Serkalow, Anton – Vakkerville-Mysteries 01 – Dämmergrau

Autor: Serkalow, Anton
Titel: Dämmergrau
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 31.10.16
Seitenanzahl Printbuch: 301 Seiten
Genre: Horror, SciFi
Zeitraum 21.11.18-30.11.18
Band einer Reihe: Ja Vakkerville Serie (HIER mehr)
ISBN/ASIN: B01LD5BSJ2
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Herzlich willkommen in Vakkerville!

Einer Stadt, in der eigentlich alles so ist, wie in jeder anderen Stadt … eigentlich … bis …

Der Überfall auf ein Restaurant löst eine Kette von Ereignissen aus, bei denen u.a. das Tor zur Dämonenwelt geöffnet wird und die Stadt in Wahnsinn und Chaos versinkt.

»Pulp Fiction« trifft »Zauberer von Oz« und »Silent Hill«. Irrsinniger Mix aus Krimi, Horror, Mystery, Thriller und Komödie.

Trauen Sie sich, diesem Ort einen Besuch abzustatten?

Ein Agoraphobiker verlässt nach Jahren doch seine Wohnung, weil ihm ein Geistermädchen bei der Suche nach einem verschollenen Freund hilft. Auf dem Parkplatz eines Feinschmeckerrestaurants angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Zwerg und ein Pirat überfallen gerade jetzt dieses Lokal, wo der örtliche Pate diniert.
Ein Gothic-Girl und die Vogelscheuche sind ebenfalls da. Eine Ex-Polizistin will sich mit den Erpressern ihres Chefs treffen. Ein obdachloser Flaschensammler, ein mysteriöser Auftragskiller und noch andere skurrile, ausgeflippte und undurchsichtige Gestalten tauchen ebenso auf, wie die toten Kinder aus dem Nebel und der Schatten eines nie gefassten Serienkillers.

Keiner von ihnen ahnt, dass ihr Zusammenprall erst der Auftakt für weitaus monströsere Ereignisse ist, die über die »Nebelgrenze« (Teil 2 erscheint 31.01.2017) in den »Spiegelgrund« (Teil 3) führen.

Meine Zusammenfassung bleibt heute aus, da es so schräg und skurril ist – ich glaube da bekomme ich nichts zusammen.

Meine Meinung

Mein Geschmack war es absolut nicht. Ich habe noch eine Version mit dem alten Cover – das neue ist wesentlich gelungener. Obwohl diese Augen beim alten Cover schon gruselig sind. Kommen wir zurück. Die Geschichte konnte mich wirklich so gar nicht fangen. Es war natürlich schon faszinierend, wie der Autor, die einzelnen Stränge aufgemacht hat und sie bei einem anderen Charakter auftauchten. Die verschiedenen Blickwinkel der selben Szenen, das hat mir schon gefallen. Aber mit der Geschichte selbst, bin ich einfach nicht warm geworden. Das war mir zuviel und zu chaotisch. Ich habe zwar gelesen, dass sich das in den Folgebänden alles bisschen auflösen und vereinfachen soll – aber ich weiss nicht, ob mich das jetzt reizt weiter zu lesen. Im Durchschnitt hat dieses Buch sehr gute Kritiken bekommen. Was auch mit ein Grund war, dass ich da zu griff. Mir war es irgendwie nicht spannend genug – ich fühlte mich eher genervt.

Schreibstil

Der Stil ist eigentlich ganz gut – man kann flüssig lesen – nur die Verwicklungen, waren mir zu wirr.

Figuren:

Oh weh – ja die waren wirklich gut beschrieben. Auch daran lag es nicht dass ich kein Fan dieses Buches bin.

Atmosphäre und Spannung

Ging für mich etwas in die Binsen, da es mir einfach zu wirr und chaotisch war. Selbst wenn sich die Fäden immer irgendwie überkreuzten, war ich doch nicht ganz überzeugt.

Fazit

Mich hat es leider nicht überzeugen können. Ich hab keinen Fuss fassen können. Es konnte mich nicht fesseln, hat mich statt dessen eher irgendwann angefangen zu nerven. Aber, da die Kritiken fast durchweg positiv ausgefallen sind, sollte sich jeder doch eine eigene Meinung bilden. Meins war es nicht und ich werde wohl auch keinen weiteren Versuch mit der Reihe starten.

 

Night, Aurelia L. – Elfische Weihnacht

Autor: Night, Aurelia L.
Titel: Elfische Weihnacht
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 9 Seiten
Genre: Weihnachten
Zeitraum 13.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B018KDSC1M
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Daniela hasst Weihnachten, und nun musste sie auch noch auf dem Weihnachtsmarkt aushelfen! Doch dank ihres persönlichen Weihnachtselfen, wurde das Arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt nicht so schlimm, wie gedacht.
Eine kleine weihnachtliche Kurzgeschichte.

Meine Zusammenfassung

Daniela ist so gar kein Weihnachtsmensch – sie verachtet dieses falsche Getue und die geheuchelte Glückseligkeit, die direkt nach dem Fest wieder zu Ende ist. Sie hat sich schon früh ausgeklingt und verbringt Weihnachten lieber mit einem guten Wein und einem Actionfilm. Dieses mal hat sie sich allerdings breit schlagen lassen auf dem Weihnachtsmarkt auszuhelfen. Dann taucht ein Weihnachtself auf. Also ein Mann in einem Elfenkostüm. Immer wieder kommt er an ihren Stand und erzählt ihr tolle Geschichten über Weihnachten und glücklichen Menschen. Sie geniesst die Zeit mit ihm – bis er nicht mehr kommt. Da wird ihr bewusst, wie einsam ihr Dasein ist und wie sehr er sie beeinflusst hat. Aber wer ist dieses kleine Mädchen, dass sie am heiligen Abend abholt? Eine kleine Weihnachtselfe, die ihr den richtigen Weg zeigen will?

Meine Meinung

Trotz der Kürze eine sehr süsse Geschichte, die auch ein tolles Geschenk für Weihnachtsmuffel darstellt. Schaltet man den Konsumwahn nämlich aus, ist Weihnachten eine tolle und besinnliche Zeit, die einen ein bisschen Hoffnung auf Glück und Liebe zeigt. Sie hätte noch bisschen länger sein können. Allerdings reichen die paar Seiten auch aus um verständlich zu machen worum es um diese Zeit geht.

Schreibstil

Locker und flüssig zu lesen.

Figuren:

Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Auch die Entwicklung, die Daniela durchgemacht hat fand ich schön dargestellt.

Atmosphäre und Spannung

Absolut weihnachtlich und romantisch

Fazit

Eine perfekte Geschichte für Weihnachtsfans und auch Weihnachtsmuffel. Genau richtig um den Tag zu beginnen oder bei schmuddeligen Wetter auf die Bahn zu warten.

Charaktere

Daniela – Seit sie 18 ist, hat sie sich von Weihnachten und damit auch von ihrer Familie zurück gezogen. Sie bevorzugt einen einsamen Abend mit Wein und Actionfilmen. Das Treffen mit den Weihnachtselfen, lässt ihr Herz aber wieder auftauen und eine kleine Hoffnung leuchtet auf

Tatjana – Danielas Freundin – sie ist im 5. Monat schwanger und Daniela hilft ihr bei ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Marco – der nette Weihnachtself. Er ist ein absoluter Weihnachtsfan und kann Daniela tatsächlich für sich gewinnen.

Lang, Cosima – Herz aus Eis und Feuer Ein Wintermärchen

Autor: Lang, Cosima
Titel: Herz aus Eis und Feuer
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 17.11.2017
Seitenanzahl Printbuch: 78 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 06.12.18-07.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B076QTFHHX

 

Klappentext

Liebe brennt heiß wie Feuer und vermag noch das kälteste Herz zum Schmelzen zu bringen.

Als Theo kurz vor Weihnachten einen Unfall hat, wird er von der Weltenwanderin Alana nach Delphas gebracht. Einem verwunschenen Eiskönigreich, das von einer Kaiserin mit gefrorenem Herzen regiert wird.
Alana wandert durch die Menschenwelt um einen neuen Mann für die Kaiserin zu suchen. Ein Mann der das kalte Herz der Kaiserin zum Schmelzen bringt und dadurch den Winter vertreibt, der über Delphas liegt.
Theo soll dieser neue Mann werden und sein Leben für immer mit der Kaiserin verbringen. Doch von der ersten Begegnung an brennt die Liebe zwischen Alana und ihm.
Können die beiden ihrer Liebe widerstehen, um das Land vor dem Untergang zu bewahren und kann Theo sich der kalten Gefahren der Kaiserin entziehen?

Meine Zusammenfassung

Theo und seine Schwester Lena sind mit dem Auto unterwegs nach Hause. Es schneit und die Fahrt ist nicht ungefährlich. Dabei kommt es zu einem Unfall, der tödlich enden würde. Das ist der Moment in dem Alana auftaucht. Sie braucht Theo. Aber sie nimmt nie ein Leben – sie rettet ihn. Normal nimmt sie immer nur den Mann mit – aber hier macht sie eine Ausnahme – Lena kommt mit. Theo ist die einzige Hoffnung der Bevölkerung von Delphas. Denn die Eiskaiserin lässt alles unter Eis verschwinden, wenn sie unglücklich ist. Und glücklich ist sie nur mit einem Mann an ihrer Seite. Die Abstände, dass ein neuer Gefährte gebraucht wird, werden immer kürzer. Es ist deswegen wichtig den Richtigen zu finden. Ist Theo der Richtige? Alana spürt auf jeden Fall selbst einige unbekannte Gefühle und möchte ihn eigentlich nicht der Kaiserin vorstellen. Und was ist mit Lena? Welchen Einfluss wird sie noch haben? Kann Theo das Herz der Kaiserin zum schmelzen bringen? Und wird dann Alanas Herz dabei verletzt werden?

Meine Meinung

Die Geschichte erinnert ganz entfernt an die Schneekönigin….aber nur wirklich am äussersten Rande. Die Geschichte ist so nicht schlecht. Sie ist spannend und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Allerdings sind wirklich einige Rechtschreibfehler und seltsam unzusammenhängende Sprünge enthalten, die den Lesefluss stören. Aufgrund der geringen Seiten ist natürlich eine richtige Tiefe nicht zu erreichen. Es hätte noch bisschen ausgearbeitet werden können. Allerdings mag ich es, dass hier nur auf die Fakten geachtet, und nicht zu sehr drum herum ausgeschmückt wurde. Knapp auf den Punkt gebracht.

Leider merke ich aber schon, dass ich anfange die Geschichte zu vergessen – also nicht sehr einprägsam. Trotzdem nett zu lesen.

Schreibstil

Der Stil ist Ok. Nur die seltsamen Sprünge, die manchmal keinen Sinn ergaben, stören.

Figuren:

Die Charaktere sind recht sympathisch und für die kürze der Story gar nicht schlecht getroffen.

Atmosphäre und Spannung

Es baut sich auch eine gewisse Spannung auf. Man fiebert schon mit. Wer wird denn jetzt wen lieben und befreien?

Fazit

Die Geschichte ist geeignet für ein paar nette Stunden zwischendurch. Man müsste noch mal etwas überarbeiten. Leider hat die Geschichte bisschen die Tendenz schon in Vergessenheit zu geraten. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt.

Charaktere

Alana – Sie ist eine Weltenwanderin. Diese Fähigkeit haben nicht viele. Sie kann zwischen ihrer Welt – Delphas und der, der Menschen wandern und auch gewisse Zeit leben. Sie besorgt auch Lebensmittel für ihr Volk dort. Ihre Aufgabe ist es, Männer, die eines natürlichen Todes gestorben wären, in ihr Land zu bringen um der Kaiserin zu gefallen. Denn nur wenn es der Kaiserin gut geht, geht es auch dem Volk gut.

Datinel: Der höchste Magier, der Kaiserin – allerdings ist er eher auf Alanas Seite und unterstützt sie in ihrem späteren Kampf

Theo – ein netter junger Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kommen würde. Alana sieht hier den Richtigen für die Kaiserin. Allerdings entwickelt er Gefühle für Alana. Doch ein Blick auf die Kaiserin, lässt ihn durch einen Zauber alles andere vergessen.

Lena – Theos Schwester. Sie ist mutig und kämpferisch. Ich hatte immer ein bisschen Octavia von The 100 im Kopf bei ihr.

Miki – Der Eiskobold der Kaiserin – Diener, Augen und Ohren der Kaiserin. Eher verschlagen als hilfreich.

Kaiserin – Sie ist ein Tyrann, der ihr Volk mit ihren Launen leiden lässt. Ist sie glücklich verliebt, schmilzt das Eis und das Volk kann die Felder bestellen. Ist sie unglücklich – und die Spannen dazu werden immer kürzer, lässt sie alles unter einer Eisdecke verschwinden und ihr Volk leidet.

 

 

Pulletz, Sandra – Highschool Halloween 02

Autor: Pulletz, Sandra
Titel: Highschool Halloween 02
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 43 Seiten
Genre: Fantasy, Mystery
Zeitraum 25.10.18-28.10.18
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B01MFBU4E2
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Die geheime Halloweenparty der Grandwitch-Highschool ist gerade zu Ende gegangen, als Ava ihren neuen Freund Ethan zu sich nach Hause einlädt. Die Feier mit sämtlichen magischen Wesen ist bereits voll im Gange. Auch Ava und Ethan amüsieren sich köstlich, bis plötzlich ein geheimnisvoller Vampir auftaucht und Avas Feenkräfte zu schwinden beginnen. Die Einzige, die Ava helfen kann ist Urgroßtante Edna. Doch ausgerechnet jetzt ist sie verschwunden.
Und was hat Bösewicht Calvin mit der ganzen Sache zu tun?

Meine Zusammenfassung

Das Buch schliesst direkt an Band 1 an. Ava und Ethan haben sich im ersten Band gefunden. Ava ist etwas besonderes. Sie ist eine Fee und Ethan ein Elf. Endlich kann Ava mal jemanden mit zu ihrer schrägen Familie nehmen. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das grosse Ereignis an Halloween ist die Auferstehung der Urgrosstante. Sie ist eine Magierin und Hellseherin. Was sie sieht, bedeutet grosses Unheil für Ava. Ava hat das falsche Blut getrunken und nun droht ihr der Verlusst ihrer Magie. Nicht nur, dass sie sich damit auseinander setzen muss, setzt ihr Calvin auch noch zu. Er ist nicht das, was zu glauben sie meinte. Und die einzige, die ihr helfen kann ist die Urgrossmutter. Aber sie ist verschwunden.

Meine Meinung

Ich mochte Band 1 schon, aber er wirkte doch etwas flach und unfertig. Einer Kurzgeschichte ist schwierig tiefe zu verleihen. Der zweite Band ist tatsächlich noch besser gelungen. Man kennt die Charaktere schon und kann gleich in die schräge aber liebevolle Familie eintauchen. Es war wirklich sehr angenehm und amüsant zu lesen.

Schreibstil

Sehr angenehmer und lockerer Schreibstil, dem man leicht folgen kann.

Figuren:

In diesem Band sind die Figuren wesentlich aktiver und lebendiger als im Band 1. Man hat mehr Kontakt zur Familie und die ist wirklich sehr witzig.

Atmosphäre und Spannung

Da man nicht genau weiss was denn passiert ist und wie Ava an Vampirblut kam, ist es sehr spannend zu lesen wie sie gerettet werden kann.

Fazit

Eine Halloweengeschichte mit Humor, Spannung und ein bisschen junger Liebe. Nicht gruselig oder blutig, also ohne Probleme für jüngere Leser geeignet. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Es war wirklich sehr erheiternd und spannend.

Charaktere

Ava – sie ist eine Fee und geniesst gerade an Halloween mal, dass ihre Familie nicht besonders auffällt. Sie hat im ersten Band sich an Calvin, dem Macho gerächt und sein Blut abgezapft und getrunken.

Calvin – er ist ein Macho und nicht ganz so menschlich wie Ava angenommen hatte

Ethan – er ist ein Elf und der neue Freund von Ava. Ein sehr netter und hilfreicher Kerl

Urgrosstante Edna – sie steht nur zu Halloween auf und wird immer freudig begrüsst, da sie Hellsichtig ist. Sie ist die einzige, die Ava retten kann.

Hill, Susan – Das Gemälde

Autor: Hill, Susan
Titel: Das Gemälde
Verlag: Knaur
Übersetzung: Aeckerle Susanne
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2009
Seitenanzahl Printbuch: 160 Seiten
Genre: Gruselroman, Mystery, Geistergeschichte
Zeitraum 22.10.18-25.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: 978-3426663509
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Schwarze Gondeln auf dem Canal Grande, Feiernde und Maskenträger – ein mysteriöses Venedig-Gemälde vergiftet Jahrzehnte schon Professor Parmitters Dasein. An einem Winterabend enthüllt der alte Herr seinem Schüler Oliver die makabre Macht des Werkes: Menschen hat es verschlungen, Tote sichtbar gemacht. Oliver ahnt nicht, dass der Fluch auf einen Jüngeren übergehen will …

Meine Zusammenfassung:

Hier erwartet uns eine klassische Gruselgeschichte. Ein verfluchtes Gemälde, dass Menschen/Paare ins Unglück stürzt. Verflucht durch verschmähte Liebe. Einst gab es ein Liebespaar. Liebe auf den ersten Blick. Aber der Mann war schon versprochen. Er löste die Verbindung zu dem anderen Mädchen, dass daraufhin in ihrer Gram ertrank. Sie wurde verbittert und gönnte dem jungen, glücklichen Paar ihre Zweisamkeit nicht. Neben Hassbriefen schickte sie ein sonderbares Gemälde zur Hochzeit. Es stellte eine Karnevallszene in Venedig dar. Woraufhin sie ihre Hochzeitsreise auch dorthin führte. Aber die Braut kam alleine zurück. Ihr Gatte war verschwunden. Er sei in den Kanal gefallen. Aber dieses Gemälde zeigte die Wahrheit. In ihm eingeschlossen, hilflos, war ihr Geliebter gefangen. Sie zerbrach fast daran. Einzig ihr ungeborener Sohn gab ihr Hoffnung. Aber Hoffnung ist trügerisch und durch weitere Intrigen ging das Bild verloren. Es landete durch eine Auktion bei Mr. Parmitter. Ein Professor, der seit seiner frühesten Kindheit der Kunst verfallen war. Dieses Bild übte einen unheimlichen Sog aus. Später landete es bei einem weiteren jungen Paar, die ihre Flitterwochen in Paris verbrachten. Und auch hier verschwindet der Gatte. Die junge Frau ist aber ebenfalls in guter Hoffnung – in Hoffnung auf ein Mädchen, das diesen Fluch endlich brechen wird.

Meine Meinung

Eine solide Geistergeschichte im klassischen Stil, des 19. Jhdt. Der Nachteil dieses Stils – er hat wenige Nuancen. Das bedeutet, dass durch die wenigen Dialoge auch wenig Spannung oder gar Grusel aufgebaut wird. Trotzdem mag ich diesen Stil. Ohne viel Schnickschnack und Metaphern bringt er die Geschichte voran, und man geniesst es bei der Hand genommen zu werden, um den Erzähler durch sein Elend zu begleiten.

Schreibstil

Wenn man keine Probleme mit der klassischen Schreibweise hat, ist es nicht schwer sich hier mit zu beschäftigen.

Figuren:

Durch diesen klassischen Gruselstil, bleiben die Figuren leider etwas zweidimensional. Man baut keine rechte Bindung zu ihnen auf.

Atmosphäre und Spannung

Obwohl ich mich jetzt nicht gegruselt habe, war es doch spannend dieser Geschichte zu folgen. Es wirkte immer etwas düster und geheimnisvoll.

Fazit

Eine solide Gruselgeschichte, ohne viel Höhen und Tiefen. Man kann sich fallen lassen und mit den Gondeln Venedigs durch die Geschichte treiben lassen.

Charaktere

Theo Parmitter: Er ist Professor in Cambrige und erzählt diese Geschichte des Gemäldes seinem Schützling. Er ist begeistertet Kunstsammler und hat das Bild auf einer Versteigerung erlangt.

Oliver – ist der Schützling und Erzähler dieser Geschichte. Auch er wird in den Bann des Bildes gezogen. Was ihm bei seiner Hochzeitsreise zum Verhängnis wird.

Gräfin von Hawdon: Sie ist die ursprüngliche Besitzerin des verloren gegangenen Gemäldes. Sie hätte es gerne zurück, da ihr Gatte dort eingeschlossen ist. Von ihr erfahren wir die Geschichte hinter dem Gemälde

Lawrence von Hawdon: Er hat eine andere Frau geliebt, als die der er versprochen war. Das wurde ihm und seiner Familie zum Verhängnis.

Clarissa Vigo: Sie ist die verschmähte Frau, die das Bild, grosszügig zur Hochzeit spendete. Nicht ohne einen Fluch darauf zu legen.

Anne Fernleigh: Sie ist die Ehefrau von Oliver und schreibt die Geschichte für ihn zu ende.

Haberland, Susann – Drachen, Gold und Gaunerehre – Miss Jemmys Abenteuer in London

Autor: Haberland, Susann (starb am 01. April 2016 im Alter von 48 Jahren – Quelle)
Titel: Drachen, Gold und Gaunerehre – Miss Jemmys Abenteuer in London
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 20. April 2015
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Abenteuer, Fantasy
Zeitraum 15.11.18-20.11.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-1511811507
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ganz allein auf sich gestellt strandet die junge Jemmy im viktorianischen London. Doch sie hat Glück und trifft auf Rackety, der sie in seine Bande holt. Gemeinsam mit ihm, Benjy, Miggs und Cockles erlebt sie die erstaunlichsten Abenteuer und nimmt es mit Drachen, Elfen, Trollen, Werwölfen, Zwergen und falschen Heiligen auf. Bis sie eines Tages an einen weit gefährlicheren Gauner gerät …

Meine Zusammenfassung

Jemmy arbeitet als Lehrerin in einem Waisenhaus. Als sie eines Abends auf Carnela, eine Schülerin trifft, die in ein Klassenzimmer einbrechen will um einen vergessenen Aufsatz zu holen, kommen die beiden ins Gespräch. Dabei erzählt Jemmy von ihren Abenteuern als junge Frau bei einer Räuberbande. Sie erlebt so einiges auf der Strasse. Irgendwann musste sich die Truppe leider auflösen und Jemmy wurde Lehrerin. Nicht ohne ein bisschen Sehnsucht zu vermitteln.

Meine Meinung:

Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. Es war immer mit einem kleinem verschmitzten Funken im Augenwinkel zu lesen. Jemmy ist eine sehr sympathische Frau. Sie trifft zum Glück auf Racketys Gruppe und kann dort leben. Sie versorgt sie und putzt, aber sie ist auch bei Einbrüchen eine grosse Hilfe. Die Einbrüche sind meistens sogar selbstlos und helfen vielen Menschen. Es ist ein Abenteuerroman mit Fabelwesen. Ich denke für junge Mädchen auch sehr gut geeignet. Hier wird viel Wert auf Zusammenhalt und Kameradschaft gelegt.

Schreibstil: Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Man konnte gut und flüssig einsteigen.

Figuren:

Die Charaktere waren sehr gut dargestellt. Jedes Teammitglied hat ein eigenes Kapitel bekommen, in dem es etwas intensiver beleuchtet wurde und auch intensiver in der Gruppe mitgearbeitet hat.

Atmosphäre und Spannung: Da es im düsteren London und meist auch Nachts spielt, ist die Atmosphäre schon sehr spannungsgeladen. Man fiebert schon mit, ob die Gruppe ohne Probleme rein und raus kommt, was selten der Fall ist. Und wie schaffen sie es dann aus der Bredouille heraus zu kommen.

Originalität:

Ja – ich fand es wirklich originell Eine Gaunerbande, die eher minder erfolgreich sind mit Fabelwesen zu kombinieren, hat wirklich Spass gemacht.

Fazit:

Ich mochte das Buch wirklich gerne. Es hat mir des öfteren ein Grinsen entlockt. Geeignet auch für junge Mädchen, da hier eine starke Junge Frau gezeigt wir, die viel Abenteuer erlebt. Ich hatte schöne Stunden mit dem Team.

Charaktere:

Carnela: Ein junges Mädchen in einem Internat für Mittellose Waisenkinder. Sie ist auf dem Weg einen abgeschriebenen französisch Aufsatz aus dem Klassenzimmer zu holen, den sie vergessen hat. Das Zimmer ist abgeschlossen. Dabei trifft sie auf Jemmy und sie ist wie gebannt von den Erzählungen.

Jemmy: Lehrerin für Literatur und Handarbeit in der Oberstufe. Ein Mädchen, dass abgehauen war und nach London kam und Glück hatte von Rackety und seiner Gruppe aufgenommen zu werden. Sie haben viele Abenteuer erlebt, an denen sie Carnela teilhaben lässt. Zur Truppe kam sie, als sie Rackety die Schnupftabakdose stehlen wollte und erwischt wurde.

Rackety: Er ist der Boss der Bande, die in London ihr Unwesen trieben. Ein sehr sympathischer Räuberhauptmann.

Miggs: Racketys Stellvertreter. Er besorgt meistens das Essen, da er auf dem Markt jeden kennt

Benjy: Kommt eigentlich aus Wales. Er ist bisschen älter als die anderen und immer ein bisschen grimmig.

Cockles: Ein riesiger Lieber Kerl. Er hat sein Lebenlang in London gelebt und kennt dort alles. Er hat ein photografisches Gedächtnis

Titch: Sie ist eine Elfe. Elfen sind nicht sehr hoch angesehen, da sie als niederträchtig und Zickig gelten. Sie ist die Partnerin von Rackety und hat ihnen auch schon aus einigen Patschen geholfen.

Fergus: Ein Konkurierender Räuber, der als Tot galt. Rackety sollte etwas für ihn aufbewahren, das verloren ging. Sie müssen es schnell besorgen bis er wieder auftaucht. Aber Fergus ist nicht mehr gefährlich. Er will eigentlich nur seine Ruhe mit seiner Liebsten, einer Meerjungfrau, geniessen. Aber er brauch diesen Gegenstand dazu.

Boccacino, Michael – Charlotte und die Geister von Darkling

Autor: Boccacino, Michael
Titel: Charlotte und die Geister von Darkling
Verlag: Bastei Lübbe
Übersetzung: Hubert Straßl
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2014
Seitenanzahl Printbuch: 305 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 28.0.18-06.11.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B00CO5UTOG
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Charlotte ist Gouvernante auf dem Anwesen Everton. Sie kümmert sich um die beiden Söhne des Hausherrn, die vor Kurzem ihre Mutter verloren haben. Als die drei eines Tages durch den Wald gehen, geraten sie plötzlich in eine völlig andere Welt. Dort entdecken sie das wundersame Haus von Darkling: der einzige Ort, der für den Tod unerreichbar ist.

Hier verbergen sich schaurige Wesen. Unter ihnen – die Mutter der Jungen …

Meine Meinung

Anfangs dachte ich es ist ein Mystery Roman. So startete das ganze auch. Es dauerte auch etwas, bis dann klar wurde, dass es eher ein Fantasy Roman ist. Viele Elemente der Geschichte haben mir ganz gut gefallen. Allerdings wäre es mir lieber gewesen, es wäre weiter auf der Mystery Schiene geblieben. Ich fand den Fantasyteil irgendwie unpassend zu dieser Story. Es war, als hätten zwei verschiedene Personen dieses Buch geschrieben. Irgendwann überlegte ich, zu wem diese schräge Story passen würde. Und mir viel nach einiger Zeit Tim Burton ein. Das wäre die perfekte Story für ihn. Als Film könnte ich es mir dann auch vorstellen. Es war schon oft fesselnd gewesen. Aber manchmal so abstrakt, dass ich nicht so richtig folgen konnte. Mir persönlich wäre es tatsächlich lieber gewesen, diese Geschichte wäre mystisch weiter gegangen. Wohl habe ich mich beim Lesen nicht immer gefühlt. Das Ende ist allerdings recht gut geworden. Es spricht dafür, dass der Autor vielleicht irgendwann mal eine Fortsetzung geplant hat. Aber ich habe nichts gefunden – das hier war sein Debüt.

Schreibstil: Da diese Geschichte in der Vergangenheit spielt ist auch der Stil angepasst. Also gut gelungen. Er hat einen flüssigen Schreibstil, der es trotz einiger Probleme, meinerseits, mit der Story noch angenehm war.

Figuren: Mit den Figuren bin ich leider nicht so warm geworden. Vielleicht lag es am „viktoriansichen“ Stil. Da werden die Personen ja gerne etwas unterkühlt dargestellt. Vielleicht auch daran, dass ich nicht so richtig eintauchen konnte. Die Charaktere waren schon gut dargestellt – aber irgendwie sprang der Funken nicht über.

Atmosphäre und Spannung: Die ungemütliche gruselige Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Auch der Fantasypart war gut getroffen. Es war spannend, gerade am Ende. Das ganze Gebilde stürzt in sich zusammen und bleibt offen.

Originalität: Hm, originell war es. Nicht mein Stil – aber es war schon eine interessante Kulisse.

Fazit:

Mich hat das Buch leider nicht überzeugen können. Trotz des guten Schreibstils, blieb es eher flach und hat wenig Emotionen, ausser manchmal ein Kopfschütteln hervorgerufen. Mir wäre es hier lieber gewesen, es wäre eine nette Gruselgeschichte geworden und kein schräger Schauplatz eines Fantasygemurkse. Man wird vom Cover und dem Klappentext etwas in die Irre geführt.

Zitate

Ich fragte mich, ob die Person, in die man sich angesichts einer Gefahr verwandelte, das wirkliche Ich war, oder ob es sich dabei nur um eine Maske handelte, die man aufsetzte, um zu überleben.

»Wir sind unsterbliche Wesen, Mrs. Markham, und es gibt nichts Langweiligeres als die Ewigkeit.

»Eine Person mag mit der Mode gehen, aber sie kann sich nur begrenzt biegen, oder sie wird brechen und sich selbst vollkommen vergessen.«

Charaktere:

Nanny Prum: Mit ihr beginnt das Grauen einzuziehen. Sie wird grausam ermordet und taucht als Gesprächsperson immer wieder auf

Jonathan: Der verstorbene Ehemann von Charlotte. Er ist bei einem Brand umgekommen. Charlotte trifft ihn oft in ihren Träumen

Charlotte: Sie ist die Hauptperson. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht beschrieben. Sie ist eine Gouvernante. Geschuldet des Zeitalters und Etikette wirkt sie immer leicht unterkühlt und oberflächlich. Auch sehr emotionslos in Anbetracht der ungewöhnlichen Ereignisse

James: Er ist der jüngere Sohn, um den sich Charlotte kümmert. Eher unbelastet und voll Fantasy.

Paul: Der Ältere Sohn. Er ist der Zweifler. Aber trotzdem schnell überzeugt. Aber nicht so beeinflussbar wie sein Bruder

Lily: Die verstorbene Hausherrin. Sie ist in der Endwelt gefangen. Sie hat irgendeinen Deal abgeschlossen um dort mit ihren Kindern zusammen sein zu können. Aber das bringt irgendwie das Gleichgewicht durcheinander.

Henry: Der Hausherr. Er hat Charlotte für seine Kinder eingestellt. Aber sie tut auch ihm gut. Trotzdem trauert er noch oft um seine Frau. Erst zweifelt er, aber als seine Söhne verschwinden, glaubt er und geht mit auf Rettungsmission

Mr. Whatley: Er ist der Meister der Endwelt. Er spielt ein Spiel mit Charlotte. Aber wird er es auch gewinnen.