Serkalow, Anton – Vakkerville-Mysteries 01 – Dämmergrau

Autor: Serkalow, Anton
Titel: Dämmergrau
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 31.10.16
Seitenanzahl Printbuch: 301 Seiten
Genre: Horror, SciFi
Zeitraum 21.11.18-30.11.18
Band einer Reihe: Ja Vakkerville Serie (HIER mehr)
ISBN/ASIN: B01LD5BSJ2
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Herzlich willkommen in Vakkerville!

Einer Stadt, in der eigentlich alles so ist, wie in jeder anderen Stadt … eigentlich … bis …

Der Überfall auf ein Restaurant löst eine Kette von Ereignissen aus, bei denen u.a. das Tor zur Dämonenwelt geöffnet wird und die Stadt in Wahnsinn und Chaos versinkt.

»Pulp Fiction« trifft »Zauberer von Oz« und »Silent Hill«. Irrsinniger Mix aus Krimi, Horror, Mystery, Thriller und Komödie.

Trauen Sie sich, diesem Ort einen Besuch abzustatten?

Ein Agoraphobiker verlässt nach Jahren doch seine Wohnung, weil ihm ein Geistermädchen bei der Suche nach einem verschollenen Freund hilft. Auf dem Parkplatz eines Feinschmeckerrestaurants angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Zwerg und ein Pirat überfallen gerade jetzt dieses Lokal, wo der örtliche Pate diniert.
Ein Gothic-Girl und die Vogelscheuche sind ebenfalls da. Eine Ex-Polizistin will sich mit den Erpressern ihres Chefs treffen. Ein obdachloser Flaschensammler, ein mysteriöser Auftragskiller und noch andere skurrile, ausgeflippte und undurchsichtige Gestalten tauchen ebenso auf, wie die toten Kinder aus dem Nebel und der Schatten eines nie gefassten Serienkillers.

Keiner von ihnen ahnt, dass ihr Zusammenprall erst der Auftakt für weitaus monströsere Ereignisse ist, die über die »Nebelgrenze« (Teil 2 erscheint 31.01.2017) in den »Spiegelgrund« (Teil 3) führen.

Meine Zusammenfassung bleibt heute aus, da es so schräg und skurril ist – ich glaube da bekomme ich nichts zusammen.

Meine Meinung

Mein Geschmack war es absolut nicht. Ich habe noch eine Version mit dem alten Cover – das neue ist wesentlich gelungener. Obwohl diese Augen beim alten Cover schon gruselig sind. Kommen wir zurück. Die Geschichte konnte mich wirklich so gar nicht fangen. Es war natürlich schon faszinierend, wie der Autor, die einzelnen Stränge aufgemacht hat und sie bei einem anderen Charakter auftauchten. Die verschiedenen Blickwinkel der selben Szenen, das hat mir schon gefallen. Aber mit der Geschichte selbst, bin ich einfach nicht warm geworden. Das war mir zuviel und zu chaotisch. Ich habe zwar gelesen, dass sich das in den Folgebänden alles bisschen auflösen und vereinfachen soll – aber ich weiss nicht, ob mich das jetzt reizt weiter zu lesen. Im Durchschnitt hat dieses Buch sehr gute Kritiken bekommen. Was auch mit ein Grund war, dass ich da zu griff. Mir war es irgendwie nicht spannend genug – ich fühlte mich eher genervt.

Schreibstil

Der Stil ist eigentlich ganz gut – man kann flüssig lesen – nur die Verwicklungen, waren mir zu wirr.

Figuren:

Oh weh – ja die waren wirklich gut beschrieben. Auch daran lag es nicht dass ich kein Fan dieses Buches bin.

Atmosphäre und Spannung

Ging für mich etwas in die Binsen, da es mir einfach zu wirr und chaotisch war. Selbst wenn sich die Fäden immer irgendwie überkreuzten, war ich doch nicht ganz überzeugt.

Fazit

Mich hat es leider nicht überzeugen können. Ich hab keinen Fuss fassen können. Es konnte mich nicht fesseln, hat mich statt dessen eher irgendwann angefangen zu nerven. Aber, da die Kritiken fast durchweg positiv ausgefallen sind, sollte sich jeder doch eine eigene Meinung bilden. Meins war es nicht und ich werde wohl auch keinen weiteren Versuch mit der Reihe starten.

 

Night, Aurelia L. – Elfische Weihnacht

Autor: Night, Aurelia L.
Titel: Elfische Weihnacht
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 9 Seiten
Genre: Weihnachten
Zeitraum 13.12.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B018KDSC1M
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Daniela hasst Weihnachten, und nun musste sie auch noch auf dem Weihnachtsmarkt aushelfen! Doch dank ihres persönlichen Weihnachtselfen, wurde das Arbeiten auf dem Weihnachtsmarkt nicht so schlimm, wie gedacht.
Eine kleine weihnachtliche Kurzgeschichte.

Meine Zusammenfassung

Daniela ist so gar kein Weihnachtsmensch – sie verachtet dieses falsche Getue und die geheuchelte Glückseligkeit, die direkt nach dem Fest wieder zu Ende ist. Sie hat sich schon früh ausgeklingt und verbringt Weihnachten lieber mit einem guten Wein und einem Actionfilm. Dieses mal hat sie sich allerdings breit schlagen lassen auf dem Weihnachtsmarkt auszuhelfen. Dann taucht ein Weihnachtself auf. Also ein Mann in einem Elfenkostüm. Immer wieder kommt er an ihren Stand und erzählt ihr tolle Geschichten über Weihnachten und glücklichen Menschen. Sie geniesst die Zeit mit ihm – bis er nicht mehr kommt. Da wird ihr bewusst, wie einsam ihr Dasein ist und wie sehr er sie beeinflusst hat. Aber wer ist dieses kleine Mädchen, dass sie am heiligen Abend abholt? Eine kleine Weihnachtselfe, die ihr den richtigen Weg zeigen will?

Meine Meinung

Trotz der Kürze eine sehr süsse Geschichte, die auch ein tolles Geschenk für Weihnachtsmuffel darstellt. Schaltet man den Konsumwahn nämlich aus, ist Weihnachten eine tolle und besinnliche Zeit, die einen ein bisschen Hoffnung auf Glück und Liebe zeigt. Sie hätte noch bisschen länger sein können. Allerdings reichen die paar Seiten auch aus um verständlich zu machen worum es um diese Zeit geht.

Schreibstil

Locker und flüssig zu lesen.

Figuren:

Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Auch die Entwicklung, die Daniela durchgemacht hat fand ich schön dargestellt.

Atmosphäre und Spannung

Absolut weihnachtlich und romantisch

Fazit

Eine perfekte Geschichte für Weihnachtsfans und auch Weihnachtsmuffel. Genau richtig um den Tag zu beginnen oder bei schmuddeligen Wetter auf die Bahn zu warten.

Charaktere

Daniela – Seit sie 18 ist, hat sie sich von Weihnachten und damit auch von ihrer Familie zurück gezogen. Sie bevorzugt einen einsamen Abend mit Wein und Actionfilmen. Das Treffen mit den Weihnachtselfen, lässt ihr Herz aber wieder auftauen und eine kleine Hoffnung leuchtet auf

Tatjana – Danielas Freundin – sie ist im 5. Monat schwanger und Daniela hilft ihr bei ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Marco – der nette Weihnachtself. Er ist ein absoluter Weihnachtsfan und kann Daniela tatsächlich für sich gewinnen.

Lang, Cosima – Herz aus Eis und Feuer Ein Wintermärchen

Autor: Lang, Cosima
Titel: Herz aus Eis und Feuer
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 17.11.2017
Seitenanzahl Printbuch: 78 Seiten
Genre: Fantasy
Zeitraum 06.12.18-07.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B076QTFHHX

 

Klappentext

Liebe brennt heiß wie Feuer und vermag noch das kälteste Herz zum Schmelzen zu bringen.

Als Theo kurz vor Weihnachten einen Unfall hat, wird er von der Weltenwanderin Alana nach Delphas gebracht. Einem verwunschenen Eiskönigreich, das von einer Kaiserin mit gefrorenem Herzen regiert wird.
Alana wandert durch die Menschenwelt um einen neuen Mann für die Kaiserin zu suchen. Ein Mann der das kalte Herz der Kaiserin zum Schmelzen bringt und dadurch den Winter vertreibt, der über Delphas liegt.
Theo soll dieser neue Mann werden und sein Leben für immer mit der Kaiserin verbringen. Doch von der ersten Begegnung an brennt die Liebe zwischen Alana und ihm.
Können die beiden ihrer Liebe widerstehen, um das Land vor dem Untergang zu bewahren und kann Theo sich der kalten Gefahren der Kaiserin entziehen?

Meine Zusammenfassung

Theo und seine Schwester Lena sind mit dem Auto unterwegs nach Hause. Es schneit und die Fahrt ist nicht ungefährlich. Dabei kommt es zu einem Unfall, der tödlich enden würde. Das ist der Moment in dem Alana auftaucht. Sie braucht Theo. Aber sie nimmt nie ein Leben – sie rettet ihn. Normal nimmt sie immer nur den Mann mit – aber hier macht sie eine Ausnahme – Lena kommt mit. Theo ist die einzige Hoffnung der Bevölkerung von Delphas. Denn die Eiskaiserin lässt alles unter Eis verschwinden, wenn sie unglücklich ist. Und glücklich ist sie nur mit einem Mann an ihrer Seite. Die Abstände, dass ein neuer Gefährte gebraucht wird, werden immer kürzer. Es ist deswegen wichtig den Richtigen zu finden. Ist Theo der Richtige? Alana spürt auf jeden Fall selbst einige unbekannte Gefühle und möchte ihn eigentlich nicht der Kaiserin vorstellen. Und was ist mit Lena? Welchen Einfluss wird sie noch haben? Kann Theo das Herz der Kaiserin zum schmelzen bringen? Und wird dann Alanas Herz dabei verletzt werden?

Meine Meinung

Die Geschichte erinnert ganz entfernt an die Schneekönigin….aber nur wirklich am äussersten Rande. Die Geschichte ist so nicht schlecht. Sie ist spannend und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Allerdings sind wirklich einige Rechtschreibfehler und seltsam unzusammenhängende Sprünge enthalten, die den Lesefluss stören. Aufgrund der geringen Seiten ist natürlich eine richtige Tiefe nicht zu erreichen. Es hätte noch bisschen ausgearbeitet werden können. Allerdings mag ich es, dass hier nur auf die Fakten geachtet, und nicht zu sehr drum herum ausgeschmückt wurde. Knapp auf den Punkt gebracht.

Leider merke ich aber schon, dass ich anfange die Geschichte zu vergessen – also nicht sehr einprägsam. Trotzdem nett zu lesen.

Schreibstil

Der Stil ist Ok. Nur die seltsamen Sprünge, die manchmal keinen Sinn ergaben, stören.

Figuren:

Die Charaktere sind recht sympathisch und für die kürze der Story gar nicht schlecht getroffen.

Atmosphäre und Spannung

Es baut sich auch eine gewisse Spannung auf. Man fiebert schon mit. Wer wird denn jetzt wen lieben und befreien?

Fazit

Die Geschichte ist geeignet für ein paar nette Stunden zwischendurch. Man müsste noch mal etwas überarbeiten. Leider hat die Geschichte bisschen die Tendenz schon in Vergessenheit zu geraten. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt.

Charaktere

Alana – Sie ist eine Weltenwanderin. Diese Fähigkeit haben nicht viele. Sie kann zwischen ihrer Welt – Delphas und der, der Menschen wandern und auch gewisse Zeit leben. Sie besorgt auch Lebensmittel für ihr Volk dort. Ihre Aufgabe ist es, Männer, die eines natürlichen Todes gestorben wären, in ihr Land zu bringen um der Kaiserin zu gefallen. Denn nur wenn es der Kaiserin gut geht, geht es auch dem Volk gut.

Datinel: Der höchste Magier, der Kaiserin – allerdings ist er eher auf Alanas Seite und unterstützt sie in ihrem späteren Kampf

Theo – ein netter junger Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kommen würde. Alana sieht hier den Richtigen für die Kaiserin. Allerdings entwickelt er Gefühle für Alana. Doch ein Blick auf die Kaiserin, lässt ihn durch einen Zauber alles andere vergessen.

Lena – Theos Schwester. Sie ist mutig und kämpferisch. Ich hatte immer ein bisschen Octavia von The 100 im Kopf bei ihr.

Miki – Der Eiskobold der Kaiserin – Diener, Augen und Ohren der Kaiserin. Eher verschlagen als hilfreich.

Kaiserin – Sie ist ein Tyrann, der ihr Volk mit ihren Launen leiden lässt. Ist sie glücklich verliebt, schmilzt das Eis und das Volk kann die Felder bestellen. Ist sie unglücklich – und die Spannen dazu werden immer kürzer, lässt sie alles unter einer Eisdecke verschwinden und ihr Volk leidet.

 

 

Pulletz, Sandra – Highschool Halloween 02

Autor: Pulletz, Sandra
Titel: Highschool Halloween 02
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: September 2017
Seitenanzahl Printbuch: 43 Seiten
Genre: Fantasy, Mystery
Zeitraum 25.10.18-28.10.18
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B01MFBU4E2
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Die geheime Halloweenparty der Grandwitch-Highschool ist gerade zu Ende gegangen, als Ava ihren neuen Freund Ethan zu sich nach Hause einlädt. Die Feier mit sämtlichen magischen Wesen ist bereits voll im Gange. Auch Ava und Ethan amüsieren sich köstlich, bis plötzlich ein geheimnisvoller Vampir auftaucht und Avas Feenkräfte zu schwinden beginnen. Die Einzige, die Ava helfen kann ist Urgroßtante Edna. Doch ausgerechnet jetzt ist sie verschwunden.
Und was hat Bösewicht Calvin mit der ganzen Sache zu tun?

Meine Zusammenfassung

Das Buch schliesst direkt an Band 1 an. Ava und Ethan haben sich im ersten Band gefunden. Ava ist etwas besonderes. Sie ist eine Fee und Ethan ein Elf. Endlich kann Ava mal jemanden mit zu ihrer schrägen Familie nehmen. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das grosse Ereignis an Halloween ist die Auferstehung der Urgrosstante. Sie ist eine Magierin und Hellseherin. Was sie sieht, bedeutet grosses Unheil für Ava. Ava hat das falsche Blut getrunken und nun droht ihr der Verlusst ihrer Magie. Nicht nur, dass sie sich damit auseinander setzen muss, setzt ihr Calvin auch noch zu. Er ist nicht das, was zu glauben sie meinte. Und die einzige, die ihr helfen kann ist die Urgrossmutter. Aber sie ist verschwunden.

Meine Meinung

Ich mochte Band 1 schon, aber er wirkte doch etwas flach und unfertig. Einer Kurzgeschichte ist schwierig tiefe zu verleihen. Der zweite Band ist tatsächlich noch besser gelungen. Man kennt die Charaktere schon und kann gleich in die schräge aber liebevolle Familie eintauchen. Es war wirklich sehr angenehm und amüsant zu lesen.

Schreibstil

Sehr angenehmer und lockerer Schreibstil, dem man leicht folgen kann.

Figuren:

In diesem Band sind die Figuren wesentlich aktiver und lebendiger als im Band 1. Man hat mehr Kontakt zur Familie und die ist wirklich sehr witzig.

Atmosphäre und Spannung

Da man nicht genau weiss was denn passiert ist und wie Ava an Vampirblut kam, ist es sehr spannend zu lesen wie sie gerettet werden kann.

Fazit

Eine Halloweengeschichte mit Humor, Spannung und ein bisschen junger Liebe. Nicht gruselig oder blutig, also ohne Probleme für jüngere Leser geeignet. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Es war wirklich sehr erheiternd und spannend.

Charaktere

Ava – sie ist eine Fee und geniesst gerade an Halloween mal, dass ihre Familie nicht besonders auffällt. Sie hat im ersten Band sich an Calvin, dem Macho gerächt und sein Blut abgezapft und getrunken.

Calvin – er ist ein Macho und nicht ganz so menschlich wie Ava angenommen hatte

Ethan – er ist ein Elf und der neue Freund von Ava. Ein sehr netter und hilfreicher Kerl

Urgrosstante Edna – sie steht nur zu Halloween auf und wird immer freudig begrüsst, da sie Hellsichtig ist. Sie ist die einzige, die Ava retten kann.

Hill, Susan – Das Gemälde

Autor: Hill, Susan
Titel: Das Gemälde
Verlag: Knaur
Übersetzung: Aeckerle Susanne
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2009
Seitenanzahl Printbuch: 160 Seiten
Genre: Gruselroman, Mystery, Geistergeschichte
Zeitraum 22.10.18-25.10.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: 978-3426663509
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Schwarze Gondeln auf dem Canal Grande, Feiernde und Maskenträger – ein mysteriöses Venedig-Gemälde vergiftet Jahrzehnte schon Professor Parmitters Dasein. An einem Winterabend enthüllt der alte Herr seinem Schüler Oliver die makabre Macht des Werkes: Menschen hat es verschlungen, Tote sichtbar gemacht. Oliver ahnt nicht, dass der Fluch auf einen Jüngeren übergehen will …

Meine Zusammenfassung:

Hier erwartet uns eine klassische Gruselgeschichte. Ein verfluchtes Gemälde, dass Menschen/Paare ins Unglück stürzt. Verflucht durch verschmähte Liebe. Einst gab es ein Liebespaar. Liebe auf den ersten Blick. Aber der Mann war schon versprochen. Er löste die Verbindung zu dem anderen Mädchen, dass daraufhin in ihrer Gram ertrank. Sie wurde verbittert und gönnte dem jungen, glücklichen Paar ihre Zweisamkeit nicht. Neben Hassbriefen schickte sie ein sonderbares Gemälde zur Hochzeit. Es stellte eine Karnevallszene in Venedig dar. Woraufhin sie ihre Hochzeitsreise auch dorthin führte. Aber die Braut kam alleine zurück. Ihr Gatte war verschwunden. Er sei in den Kanal gefallen. Aber dieses Gemälde zeigte die Wahrheit. In ihm eingeschlossen, hilflos, war ihr Geliebter gefangen. Sie zerbrach fast daran. Einzig ihr ungeborener Sohn gab ihr Hoffnung. Aber Hoffnung ist trügerisch und durch weitere Intrigen ging das Bild verloren. Es landete durch eine Auktion bei Mr. Parmitter. Ein Professor, der seit seiner frühesten Kindheit der Kunst verfallen war. Dieses Bild übte einen unheimlichen Sog aus. Später landete es bei einem weiteren jungen Paar, die ihre Flitterwochen in Paris verbrachten. Und auch hier verschwindet der Gatte. Die junge Frau ist aber ebenfalls in guter Hoffnung – in Hoffnung auf ein Mädchen, das diesen Fluch endlich brechen wird.

Meine Meinung

Eine solide Geistergeschichte im klassischen Stil, des 19. Jhdt. Der Nachteil dieses Stils – er hat wenige Nuancen. Das bedeutet, dass durch die wenigen Dialoge auch wenig Spannung oder gar Grusel aufgebaut wird. Trotzdem mag ich diesen Stil. Ohne viel Schnickschnack und Metaphern bringt er die Geschichte voran, und man geniesst es bei der Hand genommen zu werden, um den Erzähler durch sein Elend zu begleiten.

Schreibstil

Wenn man keine Probleme mit der klassischen Schreibweise hat, ist es nicht schwer sich hier mit zu beschäftigen.

Figuren:

Durch diesen klassischen Gruselstil, bleiben die Figuren leider etwas zweidimensional. Man baut keine rechte Bindung zu ihnen auf.

Atmosphäre und Spannung

Obwohl ich mich jetzt nicht gegruselt habe, war es doch spannend dieser Geschichte zu folgen. Es wirkte immer etwas düster und geheimnisvoll.

Fazit

Eine solide Gruselgeschichte, ohne viel Höhen und Tiefen. Man kann sich fallen lassen und mit den Gondeln Venedigs durch die Geschichte treiben lassen.

Charaktere

Theo Parmitter: Er ist Professor in Cambrige und erzählt diese Geschichte des Gemäldes seinem Schützling. Er ist begeistertet Kunstsammler und hat das Bild auf einer Versteigerung erlangt.

Oliver – ist der Schützling und Erzähler dieser Geschichte. Auch er wird in den Bann des Bildes gezogen. Was ihm bei seiner Hochzeitsreise zum Verhängnis wird.

Gräfin von Hawdon: Sie ist die ursprüngliche Besitzerin des verloren gegangenen Gemäldes. Sie hätte es gerne zurück, da ihr Gatte dort eingeschlossen ist. Von ihr erfahren wir die Geschichte hinter dem Gemälde

Lawrence von Hawdon: Er hat eine andere Frau geliebt, als die der er versprochen war. Das wurde ihm und seiner Familie zum Verhängnis.

Clarissa Vigo: Sie ist die verschmähte Frau, die das Bild, grosszügig zur Hochzeit spendete. Nicht ohne einen Fluch darauf zu legen.

Anne Fernleigh: Sie ist die Ehefrau von Oliver und schreibt die Geschichte für ihn zu ende.

Haberland, Susann – Drachen, Gold und Gaunerehre – Miss Jemmys Abenteuer in London

Autor: Haberland, Susann (starb am 01. April 2016 im Alter von 48 Jahren – Quelle)
Titel: Drachen, Gold und Gaunerehre – Miss Jemmys Abenteuer in London
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 20. April 2015
Seitenanzahl Printbuch: 192 Seiten
Genre: Abenteuer, Fantasy
Zeitraum 15.11.18-20.11.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-1511811507
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Ganz allein auf sich gestellt strandet die junge Jemmy im viktorianischen London. Doch sie hat Glück und trifft auf Rackety, der sie in seine Bande holt. Gemeinsam mit ihm, Benjy, Miggs und Cockles erlebt sie die erstaunlichsten Abenteuer und nimmt es mit Drachen, Elfen, Trollen, Werwölfen, Zwergen und falschen Heiligen auf. Bis sie eines Tages an einen weit gefährlicheren Gauner gerät …

Meine Zusammenfassung

Jemmy arbeitet als Lehrerin in einem Waisenhaus. Als sie eines Abends auf Carnela, eine Schülerin trifft, die in ein Klassenzimmer einbrechen will um einen vergessenen Aufsatz zu holen, kommen die beiden ins Gespräch. Dabei erzählt Jemmy von ihren Abenteuern als junge Frau bei einer Räuberbande. Sie erlebt so einiges auf der Strasse. Irgendwann musste sich die Truppe leider auflösen und Jemmy wurde Lehrerin. Nicht ohne ein bisschen Sehnsucht zu vermitteln.

Meine Meinung:

Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. Es war immer mit einem kleinem verschmitzten Funken im Augenwinkel zu lesen. Jemmy ist eine sehr sympathische Frau. Sie trifft zum Glück auf Racketys Gruppe und kann dort leben. Sie versorgt sie und putzt, aber sie ist auch bei Einbrüchen eine grosse Hilfe. Die Einbrüche sind meistens sogar selbstlos und helfen vielen Menschen. Es ist ein Abenteuerroman mit Fabelwesen. Ich denke für junge Mädchen auch sehr gut geeignet. Hier wird viel Wert auf Zusammenhalt und Kameradschaft gelegt.

Schreibstil: Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Man konnte gut und flüssig einsteigen.

Figuren:

Die Charaktere waren sehr gut dargestellt. Jedes Teammitglied hat ein eigenes Kapitel bekommen, in dem es etwas intensiver beleuchtet wurde und auch intensiver in der Gruppe mitgearbeitet hat.

Atmosphäre und Spannung: Da es im düsteren London und meist auch Nachts spielt, ist die Atmosphäre schon sehr spannungsgeladen. Man fiebert schon mit, ob die Gruppe ohne Probleme rein und raus kommt, was selten der Fall ist. Und wie schaffen sie es dann aus der Bredouille heraus zu kommen.

Originalität:

Ja – ich fand es wirklich originell Eine Gaunerbande, die eher minder erfolgreich sind mit Fabelwesen zu kombinieren, hat wirklich Spass gemacht.

Fazit:

Ich mochte das Buch wirklich gerne. Es hat mir des öfteren ein Grinsen entlockt. Geeignet auch für junge Mädchen, da hier eine starke Junge Frau gezeigt wir, die viel Abenteuer erlebt. Ich hatte schöne Stunden mit dem Team.

Charaktere:

Carnela: Ein junges Mädchen in einem Internat für Mittellose Waisenkinder. Sie ist auf dem Weg einen abgeschriebenen französisch Aufsatz aus dem Klassenzimmer zu holen, den sie vergessen hat. Das Zimmer ist abgeschlossen. Dabei trifft sie auf Jemmy und sie ist wie gebannt von den Erzählungen.

Jemmy: Lehrerin für Literatur und Handarbeit in der Oberstufe. Ein Mädchen, dass abgehauen war und nach London kam und Glück hatte von Rackety und seiner Gruppe aufgenommen zu werden. Sie haben viele Abenteuer erlebt, an denen sie Carnela teilhaben lässt. Zur Truppe kam sie, als sie Rackety die Schnupftabakdose stehlen wollte und erwischt wurde.

Rackety: Er ist der Boss der Bande, die in London ihr Unwesen trieben. Ein sehr sympathischer Räuberhauptmann.

Miggs: Racketys Stellvertreter. Er besorgt meistens das Essen, da er auf dem Markt jeden kennt

Benjy: Kommt eigentlich aus Wales. Er ist bisschen älter als die anderen und immer ein bisschen grimmig.

Cockles: Ein riesiger Lieber Kerl. Er hat sein Lebenlang in London gelebt und kennt dort alles. Er hat ein photografisches Gedächtnis

Titch: Sie ist eine Elfe. Elfen sind nicht sehr hoch angesehen, da sie als niederträchtig und Zickig gelten. Sie ist die Partnerin von Rackety und hat ihnen auch schon aus einigen Patschen geholfen.

Fergus: Ein Konkurierender Räuber, der als Tot galt. Rackety sollte etwas für ihn aufbewahren, das verloren ging. Sie müssen es schnell besorgen bis er wieder auftaucht. Aber Fergus ist nicht mehr gefährlich. Er will eigentlich nur seine Ruhe mit seiner Liebsten, einer Meerjungfrau, geniessen. Aber er brauch diesen Gegenstand dazu.

Boccacino, Michael – Charlotte und die Geister von Darkling

Autor: Boccacino, Michael
Titel: Charlotte und die Geister von Darkling
Verlag: Bastei Lübbe
Übersetzung: Hubert Straßl
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2014
Seitenanzahl Printbuch: 305 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 28.0.18-06.11.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B00CO5UTOG
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Charlotte ist Gouvernante auf dem Anwesen Everton. Sie kümmert sich um die beiden Söhne des Hausherrn, die vor Kurzem ihre Mutter verloren haben. Als die drei eines Tages durch den Wald gehen, geraten sie plötzlich in eine völlig andere Welt. Dort entdecken sie das wundersame Haus von Darkling: der einzige Ort, der für den Tod unerreichbar ist.

Hier verbergen sich schaurige Wesen. Unter ihnen – die Mutter der Jungen …

Meine Meinung

Anfangs dachte ich es ist ein Mystery Roman. So startete das ganze auch. Es dauerte auch etwas, bis dann klar wurde, dass es eher ein Fantasy Roman ist. Viele Elemente der Geschichte haben mir ganz gut gefallen. Allerdings wäre es mir lieber gewesen, es wäre weiter auf der Mystery Schiene geblieben. Ich fand den Fantasyteil irgendwie unpassend zu dieser Story. Es war, als hätten zwei verschiedene Personen dieses Buch geschrieben. Irgendwann überlegte ich, zu wem diese schräge Story passen würde. Und mir viel nach einiger Zeit Tim Burton ein. Das wäre die perfekte Story für ihn. Als Film könnte ich es mir dann auch vorstellen. Es war schon oft fesselnd gewesen. Aber manchmal so abstrakt, dass ich nicht so richtig folgen konnte. Mir persönlich wäre es tatsächlich lieber gewesen, diese Geschichte wäre mystisch weiter gegangen. Wohl habe ich mich beim Lesen nicht immer gefühlt. Das Ende ist allerdings recht gut geworden. Es spricht dafür, dass der Autor vielleicht irgendwann mal eine Fortsetzung geplant hat. Aber ich habe nichts gefunden – das hier war sein Debüt.

Schreibstil: Da diese Geschichte in der Vergangenheit spielt ist auch der Stil angepasst. Also gut gelungen. Er hat einen flüssigen Schreibstil, der es trotz einiger Probleme, meinerseits, mit der Story noch angenehm war.

Figuren: Mit den Figuren bin ich leider nicht so warm geworden. Vielleicht lag es am „viktoriansichen“ Stil. Da werden die Personen ja gerne etwas unterkühlt dargestellt. Vielleicht auch daran, dass ich nicht so richtig eintauchen konnte. Die Charaktere waren schon gut dargestellt – aber irgendwie sprang der Funken nicht über.

Atmosphäre und Spannung: Die ungemütliche gruselige Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Auch der Fantasypart war gut getroffen. Es war spannend, gerade am Ende. Das ganze Gebilde stürzt in sich zusammen und bleibt offen.

Originalität: Hm, originell war es. Nicht mein Stil – aber es war schon eine interessante Kulisse.

Fazit:

Mich hat das Buch leider nicht überzeugen können. Trotz des guten Schreibstils, blieb es eher flach und hat wenig Emotionen, ausser manchmal ein Kopfschütteln hervorgerufen. Mir wäre es hier lieber gewesen, es wäre eine nette Gruselgeschichte geworden und kein schräger Schauplatz eines Fantasygemurkse. Man wird vom Cover und dem Klappentext etwas in die Irre geführt.

Zitate

Ich fragte mich, ob die Person, in die man sich angesichts einer Gefahr verwandelte, das wirkliche Ich war, oder ob es sich dabei nur um eine Maske handelte, die man aufsetzte, um zu überleben.

»Wir sind unsterbliche Wesen, Mrs. Markham, und es gibt nichts Langweiligeres als die Ewigkeit.

»Eine Person mag mit der Mode gehen, aber sie kann sich nur begrenzt biegen, oder sie wird brechen und sich selbst vollkommen vergessen.«

Charaktere:

Nanny Prum: Mit ihr beginnt das Grauen einzuziehen. Sie wird grausam ermordet und taucht als Gesprächsperson immer wieder auf

Jonathan: Der verstorbene Ehemann von Charlotte. Er ist bei einem Brand umgekommen. Charlotte trifft ihn oft in ihren Träumen

Charlotte: Sie ist die Hauptperson. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht beschrieben. Sie ist eine Gouvernante. Geschuldet des Zeitalters und Etikette wirkt sie immer leicht unterkühlt und oberflächlich. Auch sehr emotionslos in Anbetracht der ungewöhnlichen Ereignisse

James: Er ist der jüngere Sohn, um den sich Charlotte kümmert. Eher unbelastet und voll Fantasy.

Paul: Der Ältere Sohn. Er ist der Zweifler. Aber trotzdem schnell überzeugt. Aber nicht so beeinflussbar wie sein Bruder

Lily: Die verstorbene Hausherrin. Sie ist in der Endwelt gefangen. Sie hat irgendeinen Deal abgeschlossen um dort mit ihren Kindern zusammen sein zu können. Aber das bringt irgendwie das Gleichgewicht durcheinander.

Henry: Der Hausherr. Er hat Charlotte für seine Kinder eingestellt. Aber sie tut auch ihm gut. Trotzdem trauert er noch oft um seine Frau. Erst zweifelt er, aber als seine Söhne verschwinden, glaubt er und geht mit auf Rettungsmission

Mr. Whatley: Er ist der Meister der Endwelt. Er spielt ein Spiel mit Charlotte. Aber wird er es auch gewinnen.

 

 

 

Berlekamp, André – Bethany 3 – Wintermärchen in Bethany

daumen hoch

Autor: Berlekamp, André
Titel: Wintermärchen in Bethany
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 17. November 201
Seitenanzahl Printbuch: 219 Seiten
Genre: Weihnachten, Liebe
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 13.12.18-9.12.19
Band einer Reihe: Ja
ASIN: B07KNTBWK6
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Manchmal erzählt das wahre Leben die schönsten Märchen.

Kurz vor Weihnachten könnte es für Chris nicht besser laufen. Sein Architekturbüro ist mit dem größten Auftrag der Westküste auf der Titelseite, und auch die Liebe zu seiner Holly könnte nicht inniger sein. Alles scheint perfekt, bis die beiden einen Ausflug in Hollys alte Heimat unternehmen. Dort angekommen sieht nicht nur ihr einstiges Haus vernachlässigt aus, sondern auch Santa wirkt niedergeschlagen. Als Chris Holly und Santa etwas Zweisamkeit gönnt, entdeckt er im Archiv der Wunschzettel einen Brief vom Protektorat der Schutzengel, indem Santa seines Amtes enthoben wird – aber warum? Und was wird aus Weihnachten, vor allem aber Holly?

Meine Zusammenfassung

Holly und Chris geniessen ihre Zweisamkeit. Allerdings liegt ein Schatten über Weihachten. Holly spürt es, als sie ihr altes Zuhause besucht. Etwas stimmt nicht. Chris hat einen Brief vom Protektorat der Schutzengel entdeckt, der Weihnachten gefährdet. Allerdings hat er Mrs. Santa versprochen Holly nichts zu sagen. Diese geht im Hochzeitsstress verloren. Holly ist so sehr im Weihnachtsstress, dass sie alles andere vergisst – ist denn Weihnachten überhaupt wichtig für die Menschen – können sie vielleicht ohne Leben? Ihr Zweifel ist tief mit dem Schicksal von Weihnachten verknüpft. Wer geht mit wem unter? Und welche Auswirkungen könnte das auf uns haben? Oder auf das Weihnachtsvolk?

Meine Meinung

Auch dieser Teil war wieder ein Herzensbuch. Ich mag die Reihe um Chris und Holly und ihre Freunde. Ein Winter-Wohlfühl-Buch. Es ist einfach schön, den ganzen Trupp wieder zu treffen. Man freut sich an der schönen Geschichte und leidet mit Hollys Selbstzweifeln. Sogar Mona kann man bisschen in sein Herz schliessen. Eine wirklich schöne Weihnachtsreihe. Sie ist, trotz vieler Probleme und Dramen friedlich. Sie nimmt einen an der Hand und führt einen durch die Geschichte auf dessen gutes Ausgehen man hofft. Das Ende ist nicht so überraschend – aber sehr liebevoll. Ich hoffe auf noch einen Teil.

Schreibstil: Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und man findet leicht in die Geschichte. Auch wird man sanft an die vergangen Bücher erinnert und die Geschichten angenehm aufgefrischt. Die Kapitel werden abwechselnd von Chris und Holly erzählt, ebenso von Gwen, der kleinen Elfe. Chris erzählt in der Ersten Person, alle anderen in der Dritten.

Figuren: Da man die Charaktere aus den beiden Vorgängern schon kennt, ist das kein weiteres Problem sich in sie einzufinden. Sie sind weiterhin gut dargestellt und man kann ihnen gut Folgen.

Atmosphäre und  Spannung: Eine sehr angenehme Atmosphäre entwickelt sich. Die aber durch den Stress und die Zweifel von Holly auch die Verzweiflung wieder geben. Auch die Probleme der anderen sind gut dargestellt und gehen tief. Natürlich ist es spannend – kann Weihnachten gerettet werden und wenn ja, wie?

Originalität: Auch hier kann ich sagen, ich finde es Originell genug um gefesselt zu sein und mich auf vielleicht auf einen weiteren Teil zu freuen.

Fazit: Für Weihnachtsromantiker, die auch gerne an die Magie der Weihnacht glauben absolut geeignet. Es ist empfehlenswert, die beiden Vorgänger zu lesen. Besucht Bethany und seine Bewohner und folgt Holly und Chris in ihre zukünftiges Leben.

Zitate

»Ich habe ihr gesagt, dass wir alle ein Schicksal in uns tragen, das nicht nur mit sonnigen Momenten bestückt ist. Wichtig ist immer, dass wir Freunde um uns wissen, die an Regentagen mit einem Schirm auf uns warten

Charaktere

Chris: er ist jetzt erfolgreich als Architekt. Aber er liebt Holly über alles und würde auch alles für sie tun. Er bemerkt die Veränderung an ihr und ihre Zweifel. Dass er das Geheimnis für sich behalten muss, belastet ihn sehr. Ihn erwartet ein besonderes Ende

Holly: Die kleine Elfe ist glücklich, glaubt sie. Sie zweifelt. Sie zweifelt an sich, ihre Entscheidung und an Weihnachten. Sie fragt sich wirklich, ob die Menschen Weihnachten überhaupt brauchen. Können sie nicht ohne genauso gut leben? Ihre Zweifel haben einen grossen Einfluss auf das Weihnachtsdorf. Sie ist dabei sich zu verlieren und wird unglücklicher und unglücklicher

Elroy: Der Kollege von Chris. Er ist ein ganz toller Nebencharakter. Dieses Weihnachten will er endlich seinen Lebensgefährten, Enrique,  vorstellen. Er ist die Seele des Architektenbüros

Mona: Die Eiskönigin. Sie ist immer noch abweisend und kalt. Aber ihr kaltes Herz schmilzt und schmilzt. Sie organisiert eine Traumhochzeit für die beiden und bekommt eine ganz besondere Belohnung, die ihr den Glauben an Weihnachten wider gibt.

Mr. Banks: Er verkauft jedes Jahr die Weihnachtsbäume in Bethany. Auch für die Hochzeit organisiert er ganz besonders tolle Bäume. Bei ihm kann man auch gut sein Herz ausschütten.

Spekulatio: Der Bäcker im Weihnachtsdorf. Er hat dieses mal eine aktivere Rolle bekommen. Und er hat sich doch tatsächlich in Gwenn verliebt. Ganz süss. Ein netter Kerl.

Gwenn: Eine Elfe. Die beste Freundin von Holly. Sie hat ihren ersten grossen Einsatz. Kindern werden am 10. Geburtstag die Erinnerung an die Weihnachtsfiguren genommen. Das belastet sie sehr. Dann hat sie mit dem Wissen, des Briefes zu kämpfen und dass sie ihrer Freundin beisteht. Sie ist also dieses mal schwer unter Druck. Aber Spekulatio ist ein toller Freund und noch ein bisschen mehr.

Matt: Er ist Chris bester Freund und sein Trauzeuge. Er nimmt sich auch Holly an, als sie am verzweifeln ist und Chris abwesend. Er ist mittlerweile Vater und mit

Roselyn verheiratet. Die beiden haben eine lange Vorgeschichte, die man aus dem Band davor kennen lernt.

Cathy: Sie hat man auch im Band davor kennen gelernt. Ein kleines Mädchen, das ihren 10. Geburtstag feiert. Sie hat ihren Hund, den sie von Santa bekam, nach Holly benannt. Sie sind gute Freundinnen geworden.

Confetti; Der Clown wurde von Mona zu Chris 10. Geburtstag bestellt. Er war eine Katastrophe. Das hat Chris negativ geprägt. Hier kann man hinter das Geschehen, von damals blicken. Was war der Grund für das üble Versagen dieses Clowns?

Lazarus: Er ist Chris Schutzengel und hat eine sehr wichtige Rolle dieses mal. Auch ist er tiefer als gedacht mit Chris verbunden. Ebenso mit Mona.

 

Berger, Ruth – Eisweihnacht Eine Wundergeschichte

daumen hoch

Autor: Berger, Ruth
Titel: Eisweihnacht
Verlag: rowohlt
Erscheinungsdatum:
Seitenanzahl Printbuch:128 Seiten
Genre: Weihnachten
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 30.11.18-05.12.18
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B009SGUB1K
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Wenn aus Wünschen Wunder werden …
Frankfurt 1844: Der Waisenjunge Josua wird auf die Straße gesetzt. Halberfroren trifft er auf Elise Best, die allerdings eigene Sorgen hat: Ihr Vater hat soeben den Bankrott des Geschäftes verkündet. Elise soll sofort heiraten, um ihre Versorgung zu sichern. Dummerweise hat sie ein lahmes Bein, und der einzige sich anbietende Heiratskandidat ist ein alter Pfarrer. Ein Weihnachtswunder muss her, das sowohl ihr als auch dem kleinen Josua aus der Patsche hilft … doch gibt es solche Wunder überhaupt?

Meine Zusammenfassung:

Elise ist eine herzensgute Frau. Eines Tages, sie war spazieren, trifft sie auf eine junge Frau, die einen kleinen Jungen vor dem Erfrieren gerettet hat. Seine Verwandten hatten ihn nach dem Tod der Eltern zu einem entfernten Onkel nach Frankfurt geschickt. Elise ist gerührt und nimmt die beiden erstmal bei sich auf. Sehr zum Ärger des Vaters, der die beiden als Schmarotzer sieht. Seit seine Frau ihn wegen eines anderen an Weihnachten verlassen hatte und seine erste Frau zu dieser Zeit verstarb, verweigert er sich Weihnachten. Aber der Zuwachs in der Familie, lässt ihn auftauen. Allerdings hat er andere Probleme. Sein Geschäft steht vor dem Aus. Elise muss sich entscheiden – wird sie das Geschäft durch die Heirat mit dem Pfarrer retten? Oder hört sie auf ihr Herz. Denn jemand den sie lange nicht gesehen hat, tritt wieder in ihr Leben.

Meine Meinung

Eine ganz tolle Geschichte, die meine Weihnachtslektüre eingeleitet hat. Ein perfekter Einstieg zur Vorweihnachtszeit. Das Buch ist so liebevoll und reizend. Und das Wunder so verzwickt und verwinkelt, dass man kaum glauben mag, dass sowas geschehen kann – aber warum nicht? Eine wirklich tolle Geschichte, die einem das Herz wärmt. Schnell gelesen und man ist schon ein bisschen auf Weihnachten eingestimmt.

Schreibstil: Der Stil war wirklich gut und flüssig. Man war sofort in der Geschichte drinnen.
Figuren: Sehr sympathisch und gut dargestellt. Vor allem der nervige und aufdringliche Pfarrer. Auch die Tante ist herzallerliebst, nervig.

Atmosphäre und Spannung: Tatsächlich ist dieses Buch sogar spannend. Denn man hofft zwar, dass Elise sich richtig entscheidet, aber sie macht es sehr spannend und hält uns lange hin. Ach die Atmosphäre finde ich, trotz den wenigen Seiten recht gut getroffen. Man kann die Verzweiflung von Elise schon nachvollziehen und spüren. An manchen Stellen hätte das Buch noch paar Seiten gebrauchen können. Aber ansonsten passt es einfach gut.

Fazit:

Ein Buch, mit dem man definitiv Weihnachten bei sich einziehen lassen kann. Ein toller Einstieg. Es wärmt einen das Herz und lässt einen auf die schöne besinnliche Zeit freuen.

Charaktere

Elise Best – sie ist schon dreissig – also weit über das übliche Heiratsfähige Alter hinaus. Sie hat rote Haare und ein kurzes Bein, dass sie leicht humpeln lässt. Aber sie ist sehr lieb und sympathisch. Immer versucht ruhig und gelassen zu sein und ihrem Vater bei Seite zu stehen.

Joshua Anspach – ein lieber und ruhiger Junge. Er hat eher eine Nebenrolle, obwohl er ein wichtiger Charakter ist. Er entkommt nur knapp den Erfrierungstod. Elise nimmt ihn bei sich auf, ohne nur zu ahnen wie die beiden zu einander stehen.

Ernst Wolfgang Best – Elises Vater. Er tut immer sehr grimmig – aber im tiefen Inneren ist er ein netter Kerl, der nur schon viel Pech hatte. Durch den Tod der ersten und das Abhauen der zweiten Frau – beides zu Weihnachten – will er dieses Fest nicht mehr feiern. Aber Joshuas Gegenwart, lässt ihn auftauen. Und ein Brief eröffnet ihm Joshuas wahre Identität. Damit ist das Schicksal besiegelt.

Tante Lotte – manchmal ist sie wie eine Freundin von Elise – aber sie mischt sich ständig in das Liebesleben von Elise ein und will sie unbedingt mit dem Pfarrer verheiraten. Ich mochte sie sehr, da sie schon bisschen durchgedreht ist.

Pfarrer Wartenstein – Der ortsansässige Pfarrer, der den möglichen Ehemann mitbringt. Er predigt gegen diese Dekoration an Weihnachten

Pfarrer Gehling – kommt aus Dingelstedt – und sucht nach dem Tod seiner Frau für sich und seine Kinder eine neue Mutter. Elises Vater denkt, da sie sonst keinen abbekommt, wäre dieser gerade recht. Ein unsympathischer Aufdringling

Maria Rössler – sie ist auf der Flucht und trifft dabei auf den halb erfrorenen Joshua. Elise nimmt auch sie bei sich auf, da sie den Jungen pflegen soll. Sie ist sehr zurückhaltend und hat ein grosses Geheimnis.

Schopenhauers Pudel: So klasse. Schopenhauer hat den Pudel so abgerichtet, dass er mit dem Korb im Maul einkaufen geht. Sehr witzig.

Carl Wagner – war bei Elises Vater Lagerarbeiter. Allerdings wurden sie von ihrem Vater beim Techtelmechtel erwischt. Er verjagte Carl. Jahre später taucht er wieder auf. Aus ihm ist ein Gentlemen geworden. Er arbeitet jetzt für die Konkurrenz und diese bedrohen das Geschäft von Elises Vater. Außerdem könnte noch ein bisschen mehr dahinter stecken.

Bennett, M. A. – Bloody Weekend

Autor: Bennett, M. A.
Titel: Bloody Weekend
Verlag: Arena Verlag
Übersetzung:Sonja Häußler
Erscheinungsdatum: 2. Februar 2018
Seitenanzahl Printbuch: 344 Seiten
Genre: Thriller
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 06.11.18-15.11.18
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07896XW5Q
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Greer will eigentlich nicht dazugehören. Als Außenseiterin folgt sie zwar den unausgesprochenen Regeln des altehrwürdigen Internats St. Aiden – kein Handy, kein Internet, kein Plastik. Doch sie weiß: Zu den „Medievals“, der herrschenden Clique um den reichen Henry de Warlencourt, wird sie nie gehören. Als ausgerechnet sie eine der drei begehrten Einladungen erhält, ein Jagdwochenende auf Henrys Anwesen zu verbringen, fühlt sich Greer wider Willen geschmeichelt und sagt zu. Vor Ort wird allerdings schnell klar, dass dort weit mehr gejagt wird als nur Hirsche und Fasane. Mit zwei weiteren Jugendlichen kämpft Greer im Schatten des Anwesens schon bald um ihr Überleben … und die Jagd ist erst der Anfang.

Meine Meinung

Das Buch war recht spannend, wenn auch etwas vorhersehbar. Es ist jetzt keine neue Geschichte, die hier wieder gegeben wird. Aussenseiter in einer Eliteschule. Sie werden entweder gemoppt, oder einfach ignoriert. Auch Greer und zwei weiteren Klassenkameraden ergeht das so. Und die Schule hält schützend die Hand über die ganz Sache. Was wird wirklich an diesem Wochenende gejagt und was war in der Vergangenheit mit so manchem Todesfall. Ich fand es an manchen Stellen zwar etwas langatmig, aber der Gesamteindruck war spannend. Das Ende war noch ein kleines Highlight – es zeigt, wenn man in solchen Kreisen sich bewegt, wird immer nur die Spitze abgetragen – niemals der Boden.

Schreibstil: Der Stil war gut und leicht lesbar und trotzdem es ein Jugendbuch war, nicht zu jugendlich. Also auch gut für Erwachsene geeignet.

Figuren: Die Charaktere waren gut dargestellt. Man hatte sie wahrlich gut vor Augen, da man solche Geschichten ja auch schon kennt.

Atmosphäre und Spannung; Beides war gut getroffen. Man wusste zwar oft, das was geschehen wird, aber es war nicht unbedingt immer klar, wann und ob es erfolgreich werden würde. Es war genügend Spannung vorhanden, dass man die Seiten schneller umgeblättert hat. Aber auch manchmal Längen, die man auch gerne mal überblätter hätte.

Originalität: Eigentlich schon. Selbst wenn es keine unbekannte Story ist, wird es doch immer leicht anders. Auch das Ende fand ich sehr gelungen.

Fazit:

Eine spannende Geschichte, die nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

Zitate

Ist euch schon mal aufgefallen, dass »Mörder« im Plural das gleiche Wort wie im Singular ist? Vielleicht weil es keinen Unterschied macht, wie viele Menschen gemordet haben – das Opfer bleibt tot.

Während ich noch die Tatsache verarbeitete, dass auf Longcross die Stiefel besser untergebracht waren als mein Dad und ich in Manchester, läutete er eine Glocke – ganz im Stil von Gosford Park – und eine Frau mittleren Alters erschien.

Deshalb zogen sich reiche Leute nicht allein an. Die Klamotten waren so kompliziert, dass sie Hilfe brauchten.

Wir lehnen nur einfach all die Aspekte der Technik ab, von denen wir glauben, dass sie der Gesellschaft und der natürlichen Ordnung der Dinge Schaden zufügen.

Charaktere

Greer MacDonald – sie steht ihrem Vater sehr nah. Er ist Dokumentarfilmer und hat Auslandsaufträge immer abgesagt, um bei ihr zu bleiben. Sie haben sich geeinigt, dass er zwei Jahre weg kann und sie in ein Internat geht. Sie ist eigentlich selbstbewusst genug um keine Anerkennung zu benötigen – aber sie ist auch ein bisschen verliebt. Da ändert sich die Sichtweise

Karen – die Tante, bei der sie hätte leben können – aber Greer wollte lieber in das Internat

Becca – Greers Zimmergenossin, die sie immer ignoriert – bis zu dem Tag der Einladung

Shafeen – Ein Inder, dessen Vater schon in dieser Schule war. Auch er gehört zu den gemobbten Schülern. Aber er steht dort drüber. Er bekommt auch eine Einladung zur Jagd. Sein Interesse gilt Greer

Henry de Warlencourt – er gehört zur Gründerfamilie. Und er richtet auch dieses mal die Jagdgesellschaft auf. Greer ist etwas in ihn verschossen und er nutzt dies aus um sie in Sicherheit zu wiegen. Vielleicht mag er sie aber auch wirklich

Piers – einer der Gefolgsleute von Henry

Esme, Charlotte, Lara – sie gehören ebenfalls zu den Medivals. Aber sie sind einfach nur oberflächlich und flach.

Chanel – auch eine der gemobbten und eingeladenen Schülerinnen. Ihr Vater hat im Mobilfunk Geld gemacht. Als Neureiche gehört sie nicht in die Eliteschule. Deswegen wird sie oft gemobbt. Sie ist nett, aber schwach

Gemma Delaney – Sie kommt aus Greers alter Schule und ist schon drei Jahre länger dort. Sie war immer gut und offen – seit sie im Jahr davor bei der Einladung angenommen hatte – sie warnt Greer die Einladung auszuschlagen