Frey, L.C. – Jake Sloburn 04 – Das Geheimnis von Barton Hall

Frey, L.C. – Jake Sloburn 04 – Das Geheimnis von Barton Hall

Autor: Frey, L.C.
Titel: Das Geheimnis von Barton Hall
Verlag: Ideekarree Leipzig
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2014
Seitenanzahl Printbuch: 212 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 25.09.17-30.09.17
Band einer Reihe: Ja Jake Sloburn
Challenge: Nein


Wann: 1883
Wo Port, New Hampshire

Klappentext

Ein horrormäßiger Gruselgenuss im Stile der von H.P. Lovecraft und Edgar Allen Poe, präsentiert von Bestseller-Autor L.C. Frey
Port, New Hampshire, am Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Der Tod seines vermögenden Vaters zieht den jungen Robert Barton zurück nach Barton Hall, dem Stammsitz seiner Familie.
Aus einer Laune heraus beginnt er sich mit den merkwürdigen Umständen zu beschäftigen, die zum Tod seines Vaters führten und gerät bald selbst in einen Strudel aus üblen Ahnungen und uralten Geheimnissen. Rasch ist er am Ende seiner ermittlerischen Fähigkeiten angelangt und zieht den Gelehrten von Meyrinck zu Rate. Während Barton sich mehr und mehr in die Welt verbotener Bücher und uralter Geheimnisse zurückzieht, verfolgt dieser ganz eigene Pläne …

Wer oder was hat John Barton tatsächlich umgebracht und wie hängt das alles mit dem finsteren, halbverfallenen Haus auf dem Hügel über der Stadt Port zusammen?

Zum Inhalt: Das Buch ist im Stil von Poe und Lovecraft geschrieben. Es macht nur am Anfang etwas Schwierigkeiten, wenn man vorher ein Buch im „normalen“ Schreibstil der heutigen Zeit angepasst ist, sich umzustellen. Es hat mir am Anfang etwas die Konzentration genommen. Aber nicht lange und ich war dann schon gefesselt. Die Handlung ist jetzt nicht sehr gruselig, hätte ich mir bisschen gruseliger gewünscht. Trotz dem gruselig und düsteren Haus konnte keine gruselige Atmosphäre entstehen. Allerdings hat der Autor es ziemlich gut geschafft Spannung aufzubauen. Er hat ziemlich oft einen Cliffhanger an Ende des Kapitels eingebaut und das hat einen dann immer weiter gezogen.
Man wollte dann unbedingt hinter das Geheimnis kommen. Auch der Hausgast wurde gut in Szene gesetzt. Alt aber erholt nach einem Aufenthalt in Europa – isst nicht, trinkt nicht…..Dieses Rätsel gilt es zu lösen. Die Erzählungen erfolgen in Briefen, aber um die ganze Sache aufzulockern hat der Autor es auch mit wörtlichen Reden versetzt. Das macht die ganze Sache lockerer, als wenn nur ein sturer Briefwechsel stattfinden würde.

Was verwirrend ist – Jake Sloburn 04 – das stimmt überhaupt nicht. Selbst der Autor erwähnt im Nachwort, dass diese Geschichte eigentlich eher eine sehr kleine Grundlage zu den Jake Sloburn Storys bildet – also ist es eher ein Prequel – also die Folge 0 – weswegen es auch Jake Sloburn Universum heisst. Also lasst euch von der Nummerierung nicht verwirren.

Fazit – Ein spannendes aber nicht gruseliges Abenteuer, das sich leicht und flockig als Einstimmung für die Halloweenzeit lesen lässt. Es hat Spass gemacht sich durch die Cliffhanger der Kapitel immer weiter voran treiben zu lassen. Und es macht auch neugierig zu weiter Literatur des Autors zu greifen.

Ausdrücke mit denen ich Probleme hatte aber auch nicht konkretes finden konnte. Ich kenne mich nicht in dieser Sprachepoche aus. Aber der Autor hat sehr oft das Wort „Allein“ vorgesetzt. Vielleicht weiss einer von euch die Bedeutung: Es folgen paar Zitate.

Allein, mein Vater lächelte nur geheimnisvoll und bedachte Periwinkle mit einer Antwort, die dem Buchhalter, zumindest in seinen nüchternen Stunden, einiges an Rätseln aufgegeben haben dürfte.

Allein, die Neugier hatte mich gepackt und so wollte ich den Tubus zu Studienzwecken lieber stets in Reichweite wissen – immerhin hatten wir einen langen Winter vor uns!

Allein, ich gab ihm keinerlei Anlass, seinen Verdacht zu bestätigen, und so legten sich seine wachsamen Blicke zunächst wieder, bis etwa zwei Wochen darauf erneut meine Schreie das Haus erschütterten.

Allein, die Kombination all dieser Dinge ließ die gesamte Sache noch um einiges wirrer und undurchsichtiger erscheinen.

Allein, es ergab sich kaum ein zusammenhängendes Bild, außer den bereits bekannten Themen Tod, Wiedergeburt und komplizierte Riten der Bestattung, die mein Vater durch verschiedene Kulturen und Zeitalter hindurch penibel verglichen hatte.

Charaktere

Robert Barton – Der Erbe und Hauptprotagonist, der auf der Suche nach dem Geheimnis seines Vaters ist

Rosabelle – die zukünftige Frau und dann Ehefrau von Robert – sie ist sehr beliebt – allerdings erkrankt sie sehr schwer.

Periwinkle – der Buchhalter, der das Ritual an Roberts Vater verfolgen konnte und dadurch ein gestörtes Verhältnis zum Alkohol aufbaute

Jarvis – der alte Butler, der zwar mürrisch aber zuverlässig ist. Er versucht Robert immer wieder von der Spur abzubringen. Verschwindet dann mysteriös

Heribert Graf Von Meyrinck – der eigentümliche Hausgast, der sich mit alten Schriften auskennt und Robert bei der Entschlüsselung der Bücher und Schrifrollen seines Vaters hilft. Er ist sehr nett und entgegenkommend. Wenn auch mysteriös, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht isst oder trinkt.

Song Ling – der Chinesische Arzt, der Rosabelle untersucht und Robert bei dem Experiment unterstützt.

Jake Sloburn – Dämonenjäger und Detektiv, der hier nur kurz Erwähnung findet, aber eine eigene Reihe hat.

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