parteien wollen etwas von den Zombies. Das Militär am liebsten Versuchsobjekte und die Leute auf dem Schwarzmarkt Gegenstände und Umhänge aus Zombiehaut. Andreas weiss nichts von ihren Aktivitäten. Als sie ihn einweiht und er mitkommen will, kommt es zu einem Unglück. Die beiden müssen sich mühsam den Weg zurück erkämpfen. In ihrer Not kommen sich Andreas und Lea in einem schwachen Moment körperlich näher. Die Galerie ist allerdings verloren. Lea versucht zu entkommen. Aber das Militär greift sie auf. Irgendwas stimmt nicht mit ihr. Wenn sie wütend ist oder bedroht wird, legt sich ein roter Film über ihre Augen. Aber sie wurde nie gebissen. Was schlummert da in ihr und was will das Militär von ihr? Was ist in ihr?

Meine Meinung:

Ich hab die Reihe schon einige Zeit bei mir schlummern. Ich war auch sehr neugierig. Die Cover sind sehr ansprechend. Leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen wir ich gehofft hatte. Dabei geht es nicht mal um die schräge Idee, wie Zombies entstanden sind. Ich fand sie sogar sehr witzig. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man im Laufe der Geschichte erst mitgeteilt bekommt, was passiert ist. Hier hat es mich aber gestört, dass ich so spät die Informationen bekommen hatte. Die Geschichte hat eigentlich alles, was man sich von einer Zombiegeschichte verspricht. Aktion, Kämpfe, Verfolgung, Bedrohung. Trotdem ist der Funke nicht so richtig übergesprungen. Genau kann ich es wirklich nicht erklären. Manche Dinge fand ich nicht so schlüssig. Es kann aber auch sein, dass man das Gesamtwerk betrachten muss. Vielleicht lag es an Lea, die nicht wirklich sympathisch ist. Trotzdem werde ich die Reihe verfolgen, denn der Cliffhanger war sehr gelungen. Die Geschichte hat Potenzial. Ausserdem will ich wissen, warum der Ausbruch auf Stuttgart beschränkt ist.

Schreibstil

Der Schreibstil ist gut. Man kann der Geschichte so recht gut folgen.

Figuren: Die Charaktere sind nicht ganz so gut gelungen. Lea fand ich sehr unsympathisch. Selbst wenn sie gegen Ende etwas angenehmer wird. Andreas fand ich zu weinerlich, und damit nervig. Sollte das das Ziel gewesen sein, ist es allerdings gut gelungen.

Atmosphäre und Spannung:

Spannung ist wirklich genug vorhanden. Auch die Atmosphäre hat die Autorin ganz zeichnen können. Die ständige Bedrohung von aussen wie auch innen, ist wirklich gut dargestellt.

Originalität

Es gibt wenig, dass in Zombie Storys noch originell ist. Hier ist immerhin die Zielgruppe originell. Wie es zum Ausbruch kam, entlockt einem dann doch ein Schmunzeln und ein Ausruf :“ich hab doch immer gewusst, dass das Zeug nichts taugt.“

Fazit

Obwohl viel Aktion und Bedrohung vorhanden war, konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Die Charaktere blieben mir zu unpersönlich. Die Idee finde ich recht interessant. Auch der Cliffhanger ist sehr gut gelungen. Dies wird mich auch dazu bringen, die Serie weiter zu verfolgen.

Charaktere

Lea – ich weiss nicht mehr genau – aber sie ist, glaube ich so 19 Jahre. Sie zieht räuberisch durch Stuttgart und besorgt Dinge, die auf dem Schwarzmarkt getauscht wird. Aber sie ist auch sehr wagemutig. Mehr als einmal bringt sie sich in brenzlige Situationen.

Andreas – Er ist Leas Freund. Sie haben sich beide in der Staatsgalerie verschanzt. Lea traut ihm nicht allzuviel zu. Er ist immer etwas weinerlich und nervig. Ich denke, dass er Lea eher behindert. Sie hält aber an ihm fest, da er alles ist, was sie noch hat

Max – Leas Kontaktmann zum Militär. Er bekommt Zombies und tauscht dafür wichtige Utensilien mit ihr. Auch hat er einen Beschützersinn ihr gegenüber entwickelt. Trotzdem ist er Militär und nicht unbedingt die vertrauenswürdigste Person