Allgemein, Bücher

Degenhardt, Christina – Trojan

Degenhardt, Christina – Trojan

Autor: Degenhardt, Christina
Titel: Trojan: Eine dunkle Prophezeiung
Verlag: BoD
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2016
Seitenanzahl Printbuch: 444 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 24.06.17-11.07.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: High Fantasy Challenge (14. Lies ein Buch, in dem mindestens 5 Figuren von Pfeilen und/oder Armbrustbolzen durchbohrt werden. Es gelten auch Komparsen ohne Sprechrolle.)

Klappentext

Als Lord Hurrvans Soldaten Trojans Heimatdorf überfallen, flüchtet der Junge Hals über Kopf in den Wald – im Gepäck einen wertvollen Schatz, der über das Schicksal der Welt bestimmen soll. Geleitet von einer uralten Prophezeiung, begibt sich Trojan auf die gefährliche Reise nach Heflon, der Hauptstadt des alten Wissens. Helfen können ihm nur List, Magie und seine eigene Stärke. Dabei bekommt Trojan Unterstützung von Ninjada, der Enkelin einer alten Hexe, und Meaton, einem Schüler aus Heflon. Schließlich muss sich Trojan Lord Hurrvan und dem Krieg, der über Gut und Böse entscheidet, stellen und sein Schicksal erfüllen.

Zum Inhalt

Nicht immer hat man einen so tollen Klappentext – der die wichtigsten Fakten zusammenfasst ohne zuviel zu verraten. Da brauche ich zu dem Inhalt nichts zufügen.

Der Handlung konnte man wirklich gut folgen. Interessant war, dass die Autorin nicht viel Zeit für Banalitäten gelassen hat. War sehr angenehm, da es sich nicht wie ein Platzfüller anfühlte. Es war immer sehr schlüssig und actionreich. Ich habe zwar sehr lange gebraucht – das lag aber wirklich nicht an dem Buch – sondern an meinen verräterischen Augen, die einfach nicht aufbleiben wollten. Manchmal musste man schon mit den Augen rollen, da das Team sehr oft das Messer am Hals hatte 😉 Aber dann darf man auch nicht vergessen – waren alles keine ausgebildeten Sodaten – sondern Situationsbedingt zufällig Auserwählt – oder doch durch die Prophezeiung? Mir gefiel, das hier wirklich durchweg was passierte und man immer aufpassen musste nicht entdeckt zu werden. Der
Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Die Atmosphäre hat mir auch gut gefallen. Man hat oft den Atem anhalten wollen um nicht von den Soldaten entdeckt zu werden. Was auch für eine gute Spannung sorgte. Die Protagonisten waren alle sympathisch – klar ausser dem Bösewicht, natürlich.

Fazit

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es ist vielleicht nicht unbedingt was für Hardcore High Fantasy Fans – aber für jemanden, der eher selten in diesem Genre unterwegs ist kann sich hier wohl fühlen. Es ist alles verständlich und man kann gut folgen. Keine komplizierten Gefechte oder sonstigen, dem ich bei anderen Fantasy Romanen manchmal nicht folgen konnte. Ein nettes Buch für zwischendurch bei dem ständig etwas passiert.

Zitate

„Zufall ist viel in der Welt, doch jeder Zufall wird zum Schicksal. Der Zufall hat dich markiert und machte dich zum Schicksal.“

„Ohne Liebe ist das Leben nicht lebenswert. Liebe ist der einzige Grund, warum ein Mensch in den Krieg zieht, sei es ein einfacher Bauer oder ein Herrscher, wie ihr es seid.“

Charaktere – In diesem Buch gibt es sehr viele Charaktere – die dem Team auf ihrem Weg alles an Unterstüzung zu kommen lässt.

Trojan – ist unser Held – Durch Zufall wird er zu einem Auserwählten, der die Prophezeiung erfüllen soll.

Lord Hurrvan – Ihm passt es nicht, das er das Land mit seinen Geschwistern teilen muss und führt deswegen Krieg – der kleine Schatz, den Trojan beschützt, den will er für seine Zwecke benutzen

Lilliana – ein kleines Baby mit magischen Fähigkeiten, die gerade erwachen. Sie ist süss, aber wehe sie wird sauer

Gertená – die Grossmutter von Ninjada – eine Schlüsselfigur, da sie Trojan einiges beibringt um zu überleben.

Ninjada – sie wird zur Weggefährtin von Trojan. Zusammen fechten sie einige Kämpfe aus und ein klein bisschen romantisch wird es dann auch.

Kasimier – ein Wolfswelpe, den Trojan und Ninjada retten. Er ist ein Begleiter – aber noch zu klein um etwas zu bewirken. Manchmal zeigt er seine Zähne – aber leider ist er noch keine grosse Unterstützung.

Meaton – der dritte im Bunde. Er kämpft tapfer an der Seite von Ninjada und Trojan – ohne ihn hätten sie mehr Schwierigkeiten – er wird später Hauptmann und trennt sich kurzzeitig von ihnen.

Cassadra – keine grosse Figur – sie ist die Herzensdame von Meaton.

 

Bücher

Rufty, Kristopher – Ein Hund namens Jagger

Rufty, Kristopher – Ein Hund namens Jagger

Autor: Rufty, Kristopher
Titel: Ein Hund namens Jagger
Verlag: Festa
Erscheinungsdatum: 17. November 2016
Seitenanzahl Printbuch: 448 Seiten
Genre: Horror, Tierhorror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 18.06.17 – 23.06.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: Find the Cover 2017

Worum es geht: Jagger ist ein Mastiff-Mix, der etwa 90 Kg wiegt. Durch Verabreichung einer illegalen Droge und  Misshandlungen wird er aggressiv und verhaltensgestört. Er entwickelt einen unbändigen Hunger auf Blut und einen Hass auf seine ehemalige Besitzerin, weil sie ihn nicht geschützt hat.

Klappentext

Amy liebt ihren Hund über alles. Er ist ihr Beschützer und bester Freund. Jagger ist zwar riesig, aber lieb und verspielt.
Doch das wird sich ändern … denn der hoch verschuldete Loser Clayton will bei Hundekämpfen die fette Kohle machen. Und dazu braucht er dringend einen Hund – einen sehr großen Hund!
Clayton weiß, wie man aus einem harmlosen Hund eine Tötungsmaschine macht: Er pumpt den armen Jagger voll mit Drogen und Steroiden und verwandelt ihn in ein blutgieriges Monster, das keinen Schmerz empfindet.
Als die durchgedrehte Bestie flieht und durch die Stadt hetzt, zerreißt sie alles, was ihr in die Quere kommt. Jagger ist auf dem Weg nach Hause, zurück zu Amy, denn die hat ihn doch im Stich gelassen …

Die Geschichte von Jagger berührt. Es ist eines der Horrorbücher, die man liebt und nie wieder vergisst.

Reißerisch! Dieser Roman verdient diese Umschreibung wirklich.

Zum Inhalt: Achtung beinhaltet Spoiler 

Der Klappentext ist wirklich gut geschrieben. Er beinhaltet alle nötigen Fakten. Warum lese ich so ein Buch. Gute Frage – Warum habe ich Cujo gelesen und gesehen. Es sind Horrorbücher. Allerdings kann man dieses Buch bei weitem nicht mit Cujo vergleichen. Himmelweiter unterschied. Fakt ist, es gibt immer noch Hundekämpfe und Hahnenkämpfe und was der kranke Mensch noch so gegeneinander antreten lässt um seine seltsamen Gelüste zu befriedigen. Das war auch der schlimmste Part in dem Buch, die Abrichtung des Hundes. Ich habe noch nie beim Lesen angefangen die Protagonisten und Nebenfiguren zu hassen. Aber hier ist das so. Solch ein Abschaum, gibt es leider wirklich, was es noch schlimmer macht. Zum Glück hat sich der Autor nicht all zu sehr über die Abrichtung ausgelassen. Ich habe mich manchmal wirklich sehr geärgert über die Personen. Es gab eigentlich keinen, den ich mochte. Amy trauert – was ich auch erwarte. Aber in ihrer Trauer geht sie doch gleich mal mit dem ermittelnden Detektiv ins Bett. Ja, jeder tröstet sich anders. Natürlich bekommt man auch vor seinem eigenen Tier Angst, wenn man erfährt, dass er mehrere Menschen getötet hat. Und wenn er dann vor einem steht, versucht man vielleicht nicht unbedingt ihn zu beruhigen. Aber ihm noch die Schuld zu geben, das war mir echt zuviel. Da hätte ich das Buch der Kuh am liebsten auf den Kopf geschlagen. (rote Zitate am Ende)

SPOILER

Amy ist Besitzerin eines Trailerparks, den sie von ihrem Vater übernommen hat (der unter anderem auch eine Art Gründungsmitglied dieser Hundekämpfe war, aber das weiss und erfährt sie nie). Um sich sicher zu fühlen wollte sie einen grossen Hund. Jagger ist zwar eine mächtige Erscheinung, aber ein ganz lieber verschmuster Kerl. Man möchte ihn auch ständig knuddeln. Für Amy ist er alles. Sie ist einsam und der Hund hat sie noch nie enttäuscht. Nicht wie die Menschen um sie herum. Zum Beispiel ihre beste Freundin, die schon mit ihrem Ex-Freund geschlafen hat und ihrem derzeitigen Freund – Clayton – auch den Tipp gibt, wo er einen so grossen Hund bekommt. Da bricht einem das Herz. Der Hund vertraut ihr und sie lockt ihn in einen Van.

Dem Hund werden irgendwelche zusammen gepanschte Drogen verabreicht, die ihn stärker und schmerzunempfindlich machen. Dann wird er von einem ekelhaften Kerl abgerichtet. Das Herz bricht erneut. Der Hund schafft es zu entkommen und nimmt natürlich mit, was ihm im Weg ist. Er ist verletzt und verstört und sein Gehirn ist umprogrammiert. Die schönen Erinnerungen an Amy erzeugen nur noch Hass, da sie ihn alleine gelassen hat. Sein Weg führt zu ihr. Und er nimmt mit wem er über den Weg läuft. Diese Droge hat zusätzlich einen unstillbaren Hunger auf Blut freigesetzt.

Natürlich weiss man als Leser, dass der Hund niemals eine Chance haben wird, das lebend zu überstehen. Selbst wenn man am Ende noch auf ein Mini-Happy End hofft – es kommt keins. Der Hund wird am Ende getötet, ohne noch mal einen schönen Moment zu haben.

Handlung: Mir kam die Handlung manchmal etwas unausgegoren vor. Man brauch sich nichts vorzumachen. Trailerparks und Hundekämpfe suggerieren einem schon welches Klientel dort bedient wird. Das hat der Autor auch gut gezeichnet. Was mich störte war, dass er unbedingt eine Sex – oder Liebesgeschichte reindrücken musste. Das passt einfach nicht.

Schreibstil: Die Dialoge sind nicht sehr gut geworden. Die Beschreibungen waren allerdings recht flüssig zu lesen. Es kann natürlich auch an der Übersetzung gelegen haben.

Atmosphäre: Die Atmosphäre war gut getroffen. Der Abschaum, der Dealer, die Tierquäler und die Stimmung der Menschen, die betroffen waren, hat er eigentlich ganz gut hinbekommen. Man hat einige Male wirklich die Nase gerümpft, weil es eklig war, oder wurde richtig wütend wegen der Handlung.

Spannung: Auch Spannung hat er gut aufbauen können. Es war zwar eine vorausschauende Handlung, aber man hat trotzdem mitgefiebert.

Originalität: Man muss hier noch mal erläutern – es ist ein Tierhorror, der leider keine reine Fiktion ist. Über Originalität lässt sich hier streiten. Tiere werden aus Vergnügen und Geldgier gequält. Finde ich nicht originell, aber ist leider Realität.

Fazit:

Das Buch hat mir leider nicht gefallen. Unabhängig von dem Inhalt, der Tierquälerei. Ich habe mich natürlich darüber aufgeregt. Aber der Autor hat es geschafft, dass ich am Ende wirklich keinen, oder kaum einen der beteiligten Personen mochte. Selbst die Besitzerin ging mir nur auf die Nerven. Was man allerdings nicht unerwähnt lassen sollte, der Autor hat es wunderbar geschafft, den menschlichen Abschaum darzustellen.

Zitate

Und Nathan war alles, was sie jetzt noch hatte.
Und ich bin alles, was er hat.
Diese Erkenntnis trieb ihr die Tränen in die Augen. Sie war der einzige Mensch in Nathans Leben und wünschte sich, er wäre kein Teil von ihrem. Ich will ihn bei mir haben. Aber wollte sie das wirklich?

Es waren jedoch Jaggers Augen, bei deren Anblick Claytons Hoden in seinen Körper zurückzuschrumpfen schienen, als wollten sie sich verstecken. Die einst so herzlichen braunen Kulleraugen hatten sich senfgelb verfärbt und es triefte eine klumpige Flüssigkeit heraus, die wie urinfarbener Matsch auf seiner Schnauze getrocknet war.

Jagger tauchte aus der Dunkelheit auf. Seine Pfoten traten mit dumpfen Schlägen auf das Holz, als er sich auf die Tür stellte. »Oh mein Gott«, flüsterte Teresa kopfschüttelnd. »Lieber Gott, nein …«
Der Hund wirkte noch größer, aufgedunsen, und auch seine Beine waren dicker. Das einst gesunde Fell, das im Sonnenlicht geglänzt hatte, war völlig verfilzt und mit Blut und Dreck verklebt. Sein Gesicht schien mit einer dunkelroten Paste beschmiert zu sein, und Federn klebten wie flauschige Haare daran.

»Ich will, dass du mich küsst.«
Eine kalte Hand grub sich in seinen Magen. »Amy …«
Sie lehnte sich zurück, drehte sich auf der Couch und legte ein Bein auf den Polstern ab. Das T-Shirt rutschte nach oben und er konnte die zarte Haut ihres Venushügels sehen. »Küss mich«, forderte sie ihn erneut auf und begann, auf ihn zuzukrabbeln.

Sie trug eine weite graue Jogginghose und ein rotes Tanktop, das eng an ihr klebte. Die Kurven ihrer Brüste und die Punkte der Nippel waren durch den dünnen Stoff leicht zu erkennen.

»Nun, die Tatsache, dass Sie ihn noch nicht gefangen haben, ist ein wenig beunruhigend, wenn ich ehrlich bin.«
»Bitte weisen Sie mich nicht noch zusätzlich darauf hin, wie schlecht ich meinen Job mache. Das tue ich schon selbst andauernd.«
»Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.«
»Schon gut.«

Wie konnte Jagger das nur tun? Wie hatte er irgendetwas von dem tun können, was Mark ihr erzählt hatte? Ihr wurde bewusst, dass sie dies noch mehr verletzte als die Sache mit Teresa und Nick. Es verletzte sie noch mehr als all die Gelegenheiten, bei denen ihr Vater ihr das Gefühl gegeben hatte, wertlos zu sein, ungenügend und sonderbar.

Sie wusste, dass es selbstsüchtig war, sich so zu fühlen, wenn so viele andere Menschen verletzt oder getötet worden waren, aber sie konnte nichts dagegen tun. Jagger gehörte zu ihr, und er hatte ihr mehr wehgetan als irgendjemand sonst. Er hatte ihr das Herz gebrochen und ihre Seele zerstört.
»Wie konntest du mir das antun?«, schrie sie und drückte Nathan an sich. »Hm? Was hab ich dir denn jemals getan!?!«

Sie stellte sich vor, wie Mark mehrere Kugeln auf Jagger abfeuerte, und war überrascht, dass sie nicht die geringste Trauer empfand.
Er ist nicht mehr mein Hund
Es half, dass er nicht einmal mehr annähernd so aussah wie früher. Das machte es ihr leichter, die schönen Erinnerungen an ihn beiseite zuwischen.

Charaktere

Brock Shuller – taucht hier nur namentlich auf. Er ist derjenige, der bei den Hundekämpfen viel Geld verloren hat und Clayton nur noch eine Chance gibt, das auszubügeln

Clayton – Ein Loser. Er richtet mit anderen Hundekämpfe aus.

Ralph – nur namentlich erwähnt. Er schuldete Brock Geld und es wurde nur noch sein Kopf gefunden mit Hundeexkrementen gefüllt

Freddy – ein ekelhafter Psychopat. Er zwingt Clayton ihm einen zu Blasen um Zeit bei Brock zu schinden. Ausserdem richtet er die Hunde für die Kämpfe aus. Dabei empfindet er ein perverses Vergnügen.

Teresa – Amys beste Freundin, die sie aber für Clayton, der sie schon betrogen hat, hintergeht und den Hund mitentführt.

Amy – Die Hauptperson

Janice – Eine Bewohnerin des Trailerparks. Sie ist eine Alkoholikerin, die ihr Kind vernachlässigt. Eine Nebenperson. Sie ist die Mutter von Nathan, dem sie die Schuld für ihr heruntergekommenes Leben gibt

Nathan – etwa 4 Jahre. Liebt Jagger und Jagger ihn. Sie spielen immer zusammen. Ein tapferer kleiner Bursche, der trotz der Vernachlässigung der Mutter immer brav und liebevoll ist

Deputy Mark Varner – Er mag weder Hunde noch Katzen, aber ist scharf auf Amy. Selbst wenn er sich zurückhält und ihre Verletzlichkeit nicht ausnutzen will, kommt es dann doch zum Sex.

Jim Riley  – ein Bewohner des Trailerparks. Schon älter  – in den 70er. Er hält Hühner und ist auch scharf auf Amy. Er beobachtet sie  manchmal wenn sie sonnenbadet. Um mit ihr in Kontakt zu kommen, bringt er ihr oft Eier vorbei.

Ellie Riley – Die Ehefrau von Jim. Sie gehört neben Nathan zu den wenigen, die ich mochte. Sie hilft Amy und tröstet sie.

Bücher

Klusemann, Bettina – Ein Ort Namens Taiga – booksnacks

Über booksnacks

booksnacks sind Kurzgeschichten to go: Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

Jede Woche gibt’s eine neue Story for free auf www.booksnacks.de.

Klusemann, Bettina – Ein Ort Namens Taiga

Autor: Klusemann, Bettina
Titel: Ein Ort Namens Taiga
Verlag: Digital Publisher
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2016
Seitenanzahl Printbuch: 5 Seiten
Genre: Humor, Kurzgeschichte
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 25.06.17

Klappentext

Eine Geschichte über eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, die für erhebliche Verwirrung sorgt: Zwei Studenten, die sich bei einem Zwischenhalt den historischen Bahnhof von Taiga ansehen, verpassen die Weiterfahrt. Das im Abteil herrenlos zurückgebliebene Gepäck beginnt eine abenteuerliche Reise.

Eine absolut witzige Geschichte, die tatsächlich so geschehen kann. Das ist wahre Situationskomik. Ich stelle mir das ganze Szenario bildlich vor und komme aus dem Schmunzeln nicht raus.

Fazit:

Booksnacks kommen immer Sonntags ins Postfach. Es ist genau die richtige Portion um den Sonntag zu starten. Diese Geschichte war echt witzig gewesen. Es hat richtig Spass gemacht die paar Seiten vor dem Aufstehen zu lesen.

 

Allgemein, Bücher

Byrne, Rhonda – The Secret – Das Praxisbuch fuer jeden Tag

Byrne, Rhonda – The Secret – Das Praxisbuch fuer jeden Tag

Autor: Byrne, Rhonda
Titel: The Secret – Das Praxisbuch fuer jeden Tag
Verlag: Arkana
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Seitenanzahl Printbuch: 385 Seiten
Genre: Sachbuch
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 28,05,17-31.05.17

Worum es geht Vertiefung der Einsichten aus dem Hauptbuch

Klappentext

365 Übungen und Inspirationen für jeden Tag.
»The Secret« beschreibt klare Prinzipien, wie wir unser Leben in Übereinstimmung mit den universellen Gesetzen des Lebens führen können. Doch die entscheidende Herausforderung für jeden Menschen ist, die Prinzipien auch wirklich im Alltag umzusetzen.
In diesem Praxisbuch begleitet Rhonda Byrne mit Weisheiten, Lehren und Einsichten durch das Jahr. So lernen wir in Harmonie mit den Gesetzen zu leben, die unser Sein bestimmen, und werden zum Schöpfer des Lebens, von dem wir schon immer geträumt haben.
Auf der machtvollen Wahrheit von »The Secret« aufbauend wird sich das Wissen über das Gesetz der Anziehung in einem Ausmaß vertiefen, wie wir es uns jetzt noch nicht vorstellen können. Mehr Freude, Fülle und Großartigkeit – an jedem einzelnen Tag des Jahres.

Vor kurzem habe ich das Buch Secrets gelesen und war tatsächlich sehr beeindruckt. Seit dem versuche ich tatsächlich meinen Alltag positiver zu gestalten und auch in negativen Situationen einen positiven Funken zu finden. Es funktioniert natürlich nicht immer. Ein kleines Beispiel aus dem Autoalltag: Wir haben ein Gas-Hybrid. Vor etwa drei Monaten ist uns der Verdampfer verreckt. 550€. Vor etwa einem Monat die Benzinleitung gerissen – mit noch paar Kleinigkeiten die unser Werkstatt-Mann erledigt hat – 280€. Seit gestern leuchtet die Öl-Lampe – Öl ist drinne.  Kosten noch unbekannt. Also da scheitert dann auch  mein positives Denken. Aber trotzdem versuche ich es. Und ich muss euch sagen. Es lebt sich viel entspannter, wenn man lächelt. Ich bedanke mich brav Abends für meinen Tag und auch im Laufe des Tages mache ich das, wenn ich etwas schönes sehe oder etwas gutes passiert. Es fühlt sich gut an. Unabhängig von den Erfolgen, die sich einstellen sollen – finde ich es gut, dass dieses Buch mir ermöglichte mich mal bewusst zu beobachten. Und das gefiel mir nicht.

Ich habe dann zu dem Praxisbuch gegriffen um vielleicht einige Tipps zu bekommen, das in den Alltag einzubauen.

Zum Inhalt – Ich habe also so etwas wie eine Art Trainigsbuch erwartet. Tag 1 mache dies und das. Es gibt zwar auch solche Eintragungen, aber wenige. Ich habe auch nicht jeden Tag ein Kapitel gelesen – da war ich zu neugierig. Ich habe es ganz normal durch gelesen.
Zur Handlung – Im Prinzip ist dieses Buch  nur eine Erweiterung des eigentlichen Hauptbuches. Es wird einfach nur noch mal genauer erläutert. Einig Tipps fand ich ganz praktisch. Aber es wäre nicht unbedingt nötig um die Botschaft zu vertiefen.

Der Schreibstil ist wie im Hauptbuch in kleine Berichte von verschiedenen Leuten als Weisheiten und Tipps gegliedert. Das macht das Lesen eigentlich ganz angenehm und lockert die Atmosphäre gut auf.

Fazit

Dieses Buch als Ergänzung zu Hauptbuch ist absolut unnötig. Die wenigen zusätzlichen Tipps waren zwar ganz nett, aber auch mehr nicht. Man kann das ganze auch gut ohne dieses Praxisbuch durchführen. Solltet ihr, wie ich, günstig drüber stolpern kann man es mitnehmen. Aber es ist nicht nötig.

 

Bücher

Johnson, Maureen – Die Schatten von London 03 – In Aeternum

Johnson, Maureen – Die Schatten von London 03 – In Aeternum

Autor: Johnson, Maureen
Titel: In Aeternum
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2015
Seitenanzahl Printbuch: 481 Seiten
Genre: Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 13.06.17-18.06.17
Band einer Reihe: Ja – Die Schatten von London
Challenge: Serienkiller Challenge

Klappentext: Rory arbeitet endlich mit den Shades zusammen. Die skrupellose Jane hat jedoch zehn Teenager in ihre Gewalt gebracht, darunter Rorys Mitschülerin Charlotte. Alles deutet auf einen Massenmord hin und einen Fluch, der ganz London in einen Albtraum stürzen wird. Die drei verbliebenen Shades versuchen mit allen Kräften das Unheil abzuwenden, bis Rory herausfindet, dass jemand, dem sie bedingungslos vertraut hat, ein entsetzliches Geheimnis hütet …

Zum Inhalt: Kann Spoiler enthalten, da es schon der dritte Band ist. Ich bin sehr über den Klappentext überrascht – ich glaube ich habe ein anderes Buch gelesen. Weder stimmt die Aussage, dass zehn Teenager in Janes Gewalt sind noch, das mit dem entsetzlichen Geheimnis…oder ich empfand es nicht so??

Ja – Seit paar Tagen drücke ich  mich  nun um die Rezi. Was soll ich sagen. Ich bin nicht so sehr überzeugt von der Geschichte. Wenigstens passiert hier im dritten Band einiges. Tote werden erweckt, Geister freigesetzt. Leute werden getötet und Freunde betrogen. Das Buch ist nicht schlecht, aber er haut mich nicht um. Zwischendrin ist es ziemlich abgeflacht und hat mich etwas gelangweilt. Finde ich jetzt nicht so schlimm, denn das haben ja viele Bücher mal. Wenn dann irgendwann die Kurve erfolgreich genommen wurde und es dann wieder aufwärts geht, kann ich das echt ignorieren. Rory hat mich hier dieses mal etwas genervt. Ich mochte ihre sarkastische Art, die kommt hier nicht zur Geltung. Eher ihre ständigen Zweifel für wen sie denn nun welche Gefühle empfinden soll. Die Idee kommt mir etwas unausgegoren vor. Ich bin der Überzeugung, wenn man das drum herum etwas gestrafft hätte, wäre es rasanter geworden. Ich bin in Jugendliteratur nicht so bewandert – vielleicht ist das so – ich fand es manchmal ermüdend. Am entäuschtesten war ich, dass es immer noch keine Auflösung gibt. Es wird wenigstens eine Fortsetzung geben. Was die Autorin allerdings ziemlich gut drauf hat ist Cliffhanger zu schreiben.

Die Handlung kam mir manchmal etwas unfertig vor. Manchmal etwas oberflächlich. (SPOILER) Das Tor zur Geisterwelt wird geöffnet. Das ganze wird aufgebauscht und dann – plopp vorbei. Das war mir einfach zu wenig. Interessant fand ich allerdings Sadi und Sid. Die Gurus aus vergangenen Zeiten. Die beiden könnten vielleicht im 4. Teil das ganze noch herumreisen. Sie sind hier die Bösen. Aber so in Richtung nette mordende Bösewichte. Die fand ich gut dargestellt.

Der Schreibstil entspricht den Folgebänden. Die Atmosphäre war manchmal spannend, aber leider kam auch eine Phase von zähem Geschehen vor. Die Spannung war ähnlich. Es gab einige Szenen die waren sehr schön spannend. Vorallem das Ende.
Originalität ist schon vorhanden, ich finde sie nur teilweise etwas zu wenig heraus gearbeitet.

Fazit

Es kann tatsächlich daran liegen, dass es eine Jugendbuchreihe ist, und deswegen manche Parts vielleicht zu oberflächlich angetastet werden. Immer noch bin ich der Meinung, dass man Band zwei hätte weg lassen können, bzw in den dritten einarbeiten und dann einen abschliessenden Band. Es wirkt künstlich in die Länge gezogen. Die Cliffhanger sind ziemlich beeindruckend. Es bleibt einem also nichts übrig den vierten Teil dann auch noch zu lesen.

Ich kann jetzt keine Vergleiche bringen um Euch zu sagen zu können, für welche Fans es geeignet ist. Die Reihe ist ok für mich, aber nicht herausragend.

Zitate

Danach lag der Ton meiner Haare auf der Farbskala irgendwo zwischen Quietschgelb und Gruselorange. Auf alle Fälle ziemlich übel. Boo drehte mich wortlos wieder um und trug die rote Schmiere auf. Wieder hieß es warten und ausspülen. Das Resultat hätte »Kupferrot Natur« sein sollen, entpuppte sich aber als »Supergau Pink-Blond«.


Stephen hatte mir immer nur in kleinen, homöopathischen Dosen von sich erzählt …


Wir müssen wissen, wo er ist, Rory. Wenn man ihn gefunden hat – und ein Blick in dein Gesicht sagt mir, dass das der Fall ist –, dann …«
Mein dummes Gesicht. Es machte Sachen, von denen ich nichts wusste.


Sid erhob sich aus seinem Sessel, was aussah, als würde sich ein Origami auseinanderfalten.


Charaktere aus Band zwei sind noch dabei

Ausgearbeitet oder neu hinzugekommene Charaktere

Sid seit etwa 40 Jahren in Todeszustand ohne Verwesung – Der Gründer dieser Sekte mit seiner Schwester

Sadi, die ebenfalls seit dieser Zeit im Todeszustand ist. Beide kommen zurück

Dr. Felicia Marigold – Eine Ärtzin des Geheimdienstes eher noch ein unwichtiger Part

Freddie Sellars – Eine neue Mitarbeiterin der Shades. Sie ist ein Computernerd und hat ebenfalls die Gabe Geister zu sehen. Durch Recherchen ist sie auf die Spezialeinheit und Rory aufmerksam geworden. Sie darf daran teilhaben.

 

Bücher

Johnson, Maureen – Die Schatten von London 02 – In Memoriam

Johnson, Maureen – Die Schatten von London 02 – In Memoriam

Autor: Johnson, Maureen
Titel: In Memoriam
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 15.05.16
Seitenanzahl Printbuch: 385 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 04.06.17-12.06.17
Band einer Reihe: Ja – Die Schatten von London
Challenge: Serienkiller Challenge

Worum es geht: Rory ist nach ihrem Abenteuer im ersten Teil überfordert von ihrem Leben und ihren alten Zielen. Sie hat neue Fähigkeiten und kommt mit ihrem Schulalltag nicht mehr zurecht. Ihr ganzes Leben steht vor einem Wandel.
Wann: Gegenwart
Wo: London

Klappentext

Wenn das Grauen in den Straßen von London lauert …

Nachdem Rory den Jack-the-Ripper-Doppelgänger in einem finalen Kampf vernichtet hat, ist sie selbst zu einem menschlichen Terminus geworden. Sie hat nun die zweifelhafte Gabe, Geister durch bloße Berührung eliminieren zu können. Genau das macht sie unendlich wertvoll für die Shades – die Internationale Sondereinheit von Geisterjägern. Denn eine neue Serie von mysterösen Mordfällen versetzt ganz London in Angst und Schrecken. Und diese neuen Fälle sind tatsächlich noch wahnsinniger als die Ripper-Morde. Rory erkennt schnell: Wahnsinnige Zeiten verlangen wahnsinnige Lösungen. Aber wird sie die Shades von ihren Methoden überzeugen können?

Zum Inhalt (Spoiler) Rory kann drei Wochen nach dem Angriff wieder zurück nach Wexford. Allerdings überfordert sie der Schulalltag, die Prüfungen stehen vor der Tür und sie hängt in allen Fächern nach. Mittlerweile ist ein Mord geschehen, der nach Geisteraktivität aussieht. Rory kann ihre neue Fähigkeit als Terminus testen. Allerdings fühlt sie sich nicht sehr wohl dabei. Sie ist so aus der Bahn geworfen, dass sie Hilfe einer Psychologin sucht. Bei ihr fühlt sie sich sofort wohl. Aber was wird kommen? Täuscht der Schein? Warum will Stephen nicht, dass sie aktiver wird? Und wie entwickelt sich Rorys Gefühlswelt?

Die Handlung knüpft direkt an den ersten Teil an. Es sind mittlerweile drei Wochen vergangen. Diesen Teil kann man sehr schlecht bewerten. Inhaltlich jeden Falls. Eigentlich ist er wirklich nur ein Verbindungsstück zwischen dem Vorfall des ersten Bandes und dem was dann wohl noch kommen wird. Es passiert recht wenig spannendes. Man erfährt viel über Rorys Zerrissenheit. Zerrissen zwischen Schulalltag und ihrem neuen Leben. Zwischen ihren Freunden in der Schule und den der Shade Einheit. (Der englische Titel Shades of London macht irgendwie mehr Sinn, da die Spezialeinheit Shade heisst.) Man ist also mitten in Rorys Kopf. Der Mord ist vernachlässigbar. Er weisst nur auf ein Phänomen hin, das seinen Ursprung im ersten Teil hat. Und auch Jane, ihre Psychologin und deren Bekanntenkreis ist hier als Einleitung zu erkennen. Erst am Ende wird es noch mal richtig Spannend und ein extrem unerwartete Wendung tritt ein.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist sehr locker und jugendlich, aber ohne irgendwelche Jugendsprache, die man nicht versteht. Rory ist sehr sympathisch. Ihre sarkastische Art mag ich sehr.

Die Atmosphäre ist eher langweilig. Dieser Teil tröpfelt so vor sich hin. Aber durch die lockere Schreibart ist nicht das Buch langweilig. Spannung kommt allerdings auch nur am Ende auf.

Fazit

Ich hatte eine Zeit lang im Kopf, dass dieser Teil eigentlich nutzlos ist. Es passiert kaum was. Er dient eigentlich nur als Verknüpfung zwischen Band 1 und 3. Die Spannung am Ende, durch eine unerwartete Wendung macht das fast wieder wett. Allerdings kann man hier schwer eine Bewertung abgeben. Es ist ein nötiger Teil um dann, wahrscheinlich, den Zusammenhang in Band 3 zu erkennen und zu verstehen.

Zitate

»Sie haben einen toten Hund gestreichelt und es nicht gemerkt?«
»Er war wirklich toll ausgestopft«, erklärte ich. »Ich habe schon einige schlimme Tierpräparate gesehen. Aber der Hund war erstklassige Arbeit, darauf wäre jeder hereingefallen.«

Reden ist sozusagen mein Ding. Hätte ich es in Wexford als Sportart wählen können, hätte ich es mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit zur Teamkapitänin gebracht.

Seit fast drei Wochen hatte ich mir jetzt die Beine nicht mehr rasiert. Mit der frischen Wunde hatte ich mich die ersten Tage nicht vorbeugen können, außerdem durfte sie nicht nass werden. Deswegen sprossen die Härchen munter vor sich hin, was ich irgendwie niedlich fand. Ich wollte sehen, was passieren würde, und ließ sie weiter sprießen. Das Ergebnis war, dass nun ein feiner Haarteppich meine Beine bedeckte, über den ich drüberstreicheln konnte, während ich Fernsehen schaute. So, wie manche Leute geistesabwesend ihre Katze streichelten. Ich war gewissermaßen mein eigenes flauschiges Haustier.

»Meine Karriere als Bikini-Model kann ich definitiv vergessen«, sagte ich. »Obwohl, ich könnte es mit Piratenbikinis versuchen. In dem Fall ist es egal, wenn man eine hässliche Narbe hat. Im Gegenteil, es würde super passen. Noch ein kleiner Totenkopf über den Möpsen –«

Ein unbeleuchteter Abstellplatz für Müllbehälter hingegen verspricht absolute Ungestörtheit und stellt keine großen Ansprüche. Er freut sich wahrscheinlich, wenn mal ein Pärchen vorbeikommt, um sich zu küssen, weil er bei Dunkelheit vermutlich eher Unangenehmes zu sehen bekommt.

Lasst euch bloß nie ein Messer in den Bauch stechen – danach ist einfach alles peinlich.

Zerstreut kritzelte ich ein Pferd an meinen Heftrand, das einen Regenbogen furzte, und bemühte mich, nachdenklich zu wirken.

Jazza saß mit dem traurigen Blick eines kleinen Mädchens, das gerade gesehen hatte, wie der böse Wolf seinen Lieblingshasen verspeiste, auf dem Bett.

Ich gebe es ja nur ungern zu, aber ich kann wirklich sehr überzeugend lügen. Ich entstamme einer langen Ahnenreihe von Geschichtenerzählern. Wir wissen, wie man die Wahrheit geschickt zurechtbiegt.

Mich überkam auf einmal das dringende Bedürfnis, ihm eine zu knallen – ich meine, so richtig auszuholen und ihn mit aller Kraft ins Gesicht zu schlagen, bloß damit er aufhörte.

Charaktere

Rory – Aurora – die Hauptprotagonistin.

Charlie Strong – der von einem Geist ermordete aus diesem Teil

Claudia – die Leiterin aus Wexford

Julia – Rorys Psychologin in Bristol

Jazza – Rorys beste Freundin in Wexford

Jerome  Rorys Freund

Stephen – Der Leiter der Abteilung Shades

Callum – Gehört zum Team Shade

Boo – gehört auch zum Team Shade

Charlotte – Sie ist seit dem Angriff aus dem ersten Teil verwandelt. Sehr nett und sie gibt Rory die Adresse ihrer Psychologin

Alistair – ein Geist in der Schulbibliothek – Er verstarb in den 8oern

Mr. Thorpe  der Chef der Einheit Shades

Diane – ein trauriger Geist aus der U-Bahnstation. Sie ist gesprungen und sehr sehr traurig. Rorys erste Erlösung

Jane Quaint – Die neue Psychologin. Sehr nett aber unduchschaubar. Sie will Rory helfen, da sie ihre Gabe kennt

Bücher

Noitz, Daniela – Adele feiert Begräbnis

Über booksnacks

booksnacks sind Kurzgeschichten to go: Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

Jede Woche gibt’s eine neue Story for free auf www.booksnacks.de.

Diesen Sonntag war wieder eine witzig-makabere Story am Start.

Noitz, Daniela – Adele feiert Begräbnis

Autor: Noitz, Daniela
Titel: Adele feiert Begräbnis
Verlag: book snack
Erscheinungsdatum: 4. August 2016
Seitenanzahl Printbuch: 8 Seiten
Genre: Spannung, Humor
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 11.06.17

Worum es geht: Adele ist entsetzt. Wie kann der letzte Auftritt nicht organisiert sein. Das wird bei ihr nicht sein.

Klappentext

Das Wichtigste für Adele ist, dass ihr Auftritt immer und überall tadellos ist. Eines Tages entdeckt sie, dass es einen einzigen gibt, den sie nicht beeinflussen kann – ihr Begräbnis! Entsetzt und verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Was läge da näher, als zum 50. Geburtstag ihren eigenen Tod zu zelebrieren …

Die Handlung ist makaber und witzig. Adele ist so besessen vom Schein, dass es nicht sein kann, dass ihr letzter Auftritt von Zufällen oder Organisationen anderer Abhängen soll. Hier wird sie einiges erleben. Vor allem wie sehr ihr Mann sie liebt und schätzt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Atmosphäre wurde gut dargestellt. Man konnte manchmal sogar das Augenrollen der Protagonistin sehen. Es war sogar Spannung dabei, als es zu einigen Testläufen kommt. Ich fand die Idee ziemlich originell.

Fazit
Ein wahrer Snack. Schnell mal dazwischen geschoben, wenn man weiss, es dauert einige Minuten in denen man gerade mal alleine ist. Ausserdem zeigt und diese kleine Geschichte, dass es mehr gibt, als sich Gedanken um den äusseren Schein zu machen.