Fuchs, Salome – Nimmerlands Fluch

Autor: Fuchs, Salome
Titel: Nimmerlands Fluch
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 244 Seiten
Genre: Märchen, Märchenadaption, Fantasy
Zeitraum 04.04.19-14.04.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B075WNZL9B

Klappentext

Was wäre, wenn alles, was du in deiner Kindheit über Peter Pan gehört hast, eine einzige Lüge ist? Peter Pans Macht knechtet nicht nur Nimmerland, auch in die Menschenwelt gelangt er immer wieder, um sich dort von Kinderseelen zu ernähren. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Albtraum: Fay. Doch die kann nicht glauben, dass sie es sein soll, die Pan besiegen wird. Und hinter jeder Ecke scheint ein Geheimnis zu lauern, das darauf wartet, seine spitzen Krallen tief in das Fleisch der ahnungslosen Opfer zu schlagen.

Meine Meinung

Ich mochte dieses Buch. Aber ich muss auf jeden Fall sagen – es ist kein Kinderbuch. FSK wenigstens 14. Denn manchmal ist es ziemlich brutal und blutig. Das ist definitiv nicht Peter Pan wie wir ihn kennen. Wir bewegen und durch ein feindliches Nimmerland. Hexen, Bäume, hinterlistige Feen. Aber auch viel Helfer – Indianer, Meerfrauen, Schatten. Es ist auf jeden Fall ein sehr abenteuerliches Buch und sehr kurzweilig.

Schreibstil:

Der Schreibstil war sehr besonders. Ich habe mich oft gewundert. Es gab diese brutalen und blutigen Szenen. Und gleich danach verfiel die Autorin in einen sehr jugendgerechten Stil. Es kam einen dann vor wie ein Jugendbuch. Als wenn verschiedene Personen geschrieben hätten. Ich denke ein kleiner Hinweis aus dem Nachwort erklärt es vielleicht. Salome war früher Legastenikerin. Erst im erwachsenenalter hat sie lesen und schreiben gelernt. Wie wurde es ausgedrückt? Da sie nicht wie andere Kinder lesen und schreiben konnte hat sie nie die wirklich fantastische Welt der Geschichten kennen lernden dürfen. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum der Stil oft so schwankte. Es ist nicht schlimm – manchmal stolperte ich drüber, aber nicht wirklich schwerwiegend.

Figuren:

Bei den Figuren hätte ich mir manchmal bisschen mehr Tiefe erhofft. Ich bin mit Fay und Nahuel nicht ganz so warm geworden, obwohl ich mit ihnen gefiebert habe und auch die sanft erblühende Verliebtheit süss fand. Natürlich ist viel auch den wenigen Seiten geschuldet. Die beiden Kinder erleben viel – da geht viel an den Erzählungen der Erlebnisse drauf. Ich mochte trotzdem alle netten Figuren sehr gerne.

Atmosphäre und Spannung

Davon gab es wirklich ziemlich viel. Fay muss viele Abenteuer und Rätsel erleben. Oft sehr lebensgefährlich. Da kann man kaum aufatmen, da sie von einer Aufgabe zur nächsten stolpert. Das gefiel mir sehr gut.

Originalität

Ich finde die Idee einen bösen Peter Pan zu erschaffen wirklich mal was anderes. Auch die Idee, wie er denn überhaupt böse wurde hat mir gut gefallen.

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr gelungen und spannend. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und Märchenfans kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Charaktere

Wendy – sie ist hier eine der Bösen und tötet ihre Eltern um den Dämon Peter Pan zu befreien.

Fay – sie ist die Tochter von Hook und Gloria – um sie vor Pan zu schützen mussten ihre Eltern sie in die Menschenwelt schicken. Dort ist sie im Heim und bei Pflegeeltern gelandet. Denn eine Prophezeiung sagt, sie sei die Auserwählte, die Pan töten kann.

Olaf und Mona – sie sind die Pflegeeltern von Fay und sehr streng. Sie schicken die Kinder immer in den dunklen Keller, wenn sie etwas nicht angemessenes getan haben – auch bei schlechten Noten – Nur Nebencharakter

John – er ist Fays Pflegebruder. Sie leiden beide unter dem Joch der Pflegeeltern. Wobei John oft von Fay geschützt wird, in dem sie die Strafe auf sich nimmt – er ist aber nur ein schwacher Nebencharakter.

Hook – James Hook – er ist hier der nette, der seine grosse Liebe geheiratet hat und mit ihr Fay erwartet.

Gloria – ehemals Glöckchen – da sie sich in einen Menschen verliebt hat, wurde sie bestraft und ihr die Flügel abgeschnitten – so wurde sie zu einem Menschen und sterblich. Aber sie hat ihre grosse Liebe – Hook. Allerdings leidet sie sehr stark darunter, dass sie Fay weggeben mussten

Tallulah – sie ist eine weisse Indianerin, die sowohl Hook und Gloria und später auch Fay viel hilft

Nahuel – er ist ein Indianerjunge in Fays Alter. Ein bisschen haben sich die beiden ineinander verguckt. Er ist bei Fays Abenteuer dabei und auch er setzt sehr oft sein Leben aufs Spiel.

Krokodilhexe – Sie fordert für ihre Hilfe einen grossen Preis. Aber sie gibt Fay alle notwendigen Worte für die Lösung ihrer Aufgabe mit auf den Weg.

Aurora – Sie ist die Sternenfee und Schwester von Wendy. Sie begibt sich ins Schattenreich um den wichtigen Kompass für Fay zu holen – denn nur so wird sie den Weg nach Nimmerland finden.

Miranda – die Meerfrau, die Fay rettet, als Pan sie ins Wasser wirft. Sie gehört zu den Guten und hilft öfter.

Peter Pan – er ist ein Dämon, der Kinder tötet. Er ernährt sich von ihnen.

Schatten Peter – der gute abgespaltete Teil von Peter Pan.

Evangeline – die Oberfee – sie verrät Fay um ihr Volk zu schützen.

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Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel

Stein, Maike – Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel

Autor: Stein, Maike
Titel: Drei Haselnuesse fuer Aschenbroedel
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 01.08.2012
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Liebe, Weihnachten
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 29.12.17-30.12.17
Band einer Reihe: Nein

Klappentext

Aschenbrödel kann nur davon träumen, auf dem königlichen Ball zu tanzen. Von früh bis spät muss sie für die Stiefmutter arbeiten. Da schenkt ihr ein Knecht drei verzauberte Nüsse, in denen die schönsten Gewänder stecken. Prachtvoll gekleidet reitet Aschenbrödel zum Schloss und gewinnt das Herz des Prinzen. Doch liebt er sie auch, wie sie wirklich ist?

Eine wahrhaft bezaubernde Nacherzählung des beliebten Märchenfilms

Zum Buch

Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und ich dachte mir – ja – als Fan-Girl dieses Films gehört das Teil einfach zu mir nach Hause. Und es hat perfekt mein Lesejahr abgeschlossen. Zur Geschichte selbst brauch ich ja eigentlich nichts zu schreiben. Die müsste eigentlich fast jedem bekannt sein. Wenn nicht – schaut euch den Film an – eine Allgemeinbildung für Filmfans. ;-)

Man merkt, dass es ein Jugendbuch ist. Die Art ist recht einfach gehalten. Ich hatte oft das Gefühl, ich würde den Film schauen und hätte den Ton aus. Mir würde jemand den Film vorlesen. So fühlte es sich an, dieses Buch zu lesen. Natürlich wurde das Buch von der Autorin noch aufgefüllt mit Gefühlen und Gedanken, die auf jeden Fall realistisch sind. So könnte man das wirklich sehen. Das musste ich auch oft bewundern. Ich habe oft gedacht – Wow – das hat sie gut beobachtet. Sie hat vieles beschrieben, das mir selbst jetzt – obwohl ich den Film gefühlte 1000x geschaut habe – nicht aufgefallen wäre. Wie oft hat sie den Film für dieses Buch sehen müssen? Es wurden alle Elemente, die man aus dem Film kennt,  mit Gedanken und Gefühlen gefüllt, die mir gut gefallen haben. Ich mochte es und kann es den Fans auf jeden Fall empfehlen.

Fazit

Das Buch ist schön schnell zu lesen und man fühlt sich in den Film versetzt. Ich hatte das Gefühl, ich liege im Bett und meine Mutter liest mir den Film vor und füllt die Lücken mit ihren Interpretationen auf. Also ein schönes wohliges Gefühl. Ich mochte es gerne und freue mich, dieses Lesejahr so angenehm beendet zu haben.

 

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Autor: Adrian, Julia
Titel: Entzaubert
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 29. Dezember 2015
Seitenanzahl Printbuch: 220
Genre: Fantasy, Märchen, Märchenadaption
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 10.03.17-13.03.17
Band einer Reihe: Ja – Die Dreizehnte Fee
Challenge: Serienkiller Challenge, deutsche Autoren Challenge

Worum es geht: Die böse Königin und Lilith sind ein und die selbe Person. Lilith ist das Mädchen und die böse Königin was aus ihr wurde. In diesem Teil erfahren wir etwas von dem Hintergrund und wie Lilith die Böse Königin wurde. Und wer denn die Feenmutter war.
Klappentext:

„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.

Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
Zum Inhalt: Achtung Spoiler: Lilith wird im ersten Teil von der Eishexe gerettet. Allerdings nicht aus gut Will. Denn die verbleibenden Schwestern haben immer noch Angst vor der bösen Königin. Denn diese will Rache für den Verrat, den die Schwestern an ihr verübten. Wir erfahren in diesem Band einiges über die Hintergründe von Lilith Geschichte. Wieso sie zur Bösen Königin wurde. Welcher Schicksalsschlag dafür verantwortlich war, dass ie ihr Herz verschloss und die Menschen Angriff.

Die Handlung – hier bin ich  mir nicht so sicher. Manchmal kam mir alles etwas wirr und hektisch vor. Aber es war verständlich. Ich konnte noch folgen. Es gab viele Wiederholungen, aber auch hier war es noch vertretbar. Es wurde dadurch vermittelt wie sehr Lilith ihre Taten als Böse Königin verabscheute. Aber auch wie sehr es ihre Böse Königin auch genoss alle zu quälen. Man erfährt nichts soviel, was im Dienste der Köningin alles schlimmes ausgeführt wurde. Es muss sehr schlimm gewesen sein, denn ihre Schwestern haben Angst vor ihr und die Menschen sowieso. Ihr Macht ist immer noch gebannt. Und wird von der Eishexe noch weiter eingeschränkt. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf. Manchmal ist man etwas verwirrt – aber die Lösung kommt dann noch im Laufe der Geschichte. Kann manchmal etwas nervig sein, wenn man nicht genau weiss, was denn gemeint ist. Im Grossen und Ganzen fand ich den Teil recht gut.

Der Schreibstil gefällt mir immer noch nicht. Ich habe bei vielen Rezensionen gelesen, dass einige diese Art gerne mochten und als besonders bezeichnen. Besonders ist er. Dieser Stil vermittelt oft diese Unentschlossenheit und Verwirrtheit von Lilith. Aber es wirkt meist sehr unpersönlich, so dass ich keine richtige Bindung aufbauen konnte.

Spannung wurde hier durch die versetzte Auflösung mancher Ereignisse erziehlt. Hier wurden eigentlich ein tiefer Blick in die Geschichte der Feenkinder und späteren Hexen gegeben. Das fand ich ziemlich gut. Der Hexenjäger hat hier eine Nebenrolle. Aber ist natürlich durch die Gefühle immer präsent.

Fazit

Dieser Teil ist manchmal zwar etwas wirr, aber die Auflösungen erfolgen in dem Band. Man bekommt einen guten Einblick was Lilith zur Bösen Königin machte. Manche Sachen waren nicht so verständlich und blieben offen. Aber im Allgemeinen, trotz den Punkten, die  mich manchmal störten, fand ich diesen Teil noch recht gelungen. Aber trotzdem ein Buch, das wirklich zwiespältige Gefühle aufkommen lässt. Nicht leicht zu beurteilen.

4 von 5

Ich wollte gleich mit Band 3 weiter machen – aber manche Rezis waren niederschmetternd. Jetzt traue ich mich nicht. Was ein Dilemma. Aber ich werde es einfach durchziehen. Drückt mir die Daumen, dass ich eher zu denen zähle, denen es gefällt. Denn die Lektüre bewegt sich schon manchmal an der Grenze.
Charaktere

Lilith – sie ist ein Feenkind. Damals schon eine der stärksten. Es war schon zu erkennen, dass mehr in ihr steckt. Ein Verlust lässt sie sich in die

Böse Königin wandeln. Hier bestraft sie die Menschen für ihren Einfall und Mord und herrscht streng über die Feenkinder, die mittlerweile zu Hexen wurden. Denn sie will starke Hexen. Die aber auch Angst vor ihr haben. Sie geniesst ihre Macht.

Eishexe – Eine der Schwestern. Sie hat das Land fest in ihrer Hand. Die Menschen leiden Hunger und frieren

Orakel – sie hat Visionen über die Zukunft wie sie sein könnte. Ihr Name ist Kassandra

Drachenreiterin – sie ist auch eine der stärkeren Schwestern. Sie will auf jeden Fall die Zerstörung.

Rabenmutter – sie hält die Erinnerung an die gefallenen Schwestern aufrecht und befehligt die Raben. Sie greift mit ihrer Gefolgschaft auch die Menschen an

Odette – ein kleines Feenkind, das bei einem Krieg gegen einen gierigen König getötet wurde

Haruko – die Schwester von

Akiko – die beiden funktionieren nur zusammen

Mogul – der einzige Feenrich – sollte sich um die böse Königin kümmern – aber er hat nichts erreicht.

Die siebte Fee. Befana – Sie ist die schwächste der Schwestern. Sie gehört zu den Guten Feen

Olga  – sie ist ein Goldkind. Als Kind ist sie in den Brunnen der Brunnenhexe gefallen. Der Hexenjäger rettete sie. Seit dem lebt sie sowohl bei den Menschen als auch bei den Brunnenkindern. Sie liebt den Hexenjäger

Hexenjäger – er ist dieses mal eher eine Nebenfigur.

 

Katharina Gerlach – Schätze neu erzählt 8 – Der Wettstreit – Das kalte Herz

schatze-neu-erzahlt-wettstreitAutor: Katharina Gerlach
Titel: Der Wettstreit – Das kalte Herz
Verlag: Independent Bookworm
Erscheinungsdatum: 01.12.16  Rezensionsexemplar
Seitenanzahl Printbuch: 132
Genre: Märchen, Adaption, Steam Punk
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 17.11.16-20.11.16
Band einer Reihe: Ja. Band 8 Der Reihe – Schätze neu erzählt
Challenge: Deutsche Autoren Challenge

Ich danke hier Katharina Gerlach noch mal herzlich für die Bereitstellung ihres RomaneswlEmoticon-redrose.png

Worum es geht : Ein armer Köhlersbursche sehnt sich nach Ruhm und Geld. Dafür nutzt er Wünsche und setzt sein Herz aufs Spiel

Klappentext:

Es war einmal in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen…

Elfin, die männliche Märchenfee, und Mikael, der Schmied und Erfinder, streiten sich, was besser sei, Magie oder Technologie. Dummerweise haben sie den Faktor Mensch nicht berücksichtigt. Nun müssen sie sich beeilen, um Unheil von ihrem Versuchskaninchen und seinen Lieben abzuwenden, bevor jemand stirbt.

Was wäre, wenn Wilhelm Hauff übersehen hätte, wer „Das kalte Herz“ wirklich verschuldet hat?

Meinung

Ich kenne das Original Märchen nicht so gut. Ich habe es nie gelesen aber als Kind mal im Fernsehen gesehen. und mich ganz schön gegruselt. Schön ist – wie immer in ihren Schätzen – dass Katharina Gerlach das Original Märchen im Anhang beigefügt hat. Ich war mir während dem Lesen ihrer Version nicht so ganz sicher ob ich nicht das Original hätte noch vorher lesen sollen. Aber es ging auch so. Bruchstücke kannte ich ja noch und so konnte ich ihrer Version gut folgen.

Der Handlung kann  man wirklich gut folgen. Die Sprache ist der heutigen Zeit angepasst. Aber nicht zu modern. Also genau wie ich es mag. Ich finde es ziemlich gut was Katharina aus dem Märchen gezaubert hat. Sie lässt Magie gegen Technik antreten und man kann gut verfolgen was für Konsequenzen diese ganze Wette hat. Nämlich eine Verheerende. Allerdings kommt es auch zu einem Happy End. Womit die ganze Geschichte angefangen hat. Was bringt einem Happy End. Magie oder Technik. Lest es selbst. Es ist einen Ausflug wert. Der Schreibstil ist schön flüssig und angenehm zu folgen. Auch dem technischen Part war es absolut kein Problem zu folgen. Die Erklärungen waren angenehm und leicht zu verstehen. Hier sind dann die Steampunk Elemente zu entdecken. Die Atmosphäre schwankt zwischen Witz und Ernst hin und her. Der Witz – da man die beiden Wettenden mit einem Augenzwinkern verfolgt und der Ernst – was aus ihrem Einmischen folgt. Ich fand es aber nicht gruselig oder eklig. Die Spannung fand ich ziemlich gut gehalten. Ich denke, dafür war es gut, nicht mehr genau zu wissen wie das Märchen den ausgeht. Ich finde dieses Märchen ziemlich gut geschrieben. Es hat Spass gemacht Elfin und Mikael bei ihren Überlegungen und Tricks zu folgen. Auch Kohle-Munk´s Erkenntnisse was denn wichtig im Leben ist kann man sich gut und gerne mitnehmen.

Fazit

Wie schon bei Die Stiefmutter Brüderchen und Schwesterchen fühlte ich mich gut unterhalten. Das Buch war angenehm zu lesen. Ein richtiges Schmankerl für zwischendurch. Die Bonusgeschichte kannte ich nicht und hatte sie schnell nachgelesen. Da hat Katharina ein schöneres Ende gefunden. Ich kann es auf jeden Fall für Märchenfans und auch Steampunkfans empfehlen.

4 von 5

Zitate

„Ein Happy End ist ein Anfang kein Ende“

„Menschen brauchen Magie“

„Wenn die Technik weit genug entwickelt ist, wirkt sie auf die Leute wie Zauberei“

Charaktere

Pidder Munk – der Köhlersbursche, der was besseres sein möchte um die Leute und vor allem Lisbeth zu beeindrucken (Im Original Peter)

Elfin – Ein männlicher Elf, der sich als Glasmännchen ausgibt

Mikael – Der Schmied und Erfinder, der den Part des Holländer-Michl übernimmt

Lisbeth – Tochter des Ezechiel und Pidders Herzensdame

Ezechiel – Ein reicher Landwirt, den sich Pidder zum Vorbild für seine Wünsche nimmt.

Summer, Halo – Aschenkindel – Das wahre Maerchen

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  • Autorin: Summer, Halo
  • Titel: Aschenkindel
    Untertitel: Das wahre Maerchen
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Erscheinungsdatum: 5. Juli 2016
  • Seitenanzahl Print: 276 Seiten
  • Seitenzahl Ebook: 370
  • Genre: Fantasy, Romantik, Märchen, Märchenadaption
  • Gelesen als: ebook
  • Zeitraum: 18.09.16-20.09.16
  • Band einer Reihe: Nein
  • Challenge: Märchenhaft durch 2016 – 3. Lies eine Märchenadaption (zu Aschenputtel)
  • Deutsche Autoren Challenge

****

Man kann hier auf jeden Fall sagen, das das Cover ein Eyecatcher ist…und wenn man dann den Klappentext liest und wie ich auf Märchen steht, ist dieses Buch ganz schnell im Einkaufswagen…

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker zu lesen. Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet…sympathisch wer sympathisch sein soll und ebenso unsympathisch…Manchmal konnte ich die Logik nicht so sehen….ein verbotener Wald in dem Vampire leben…aber die zwar Erwähnung finden, aber keinen wirklichen Einfluss haben…Allerdings spielt die Sumpfloch Saga der Autorin auch in dieser Welt…vielleicht deswegen..
Es ist eine lockere Atmosphäre gegeben und die Situationskomik ist wirklich gut dargestellt…also man kann schon sehr oft schmunzeln…Das Tempo war für die geringe Seitenzahl angenehm. Man hatte nicht das Gefühl das man durch das Buch gehetzt wird…Es hat alles gepasst. Spannung habe ich hier nicht erwartet, sondern Spass und das habe ich bekommen. Die Originalität fand ich gut…allerdings hat das Buch zum letzten drittel eine Wendung genommen, die eher mit Landespolitik zu tun hatte. Es flachte etwas ab…Aber zum Ende hin wird es dann doch wieder witzig und romantisch….Meinen Lesespaß hatte ich.

Fazit

Ein sehr angenehmes Buch…selbst wenn eine kleine Abflachung durch ein Themenwechsel mich etwas gestört hat und kleine Punkte kostet,  hatte ich genügend Lesespass um dieses Buch an Fans von Märchen und Adaptionen weiter zu empfehlen…und wenn ihr auch noch schmunzeln wollt…dann seit ihr bei der Fee richtig….

3,8 von 5

Zitate:

Hier steht sie nun, meine gute Fee, und heult, weil ich ihr Geschenk zurückgewiesen habe: Eine Einladung zum Ball, vom Kronprinzen höchstpersönlich.


 „Aber ich sehe es vor mir!“, stößt meine Fee unter Tränen hervor. „Du wirst die Krone tragen!“
„Verwünsch mich gefälligst nicht! Warum sollte ich mir so ein schweres, ungemütliches Ding auf den Kopf setzen wollen?


Bestimmt flucht sie manchmal, ganz heimlich, dass sie ausgerechnet mich betreuen muss. ‚Wenigstens bist du hübsch!‘, hat sie am allerersten Tag unserer Zusammenarbeit verkündet…


…zum dreizehnten Geburtstag bekommen die Mädchen in unserem Land eine gute Fee zugewiesen – keine richtige, echte Fee, sondern eine magisch begabte Frau, die sich den Titel „Fee“ auf einer Akademie verdient hat…


…weil ich in mir das verwerfliche mädchenhafte Verlangen verspüre, ebenfalls eins dieser Kleider anprobieren zu wollen.


„Du wirst dem Huhn keinen Schaden zufügen?“, frage ich. „Ganz sicher nicht? Morgen läuft es wieder fröhlich durch den Garten?“
Meine Fee nickt vage und schon fährt ein weißer Blitz in das arme Huhn. Ich kann nicht hinsehen. Als ich ein lautes „Quaaaaak“ höre, tue ich es doch: Da sitzt ein Frosch mit Federn. Unglaublich!


„Meine Kutsche soll von … vier struppigen Kühen gezogen werden?“
„Du lieferst mir Hühner, du bekommst Kühe! So ist das nun mal. Mit ein paar geschmeidigen Katzen hätte ich bessere Resultate erzielt!“


Nichts ist mehr zu hören, als ich ins Freie trete und nach meiner Kutsche Ausschau halte. Sie ist leicht zu finden zwischen all den anderen Wagen, denn sie ist einzigartig: eine Schubkarre, auf der vier verschüchterte Hühner sitzen


Charaktere

Claerie Farnflee – unser Aschenkindl….

Etzi und Kanickla Claeries Stiefschwestern…beide nicht sehr helle, wobei Kanickla noch sehr dem Gebäck zugeneigt ist und dementsprechend ihre Figur ist…

Stiefmutter…wie wir sie aus dem Märchen kennen…allerdings ändert sie sich am Ende wegen einer bevorstehenden Tragödie…

Löwenherz – Claeries Flugwurm ein Lindwurm-Verwandter mit kleinen goldenen Flügeln ein Hasenherz mit goldener Mähne…aber keinen grossen Einfluss auf die Geschichte

Fee – Sie ist sehr ambitioniert…allerdings hat sie auf der Akademie nicht wirklich gute Zensuren bekommen..

Gworrokko überaus dicker Kater ihrer Schwester

Natascha ein fieses Frettchen ihrer Schwester…sie liebt es die Leute – vorallem die Fee – anzuspringen…sie liebt das gekreische, das darauf hin erfolgt

Kammerdiener/Yspér ….der Bad Boy der Geschichte und die grosse Liebe von Claerie

Ergon Alabast Ybus Hattila Wipold Liebtreu von der Unvergänglichen Feste, Wahrer des Friedens und der Rechtschaffenheit, diesseits und jenseits der Wasser, beglaubigt und gesegnet von den Großen, den Geistern, den Gesalbten und den Gesandten der Kinyptischen Ritterrunde, laut Vertrag und Ehrenwort vor und nach dem Tode und damit für immer und ewig ein Wahrer unseres Reiches“  – Der Prinz (Wip)…ein sehr netter Kerl…sympathisch und hat sich Claerie als Braut erkoren..

Helena ist eine Waise, die auf dem Markt arbeitet und eine Freundin von Claerie

Pompi ist die Tochter eines stadtbekannten Kneipenwirt und eine Freundin von Claerie

Peri ist Yspéres Bruder und der kommende Kaiser aber er findet nur mal Erwähnung…ist der Zwillingsbruder von Ysper

The Huntsman & the Ice Queen

huntsman und icequeen

THE HUNTSMAN & THE ICE QUEEN – Die Geschichte vor Snow White.

  • Darsteller Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt
  • Genre Fantasy
  • Originaltitel The Huntsman: Winter’s War – The story before Snow White.
  • Produktion USA 2016
  • Starttermin 7. April 2016 (1 Std. 54 Min.)
  • Regie Cedric Nicolas-Troyan
  • Studio Universal Pictures
  • Kinostart 07.04.2016
  • Spielzeit 1:54
  • Kinobesucher Deutschland 400 Tausend
  • Budget 200 Millionen
  • FSK 12
  • gesehen 14.08.16
  • Filmreihe
    Huntsman-Reihe

The Huntsman & the Ice QueenSnow White & the Huntsman

In der Fortsetzung des Fantasy-Abenteuers ‚Snow White & the Huntsman‘ von 2012 kreuzen sich in ‚The Huntsman & the Ice Queen‘ 2016 erneut die Wege von Huntsman Eric und der Evil-Queen Ravenna. Chris Hemsworth und Oscar-Gewinnerin Charlize Theron kehren in ihre bewährten Rollen zurück. Emily Blunt und Jessica Chastain erweitern das Ensemble. Regie führte diesmal Cedric Nicolas-Troyan. Die Geschichte setzt ein, lange bevor die Evil-Queen Ravenna (Charlize Theron) durch das Schwert von Snow-White in die ewige Verdammnis geschickt wurde. Damals war ihre Schwester, die Ice-Queen Freya (Emily Blunt) durch einen bitteren Verrat, der ihr das Herz brach, gezwungen, das Königreich zu verlassen. Zurückgezogen in einem winterlichen Palast scharte sie über Jahrzehnte hinweg ein Heer von kampfbereiten Huntsmen um sich. Darunter befinden sich auch Eric (Chris Hemsworth) und die Kriegerin Sara (Jessica Chastain), die der Ice-Queen treu ergeben sind. Als sie ihre Gefühle für einander entdecken, brechen sie damit das höchste Gesetz in Freyas Königreich: Du darfst dich nicht verlieben! Als Bestrafung werden beide von der Ice-Queen verstoßen. Jahre später wird Ravenna von Snow-White in den magischen Spiegel verbannt. Freya schickt ihre Huntsmen los, um diesen in ihren Besitz zu bringen und ihre Schwester zu retten. Die Evil-Queen wird aus den goldenen Tiefen des Spiegels befreit und mit vereinten Kräften bedrohen die Schwestern nun den Frieden des gesamten Königreichs. Ihre böse Armee scheint unbesiegbar zu sein, doch Eric stellt sich ihnen entgegen – und er ist nicht allein. Ein bildgewaltiges, großes (Heim-)Kinoabenteuer.

******

Meinung:

Ich will gar nicht viel zum Inhalt verraten…das würde mich hier zu blutigen Fingern führen…ich war nur etwas irritiert wegen des Untertitels….denn eigentlich startet sie vielleicht vor Snow White…aber weiter geht es dann nach Snow White…wie nennt man solch einen Zeitstrang?? Teil-Parallel vielleicht….Natürlich war dies hier ein sehr bildgewaltiger Film…schaut Euch nur das Budget (200 Millionen) an…uff…unfassbar, was solch eine Produktion kostet…Aber wenn ihr auch die Schauspieler seht, die ja schon Millionen verdienen, dann die Kostüme und Specialeffects…tja…dann braucht man sich nicht wundern…So..wie gefiel mir der Film…er gefiel mir eigentlich ganz gut. Aber, wenn ich mich an den ersten Teil – dunkel – erinnere, fand ich den doch besser…Ich  müsste ihn jetzt noch mal anschauen um sie  direkt zu vergleichen…aber das Gefühl war einfach, dass ich ständig dachte…ich glaube der erste war besser…versteht mich nicht falsch…ich fand diesen hier auch gut…Es war Spannung und viel Aktion dabei. Und die Specialeffecte waren beeindruckend….Also eine gute Geschichte…auch die Schwestern und deren Geschichte hat mir gefallen…aber ich fühlte mich nicht so eingezogen…sondern nur beplätschert…ich habe nicht richtig mitgefiebert…es war kein Funke, der übersprang…

Fazit

Fast 2 Stunden fühlte ich mich gut unterhalten, selbst wenn mir der magische Funken gefehlt hat, der mich zur Begeisterung führte. Es gab viel Aktion und sehr beeindruckende Bilder zu sehen. Auf jeden Fall sehenswert….

Das Märchen der Märchen

märchen der märchen

  • DAS MÄRCHEN DER MÄRCHEN

  • Regie Matteo Garrone
  • Darsteller John C. Reilly, Salma Hayek, Vincent Cassel,
  • Genre Fantasy
  • Originaltitel Il racconto dei racconti / Le conte des contes / Tale of Tales
  • Produktion Italien, Frankreich, Großbritannien 2015
  • Studio Concorde Filmverleih
  • Starttermin 27. August 2015 (2 Std. 14 Min.)
  • Kinobesucher Deutschland 22 Tausend
  • Budget 14 500 000 $
  • gesehen 07.08.16
  • FSK 12

In einer magischen Felsen- und Waldlandschaft regieren drei Herrscher in ihren Königreichen. Der König von Longtrellis (John C. Reilly) ist bereit zum Äußersten zu gehen, um seiner Königin (Salma Hayek) den einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen, einen Sohn auf die Welt zu bringen, auch wenn er damit Tod und Schrecken heraufbeschwört. Der König von Strongcliff (Vincent Cassel) wird von seinem Verlangen nach den beiden einzigen Frauen seines Reichs, die er noch nicht besessen hatte, fast in den Wahnsinn getrieben, ohne zu ahnen, dass die Schwestern Imma (Shirley Henderson) und Dora (Hayley Carmichael) ein Geheimnis haben, das er niemals erfahren darf. Und der König von Highhills (Toby Jones) ist von seiner Begeisterung für einen riesenhaften Floh so geblendet, dass er leichtfertig Zukunft und Leben seiner einzigen Tochter aufs Spiel setzt…

Nach seinem Drama ‚Der Italiener‘ (2006) und seinem Gangsterepos ‚Gomorrah‘ (2008) zeigt sich Filmemacher Matteo Garrone wieder absolut auf der Höhe seiner Kunst. Seine Verfilmung von drei fantastischen und verblüffenden Geschichten aus der Märchensammlung des italienischen Schriftstellers Giambattista Basile aus dem 17. Jahrhundert verwebt auf einzigartig virtuose Weise das Wunderschöne mit dem Grotesken und lädt ein zum Staunen und Wundern. Die Hauptrollen in diesem hochkarätig besetzten Meilenstein des europäischen Fantasykinos spielen Salma Hayek (‚Frida‘), John C. Reilly (‚Der Gott des Gemetzels‘), Vincent Cassel (‚Black Swan‘) und Toby Jones (‚Die Tribute von Panem‘). Seine gefeierte Weltpremiere erlebte ‚Tale of Tales‘, so der internationale Titel, bei den 68. Filmfestspielen in Cannes 2015.


Meinung

WTF??? Ein schönes Cover, eine tolle Schauspielerin und ein Märchen….welche Frau lässt sich da nicht verführen??? Ich schon…tja…Ich bin wirklich nicht intellektuell genug dafür…eigentlich lasse ich meist die Finger von den Filmen der Festspiele….die gefallen mir meist nicht…wie gesagt…zu blöd dafür…um da den Sinn und die Schönheit zu erkennen…ich will unterhalten werden…das klingt oberflächlich…aber so ist es….denn die Oberflächlichkeit hat mich ja auch zugreifen lassen….Ein Wunder, dass wir den bis zum Ende geschaut haben…und mein armer Mann…der weiss, dass ich  mit Märchen zu kurz komme und hat ihn extra mitgeschaut…Wir waren so gelähmt von dem Film, und haben ständig den Sinn gesucht…oder das irgendwas passiert….und haben es irgendwie nicht abgeschaltet….Was im Nachhinein für uns eine wahre Zeitverschwendung war…Es tut mir wirklich leid…Dieser Film hat uns überhaupt nicht gefallen…Die Kostüme und Kulissen waren toll und schauspielerisch war er auch gut…aber die Story…die war so gar nichts für uns…

Fazit

Für Fans von Filmfestspielen und intellektuellen hoch angesiedelten Filmen bestimmt absolut geeignet…Für mich eine Zeitverschwendung…Ich würde ihn niemanden aus meinem Freunden und Bekanntenkreis empfehlen…aber bitte Euch, doch eine eigene Meinung zu bilden…

1,5 von 5