Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Restucci, Rich – Ein Zombie kommt selten allein

Restucci, Rich – Ein Zombie kommt selten allein

Autor: Restucci, Rich
Titel: Ein Zombie kommt selten allein
Verlag: Luzifer Verlag
Übersetzung: Jaqueline Schiesser
Erscheinungsdatum: 9. November 2020
Seitenanzahl Printbuch: 316 Seiten
Genre: Horror, Zombies
Zeitraum: 26.04.21 – 11.05.21
Band einer Reihe: Noch nichts bekannt, aber endet mit Cliffhanger
ASIN: B08L83XL35
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Ex-Sträfling mit großer Klappe, eine schießwütige Teenagerin und ein blitzgescheiter Hüne stolpern in eine Zombieapokalypse …

Unverhofft aus einem Gefangenentransporter entlassen zu werden, ist an sich eine gute Sache. Dumm nur, wenn der Grund dafür Horden geistloser, blutrünstiger Zombies sind. Diese haben die ganze Welt in ein Irrenhaus verwandelt, in dem es nur noch ums Überleben geht.
Aber wer sagt, dass man das ganze Elend nicht auch mit Humor nehmen kann? Vor allem, wenn der Protagonist schneller mit Pointen um sich schießt als das beste Maschinengewehr …

Meine Meinung: Bei Zombieromanen braucht man sich nichts vormachen – da gibt es wenig neues, aber es kann trotzdem auch spannend sein. Man kennt die Geschichten. Eigentlich geht es meistens um die Überlebenden und wie sie sich verhalten. Hier ist es tatsächlich so, dass die Zombies im Vordergrund stehen. Das menschliche Verhalten wird eigentlich kaum beleuchtet. Das Buch ist in Form eines Tagebuches, oder Romanes geschrieben. Ich muss jetzt zugeben, dass ich nicht mal weiss, ob der Kerl einen Namen genannt hat. Oder soll es der Autor selbst sein. Also da bin ich jetzt überfragt. Eins ist sicher – ich habe mich durch das Buch gequält. Wie gesagt ist es nicht die Story – da erwarte ich nicht viel neues. Aber der Stil. Ich konnte einfach mit diesem gezwungenem Humor nichts anfangen. Es war einfach anstrengend. Ständig wurden dumme Spruche geklopft, die einfach plump waren. Ich mag in einem Horrorroman Humor sehr gerne, aber das war einfach nur unelegant. Vielleicht hat auch die Übersetzung dem ganzen ein bisschen das Lockere genommen. Das weiss ich natürlich nicht. Dann zur Krönung, und das ist ein Grund warum ich mir echt überlege noch Bücher vom Luziferverlag zu beziehen, ein Cliffhanger. Und Luzifer Verlag ist bekannt dafür, dass Fortsetzungen oft nicht übersetzt werden. So. Jetzt steh ich da. Ein Cliffhanger von einem Buch, das ich eigentlich nicht gut fand und dadurch eventuell die Fortsetzung lesen werde….eventuell. Da bin ich mir noch nicht sicher. Da die Rezis zu diesem Buch fast alle positiv sind, würde ich potentiellen Interessenten empfehlen die Leseprobe zu nehmen.

Schreibstil: Ansich war der Stil nicht schlecht. Es war flüssig zu lesen. Teilweise war der Autor vulgär, aber nicht mehr, als man es im Alltag ist und unter diesen Umständen auch versteht. Nervig war der erzwungene Humor. Die Sprüche waren einfach plump und haben den Lesefluss gestört.

Figuren: Eigentlich bin ich mit keinem so richtig warm geworden. Ich mag zwar zuviel Beschreibungen der Charaktere nicht, aber hier hätte es vielleicht doch noch reinpassen müssen um sich mehr mit den Personen zu identifizieren. Ich finde sie bleiben alle ein bisschen blass und oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung: Viel Spannung kam eigentlich nicht auf. Vielleicht wegen des schon erwähnten Stils.

Originalität: Es gibt wenig, was bei einem Zombieroman noch originell ist. Manche Autoren schaffen es, ein paar interessante Funken rein zu bringen. Man sollte nichts neues erwarten.

Fazit

Ein Zombieroman bringt nicht mehr viel Neues zu Tage. Was aber nicht schlimm ist. Es geht um die Spannung die einen dazu bringt erneut zuzugreifen. Leider ist das hier ein bisschen auf der Strecke geblieben. Ich habe mich ziemlich durch das Buch gequält. Der Autor hat versucht die Geschichte mit Humor aufzulockern. Das ist leider echt schief gegangen. Der erzwungene und plumpe Humor war hier einfach nur nervig. Schlimm ist noch, dass das Buch mit einem, für Luzifer-Verlag oft üblichen, Cliffhanger endet und ich noch nicht heraus gefunden habe ob es fortgesetzt wird und dann auch übersetzt.

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Bible, Jake – Kaiju Winter

Autor: Bible, Jake
Titel: Kaiju Winter
Verlag: Luzifer-Verlag
Übersetzung: Nicole Lischewski 
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2017
Seitenanzahl Printbuch: 336 Seiten
Genre: Horror, Tierhorror, Monster
Zeitraum 18.08.19-26.08.19
Band einer Reihe: Ja – zur Zeit 3 Bände – leider nicht Übersetzt – HIER mehr.
ASIN: B01MDP2JG0
Bereits gelesene Bücher der Autoren Jake Bible – Mega

Klappentext

Im Yellowstone Park bricht ein Supervulkan aus, der Nordamerika ins Chaos stürzt und den Rest der Welt in Panik versetzt. Verzweifelt und unter Anwendung aller Mittel versuchen die Menschen dem Megaausbruch zu entkommen, denn sie wissen, dass er den Kontinent und die Welt in einem ewigen Aschewinter versinken lassen wird. Doch egal, was die Menschheit unternimmt, um mit dieser Katastrophe fertig zu werden – nichts kann sie auf das vorbereiten, was aus der Asche steigt: Kaiju!

Meine Zusammenfassung

Ein Supervulkan zwingt Amerika in die Knie – das Land muss evakuiert werden. Während dieser Naturkatastrophe ereignen sich mehrere Dinge. Es geht auch um die Geschichte von Kyle, seiner Grossmutter und Mutter, die von Agent Lindner verfolgt und bedroht werden. Sind sie ihm schon mal entkommen – jetzt wird es hart. Werden. Denn Lindner schreckt vor nichts zurück. 18 Jahre sucht er die Familie schon. Jetzt werden sie bekommen was sie verdienen. Während er seine eigene Vendetta plant, kommen aus dem Supervulkan seltsame Kreaturen hervor. Was steckt noch alles in dem Krater des Vulkans? Haben die Monster den Ausbruch hervorgerufen, oder wurden sie befreit durch den Ausbruch. Wie soll die Bevölkerung Amerikas das nur überleben?

Meine Meinung

Wer sich bissche mit Godzilla auskennt, weiss das Kaiju der Begriff für gigantische Monster ist – ich wusste es nicht. War also unvorbelastet, als ich mit dem Lesen startete. Ich wurde schon bei den ersten paar Seiten überrascht. Es geht sofort, ungeschminkt los. Der Überlebenskampf. Es gibt drei verschiedene Perspektiven, aus denen wir die Invasion erleben dürfen. Drei Gruppen, die sich durchkämpfen und überleben. Nein – vier – ich habe die Regierung vergessen – die muss ja auch mitmischen. Wer also dieses Buch aufschlägt, wird sofort mitgezogen. Jake Bible schont niemanden. Das ein oder andere mal ist mir schon ein „Oha“ entwischt. Also Aktion von Anfang bis Ende. Wie man es von einem Amerikaner erwartet. Knallhart und bewaffnet. Genau das Richtige für Action Fans und Godzilla Liebhaber. Sehr schade, finde ich es, dass die Folgebände nicht weiter übersetzt wurden. Das scheint für den Luziferverlag wohl ein bisschen Standard zu sein. Da ich hier recherchiert habe, habe ich das für so einige Bücher dieses Autors gesehen und auch von diesem Verlag. Finde ich wirklich sehr ärgerlich.

Schreibstil: Der Stil hat mich am Anfang etwas irritiert, da die Geschehnisse in der Gegenwart geschrieben sind. Das ist so ungewöhlich, dass ich eine gewisse Zeit brauchte um reinzukommen. Aber wenn man drin ist, hat der Stil den Vorteil, man fühlt sich live dabei.

Figuren: Alle Charaktere finde ich ganz toll eingeführt. Auch die, die nur kurz in Erscheinung geraten. Egal ob positiv oder negativ. Die Gefühle werden genau richtig gesteuert.

Atmosphäre und Spannung: Aktion und Spannung – absolut enthalten. Man rennt einfach Atemlos mit.

Originalität: Für mich das erste Buch in diesem Genre – und ich könnte mir vorstellen dieser Welt noch mehr Besuche abzustatten. Ich bin kein solcher Godzilla Fan – aber mich haben hier auch nicht unbedingt die Monster beeindruckt – sonder der Überlebenskampf

Fazit

Amerikanische Feuerkraft, wie man sie kennt. Action, Waffen, Kämpfen. Ich war begeistert. Der Autor hat es diesmal geschafft mich mitzureisen und atemlos mit zu hechten. Ich habe mit jedem einzelnen gezittert und gekämpft. Geflucht über die Bösen und mich gefreut, über jeden der überlebt. Also wer hier einen spannenden Monsterroman – im Stil von Godzilla lesen möchte ist absolut gut aufgehoben. Es kommen keine Längen oder Verschnaufpausen auf.

Zitat

Linder hatte schon immer mal den offenen Mund von jemandem auf einen Bordstein legen und dann den Hinterkopf des Pechvogels zerstampfen wollen. Ein lautes und blutiges Knacken und schon ist alles vorbei.

Charaktere

Special Agent Tobias Linder: Ein brutaler und übler Zeitgenosse, der auf der Suche nach Kyle und seiner Familie ist. Dabei ist er nicht zurückhaltend. Leichen pflastern seinen Weg. Er ist wirklich gefährlich

Kyle: Er ist 18 und lebt bei seiner Grossmutter in einem verschlafenen und gut verstecktem Nest. Es gibt viele Geheimnisse um ihn, die er nicht weiss, aber während seines Überlebenskampfes zu Tage kommen. Ein tapferer Kerl, der seinen Mann steht.

Terrie – Kyles Grossmutter. Sie hat ihn von Anfang an eingebleut wie wichtig der Kampf ist und wie wichtig es ist zu fliehen, wenn sie gefunden werden. Eine starke Persönlichkeit

Lu – sie ist Marshall und Kyles Mutter. Als die Monster auftauchen ist sie gerade mit einem Gefangenen Transport unterwegs. Sie weiss aber, dass ihre Mutter und ihr Sohn bestens Gewappnet sind für alle Fälle. Eine wichtige Person in dieser Geschichte

Lowell: Ein schwerkrimineller, der schon einige Menschen getötet hat. Er ist der einzige Gefangene, der überlebt. Er wird zu einer wahren Bereicherung der Gruppe, da er kämpft und nicht egoistisch ist. Er bleibt, obwohl er fliehen könnte. Ein Grossmaul

Bolton – Ein Soldat, der den Gefangentransport begleiten und sichern soll. Ein alter Bekannter von Lu. Eine verflossene Liebe. Ein gutes Team beim Überlebenskampf.