Schreibkicks – Weihnachstspezial – Die Sache mit dem Rentier

Hallo ihr Lieben – ich hoffe ihr habt einen entspannten Heiligen Abend. Und da es einfach passt, gibt es ein schönes Weihnachtspezial von Sabi.

Eigentlich läuft mein Geschreibe über den Schreibblock. Aber ich würde gerne bisschen experimentieren.

Die Sache mit dem Rentier

„Vielen Danke Tante Ernestine.“ Fluchte ich, als ich versuchte das geerbte Haus zu entstauben und zu entmüllen. Es bewahrheitete sich ein Klischee, das sie schon bei ihrer Oma beobachtet hatte: Alte Leute sammelten und horteten alles. Und alles war bei ihrer Tante noch untertrieben. „Lissi?“ rief jemand von unten zu mir in den ersten Stock herauf. Mit Spinnenweben im Haar und staubverschmierter Nase tauchte ich unter dem riesigen Bett auf. Wenn ich mal sauber machte, dann richtig. Und ihr könnt nicht glauben, was so Fabelwesen für einen Dreck machen. Da könnte ich mir auch einen Hund halten. Apropos. Das musst ich vielleicht mit den….äh – ja Bewohnern mal besprechen. Ein Wachhund wäre nicht die schlechteste Idee.

Ach – aber ihr wisst ja nicht um was es geht. Ich hatte ein Haus von meiner Urgrosstante, Ernestine geerbt. Toll, oder? In Gewisser Weise schon. Finanziell hat sie mich abgesichert, da ich nicht mehr zum Arbeiten kommen würde. Nach einigen Wochen dort verstand ich auch warum. Die Bewohner bedürften die volle Aufmerksamkeit. Die Bewohner – Sie waren was Besonderes. Ernestine war eine Weltenbummlerin und Sammlerin. Nicht nur Krimskrams, den ich jetzt nach und nach ausmistete. Auch Artefakte fanden ihren Weg in dieses besondere Haus. Es war eine Art Zufluchtsstätte für Fabelwesen…….

HIER geht es weiter.

Das Haus der Seelen Teil 22

Teil 1 findet ihr HIER,

Die restlichen Teile könnt ihr HIER finden

Beim letzten Mal wurden die Freunde voneinander durch Manfred Jakob getrennt. Wanda ist ihm jetzt vollkommen alleine ausgesetzt. Wird sie es schaffen ihn zu vernichten und werden ihre Freunde ihr helfen können? 


Wanda schüttelte es. Manfred hatte versucht sich an Amelia zu vergehen. Jetzt wurde ihr einiges klar. Manfred war eifersüchtig. Er wollte seine Tochter als Frau. Oh mein Gott.  Wanda wurde schwindelig. Sie hatte ein eigenartiges Gefühl. Sie versuchte Manfred von sich zu stossen. Aber sie griff durch ihn hindurch.  Wieder hatte sie einen Flashback. Sie sah Moritz wie er Amelia abfing. Sie war in Tränen aufgelöst. Moritz sah Manfred aus dem Schatten des Baumes treten, betrachtete die ängstlich aufgerissenen Augen von Amelia und legte seinen Arm besitzergreifend und sichernd um sie und zog sie mit sich fort.

Wanda kam wieder zu sich und spürte Manfreds Hände um ihren Hals gelegt. Er drückte – immer fester. Wanda wurde schwindelig. Sie versuchte ihre Finger zwischen ihren Hals und seine Hände zu zwängen, aber seine Hände waren wie Schraubstöcke. Sie war kurz davor ihr Bewusstsein zu verlieren. Sie bekam keine Luft mehr. Sie wurde Ohnmächtig.

Sie wurde wieder wach. Lag am Boden. Der Boden war verschmutzt. Der Staub wirbelte um sie herum. Sie musste husten. Auf einmal spürte sie wieder die Hände um ihren Hals. Sie wurde erhoben und schwebte in der Luft. Wieder röchelte sie. Er folterte sie in dem er den Druck von ihrem Hals löste und wieder fester drückte. Sie befand sich mittlerweile im ständigen Zustand der Ohnmacht. Ihre Kraft schwand und ihre Lebensenergie wurde ihr von  Jakobs Geist entzogen. (Alternatives ENDE)

Sie starb.

Wandas Geist verließ ihren Körper. Sie sah ihren Körper am Boden liegen und neben ihm stand der Geist von Manfred Jakob. Er strahlte regelrecht und sah sich sofort um nach Wanda. Sie verzweifelte. Vor ihren Augen lief ein Film ab. Eine Zukunft die sie nie erleben wird. Moe, Kinder, Grillabende eine Ausbildung zum Medium.  Ihr liefen Tränen über die durchsichtige Wange. Ihre Chance zum Glück war vorüber. Aber sie würde wenigstens versuchen Jakobs Geist zu vertreiben. Es wurde Zeit, dass er in der Hölle verschwand. Sie wurde so wütend über ihr verlorenes Leben. Sie spürte wie die Wut in ihr zu einer gewaltigen Macht anwuchs. Manfred sah sie – lächelte teuflisch und wollte gerade auf sie zukommen als er heftig gegen die Wand geschleudert wurde. Im selben Moment öffnete sich die Tür. Moe und Paul stürzten hinein. Madame Morell stand im Türrahmen und verstreute das Salz.

Ihre drei Freunde stürzten in den kleinen Raum.  Moe sah Wanda auf dem Boden liegen und stürzte auf sie zu. Er fiel auf die Knie und nahm sie in den Arm. Er schüttelte sie und schrie: „Wanda, Wanda. Oh nein – mein Schatz. Ich wollte doch….und jetzt. Das kann nicht sein. Ich – „ Paul stürmte zu seinem Freund und legte tröstend den Arm um ihn. Er fasste Wanda an die Halsschlagader und schüttelte den Kopf in Richtung Madame Morell. Dann sahen sie alle nach oben. Sie sahen Jakobs Geist und den von Wanda, die sich gegenüber standen.  Die Geister schienen die Eindringlinge gar nicht zu bemerken. Moe schrumpfte zusammen. Er sah seine Liebe oben an der Decke schweben. Sie war tot. Aber nicht geschlagen. Er konnte ihren wütenden Gesichtsausdruck erkennen. Er konnte erkennen, dass sie gegen Jakob kämpfen wollte. Er wollte aufstehen. Er wollte sie rufen, in seine Arme schliessen. Er trauerte um jeden Kuss, den er ihr nicht gegeben hatte. Er sackte zurück und umschlang Wandas Körper. Er wiegte sich mit ihm hin und her und weinte.

In der Zwischenzeit baute Madame Morell einen kleinen provisorischen Altar auf. Darauf verteilte sie ihre Kräuter, Salz, Eisen. Dann fing sie an einige Beschwörungen zu murmeln. Die Luft lud sich elektrisch auf. Wanda schaute nach unten und beobachtete kurz ihre Liebsten. Dann nahm sie die Energie, die von Madame Morell entfacht wurde auf. Sie zog sie an sich – bündelte sie und warf sie aus. Sie konnte diese Energie tatsächlich als Waffe verwenden. Und sie tat es. Sie schleuderte einen Energiestoss in Richtung Manfred Jakob.

Er wurde zurück geworfen. Schnell versuchte er die Situation zu erfassen. Er versuchte die Energie sich selbst zu Nutze zu machen, aber Madame Morell verhinderte es durch ihre selbst gegossenen Eisen-Salz-Pfeile. Jedes Mal wenn sie ihn traf flackerte sein Schemen als würde er selbst Energie verlieren. Wanda sammelte auch diese Energie, bündelte sie und liess sie auf  Jakob frei. Er wurde schwächer. Dann flog sie in seine Richtung. Sie stürzte sich auf ihn. Noch immer war sie voller Energie. Sie schien magisch erfüllt zu sein. Dies bewirkten die magischen Beschwörungen, die Madame Morell wieder aufgenommen hatte.

Manfred und Wanda schwebten über den drei Sterblichen und es sah aus wie ein Tanz. Aber ein tödlicher. Wanda war entschlossen. Sie hielt ihn fest und liess die gesammelte Energie in ihn fliessen. Manfred schrie und zuckte. Aber er war stark. Sie konnte ihn nicht besiegen.

In der Zwischenzeit hatte Madame Morell ein Pentagramm auf den Boden gemalt. Kristalle lagen an den Ecken des Sterns und Salz war darum verstreut. Eine kleine Lücke in dem verstreuten konnte Wanda erkennen. Sie verstand. Schnell schleuderte sie Manfred von sich. Dann versuchte sie ihn in Richtung des Pentagramms zu treiben. Manfred hatte es noch nicht entdeckt. Er war vor Hass ganz blind und sah nicht was um ihn herum geschah. Er stürzte auf Wanda. Sie befand sich am Rand des Pentagramms und lockte ihn. Als er in dem Kreis war – schloss Madame Morell den Salzkreis und legte in die letzte Ecke des Sterns einen Kristall.

Sofort entstand ein elektrisch geladenes Gebilde. Es sah aus wie ein Käfig. Das interessanteste war, dass Jakob daraus nicht entkommen konnte. Wandas Geist stand vor dem Gefängnis und betrachtete Manfred Jakob. Dieser tobte und schäumte vor Wut. Dann sah er sie und wurde ruhig.

Fortsetzung folgt

Das Haus der Seelen Teil 20

Teil 1 findet ihr HIER,

Die restlichen Teile könnt ihr HIER finden

Beim Letzten Mal konnten wir lesen, wie Moritz seinen Tod fand. Wir wird es weiter gehen?


Als Wanda erwachte und sah verschwommen ein Gesicht über ihr. Ihr Blick schärfte sich und sie erkannte Moe, der sie besorgt betrachtete. Sofort umarmte sie ihn und küsste ihn. „Ich dachte ich hätte dich verloren. Ich sah wie du abgestürzt bist.“

„Was?“

Madame Morell kam hinzu. „Sie hat wohl Moritz gemeint.“

„Oh.“

Wanda setzte sich auf – schaute verwirrt und dann verstand sie. „Ah – Moe – ich war noch nicht richtig zurück. Es war furchtbar. Ich – äh Amelia hat genau gesehen, was geschah. Jakob hat Moritz getötet. Sie ist zusammen gebrochen. Das war dann wohl der Grund warum sie nach Amerika verschwand. Ihr Liebster starb kurz vor der Hochzeit. Da wäre ich auch durch gedreht. Die Arme.“

Moe nahm Wanda in den Arm und tröstete sie. Er wiegte sie wie ein kleines Kind in seinen Armen.

„Okay, ihr Lieben. Es wird Zeit gegen den Geist von Manfred Jakob vorzugehen. Wir müssen wieder runter. Ich glaube im Festsaal ist er am stärksten. Da hat er wahrscheinlich die stärksten Emotionen erlebt. Es wäre natürlich toll, wenn wir sein Skelett finden würden. Wo könnte er versteckt sein?“

„Ich weiss nicht – vielleicht auf dem Feld auf dem er seine Opfer begraben hat? An dem Pavillon?“

„Hm – da er hier ist muss er auch hier irgendwo begraben sein, aber ich bezweifle, dass er dort oben liegt. Ich denke, er ist hier im Haus. Ich werde es vielleicht auspendeln. Das ist nicht schlecht um Dinge zu orten. Zeigt mir den Grundriss. „

Paul kramte in seinem Rucksack und holte die Karte heraus. Er legte sie auf den Tisch und Madame Morell holte ihr Pendel heraus. „So seid bitte ganz ruhig und bewegt euch so gut wie nicht, damit ihr den Fluss nicht stört.“

Sie beugte sich über den Grundriss und fing an das Pendel über den Plan zu führen. Sie murmelte einen Spruch und das Pendel schwang hin und her. Hin und her.

Dann blieb es stehen. Das Herrenzimmer. „Seine Überreste scheinen im Herrenzimmer zu sein. Kommt lasst uns hin gehen.“

Die Gruppe bewegte sich vorwärts. Durch den Ballsaal in das Herrenzimmer. Madame Morell stellte sich in die Mitte. Der ursprüngliche Glanz war nicht mehr vorhanden. Das Krankenhaus hatte alles mit Trennwänden und Betten vollgestellt. Aber irgendwo hier musste die Leiche sein. Madame Morell fühlte – sie streckte ihre geistigen Fühler aus um eine Schwingung zu fühlen. Aber Wanda war diejenige, die es  fand. Sie blickte sich um und sah ein flimmern vor einer Wand, das früher mal ein Regal gewesen sein musste. Sie ging darauf zu und betrachtete diese Wand. Sie streckte ihre Hand aus und liess sie über darüber fahren. Es war wie ein Vibrieren. Sie stoppte und drückte. Drückte rechts, links und in der Mitte. Und dann hörten sie es. Ein ganz leises Klicken. Danach öffnete sich die Wand und gab einen kleinen Raum dahinter frei. In diesem Raum stand ein Stuhl und auf dem Stuhl wurde es wahr. Dort sass er. Manfred Jakob. Sein Skelett sass dort als würde es sofort aufstehen und den Raum verlassen wollen.

Die vier schauten sich an. „Und nun?“ Fragte Paul.

„Ich würde es mal mit Salz und Feuer versuchen. Das wäre natürlich das einfachste.“ Meinte Madame Morelle und  kramte schon in ihrem Beutel nach dem Salz. Sofort streute sie es großzügig auf das Skelett und Moe zündete das Streichholz an. „Warte, ich habe noch etwas Feuerzeugbenzin im Rucksack. Das sollten wir als Brennverstärker nehmen. Damit der Drecksack auch wirklich Feuer fängt.“ Paul zog die Flasche raus und fing an die Flüssigkeit um die Leiche zu schütten. Moe entzündete ein neues Hölzchen und legte es an die Flüssigkeitsspur, die Paul gelegt hatte.

Die Feuerspur bewegte sich auf das Skelett zu. Die vier standen angespannt und beobachteten das Feuer. Auf einmal spürten sie einen Luftzug. Er wuchs an wie ein Orkan. Die vier wurden in den Raum gedrückt und das Feuer erlosch. Ein dunkler, zorniger Schrei ertönte. Madame Morell wurde hoch gehoben und strampelte wild mit den Füssen. Dann wurde aus dem kleinen Raum geschleudert. Dasselbe geschah mit Paul. Moe versuchte sich festzuhalten. Er klammerte sich an den Rahmen und schrie. „Verpiss dich. Du hast hier nichts mehr zu suchen. Du bist tot. Es ist nicht deine Zeit. DU BIST TOT. Lass und Lebende endlich in Ruhe. Und lass Wanda in Ruhe.“ Ein dunkler Schrei ertönte. Ein Ruck und Moe löste sich von der Wand. Und kurz danach landete er in dem Herrenzimmer. Schmerzhaft stöhnte er und rappelte sich wacklig auf. Er stürmte auf die offene Tür zu und wurde wieder weg geschleudert. Dann schloss sich die Tür und Wanda verblieb in dem Raum.

 

Fortsetzung folgt

Das Haus der Seelen Teil 19

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Was beim letzten mal geschah

Das Team war unterwegs zur Villa, als sie von einem Geist angehalten wurden. Aber er konnte ihnen nichts anhaben. Madame Morell zerstörte ihn. Als sie dann in der Villa ankamen sah Wanda in einer Vision, wie Peter zu Tode kam. Wie wird das weiter gehen. Es folgt ein kurzes aber dramatisches Kapitel. 


Sie kamen in den Festsaal. Direkt hinter dem Saal befand sich der Turm. Wanda blieb vor der Tür stehen. „Ich muss da rauf. Ich muss sehen, was passierte mit Moritz. Vielleicht habe ich da auch eine Vision. Ich muss das machen. Das zerreißt mich sonst.“ Und bevor sie jemand aufhalten konnte war sie schon durch die Tür und machte sich auf den Weg nach oben. Moe kam ihr schnell nach. Aber Madame Morell hielt ihn auf. „Du  musst hier bleiben, Moe. Das ist zu gefährlich. Du bist die Wiedergeburt von Moritz. Das hat Jakob schon erkannt. Wenn du mit hinauf gehst, kann es passieren, dass er dich noch mal tötet. Das kann ich nicht zulassen. Bleib hier, ich folge ihr.“

Moe wollte sich erst nicht aufhalten lassen, aber der intensive und bittende Blick von Madame Morell hielt ihn fest. „Gut – ich bleibe.“

Wanda war schon fast oben, als sie einen Druck im Kopf spürte. Mittlerweile erkannte sie es als ankündigende Vision. Sie stützte sich an der Wand ab und atmete schwer. Sie öffnete die Tür zum Turm. Der Ausblick war atemberaubend. Sie sah es. So sah es vor dem Verfall aus. Ein traumhafter Garten. Der Pavillon bei dem Rosemarie wohl begraben lag. Der kleine Rosengarten, den die Mutter angelegt hatte. Es war traumhaft. Und sie sah Amelia. Sie stand unten und schaute nach oben. Sie lächelte und rief nach oben. “Moritz? Was machst du denn da oben?“ Sie lächelte. Sie schien glücklich. „Ich wollte nur mal schauen wie das von hier oben ausschaut. Was meinst du, wollen wir uns nicht hier oben trauen lassen? Es ist so romantisch?“ Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, sah Wanda das wütende Gesicht von Manfred Jakob. Es erschien direkt über Moritz´ Kopf und keine zwei Sekunden später erschien der restliche Körper. Moritz bekam nichts davon mit. Aber Wanda fing an zu schreien. „Moritz  – pass auf. Jakob steht hinter dir. MORITZ.“ Aber er reagierte nicht. Natürlich – es war eine Vision. Und sie konnte nur zusehen, was geschah. Durch tränennasse Augen sah sie wie Jakob sich wütend näherte und Moritz einen kräftigen Stoss in den Rücken gab. Moritz taumelte und stolperte über die Brüstung. Er konnte sich noch festhalten. Von unten hörte man Amelia schreien. Sie rief nach ihm. Sie weinte und schrie. Moritz versuchte sich wieder hoch zu ziehen. Er war stark. Aber Jakob stand noch immer da. Er drückte gegen Moritz Schultern und drückte. Moritz konnte dieser Gewalt nicht entgegenwirken. Seine Hände rutschten ab und er fiel. Er fiel in Zeitlupe. Wanda sah Amelia zusammenbrechen. Sie sah wie Moritz unten ankam und sah dass er zerschmettert am Boden lag.

Wanda brach fast  zusammen. Sie spürte Amelias Schmerz als wäre es ihrer. Das Herz – es zerbrach. Amelia schaute nach oben. Sie schien etwas wahr zu nehmen, denn ihre Augen weiteten sich angstvoll. Dann fiel sie in Ohnmacht. Ebenso wie Wanda.

 

FORTSETZUNG

Blogparade: Villains vs. MisanThROPEN – Wetterstein und sein Monster

Villains vs. MisanThROPEN

Ich bin echt zu alt dafür und vielleicht zu ungebildet….also musste ich erst Mal googlen.

Also Bösewichte gegen Menschenhasser.

Sagt dem Grau den Kampf an!

Ein Aufruf von Jana auf ihrem Blog Morgen Luft

Es wird Zeit, dass wir das graue und nasse Wetter vertreiben. Dafür greift in Eure Trickkisten und startet durch

Ob ihr Filme, Bücher, Fotos, Reiseempfehlungen heranzieht oder etwas schreibt/ malt/ singt. Völlig egal.


Also – ich habe wirklich einige Texte raus geschüttelt und alle – wirklich alle sind Verschwörungstheorien. Und da ich gerade Frankenstein Chronicles fertig gesehen habe war ich auch davon stark beeinflusst. Aber es ist bisschen an dem Thema vorbei.

**

Ach je du gute Güte. Ich schaute aus dem Fenster und es war schon wieder grau. Da musste ich mal wieder an einen Bericht denken, den ich gelesen habe. Angeblich waren wir schon in der Lage das Wetter zu manipulieren. Seit dem ich das gelesen hatte, sah ich in einem dunklen Turm eine Art Frankenstein – einen Wetterstein –  stehen, der eine Elektroquelle gen Himmel richtete und dann hinein schoss. So konnte es künstlich kalt gehalten werden, damit wir ewig heizen müssen und wenn Wetterstein dann meinte, oder jemand anderes wir hätten genügend gezahlt, dann würde die Polung umgedreht und es würde bullig heiss werden, damit wir dann wieder zahlen. Dieses Mal für Kühlung. Klimaanlagen und Ventilatoren. Häuser Dämmung und was weiss ich noch. Dieses Wetter ging mir auf die Nerven – die Decke kam immer weiter runter und die Wände rückten immer näher. Wenn ich nicht bald mal etwas blauen Himmel sehen würde, würde ich noch ein Verschwörungstheoretiker – halt – ich glaube es ist zu spät. Die Abspaltung von den Mainstream Medien hatte schon Prozesse in meinem Gehirn frei gesetzt, denen ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich bin schon ein Verschwörungstheoretiker. Also sitzt tatsächlich in einem Regierungsturm ein Wetterstein und lenkt uns? Äh das Wetter? Was tun? Ich stand unter einem Dach, der Regen tropfte auf dieses und ich sah es bildlich vor mir – das Wetterstein-Monster – es versuchte seinen Meister zu töten. Er wurde geschaffen um ihn zu erfreuen. Aber selbst im schlug dieses Grau aufs Gemüt. Da er immer noch keine Braut hatte, wollte er sich bei dem sonnigen Wetter endlich mal umschauen, aber da Wetterstein ständig den Himmel beschoss wurde das nichts. Also hatte sich das Monster entschlossen selbst etwas dagegen zu machen. Er bezwang seinen Meister und endlich konnte das Wetter besser werden. Ich sah auf meine Wetterapp und nickte mit dem Kopf – ja Wetterstein´s Monster hatte es geschafft. Für morgen wurde der Sommer ausgerufen. Ich dagegen rief nach den Hunden und nahm schon mal die Ladung Handtücher dazu um die beiden wieder mal trocken zu rubbeln. Dann schüttelte ich mich und die schrägen Gedanken aus meinem Kopf. Das kam davon wenn man zu viel Serien schaute, da das Wetter einen zu Hause einsperrte. Die Hunde betraten das Haus, ich schloss die Tür und hoffte, dass das Monster tatsächlich den Sommer ein klingen lassen würde.

ENDE

*****

Nur um einen kleinen Einblick zu gewähren, nehme ich noch eine dazu…damit ihr seht was ich Anfangs meinte.

 

Die Sonne – sie hatte Burn Out. Es war so anstrengend, sich ständig durch diese düstere und dicke Wolkendecke zu kämpfen. Wofür auch. Die Menschen waren immer so undankbar. Sie tat wirklich ihr bestes. Der Wetterwächter hatte ihr schon gesagt, dass es immer schwieriger würde den Menschen immer alles Recht zu machen. Und dann noch die mächtigen Menschen, die meinen sich bei dem Wetter einmischen zu müssen. Er erzählte ihr, er habe schon Gerüchte gehört, dass diese bösen Menschen das mit Absicht machen würden. Sie schicken Chemikalien in den Himmel die ihn und die Sonne ganz wirr machen, so dass sie einfach rum manipulieren können. Da können sie es künstlich kalt halten, damit die Menschen heizen müssen und auch nicht raus können um nichts mitzubekommen was um sie herum passiert.  Sie sind dann abhängig von dem was im Fernsehen gezeigt wird. Nur wenn die Wirkung der Droge mal nachlässt können er und die Sonne sich mal durchsetzen und den Menschen einen Tag mit schönem Wetter gönnen. Und dann übernehmen die Menschen wieder. Wenn es dann nicht mehr anders geht, packen sie die Hitze aus. Dann wird halt Geld durch die Kühlung geholt. Kühlschränke, Klimaanlagen, Ventilatoren. Sie drehen das Rädchen bis zum maximalen erträglichen hoch und manipulieren die Menschen dahin, dass sie sich auf die Kälte freuen. Ist das zu fassen.

Die Sonne und der Wächter sassen oft zusammen und rätselten wie sie das Problem denn behoben bekommen würden.

Da kam der Wind vorbei und sah die beiden da so vor sich hin grübeln. „Was ist denn mit euch los?“

Sie erzählten ihm ihre Gedanken und Probleme und er meinte nur: „Also von meiner Seite aus, kann es ruhig so bleiben. Ich hatte schon lange nicht mehr so oft einen Auftritt und ich kann endlich mal wüten und toben. Endlich bin ich mal frei.“

„Aber warum bläst du nicht wenigstens mal die Wolken weg?“ „Die Wolken? Die schaffe ich nicht – die sind wie fest verwurzelt. Da muss schon etwas Mächtigeres her. Hoffnung.“

„Hoffnung?“ „Ja, die Hoffnung der Kinder, die in ihren Zimmern eingesperrt sind und traurig an ihren Fenstern sitzen um die Spur der Regentropfen an ihrem Fenster zu folgen.“

Also strengte sich die Sonne an und kämpfte gegen die Wolkendecke an. Sie brauchte nur einen Tag um die Hoffnung in den Kinderherzen aufglimmen zu lassen, dann könnte es vielleicht endlich zu schaffen sein, dieses Grau zu vertreiben. Und wenn die Kinder hoffen, würden die Erwachsenen folgen. Da könnten die Mächtigen manipulieren wie sie wollten. Gegen Hoffnung kämen sie erst mal eine Zeitlang nicht an. Und die Sonne hoffte, der Wächter hoffte und damit war der Samen der Hoffnung gestreut. Und siehe da – die Wolkendecke platzte auf – die Sonne kämpfte sich durch und siegte. Endlich konnte der Sommer kommen und die Menschen wären viel entspannter und besser gelaunt. Endlich.

 

Ihr seht – es wird Zeit dass die Sonne scheint. Meine Gedanken sind einfach zu düster…

Das Haus der Seelen Teil 17

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Was beim letzten Mal geschah.

Amelia und Moritz haben an einem alten Pavillon ein frisches Grab gefunden. Darin befand sich die Leiche der kleinen Rose. Es kann nur Manfred Jakob gewesen sein. Was werden sie tun? 


„Gut – was haben sie jetzt vor?“

„Erst mal brauche ich einen Drink“ meinte sie. Sie ging an den Globus. Öffnete ihn und nahm einen Bourbon und goss ihn in zwei Gläser. „Hier. Und jetzt stoßen wir erst mal auf Moritz und Amelia an. Es wird Zeit, das Fräulein ein zu motten. Ich bin Amelia und du Moritz“ sie hielt ihm ihre Hand hin und er nahm sie in seine. Länger als es schicklich war. Dabei sah er ihr tief in die Augen. Er mochte sie schon sehr lange. Länger als sie ihn. Er ahnte, dass sie Gefühle für ihn entwickelte. Und er freute sich sehr darüber. „Gut. Wie willst du das Problem mit deinem Vater lösen?“ „Ich bin mir noch nicht sicher. Vielleicht vergiften? Oder irgendwie einen Unfall.“ „Nein“ meinte Moritz. „Ich kenne jemanden aus der Bar in die ich mit Peter manchmal gehe. Eine Zwielichtige aber da kann man mal aus seiner Haut schlüpfen. Den kann ich engagieren. Der würde sich um Manfred Jakob kümmern. Diskret und ohne dass man es auf uns zurück führen kann. Den werde ich anheuern“ „Kann man ihm trauen. Es ist ein großer Auftrag und ein bekannter Mann. Nicht, dass er mich dann erpresst.“ „Auf keinen Fall. Ich traue ihm. Er hat mir schon paar Mal den Allerwertesten gerettet. Ich werde heute Abend hingehen“ „Ich komme mit“ „Auf keinen Fall. Eine Dame in der Gegen fällt auf wie ein bunter Hund und es ist nicht sicher. Zuviel betrunkene Kerle. Bleib hier – ich kümmere mich darum. Dann seid ihr endlich frei und er bekommt seine gerechte Strafe.“ Sie sammelte all ihren Mut und ging auf Moritz zu. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen scheuen Kuss auf die Lippen und verließ den Raum.“

Moritz war perplex. Am liebsten wäre er die Stufen hinunter gesprungen. Aber er musste unauffällig das Haus verlassen. Aber dies gelang ihm nicht. Am Fuss der Treppe in der Halle stand Alfred Jakob. Er wartete auf Moritz.

„Was machen sie hier? Sie waren nicht gemeldet. Haben sie in meinem Haus und auf  meinem Grundstück geschnüffelt?“

„Guten Abend Herr Jakob. Ich traf ihre Tochter und wir haben uns unterhalten.“

„Sie halten sich fern von Amelia. Sie hat was Besseres verdient. Sie ist meine Tochter und ich untersage ihnen den Kontakt zu ihr. Haben sie verstanden?“ „Herr Jakob. Ich glaube, dass Amelia alt genug ist selber zu entscheiden ob sie mich sehen will.“ „Dafür vielleicht, aber ohne meine Erlaubnis haben sie kein Recht sich auf meinem Grundstück aufzuhalten. Und diese Erlaubnis entziehe ich ihnen in diesem Moment. Sie sind nicht Willkommen in meinem Haus, und sehe ich sie noch einmal hier, dann wird das schwerwiegende Konsequenzen nachziehen.“ „Sie drohen mir. Was wollen sie  machen?  Mich töten und am Pavillon vergraben.“ Kaum hatte er es ausgesprochen merkte Moritz, dass er einen schweren Fehler begangen hatte. Herr Jakob wurde bleich und dann rot vor Wut. Er schnappte sich seinen Stock und wollte in dem Moment auf Moritz losgehen, als Amelia in der Halle erschien. „Vater! Wage es nicht. Wir haben Rose gefunden und wir haben dich gesehen. Ich an deiner Stelle würde hier nicht Hand an Moritz legen. Das solltest du dir gut überlegen“.

Manfred Jakob hielt inne, überlegte kurz, schaute zu seiner Tochter und drehte sich wutschnaubend um. Er verließ die Halle.

Amelia atmete aus und merkte erst jetzt dass sie zitterte. Moritz war schnell an ihrer Seite, als er bemerkte, dass ihre Beine nachließen. „Du solltest jetzt gehen, bevor er es sich anders überlegt und mit seinem Gewehr wieder kommt. Schnell. Kümmere dich um deinen Kontakt. Es wird jetzt wirklich gefährlich für uns alle.“ Moritz traute sich einen Kuss auf ihre Wange zu drücken und verließ schnell das Haus.

Wanda kam zurück aus der Trance. Sie erzählte was sie erfahren hatte. Man konnte also davon ausgehen, dass Moritz einen Auftragskiller engagiert hatte. Das könnte natürlich erklären, warum Jakob einfach verschwunden war, ohne irgendeine Spur zu hinterlassen.

„Was meint ihr? Soll ich noch mal zurückgehen, oder wissen wir genug?“

„Die Entscheidung liegt bei dir. Wenn du Gewissheit über das Ableben von Jakob möchtest? Aber es könnte so schon reichen. Ich bin mir sicher, dass Jakob ermordet wurde. Und da er wohl den Betrug seiner Tochter herausfand ist er dementsprechend fest hier verankert. Und seine Wut auf Amelia – also dich, Wanda – nährt das natürlich. Und als Geist hat er ja auch andere Möglichkeiten an die Wahrheit zu gelangen. Obwohl es da auch schon Fälle gab, bei denen Geister falsch interpretiert haben. Aber hier können wir davon ausgehen, dass er alles erfahren hat was er benötigt um die nötige Wut zu erlangen. Er hat erfahren, dass Moritz involviert war und da Peter sein bester Freund war, wird er gewiss mit geholfen haben. Das erklärt die seltsamen Unfälle. Wahrscheinlich ist Amelia dann mit den Harpers nach Amerika, nach dem die Mutter verstorben war. Einfach um sich in Sicherheit zu bringen. Natürlich kannst du noch mal zurückgehen um das zu bestätigen“

„Nein, ich denke du hast Recht. Wir sollten jetzt langsam mal Nägel mit Köpfen machen. Manfred Jakob muss aus  meinem Leben verschwinden. Es wird Zeit. Lasst uns einen Plan machen, und Morgen dann los legen.“

Die vier setzten sich an den Küchentisch und beratschlagten bis tief in die Nacht. Am nächsten Morgen packten sie ihre Taschen und noch einigen Utensilien, die Madame Morell noch zu Recht gelegt hatte.

*

„Oh  Mann, ich habe kaum geschlafen“ meinte Paul. „Wenn ich nur an den Psycho Dok denke. Ich möchte gar nicht wissen, was uns jetzt erwartet. Ich hoffe wir kommen da Lebend wieder raus.“ Pauls stimme zitterte leicht. Im steckte sein letztes Erlebnis noch tief in den Knochen.

Wanda streichelte ihm sanft über den Arm und drückte ihn. „Wir schaffen das schon. Wir sind zusammen echt schon stark. Mit Madame Morells Hilfe.“

Er nickte und ging voraus. Sie stiegen in Moes Wagen und fuhren Richtung Jakobvilla. Es herrschte eine bedrückende Stille in dem Wagen. Jeder hing seinen Gedanken nach.

 

FORTSETZUNG

Wenn der Wochentag eine Person wäre – Donnerstag

Beschreibe die Tage der Woche als wären sie Personen

Der Donnerstag

Heute werdet ihr erfahren was Hoffnung ist. Um 00:00 startet er seine Runde. Noch bewegt er sich leise durch die Nacht. Er pirscht sich langsam an sein Opfer heran. Aber erst – vor seinem Anschlag – trinkt er noch einen gemütlichen Kaffee. Dafür setzt er sich mit seinen langen Beinen auf den Küchentresen – beobachtet die Katzen, beim Spielen und wartet. Es ist schon sein Auftritt. Aber die Welt schläft noch. Er streift seine braunen Haare aus dem Gesicht. In diesem Haushalt in dem er sich heute befindet, kann er schon früh starten. Er schubst den Wecker um 2:45 an. „Auf Kumpel  – erklinge mit deinem schrillen Ton. Es wird Zeit, dass die Menschen hier mich erleben“. Unbarmherzig unterstütz der Wecker den Donnerstag. Aus den Betten ist nur ein wütendes schnaufen zu hören. Augen blicken unter der Decke hervor. Der Donnerstag sitzt lässig am Fußende und schwingt sein Bein hoch und runter. Er kann warten. Er ist in der glücklichen Position gleich dem Erwachenden ins Gesicht zu schauen. Der Donnerstag. Er ist schon verdammt beliebt in der Gegend. Selbst wenn die Menschen noch müde aus den Federn blicken, dauert es meist nicht lange, bis der erste sagt. „Zum Glück es ist schon Donnerstag. Nur noch einmal aufstehen, dann ist Wochenende.“ Das sind die Momente in denen die Brust des Donnerstags vor Stolz anschwillt. Ich bin beliebt. Heute lächeln mich die Menschen an. Sie wissen, die Woche ist fast geschafft. Bald können sie ausschlafen und etwas Schönes unternehmen. Es ist toll schon jetzt so beliebt zu sein.

Hier kommt ihr zu den Geschwistern