Fuchs, Salome – Nimmerlands Fluch

Autor: Fuchs, Salome
Titel: Nimmerlands Fluch
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 244 Seiten
Genre: Märchen, Märchenadaption, Fantasy
Zeitraum 04.04.19-14.04.19
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B075WNZL9B

Klappentext

Was wäre, wenn alles, was du in deiner Kindheit über Peter Pan gehört hast, eine einzige Lüge ist? Peter Pans Macht knechtet nicht nur Nimmerland, auch in die Menschenwelt gelangt er immer wieder, um sich dort von Kinderseelen zu ernähren. Es gibt nur einen Ausweg aus diesem Albtraum: Fay. Doch die kann nicht glauben, dass sie es sein soll, die Pan besiegen wird. Und hinter jeder Ecke scheint ein Geheimnis zu lauern, das darauf wartet, seine spitzen Krallen tief in das Fleisch der ahnungslosen Opfer zu schlagen.

Meine Meinung

Ich mochte dieses Buch. Aber ich muss auf jeden Fall sagen – es ist kein Kinderbuch. FSK wenigstens 14. Denn manchmal ist es ziemlich brutal und blutig. Das ist definitiv nicht Peter Pan wie wir ihn kennen. Wir bewegen und durch ein feindliches Nimmerland. Hexen, Bäume, hinterlistige Feen. Aber auch viel Helfer – Indianer, Meerfrauen, Schatten. Es ist auf jeden Fall ein sehr abenteuerliches Buch und sehr kurzweilig.

Schreibstil:

Der Schreibstil war sehr besonders. Ich habe mich oft gewundert. Es gab diese brutalen und blutigen Szenen. Und gleich danach verfiel die Autorin in einen sehr jugendgerechten Stil. Es kam einen dann vor wie ein Jugendbuch. Als wenn verschiedene Personen geschrieben hätten. Ich denke ein kleiner Hinweis aus dem Nachwort erklärt es vielleicht. Salome war früher Legastenikerin. Erst im erwachsenenalter hat sie lesen und schreiben gelernt. Wie wurde es ausgedrückt? Da sie nicht wie andere Kinder lesen und schreiben konnte hat sie nie die wirklich fantastische Welt der Geschichten kennen lernden dürfen. Das könnte vielleicht der Grund sein, warum der Stil oft so schwankte. Es ist nicht schlimm – manchmal stolperte ich drüber, aber nicht wirklich schwerwiegend.

Figuren:

Bei den Figuren hätte ich mir manchmal bisschen mehr Tiefe erhofft. Ich bin mit Fay und Nahuel nicht ganz so warm geworden, obwohl ich mit ihnen gefiebert habe und auch die sanft erblühende Verliebtheit süss fand. Natürlich ist viel auch den wenigen Seiten geschuldet. Die beiden Kinder erleben viel – da geht viel an den Erzählungen der Erlebnisse drauf. Ich mochte trotzdem alle netten Figuren sehr gerne.

Atmosphäre und Spannung

Davon gab es wirklich ziemlich viel. Fay muss viele Abenteuer und Rätsel erleben. Oft sehr lebensgefährlich. Da kann man kaum aufatmen, da sie von einer Aufgabe zur nächsten stolpert. Das gefiel mir sehr gut.

Originalität

Ich finde die Idee einen bösen Peter Pan zu erschaffen wirklich mal was anderes. Auch die Idee, wie er denn überhaupt böse wurde hat mir gut gefallen.

Fazit

Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr gelungen und spannend. Die Idee hat mir sehr gut gefallen und Märchenfans kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Charaktere

Wendy – sie ist hier eine der Bösen und tötet ihre Eltern um den Dämon Peter Pan zu befreien.

Fay – sie ist die Tochter von Hook und Gloria – um sie vor Pan zu schützen mussten ihre Eltern sie in die Menschenwelt schicken. Dort ist sie im Heim und bei Pflegeeltern gelandet. Denn eine Prophezeiung sagt, sie sei die Auserwählte, die Pan töten kann.

Olaf und Mona – sie sind die Pflegeeltern von Fay und sehr streng. Sie schicken die Kinder immer in den dunklen Keller, wenn sie etwas nicht angemessenes getan haben – auch bei schlechten Noten – Nur Nebencharakter

John – er ist Fays Pflegebruder. Sie leiden beide unter dem Joch der Pflegeeltern. Wobei John oft von Fay geschützt wird, in dem sie die Strafe auf sich nimmt – er ist aber nur ein schwacher Nebencharakter.

Hook – James Hook – er ist hier der nette, der seine grosse Liebe geheiratet hat und mit ihr Fay erwartet.

Gloria – ehemals Glöckchen – da sie sich in einen Menschen verliebt hat, wurde sie bestraft und ihr die Flügel abgeschnitten – so wurde sie zu einem Menschen und sterblich. Aber sie hat ihre grosse Liebe – Hook. Allerdings leidet sie sehr stark darunter, dass sie Fay weggeben mussten

Tallulah – sie ist eine weisse Indianerin, die sowohl Hook und Gloria und später auch Fay viel hilft

Nahuel – er ist ein Indianerjunge in Fays Alter. Ein bisschen haben sich die beiden ineinander verguckt. Er ist bei Fays Abenteuer dabei und auch er setzt sehr oft sein Leben aufs Spiel.

Krokodilhexe – Sie fordert für ihre Hilfe einen grossen Preis. Aber sie gibt Fay alle notwendigen Worte für die Lösung ihrer Aufgabe mit auf den Weg.

Aurora – Sie ist die Sternenfee und Schwester von Wendy. Sie begibt sich ins Schattenreich um den wichtigen Kompass für Fay zu holen – denn nur so wird sie den Weg nach Nimmerland finden.

Miranda – die Meerfrau, die Fay rettet, als Pan sie ins Wasser wirft. Sie gehört zu den Guten und hilft öfter.

Peter Pan – er ist ein Dämon, der Kinder tötet. Er ernährt sich von ihnen.

Schatten Peter – der gute abgespaltete Teil von Peter Pan.

Evangeline – die Oberfee – sie verrät Fay um ihr Volk zu schützen.

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Ross, Christopher – Sunrise Africa 02 – Die Nacht der Jäger

Autor: Ross, Christopher
Titel: Die Nacht der Jäger
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum: 17. März 2017
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 14.01.19 – 18.01.19
Band einer Reihe: Sunrise Africa
ISBN/ASIN: 978-3764170714
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Melissa ist überglücklich, als sie einen der heißbegehrten Jobs in der Lodge in Afrika angeboten bekommt und den Massai Sonyanga endlich wiedersehen kann. Zurück in Tansania stellt sie allerdings entsetzt fest, dass die Massai aus ihrem Dorf vertrieben wurden. Auf dem Gelände soll eine Löwenzucht für die Gatterjagd eingerichtet werden: Zahme und teilweise sedierte Löwen sollen Großwildjägern zum Abschuss angeboten werden. Als Wilderer auch noch eine Elefantenkuh erlegen und ihr Elefantenbaby auf die Tierstation kommt, kann Melissa nicht länger tatenlos zuschauen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Regierung mit den Wilderern unter einer Decke steckt. Hat Melissa trotzdem eine Chance, etwas gegen die Großwildjagd auszurichten?

Meine Meinung

Dieser Teil hat mir sogar noch ein bisschen besser gefallen als der erste. Ich hab natürlich schon von den tollen Grosswildjägern gehört, die viel Geld bezahlen um Tiere zu erschiessen. Auch in diesem Roman wird auf diesen Zahnarzt eingegangen, der vor Jahren mit seiner Jagdtrophäe geprahlt hatte. Aber Gatterjagden habe ich bis jetzt noch nicht gehört. Löwen werden dafür sediert und dann aus sicherem Abstand erschossen. Es werden sogar Löwen extra dafür gezüchtet. Offiziell sind es nur kranke und gefährliche Tiere, die dort gejagt werden.

Das Buch ist etwas intensiver und lockerer, als der erste Band. Natürlich kennt man die meisten Leute auch schon und es ist ein einfacher Einstieg. Aber ich hatte auch so das Gefühl, dass der Autor sich mehr mit seinem Figuren identifizierte. Die Charaktere hatten mehr Tiefe. Wieder erfährt man viel von Afrika und all umgreifende Korruption.

Man sollte den ersten Band vorher schon gelesen haben. Einfach um schneller in diesen eintauchen zu können. Es gibt auch schöne und spannende Erlebnisse, die geschildert werden. Man bekommt fast Lust einen Flug zu buchen.

Schreibstil

Man konnte gut eintauchen und sich leiten lassen

Figuren:

Melissa wurde dieses mal wesentlich intensiver beschienen. Sie wurde lockerer und man konnte schneller warm mit ihr werden. Die meisten anderen Charaktere bleiben noch immer bisschen blass und hatten teilweise eher eine Nebenrolle. Das es ja um diese Gatterjagd ging, wurde der reiche Amerikaner natürlich auch sehr intensiv beschrieben. Der Autor schafft es wirklich eine Antipathie ihm gegenüber aufzubauen. Am liebsten würde man ihn in ein Löwengehege stossen, aber natürlich mit unsedierte Löwen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist schon sehr gespannt, da man einfach nicht nachvollziehen kann, wie Menschen Spass an einer Jagd ohne Nahrungssinn haben kann. Einfach ein Tier erschiessen, weil man Geld hat. Spannend ist es auch, da es einen Asiaten geben soll, der Schmuggel fördert. Man fragt sich, wer ist es und wer steckt noch dahinter. Geld regiert einfach die Welt. Dem Geld unterstellen einfach zu viele ihr Gewissen. Meiner Meinung nach die Botschaft in diesem Buch.

Fazit

Wie schon der erste Teil ein recht angenehmes Buch. Man sollte aber den ersten Teil lesen, bevor man zu diesem greift. Es fällt leichter einzutauchen. Dieser Teil hat mir etwas besser gefallen, da der Schreibstil und die Charaktere etwas lockerer waren. Durch das Thema der Jagd auf Wildtiere ein aufregendes Buch. Man darf zwar keine hochtrabende Literatur erwarten – aber für Zwischendurch schon geeignet.

 

Bechert, Fanny – Countdown to Noah Band 1 – Gegen Bestien

Autor: Bechert, Fanny
Titel: Gegen Bestien
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 17. September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 300 Seiten
Genre: Dystopie, Endzeit, Zombies
Zeitraum: 14.04.19-19.04.19
Band einer Reihe: Countdown to Noah
ISBN/ASIN: 9783906829517
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?

Meine Zusammenfassung – Spoiler

Cassidy wird bei dem Versuch ihre erkrankte Schwester zu schützen gebissen – Der Countdown läuft. Laut den Studien ihrer Mutter, hat sie noch 30 Tage bis sie sich zu einem Noah verwandelt. Noah? Immer wenn der Mensch in die Evolution eingreift, gibt es Chaos. Menschen unsterblich werden zu lassen, niemals zu erkranken oder zu altern…das war der Plan, den sich natürlich nur reiche leisten konnten. Aber das ging gehörig schief. Es kam zu Mutationen und die Noahs, wie die neu erschaffenen heissen – sind zwar unverletzbar und unsterblich (Ausser Kopfschuss), aber ebenso auch tödlich. Nicht nur ein Biss ist ansteckend, jedwede Körperflüssigkeit, wie Tränen, Schweiss, Speichel führen zu einer Infektion.

Cassidy und ihre Schwester treffen auf einem Aussenposten auf Daniel uns seine Grossmutter. Da Daniel den Angriff auf die Schwestern mitbekommen hat, weiss er auch um Cassidys Zustand. Trotzdem hilft er ihr und ihrer Schwester in das Hauptquartier – nur dort gibt es Medikamente für ihre Schwester. Aber nichts ist umsonst. Der Chef – Bürgermeister – Gott, will natürlich Bezahlung. Damit ihre Schwester behandelt wird und dann dort bleiben kann, soll Cassidy in eine überrannte Stadt gehen um die Grundsubstanzen der Medikamente zu holen. Daniel soll sie begleiten. Als Unterstützung bekommt sie Jeff – der ein Auge auf sie geworfen hat. Mit anhängen tut sich Rita – sie ist Daniels Freundin. Ein Umstand, der Cassidy nicht so behagt – denn trotz allem entwickelt sie Gefühle für Daniel. Nicht nur romantische, denn die Noah in ihr sieht auch die Nahrungsquelle in ihren Begleitern. Werden sie es schaffen, bevor sich Cassidy nicht mehr unter Kontrolle hat?

Meine Meinung:

Ein Einsteiger Buch für Zombieinteressierte. Die Noahs haben Züge von Zombies. Sie töten, sie fressen, sie infizieren. Allerdings sind sie einen Ticken intelligenter als Zombies. Aber nicht viel. Interessant ist hier mit zu erleben, wie sich Cassie in eine Noah wandelt. Ihre Sehkraft, ihr Geruchsinn verstärken sich. Ihre Wunden heilen schneller und manchmal sieht sie in ihren Begleitern schon ihre Nahrung. Das ist wirklich spannend gezeichnet. Auch die Expedition in das infizierte Gebiet ist spannend. Warum ich es als Einstiegerbuch sehe. Es ist nicht sehr brutal und auch nicht so extrem blutig. Da Cassie Gefühle für Daniel entwickelt und sich auch ständig gegen Jeffs Annäherungen wehren muss, ist es schon ein bisschen eine kleine Lovestory. Der Weg hin und zurück ist spannend, nicht nur ob sie es schaffen, sondern auch, wie gehen Cassie und Daniel miteinander um. Schliesslich ist sie infiziert. Aber Jeff und Rita wissen es nicht – auch das erhöht den Sannungsbogen, da es immer wieder Situationen gibt, die sich oder den anderen Cassie nicht aussetzen dürfte.

Cover

Das Cover ist wirklich super gestaltet und passt hervorragend zum Inhalt. Fanny Bechert erwähnt im Nachwort, dass es von Nicole Böhm gestaltet wurde. Ein tolles Cover..

Schreibstil

Die Geschichte spielt im Präsens. Ich finde, das der Stil dadurch immer etwas holprig wird. Es erschwert bisschen das flüssige Lesen. Ansonsten ist es ok. Keine extreme Jugendsprache, oder zu abgedreht.

Figuren:

Die vier Freunde sind einem sehr sympathisch. Selbst wenn sich Jeff und Daniel immer wieder in die Haare kriegen. Rita ist eine ganz liebe, die man gerne als Freundin hätte. Trotz dem sie mit Daniel zusammen ist, kann man sie einfach nicht nicht mögen.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre ist oft gereizt, da sich die beiden Jungs ständig zoffen. Dann weiss nur Daniel um Cassies Situation, was auch immer wieder zur Spannung treibt. Ebenso natürlich die Situation, dass sie in ein infiziertes Gebiet müssen.

Originalität

Originalität ist tatsächlich gegeben, obwohl es ja schon einige Zombiestorys gibt. Hier ist neu – wie denn die Noahs entstanden sind. Auch die lange Zeit von Infektion bis zu Mutation ist neu. Das Gefühlschaos ist ebenfalls recht neu, da meist für Beziehungen und Probleme keine Zeit ist. Hier bemerkt man, dass die Charaktere noch sehr jung sind. Für Cassie ist es ihre erste Liebe und das mit dem Wissen, dass sie sie nie ausleben kann, wegen ihrer Infektion.

Fazit

Ein sehr angenehmes Buch mit einem Cliffhanger – also legt euch gleich Band 2 zu, denn es geht fliessend weiter. Ich sehe es definitiv als Einsteiger Buch in die Zombieszene. Es ist nicht arg brutal und vertretbar blutig. Keine grossartigen Gewaltszenen. Eine beginnende Lovestory ist auch noch eingebaut. Wirklich eine angenehme Story, die einen sofort zu Band 2 greifen lässt.

Zitate

Beiß zu, reiß ihm ein Stück Fleisch aus der Hand. Bestimmt schmeckt er widerlich, so wie er stinkt, aber den Magen füllt er allemal.
Was zum Teufel denke ich da? Okay, vielleicht könnte ich mich wirklich befreien, wenn es mir gelingt, ihn zu beißen. Aber den Magen füllen? Ich will ihn doch nicht fressen … Oder doch?

Jede Faser meines Körpers hat mit einem Mal nur noch ein Ziel: ihn! Sein Blut sei mein Nektar, sein Fleisch mein Ambrosia!

 

Charaktere

Dr. Frank Houston – der Arzt dem man die Seuche zu verdanken hat – er entwickelte den Stoff, der verhinderte, dass die Zellen absterben. Er fand das ewige Leben

Noah – so wurden die Menschen betitelt, die das Serum zur Unsterblichkeit erhielten – angelehnt an Noahs Arche. Es stoppte zwar den Alterungsprozess und die Sterblichkeit – zerstörte aber den Bereich des Gehirns, das die animalischen Instinkte kontrollierte – das wilde unsterbliche Tier war geschaffen.

Claire – die kleine Schwester, die eine schwere Erkältung mit beginnender Lungenentzündung hat

Cassidy Dawson – sie wurde bei dem Versuch ihre Schwester vor einem Angriff zu schützen, gebissen – sie hat noch 30 Tage bis zur Verwandlung

Daniel – er lebt mit seiner Grossmutter auf einem Außenposten. Er weiss um Cassidys Zustand und behandelt sie Feindselig

Ann Jenkins – die Grossmutter von Daniel. Sie nimmt die beiden Schwestern auf und kümmert sich um Claire, bis sie alle weiter ziehen zum Hauptquartier

Fat Pad – der Gouverneur von Paddinton Town. Er bietet Cassie an, dass Claire bleiben darf – aber sie muss dafür in das infizierte Gebiet um Zutaten zu holen

Jeff McDougle – er und Daniel mögen sich nicht so und zoffen sich ständig. Er steht auf Cassie und wird zur Mission mitgeschickt um sie zu schützen

Rita – sie ist Jeffs Schwester und Daniels Freundin. Eine sehr nette Person, die sich einfach an die Truppe hängt.

Ross, Christopher – Sunrise Africa 01 – Die weiße Löwin der Serengeti

daumen steigend

Autor: Ross, Christopher
Titel: Die weiße Löwin der Serengeti
Verlag: Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum: 18. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 240 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 08.01.19-13.01.19
Band einer Reihe: Sunrise Africa
ISBN/ASIN: B01DY7UE1K
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Clarissa 1 – Im Herzen die Wildnis

Klappentext

Allein in der Serengeti
Für die 19-jährige Melissa beginnt das Abenteuer ihres Lebens, als sie ihr Praktikum in einer Lodge in Afrika antritt. Der zahme junge Elefant der nahen Tierstation und die Schönheit der Serengeti schlagen sie augenblicklich in ihren Bann. Und als sie dem gleichaltrigen Massai Sonyanga begegnet, ist es um ihr Herz endgültig geschehen. Doch Unheil droht. Bei einer Fahrt durch die Steppe beobachten sie eine weiße Löwin – für die Massai ist sie eine Botschafterin des Bösen! Tatsächlich geht auf einmal alles schief. Auf einer dreitägigen Safari sabotiert ein Unbekannter ihren Geländewagen und sie stranden in der Wildnis. Schaffen sie es, rechtzeitig Hilfe zu holen?

Meine Zusammenfassung

Melissa ist in Österreich auf einer Tourismusfachschule. Gebürtig ist sie aus Hofheim im Taunus. Jedes Jahr muss sie ein Praktikum in einem Hotel machen. So kommt sie nach Afrika in die Serena African Lodge. Dort muss sie sich nicht nur mit unangemessenen Touristen auseinander setzen, sondern auch noch mit einem reichen Immobilienmakler, der sich benimmt wie die Axt im Walde. Aber da er eventuell investieren will, wird er mit Samthandschuhen angefasst. Nebenbei erscheint auch noch eine weisse Löwin, die bei den Massai ein Unglücksbote ist. Etwas schlimmes wird dem Geschehen, der sie sieht – auch Melissa sieht sie.

Meine Meinung

Dieses Buch steht komplett im Zeichen der Ausbeutung, des Volkes und Tourismus. Was man als Tourist erwartet und wie demütigend es eigentlich sein kann das für Geld machen zu müssen. Dann wieder erfahren wir – wie immer – Geld regiert die Welt – Die, die das Geld ins Land bringen, meinen tatsächlich sich einfach alles erlauben zu dürfen. Sei es ein ganzes Dorf einfach zu versetzen, obwohl sie dann in ein schlecht zu bewirtschaftendes Gebiet kommen. Auch die Stellung der Frau, bei den Massai wird hier beleuchtet. Nichts desto trotz, bekommt man aber auch schöne Erzählungen der Landschaft und der Tiere. Ich fand das Buch ganz nett. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch. Manchmal bisschen zu trocken und zu sehr als Reisebericht, als ein Roman – aber die Geschichte ist gut und immer wieder aktuell.

Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu folgen.

Figuren:

Mit den Charakteren wurde ich nicht ganz so warm. Sie blieben manchmal etwas oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung

Spannung gab es – aber keine Thrillerspannung – eher so „ich bin gespannt wie es weiter geht.“ Die Atmosphäre war ganz angenehm. Auch konnte man oft genug den Kopf über den reichen Investor, wie auch die korrupten, ach so stolzen, Massai schütteln.

Fazit

Ein Buch für Zwischendurch. Es ist manchmal etwas zu oberflächlich. Aber behandelt wichtige Themen, wie Ausbeutung durch reiche Touristen und Investoren. Man bekommt aber auch mal einen kleinen Safaritrip um die Gegend zu erkunden. Ebenfalls erhascht man auch mal einen Blick hinter die Kulissen des immer freundlichen Personals.

Zitate

„Sie haben sogar Smartphones. Die Massai sind keine Wilden mehr. Nur unsere Kultur sollten wir am Leben erhalten. Deshalb arbeite ich für die Lodge, ……

Charaktere

Melissa – sie ist eine Touristikstudentin, die hier ihr Praktikum machen möchte. Sie ist nett und kann Situationen schnell erfassen und auch entschärfen. Sie verliert nicht nur ihr Herz an Afrika.

Jimmy Hutton – Einer der Guides der Lodge – er würde gerne eine eigene Safari gründen – nicht immer so ehrlich wie er tut.

Paul Gerhard und seine Frau Biggi – ein Lehrerehepaar, die wohl ihre Ehe retten wollen? Biggi ist auf jeden Fall nicht ganz so treu wie es Paul gerne hätte. Einer der Touristenpaare, die zuviel erzählen und einfach nur nerven

Sonyanga – Ein stolzer Massai, der in der Lodge arbeitet. Er organisiert Safaris. Er legt sehr viel Wert auf die Tradition, weswegen er auch in Massai-Tracht in der Lodge arbeitet. Er will die Werte seines Volkes vermitteln. Und zwischen ihm und Melissa funkt es.

Malaika – Ebenfalls eine Angestellte der Lodge – sie wird eine gute Freundin von Melissa. Sie ist es die eine weisse Löwin sieht und versucht in das Dorf ihrer Mutter zu kommen, da sie schlimmes befürchtet, das sich bewahrheitet.

Martin Conroy – der Manager – ein souveräner Chef, der viel Stücke auf Melissa hält

Werner Otto – ein Koch aus Deutschland und so ziemlich die Seele der Angestellten. Melissa muss oft bei ihm in der Küche arbeiten. Ein witziger Kerl

Doktor Jonas Wilburn – er leitet die Kranken – und Aufzuchtstation für Tiere in der Gegend.

Kimberly – Arbeitet in der Krankenstation

Dave Mason – arbeitet ebenfalls dort

Mandisa – die Massai-Ehefrau von Dr. Wilburn.

Schimmelpfennig, Norbert – Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz

Autor: Schimmelpfennig, Norbert
Titel: Das Tor vorm Moor und hinterm Schatz
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2015
Seitenanzahl Printbuch: 120 Seiten
Genre: Fantasy, Jugend, Kinder
Zeitraum 29.03.19-03.04.19
ISBN: 978-3-7380-6270-0
Bereits gelesene Bücher der Autoren – noch keines – aber dafür einige seiner Geschichten, die er auf seinem Blog veröffentlicht.

Klappentext

… hinterm Schatz, den sie finden können – je nachdem, wie sie ihn sich vorher verdient haben.
In einer Kleinstadt treibt der Brausebrecher sein Unwesen, bricht in Wohnungen ein, hinterlässt überall eine Brausetüte.
Familie Drickberg hat ebenfalls viel Spaß. Allerdings ist auch die Firma, in welcher der Vater arbeitet, vom Konkurs bedroht.
Da kommen dem Vater in der Nacht Erinnerungen an seine Kindheit zu Hilfe, an Abenteuer mit zwei weiteren Kindern – nämlich mit dem Problemschüler Thombi, der aus prekären Verhältnissen stammte, sowie Siusannia, die gerne Model werden wollte und die sich ihre Magersucht nicht eingestehen konnte.
Gemeinsam entdecken sie im Moor ein Tor aus großen Steinen und finden bald darauf kleinere Steine, die magische Kräfte verleihen …
Vorher aber dürfen bzw. müssen sie über zwei Berge – die „Spaßspitze“ und die „Schreckensspitze“ …

Meine Zusammenfassung

Felix, Thomas, Susanne – drei Kinder mit verschiedenen Hintergrundgeschichten, treffen in einem Jugendkurheim aufeinander. Felix und Thomas (Ihre Spitznamen sind Yxick und Thombi) teilen sich ein Zimmer und Siusanna stösst später dazu. Wie kommt es dazu? Die drei finden ein Tor im Moor, dass sie beim Spielen entdecken. Ein seltsamer Hirte öffnet das Tor für sie, sie sollen den Dürredämonen auf der anderen Seite besiegen, da er grossen Schaden anrichtet – dafür müssen sie Abenteuer und Rätsel erfüllen. Wenige Tage später treten die drei hindurch und erleben, jeder für sich eine Erklärung für ihre Probleme. Siusanna ist Magersüchtig, da sie Model werden will, Felix ißt zuviel und Thomas hat Höhenangst – hier bekommen sie die Erklärung und nach allen Aufgaben, die sie bewältigen, ein Werkzeug, das ihnen ermöglicht den Dürredämonen zu erledigen. Der lohn ist ein Schatz, den sie ein einziges mal für ihre Zwecke anwenden dürfen.

Meine Meinung

Dieses Buch ist eher für junges Publikum gedacht. Trotzdem habe ich mich oft amüsiert. Gerade auch über die Namensgebung mancher Personen und auch Gegenden. So stelle ich mir ein Buch für Kinder vor, denen man das wichtige im Leben vermitteln will. Nicht Äusserlichkeiten oder Ängste sollten dein Leben bestimmen. Und wenn es nötig ist einen Dämonen zu besiegen um genügend Selbstbewusstsein aufzubauen – dann ist diese Geschichte genau das richtige.

Schreibstil

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da er oft für den kindlichen Bedarf war – aber man kommt sehr schnell hinein.

Figuren:

Die drei Kinder kommen aufgrund ihrer Ängste und Probleme in ein Jugendheim und sind dementsprechend zurückhaltend. Das bleibt auch so – auch am Ende, als sie sich wieder treffen und sicherer sind, werden es keine richtigen Freunde – da bleibt auch die Emotion bisschen zurückhaltend.

Atmosphäre und Spannung

Die Atmosphäre und Spannung ist sehr ausgeglichen – mit viel Humor und Fantasie wird hier gearbeitet. Man muss oft schmunzeln – und aus Kinderaugen, könnte ich mir vorstellen, dass so einiges sehr spannend sein kann.

Originalität

Absolut originell – ich habe keinen Vergleich, da ich keine Kinderbücher über Ängste und Probleme gelesen habe – aber ich finde die Idee mit dem Dämonen, und auch den Ängsten der Kinder, die sie bewerkstelligen müssen, gelungen

Fazit

Das Buch ist eher für Kinder, vielleicht bis 11 gedacht. Ich hatte trotzdem viel Spass beim Lesen. Wer seinem Kind ein Abenteuer bescheren will, sollte hier zugreifen – denn nicht nur bekämpfen die Kinder ihre Ängste sondern finden auch zu sich selbst. Genau das, was man heute benötigt.

 

Einen herzlichen Dank an den Autor, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

 

Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis

Autor: Drachenkind
Titel: Drachenkind: Vertrauen | Verwandlung | Finsternis
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2017
Seitenanzahl Printbuch: 692 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum: 02,03,19-28.03.19
Band einer Reihe: Ja – Fortsetzung wird erwartet
ASIN: B078H839SF

Klappentext

Als der sechzehnjährige Eric herausfindet, dass er kein Mensch ist, beginnen seine Welt und sein Sinn für Realität langsam auseinanderzubrechen. Unglaubliche Geheimnisse und Täuschungen, seine tiefsten Ängste und die dunkelsten Mächte setzen eine schleichende, gefährliche Wesensänderung in Gang und lassen in Eric bald nur noch eine Frage zu: Was bin ich wirklich und wem kann ich noch vertrauen? Für ihn und Jack, seinen engsten Verbündeten und Freund, beginnt eine lange und harte Suche nach der Wahrheit, welche die schützenden Grenzen ihrer Welt völlig auflöst und ihre unbedingte Freundschaft und ihr Vertrauen zueinander bitter auf die Probe stellt.

Meine Zusammenfassung

Eric ist sechzehn und erlebt jede Nacht seinen Tod. Er träumt. Sein bester Freund, Jack und er haben ihre Eltern verloren und leben in einem Heim. Eric wurde von Mia, der Heimleiterin adoptiert. Er bemerkt oft selbst, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Eines Tages, als er einem Mobbinopfer zur Hilfe eilt, geschieht etwas unaussprechliches mit dem Täter. Dies ist der Ausgangspunkt. Etwas erwacht in Eric. Mit diesem Erwachen ändert sich alles. Sie müssen fliehen, da der Herrscher nach dem Jungen sucht. Sie fliehen in eine andere Galaxy – eine Parallelwelt in der Menschen, Tiere und Magie gemeinsam harmonisch herrschen. Aber diese Welt und die Erde werden vom Herrscher und seinen Seelenlosen Schergen bedroht. Eric ist ein Drache – aber nicht nur – er ist ein Gestaltwandler mit vielen Fähigkeiten und sehr mächtig. Aber ist er ein Mensch, oder ein Drache? Welche Geheimnisse haben Mia und Jack ständig vor ihm. Kann er ihnen uneingeschränkt trauen. Und was hat es mit seinen Träumen auf sich? Erinnerungen, Erlebnisse, Visionen? Er trifft auf viele Verbündete, aber auch viele Spione, die ihm nach dem Leben trachten. Mehr und mehr findet er zu seinem wahren ICH. Und das kann unberechenbar sein. Auf welcher Seite wird er kämpfen? Die der Allianz zwischen Tier und Mensch, oder der des Herrschers? Was ist sein Schicksal und warum will der Herrscher ihn als erstes finden?

Meine Meinung

Ein faszinierendes Buch. Ich bin in diesem Genre noch nicht so weit herum gekommen um direkte Vergleiche zu schliessen. Ich war, trotz der langen Zeit, die ich zum Lesen brauchte, ziemlich gefesselt von der Geschichte. Es ist nicht nur ein Roman über Drachen. Es ist tiefgehender. Oft wird es etwas philosophisch und man folgt tief den Gedankengängen von Eric und Jack, zwei Teenager, die statt Fussball zu spielen Welten retten sollen. Der Inhalt dreht sich um  Zerissenheit zwischen Vertrauen und Misstrauen. Was ist Wahr und was Illusion. Freundschaft und Vertrauen sind hier ein wichtiges Thema. Die Träume, die Erik immer wieder hat, sind das Träume oder Erinnerungen? Der Aufbau dieser Welt hat mich ziemlich gefangen genommen. Man findet sich in einer toll gezeichneten Welt wieder, die viel Details aufweist. Auch viele andere Dinge waren sehr detailliert beschrieben, ohne langweilig zu werden. Es ist auf jeden Fall kein Buch, das man zwischen Tür und Angel lesen kann. Man sollte sich schon etwas Zeit nehmen um sich darauf einzulassen. Die Welt und viele Ereignisse sind so toll gestaltet, dass man leicht den Zusammenhang verliert, wenn man immer nur Zeit hat paar Sätze zu lesen.

Ich hab einige Kommentare in manchen Foren verfolgt und vielen ist es aufgestoßen, dass der/die Autor/in anonym bleiben möchte. Es ist tatsächlich seltsam, dass man seinen Namen nicht mit seinem Werk verbinden möchte – aber mich hat es eigentlich nicht gestört. Ich habe einige Selbstpublisher gesehen, die nur mit Initialen veröffentlichen. Dies hat meinen Lesefluss nicht beeinflusst. Auch wurde oft bemängelt, dass der Einstieg eher langatmig sei. Auch dann fand ich jetzt nicht so. Ich weiss allerdings nicht, ob das mittlerweile überarbeitet wurde.

Man hätte eventuell einiges kürzen können. Viele Bewegungen wirkten etwas zu lange und mir fehlten dazwischen immer mal paar Kämpfe. Durch den philosophischen Touch, der oft Auftaucht flacht die Spannung manchmal etwas ab – wobei man sich dann wieder von der schönen Landschaft begleiten lassen kann.

Schreibstil

Ich hatte keine Einstiegsprobleme. Man konnte dem Text flüssig folgen. Fehlendes Lektorat – gut, da wäre vielleicht die ein oder andere Ausdrucksweise und die Länge korrigiert worden – aber ich bin so gut wie nicht ins Stolpern gekommen.

Figuren:

Die Charaktere sind in meinen Augen gut gelungen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie sind rätselhaft und man fragt sich ständig – Freund oder Feind?

Atmosphäre und Spannung

Die Spannung leidet manchmal durch die vielen Wege, die Eric zu gehen hat um an die jeweiligen Ziele zu gelangen. Es gibt auch manchmal Wiederholungen, die nicht unbedingt hätten sein müssen und bisschen von der Spannung nehmen. Aber sie kommt immer wieder und man bleibt gespannt wie sich die ganze Geschichte entwickelt. Vorallem finde ich das Ende ziemlich faszinierend gestaltet. Ein Cliffhanger? Ja – aber selbst wenn es keine Fortsetzung gäben würde, könnte man das durchaus so stehen lassen und seine eigene Fantasie spielen lassen.

Was mir nicht gefiehl

Es waren wirklich viel Seiten. Die Welt die vom Autor geschaffen wurde ist richtig toll vorstellbar – und das von mir, die sich kaum etwas vor dem geistigen Auge aufbauen kann. Es hätte bestimmt das ein oder andere Kapitel etwas gestrafft werden können, ohne die Tiefe zu verlieren. Viele Seiten schrecken die Leser meist ab. Es gibt viele offene Fragen, auf die man dann in den Fortsetzungen die Antworten erhalten wird. Ansonsten habe ich eigentlich keine Kritikpunkte.

Allgemeines

Ich finde man muss ein Buch/Film/Serie nicht immer tot analysieren. Für mich zählt immer der Unterhaltungsfaktor. Es muss stimmig und rund sein und ich muss mich wohlfühlen in der Geschichte. Ich stolpere nicht so oft über „Fehler“ wie so manch anderer Leser. Vielleicht zu oberflächlich? Vielleicht – aber das nimmt mir nicht den Spass an der Geschichte. Da dieses Buch schon veröffentlicht ist, bewerte ich auch nur, dies. Rechtschreibfehler, gab es kaum. Schachtelsätze, sind mir nicht störend aufgefallen. Das einzige ist die Länge….Da könnte man noch bisschen straffen.

Thema Drachen: 

Bei der Vorstellung dieses Buches hier, habe ich bei manchen Kommentaren gelesen, dass das Thema Drachen einfach zu ausgelutscht ist. Ja, das ist möglich – ich könnte mir vorstellen, das viele nicht mehr dazu greifen, da es wirklich viel Drachenbücher gibt. Genau wie Vampirbücher – vor allem die romantischen…Auch hier habe ich den Vorteil nicht so viel in dem Genre unterwegs zu sein und objektiv unvorbelastet dran gehen zu können. Hätte es ein Drachen sein müssen – nein und das macht der Autor auch deutlich, da er Eric als Gestaltwandler darstellt, der auch andere Formen annehmen kann.

Thema Autor

Ich hatte sehr netten Emailkontakt und kann sagen – hier steckt ein sympathischer Schreiber dahinter. Auch in den Foren kann ich sagen, dass die Kritikpunkte immer gut aufgenommen wurden und ein sehr höflicher Umgangston herrschte – Angriffe wurden immer sehr ruhig beantwortet. Ich hatte oben ja schon erwähnt, dass es zwar seltsam ist, dass der Autor anonym bleiben will, aber es weder meine Meinung noch meinen Lesefluss beeinträchtigt hat. Es wird Gründe geben und die überlasse ich dem Autor…Pseudonym wäre möglich gewesen. Ist ein Name wichtig für ein gutes Buch? Wieviel bekannte Namen haben einen enttäuscht? Bei mir kommt es gar nicht so häufig vor, dass ich einen Autor öfter lese – ausser es ist ein Reihenbuch. Natürlich ist ein bekannter Name ein Verkaufsgarant – aber kein Garant, dass immer alle Geschichten gut sind.

Ach ich ufere aus…also kommen wir zu:

Fazit

Diese Buch mag man, oder mag man nicht – das geht ganz klar aus den Diskussionen in diesem Forum hervor. Mir hat die Welt und die Geschichte gut gefallen. Wobei ich sagen muss, dass die Seitenzahl wirklich abschreckt. Ich bin froh es angeboten bekommen zu haben, da mir sonst eine interessante Geschichte entgangen wäre. HIER gibt es eine sehr ausführliche Leseprobe für Interessierte. Hier kann man antesten, ob es einen gefangen nimmt, oder eher uninteressiert lässt. Ich konnte gut eintauchen und die Welt geniessen.

Charaktere

Mia – sie ist Erics Adoptivmutter und Heimleiterin. Sie verbirgt viele Geheimnisse vor Eric und bleibt immer etwas distanziert. Mit ihr kann man nicht so warm werden.

Jack – ist vierzehn und wohnt mit Jack im Heim. Auch er hat seine Eltern verloren und Mia hat sich ihm angenommen und auch in Meditation und anderen Trainiert. Er ist der beste Freund von Eric und sehr sympathisch. Aber auch er verbirgt einige Geheimnisse. In ihm steckt mehr als man ahnt.

Eric – eine gebeutelte Seele. Er träumt jede Nacht von seinem Tod. Von einem geheimnisvollen Wesen. Bis er erwacht und sich wandelt. Er ist ein Drache und ein mächtiger. Ein sympathischer Charakter

Seath – Mias Tochter. Ein starker Charkater, der die Jungs im Kampf unterrichtet und immer zuverlässig ist.

 

Einen herzlichen Dank an den/die Autor/in, mir wurde das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder 

Kilborn, Jack – Das Hotel

Autor: Kilborn, Jack
Titel: Das Hotel
Verlag: Heyne Verlag
Übersetzung: Wally Anker
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2011
Seitenanzahl Printbuch: 384 Seiten
Genre: Horror, Thriller
Zeitraum 02.01.19-08.01.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B006JYS7QK
Bereits gelesene Bücher des Autors

Kilborn, Jack – Angst (vor der Blogzeit – keine Rezi)

Klappentext

Willkommen im Hotel des Grauens

Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab …

Meine Zusammenfassung

Das Rushmore Inn ist auf keiner Karte verzeichnet. Das Hotel im etwa zwei Stunden entfernten Ort ist oft „überbucht“. Dann verweist der Concierge die Gäste gerne auf das Rushmore Inn. In der Gegend sind im Laufe vieler Jahre in etwa 500 Personen verschwunden. Nie wurde genauer geforscht. Ist ein unwegsames Gelände. Aber irgendwann ist einmal Schluss. Eleanor Roosevelt hätte nie gedacht, dass ihre diesjährigen Gäste ihr das gewohnte Leben so schwer machen würden. Sonst hätte sie dieses Jahr vielleicht auf Gäste verzichtet. Die Mutter so einiger Missgeburten, die sich in diesem abgelegenen Hotel aufhalten, achtet auf die Reinheit der Linie – schliesslich stammen sie von den Roosevelts ab. Sie benötigen bestimmtes Blut. Diese Frauen werden gemelkt und geschändet, da man ja auch Nachkommen benötigt. Mit den Männern, die sich dort hin verirren, werden Spiele gespielt. Keine schönen und sie sind immer die Verlierer. Die Gäste, die dieses Jahr am Ironwoman teilnehmen wollen, sind allerdings alles Kämpferinnen. Sie lassen sich nicht so einfach gefangen nehmen oder gar töten. Das wird ein ganz besonderer Empfang werden. Wer wird am Ende gewinnen. Ja wer wird wirklich gewinnen?

Meine Meinung

Sehr, sehr actionreich und blutig. Dieses Buch ist wirklich nur für Hardcore Thrillerfans. Ein Hillbilly-Splatterfilm als Buch. Eine interessante Erfahrung und nicht unspannend. Natürlich geizen die Amerikaner nicht mit viel Action und unrealistischen Szenen. Aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Man weiss es und dann kann man das auch ganz gut weg stecken. Es gibt viele Szenen, die auch echt eklig sind. Da würde ich vielleicht beim Film die Augen schliessen, obwohl ich schon viele solcher Filme gesehen habe. Beim Lesen filter das Gehirn das schlimmste – aber nicht alles. Bei einer solchen Anhäufung von Grausamkeiten, geht kein Filter mehr drüber. Meine Empfehlung – geht in kein Motel, das nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Da ist doch irgendwas Faul. Man weiss es wird grausam, aber man kann es nicht weg legen…..

Ich hatte schon Angst von dem Autor gelesen und erinnere mich, dass auch dieses Buch oft brutal war. Aber auch spannend. Kilborn ist ein Name, den man sich als Genrefan merken sollte.

Schreibstil

Sehr lebhaft. Man kann den Szenen gut folgen. Und oft genug runzelt man die Augenbrauen über das geschilderte. Hier bekommt Show, don´t tell it eine tiefere Bedeutung. Schön ist, dass hier keine abschweifenden Szenen eingebaut sind, die einem die Spannung nehmen.

Figuren:

Sehr stark dargestellt. Die Athletinnen, und die Motelbetreiber – sehr detailliert und lebhaft. Man ekelt sich und fiebert mit den anderen mit.

Atmosphäre und Spannung

Düster, düster und sehr oft eklig. Durch das hohe Tempo der Geschichte wird auch ein straffer Spannungsbogen gestaltet.

Originalität

Da es ja schon zig, solcher Filme gibt, kann man sich jetzt streiten ob das ein originelles Thema ist. Originell ist es wohl, dass es geschrieben ist und jeder selbst seine Fantasie einbringen kann. Man kann selbst bestimmen, wieviel man durch den Filter lässt. Diese Story in ein Buch zu packen, ist eine interessante Idee. Und sie hat funktioniert.

Fazit

Kilborn ist ein Name, den sich Splatterfans merken sollten. Hier wird nicht gekuschelt, hier wird gehackt. Und nicht zuwenig. Dies ist kein Buch für zarte Seelen. Hier geht es wirklich blutig und auch oft eklig zu. Definitiv nur zugreifen, wenn man sich stark genug dazu fühlt. Ich fand es ein interessantes Leseerlebnis. Trotz gewisser Abgestumpftheit, durch die Filme dieses Genres musste auch ich hin und wieder schlucken. Eine sehr blutige Reise.

Charaktere

Maria – sie ist in diesem Buch, die erste die verschwindet. Etwa ein Jahr vor der eigentlichen Geschichte. Sie will beim Ironwoman mitmachen und kommt nicht mehr nach Hause. Ihr Verlobter macht sich auf die Suche nach ihr.

Felix – Marias Verlobter. Er macht sich mit Marias Bruder auf die Suche nach ihr, da er ihr plötzliches Verschwinden nicht einfach hinnimmt. Auch er landet in dem besagten Hotel und muss so einiges erleben.

Cameron – er ist Marias jüngerer Bruder. Felix holt ihn aus der Psychiatrie und sie machen sich auf die Suche. Er ist teilweise recht brutal – und auch nicht ganz so harmlos.

Kelly – sie ist etwa 13 und nimmt mit ihrer Mutter und Grossmutter auch an dem Ironwoman teil. Sie ist sehr taff und obwohl sie von ihrer Familie getrennt wird und sich alleine durchkämpfen muss übersteht sie das ganze. Sie trifft auf Cameron. Anfangs ist er eine grosse Hilfe – aber was steckt noch hinter ihm?

Florence – Die Grossmutter – sie war in Kriegebieten im Einsatz als Krankenschwester. Trotzdem sie nicht mehr die stärkste ist, setzt sie den Missgeburten im Hotel noch ganz ordentlich zu. Sie ist durchtrainiert und furchtlos.

Letti – sie ist Kellys Mutter. Ebenfalls eine Sportlerin und eiskalt. Da sie von ihrer Mutter zu oft alleine gelassen wurde, ist sie auch gefühlsmässig eher ablehnend. Dies rettet ihr hier aber das Leben.

Deb Novachek – sie ist eine Berühmtheit. Einige Jahre zuvor hat sie ihre Unterschenkel bei einem Kletterunfall mit anschliessendem Zusammentreffen eines Berglöwen verloren. Dieses Jahr will sie bei den Ironwoman mitmachen. Eigentlich ist sie ihrer Story schon müde und will gar nicht mehr so im Rampenlicht stehen. Da sie aber schon dem Tod ins Gesicht geblickt hat, ist sie eine Kämpferin.

Mal – ein Reporter, der sich an Deb hängt um eine Story über sie zu bringen. Das ist sein Schicksal. Dadurch kommt er natürlich auch in das Hotel und muss sich seine Story schwer und schmerzhaft erarbeiten.

J.D. – Kellys Hund – ein Tapferer Kerl, der dem ein oder anderen das Leben rettet.

Baby – Maria findet in der Kinderstube ein Baby – ein normales Mädchen – es stellt sich heraus, dass es das richtige Blut für die perversen Spiele der Roosevelts hat – deswegen haben sie es behalten. Es ist ein Baby einer ehemaligen Gefangenen.

Eleanor Roosevelt – eine ganz entfernte Verwandte der Roosevelts und total besessen von den Präsidenten. Sie ist die Matriarchin und die Mutter vieler Missgeburten. Für sie zählt nur die reine Linie. Deswegen suchen sie Frauen, deren Blut passend ist. Sie brauchen deren Blut und wollen Kinder mit ihnen zeugen.