Wir haben alle mitgeschrieben – Gratis-Buch

 

Hallo ihr Lieben.

Vor etwa einem Monat gab es einen Aufruf, von Media-Agentur Gaby Hoffmann dass Autoren für eine Halloween Anthologie gesucht werden.

Jeder sollte eine kleine Gruselgeschichte einreichen. Dies würde dann veröffentlicht werden. Ich weiss, dass einige unserer Blogkollegen und Blogkolleginnen hier bei mitgeschrieben haben. Unter anderem auch ich.

Es wäre so schön, wenn ihr an unserem kleinen Erfolg teilhaben würdet. Und das könnt ihr. Vom 27.10.19-29.10.19 könnt ihr das Buch HIER kostenlos herunterladen.

Greift zu und habt Spass.

Teilt den Link mit alle eure Freunde und  in euren Social Medias.

Wir freuen uns, wenn ihr in unsere Geschichten eintaucht. HIER erfahrt ihr noch mehr über die Veröffentlichung

Vielen Dank an Gabi Hoffmann für ihre Mühe und dieses tolle kleine Büchlein.

 

 

Happy Halloween

Ich hab leider dieses mal kein spektakuläres Video, oder Gif gefunden – aber paar zur Einstimmung für den gruseligsten Tag des Jahres gibt es schon..

 

 

Hier genau hinschauen

Ich wünsche euch viel Spass heute beim Gruseln – auch wenn es bestimmt nicht so schlimm wird, wie bei den Gifs oben ;-)

Green, Felicity – Samhain – Das Wechselkind

Daumen-mitte

Autor: Green, Felicity
Titel: Samhain – Das Wechselkind
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Seitenanzahl Printbuch: 32 Seiten
Genre: Horror, Fantasy, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.10.18-11.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: B0171J7B0O
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

SAMHAIN – DAS WECHSELKIND: Eine Halloween-Kurzgeschichte von der Autorin der CONNEMARA-Saga. Die schwangere Posey ist am Halloweenabend allein in einem abgelegenen Cottage an der irischen Westküste, als plötzlich die Wehen einsetzen. Auf dem Hügel neben dem Haus, den die Einheimischen als Síd, Feenhügel, bezeichnen, erscheint eine mysteriöse Frau. Kurz darauf klopft die Hebamme an die Tür und hilft Posey, eine gesunde Tochter zur Welt zu bringen. Doch am nächsten Tag scheint es so, als hätte sich Posey alles nur zusammenfantasiert. War die Hebamme diejenige, für die sie sich ausgab? Und was ist mit Poseys Tochter passiert? Für Posey beginnt ein Albtraum, der sie Jahre später im wahrsten Sinne des Wortes heimsuchen wird …

Meine Zusammenfassung

In einer stürmischen Halloween Nacht ist Posey alleine zu Hause, als die Wehen anfangen. Ihr Mann will ihr per Telefon eine Hebamme schicken, als es schon an der Tür klopft. Im Gewitter meint sie eine schlanke rothaarige Frau zu sehen. Aber bei genauem Hinschauen ist es eine alte Frau, die sich als die Hebamme vorstellt. Nach der Geburt verschwindet sie samt dem kleinen neugeborenen Mädchen. Zurück lässt sie eine verkrüppelte Totgeburt. Aber keiner glaubt ihr. War die Hebamme doch nie angekommen und im Sturm gestorben. Sechs Jahre Später – sie ist ein Jahr später noch mal Mutter geworden. Ihre kleine Tochter hat eine unsichtbare Freundin, die sie an Halloween zu einer Party einladen will. Sie soll beim Feenhügel stattfinden. Hier wird Posey misstrauisch und geht dem ganzen nach. Auf dem Hügel sieht sie ein kleines Mädchen stehen. Könnte das ihre vermisste Tochter sein? Posey hat eine schwere Entscheidung zu treffen. Vergangenheit oder Zukunft?

Meine Meinung

Ich denke, die meisten wissen um die Sage des Wechselkindes. Feen bringen ihre verkrüppelten und kranken oder verstorbenen Kinder und tauschen sie gegen unsere aus. Eine schöne Idee daraus eine Geschichte zu machen. Aber viel zu kurz. Dadurch kann sich keine Spannung aufbauen.  An für sich ist es eine nette kleine Geschichte. Aber die Spannung hat mir leider bisschen gefehlt. Es ist eine kurze Geschichte über eine wichtige und schwerwiegende Entscheidung. Ich würde das hier eher ein Produkt einer Schreibübung sehen. Es ist mir leider ein bisschen zu wenig. Aber eine nette Geschichte um vielleicht beim Arzt oder auf die Bahn zu warten

Schreibstil:

Der Schreibstil war gut und flüssig.

Figuren:

Trotz der Kürze fand ich die Figuren recht intensiv. Man hat schon ziemlich mit der Mutter mitgefiebert

Atmosphäre + Spannung

Eigentlich ist es ganz gut angerissen. Mir fehlt nur bisschen das gruselige und spannende. Es liest sich eher einfach so runter

Originalität:

Definitiv gegeben – leider gibt es zuwenig Geschichten die sich um solche Ammenmärchen drehen.

Fazit

Ein Büchlein für kurze Wartezeit. Nichts tiefgreifend spannendes. Mir fehlte leider diese Spannung, obwohl es eine wirklich nette Geschichte war. Vielleicht hätten paar Seiten mehr das alles intensivieren können.

Charaktere

Posey – die Mutter, die ihre kleine Tochter an ein Wechselkind verloren hat – sie glaubt immer noch dran, dass ihre kleine Tochter lebt

Mrs O´Reilly – die Hebamme, die nie auftauchte, aber trotzdem entband

Mira – die neue kleine Tochter, die mittlerweile schon sechs Jahre ist. Sie hat eine unsichtbare, oder doch nicht so unsichtbare, Freundin

Alannah – das erstgeborene Mädchen, das auf mysteriöse Weise verschwand am Abend ihrer Geburt

 

Brückmann, Kathrin – Wilde Jagd

Autor: Brückmann, Kathrin
Titel: Wilde Jagd
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 24.05.2016
Seitenanzahl Printbuch: 26 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.10.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B016UD285K
Bereits gelesene Bücher der Autoren – Keine

Klappentext

Der Fund einer Moorleiche rüttelt das beschauliche Füchtorf auf. Als Kai vorschlägt, sich den schaurigen Fund in der Halloween-Nacht anzusehen, kriegt Sara es mit der Angst zu tun. Aber als einziges Mädchen in der Clique muss sie sich beweisen. Kneifen gilt nicht!

Und so machen die fünf sich auf ins nebelverhangene Moor, nicht ahnend, was sie dort erwartet …

Meine Zusammenfassung

Sara ist fünfzehn und ursprünglich aus Berlin. Sie hat sich etwas in Micha verguckt. Er ist sitzgeblieben und mit sechzehn schon soviel interessanter als die anderen. Das ist auch mit ein Grund warum sie überhaupt mitgeht. Sara ist neu in Füchtorf. Sie wohnt dort bei ihrer Tante, die einen Hexenzirkel beiwohnt. Ihre Eltern haben sie für zwei Jahre bei ihr abgesetzt, da sie in Brasilien einen Job angenommen haben. In eine Mädchenclique kommt sie nicht hinein, da sie alle so eingeschworen sind. Die einzigen, die sie aufgenommen haben sind die Jungs. Aber die machen immer nur Blödsinn. Auch der Ausflug zu der Moorleiche an Halloween ist keine gute Idee. Ihre Tante warnt sie, dass sie keinen Toten in die Augen schauen soll. Am besten wäre sie bliebe zu Hause. Was sie auch am liebsten machen würde, aber die Jungs hänseln sie und sie will ja auch nicht als Weichei da stehen. Hätte sie mal auf ihre Tante gehört. Denn da wo der Nebel am dicksten ist, ist die Hülle zur Welt der Toten am dünnsten. Und genau da, im dunklen Moor, erscheint eine geisterliche Jagdgesellschaft. Werden die Jugendlichen es schaffen aus dem Moor lebend heraus zu kommen?

Meine Meinung

Mir gefiel die Geschichte tatsächlich. Das Cover sieht eher aus wie für ein Fantasyroman. Täuscht also ein bisschen. Das Buch ist aber nicht brutal oder blutig. Ein bisschen schaurig, mehr nicht. Aber die Geschichte der Jagdgesellschaft ist sehr gut und interessant. Auch der Hinweis, was man nicht doch alles macht, wenn man von der Gruppe gedrängt wird. Drehe einem Geist nie den Rücken zu. Das könnte nicht gut ausgehen, und schau ihm bloß nicht in die Augen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut und flüssig. Mir gefiel nur die allzu jugendliche Ausdrucksweise bei den Dialogen nicht. Ich weiss zwar, dass die Kids so untereinander reden, aber es wirkt im Geschriebenen irgendwie nicht so gut. Das hat mich wirklich bisschen gestört. Ohne Dialoge war der Schreibstil aber sehr angenehm.

Figuren:

Es ist ein recht kurzes Buch und man kann sich da natürlich kaum mit einem der Figuren identifizieren. Aber die Angst von Sara und auch die der Jungs kommt schon ganz gut rüber.

Atmosphäre und Spannung

Die beiden Punkte waren auf jeden Fall schon deswegen vorhanden, weil die Tante so mystisch vor dem Moor warnte. Und dann auch die Beschreibung des Moores und der Geruch, den es verströmt kann einen schon bisschen schauern. Für Erwachsene ist es jetzt nicht so gruselig, aber spannend.

Originalität

Ich fand es ganz originell. Geister im Moor – kann man schon erwarten, aber mir gefiel die Geschichte dazu. Warum kommt die Jagdgesellschaft und warum holt sie den einen und den anderen nicht?

Fazit

Eine nette Geschichte für ein Lagerfeuer zu Halloween. Kann man auch seinen Kindern, so ab 8-10 denke ich, zum lesen geben. Ist nicht brutal oder blutig, aber bisschen gruselig.

Charaktere

Sara – sie ist 15 und sucht unbedingt Anschluss, da sie aus Berlin neu in dem Dorf ist. Aber sie findet ihn nur in der Jungengruppe. Dabei verguckt sie sich etwas in Micha, der ein Jahr älter ist

Micha – er ist 16 und sitzen geblieben. Er ist cool und der Anführer der Gruppe. Wenn er was gut findet, ist es gut

Kai – Sein Vater ist Grabhelfer bei archäologischen Ausgrabungen im Moor in der eine Leiche gefunden wurde.

Marc und Tim sind eigentlich nur Mitglieder der Clique.

Tante Hilde – sie ist eine nette Frau, die einem Hexenzirkel angehört. Sie warnt Sara in das Moor zu gehen.

Dannenberg, Mark – Die Nacht der Hexe

daumen steigend

Autor: Dannenberg, Mark
Titel: Die Nacht der Hexe
Verlag: Independently Published
Erscheinungsdatum: 13.08.2017
Seitenanzahl Printbuch: 37 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-1522090281
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Keine

Klappentext:

Jede Nacht steht eine Hexe aus dem Reich der Toten auf und wandert durch die Straßen auf der Suche nach kleinen Kindern die nicht schlafen gehen wollen. Zumindest ist dies eine Geschichte, die die Eltern ihren Kindern erzählen, damit diese endlich Schlafen gehen. Auch der neunjährige Thomas möchte nicht auf seine Mutter hören und erlebt das Grauen, dass in der tiefen Nacht wandert, am eigenen Leib. Eine Kurzgeschichte von dem Grauen der Nacht

Meine Zusammenfassung

Der neunjährige Thomas hat ein Computerspiel, das für sein Alter nicht geeignet ist. Das fesselt ihn dermassen, dass er nicht schlafen gehen will. Heute ist es schon 23 Uhr als seine Mutter ihn beim anschauen von Katzenvideos erwischt. Er schaltet nämlich immer schnell weg, wenn sie sein Zimmer betritt. Dann erzählt sie ihm die Geschichte der Hexen. Sie schauen, welche Kinder nicht schlafen wollen und dann holen sie sie sich. Aber Thomas glaubt das nicht. Er ist doch schon Neun. Das Spiel fesselt ihn dermassen, dass er, nachdem die Mutter weg gegangen ist, den Computer erneut startet und bis zwei Uhr morgens noch spielt. Als er dann müde wird und schlafen möchte, hört er seltsame Geräusche im Haus. Die Tür seines Zimmers wird aufgestossen und der Alptraum beginnt. Ist es nur ein Alptraum, oder hatte seine Mutter recht?

Meine Meinung

Trotz der Kürze wirklich ziemlich spannend gehalten. Und blutig. Es fängt harmlos und bisschen gruselig an, aber wird dann schon einem Horrorroman gerechtfertigt heftiger. Sehr bildlich. Das Cover finde ich sehr gelungen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist etwas ungelenkt. Es fehlt noch bisschen der Schliff. Auch sind paar wenige Schreibfehler enthalten. Sie waren nicht so störend, aber bei 37 Seiten hätte man doch noch mal drüber lesen können, bevor es veröffentlicht wurde.

Figuren:

Wirkliche Tiefe kann man bei so einem kurzen Roman eigentlich nicht erwarten. Aber trotzdem hat man mit Thomas mitgebibbert und konnte sich die Hexe ganz gut vorstellen

Atmosphäre und Spannung: Da es mitten in der Nacht spielt, hat man auch bisschen das Gefühl, dass es drückend ist. Auch die Darstellung der verschiedenen Räume, die Thomas versucht zu betreten bedrücken einen. Die Beschreibung der Hexe ist ziemlich düster. Recht gut gelungen. Wenn auch, wie schon erwähnt, noch bisschen Schliff an der Formulierung fehlt.

Originalität

Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die ich noch nicht kannte. Ob ich diese Geschichte meinen Kindern erzählen würde? Da muss man schon sehr verzweifelt sein. Thomas hat ja nicht dran geglaubt, aber erzählt mal euren Kindern, dass eine Hexe kommt, wenn sie nicht schlafen…ihr werdet bestimmt die nächste Zeit Besuch in der Besucherritze haben. Die Idee gefiel mir.

Fazit

Eine spannende und blutige Geschichte, die noch mal bissche überarbeitet gehört. Aber für Halloween ein leckeres Schmankerl.

Charaktere

Thomas – der neunjährige ist unerschrocken und spielt sehr gerne Computerspiele. Im Moment hat er ein Spiel ergattern können, das nicht für sein Alter gedacht ist. Ein Kriegsspiel, das ihn bis mitten in der Nacht wach hält.

Mutter – ohne Namen. Sie erzählt Thomas nicht das erste Mal die Geschichte der Hexen.

Hexe – Hungrig, eklig, tödlich.

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Autor:Müller, Dana
Titel: Öffne nicht die Tür
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum:5. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 161 Seiten
Genre:Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 03.11.17-07.11.17
Band einer Reihe:Nein
Challenge:Nein

Klappentext:

Haben die Goodmans ein Spukhaus geerbt?

Diese Frage stellt sich die Familie kurz nach dem Einzug. Hannah war zunächst glücklich darüber, ihrem besten Freund Joe nahe zu sein, der mit seiner Mutter im Nachbarhaus lebt, und im Schlafzimmer ihrer Oma zu  wohnen. Doch nach der Renovierung verängstigen eine Reihe unheimlicher Begegnungen nicht nur sie. Joe und Hannah beginnen Nachforschungen anzustellen.

Können sie das Unheimliche besiegen?

Zum Inhalt: Achtung Spoiler

Also der Klappentext ist irgendwie nix. Hannah und ihre Familie erben das Haus ihrer Grossmutter. Auf dem Sterbebett flüstert sie Hannah noch zu, dass sie die Tür nicht öffnen soll. Aber Hannah kann natürlich nichts damit anfangen. Sie hat ihre Grossmutter wirklich geliebt. Ihre Mutter allerdings hatte sich mit ihr überworfen. Das Verhältnis zwischen Hannah und ihrer Mutter ist nicht das Liebevollste. Allerdings liebt sie ihren Vater und ihren kleinen Bruder sehr. Das einzige, das ihr am Umzug richtig gut gefällt ist, dass sie jetzt in direkter Nachbarschaft zu ihrem besten Freund lebt.

Es lässt nicht lange auf sich warten, dann geschehen unheimliche Dinge. Es klopft an der Tür und Hannah öffnet – erinnert sich aber an Grossmutters Warnung und lässt niemanden rein. Ihr kleiner Bruder schlafwandelt und will unbedingt die Kammer in ihrem Zimmer öffnen. Es kommt wie es kommen muss – die Tür wird geöffnet – und ein Dämon entweicht.

Ihre geliebte Grossmutter scheint nicht so harmlos gewesen zu sein, wie Hannah dachte – der Dämon wurde von ihr nämlich genährt und dann auch eingesperrt. Eine grosse Hilfe ist die Mutter Hannahs Freund.

Wie gefährlich wird die Situation noch? Kann Hannah ihre Familie retten? Alle?

Meine Meinung:

Ein sehr gelungenes Buch. Ich habe mich jetzt nicht so gegruselt, aber es war wirklich spannend. Hannah ist ein typischer Teenager, die sich  mit ihrer Mutter nicht so gut versteht. Das hat mich bisschen an mich erinnert – in diesem Alter auch ähnliche Zickerein mit meiner Mutter ausgefochten. Es hat wirklich genervt, dass Hannah so war – aber es ist realistisch. Da man ja auch schon einiges an Filmen gesehen hat mit dämonischer Besessenheit war Kopfkino immer eingeschaltet. Ich konnte es mir also wirklich schön bildlich vorstellen. Es ist keine neu erfundene Story, aber es war wirklich mal schön es zu lesen, als es immer nur zu sehen.

Fazit

Gerade für Halloween eine wirklich gute Story, mit viel Spannung und Kopfkino. Es war wirklich interessant das Thema Dämonen und Besessenheit mal zu lesen statt immer nur im Film zu sehen. Für alle Gruselfans definitiv geeignet.

Charaktere

Hannah ein sechzehn jähriger Teenager mit den üblichen Zicken. Aber sie ist sehr mutig, als es darauf ankam ihre Familie zu schützen

Edita Rosenberg – Die Grossmutter – sie war nicht so harmlos wie man annimmt. Für ewige Jugend hat sie sich mit den dunklen Mächten eingelassen

Holden – der kleine Bruder – er hat ein Schlafwandelproblem und landet immer bei Hannah am Bett. In diesem Haus wird es aber seltsamer mit dem Schlafwandeln. Der Dämon hat ihn besetz.

Allen Goodman – der Vater – er ist eigentlich trockener Alkoholiker. Aber der Dämon bewirkt einen Rückfall und er wird dadurch gewalttätig. Dabei hat auch der Dämon einen grossen Einfluss

Joe – Hannahs bester Freund und auch ein klein bisschen mehr – er steht absolut hinter Hannah und hilft ihr auch gegen den Willen seiner Mutter

Brüder Stotman – sie warnen die Goodmans. Sie selbst haben schon Kontakt mit dem Dämon gehabt. Das hat sie die Familie und ihre Jugend gekostet

Kathrin Goodman – die Mutter. Sie hat sich mit ihrer eigenen Mutter überworfen. Und das gleiche Schicksal scheint auch mit Hannah aufzutreten. Allerdings besinnen sie sich in der Not – sie sind eine Familie

Mrs Strawer – Joes Mutter – sie ist eine Hexe und hilft der Familie mit der Besessenheit zurecht zu kommen

Shahur – der Dämon.

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Autor: Isabell Schmitt-EgnerChristian Sidjani
Titel: CROMM – das Dorf Findet Dich
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Seitenanzahl Printbuch: 190 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.11.17 – 03.11.17
Band einer Reihe: Ja? Laut Anhang war eine Fortsetzung geplant – bin aber nicht fündig geworden
Challenge: Nein

Klappentext

Seit Jahren feiern sie Halloween miteinander und dieses Jahr unternehmen sie etwas ganz Besonderes …
Fünf junge Leute folgen einem Flyer, der gruselige Halloweennächte verspricht. Das „Horror-House“ tourt durch Deutschland und macht Station im Norden. Auf der Suche danach gerät die Gruppe in ein merkwürdiges Dorf, das wie ausgestorben wirkt …

Franka und Remo machen sich wie jedes Jahr auf den Weg zum Kürbisessen bei Remos Mutter. Unterwegs müssen sie einen Unfall umfahren und landen in einem kleinen Ort. Remo will nach dem Weg fragen und lässt seine Freundin im Auto warten. Als er nicht mehr zurückkommt, geht Franka auf die Suche nach ihm.

Ein Buch – zwei Autoren – vier Protagonisten!
Isabell Schmitt-Egner (Franka & Remo) und
Christian Sidjani (Larissa & Jakob)
schreiben mit verteilten Rollen.

Kurze Zusammenfassung.

Es gibt Anfangs zwei Erzählstränge – Jacob und Madlen, die jedes Jahr mit ihren Freunden Halloween feiern. Remo und Franca, die jedes Jahr zu Remos Mutter fahren um Kürbistestessen zu machen. Jakob und Madlen sind seit etwa 5 Jahren zusammen und Jakob bemerkt langsam, dass es vielleicht nicht unbedingt länger werden könnte. Da eröffnet ihm Madlen, dass sie vielleicht schwanger ist. Mit auf Tour sind Larissa – Jakobs Schwester. Martin – Larissas Freund und Sarah – Martins Schwester. Jakob hat einen Flyer gefunden, auf dem ein Horror House angepriesen wird – mal was anderes – also machen sie sich auf den Weg. Franca und Remo wollen eigentlich nur zur Mutter – auf dem Weg versperrt ein LKW die Strecke und sie nehmen eine Ausweichstrecke. Beide Gruppen treffen sich in einem abgeschiedenen Dorf. Aus jeder Gruppe verschwindet jemand.

Was hat es mit diesem seltsamen Dorf auf sich und diese seltsamen Bewohner. Werden sie das überleben?


Fantastisch – ich habe von beiden Autoren schon Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und die beiden sind hier eine Symbiose (Ich weiss das es nicht richtig angewandt ist) eingegangen – man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei verschiedene Autoren das Buch – bzw. die Protagonisten aufgeteilt haben. Die Kapitel gehen so fliessend ineinander über – echt gelungen. Schon zu Beginn hat es nicht lange gedauert, und ich konnte mir die Diskussionen bildlich vorstellen. Der Schreibstil beider Autoren ist fesselnd und fliessend. Sie führen uns durch normale Gespräche, die während einer Autofahrt anfallen können. Dieses normale Verhalten baut langsam Spannung auf. Nachdem alle im Dorf gelandet sind und die Vermissten gesucht wird, nimmt die Spannung rasant zu. Und es verschwinden weiter Leute. Gehört das zu dem Horror House dazu? Ist das ein Spiel oder Ernst.

Ich kann auf jeden Fall sagen – Horrorfans kommen hier auf ihre Kosten. Es ist spannend und auch einige blutige Szenen finden wir.

Es gibt keine Erklärungen zu den Vorfällen, aber das ist ja auch nicht unbedingt üblich – wichtig ist, dass es spannend ist.

Im Nachwort wird erwähnt, dass man das Dorf nochmal besuchen kann – es sei eine Fortsetzung geplant. Aber das scheint wohl nicht mehr. Das Buch hat keinen wirklichen Cliffhanger. Eine typisches Ende eines Horrorbuches – es könnte, wenn es wollte.

Fazit:

Super spannend. Man wird erst langsam bei der Hand genommen um dann in das Dorf gezerrt zu werden. Spannend und auch etwas blutig und brutal. Aber noch im Rahmen, dessen was ich in einem Horrorroman erwarte. Das Autoren Duo ergänzt sich fantastisch. Leider scheint Sidjani nichts mehr zu veröffentlichen, jedenfalls unter diesem Namen – er hat einige Pseudonyme – aber auch da war nichts zu finden. Wenigstens schreibt Isabell noch. Dieses Buch ist zur Zeit Out of Print – solltet ihr mal die Gelegenheit haben, das gebraucht zu bekommen – auf jeden Fall für Horrorfans – greift zu.

Charaktere

Jakob – Student, ist seit etwa 5 Jahren in einer festen Beziehung, hat aber in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass er nicht mehr darin bleiben will. Er ist ein Auserwählter des Dorfes

Madlen – Jakobs Freundin – sie wollte eigentlich nicht zu diesem Horror House – Während der Autofahrt eröffnet sie Jakob, dass sie eventuell Schwanger ist. Sie ist ebenfalls eine Freundin von Larissa

Larissa – Jakobs Schwester – die beiden haben ein sehr enges und festes Verhältnis. Schon immer standen sie auf gruseln und Halloween. Sie ist taff und hat bis zu dem Vorfall keine Angst

Remo – will mit Franca seine Mutter zum Kürbisessen besuchen. Seine Fehlentscheidung einen Unfall zu umfahren führt sie in das Dorf. Er ist der erste der verschwindet. Und er hat es nicht gerade leicht

Franca – sie freut sich total auf ihre „Schwiegermutter“, da sie sich ziemlich ähnlich sind. Als Remo verschwindet macht sie sich auf die Suche – währenddessen treffen die anderen ein und sie machen sich alle auf die Suche. Franca ist taff und schafft vielleicht die Flucht mit Madlen

Martin – Larissas Freund – er ist laut und polternd. Larissa mag ihn – aber bemerkt, dass sie keine Lust mehr auf eine Beziehung hat. Er lässt sich nicht leicht unterbuttern – das zeigt er auch in der Gefangenschaft.

Sarah – sie ist eigentlich eher eine Statistin. Sie ist blass und unsicher – Sie wird auch von den anderen kaum wahrgenommen. Sie hat absolut keinen Einfluss auf die Handlung.

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Autor: Meister, Rahel
Titel: Nach Hause
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 150 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.1ß.17-31.10.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Halloween Challenge, Find the Cover

Klappentext

»Nach Hause« von Rahel Meister – eine nervenzerrende Halloween-Story zur gruseligsten Nacht des Jahres.
Zwei Brüder, die nach den Wirren des Infektionskrieges das Haus ihrer verstorbenen Eltern ein letztes Mal besuchen wollen, werden auf dem Weg dorthin von einem Einsiedler aufgegriffen…

Worum es geht: Devin und Finn leben in einer gesicherten Zone – Infektionen lassen Menschen sterben und als Zombies zurückkehren. Devin und Finn wollen noch einmal ihr altes Zu Hause besuchen. Auf dem Weg treffen sie auf Zombies. Ein unglücklicher Unfall geschieht und ein „einsamer Held“ – so werden die Menschen ausserhalb der Zone gennant – findet und rettet sie – oder nicht?

Eine Spannende Kurzgeschichte perfekt zu Halloween. Sie ist nicht wirklich gruselig – aber spannend.

Was kann schlimmer sein als Zombies? Ein durchgedrehter Einsiedler mir starken Realitätsverlust durch die Einsamkeit. Devin wird unfreiwillig in die Situation gebracht – bei dem Einsiedler bleiben zu müssen. Sein Bruder ist schwer verletzt. Allerdings merkt, er dass sein Gastgeber zwar Arzt aber auch suspekt ist. Er unterhält sich  mit jemanden, den Devin nicht zu sehen bekommt. Sein einziges Ziel ist dabei seinen Bruder wieder zu sehen, von dem er fern gehalten wird. Was hat Michael vor? Warum hält er ihn fest und fern? Und wer sind Alex und Paul?

Der Schreibstil ist flüssig, so dass man reibungslos der Geschichte folgen kann. Die Figuren werden intensiv dargestellt. Die Liebe und Vertrautheit der Brüder und auch der Konflikt, den Devin mit Michael und seinen Problemen hat. Gerade Michael ist hier sehr facettenreich. Die Spannung konnte leider nicht durchgehend gehalten werden – zwischen drin flacht es ganz leicht, aber unerheblich ab, da es am Ende dann wieder spannend wird.

Fazit: Nicht leicht zu rezensieren, ohne allzviel zu Spoilern. Perfekt geeignete Lektüre, für Halloween. Sie ist schnell gelesen und spannend. Bei mehr Seiten hätten noch paar Kleinigkeiten ausgebaut werden können. Aber so finde ich es sehr ansprechend und interessant. Da kann man sich für wenige Stunden in einen gruseligen Wald mit gefährlichen Bewohnern entführen lassen.

 

[Story-Samstag] Sabotage und der Geist der Weihnacht

Was ist der Story-Samstag? storysamstagDer Story-Samstag hat nur zwei einfache Regeln: Tante Tex gibt alle 2 Wochen ein kleines Thema vor. Und du hast die Möglichkeit ganz kreativ darauf mit einem geschriebenen Beitrag – egal ob als Gedicht, Abhandlung, Erzählung, Witz oder sonstiger literarischer Art – zu reagieren. 

geister

Halloween war vorbei und die Menschen dachten schon an die Weihnachtszeit. Aber die Halloween Geister waren damit irgendwie
nicht einverstanden. Sie bekamen nur einen Tag im Jahr und die Geister der  Weihnacht bekamen vier Sonntage und noch die
gesamten Weihnachtsfeiertage. Da musst sich was ändern. Aber wie?

Es wurde Zeit ein Treffen zu organisieren. Und eingeladen wurden alle Fabelwesen die zu Halloween auf die Strassen gehen um die Menschen zu erschrecken.

Der Geister-Meister klopfte mit dem Hammer auf den Tisch.

„Ruhe, bitte. Ruhe. Seid willkommen ihr unruhigen Gesellen. Ich hoffe es war nicht zu schwierig hier anzukommen. Nicht alle können die versteckten Tore nehmen. Aber ich kann sehen, es ist auf jeden Fall von jeden Wesen ein Vertreter da. Das ist sehr schön. Dann legen wir mal los. Ich bin dafür, dass wir uns was einfallen lassen.
Die Geister der Weihnacht – dieses arrogante Pack – “ zustimmendes gemurmel erhob sich. „Wie immer – schon seit hunderten
von Jahren – verdrängen sie uns. Wir bekommen einen Tag im Jahr und sie. Vier Sonntage, den heiligen Abend und sie
schwirren die gesamte Vorweihnachtszeit um die Menschen herum um auch unter der Woche nicht in Vergessenheit zu geraten.
Was können wir dagegen tun? Hat jemand eine Idee?“

Wie das aber so ist – und auch nicht anders in der Welt der Geister. Alle meckern aber keiner traut sich dann was zu sagen. Der Geister-Meister seufzte. Wie typisch. Da unterschieden sich die wenigstens von ihren damaligen Erscheinungen als Lebende. Das könnte doch wenigstens mit sterben. Okay – er musste also wieder mal alles alleine machen.

Wie manipulierte man das beliebteste Fest? Nun – da hier keiner eine Idee zu haben schien musst der Geister-Meister das für dieses Jahr noch gelten lassen. Notgedrungen löste sich die Versammlung auf. Wir mussten also für dieses Jahr die Weihnachtsgeister ihre Zeit lassen. Aber für nächstes Jahr war eine Änderung geplant. Aber so eine Sabotage muss gut geplant werden.

Und der Geister-Meister fing sofort mit der Recherche an. Wie sollte man das am besten starten. Also setzte er sich in seine Höhle und fing an.

Als erstes ging er dazu über Weihnachtsfilme zu schauen. Denn er musste irgendwie den Schwachpunkt dieses Festes herausfinden. Und das fand er schnell. Die Kinder – die kleinen – die noch an Weihnachten glaubten. Sie mussten sabotiert werden. Aber wie sollte man das anstellen. Er recherchierte und fand heraus, dass die Briefe in Weihnachtspostämtern gesammelt wurden um an den Nordpol befördert zu werden.

Punkt 1. Die Briefe abfangen und umleiten.

Dann stellte er fest, das viele Kinder ihre Wunschzettel auf die Fensterbänke legten und die vom Santa oder seiner Gehilfen eingesammelt werden.

Punkt 2. Die Fensterbänke müssten von seinen Geistern geplündert werden.

Dann erfuhr er noch, dass Santa die Möglichkeit hatte die Wünsche der Kinder zu sehen. Dafür hatte er eine Kugel die ihm auch zeigten wie die Kinder sich verhielten.

Punkt 3 Die Übertragung musste gestört werden.

Das Geheimnis das Weihnachtsfest zu sabotieren war also die Kommunikation. Das müsste doch zu schaffen sein. Im nächsten Jahr rief er seine Geister-Gehilfen nach Halloween zu sich und verteilte die Aufgaben. Einige waren damit beauftragt die Briefkästen zu manipulieren, die anderen sollten die Wunschzettel auf den Fensterbänken einsammeln und die letzten sollten irgendwie die Verbindung zur Kugel stören.

Als dies alle Organisiert war musste er nur noch irgendwie den Stresspegel der Leute anregen, damit alle anfangen Weihnachten zu hassen. Das war nicht schwer. Dafür nutzte er die Nächte, als die Menschen schliefen. Seine Geister-Gehilfen sollten den Menschen im Schlaf in die Ohren flüstern. Den Kindern, dass sie die Eltern so richtig nerven sollten und den Eltern, dass sie es niemals schaffen würden ein entspanntes Weihnachtsfest zu organisieren.

Die Rache auf das Abstellgleis geschoben zu werden war im Gange und eine Kette der Ereignisse wurde gestartet. Am Nordpol fingen die Elfen und Santa an mehr als nervös zu werden. Da half auch keine Weihnachtsmusik, Kakao und Plätzchen. Es kamen einfach keine Wünsche an und die Elfen waren nicht gefordert. Und auch hier wurden die Elfen dann aggressiv. Denn die Uhr tickte aber sie hatten keine Aufträge. Santa verzweifelte und trank mehr Eierpunsch als gut für ihn war. So würde er niemals den Schlitten lenken können.

Weihnachten stand vor dem Aus. Die Halloweengeister fingen schon an zu feiern und wussten, sie würden in Zukunft  mehr Beachtung bekommen, da keiner mehr an den Geist der Weihnacht glaubte.

Nur hatte der Geister-Meister nicht mit einem kleinen Menschenmädchen gerechnet. Dieses kleine Mädchen war rein und fein sie konnte nicht verstehen was denn mit Weihnachten passiert war. Es war die Zeit, die sie am meisten liebte, da alle Menschen freundlicher und glücklicher waren. Aber was war denn dieses Jahr passiert. Sie war am Boden zerstört. Ihre Eltern stritten wegen des Stresses der Geschenke und der vielen Leute und auch die Eltern ihrer Freunde.

Irgendwann rief sie ihre Freunde zusammen. Und da beobachtete sie ähnliches. Ihre Freunde waren nur am meckern und fordern. Sie fingen an sich zu übertrumpfen und Drohungen ihren Eltern gegenüber und Santa gegenüber auszusprechen. Da fing sie an zu weinen. Sie rannte in den Wald und setzte sich auf einen umgestürzten Baum. Dort fing sie an zu beten. Sie bete nicht für Geschenke. Sie betete für ihre Eltern, ihre Freunde, deren Eltern und allen Menschen, denen der Geist der Weihnacht vergiftet schien. Und es erschien ein kleiner Engel. Er setzte sich zu ihr und sagte ihr.

„Hör zu Mädchen“ und er erzählte ihr was geschehen war. „Wenn Du es schaffst diesen Bann der Halloweengeister zu brechen  – nur bei einem Menschen wird er komplett aufgelöst. Aber du musst es schaffen bis zum Heiligen Abend. Sonst wird Weihnachten für immer verloren sein.“

„Aber ich bin nur ein kleines Mädchen, wie soll ich das denn schaffen?“ fragte sie verzweifelt.

Der Engel antwortete „Es steckt alles in dir. Deine Güte und dein Glaube wird es schaffen. Du musst es versuchen. Einer wird hören, aber du musst den richtigen finden. “ und damit erhob sich der Engel und lies sie alleine.

Also ging das kleine Mädchen los und versuchte mit ihren Freunden zu reden. Sie versuchte ihnen Geschichten zu erzählen. Aber keiner hörte auf sie. Sie versuchte es bei den Erwachsenen. Kein einziger schien den Funken des Weihnachtsfest in sich zu tragen. Sie war verzweifelt. Als sie durch die Strassen lief. Sah sie einen Obdachlosen mit seinem Hund sitzen. Sie sahen sehr verfroren aus. Da rannte sie schnell nachhause und machte Kakao warm. Nahm eine Dose mit Plätzchen und Knochen für den Hund mit. In der Truhe waren noch alte Decken, die keiner mehr nutzte. Und schnell rannte sie wieder raus. Sie hoffte er wäre noch da. Dann ging sie zu ihm.

„Hallo, es ist so kalt heute. Und ich sehe ihr friert. Ich habe euch was mitgebracht. Darf ich mich zu euch setzen. Und du erzählst mir was du schon alles gesehen hast?“

Der Obdachlose stutze und fragte die Kleine:“Hast du keine Angst vor mir?“ „Nein – es ist fast Weihnachten und ich hoffe immer auf das Gute im Menschen und du hast einen Hund. Menschen mit Tieren können nicht böse sein.“ lächelte sie und dieses Lächeln wärmte sein Herz mehr als es die heisse Schokolade konnte. Sie setzen sich und er erzählte ihr Geschichten seiner Reisen. Sie hörte gebannt zu und fragte ihm Löcher in den Bauch. Irgendwann musste sie dann gehen. Sie stand auf und streichelte den Hund und gab dem Mann einen Kuss auf die Wange. „Ich wünsche euch frohe Weihnachten. Pass gut auf den Hund auf und ich werde Santa einen Wunsch schicken. Er soll dir und dem Hund ein Zuhause finden.“

Der Mann drehte sich weg um seine Tränen zu verbergen. Dieses Liebe Mädchen sähte einen Funken der Hoffnung in sein Herz. Und dieser Samen ging auf. Er fing an in der Gegend nach Arbeit zu fragen und ein Bauer konnte ihn wirklich brauchen.Er  sollte mit seinem Hund die Schafe hüten. Dafür bekam er Obdach und Essen.

Währenddessen verteilten die Halloweengeister weiter Missgunst und Habgier unter den Leuten. Dieses Gift verbreitete sich schnell und es schien die Welt würde immer dunkler werden. Die Lichter wurden von dieser Dunkelheit verschluckt. Aber in einem Zimmer brannte immer ein helles Licht. Nicht von einer Kerze sondern von einem Menschenkind, das die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Sie erfuhr von dem Obdachlosen und besuchte ihn und den Hund.

Wieder mit Kakao und Keksen eingedeckt sassen sie da und beobachteten die Schafe. Dabei erzählte sie ihm von Weihnachten von dem Zauber, dem Glanz, den Gerüchen und der Freude mit ihrer Familie um den Weihnachtsbaum zu sitzen. Und der Mann merkte wie in seinem Herzen etwas knackte. Die harte Schale, die er vor langer Zeit um sein Herz aufgebaut hatte zerbrach und er konnte sich an diese Zeit erinnern und freute sich so darüber, dass er anfing Weihnachtslieder zu singen. Die beiden konnten gar nicht mehr aufhören und hatten soviel Spass zusammen. Es war wie ein Leuchtfeuer. Dieses Leuchtfeuer verbreitete sich über die Wiese und wanderte Richtung Stadt. In der Stadt drang es durch sämtliche Ritze und die Menschen erwachten aus ihrer Finsternis. Sie schüttelten diese Hülle der Verzweiflung, Missgunst und Neid von sich. Fingen an zu singen und zu schmücken.

Dieses Leuchtfeuer erreichte auch die Halloweengeister und sie wurden vertrieben. Sie hatten verloren. Sie wurden wieder zurück auf einen Tag im Jahr verbannt.

Die Menschen atmeten auf und die Welt war von einem zauberhaften Strahlen bedeckt. Die Geister der Weihnacht konnten wieder ihr Werk vollbringen – Glück und Hoffnung verteilen. Das Weihnachtsfest war gerettet und das kleine Mädchen hatte einen Freund für´s Leben gefunden.

Sidjani, Christian – Hamburg Horror Noir – F44.3 – In den Augen das Blut

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  • Autor: Sidjani, Christian
  • Titel: F44.3 – In den Augen das Blut
  • Untertitel: Hamburg Horror Noir
  • Verlag: Self Publisher
  • Erscheinungsdatum: 22.09.2013
  • Seitenanzahl: E-Buch Seiten 33
  • Genre: Horror
  • Gelesen als: Ebook
  • Zeitraum 30.09.16
  • Band einer Reihe:  Ja – Hamburg Horror Noir jedes Buch in sich abgeschlossen
  • Challenge: deutsche Autoren Challenge Deutsche-Autoren-Challenge.png

Worum es geht: Äusserst interessant, als ich mehr über das Buch und den Autor wissen wollte und den Titel als Suchbegriff eingab…erscheint bei F44.3

F44.3 Trance und Besessenheitszustände
Störungen, bei denen ein zeitweiliger Verlust der persönlichen Identität und der vollständigen Wahrnehmung der Umgebung auftritt; in einigen Fällen verhält sich ein Mensch so, als ob er von einer anderen Persönlichkeit, einem Geist, einer Gottheit oder einer «Kraft» beherrscht wird. Aufmerksamkeit und Bewußtsein können auf nur ein oder zwei Aspekte der unmittelbaren Umgebung begrenzt und konzentriert sein, und häufig findet sich eine eingeschränkte, aber wiederholte Folge von Bewegungen, Stellungen und Äußerungen. Hier sollen nur Trancezustände einbezogen werden, die unfreiwillig oder ungewollt sind, und sich innerhalb täglicher Aktivitäten abspielen, die also außerhalb religiöser oder anderer in diesem Sinn kulturell akzeptierter Situationen auftreten oder höchstens im Anschluß an diese. (Quelle)

Ich hatte mich schon über den Titel gewundert…sehr klever Herr Sidjani ;-)

Handlung

„Als die Tür sich zu seinem Zimmer weiter öffnete und die Bettdecke angehoben wurde, schlief Luka schon tief und fest.“Luka hat einen Freund, den nur er sehen kann. Susanne nimmt an ihrem Sohn Veränderungen wahr, die ihr Angst machen. Ein klassisches Szenario, das sich als bösartiger Albtraum entpuppt.In dieser Geschichte gibt es keinen Exorzisten! F44.3 – In den Augen das Blut ist eine Kurzgeschichte aus der Reihe Hamburg Horror Noir.Dieses Ebook enthält als Bonus die Kurzgeschichte Der Wunschzettel.Konsequent, verstörend, unheimlich.Empfohlen ab 18 Jahren und nichts für Zartbesaitete.

Über den Autor:Christian Sidjani, geboren 1976 in Hamburg, schreibt seit 25 Jahren Kurzgeschichten, Romane und Erzählungen. Er ist Soziologe und wohnt mit seiner Frau in jener Stadt, die stets der Handlungsort seiner Geschichten ist, im Stadtteil Barmbek, „aus dem es kein Entkommen gibt“.

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Der Schreibstil hat mich hier, schon wieder, sofort gefangen genommen. Vor meinen Augen spielte sofort ein Film ab…für Haunted House Fans ist die beschriebene Szenerie kein unbekanntes Bild…aber gelesen habe ich noch nie darüber. Es ist also meine Haunted House oder Person Geschichte in geschriebener Form…und ich war sofort in Bann gezogen….Hier wird man vergeblich auf ein Happy End warten…diese Geschichte geht nicht gut aus für die Bewohner…Man sollte also diese berühmten unsichtbaren Freunde seiner Kinder nicht immer unterschätzen…manchmal kann das ganz, ganz anders ausgehen als man sich denkt…Und die Bonusgeschichte  – Wunschzettel –  ist eine geschickt makabere Zugabe, die ein klein bisschen mit skurilem Witz arbeitet. An wen ausser dem Weihnachtsmann kann man noch einen Wunschzettel schreiben und was müssen die Eltern dafür bezahlen um diese Wünsche erfüllt zu bekommen. Denn man will ja, dass die kleinen Glücklich sind am Weihnachtsabend.
Es wird eine spannende Atmosphäre aufgebaut. Man lässt sich fesseln und ich denke, wenn ich richtig eingetaucht wäre und es wäre düster in dem Zimmer und mein Mann hätte Buh gerufen, wäre ich vielleicht auch erschrocken

Fazit Absoluter Lesespass, den man sich zu Halloween gönnen kann.