Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Müller, Dana – Öffne nicht die Tür

Autor:Müller, Dana
Titel: Öffne nicht die Tür
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum:5. Oktober 2017
Seitenanzahl Printbuch: 161 Seiten
Genre:Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 03.11.17-07.11.17
Band einer Reihe:Nein
Challenge:Nein

Klappentext:

Haben die Goodmans ein Spukhaus geerbt?

Diese Frage stellt sich die Familie kurz nach dem Einzug. Hannah war zunächst glücklich darüber, ihrem besten Freund Joe nahe zu sein, der mit seiner Mutter im Nachbarhaus lebt, und im Schlafzimmer ihrer Oma zu  wohnen. Doch nach der Renovierung verängstigen eine Reihe unheimlicher Begegnungen nicht nur sie. Joe und Hannah beginnen Nachforschungen anzustellen.

Können sie das Unheimliche besiegen?

Zum Inhalt: Achtung Spoiler

Also der Klappentext ist irgendwie nix. Hannah und ihre Familie erben das Haus ihrer Grossmutter. Auf dem Sterbebett flüstert sie Hannah noch zu, dass sie die Tür nicht öffnen soll. Aber Hannah kann natürlich nichts damit anfangen. Sie hat ihre Grossmutter wirklich geliebt. Ihre Mutter allerdings hatte sich mit ihr überworfen. Das Verhältnis zwischen Hannah und ihrer Mutter ist nicht das Liebevollste. Allerdings liebt sie ihren Vater und ihren kleinen Bruder sehr. Das einzige, das ihr am Umzug richtig gut gefällt ist, dass sie jetzt in direkter Nachbarschaft zu ihrem besten Freund lebt.

Es lässt nicht lange auf sich warten, dann geschehen unheimliche Dinge. Es klopft an der Tür und Hannah öffnet – erinnert sich aber an Grossmutters Warnung und lässt niemanden rein. Ihr kleiner Bruder schlafwandelt und will unbedingt die Kammer in ihrem Zimmer öffnen. Es kommt wie es kommen muss – die Tür wird geöffnet – und ein Dämon entweicht.

Ihre geliebte Grossmutter scheint nicht so harmlos gewesen zu sein, wie Hannah dachte – der Dämon wurde von ihr nämlich genährt und dann auch eingesperrt. Eine grosse Hilfe ist die Mutter Hannahs Freund.

Wie gefährlich wird die Situation noch? Kann Hannah ihre Familie retten? Alle?

Meine Meinung:

Ein sehr gelungenes Buch. Ich habe mich jetzt nicht so gegruselt, aber es war wirklich spannend. Hannah ist ein typischer Teenager, die sich  mit ihrer Mutter nicht so gut versteht. Das hat mich bisschen an mich erinnert – in diesem Alter auch ähnliche Zickerein mit meiner Mutter ausgefochten. Es hat wirklich genervt, dass Hannah so war – aber es ist realistisch. Da man ja auch schon einiges an Filmen gesehen hat mit dämonischer Besessenheit war Kopfkino immer eingeschaltet. Ich konnte es mir also wirklich schön bildlich vorstellen. Es ist keine neu erfundene Story, aber es war wirklich mal schön es zu lesen, als es immer nur zu sehen.

Fazit

Gerade für Halloween eine wirklich gute Story, mit viel Spannung und Kopfkino. Es war wirklich interessant das Thema Dämonen und Besessenheit mal zu lesen statt immer nur im Film zu sehen. Für alle Gruselfans definitiv geeignet.

Charaktere

Hannah ein sechzehn jähriger Teenager mit den üblichen Zicken. Aber sie ist sehr mutig, als es darauf ankam ihre Familie zu schützen

Edita Rosenberg – Die Grossmutter – sie war nicht so harmlos wie man annimmt. Für ewige Jugend hat sie sich mit den dunklen Mächten eingelassen

Holden – der kleine Bruder – er hat ein Schlafwandelproblem und landet immer bei Hannah am Bett. In diesem Haus wird es aber seltsamer mit dem Schlafwandeln. Der Dämon hat ihn besetz.

Allen Goodman – der Vater – er ist eigentlich trockener Alkoholiker. Aber der Dämon bewirkt einen Rückfall und er wird dadurch gewalttätig. Dabei hat auch der Dämon einen grossen Einfluss

Joe – Hannahs bester Freund und auch ein klein bisschen mehr – er steht absolut hinter Hannah und hilft ihr auch gegen den Willen seiner Mutter

Brüder Stotman – sie warnen die Goodmans. Sie selbst haben schon Kontakt mit dem Dämon gehabt. Das hat sie die Familie und ihre Jugend gekostet

Kathrin Goodman – die Mutter. Sie hat sich mit ihrer eigenen Mutter überworfen. Und das gleiche Schicksal scheint auch mit Hannah aufzutreten. Allerdings besinnen sie sich in der Not – sie sind eine Familie

Mrs Strawer – Joes Mutter – sie ist eine Hexe und hilft der Familie mit der Besessenheit zurecht zu kommen

Shahur – der Dämon.

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Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Isabell Schmitt-Egner, Christian Sidjani – CROMM – das Dorf Findet Dich

Autor: Isabell Schmitt-EgnerChristian Sidjani
Titel: CROMM – das Dorf Findet Dich
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 01.10.2013
Seitenanzahl Printbuch: 190 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.11.17 – 03.11.17
Band einer Reihe: Ja? Laut Anhang war eine Fortsetzung geplant – bin aber nicht fündig geworden
Challenge: Nein

Klappentext

Seit Jahren feiern sie Halloween miteinander und dieses Jahr unternehmen sie etwas ganz Besonderes …
Fünf junge Leute folgen einem Flyer, der gruselige Halloweennächte verspricht. Das „Horror-House“ tourt durch Deutschland und macht Station im Norden. Auf der Suche danach gerät die Gruppe in ein merkwürdiges Dorf, das wie ausgestorben wirkt …

Franka und Remo machen sich wie jedes Jahr auf den Weg zum Kürbisessen bei Remos Mutter. Unterwegs müssen sie einen Unfall umfahren und landen in einem kleinen Ort. Remo will nach dem Weg fragen und lässt seine Freundin im Auto warten. Als er nicht mehr zurückkommt, geht Franka auf die Suche nach ihm.

Ein Buch – zwei Autoren – vier Protagonisten!
Isabell Schmitt-Egner (Franka & Remo) und
Christian Sidjani (Larissa & Jakob)
schreiben mit verteilten Rollen.

Kurze Zusammenfassung.

Es gibt Anfangs zwei Erzählstränge – Jacob und Madlen, die jedes Jahr mit ihren Freunden Halloween feiern. Remo und Franca, die jedes Jahr zu Remos Mutter fahren um Kürbistestessen zu machen. Jakob und Madlen sind seit etwa 5 Jahren zusammen und Jakob bemerkt langsam, dass es vielleicht nicht unbedingt länger werden könnte. Da eröffnet ihm Madlen, dass sie vielleicht schwanger ist. Mit auf Tour sind Larissa – Jakobs Schwester. Martin – Larissas Freund und Sarah – Martins Schwester. Jakob hat einen Flyer gefunden, auf dem ein Horror House angepriesen wird – mal was anderes – also machen sie sich auf den Weg. Franca und Remo wollen eigentlich nur zur Mutter – auf dem Weg versperrt ein LKW die Strecke und sie nehmen eine Ausweichstrecke. Beide Gruppen treffen sich in einem abgeschiedenen Dorf. Aus jeder Gruppe verschwindet jemand.

Was hat es mit diesem seltsamen Dorf auf sich und diese seltsamen Bewohner. Werden sie das überleben?


Fantastisch – ich habe von beiden Autoren schon Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und die beiden sind hier eine Symbiose (Ich weiss das es nicht richtig angewandt ist) eingegangen – man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei verschiedene Autoren das Buch – bzw. die Protagonisten aufgeteilt haben. Die Kapitel gehen so fliessend ineinander über – echt gelungen. Schon zu Beginn hat es nicht lange gedauert, und ich konnte mir die Diskussionen bildlich vorstellen. Der Schreibstil beider Autoren ist fesselnd und fliessend. Sie führen uns durch normale Gespräche, die während einer Autofahrt anfallen können. Dieses normale Verhalten baut langsam Spannung auf. Nachdem alle im Dorf gelandet sind und die Vermissten gesucht wird, nimmt die Spannung rasant zu. Und es verschwinden weiter Leute. Gehört das zu dem Horror House dazu? Ist das ein Spiel oder Ernst.

Ich kann auf jeden Fall sagen – Horrorfans kommen hier auf ihre Kosten. Es ist spannend und auch einige blutige Szenen finden wir.

Es gibt keine Erklärungen zu den Vorfällen, aber das ist ja auch nicht unbedingt üblich – wichtig ist, dass es spannend ist.

Im Nachwort wird erwähnt, dass man das Dorf nochmal besuchen kann – es sei eine Fortsetzung geplant. Aber das scheint wohl nicht mehr. Das Buch hat keinen wirklichen Cliffhanger. Eine typisches Ende eines Horrorbuches – es könnte, wenn es wollte.

Fazit:

Super spannend. Man wird erst langsam bei der Hand genommen um dann in das Dorf gezerrt zu werden. Spannend und auch etwas blutig und brutal. Aber noch im Rahmen, dessen was ich in einem Horrorroman erwarte. Das Autoren Duo ergänzt sich fantastisch. Leider scheint Sidjani nichts mehr zu veröffentlichen, jedenfalls unter diesem Namen – er hat einige Pseudonyme – aber auch da war nichts zu finden. Wenigstens schreibt Isabell noch. Dieses Buch ist zur Zeit Out of Print – solltet ihr mal die Gelegenheit haben, das gebraucht zu bekommen – auf jeden Fall für Horrorfans – greift zu.

Charaktere

Jakob – Student, ist seit etwa 5 Jahren in einer festen Beziehung, hat aber in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass er nicht mehr darin bleiben will. Er ist ein Auserwählter des Dorfes

Madlen – Jakobs Freundin – sie wollte eigentlich nicht zu diesem Horror House – Während der Autofahrt eröffnet sie Jakob, dass sie eventuell Schwanger ist. Sie ist ebenfalls eine Freundin von Larissa

Larissa – Jakobs Schwester – die beiden haben ein sehr enges und festes Verhältnis. Schon immer standen sie auf gruseln und Halloween. Sie ist taff und hat bis zu dem Vorfall keine Angst

Remo – will mit Franca seine Mutter zum Kürbisessen besuchen. Seine Fehlentscheidung einen Unfall zu umfahren führt sie in das Dorf. Er ist der erste der verschwindet. Und er hat es nicht gerade leicht

Franca – sie freut sich total auf ihre „Schwiegermutter“, da sie sich ziemlich ähnlich sind. Als Remo verschwindet macht sie sich auf die Suche – währenddessen treffen die anderen ein und sie machen sich alle auf die Suche. Franca ist taff und schafft vielleicht die Flucht mit Madlen

Martin – Larissas Freund – er ist laut und polternd. Larissa mag ihn – aber bemerkt, dass sie keine Lust mehr auf eine Beziehung hat. Er lässt sich nicht leicht unterbuttern – das zeigt er auch in der Gefangenschaft.

Sarah – sie ist eigentlich eher eine Statistin. Sie ist blass und unsicher – Sie wird auch von den anderen kaum wahrgenommen. Sie hat absolut keinen Einfluss auf die Handlung.

Sandra Pulletz – Highschool Halloween

Sandra Pulletz – Highschool Halloween

Autor: Sandra Pulletz
Titel: Highschool Halloween
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 43 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.11.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Nein

Klappentext

Seit Tagen gibt es an der Grandwitch-Highschool nur noch ein Thema: Die super geheime Halloween-Party. Auch Ava hofft, dass sie eine der exklusiven Eintrittskarten bekommt. Denn auf der Feier wäre bestimmt die perfekte Gelegenheit, endlich ihren lang gehegten Plan in die Tat umzusetzen und es dem fiesen Mädchenschwarm Calvin so richtig heimzuzahlen …


Zum Inhalt brauch und kann ich nicht mehr hinzufügen, da ich sonst zu sehr spoilere – obwohl – wer ist denn der Neue – Ethan – mit den besonderen Augen?

Maggie und Ava – beste Freundinnen und nichts zählt jetzt mehr als diese Einladung – Eine wirklich schöne und süsse und klitzeklein bisschen romantische Halloween Story, die man am besten noch im Bett liegend, zum Tagesbeginn liest. Das Buch macht gute Laune, da man gerne selbst Calvin doch mal etwas heimzahlen möchte – der typische arrogante Highschool Liebling. Ava und Maggie sind sofort sympathisch und der geheimnisvolle Ethan – geheimnisvoll halt. Der Stil ist schön flüssig und nicht zu Teeniehaft.

Die Wendung ist teils überraschend, teils nicht – ich habe mir schon einen kleinen Teil gedacht – aber nicht in diese eingeschlagene Richtung – Von Ava würde ich auch gerne zur Familien-Halloween-Party eingeladen werden – das stelle ich mir total gut vor – aber wir müssen ja nicht rätseln, denn Sandra war so nett noch einen zweiten Teil zu schreiben. Da werden wir dann mehr erfahren. Ich freu mich

Fazit

Klein aber fein. Ein wirklich netter Happen um den Tag mit einem Lächeln zu starten – also ihr seht – hier ist eher Sympathie als Gruseln angesagt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Da es nicht gruselig und blutig ist für alle Altersklassen und auch Nicht-Gruselfans geeignet

 

Charaktere:

Ava – ein ganz besonders Mädchen – sie ist nicht, das was sie nach Aussen zu sein scheint

Maggie – Ava´s beste Freundin

Calvin – Ava schwärmt zwar für ihn – aber seine arrogante Art kann sie gar nicht ab

Ethan – er ist neu auf der Schule und hat was besonderes in den Augen – ein kleines Geheimnis verschafft ihn eine Einladung zu Ava´s Familie

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Meister, Rahel – Nach Hause – Eine Halloween-Story

Autor: Meister, Rahel
Titel: Nach Hause
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
Seitenanzahl Printbuch: 150 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 22.1ß.17-31.10.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Halloween Challenge, Find the Cover

Klappentext

»Nach Hause« von Rahel Meister – eine nervenzerrende Halloween-Story zur gruseligsten Nacht des Jahres.
Zwei Brüder, die nach den Wirren des Infektionskrieges das Haus ihrer verstorbenen Eltern ein letztes Mal besuchen wollen, werden auf dem Weg dorthin von einem Einsiedler aufgegriffen…

Worum es geht: Devin und Finn leben in einer gesicherten Zone – Infektionen lassen Menschen sterben und als Zombies zurückkehren. Devin und Finn wollen noch einmal ihr altes Zu Hause besuchen. Auf dem Weg treffen sie auf Zombies. Ein unglücklicher Unfall geschieht und ein „einsamer Held“ – so werden die Menschen ausserhalb der Zone gennant – findet und rettet sie – oder nicht?

Eine Spannende Kurzgeschichte perfekt zu Halloween. Sie ist nicht wirklich gruselig – aber spannend.

Was kann schlimmer sein als Zombies? Ein durchgedrehter Einsiedler mir starken Realitätsverlust durch die Einsamkeit. Devin wird unfreiwillig in die Situation gebracht – bei dem Einsiedler bleiben zu müssen. Sein Bruder ist schwer verletzt. Allerdings merkt, er dass sein Gastgeber zwar Arzt aber auch suspekt ist. Er unterhält sich  mit jemanden, den Devin nicht zu sehen bekommt. Sein einziges Ziel ist dabei seinen Bruder wieder zu sehen, von dem er fern gehalten wird. Was hat Michael vor? Warum hält er ihn fest und fern? Und wer sind Alex und Paul?

Der Schreibstil ist flüssig, so dass man reibungslos der Geschichte folgen kann. Die Figuren werden intensiv dargestellt. Die Liebe und Vertrautheit der Brüder und auch der Konflikt, den Devin mit Michael und seinen Problemen hat. Gerade Michael ist hier sehr facettenreich. Die Spannung konnte leider nicht durchgehend gehalten werden – zwischen drin flacht es ganz leicht, aber unerheblich ab, da es am Ende dann wieder spannend wird.

Fazit: Nicht leicht zu rezensieren, ohne allzviel zu Spoilern. Perfekt geeignete Lektüre, für Halloween. Sie ist schnell gelesen und spannend. Bei mehr Seiten hätten noch paar Kleinigkeiten ausgebaut werden können. Aber so finde ich es sehr ansprechend und interessant. Da kann man sich für wenige Stunden in einen gruseligen Wald mit gefährlichen Bewohnern entführen lassen.

 

King, Stephen – Story Selection 27 – Der Nebel

King, Stephen – Story Selection 27 – Der Nebel

Autor: Stephen King
Titel: Der Nebel
Verlag:
Erscheinungsdatum: 27. Juni 2016 (Original 1985)
Seitenanzahl Printbuch: 187 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 12.10.17-22.10.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Halloween Challenge

Worum es geht: Nach einem Sturm taucht ein unnatürlicher Nebel auf – und in diesem Nebel sterben die Menschen.

Infos: Die Geschichte ist in der Sammlung Kurzgeschichten von Im Morgengrauen enthalten. Mittlerweile wurde es verfilmt und eine Serie wurde gedreht.

Klappentext: Nach einem schweren Sturm machen David Drayton und sein Sohn Billy Besorgungen im nächstgelegenen Supermarkt. Auf einmal zieht ein unheimlicher Nebel auf, und sie sind mit anderen Einheimischen im Laden gefangen. Unheimliche Wesen lauern draußen in den wabernden Schwaden. Die Nerven der Anwesenden liegen zunehmend blank – ist das Gottes Strafe für ihre Sünden, die nur durch Menschenopfer gebüßt werden können? Die Draytons und ein paar andere wagen den Ausbruch

Zum Inhalt: Nach dem diese Geschichte zwei mal verfilmt wurde, war ich dann doch endlich mal gespannt auf das geschriebene Wort. Die Geschichte des Filmes entspricht dem Buches  und die Serie ist eher angelehnt und weist kaum Ähnlichkeiten auf. Die Erzählperspektive ist hier in der Ich-Form von David geführt. Das hat mich jetzt nicht unbedingt fesseln können, da man zwar guten Einblick in Davids Gefühle und Gedanken bekam, aber da soviel Personen in dieser Geschichte vorkamen und David dann alle irgendwie beschreiben musste und auch ihre Taten, hat mich das immer bisschen aus der Spannung gerissen, die hier etwas schwach war. Auch die üblichen Abschweifungen von King, fand ich etwas störend und haben mich immer wieder gedanklich, die Geschichte nebenbei lesen lassen. Was aber wieder hervorragend war – seine Beschreibung der Menschen – die nicht weniger eine Gefahr darstellten, als die Kreaturen im Nebel. Erklärungen zu dem Phänomen findet man hier nicht – nur ständig einen Hinweis auf ein Projekt der Regierung – ist jetzt nicht so tragisch – denn in der Realität würde man ja auch nicht mitbekommen wieso das geschieht.

Handlung: Hier kann man wirklich sagen, wer den Film gesehen hat braucht die Geschichte nicht mehr zu lesen. Was allerdings absolut abweicht, ist das Ende. Das ist im Film ganz anders als im Buch. Aber das war bei Shining ja auch schon der Fall.
Schreibstil: Der Stil ist King typisch – sehr abschweifend. Ich hatte dieses mal etwas Probleme rein zu kommen, was aber auch an der Perspektive liegen könnte. Ansonsten lies es sich eigentlich recht flüssig lesen.
Spannung: King konnte auch hier immer wieder Spannung aufbauen. In dem Moment in dem die Leute versuchen mal heraus zu gehen, oder auch angegriffen werden, liest man schon fesselnd mit – aber ich bin immer wieder heraus gekommen, wenn er abschweifte. In einem dicken Buch ist das vielleicht nicht so schlimm, aber in einer Kurzgeschichte etwas nervig.

Fazit: Eine wirklich selten Aussage – aber mir hat der Film hier tatsächlich besser gefallen – und das noch für eine King-Verfilmung – die hier aber wirklich gelungen ist. Meiner Meinung nach – wer den Film gesehen hat, braucht das Buch nicht zu lesen – selbst wenn das Ende unterschiedlich ist, hat es keinen grossen Einfluss auf die Geschichte. Wenn jemand nur die Serie gesehen hat – schaut euch den Film an denn die beiden haben so gut wie nichts gemeinsam.

Zitate

Kinder sind so anpassungsfähig, dass sie einen zu Tode erschrecken können.

»Ich weiß nicht. Diese Frau hat etwas Giftiges an sich. Und wenn die Leute lange genug große Angst haben, werden sie sich jedem zuwenden, der ihnen Rettung verheißt.«

Es gibt kein »Und sie entkamen dem Nebel in den strahlenden Sonnenschein eines neuen Tages« oder »Als sie erwachten, war endlich die Nationalgarde eingetroffen«, nicht einmal das beliebte alte Hilfsmittel: »Es war alles nur ein Traum gewesen.«
Es ist vermutlich das, was mein Vater missbilligend als Hitchcock-Ende bezeichnete, worunter er einen doppeldeutigen Schluss verstand, der es dem Leser oder Zuschauer erlaubte, eigene Erwägungen über den Ausgang anzustellen

Charaktere

Steffy – Davids Frau – sie hat nur eine kurze Rolle – als David mit Billy zum Einkaufen fährt, bleibt sie zu Hause.

Billy – der Sohn

David – Er ist die Hauptperson, aus deren Perspektive die Geschichte geschrieben ist. Ein Künstler, der sich eher in Werbeplakaten verdient und nicht wie sein berühmter Vater in wahrer Kunst.

Brent Norton – Davids Nachbar – Ein Anwalt aus New Jersey – die beiden hatten so ihre Nachbarschaftskriege – auch in dieser Krise werden sie keine Freunde

Ollie – Ein Angestellter aus dem Supermarkt, der immer dabei ist und viel hilft

Amanda – eine mitinsassin aus dem Supermarkt – David hat tatsächlich ein One-Night-Stand mit ihr.

Mrs. Reppler – die Babysitterin von Billy – eine grosse Unterstützung um Billy zu beruhigen

Mrs. Carmody – Anitquitätenhändlerin und Unruhestifterin. Sie ist aufeinmal sehr Bibeltreu und fordert ein Menschenopfer um den Nebel zu beschwichtigen

 

Fedorovna, Tatana – Hexen Kuss 04 – Liebes-Zauber – Leidenschaft des Blutes

Fedorovna, Tatana – Hexen Kuss 04 – Liebes-Zauber – Leidenschaft des Blutes

Autor: Fedorovna, Tatana
Titel: Liebes-Zauber – Leidenschaft des Blutes
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 2016
Seitenanzahl Printbuch: 200 Seiten
Genre: Horror, Mystery, Hexen, Werwölfe, Vampire
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 08.10.17 – 12.10.17
Band einer Reihe: Ja – Hexen Kuss
Challenge: Halloween Challenge

Klappentext

Grimm, ein blutjunger Moskauer aus gutem Hause, ist auf der Suche nach der großen Liebe. Dabei tappt er von einem Fettnäpfchen ins nächste. Was hat seine Herzsuche mit einem Fluch und Vampiren zu tun? Können russische Hexen wirklich besonders gut küssen? Welche Rollen spielen die schöne Anastasia und die kesse Galina?
Die originelle Fantasy-Liebesgeschichte springt vom alten Russland ins heutige Deutschland und wieder zurück. Von dort bis in die heutige Zeit ist es eben nur einen schwarzen Katzensprung.

Zum Buch

Das hier ist eigentlich nicht Band 4 – Es sollte Band 0 sein – es ist nämlich ein Prequel zu den anderen schon erschienen 3 Bänden.

Hier kann man schon feststellen, dass die Autorin sicherer im Schreiben ist. Es gibt keine Ungereimtheiten und sie hat die Umstände die zu Alex Veränderung führten gut verknüpft. In Band 1-3 erfährt man einiges an Sagen und Legenden. Man bekommt kleine Brocken zur Erklärung präsentiert. Hier kann man sich nicht beschweren. Es liess sich spannend und fliessend lesen. Sie hat hier sehr gut angeknüpft. Leider ändert das nichts an dem Ende meines 3. Bandes.

Fazit.

Ich fand die Geschichte spannend und man konnte wirklich recht gut folgen. Hier gab es keine Ungereimtheiten und alles erwähnte gab Sinn. Man konnte einige Erwähnungen in den Hauptbänden erkennen und vervollständigen. Ein gelungenes Prequel.

Meine Empfehlung zu der Reihe und auch meine Hoffnung.

Ich empfehle auf jeden Fall den Sammelband mit allen 4 Teilen zu erstehen. Denn, Band 1-3 bauen direkt aufeinander auf – warum es in mehreren Teilen heraus gebracht wurde verstehe ich nicht – geschickter wäre es gewesen, es gleich als ein Roman zu veröffentlichen.

Meine Hoffnung für die Leser – da ja erwähnt wurde, dass bei der Neuauflage von 2017 Szenen ergänzt wurden, dass das Ende hier einen runden Abschluss bekommt. Baumelnde Fäden bekommen dann vielleicht einen Knoten. Es wäre wirklich schön – denn die Idee hat mir gefallen und Spannung war ausreichend vorhanden.

Charaktere:

Uropa von Grim – Ein Schamane, der schon 100 Jahre lebt. Zu ihm wird Grim geschickt um seinen Geisteszustand zu erhalten.

Grim – ein Mathematik Genie, das anhand Formeln die Allervollkommenste errechnen will. Das Sibirien so abergläubig ist, damit kommt er überhaupt nicht klar. Für ihn sind die Behauptungen es gäbe Vampire, Hexen und Werwölfe absoluter Irrglaube. Bis er die geheimnisvolle Medizin trinkt und zu einem Vampir wird.

Galina – ist hier etwa 12-13 und ihre Hexenkräfte sind noch nicht erwacht. Sie ist ziemlich verlogen und lockt Vampire zu ihrer Urgrossmutter, die sich dann an ihrem Blut bereichert – Vampirblut stärkt und verjüngt.

Uroma von Galina – sie ist eine Oberhexe und setzt Grim ziemlich zu, in dem sie ihn fleissig Blut ab zapft. Allerdings ist sie auch die jenige, die ihn rettet, nach einem Werwolfbiss. Sie findet eine geschickte Lösung, die bei Bella beginnt.

Rezi Band 1+2

Rezi Band 3

Fedorovna, Tatana – Hexen Kuss 03 – Herzklopfen

Fedorovna, Tatana – Hexen Kuss 03 – Herzklopfen

Autor: Fedorovna, Tatana
Titel: Herzklopfen
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 2015
Seitenanzahl Printbuch: 160 Seiten
Genre: Horror, Mystery, Vampire, Werwölfe, Hexen.
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 06.10.17-08.10.17
Band einer Reihe: Ja – Hexen Kuss
Challenge: Buchweltreise Challenge, Halloween Challenge

Klappentext:

Ist man verrückt, wenn man glaubt, ein anderer zu sein?Vielleicht schon, wenn man denkt, dass die Freundin eine Junghexe ist, sich selbst für einen Halbvampir hält und glaubt, dass es wirklich Werwölfe gibt. Welche Rolle spielt die uralte Galina? Vergangenheit und Gegenwart liegen manchmal dichter beieinander als man glaubt. Der letzte Teil der beliebten Reihe bietet so manche Überraschung.

 

Alex erfährt immer mehr aus seiner Vergangenheit. Der Witz, der in Band 1 und 2 noch vorhanden war ist hier nun weg. Sprachlich merkt man schon einen kleinen Fortschritt. Es wirkt runder und nicht mehr so holprig. Aber auch hier werden noch bisschen viel Wiederholungen eingebracht. Das Buch ist aber schon sehr spannend aufgebaut.  Es gibt einige Fäden aus dem ersten Sammelband werden hier teilweise aufgenommen oder auch ganz fallen gelassen. Das finde ich etwas oberflächlich. Aber die Idee finde ich weiterhin gut und es scheint, dass die Autorin auch so langsam weiss in welche Richtung das ganze gehen soll. Es gibt neue Erkenntnisse zu Alex und seinem Leben – man erfährt was ihm geschehen ist. Bella wird nach Sibirien entführt und Alex folgt ihr um sie zu retten. Dort trifft er auf die geheimnisvolle Galina. Wie sind die beiden verbandelt. Man weiss es natürlich beim Lesen schon. Bella erlebt einen tiefen Verrat und soll verheiratet werden. Denn dadurch kann das Ritual aus dem ersten Band nicht mehr gebrochen werden. Es wird hier also noch ziemlich spannend. Das hat auch richtig Spass gemacht zu lesen.

Was allerdings total daneben ging – das Ende. Hier fehlt mir einfach eine runde Auflösung. Es ist so in etwa wie BlablablablablaENDE. Es gibt noch zuviel, das nicht geklärt ist. Das hat mir so gar nicht gefallen und mich fast davon abgehalten noch das Prequel zu lesen.

Jetzt ist es ja so, dass ich die Bände alle einzeln habe und bei dem Sammelband ein Vermerk ist – es gibt neue Szenen – vielleicht hat sie da einiges ausgebügelt und ergänzt. Tja – da ich aber nicht noch mal kaufen wollte, werde ich das wohl nicht erfahren.

Fazit:

Es gibt in diesem Band einiges, das mir nicht so gefallen hat, aber die meiste Zeit hatte ich wirklich Spass es zu lesen. Es war spannend und auch manchmal witzig. Das Ende allerdings hat hier wenigstens 2 Punkte Abzug gebracht. Denn das war daneben. Ich weiss jetzt hier also nicht – kann ich es empfehlen oder nicht? Meine Variante, als Einzelbände, eher nicht – das Sammelband wird besser ausgearbeitet sein, da es 2017 erschienen ist mit Szenenergänzung.

Rezi Sammelband 1+2

Anderson, Ivy – Bella und Grimm 1+2 – Vollmond Liebe Leidenschaft Zauber Blut und Halloween

Autor: Anderson, Ivy (Fedorovna, Tatana)
Titel: Bella und Grimm 1 2 – Vollmond Liebe Leidenschaft Zauber Blut und Halloween (Fedorovna, Tatana – Hexen Kuss 01+02 Werwolf-Fluch und Vollmond-Vampire)
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: 2013 – Neuauflage 2017
Seitenanzahl Printbuch:
Genre: Mystery, Vampire, Werwölfe
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.10.17-05.10.17
Band einer Reihe: Ja – Hexenkuss Reihe
Challenge: Halloween Challenge

Worum es geht: Alex und Bella finden beim spazierengehen ein seltsames Ding. Alex holt es heraus und ist seit dem verändert.

Wann: Gegenwart
Wo:Harz
Klappentext: Bella, Cassy und Alex sind ganz normale Teenager und miteinander befreundet. Jeder träumt von etwas anderem. Cassy von der Unsterblichkeit, Bella von der Hexerei, Alex von Bella. Als Alex ein ungewöhnliches Ding berührt, beginnt ein verrücktes Geschehen.

(Geheimnisvolle Ereignisse bringen Bjelas Leben so richtig durcheinander. Der beste Kumpel verändert sich merkwürdig und ihre beste Freundin träumt davon, die Unsterblichkeit zu erlangen. Diese hat einen Freund, unter dessen Vorfahren angeblich ein Werwolf war. Nur ein Hexenkuss kann die Wahrheit verraten. Sollte Bjela den angeberischen Freund von Cassy oder den veränderten Alex küssen? Das farbig illustrierte Buch enthält zwei Teile der humorvollen Hexen-Kuss-Saga.Empfohlene Lesereihenfolge: 1. Liebes-Zauber, 2. Werwolf-Fluch, 3. Vollmond-Vampire, 4. Herz-Klopfen)

Diese Buchreihe wird nicht leicht zu bewerten. Ich überlege schon seit Tagen wie ich das strukturiere. Ich habe Band 1 und 2 als Doppelband unter Ivy Anderson – schon lange – bestimmt schon 2-3 Jahre. Beim stöbern auf dem Festplatten – SuB, bin ich darüber gestolpert. Ja – warum nicht mal eine SuB-Leiche befreien?

Zum Inhalt SPOILER

Band 1 und 2 sind wirklich witzig. Nachdem Alex sich verändert hat und sich erstmal wieder zurechtfinden muss, geschehen witzige Dinge. Er muss sich neu orientieren und hat keine Ahnung wo und wer er ist. Mit Hilfe seines fotographischen Gedächtnisses hat er recht schnell alles einigermassen im Griff. Die Clique besteht nicht nur aus Alex und Bella (Bjela) Cassy ist Bellas beste Freundin und will unbedingt ein Vampir werden. Cassy ist mit Wladimir zusammen. Er hat einen Zwilling Iwan. Beides sind Russen, die ebenfalls unsterblich werden wollen. Dafür benötigen sie ein Ritual zur Vollmondnacht an Halloween. Alex ist auch dabei. Das Ritual gelingt und gelingt auch nicht. Es geht einiges schief. Alex besitzt die Fähigkeit die Menschen zu hypnotisieren. Dies versucht er während des Rituals, und in Kombination mit Drogen, Alkohol und Magie – weiss man nicht, was funktioniert? Dieser Teil endet mit einem dicken Cliffhanger.

Was mir nicht gefiehl:

Der Schreibstil ist etwas unrund. Holprig und es kamen auch paar kleine Rechtschreibfehler vor, aber die fand ich nicht störend. Die Autorin hat oft Aussagen wiederholt. Ist vielleicht logisch in dem Fall von Alex der wissen wer er ist. Aber es ständig zu lesen – war dann doch bisschen nervig. Ebenso, die Verliebtheit in Bella.

Was mich richtig ärgerte:

Es war schon beim lesen klar, dass es eine Fortsetzung gibt. Also habe ich schon angefangen zu suchen. Habe aber nichts gefunden. Erst am Ende des Buches hat die Autorin dann vermerkt, dass die Reihe unter ihrem anderen Pseudonym fortgesetzt wird. Wenigstens – denn im Netz habe ich überhaupt nichts darüber gefunden. Da ich ja jetzt Band 1 und 2 schon hatte – war es nicht gerade einfach 3 und 4 einzeln zu bekommen. Ich habe sie dann gefunden. Aber irgendwo im Netz eine Autorenseite erstellen und da genau aufzulisten, was wie wo zusammen hängt und umbenannt und zusammengesetzt wurde – das wäre echt hilfreich. Das ist wirklich ärgerlich.

Fazit:

Die Idee ist witzig – es wäre sinnvoller gewesen von vorneherein ein Sammelband heraus zu bringen oder einfach einen Roman und dann das Prequel. So ist Band 1 und 2 etwas unausgegoren. Aber trotzdem lies es sich gut lesen und war spannend, so dass ich auch die Fortsetzung organisierte.

Was ich jetzt schon sagen kann – wenn ihr das lesen wollt, dann nehmt gleich den Sammelband.  vorallem wird dort angekündigt, dass dort auch neue Szenen enthalten sind – dazu wird es dann bei der nächsten Rezi mehr geben.

Charaktere

Bella – Bjela – sie ist die Hauptperson und hat in der Verwandtschaft Hexen. Sie will erfahren, ob auch in ihr die Hexenkunst schlummert. Sie hat russische Wurzeln

Cassy – Bjelas beste Freundin – sie will unbedingt Vampirin werden. Dabei soll ihr Bjelas hoffentlich erwachende Hexenkünste helfen. Sie ist mit Wladimir zusammen

Alex/Grim – Er ist Bjelas bester Freund. Seit dem Vorfall bemerkt er, dass er in Bjela mehr als nur eine Freundin sieht. Er ist ein Wunderkind. Er ist perfekt in Mathe und kann Menschen hypnotisieren. Ist er überhaupt ein Mensch?

Wladimir – er ist ein Russe und ist mit Cassy zusammen. Er will unbedingt auch unsterblich werden. Aber in ihm schlummern auch tiefe sibirische Wurzeln. Auf ihn und seinem Bruder liegt ein Fluch

Iwan – will unbedingt mit Bjela zusammen kommen. Er ist der wortkargere der beiden Brüder. Er und Wladimir sind Iwan sind Zwillinge.

Murks – Bjelas Katze mit unbekanntem Alter – er scheint schon ewig zu leben

Rasputin – ein Priester, auf dem auch ein Fluch  liegt – er kann Alex etwas Einblick in seine Vergangenheit geben.

Galina – die Urtante von Bjela – Sie ist schon uralt. Sie ist schon mehrfach gestorben und wieder aufgestanden – da sie auf ihren vermissten geliebten wartet. Taucht hier aber nur als Legende auf.

 

Frey, L.C. – Jake Sloburn 04 – Das Geheimnis von Barton Hall

Frey, L.C. – Jake Sloburn 04 – Das Geheimnis von Barton Hall

Autor: Frey, L.C.
Titel: Das Geheimnis von Barton Hall
Verlag: Ideekarree Leipzig
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2014
Seitenanzahl Printbuch: 212 Seiten
Genre: Horror, Mystery
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 25.09.17-30.09.17
Band einer Reihe: Ja Jake Sloburn
Challenge: Nein


Wann: 1883
Wo Port, New Hampshire

Klappentext

Ein horrormäßiger Gruselgenuss im Stile der von H.P. Lovecraft und Edgar Allen Poe, präsentiert von Bestseller-Autor L.C. Frey
Port, New Hampshire, am Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Der Tod seines vermögenden Vaters zieht den jungen Robert Barton zurück nach Barton Hall, dem Stammsitz seiner Familie.
Aus einer Laune heraus beginnt er sich mit den merkwürdigen Umständen zu beschäftigen, die zum Tod seines Vaters führten und gerät bald selbst in einen Strudel aus üblen Ahnungen und uralten Geheimnissen. Rasch ist er am Ende seiner ermittlerischen Fähigkeiten angelangt und zieht den Gelehrten von Meyrinck zu Rate. Während Barton sich mehr und mehr in die Welt verbotener Bücher und uralter Geheimnisse zurückzieht, verfolgt dieser ganz eigene Pläne …

Wer oder was hat John Barton tatsächlich umgebracht und wie hängt das alles mit dem finsteren, halbverfallenen Haus auf dem Hügel über der Stadt Port zusammen?

Zum Inhalt: Das Buch ist im Stil von Poe und Lovecraft geschrieben. Es macht nur am Anfang etwas Schwierigkeiten, wenn man vorher ein Buch im „normalen“ Schreibstil der heutigen Zeit angepasst ist, sich umzustellen. Es hat mir am Anfang etwas die Konzentration genommen. Aber nicht lange und ich war dann schon gefesselt. Die Handlung ist jetzt nicht sehr gruselig, hätte ich mir bisschen gruseliger gewünscht. Trotz dem gruselig und düsteren Haus konnte keine gruselige Atmosphäre entstehen. Allerdings hat der Autor es ziemlich gut geschafft Spannung aufzubauen. Er hat ziemlich oft einen Cliffhanger an Ende des Kapitels eingebaut und das hat einen dann immer weiter gezogen.
Man wollte dann unbedingt hinter das Geheimnis kommen. Auch der Hausgast wurde gut in Szene gesetzt. Alt aber erholt nach einem Aufenthalt in Europa – isst nicht, trinkt nicht…..Dieses Rätsel gilt es zu lösen. Die Erzählungen erfolgen in Briefen, aber um die ganze Sache aufzulockern hat der Autor es auch mit wörtlichen Reden versetzt. Das macht die ganze Sache lockerer, als wenn nur ein sturer Briefwechsel stattfinden würde.

Was verwirrend ist – Jake Sloburn 04 – das stimmt überhaupt nicht. Selbst der Autor erwähnt im Nachwort, dass diese Geschichte eigentlich eher eine sehr kleine Grundlage zu den Jake Sloburn Storys bildet – also ist es eher ein Prequel – also die Folge 0 – weswegen es auch Jake Sloburn Universum heisst. Also lasst euch von der Nummerierung nicht verwirren.

Fazit – Ein spannendes aber nicht gruseliges Abenteuer, das sich leicht und flockig als Einstimmung für die Halloweenzeit lesen lässt. Es hat Spass gemacht sich durch die Cliffhanger der Kapitel immer weiter voran treiben zu lassen. Und es macht auch neugierig zu weiter Literatur des Autors zu greifen.

Ausdrücke mit denen ich Probleme hatte aber auch nicht konkretes finden konnte. Ich kenne mich nicht in dieser Sprachepoche aus. Aber der Autor hat sehr oft das Wort „Allein“ vorgesetzt. Vielleicht weiss einer von euch die Bedeutung: Es folgen paar Zitate.

Allein, mein Vater lächelte nur geheimnisvoll und bedachte Periwinkle mit einer Antwort, die dem Buchhalter, zumindest in seinen nüchternen Stunden, einiges an Rätseln aufgegeben haben dürfte.

Allein, die Neugier hatte mich gepackt und so wollte ich den Tubus zu Studienzwecken lieber stets in Reichweite wissen – immerhin hatten wir einen langen Winter vor uns!

Allein, ich gab ihm keinerlei Anlass, seinen Verdacht zu bestätigen, und so legten sich seine wachsamen Blicke zunächst wieder, bis etwa zwei Wochen darauf erneut meine Schreie das Haus erschütterten.

Allein, die Kombination all dieser Dinge ließ die gesamte Sache noch um einiges wirrer und undurchsichtiger erscheinen.

Allein, es ergab sich kaum ein zusammenhängendes Bild, außer den bereits bekannten Themen Tod, Wiedergeburt und komplizierte Riten der Bestattung, die mein Vater durch verschiedene Kulturen und Zeitalter hindurch penibel verglichen hatte.

Charaktere

Robert Barton – Der Erbe und Hauptprotagonist, der auf der Suche nach dem Geheimnis seines Vaters ist

Rosabelle – die zukünftige Frau und dann Ehefrau von Robert – sie ist sehr beliebt – allerdings erkrankt sie sehr schwer.

Periwinkle – der Buchhalter, der das Ritual an Roberts Vater verfolgen konnte und dadurch ein gestörtes Verhältnis zum Alkohol aufbaute

Jarvis – der alte Butler, der zwar mürrisch aber zuverlässig ist. Er versucht Robert immer wieder von der Spur abzubringen. Verschwindet dann mysteriös

Heribert Graf Von Meyrinck – der eigentümliche Hausgast, der sich mit alten Schriften auskennt und Robert bei der Entschlüsselung der Bücher und Schrifrollen seines Vaters hilft. Er ist sehr nett und entgegenkommend. Wenn auch mysteriös, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht isst oder trinkt.

Song Ling – der Chinesische Arzt, der Rosabelle untersucht und Robert bei dem Experiment unterstützt.

Jake Sloburn – Dämonenjäger und Detektiv, der hier nur kurz Erwähnung findet, aber eine eigene Reihe hat.

Jacobs, Anne – Tuchvilla Saga 03 – Das Erbe der Tuchvilla

Jacobs, Anne – Tuchvilla Saga 03 – Das Erbe der Tuchvilla

Autor: Jacobs, Anne
Titel: Tuchvilla Saga 03 – Das Erbe der Tuchvilla
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 19. Dezember 2016
Seitenanzahl Printbuch: 673 Seiten
Genre: Historischer Roman
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 07.09.17 – 24.09.17
Band einer Reihe: Ja – Tuchvilla Saga
Challenge: Serienkiller Challenge, Buchweltreise Challenge, Find the Cover Challenge

Worum es geht – Der Krieg ist vorbei und die Inflation setzt allen stark zu. Aber der Aufschwung kommt und so langsam erholt sich die Wirtschaft wieder. Marie macht sich mit einem Modeatelier selbständig – das belastet das Familienleben. Eine Ehekrise steht bevor – aber nicht nur wegen der Selbständigkeit. Eine unliebsame Person stört ungemein und ein Familienskandal steht bevor. Und ein Mord geschieht.

Wann: 1920

Wo: Augsburg

Klappentext: Das Schicksal einer Familie in einer bewegten Zeit. Und eine Liebe, die alles überwindet.

Augsburg, 1920. In der Tuchvilla blickt man voller Optimismus in die Zukunft. Paul Melzer ist aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück und übernimmt die Leitung der Tuchfabrik, um der Firma wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Seine Schwester Elisabeth zieht mit einer neuen Liebe wieder im Herrenhaus der Familie ein. Und Pauls junge Frau Marie will sich einen lang gehegten Traum erfüllen: ihr eigenes Modeatelier. Ihre Modelle haben großen Erfolg, doch es kommt immer wieder zu Streitigkeiten mit Paul – bis Marie schließlich die Tuchvilla mit den Kindern verlässt …

Zum Inhalt: (Spoiler) Paul ist wieder da und übernimmt die Führung der Tuchvilla. Von Klippstein ist sein Partner. Um seiner Marie eine Freude zu machen hat er ihr einen Laden gemietet, in dem sie ein kleines Modeatelier zu eröffnen. Sie ist damit so erfolgreich, dass sie immer mehr Zeit dort verbringen muss. Darunter leidet das Familienleben. Deswegen wird eine Kinderfrau eingestellt. Serafina – eine alte Freundin von Elisabeth und eine alte Bewunderin von Paul. Sie ist mittlerweile verwitwet und durch die Inflation verarmt. Ein Schicksal, das viele ereilt hat. Serafina ist absolut ungeeignet als Kinderfrau – sie schikaniert die Kinder. Kitty hat kurzer Hand die Schnauze voll und zieht in die Frauenthorstrasse zu ihrer Schwiegermutter. Kitty ist mittlerweile auch verwitwet und ihre kleine Tochter – Henny – ist wirklich nervig – eine kleine hübsche Puppe der niemand was abschlagen kann – aber auch total anstrengend. Im Gegensatz zu Dodo und Leo – Die Kinder von Marie und Paul.Dodo ist ein Wildfang – sie interessiert sich unheimlich für Maschinen, Flieger und alles mit Motoren. Leo dagegen nicht – er ist Musiker – ein Genie, der alles in Klängen hört. Er ist ein begnadeter Klavierspieler. Sehr zum Missfallen seines Vaters, der Leo gerne der Firma näher bringen will. Auch für Marie wird Serafina unerträglich. Hinzu kommt noch, dass Bilder ihrer verstorbenen Mutter auftauchten – auch Akte. Paul lehnt es ab, dazu zu stehen – das ist der endgültige Bruch  – Marie zieht aus. Aber das belastet sie natürlich stark. Paul hat sich schwer verändert. Nicht mehr der unbekümmerte Junge sondern ein verknasteter Fabrikunternehmer. Steif und verbohrt. Das kostet ihn fast seine Familie. Elizabeth – die arme sitzt in Pommern fest und verzehrt sich nach ihrem Sebastian. Ihr Ehegatte vergnügt sich mittlerweile mit allen anderen Frauen und schwängert eine. Aber auch Lisa hat ihr Glück – einmalig – nicht ohne Folgen – endlich wird sie Schwanger. Nicht nur dass – sie lässt sich auch scheiden. Der erste Skandal in der Tuchvilla – der nächste ist die Ausstellung der Bilder von Maries Mutter. Aber natürlich hat man auch einen Einblick in die Angestellten der Tuchvilla. Hier ist die Hauptperson Auguste und ihre Gärtnerei. Aber am Ende wird alles gut – Ein grosses Happy End für die Familie Melzer.

Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Leo, Auguste, Marie, Paul, Lisa, aus deren Sichten wird alles berichtet. Was ich immer mal wieder interessant geschrieben fand war, dass man manchmal Geschehnisse nur durch Gerüchte der Angestellten erfahren hat. Das fand ich sehr amüsant. So real. Wir befinden uns im Umbruch – die Frau hat immer noch  nichts zu sagen. Sie ist immer noch das Eigentum des Mannes – sie darf kein eigenes Geld verdienen – kein Geschäft alleine aufbauen. Wenn man Alleinstehend und Verwitwet ist, ist das natürlich kein Problem. Mittlerweile darf man sich auch scheiden lassen. Die Mode wird freier. Knöchel werden gezeigt. Frauen fahren Auto. Serafina ist hier der Hasscharakter – sie ist überall präsent. Die Angestellten hassen sie, die Kinder hassen sie. Die einzige, bei der sie ankommt ist die Mutter von Paul. Dort nimmt sie schon fast den Platz einer Familienangehörigen an – nicht einer Angestellten. Erst Lisa weisst sie in ihre Schranken. Bis dahin hat man schon oft genug den Kopf ärgerlich geschüttelt. Auch über Paul kann man oft nur den Kopf schütteln. Er hat sich so verändert. Er ist nicht mehr der liebevolle Ehemann. Er ist stur und hat so kein Blick für seine Kinder. Er unterdrückt seinen Sohn Leo, der ein aussergewöhnliches Talent für Musik hat. Paul ärgert sich darüber, dass Leo sich in der Fima die Ohren zuhält, da es zu laut ist. Ein Junge, sollte ein Mann werden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, man taucht schnell. Was auch der
Atmosphäre geschuldet ist. Ich habe die ersten Zeilen gelesen und es war, als wäre ich durch das grosse Eingangstor der Villa eingetreten, hätte mich an den Kamin gesetzt und alles von ferne betrachtet. Es ist ein absoluter Wohlfühlroman. Trotz der ganzen Familienkrisen und Ärgernisse, fühlt man sich einfach nur wohl in diesem Haus. Es ist sogar noch Spannung dabei – man will wissen, was aus der Familie wird, raffen sie sich zusammen, werden die Zwistikeiten beigelegt? Finden die Liebenden zusammen? Und ein Mord – es geschieht ein hinterlistiger Mord – wer war es?

Fazit:

Ich denke die Autorin kann den Vergleich zu Downton Abbey nicht mehr hören – aber es geht nicht anders, um es den Fans nahe zu bringen. Denn – wer Downton liebt, wird auch diese Saga lieben. Es spielt zur selben Zeit und muss sich ja auch mit den Zwängen der Gesellschaft ausseinander setzen. Krieg, Intrigen, Familienskandale – alles da. Es ist wie sich in eine Decke hüllen und wohlfühlen. Trotz der ganzen Krisen – einfach nur toll. Ein schöner runder Abschluss der Reihe. Ein Highlight des Jahres.

Zitate

»Das ist die neue Zeit«, knurrte Fanny Brunnenmayer. »Da gibt’s keine Angestellten mehr, Julius. Da schält die Herrschaft die Kartoffeln selber.«

Das ausgekochte Rindfleisch war für einen Eintopf gedacht, der für die Angestellten bestimmt war. Den Gästen wurde gefüllter Schweinebauch mit Rotkohl kredenzt

»Geht es dir wieder gut, Else?«, fragte er höflich.
»Freiliff. Dankschön, daff du fragft, Leo. Ef geht schon wieder …«
Er sah sie forschend an, weil er die Worte nicht gleich verstand. Das kam wohl daher, dass ihr ein paar Zähne fehlten. Nun ja – die würden bald nachwachsen. Ihm waren auch schon zwei Milchzähne ausgefallen, und darunter kamen jetzt die neuen heraus.

Wenn Marie das Geld fehlte, die Kinder anständig zu versorgen und zu kleiden, würde er bald eine Handhabe besitzen, Leo und Dodo zurück in die Tuchvilla zu schaffen. Dann würde auch Marie einsehen, dass er als der Mann in der stärkeren Position war.

So war das eben, auch die reichen Leute hatten mal Pech. Der liebe Gott war halt doch gerecht.

Wer arm war, der blieb auch arm, da konnte man sich auf den Kopf stellen – so war das.

Es lag Hass in der Luft. Verzweiflung. Rache. Triumph. Wut. Trauer. Unzählige Tragödien hingen in den muffigen Vorhängen. Die hölzerne Wandverkleidung hatte sich damit vollgesogen.

Verflixt! Es war nicht gerade einfach, einer so widerspenstigen Person zu sagen, wie sehr man sie liebte

»Notlügen« waren bei Erwachsenen nämlich erlaubt. Bei Kindern nicht. Kinder durften überhaupt nie lügen.

»Das Leben ist ein Spiel, und das Schicksal mischt die Karten. Die kann man nicht austauschen, und schummeln geht auch nicht – man muss nehmen, was man bekommt.«

Charaktere

Leo – Einer der Zwillinge und der musikalisch begabte Sohn von Marie und Paul. Ein sehr nachdenklicher und ruhiger Knabe, der leider schwer darunter leidet, es seinem Vater nicht recht machen zu können

Dodo *Dorothea* – die Zwillingsschwester von Leo – ein Wildfang und Technik Interessiert – sie will mal Fliegerin werden. Und sie interessiert sich auch für die Maschinen der Tuchvilla – hier hätte Paul seine Nachfolgerin – aber hier sieht es noch keiner.

Henny – die Tochter von Kitty – und auch genauso extravagant. Ein Schleckermaul – sie ist ständig am Naschen. Sie ist vorlaut und auch egoistisch. Am liebsten alles für sie und um sie. Sie hat zwar Respekt vor ihrer Mutter – aber ansonsten ist das eher schwach ausgebildet.

Walter – Leos bester Freund und Musik Kumpel.Seine Mutter gibt Leo Klavierunterricht

Julius – Ein Diener aus der Tuchvilla – er ist in einem adligen Haus ausgebildet worden und landet wegen falscher Beschuldigung im Gefängnis.

Humbert – Ihn hat man im zweiten Teil kennen gelernt. Ein Angestellter der Tuchvilla, der im Krieg einiges mitgemacht hat und unter PTBS leidet. Eine Schauspielkarriere in Berlin geht deswegen auch den Bach runter und er kommt zurück

Hannah – Sie geht mit Marie zu Kitty und soll als Näherin ausgebildet werden – das liegt ihr so gar nicht. Sie ist eher die Schafferin.

Dörthe – Ein Tolpatsch wie aus dem Buch – aber geschickt im Gärtnern – Lisa hat sie aus Pommern mitgebracht

Frau Brunnenmayer – Die Seele des Hauses – die Köchin. Sie ist schon so lange in der Tuchvilla – da kann sie auch mal etwas den Mund aufmachen.

Alicia Melzer – Die Mutter von Paul, Kitty und Lisa – sie leidet sehr stark unter Migräne, was sie auch ständig als Ausrede nimmt um bemuttert zu werden. Sie leidet sehr darunter, dass die Kinder aus der Tuchvilla verschwunden sind und heftet sich an Serafina.

Ernst von Klippstein – Ein Kriegskollege von Paul, der als Partner in die Tuchvilla eingestiegen ist. Er ist schon immer in Marie verliebt gewesen. Aber sie ist unerreichbar für ihn. Er macht Tilly einen Antrag

Tilly – Kittys Schwägerin. Sie hat ihre grosse Liebe im Krieg verloren. Aber sie ist eine tapfere Frau, die als eine der wenigen Frauen Medizin studiert – sie hat eine Nebenrolle.

Kitty – die Extravagante Künstlerin. Aufgedreht und immer am plappern. Aber so sympathisch. Sie will, dass alles harmonisch läuft.

Johann Melzer – Der Verstorbene Vater von Paul, Kitty und Lisa – Lisa nennt ihren Sohn nach ihm.

Else – Neben der Köchin, die am längsten beschäftigte Angestellte der Tuchvilla. Sie ist das Stubenmädchen

Gustav – der ehemalige Gärtner der Tuchvilla – im Krieg hat er ein Bein verloren und das macht ihm etwas zu schaffen – ebenfalls kommen sie kaum auf einen grünen Zweig, nach dem Krieg. Er ist eher ein einfaches Gemüt und ruhig.

Auguste – die Ehefrau vom Gustav und Teilzeit in der Villa beschäftigt. Sie geht einen Pakt mit Maria Jordan ein um ein Gewächshaus zu erbauen. Damit sie endlich aus dem tief heraus kommen

Maria Jordan – Die ehemalige Kammerzofe – sie wurde von Marie verdrängt und ist deswegen immer noch sauer. Aber sie kommt trotzdem immer mal wieder die Angestellten besuchen. Sie hat ein Näschen für das Geschäftliche. Sie hat sich durch die Inflation zwei Häuser kaufen können. Da macht sie einiges an Geld. Deswegen kann sie Auguste auch einen Kredit geben. Leider geht es nicht gut aus.

Paul – er hat sich stark verändert. Der Krieg hat einige verändert. Paul entwickelt seinen Charakter nach seinem Vater. Nur am meckern. Er ist unzufrieden mit seinem Sohn und unterdrückt ihn immer wieder. Er ist der Mann im Haus und das zeigt er auch. Dadurch verliert er fast seine Familie

Marie – ist eine erfolgreiche Modedesignerin geworden. Allerdings ist sie unglücklich. Paul erkennt ihre Vergangenheit – ihre Vorfahren nicht an. Das macht ihr sehr zu schaffen.

Lisa – immer auf der Schattenseite der Familie. Sie fühlt sich hässlich und ungeliebt. Ihr Mann hatte im Krieg eine schwere Verletzung erlitten und sie kümmert sich darum. Sie ziehen aufs Land. Aber sie ist unglücklich in den Bibliothekar verliebt. Eine einzige Liaison bleibt nicht ohne Folgen – sie ist mehr als Glücklich, da ihre Ehe Kinderlos blieb.

Sebastian – war in der Räterepublik – gegen die Regierung. Nach dem Krieg findet er Anstellung als Lehrer und Bibliothekar bei Lisa. Er liebt sie. Aber solange sie verheiratet ist will er nichts beginnen. Ein schwacher Moment verändert alles und er verlässt sie.