Moers, Walter – Zamonien 01 – Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Autor: Moers, Walter
Titel: Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2002
Seitenanzahl Printbuch: 704 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 21.05.19-14.06.19
Band einer Reihe: Zamonien
ISBN: 344245381X
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Blaubär, wie ihn keiner kennt, entführt den Leser in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der Held durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist – nur nicht die Langeweile!

Meine Zusammenfassung

Lässt sich dieses Buch überhaupt irgendwie zusammenfassen? Sehr schwer. Blaubär wird von Zwergpiraten aus einer Nussschale gerettet und damit beginnt sein Abenteuer. In diesem Buch schildert er uns seine ersten 13,5 Leben. Voll Abenteuer, Wissen, Fantasy. Wir treffen auf Rettungssaurier, Bollogs, Tornado, Fata Morgana, Atlantis, auf Schattentrolle und noch soviel andere, dass ich einen Teil schon vergessen habe.

Meine Meinung

Das Vergessen ist hier eine grosse Sache. In meinem Kopf gibt es wohl einen grossen Anteil See des Vergessens, in den sich Gedanken und neu erlerntes im Gehirn stürzt. Blaubär trifft auf soviel verschiedene Gestalten und gelangt in soviel Orte, dass ich manchmal, wenn sie wieder Erwähnung fanden, echt überlegen musste, wer das noch mal war. Blaubär ist auf jeden Fall sehr selbstverliebt. Würde ich mal behaupten. Denn er kann vieles in kürzester Zeit und auch sehr gut. Aber er teilt uns auch seine Niederlagen mit – also ehrlich ist er. Nur die kleine Periode als Lügenkönig in Atlantis – da Lügt er berufsbedingt – aber nicht im Privaten Bereich. Das Buch ist durchaus interessant und hat viel witzige Passagen. Aber, es wird unheimlich viel aufgelistet. Schon alleine sämtliche Farbnuancen der Buntbären. Da gibt es nicht nur Gelb…nein…. – ein Abschnitt ist nur der gelben Tönung gewidmet – ebenso Grün, Blau Mischfarben. Aber das ist nicht die einzige Aufzählung. Blaubär zählt sehr gerne auf. Auch die Geschichten sind einfach Aneinanderreihungen von Ereignissen, die einen gar nicht nahe gehen. Am Anfang war ich noch ganz euphorisch – hatte aber schon die Befürchtung, dass es nervig werden könnte auf die Dauer. Leider bestätigte sich das. Es war zuviel in ein Buch gequetscht. Vielleicht ohne die Aufzählungen und ohne vieles zu wiederholen, hätte sich das Buch um gute 150-200 Seiten reduzieren können – dann wäre es vielleicht besser gewesen. Es ist nicht schlecht – aber sehr anstrengend, teilweise. Dann kommen noch die ständigen, manchmal witzigen, Einlagen eines Lexikons, das Blaubär in wichtigen Momenten, oder auch manchmal zu spät, die Erklärung zu gerade erlebten gibt. Am Anfang hat mich das bisschen an die Braut des Prinzen erinnert, bei dem das Vorlesen immer mal durch Einlagen unterbrochen wurde – aber es wurde dann oft nervig, so dass ich manche übersprungen habe.

Schreibstil

Der Schreibstil an für sich, war nicht schlecht. Schlecht waren die vielen Wiederholungen und Aufzählungen, die einem vermitteln, dass einfach nur Seiten unsinnig gefüllt werden sollten. Da es sich um eine Autobiografie des Bären handelt, gab es auch wenig Dialoge, was es manchmal etwas trocken machte. Witzig waren die Zeichnungen, der Figuren und Begebenheiten.

Figuren:

Ich konnte zu keiner der Charaktere eine richtige Bindung aufbauen. Deswegen konnte ich mich tatsächlich manchmal nicht mehr an sie erinnern, wenn sie später mal Erwähnung fanden.

Atmosphäre und Spannung: Ich fand es konnte weder eine richtig gute Atmosphäre noch richtig Spannung aufgebaut werden.

Originalität

Definitiv gegeben. Die Fantasie von Moers sprudelt hier nur so über. Er erfindet Figuren und Gegebenheiten. Da würde ich im Traum noch nicht mal drauf kommen. Man merkt, dass in ihm ein Quell wahrer Inspiration steckt.

Fazit

An Ende war es nicht meins. Da ich nur Gutes von Moers gehört hatte, war ich dann endlich mal neugierig. Aber es konnte mich nicht so faszinieren, wie so manch andere. Am Anfang noch witzig und erfrischend, hat es mich irgendwann angefangen zu nerven. Ich werde diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen. Aber es muss wirklich jeder selbst erkennen. Denn es gibt unzählige Fans. Also bitte, versucht es einfach – vielleicht begeistert er euch auch.

 

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Kuyper, Sjoerd – Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling

 

Autor: Kuyper, Sjoerd
Titel: Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling
Verlag: Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Übersetzung: Eva Schweikart
Erscheinungsdatum: 9. März 2015
Seitenanzahl Printbuch: 256 Seiten
Genre: Belletristik, Humor, Drama
Zeitraum 24.04.19-03.05.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3522303946
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

„Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel.“
Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss. Und dann ist da noch Isabel – die hat er immer noch nicht geküsst.
Er braucht dringend Auftrieb. Aber im Moment sieht es nicht danach aus …

Meine Zusammenfassung

Kos ist 13 und ein begeistertet Fussballer. Er ist nicht nur begeistert, er ist auch richtig gut. In einem seiner wichtigsten Spiele geschieht das undenkbare. Sein Vater bekommt einen Herzinfarkt. Vor Jahren haben sie schon ihre Mutter verloren. Jetzt bewirtschaften sie ein Hotel mit dem Vater. Und es ist ein guter Vater. Er hält alles von den Kindern fern – sie sollen Kinder sein. Aber jetzt müssen sie erwachsen werden. Das Hotel steht nicht sehr gut da und der Vater fällt für ungewisse Zeit aus. Kos, als Mann im Haus versucht alles zu regeln, und es geht einiges schief. Er soll doch ein Tagebuch führen. Jungs führen kein Tagebuch – aber vom Koch bekommt er ein altes Tonbandgerät. Das geht. Seine Erlebnisse aufzusprechen, das geht sehr gut. Und erleben tun die vier Geschwister einiges. Gestohlenen Fisch, eine Fussballmanschaft aus Tuvalu, die erste Lieb, Liebeskummer, Lügen, Gerichtsvollzieher. Es ist also einiges geboten, und da sie nicht wollen, das der Vater stirbt, lügen sie was das Zeug hält.

Meine Meinung

Ein wahrlich verrücktes Buch. Die Personen sind einfach toll. Und wie sie beschrieben sind…man muss sie einfach mögen. Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Da Kos ja seine Erlebnisse auf Band aufzeichnet, wird es auch im Buch so wiedergegeben. Man erfährt also immer was erlebt ist wenn er aufnimmt. Ich mag diesen Stil in Form von Aufnahmen, Briefen, SMS, und ähnlichem nicht. Ich finde es nimmt den Lesefluss. Ausserdem kamen hier immer noch Zwischenbemerkungen von Isabel, die das ganze dann hören durfte. Das fand ich auch eher nervig. Aber die Geschichte, und die Personen sind so lebendig und liebevoll gezeichnet, dass es diesen Stil wett macht. Was die Kinder machen und erleben – einfach herrlich. Durch die Aufzeichnungen gibt es auch nicht allzuviel Dialoge, was auch etwas ungewöhnlich scheint.

Figuren:

Durch die Aufzeichungen von Kos, einem 13 jährigen bekommen die Figuren einen ganz besonderen Charakter, als wenn es ein Erwachsener vortragen würde. Er sieht und bemerkt Dinge, die den Charakteren ein ganz besonderes Auftreten geben. Man muss sie einfach mögen.

Atmosphäre und Spannung

Spannung ist tatsächlich gegeben. Das Hotel steht vor dem Aus und die Kinder wollen Geld herbeischaffen um es zu retten. Aber der Vater darf es nicht erfahren, da er ja nicht sterben soll. Die Atmosphäre ist oft sehr chaotisch, aber nachvollziehbar. Sehr lebendig.

Originalität

Es ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre, in dem ich mich hier bewege, deswegen gibt es für mich wenig Vergleich. Ich mochte die Story und die Leute – die Umsetzung fand ich originell.

Fazit

Obwohl ich meine Probleme mit dem Stil hatte, der mir bis zum Schluss nicht zusagte, mochte ich das Buch. Denn die Personen sind so toll dargestellt und die Erlebnisse der Kinder um alles am Laufen zu halten so chaotisch – man muss es einfach mögen.

Zitate

Ich meine, wenn man die Augen zumacht, wird die Welt dunkel, aber im Kopf bleibt das Licht an.

Ich glaube, es ist wichtig, dass einen beim Sterben jemand liebevoll ansieht. Damit man das Gefühl hat, dass der andere froh ist, weil man gelebt hat.

Blöd, dass man die unangenehmen Sachen immer gleich merkt, einem aber nichts auffällt, wenn alles in Ordnung ist

Ich will mich auch an nichts gewöhnen, nie, in meinem ganzen Leben nicht. Gewöhnen, das bedeutet, dass man nichts mehr fühlt. Ich will aber alles fühlen.

Obwohl, irgendwann muss man raus aus dem Kostüm und raus aus den Kleidern, irgendwann muss die Haut ab, damit man das Herz klopfen sieht.

Charaktere

Walput – er ist der Koch und hat einiges an Lebenserfahrung, die er gerne mit Kos teilt

Kos – er ist 13 und gerade das erste mal verliebt. Dass er jetzt der Mann im Haus ist mit drei Schwestern, die eh nicht auf ihn hören, überfordert ihn etwas – aber er macht das beste drauss – sehr sympathischer kleiner Kerl

Isabel – sie mag Kos – aber er verhält sich manchmal so dämlich, dass sie öfter Schlussmacht als es in der kurzen Zeit überhaupt möglich ist. Aber sie ist da und sie erleben einiges zusammen

Felix – ein Stammgast. Er ist reich – und wenn sein Geld alle ist, will er ins Wasser gehen. Felix ist Gedichtschreiber. Trotzdem er ein seltsamer Kerl ist hilft er den Geschwistern bei ihrem Lügengespinst und es entwickelt sich eine kleine Liebgesgeschichte zwischen ihm und Libbie

Briek – die 2. älteste und ein Gruftie. Alles ist blöd und sie schreibt tieftraurige Gedichte und Songtexte. Kos nimmt sie nicht ernst – aber auch sie trifft ihre erste grosse Liebe und vieles ändert sich.

Pel – die jüngste. Man muss sich einfach in die Kleine verlieben. Sie ist so offen und verrückt. Auch sie ist verliebt – in eine Robbe. Sie hat wahnsinnige Angst, wenn sie Robbie nicht regelmässig Fisch bringt, dass er sie verlässt. Die ist sooo süss.

Libbie – die Älteste – aber es dauert wirklich lange, bis sie es auch annimmt, dass sie eigentlich der Oberhaupt ist.

Richard – Richard ist der Mannschaftskapitän und der Bruder von Libbie – Kos und er schaffen es bei Ajax aufgenommen zu werden.

Gans – er ist der, der die Sachen des Hotels pfänden will, da sie verschuldet sind.

Akelei – Ein Fussballer aus Tuvalu und die erste grosse Liebe von Briek.

Johan – ist eigentlich Felix. Er schlüpft in die Rolle um dem Vater vorzulügen, dass die Versicherung, die unbezahlt ist, eine Vertretung geschickt hat.

 

Hepke, Pia – Irrlichter 02 – Der Schatten auf deinem Leben

Autor: Hepke, Pia
Titel: Der Schatten auf deinem Leben
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Seitenanzahl Printbuch: 177 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 03.05.19-.08.05.19
Band einer Reihe: Irrlichter
ASIN: B01N2BC9PP
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

Hepke, Pia – Irrlichter 01 – Das Licht zwischen den Welten

Klappentext

Irrlichter
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Aber was unternehmen sie, wenn sie nicht gerade gegen das Böse kämpfen?
Shela treibt sich gern auf Friedhöfen herum und beobachtet die dortigen Beerdigungen. Dabei trifft sie eines Tages auf Tamin, der seinen ganz eigenen Grund hat, seine Zeit zwischen den Toten zu verbringen.
Shela ist fasziniert von ihm und beschließt, hinter sein Geheimnis zu kommen. Am Ende wünscht sie sich jedoch, sie hätte es nie erfahren.

Eine zu Tränen rührende Fortsetzung der Irrlicht-Reihe, wobei die Bücher auch unabhängig voneinander zu lesen sind.

Meine Zusammenfassung

Shela ist ein Irrlicht, aus dem Vorgängerteil. Sie ist fasziniert von Beerdigungen. Obwohl sie die Gefühle der Menschen nicht erfassen kann. Irrlichter haben keine Gefühle – normaler Weise. An einem dieser Tage beobachtet sie einen Jungen Mann, der ein verwahrlostes Grab pflegt und bepflanzt. Wer ist er? Als sie Tamin kennen lernt ist sie begeistert von ihm. Er ist so anders und Lebt im Augenblick. Sie erfährt später warum es so ist. Durch ihr grünes Licht hat sie die Fähigkeit Pflanzen erblühen zu lassen. Kann sie auch heilen? An einem Tag kommt es zu einem schlimmen Vorfall. Dieser Vorfall setzt Tamin nicht nur körperlich auch mental sehr zu. Dumm nur, dass die Nacht zu Halloween bald ist und noch ein Neuankömmling begrüsst werden muss. Sie muss Tamin für eine gewisse Zeit verlassen. Danach verändert sich alles.

Meine Meinung

Das Cover ist doch einfach nur wunderschön, oder?

Mir gefiel dieser Teil besser als der 1. Er ist zwar unabhängig von ihm lesbar, aber ich würde es doch empfehlen, da schon einige Verweise auf die Personen fallen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die so sanft geschrieben ist, dass sie tatsächlich in die Seele eindringt. Bisschen dick aufgetragen? Vielleicht, aber so ist es irgendwie schon. Ich würde die Autorin gerne zitieren.

Diese Geschichte rührt zu Tränen.
Deswegen reiche ich schon mal ein (digitales) Taschentuch.

Das Ende ist sehr schön. Es ist trotz seiner Traurigkeit irgendwie eine Wohlfühlbuch. Shela ist so eine nette, das man einfach mit ihr befreundet sein möchte.

Schreibstil: Sehr angenehm und flüssig.

Figuren:

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut dargestellt und überaus sympathisch. Auch runden die Nebenpersonen das ganze sehr gelungen ab.

Atmosphäre und Spannung

Die Hoffnung erhöht die Spannung. Auch, die Art wie Shela alles kennen lernt baut eine interessante Atmosphäre auf.

Originalität

Ich finde es immer originell, wenn einfach mal ein anderes Fabelwesen in einer Geschichte erscheint. Deswegen – ja, originell.

Fazit

Ein sehr emotionaler Teil dieser Reihe. Hat mir tatsächlich noch besser gefallen als der erste, da hier mehr auf Zwischenmenschlichkeit (Irrlichtkeit?) wert gelegt wird. Die Beziehung der Charaktere ist hier intensiver aber nicht aufdringlich. Ich kann es tatsächlich nur empfehlen. Geht einzeln, aber besser wenn man auch den 1. mal kennt.

Zitate

Jede Entscheidung, die sie im Leben trafen, hatte Ereignisse zur Folge, die man zu dem Zeitpunkt noch nicht abschätzen konnte.

 

Charaktere

Shela – sie ist ein grünes Irrlicht und empfänglicher für Schwingungen. Sie hat die Fähigkeit mit der Natur zu kommunizieren und die Pflanzen erblühen zu lassen. Ein sehr sympathisches Irrlicht

Tamin – er ist ein aussergewöhnlicher junger Mann mit einer schweren Bürde. Seine Leidenschaft sind Pflanzen. Er gärtnert gerne auf dem Friedhof um den Gräbern zu Glanz zu verhelfen und die Aufmerksamkeit auf sie und die verstorbenen zu lenken.

Alle anderen kennen wir schon aus dem ersten Band.

Habeney, Andrea – Das Haus der Hüterin 03 – Das leere Bild

Autor: Habeney, Andrea
Titel: Das leere Bild
Verlag: mainebook Verlag
Erscheinungsdatum: 25. Januar 2016
Seitenanzahl Printbuch: 95 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum: 09.05.19-12.05.19
Band einer Reihe: Haus der Hüterin
ISBN/ASIN: B01B1VQBI6
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In Rylees magischer Herberge ist Ruhe eingekehrt und das Haus arbeitet an weiteren Verbesserungen, doch schon stehen neue Gäste vor der Tür: ein Zwergenkommandant mit seiner Schwadron, die einen verschwundenen Kameraden suchen. Rylee ruft ihre neuen Freunde zu Hilfe und so kommt es, dass der Fürst der Finsternis persönlich eingreift und ihr alter Freund, der Werwolf Rick, zum Spürhund wird.
Das Haus öffnet derweilen einen neuen Kellerraum mit mysteriösem Inhalt. Und plötzlich erklingen laute Klopfgeräusche aus dem eigentlich leeren Keller ..

Meine Zusammenfassung

Rylee kommt immer besser zurecht und der Schutz des Hauses verstärkt sich, je mehr Besucher sie bewirtet. Wieder öffnet sich ein Raum und in ihm befinden sich viele Bilder – unter anderem ein geheimnisvolles Leeres. Eines, das dem Haus einen Stern mehr einbringt. Denn dieses Bild macht ihr Haus sehr attraktiv für Besucher. Aber nicht nur dies geschieht. Sie bekommt Besuch von Zwergen, die keine mehr sind, da sie es nicht mehr nötig haben, kleinwüchsig zu sein. Sie suchen einen verschwundenen Kameraden. Dabei hilft ihnen der Vampir und ein Werwolf. Aber Rylee ist immer noch nicht sicher. Erstens weiss sie vieles nicht und die Aufzeichnungen ihrer verstorbenen Eltern sind vielfältig und unleserlich, zweitens wird sie immer noch bedroht. Warum hilft ihr denn eigentlich keiner der anderen Hüter? Dieses Geheimnis wird hier aufgegriffen und bestimmt in den Folgebänden mal gelöst.

Meine Meinung

Zugegeben, das Cover ist jetzt nicht wirklich sehr hübsch – aber durch die grellen Farben kommt man kaum umhin es sich genauer anzuschauen und je mehr man von ihnen hat um so eher findet man es gar nicht mehr so schlecht. Mir gefiel auch diese Geschichte sehr gut. Vorallem erfährt man auch immer mehr zum Hintergrund der Besucher. Ist es am Anfang noch etwas schwierig mit den verschiedenen Planeten, erlangt man so langsam einen Blick hinter die Kulissen.
Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und flüssig.

Figuren: Da man mittlerweile die meisten kennt, kann man sich immer schneller in sie hineinversetzen. Und die, die hinzukommen, mit denen kommt man auch schnell zurecht.

Atmosphäre und Spannung

Manchmal leicht sarkastisch aber auch spannend. Die Besucher sind wirklich interessant und meist auch sympathisch.

Originalität

Ich finde die Idee ein Haus für Fabelwesen zu erfinden immer noch eine sehr gute Idee. Noch immer stört mich bisschen diese Planetensache – aber ich gewöhne mich daran.

Fazit

Ein nettes Werk für zwischendurch und für Fans der Reihe immer noch lesenswert. Man kann nett für wenige Stunden mal abschalten.

Charaktere

Die gewohnten Charaktere könnt ihr in den Vorgängern mal nachschlagen.

Rylee, Emily, Vlad, Polly, Stephan, Boh,

Neu hinzugekommen, bzw erneut

Rick Moor – ein Luposer (Werwolf) aus dem Gabriden Clan. Mittlerweile ist er doch ein Alpha geworden. Er ist in diesem Fall sehr hilfreich

Oberst Landgraf – Der Anführer der Zwergen. Sehr nett und kompetent.

Dark Land 02 – Kein Zurück! – Graham Grimm

daumen steigend

Autor: Graham Grimm
Titel: Kein Zurück!
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 106 Seiten
Genre: Horror, Mystery, Heftroman
Zeitraum 13.05.19-16.05.19
Band einer Reihe: Dark Land – Spin off John Sinclair
ASIN: B01N66JJ6Z
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Dark Land 01 – Böses Erwachen

Klappentext

Er wachte auf und sah sich blinzelnd um. Das Zimmer lag im Kerzenschein, der das Mobiliar zu dunklen Schemen zerschmolz. Wirklich sehen konnte er nur das Bett, in dem er lag. Er strich mit den Händen über die dick mit Daunen gefüllte Decke.
War das sein Bett?
„Wo bin ich?“, fragte er.
Eine Stimme antwortete ihm: „Du bist zu Hause, mein Junge.“

Meine Zusammenfassung

John Conolly ist in einem parallelen Universum gefangen. Hier leben Menschen und Dämonen nebeneinander. Auf der Jagd nach dem Mörder seiner Mutter folgte er diesem. Am Anfang schlägt er sich recht geschickt durch die Gegend. Hat einen Job und Freunde – das war noch im ersten Band. Dann allerdings findet er den Mörder und greift ihn an – das geht gehörig schief. Er bekommt eine Geldstrafe aufgebrummt und weil er nicht über die Mittel verfügt, 50 Jahre Haft – für einen Dämonen ein Klacks – für einen Menschen…na ja. Auf dem Weg zum Gefängnis wird er von einem Detektiv abgefangen. Auf dem Weg geraten sie in einen Unfall, den John fast das Leben kostet. Es kostete ihn die Erinnerung. Er weiss nicht, wer er ist, was und wo und warum. Parallel zu Johnnys Geschichte ermitteln Detective Tosh und Kajahn in dem Fall der Vampire, die Illegal Menschen Blut abzapfen. Wo ist der Obervampir Kylandors und was hat er vor. Was soll mit John passieren, warum hat ihn jemand aus dem Gefängnis frei gekauft und wer will seinen Tod?

Meine Meinung

So ein Heftroman finde ich wirklich als Zwischenlektüre sehr angenehm. Weit gefehlt ist hier der Begriff Groschenroman. Es hat überhaupt nichts von schlechter Story oder Stil. Allerdings ist dieser Teil schon schwächer als der erste. Er dient wohl eher als Bindeglied zu weiteren Geschehen. Als Erklärung um dann später auf diese Vorgänge zurückgreifen zu können. Also als Erklärung zu weiteren Geschichten. So empfand ich das. Es wurde viel Zeit in diese Amnesie und dessen Hergang verwendet. War also zum Lesen jetzt nicht so spannend. Was mich also dazu drängt gleich mit dem nächsten Band weiter zu machen, da ich sonst eventuell einiges vergesse. Selbst wenn es nicht so spannend war, ist es ein wichtiger Band, der bestimmt für das weitere Verständnis benötigt wird.

Schreibstil

Der Stil ist flüssig – manchmal bisschen zuviel Metaphern, das nervt mich mittlerweile etwas. Ich mag zwar Metaphern zur Veranschaulichung – aber weniger ist mehr. Es geht aber noch – da hab ich schon andere gelesen, die sich nur so ausdrücken.

Figuren:

Dieses mal fand ich die Figuren alle etwas platt und unwichtig. Sie sind mir nicht nah gekommen und liessen mich recht kalt.

Atmosphäre und Spannung

Es gab so ein oder andere Szene, die spannend war, aber nicht sehr häufig.

Originalität

Ich finde die Idee einer parallelen Welt in dem wir mit Dämonen leben recht interessant.

Fazit

Dieser Teil konnte mich nicht ganz so begeistern. Allerdings sehe ich ihn als wichtigen Schlüsselteil, da hier wichtige Dinge geschehen. Ich bezweifle, dass man ihn auslassen sollte, wenn man sich für diese Reihe interessiert. Es liess sich trotzdem gut lesen, fehlte nur bisschen die Spannung.

Zitate

Ein Wunsch allein genügte nicht, um etwas zu bewegen.

Charaktere

Wynn Blakeston – diesen Namen verwendet John Conolly in der Parallelwelt um nicht eventuell mit dem Namen seiner Familie Aufmerksamkeit auf sich zieht. Als Dämonenjäger ist das gefährlich.

Sergeant Kajahn – Ein Pantherdämon – er ist derjenige der Wynn aus dem Gefängnis holt. Parallel arbeitet er mit Bella Tosh am Vampirfall

Lieutenant Bella Tosh – Sie arbeitet nicht gerne mit Dämonen zusammen. Ihr Partner Kajahn sagt ihr nicht so zu. Obwohl er ihr schon einige Male das Leben gerettet hat. In diesem Teil kommt sie Vampiren zu nah. Sie ermittelt privat im Todesfall ihres Vaters

Captain Clarissa Statesboro – In diesem Teil eher inaktiv – nur Befehlsgeberin

Esraht – ein Naturalis Dämon, der John das Leben rettet. Er ist im Dienst von Sir Roger Baldwin-Fitzroy

Sir Roger Baldwin-Fitzroy – er kauft John aus dem Gefängnis frei. Er will ihn unbedingt lebend haben. Warum ist hier noch nicht heraus gekommen

Kukol – ein Helfer Dämon von Esraht

Kylandros – der Rote Vampir, wegen seiner roten Haare. Er beherrsch die Vampire und den Markt des illegalen Bluthandels.

Sergeant Latimer und (Mxzlks) Mix oder so ähnlich sind auf den Roten Vampir angesetzt. Allerdings verwandelt dieser sie in Vampire und hetzt sie auf ihre Kollegen

Abby – die Tochter von Sir Roger. Sie scheint eine kleine Rebellin zu sein. Im Haus trifft John auf sie und sie erklärt ihm einige Geheimnisse

 

Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 2 – Unter Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Unter Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 3. November 2017
Seitenanzahl Printbuch: 320 Seiten
Genre: Horror, Zombie, Dystopie
Zeitraum 19.04.19 – 24.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ASIN: B075HQW526
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien


Klappentext

Teile keinen Proviant.
Vermeide jede Berührung.
Und das Wichtigste: Schließ sie nicht in dein Herz.

Nach den Geschehnissen in NNY scheint es schwerer denn je, sich an diese drei Regeln zu halten. Angeschlagen und verletzt treten Cassidy und ihre Freunde den Rückweg an – jederzeit bereit, sich gegen die Noahs zu verteidigen, die ihnen auf den Fersen sind. Doch der Feind wandelt längst unter ihnen. Denn mit jedem Tag, der vergeht, wird die Noah in Cassidy stärker und sie spürt, wie sie langsam, aber stetig selbst zur Bestie wird. Sie weiß: Wenn sie diesen Kampf verliert, wäre es nicht nur das Ende ihres eigenen Lebens, sondern auch das ihrer Freunde.

Meine Zusammenfassung

Cassidy ist verletzt – ist aber für sie nur mit Schmerzen verbunden, denn als angehende Noah (Zombie) heilen ihre Wunden in verkürzter Zeit. Viel mehr muss sie sich Gedanken um ihre immer öfter auftretenden Aussetzer machen. Immer öfter kommt die Noah durch und das wird immer gefährlicher für ihre Freunde. Sie haben die gewünschten Medikamente bekommen. Jetzt will Cassidy nur noch schnell zurück um noch einmal ihre Schwester zu sehen, bevor sie sich verwandelt. Auf dem Rückweg erfahren die anderen von ihrer Situation und es kommt zu einer Trennung und Cassidy läuft ziellos durch die Gegend. Dabei gewinnt die Noah überhand. Sie weiss von einem Alpha, der sie schon überall sucht. Er findet sie und sie wird in sein Lager gebracht. Dabei bemerkt sie, dass die Noahs nicht einfach nur dem Instinkt folgen – sie sind organisiert und haben eine eigene Sprache. Da der Alpha sie auf jeden Fall als sein Weibchen will, hat er eine Falle für sie ausgelegt. Sie muss sich entscheiden. Gegen oder für den Alpha. Gefahr oder Sicherheit. Wie gerne würde sie Leben um ihre Liebe zu erleben. Das erste mal verliebt und das Happy End unerreichbar.

Meine Meinung

Es geht spannend weiter. Erst befürchtete ich, die Autorin verrennt sich jetzt in Liebesduselei und war etwas enttäuscht, aber sie fängt sich und lässt es spannend weiter gehen. Hier wird es auch einen Ticken brutaler – wobei man brutal hier eigentlich auch nicht so nennen kann. Ich empfinde es immer noch als gutes Einsteigergeschichte, da hier auch viel Gefühl im Spiel ist. Es werden zwar auch Leute getötet und es fliesst ordentlich Blut, aber es gibt auch immer wieder romantische Szenen. Man sollte auf jeden Fall beide Bücher ohne lange Pause lesen, da sie fliessend über gehen. Mir gefiel die Story wirklich gut. Sie ist spannend, romantisch aber nicht zu schnulzig, actionreich, fesselnd. Das Ende enthält eine unerwartete Überraschung.

Schreibstil

Der Schreibstil ist weiterhin im Präsens. Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt und bin nicht mehr sooft daran gestossen. Es ist immer noch nicht mein Lieblingsstil – aber es ging dann

Figuren:

Die vier Hauptcharaktere finde ich immer noch sympathisch. Sogar die Noah zu der Cassie wird ist fast sympathisch.

Atmosphäre und Spannung finde ich sehr gelungen. Vorallem der Zwiespalt in dem sich Cassie mit ihrer Noah befindet, die jetzt immer fordernder wird und die Kontrolle übernehmen will. Man fiebert mit, ob Cassie es noch rechtzeitig zu ihrer kleinen Schwester schafft.

Originalität

Auch hier finde ich es immer noch originell. Es ist einfach mal ein anderes Zombiebuch. Hier geht es eher um den inneren Kampf von Cassie, die noch so lange wie möglich Mensch bleiben will. Ihre Empfindungen und Gelüste.

Fazit

Der zweite Teil nimmt deutlich an Fahrt auf. Es wird leicht brutaler und noch mehr Action – aber auch mehr Romantik mit einem überraschenden Ende. Wer Zombieromane mag, ist hier nicht fehl am Platz. Es ist mal eine andere Version, die ich persönlich erfrischend fand. Genau richtig, für Leser, die es nicht ganz so brutal mögen, aber sich trotzdem für das Genre interessieren. Es ist spannend und romantisch ohne schnulzig zu werden.

Zitate

So clever sind die Viecher also, dass sie sich vor Kugeln verstecken.

Die Bestien kommunizieren über die Laute. Damit sind sie keineswegs so primitiv, wie wir Menschen vermutet haben.

Wenn ich mich entscheiden müsste, was mehr wehtut: einen gebrochenen Arm zu richten oder ein Messer in der Lunge zu haben – die Wahl würde mir verdammt schwerfallen.

Dieser innere Kampf gegen mich selbst ist erschreckend, anstrengend und gleichzeitig beeindruckend.

Charaktere

Cassidy – sie ist bei einem Kampf gebissen worden und hat noch etwa 30 Tage Zeit bevor sie zu einer Noah mutiert. Ihre Schwester ist schwer erkrankt und darf nur in Sicherheit bleiben, wenn sie etwas aus einem infizierten Gebiet evakuiert. In diesem Teil spürt sie die Noah und die damit verbundenen Fähigkeiten immer stärker.

Daniel – er ist mit Cassie unterwegs. Seine Abneigung ihr gegenüber bröckelt. Er offenbart ihr seine Gefühle.

Jeff – Ein Freund von Daniel. Er muss die kleine Gruppe begleiten. Er hat einen Auftrag erhalten, den er in dem infizierten Gebiet erfüllt

Rita – ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Allerdings ist es keine Liebe, die sie zusammen hält, sondern Schutz vor Fat Pad, der sonst hübsche Frauen in seinen Dienst nimmt

Claire – sie ist Cassies Schwester – sie hat hier keine aktive Rolle. Es wird tragisch

Mrs Jenkins – Daniels Grossmutter. Sie ist vorsichtig aber nimmt Cassie auch im fortgeschrittenen Stadium auf.

Zinken – er ist ein Noah, den Cassie auf ihrer Solotour trifft. Bei ihm bemerkt sie, wie sehr ihre Noah darauf wartet frei gelassen zu werden, und sie geniesst diese Situation. Er ist ausgeschlossen worden von seiner Gruppe und erhofft sich einen Neuanfang, wenn er Cassie zum Alpha bringt. Er ist Daniel kein Unbekannter

Alpha – er ist der Anführer der hiesigen Noahs und hat Cassie zu seinem Weibchen auserkoren. Als sie ihn ablehnt, durch Flucht wird er mehr als unangenehm.

Akazia – das wäre Cassies Noahname

Eleonore Dawson – sie ist Cassies Mutter. Er weiss nicht ob sie noch am Leben ist. Sie forschte an dem Noahvirus.

Heitz, Markus – Schweigepflicht – Horror-Story

Autor: Heitz, Markus
Titel: Schweigepflicht
Verlag: dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum: 4. Januar 2016
Seitenanzahl Printbuch: 75 Seiten
Genre: Horror, Kurzgeschichten
Zeitraum: 09.05.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01A5TOS44
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 00 – Wie alles begann – Prolog

Heitz, Markus – AERA – Die Rückkehr der Götter 01 – OPFERGABEN

Klappentext

Kalter Stahl und warmes Blut … Nach einem langen Arbeitstag reibt Isger sich müde die Augen. Er betritt den Fahrstuhl, der ihn ins Erdgeschoss des Hochhauses bringen soll – und findet sich wenige Augenblicke später in einem Albtraum wieder. Irgendjemand kontrolliert die Kabine. Nein: irgendetwas. So beginnt ein grausames Spiel, dessen Regeln nicht Menschliches haben. Und beim dem der Einsatz Isgars Leben ist …

Meine Zusammenfassung (Spoiler)

Es beginnt mit einer Sitzung bei einer Psychotherapeutin. Da erfahren wir, was wir nie wissen wollten.

Isgar ist Anwaltsgehilfe und für die Recherchen zuständig. Überstunden sind keine Seltenheit bei ihm. An diesem Abend steigt er zu anderen in den Aufzug. Dann geschieht es – der Aufzug bleibt stehen. Die Tür öffnet sich und gibt eine unbekannte Gegend Preis. Auf dem Display erscheint ein Name und ein Countdown von 60 Sekunden. Wenn der genannte nicht reagiert, und der Countdown abgelaufen ist…..Was wird passieren? In einer Etage steigen zwei später noch einer ein, die sich gerade vor einem Ungetüm retten können. Anscheinend steigt man nicht nur einmal aus und dann muss man in dieser Welt überleben. Es gibt extreme Situationen, wie Eiswüste, Wüste, Dschungel, Dunkelheit. Dann ist Isgar dran. Er muss aussteigen. Was er erlebt und überlebt erzählt er uns. Seine Therapeutin denkt, dass er Fantasiert. Allerdings lässt sie die Story nicht ganz so kalt. Denn eine gewisse Angst stellt sich ein, jedesmal wenn sie ein Display sieht. Wird, oder wird nicht ihr Name erscheinen?

Meine Meinung: Zu wenig. Eine tolle Story nicht ausgeschöpft. Man bekommt auf den wenigen Seiten genug Informationen, um gespannt zu sein was Isgar erwartet. Es fliesst recht viel Blut und ist auch teilweise schon ziemlich heftig. Interessant sind die, die sich durch einen Sprung in den Aufzug vorübergehend retten. Denn von ihnen erfährt man ein bisschen über dieses „Spiel“. Allerdings erfährt man nicht wer oder was dahinter steckt. Auch finde ich, dass Isgar einfach zuwenig erlebt. Man erwartet einen verdammt harten Kampf. Leider bleibt das auch so. Das war recht enttäuschend. Mich hätten auch die anderen Passagiere interessiert. Was haben sie erlebt. Wie oft mussten sie schon aussteigen und die neuen Spieler, schaffen sie es. Also man hätte hier auf jeden Fall einiges interessantes herausholen können.

Mir kam es eher vor, als wäre es eine Fingerübung für den bekannten Autor. Von den 75 Seiten sind vielleicht effektiv 60 Seiten Geschichte, der Rest ist nur Vorstellungen anderer Bücher und Autoren. Dafür finde ich den Preis von derzeit 1,99€ definitiv zu hoch. Nur weil es ein bekannter Autor ist.

Die paar Seiten sind schon spannend, aber es verpufft einfach.

Schreibstil: Der Schreibstil ist in Ordnung. Teilweise kam er mir bisschen hölzern vor – aber man konnte sich gut einlesen.
Figuren: Die Charaktere waren, trotz der geringen Seitenzahl, ziemlich gut in Szene gesetzt.

Atmosphäre und Spannung: Die waren beide ziemlich hoch. Wahrscheinlich ist genau hier das nicht geschriebene Schuld daran. Es regt die Fantasie an und man denkt sich das Schlimmste aus. Trotzdem ist man etwas enttäuscht, weil man irgendwie verhungert.

Originalität: Ich fand die Idee sehr originell. Ein sonderbarer Fahrstuhl, der einen in verschieden gefährlichen Situationen entlässt. Gute Idee

Fazit

Das Buch war schon sehr spannend und gerade die ausgelassenen Szenen steigern die Spannung. Aber man fühlt sich am Ende etwas alleine gelassen, da hier soviel noch hätte herausgeholt werden können. Es ist eigentlich eine ziemlich gute Kurzgeschichte geworden, die einen schon ziemlich zum Nachdenken übrig lässt. Aber nicht zu dem Preis. Ich fühlte mich am Ende einfach irgendwie stehen gelassen. Das hat mir nicht so gefallen.

Charaktere

Isgar Nowak – Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt. Er ist ehemaliger Soldat, der jetzt für Recherchen für eine Anwaltskanzlei zuständig ist. Glücklich ist er nicht.

Sibylle Winkler – Die Psychotherapeutin. Sie nimmt ihn nicht ganz ernst – aber trotzdem lässt sie seine Geschichte nicht kalt. Ob vielleicht doch was dran ist?

Angelika, Tatjana, Waller, Björn, Katja – sind diejenigen die neu mit im Spiel sind und bei Igar am Anfang dabei sind. Einige schaffen es andere vielleicht und wieder andere auf keinen Fall.

Kate – sie ist eine derjenigen die sich in den Aufzug retten. Sie kommt aus der Wüste und ist nicht wirklich gesund. Sie weigert sich erneut auszusteigen als ihr Name auftaucht.

Fedor – auch er ist einer derjenigen, die sich in den Aufzug aus dieser Wüste retten konnten. Er ist Russe und sehr unbeherrscht. Es wird so schlimm, dass sich Isgar um ihn kümmern muss

Ismael – er ist auch ein geretteter, der aus einer Eiswüste hinzustösst. Er spricht nur französisch. Im Gegensatz zu Kate und Fedor, die nichts über das Spiel sagen ist er mitteilsamer