Corlys Themenwoche 64.7.: Herbst: Was gibts sonst noch zu sagen?

Corlys Herbstwoche geht zu ende. Nächste Woche geht es um verschiedene Sportarten.

Leider fällt mir gar nicht mehr so viel mehr zum Herbst ein, deswegen war ich auf der Suche nach einem Gedicht und einem Märchen. Also – ich hoffe ihr habt bisschen Zeit – es gibt was zu lesen.

In trauter Verborgenheit
(Wilhelm Busch)

Ade, ihr Sommertage,
Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
Zu wandeln im Sonnenschein
Nur die verflixten Mücken
Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
Dem Sange der Vögel gelauscht,
Dann kam natürlich ein Regen
Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
Nach Süden sich aufgemacht,
Bei Tage krächzen die Raben,
Die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrießen.
Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schließen
Hübsch feste die Türen zu.

Quelle

Und hier ein schönes Märchen.

Wilfried Pröger „Der Baum“           

Ein Märchen der Zeit


Eines Morgens gingen der Mann und die Frau in den Garten, um den Herbst zu sehen. Der Sturm fegte über die Gartenwiese. In Nachbars Garten leuchtete der Ahornbaum in glühendem Gelb und Rot. Seine Blätter tanzten im Wind und bedeckten die Nachbarwiese wie ein bunter Teppich. Kein einziges Blatt segelte über den Gartenzaun. Die junge Frau wurde traurig.
„Was schaust du so traurig?“ fragte der Mann, „es ist doch ein schöner, bunter Herbsttag!“
„Ja, ein schöner Herbsttag, aber nicht bei uns. Wir haben keinen Baum, der uns die Zeit anzeigt“, entgegnete die Frau.
Wie sie so freudlos in den Garten sah, kam ihr eine Idee: „Komm, lass uns einen Baum pflanzen, einen schöneren als ihn der Nachbar hat.“
Der Mann wiegte bedächtig den Kopf:
„Ein Baum braucht Zeit, viele Jahre, um ihn aufzuziehen und hoch wachsen lassen. Wir werden lange Zeit keinen so prächtigen Baum wie der Nachbar haben können.“

Die junge Frau ließ nicht davon ab. Sie kauften einen Setzling und pflanzten ihn noch im Herbst. Der Winter wurde kalt und hart. Erst hüllte ein Schneetreiben den Kleinen ein. Dann gab es Eisregen, der sich an die dünnen Zweige heftete. Die Frau bangte um den Baum. Sie nahm die Eisklümpchen von den Ästchen, damit sie nicht brachen. Sie betete in der Nacht, der Winter solle bald ein Ende nehmen und das Bäumchen nicht erfrieren lassen. Sie gab dem Kleinen in der Eiseskälte ihre wärmende Liebe.

Eines Nachts wurde ihr Gebet erhört und ein warmer Wind zog auf. Schnee und Eis verschwanden. Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse und winzige Gänseblümchen reckten sich zur frühen Sonne. Das Bäumchen aber stand kahl und die Frau bat ihren Mann: „Tu was, dass er zum Leben erwacht!“
Der Mann hatte keinen anderen Trost als zu sagen: „Wir können nur warten, ob er den Winter überstanden hat.“
Jeden Morgen ging die Frau zum Bäumchen und bat ihn, er möge mit einem grünen Blättchen zeigen, ob er noch lebe.

Lange zögerte der Setzling. Der Ahorn vom Nachbarn hatte längst ausgeschlagen. Frisches Grün leuchtete von seinen Ästen. Der Mann meinte, der Winter wäre zu hart gewesen, und es käme ja wieder eine Herbstzeit. Man müsse eben noch einmal pflanzen. Doch in ihrer Liebe zu dem Bäumchen gab die Frau nicht auf. Jeden Tag besuchte sie ihn und sprach ihm gut zu.
Soviel Glaube an das Leben muss dem Baum Kraft gegeben haben. Eines Morgens zeigte er ein kleines, taufrisches Blättchen. Tränen der Freude traten der Frau in die Augen und gaben dem Bäumchen Kraft.

Da nahm das Grünen und Blühen kein Ende. Das Bäumchen streckte sich und ließ neue Äste aus dem Stamm treiben. Es war, als könne man ihn wachsen sehen. Die Frau packte ihren Mann und wirbelte ihn im Kreise herum, so sehr freute sie sich. Der Baum schien das Glück zu spüren und schoss in die Höhe.
„He, nicht so schnell“, grummelte der Mann und holte eine Gartenschere. „Du darfst uns nicht so schnell über den Kopf wachsen.“ Er schnitt die steilsten Triebe ab.

Jeder Schnitt tat der Frau weh und ihr war, als ob sie den Baum weinen hörte. Der Mann aber erklärte ihr, dass ein Baum erzogen werden müsse, sonst würde nichts Gescheites aus ihm.
Im Jahr darauf strebten die Äste in die Sonne. Um aus dem Schatten von Nachbars Ahorn zu kommen, neigte der junge Baum seine Äste zur Seite, von wo er mehr Licht und Wärme erhielt. Dem Mann jedoch missfiel der sich schräg dehnende Baum.

So holte er eine Leiter und stutzte ihm die Äste, die nicht nach seinem Willen wuchsen. So ging er Jahr für Jahr mit der Säge zum Baum. Die Frau hatte das Grämen darüber verlernt.
Der Mann war stolz auf sein Tun und sagte: „Sieh mal, wie ich ihn zurechtgebogen habe. Nach meinem Willen ist er gewachsen.“
So hatten sich beide an den Baum gewöhnt und hörten nicht seine Klagen: „Wo ist die Liebe, die mich den kalten Winter überstehen ließ? Wo ist die Freude, als meine ersten Blättchen grünten? Statt Freiheit zu wachsen, muss ich Jahr für Jahr Schmerzen ertragen.“

Die Leute wurden alt. Der Baum aber überlebte sie. So kam es, dass neue Bewohner einzogen und den Garten in Besitz nahmen. Zu Mann und Frau gehörten Zwillinge: Mädchen und Junge.
Sie riefen wie aus einem Munde: „Seht mal, wir haben einen Baum im Garten!“
Alle vier standen um ihn herum und machten sich mit dem Baum bekannt. Das Mädchen besah ihn sich und sprach aus, was es fühlte: „Ich glaube, der Baum ist traurig.“ So auch der Junge: „Ja, er scheint sich gar nicht zu freuen.“

„Vielleicht“, meinte der Vater, „weiß er nicht, ob wir ihn gern haben und in unsere Familie aufnehmen werden. Immerhin gibt es Menschen, denen die Bäume im Wege sind.“ Und die Mutter ergänzte: „Es kann sein, dass er viel ertragen musste, so verschnitten, wie er aussieht.“
Die Kinder riefen: „Wir wollen ihn für immer behalten und fröhlich machen“, fassten sich an den Händen und tanzten um ihn herum.

„Schön und gut“, sagte der Vater, „doch das genügt nicht. Geben wir ihm Wasser, wenn es zu trocken ist, und Nahrung, wenn der Wurzelboden zu karg wird.“ Schließlich hatten die Kinder die beste Idee: „Wir stellen den Gartentisch unter sein Blätterdach, so kann er uns hören, und wir werden mit ihm singen und lachen.“
Der Baum zeigte den Frühling an, spendete in der Hitze Schatten und ließ im Herbst die bunten Blätter tanzen. So lebten sie glücklich mit ihm.

Corlys Themenwoche 64.5.: Herbst: Tierische Besuche?

Leute es ist Freitag und der Herbst bläst die Blätter durch die Strassen.

Wie sieht es bei Euch aus – welche tierischen Besucher im Herbst habt ihr gesehen?

Heute bei Corly

Habt ihr schon interessante Sachen mit tierischen Herbstbesuchern erlebt?

Dieses Jahr hatte ich bisher nur ein Eichhörnchen, das über die Strasse rannte.

Vor einigen Jahren hatten wir mal einen kleinen Igel zu Besuch. Ich habe auch mal einen am Strassenrand gesehen als wir noch in der Stadt wohnten den habe ich dann hoch genommen und in den nächsten Garten gesetzt. Igel finde ich besonders süss.

Wildschweine haben wir auch schon oft gesehen. Da wir ja Nachts arbeiten – da sieht man öfter mal Waldtiere. Und natürlich Füchse. Die kommen im Herbst gerne mal bis an den Stadtrand.

Corlys Themenwoche 64.3.:Mögt ihr die Herbstlichen Feiertage und Märkte oder nicht so und wieso?

Mögt ihr die Herbstlichen Feiertage und Märkte oder nicht so und wieso?

Mehr dazu bei Corly

Die Feiertage und Gedenktage im Herbst sind: (musste ich erstmal googlen, da ich gar nicht alle wusste. 

Der Tag der deutschen Einheit, Halloween, der Reformationstag, Allerheiligen, Allerseelen, der Totensonntag und Buß- und Bettag.

Dieses Jahr ist der 31.10.17 sogar ein Feiertag. 500 Jahre Luther-Reformation.

Im Herbst finde ich die Feiertage jetzt nicht so spannend. Vielleicht wenn ich in Bayern arbeiten würde – aber ich arbeite in Hessen und wohne in Bayern – blöd ne.

Aber die Herbstmärkte finde ich immer ganz nett. Da gibt es schon so viel Deko und leckeres zu Essen. Auch wird man mit leckeren warmen Getränken schon versorgt. Also das mag ich schon irgendwie.

 

Corlys Themenwoche 64.1.: Herbst: Freut ihr euch auf den Herbst?

Diese Woche bei Corly geht es um den Herbst.

Freut ihr euch schon auf den Herbst und wieso?

Wenn der Herbst so schön ist, wie gestern und heute. Es war zwar etwas trüb heute, aber jetzt lacht die Sonne.

Schön ist wirklich das eine gemütliche Zeit beginnt. Man kommt bisschen zur Ruhe, da man nicht mehr so viel hinaus geht. Die Abende werden gemütlich und man kuschelt sich in seine Decke. Die Farben der Natur nehmen so schöne warme Töne an und morgens ist alles in geheimnisvollen Nebel getaucht.

Was ich aber wirklich nicht mag ist, dass es kalt wird.  Und der Dauerregen, der sich wohl bald auch einstellen wird. Das ist es was ich nicht so mag.