Peinkofer, Michael – Gryphony 01 – Im Bann des Greifen

Peinkofer, Michael – Gryphony 01 – Im Bann des Greifen

Autor: Peinkofer, Michael
Titel: Gryphony 01 – Im Bann des Greifen
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2014
Seitenanzahl Printbuch: 225 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 26.04.17-29.04.17
Band einer Reihe: Ja –
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, High Fantasy Challenge (17. Lies ein Buch, in dem eine Figur oder eine Gruppe von Figuren ein mystisches Reich betritt, das neben der Realität existiert. Gemeint ist z.B. ein Totenreich, Traumreich oder das Reich der Götter. Es sollte sich nicht um einen tatsächlich geografischen Ort handeln. – Hier die Anderwelt)

Worum es geht: Melody und Roddy finden ein Ei. Und aus diesem Ei schlüpft ein Greif. Ausserdem muss sich Melody noch mit Schikane in der Schule und damit rumärgern, dass sie und ihre Grossmutter ihr Haus an einen Baulöwen verlieren sollen.

Wann: Gegenwart
Wo: Schottland
Klappentext

Zum Inhalt: Hier haben wir mal eine Geschichte über ein anderes Fabelwesen. Michael Peinkofer selbst wollte endlich den Greifen mal aus dem Schatten des Drachen befreien. Das hat er ziemlich gut hin bekommen. In der Geschichte kommen auch Drachen vor, aber erstmal nur als Nebendarsteller – die bösen Gegner. Es ist wirklich erfrischend, endlich mal über ein anderes Wesen zu lesen. Es ist nicht so ausgelutscht. Es gibt wirklich so viele, die ein Dasein in der Vergessenheit fristen. Die Handlung wurde richtig schön und ruhig aufgebaut. Melody lebt auf einer schottischen Insel. Sie gehört nicht zu den beliebten Schülerinnen und wird von der Klassenzicke und ihren Anhängerinnen schickaniert. Deren Vater ist derjenige, der den beiden ihr Hotel abnehmen möchte. Es ist also ziemlich viel eingebaut in der Geschichte. Ein bester Freund, Schikane in der Schule, drohende Obdachlosigkeit, Spannung, ein Greif, eine Bestimmung, Drachen, eine dunkle Bruderschaft, Ritter. Und trotzdem dieses Buch ja nicht so dick ist, alles schön stimmig und nicht gehetzt. Der Schreibstil ist, trotz Jugendbuch – altersneutral. Die Atmosphäre ist gut gezeichnet. Die Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und die Freude über den Sieg. Spannung war auch vorhanden, durch die Widersacher, die auftauchten. Davon gab es ja einige. Originalität ist schon dadurch gegeben, dass mal ein anderes Fabeltier verwendet wurde. Das einzige, was ich vermisste, war bisschen der AWWW – Effekt, als der Greif frisch geschlüpft war und noch klein. Dieses Gefühl, ein süsses kleines Tier zu haben, das noch lernt und bisschen tolpatschig ist, das hätte mir noch gefallen. Es sind schöne Zeichnungen in dem Buch – ebenso wie dieses schöne Cover.

Fazit

Nicht nur für Jugendliche geeignet. Die Sprache ist nicht zu kindlich oder hip. Für jeden empfehlenswert, der gerne mal ein anderes Fabeltier erleben möchte. Jemand der die Artussage mag – da die bestimmt noch eine grössere Rollen spielen könnte. Ein Krieg gegen Gut und Böse. Freundschaft und Treue. Ein sehr schöner Einstieg in eine vielversprechende Geschichte. Ich freue mich schon ihr weiter zu folgen.

4,5 von 5

Zitate

König Artus gab dem Land wieder Frieden. Er stand ein für Menschlichkeit, Ritterlichkeit und Barmherzigkeit. Natürlich tat er das nicht allein. Wie es in einigen Quellen heißt, war einer von Artus’ Kriegern ein Greifenritter, der vom Rücken dieser majestätischen Kreaturen aus kämpfte und die Diener der Dunkelheit das Fürchten lehrte.“

Für den, der bereit ist zu sehen, offenbaren sich in diesen Nächten Dinge, die andere Menschen für unmöglich halten.

Charaktere

Melody – Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie von ihrer Grossmutter aufgenommen und lebt in dem Hotel Stone Inn. Sie ist ein sympathisches Mädchen und sehr, sehr geduldig. Ich wäre bei den Schikanen schon längst ausgetickt. Sie ist ehrlich und treu. Jemand den man gerne als beste Freundin hätte.

Roddy McDonald – ist Melodys bester Freund. Er ist bei ihrem Abenteuer immer dabei und sogar mutiger, als man es Anfangs gedacht hätte. Auch  jemand den man gerne zum Freund hätte

Oma Fey – eine resolute alte Dame. Für sie ist ihre Enkelin das wichtigste. Allerdings hat sie es zur Zeit sehr schwer, da sie die Rate für das Inn nicht aufbringen kann und vor dem Rauswurf steht

Ashley McLusky – Melodys Widersacherin. Sie ist das was man eine wahre Zicke nennen kann. Sie schikaniert Melody wann sie nur kann.

Buford Mclusky – Ashleys Vater und ein Baulöwe, der das Haus von Oma Fey zugesprochen bekommt, wenn die Rate nicht eingeht. Er will das Inn abreisen und ein grosses Hotel dort aufbauen

Komberly, Sondra und Monique – die Anhängerinnen von Ashley

Cassander Clue – er schenkt Melody etwas aus seinem Antiquitäten – Kuriositätenladen. Sie sucht sich einen sonderbaren Ring aus mit einer eigenartigen Kerbe aus. Er kennt sich einigermassen mit Greifen aus und will ihnen helfen – verschwindet aber dann heimlich

Agravain – ursprünglich der Name des Greifenritter – Jetzt der Name des Greifen. Er ist zwar der Grund warum Melody gerettet werden musste, aber sehr gewissenhaft und. Ich mag ihn. Obwohl es mir gefehlt hat, dass er nicht süss und knuffig vorgestellt wurde, bevor er so schnell gewachsen ist. Es gab zwar Szenen, aber zu wenig. ;-)

Hector Gilmore – der Polizist. Wenn er könnte wie er wollte, würde er Melody und ihre Grossmutter unterstützen. Als er es dann kann macht er es auch umgehend.

Malagant – der Zauberer, der gegen Agravain dem Ritter damals kämpfte

Mr. Gant – Er hat mit der dunklen Bruderschaft zu tun. Er jagt Melody und Agravain

Grossmeisterin – Name noch nicht erwähnt – die Gegnerin

Perpetricas – Agravains Greifenmutter, die sich bei dem Kampf gegen Malagant schützend vor ihren Ritter stellte und dabei starb.

Koeppe, Dirk – Tribes 01 – Das Heim

Koeppe, Dirk – Tribes 01 – Das Heim

Autor: Koeppe, Dirk
Titel: Das Heim
Verlag: Midnight
Erscheinungsdatum: 11. September 2015
Seitenanzahl Printbuch: 309 Seiten
Genre: Dystopie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 16.04.17-26.04.17
Band einer Reihe: Ja (Koeppe, Dirk – Tribes 02 – Die Wildnis)
Challenge: Buchreisen Challenge – Schweden, Deutsche Autoren Challenge
Wann: Jahr 2047
Wo: Schweden
 Klappentext
Zum Inhalt: Wenn ich das richtig sehe, war dieses Buch das Debut in Sachen Romane für Dirk Koeppe, und er hat seine Sache gut gemacht. Ein dystopischer Roman, der gar nicht so unrealistisch ist. Ich kann mir das schon sehr gut vorstellen. Wenn man genug bei YouTube schaut, kann man auch schon genügend Beiträge zum Thema Chipen und totaler Kontrolle. Und wie immer wird es Rebellen geben. Dieser Roman ist eigentlich eine Einleitung. Der zweite Teil ist schon veröffentlicht und gerade habe ich noch lesen können, dass es einen dritten geben wird. Hier also lernen wir die Personen und die Umstände kennen. Und dies ist keinen Falls langweilig geschrieben. Die Handlung ist spannend, faszinierend und da nicht so unrealistisch auch informativ. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Er schafft es durch viele kurze Kapitel eine sehr spannungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Die Szenen wechseln in jedem Kapitel und werden dann in einem der nächsten weiter geführt. Man hat also immer wieder kleine Mini-Cliffhanger. Sehr geschickt eingesetzt. Dadurch schafft er es wirklich die Spannung ungebrochen hoch zu halten. Da ich in Dystopien nicht so bewandert bin, kann ich jetzt nicht sagen ob es hier an Originalität strotzt, aber ich finde dieses Thema auf jeden Fall ansprechend. Das einzige, was mich etwas kalt erwischt hat, war ein apruptes Ende. So als hätte ich einen Film aufgenommen und ein kleines Stück vom Ende fehlt, selbst wenn es nur ein Abspann ist. Das kam so  mit einem Klatschen. Jetzt Schluss.

Fazit

Für Verschwörungstheoretiker, wie ich eine bin ein sehr spannendes und zustimmendes Buch. Für Fans von Dystopien denke ich auch empfehlenswert. Durch die kurzen Kapitel wurde ein ziemlich guter Spannungsbogen geschaffen und erhalten. Die Gefühle der Personen wurden sehr gut beschrieben, man konnte mitfühlen und mitfiebern. Ich hatte eine gute Lesezeit mit diesem Buch und freue mich auf die Fortsetzung

4,5 von 5

Zitate

Alles, was die Menschen brauchten, war irgendeine Tätigkeit, und wenn es nur der Konsum einer Internetshow war.

Ein Leben ohne Handy war für ihn nicht vorstellbar gewesen. Aber dass die Dörfler keine Handys benutzten, war eigentlich nicht lustig, sondern genau das war ein Problem. Es war damit unmöglich geworden, ihre tägliche Kommunikation zu überwachen. Doch ohne Überwachung gab es weniger Kontrolle. Und weniger Kontrolle bedeutete weniger Macht. Und weniger Macht konnte heißen, dass es wieder zu Revolten der Bevölkerung kommen könnte.

»Die Drohnen sollten wir weiter fliegen lassen«, sagte er. »Und wir könnten mit Speed-Hubschraubern eine Jagd-Einheit mit Spürhunden zum Stammesplatz schicken.«
Savan schmunzelte in sich hinein. Hunde! Manches konnte die Technik immer noch nicht ersetzen.

Charaktere

Sem – Seine Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Deswegen ist er in das Heim gekommen. Ein netter, ruhiger und unaufälliger Junge – ein guter Schüler –

Tricy – Eine Heiminsassin. Sie ist dort aufgewachsen und voll integriert. Sie darf sogar zusätzliche Tätigkeiten erledigen. Wie im Garten oder im Lazaret – Aber ihr Vertrauen wird gestört. Durch Mariam und als sie Sem trifft. Sie entwickelt unbekannte Gefühle für ihn und bekommt rege Zweifel an dem System

Hegard – Ist mit Sem in der gleichen Gruppe und sie teilen sich ein Zimmer. Er ist der Raufbold, der die anderen unterdrückt. So auch Sem

Xolan – ist bei Sem in der Gruppe. Er kann ihn nicht einschätzen. Er könnte wie Hegard sein. Ist meist für sich und irgendwann verschwunden. Angeblich verkauft. Er bedeutet ziemlichen Ärger, da herauskommt, dass er ein Stammesmitglied ist und von einem angesehenen Mann gesponsert wurde.

Durad und Tomar sind auch in der selben Gruppe wie Sem – es sind die Handlanger von Hegard

Bertram – Der Führer eines Stammes. Stammesmitglieder sind die Rebellen der Gesellschaft. Sie besitzen keine Chips und leben außerhalb der Zivilisation durch Jagen und Sammeln.

Johannes – Paul Wennid – Auch ein Stammesmitglied. Er besitzt mediale Fähigkeiten und sieht irgendwann einen kleinen Jungen und hat das Gefühl ihn retten zu müssen. Er geht nach Stockholm um dem auf den Grund zu gehen. Dafür bekommt er später die gefälschte Identität Wennid. Das bringt ihn sowohl in ein Gefühlschaos als auch in Gefahr, als er enttarnt wird

Carin – Ein Stammesmitglied. Sie ist eine der Kämpferinnen des Stammes und stellt sich einer ganz besonderen Herausforderung, als ihr Stamm entdeckt wurde

Olaf – Auch ein Stammesmitglied – ein ruhiger Kerl – aber ein Kämpfer des Stammes

Yarim – Bergmensch aus Sylan – Er versucht den Stamm zu retten, in dem er sie vor der Entdeckung warnt und will ihnen helfen. Er ist gut ausgebildet

Mariam – Eine Heiminsassin – sie unterrichtet Tricy,  dass sie vorhat zu fliehen. Sie und andere – das bringt Tricy zum grübeln

Asuras – Die rechte Hand von Savan – er erledigt die Drecksarbeit für ihn. Auch hilft er bei der Jagd nach dem Stamm

Adrian – einer der 12 – darauf wird noch nicht genau eingegangen. Er ist aber der Sponsor von Xolan und das kann ihm zum Verhängnis werden, da Savan ihn stürzen will.

Orimjur – Nur als Name aufgetaucht – er checkt ob die Leute, die dem Stamm beitreten gechipt sind.

Doktor Mykosi – Der Arzt des Heims.

Staatslehrer – Die Lehrer im Heim werden von den Kindern nicht mit Namen angesprochen. Ebenso umgekehrt

Frau Himol – Eine alte Dame die Staatslehrerin für Geschichts-und Politikunterricht – die eigentlich schon in Rente wäre, aber freiwillig weiter arbeitet um Geld zu sparen. Sie ist eine Rebellin, die versucht die Kinder freikaufen zu lassen um sie bei den Stämmen unterzubringen. Diesesmal hat sie Sem ausgewählt.

Olle und William kümmern sich darum, dass die Kinder gekauft werden können. Sie heuern dafür Menschen an, die sie mit Geld, Chips, Dokumenten und allen anderen wichtigen Informationen ausstatten

Rungtjön – Der Heimleiter. Nur auf seinen Vorteil bedacht. Er ist stutzig geworden, da Frau Himol mehr als nötig mit Sem beschäftigt ist.

Jördis = Frau Stevens – Vom Heimleiter zu Sem geschickt um ihn auszuhorchen über Frau Himol, die unter Beobachtung steht.

Francoir – Weltpräsident

Savan – der mächtige Firmenchef – Er will einen Sitz bei den 12 haben. Dafür kommt es ihm gerade Recht, dass Adrian unbewusst ein Stammesmitglied aufgenommen und gefördert hatte.

Mittendrin Mittwoch – [MM #60] – Karner, Michael – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung und Kurzrezi

Mittendrin Mittwoch besteht aus immer neuen Zeilen von Büchern in denen ich gerade mittendrin feststecke. Momentaufnahmen von Büchern, die ich gerade lese. Eine Aktion von elizzi91

In welchem Buch liest du gerade?

Ich lese immer noch

Karner, Michael – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Werde aber dem Autor auf jeden Fall einiges schreiben müssen, er will am 1.5. veröffentlichen. Ich weiss nicht ob das hier noch überarbeitet wird, oder schon die Endfassung ist. Da muss er noch mal ran. Zu lange Sätze und noch einige Satzbaufehler, die mir als Grammatiklaie auffallen.

Wie sehen deine nächsten Zeilen aus?

Ich weiß, keiner von Euch ist in der Lage eine Armee anzuführen. Die Anführer Eurer Nationen sind nicht hier. Ihr seid Abenteurer und Schatzjäger, die sich auf den Weg gemacht haben, um ein besseres Leben zu finden. Doch wir müssen zurückkehren und uns den Feinden stellen. Ihr könnt nicht auf den Schutz anderer Nationen vertrauen. Wir sind der letzte Schutz, den Eure Nationen noch haben. Wenn wir es nicht tun, macht es niemand. Blickt Eurem Gegenüber, Eurem Nächsten, in die Augen, denn wo immer er auch herkommt und welche blutige Fehde auch zwischen Euren Völkern liegen mag, dies sind die Augen, die das Licht der selben Welt erblickt haben und sich an den gleichen Dingen des Lebens erfreuen, wie Ihr.”

Kurzrezi

Das Buch habe ich vom Autor als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.

Lesezeitraum 19.03.17-31.03.17

Veröffentlichung 01.05.17

Etwa 320 Seiten

Ich fand die Geschichte ziemlich interessant. Sie besitzt viel Action und gute Kampfszenen. Ich denke Fantasyfans werden hier schon ihren Spass haben. Ich hatte leichte Konzentrationsprobleme, da viel lange Sätze verwendet wurden und auch Schachtelsätze. Da habe ich oft die Sätze wiederholen müssen. Nach einer Lesepause auch mal mehrere Sätze. Ein paar kleine Fehlerchen hatten sich eingeschlichen. Ich habe einen netten Kontakt mit dem Autor gehabt, und er hat meine Kritikpunkte angenommen.

Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die viele interessante Figuren und Wendungen hat. Bis auf diese langen Sätze hatte ich Spass beim Lesen. Ich wünsche auf  jeden Fall viel Erfolg bei der Veröffentlichung. Toitoitoi.

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 3 – Entschlafen

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 3 – Entschlafen

Autor: Adrian, Julia
Titel: Die Dreizehnte Fee 3 –  Entschlafen
Verlag: Drachenmondverlag
Erscheinungsdatum: 20. August 2016
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Fantasy, Märchen Adaption
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 13.03.17-19.03.17
Band einer Reihe: Ja Band 1 Band 2 
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, Serienkiller Challenge, High Fantasy Challenge

Lies ein Buch, in dem der Protagonist bzw. die Protagonistin den Thron eines Reiches besteigt. – Viktor – Hexenjäger besteigt den Thron der Wasserhexe

Worum es geht Die Auflösung – Wer ist der Hexenjäger. Warum ist Lilith/die böse Königin der Schlüssel

Klappentext

“Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines.”

Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg, ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind? »Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück.

Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.
Zum Inhalt:

Ich hatte ja hier schon mal erwähnt, dass ich mich dummerweise von den Rezis bei Amazon habe beeinflussen lassen. Den Negativen. Was mir wieder mal zeigt. Die Rezis sind gut, wenn man sich für oder gegen ein Buch entscheidet, aber wenn man es dann liest, sollte man echt nicht mehr rein schauen. Ich war nämlich mehr als voreingenommen. Nicht gerechtfertigt. Denn der dritte Band hat mir am besten gefallen. Julia Adrian schafft es einen wirklich lange zappeln zu lassen. Ich glaube so kurz nach der Hälfte gab es dann die Auflösung. Und trotz Aufatmen endlich zu wissen was denn hier los ist, flachte es nicht ab. Es war weiter hin spannend. Die Geschichte hat so eine krasse Wendung genommen. Mit dieser Auflösung hätte ich  nie gerechnet. Und genau, das hat mir gefallen. Absolute Überraschung. Richtig gut gelungen. Und eine wirklich schöne Idee. Manchmal etwas verwirrend, aber ich finde sie löst alles gelungen auf. Es ist von Anfang an eine eher trübe und melancholische Geschichte. Das ändert sich auch nicht. Aber am Ende bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ein klein winziger, aber er ist da. Ich finde es auch interessant wie sie die einzelnen Märchenfiguren hier verknüpft hat. Neu interpretiert und erklärt. Sehr schön.

Richtig toll fand ich dass sie den Schreibstil geändert hat. Die ersten beiden Bände fühlten sich etwas unterkühlt an. Man konnte nicht so richtig eintauchen in die Personen. Hier wird der Schreibstil wärmer und flüssiger. Man fiebert mit jedem mittlerweile mit. Sogar mit den Bösen, die vielleicht doch gar nicht so böse sind. Die Atmosphäre fand ich wirklich gut getroffen. Die Wut und der Hass, die Verzweiflung und die Liebe. Wobei mir das mit der Liebe manchmal bisschen zu viel wurde. Die Königin hat manchmal zuviel gejammert. Trotzdem fand ich die Lösung richtig gut. Originalität definitiv gegeben. Es beginnt mit „Es war einmal…und endet nicht mit …und wenn sie nicht gestorben sind“ noch nicht. Schön fand ich auch noch mal, dass am Ende die 13 Feen noch mal erwähnt wurden. Ihre Namen, Ängste und Fähigkeiten.

Fazit

Trotz vorbelasteter Skepsis wurde ich hier wirklich überrascht. Band 1 und 2 fand ich gut, aber Band 3 richtig gut. Man benötigt etwas Durchhaltevermögen, da viel geschieht aber nichts gelöst wird. Dafür fand ich persönlich die Lösung ziemlich gut. Sehr überraschend und gelungen. Es ist oft sehr traurig, aber einleuchtend. Ich fand es einen genialen Abschluss. Ich würde sagen, wer schon die Vorgänger mochte wird diesen mögen, aber da ich andere Rezis gelesen habe, wo viele genau diese Lösung ablehnten, heisst es – ihr müsst es einfach abschliessen. Ich fand es toll.

 5 von 5

Zitate

Dabei waren wir einst nichts weiter als Kinder, zufällig geboren mit den Merkmalen der Feen: Haut so weiß wie Schnee, Haare so schwarz wie Ebenholz und Lippen so rot wie Blut. Schneewittchenschönheit – oder besser: Schneewittchenfluch,…

….früher oder später, und sie werden begreifen, dass ein Tyrann immer nur durch einen weiteren Tyrannen ersetzt wird….

…es ändert nichts an der Tatsache, dass ich die Vergangenheit niemals vollständig zurücklassen kann. Niemand kann das. Sie holt uns immer wieder ein und sei es in Momenten, in denen wir am wenigsten damit rechnen. Die Schatten der Vergangenheit werden wir niemals los. Sie folgen uns auf Schritt und Tritt, denn sie haben uns erst zu dem gemacht, was wir heute sind.

Wir zeichnen uns durch Taten aus, durch nichts sonst.

Glück ist flüchtig. Wie der Wind treibt es durch die menschlichen Herzen, rührt hier und da wie an einem Glockenspiel. Und wie der Wind treibt es davon, schwindet so schnell, wie es kam und nichts als das leise Klingen der Melodie verbleibt, bis auch sie verstummt und zu einer vagen Erinnerung wird…..

Charaktere

Siehe Band 2

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Adrian, Julia – Die Dreizehnte Fee 02 – Entzaubert

Autor: Adrian, Julia
Titel: Entzaubert
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 29. Dezember 2015
Seitenanzahl Printbuch: 220
Genre: Fantasy, Märchen, Märchenadaption
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 10.03.17-13.03.17
Band einer Reihe: Ja – Die Dreizehnte Fee
Challenge: Serienkiller Challenge, deutsche Autoren Challenge

Worum es geht: Die böse Königin und Lilith sind ein und die selbe Person. Lilith ist das Mädchen und die böse Königin was aus ihr wurde. In diesem Teil erfahren wir etwas von dem Hintergrund und wie Lilith die Böse Königin wurde. Und wer denn die Feenmutter war.
Klappentext:

„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“
Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen.

Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.

Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!
Zum Inhalt: Achtung Spoiler: Lilith wird im ersten Teil von der Eishexe gerettet. Allerdings nicht aus gut Will. Denn die verbleibenden Schwestern haben immer noch Angst vor der bösen Königin. Denn diese will Rache für den Verrat, den die Schwestern an ihr verübten. Wir erfahren in diesem Band einiges über die Hintergründe von Lilith Geschichte. Wieso sie zur Bösen Königin wurde. Welcher Schicksalsschlag dafür verantwortlich war, dass ie ihr Herz verschloss und die Menschen Angriff.

Die Handlung – hier bin ich  mir nicht so sicher. Manchmal kam mir alles etwas wirr und hektisch vor. Aber es war verständlich. Ich konnte noch folgen. Es gab viele Wiederholungen, aber auch hier war es noch vertretbar. Es wurde dadurch vermittelt wie sehr Lilith ihre Taten als Böse Königin verabscheute. Aber auch wie sehr es ihre Böse Königin auch genoss alle zu quälen. Man erfährt nichts soviel, was im Dienste der Köningin alles schlimmes ausgeführt wurde. Es muss sehr schlimm gewesen sein, denn ihre Schwestern haben Angst vor ihr und die Menschen sowieso. Ihr Macht ist immer noch gebannt. Und wird von der Eishexe noch weiter eingeschränkt. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf. Manchmal ist man etwas verwirrt – aber die Lösung kommt dann noch im Laufe der Geschichte. Kann manchmal etwas nervig sein, wenn man nicht genau weiss, was denn gemeint ist. Im Grossen und Ganzen fand ich den Teil recht gut.

Der Schreibstil gefällt mir immer noch nicht. Ich habe bei vielen Rezensionen gelesen, dass einige diese Art gerne mochten und als besonders bezeichnen. Besonders ist er. Dieser Stil vermittelt oft diese Unentschlossenheit und Verwirrtheit von Lilith. Aber es wirkt meist sehr unpersönlich, so dass ich keine richtige Bindung aufbauen konnte.

Spannung wurde hier durch die versetzte Auflösung mancher Ereignisse erziehlt. Hier wurden eigentlich ein tiefer Blick in die Geschichte der Feenkinder und späteren Hexen gegeben. Das fand ich ziemlich gut. Der Hexenjäger hat hier eine Nebenrolle. Aber ist natürlich durch die Gefühle immer präsent.

Fazit

Dieser Teil ist manchmal zwar etwas wirr, aber die Auflösungen erfolgen in dem Band. Man bekommt einen guten Einblick was Lilith zur Bösen Königin machte. Manche Sachen waren nicht so verständlich und blieben offen. Aber im Allgemeinen, trotz den Punkten, die  mich manchmal störten, fand ich diesen Teil noch recht gelungen. Aber trotzdem ein Buch, das wirklich zwiespältige Gefühle aufkommen lässt. Nicht leicht zu beurteilen.

4 von 5

Ich wollte gleich mit Band 3 weiter machen – aber manche Rezis waren niederschmetternd. Jetzt traue ich mich nicht. Was ein Dilemma. Aber ich werde es einfach durchziehen. Drückt mir die Daumen, dass ich eher zu denen zähle, denen es gefällt. Denn die Lektüre bewegt sich schon manchmal an der Grenze.
Charaktere

Lilith – sie ist ein Feenkind. Damals schon eine der stärksten. Es war schon zu erkennen, dass mehr in ihr steckt. Ein Verlust lässt sie sich in die

Böse Königin wandeln. Hier bestraft sie die Menschen für ihren Einfall und Mord und herrscht streng über die Feenkinder, die mittlerweile zu Hexen wurden. Denn sie will starke Hexen. Die aber auch Angst vor ihr haben. Sie geniesst ihre Macht.

Eishexe – Eine der Schwestern. Sie hat das Land fest in ihrer Hand. Die Menschen leiden Hunger und frieren

Orakel – sie hat Visionen über die Zukunft wie sie sein könnte. Ihr Name ist Kassandra

Drachenreiterin – sie ist auch eine der stärkeren Schwestern. Sie will auf jeden Fall die Zerstörung.

Rabenmutter – sie hält die Erinnerung an die gefallenen Schwestern aufrecht und befehligt die Raben. Sie greift mit ihrer Gefolgschaft auch die Menschen an

Odette – ein kleines Feenkind, das bei einem Krieg gegen einen gierigen König getötet wurde

Haruko – die Schwester von

Akiko – die beiden funktionieren nur zusammen

Mogul – der einzige Feenrich – sollte sich um die böse Königin kümmern – aber er hat nichts erreicht.

Die siebte Fee. Befana – Sie ist die schwächste der Schwestern. Sie gehört zu den Guten Feen

Olga  – sie ist ein Goldkind. Als Kind ist sie in den Brunnen der Brunnenhexe gefallen. Der Hexenjäger rettete sie. Seit dem lebt sie sowohl bei den Menschen als auch bei den Brunnenkindern. Sie liebt den Hexenjäger

Hexenjäger – er ist dieses mal eher eine Nebenfigur.

 

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Autor: Gabriel, Kerem
Titel: Der Tod ist ein Versprechen
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2015
Seitenanzahl Printbuch: 336 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 04.03.17-09.03.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Find the Cover Challenge 2017, Deutsche Autoren Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: In der Arktis wird ei 30000 Jahre alter Virus entdeckt. Und kurz danach ist die Menschheit fast ausgerottet. Fern von der Heimat und bedroht von Mensch und Toten.

Wann – Gegenart

Wo: USA

Klappentext –

Die Ersten erreichten die Stufen, streckten die Arme bedrohlich nach uns aus und fletschten blutrünstig die Zähne. Das Magazin meiner Pistole war leer, der Rest lag im Rucksack.
»Emma, lauf!«, waren meine letzten Worte, als ich mein Messer zückte und den Zombies entgegensprang.

Als Forscher in der Arktis ein 30.000 Jahre altes Virus finden, feiern Adrien und Emma mit ihrer Hündin Cleo gerade das erste Weihnachten in ihrem neuen Zuhause in den USA. Zu dieser Zeit ahnen die beiden noch nicht, dass die Feiertage ganz anders verlaufen werden als geplant – auch nicht, dass es vermutlich die letzten sein werden, die sie jemals feiern.

Zum Inhalt: Adrien, Emma und Cleo haben ein neues Leben in den USA gestartet. Aber zu Silvester möchten sie gerne nach Deutschland um das neue Jahr mit ihren Familien zu beginnen. Ein Schneesturm verhindert, dass sie das Land verlassen können. In den Medien verfolgen sie wie ein Grippevirus über Indien den Rest der Welt befällt. Dieser Virus hat verheerende Auswirkungen. Die Menschen sterben und sterben auch  nicht. Sie wollen fressen. Am liebsten Menschen. Das schlimmste sind hier noch nicht mal die Zombies – die Menschen sind hier manchmal der schlimmere Feind. Zombies kann man einschätzen. Menschen nicht. Anfangs können die drei noch in ihrem Haus bleiben. Aber irgendwann entwickelt sich der Wunsch nach der Familie zu suchen. Aber wie kommt man von Amerika nach Europa. Eine Tierärztin, ein Web Designer und ein Hund. Sie treffen auf Menschen, die hilfsbereit sind und Menschen die einfach nur ihre neu gewonnene Macht ausleben wollen.

Die Handlung hat mich ziemlich schnell gefangen genommen. Ich war wirklich schnell gefesselt und wollte ständig weiterlesen. Jede Unterbrechung war zu schade und ärgerlich. Ich fieberte mit Adrien und Emma und feuerte Cleo an, wenn sie gegen die Zombies kämpft. Ich war leise als sie die Lagerhallen durchforsteten und hielt den Atem an, als Zombies auftauchten. Ich fand es wirklich richtig spannend. Es hat mir ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil war anfangs etwas holprig. Aber das hat er schnell in den Griff bekommen. Es war nicht störend. Es hat nicht lange gedauert, bis er richtig gute Spannung aufbauen konnte. Es war nicht eklig zu lesen .Zombies wurden getötet, aber man hat nicht irgendwelche ekligen Eindrücke erzählt bekommen. Die Atmosphäre fand ich ziemlich gut gestaltet. Es wechselte schön zwischen Spannung und Erholung.

Fazit:

Ein Buch für Zombiefans – definitiv. Aber auch für Leute, die gerne Spannung und Action haben. Die Eliminierungsszenen der Zombies waren nicht wirklich eklig. Oft konnte man sich über die anderen überlebenden aufregen. Aber sich auch freuen, dass neue Gemeinschaften zusammen gefunden haben. Ich fand das Buch wirklich fesselnd. Es hat mich wirklich schnell gefesselt und ich hoffe, dass der Folgeband an diesem Stil anschliesst.

5 von 5

Zitate

Kurz vor dem Ausgang kam uns ein Mann entgegen, der einen Niesanfall hatte, sich dabei aber nicht die Hand vor den Mund hielt. Im Geiste sah ich Milliarden von Bakterien durch die Luft schwirren, auf der Suche nach einem neuen gesunden Wirt

Niemals würde ich ohne meine Hündin gehen, aber ich wusste, mein Einkaufswagen wäre verschwunden, wenn ich ihn hier stehen lasse. Scheiß drauf – Cleo gehört zur Familie! So schnell ich konnte, rannte ich zurück zum Supermarkt und rief ihren Namen

Aber wie hoch stehen die Chancen, dass es Werwölfe gibt? Oder Vampire? Oder ein Monster unter deinem Bett, das nachts herauskommt, um dich zu fressen? Nein, es gibt keine Zombies, das ist völlig ausgeschlossen. Das spräche gegen alles, was die Medizin uns gelehrt hat. Tote sind tot und bleiben tot, daran ändert auch kein Virus etwas.

Solange ich Emma und Cleo an meiner Seite habe, wird es ein Morgen geben

In dieser Welt gibt es keinen Platz für Mitleid.

Egal ob man gläubig ist oder nicht – zu glauben, dass nach dem Tod etwas Schönes auf einen wartet, linderte die Angst vor dem Tod

Ich zielte und traf das Auto neben einem Zombie. Natürlich wollte ich das Auto treffen. Nicht. Ich muss unbedingt zielen üben, dachte ich ….

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich aus einem Kugelschreiber und einem Schnürsenkel einen Panzer basteln könnte, war eher gering.

Wir kamen an einem Elektronikladen vorbei, in dem die neueste Generation von hochauflösenden 3D-Flachbildschirmen vorgestellt wurde. Wehmütig musste ich daran denken, nie wieder einen Grund zu haben, warum ich mir so ein Ding kaufen müsste. Es wird kein Football mehr im Fernsehen geben, keine Filme, keine Serien. Und das nur, weil irgendwelche Forscher der Meinung waren, unbedingt ein neues Super-Virus aus der Arktis bergen zu müssen

Wer hätte gedacht, dass wir irgendwann die Lebenden mehr fürchten müssen als die Toten

»Na hör mal, immerhin war ich bei der Navy!«
»Ich dachte, du warst Lieferjunge …«
»Wo ist da schon der Unterschied, Mr. Kopfklopf?«

Charaktere

Adrien Miller – Selbständiger Webdesigner. Hat amerikanische Wurzeln kommt aber ursprünglich aus Deutschland.

Emma Blumfeld – Tierärztin – kommt ursprünglich aus Deutschland – Beide wollen in den USA ein neues Leben aufbauen. Sie haben ein Haus in Pennsylvania Beaver Oak (ein verschlafenes Nest irgendwo im Nirgendwo) geerbt

Cleo – der Hund  ein Akbash mit schlohweissem Fell und eine grossartige Hilfe im Kampf gegen die Zombies. Wenn einer in der Nähe ist stellt sie die Nackenhaare und knurrt. Wenn sie sehr nah sind bellt sie. Eine perfekte Alarmanlage gegen Zombies.

Hayley – eine vierjährige, die Emma und Adrien in einer Kirch finden und aufnehmen. Eine süsse, die total verrückt nach Cleo ist.

Joe Fox – Der Sheriff in Beaver Oak. Ein unsympatischer Kerl, der tatsächlich noch richtig Probleme macht. Er gibt den Einwanderern die Schuld für die Seuche. Und dabei zählen gerade Emma und Adrien als perfekte Sündenböcke.

Steve und Cletus – Zwei Plünderer, die unbedingt in das Haus von Emma und Adrien gelangen wollen. Sie werden von ihnen vertrieben, aber kommen mit einer handvoll Leute zurück. Aber sie rechnen nicht mit einer wirkungsvollen Gegenwehr.

Bryan – genannt Ryan – Emma und Adrien treffen auf ihrer Reise auf eine Gruppe überlebender, bei denen sie unterkommen können. Ryan ist der Chef, sehr nett, aber unter Druck von Connor

Wesley, Christina, Alexis, Jamiah, Billy gehören zu der Gruppe von Ryan. Sind alle sehr hilfsbereit und auch die, die überleben werden treue Gefolgsleute

Jamiah – ein Riese, zwei Meter drei Ende dreißig, eine Hautfarbe wie dunkle Schokolade, eine stämmige Figur. Herzensgut

Wesley – neunzehnjähriger Computer-Spezialist, Verkäufer in dem Spielwarenladen seines Vaters. Er wird schwer verletzt aber ist immer treu bei der Truppe

Alexis – eine kampferprobte Frau, die nicht zu unterschätzen ist. Trauen kann man ihr nicht. Sie steht eher zu Connor als zu dem Rest der Truppe

Christina – Eine Krankenschwester. Sehr hilfsbereit und eine sehr nette Frau. Sie gehört zu Jamiah. Er hat sie gerettet. Beide würden gerne nach Kanada gehen.

Billy ist ein ehemaliger Gefängnis Insasse und steht eher hinter Connor

Connor – war vor der Apokalypse ein Journalist und gehörte zu den Guten. Aber diese Situation lässt ihn durchdrehen. Er tötet eher Wahllos und ist unberechenbar gefährlich. Aber er bekommt die Quittung…

In der Stadt ist noch eine weitere Gruppe Überlebender Vorhanden. Eine Familie, die durch Connor schwere Verluste hinnehmen, aber sehr gut im Töten von Zombies sind. Adrien erlernt von ihnen das lautlose Töten mit dem Messer.

Dazu gehören

Noah, Warren,  Leeroy, Philomena, Milena, Lisa, Elijah, Patrick, Mike.

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

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Autor: Heitz, Markus
Titel: AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum:
Seitenanzahl Printbuch:
Genre: Dark-Fiction, Fantasy, Krimi,
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 20.02.17-24.02.17
Band einer Reihe: AERA – Die Rückkehr der Götter
Challenge: Deutsche Autoren Challenge, High Fantasy Challenge (11. Lies ein Buch, in dem es eine polytheistische Religion gibt)

Worum es geht
Wann November 2019
Wo Überall auf der Welt
Klappentext

»Opfergaben« – Teil 1 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Opfergaben« ist der erste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss zum einen den Mord an einem Souvenirhändler in Treva (Hamburg) lösen und kommt dabei einem weiteren Rätsel auf die Spur: Was hat es mit der verschwundenen Unbekannten aus der Bretagne auf sich? Die Hinweise führen über Umwege nach Lettland. Und auch der Souvenirhändler hat ein weiteres Geheimnis hinterlassen.
Zum Inhalt Spoiler: Malleus Bourreau ist Ermittler bei Interpol und ein Atheist. Was ihn bestens befähigt, dies Tätigkeit auszuüben, da er unvoreingenommen an die Fälle geht. Er wird immer dann gerufen, wenn Fälle mit göttlicher Handlung auftauchen. Und er hat einen Stalker. Dieser Stalker folgt ihm überall hin und beschützt ihn. Nicht das Malleus Schutz bräuchte. Er ist einer der grimmigen Ermittler, die gerne sarkastisch sind. Er bezweifelt immer, dass ein Gott seine Hand bei den Fällen im Spiel hat. Menschliches Dünkeln liegt unter dem Niveau der Götter.  Die Handlung finde ich manchmal etwas schleppend. In diesem ersten Teil taucht kein einziger Gott auf. Anhänger gibt es natürlich genügend, und die Taten werden zwar immer im Namen einer Gottheit getätigt, aber selbst wenn Malleus einen Gott auffordert einzugreifen, lässt sich keiner sehen, was ihn natürlich bestätigt, das diese ganze Sache mit den Göttern ein Humbug ist. Ich hatte etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist Band eins nichts anderes als ein Krimi mit einer aussergewöhnlichen Kulisse. Verbrechen im Namen der Götter, mit  menschlichen Verhalten, wie Gier, Missgunst, Neid. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut, lässt sich schön flüssig lesen.
Die Atmosphäre erinnert mich immer bisschen an Sin City den Film. Düster, etwas deprimierend, vieles zerstört. Ich finde sie ganz ansprechend. Allerdings verliert sich die Spannung ständig. Die Ermittlungen sind etwas langweilig, während die persönlichen Kontakte mit den Anhängern immer recht aufregend sind. Wer wirklich interessant ist, ist der ominöse Stalker. Der macht einen ziemlich grossen Teil der Spannung aus.
Bei der  Originalität habe ich etwas anderes erwartet. Bis jetzt ist noch kein einziger Gott aufgetaucht. Es handelt sich um einen Krimi. Die Teile sind nicht in sich abgeschlossen. (Manchmal sollte ich doch vorher paar Rezis lesen, dann hätte ich vielleicht nicht angefangen). Das bedeutet, wenn ich also die Lösung will, muss ich wohl alle zehn Bände lesen. Was mir gut gefallen hat: da es eine reine e-Serie ist hat man die Götter mit einem Anhang verknüpft. Da kann man immer schön nachlesen um wen es geht. Obwohl Markus Heitz, das auch beim Auftauchen des Namens schon immer gut macht.

Meinung:Ich bin wirklich unschlüssig über diese Serie. Mich ärgert es etwas, dass ich nun gezwungen bin den Folgeband zu lesen um weiter zu kommen. Der erste Band war für mich nicht fesselnd genug um am Ball zu bleiben. Obwohl viele gute Passagen vorhanden waren. Mittlerweile gibt es auch die Gesamtausgabe. Ich denke die wäre wirklich besser zu lesen, da man dort bestimmt eher am Ball bleibt als bei diesen Einzelteilen. Wer also mit Göttern rechnet, wird auf jeden Fall bei Band 1 enttäuscht. Da gibt es hauptsächlich Krimielemente mit einigen fanatischen Anhängern der Gottheiten. Ich weiss nur nicht, ob es mich tatsächlich genügend interessiert, warum einige Artefakte verschwunden sind. Da fehlen die Brocken, die einen anfüttern. Es gibt genügend Leichen. Aber die Morde im Teil 1 sind jetzt schon geklärt. Also was soll mich jetzt noch fesseln? Der Stalker – der wäre was der mich interessieren würde.

Fazit:

Auf jeden Fall, könnte ich es für Krimi Fans empfehlen. Allerdings empfehle ich dann eher auf die Gesamtausgabe zurückzugreifen. Für Fantasy Fans kann ich es nur bedingt empfehlen, da ich nicht weiss in wie weit sich noch Götter zeigen werden. Hier in diesem Band auf jeden Fall nicht. Mich hat dieser Band unentschlossen mit einem dicken Cliffhanger zurück gelassen. Ich bin mir nicht sicher, ob mich gestohlene Artefakte genügend interessieren um die Reihe weiter zu verfolgen.

 

Zitate

Götter als Produkte: Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen, Haltbarkeit. Und natürlich der Preis, den man für sie zahlen muss.
Schätze, die wenigsten lesen das Kleingedruckte und lassen sich von der Verpackung beeindrucken, vom Etikett, von der Werbung. Sie greifen zu. Manchmal sind die Produkte sogar identisch, ohne dass sie es merken. Oder merken wollen.
Götter und Supermarkt. (Stalker)

Der Autopilot hatte die Stellplätze vor dem Hotel registriert und ging in den Einparkmodus.

Er verschloss sich keineswegs den Geschehnissen. Er hatte nur im Gegensatz zu den Verblendeten und Beeinflussten und Unterworfenen seine eigene Meinung zu den Überwesen, die sich plötzlich auf der Erde drängten. Und diese Meinung blieb streng wissenschaftlich und selbstverständlich kritisch. Und noch sah er es nicht als erwiesen an, dass es sich wahrlich um Entitäten handelte.

Malleus wandte sich um. Schon wieder duzte man ihn, was die Leute nicht sympathischer machte.

…er macht die Euer-Gott-kann-mich-mal-Show. Fantastisch! Dann schlägt er sie auch noch um. Er ist einfach der Beste! (Stalker)

Ich will nicht unfair sein, es hängt natürlich von den Göttern ab. Manche lassen sich die ganze Zeit in ihren Palästen und Hochhäusern oder in den Hainen feiern, andere belassen es bei Zeichen oder sprechen nur zu ihren Anhängern.

Malleus hatte schon immer den Verdacht gehabt, dass sich das Christentum nur deswegen durchsetzte, weil es lediglich einen Gott gab. Es war einfacher.

Der einst mächtige Kirchenstaat hatte schwer unter der Entchristianisierung gelitten. Es wurde gemunkelt, dass die römischen Götter dem Vatikan als Kuriosum erlaubten, weiterhin in der Ewigen Stadt zu bestehen.
Charaktere

Oona Milord – hat hier noch keine grosse Rolle, könnte aber in den Folgebänden vielleicht noch kommen. Sie ist für eine Organisation tätig, die verhindert, dass noch  mehr Gottheiten auf die Erde kommen. Und falsche Gottheiten entstehen.

Ilja Lautrec – Malleus Vorgesetzter

Stalker AΩ Er verfolgt Malleus überall hin. Dafür verwanzt er ihn. Er beschützt ihn, in dem er Widersacher auch mal tötet. Malleus gehört ihm.