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Serienmittwoch 56: Mitmachaufgabe: Schreib was zum Thema 3 Seriencharkatere für eine einsame Insel Fortsetzung

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Fortsetzung: Insel der Verdammnis: Hier kommt ihr zum 1. Teil.

Das hier habt ihr Corly zu verdanken. Hahahaha…ich hatte zwar auch noch gedacht, dass da mehr drin steckt, aber den Anstoss hat sie gegeben. Und da spukte dieses wirre Zeug in  meinem Kopf hin und her und liess mich nicht in Ruhe. Das war so penetrant und lest selbst was ich da verzapft habe. Es gibt keine Entschuldigung dafür, ausser einen Anflug von Albernheit….hihihihi…Ich konnte leider die letzten Abschnitte nicht mehr entspannt schreiben, da ich andauernd lachen musste. insekt_0006

Rick und Daryl bekamen erstmal überhaupt nichts mit. Sie hatten die beiden Frauen schon soweit abgehängt. Es war, als wären sie alleine unterwegs und die Frauen nur Ballast. Rick stutzte dann und blieb stehen.

„Daryl, irgendwas stimmt nicht. Unabhängig davon, dass keiner von uns überhaupt weiss warum wir hier sind und wer dafür verantwortlich ist. Das wird nicht gut enden. Da hat irgendjemand einen schlechten Scherz mit uns vor. Aber ich spüre irgendetwas….“

Dann drehte er sich um und sah – die zwei  Frauen.

„Marie? Sookie? Seid ihr in Ordnung? Geht es euch gut? Ihr seht irgendwie etwas derangiert aus.“

Aus Maries Mund drangen Worte:

„Arrrrrgh Hirn,wraarw, Hirn, grgl, Hirn“

Und Sookie antwortete:

“Hirrrrrnnn gekocht, blanchiert, Hirn grrragh argh. Hirn mariniert. Hirn roh.HIRN“

Daryl und Rick schauten sich an und im ersten  Moment wussten sie nicht was sie machen sollten. Angreifen, rennen. Was nur. Sie entschieden sich für rennen. Denn die beiden Frauen waren gerade nicht so fit. Und wie das so mit launischen Frauen ist, den sollte man aus dem Weg gehen. Also flüchteten die beiden. Sie rannten erstmal in den Wald. Als sie eine gewisse Entfernung hatten blieben sie stehen und versuchten sich zu beruhigen und zu beraten.

„Rick – ich glaube, unser Problem ist uns auf diese Insel gefolgt.“

„Meinst du wirklich. Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht. Ach entschuldige. Ich wollte nicht patzig sein. Wir müssen die beiden erlösen. Das sind wir ihnen schuldig. Also lass und geeignete Waffen suchen, oder herstellen. Dann müssen wir versuchen herauszufinden, was das alles zu bedeuten hat. Da steckt doch bestimmt. Die Regierung dahinter. Die wollen doch bestimmt wieder eine Biowaffe testen um aus den Menschen eine ideale Waffe zu machen. Verdammte Regierung. Und ich habe so lange für die als Cop gearbeitet. Aber gut. Da hilf alles Jammern nicht. Las uns los gehen. „

Die beiden liefen los und sahen sich nach geeigneten Waffen um. Dafür mussten halt jetzt Äste und Steine herhalten, denn sie waren ohne Waffen aufgewacht.

Sie schauten ob die zwei Frauen ihnen folgten. Sie konnten sie nicht sehen, aber hörten ihr gegurgel und auch ständig Sookie die irgendwelche Rezepte vor sich hin murmelte. Dabei fiel den Männern auf, dass sie echt Hunger bekamen, und fluchten lauthals über dieses leckere gemurmel.  Sie liegen weiter um einen geeigneten Platz für den Angriff zu finden. Dabei  stiessen sie auf eine Mauer umgebene Farm. Diese Farm schien Videoüberwacht. Sie versuchten die Aufmerksamkeit eines Insassen zu erlangen. Dafür rannten sie hüpfend um das Gelände und riefen laut um Hilfe. Endlich knackten die Lautsprecher.

„Hallo ihr. Ich habe euch schon eine Zeitlang beobachtet. Ich denke ihr habt ein Problem. Wie ist das mit den zwei Frauen? Sind die noch hinter euch her, oder konntet ihr sie abschütteln? Ich habe sie nicht mehr auf den Bildschirmen.“

Daryl antwortete: „Wir haben sie eine Zeit noch gehört, aber jetzt auch nicht mehr. Wir wissen nicht wo sie sind. Mach das Tor auf. Los“

„Äh – ich weiss nicht. Das kommt mir etwas gefährlich vor. Ihr zwei scheint ja Ok. zu sein. Aber diese Frauen. Sie wirken verändert. Sind sie krank? Ich habe ein Gerücht über eine Krankheit gehört, die anscheinend wirklich nur Frauen befallen.  Das ist wohl kein Gerücht. „

„Man, mach die verdammten Tore auf, dann  können wir noch genügend über Frauen und ihre Launen schwafeln. Solange wir nicht wissen, was sie befallen hat, ist es zu gefährlich.“ rief Rick.

„Na gut. Kommt schnell rein“ und das Tor öffnete sich.

Als die beiden Männer am Eingang der Farm ankamen wurde die Tür von einem dünnen Mann geöffnet.

„Kommt rein. Ich bin Z.“

„Z? Ach egal. Danke, dass du uns rein gelassen hast. Also sag uns was du gehört hast. Daryl und ich kommen aus einer Welt in der diese Krankheit bekannt ist.  Aber wieso befällt sie auf dieser Insel nur die beiden Frauen?“

„Also ich hätte da eine Theorie.“ Sagte Z. „Ich bin ja schon sehr lange hier alleine und konnte viel im Internet surfen. Da bin ich auf eine kleine Fussnote gestossen. Ich habe es nur überflogen. Aber – ich meine mich zu erinnern, dass Frauen auf Grund ihres Wesens gerne eine Verwandlung durchleben. Das heisst – wenn ich es so richtig verstanden habe – Wenn Frauen ihre bestimmten Momente haben – verwandeln sie sich in Alles-Vertilgende-Zombies. Da gibt es kein Halt. Wenn sie die Wahl haben, nehmen sie Schokolade, aber da sie hier auf der Insel gestrandet sind – mussten sie ausweichen. Das Zombie-Gen das jeder in sich hat – bewirkt eine Verschiebung der Gelüste. Ein Gehirn, kann schon mal wie ein Spaghettieis aussehen. Das wäre meine Theorie.“

Daryl und Rick schauten sich an. Schauten Z an und zuckten mit den Schultern. Ja – das klang schon irgendwie nachvollziehbar.  Das bedeutete, die Männer mussten einfach diese Situation aussitzen. Das wäre kein Problem für sie.

Allerdings hatte keiner der Personen eine Erklärung warum sie sich auf dieser Insel, in dieser Situation wieder gefunden haben. Dazu hatte Z. auch eine Theorie. Er meinte etwas von Bloggern gelesen zu haben, die einfach wild irgendwelche Szenarien konstruieren. Ohne dass es da wirklich eine vernünftige Basis gibt. Wieder zuckten die beiden mit den Schultern. Öffneten ihre Flasche Bier und führten weiter irgendwelche wilden Spekulationen aus.

ENDE

 

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Serienmittwoch 56: Mitmachaufgabe: Schreib was zum Thema 3 Seriencharkatere für eine einsame Insel

serienmittwoch-logo1Am 11.01.17 hatten wir beim Serienmittwoch auswählen sollen, wen wir auf  einer einsamen Insel mitnehmen würden. Hier könnt ihr meinen Beitrag noch mal sehen.

Heute gibt uns Corly eine kreative Aufgabe. Wir sollen eine kleine Geschichte über diese Szene schreiben.  Also dann auf geht es – wir treffen uns gleich auf der einsamen Insel.

Daryl Dixon TWD als Jäger

Rick Grimes TWD als Führer

Sookie St. James Gilmore Girls als Köchin

 

Die Insel der Verdammnis 

 

Als ich erwachte fühlte ich mich irgendwie fehl am Platz. Irgendwie war mein Bett so hart – hatte ich wieder Plätzchen im Bett gegessen. Ich hasse es. Nein eigentlich liebe ich es – aber die Krümel im Bett. Die bekommt man ja nie wieder raus. Wie Sand. Sand? Wie kommt denn der Sand in mein Bett. Habe ich gestern irgendwelche K. O. Tropfen in meinem Drink gehabt?  Ich verstand irgendwie gar nichts.

„Dann muss ich wohl mal aufstehen, aber erst mal die Augen öffnen. Ach, sind die so schwer. Ich fühl mich ja wie nach einem  Arbeitstag. Also sowas.“ Redete ich mit mir selbst.

 

Als ich meine Augen öffnete sah ich nichts. Also nicht nichts ich sah nur Strand und Wasser. „Verdammt was..??“ Ich stand erstmal auf. Schüttelte den Sand, so gut es denn ging, von mir und drehte mich um. Hinter mir erstreckte sich nur Grün. Ok. Wo war ich und wie kam ich hier her? Ich musste erstmal mein Gehirn wieder zusammen stecken. Irgendwo zwischen gestern Morgen und heute Morgen ist es mir kaputt gegangen.

 

Ich lief etwas voran um mich um zu sehen. Da sah ich was am Wasser liegen. Ich rannte hin. Gut ich stolperte eher hin. Im Sand rennen sieht irgendwie nur bei den Baywatch-Nixen gut aus. Bei mir wohl eher etwas unelegant. Da lag ein Körper. Ich versuchte schneller zu stolpern und landete auch prompt auf den Knien. Aber wenigstens neben dem Körper – das war natürlich Absicht.

 

Es war ein Mann. Puh. Der sah recht gefährlich und etwas ungepflegt aus. Er war ohnmächtig. Ich drehte ihn auf den Rücken und schüttelte ihn. Und – verdammt nochmal – was war das denn? Er zückte ein Messer, schnappte mich und ich hatte eben dieses Messer an der Kehle. Wie hat er das denn gemacht? Ich hielt die Luft an und starte wie ein verschrecktes Eichhörnchen. Fehlte nicht viel und ich hätte mich Nass gemacht. Ja. Das war Blasenbeherrschung. Wie soll man denn reagieren wenn man auf einmal einen halbtoten erwischt, der dann aufspringt wie ein Kastenteufel und das Messer zückt. Wow.

 

Ich versuchte mich zu räuspern, aber nicht zu intensiv, denn ich wollte nicht riskieren dass er mich schnitt. Ich hob die Hände zur Kapitulation und er lockerte den Griff.

„Hallo, ich bin Marie. Und du?“

Nichts  – er war wohl eher der stille Typ. Na toll. Ein Eigenbrötler. Ich versuchte mein Glück noch mal

„Ähm – könntest du das Messer von meiner Kehle nehmen. Das brauchst du nicht. Ich bin harmlos. Du könntest mich schon mit deinem Blick töten. Also keine Gefahr von meiner Seite. „

Er schaute mich intensiv an. Mir wurde etwas mulmig. Ich glaube man nennt es auch Angst. Er sah wirklich sehr entschlossen aus. Dann steckte er das Messer weg

„Wo ist Rick?“ Fragte er mich. „Rick? Du bist der einzige, den ich bis jetzt getroffen habe. Wie ist dein Name?“

„Ich bin Daryl. Ich muss Rick finden, er wird wissen was zu tun ist.“ Und schon lief er los

„HEY, warte. Nimm mich mit. Ich bin sonst sofort Tod.“

„Wenn du Schritt halten kannst, werde ich dich nicht aufhalten. Also halte mich nicht auf. Wir brauchen Rick.“

 

So liefen wir los. Er lief ich – stolperte hinter her. Ausserdem war die Sonne schon ziemlich hoch und ich hatte gar keine Schuhe an. Oh – na toll. Das würde bedeuten, ich würde mir bald die Füsse verbrennen. Daryl hatte Trakingschuhe an. Sehr praktisch. Warm, aber praktisch.

 

Wir liefen einige Zeit weiter, da kamen wir an den nächsten Körper. Aber das war eine Frau. Etwas kleiner als ich und auch rundlich. Wie schön. Eine ähnliche Erscheinung. Aber sie lag auch ruhig da. Wir gingen zu ihr. Daryl schupste sie mit seinem Fuss an.

„Hey, tritt sie nicht. Sie atmet, also lebt sie. Hilf mir lieber sie zu wecken.“ Nichts tat er. Stand nur da und guckte böse. Also versuchte ich mein Glück.

„Hallo. Lady. – sind sie wach?“ Ich schüttelte sie leicht. Und da öffnete sie die Augen. Schnellte hoch und fing sofort an zu reden.

„Wo bin ich, wer sind sie und wer ist er. Warum tut mir der Kopf weh und warum liege ich am Strand. Wo ist meine Küche. Was soll ich denn am Strand, da kann ich doch gar nicht kochen. Was soll das denn werden. Ich verstehe gar nichts . Wer wart ihr nochmal?“

 

Als sie Luft holte sprang ich an.

„Hallo, ich bin Marie, das ist Daryl. Wir wurden auch am Strand wach und wissen überhaupt nichts. Wir sind auf der Suche nach Rick. Der soll wissen was zu tun ist. „

„Oh – gut – ich bin Sookie. Wie sind wir denn hier her gekommen?“

„Tja, das weiss ich auch nicht so genau. Vielleicht finden wir noch die Lösung auf die Frage. Vielleicht weiss dieser Rick mehr.“

Sie stand auf – etwas wackelig auf den Beinen. Ich stützte sie, bis sie sicher auf den Beinen war.

„Gut, suchen wir diesen Rick. Und vielleicht finden wir dabei auch was zu trinken.“

Trinken – jetzt wo sie es ausgesprochen hatte, merkte ich wie ich Durst bekam. Ja toll. War klar. Danke Sookie. Jetzt hatte ich Durst. Unbändigen Durst. Ich könnte jetzt jemanden die Halsschlagader aufreißen und sein Blut trinken?? Hä? Was war das denn für ein Gedanke. Igitt. Blut trinken. Bäh.

 

Wir drei gingen weiter und suchten den Strand nach einer weiteren Person ab. Und da – Hinten im Schatten sass ein Mann. Er stand sofort auf, als er uns sah. Schon aus der Entfernung wirkte er Selbstsicher und Dominant. Wir hatten wohl Rick gefunden. Daryl rannte sofort los. Klar konnte der Kerl im Sand rennen. Sookie und ich watschelten hinter her. Ich war echt froh, nicht die einzige Frau zu sein.  Klingt blöd, aber die Kerle verunsicherten mich extrem. Sie sahen aus wie Kämpfer.

 

Rick und Daryl sprachen schon heftig miteinander, als wir zwei ankamen.

Rick drehte sich zu uns.

„Hallo, ich bin Rick. Ihr seid Sookie und Marie. Wisst ihr wie wir hier her gekommen sind?“

Sookie antwortete schon bevor ich nachdenken konnte.

„Nein – Hallo Rick. Nein, wir wissen überhaupt nichts. Und ich bin auch total durcheinander, ich kann mich an gar nichts erinnern. Ich weiss noch nicht mal was ich nach dem Frühstück gemacht habe. Was soll das sein. Eine Überlebensshow und wir haben den Hauptpreis gewonnen. Ich bin Starköchin. Ich zaubere aus allem etwas essbares. Also was soll ich hier. Einen Inselmogul bekochen. „

Rick sah bei dieser Wortflut etwas hilflos aus.

 

„Ich weiss leider auch nicht mehr als ihr. Ich bin hier wach geworden und mehr nicht. Kein Hinweis, oder ähnliches. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als auf Erkundung zu gehen. Ich weiss nur nicht, ob ihr beiden mitkommen solltet. Aber ich will euch auch nicht alleine hier zurück lassen. Also ihr kommt mit. Daryl? Du wirst die Nachhut bilden und ein Auge auf alles werfen, ich gehe voraus.“

 

So liefen wir vier los. Ich muss sagen. Rick war mir sympathisch. Er wirkte ruhig und schien zu wissen, was er machte. Wir liefen und liefen. Und  meine Füsse bekamen Brandblasen. Aber ich wollte nicht jammern. Warum hatte ich als einzige keine Schuhe an. Typisch. Was auch immer ich gemacht hatte vorher, ich hatte es Barfuss gemacht. Blöd. Nun. Ich hatte mal bei Youtube gesehen wie man was flechtet. Ich würde mir wohl paar Sohlen flechten müssen. Wenn wir mal Pause machen würden.

 

Je länger wir liefen um so unruhiger wurde ich. Ich hatte ein eigenartiges Gefühl im Magen. Es war keine Nervosität. Ich fing an mich krank zu fühlen. Ich schaute nach den anderen. Ich beobachtete auch bei Sookie eine Art Erschöpfung. Was war los? Rick und Daryl liefen ohne Anzeichen weiter. Das verstand ich nicht. Ich grübelte weiter. Wieso waren wir hier und was sollte das?

Mir wurde immer übler. Ich konnte schon nicht mehr klar sehen. Mein Blickfeld wurde immer kleiner.  Sookie  stolperte. Ich ging schnell zu ihr und wollte ihr aufhelfen. Aber was ich sah verschlug mir den Atem. Sookie war nicht mehr Sookie. Schade, sie schien schräg, aber nett zu sein. Was mir da entgegen blickte. Waren blutrote Augen. Und sie fixierten die beiden Männer. Warum die Männer? Ich schaute mich um. Und das einzige was ich noch wahr nahm war ein unbändiger Hunger auf Gehirn? Gehirn.  Ich stand auf und schlürfte auf die Männer zu, die noch nichts mitbekommen hatten. Und in mir rief nur :HIRNHIRNHIRNHIRNHIRNHIRNHIRN  wraaaaw.

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