Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Autor: Adrian, Julia
Titel: Entzaubert
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 29. Dezember 2015
Seitenanzahl Printbuch: 220
Genre: Fantasy, Märchen, Märchenadaption
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 10.03.17-13.03.17
Band einer Reihe: Ja – Die Dreizehnte Fee
Challenge: Serienkiller Challenge, deutsche Autoren Challenge

Worum es geht: Die böse Königin und Lilith sind ein und die selbe Person. Lilith ist das Mädchen und die böse Königin was aus ihr wurde. In diesem Teil erfahren wir etwas von dem Hintergrund und wie Lilith die Böse Königin wurde. Und wer denn die Feenmutter war.
Klappentext:

„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.

Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
Zum Inhalt: Achtung Spoiler: Lilith wird im ersten Teil von der Eishexe gerettet. Allerdings nicht aus gut Will. Denn die verbleibenden Schwestern haben immer noch Angst vor der bösen Königin. Denn diese will Rache für den Verrat, den die Schwestern an ihr verübten. Wir erfahren in diesem Band einiges über die Hintergründe von Lilith Geschichte. Wieso sie zur Bösen Königin wurde. Welcher Schicksalsschlag dafür verantwortlich war, dass ie ihr Herz verschloss und die Menschen Angriff.

Die Handlung – hier bin ich  mir nicht so sicher. Manchmal kam mir alles etwas wirr und hektisch vor. Aber es war verständlich. Ich konnte noch folgen. Es gab viele Wiederholungen, aber auch hier war es noch vertretbar. Es wurde dadurch vermittelt wie sehr Lilith ihre Taten als Böse Königin verabscheute. Aber auch wie sehr es ihre Böse Königin auch genoss alle zu quälen. Man erfährt nichts soviel, was im Dienste der Köningin alles schlimmes ausgeführt wurde. Es muss sehr schlimm gewesen sein, denn ihre Schwestern haben Angst vor ihr und die Menschen sowieso. Ihr Macht ist immer noch gebannt. Und wird von der Eishexe noch weiter eingeschränkt. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf. Manchmal ist man etwas verwirrt – aber die Lösung kommt dann noch im Laufe der Geschichte. Kann manchmal etwas nervig sein, wenn man nicht genau weiss, was denn gemeint ist. Im Grossen und Ganzen fand ich den Teil recht gut.

Der Schreibstil gefällt mir immer noch nicht. Ich habe bei vielen Rezensionen gelesen, dass einige diese Art gerne mochten und als besonders bezeichnen. Besonders ist er. Dieser Stil vermittelt oft diese Unentschlossenheit und Verwirrtheit von Lilith. Aber es wirkt meist sehr unpersönlich, so dass ich keine richtige Bindung aufbauen konnte.

Spannung wurde hier durch die versetzte Auflösung mancher Ereignisse erziehlt. Hier wurden eigentlich ein tiefer Blick in die Geschichte der Feenkinder und späteren Hexen gegeben. Das fand ich ziemlich gut. Der Hexenjäger hat hier eine Nebenrolle. Aber ist natürlich durch die Gefühle immer präsent.

Fazit

Dieser Teil ist manchmal zwar etwas wirr, aber die Auflösungen erfolgen in dem Band. Man bekommt einen guten Einblick was Lilith zur Bösen Königin machte. Manche Sachen waren nicht so verständlich und blieben offen. Aber im Allgemeinen, trotz den Punkten, die  mich manchmal störten, fand ich diesen Teil noch recht gelungen. Aber trotzdem ein Buch, das wirklich zwiespältige Gefühle aufkommen lässt. Nicht leicht zu beurteilen.

4 von 5

Ich wollte gleich mit Band 3 weiter machen – aber manche Rezis waren niederschmetternd. Jetzt traue ich mich nicht. Was ein Dilemma. Aber ich werde es einfach durchziehen. Drückt mir die Daumen, dass ich eher zu denen zähle, denen es gefällt. Denn die Lektüre bewegt sich schon manchmal an der Grenze.
Charaktere

Lilith – sie ist ein Feenkind. Damals schon eine der stärksten. Es war schon zu erkennen, dass mehr in ihr steckt. Ein Verlust lässt sie sich in die

Böse Königin wandeln. Hier bestraft sie die Menschen für ihren Einfall und Mord und herrscht streng über die Feenkinder, die mittlerweile zu Hexen wurden. Denn sie will starke Hexen. Die aber auch Angst vor ihr haben. Sie geniesst ihre Macht.

Eishexe – Eine der Schwestern. Sie hat das Land fest in ihrer Hand. Die Menschen leiden Hunger und frieren

Orakel – sie hat Visionen über die Zukunft wie sie sein könnte. Ihr Name ist Kassandra

Drachenreiterin – sie ist auch eine der stärkeren Schwestern. Sie will auf jeden Fall die Zerstörung.

Rabenmutter – sie hält die Erinnerung an die gefallenen Schwestern aufrecht und befehligt die Raben. Sie greift mit ihrer Gefolgschaft auch die Menschen an

Odette – ein kleines Feenkind, das bei einem Krieg gegen einen gierigen König getötet wurde

Haruko – die Schwester von

Akiko – die beiden funktionieren nur zusammen

Mogul – der einzige Feenrich – sollte sich um die böse Königin kümmern – aber er hat nichts erreicht.

Die siebte Fee. Befana – Sie ist die schwächste der Schwestern. Sie gehört zu den Guten Feen

Olga  – sie ist ein Goldkind. Als Kind ist sie in den Brunnen der Brunnenhexe gefallen. Der Hexenjäger rettete sie. Seit dem lebt sie sowohl bei den Menschen als auch bei den Brunnenkindern. Sie liebt den Hexenjäger

Hexenjäger – er ist dieses mal eher eine Nebenfigur.

 

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Katharina Gerlach – Schätze neu erzählt 8 – Der Wettstreit – Das kalte Herz

schatze-neu-erzahlt-wettstreitAutor: Katharina Gerlach
Titel: Der Wettstreit – Das kalte Herz
Verlag: Independent Bookworm
Erscheinungsdatum: 01.12.16  Rezensionsexemplar
Seitenanzahl Printbuch: 132
Genre: Märchen, Adaption, Steam Punk
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 17.11.16-20.11.16
Band einer Reihe: Ja. Band 8 Der Reihe – Schätze neu erzählt
Challenge: Deutsche Autoren Challenge

Ich danke hier Katharina Gerlach noch mal herzlich für die Bereitstellung ihres RomaneswlEmoticon-redrose.png

Worum es geht : Ein armer Köhlersbursche sehnt sich nach Ruhm und Geld. Dafür nutzt er Wünsche und setzt sein Herz aufs Spiel

Klappentext:

Es war einmal in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen…

Elfin, die männliche Märchenfee, und Mikael, der Schmied und Erfinder, streiten sich, was besser sei, Magie oder Technologie. Dummerweise haben sie den Faktor Mensch nicht berücksichtigt. Nun müssen sie sich beeilen, um Unheil von ihrem Versuchskaninchen und seinen Lieben abzuwenden, bevor jemand stirbt.

Was wäre, wenn Wilhelm Hauff übersehen hätte, wer „Das kalte Herz“ wirklich verschuldet hat?

Meinung

Ich kenne das Original Märchen nicht so gut. Ich habe es nie gelesen aber als Kind mal im Fernsehen gesehen. und mich ganz schön gegruselt. Schön ist – wie immer in ihren Schätzen – dass Katharina Gerlach das Original Märchen im Anhang beigefügt hat. Ich war mir während dem Lesen ihrer Version nicht so ganz sicher ob ich nicht das Original hätte noch vorher lesen sollen. Aber es ging auch so. Bruchstücke kannte ich ja noch und so konnte ich ihrer Version gut folgen.

Der Handlung kann  man wirklich gut folgen. Die Sprache ist der heutigen Zeit angepasst. Aber nicht zu modern. Also genau wie ich es mag. Ich finde es ziemlich gut was Katharina aus dem Märchen gezaubert hat. Sie lässt Magie gegen Technik antreten und man kann gut verfolgen was für Konsequenzen diese ganze Wette hat. Nämlich eine Verheerende. Allerdings kommt es auch zu einem Happy End. Womit die ganze Geschichte angefangen hat. Was bringt einem Happy End. Magie oder Technik. Lest es selbst. Es ist einen Ausflug wert. Der Schreibstil ist schön flüssig und angenehm zu folgen. Auch dem technischen Part war es absolut kein Problem zu folgen. Die Erklärungen waren angenehm und leicht zu verstehen. Hier sind dann die Steampunk Elemente zu entdecken. Die Atmosphäre schwankt zwischen Witz und Ernst hin und her. Der Witz – da man die beiden Wettenden mit einem Augenzwinkern verfolgt und der Ernst – was aus ihrem Einmischen folgt. Ich fand es aber nicht gruselig oder eklig. Die Spannung fand ich ziemlich gut gehalten. Ich denke, dafür war es gut, nicht mehr genau zu wissen wie das Märchen den ausgeht. Ich finde dieses Märchen ziemlich gut geschrieben. Es hat Spass gemacht Elfin und Mikael bei ihren Überlegungen und Tricks zu folgen. Auch Kohle-Munk´s Erkenntnisse was denn wichtig im Leben ist kann man sich gut und gerne mitnehmen.

Fazit

Wie schon bei Die Stiefmutter Brüderchen und Schwesterchen fühlte ich mich gut unterhalten. Das Buch war angenehm zu lesen. Ein richtiges Schmankerl für zwischendurch. Die Bonusgeschichte kannte ich nicht und hatte sie schnell nachgelesen. Da hat Katharina ein schöneres Ende gefunden. Ich kann es auf jeden Fall für Märchenfans und auch Steampunkfans empfehlen.

4 von 5

Zitate

„Ein Happy End ist ein Anfang kein Ende“

„Menschen brauchen Magie“

„Wenn die Technik weit genug entwickelt ist, wirkt sie auf die Leute wie Zauberei“

Charaktere

Pidder Munk – der Köhlersbursche, der was besseres sein möchte um die Leute und vor allem Lisbeth zu beeindrucken (Im Original Peter)

Elfin – Ein männlicher Elf, der sich als Glasmännchen ausgibt

Mikael – Der Schmied und Erfinder, der den Part des Holländer-Michl übernimmt

Lisbeth – Tochter des Ezechiel und Pidders Herzensdame

Ezechiel – Ein reicher Landwirt, den sich Pidder zum Vorbild für seine Wünsche nimmt.