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Gilmore, Ashley – Princess in Love 02 – Rosaly (Dornröschens Tochter)

Gilmore, Ashley – Princess in Love 02 – Rosaly

Autor: Gilmore, Ashley
Titel: Princess in Love 02 – Rosaly (Dornröschens Tochter)
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 25.03.2016
Seitenanzahl Printbuch: 160 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 23.11.17-26.11.17
Band einer Reihe: Ja Princess in Love
Challenge: Nein

Klappentext

Lieben wir sie nicht alle, die klassischen Märchen um Dornröschen, Schneewittchen und Co.? Wer aber wusste, dass diese inzwischen heranwachsende Töchter haben, die auf der Suche nach ihren eigenen Prinzen sind? Nach ihrem Abschluss an der Crown School absolvieren die Prinzessinnen ein 6-monatiges Magical in der Realen Welt – Zauber und Liebe inklusive. Aber welche von ihnen will am Ende überhaupt noch zurück nach Fairyland? Rosaly, Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp, darf ihr Magical in New Orleans absolvieren, wo sie den Liebenden als Hochzeitsplanerin behilflich sein soll. Schon am ersten Tag begegnet sie dem Jazzmusiker Henry, jedoch hat sie für eigene Liebesangelegenheiten leider kein ganz so gutes Händchen

Meinung

Ein wirklich absolut süsses Buch. Die Prinzess in Love Reihe eignet sich perfekt als Zwischenschmankerl. Wenn man eine Leselücke oder sogar eine kleine Leseflaute hat. Sie sind nicht sehr dick und immer freundlich. Ich mag sie sehr gerne. Der Schreibstil wirkt zwar manchmal etwas hölzern, aber die Figuren sind immer sympathisch. Natürlich darf man nicht aus dem Auge lassen, dass die Bücher mit ihren knapp 160 Seiten nicht viel Tiefe erlangen können. Aber es sind absolute Wohlfühlgeschichten. Man darf aber nicht zu empfindlich sein, da die Prinzessinnen absolute Klischees bedienen. Aber wie sie dann in der Realen Welt klar kommen – das entlockt einem immer wieder ein Schmunzeln.

Fazit

Die Perfekte Lektüre um das Gehirn bisschen entspannen und sich treiben zu lassen. Es ist wie wenn man sich in seinen Lieblingssessel kuschelt und sich eine leckere Praline mit Kaffee oder Kakao gönnt. Für alle Romantiker und Märchenliebhaber zu empfehlen.

Zitate

Wie würde die Reale Welt wohl sein? Würde sie ganz genau so sein, wie es in den Büchern stand, die Mrs. Happy sie im Fach Literatur der Realen Welt lesen ließ? Natürlich bekamen sie ausschließlich die Liebesromane mit Happy End zu lesen, sie hatte aber auch von ganz anderen Büchern gehört, von Mord und Totschlag, von Raub und Verrat.

Prinzessin zu sein bedeutete nicht nur, einen Prinzen zu heiraten, ein Leben im Luxus zu führen und schöne Kleider zu tragen, es bedeutete vor allem auch, Vorbild zu sein. Anderen den Weg zu weisen. Sie alle würden eines Tages ein ganzes Reich regieren, dies war also die perfekte Vorbereitung darauf.

»Kleide dich stets in fröhlichen Farben. Singe stets ein heiteres Lied. Spreche stets ein freundliches Wort. Lächle stets ein gütiges Lächeln. Erzähle stets ein romantisches Märchen.«

Was zur bösen Hexe hatte sie da nur getan???

Einen Beruf sollte man mit Liebe und Leidenschaft ausüben, mit Spaß an der Sache. Und wenn man nicht glücklich mit seinem Job ist, sollte man sich einen suchen, der einen glücklich macht, einen, der einen erfüllt.«

Charaktere

Rosaly – Tochter von Dornröschen und Prinz Philipp – sie ist eher schüchtern und zurückhaltend. Sie ist zwar sehr aufgeregt und gespannt auf die reale Welt, aber auch sicher, dass sie wieder zurück geht nach Faryland

Lizzy – kennen wir schon als Cinderellas Tochter aus Band 1 – Sie ist in New York gelandet und Rosalys beste Freundin

William – Rosalys Bruder – er war schon in der Realen Welt – Prinzen werden dort hin geschickt um das Regieren zu lernen. Bei Banken und anderen nützlichen Einrichtungen werden sie ausgebildet.

Henry – Ein Jazzmusiker, der sich gleich am ersten Tag Rosaly annimmt und ihr eine Unterkunft besorgt. In ihn verliebt sich Rosaly

Joe – ein netter älterer Mann, der mit Henry Musik macht – bei ihm kann Rosaly wohnen. Dadurch blüht er wieder auf.

Chuck – ebenfalls ein älter Freund,  mit dem Henry musiziert.

 

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#Jana Oltersdorff – #Des Nachts im finstren Wald

Des Nachts im finstren Wald - Jana Oltersdorf
Des Nachts im finstren Wald – Jana Oltersdorf

In sieben dunklen Schauermärchen wird der Leser in den finstren Wald entführt, wo manchmal das Böse siegt und das Gute nicht immer gut ist.

Willkommen im finstren Wald. Kommen Sie mit in die dunklen Ecken des Märchenlandes, dorthin, wo die Stiefmutter nicht die Erzfeindin, sondern Schneewittchens beste Freundin ist und ihr beim Kampf gegen die bösen sieben Räuber hilft. Wo das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern zurückkehrt – ein Jahr nach seinem Tod. Wo die vom Himmel fallenden Sterntaler keinen Segen, sondern tödliches Verderben bringen. Wo Rotkäppchen ein hinterhältiges Biest mit psychopathischen Ambitionen ist. Und wo der mutige Recke mitten im verzauberten Schloss plötzlich feststellt, dass es besser gewesen wäre, Dornröschen niemals in seinem Schlaf zu stören.
Sieben Märchen für Hartgesottene – schaurig, abgründig, unheimlich, ungewöhnlich und auf dunkle Weise … märchenhaft!

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Da ich zur Zeit auf dem Märchentrip bin, hab ich  mir dieses Buch geschnappt. Und, ganz ehrlich, wer will nicht die unzensierte Fassung von Grimms Märchen in der Hand haben….Dieses Buch ist es nicht! Nicht falsch verstehen….Ich hätte trotzdem gerne Grimms Fassung FSK 18. Jana Oltersdorff nimmt sich hier 7 Märchen vor, von Andersen und Grimm.

  1. Vom Mädchen mit der roten Kappe (Rotkäppchen) 6
  2. Schneewittchen und die bösen Räuber. (Schneewittchen) 5
  3. Schwefelhölzchen 2
  4. Als die Lichter vom Himmel fielen (Sterntaler) 4
  5. Der Narrenkönig (da gibt es glaub ich kein Märchen dazu) 3
  6. Die Brezelfrau (Hänsel und Gretel) 1
  7. Das schlafende Schloss (Dornröschen) 2

Man ist überhaupt nicht vorbereitet, wenn man das Buch in die Hand nimmt. Ich hatte erwartet, die alten Märchen etwas auf gepimpt zu lesen. Etwas in die Moderne oder ausführlicher. Aber damit, was ich dann las, hätte ich nicht gerechnet. War ich enttäuscht….Anfangs ja. Die ersten beiden Geschichten gefielen mir garnicht und ich war kurz davor es weg zu legen.

spoileralarmRotkäppchen, das seine Grossmutter töten will, weil es ihm lästig ist, sie zu pflegen und lieber feiern will…..und dann Schneewittchen, dass eigentlich nur den immensen Reichtum der Zwerge will um ihr Königreich zu retten…..nö….Dann kam Schwefelhölzchen. Da hat man die Originalgeschichte erkannt. Und das kleine Mädchen als  Racheengel hat mir ziemlich gut gefallen. Als die Lichter vom Himmel fielen (Sterntaler) war garnicht mit dem Original in Verbindung zu bringen. Ein kleines Mädchen, das einen, der tödlichen Sterne in ihrem Leinenhemd auffängt, ist allerdings die Lösung dieses allabendlichen tödlichen Sternenschauer. Die Geschichte war zwar nicht zu erkennen, aber garnicht so schlecht…hatte bisschen was SciFi….Der Narrenkönig war eigentlich auch ganz gut…hatte zwar nichts gruseliges an sich, wobei die Königin, schon brutal getötet hat. Es hat mich immer bisschen an den Film Dave erinnert. Ende gut alles gut. Am allerbesten hat mir die Brezelfrau gefallen. Ein Haus das voller Geister ist, eine Hütte im Wald, die von einer Geisterhexe bewohnt wird und eine Zeitschleife, die alles wieder hochkommen lässt. Die Geschichte ist spannend und es passiert ziemlich viel….also mein Favorit in diesem Buch….die letzte Geschichte ist Dornröschen ohne, dass die Prinzessin hier die Hauptrolle spielt. Die Hauptrolle gehört einem gierigen Gastwirt, der seine Gäste in Todesgefahr bringt, Streuner, die unbedingt ihr grosses Glück mit dem Schatz im schlafenden Schloss versuchen wollen, eine undurchdringbare Dornenhecke und ein Dämon, der schläft. Auch eine gute Geschichte…würde ich an die 2. Stelle stecken…Ich habe hinter die oben genannten Aufzählungen  meine Rangliste geschrieben. Der 2. Platz wird geteilt.

Mein Fazit.

Nach anfänglicher Abneigung, hat sich das Buch dann doch noch gut entwickelt. Ich bin eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten. Die sind mir meist zu oberflächlich. Aber diese hier waren gut. Was mir nicht gefallen hat, ist die Geschichten als Analogie zu den Märchen zu führen. Mir hätte es besser gefallen, die Geschichten wären unabhängig gewesen. Hätten also nicht die Märchen als Grund-/Vorlage. Man geht mit einer anderen Erwartung daran. Aber nichts desto trotz….ich kann dieses Buch tatsächlich empfehlen. Blendet die Märchenhintergründe aus und geniesst einfach die Geschichten….daumen hoch