Veröffentlicht in Allgemein, Hörbuch

[Hörbuch] Matt Haig – Weihnacht 01 – 03

Hörbuch
Autor: Matt Haig
Buchtitel: Ein Junge namens Weihnacht, Das Mädchen, das Weihnachten rettete, Ich und der Weihnachtsmann

Serie:  Weihnachtsreihe
Sprecher: Rufus Beck
Verlag:  Der Audio Verlag 
ISBN: B01MEGOK8R,  B076CJJQQ7, B07HBYWKDB
Dauer: 4 Stunden und 38 Minuten, 5 Stunden und 31 Minuten, 5 Stunden und 9 Minuten
Version: Ungekürzte Lesung
Erscheinungsdatum: 18 Oktober 2016, 13 Oktober 2017, 21 September 2018
Genre: Fantasy, Weihnachten

 

Ein Junge namens Weihnacht

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Kind war? Der kleine Nikolas wächst in großer Armut bei seinem Vater im Norden Finnlands auf. Er sammelt Beeren, spielt mit seiner Rübenpuppe und glaubt an das Gute in der Welt.
Doch als der Vater ihn in die Obhut einer bösartigen alten Tante gibt, um das sagenhafte Elfenreich zu suchen, beginnt für ihn eine schwere Zeit. Nikolas beschließt, dem Vater zu folgen, und findet bald eine rote Mütze im Schnee, die er fortan nicht mehr absetzen wird. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, bevölkert von Elfen, Trollen und Rentieren, die uns davon erzählt, wie der Weihnachtsmann zum Weihnachtsmann wurde.

Meine Meinung

Die Geschichte ist wirklich sehr gut. Ich hatte hier das Buch schon gelesen und wollte es einfach noch mal auffrischen und bin sehr froh, dass ich mir diese Geschichte von Rufus Beck habe vorlesen lassen. Schon bei Harry Potter hat er wirklich gute Arbeit geleistet und bin auch der Meinung, dass er das Wesen der Hörbücher vorangetrieben hat. Da er den verschiedenen Charakteren Leben einhaucht, kann man sich einfach richtig mitführen lassen. Und das hat vorher den anderen Hörbüchern gefehlt und ich bin froh, dass sich das geändert hat. Also Rufus Beck leistet hier wieder sehr gute Arbeit.

Die Geschichte ist rührend und es macht echt Spass die Entwicklung des kleinen Nikolas zu dem Weihnachtsmann zu erleben. Es ist einfach herrlich stimmig und witzig, wie so mancher Fehler zu einer Weihnachtstradition wurde. Man muss schon sehr oft schmunzeln.


Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Die achtjährige Amelia hat viele sehnliche Wünsche an den Weihnachtsmann. Doch der hat gerade alle Hände voll zu tun. Eine finstere Trollverschwörung bedroht das Wichtelreich, Rentiere fallen vom Himmel und aufgeregte Elfen künden davon, dass der Weihnachtszauber immer schwächer wird. Wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen!
Doch Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen. Und der Weihnachtsmann findet bald heraus, dass das Fest der Liebe nur mit der Hilfe dieses besonderen Waisenmädchens gerettet werden kann.

Meine Meinung

Auch hier kann ich sagen, dass Rufus Beck die Leistung vom Vorgängerteil beibehält. Die Geschichte selbst gefällt mir sogar noch besser als die erste. Nikolas ist erwachsen und Weihnachten ist Gefahr. Boykott im Wichteldorf. Einfach nur gut…ich finde es so toll wie liebevoll Matt Haig diese Welt errichtet hat. Details, die das ganze richtiggehend realistisch darstellen. Am liebsten ist mir ja noch die Wichteluhr, die da sagt. Fünf Minuten vor zu Spät.


Ich und der Weihnachtsmann

Amelia, das einstige Kaminkehrermädchen, lebt nun im Wichtelreich. Doch auch hier ist das Leben kein reines Honigschlecken: Als Menschenkind eckt sie überall an, die Wichtel tuscheln und die Schlittenschule will sie nicht als Schülerin aufnehmen. Da bricht eine Fehde zwischen den Wichteln und dem Kaninchenvolk wieder aus, die vor unvordenklichen Zeiten begann. Aufgewiegelt werden die Kaninchen von einem charismatischen Anführer, dem Osterhasen. Der will das Wichtelreich unterbuttern und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückstufen. Aber nicht mit Amelia! Mit allen Mitteln der Phantasie kämpft sie darum, Weihnachten zu retten.

Meine Meinung

Auch im dritten Teil ist Rufus Beck gewohnt gut. Ich kann es kaum glauben, aber die Geschichte um Nikolas und Emilia nimmt noch mal an Fahrt auf. Vielleicht weil ich alle drei Teile direkt hintereinander gehört habe – was ich sehr empfehlen kann – man kennt alle Charaktere und das macht es einfach noch besser. Und ein neuer Zweig kommt hinzu. Wir erfahren wie der Osterhase entstanden ist – und das ist sooo erheiternd. Ach und wir erleben wie schwierig es Menschen in der Wichtelwelt haben…hätte nie gedacht, dass die Wichtel so fies sein können. Aber die Schule ist richtig gut. Zwei und Zwei ist Schnee….ist das nicht drollig?


Fazit

Ich kann alle drei Teile uneingeschränkt empfehlen. Am besten ist es, ihr gönnt euch alle drei Teile direkt hintereinander. Es wird nicht langweilig – im Gegenteil, man bleibt im Fluss und die Charaktere bohren sich so richtig ins Herz. Es macht einfach Spass den Wichteln und ihren Gedanken zu folgen. Ich musste so oft lachen. Einfach wirklich eine tolle Geschichte, die man sich Weihnachten gönnen sollte.

Veröffentlicht in Allgemein, Bücher, Rezensionen

Matt Haig – Ein Junge namens Weihnacht

Matt Haig – Ein Junge namens Weihnacht

Autor: Matt Haig
Titel: Ein Junge namens Weihnacht
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016
Seitenanzahl Printbuch: 272 Seiten
Genre: Weihnachten, Märchen, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 04.12.17-11.12.17
Band einer Reihe: Ja – Ein Mädchen rettet Weihnachten
Challenge: Find the Cover

Klappentext

Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.

Meine Meinung:

Ich hatte Anfangs etwas Schwierigkeiten, da ich ja erst Wunder einer Winternacht beendet hatte. Und auch da geht es wie aus dem kleinen Nikolas aus Finnland der Weihnachtsmann wird. Das ist dann aber auch schon alles, was die beiden Bücher verbindet. Auch brauchte ich paar Seiten um mich an den einfachen, leicht kindlichen Stil zu gewöhnen. Aber das hat nicht lange gedauert, da war ich in dem Bann des Buches und habe mich jedes mal gefreut es zur Hand zu nehmen. Man hat mit ihm gelitten, gefiebert und getrauert. Es hat wirklich sehr viel Spass gemacht es zu lesen. Ausserdem ist Nikolas wirklich total sympathisch. Auch die Zeichnungen sind einfach total gelungen.

Fazit: Ein Buch für jedes Alter. Es macht einfach Spass mit Nikolas und Miika und Blitz durch Finnland zu reisen um ein Abenteuer nach dem anderen zu erleben um dann am Ende seine Bestimmung zu finden. Ein schönes Buch um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Den Nachfolger werde ich mir auf jeden Fall auch noch anschaffen.

Zitate

»Unmöglich.« Altes Wichtel-Fluchwort

Du liest immer noch? Gut. (Die Wichtel wären stolz auf dich.) Dann lass uns beginnen …

Doch dann hörte Nikolas ein Wort, das ihn im Bett hochfahren ließ. Ein magisches Wort. Vielleicht das magischste Wort der Welt. »Wichtel.«

In was für einer Welt lebst du denn – zu denken, dass Menschen grundlos Gutes tun. Glaubst du wirklich, dass ich hier bin, weil mir irgendwas an dir liegt? So ein Unsinn. Ich bin doch nicht wegen eines dürren, einfältigen, schmutzigen Rotzlöffels hier. Mir geht es natürlich um das Geld!«

Da war nur ein langer, kurviger Weg, der sich in Schleifen durch Wälder und um Seen in Richtung eines sehr hohen Berges wand. Dass der Berg sehr hoch war, wusste Nikolas, weil sein Name auf der Karte stand: Sehr Hoher Berg.

Er sagte das Schlimmste, was man sagen kann (schließ die Augen und halt dir die Ohren zu, vor allem, wenn du ein Wichtel bist).
»Es gibt keine Wunder«, flüsterte er in seiner Qual. Und dann wurde alles dunkel.

»Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast …

»Fan-tas-tisch«, jubelte die Elfe und applaudierte. »Bravo, Sebastian!«
Sebastian antwortete nicht. Nicht weil er unhöflich war, sondern weil er keinen Kopf mehr hatte.

Die Menschen, die man liebt, machen die Welt echt und beständig, und wenn sie plötzlich für immer fort sind, fühlt sich nichts mehr sicher an.

Charaktere

Nikolas – auch genannt Weihnacht – da er an Weihnachten geboren wurde. Er glaubt fest an Wichtel und Weihnachten

Joel – sein Vater – Er ist Holzfäller und will durch die Suche nach Wichtelgrund endlich genug Geld verdienen. Er bleibt länger weg, als geplant – weswegen Nikolas sich auf die Suche nach ihm macht.

Lilja – Nikolas Mutter – Sie ist verstorben, als sie sich vor einem Bären im Brunnen versteckte. Aber sie hat ihm eine Rübenwurzelpuppe gebastelt, die er sehr mag

Miika – die Hausmaus, die so auf Käse steht, obwohl sie noch nie welchen gekostet hat. Wenn sie reden könnte, würde sie die Dinge erzählen, die Matt Haig aufgeschrieben hat. Sie begleitet Nikolas eine ganz lange Zeit auf seiner Suche nach seinem Vater

Anders – ein Jäger, der Joel anheuert mit zu gehen um Wichtelgrund zu finden.

Tante Carlotte – die Schwester seines Vaters, die während dessen Abwesenheit auf Nikolas aufpassen soll. Eine furchtbare Person, die Nikolas mehr als schlecht behandelt.

Blitz – ein verwundetes Rentier, das Nikolas von einem Pfeil befreit. Es bleibt bei ihm und lässt ihn auf sich reiten. Später kann er durch Wichtelmagie auch fliegen. Er ist Nikolas bester Freund

Kleine Nusch – das erste Wichtelmädchen, das Nikolas kennen lernt. Als er bewusstlos im Schnee liegt wird er von ihr und

Väterchen Toppo gefunden und mit Magie wieder fit gemacht.

Der kleine Kipp – ein entführter Wichteljunge. Nikolas Vater und seine Gesellen habe den kleinen entführt um ihm dem König zu präsentieren. Nikolas rettet ihn.

Väterchen Wodol – der Vorsitzende des Wichtelrats – er hat alles verboten, was den Wichteln Spass macht. Da die Menschen ihn so enttäuscht haben, erklärt er sie zu Feinden

Sebastian – Der Troll, der mit Nikolas eingesperrt wurde – nach Weihnachten will er Nikolas töten

Pixie – eine Wahrheitselfe, die gerne Köpfe explodieren lässt.

Amelia – das erste Mädchen, das vom Weihnachtsmann beschenkt wird.