Kilborn, Jack – Das Hotel

Autor: Kilborn, Jack
Titel: Das Hotel
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Wally Anker
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Seitenanzahl Printbuch: 384 Seiten
Genre: Horror, Thriller
Zeitraum 02.01.19-08.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B006JYS7QK
Bereits gelesene Bücher des Autors

Kilborn, Jack – Angst (vor der Blogzeit – keine Rezi)

Klappentext

Willkommen im Hotel des Grauens

Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab …

Meine Zusammenfassung

Das Rushmore Inn ist auf keiner Karte verzeichnet. Das Hotel im etwa zwei Stunden entfernten Ort ist oft „überbucht“. Dann verweist der Concierge die Gäste gerne auf das Rushmore Inn. In der Gegend sind im Laufe vieler Jahre in etwa 500 Personen verschwunden. Nie wurde genauer geforscht. Ist ein unwegsames Gelände. Aber irgendwann ist einmal Schluss. Eleanor Roosevelt hätte nie gedacht, dass ihre diesjährigen Gäste ihr das gewohnte Leben so schwer machen würden. Sonst hätte sie dieses Jahr vielleicht auf Gäste verzichtet. Die Mutter so einiger Missgeburten, die sich in diesem abgelegenen Hotel aufhalten, achtet auf die Reinheit der Linie – schliesslich stammen sie von den Roosevelts ab. Sie benötigen bestimmtes Blut. Diese Frauen werden gemelkt und geschändet, da man ja auch Nachkommen benötigt. Mit den Männern, die sich dort hin verirren, werden Spiele gespielt. Keine schönen und sie sind immer die Verlierer. Die Gäste, die dieses Jahr am Ironwoman teilnehmen wollen, sind allerdings alles Kämpferinnen. Sie lassen sich nicht so einfach gefangen nehmen oder gar töten. Das wird ein ganz besonderer Empfang werden. Wer wird am Ende gewinnen. Ja wer wird wirklich gewinnen?

Meine Meinung

Sehr, sehr actionreich und blutig. Dieses Buch ist wirklich nur für Hardcore Thrillerfans. Ein Hillbilly-Splatterfilm als Buch. Eine interessante Erfahrung und nicht unspannend. Natürlich geizen die Amerikaner nicht mit viel Action und unrealistischen Szenen. Aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Man weiss es und dann kann man das auch ganz gut weg stecken. Es gibt viele Szenen, die auch echt eklig sind. Da würde ich vielleicht beim Film die Augen schliessen, obwohl ich schon viele solcher Filme gesehen habe. Beim Lesen filter das Gehirn das schlimmste – aber nicht alles. Bei einer solchen Anhäufung von Grausamkeiten, geht kein Filter mehr drüber. Meine Empfehlung – geht in kein Motel, das nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Da ist doch irgendwas Faul. Man weiss es wird grausam, aber man kann es nicht weg legen…..

Ich hatte schon Angst von dem Autor gelesen und erinnere mich, dass auch dieses Buch oft brutal war. Aber auch spannend. Kilborn ist ein Name, den man sich als Genrefan merken sollte.

Schreibstil

Sehr lebhaft. Man kann den Szenen gut folgen. Und oft genug runzelt man die Augenbrauen über das geschilderte. Hier bekommt Show, don´t tell it eine tiefere Bedeutung. Schön ist, dass hier keine abschweifenden Szenen eingebaut sind, die einem die Spannung nehmen.

Figuren:

Sehr stark dargestellt. Die Athletinnen, und die Motelbetreiber – sehr detailliert und lebhaft. Man ekelt sich und fiebert mit den anderen mit.

Atmosphäre und Spannung

Düster, düster und sehr oft eklig. Durch das hohe Tempo der Geschichte wird auch ein straffer Spannungsbogen gestaltet.

Originalität

Da es ja schon zig, solcher Filme gibt, kann man sich jetzt streiten ob das ein originelles Thema ist. Originell ist es wohl, dass es geschrieben ist und jeder selbst seine Fantasie einbringen kann. Man kann selbst bestimmen, wieviel man durch den Filter lässt. Diese Story in ein Buch zu packen, ist eine interessante Idee. Und sie hat funktioniert.

Fazit

Kilborn ist ein Name, den sich Splatterfans merken sollten. Hier wird nicht gekuschelt, hier wird gehackt. Und nicht zuwenig. Dies ist kein Buch für zarte Seelen. Hier geht es wirklich blutig und auch oft eklig zu. Definitiv nur zugreifen, wenn man sich stark genug dazu fühlt. Ich fand es ein interessantes Leseerlebnis. Trotz gewisser Abgestumpftheit, durch die Filme dieses Genres musste auch ich hin und wieder schlucken. Eine sehr blutige Reise.

Charaktere

Maria – sie ist in diesem Buch, die erste die verschwindet. Etwa ein Jahr vor der eigentlichen Geschichte. Sie will beim Ironwoman mitmachen und kommt nicht mehr nach Hause. Ihr Verlobter macht sich auf die Suche nach ihr.

Felix – Marias Verlobter. Er macht sich mit Marias Bruder auf die Suche nach ihr, da er ihr plötzliches Verschwinden nicht einfach hinnimmt. Auch er landet in dem besagten Hotel und muss so einiges erleben.

Cameron – er ist Marias jüngerer Bruder. Felix holt ihn aus der Psychiatrie und sie machen sich auf die Suche. Er ist teilweise recht brutal – und auch nicht ganz so harmlos.

Kelly – sie ist etwa 13 und nimmt mit ihrer Mutter und Grossmutter auch an dem Ironwoman teil. Sie ist sehr taff und obwohl sie von ihrer Familie getrennt wird und sich alleine durchkämpfen muss übersteht sie das ganze. Sie trifft auf Cameron. Anfangs ist er eine grosse Hilfe – aber was steckt noch hinter ihm?

Florence – Die Grossmutter – sie war in Kriegebieten im Einsatz als Krankenschwester. Trotzdem sie nicht mehr die stärkste ist, setzt sie den Missgeburten im Hotel noch ganz ordentlich zu. Sie ist durchtrainiert und furchtlos.

Letti – sie ist Kellys Mutter. Ebenfalls eine Sportlerin und eiskalt. Da sie von ihrer Mutter zu oft alleine gelassen wurde, ist sie auch gefühlsmässig eher ablehnend. Dies rettet ihr hier aber das Leben.

Deb Novachek – sie ist eine Berühmtheit. Einige Jahre zuvor hat sie ihre Unterschenkel bei einem Kletterunfall mit anschliessendem Zusammentreffen eines Berglöwen verloren. Dieses Jahr will sie bei den Ironwoman mitmachen. Eigentlich ist sie ihrer Story schon müde und will gar nicht mehr so im Rampenlicht stehen. Da sie aber schon dem Tod ins Gesicht geblickt hat, ist sie eine Kämpferin.

Mal – ein Reporter, der sich an Deb hängt um eine Story über sie zu bringen. Das ist sein Schicksal. Dadurch kommt er natürlich auch in das Hotel und muss sich seine Story schwer und schmerzhaft erarbeiten.

J.D. – Kellys Hund – ein Tapferer Kerl, der dem ein oder anderen das Leben rettet.

Baby – Maria findet in der Kinderstube ein Baby – ein normales Mädchen – es stellt sich heraus, dass es das richtige Blut für die perversen Spiele der Roosevelts hat – deswegen haben sie es behalten. Es ist ein Baby einer ehemaligen Gefangenen.

Eleanor Roosevelt – eine ganz entfernte Verwandte der Roosevelts und total besessen von den Präsidenten. Sie ist die Matriarchin und die Mutter vieler Missgeburten. Für sie zählt nur die reine Linie. Deswegen suchen sie Frauen, deren Blut passend ist. Sie brauchen deren Blut und wollen Kinder mit ihnen zeugen.

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Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Autor:Müller, Dana
Titel: Öffne nicht die Tür
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum:5. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 161 Seiten
Genre:Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 03.11.17-07.11.17
Band einer Reihe:Nein
Challenge:Nein

Klappentext:

Haben die Goodmans ein Spukhaus geerbt?

Diese Frage stellt sich die Familie kurz nach dem Einzug. Hannah war zunächst glücklich darüber, ihrem besten Freund Joe nahe zu sein, der mit seiner Mutter im Nachbarhaus lebt, und im Schlafzimmer ihrer Oma zu  wohnen. Doch nach der Renovierung verängstigen eine Reihe unheimlicher Begegnungen nicht nur sie. Joe und Hannah beginnen Nachforschungen anzustellen.

Können sie das Unheimliche besiegen?

Zum Inhalt: Achtung Spoiler

Also der Klappentext ist irgendwie nix. Hannah und ihre Familie erben das Haus ihrer Grossmutter. Auf dem Sterbebett flüstert sie Hannah noch zu, dass sie die Tür nicht öffnen soll. Aber Hannah kann natürlich nichts damit anfangen. Sie hat ihre Grossmutter wirklich geliebt. Ihre Mutter allerdings hatte sich mit ihr überworfen. Das Verhältnis zwischen Hannah und ihrer Mutter ist nicht das Liebevollste. Allerdings liebt sie ihren Vater und ihren kleinen Bruder sehr. Das einzige, das ihr am Umzug richtig gut gefällt ist, dass sie jetzt in direkter Nachbarschaft zu ihrem besten Freund lebt.

Es lässt nicht lange auf sich warten, dann geschehen unheimliche Dinge. Es klopft an der Tür und Hannah öffnet – erinnert sich aber an Grossmutters Warnung und lässt niemanden rein. Ihr kleiner Bruder schlafwandelt und will unbedingt die Kammer in ihrem Zimmer öffnen. Es kommt wie es kommen muss – die Tür wird geöffnet – und ein Dämon entweicht.

Ihre geliebte Grossmutter scheint nicht so harmlos gewesen zu sein, wie Hannah dachte – der Dämon wurde von ihr nämlich genährt und dann auch eingesperrt. Eine grosse Hilfe ist die Mutter Hannahs Freund.

Wie gefährlich wird die Situation noch? Kann Hannah ihre Familie retten? Alle?

Meine Meinung:

Ein sehr gelungenes Buch. Ich habe mich jetzt nicht so gegruselt, aber es war wirklich spannend. Hannah ist ein typischer Teenager, die sich  mit ihrer Mutter nicht so gut versteht. Das hat mich bisschen an mich erinnert – in diesem Alter auch ähnliche Zickerein mit meiner Mutter ausgefochten. Es hat wirklich genervt, dass Hannah so war – aber es ist realistisch. Da man ja auch schon einiges an Filmen gesehen hat mit dämonischer Besessenheit war Kopfkino immer eingeschaltet. Ich konnte es mir also wirklich schön bildlich vorstellen. Es ist keine neu erfundene Story, aber es war wirklich mal schön es zu lesen, als es immer nur zu sehen.

Fazit

Gerade für Halloween eine wirklich gute Story, mit viel Spannung und Kopfkino. Es war wirklich interessant das Thema Dämonen und Besessenheit mal zu lesen statt immer nur im Film zu sehen. Für alle Gruselfans definitiv geeignet.

Charaktere

Hannah ein sechzehn jähriger Teenager mit den üblichen Zicken. Aber sie ist sehr mutig, als es darauf ankam ihre Familie zu schützen

Edita Rosenberg – Die Grossmutter – sie war nicht so harmlos wie man annimmt. Für ewige Jugend hat sie sich mit den dunklen Mächten eingelassen

Holden – der kleine Bruder – er hat ein Schlafwandelproblem und landet immer bei Hannah am Bett. In diesem Haus wird es aber seltsamer mit dem Schlafwandeln. Der Dämon hat ihn besetz.

Allen Goodman – der Vater – er ist eigentlich trockener Alkoholiker. Aber der Dämon bewirkt einen Rückfall und er wird dadurch gewalttätig. Dabei hat auch der Dämon einen grossen Einfluss

Joe – Hannahs bester Freund und auch ein klein bisschen mehr – er steht absolut hinter Hannah und hilft ihr auch gegen den Willen seiner Mutter

Brüder Stotman – sie warnen die Goodmans. Sie selbst haben schon Kontakt mit dem Dämon gehabt. Das hat sie die Familie und ihre Jugend gekostet

Kathrin Goodman – die Mutter. Sie hat sich mit ihrer eigenen Mutter überworfen. Und das gleiche Schicksal scheint auch mit Hannah aufzutreten. Allerdings besinnen sie sich in der Not – sie sind eine Familie

Mrs Strawer – Joes Mutter – sie ist eine Hexe und hilft der Familie mit der Besessenheit zurecht zu kommen

Shahur – der Dämon.

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Autor: Isabell Schmitt-EgnerChristian Sidjani
Titel: CROMM – das Dorf Findet Dich
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Seitenanzahl Printbuch: 190 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.11.17 – 03.11.17
Band einer Reihe: Ja? Laut Anhang war eine Fortsetzung geplant – bin aber nicht fündig geworden
Challenge: Nein

Klappentext

Seit Jahren feiern sie Halloween miteinander und dieses Jahr unternehmen sie etwas ganz Besonderes …
Fünf junge Leute folgen einem Flyer, der gruselige Halloweennächte verspricht. Das „Horror-House“ tourt durch Deutschland und macht Station im Norden. Auf der Suche danach gerät die Gruppe in ein merkwürdiges Dorf, das wie ausgestorben wirkt …

Franka und Remo machen sich wie jedes Jahr auf den Weg zum Kürbisessen bei Remos Mutter. Unterwegs müssen sie einen Unfall umfahren und landen in einem kleinen Ort. Remo will nach dem Weg fragen und lässt seine Freundin im Auto warten. Als er nicht mehr zurückkommt, geht Franka auf die Suche nach ihm.

Ein Buch – zwei Autoren – vier Protagonisten!
Isabell Schmitt-Egner (Franka & Remo) und
Christian Sidjani (Larissa & Jakob)
schreiben mit verteilten Rollen.

Kurze Zusammenfassung.

Es gibt Anfangs zwei Erzählstränge – Jacob und Madlen, die jedes Jahr mit ihren Freunden Halloween feiern. Remo und Franca, die jedes Jahr zu Remos Mutter fahren um Kürbistestessen zu machen. Jakob und Madlen sind seit etwa 5 Jahren zusammen und Jakob bemerkt langsam, dass es vielleicht nicht unbedingt länger werden könnte. Da eröffnet ihm Madlen, dass sie vielleicht schwanger ist. Mit auf Tour sind Larissa – Jakobs Schwester. Martin – Larissas Freund und Sarah – Martins Schwester. Jakob hat einen Flyer gefunden, auf dem ein Horror House angepriesen wird – mal was anderes – also machen sie sich auf den Weg. Franca und Remo wollen eigentlich nur zur Mutter – auf dem Weg versperrt ein LKW die Strecke und sie nehmen eine Ausweichstrecke. Beide Gruppen treffen sich in einem abgeschiedenen Dorf. Aus jeder Gruppe verschwindet jemand.

Was hat es mit diesem seltsamen Dorf auf sich und diese seltsamen Bewohner. Werden sie das überleben?


Fantastisch – ich habe von beiden Autoren schon Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und die beiden sind hier eine Symbiose (Ich weiss das es nicht richtig angewandt ist) eingegangen – man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei verschiedene Autoren das Buch – bzw. die Protagonisten aufgeteilt haben. Die Kapitel gehen so fliessend ineinander über – echt gelungen. Schon zu Beginn hat es nicht lange gedauert, und ich konnte mir die Diskussionen bildlich vorstellen. Der Schreibstil beider Autoren ist fesselnd und fliessend. Sie führen uns durch normale Gespräche, die während einer Autofahrt anfallen können. Dieses normale Verhalten baut langsam Spannung auf. Nachdem alle im Dorf gelandet sind und die Vermissten gesucht wird, nimmt die Spannung rasant zu. Und es verschwinden weiter Leute. Gehört das zu dem Horror House dazu? Ist das ein Spiel oder Ernst.

Ich kann auf jeden Fall sagen – Horrorfans kommen hier auf ihre Kosten. Es ist spannend und auch einige blutige Szenen finden wir.

Es gibt keine Erklärungen zu den Vorfällen, aber das ist ja auch nicht unbedingt üblich – wichtig ist, dass es spannend ist.

Im Nachwort wird erwähnt, dass man das Dorf nochmal besuchen kann – es sei eine Fortsetzung geplant. Aber das scheint wohl nicht mehr. Das Buch hat keinen wirklichen Cliffhanger. Eine typisches Ende eines Horrorbuches – es könnte, wenn es wollte.

Fazit:

Super spannend. Man wird erst langsam bei der Hand genommen um dann in das Dorf gezerrt zu werden. Spannend und auch etwas blutig und brutal. Aber noch im Rahmen, dessen was ich in einem Horrorroman erwarte. Das Autoren Duo ergänzt sich fantastisch. Leider scheint Sidjani nichts mehr zu veröffentlichen, jedenfalls unter diesem Namen – er hat einige Pseudonyme – aber auch da war nichts zu finden. Wenigstens schreibt Isabell noch. Dieses Buch ist zur Zeit Out of Print – solltet ihr mal die Gelegenheit haben, das gebraucht zu bekommen – auf jeden Fall für Horrorfans – greift zu.

Charaktere

Jakob – Student, ist seit etwa 5 Jahren in einer festen Beziehung, hat aber in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass er nicht mehr darin bleiben will. Er ist ein Auserwählter des Dorfes

Madlen – Jakobs Freundin – sie wollte eigentlich nicht zu diesem Horror House – Während der Autofahrt eröffnet sie Jakob, dass sie eventuell Schwanger ist. Sie ist ebenfalls eine Freundin von Larissa

Larissa – Jakobs Schwester – die beiden haben ein sehr enges und festes Verhältnis. Schon immer standen sie auf gruseln und Halloween. Sie ist taff und hat bis zu dem Vorfall keine Angst

Remo – will mit Franca seine Mutter zum Kürbisessen besuchen. Seine Fehlentscheidung einen Unfall zu umfahren führt sie in das Dorf. Er ist der erste der verschwindet. Und er hat es nicht gerade leicht

Franca – sie freut sich total auf ihre „Schwiegermutter“, da sie sich ziemlich ähnlich sind. Als Remo verschwindet macht sie sich auf die Suche – währenddessen treffen die anderen ein und sie machen sich alle auf die Suche. Franca ist taff und schafft vielleicht die Flucht mit Madlen

Martin – Larissas Freund – er ist laut und polternd. Larissa mag ihn – aber bemerkt, dass sie keine Lust mehr auf eine Beziehung hat. Er lässt sich nicht leicht unterbuttern – das zeigt er auch in der Gefangenschaft.

Sarah – sie ist eigentlich eher eine Statistin. Sie ist blass und unsicher – Sie wird auch von den anderen kaum wahrgenommen. Sie hat absolut keinen Einfluss auf die Handlung.

[Rezension] Curran, Tim – Skin Medicine – Die letzte Grenze: Horror – Western

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  • Autor: Tim Curran
  • Titel: Skin Medicine – Die letzte Grenze
  • Verlag: Luzifer-Verlag
  • Erscheinungsdatum: 21. August 2016
  • Seitenanzahl Printbuch: 450 Seiten
  • Genre: Thriller, Horror
  • Gelesen als: Ebook
  • Zeitraum 10.10.16-19.10.16
  • Band einer Reihe:  Nein
  • Challenge: Find The Cover 2016, Halloweenwochen 2016

 

  • Worum es geht1882

Es gibt hier zwei Fälle, die aufgegriffen werden. Ein Serienkiller treibt sich durch die Minenstädte und verstümmelt Prostituierte. Es verschwinden Menschen oder werden Leichen gefunden, die aussehen, als wären wilde Tiere über sie hergefallen

  • Wann: 1882
  • Wo: Whisper Lake – eine Minenstadt in USA

Klappentext

Etwas unaussprechlich Böses wandelt durch die Utah-Territorien im Jahre 1882. Bürgerkriegsveteran und Kopfgeldjäger Tyler Cabe, der seinen Lebensunterhalt mit der gnadenlosen Verfolgung von Straftätern bestreitet, muss nun etwas jagen, das die Vorstellungskraft eines lebendigen Menschen bei Weitem übersteigt.

**

Die Handlung (kann Spoiler enthalten) ist teilweise etwas wirr. Tyler ist ein Draufgänger und ruhelos. Somit ist der Job als Kopfgeldjäger genau das Richtige für ihn. Er ist immer unterwegs. Dieses Mal ist er hinter einem grossen Fisch her. Jemand reist durch die Minenstädte und tötet Prostituierte. Dabei tötet er sie nicht nur – er nimmt sie richtig gehend aus und verteilt sie. Als zweiter Strang ist Jackson Dirker – der Sheriff aus Whisper Lake und dem Gebiet Utah. Dort gesehen auch seltsame Morde und es verschwinden Menschen. Dann finden sich auch immer wieder getötete, die aussehen, als wären wilde Tiere über sie hergefallen. Zusätzlich muss er sich noch mit der Bürgerwehr abmühen, die für alles die Mormonen in den benachbarten Städten leben. Das ist ein bisschen viel für ein 450 Seiten Buch. Er hat es zwar ganz gut eingebaut aber die Serienmörder Schiene so im letzten drittel fallen lassen  – er suggeriert einem hier Jack the Ripper ein…Andeutungen lassen einen das erkennen. Das Hauptaugenmerk sind die mysteriösen Morde. Sie scheinen übernatürlich zu sein. Man erfährt auch ein bisschen über den Bürgerkrieg, da sich Cabe und Dirker dort schon in verfeindeten Situationen begegnet sind. Auch über den mexikanischen Krieg erfährt man hier. Ich weiss nicht ob die Fakten hier stimmen. Denn soviel Details hätte ich auch gar nicht erwartet. Ein wichtiger Abschnitt, dem der Autor auch ein Kapitel gönnt ist die Geschichte von James Lee Cobb. Auf ihn hätte der Autor sein gesamtes Werk richten müssen, da wäre mehr heraus zu holen gewesen. Denn er ist der Hauptbösewicht mit der besessenen Seele und den bösen Morden. Das Kapitel über ihn war sehr umfangreich und informativ. Der Autor lies uns den Sozialen Verfall mit erleben. Von einem Kleinkind zu einem Soziopathen – schon vor der Bessessenheit. Denn er wurde mit einem Makel geboren. Einem Makel auf seiner Seele an der er „unschuldig“ ist. Von was er bessessen war ist irgendwie nicht richtig raus gekommen – es muss irgendwas sehr altes, den Indianern schon gut bekanntes aus den Tiefen des Bodens sein.

Der Schreibstil war ziemlich fesselnd. Vor allem am Anfang war ich begeistert, von der Ausdrucksweise. Er wirft mit Metaphern gerade so um sich. Bis mir das irgendwann zu viel wurden. Bis zu Hälfte etwa hatte ich da die Schnauze voll. Und dann kamen ein paar Kapitel, da dachte ich ein anderer Autor wäre da eingesprungen. Der Stil hat so gar nicht zu dem davor gepasst. Die Metaphern vielen weg und das flüssige auch. Dann war es wieder da – nur nicht mehr so extrem.

Die Atmosphäre fand ich der Gegend und dem Zeitalter angepasst. Spätestens seit Deadwood, weiss man, dass die Sprache im Wilden Westen nicht der entspricht, die wir aus den Hollywood Western kennen. Sondern derb, verdorben, ungebildet, hart. Und auch die Handlungen der Protagonisten – ich nenne sie mal – nicht Ladylike.

Spannung gab es eher wenig, da der Autor oft in den geschichtlichen Rückblicken versank. Man konnte merken, dass ihm diese Zeit wohl sehr gefällt. Am Ende – beim Showdown wurde es dann spannend.

Die Originalität fand ich jetzt gar nicht so schlecht. Ich schaue gerne Western, aber habe noch keinen gelesen – das assoziere ich immer mit meinem Vater, der die Heftchen früher gerne gelesen hat. Mein Lieblingsgenre mit einem eher missachteten zu kreuzen fand ich ganz ok. Mir hat die Darstellung gefallen.

Fazit

Mein letztes Curran Buch war schon ein Hardcore Horror, das mich teilweise schon etwas abstieß. Deswegen war ich hier etwas skeptisch und erwartete ähnliches. Aber das ist hier nicht gegeben. Es gibt zwar blutige Beschreibungen, der Taten, aber nicht vergleichbar mit „Zerfleischt“.  Mir wurde hier etwas zuviel Wert auf das drum herum gelegt. Man hat viel von der damaligen Zeit mit bekommen und auch etwas über die Kriege erfahren, aber dabei ist die eigentliche Situation der Morde etwas untergegangen. Es war gut zu lesen, aber hat leider nicht das wieder gegeben, was ich mir erwartet habe. Also eher für Fans von Western mit Extras als Fans von Horror…

3,5 von 5

 

Charaktere

Hiram Callister – ein perverser Bestatter, der sich gerne an toten Prostituierten verging. Er hat eigentlich nur eine Nebenrolle aber ausschlaggebend, da er Blutopfer wurde.

Caleb Callister – der Bruder und ebenfalls Bestatter – Er war eher der Taugenichts der das Geld herauspulverte – und er zettele den Anschlag an die Mormonen an.

James Lee Cobb – Ein Mann vor dem sogar der Teufel Respekt haben dürfte. Seine Mutter wurde von einer Hexe verflucht die dann mit ihm schwanger wurde. Er war von klein auf schon als Sonderling bekannt und entwickelte sich zu einem Soziopathen, dem das Morden mehr als nur Spass machte.

Tyler Cabe – Ein Kopfgeldjäger, der auf der Jagd nach einem Serienmörder ist. Er hat eine unschöne Vergangenheit mit Sheriff Dirker, dem er die Narben im Gesicht verdankt

Jackson Dirker – War früher eine Art Schlächter im Krieg. Er hatte einen üblen Ruf. Nach dem Krieg wurde er Sheriff Beaver County Utah. Es war kein ruhiges Leben in einer Minenstadt. Am Ende haben die beiden sich zusammengerauft und gegen einen gemeinsamen Gegner gekämpft. Es war fast eine Freundschaft

Orville DuChien – Ein Hillbilly der gerne zu tief ins Glas blickte. Aber er hat seherische Fähigkeiten, die so einiges ausplaudern, das wichtig sein könnte

Janice Dirker – die Ehefrau von Jackson Dirker – sie leitet das Hotel und es funkt zwischen ihr und Tyler. Ansonsten hat sie eher eine Nebenrolle

Graybrow – Ein alter, dem Alkohol verfallener, Indianer. Meiner Meinung der beste Charakter…immer für einen guten Spruch zu haben. Er ist ja nur eine Rothaut ;-)

„Ich bin eben nur ein ignoranter Wilder, was weiss ich von euren Gebräuchen?“

Sonstige Info

Deliverence – ein verfluchter Ort. Ehemalige Minenstadt, die von den Mormonen aufgebaut werden sollte. Aber dort hat sich das Böse angesiedelt in Form von James Lee Cobb

Skin Medicine – Auf der Haut tätowierte Symbole wie Schlangen, Symbolen von Hexenzeichen – Eine Art Beschwörung und magische Formeln. Man sagt sich, dass die Schamanen mit der Skin Medicine die Geister der Toten kontrollierten und sich jederzeit in menschenfressende Tiere verwandeln konnten, wenn sie Hunger bekamen.

 

Stolz und Vorurteil & Zombies

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  • Starttermin 9. Juni 2016 (1 Std. 48 Min.)
  • Regie Burr Steers
  • Mit Lily James, Sam Riley, Bella Heathcote
  • Genre Horror , Komödie , Romanze
  • Nationalität USA , Großbritannien
  • Originaltitel Pride and Prejudice and Zombies
  • Verleiher Universum Film / SquareOne Entertainment
  • Produktionsjahr 2016
  • gesehen 22.10.16
  • FSK ab 16 freigegeben
  • Horrorctober 

Im England des frühen 19. Jahrhunderts verbreitet sich eine Zombie-Seuche rasend schnell und fordert auch unter den edelsten Familien Britanniens ihre Opfer. Um der Epidemie zu trotzen, gibt Mr. Bennet (Charles Dance) seinen fünf Töchtern Stunden im Umgang mit Waffen und in Kampfsport, er bildet seinen Nachwuchs so zu einer Zombie-killenden Armee aus. Besonders Elizabeth (Lily James) tut sich als herausragendes Talent hervor. Mrs. Bennet (Sally Phillips) hat derweil ganz andere Sorgen, denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Töchter an den Mann zu bringen. Als der vermögende Mr. Bingley (Douglas Booth) in die Nachbarschaft zieht, wittert sie die passende Chance. Auf einem Ball kommen sich die älteste Tochter Jane (Bella Heathcote) und Bingley tatsächlich näher, trotz einfallender Zombies. Elizabeth dagegen, ohnehin damit beschäftigt, dem Charme des manipulativen Mr. Wickham (Jack Huston) zu widerstehen, gerät mit Bingleys eigensinnigem Freund Mr. Darcy (Sam Riley) aneinander. Der stolze Monsterjäger begegnet ihr zunächst mit eitler Hochmütigkeit, findet aber schon bald Gefallen an dem schlagfertigen Mädchen…

**

Meinung:

Eigentlich hätte ich erwartet, dass der Regisseur eine Frau ist. Denn was macht man am besten, wenn man seinem Schatz doch mal einen seiner Lieblingsfilme präsentieren will? Man packt paar Zombies dazu und lässt die lieblichen Damen – statt zu sticken – Waffen säubern und benutzen. Leider, leider ist das nicht so ganz aufgegangen. Denn, wie mein Mann es so treffend bemerkte: „Stolz und Vorurteil….und Zombies“ – Hauptmerk auf Stolz und Vorurteil. Natürlich könnte man als Fan dieser Geschichte meckern…wie kann man so was schönes so verhunzen. Aber – Tatsächlich war die Ur-Geschichte ziemlich identisch. Es waren halt Zombies, die so manchen Tag behinderten. Aber es gab Lizzy, Mr. Darcy und auch alle anderen und die Basis der Geschichte verblieb. Mich selbst haben die Zombies in der Geschichte nicht gestört, aber meinem Mann. Dem hat die Geschichte vor den Zombies gestört. Er hat ganz schön gemeckert…ich musste darüber etwas – im Geheimen – schmunzeln. Da hat der Regisseur – bzw der Autor, so manchen Mann in die Jane Austen Falle gelockt.

Fazit:

Mir hat der Film sogar gefallen. Er war natürlich nicht so gut, wie als Ur-Geschichte. Aber ich fand es nicht so schlecht umgesetzt. Schauspielerisch hätte bisschen mehr drin sein können, obwohl bekannte Gesichter darin vorkamen, wirkte es manchmal etwas steif – und das lag nicht an den englischen Etiketten. Meinem Mann hat es nicht gefallen. Aber trotzdem – Mädels, wenn ihr endlich Eurem Liebsten in die Welt von Jane Austen entführen wollt, ist dies der beste Weg. Selbst, wenn sie wie mein Mann – sich darüber wundern, wie wir solche langweiligen Geschichten aushalten können. ;-)

3 von 5

Anderfeldt, M. P. – Der kleine Vogel des Todes

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  • Autor: Anderfeldt, M. P.Titel: Der kleine Vogel des Todes
  • Untertitel: Eine Halloween-Story
  • Verlag: Knaur eBook
  • Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
  • Seitenanzahl: 80 Seiten
  • Genre: Horror
  • Gelesen als: Ebook
  • Lesezeitraum 28.09.16-29.09.16
  • Band einer Reihe: Nein
  • Challenge: Deutsche Autoren Challenge Deutsche-Autoren-Challenge.png

Worum es geht: Lisa eine Putzfrau mit Gruselzulage. Tatortreinigerin an Halloween.
Wann: 31.10.

Handlung: »Putzfrau mit Gruselzulage« – Studentin Lisa hat einen ungewöhnlichen Nebenjob; sie arbeitet als Tatortreinigerin. Ausgerechnet zu Halloween muss sie die Wohnung einer jungen Frau putzen, die beim Aufhängen ihrer Halloween-Dekoration verunglückt ist. Sie findet heraus, dass die Tote als Luxus-Callgirl gearbeitet hat. Aber war es wirklich ein Unfall, oder steckt der unheimliche Hausmeister dahinter? Oder etwas ganz anderes? Und was hat ein Erlebnis aus Lisas Kindheit damit zu tun? Eines steht fest: Diese Nacht wird mörderisch …


Der Schreibstil war sehr angenehm, witzig und flüssig. Es war eine gute und spannende Geschichte zwar nicht gruselig, aber morbide. Dazu muss ich etwas vom Inhalt wiedergeben – Also dieser Abschnitt kann Spoiler enthalten:

Lisa ist eine Studentin, die sich ihr Geld als Tatortreinigerin verdient. Aber für Lisa ist dies nichts aussergewöhnliches. Ihr Onkel ist Bestattungsunternehmer und eine Zeitlang hat sie mit ihren Eltern bei ihm wohnen  müssen und hat ihn bei seinen Vorbereitungen beobachtet. Sie hat kein glückliches Elternhaus. Und auch in der Schule ist sie eher unsichtbar. Nach dem Umzug wird sie neben Jia gesetzt. Sie ist eine Aussenseiterin, da sie eine Streberin ist. Ausserdem ist sie vom Tod besessen. Sie will den kleinen Vogel des Todes unbedingt sehen. Er entstammt der ägyptischen Mythologie uns soll den Geist des Verstorbenen darstellen. Den Vogel, der ihn abholt. Die Erwachsene Lisa ist also abgehärtet. Nun ist sie also in der Wohnung der Verstorbenen und muss sich auf einmal ihres Lebens wehren. Sie wird angegriffen. Und muss kämpfen. Dies führt zu tiefen Einblicken und einigen Überraschungen. Man kann sagen, Lisa ist kein schwaches Opfer…

Der Autor steuert schon in die Richtung der Auflösung aber trotzdem ist es eine überraschende Wendung und ein interessantes Ende. Die Charaktere sind für eine Kurzgeschichte wirklich gut dargestellt. Sie ist sympathisch und witzig. Hat witzige Sprüche und Gedanken und auch einige morbide Erinnerungen, die einen dann doch an AHA entlockt.
Die Atmosphäre ist zwar oft spannungsgeladen, aber nicht gruselig. Man fühlt sich als stummer Beobachter und wartet immer wieder gespannt wohin die Geschichte führen wird. Sehr interessant. Das Tempo ist angehehm und trotz der Kürze der Geschichte nicht zu schnell.

Fazit
Es ist war kein Gruselspass aber ein morbider Lesespass. Schon alleine weil Lisa sehr überraschend ist…

3,8 von 5

Zitate

»Ich komme von der Firma S&T …« Ich werde Horst vorschlagen, einen geheimen Erkennungssatz auszugeben. Wie wäre es mit ›Tante Polly hat Schnupfen‹?

»Sie war noch so jung. Eine lebenslustige Frau. Wie Sie.«
Was weißt du denn von mir? Oh, ich vergaß, die Tote mochte wohl auch Halloween. Und war weiblichen Geschlechts. Verstehe, wir haben unglaublich viel gemeinsam.

Sie hatte ihr Leben für eine kitschige Halloween-Dekoration aufs Spiel gesetzt. Und das Spiel verloren. Life’s a bitch,

Charaktere

Lisa – Psychologiestudentin und Tatortreinigerin, die schon als Kind Kontakt zum Tod hatte, da ihr Onkel Bestattungsunternehmer war und sie ihn öfter bei der Arbeit beobachtete

Hausmeister – Unangenehmer Kerl. Raucht und wirkt schmuddelig und eklig. Ist er ein Mörder?

Jia – Lisa´s Schulfreundin. Ihre Eltern haben einen asiatischen Imbiss und legen sehr viel Wert auf ihre Ausbildung. Sie hat eine kleine Besessenheit für dein Tot und führt sogar ein Heft darüber. Sie will unbedingt den Vogel des Todes sehen.

Dartmoor Beast

dartmoor beast

  • Originaltitel Stag Hunt – Let’s get slaughtered.
  • Regie James Shanks
  • Darsteller Mackenzie Astin, Neil Cole, Donald Morrison,
  • Genre Horror, Abenteuer
  • Produktion Großbritannien 2015
  • Starttermin 19. Februar 2016auf DVD (1 Std. 37 Min.)
  • Studio Kinokater
  • FSK 18
  • gesehen 04.09.16

Spencer (Mackenzie Astin) wird bald den Bund der Ehe schließen. Sein Freund Pete (Neil Cole) will ihm zur Feier deshalb einen unvergesslichen Wochenendausflug in die britische Wildnis bescheren – den ultimativen Junggesellenabschied. Zusammen mit seinem chaotischen Mitbewohner Jason (Donald Morrison) und Andy (Chris Rogers), Spencers Schwager in spe, machen sie sich auf den Weg ins ländliche Dartmoor. Schon bald wachsen die Spannungen zwischen den Vieren, denn alte Rivalitäten kommen wieder zum Vorschein. Dann stellt sich die von Pete ausgewählte Route auch noch als unpassierbar heraus und so stolpert die Gruppe fernab der Zivilisation in das Gebiet einer lokalen Legende: Dort soll das Dartmoor-Biest sein Unwesen treiben. Als die Nacht schließlich hereinbricht, stellen die Männer mit Entsetzen fest, dass sie nicht allein sind. Zwischen den Hügeln lauert eine wilde und monströse Kreatur, die zum Angriff ausholt. Verängstigt und orientierungslos versuchen sie sich mit den wenigen Dingen, die sie bei sich tragen, zu verteidigen.

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Meinung

Also ich kann auf jeden Fall sagen….die Landschaftsaufnahmen waren grandios…Das war es dann auch schon….der Film war weder witzig noch spannend..4 Kerle, die Junggesellenabschied feiern…und es am Ende bereuen nicht durch die Pubs getingelt zu sein…Es geht hier mehr um Eifersuchtelein und Piesacken und Prahlen als um Horror….das Ende des Filmes könnte man noch mit englischem Humor entschuldigen…aber was ist mir dem Rest??.Leider war der Film hier eine Niete…Langweilig und Nervig…das Monster, die Bestie bekam man nicht zu Gesicht…nur Schatten und Geräusche…was nicht das schlechteste sein muss….auch damit kann man Spannung aufbauen…aber hier leider nicht

Fazit:

Lieber eine Doku über die englischen/schottischen Highlands sehen, als 4 Kerle, die nur Saufen, Furzen und sich über ihre Leben auskotzen…Ein Film, den man getrost im Regal lassen sollte und lieber den Nachbarfilm greifen…der könnte besser sein…

2 von 5 wegen der Landschaft