Harich, Michaela – Das Einhorn, der Zombie, und ich

Autor: Harich, Michaela
Titel: Das Einhorn, der Zombie, und ich
Verlag: Amrûn Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2018
Seitenanzahl Printbuch: 112 Seiten
Genre: Humor, Fantasy
Zeitraum 29.04.20-05.05.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07D12WFWS
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Harich, Michaela – Stuttgart 21.1 – Lea – 2021 – Eine Stadt unter Quarantäne

Klappentext

Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird – wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …

Eine Novelle voller Satire, untoter geliebter Menschen und lustig umherspringenden Genen.

Meine Meinung

Der Klappentext klingt doch echt witzig, oder? Ja – wenn man auf pubertäres Verhalten steht. Wenn ich nicht schon eine Geschichte von der Autorin gelesen hätte, dann würde ich ihr keine Chance mehr geben. Denn das hier, tut mir leid, war einfach pubertäres gekritzel. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Lockerungsübung war, die dann aus einer Flause heraus veröffentlicht wurde. Wenn es nicht so wenig Seiten hätte, hätte ich es abgebrochen. Die gesamte Geschichte wird irgendwann dann nur noch auf Genitalien und Sex reduziert – aber nicht auf den erotischen Sex – sondern einfach nur halt in Erwähnung. Die Geschichte hat mir leider so gar keinen Spass gemacht. Das einzige, das noch ein bisschen Schmunzeln hervorrief, war das Ende – nicht weil ich fertig war…es war eine witzige Idee. Wobei wirklich viele Ideen dabei waren, die ich witzig fand – nur diese Reduzierung auf Genitalien, hat es leider wieder zerstört. Schade um die witzigen Ideen.

Schreibstil: Der Stil war gut und flüssig

Figuren: Ich konnte leider nicht wirklich warm werden mit ihnen.

Originalität: Definitiv. Die Idee fand ich sehr gut – nur wurde leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt.

Fazit
Für mich war das hier leider gar nicht witzig. Ich finde es schade, dass so viel witzige Ansätze verpufften. Die Autorin hat leider auf das falsche einen Schwerpunkt gelegt und die witzigen Ideen einfach nicht funken lassen.

Ross, Christopher – Spirit Lake – Die Legende des Wendigo

Autor: Ross, Christopher
Titel: Spirit Lake – Die Legende des Wendigo
Verlag: Baumhaus
Erscheinungsdatum: 10. Juni 2016
Seitenanzahl Printbuch: 305 Seiten
Genre: Fantasy, Mystery
Zeitraum 17.02.20-26.02.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B017RKMR1A
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Ross, Christopher – Sunrise Africa 01 – Die weiße Löwin der Serengeti

Ross, Christopher – Sunrise Africa 02 – Die Nacht der Jäger

Klappentext

Spirit Lake ist der Name des Indianerortes, in dem Allie McCormick nach einem Flugzeugabsturz strandet. Schnell merkt sie, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht: Leute verschwinden, die Bewohner benehmen sich seltsam und im Internet existiert der Ort nicht.

Als Allie durch den Indianerjungen Chris von der Legende des Wendigo erfährt, wird klar, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun haben. Denn dieses Wesen hat ein Herz aus Eis, das nichts als Feuer fürchtet …

Meine Zusammenfassung:

Allie muss mit ihrem Vater nach Spirit Lake ziehen. Im Zeugenschutzprogramm wurden sie weit weg neu angesiedelt. Sie sollen den dortigen Drugstore übernehmen. Bei dem Flugzeugabsturz verletzt sich ihr Vater schwer und muss ins Krankenhaus. Allie ist also erstmal auf sich gestellt. Eine Legende durchzieht das Dorf. Ein Wendigo hält das Dorf in der Winterstarre und kleine Mädchen und junge Frauen verschwinden. Allie glaubt dem ganzen erst nicht. Aber alle Versuche das Dorf wieder zu verlassen scheitern. Sie ist gefangen. Hat sie hier eine grössere Aufgabe zu erfüllen? Als sie Chris kennen lernt und seinen Grossvater fängt sie langsam an der Legende zu glauben. Es geschehen einfach zuviel seltsame Dinge. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, machen sich die beiden auf den Weg um den Wendigo zu besiegen.

Meine Meinung

Ein sehr gutes Buch, spannend und auch mystisch angehaucht. Ein bisschen der indianischen Legenden erklärt zu bekommen macht das ganze noch interessanter. Manchmal kamen ein klein bisschen Längen auf, da es nicht so richtig voran ging. Aber die Hauptessenz des Buches war sehr spannend. Es gab allerdings gegen Ende eine Passage, da bin ich mir nicht sicher ob der Autor da einen anderen Weg einschlagen wollte? Ich konnte diese Passage nicht so nachvollziehen, weswegen ich sie zwei mal gelesen habe. Bei einer Neuüberarbeitung sollte das echt entfernt und bereinigt werden. Es passt überhaupt nicht in das mystische Flair. Das schmälert leider ein bisschen die Geschichte. Auch fand ich das Ende dann leider etwas holprig und übereilt. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Wendigo gewünscht. Aber der Autor hat sich mal aus seiner Komfortzone bewegt und etwas mystisches geschrieben. Ansonsten bewegt er sich eher in romantischen Abenteuer Geschichten.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig.

Cover: Das Cover ist einfach wunderschön. Das würde ich mir auch an die Wand hängen. Passt es zur Geschichte? Eigentlich würde ich bei dem Cover etwas friedlicheres erwarten.

Figuren: Bis auf den Wendigo, der hier ein bisschen zu wenig physische Präsenz hatte, waren alle Charaktere eigentlich sehr gut getroffen. Die Ärztin, die den verletzten Vater behandelt, kann man nicht so ganz einordnen – was dann auch zur erwähnten unpassenden Sequenz passt.

Atmosphäre und Spannung: Es ist sehr kalt und sehr spannend. Die Spannung wird ziemlich gut aufgebaut. Verpufft hin und wieder aber leider ein bisschen, da es nicht so richtig voran kommt.

Originalität: Ich mag es wenn immer mal ein anderes Fabelwesen in den Vordergrund tritt. Deswegen finde ich es auch originell.

Fazit

Spannung mit einem etwas enttäuschendem Ende. Aber bis dorthin ist es wirklich ein gelungener Mysteryroman, der auch mal ein anderes Fabelwesen in den Vordergrund treten lässt. Es gibt paar Schwachpunkte, die vielleicht bereinigt werden müssten, da sie der Geschichte bisschen den Sinn nehmen.. Es ist aber für ein paar spannende Leseabende vor dem Kamin wirklich geeignet.

Hava, Hanna-Linn – Schneewittchens Geister

Autor: Hava, Hanna-Linn
Titel: Schneewittchens Geister
Verlag: Periplaneta
Erscheinungsdatum: 1. August 201
Seitenanzahl Printbuch: 332 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 05.03.20.20.03.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B06XKX2J16
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Schneewittchen heißt eigentlich Ernestine Nordmoor und mag Totenköpfe. Sie raucht, ist depressiv und eine Hypochonderin. Weil sie außerdem noch Geister sieht, ist sie in der Psychiatrie ein Dauergast.
Als sie eines Tages auf einen verdächtigen Prinzen trifft, ist nichts mehr wie zuvor.
Ernestine muss um ihr Leben fürchten, denn plötzlich ist nicht nur die böse Hexe, sondern auch gleich der Leibhaftige hinter ihr her…

Hanna-Linn Hava spinnt frech das Grimmsche Garn weiter zu einem furiosen Fantasy-Spektakel, in dem sich Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen die Klinke in die Hand geben und sich mit Geistern, Lindwürmern und allerlei wenig zimperlichen Gestalten herumschlagen müssen.

Meine Meinung

Herrlich schwarzer Humor. Das ist mal eine ganz andere Geschichte. Mit Grimm hat das ganze, meiner Meinung nach nicht zu tun. Es wird eigentlich kaum darauf hingewiesen – oder ich hab es nicht gesehen. Aber die Geschichte ist so schräg und witzig in ihrer düsteren Stimmung, man muss die Charaktere einfach mögen – selbst die Bösewichte mag man doch irgendwie. Sehr schade, dass da im Moment nichts neues von der Autorin kommt. Ich hätte noch gerne mehr von ihr gelesen – vielleicht auch von Ernestine. Es kommen auf jeden Fall soviel schräge Persönlichkeiten vor – ein einziges Schmunzeln. Aber nicht nur dass, es gibt auch noch genug Spannung.

Schreibstil: Nicht wie gewohnt. Er ist flüssig, aber durch das schwarzhumorige auch besonders. Mir gefiel er sehr gut

Figuren: Durch die Bank weg alle genial. So überzogen – eigentlich fast typisch englischer Humor.

Atmosphäre und Spannung: Schön düster aber auch sehr humorvoll. Und natürlich auch spannend, denn jemand will Schneewittchen töten.

Originalität: Ich war begeistert endlich mal was anderes zu lesen. Absolut originell.

Fazit

Empfehlenswert für alle, die den englischen schwarzen Humor mögen. Ein ganz wenig Grusel – aber eher Schmunzelfaktor. Hier nimmt sich keiner so wirklich ernst. Es macht einfach nur Spass hier zu lesen.

Krämer, Jörg – Gefährten der Hoffnung- Eriks Suche

Autor: Krämer, Jörg
Titel: Gefährten der Hoffnung- Eriks Suche
Verlag: net-verlag
Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2019
Seitenanzahl Printbuch:236 Seiten
Genre:Fantasy
Zeitraum 01.05.20-13.05.20
Band einer Reihe: Wahrscheinlich
ISBN:3957202655
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Ich danke hier Jörg Krämer noch mal herzlich für die Bereitstellung seines Romanes….Die Bereitstellung des Rezenzionsexemplar beeinflusst nicht meine Meinung

Klappentext

In einer zerstörten Welt, bewohnt von Mutanten und erwachten Wesen, findet Erik seine große Liebe: Irinskat.
Alles scheint perfekt. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Irinskat und ihre Tochter Nanuk werden von Plünderern entführt.
Kann Eriks vierbeiniger Gefährte Odin, ein riesiger Bärenhund, helfen, Irinskat zu retten?
Und welche Rolle spielt Giada, die italienische Kriegerin, der sie unterwegs begegnen?
Während der Suche tritt immer häufiger Eriks Geheimnis zutage. Wird das seine Familie retten oder seine Gefährten in den Untergang reißen?
Zach, der Waldkauz, ist Nanuks Freund. Er unterstützt die Gefährten als Kundschafter und erzählt ihre Geschichte auf seine ganz eigene Art und Weise.

Meine Zusammenfassung

Die Welt hat sich verändert. Eine verheerende Pandemie hat die Menschen fast ausgerottet und Mutanten hervorgebracht. Erik lebt mit seiner Familie in Frieden. Dann passiert was schlimmes. Seine Frau derenTochter werden entführt. Und er weiss auch von wem. Nichts kann ihn halten. Sein treuer Freund, Odin, ein Bärenhund, und ein kleiner Kauz begleiten ihn auf seiner gefährlichen Reise. Unterwegs treffen sie auf Giada, die eine wichtige Verbündete wird. Zach ist Aug und Ohr für die Truppe und erzählt hier seine Geschichte. Zwischen ihm und dem Hund gibt es eine telepathische Verbindung, ebenso zwischen Odin und Erik. Während Zach sich um den Bericht ihrer Reise kümmert, erfahren wir in den Zwischenkapitel mehr von Eriks Vergangenheit. Was macht ihn so besonders und auch gefährlich beim Kämpfen? Welche Verbindung hat er zum Entführer und was hat die Menschheit fast ausgerottet? Viele Fragen, die durch eine aufregende und auch blutige Reise führen.

Meine Meinung

Fantasy lese ich schon sehr gerne. Aber ich hab immer bisschen Schwierigkeiten mit den Namen und den Orten. Hier hat Jörg das sehr angenehm gelöst. Die Namen sind realistisch und auch die Orte kennt man. Es ist manchmal zwar etwas befremdlich, dass es solch Fantasygeschichten in der Realen Umgebung geben soll. Aber es hat alles bisschen plastischer gemacht. Ich konnte mir schön vorstellen wo hin die vier Gefährten unterwegs waren. Ich war überrascht, dass die Kämpfe doch recht blutig erzählt werden. Ganz nach meinem Geschmack. Hier wird geköpft und zerteilt und ein bisschen Magie ist auch dabei.

Ich war positiv überrascht über die Geschichte. Manchmal haben mir die Vergangenheitspassagen besser gefallen, da man sich mehr mit den Charakteren auseinander gesetzt hat. Während die Reise durch Kämpfe dominiert wurden. Das verhindert ein wenig, dass man sich mit den Charakteren identifiziert. Aber durch die Zwischenpassagen wird Erik menschlicher und zugänglicher. Die Reise ist gut beschrieben. Man kann sich durch die bekannten Ortschaften eher vorstellen wie die Wege sind.

Ich bin froh, dass ich das Buch lesen durfte. Es war wirklich mal eine ganz andere Fantasygeschichte. Durch die wenigen Seitenzahlen kam auch keine Länge auf. Es wurden nicht unnötige Füllsätze verwendet. Aber manches kam dadurch auch zu kurz und hastig. Das Ende kam mir ein bisschen zu plötzlich und hastig. Da hätten noch ein paar Seiten mehr mir gut gefallen. Aber ein kleiner Cliffhanger verspricht eine Fortsetzung

Aufbau: Das Buch erzählt zwei Geschichten. Die eine Geschichte wird in der Ich-Form von Zach, dem Kauz erzählt – die Gegenwart. Die zweite von einem Erzähler, hier erfahren wir mehr über Eriks Vergangenheit.

Cover: Ein sehr schön gestaltetes Cover, finde ich. Die Figuren sind plastisch etwas hervorgehoben.

Schreibstil: Der Schreibstil ist teilweise bisschen holprig und dann wieder ganz flüssig. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass sich der Autor in der Vergangenheit von Erik bisschen wohler fühlte, als während seiner Reise mit den Kämpfen. Allerdings hatte es auch den Effekt, dass man merkte, dass Erik sich auf der Reise nur auf seine Familie konzentrierte und möglichst wenig Gefühle aufbringen wollte. Was in der Vergangenheit wesentlich intensiver war, da er dort viel Verlust, Angst, Freude und Liebe kennen lernte.

Figuren:

Die Figuren, die auch in Eriks Vergangenheit auftauchten, wurden wesentlich intensiver dargestellt. Giada, die nur in der Gegenwart als Begleiterin auftaucht, bleibt dagegen etwas distanziert.

Atmosphäre und Spannung waren beide gut getroffen. Originalität war definitiv gegeben, da die Geschichte von einem Kauz erzählt wurde und man die Welt aus einer anderen Perspektive sah. Auch fand ich es interessant, dass die Geschichte in einer bekannten Gegend spielte. Die Auswirkungen der Pandemie brachte durch die hervorgebrachten Mutationen viel Action herein. Die Kämpfe waren sehr gut beschrieben, ohne so übertrieben zu wirken. Es ist Fantasy, da darf es etwas mehr sein – aber nicht Hollywood-Like – das fand ich gut.

Fazit

Ein actionreicher Fantasyroman in einer dystopischen Zukunft, die in einer realen Umgebung spielt, was einem sehr gut dabei hilft mitzugehen. Ich fand es sehr gut, wenn auch manchmal etwas zu oberflächlich, was den wenigen Seiten geschuldet ist. Unterhalten hat mich die Geschichte auf jeden Fall und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Für Fantasyfans und vor allem Fantasyanfänger geeignet, die nicht immer Lust haben in so extrem unbekannte Welten eintauchen zu müssen und sich vor den dicken Wälzern verschrecken lassen. Hier kann man spannend mitreisen und so einige Köpfe rollen lassen.  Und die Welt von oben sehen.

Bargmann, Carina – Sayuri

Autor: Bargmann, Carina
Titel: Sayuri
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seitenanzahl Printbuch: 520 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 26.01.20-10.02.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3401064460
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext:

Eine alte Prophezeiung zwingt Sayuri und Marje, in die Wüste zu fliehen. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Stadt den Tod zu bringen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, von deren magischer Gabe das ganze Schicksal der Kaiserstadt abhängt.

Meine Zusammenfassung

Die Kaiserstadt ist in Kasten eingeteilt. Die Armen wohnen am Stadtrand und bekommen am wenigsten Wasser. Jetzt wird das Wasser noch rationalisiert und soll teuer gekauft werden. Die Menschen drohen zu verdursten. Das kann man so nicht hinnehmen. Das sehen Marje und vor allem Milan nicht hinnehmen. Es wird Rebellion geben. Derweil wird im Kaiserpalast nach einer Lösung für das Problem gesucht. Der Kaiser ist derjenige, der die Stadt mit Wasser versorgt. Aber er wird immer schwächer und somit droht die Quelle zu versiegen. Ein oder eine 16 jährige scheint die Ursache zu sein. Diese Person entzieht dem Kaiser die Kraft. Deswegen werden alle 16 jährigen aus der Stadt verbannt. Sayuri und Marje sind beste Freundinnen. Aber Sayuri spricht nicht. Durch die Sanktionen werden die beiden zur Flucht getrieben. Aber Kiyoshi, der zur Kaiserfamilie gehört, versucht ihnen zu helfen. Denn irgendwas fesselt ihn an Marje. Eine abenteuerliche Flucht und ein Kampf ums Überleben erwartet die Freunde. Wer entzieht dem Kaiser die Kraft? Was ist das Geheimnis der Stadt und können die Freunde das Versiegen des lebensnotwendigen Wassers verhindern?

Meine Meinung:

Ein sehr spannendes und abenteuerliches Buch. Es gibt viel Kämpfe und auch einiges an Gefühlen. Es ist wirklich toll. Allerdings konnte es mich einfach nicht fesseln. Ich weiss bis heute nicht warum. Irgendwie hat der Funke gefehlt, der die Charaktere vor meinem inneren Auge lebendig machten. Trotzdem kann ich es interessierten Lesern empfehlen, da es viel gute Bewertungen bekommen hat und auch wirklich viel passiert. Es verspricht ein spannendes Abenteuer mit viel Action und einer kleinen Liebesgeschichte. Auf jeden Fall für die empfohlene Altersklasse geeignet und auch für ältere Fantasyfans

Schreibstil: Ich fand ihn etwas trocken und sehr steif. Es war wirklich alles sehr gut durchdacht und auch sehr ausführlich beschrieben. Es kam mir manchmal vor wie ein starres Muster dem gefolgt wird. Aber man konnte es schon flüssig lesen.

Figuren: Die Figuren waren auch sehr gut beschrieben und konnten überzeugen. Man konnte auch mitfiebern und hat die Daumen gedrückt.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre fand ich manchmal zu nüchtern und trocken – aber es war ausreichend Spannung da.

Originalität: Es war auf jeden Fall eine neue Story, die nicht dem derzeitigen 08/15 Schema entspricht. Das fand ich schon erfrischend.

Fazit

Auf jeden Fall ist das Buch bestens geeignet für das ausgeschriebene Alter von 12 Jahren und älter. Es war spannend und es ist wirklich viel passiert. Man kann mitfiebern und hoffen, dass es gut ausgeht. Mir hat ein bisschen der zündende Funken gefehlt, der mich richtig fesseln konnte – was aber nicht unbedingt an dem Buch liegen muss. Deswegen würde ich es auf jeden Fall allen interessierten Empfehlen. Lest rein und lasst euch mitziehen.

Charaktere

Wiljar – der Berater von Miro. Er ist das Wappentier – eine Katze mit neun Schwänzen

Miro – Der Bruder des Königs, der das Land regiert, da sein Bruder krank niederliegt und ansonsten damit beschäftigt ist die Wasserquelle zu speisen.

Marje – lebt im äusseren Ring der Stadt. Dem Armenviertel. Sie gehört mit zu den Rebellen, die gegen die Wasserrationierung kämpft. Ihre beste Freundin ist die geheimnisvolle Sayuri. Ausserdem lernt sie Kiyoshi kennen und das verwirrt sie ziemlich. Sie ist nicht zimperlich und stürzt sich in jeden Kampf für ihre Freunde.

Shio – Ein Irrlicht, das Marje und auch Sayuri immer folgt und auch oft hilft.

Sayuri – sie ist ein sehr ruhiges Mädchen. Stumm von Geburt an. Nach dem Tod ihrer Mutter übernimmt sie den Kräuterladen und hat für alle ein Pülverchen. Sie hat besondere Fähigkeiten.

Milan – Einer der Rebellenführer und Marjes Bruder. Er wird nach einem Angriff zum Tode verurteilt. Er landet in einem der Minen und Arbeitslagern, die von den Söldnern geführt wird. Dort landen auch alle verstossenen 16 jährigen.

Kiyoshi – arbeitet im Moment bei der Stadtwache. Bei einer abendlichen Kontrolle stösst er auf Marje, die ihn seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht. Sein Onkel ist Miro – des Kaisers Bruder. Sein Vater ist in einem Krieg ums Leben gekommen. Er soll der Nachfolger von Miro werden. Allerdings erwacht er aus der Starre und sieht wie das Leben um ihn herum ist. Er will Marje retten und folgt ihr ausserhalb der Stadtmauern.

Rajar – Kiyoshis bester Freund wird zum erbitterten Feind. Der Sohn des Heerführers

 

Welty, Eudora – Der Räuberbräutigam

  • Autor: Welty, Eudora
    Titel: Der Räuberbräutigam
  • Originaltitel: The Robber Bridegroom
  • Verlag: Klett-Cotta
    Übersetzung:Hans J. Schütz
    Erscheinungsdatum: 11. September 2015
    Seitenanzahl Printbuch: 155 Seiten
    Genre: Fantasy, Märchen
    Zeitraum: 16.09.19-18.09.19
    ASIN: 3608960287
    Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Der Räuberbräutigam erzählt die himmelschreiend komische Liebesgeschichte der schönen Rosamond und des Räubers Jamie Lockhart. Eudora Weltys Roman schlägt eine völlig neue und überbordend einfallsreiche Richtung in der Fantasy ein.

Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. »Den sehen wir nie wieder«, sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen …

Meine Zusammenfassung

Clement ist auf dem Heimweg. Er hat seine Ware verkauft. In einem Gasthaus teilt er sich mit zwei weiteren das Bett. Während der eine versucht seine Bettgenossen zu töten um an ihr Geld zu kommen, verstecken sie sich um ihn dann zu erschrecken. Als Dank für die Rettung lädt Clement Jamie zu sich ein. Clement war mit einer schönen Frau verheiratet – Amelia, die ihm ein Zwillingspaar schenkte – Rosamond und Clement. Allerdings treffen sie auf Indianer, die seinen Sohn und seine Frau töten. Auch seine Mitreisende werden nicht verschont.  Salome und Thomas. Thomas kommt ebenfalls zu Tode. Aus Mitleid heiratet Clement Salome. Die ist furchtbar hässlich und dadurch auch neidisch auf die wunderhübsche Rosamond. Wie man es dann im Märchen kennt, versucht die böse Stiefmutter ihre ungeliebte Stieftochter los zu werden. Dabei kommt es zu einer verzwickten Verwechslung. Rosamond verliebt sich in den Räuber Jamie. Da er sich immer tarnte, erkennt sie ihn nicht, als ihr Vater ihn zu sich holt um ihre Ehre zu rächen. Rosamond, durch Liebe getrieben, geht zu dem Räuberhauptmann und wird seine Frau. Aber Glücklich werden sie erstmal nicht. Noch versucht die Stiefmutter dazwischen zu funken.

Meine Meinung

Das Märchen klingt witziger als es ist. Ich hatte es mir damals angeschafft, weil ich so von der Brautprinzessin begeistert war und was ähnliches suchte. Aber ich wurde leider enttäuscht. Es war zwar schon amüsant aber nicht witzig. Manchmal hat es sich auch bisschen gezogen. Ich hatte eher das Gefühl, dass es mit Gewalt in die Länge gezogen wurde. Bisschen weniger wäre hier effektvoller gewesen. Es ist eigentlich keine schlechte Grundidee und teilweise auch nicht schlecht umgesetzt – aber es konnte mich trotzdem nicht fesseln. Die Geschichte war dafür weder lustig noch spannend genug.

Schreibstil: Der Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er sich an dem alten Stil der Märchen orientiert. Man braucht etwas um sich einzufinden.

Figuren: Die Charaktere waren eigentlich nicht schlecht dargestellt – aber warm bin ich mit keiner geworden.

Atmosphäre und Spannung: Leider fand ich es weder spannend noch sonst irgendwie besonders.

Fazit

Die Autorin hat hier ein Buch in Märchenformat erschaffen. Ich mag Märchen ja eigentlich ganz gerne, aber dieses hier konnte mich nicht überzeugen. Es war weder wirklich spannend noch witzig. Geschrieben wurde es 1942. Ich war etwas enttäuscht. Wäre es etwas weniger gewesen, hätte es vielleicht tatsächlich gut werden können. So kam es mir eher in die Länge gezogen vor.

 

Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis

Autor: Drachenkind
Titel: Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 692 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum: 02,03,19-28.03.19
Band einer Reihe: Ja – Fortsetzung wird erwartet
ASIN: B078H839SF

Klappentext

Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

Meine Zusammenfassung

Eric ist sechzehn und erlebt jede Nacht seinen Tod. Er träumt. Sein bester Freund, Jack und er haben ihre Eltern verloren und leben in einem Heim. Eric wurde von Mia, der Heimleiterin adoptiert. Er bemerkt oft selbst, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Eines Tages, als er einem Mobbinopfer zur Hilfe eilt, geschieht etwas unaussprechliches mit dem Täter. Dies ist der Ausgangspunkt. Etwas erwacht in Eric. Mit diesem Erwachen ändert sich alles. Sie müssen fliehen, da der Herrscher nach dem Jungen sucht. Sie fliehen in eine andere Galaxy – eine Parallelwelt in der Menschen, Tiere und Magie gemeinsam harmonisch herrschen. Aber diese Welt und die Erde werden vom Herrscher und seinen Seelenlosen Schergen bedroht. Eric ist ein Drache – aber nicht nur – er ist ein Gestaltwandler mit vielen Fähigkeiten und sehr mächtig. Aber ist er ein Mensch, oder ein Drache? Welche Geheimnisse haben Mia und Jack ständig vor ihm. Kann er ihnen uneingeschränkt trauen. Und was hat es mit seinen Träumen auf sich? Erinnerungen, Erlebnisse, Visionen? Er trifft auf viele Verbündete, aber auch viele Spione, die ihm nach dem Leben trachten. Mehr und mehr findet er zu seinem wahren ICH. Und das kann unberechenbar sein. Auf welcher Seite wird er kämpfen? Die der Allianz zwischen Tier und Mensch, oder der des Herrschers? Was ist sein Schicksal und warum will der Herrscher ihn als erstes finden?

Meine Meinung

Ein faszinierendes Buch. Ich bin in diesem Genre noch nicht so weit herum gekommen um direkte Vergleiche zu schliessen. Ich war, trotz der langen Zeit, die ich zum Lesen brauchte, ziemlich gefesselt von der Geschichte. Es ist nicht nur ein Roman über Drachen. Es ist tiefgehender. Oft wird es etwas philosophisch und man folgt tief den Gedankengängen von Eric und Jack, zwei Teenager, die statt Fussball zu spielen Welten retten sollen. Der Inhalt dreht sich um  Zerissenheit zwischen Vertrauen und Misstrauen. Was ist Wahr und was Illusion. Freundschaft und Vertrauen sind hier ein wichtiges Thema. Die Träume, die Erik immer wieder hat, sind das Träume oder Erinnerungen? Der Aufbau dieser Welt hat mich ziemlich gefangen genommen. Man findet sich in einer toll gezeichneten Welt wieder, die viel Details aufweist. Auch viele andere Dinge waren sehr detailliert beschrieben, ohne langweilig zu werden. Es ist auf jeden Fall kein Buch, das man zwischen Tür und Angel lesen kann. Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen um sich darauf einzulassen. Die Welt und viele Ereignisse sind so toll gestaltet, dass man leicht den Zusammenhang verliert, wenn man immer nur Zeit hat paar Sätze zu lesen.

Ich hab einige Kommentare in manchen Foren verfolgt und vielen ist es aufgestoßen, dass der/die Autor/in anonym bleiben möchte. Es ist tatsächlich seltsam, dass man seinen Namen nicht mit seinem Werk verbinden möchte – aber mich hat es eigentlich nicht gestört. Ich habe einige Selbstpublisher gesehen, die nur mit Initialen veröffentlichen. Dies hat meinen Lesefluss nicht beeinflusst. Auch wurde oft bemängelt, dass der Einstieg eher langatmig sei. Auch dann fand ich jetzt nicht so. Ich weiss allerdings nicht, ob das mittlerweile überarbeitet wurde.

Man hätte eventuell einiges kürzen können. Viele Bewegungen wirkten etwas zu lange und mir fehlten dazwischen immer mal paar Kämpfe. Durch den philosophischen Touch, der oft Auftaucht flacht die Spannung manchmal etwas ab – wobei man sich dann wieder von der schönen Landschaft begleiten lassen kann.

Schreibstil

Ich hatte keine Einstiegsprobleme. Man konnte dem Text flüssig folgen. Fehlendes Lektorat – gut, da wäre vielleicht die ein oder andere Ausdrucksweise und die Länge korrigiert worden – aber ich bin so gut wie nicht ins Stolpern gekommen.

Figuren:

Die Charaktere sind in meinen Augen gut gelungen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie sind rätselhaft und man fragt sich ständig – Freund oder Feind?

Atmosphäre und Spannung

Die Spannung leidet manchmal durch die vielen Wege, die Eric zu gehen hat um an die jeweiligen Ziele zu gelangen. Es gibt auch manchmal Wiederholungen, die nicht unbedingt hätten sein müssen und bisschen von der Spannung nehmen. Aber sie kommt immer wieder und man bleibt gespannt wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Vorallem finde ich das Ende ziemlich faszinierend gestaltet. Ein Cliffhanger? Ja – aber selbst wenn es keine Fortsetzung gäben würde, könnte man das durchaus so stehen lassen und seine eigene Fantasie spielen lassen.

Was mir nicht gefiehl

Es waren wirklich viel Seiten. Die Welt die vom Autor geschaffen wurde ist richtig toll vorstellbar – und das von mir, die sich kaum etwas vor dem geistigen Auge aufbauen kann. Es hätte bestimmt das ein oder andere Kapitel etwas gestrafft werden können, ohne die Tiefe zu verlieren. Viele Seiten schrecken die Leser meist ab. Es gibt viele offene Fragen, auf die man dann in den Fortsetzungen die Antworten erhalten wird. Ansonsten habe ich eigentlich keine Kritikpunkte.

Allgemeines

Ich finde man muss ein Buch/Film/Serie nicht immer tot analysieren. Für mich zählt immer der Unterhaltungsfaktor. Es muss stimmig und rund sein und ich muss mich wohlfühlen in der Geschichte. Ich stolpere nicht so oft über „Fehler“ wie so manch anderer Leser. Vielleicht zu oberflächlich? Vielleicht – aber das nimmt mir nicht den Spass an der Geschichte. Da dieses Buch schon veröffentlicht ist, bewerte ich auch nur, dies. Rechtschreibfehler, gab es kaum. Schachtelsätze, sind mir nicht störend aufgefallen. Das einzige ist die Länge….Da könnte man noch bisschen straffen.

Thema Drachen: 

Bei der Vorstellung dieses Buches hier, habe ich bei manchen Kommentaren gelesen, dass das Thema Drachen einfach zu ausgelutscht ist. Ja, das ist möglich – ich könnte mir vorstellen, das viele nicht mehr dazu greifen, da es wirklich viel Drachenbücher gibt. Genau wie Vampirbücher – vor allem die romantischen…Auch hier habe ich den Vorteil nicht so viel in dem Genre unterwegs zu sein und objektiv unvorbelastet dran gehen zu können. Hätte es ein Drachen sein müssen – nein und das macht der Autor auch deutlich, da er Eric als Gestaltwandler darstellt, der auch andere Formen annehmen kann.

Thema Autor

Ich hatte sehr netten Emailkontakt und kann sagen – hier steckt ein sympathischer Schreiber dahinter. Auch in den Foren kann ich sagen, dass die Kritikpunkte immer gut aufgenommen wurden und ein sehr höflicher Umgangston herrschte – Angriffe wurden immer sehr ruhig beantwortet. Ich hatte oben ja schon erwähnt, dass es zwar seltsam ist, dass der Autor anonym bleiben will, aber es weder meine Meinung noch meinen Lesefluss beeinträchtigt hat. Es wird Gründe geben und die überlasse ich dem Autor…Pseudonym wäre möglich gewesen. Ist ein Name wichtig für ein gutes Buch? Wieviel bekannte Namen haben einen enttäuscht? Bei mir kommt es gar nicht so häufig vor, dass ich einen Autor öfter lese – ausser es ist ein Reihenbuch. Natürlich ist ein bekannter Name ein Verkaufsgarant – aber kein Garant, dass immer alle Geschichten gut sind.

Ach ich ufere aus…also kommen wir zu:

Fazit

Diese Buch mag man, oder mag man nicht – das geht ganz klar aus den Diskussionen in diesem Forum hervor. Mir hat die Welt und die Geschichte gut gefallen. Wobei ich sagen muss, dass die Seitenzahl wirklich abschreckt. Ich bin froh es angeboten bekommen zu haben, da mir sonst eine interessante Geschichte entgangen wäre. HIER gibt es eine sehr ausführliche Leseprobe für Interessierte. Hier kann man antesten, ob es einen gefangen nimmt, oder eher uninteressiert lässt. Ich konnte gut eintauchen und die Welt geniessen.

Charaktere

Mia – sie ist Erics Adoptivmutter und Heimleiterin. Sie verbirgt viele Geheimnisse vor Eric und bleibt immer etwas distanziert. Mit ihr kann man nicht so warm werden.

Jack – ist vierzehn und wohnt mit Jack im Heim. Auch er hat seine Eltern verloren und Mia hat sich ihm angenommen und auch in Meditation und anderen Trainiert. Er ist der beste Freund von Eric und sehr sympathisch. Aber auch er verbirgt einige Geheimnisse. In ihm steckt mehr als man ahnt.

Eric – eine gebeutelte Seele. Er träumt jede Nacht von seinem Tod. Von einem geheimnisvollen Wesen. Bis er erwacht und sich wandelt. Er ist ein Drache und ein mächtiger. Ein sympathischer Charakter

Seath – Mias Tochter. Ein starker Charkater, der die Jungs im Kampf unterrichtet und immer zuverlässig ist.

 

Einen herzlichen Dank an den/die Autor/in, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder