Fforde, Jasper – Dragonslayer 01 – Die letzte Drachentöterin

Fforde, Jasper – Dragonslayer 01 – Die letzte Drachentöterin

Autor: Fforde, Jasper
Titel: Die letzte Drachentöterin
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2015
Seitenanzahl Printbuch: 253 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 11.08.17-27.08.17
Band einer Reihe: Ja – Drachentöter Reihe
Challenge: High Fantasy Challenge (5. Lies ein Buch, in dem eine Armee ihr Lager aufschlägt.)

Klappentext:Auftakt der Drachen-Trilogie von Kultautor Jasper Fjorde.
Jennifer Strange ist fünfzehn Jahre alt, Findelkind und aktuell die Leiterin von Kazam, einer Agentur, die Zauberer vermittelt. Die Zeiten, als die Zauberer noch vor Magie strotzten, sind längst vorbei. Wer einst ganze Berge versetzte, liefert heute auf seinem fliegenden Teppich Pizza aus. Die Geschäfte von Kazam laufen dementsprechend schlecht, und die Magier müssen um ihre Jobs fürchten.
Als wäre das nicht genug, macht auch noch die Vorhersage die Runde, dass der letzte Drache sterben wird – und zwar durch die Hand von niemand Geringerem als Jennifer. Schnell wird ihr klar, dass nicht nur ihr Leben, sondern die Geschicke aller Bürger in den Ununited Kingdoms auf den Kopf gestellt werden …

Wann – Gegenwart
Wo – Ununited Kingdom – England

Zum Inhalt: (Spoiler) Jennifer leitet eine Agentur für Zauberer. Allerdings ist die glamouröse Zeit der Zauberer vorbei. Sie werden nur noch für banale Dinge bestellt. Wie z. B. ein Haus mit neuer Elektrik zu versehen. Früher haben Drachen in ganz Ununited Kingdom ihr Unwesen getrieben. Sie haben Dörfer überfallen, Menschen und Vieh getötet. Dann hat der grosse Shandar – der mächtigste Zauberer – ein Abkommen mit den Drachen ausgehandelt. Jeder Drache bekam ein Stück Land und Vieh. Sie durften die Menschen nicht mehr überfallen – ansonsten müssten sie sterben. Dafür wurden Drachentöter ausgebildet. Diese waren auch die einzigen, die in das Land der Drachen konnten. Jetzt gab es eine Vision mancher mental begabter Zauberer, die den Tod des letzten Drachen vorher sagten. Und Jennifer wurde zum neuen Drachentöter ernannt. Nicht nur, dass sie die Verantwortung jetzt trägt, wird sie auch massiv von Merchandising genötigt. Sie könnte tatsächlich unfassbar reich werden. Jeder will sie buchen, bewerben, bestechen. Denn – wenn ein Drache stirbt – wird das Land, dass er bewohnte frei – und jeder, der schnell genug ist, kann es besetzen. Sich ein Stück abstecken. Aber Jennifer ist sich nicht sicher ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Denn sie lernt den Drachen kennen. Und sie bezweifelt die angeblichen Angriffe. Was also soll sie tun? Soll sie tatsächlich den letzten Drachen töten nur weil Indizien für Drachenangriffe bestehen? Kann sie sich aus ihrem Dilemma befreien?

Handlung: Eine Bewertung fällt mir hier wirklich nicht leicht. Es ist eine wirklich schräge Fantasystory in der Zauberer einen schlechten Stand haben und Zauberei nur gestattet wird wenn ein massiver Bürokratieapparat instand gehalten wird. Für jeden Zauber muss unbedingt eine Genehmigung eingeholt werden, ansonsten wird der Zauberer getötet. Da die Zauberer alle etwas zerstreut sind ist es Jennifers Aufgabe sich darum zu kümmern. Ebenso muss sie Aufträge an Land ziehen um überhaupt die Agentur am Leben halten zu können. Aber wo ist der grosse Zambini? Er ist der Eigentümer der Agentur. Er ist verschwunden. Ich habe bisher noch nie Pratchet gelesen oder ähnliche Autoren. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dies hier ähnlich gestrickt ist. Also der Humor ist interessant und war für mich neu. Während des Lesens kam es mir oft sehr schräg vor. Aber nach einigen Tagen Abstand fand ich es dann doch ganz witzig.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Spannung gab es tatsächlich auch, da man ja nicht wusste, ob sie tatsächlich den Drachen töten würde, wie sie mit dem ganzen Druck umgeht. Dann musste sie neben dem Presserummel noch die Obrigkeiten beruhigen und noch die Zauberer beschäftigen. Sie traf sich mehrere Male mit dem Drachen und dann war ja noch die Frage ob es tatsächlich der Drache war, der das Abkommen gebrochen hatte und Angriffe gestartet hatte. Originalität fand ich absolut gegeben. Es waren so viel schräge Situationen und Bemerkungen dabei, das alleine ist schon originell genug. Das Ende kam mir etwas zu schnell. Da hätte man sich noch paar Seiten Zeit nehmen können. Da fühlte ich mich dann auf einmal vor vollendete Tatsachen gestellt und habe es gar nicht richtig mitbekommen.

Fazit: Das Buch hat mich oft etwas wirr zurückgelassen. Aber nach einigem Abstand muss ich dann doch sagen, dass es mir ganz gut gefallen hat. Es ist so ganz anders, als die Fantasyromane, die ich bisher gelesen habe. Es ist mit viel Humor gespickt. Ich habe zwar noch keine vergleichbaren Romane dieses Genre gelesen, könnte mir aber vorstellen, dass Liebhaber von Pratchett und Douglas hier auch ihren Spass haben könnten. So als Zwischendurchlektüre.

Zitate

Ich war bei der Schwesternschaft groß geworden, die mich vier Jahre zuvor an Kazam verkauft hatte. Ich hatte noch zwei Jahre unbezahlte Arbeit vor mir, bis ich auch nur daran denken konnte, das erste Formular zu beantragen, das mich nach weiteren vierzehn Stapeln Papierkram und Bürokratie irgendwann in die Freiheit entlassen würde.

Mutter Zenobia war die Oberin – eine zerfurchte alte Ex-Zauberin, runzlig wie eine Walnuss und ebenso unverwüstlich.

Die Macht der Magie schwand schon seit Jahrhunderten und damit auch der Einfluss der Zauberer. Früher waren Zauberer Berater des Königs gewesen; heute verkabelten wir Häuser neu und machten Abflüsse frei.

Ich sah zu den drei Zauberern hinüber, die sich fest darauf konzentrierten, nichts zu tun.

»Das ist das Quarktier«, sagte ich. »Es sieht vielleicht aus wie eine offene Messerschublade auf Beinen und als wollte es dich gleich in Stücke reißen, aber in Wahrheit ist er ein ganz Süßer und frisst höchstens mal eine Katze, wenn überhaupt.

Von den Zeiten, als die Magie noch mächtig war, nicht von der Regierung überwacht wurde und man nicht mal für den größten Zauber das Fluchformular B1–7G ausfüllen musste.

Du wohnst in Zimmer 1038, da gibt es zwar ein Echo, aber dafür ist es selbstreinigend.«

Dumme Männer und Frauen können die Zauberei für Böses einsetzen, aber dann sind die Menschen böse, nicht die Zauberei. Die Magie denkt nicht. Wir haben die Wahl, sie für Gutes oder Böses einzusetzen.

Jeder ungenehmigte Akt der Zauberei außerhalb der Zaubereihäuser wird mit … öffentlicher Verbrennung betraft.«

»Übrigens«, sagte Tiger, »darf das Quarktier schon vor dem Frühstück auf Wellblech herumkauen?«
»Nur auf verzinktem«, sagte ich, ohne aufzusehen. »Er braucht das Zink, damit seine Schuppen schimmern.«

Der Herzog von Brecon, dessen Säbelrasseln nach einer Kürzung des Verteidigungshaushalts zu einem Taschenmesserklappern verkommen war, ließ seine Soldaten als Gegenfeuer alle gleichzeitig »Peng« rufen und bewahrte scharfe Granaten für besondere Gelegenheiten auf, zum Beispiel für Geburtstage.

Ein Buch unter einem verzauberten Kopfkissen, das den Inhalt nachts in den Kopf träufelte, konnte Wunder wirken. Dummerweise sah die Schulbehörde das nicht so.

»Wenn es klingelt, bedeutet das, irgendwo hat ein Drache angegriffen. Daher kommt der Name ›hot line‹, heiße Leitung, weil Drachen Dinge anzünden.«

Charaktere

Jennifer Stange – Sie ist ein Findling von 16 und muss noch zwei Jahre im Zaubererhaus von Zambini ihren Dienst tätigen um dann frei zu sein. Geschäftsführende Managerin. Sie ist als letzter Drachentöter auserkoren. Sie wirkt manchmal etwas abwesend, hat aber alles im Griff und entscheidet sehr wohlbedacht und nicht nur aus dem Profit.

Tiger (Horton) Prawns – der neue Findling (7.) im Zambini Haus. Er soll von Jennifer angelernt werden. Er unterstützt jetzt schon Jennifer ungemein

Lady Mawgon ehemals Zaubermeisterin jetzt nur noch im Zambini Haus beschäftigt

Moobin ebenfalls ein ehemaliger guter Zauberer – allerdings erfährt er in den letzten Tagen eine Zunahme seiner magischen Fähigkeiten – das hat etwas mit dem Drachen zu tun

Mutter Zenobia eine Ex-Hexe und die heutige Leiterin des Heimes für Findlinge

Brian Spalding – ehemaliger Drachentöter, der Jennifer einweist.

Maltcassion der letzte Drachen

Gordon van Gordon Jennifers Assistent – nicht gerade vertrauenswürdig

Quarktier – das Beste – Das ist durch und durch magisch – eine der Kreaturen, die der Mächtige Shandar im sechzehnten Jahrhundert erschaffen hat. Sie sind zu neun Zehnteln eine Mischung aus Velociraptor und Küchenmaschine, und zu einem Zehntel Labrador.

der Mächtige Shandar Oberzaubermeister – er hat das Abkommen mit den Drachen ausgehandelt und Drachentöter ausgebildet

King Snodds der König, der unbedingt das Drachenland haben möchte und Jennifer dazu bringen möchte es schon vorab für ihn abzustecken.

Herzog Brecon – der Gegner auf der anderen Seite des Drachenlandes. Er will sein Land nur bestmöglich gegen Snodds Armee verteidigen.

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Degenhardt, Christina – Trojan

Degenhardt, Christina – Trojan

Autor: Degenhardt, Christina
Titel: Trojan: Eine dunkle Prophezeiung
Verlag: BoD
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2016
Seitenanzahl Printbuch: 444 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 24.06.17-11.07.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: High Fantasy Challenge (14. Lies ein Buch, in dem mindestens 5 Figuren von Pfeilen und/oder Armbrustbolzen durchbohrt werden. Es gelten auch Komparsen ohne Sprechrolle.)

Klappentext

Als Lord Hurrvans Soldaten Trojans Heimatdorf überfallen, flüchtet der Junge Hals über Kopf in den Wald – im Gepäck einen wertvollen Schatz, der über das Schicksal der Welt bestimmen soll. Geleitet von einer uralten Prophezeiung, begibt sich Trojan auf die gefährliche Reise nach Heflon, der Hauptstadt des alten Wissens. Helfen können ihm nur List, Magie und seine eigene Stärke. Dabei bekommt Trojan Unterstützung von Ninjada, der Enkelin einer alten Hexe, und Meaton, einem Schüler aus Heflon. Schließlich muss sich Trojan Lord Hurrvan und dem Krieg, der über Gut und Böse entscheidet, stellen und sein Schicksal erfüllen.

Zum Inhalt

Nicht immer hat man einen so tollen Klappentext – der die wichtigsten Fakten zusammenfasst ohne zuviel zu verraten. Da brauche ich zu dem Inhalt nichts zufügen.

Der Handlung konnte man wirklich gut folgen. Interessant war, dass die Autorin nicht viel Zeit für Banalitäten gelassen hat. War sehr angenehm, da es sich nicht wie ein Platzfüller anfühlte. Es war immer sehr schlüssig und actionreich. Ich habe zwar sehr lange gebraucht – das lag aber wirklich nicht an dem Buch – sondern an meinen verräterischen Augen, die einfach nicht aufbleiben wollten. Manchmal musste man schon mit den Augen rollen, da das Team sehr oft das Messer am Hals hatte 😉 Aber dann darf man auch nicht vergessen – waren alles keine ausgebildeten Sodaten – sondern Situationsbedingt zufällig Auserwählt – oder doch durch die Prophezeiung? Mir gefiel, das hier wirklich durchweg was passierte und man immer aufpassen musste nicht entdeckt zu werden. Der
Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Die Atmosphäre hat mir auch gut gefallen. Man hat oft den Atem anhalten wollen um nicht von den Soldaten entdeckt zu werden. Was auch für eine gute Spannung sorgte. Die Protagonisten waren alle sympathisch – klar ausser dem Bösewicht, natürlich.

Fazit

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es ist vielleicht nicht unbedingt was für Hardcore High Fantasy Fans – aber für jemanden, der eher selten in diesem Genre unterwegs ist kann sich hier wohl fühlen. Es ist alles verständlich und man kann gut folgen. Keine komplizierten Gefechte oder sonstigen, dem ich bei anderen Fantasy Romanen manchmal nicht folgen konnte. Ein nettes Buch für zwischendurch bei dem ständig etwas passiert.

Zitate

„Zufall ist viel in der Welt, doch jeder Zufall wird zum Schicksal. Der Zufall hat dich markiert und machte dich zum Schicksal.“

„Ohne Liebe ist das Leben nicht lebenswert. Liebe ist der einzige Grund, warum ein Mensch in den Krieg zieht, sei es ein einfacher Bauer oder ein Herrscher, wie ihr es seid.“

Charaktere – In diesem Buch gibt es sehr viele Charaktere – die dem Team auf ihrem Weg alles an Unterstüzung zu kommen lässt.

Trojan – ist unser Held – Durch Zufall wird er zu einem Auserwählten, der die Prophezeiung erfüllen soll.

Lord Hurrvan – Ihm passt es nicht, das er das Land mit seinen Geschwistern teilen muss und führt deswegen Krieg – der kleine Schatz, den Trojan beschützt, den will er für seine Zwecke benutzen

Lilliana – ein kleines Baby mit magischen Fähigkeiten, die gerade erwachen. Sie ist süss, aber wehe sie wird sauer

Gertená – die Grossmutter von Ninjada – eine Schlüsselfigur, da sie Trojan einiges beibringt um zu überleben.

Ninjada – sie wird zur Weggefährtin von Trojan. Zusammen fechten sie einige Kämpfe aus und ein klein bisschen romantisch wird es dann auch.

Kasimier – ein Wolfswelpe, den Trojan und Ninjada retten. Er ist ein Begleiter – aber noch zu klein um etwas zu bewirken. Manchmal zeigt er seine Zähne – aber leider ist er noch keine grosse Unterstützung.

Meaton – der dritte im Bunde. Er kämpft tapfer an der Seite von Ninjada und Trojan – ohne ihn hätten sie mehr Schwierigkeiten – er wird später Hauptmann und trennt sich kurzzeitig von ihnen.

Cassadra – keine grosse Figur – sie ist die Herzensdame von Meaton.

 

Hafen, C. M. – Das Drachenvolk von Leotrim 01 – Drachenbrueder

Hafen, C. M. – Das Drachenvolk von Leotrim 01 – Drachenbrueder

Autor: Hafen, C. M
Titel: Drachenbrueder
Verlag: O’Connell Press
Erscheinungsdatum: 25. März 2015
Seitenanzahl Printbuch: 156 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 19.05.17-24.05.17
Band einer Reihe: Ja – Triologie
Challenge: High Fantasy Challenge

Worum es geht: Ambro und Norwin müssen irgendwie zusammen finden. Sie sind Drachenbrüder, aber nicht verbunden. Um sich im Klaren zu werden, nimmt er eine Einladung der Chronistin an

Wo Leotrim

Klappentext

Unter den Millionen Augen der Lichter lebt das Drachenvolk von Leotrim.
Der Drache Norwin hat einen schwierigen Start ins Leben. Eine Amme lässt sein Ei fallen, die Schale ist beschädigt, ein Flügel verletzt. Es wird schnell klar, er wird nie fliegen können. Als er alt genug ist, kommt sein menschlicher Vater, um ihn bei den Menschen leben zu lassen. Die Drachenmutter muss darauf hoffen, dass die jahrhundertealte Verbindung zwischen den Völkern ausreicht, um Norwin einen Platz in ihrer Mitte finden zu lassen.
Anfänglich hat sein halbgebürtiger Bruder Ambro Schwierigkeiten, etwas mit seinem Drachenbruder anzufangen. Die beiden passen nirgends hin. Jeder in Leotrim hat seinen Platz, seine Aufgabe.
Diese beiden müssen nun selbst herausfinden, wofür sie gut sind.
Zum Inhalt

Ich bin leider nicht richtig warm geworden mit den Protagonisten und der Handlung. Dabei ist es eine interessante Idee. Es hat sich auch gut lesen lassen, aber es plätscherte so vor sich hin und es passierte nicht viel. Eine Szene hat einen mal erschreckt und aufgerüttelt, aber ansonsten – nichts.

Handlung 

Es ist mir alles etwas oberflächlich gehalten. Das mag an der geringen Seitenzahl liegen, aber der Unfall, der Norwin zu Schaden kommen lässt, wird nur ganz nebenbei mal erwähnt. Normalerweise, ist das auch ein Effekt um einen süssen kleinen Drachen vor sich zu sehen, den man ständig tröstend in die Arme nehmen will. Aber selbst bei dem furchtbar grausamen Vorfall kommt kein richtiges Mitleid auf. Ambro ist sieben. Es gibt eine Chronistin die das Leben aufschreibt. Sie sieht irgendwas in Ambro und lädt ihn zu sich ein. Seine Lehrerin gibt ihm eine Aufgabe, für die er diese Einladung annehmen will. Sein Vater hofft, dass er bei diesem Ausflug auch endlich mal auf seinen Drachen hört. Sie können nämlich ohne Worte in Verbindung treten. Da Norwin durch die Verletzung nicht seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen kann, müssen sie ein neues Betätigungsfeld für sich suchen.

Der Schreibstil ist gut und flüssig.

Die Atmosphäre ist leider etwas flach. Es kommt keine richtige Spannung auf weder als der Drachenbruder eintrifft, noch während der Verbindung oder der Reise.
Originalität finde ich, ist ziemlich gegeben, da die Geschichte selbst schon interessant ist. Es gibt viele Punkte, die einen interessieren. Personen und Drachen die erklärt werden wollen.

Fazit

Diesen Teil separat zu bewerten ist nicht gerecht. Ich denke, dass es hier um ein Gesamtbild gehen wird. Man wird bestimmt nur die Gesamtgeschichte mit Spannungselementen bewerten können. Dieser Teil hier ist eher nur eine Einführung. Allerdings hätte man hier schon bisschen mehr Spannung aufbauen müssen um dann auch die Leser für die Folgebände zu interessieren. Es lockt mich nicht gerade weiter zu lesen, obwohl ich schon wissen will, ob meine Einschätzung der Gesamtbewertung zutrifft.
Zitate

Wenn eine Frau ein Kind erwartete, musste der Vater des Kindes in die Himmelsberge, um dort ein Ei auszuwählen.

Ihr Leben war verbunden, durch ein Versprechen. Nicht ihre Zeit durch das Universum
Charaktere

Hangameh – die Chronistin. Sie ist unsterblich und sehr alt. Aber ihre körperliche Statur gleicht einer achtjährigen

Dakota – Hangamehs Findelkind – sie ist schüchtern und ängstlich. Noch ist nichts genaues bekannt über sie

Launischer Vincent – Ich denke es ist der Leuchtturm – Er muss sowas wie ein Hüter sein – das habe ich nicht so richtig verstanden

Ambro Gulur – Der Held der Geschichte. Er ist sieben Jahre

Norwin – Er ist der Drachenbruder von Ambro – Flugdrache

Olafur – Ambros Vater

Rem – Ist ein Wasserdrachen, mit dem Hangameh und Dakota viel Kontakt haben. Auch Ambro bekommt von ihm viel Informationen

Jori – Ambros bester Freund

Silvan – ein sehr alter Drache – Er wird auch Kinderhüter genannt, weil er sich um Drachenlose Kinder kümmert

Smilla – Ambros Mutter

Tara – Drachenschwester von Smilla – Erddrache

Aidar – Drachenbruder von Olafur – Feuerdrache

Odd Domdar – Der Lehrer für Flugdrachen – unmöglicher Mann

Soems – Drache von Jori – Flugdrache

Saul – der Seher

Pan Harbor – Lehrerin von Ambro – Sie unterrichtet Drachenkunde

(Ya)Nev – er lebt mit NevNev in einem laufenden Haus – Er gibt Ambro und Norwin bei ihrer Reise Unterkunft und Essen – ob noch mehr dahinter steckt weiss ich noch nicht. – Nev hat seinen Drachen verloren und NevNev ist seinem Drachenbruder abgehauen, weil er ihn misshandelt hat. Die beiden haben sich zusammen getan, sind aber nicht glücklich

NevNev  – ein alter zahnloser Drache, der von seinem Bruder misshandelt wurde

Nerina – ein weiblicher Drache, der nie eine Schwester zugeteilt wurde – sie nennt sich Dieser Hier – Ihre Aufgabe weiss ich nicht genau – Seelenholer?

Bo – Silvans Drachenbruder – irgendwie verstorben – jung

Yari – das laufende Haus

Goldman, William – Die Brautprinzessin

»Tag, mein Name ist Inigo Montoya. Du hast meinen Vater getötet, mach dich gefasst, zu sterben«

Goldman, William – Die Brautprinzessin

Autor: Goldman, William
Titel: Die Brautprinzessin
Verlag: Klett Cotta
Erscheinungsdatum: 6. Aufl. 2010
Seitenanzahl Printbuch: 426 Seiten
Genre: Märchen, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 09.05.17 – 19.05.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: High Fantasy Challenge  (23. Lies ein Buch, in dem eine Figur mit oder ohne Hilfe aus einem Kerker/Gefängnis entkommt.) Find the Cover 2017

Worum es geht: Abenteuer, Liebe, Freundschaft, Zusammengehörigkeit

Wo: Florin

Klappentext

»Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

»Die Brautprinzessin« ist ein raffiniertes Abenteuer und eine atemlose, clevere Romanze. Traurig und hinterlistig, verspielt, blutig und zeitlos. Wahnsinnig. Und wunderschön.

Zum Inhalt: Ich kenne den Film, den ich damals als VHS hatte und ihn mit meiner Freundin, gefühlte 1000x geguckt habe. Wahrscheinlich eher wirkliche 1000x. Sooo romantisch. Wie man das als kleines Mädchen gerne hat. Der Held rettet die Prinzessin. Dann wurde das Buch von Nomnivor vorgestellt – und mir ging es genauso. Ich habe schon lange nicht mehr laut gelacht beim Lesen und auch ich hätte gerne das gesamte Buch als Zitat markiert. Dieser trockene Humor ist einfach umwerfend.

Die Geschichte, wie Goldman überhaupt dazu kam die Geschichte zu kürzen und wie er den Roman vorgelesen bekommen hatte, ist zwar manchmal störend eingebaut, aber sobald man wieder in der Geschichte versinken kann, vergessen. Hätte ich auch nicht gebraucht – aber nun gut.

Ich liebe dieses Buch. Es gehört zu den seltenen, die man am  liebsten sofort noch einmal lesen möchte nach dem man die letzte Seite erreicht hat.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Egal was Euer Lieblings Genre ist, ich denke zum Abschalten und Abtauchen sollte sich jeder dieses Buch mal gönnen.

Fazit

Dieses Buch erklomm schon nach den ersten Seiten den Gipfel. Es wird nun immer zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Ich habe mich wirklich selten so gut amüsiert bei einem Buch. Trotz dem ich den Film kannte und der sich auch ziemlich gut an dem Buch orientiert, war es spannend und man fieberte immer wieder mit – vor allem aber konnte ich oft herzlich lachen.

5 von 5

Zitate

…aber jetzt liebe ich dich schon seit mehreren Stunden, und jede Sekunde mehr. Vor einer Stunde dachte ich, ich liebe dich mehr als je eine Frau einen Mann geliebt hat, aber eine halbe Stunde später wusste ich, dass meine Gefühle vorhin nichts waren gegen meine Gefühle jetzt. Aber wieder zehn Minuten später begriff ich, meine Liebe vorhin war nur wie eine Pfütze im Vergleich zu der hohen See vor dem Sturm


»Ich bin dein Prinz, und du musst mich heiraten«, sagte Humperdinck.
»Ich bin Eure Dienerin und lehne ab«, flüsterte Butterblume.
»Ich bin der Prinz, und du kannst nicht ablehnen.«
»Ich bin Eure sehr ergebene Dienerin, und ich habe eben abgelehnt.«
»Weigerung bedeutet Tod.«
»Dann tötet mich.


Ärzte gab es schon, aber in der Türkei waren sie noch nicht so weit, dass sie sich auch mit Knochen abgaben; die Knochen blieben Sache der Milchmänner, mit der Begründung, dass Milch so gut sei für die Knochen – wer sollte also mehr von Knochenbrüchen verstehen als der Milchmann?)


»Du bist sehr stark, Fezzik«, sagte sein Vater. (Das stimmt nicht ganz. Sein Vater meinte, »Du bist sehr stark, Fezzik«. Anhören tat es sich eher so: »Zz zzzz zzzz zzzzz, Zzzzzz.« Seit der Milchmann seinen Kiefer verdrahtet hatte, brachte er nur noch den Laut z heraus. Aber er hatte ein sehr ausdrucksvolles Gesicht, und seine Frau verstand ihn vollkommen.)


»es gibt verschiedene Grade des Totseins, es gibt irgendwie tot, überwiegend tot und ganz tot


Charaktere

Billy – William – Sein Vater liest ihm das Buch vor und er kürzt es dann später, damit wir es jetzt lesen können. 🙂

Butterblume – Die Heldin des Buches

Westley – der tapfere Held, der Butterblume aus den Fängen des bösen Prinzen rettet

Prinz Humperdinck – Der Bösewicht. Ein eitler Fatzke

Graf Rugen – Die Rechte Hand von Humperdinck und ein Sadist.

König Lotharon – Vater von Humperdinck und nicht mehr ganz bei sich.

Bella – die böse Stiefmutter, die eigentlich gar nicht Böse ist, aber da Humperdinck nur böse Stiefmütter kennt – eine Nebenfigur

Fezzik – ist ein super netter Riese, aus der Türkei. Er ist so kräftig, dass er Boxweltmeister ist. Aber etwas einfach gestrickt. Allerdings sehr treu und zuverlässig. Er reimt gerne, ist aber sehr vergesslich

Inigo Montoya – Der Fechtweltmeister oder auch Hexer – Er ist auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. Dafür ist er zu den besten Fechtlehrern der Welt gegangen.

Domingo Montoya – Inigos Vater – er war ein begnadeter Schmied gewesen

Yeste – Er hat Inigo bei sich aufgenommen, nach dem Tod des Vaters, ein guter Schmied, der immer bei Domingo sonder Bestellungen aufgegeben hat.

Vizzini – Ein Bösewicht. Er ist hinterlistig und schlau. Er führt am Anfang Inigo und Fezzik. Sie entführen Butterblume

 

Peinkofer, Michael – Gryphony 01 – Im Bann des Greifen

Peinkofer, Michael – Gryphony 01 – Im Bann des Greifen

Autor: Peinkofer, Michael
Titel: Gryphony 01 – Im Bann des Greifen
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2014
Seitenanzahl Printbuch: 225 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 26.04.17-29.04.17
Band einer Reihe: Ja –
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, High Fantasy Challenge (17. Lies ein Buch, in dem eine Figur oder eine Gruppe von Figuren ein mystisches Reich betritt, das neben der Realität existiert. Gemeint ist z.B. ein Totenreich, Traumreich oder das Reich der Götter. Es sollte sich nicht um einen tatsächlich geografischen Ort handeln. – Hier die Anderwelt)

Worum es geht: Melody und Roddy finden ein Ei. Und aus diesem Ei schlüpft ein Greif. Ausserdem muss sich Melody noch mit Schikane in der Schule und damit rumärgern, dass sie und ihre Grossmutter ihr Haus an einen Baulöwen verlieren sollen.

Wann: Gegenwart
Wo: Schottland
Klappentext

Zum Inhalt: Hier haben wir mal eine Geschichte über ein anderes Fabelwesen. Michael Peinkofer selbst wollte endlich den Greifen mal aus dem Schatten des Drachen befreien. Das hat er ziemlich gut hin bekommen. In der Geschichte kommen auch Drachen vor, aber erstmal nur als Nebendarsteller – die bösen Gegner. Es ist wirklich erfrischend, endlich mal über ein anderes Wesen zu lesen. Es ist nicht so ausgelutscht. Es gibt wirklich so viele, die ein Dasein in der Vergessenheit fristen. Die Handlung wurde richtig schön und ruhig aufgebaut. Melody lebt auf einer schottischen Insel. Sie gehört nicht zu den beliebten Schülerinnen und wird von der Klassenzicke und ihren Anhängerinnen schickaniert. Deren Vater ist derjenige, der den beiden ihr Hotel abnehmen möchte. Es ist also ziemlich viel eingebaut in der Geschichte. Ein bester Freund, Schikane in der Schule, drohende Obdachlosigkeit, Spannung, ein Greif, eine Bestimmung, Drachen, eine dunkle Bruderschaft, Ritter. Und trotzdem dieses Buch ja nicht so dick ist, alles schön stimmig und nicht gehetzt. Der Schreibstil ist, trotz Jugendbuch – altersneutral. Die Atmosphäre ist gut gezeichnet. Die Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und die Freude über den Sieg. Spannung war auch vorhanden, durch die Widersacher, die auftauchten. Davon gab es ja einige. Originalität ist schon dadurch gegeben, dass mal ein anderes Fabeltier verwendet wurde. Das einzige, was ich vermisste, war bisschen der AWWW – Effekt, als der Greif frisch geschlüpft war und noch klein. Dieses Gefühl, ein süsses kleines Tier zu haben, das noch lernt und bisschen tolpatschig ist, das hätte mir noch gefallen. Es sind schöne Zeichnungen in dem Buch – ebenso wie dieses schöne Cover.

Fazit

Nicht nur für Jugendliche geeignet. Die Sprache ist nicht zu kindlich oder hip. Für jeden empfehlenswert, der gerne mal ein anderes Fabeltier erleben möchte. Jemand der die Artussage mag – da die bestimmt noch eine grössere Rollen spielen könnte. Ein Krieg gegen Gut und Böse. Freundschaft und Treue. Ein sehr schöner Einstieg in eine vielversprechende Geschichte. Ich freue mich schon ihr weiter zu folgen.

4,5 von 5

Zitate

König Artus gab dem Land wieder Frieden. Er stand ein für Menschlichkeit, Ritterlichkeit und Barmherzigkeit. Natürlich tat er das nicht allein. Wie es in einigen Quellen heißt, war einer von Artus’ Kriegern ein Greifenritter, der vom Rücken dieser majestätischen Kreaturen aus kämpfte und die Diener der Dunkelheit das Fürchten lehrte.“

Für den, der bereit ist zu sehen, offenbaren sich in diesen Nächten Dinge, die andere Menschen für unmöglich halten.

Charaktere

Melody – Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie von ihrer Grossmutter aufgenommen und lebt in dem Hotel Stone Inn. Sie ist ein sympathisches Mädchen und sehr, sehr geduldig. Ich wäre bei den Schikanen schon längst ausgetickt. Sie ist ehrlich und treu. Jemand den man gerne als beste Freundin hätte.

Roddy McDonald – ist Melodys bester Freund. Er ist bei ihrem Abenteuer immer dabei und sogar mutiger, als man es Anfangs gedacht hätte. Auch  jemand den man gerne zum Freund hätte

Oma Fey – eine resolute alte Dame. Für sie ist ihre Enkelin das wichtigste. Allerdings hat sie es zur Zeit sehr schwer, da sie die Rate für das Inn nicht aufbringen kann und vor dem Rauswurf steht

Ashley McLusky – Melodys Widersacherin. Sie ist das was man eine wahre Zicke nennen kann. Sie schikaniert Melody wann sie nur kann.

Buford Mclusky – Ashleys Vater und ein Baulöwe, der das Haus von Oma Fey zugesprochen bekommt, wenn die Rate nicht eingeht. Er will das Inn abreisen und ein grosses Hotel dort aufbauen

Komberly, Sondra und Monique – die Anhängerinnen von Ashley

Cassander Clue – er schenkt Melody etwas aus seinem Antiquitäten – Kuriositätenladen. Sie sucht sich einen sonderbaren Ring aus mit einer eigenartigen Kerbe aus. Er kennt sich einigermassen mit Greifen aus und will ihnen helfen – verschwindet aber dann heimlich

Agravain – ursprünglich der Name des Greifenritter – Jetzt der Name des Greifen. Er ist zwar der Grund warum Melody gerettet werden musste, aber sehr gewissenhaft und. Ich mag ihn. Obwohl es mir gefehlt hat, dass er nicht süss und knuffig vorgestellt wurde, bevor er so schnell gewachsen ist. Es gab zwar Szenen, aber zu wenig. 😉

Hector Gilmore – der Polizist. Wenn er könnte wie er wollte, würde er Melody und ihre Grossmutter unterstützen. Als er es dann kann macht er es auch umgehend.

Malagant – der Zauberer, der gegen Agravain dem Ritter damals kämpfte

Mr. Gant – Er hat mit der dunklen Bruderschaft zu tun. Er jagt Melody und Agravain

Grossmeisterin – Name noch nicht erwähnt – die Gegnerin

Perpetricas – Agravains Greifenmutter, die sich bei dem Kampf gegen Malagant schützend vor ihren Ritter stellte und dabei starb.

Mittendrin Mittwoch – [MM #60] – Karner, Michael – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung und Kurzrezi

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Eine Aktion von elizzi91

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese immer noch

Karner, Michael – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Werde aber dem Autor auf jeden Fall einiges schreiben müssen, er will am 1.5. veröffentlichen. Ich weiss nicht ob das hier noch überarbeitet wird, oder schon die Endfassung ist. Da muss er noch mal ran. Zu lange Sätze und noch einige Satzbaufehler, die mir als Grammatiklaie auffallen.

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Ich weiß, keiner von Euch ist in der Lage eine Armee anzuführen. Die Anführer Eurer Nationen sind nicht hier. Ihr seid Abenteurer und Schatzjäger, die sich auf den Weg gemacht haben, um ein besseres Leben zu finden. Doch wir müssen zurückkehren und uns den Feinden stellen. Ihr könnt nicht auf den Schutz anderer Nationen vertrauen. Wir sind der letzte Schutz, den Eure Nationen noch haben. Wenn wir es nicht tun, macht es niemand. Blickt Eurem Gegenüber, Eurem Nächsten, in die Augen, denn wo immer er auch herkommt und welche blutige Fehde auch zwischen Euren Völkern liegen mag, dies sind die Augen, die das Licht der selben Welt erblickt haben und sich an den gleichen Dingen des Lebens erfreuen, wie Ihr.”

Kurzrezi

Das Buch habe ich vom Autor als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.

Lesezeitraum 19.03.17-31.03.17

Veröffentlichung 01.05.17

Etwa 320 Seiten

Ich fand die Geschichte ziemlich interessant. Sie besitzt viel Action und gute Kampfszenen. Ich denke Fantasyfans werden hier schon ihren Spass haben. Ich hatte leichte Konzentrationsprobleme, da viel lange Sätze verwendet wurden und auch Schachtelsätze. Da habe ich oft die Sätze wiederholen müssen. Nach einer Lesepause auch mal mehrere Sätze. Ein paar kleine Fehlerchen hatten sich eingeschlichen. Ich habe einen netten Kontakt mit dem Autor gehabt, und er hat meine Kritikpunkte angenommen.

Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die viele interessante Figuren und Wendungen hat. Bis auf diese langen Sätze hatte ich Spass beim Lesen. Ich wünsche auf  jeden Fall viel Erfolg bei der Veröffentlichung. Toitoitoi.

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 3 – Entschlafen

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 3 – Entschlafen

Autor: Adrian, Julia
Titel: Die Dreizehnte Fee 3 –  Entschlafen
Verlag: Drachenmondverlag
Erscheinungsdatum: 20. August 2016
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen Adaption
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 13.03.17-19.03.17
Band einer Reihe: Ja Band 1 Band 2 
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, Serienkiller Challenge, High Fantasy Challenge

Lies ein Buch, in dem der Protagonist bzw. die Protagonistin den Thron eines Reiches besteigt. – Viktor – Hexenjäger besteigt den Thron der Wasserhexe

Worum es geht Die Auflösung – Wer ist der Hexenjäger. Warum ist Lilith/die böse Königin der Schlüssel

Klappentext

“Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines.”

Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg, ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind? »Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück.

Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.
Zum Inhalt:

Ich hatte ja hier schon mal erwähnt, dass ich mich dummerweise von den Rezis bei Amazon habe beeinflussen lassen. Den Negativen. Was mir wieder mal zeigt. Die Rezis sind gut, wenn man sich für oder gegen ein Buch entscheidet, aber wenn man es dann liest, sollte man echt nicht mehr rein schauen. Ich war nämlich mehr als voreingenommen. Nicht gerechtfertigt. Denn der dritte Band hat mir am besten gefallen. Julia Adrian schafft es einen wirklich lange zappeln zu lassen. Ich glaube so kurz nach der Hälfte gab es dann die Auflösung. Und trotz Aufatmen endlich zu wissen was denn hier los ist, flachte es nicht ab. Es war weiter hin spannend. Die Geschichte hat so eine krasse Wendung genommen. Mit dieser Auflösung hätte ich  nie gerechnet. Und genau, das hat mir gefallen. Absolute Überraschung. Richtig gut gelungen. Und eine wirklich schöne Idee. Manchmal etwas verwirrend, aber ich finde sie löst alles gelungen auf. Es ist von Anfang an eine eher trübe und melancholische Geschichte. Das ändert sich auch nicht. Aber am Ende bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ein klein winziger, aber er ist da. Ich finde es auch interessant wie sie die einzelnen Märchenfiguren hier verknüpft hat. Neu interpretiert und erklärt. Sehr schön.

Richtig toll fand ich dass sie den Schreibstil geändert hat. Die ersten beiden Bände fühlten sich etwas unterkühlt an. Man konnte nicht so richtig eintauchen in die Personen. Hier wird der Schreibstil wärmer und flüssiger. Man fiebert mit jedem mittlerweile mit. Sogar mit den Bösen, die vielleicht doch gar nicht so böse sind. Die Atmosphäre fand ich wirklich gut getroffen. Die Wut und der Hass, die Verzweiflung und die Liebe. Wobei mir das mit der Liebe manchmal bisschen zu viel wurde. Die Königin hat manchmal zuviel gejammert. Trotzdem fand ich die Lösung richtig gut. Originalität definitiv gegeben. Es beginnt mit „Es war einmal…und endet nicht mit …und wenn sie nicht gestorben sind“ noch nicht. Schön fand ich auch noch mal, dass am Ende die 13 Feen noch mal erwähnt wurden. Ihre Namen, Ängste und Fähigkeiten.

Fazit

Trotz vorbelasteter Skepsis wurde ich hier wirklich überrascht. Band 1 und 2 fand ich gut, aber Band 3 richtig gut. Man benötigt etwas Durchhaltevermögen, da viel geschieht aber nichts gelöst wird. Dafür fand ich persönlich die Lösung ziemlich gut. Sehr überraschend und gelungen. Es ist oft sehr traurig, aber einleuchtend. Ich fand es einen genialen Abschluss. Ich würde sagen, wer schon die Vorgänger mochte wird diesen mögen, aber da ich andere Rezis gelesen habe, wo viele genau diese Lösung ablehnten, heisst es – ihr müsst es einfach abschliessen. Ich fand es toll.

 5 von 5

Zitate

Dabei waren wir einst nichts weiter als Kinder, zufällig geboren mit den Merkmalen der Feen: Haut so weiß wie Schnee, Haare so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Schneewittchenschönheit – oder besser: Schneewittchenfluch,…

….früher oder später, und sie werden begreifen, dass ein Tyrann immer nur durch einen weiteren Tyrannen ersetzt wird….

…es ändert nichts an der Tatsache, dass ich die Vergangenheit niemals vollständig zurücklassen kann. Niemand kann das. Sie holt uns immer wieder ein und sei es in Momenten, in denen wir am wenigsten damit rechnen. Die Schatten der Vergangenheit werden wir niemals los. Sie folgen uns auf Schritt und Tritt, denn sie haben uns erst zu dem gemacht, was wir heute sind.

Wir zeichnen uns durch Taten aus, durch nichts sonst.

Glück ist flüchtig. Wie der Wind treibt es durch die menschlichen Herzen, rührt hier und da wie an einem Glockenspiel. Und wie der Wind treibt es davon, schwindet so schnell, wie es kam und nichts als das leise Klingen der Melodie verbleibt, bis auch sie verstummt und zu einer vagen Erinnerung wird…..

Charaktere

Siehe Band 2