Happy Halloween

Ich hab leider dieses mal kein spektakuläres Video, oder Gif gefunden – aber paar zur Einstimmung für den gruseligsten Tag des Jahres gibt es schon..

 

 

Hier genau hinschauen

Ich wünsche euch viel Spass heute beim Gruseln – auch wenn es bestimmt nicht so schlimm wird, wie bei den Gifs oben ;-)

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Green, Felicity – Samhain – Das Wechselkind

Daumen-mitte

Autor: Green, Felicity
Titel: Samhain – Das Wechselkind
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Seitenanzahl Printbuch: 32 Seiten
Genre: Horror, Fantasy, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 09.10.18-11.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: B0171J7B0O
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

SAMHAIN – DAS WECHSELKIND: Eine Halloween-Kurzgeschichte von der Autorin der CONNEMARA-Saga. Die schwangere Posey ist am Halloweenabend allein in einem abgelegenen Cottage an der irischen Westküste, als plötzlich die Wehen einsetzen. Auf dem Hügel neben dem Haus, den die Einheimischen als Síd, Feenhügel, bezeichnen, erscheint eine mysteriöse Frau. Kurz darauf klopft die Hebamme an die Tür und hilft Posey, eine gesunde Tochter zur Welt zu bringen. Doch am nächsten Tag scheint es so, als hätte sich Posey alles nur zusammenfantasiert. War die Hebamme diejenige, für die sie sich ausgab? Und was ist mit Poseys Tochter passiert? Für Posey beginnt ein Albtraum, der sie Jahre später im wahrsten Sinne des Wortes heimsuchen wird …

Meine Zusammenfassung

In einer stürmischen Halloween Nacht ist Posey alleine zu Hause, als die Wehen anfangen. Ihr Mann will ihr per Telefon eine Hebamme schicken, als es schon an der Tür klopft. Im Gewitter meint sie eine schlanke rothaarige Frau zu sehen. Aber bei genauem Hinschauen ist es eine alte Frau, die sich als die Hebamme vorstellt. Nach der Geburt verschwindet sie samt dem kleinen neugeborenen Mädchen. Zurück lässt sie eine verkrüppelte Totgeburt. Aber keiner glaubt ihr. War die Hebamme doch nie angekommen und im Sturm gestorben. Sechs Jahre Später – sie ist ein Jahr später noch mal Mutter geworden. Ihre kleine Tochter hat eine unsichtbare Freundin, die sie an Halloween zu einer Party einladen will. Sie soll beim Feenhügel stattfinden. Hier wird Posey misstrauisch und geht dem ganzen nach. Auf dem Hügel sieht sie ein kleines Mädchen stehen. Könnte das ihre vermisste Tochter sein? Posey hat eine schwere Entscheidung zu treffen. Vergangenheit oder Zukunft?

Meine Meinung

Ich denke, die meisten wissen um die Sage des Wechselkindes. Feen bringen ihre verkrüppelten und kranken oder verstorbenen Kinder und tauschen sie gegen unsere aus. Eine schöne Idee daraus eine Geschichte zu machen. Aber viel zu kurz. Dadurch kann sich keine Spannung aufbauen.  An für sich ist es eine nette kleine Geschichte. Aber die Spannung hat mir leider bisschen gefehlt. Es ist eine kurze Geschichte über eine wichtige und schwerwiegende Entscheidung. Ich würde das hier eher ein Produkt einer Schreibübung sehen. Es ist mir leider ein bisschen zu wenig. Aber eine nette Geschichte um vielleicht beim Arzt oder auf die Bahn zu warten

Schreibstil:

Der Schreibstil war gut und flüssig.

Figuren:

Trotz der Kürze fand ich die Figuren recht intensiv. Man hat schon ziemlich mit der Mutter mitgefiebert

Atmosphäre + Spannung

Eigentlich ist es ganz gut angerissen. Mir fehlt nur bisschen das gruselige und spannende. Es liest sich eher einfach so runter

Originalität:

Definitiv gegeben – leider gibt es zuwenig Geschichten die sich um solche Ammenmärchen drehen.

Fazit

Ein Büchlein für kurze Wartezeit. Nichts tiefgreifend spannendes. Mir fehlte leider diese Spannung, obwohl es eine wirklich nette Geschichte war. Vielleicht hätten paar Seiten mehr das alles intensivieren können.

Charaktere

Posey – die Mutter, die ihre kleine Tochter an ein Wechselkind verloren hat – sie glaubt immer noch dran, dass ihre kleine Tochter lebt

Mrs O´Reilly – die Hebamme, die nie auftauchte, aber trotzdem entband

Mira – die neue kleine Tochter, die mittlerweile schon sechs Jahre ist. Sie hat eine unsichtbare, oder doch nicht so unsichtbare, Freundin

Alannah – das erstgeborene Mädchen, das auf mysteriöse Weise verschwand am Abend ihrer Geburt

 

Brückmann, Kathrin – Wilde Jagd

Autor: Brückmann, Kathrin
Titel: Wilde Jagd
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 24.05.2016
Seitenanzahl Printbuch: 26 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.10.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B016UD285K
Bereits gelesene Bücher der Autoren – Keine

Klappentext

Der Fund einer Moorleiche rüttelt das beschauliche Füchtorf auf. Als Kai vorschlägt, sich den schaurigen Fund in der Halloween-Nacht anzusehen, kriegt Sara es mit der Angst zu tun. Aber als einziges Mädchen in der Clique muss sie sich beweisen. Kneifen gilt nicht!

Und so machen die fünf sich auf ins nebelverhangene Moor, nicht ahnend, was sie dort erwartet …

Meine Zusammenfassung

Sara ist fünfzehn und ursprünglich aus Berlin. Sie hat sich etwas in Micha verguckt. Er ist sitzgeblieben und mit sechzehn schon soviel interessanter als die anderen. Das ist auch mit ein Grund warum sie überhaupt mitgeht. Sara ist neu in Füchtorf. Sie wohnt dort bei ihrer Tante, die einen Hexenzirkel beiwohnt. Ihre Eltern haben sie für zwei Jahre bei ihr abgesetzt, da sie in Brasilien einen Job angenommen haben. In eine Mädchenclique kommt sie nicht hinein, da sie alle so eingeschworen sind. Die einzigen, die sie aufgenommen haben sind die Jungs. Aber die machen immer nur Blödsinn. Auch der Ausflug zu der Moorleiche an Halloween ist keine gute Idee. Ihre Tante warnt sie, dass sie keinen Toten in die Augen schauen soll. Am besten wäre sie bliebe zu Hause. Was sie auch am liebsten machen würde, aber die Jungs hänseln sie und sie will ja auch nicht als Weichei da stehen. Hätte sie mal auf ihre Tante gehört. Denn da wo der Nebel am dicksten ist, ist die Hülle zur Welt der Toten am dünnsten. Und genau da, im dunklen Moor, erscheint eine geisterliche Jagdgesellschaft. Werden die Jugendlichen es schaffen aus dem Moor lebend heraus zu kommen?

Meine Meinung

Mir gefiel die Geschichte tatsächlich. Das Cover sieht eher aus wie für ein Fantasyroman. Täuscht also ein bisschen. Das Buch ist aber nicht brutal oder blutig. Ein bisschen schaurig, mehr nicht. Aber die Geschichte der Jagdgesellschaft ist sehr gut und interessant. Auch der Hinweis, was man nicht doch alles macht, wenn man von der Gruppe gedrängt wird. Drehe einem Geist nie den Rücken zu. Das könnte nicht gut ausgehen, und schau ihm bloß nicht in die Augen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut und flüssig. Mir gefiel nur die allzu jugendliche Ausdrucksweise bei den Dialogen nicht. Ich weiss zwar, dass die Kids so untereinander reden, aber es wirkt im Geschriebenen irgendwie nicht so gut. Das hat mich wirklich bisschen gestört. Ohne Dialoge war der Schreibstil aber sehr angenehm.

Figuren:

Es ist ein recht kurzes Buch und man kann sich da natürlich kaum mit einem der Figuren identifizieren. Aber die Angst von Sara und auch die der Jungs kommt schon ganz gut rüber.

Atmosphäre und Spannung

Die beiden Punkte waren auf jeden Fall schon deswegen vorhanden, weil die Tante so mystisch vor dem Moor warnte. Und dann auch die Beschreibung des Moores und der Geruch, den es verströmt kann einen schon bisschen schauern. Für Erwachsene ist es jetzt nicht so gruselig, aber spannend.

Originalität

Ich fand es ganz originell. Geister im Moor – kann man schon erwarten, aber mir gefiel die Geschichte dazu. Warum kommt die Jagdgesellschaft und warum holt sie den einen und den anderen nicht?

Fazit

Eine nette Geschichte für ein Lagerfeuer zu Halloween. Kann man auch seinen Kindern, so ab 8-10 denke ich, zum lesen geben. Ist nicht brutal oder blutig, aber bisschen gruselig.

Charaktere

Sara – sie ist 15 und sucht unbedingt Anschluss, da sie aus Berlin neu in dem Dorf ist. Aber sie findet ihn nur in der Jungengruppe. Dabei verguckt sie sich etwas in Micha, der ein Jahr älter ist

Micha – er ist 16 und sitzen geblieben. Er ist cool und der Anführer der Gruppe. Wenn er was gut findet, ist es gut

Kai – Sein Vater ist Grabhelfer bei archäologischen Ausgrabungen im Moor in der eine Leiche gefunden wurde.

Marc und Tim sind eigentlich nur Mitglieder der Clique.

Tante Hilde – sie ist eine nette Frau, die einem Hexenzirkel angehört. Sie warnt Sara in das Moor zu gehen.

Dannenberg, Mark – Die Nacht der Hexe

daumen steigend

Autor: Dannenberg, Mark
Titel: Die Nacht der Hexe
Verlag: Independently Published
Erscheinungsdatum: 13.08.2017
Seitenanzahl Printbuch: 37 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-1522090281
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Keine

Klappentext:

Jede Nacht steht eine Hexe aus dem Reich der Toten auf und wandert durch die Straßen auf der Suche nach kleinen Kindern die nicht schlafen gehen wollen. Zumindest ist dies eine Geschichte, die die Eltern ihren Kindern erzählen, damit diese endlich Schlafen gehen. Auch der neunjährige Thomas möchte nicht auf seine Mutter hören und erlebt das Grauen, dass in der tiefen Nacht wandert, am eigenen Leib. Eine Kurzgeschichte von dem Grauen der Nacht

Meine Zusammenfassung

Der neunjährige Thomas hat ein Computerspiel, das für sein Alter nicht geeignet ist. Das fesselt ihn dermassen, dass er nicht schlafen gehen will. Heute ist es schon 23 Uhr als seine Mutter ihn beim anschauen von Katzenvideos erwischt. Er schaltet nämlich immer schnell weg, wenn sie sein Zimmer betritt. Dann erzählt sie ihm die Geschichte der Hexen. Sie schauen, welche Kinder nicht schlafen wollen und dann holen sie sie sich. Aber Thomas glaubt das nicht. Er ist doch schon Neun. Das Spiel fesselt ihn dermassen, dass er, nachdem die Mutter weg gegangen ist, den Computer erneut startet und bis zwei Uhr morgens noch spielt. Als er dann müde wird und schlafen möchte, hört er seltsame Geräusche im Haus. Die Tür seines Zimmers wird aufgestossen und der Alptraum beginnt. Ist es nur ein Alptraum, oder hatte seine Mutter recht?

Meine Meinung

Trotz der Kürze wirklich ziemlich spannend gehalten. Und blutig. Es fängt harmlos und bisschen gruselig an, aber wird dann schon einem Horrorroman gerechtfertigt heftiger. Sehr bildlich. Das Cover finde ich sehr gelungen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist etwas ungelenkt. Es fehlt noch bisschen der Schliff. Auch sind paar wenige Schreibfehler enthalten. Sie waren nicht so störend, aber bei 37 Seiten hätte man doch noch mal drüber lesen können, bevor es veröffentlicht wurde.

Figuren:

Wirkliche Tiefe kann man bei so einem kurzen Roman eigentlich nicht erwarten. Aber trotzdem hat man mit Thomas mitgebibbert und konnte sich die Hexe ganz gut vorstellen

Atmosphäre und Spannung: Da es mitten in der Nacht spielt, hat man auch bisschen das Gefühl, dass es drückend ist. Auch die Darstellung der verschiedenen Räume, die Thomas versucht zu betreten bedrücken einen. Die Beschreibung der Hexe ist ziemlich düster. Recht gut gelungen. Wenn auch, wie schon erwähnt, noch bisschen Schliff an der Formulierung fehlt.

Originalität

Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die ich noch nicht kannte. Ob ich diese Geschichte meinen Kindern erzählen würde? Da muss man schon sehr verzweifelt sein. Thomas hat ja nicht dran geglaubt, aber erzählt mal euren Kindern, dass eine Hexe kommt, wenn sie nicht schlafen…ihr werdet bestimmt die nächste Zeit Besuch in der Besucherritze haben. Die Idee gefiel mir.

Fazit

Eine spannende und blutige Geschichte, die noch mal bissche überarbeitet gehört. Aber für Halloween ein leckeres Schmankerl.

Charaktere

Thomas – der neunjährige ist unerschrocken und spielt sehr gerne Computerspiele. Im Moment hat er ein Spiel ergattern können, das nicht für sein Alter gedacht ist. Ein Kriegsspiel, das ihn bis mitten in der Nacht wach hält.

Mutter – ohne Namen. Sie erzählt Thomas nicht das erste Mal die Geschichte der Hexen.

Hexe – Hungrig, eklig, tödlich.

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Autor:Müller, Dana
Titel: Öffne nicht die Tür
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum:5. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 161 Seiten
Genre:Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 03.11.17-07.11.17
Band einer Reihe:Nein
Challenge:Nein

Klappentext:

Haben die Goodmans ein Spukhaus geerbt?

Diese Frage stellt sich die Familie kurz nach dem Einzug. Hannah war zunächst glücklich darüber, ihrem besten Freund Joe nahe zu sein, der mit seiner Mutter im Nachbarhaus lebt, und im Schlafzimmer ihrer Oma zu  wohnen. Doch nach der Renovierung verängstigen eine Reihe unheimlicher Begegnungen nicht nur sie. Joe und Hannah beginnen Nachforschungen anzustellen.

Können sie das Unheimliche besiegen?

Zum Inhalt: Achtung Spoiler

Also der Klappentext ist irgendwie nix. Hannah und ihre Familie erben das Haus ihrer Grossmutter. Auf dem Sterbebett flüstert sie Hannah noch zu, dass sie die Tür nicht öffnen soll. Aber Hannah kann natürlich nichts damit anfangen. Sie hat ihre Grossmutter wirklich geliebt. Ihre Mutter allerdings hatte sich mit ihr überworfen. Das Verhältnis zwischen Hannah und ihrer Mutter ist nicht das Liebevollste. Allerdings liebt sie ihren Vater und ihren kleinen Bruder sehr. Das einzige, das ihr am Umzug richtig gut gefällt ist, dass sie jetzt in direkter Nachbarschaft zu ihrem besten Freund lebt.

Es lässt nicht lange auf sich warten, dann geschehen unheimliche Dinge. Es klopft an der Tür und Hannah öffnet – erinnert sich aber an Grossmutters Warnung und lässt niemanden rein. Ihr kleiner Bruder schlafwandelt und will unbedingt die Kammer in ihrem Zimmer öffnen. Es kommt wie es kommen muss – die Tür wird geöffnet – und ein Dämon entweicht.

Ihre geliebte Grossmutter scheint nicht so harmlos gewesen zu sein, wie Hannah dachte – der Dämon wurde von ihr nämlich genährt und dann auch eingesperrt. Eine grosse Hilfe ist die Mutter Hannahs Freund.

Wie gefährlich wird die Situation noch? Kann Hannah ihre Familie retten? Alle?

Meine Meinung:

Ein sehr gelungenes Buch. Ich habe mich jetzt nicht so gegruselt, aber es war wirklich spannend. Hannah ist ein typischer Teenager, die sich  mit ihrer Mutter nicht so gut versteht. Das hat mich bisschen an mich erinnert – in diesem Alter auch ähnliche Zickerein mit meiner Mutter ausgefochten. Es hat wirklich genervt, dass Hannah so war – aber es ist realistisch. Da man ja auch schon einiges an Filmen gesehen hat mit dämonischer Besessenheit war Kopfkino immer eingeschaltet. Ich konnte es mir also wirklich schön bildlich vorstellen. Es ist keine neu erfundene Story, aber es war wirklich mal schön es zu lesen, als es immer nur zu sehen.

Fazit

Gerade für Halloween eine wirklich gute Story, mit viel Spannung und Kopfkino. Es war wirklich interessant das Thema Dämonen und Besessenheit mal zu lesen statt immer nur im Film zu sehen. Für alle Gruselfans definitiv geeignet.

Charaktere

Hannah ein sechzehn jähriger Teenager mit den üblichen Zicken. Aber sie ist sehr mutig, als es darauf ankam ihre Familie zu schützen

Edita Rosenberg – Die Grossmutter – sie war nicht so harmlos wie man annimmt. Für ewige Jugend hat sie sich mit den dunklen Mächten eingelassen

Holden – der kleine Bruder – er hat ein Schlafwandelproblem und landet immer bei Hannah am Bett. In diesem Haus wird es aber seltsamer mit dem Schlafwandeln. Der Dämon hat ihn besetz.

Allen Goodman – der Vater – er ist eigentlich trockener Alkoholiker. Aber der Dämon bewirkt einen Rückfall und er wird dadurch gewalttätig. Dabei hat auch der Dämon einen grossen Einfluss

Joe – Hannahs bester Freund und auch ein klein bisschen mehr – er steht absolut hinter Hannah und hilft ihr auch gegen den Willen seiner Mutter

Brüder Stotman – sie warnen die Goodmans. Sie selbst haben schon Kontakt mit dem Dämon gehabt. Das hat sie die Familie und ihre Jugend gekostet

Kathrin Goodman – die Mutter. Sie hat sich mit ihrer eigenen Mutter überworfen. Und das gleiche Schicksal scheint auch mit Hannah aufzutreten. Allerdings besinnen sie sich in der Not – sie sind eine Familie

Mrs Strawer – Joes Mutter – sie ist eine Hexe und hilft der Familie mit der Besessenheit zurecht zu kommen

Shahur – der Dämon.

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Autor: Isabell Schmitt-EgnerChristian Sidjani
Titel: CROMM – das Dorf Findet Dich
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Seitenanzahl Printbuch: 190 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.11.17 – 03.11.17
Band einer Reihe: Ja? Laut Anhang war eine Fortsetzung geplant – bin aber nicht fündig geworden
Challenge: Nein

Klappentext

Seit Jahren feiern sie Halloween miteinander und dieses Jahr unternehmen sie etwas ganz Besonderes …
Fünf junge Leute folgen einem Flyer, der gruselige Halloweennächte verspricht. Das „Horror-House“ tourt durch Deutschland und macht Station im Norden. Auf der Suche danach gerät die Gruppe in ein merkwürdiges Dorf, das wie ausgestorben wirkt …

Franka und Remo machen sich wie jedes Jahr auf den Weg zum Kürbisessen bei Remos Mutter. Unterwegs müssen sie einen Unfall umfahren und landen in einem kleinen Ort. Remo will nach dem Weg fragen und lässt seine Freundin im Auto warten. Als er nicht mehr zurückkommt, geht Franka auf die Suche nach ihm.

Ein Buch – zwei Autoren – vier Protagonisten!
Isabell Schmitt-Egner (Franka & Remo) und
Christian Sidjani (Larissa & Jakob)
schreiben mit verteilten Rollen.

Kurze Zusammenfassung.

Es gibt Anfangs zwei Erzählstränge – Jacob und Madlen, die jedes Jahr mit ihren Freunden Halloween feiern. Remo und Franca, die jedes Jahr zu Remos Mutter fahren um Kürbistestessen zu machen. Jakob und Madlen sind seit etwa 5 Jahren zusammen und Jakob bemerkt langsam, dass es vielleicht nicht unbedingt länger werden könnte. Da eröffnet ihm Madlen, dass sie vielleicht schwanger ist. Mit auf Tour sind Larissa – Jakobs Schwester. Martin – Larissas Freund und Sarah – Martins Schwester. Jakob hat einen Flyer gefunden, auf dem ein Horror House angepriesen wird – mal was anderes – also machen sie sich auf den Weg. Franca und Remo wollen eigentlich nur zur Mutter – auf dem Weg versperrt ein LKW die Strecke und sie nehmen eine Ausweichstrecke. Beide Gruppen treffen sich in einem abgeschiedenen Dorf. Aus jeder Gruppe verschwindet jemand.

Was hat es mit diesem seltsamen Dorf auf sich und diese seltsamen Bewohner. Werden sie das überleben?


Fantastisch – ich habe von beiden Autoren schon Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und die beiden sind hier eine Symbiose (Ich weiss das es nicht richtig angewandt ist) eingegangen – man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei verschiedene Autoren das Buch – bzw. die Protagonisten aufgeteilt haben. Die Kapitel gehen so fliessend ineinander über – echt gelungen. Schon zu Beginn hat es nicht lange gedauert, und ich konnte mir die Diskussionen bildlich vorstellen. Der Schreibstil beider Autoren ist fesselnd und fliessend. Sie führen uns durch normale Gespräche, die während einer Autofahrt anfallen können. Dieses normale Verhalten baut langsam Spannung auf. Nachdem alle im Dorf gelandet sind und die Vermissten gesucht wird, nimmt die Spannung rasant zu. Und es verschwinden weiter Leute. Gehört das zu dem Horror House dazu? Ist das ein Spiel oder Ernst.

Ich kann auf jeden Fall sagen – Horrorfans kommen hier auf ihre Kosten. Es ist spannend und auch einige blutige Szenen finden wir.

Es gibt keine Erklärungen zu den Vorfällen, aber das ist ja auch nicht unbedingt üblich – wichtig ist, dass es spannend ist.

Im Nachwort wird erwähnt, dass man das Dorf nochmal besuchen kann – es sei eine Fortsetzung geplant. Aber das scheint wohl nicht mehr. Das Buch hat keinen wirklichen Cliffhanger. Eine typisches Ende eines Horrorbuches – es könnte, wenn es wollte.

Fazit:

Super spannend. Man wird erst langsam bei der Hand genommen um dann in das Dorf gezerrt zu werden. Spannend und auch etwas blutig und brutal. Aber noch im Rahmen, dessen was ich in einem Horrorroman erwarte. Das Autoren Duo ergänzt sich fantastisch. Leider scheint Sidjani nichts mehr zu veröffentlichen, jedenfalls unter diesem Namen – er hat einige Pseudonyme – aber auch da war nichts zu finden. Wenigstens schreibt Isabell noch. Dieses Buch ist zur Zeit Out of Print – solltet ihr mal die Gelegenheit haben, das gebraucht zu bekommen – auf jeden Fall für Horrorfans – greift zu.

Charaktere

Jakob – Student, ist seit etwa 5 Jahren in einer festen Beziehung, hat aber in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass er nicht mehr darin bleiben will. Er ist ein Auserwählter des Dorfes

Madlen – Jakobs Freundin – sie wollte eigentlich nicht zu diesem Horror House – Während der Autofahrt eröffnet sie Jakob, dass sie eventuell Schwanger ist. Sie ist ebenfalls eine Freundin von Larissa

Larissa – Jakobs Schwester – die beiden haben ein sehr enges und festes Verhältnis. Schon immer standen sie auf gruseln und Halloween. Sie ist taff und hat bis zu dem Vorfall keine Angst

Remo – will mit Franca seine Mutter zum Kürbisessen besuchen. Seine Fehlentscheidung einen Unfall zu umfahren führt sie in das Dorf. Er ist der erste der verschwindet. Und er hat es nicht gerade leicht

Franca – sie freut sich total auf ihre „Schwiegermutter“, da sie sich ziemlich ähnlich sind. Als Remo verschwindet macht sie sich auf die Suche – währenddessen treffen die anderen ein und sie machen sich alle auf die Suche. Franca ist taff und schafft vielleicht die Flucht mit Madlen

Martin – Larissas Freund – er ist laut und polternd. Larissa mag ihn – aber bemerkt, dass sie keine Lust mehr auf eine Beziehung hat. Er lässt sich nicht leicht unterbuttern – das zeigt er auch in der Gefangenschaft.

Sarah – sie ist eigentlich eher eine Statistin. Sie ist blass und unsicher – Sie wird auch von den anderen kaum wahrgenommen. Sie hat absolut keinen Einfluss auf die Handlung.

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Autor: Meister, Rahel
Titel: Nach Hause
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 150 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.1ß.17-31.10.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Halloween Challenge, Find the Cover

Klappentext

»Nach Hause« von Rahel Meister – eine nervenzerrende Halloween-Story zur gruseligsten Nacht des Jahres.
Zwei Brüder, die nach den Wirren des Infektionskrieges das Haus ihrer verstorbenen Eltern ein letztes Mal besuchen wollen, werden auf dem Weg dorthin von einem Einsiedler aufgegriffen…

Worum es geht: Devin und Finn leben in einer gesicherten Zone – Infektionen lassen Menschen sterben und als Zombies zurückkehren. Devin und Finn wollen noch einmal ihr altes Zu Hause besuchen. Auf dem Weg treffen sie auf Zombies. Ein unglücklicher Unfall geschieht und ein „einsamer Held“ – so werden die Menschen ausserhalb der Zone gennant – findet und rettet sie – oder nicht?

Eine Spannende Kurzgeschichte perfekt zu Halloween. Sie ist nicht wirklich gruselig – aber spannend.

Was kann schlimmer sein als Zombies? Ein durchgedrehter Einsiedler mir starken Realitätsverlust durch die Einsamkeit. Devin wird unfreiwillig in die Situation gebracht – bei dem Einsiedler bleiben zu müssen. Sein Bruder ist schwer verletzt. Allerdings merkt, er dass sein Gastgeber zwar Arzt aber auch suspekt ist. Er unterhält sich  mit jemanden, den Devin nicht zu sehen bekommt. Sein einziges Ziel ist dabei seinen Bruder wieder zu sehen, von dem er fern gehalten wird. Was hat Michael vor? Warum hält er ihn fest und fern? Und wer sind Alex und Paul?

Der Schreibstil ist flüssig, so dass man reibungslos der Geschichte folgen kann. Die Figuren werden intensiv dargestellt. Die Liebe und Vertrautheit der Brüder und auch der Konflikt, den Devin mit Michael und seinen Problemen hat. Gerade Michael ist hier sehr facettenreich. Die Spannung konnte leider nicht durchgehend gehalten werden – zwischen drin flacht es ganz leicht, aber unerheblich ab, da es am Ende dann wieder spannend wird.

Fazit: Nicht leicht zu rezensieren, ohne allzviel zu Spoilern. Perfekt geeignete Lektüre, für Halloween. Sie ist schnell gelesen und spannend. Bei mehr Seiten hätten noch paar Kleinigkeiten ausgebaut werden können. Aber so finde ich es sehr ansprechend und interessant. Da kann man sich für wenige Stunden in einen gruseligen Wald mit gefährlichen Bewohnern entführen lassen.