Hafen, C. M. – Das Drachenvolk von Leotrim 01 – Drachenbrueder

Hafen, C. M. – Das Drachenvolk von Leotrim 01 – Drachenbrueder

Autor: Hafen, C. M
Titel: Drachenbrueder
Verlag: O’Connell Press
Erscheinungsdatum: 25. März 2015
Seitenanzahl Printbuch: 156 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 19.05.17-24.05.17
Band einer Reihe: Ja – Triologie
Challenge: High Fantasy Challenge

Worum es geht: Ambro und Norwin müssen irgendwie zusammen finden. Sie sind Drachenbrüder, aber nicht verbunden. Um sich im Klaren zu werden, nimmt er eine Einladung der Chronistin an

Wo Leotrim

Klappentext

Unter den Millionen Augen der Lichter lebt das Drachenvolk von Leotrim.
Der Drache Norwin hat einen schwierigen Start ins Leben. Eine Amme lässt sein Ei fallen, die Schale ist beschädigt, ein Flügel verletzt. Es wird schnell klar, er wird nie fliegen können. Als er alt genug ist, kommt sein menschlicher Vater, um ihn bei den Menschen leben zu lassen. Die Drachenmutter muss darauf hoffen, dass die jahrhundertealte Verbindung zwischen den Völkern ausreicht, um Norwin einen Platz in ihrer Mitte finden zu lassen.
Anfänglich hat sein halbgebürtiger Bruder Ambro Schwierigkeiten, etwas mit seinem Drachenbruder anzufangen. Die beiden passen nirgends hin. Jeder in Leotrim hat seinen Platz, seine Aufgabe.
Diese beiden müssen nun selbst herausfinden, wofür sie gut sind.
Zum Inhalt

Ich bin leider nicht richtig warm geworden mit den Protagonisten und der Handlung. Dabei ist es eine interessante Idee. Es hat sich auch gut lesen lassen, aber es plätscherte so vor sich hin und es passierte nicht viel. Eine Szene hat einen mal erschreckt und aufgerüttelt, aber ansonsten – nichts.

Handlung 

Es ist mir alles etwas oberflächlich gehalten. Das mag an der geringen Seitenzahl liegen, aber der Unfall, der Norwin zu Schaden kommen lässt, wird nur ganz nebenbei mal erwähnt. Normalerweise, ist das auch ein Effekt um einen süssen kleinen Drachen vor sich zu sehen, den man ständig tröstend in die Arme nehmen will. Aber selbst bei dem furchtbar grausamen Vorfall kommt kein richtiges Mitleid auf. Ambro ist sieben. Es gibt eine Chronistin die das Leben aufschreibt. Sie sieht irgendwas in Ambro und lädt ihn zu sich ein. Seine Lehrerin gibt ihm eine Aufgabe, für die er diese Einladung annehmen will. Sein Vater hofft, dass er bei diesem Ausflug auch endlich mal auf seinen Drachen hört. Sie können nämlich ohne Worte in Verbindung treten. Da Norwin durch die Verletzung nicht seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen kann, müssen sie ein neues Betätigungsfeld für sich suchen.

Der Schreibstil ist gut und flüssig.

Die Atmosphäre ist leider etwas flach. Es kommt keine richtige Spannung auf weder als der Drachenbruder eintrifft, noch während der Verbindung oder der Reise.
Originalität finde ich, ist ziemlich gegeben, da die Geschichte selbst schon interessant ist. Es gibt viele Punkte, die einen interessieren. Personen und Drachen die erklärt werden wollen.

Fazit

Diesen Teil separat zu bewerten ist nicht gerecht. Ich denke, dass es hier um ein Gesamtbild gehen wird. Man wird bestimmt nur die Gesamtgeschichte mit Spannungselementen bewerten können. Dieser Teil hier ist eher nur eine Einführung. Allerdings hätte man hier schon bisschen mehr Spannung aufbauen müssen um dann auch die Leser für die Folgebände zu interessieren. Es lockt mich nicht gerade weiter zu lesen, obwohl ich schon wissen will, ob meine Einschätzung der Gesamtbewertung zutrifft.
Zitate

Wenn eine Frau ein Kind erwartete, musste der Vater des Kindes in die Himmelsberge, um dort ein Ei auszuwählen.

Ihr Leben war verbunden, durch ein Versprechen. Nicht ihre Zeit durch das Universum
Charaktere

Hangameh – die Chronistin. Sie ist unsterblich und sehr alt. Aber ihre körperliche Statur gleicht einer achtjährigen

Dakota – Hangamehs Findelkind – sie ist schüchtern und ängstlich. Noch ist nichts genaues bekannt über sie

Launischer Vincent – Ich denke es ist der Leuchtturm – Er muss sowas wie ein Hüter sein – das habe ich nicht so richtig verstanden

Ambro Gulur – Der Held der Geschichte. Er ist sieben Jahre

Norwin – Er ist der Drachenbruder von Ambro – Flugdrache

Olafur – Ambros Vater

Rem – Ist ein Wasserdrachen, mit dem Hangameh und Dakota viel Kontakt haben. Auch Ambro bekommt von ihm viel Informationen

Jori – Ambros bester Freund

Silvan – ein sehr alter Drache – Er wird auch Kinderhüter genannt, weil er sich um Drachenlose Kinder kümmert

Smilla – Ambros Mutter

Tara – Drachenschwester von Smilla – Erddrache

Aidar – Drachenbruder von Olafur – Feuerdrache

Odd Domdar – Der Lehrer für Flugdrachen – unmöglicher Mann

Soems – Drache von Jori – Flugdrache

Saul – der Seher

Pan Harbor – Lehrerin von Ambro – Sie unterrichtet Drachenkunde

(Ya)Nev – er lebt mit NevNev in einem laufenden Haus – Er gibt Ambro und Norwin bei ihrer Reise Unterkunft und Essen – ob noch mehr dahinter steckt weiss ich noch nicht. – Nev hat seinen Drachen verloren und NevNev ist seinem Drachenbruder abgehauen, weil er ihn misshandelt hat. Die beiden haben sich zusammen getan, sind aber nicht glücklich

NevNev  – ein alter zahnloser Drache, der von seinem Bruder misshandelt wurde

Nerina – ein weiblicher Drache, der nie eine Schwester zugeteilt wurde – sie nennt sich Dieser Hier – Ihre Aufgabe weiss ich nicht genau – Seelenholer?

Bo – Silvans Drachenbruder – irgendwie verstorben – jung

Yari – das laufende Haus

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