Heitz, Markus – Schweigepflicht – Horror-Story

Autor: Heitz, Markus
Titel: Schweigepflicht
Verlag: dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum: 4. Januar 2016
Seitenanzahl Printbuch: 75 Seiten
Genre: Horror, Kurzgeschichten
Zeitraum: 09.05.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01A5TOS44
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

Klappentext

Kalter Stahl und warmes Blut … Nach einem langen Arbeitstag reibt Isger sich müde die Augen. Er betritt den Fahrstuhl, der ihn ins Erdgeschoss des Hochhauses bringen soll – und findet sich wenige Augenblicke später in einem Albtraum wieder. Irgendjemand kontrolliert die Kabine. Nein: irgendetwas. So beginnt ein grausames Spiel, dessen Regeln nicht Menschliches haben. Und beim dem der Einsatz Isgars Leben ist …

Meine Zusammenfassung (Spoiler)

Es beginnt mit einer Sitzung bei einer Psychotherapeutin. Da erfahren wir, was wir nie wissen wollten.

Isgar ist Anwaltsgehilfe und für die Recherchen zuständig. Überstunden sind keine Seltenheit bei ihm. An diesem Abend steigt er zu anderen in den Aufzug. Dann geschieht es – der Aufzug bleibt stehen. Die Tür öffnet sich und gibt eine unbekannte Gegend Preis. Auf dem Display erscheint ein Name und ein Countdown von 60 Sekunden. Wenn der genannte nicht reagiert, und der Countdown abgelaufen ist…..Was wird passieren? In einer Etage steigen zwei später noch einer ein, die sich gerade vor einem Ungetüm retten können. Anscheinend steigt man nicht nur einmal aus und dann muss man in dieser Welt überleben. Es gibt extreme Situationen, wie Eiswüste, Wüste, Dschungel, Dunkelheit. Dann ist Isgar dran. Er muss aussteigen. Was er erlebt und überlebt erzählt er uns. Seine Therapeutin denkt, dass er Fantasiert. Allerdings lässt sie die Story nicht ganz so kalt. Denn eine gewisse Angst stellt sich ein, jedesmal wenn sie ein Display sieht. Wird, oder wird nicht ihr Name erscheinen?

Meine Meinung: Zu wenig. Eine tolle Story nicht ausgeschöpft. Man bekommt auf den wenigen Seiten genug Informationen, um gespannt zu sein was Isgar erwartet. Es fliesst recht viel Blut und ist auch teilweise schon ziemlich heftig. Interessant sind die, die sich durch einen Sprung in den Aufzug vorübergehend retten. Denn von ihnen erfährt man ein bisschen über dieses „Spiel“. Allerdings erfährt man nicht wer oder was dahinter steckt. Auch finde ich, dass Isgar einfach zuwenig erlebt. Man erwartet einen verdammt harten Kampf. Leider bleibt das auch so. Das war recht enttäuschend. Mich hätten auch die anderen Passagiere interessiert. Was haben sie erlebt. Wie oft mussten sie schon aussteigen und die neuen Spieler, schaffen sie es. Also man hätte hier auf jeden Fall einiges interessantes herausholen können.

Mir kam es eher vor, als wäre es eine Fingerübung für den bekannten Autor. Von den 75 Seiten sind vielleicht effektiv 60 Seiten Geschichte, der Rest ist nur Vorstellungen anderer Bücher und Autoren. Dafür finde ich den Preis von derzeit 1,99€ definitiv zu hoch. Nur weil es ein bekannter Autor ist.

Die paar Seiten sind schon spannend, aber es verpufft einfach.

Schreibstil: Der Schreibstil ist in Ordnung. Teilweise kam er mir bisschen hölzern vor – aber man konnte sich gut einlesen.
Figuren: Die Charaktere waren, trotz der geringen Seitenzahl, ziemlich gut in Szene gesetzt.

Atmosphäre und Spannung: Die waren beide ziemlich hoch. Wahrscheinlich ist genau hier das nicht geschriebene Schuld daran. Es regt die Fantasie an und man denkt sich das Schlimmste aus. Trotzdem ist man etwas enttäuscht, weil man irgendwie verhungert.

Originalität: Ich fand die Idee sehr originell. Ein sonderbarer Fahrstuhl, der einen in verschieden gefährlichen Situationen entlässt. Gute Idee

Fazit

Das Buch war schon sehr spannend und gerade die ausgelassenen Szenen steigern die Spannung. Aber man fühlt sich am Ende etwas alleine gelassen, da hier soviel noch hätte herausgeholt werden können. Es ist eigentlich eine ziemlich gute Kurzgeschichte geworden, die einen schon ziemlich zum Nachdenken übrig lässt. Aber nicht zu dem Preis. Ich fühlte mich am Ende einfach irgendwie stehen gelassen. Das hat mir nicht so gefallen.

Charaktere

Isgar Nowak – Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt. Er ist ehemaliger Soldat, der jetzt für Recherchen für eine Anwaltskanzlei zuständig ist. Glücklich ist er nicht.

Sibylle Winkler – Die Psychotherapeutin. Sie nimmt ihn nicht ganz ernst – aber trotzdem lässt sie seine Geschichte nicht kalt. Ob vielleicht doch was dran ist?

Angelika, Tatjana, Waller, Björn, Katja – sind diejenigen die neu mit im Spiel sind und bei Igar am Anfang dabei sind. Einige schaffen es andere vielleicht und wieder andere auf keinen Fall.

Kate – sie ist eine derjenigen die sich in den Aufzug retten. Sie kommt aus der Wüste und ist nicht wirklich gesund. Sie weigert sich erneut auszusteigen als ihr Name auftaucht.

Fedor – auch er ist einer derjenigen, die sich in den Aufzug aus dieser Wüste retten konnten. Er ist Russe und sehr unbeherrscht. Es wird so schlimm, dass sich Isgar um ihn kümmern muss

Ismael – er ist auch ein geretteter, der aus einer Eiswüste hinzustösst. Er spricht nur französisch. Im Gegensatz zu Kate und Fedor, die nichts über das Spiel sagen ist er mitteilsamer

 

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

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Autor: Heitz, Markus
Titel: AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum:
Seitenanzahl Printbuch:
Genre: Dark-Fiction, Fantasy, Krimi,
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 20.02.17-24.02.17
Band einer Reihe: AERA – Die Rückkehr der Götter
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, High Fantasy Challenge (11. Lies ein Buch, in dem es eine polytheistische Religion gibt)

Worum es geht
Wann November 2019
Wo Überall auf der Welt
Klappentext

»Opfergaben« – Teil 1 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Opfergaben« ist der erste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss zum einen den Mord an einem Souvenirhändler in Treva (Hamburg) lösen und kommt dabei einem weiteren Rätsel auf die Spur: Was hat es mit der verschwundenen Unbekannten aus der Bretagne auf sich? Die Hinweise führen über Umwege nach Lettland. Und auch der Souvenirhändler hat ein weiteres Geheimnis hinterlassen.
Zum Inhalt Spoiler: Malleus Bourreau ist Ermittler bei Interpol und ein Atheist. Was ihn bestens befähigt, dies Tätigkeit auszuüben, da er unvoreingenommen an die Fälle geht. Er wird immer dann gerufen, wenn Fälle mit göttlicher Handlung auftauchen. Und er hat einen Stalker. Dieser Stalker folgt ihm überall hin und beschützt ihn. Nicht das Malleus Schutz bräuchte. Er ist einer der grimmigen Ermittler, die gerne sarkastisch sind. Er bezweifelt immer, dass ein Gott seine Hand bei den Fällen im Spiel hat. Menschliches Dünkeln liegt unter dem Niveau der Götter.  Die Handlung finde ich manchmal etwas schleppend. In diesem ersten Teil taucht kein einziger Gott auf. Anhänger gibt es natürlich genügend, und die Taten werden zwar immer im Namen einer Gottheit getätigt, aber selbst wenn Malleus einen Gott auffordert einzugreifen, lässt sich keiner sehen, was ihn natürlich bestätigt, das diese ganze Sache mit den Göttern ein Humbug ist. Ich hatte etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist Band eins nichts anderes als ein Krimi mit einer aussergewöhnlichen Kulisse. Verbrechen im Namen der Götter, mit  menschlichen Verhalten, wie Gier, Missgunst, Neid. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut, lässt sich schön flüssig lesen.
Die Atmosphäre erinnert mich immer bisschen an Sin City den Film. Düster, etwas deprimierend, vieles zerstört. Ich finde sie ganz ansprechend. Allerdings verliert sich die Spannung ständig. Die Ermittlungen sind etwas langweilig, während die persönlichen Kontakte mit den Anhängern immer recht aufregend sind. Wer wirklich interessant ist, ist der ominöse Stalker. Der macht einen ziemlich grossen Teil der Spannung aus.
Bei der  Originalität habe ich etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist noch kein einziger Gott aufgetaucht. Es handelt sich um einen Krimi. Die Teile sind nicht in sich abgeschlossen. (Manchmal sollte ich doch vorher paar Rezis lesen, dann hätte ich vielleicht nicht angefangen). Das bedeutet, wenn ich also die Lösung will, muss ich wohl alle zehn Bände lesen. Was mir gut gefallen hat: da es eine reine e-Serie ist hat man die Götter mit einem Anhang verknüpft. Da kann man immer schön nachlesen um wen es geht. Obwohl Markus Heitz, das auch beim Auftauchen des Namens schon immer gut macht.

Meinung:Ich bin wirklich unschlüssig über diese Serie. Mich ärgert es etwas, dass ich nun gezwungen bin den Folgeband zu lesen um weiter zu kommen. Der erste Band war für mich nicht fesselnd genug um am Ball zu bleiben. Obwohl viele gute Passagen vorhanden waren. Mittlerweile gibt es auch die Gesamtausgabe. Ich denke die wäre wirklich besser zu lesen, da man dort bestimmt eher am Ball bleibt als bei diesen Einzelteilen. Wer also mit Göttern rechnet, wird auf jeden Fall bei Band 1 enttäuscht. Da gibt es hauptsächlich Krimielemente mit einigen fanatischen Anhängern der Gottheiten. Ich weiss nur nicht, ob es mich tatsächlich genügend interessiert, warum einige Artefakte verschwunden sind. Da fehlen die Brocken, die einen anfüttern. Es gibt genügend Leichen. Aber die Morde im Teil 1 sind jetzt schon geklärt. Also was soll mich jetzt noch fesseln? Der Stalker – der wäre was der mich interessieren würde.

Fazit:

Auf jeden Fall, könnte ich es für Krimi Fans empfehlen. Allerdings empfehle ich dann eher auf die Gesamtausgabe zurückzugreifen. Für Fantasy Fans kann ich es nur bedingt empfehlen, da ich nicht weiss in wie weit sich noch Götter zeigen werden. Hier in diesem Band auf jeden Fall nicht. Mich hat dieser Band unentschlossen mit einem dicken Cliffhanger zurück gelassen. Ich bin mir nicht sicher, ob mich gestohlene Artefakte genügend interessieren um die Reihe weiter zu verfolgen.

 

Zitate

Götter als Produkte: Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen, Haltbarkeit. Und natürlich der Preis, den man für sie zahlen muss.
Schätze, die wenigsten lesen das Kleingedruckte und lassen sich von der Verpackung beeindrucken, vom Etikett, von der Werbung. Sie greifen zu. Manchmal sind die Produkte sogar identisch, ohne dass sie es merken. Oder merken wollen.
Götter und Supermarkt. (Stalker)

Der Autopilot hatte die Stellplätze vor dem Hotel registriert und ging in den Einparkmodus.

Er verschloss sich keineswegs den Geschehnissen. Er hatte nur im Gegensatz zu den Verblendeten und Beeinflussten und Unterworfenen seine eigene Meinung zu den Überwesen, die sich plötzlich auf der Erde drängten. Und diese Meinung blieb streng wissenschaftlich und selbstverständlich kritisch. Und noch sah er es nicht als erwiesen an, dass es sich wahrlich um Entitäten handelte.

Malleus wandte sich um. Schon wieder duzte man ihn, was die Leute nicht sympathischer machte.

…er macht die Euer-Gott-kann-mich-mal-Show. Fantastisch! Dann schlägt er sie auch noch um. Er ist einfach der Beste! (Stalker)

Ich will nicht unfair sein, es hängt natürlich von den Göttern ab. Manche lassen sich die ganze Zeit in ihren Palästen und Hochhäusern oder in den Hainen feiern, andere belassen es bei Zeichen oder sprechen nur zu ihren Anhängern.

Malleus hatte schon immer den Verdacht gehabt, dass sich das Christentum nur deswegen durchsetzte, weil es lediglich einen Gott gab. Es war einfacher.

Der einst mächtige Kirchenstaat hatte schwer unter der Entchristianisierung gelitten. Es wurde gemunkelt, dass die römischen Götter dem Vatikan als Kuriosum erlaubten, weiterhin in der Ewigen Stadt zu bestehen.
Charaktere

Oona Milord – hat hier noch keine grosse Rolle, könnte aber in den Folgebänden vielleicht noch kommen. Sie ist für eine Organisation tätig, die verhindert, dass noch  mehr Gottheiten auf die Erde kommen. Und falsche Gottheiten entstehen.

Ilja Lautrec – Malleus Vorgesetzter

Stalker AΩ Er verfolgt Malleus überall hin. Dafür verwanzt er ihn. Er beschützt ihn, in dem er Widersacher auch mal tötet. Malleus gehört ihm.

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

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Autor: Markus Heitz
Titel:  Area – Die Rückkehr der Götter
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 85 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum  19.02.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Deutsche Autoren Challenge
Klappentext

AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark Fiction- eSerial des Meisters der Phantastik!
Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? Das Prequel zu »AERA – Die Rückkehr der Götter« beschreibt, wie die Götter am 21. Dezember 2012 auf die Erde zurückgekommen sind und wie sich die Welt seitdem bis zum Start von AERA im Jahre 2019 verändert hat …
Zum Inhalt kann ich nur sagen. Dieser Kauf hat sich nicht gelohnt. In diesem Prequel soll beschrieben werden wie sich die Welt seit der Ankunft verändert hat. Es werden eher Auszüge veröffentlicht, die in Radiosendungen gelaufen sind, Interviews mit Menschen und Fernsehauftritte. Also für mich nichts, was mich in der Story irgendwie weiter bringen würde. Es war fast so gar so, dass ich gar nicht anfangen wollte die Reihe zu lesen. Es hat mich wirklich fast abgehalten. Aber es klingt halt interessant. Deswegen werde ich auf jeden Fall starten.

Handlung gibt es hier wirklich nicht. Es werden nur einige Ereignisse dargestellt, die seit 2012 vorgefallen sind. Aber keine zusammenhängende Geschichte erzählt.
Schreibstil ist deswegen auch nicht zu beurteilen.
Atmosphäre kam nämlich durch diesen Zeitungsschnippelstil keine auf. Ebensowenig wie Spannung

Fazit

Dieses Prequel kann man sich sparen. Ich fand es wenig informativ noch hilfreich für die Geschichte.