Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Triana, Kristopher – Geh und finde den River Man

Triana, Kristopher – Geh und finde den River Man

Autor: Triana, Kristopher
Titel: Geh und finde den River Man
Verlag: Festa
Übersetzung: Stephanie Pannen
Erscheinungsdatum: 03.05.2021
Seitenanzahl Printbuch: 256 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 29.05.21-06.06.21
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: Keine, da limitierte Sammlerausgabe.
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Triggerwarnung: Vergewaltigung, Inzest, Gewalt, Brutalität

Klappentext

Fans. Groupies. Stalker. Diese Leute würden alles tun für ihre Idole, seien es Rockstars, Schauspieler … oder sogar Serienmörder.
Lori ist so eine Fanatikerin. Ihre Besessenheit gilt Edmund Cox, einem Sadisten, der mehr als 20 Frauen abgeschlachtet hat. Sie hat eine Beziehung zu Cox aufgebaut, um ihn im Gefängnis besuchen zu dürfen.
Als der Mörder sie auf eine Reise schickt, nimmt Lori die Aufgabe begeistert an. Sie soll in der Hütte von Cox einen Schlüssel holen, um ihn einer mysteriösen Gestalt zu geben, die nur als der River Man bekannt ist.
Ist der River Man real oder nur eine urbane Legende? Lori wird erfahren, dass er definitiv kein Mensch ist – zumindest nicht mehr.

»Er ist einfach der River Man. Er ist auf keiner Karte zu finden. Hat eine Hütte, aber keine Adresse. Der Fluss ist sein Zuhause. Folge der Strömung flussabwärts. Du wirst ihn finden, wie ich ihn gefunden habe. So, wie er meine Lori finden wird.«

Meine Meinung

Dieses Buch geht wirklich tiefer, als man von einem Horrobuch erwarten würde. Erstmal mag ich sowieso, wenn man mal andere Fabelwesen oder Monster kennen lernt und nicht die typischen Vampire, Werwölft, Zombies und Co. Hier haben wir einen Mythos, der Wünsche erfüllt, aber dafür das schlimmste von dir will. Dein dunkles Ich. In diesem Buch ist der eigentliche Horror der Weg zum River Man. Lori hat sich in sich zurückgezogen und hofft auf ein bisschen Ruhm durch den Kontakt zu Ed. Dieser hat sie auf eine dunkle Reise geschickt. Wir lernen Lori und Loris Gefühlswelt kennen. Und die ist wirklich dunkel. Missgunst, Hass, Neid beherrscht ihre Jugend und das vergraben in ein normales Leben birgt tiefe Unzufriedenheit. Deswegen. Tief berührt einen Loris Gefühlswelt. Aber ganz unblutig und ohne Brutaltiät geht es nicht. Gegen Ende spitzt sich das dann zu und wird bisschen abgedreht. Ich fand es war ein wahrer Pageturner und finde schade, dass man es nur in englischer Version kaufen kann, da es im deutschen nicht als Ebook erscheinen wird. Und die Printausgabe nur als limitierte Sonderausgabe erhältlich war. Ich hab es ausgeliehen bekommen.

Schreibstil: Der Stil war sehr gut und flüssig. Man konnte trotz einiger Zeitsprünge gut folgen.

Figuren: Hauptcharaktere sind Lori und ihre Schwester Abby, die trotz dem sie die Ältere ist kindlich im Geiste ist und ein Pflegefall. Beide Charaktere waren wirklich gut dargestellt. Man konnte sich sehr gut in beide einfinden. Die Nebencharaktere konnten einen aber auch überzeugen.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre fand ich sehr bedrückend und dadurch, dass wir uns ständig in Loris Gedankenwelt befanden auch sehr düster und verbittert. Aber auch der Weg zum River Man war gruselig. Ein dunkler Wald und kleine Hütten mit verschrobenen Einsiedlern. Spannung war hier sehr hoch.

Originalität: Ich fand schon die Idee mit dem River Man einfach originell. Ein neues Monster, das man kennen lernt. Und nicht nur der River Man, sondern auch die in einem selbst.

Fazit

Ein tiefgehender Horror begleitet einem beim Lesen. Bei manchen Pausen musste ich manchmal so an meine Gedanken denken und die sind auch nicht immer in Regenbogenfarben gehüllt. So manchmal kann man sich fast in Lori erkennen. Nicht das extreme, aber ich fand manches beängstigend bekannt. Ich fand, der wahre Horror dieses Buches war der Weg zum River Man. Ein psychologisch eng und bedrückender Roman.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Strand, Jeff – Geisterhaus

Strand, Jeff – Geisterhaus

Autor: Strand, Jeff
Titel: Geisterhaus
Verlag: Festa
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2021
Seitenanzahl Printbuch: 226 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 18.04.21-26.04.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B08WJJ7JF4
Bereits gelesene Bücher des Autors: Strand, Jeff – Blister

Klappentext

Eine Invasion von jenseits des Grabes.

Das Haus ist nicht perfekt, aber gut genug, um es zu mieten. Doch unglücklicherweise haben die Gardners und ihre beiden jungen Töchter den falschen Ort gewählt …
Erst verrotten die Lebensmittel. Dann drehen die Menschen durch. Und als sich die Geister zeigen, bricht die Hölle los.

Eine blutige, brutale Spukhausgeschichte. Durchzogen mit dem skurrilen Humor von Jeff Strand.

Jeff Strand ist vor allem für seine Horror-Comedy-Werke bekannt, die ihm den Spitznamen „The Clown Prince Of Horror“ eingebracht haben. (Quelle)

Meine Meinung

Jeff Strand hat es tatsächlich geschafft mich aus einer Leseflaute heraus zu holen. Vielen Dank dafür. Ich war schon von seinem Stil in Blister begeistert und kann das hier nur bestätigen. Dieses Buch hier ist zwar um einiges blutiger und brutaler, aber trotzdem findet man hier auch seinen besonderen Humor. Ich finde dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Einzig mehr vom Hintergrund hätte ich mir mehr gewünscht. Das wurde eher bisschen knapp am Ende noch schnell eingeworfen. Das fand ich bisschen lieblos im Vergleich zum Rest der Geschichte. Hier war wenig, zu wenig. Ich fand schon die Idee gut. Einfach mal was anderes. Ein anderes Geisterhaus, als das was man sonst so zu lesen bekommt. Auch das Ende hat er noch mit einem Augenzwinkern versehen. Fand ich gut.

Schreibstil: Ich kann mir Strand schon bei schreiben vorstellen, wie er über seinen Humor manchmal hämisch grinsend sitzt und lacht. Ich mag seinen lockeren, humorvollen Stil. Man fühlt sich dabei wie in der ersten Reihe. Man ist schnell in der Geschichte und will unbedingt mehr.

Figuren: Die Familie war sehr sympathisch. Ich mochte ihre flapsige und herausfordernde Art untereinander. Die Geister und Bösewichte fand ich auch sehr gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Sehr spannend, teilweise sogar bisschen gruselig. Auf jeden Fall schon sehr blutig und auch brutal. Also nichts für Einsteiger. Da empfehle ich eher Blister.

Originalität: Mir hat die Idee sehr gut gefallen. Man wusste einfach auch nicht, was steckt denn hinter dem Ganzen. Es hat einige Zeit gedauert bis dann die Geister erschienen. Auch der Antrieb der Geister war mal was anderes.

Fazit

Eine sehr gelungene Geisterhaus Geschichte, die einiges an Blut lässt. Ein bisschen gruselig wird es auch. Aber auf jeden Fall sehr spannend und auch immer mal wieder sarkastisch und humorvoll. Kein Buch für zarte Gemüter, da es schon bisschen brutal ist – aber für Genrefans auf jeden Fall empfehlenswert. Ein bisschen mehr zum Hintergrund wäre schön gewesen. Es war zwar nachvollziehbar, aber etwas oberflächlich.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Strand, Jeff – Blister

Strand, Jeff – Blister

Autor: Strand, Jeff
Titel: Blister
Verlag: Festa Verlag
Übersetzung: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2020
Seitenanzahl Printbuch: 214 Seiten
Genre: Thriller
Zeitraum: 21.10.20-29.10.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B08KJJM231
Bereits gelesene Bücher der Autoren

KlappentextJason Tray ist ein erfolgreicher Karikaturist, der von seinem Agenten für ein paar Tage in eine Hütte am See verbannt wurde, um Ruhe zu finden.
Als er eines Nachts mit ein paar Einheimischen in einer Kneipe rumhängt, bieten sie ihm an »Blister zu sehen«. Ohne zu ahnen, wovon sie reden, nimmt Jason ihr Angebot an.
Und so späht er kurz darauf durch das Fenster eines Schuppens auf das Albtraumhafteste, was er jemals gesehen hat: Blister ist eine fürchterlich entstellte junge Frau, die sich vor der Welt versteckt. Am nächsten Morgen bedauert Jason sein Verhalten. Er muss sich bei der Frau entschuldigen …
Doch diese kleine Stadt hat ihre Geheimnisse und Bewohner, die vor nichts zurückschrecken, um sie zu hüten.
Eine Geschichte voller menschlicher Monster.

Meine Meinung

Eine entstellte Frau und eine Kleinstadt – was gibt das? Genau – Missverständnisse und Hetze. Rachel/Blister wird als Kuriosität der kleinen Stadt gehandelt. Dabei wurde sie durch einen Angriff so entstellt. Ein Wunder, dass sie das überhaupt psychisch überstanden hat. Aber das hat sie sehr gut. Sie ist wirklich sympathisch und ihre flapsige und freche Art muss man einfach mögen. Da kommt Jason als Comiczeichner gerade recht. Er wurde von seinem Manager wegen eines üblen Scherzes, der leider daneben ging erstmal weg geschickt. Schnell langweilt er sich und geht ins einheimische Pub. Betrunken lässt er sich von der Dorfjugend die Kuriosität zeigen. Als er sich am nächsten Tag bei Rachel entschuldigen will scheint er eine Welle losgetreten zu haben. Warum muss ein Städter da jetzt in alten Dingen rumwühlen? Dabei ist Jason auch ganz harmlos. Er ist ebenfalls total sympathisch. Hätte man ihn in Ruhe gelassen, wäre überhaupt nichts passiert. Jason mag die Gesellschaft von Rachel, obwohl sie etwa 15 Jahre jünger ist als er. Er kann zwar nicht immer über ihr Gesicht hinweg sehen, aber es wird immer besser.

Jeff Strand ist der sympathischste Thriller Autor den ich bis jetzt gelesen habe. Seine Charaktere sind sympathisch und sarkastisch. Sogar den Bösewichten kann man nicht immer böse sein. Er versucht zwar sie immer wieder in die Dunkelheit zu schupsen – aber sie haben doch immer wieder ein kleines Leuchten, bei dem man dann denkt – ach so schlimm sind sie doch nicht….bis auf einen. Denn Jeff Strand kann auch böse. Denn einer muss ja der Böse sein.

Der Thriller ist recht unblutig und auch nicht zu brutal. Es lässt sich locker und flüssig lesen und man hat durch die manchmal sehr locker Art wirklich Spass an dem Buch. Trotz der bösen Geschichte.

Schreibstil: Ein lockerer und flüssiger Schreibstil, dem man gut und leicht folgen kann.

Figuren: Die Figuren sind gut beschrieben und man kann sich gut in sie hinein finden. Er schafft es sogar die Bösen manchmal nett wirken zu lassen.

Atmosphäre und Spannung: Es ist manchmal eine drückende Atmosphäre und dann auch wieder eine lockere lustige. Spannend ist es auf jeden Fall, selbst wenn es kein blutdürstiger Thriller ist.

Fazit

Jeff Strand hat hier einen Thriller geschrieben, der nicht unbedingt mit der grausamen Tat besticht, die wirklich unsagbar grausam war. Sondern eher auf das Zwischenmenschliche deutet. Wie die Menschen um Rachel reagieren. Wie kann sie sich erlauben mit dem entstellten Gesicht in die Öffentlichkeit zu gehen. All solche Sachen machen den Thriller spannend. Ein sympathischer Thriller, der aber auch seine grausamen Seiten zeigt.

Veröffentlicht in Allgemein, Bücher, Rezensionen

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Coates, Darcy – Der Fluch von Carrow House

Autor: Coates, Darcy
Titel: Der Fluch von Carrow House
Verlag: Festa
Übersetzung: Manfred Sanders
Erscheinungsdatum: 13. August 2019
Seitenanzahl Printbuch: 297 Seiten
Genre: Mystery, Haunted House, Grusel, 
Zeitraum 23.07.20-28.07.20
Band einer Reihe: Nein 
ASIN: B07WFMWX9M
Bereits gelesene Bücher der Autoren   Ich hoffe auf mehr Übersetzungen. 

Klappentext

Remy arbeitet als Tourguide in Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.
Als eine Reisegruppe für eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie so weit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.
Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt: John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder …

Meine Meinung

Spannend, und ein bisschen gruselig. Es gibt einige Überraschungen, die einem im Carrow House erwarten. Ein Medium mit ihrem seltsamen Assistenten, ein It-Girl, das die Besitzerin des Hauses ist, mit ihrem Kindermädchen, Der Auftraggeber, ein Tourenmitglied aus der letzten Führung, und Remy, die das Haus und ihre Bewohner so gut kennt wie kein anderer. Aber was hat es auf sich mit John Carrow? Ist es überhaupt John Carrow? Ein Haus voller gefangener Seelen. Die einen meinen es gut, die anderen weniger.

Ein spannendes Buch. Wirklich. Es macht richtig Spass es zu lesen. Gruseln konnte ich mich zwar nicht so extrem, wie ich gehofft hatte, aber das tut der Spannung absolut keinen Abbruch. Ein wahrer Pageturner. Allerdings muss ich schon ein bisschen warnen. Es ist nicht unbedingt für einen angenehmen Grusel geeignet. Es wird manchmal ein bisschen heftiger. Schliesslich ist es der Festa-Verlag. Da wird man selten mit seichtem Grusel versorgt. Die Kulisse des Hauses und auch sein Inneres wurde so gut beschrieben, dass man sich manchmal richtig eingesogen gefühlt hat. Wer also ein bisschen tiefergehenden Grusel haben möchte kann hier schon zugreifen. Also eher für Horrorfans, die wissen worauf sie sich einlassen.

Schreibstil: Sehr angenehm und flüssig. Die Spannung trieft gerade zu aus den Worten heraus. Man will einfach hinter das Geheimnis kommen.
Figuren: Die Charaktere sind ganz toll beschrieben. Sowohl die Lebenden, als auch die Geister werden hier gut dargestellt. Man kann sich gut einfühlen in die Personen.
Atmosphäre und Spannung: Ist hier sehr hoch angesiedelt. Man wird fast atemlos durch die Flure des dunklen Hauses gezogen und bei jedem Seufzen, oder Lacheln hält man den Atem an. Ich war wirklich begeistert. Es hätte für mich noch ein bisschen gruseliger sein können – aber das ist schon sehr schwer, wenn man schon viel Horror gelesen hat. Deswegen noch mal eine Warnung, für Anfänger kann es sehr gruselig sein. Für Horrorfans auf jeden Fall spannend.

Originalität: Haunted Houses gehören zur Gruselszene wie Blut zu Vampiren. Kein Grusel ohne wenigstens ein Haunted House. Es war aber meine erste gelesene Geschichte und ich fand es sehr gut umgesetzt.

Fazit

Sehr, sehr spannend. Für mich ein wahrer Pageturner. Ich konnte es oft nicht abwarten weiter zu lesen, weil ich einfach wissen wollte: Geister oder Menschen, wer ist für den Horror verantwortlich? Es ist wirklich eine sehr spannende Geschichte. Aber nichts für Gruselanfänger. Man wird hier schon oft in einen tiefen Abgrund blicken, der einen als Anfänger vielleicht ein bisschen zu sehr erschreckt. Es ist kein seichter Grusel. Für Fans von Haunted House Geschichten auf jeden Fall geeignet. Spannung ist garantiert.

Darcy Coates hat noch viel mehr in diese Richtung geschrieben und ich hoffe inständig, dass noch paar übersetzt werden, für die deutschsprachigen Fans.

5 von 5

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Costello, Sean – Der Cartoonist

daumen gut-steigend

Autor: Costello, Sean
Titel: Der Cartoonist
Verlag: Festa Verlag
Übersetzung:  Usch Kiausch
Erscheinungsdatum: Juni 2004
Seitenanzahl Printbuch: 272 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum 27.02.20-05.03.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3935822774
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Scott Bowman und zwei seiner Freunde werden in einen schrecklichen Unfall verwickelt. Ein Mädchen stirbt, doch da es keine Zeugen gibt, begraben sie die Tote und schwören, niemals wieder ein Wort über das Unglück zu verlieren. §Sechzehn Jahre später: Aus Scott ist inzwischen ein respektierter, erfolgreicher Psychologe geworden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein – in der harmlosen Gestalt eines alten, verrückten Zeichners, der in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Kranke scheint alles über den Arzt und den Tod des Mädchens zu wissen, denn seine schonungslosen Zeichnungen offenbaren das Unglück. Aber der Schrecken beginnt erst: Scott findet weitere Bilder des Patienten, Visionen voller Blut und Tot – und sie treten wirklich ein! Kann der Cartoonist in die Zukunft sehen? Formt er vielleicht die Zukunft? Als der monströse Wahnsinn des Cartoonisten sogar nach seiner Familie greift, handelt Scott …

Meine Meinung

Spannend aber nicht gruselig. Eher ein bisschen klassische Grusellektüre. Man fühlt sich ein bisschen an die alten Gruselfilme erinnert. Es ist spannend der ganzen Geschichte zu folgen. Was steckt denn jetzt dahinter. Wer ist dieser gruselige alte Mann, der die Zukunft zeichnet, oder gar gestaltet. Ist er ein Racheengel? Die Freunde von damals haben keinen Kontakt mehr zueinander. Aber sie waren alle erfolgreich. Bis zu einem gewissen Grad. Denn einer nach dem anderen stirbt. Soll ihm das gleiche Schicksal ereilen. Soll es so sein – Hauptsache seine Familie ist sicher. Es war eine spannende und rasante Lektüre. Man fiebert mit Scott mit und versucht ebenso hinter das Geheimnis zu kommen. Das Geheimnis selbst, fand ich jetzt nicht so überzeugend. Da wäre mir etwas anderes lieber gewesen. Aber trotzallem war es spannend – aber überhaupt nicht gruselig. Auch nicht blutig. Also für Leser, die gerne mal wieder etwas Mystery ohne extremen Thrill haben wollen.

Schreibstil: Der Stil war recht flüssig und man konnte der Geschichte gut folgen.

Figuren:Bis auf Scott blieben die Figuren eher blass. Da hätte vielleicht auch noch bisschen mehr gekonnt. Aber da ja Scott der Hauptprotagonist ist, kann man das so akzeptieren.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre war düster und es war auch spannend. Man liesst wie Scott verzweifelt versucht den Zeichner zu beeinflussen, oder seinen verfluchten Stift weg zu legen. Sein eigenes Schicksal ist ihm nicht mal wichtig. Aber seine Familie, die soll nicht für seine Fehler zahlen. Das macht die ganze Sache schon spannend. Wird der Zeichner nur ihn bestrafen?

Originalität: Es ist auf jeden Fall mal was anderes. Heute hat man zwar schon einiges in dieser Richtung gesehen – hauptsächlich mit Fotografien – aber es ist immer noch nicht zu abgedroschen, da Zeichnungen doch noch ein Tick intensiver sind.

Fazit
Ein stabiler Gruselroman. Es ist genau das richtige für Leser, die wieder etwas Spannung haben wollen, ohne gleich Panik zu bekommen. Es ist spannend, aber eigentlich nicht gruselig. Und auch nicht sehr blutig. Ein bisschen. Ich empfehle das Buch für Halloween.