Barnsteiner, Catrin – Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

Autor: Barnsteiner, Catrin
Titel: Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung
Verlag: eBook Berlin Verlag
Erscheinungsdatum: 13. August 2013
Seitenanzahl Printbuch: 225 Seiten
Genre: Humor, Liebe
Zeitraum: 18.07.19-24.07.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B00D1812OG
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Debut

Klappentext

Als Sandra Schläpple ins Leben von Fred Eisenbogen stolpert, verdreht sie ihm so heftig den Kopf, dass er nicht mehr weiß, wo sein Beamtenscheitel sitzt: Sandra, die verträumte Gärtnerin, liebt Unkraut und Chaos und kommt aus einer Familie, die sonntags bei Kaffee und Kuchen immer neue Pläne schmiedet, das Finanzamt auszutricksen. Fred dagegen ist der beste Prüfer im Finanzamt Böblingen – er ist nur noch nicht dazu gekommen, es Sandra zu beichten. Doch dann landet ihre haarsträubende Steuererklärung zur strengen Prüfung ausgerechnet auf seinem Tisch. Und Fred erscheint es aussichtslos, jemals Sandras Herz zu gewinnen.

Meine Zusammenfassung

Sandra lernt Fred kennen, als sie am Spätschalter versucht ihre Steuererklärung weg zuschicken. Er hilft ihr sogar dabei. Diese erste Begegnung wirft ihn schon aus der Bahn. Er hat so kein Ziel in seinem Leben. Nach dem seine Ex-Freundin ihn verlassen hat, ist er zu seinem Kollegen gezogen. Seine Berufung ist seine Arbeit. Für ihn gibt es nichts befriedigenderes als Steuerbetrüger zu erwischen. Nur dieses mal wird er an einen heiklen Fall gesetzt. Sein Vorgesetzter hat eine persönliche Fehde mit Sandras Vater. Denn der war ebenfalls mal Steuerbeamter. Auch ein Guter – nur hat er immer ein Schlupfloch für die Steuersünder gefunden. Ein kleiner Robin Hood im Beamtentum. Die Familie Schäpple sitzt Sonntags immer zusammen und spielt ein besonderes Gesellschaftsspiel. Quittungen zuordnen. Als was kann man einen Aufsitzrasenmäher absetzen? Allerdings ist Sandra nicht frei. Und wie zu erwarten führt die Steuererklärung die er prüfen muss zum Fiasko.

Meine Meinung

Eine süsse romantische Komödie. Ich glaube das war die erste in diesem Stil, die ich gelesen und nicht gesehen habe. Ich dachte es wäre etwas witziger. Aber es ist genügend Humor darin um oft genug zu schmunzeln. Obwohl Fred so steif und gewissenhaft ist, mag man ihn. Er sammelt Steuerbeamtenwitze. Eigentlich will er doch lockerer und offener sein. Aber ihm war schon früh klar, er will Steuerbeamter werden. Dann trifft er auf das genaue Gegenteil. Chaos, Leben und das wirft ihn aus der Bahn. Er fängt an zu lügen, kommt unpünktlich, meldet sich krank. Was ist nur los mit Fred? Ich mochte die Geschichte sehr. Es war spassig und angenehm zu lesen. Eigentlich die perfekte Strandlektüre. Ich hab noch die Ausgabe mit dem roten Cover. Es gibt mittlerweile ein neues. Aber das rote gefällt mir irgendwie besser.

Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und schön flüssig zu lesen.

Figuren: Die Charaktere waren echt toll. Sogar der Freund von Sandra wurde sehr gut beschrieben, wenn auch eher negativ. Aber sehr gut. Man musste ihn einfach nicht mögen. Dafür mag man die anderen um so mehr.

Atmosphäre und Spannung: Spannung – na ja – eigentlich nicht. Es war schon klar wie es ausgeht. Hat Frau doch genug in dieser Richtung gesehen. Da bleibt auch dieses Buch in der Form. Probleme, die mit einem Happy End enden. Was will man mehr.

Originalität: Als Buch finde ich es schon originell. Ich bewege mich in diesem Genre sehr selten und habe deswegen keinen Vergleich – aber es hätte auch gut ein Film sein können. Originell im Sinne die Geschichte ist neu – nein natürlich nicht. Aber das tut dem Spass keinen Abbruch.

Fazit

Für Fans romantischer Komödien. Es wird nicht allzuviel geschmalzt, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist wirklich eine süsse und angenehme Liebesgeschichte mit viel spitzen gegen die Steuerbehörde.

Zitate

»Sie hat gesagt, du bist so korrekt, dass du Tipp-Ex pinkelst.«

»Danke. Mein letzter Kuss ist gerade weg. Ich meine, mein letzter … Fahren Sie zufällig nach Böblingen?«

Die ungewohnte kriminelle Voraussicht machte Fred kurz schwindelig. War er womöglich begabt in solchen Dingen?

Charaktere

Fred – Spitzen Steuerbeamter. Er ist super korrekt. Aber nach dem Zusammentreffen mit Sandra entdeckt er andere Seiten an sich – vor allem eine romantisch/kriminelle. Eigentlich muss man ihn einfach mögen

Winnie – Fred´s Arbeitskollege. Er hat Fred ein Zimmer gegeben, als er von seiner Freundin verlassen wurde. Er sieht das Beamtentum nicht ganz so genau wie Fred.

Verena – Tritt nicht direkt auf. Sie ist Fred´s Exfreundin. Er hängt sehr an ihr, bis er Sandra kennen lernt

Sandra – Sie ist eine normale bisschen chaotische Frau. Sie liebt ihren Job als Landschaftsgärtnerin. Sie ist in einer festen Beziehung und bereit weiter zu gehen – aber nach dem sie Fred kennen lernt, ist sie etwas hin und her gerissen. Irgendwas sieht sie in Fred

Fiskus – Schläpples Hund

Erika – Sandra´s Mutter und nicht gerade begeistert von der Art wie die Familie mit dem Finanzamt-Problem umgeht.

Rolf – Sandra´s Vater – er steht auf dem Kriegsfuss mit dem Finanzamt. Es ist für ihn ein absoluter Spass alles irgendwie abzusetzen. Dabei war er selbst mal Finanzbeamter. Aber er war hier eher ein Robin Hood.

Frau Zillmann – Die neugierige Nachbarin – sie ist eher ein Statist – aber verursacht der Mutter immer Kopfschmerzen

Gerry – Sandra´s Freund. Er ist Architekt und gerade mehr auf seine Karriere bedacht als auf seine Freundin

Übereifrige Praktikantin – sie bekommt kein Namen – aber sie gehört zu den Leuten, die man einfach nicht mögen kann, da sie sich überall einschleimen um nur die Vorteile zu erhalten. Sie will unbedingt bei dem Fall Schläpple mitmachen

Romo – Gerrys Prof – er macht Gerry Hoffnung und will, dass er das Modell einreicht, das eigentlich Sandras und sein Haus werden sollte – aber er ist doch zu arrogant und es läuft nicht ganz so wie Gerry sich das vorstellt.

 

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Blue, Katie – Nicht nur Giraffen

Autor: Blue, Katie
Titel: Nicht nur Giraffen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 04.12.2017
Seitenanzahl Printbuch: 290 Seiten
Genre: Reisebericht, Liebe
Zeitraum: 02.07.19-05.07.19
Band einer Reihe:  Ja – Nicht nur Schafe
ASIN: B077XHQ4DB
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Anna und Katharina fliegen nach Südafrika und erfüllen sich damit einen Traum. Auf ihrer Busrundreise sehen sie wilde Tiere und herrliche Landschaften, erfahren vieles über die Geschichte und Kultur Südafrikas, kosten den wunderbaren Wein und erleben etliche Überraschungen.
Die beiden Freundinnen fühlen sich in ihrer Reisegruppe sehr wohl und mit ihrer Reiseleiterin Stefanie haben sie sowieso einen Glücksgriff getan.
Wenn da nur Daniel nicht wäre, ein ziemlich schroffer und arrogant wirkender Kerl, der vor allem Katharina nervt und vollkommen widersprüchliche Gefühle in ihr auslöst …

Meine Meinung

Der Klappentext fasst die Geschichte ziemlich gut zusammen. Da gibt es gar nichts zu ergänzen. Also können wir gleich zu meiner Meinung kommen. Mich konnte das Buch, trotz dem niedlichen Cover, nicht überzeugen. Im Gegenteil, es wurde eher langweilig. Ich konnte mit keinem der Personen irgendwie warm werden. Sie blieben alle farblos und oberflächlich. Mir fehlte auch bisschen der Witz. Auf einer Rundreise passiert doch eigentlich immer was. Nur ein einziger Vorfall, der einem ein leichtes Schmunzeln entlocken hätte können. Eine einzige Giraffe beim Trinken wurde beschrieben. Es wurden zwar immer die Punkte die angefahren wurden erwähnt, aber die Beschreibungen waren eher rudimentär. Ich konnte mich überhaupt nicht dort einfinden. Was gerne erwähnt wurde, war shopping und essen gehen. Die Reiseleiterin war eigentlich auch eher eine Nebenfigur. Es plätscherte einfach so vor sich hin. Ich hatte oft das Gefühl, dass es sich um eine ausgebaute Erinnerungsstütze eines Urlaubes handelt. So wie wenn man später bei den Fotos Kommentare beifügen will.

Dann kam noch hinzu, dass die Autorin bei dem Namen einfach keine Ruhe hineinbekam. Katharina nannte sie mal Rina, mal Katharina.

…..Ruhe von dem Gequatsche Franks und Katharinas haben. Kein Wunder, dass Rina so sauer war….

Pos 312/673

Manchmal fehlten mir auch Erklärungen zu Behauptungen – Z. B hier am Kap

Im Grunde sah es ja nicht großartig anders aus als andere Küstenabschnitte. Wenn man nicht gewusst hätte, dass man hier einen besonderen Landstrich vor sich hatte, wäre man nie und nimmer auf die Idee gekommen, ihn für einen solchen zu halten

Pos 545/673

 

Schreibstil: Der Stil war recht fliessend. Es wurde immer mal von einem der Protagonisten erzählt.

Figuren: Die Figuren blieben blass und oberflächlich. Ich konnte mich mit keinem identifizieren.

Atmosphäre und Spannung: Es gab weder eine gute Atmosphäre und Spannung – die Handlung plätscherte leider sehr langweilig vor sich hin.

Originalität: Auch hier – es fehlte mir ein bisschen Witz. Selbst die Lovestory war etwas platt und oberflächlich.

Fazit: 

Meins war es leider nicht. Es plätscherte eher langweilig vor sich hin, ohne Höhen oder Tiefen. Es fehlte mir ein bisschen Witz und auch die Lovestory konnte nicht überzeugen. Da es aber auch viele positive Rezis gibt, sollte jeder, der Interesse hat einfach selbst mal rein lesen.

Charaktere

Katharina/Rina – sie freut sich sehr auf die Reise mit ihrer besten Freundin.

Anna – Sie ist sehr locker und man könnte sich mit ihr anfreunden.

Daniel – ist etwas grummelig – aber nicht so schlimm wie der Klappentext suggeriert

Frank  – ist sein bester Freund und etwas lockerer.

Nina – eine Mitreisende, die alleine unterwegs ist.

Roswitha und Regina – ältere Freundinnen, die gemeinsam verreisen

Stefanie – sie ist die Reiseleiterin – sie hat Familie, die sie durch ihren Job nicht so oft sieht.

 

 

 

Phillips, Dana – Aber bitte mit Sake! – Auf Kreuzfahrt mit 1000 Japanern

Autor: Phillips, Dana
Titel: Aber bitte mit Sake! – Auf Kreuzfahrt mit 1000 Japanern
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 16. November 2012
Seitenanzahl Printbuch: 272 Seiten
Genre: Humor, Reisebericht
Zeitraum 24.06.19-02.07.19
Band einer Reihe: Ja – Avanti Amore: Mein Sommer unter Italienern lässt sich aber gut unabhängig voneinander lesen
ISBN 3404607341
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Vergorene Bohnen zum Frühstück, Hula-Dance in der Starlight-Lounge und Tai Chi auf dem Sonnendeck. Die Weltreise auf einem japanischen Kreuzfahrtschiff wird für Dana Phillips zum kulturellen Experiment. Denn allein unter tausend Japanern kann sie als Deutsche eigentlich nur alles falsch machen: Begrüßen, Naseputzen, Baden, Schlürfen – für alles gelten hier ganz eigene Regeln. Kein Wunder, dass Dana von einem Fettnäpfchen ins Nächste tritt. Und weil sie zwei Köpfe größer ist als alle anderen, fällt sie dabei ziemlich auf! Aber schließlich lernt Dana sich fachgerecht vor einer Teetasse zu verbeugen, so dass ihr die Japaner am Ende doch noch die Hand reichen.

Meine Zusammenfassung

Dana kommt eher unfreiwillig zu dieser Reise. Ihre Kollegin, die sich bestens vorbereitet hat fällt aus und ihre Chefin schickt statt dessen Dana auf die Reise. Sie hat also nur wenige Tage Zeit. Das kann nur in die Hose gehen. Die ersten Tage verbringt sie in Japan. Dort besucht sie einen Schrein, Hachikos Statue, ein Kapselhotel und einen Onsen – traditionelles Gemeinschaftsbad. Und sie tritt von einem Fettnäpfchen in das nächste. Sei es den Kimono/Yukatan falsch zu schliessen, die Schuhe ausziehen, eine rituelle Waschung im Schrein. Also alles was wir Westler falsch machen können, schafft sie. Dann gibt es noch massive Probleme mit der Sprache. Englisch ist nicht so verbreitet, wie man sich denkt. Die meisten können es nämlich nicht. Noch nicht mal ihr Navi. Es ist also höchst amüsant. Weiter geht es natürlich auf dem Kreuzschiff. Obwohl sie viele verschiedene Stationen anfahren, wie Peru bleiben es trotzdem Japaner. Sie können nicht verstehen warum jemand denn lange schlafen möchte. Oder morgens keinen Sport machen möchte. Es wird ein Kurs angeboten – da gebietet es die Höflichkeit daran teilzunehmen, damit der Kursleiter nicht alleine da steht. Es gibt soviel Regeln und Traditionen, die Japaner befolgen. Dann hat Dana noch das Problem mit Raffaele ihr Freund, der in Italien lebt. Eine Fernbeziehung, wohin soll das führen? Und was ist mit dem japanischen Pop-Dance-Star Yuuku, der so charmant ist? Wird Dana mit den Japanern noch warm werden, oder sie mit ihrer plumpen Art?

Meine Meinung

Äusserst Amüsant. Japaner, man kann sie nicht verstehen. Sie sind wirklich ein seltsames, aber auch liebevolles Volk. Sie haben soviel Traditionen und Pflichten. Sie haben wenig Urlaub und nehmen diesen eher selten in Anspruch, da sie ihren Kollegen nicht zumuten wollen, ihre Arbeit mitzumachen. Wir erfahren hier in diesem Büchlein wirklich viel von den Ansichten und Einsichten in das Leben der Japaner. Dana veröffentlicht immer eine Kolumne für die Zeitung, bei der sie Schreibt. Dort erklärt sie dann immer Eigenarten und Traditionen der Japaner. Ist man am Anfang noch genervt von ihrer Art, findet man es am Ende nur noch Liebenswürdig. Trotz den vielen Regeln und dem unter dem Radar fliegen sind sie glücklich. Sie wissen wo sie hinwollen. Ihr Weg wird ihnen gezeigt.

Ich mochte das Buch wirklich gerne. Die Japaner sind einem schon sehr suspekt und Dana Phillips hat hier bisschen Licht in die Kultur bringen können, ohne langweilig zu werden. Es ist ein amüsanter Reisebericht, der einen wirklich mitleiden lässt. Ich denke nicht nur Japan reisende werden hier ihren Spass haben. Es ist nicht mal so, dass man es nur als Strandlektüre nehmen kann. Für einen ersten Eindruck, wenn man auf den Weg dorthin ist – absolut Empfehlenswert – aber man hat auch als Daheimgebliebene/r ziemlichen Spass an der Reise.

Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Durch die eingestreuten Kolumnen wird die Erzählung auch immer noch etwas intensiviert.

Die Charaktere sind wirklich witzig. Die jungen Japaner sind so locker und witzig – ständig machen sie das Victory-Zeichen und kichern. Die Älteren sind sehr traditionsbewusst aber durch ihre Erfahrungen auch sehr interessant.

Originalität: Ich finde diese Art von Reisebericht wirklich sehr originell. Man findet einen besonderen Bezug zu dieser Kultur und so manches Rätsel wird für uns gelüftet.

Fazit

Ich hab mich sehr amüsiert beim Lesen. Nicht nur als Urlaubslektüre geeignet sondern auch so für Zwischendurch um einfach mal was anderes in seine Leseliste zu packen. Hier kann man einfach nichts verkehrt machen. Ein liebevoller und witziger Einblick in die Welt der Japaner und wie schwer es uns fällt sie zu ergründen. Absolute Leseempfehlung.

Zitate

»Jetzt dürfen wir gehen«, sagt Kyoko.
»Das würde ich gerne selbst entscheiden«, erwidere ich störrisch.
»Weshalb?«
»Es kann doch nicht sein, dass hier die Gruppe immer die Entscheidung für den Einzelnen trifft!«
»Weshalb nicht?« Kyoko wirkt erstaunt.


Als Nächstes drehen Sie die Schale drei Mal und bewundern die Malereien auf dem Porzellan. Dann trinken Sie den Tee in drei Schlucken. Wenn es Ihnen nicht gelingt, müssen Sie sich nicht schämen, dann sind nicht Sie unhöflich, sondern ich, weil ich Ihnen zu viel Tee eingefüllt habe.


Charaktere

Dana – Dana Phillips ist auch die Autorin dieses Buches – das ist ein Autoren Duo, die unter Pseudonym schreiben. Sie ist Journalistin und wird von ihrer Zeitung – Komplizinnen – nach Japan geschickt um auf dem Peaceboat mit ihnen zu reisen. Dabei lernt sie sehr viel von dieser Kultur.

Raffaele – er tritt nur ganz kurz auf, ist aber ständig präsent, da er Dana´s Freund ist, der in Italien lebt und nicht nach Deutschland ziehen möchte. Das beschäftigt Dana die gesamte Reise

Kyoko Kikuchi – eine ältere Dame mit der Dana die Kabine teilt. Eine sehr imposante Persönlichkeit, die sich Dana zur Brust nimmt und ihr viel zeigt. Sehr sympathisch und so ruhig

Henry – ein Tahitianer der auch schon an die 60 ist – er war schon öfter dabei und liebt es die Regeln der Japaner so zu biegen, dass sie sich ärgern.

Gaki – eine Studentin, die ebenfalls in dem Zimmer mit Dana ist – eine verrückte, die auf Manga steht. Aber viel erfährt man nicht über sie.

Riku – er ist der Dolmetscher und freundet sich mit Dana an.

Yuuku – zwischen ihm und Dana knistert es. Eine berühmtheit. Er ist in einer Boyband als Tänzer unterwegs. Ein Zusammentreffen der besonderen Art.

Meier, Dominik A. – I am Unicorn – Einhorn wider Willen

Autor: Meier, Dominik A
Titel: I am Unicorn – Einhorn wider Willen
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 11.12.2018
Seitenanzahl Printbuch: 330
Genre: Fantasy
Zeitraum 16.06.19-24.06.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B07KDKNVZZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Klappentext

Alle lieben Einhörner – Aber wolltest du eines sein?

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.

Meine Zusammenfassung

Alissa freut sich auf ihre Weltreise – ein Jahr wollte sie unterwegs sein. Allerdings kommt ihr ein ungemütlicher Zwischenfall dazwischen – sie hat fast keine Kleider mehr. Denn – fast jede Nacht verwandelt sie sich in ein Wer-Einhorn. Ihre beste Freundin, Sandra. steht voll zu ihr und unterstützt sie voll und ganz. Natürlich ist es auch hier so, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Neu in ihren Freundeskreis kommt Vincent – er ist Kellner in ihrem Lieblingsschuppen und Alissa ist verliebt. Aber diese Seifenblase platzt als er sich als Schwul outet. Aber er wird zu einem sehr guten Freund, der um Alissas Problem weiss und auch unterstützt. Ich will jetzt nicht weiter eintauchen, sonst kommt es zu Spoilern, das wäre schade. Ich sage nur soviel. Eine Pferdeflüsterin, die auch mit Einhörnern kann. Besoffene Einhörner kotzen Regenbögen und ein verrückter will die Weltherrschaft.

Meine Meinung

Wer-Einhörner – auf die Idee muss man ja mal kommen. Ich fand sie interessant genug um bei diesem Buch zuzuschlagen. Es macht auch wirklich viel Spass Alissa zu begleiten, wie sie ihre Verwandlungen lernt zu beherrschen und sogar ihrer Lieblingscousine ein super Geburtstagsgeschenk zu machen, indem sie sich für sie – natürlich ohne sich zu verraten – zu verwandeln. Aber was steckt hinter dieser Verwandlung. Alissa kann sich nicht erinnern, dass sie von einem Einhorn angefallen wurde. Es wrd auf jeden Fall noch richtig schräg und abgedreht. Das Buch ist genau das Richtige um vielleicht eine Leseflaute zu überbrücken, oder im Urlaub sich zu amüsieren. Es ist nicht ganz wo witzig wie das Cover suggeriert. Das Buch lebt eher von Situationskomik. Stellt euch vor, wenn ihr euch etwas aufregt, wachsen euch Pferdeohren und Hufe. Es gibt also schon wirklich witzige Situationen. Die Auflösung – da hat der Autor sich richtig ausgelebt. Er schippt da aus den Vollen und lebt seine Fantasy total aus.

Der Schreibstil ist ziemlich holprig – wenn man sich betrachtet, was der Autor sonst so geschrieben hat- er bewegt sich nämlich eher im Bereich der Dystopie. Dies ist also ein kleiner Ausflug und man merkt manchmal, dass er sich da nicht ganz so sicher fühlt. Vorallem merkt man es, wenn es zur Auflösung geht und da bisschen Verschwörungen einfliessen. Da wird der Stil viel lockerer und sicherer.

Die Charaktere. Mit Alissa hatte ich so meine Probleme. Sie war meistens nicht so sympathisch. Am Ende wurde es bisschen besser. Sie ist eine Person, die sich nichts gefallen lässt, das gefällt mir eigentlich ganz gut – aber irgendwie wirkte sie sehr arrogant. Anders als Sandra, die war witzig und total sympathisch. Die mochte ich die gesamte Zeit. Auch Vincent war wirklich ein netter. Aber es spricht auch für die Gestaltung der Charaktere – man konnte sich einfühlen in sie.

Originalität

Na, da kann man wohl ausgehen von – ein Wer-Einhorn, das ist doch auf jeden Fall mal originell. Es ist auf jeden Fall mal eine neue Idee, die einen schon deswegen herausfordert es zu lesen.

Fazit

Ein nettes Buch für zwischendurch. Leider war es nicht ganz so witzig, wie ich erhofft hatte. Aber es hat genug Situationen zum Schmunzeln gegeben. Die Auflösung ist sehr, sehr abgedreht und passt nicht ganz so zur erwarteten Story – aber es wird ganz gut gelöst. Auf jeden Fall ist es abseits des Mainstreams und für einen kleinen Abstecher in eine andere Welt geeignet. Es hat paar kleine Macken, aber hat mir trotzdem Spass gemacht zu lesen.

Charaktere

Alissa – wird unerwartet zu einem Wer-Einhorn. Bis sie die Verwandlungen beherrscht ist es oft witzig und chaotisch – aber so ganz kann man es nie beherrschen. Am Anfang noch unerwünscht, kann sie irgendwann auch das Positive darin sehen. Sie ist leider oft etwas unsympathisch. Aber ihre kleine Cousine liebt sie abgöttisch

Sandra – Alissas beste Freundin. Sie hilft ihr nicht nur mit der Einhornsache – auch sonst ist sie immer für sie da. Aber sie hat auch etwas Pech – denn es geschieht etwas ungeplantes

Vincent – Alissa hat sich in ihn verliebt, bis zu dem Moment als er sich als Schwuler outet. Dann werden sie beste Freunde – er weiss über ihre Situation bescheid

Felicitas – eine imaginäre Briefschreiberin, die Alissa ein Motiv für ihre Wandlung mitteilt.

Mrs Schleuser – Alissas alte Englischlehrerin – anscheinend haben die vielen Schuljahre sie etwas sonderbar werden lassen

Valentin – ein Kerl, den Alissa kennen lernt – Sie verbindet was – allerdings haben sie keinen guten Start, da er in einer Beziehung ist.

Xavier – gibt sich als Pferdeflüsterer aus – aber er ist in die Verwandlungsverschwörung involviert und will Alissa entführen – er endet nicht wie er gehofft hat.

Sabrina – sie ist die wahre Pferde/Einhornflüsterin und hilft dem Team mit einigen Tipps und Kniffen

Herr Hauke – ach wäre er doch gerne ein Einhorn – er ist der Auslöser der Einhornepidemie

Thorsten – ein Laborant, der für Herr Hauke arbeitet und Experimente mit Alissa macht – vielleicht auch ein Heilmittel? Oder doch schlimmeres? Aber eigentlich ist er ganz nett.

Moers, Walter – Zamonien 01 – Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Autor: Moers, Walter
Titel: Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2002
Seitenanzahl Printbuch: 704 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 21.05.19-14.06.19
Band einer Reihe: Zamonien
ISBN: 344245381X
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ein Blaubär, wie ihn keiner kennt, entführt den Leser in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der Held durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist – nur nicht die Langeweile!

Meine Zusammenfassung

Lässt sich dieses Buch überhaupt irgendwie zusammenfassen? Sehr schwer. Blaubär wird von Zwergpiraten aus einer Nussschale gerettet und damit beginnt sein Abenteuer. In diesem Buch schildert er uns seine ersten 13,5 Leben. Voll Abenteuer, Wissen, Fantasy. Wir treffen auf Rettungssaurier, Bollogs, Tornado, Fata Morgana, Atlantis, auf Schattentrolle und noch soviel andere, dass ich einen Teil schon vergessen habe.

Meine Meinung

Das Vergessen ist hier eine grosse Sache. In meinem Kopf gibt es wohl einen grossen Anteil See des Vergessens, in den sich Gedanken und neu erlerntes im Gehirn stürzt. Blaubär trifft auf soviel verschiedene Gestalten und gelangt in soviel Orte, dass ich manchmal, wenn sie wieder Erwähnung fanden, echt überlegen musste, wer das noch mal war. Blaubär ist auf jeden Fall sehr selbstverliebt. Würde ich mal behaupten. Denn er kann vieles in kürzester Zeit und auch sehr gut. Aber er teilt uns auch seine Niederlagen mit – also ehrlich ist er. Nur die kleine Periode als Lügenkönig in Atlantis – da Lügt er berufsbedingt – aber nicht im Privaten Bereich. Das Buch ist durchaus interessant und hat viel witzige Passagen. Aber, es wird unheimlich viel aufgelistet. Schon alleine sämtliche Farbnuancen der Buntbären. Da gibt es nicht nur Gelb…nein…. – ein Abschnitt ist nur der gelben Tönung gewidmet – ebenso Grün, Blau Mischfarben. Aber das ist nicht die einzige Aufzählung. Blaubär zählt sehr gerne auf. Auch die Geschichten sind einfach Aneinanderreihungen von Ereignissen, die einen gar nicht nahe gehen. Am Anfang war ich noch ganz euphorisch – hatte aber schon die Befürchtung, dass es nervig werden könnte auf die Dauer. Leider bestätigte sich das. Es war zuviel in ein Buch gequetscht. Vielleicht ohne die Aufzählungen und ohne vieles zu wiederholen, hätte sich das Buch um gute 150-200 Seiten reduzieren können – dann wäre es vielleicht besser gewesen. Es ist nicht schlecht – aber sehr anstrengend, teilweise. Dann kommen noch die ständigen, manchmal witzigen, Einlagen eines Lexikons, das Blaubär in wichtigen Momenten, oder auch manchmal zu spät, die Erklärung zu gerade erlebten gibt. Am Anfang hat mich das bisschen an die Braut des Prinzen erinnert, bei dem das Vorlesen immer mal durch Einlagen unterbrochen wurde – aber es wurde dann oft nervig, so dass ich manche übersprungen habe.

Schreibstil

Der Schreibstil an für sich, war nicht schlecht. Schlecht waren die vielen Wiederholungen und Aufzählungen, die einem vermitteln, dass einfach nur Seiten unsinnig gefüllt werden sollten. Da es sich um eine Autobiografie des Bären handelt, gab es auch wenig Dialoge, was es manchmal etwas trocken machte. Witzig waren die Zeichnungen, der Figuren und Begebenheiten.

Figuren:

Ich konnte zu keiner der Charaktere eine richtige Bindung aufbauen. Deswegen konnte ich mich tatsächlich manchmal nicht mehr an sie erinnern, wenn sie später mal Erwähnung fanden.

Atmosphäre und Spannung: Ich fand es konnte weder eine richtig gute Atmosphäre noch richtig Spannung aufgebaut werden.

Originalität

Definitiv gegeben. Die Fantasie von Moers sprudelt hier nur so über. Er erfindet Figuren und Gegebenheiten. Da würde ich im Traum noch nicht mal drauf kommen. Man merkt, dass in ihm ein Quell wahrer Inspiration steckt.

Fazit

An Ende war es nicht meins. Da ich nur Gutes von Moers gehört hatte, war ich dann endlich mal neugierig. Aber es konnte mich nicht so faszinieren, wie so manch andere. Am Anfang noch witzig und erfrischend, hat es mich irgendwann angefangen zu nerven. Ich werde diese Reihe wohl nicht weiter verfolgen. Aber es muss wirklich jeder selbst erkennen. Denn es gibt unzählige Fans. Also bitte, versucht es einfach – vielleicht begeistert er euch auch.

 

Kuyper, Sjoerd – Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling

 

Autor: Kuyper, Sjoerd
Titel: Erst wirst du verrückt und dann ein Schmetterling
Verlag: Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Übersetzung: Eva Schweikart
Erscheinungsdatum: 9. März 2015
Seitenanzahl Printbuch: 256 Seiten
Genre: Belletristik, Humor, Drama
Zeitraum 24.04.19-03.05.19
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 3522303946
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

„Es war ein Sonntag, an dem man sicher war, alles zu können. Fliegen zum Beispiel.“
Was Kos stattdessen gerade erlebt, gleicht eher einer Bruchlandung: der Herzinfarkt seines Vaters, der mehr ist als sein bester Freund, drei starrköpfige Schwestern, mit denen er das Familienhotel am Laufen halten muss. Und dann ist da noch Isabel – die hat er immer noch nicht geküsst.
Er braucht dringend Auftrieb. Aber im Moment sieht es nicht danach aus …

Meine Zusammenfassung

Kos ist 13 und ein begeistertet Fussballer. Er ist nicht nur begeistert, er ist auch richtig gut. In einem seiner wichtigsten Spiele geschieht das undenkbare. Sein Vater bekommt einen Herzinfarkt. Vor Jahren haben sie schon ihre Mutter verloren. Jetzt bewirtschaften sie ein Hotel mit dem Vater. Und es ist ein guter Vater. Er hält alles von den Kindern fern – sie sollen Kinder sein. Aber jetzt müssen sie erwachsen werden. Das Hotel steht nicht sehr gut da und der Vater fällt für ungewisse Zeit aus. Kos, als Mann im Haus versucht alles zu regeln, und es geht einiges schief. Er soll doch ein Tagebuch führen. Jungs führen kein Tagebuch – aber vom Koch bekommt er ein altes Tonbandgerät. Das geht. Seine Erlebnisse aufzusprechen, das geht sehr gut. Und erleben tun die vier Geschwister einiges. Gestohlenen Fisch, eine Fussballmanschaft aus Tuvalu, die erste Lieb, Liebeskummer, Lügen, Gerichtsvollzieher. Es ist also einiges geboten, und da sie nicht wollen, das der Vater stirbt, lügen sie was das Zeug hält.

Meine Meinung

Ein wahrlich verrücktes Buch. Die Personen sind einfach toll. Und wie sie beschrieben sind…man muss sie einfach mögen. Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Da Kos ja seine Erlebnisse auf Band aufzeichnet, wird es auch im Buch so wiedergegeben. Man erfährt also immer was erlebt ist wenn er aufnimmt. Ich mag diesen Stil in Form von Aufnahmen, Briefen, SMS, und ähnlichem nicht. Ich finde es nimmt den Lesefluss. Ausserdem kamen hier immer noch Zwischenbemerkungen von Isabel, die das ganze dann hören durfte. Das fand ich auch eher nervig. Aber die Geschichte, und die Personen sind so lebendig und liebevoll gezeichnet, dass es diesen Stil wett macht. Was die Kinder machen und erleben – einfach herrlich. Durch die Aufzeichnungen gibt es auch nicht allzuviel Dialoge, was auch etwas ungewöhnlich scheint.

Figuren:

Durch die Aufzeichungen von Kos, einem 13 jährigen bekommen die Figuren einen ganz besonderen Charakter, als wenn es ein Erwachsener vortragen würde. Er sieht und bemerkt Dinge, die den Charakteren ein ganz besonderes Auftreten geben. Man muss sie einfach mögen.

Atmosphäre und Spannung

Spannung ist tatsächlich gegeben. Das Hotel steht vor dem Aus und die Kinder wollen Geld herbeischaffen um es zu retten. Aber der Vater darf es nicht erfahren, da er ja nicht sterben soll. Die Atmosphäre ist oft sehr chaotisch, aber nachvollziehbar. Sehr lebendig.

Originalität

Es ist nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre, in dem ich mich hier bewege, deswegen gibt es für mich wenig Vergleich. Ich mochte die Story und die Leute – die Umsetzung fand ich originell.

Fazit

Obwohl ich meine Probleme mit dem Stil hatte, der mir bis zum Schluss nicht zusagte, mochte ich das Buch. Denn die Personen sind so toll dargestellt und die Erlebnisse der Kinder um alles am Laufen zu halten so chaotisch – man muss es einfach mögen.

Zitate

Ich meine, wenn man die Augen zumacht, wird die Welt dunkel, aber im Kopf bleibt das Licht an.

Ich glaube, es ist wichtig, dass einen beim Sterben jemand liebevoll ansieht. Damit man das Gefühl hat, dass der andere froh ist, weil man gelebt hat.

Blöd, dass man die unangenehmen Sachen immer gleich merkt, einem aber nichts auffällt, wenn alles in Ordnung ist

Ich will mich auch an nichts gewöhnen, nie, in meinem ganzen Leben nicht. Gewöhnen, das bedeutet, dass man nichts mehr fühlt. Ich will aber alles fühlen.

Obwohl, irgendwann muss man raus aus dem Kostüm und raus aus den Kleidern, irgendwann muss die Haut ab, damit man das Herz klopfen sieht.

Charaktere

Walput – er ist der Koch und hat einiges an Lebenserfahrung, die er gerne mit Kos teilt

Kos – er ist 13 und gerade das erste mal verliebt. Dass er jetzt der Mann im Haus ist mit drei Schwestern, die eh nicht auf ihn hören, überfordert ihn etwas – aber er macht das beste drauss – sehr sympathischer kleiner Kerl

Isabel – sie mag Kos – aber er verhält sich manchmal so dämlich, dass sie öfter Schlussmacht als es in der kurzen Zeit überhaupt möglich ist. Aber sie ist da und sie erleben einiges zusammen

Felix – ein Stammgast. Er ist reich – und wenn sein Geld alle ist, will er ins Wasser gehen. Felix ist Gedichtschreiber. Trotzdem er ein seltsamer Kerl ist hilft er den Geschwistern bei ihrem Lügengespinst und es entwickelt sich eine kleine Liebgesgeschichte zwischen ihm und Libbie

Briek – die 2. älteste und ein Gruftie. Alles ist blöd und sie schreibt tieftraurige Gedichte und Songtexte. Kos nimmt sie nicht ernst – aber auch sie trifft ihre erste grosse Liebe und vieles ändert sich.

Pel – die jüngste. Man muss sich einfach in die Kleine verlieben. Sie ist so offen und verrückt. Auch sie ist verliebt – in eine Robbe. Sie hat wahnsinnige Angst, wenn sie Robbie nicht regelmässig Fisch bringt, dass er sie verlässt. Die ist sooo süss.

Libbie – die Älteste – aber es dauert wirklich lange, bis sie es auch annimmt, dass sie eigentlich der Oberhaupt ist.

Richard – Richard ist der Mannschaftskapitän und der Bruder von Libbie – Kos und er schaffen es bei Ajax aufgenommen zu werden.

Gans – er ist der, der die Sachen des Hotels pfänden will, da sie verschuldet sind.

Akelei – Ein Fussballer aus Tuvalu und die erste grosse Liebe von Briek.

Johan – ist eigentlich Felix. Er schlüpft in die Rolle um dem Vater vorzulügen, dass die Versicherung, die unbezahlt ist, eine Vertretung geschickt hat.

 

Hepke, Pia – Irrlichter 02 – Der Schatten auf deinem Leben

Autor: Hepke, Pia
Titel: Der Schatten auf deinem Leben
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Seitenanzahl Printbuch: 177 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 03.05.19-.08.05.19
Band einer Reihe: Irrlichter
ASIN: B01N2BC9PP
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Pia Hepke – Rentiere: Ein weihnachtliches Märchen

Hepke, Pia – Irrlichter 01 – Das Licht zwischen den Welten

Klappentext

Irrlichter
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Aber was unternehmen sie, wenn sie nicht gerade gegen das Böse kämpfen?
Shela treibt sich gern auf Friedhöfen herum und beobachtet die dortigen Beerdigungen. Dabei trifft sie eines Tages auf Tamin, der seinen ganz eigenen Grund hat, seine Zeit zwischen den Toten zu verbringen.
Shela ist fasziniert von ihm und beschließt, hinter sein Geheimnis zu kommen. Am Ende wünscht sie sich jedoch, sie hätte es nie erfahren.

Eine zu Tränen rührende Fortsetzung der Irrlicht-Reihe, wobei die Bücher auch unabhängig voneinander zu lesen sind.

Meine Zusammenfassung

Shela ist ein Irrlicht, aus dem Vorgängerteil. Sie ist fasziniert von Beerdigungen. Obwohl sie die Gefühle der Menschen nicht erfassen kann. Irrlichter haben keine Gefühle – normaler Weise. An einem dieser Tage beobachtet sie einen Jungen Mann, der ein verwahrlostes Grab pflegt und bepflanzt. Wer ist er? Als sie Tamin kennen lernt ist sie begeistert von ihm. Er ist so anders und Lebt im Augenblick. Sie erfährt später warum es so ist. Durch ihr grünes Licht hat sie die Fähigkeit Pflanzen erblühen zu lassen. Kann sie auch heilen? An einem Tag kommt es zu einem schlimmen Vorfall. Dieser Vorfall setzt Tamin nicht nur körperlich auch mental sehr zu. Dumm nur, dass die Nacht zu Halloween bald ist und noch ein Neuankömmling begrüsst werden muss. Sie muss Tamin für eine gewisse Zeit verlassen. Danach verändert sich alles.

Meine Meinung

Das Cover ist doch einfach nur wunderschön, oder?

Mir gefiel dieser Teil besser als der 1. Er ist zwar unabhängig von ihm lesbar, aber ich würde es doch empfehlen, da schon einige Verweise auf die Personen fallen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die so sanft geschrieben ist, dass sie tatsächlich in die Seele eindringt. Bisschen dick aufgetragen? Vielleicht, aber so ist es irgendwie schon. Ich würde die Autorin gerne zitieren.

Diese Geschichte rührt zu Tränen.
Deswegen reiche ich schon mal ein (digitales) Taschentuch.

Das Ende ist sehr schön. Es ist trotz seiner Traurigkeit irgendwie eine Wohlfühlbuch. Shela ist so eine nette, das man einfach mit ihr befreundet sein möchte.

Schreibstil: Sehr angenehm und flüssig.

Figuren:

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr gut dargestellt und überaus sympathisch. Auch runden die Nebenpersonen das ganze sehr gelungen ab.

Atmosphäre und Spannung

Die Hoffnung erhöht die Spannung. Auch, die Art wie Shela alles kennen lernt baut eine interessante Atmosphäre auf.

Originalität

Ich finde es immer originell, wenn einfach mal ein anderes Fabelwesen in einer Geschichte erscheint. Deswegen – ja, originell.

Fazit

Ein sehr emotionaler Teil dieser Reihe. Hat mir tatsächlich noch besser gefallen als der erste, da hier mehr auf Zwischenmenschlichkeit (Irrlichtkeit?) wert gelegt wird. Die Beziehung der Charaktere ist hier intensiver aber nicht aufdringlich. Ich kann es tatsächlich nur empfehlen. Geht einzeln, aber besser wenn man auch den 1. mal kennt.

Zitate

Jede Entscheidung, die sie im Leben trafen, hatte Ereignisse zur Folge, die man zu dem Zeitpunkt noch nicht abschätzen konnte.

 

Charaktere

Shela – sie ist ein grünes Irrlicht und empfänglicher für Schwingungen. Sie hat die Fähigkeit mit der Natur zu kommunizieren und die Pflanzen erblühen zu lassen. Ein sehr sympathisches Irrlicht

Tamin – er ist ein aussergewöhnlicher junger Mann mit einer schweren Bürde. Seine Leidenschaft sind Pflanzen. Er gärtnert gerne auf dem Friedhof um den Gräbern zu Glanz zu verhelfen und die Aufmerksamkeit auf sie und die verstorbenen zu lenken.

Alle anderen kennen wir schon aus dem ersten Band.