Bücher

Yarbro, Chelsea Quinn – Hotel Transylvania

Yarbro, Chelsea Quinn – Hotel Transylvania

Autor: Yarbro, Chelsea Quinn
Titel: Hotel Transylvania
Verlag: Festa Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Seitenanzahl Printbuch: 352 Seiten
Genre: Horror, Vampire
Gelesen als: Taschenbuch
Zeitraum 27.07.17-10.08.17
Band einer Reihe: Ja – Saint Germain Reihe – im englischen gibt es ziemlich viel Bände mit Kurzgeschichten – im deutschen leider nur noch den 2.Teil Palast der Vampire

Challenge: Find the Cover Challenge, BuchWeltreise Challenge

Wann: 1743
Wo: Paris – Frankreich

Klappentext

Im Paris des Jahres 1743 gerät der Vampir Saint-Germain in eine Verschwörung mörderischer Satanisten. Obwohl es für Seinesgleichen gesünder ist, einer Entdeckung tunlichst aus dem Weg zu gehen, entspinnt sich zwischen dem Vampir, seinen skurrilen Verbündeten und den Teufelsanbetern ein mörderischer Kampf, den kaum jemand überleben wird… – Unterhaltsame Mischung aus Historien- und Horrorroman, erster Band einer inzwischen lang laufenden Serie; recht akkurat in, aber nicht besessen von der Darstellung des Zeitgenössischen, das Schwergewicht auf das Katz-und-Maus-Spiel lebendig und gestalteter Figuren legend, zurückhaltend im Schrecken, aber ohne Furcht vor drastischen Szenen.

Zum Inhalt: (Spoiler)Da ich vorher ein etwas moderneres Buch in der Wortwahl las, hatte ich erst etwas Schwierigkeiten mit der Umstellung. Aber das kam dann. Die Geschichte spielt im 18. Jhd. und dementsprechend hat die Autorin auch die Ausdrucksweise übernommen. Dieses überhöfliche und schleimende gesäusel der Etikette aus hohen Kreisen. Es war amüsant zu lesen und man hat über die kriecherische Art oft schmunzeln können.

Mit hat das Buch richtig gut gefallen. Was man hier aber nicht erwarten darf und kann – Vampirismus. Der Vampirfaktor in dieser Geschichte bewegt sich vielleicht bei 2-3%. Das Hauptaugenmerk wird auf den satanischen Zirkel geworfen. Die Mitglieder dort opfern Jungfrauen um in der Macht zu steigen. Dabei werden die Jungfrauen bis zum Verlust des Verstandes geschändet und gefoltert. Madeleine ist ein besonderes Opfer – schon vor ihrer Geburt dem Zirkel versprochen, muss sie bis zum Mittsonnenwende geopfert werden.

Madeleine ist ein bezauberndes Geschöpf. Im Kloster von Nonnen erzogen zu einer perfekten jungen Frau. Sie wird von ihrem Vater zur Einführung in die Gesellschaft und Verehelichung nach Paris, zu ihrer Tante geschickt. Aber die jungen Männer, die um sie Buhlen sprechen sie nicht an.

Saint Germain ist ein faszinierender Mann. Es ranken einige Gerüchte um ihn, aber nie ein Skandal. Er ist hier etwa Mitte 40 und sehr bewandert. Er spricht mehrere Sprachen, musiziert und schreibt auch Musikstücke wie kleine Opern. Madeleine ist fasziniert und auch schnell entflammt. Ach Saint Germain ist nicht abgeneigt. Und es kommt wie es kommen muss. Sie verbinden sich.

Hier haben wir aber einen typischen Vampir. Er hat mit dem Ableben die Fähigkeit des Beischlafes verloren. Er weckt die Leidenschaft durch den Akt des Bluttrinkens. Allerdings kann er bei Tage sich bewegen und hat auch keine Angst vor heiligem Boden oder Insignien. In seinen Stiefeln befindet sich Muttererde, die ihn auch  fliessendes Wasser überqueren lassen kann. Ein Spiegelbild hat er nicht. Er fasziniert die Frauenwelt durch seine perfekten Manieren und Ratschläge. Sein bevorzugter Kleidungsstil entspricht nicht der albernen farbigen Mode seines Geschlechtes. Er bevorzugt Schwarz und Weiss.

Als Madeleine dann entführt und gefangen gehalten wird, will er sie retten. Keine seiner Handlungen bedarfen allerdings irgendwie vampirische Fähigkeiten. Das einzige, das ihm zu nutzen ist, ist sein immenses Wissen durch die Jahre die er schon lebt. 1000-4000 Jahre – so genau geht das nicht hervor. Aber wenigstens 1000 Jahre.

Er kennt sich in Alchemie aus und ist in der Lage Diamanten herzustellen. Dafür hat er Zauberer engagiert.

Schafft er es Madeleine vor den Satanisten zu retten? Und wie gefährlich wird es für ihn?

Handlung: Was mich etwas unschlüssig zurück lies, waren einige Teile, die für den Verlauf dieser Geschichte unnötig waren. Die erwähnten Zauberer – das ganze um diese Zauberer hatte absolut keinen Sinn in dieser Geschichte. Sie haben sie nicht direkt betroffen. Da es sich aber um eine Reihe mit schon richtig vielen Bänden hat – könnte es natürlich sein, dass die Zauberer in späteren Bänden noch Bewandtnis haben. Hier jeden falls nicht. Auch dass Saint Germain ein Vampir ist – hatte wenig Einfluss auf die Story. Nur in den Fähigkeiten die er besass, was Sprache und Musik anging. Madeleine war nicht abgestossen über das Geheimnis – im Gegenteil. Sie ist eine sehr weltoffene und neugierige junge Frau. Ebenfalls hat die Autorin, für mich zuviel auf die Garderobe oder Ausstattung der Kutschen wert gelegt. Es war zu dieser Epoche in den hohen Kreisen der Pariser üblich wie ein Pfau ausgestattet zu sein. Das es Erwähnung findet ist ok. Aber die Details interessierten mich eher nicht.

Ansonsten fand ich die Handlung sehr faszinierend. Die Ausdrucksweise erinnert an Bücher der Brontes und Austen. Ich fühlte mich immer wie ein Beobachter, der die Szenen in den Salons und Hotels (so wurden die Stadtpalais damals genannt) Es war wie einen historischen Film zu sehen.

Was mir wirklich Probleme machte waren die Namen. Diese französischen Adelstitel – da steckte der wahre Horror dahinter.

Madelaine Roxanne Bertrande de Montalia.

Claudia de Montalia Comtesse d’Argenlac

Robert Marcel Yves Etienne Pascal Marquis de Montalia

Samson Guilbert Ègide Nicole Herriot Yves Marquis Chenu-Tourelle

Pierre Rene Maxime Ignace Ferrand Vivien Laurent Montlutin le Duc de la Mer-Herbeux

Schreibstil: Der Schreibstil ist dem Jahrhundert angepasst. Er lässt sich aber sehr gut lesen. Es wechselt immer zwischen Erzähler und Briefen hin und her. Was Anfangs etwas nervig war, dann aber die Spannung steigerte, da in den Briefen ja immer intensiver den Gefühlen ausdruck verliehen wird.

Atmosphäre: Es wurde geschickt mit Spannungselementen gearbeitet. Da gab es eine Verfolgung bei einem Reitausflug, an dem Madeleine teilnahm. Dann umgab Saint Germain immer etwas geheimnisvolles. Auch der Zirkel hat immer mit der Spannung gespielt. Saint Sebastien – der Vorstand des Zirkels war Abschaum im höchsten Maße. Aber er war für die Stimmung einfach nötig um die Spannung aufzubauen und zu erhalten.

Fazit:

Mich hat das Buch gefesselt und es hat Spass gemacht es zu lesen. Man taucht hier in die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts ein. Alles wird nach aussen hin schön gehalten, aber hinten rum weiss sowieso jeder über die Skandale bescheid. Das war immer das amüsante. Wer hier einen Vampirroman erwartet, der wird leider enttäuscht – Vampire und alles was man so von klassischen Vampiren erwartet, spielen eine absolut untergeordnete Rolle. Es handelt sich eher um einen historischen Roman. Hier werden die Abartigkeiten der elitären Gesellschaft aufgezeigt. Ein bisschen Romantik und Liebe ist vorhanden, aber auch nicht dominierend, sondern als Nebensache. +

Wer also auf historische Romane steht, mit geschickt gestalteten Spannungselementen, kann hier auf jeden Fall zugreifen. Nur bitte keine Vampirstory erwarten – da wird man enttäuscht.

Zitate

Madelaine sagte: »Wenn Ihr bereits Mut benötigt, um mich anzusprechen, dann möge der Himmel Frankreich auf dem Schlachtfeld beistehen.«

Ob wir im Wohlstand schwelgen oder in Fluten ertrinken, der Fluss ist immer der gleiche. So verhält es sich auch mit dieser Macht. Und wenn sie uns erhebt und uns die Augen öffnet für Güte und Wunder, so dass wir geadelt sind und zu Freundlichkeit und Erhabenheit angeregt werden, so nennen wir sie Gott. Aber wenn wir sie für Schmerzen und Leiden und Erniedrigungen verwenden, nennen wir sie Satan. Die Macht ist beides. Die Art, wie wir sie anwenden, entscheidet allein, ob sie das eine oder das andere ist.«

Text zweier Briefe des Comte de Saint-Germain an seinen Leibdiener Roger und seinen Majordomus Hercule, gleichzeitig mit der rechten und der linken Hand geschrieben und auf den 25. Oktober 1743 datiert:

Saint Sebastien! Das Grauen ließ ihr die Knie weich werden, und sie merkte, wie sie gegen die Schulter ihres Jagdhengstes taumelte. Sie erkannte, dass sie fliehen musste. Sie durfte von diesen gottverlassenen Männern nicht gefasst werden.

Ich weiß, dass es die Pflicht der Gattin ist, das Urteil des Ehemannes anzuerkennen und sich demütig seinen Anordnungen unterzuordnen.

Als ich zu einem Vampir wurde, büßte ich gewisse Fähigkeiten der Lebenden ein. Die meiste Zeit erachte ich das nicht als Widrigkeit. Doch um deinetwillen könnte ich mir wünschen, ein Mann zu sein und dich mit aller leiblichen Lust zu lieben.«

»Ihr solltet euch nur sehen in euren feinen Roben, aus denen eure Männlichkeiten, wenn man sie so nennen will, wie kleine Vögel in die Welt starren.«

Ich werde nie wieder die Kürze der Stunden fürchten müssen, ich werde Zeit haben zum Lernen, zum Studieren, zum Erkennen, zum Sehen all dessen, was es zu sehen gibt.

Charaktere

Le Comte de Saint-Germain (Prinz Ragoczy aus Transsilvanien) – Was mich noch mehr faszinierte ist, dass es ihn tatsächlich gab und auch die Geheimnisse um ihn. Seine Beidhändigkeit, die Musikgabe und das Sprechen mehrerer Sprachen. Auch soll er behauptet haben 3-4000 Jahre alt zu sein. Das hat die Autorin alles sehr geschickt in ihren Roman einfliessen lassen.

Beverly Sattin – ein Zauberer aus der Gilde, die bei Saint-Germain unterschlupf bekommen um die Diamanten herzustellen

Baron Beauvrai – einer der Jünger von Saint Sebastien

Saint Sebastien – Der Vorstand des satanischen Zirkels. Er ist ein wahrer menschlicher Abschaum, der viel Spass hat anderer Leben zu zerstören. Seine Macht ist die Angst, die er unter seinen Ergebenen erzeugt. Durch die Opferung von Jungfrauen will er Macht und ewiges Leben erlangen

Madelaine Montalia – Die junge Frau wurde behütet auf dem Land erzogen, ist aber schon vor ihrer Geburt dem Zirkel versprochen worden. Ihr Leid und Tod wird die ultimative Macht freisetzen. Sie ist sehr sympathisch, etwas vorlaut und bevorzugt die Nähe von Saint Germain

Roger – die rechte Hand Saint-Germains. Er ist sein Vertreter und engster Verbündeter. Er wurde einst von Saint-Germain gerettet und aufgenommen.

Hercule – ehemaliger Kutscher von Saint Sebastien. Er wurde von ihm brutal verstümmelt in dem er ihm die Kniescheiben zertrümmerte. Saint-Germain nimmt ihn bei sich auf und er wird ein enger Vertrauter

de Vandonne, Châteaurose, Jueneport, de la Sept-Nuit, Achille Cressie – Alles Jünger des Zirkels, die abartige sexuelle Anwandlungen haben.

Le Grâce – ein abtrünniger Zauberer, der das Geheimnis der Diamantherstellung verraten will.

Bücher

Naumann, Rosa – Verschollen in der Pyramide

Naumann, Rosa – Verschollen in der Pyramide

Autor: Naumann, Rosa
Titel: Verschollen in der Pyramide
Verlag: dtv Junior
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2012
Seitenanzahl Printbuch: 128 Seiten
Genre: Jugendroman, Abenteuer
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 01.06.17-03.06.17
Band einer Reihe: Nein
Challenge: BuchWeltreise Ägypten – Find the Cover 2017

Worum es geht: Etwas seltsames geschieht in der Cheops Pyramide. Ein Mann verschwindet, und dann noch Sethas Vater
Wann: 2560 vor Christus
Wo: Ägpten

Klappentext:

»Wir müssen versuchen die Grabwächter zu bestechen, um in die Pyramide zu gelangen.«
 Ägypten, 2560 vor Christus: Viele Männer sind am Bau der Cheops-Pyramide beteiligt. Auch Sethas Vater Mahnud ist dabei. Er gehört zu den Auserwählten, die in der Grabkammer des Pharaos arbeiten. Als kurz vor dem Weihefest einer der Männer spurlos verschwindet, breitet sich Unruhe unter den Arbeitern aus. Ein Unfall, Magie oder eine Verschwörung? Setha jedenfalls macht sich große Sorgen um ihren Vater. Zu Recht, wie sich bald herausstellt …

In die spannende Abenteuerhandlung fließen vielfältige Informationen über das Alltagsleben, den Pyramidenbau, den Götterkult und das höfische Leben im alten Ägypten ein.

Eindruck:

Das Buch hat eine Altersempfehlung 7-11 Jahre. Aber ich kann euch sagen, man kann es auch  mit 45 lesen. Es ist ein kleiner Tagesausflug, den man sich wirklich mal gönnen kann. Man bekommt einen kleinen Einblick in den damaligen Alltag – den Pyramiden Bau und eine kleine Kriminalgeschichte ist auch dabei. Der Schreibstil kam mir Anfangs etwas holprig vor, das hat sich aber sehr schnell gegeben und es wurde schön flüssig und man konnte schön gemütlich weiter lesen. Die Atmosphäre fand ich wirklich angenehm. Es war bisschen wie einen Film sehen. Und Spannung war auch genügend vorhanden. Ich habe schon gut mitgefiebert mit Sethas Bruder und auch mit ihr und ihrem Freund Meketre.

Fazit

Ich habe mich in diesem Buch richtig wohl gefühlt. Setha und Meketre sind sehr sympathische Protagisten. Es ist Spannung aufgekommen. Sie haben nicht aufgegeben und gewonnen. Das Buch ist durchaus für Erwachsene geeignet. Man kann hier entspannt mal einen Tagestrip nach Ägypten machen und sich durch eine spannende kurze Geschichte ziehen lassen.

Zitate

»Hab Dank für deine Hilfe, du bist ein guter Mensch. Beim Totengericht wird dein Herz so leicht wie eine Feder sein. Du bist im Jenseits sicher willkommen.«
Charaktere

Setha (13), ist die älteste und besucht ihren Vater immer im Pyramidendorf. Ihr bester Freund ist
Meketre (16), auf ihn kann sich Setha immer verlassen. Ganz wenig romantische Gefühle erwachen bei den beiden.
Mahnud, Sethas Vater, arbeitet in der Grabkammer der Pyramide als Steinmetz – als sie ihn nach Beendigung abholen wollen, ist er verschwunden
Nufri, Mahnuds Kollege, der verschwunden ist .
Geschwister Sethas – Nebet (10), Tamit (6),                                                                                                                              Hatu (3) Jüngster Bruder von Setha – er ist sehr kränklich. Er übergibt sich ständig
Tala, junge Witwe – die sich um die Kinder kümmert wenn Setha nicht da ist – Setha hofft auf eine Verbindung mit ihrem Vater
Heqanacht, Sethas Nachbar und ein Kramer. Er ist der Bösewicht
Die Saper, bewachen die Pyramidenbaustelle
Paheri, Oberster der Saper – bei ihm suchen Setha und Meketre Hilfe bei der Suche nach Mahnud
Esa ein guter Kollege Mahnuds. Er hilft den Kindern bei der Suche
Menech, Freund Esas
Pharao Cheops, König von Ägypten

Bücher

Hube, Christoph – Die Savannen-Reihe 1 – Morgenrote Savanne

Hube, Christoph – Die Savannen-Reihe 1 – Morgenrote Savanne

Autor: Hube, Christoph
Titel: Morgenrote Savanne
Verlag: Selfpublisher (Probekapitel HIER)
Erscheinungsdatum: 24.03.12
Seitenanzahl Printbuch: 278 Seiten
Genre: Thriller, Tier-Thriller,
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 29.04.17-08.05.17
Band einer Reihe: Ja – Die Savannen-Reihe
Challenge: Weltreise Challenge. Find the Cover

Worum es geht Junge Löwinnen werden getötet. Wer steckt dahinter? Das verfeindete Rudel? Oder doch einer aus den eigenen Reihen
Wo Afrika

Klappentext

Afrika – nirgendwo auf dieser Welt liegen Leben und Tod dichter beisammen in ihrem verwobenen, rätselhaften Tanz. Nirgendwo erscheint das graziöse Spiel zwischen verzaubernder Schönheit und abstoßender Hässlichkeit fester verbunden. Wer Afrika kennt, der lernt es zu lieben, zu respektieren… und zu fürchten.

Morgenrote Savanne ist ein exotischer Thriller über ein Löwenrudel, das in den Weiten der afrikanischen Wildnis um sein Überleben kämpft.

Zum Inhalt: Ich war auf der Suche nach etwas anderem. Irgendwie hatte ich gerade absolut keine Lust auf Horror, Fantasy, Thriller, Dystopie, also das übliche. Beim Suchen bin ich über das schöne Cover gestolpert und dachte mir, dass ein Buch über Löwen Afrikas einfach mal interessant ist. Wie wird er es denn beschreiben. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, dass es sich um einen Thriller handelt. Wobei Thriller hier vielleicht etwas übertrieben ist. Ich habe nicht lange gebraucht um von dem Löwenrudel und seinen sympathischen Angehörigen gefesselt zu sein. Etwas tragisches passiert. Die Löwinnen werden getötet. Erst wird das gegnerische Rudel, ohne Rudelführer verdächtigt. Die Wilderer. Sie sind irre. Also wirklich nicht mehr so alle Büsche in der Höhle. Aber auch sie verdächtigen unser Rudel, da auch von ihnen Löwinnen getötet wurden. Also wer ist der Mörder und warum? Azima und Jivu sind Junge Löwen, die ihre eigenen Ermittlungen starten. Diese sind nicht ganz ungefährlich. Jivu befindet sich zur Schwelle eines erwachsenen Löwen. Er wird schon langsam zur Konkurrenz für den unbeliebten Rudelführer  Adhama. Was wird Adhama tun um seine schwache Stellung im Rudel zu festigen? Die
Handlung fand ich immer spannend oder amüsant. Man folgt dem jungen Löwenpärchen gerne bei seinen Verfolgungsjagden. Und auch die romantischen Bande, die sich hier entwickeln, sind total süss. Eine Szene erinnert stark an König der Löwen, hat mich aber nicht gestört. Fand ich gut umgesetzt. Thriller Elemente fand ich jetzt nicht so extrem. Allerdings war einiges an Spannung vorhanden, und trotzdem man schon etwa wusste, wer mit dahinter steckt, entdeckt man den Killer erst als es auch vom Autor gewollt wurde. Schön fand ich, dass er auch immer mal wieder paar Fakten über die Löwen, oder einen Baum eingebracht hat, ohne wie ein Dokumentarsprecher zu wirken. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre war wirklich schon spannend, da es auch Verfolgungsjagden gab. Kämpfe der Löwenmännchen und witzig auch die Gedanken der Weibchen im Rudel. Es gab auf jeden Fall genügend Spannung um sich darauf zu freuen, das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Auch fand ich die Story originell. Ich habe noch nicht viel an Tierkrimis gelesen, aber manche schon angelesen. Aber ich habe keinen direkten Vergleich. Manche mögen vielleicht die Vermenschlichung nicht so, aber ich fand es nicht störend. Es war einfach mal was anderes. Abseits vom Mainstream. Einfach mal in eine andere Stroyline abtauchen. Das hat mir gut getan.

Fazit:

Mir persönlich hat die Geschichte um Adhamas Rudel mit Azima und Jivu und auch dem restlichen Rudel sehr gut gefallen. Es war Spannung, Action, Romantik und Orginalität vorhanden. Für alle, die einfach mal nach etwas anderem greifen wollen, kann ich das echt empfehlen. Ausserdem habe ich einige Dialoge des Autors gelesen und finde seine Einstellung richtig sympathisch.

Er schreibt HIER z. B. dass er nichts an seinem Buch verdienen möchte, sondern das eingenommene Geld dem WWF für Löwen spendet. Ziemlich tolle Sache.

Und HIER hat er am 22.05.11 (schon etwas her) einen interessanten Beitrag zu dem Versuch ein Buch zu veröffentlichen geschrieben. Sehr interessant.

4,5 von 5

Zitate

»Soweit ich mich erinnere, gebe ich hier immer noch die Befehle!«
»Oh, das waren keine Befehle, mein Guter«, sprach Majadi gelassen. »Lediglich… Vorschläge, wie wir am sichersten Vorgehen sollten.«
Der massige Löwe ließ ein widerwilliges Brummen ertönen.
»Na schön, wenn das so ist: Tut, was die Älteste gesagt hat. Und zwar unverzüglich!«

Wenn Azima auf dieser Welt irgendetwas gelernt hatte, dann, dass das Leben mit niemandem fair umsprang.

Hätte das Phänomen des Rotwerdens zu einem Zeitpunkt der Evolution auch bei Löwen Einzug gefunden, so hätte Jivus Kopf in diesem unerfreulichen Moment sicherlich verblüffende Ähnlichkeiten mit dem Hinterteil eines Pavians aufgewiesen.

Ich kann tun und lassen was ich will! Ich bin eine Löwin! Mir kann niemand etwas!«

Der Löwe war der uneingeschränkte König der Savanne, er entschied über Leben und Tod.

Wie ein gepolsterter Helm fängt die Mähne Hiebe gegen Kopf und Hals ab und verringert die Wucht des Treffers, ein nützlicher Schutz im Kampf gegen andere Löwenmännchen.

Wann hatte man schon einmal die Gelegenheit, sich auf einen Löwen zu stellen? Die Maus als Löwenbezwinger, ja, das klang gut.
Das Gesicht des Löwen zeigte keine Regung, die Augen hatte er geschlossen.
»Na du«, piepste die Maus in ihrem für Löwen fremden Unterholzdialekt. »Wer ist jetzt der König der Tiere, hm?«

»Sind Traditionen nicht Erfahrungen, die unsere Vorfahren uns überlassen haben? Vielleicht sollten wir sie nicht als bindende Regeln betrachten, sondern als Hilfsmittel. 
Charaktere

Azima – Eine der Hauptdarstellerinnen. Sie ist eine der jüngsten Löwinnen. Sie ist vorlaut, schnell und stark und eine Schönheit

Majadi – sie ist eine der ältesten Löwinnen. Eine gütige Seele, mit viel Erfahrung und Verständnis. Sie hat Adhama ganz gut im Griff, ohne, dass er es wirklich merkt

Kisiri – sie ist Azimas beste Freundin im selben Alter.

Tabasuri gehört auch zu den älteren der Löwinnen und

Gona. Bei der Jagd sind sie Vollstreckerinnen, die die Beute zu Fall bringen

Maisha und Chakula sind auch Löwinnen, die sehr gerne essen.

Mahaba gehört zu den Treiberinnen

Fuadi ist die erste Leiche die gefunden wird

Jivu ist der nächste Hauptdarsteller. Er ist ein stattlicher Junglöwe, der den Todesfall nicht einfach so abtut, sondern Ermittlungen einzieht. Dabei findet er erstaunliches heraus und begibt sich auch in grosse Gefahr

Kituko – der Jüngste Löwe und Jivus kleiner Bruder. Ein putziger, vorlauter quirliger Löwe

Adhama – der Rudelführer. Er ist sehr unbeliebt bei seinen Weibchen. Er schafft es nicht mehr Jungen zu zeugen und verliert langsam an Macht und Ansehen. Aber immer noch ein gefährlicher Gegner.

Mavunde – ein fremder Löwe im Revier, der aber nur Jivu begegnet. Er gibt ihm einige Tipps und Ratschläge

Giza – der Alte Rudelführer, den Adhama geschlagen hat. Er wird auch der schwarze Löwe genannt. Er war ein Tyrann und hat seine Weibchen misshandelt und terrorisiert.

Die Wilderer. Ein Rudel Löwinnen, die keinen Rudelführer haben und wollen. Allerdings leben sie unter harten Bedingungen und sind mehr dem Hungertod nah also dem Leben. Sie sind geistig ziemlich verwirrt und nicht ungefährlich.

 

Allgemein, Bücher

Koeppe, Dirk – Tribes 01 – Das Heim

Koeppe, Dirk – Tribes 01 – Das Heim

Autor: Koeppe, Dirk
Titel: Das Heim
Verlag: Midnight
Erscheinungsdatum: 11. September 2015
Seitenanzahl Printbuch: 309 Seiten
Genre: Dystopie
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 16.04.17-26.04.17
Band einer Reihe: Ja (Koeppe, Dirk – Tribes 02 – Die Wildnis)
Challenge: Buchreisen Challenge – Schweden, Deutsche Autoren Challenge
Wann: Jahr 2047
Wo: Schweden
 Klappentext
Zum Inhalt: Wenn ich das richtig sehe, war dieses Buch das Debut in Sachen Romane für Dirk Koeppe, und er hat seine Sache gut gemacht. Ein dystopischer Roman, der gar nicht so unrealistisch ist. Ich kann mir das schon sehr gut vorstellen. Wenn man genug bei YouTube schaut, kann man auch schon genügend Beiträge zum Thema Chipen und totaler Kontrolle. Und wie immer wird es Rebellen geben. Dieser Roman ist eigentlich eine Einleitung. Der zweite Teil ist schon veröffentlicht und gerade habe ich noch lesen können, dass es einen dritten geben wird. Hier also lernen wir die Personen und die Umstände kennen. Und dies ist keinen Falls langweilig geschrieben. Die Handlung ist spannend, faszinierend und da nicht so unrealistisch auch informativ. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Er schafft es durch viele kurze Kapitel eine sehr spannungsvolle Atmosphäre zu schaffen. Die Szenen wechseln in jedem Kapitel und werden dann in einem der nächsten weiter geführt. Man hat also immer wieder kleine Mini-Cliffhanger. Sehr geschickt eingesetzt. Dadurch schafft er es wirklich die Spannung ungebrochen hoch zu halten. Da ich in Dystopien nicht so bewandert bin, kann ich jetzt nicht sagen ob es hier an Originalität strotzt, aber ich finde dieses Thema auf jeden Fall ansprechend. Das einzige, was mich etwas kalt erwischt hat, war ein apruptes Ende. So als hätte ich einen Film aufgenommen und ein kleines Stück vom Ende fehlt, selbst wenn es nur ein Abspann ist. Das kam so  mit einem Klatschen. Jetzt Schluss.

Fazit

Für Verschwörungstheoretiker, wie ich eine bin ein sehr spannendes und zustimmendes Buch. Für Fans von Dystopien denke ich auch empfehlenswert. Durch die kurzen Kapitel wurde ein ziemlich guter Spannungsbogen geschaffen und erhalten. Die Gefühle der Personen wurden sehr gut beschrieben, man konnte mitfühlen und mitfiebern. Ich hatte eine gute Lesezeit mit diesem Buch und freue mich auf die Fortsetzung

4,5 von 5

Zitate

Alles, was die Menschen brauchten, war irgendeine Tätigkeit, und wenn es nur der Konsum einer Internetshow war.

Ein Leben ohne Handy war für ihn nicht vorstellbar gewesen. Aber dass die Dörfler keine Handys benutzten, war eigentlich nicht lustig, sondern genau das war ein Problem. Es war damit unmöglich geworden, ihre tägliche Kommunikation zu überwachen. Doch ohne Überwachung gab es weniger Kontrolle. Und weniger Kontrolle bedeutete weniger Macht. Und weniger Macht konnte heißen, dass es wieder zu Revolten der Bevölkerung kommen könnte.

»Die Drohnen sollten wir weiter fliegen lassen«, sagte er. »Und wir könnten mit Speed-Hubschraubern eine Jagd-Einheit mit Spürhunden zum Stammesplatz schicken.«
Savan schmunzelte in sich hinein. Hunde! Manches konnte die Technik immer noch nicht ersetzen.

Charaktere

Sem – Seine Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Deswegen ist er in das Heim gekommen. Ein netter, ruhiger und unaufälliger Junge – ein guter Schüler –

Tricy – Eine Heiminsassin. Sie ist dort aufgewachsen und voll integriert. Sie darf sogar zusätzliche Tätigkeiten erledigen. Wie im Garten oder im Lazaret – Aber ihr Vertrauen wird gestört. Durch Mariam und als sie Sem trifft. Sie entwickelt unbekannte Gefühle für ihn und bekommt rege Zweifel an dem System

Hegard – Ist mit Sem in der gleichen Gruppe und sie teilen sich ein Zimmer. Er ist der Raufbold, der die anderen unterdrückt. So auch Sem

Xolan – ist bei Sem in der Gruppe. Er kann ihn nicht einschätzen. Er könnte wie Hegard sein. Ist meist für sich und irgendwann verschwunden. Angeblich verkauft. Er bedeutet ziemlichen Ärger, da herauskommt, dass er ein Stammesmitglied ist und von einem angesehenen Mann gesponsert wurde.

Durad und Tomar sind auch in der selben Gruppe wie Sem – es sind die Handlanger von Hegard

Bertram – Der Führer eines Stammes. Stammesmitglieder sind die Rebellen der Gesellschaft. Sie besitzen keine Chips und leben außerhalb der Zivilisation durch Jagen und Sammeln.

Johannes – Paul Wennid – Auch ein Stammesmitglied. Er besitzt mediale Fähigkeiten und sieht irgendwann einen kleinen Jungen und hat das Gefühl ihn retten zu müssen. Er geht nach Stockholm um dem auf den Grund zu gehen. Dafür bekommt er später die gefälschte Identität Wennid. Das bringt ihn sowohl in ein Gefühlschaos als auch in Gefahr, als er enttarnt wird

Carin – Ein Stammesmitglied. Sie ist eine der Kämpferinnen des Stammes und stellt sich einer ganz besonderen Herausforderung, als ihr Stamm entdeckt wurde

Olaf – Auch ein Stammesmitglied – ein ruhiger Kerl – aber ein Kämpfer des Stammes

Yarim – Bergmensch aus Sylan – Er versucht den Stamm zu retten, in dem er sie vor der Entdeckung warnt und will ihnen helfen. Er ist gut ausgebildet

Mariam – Eine Heiminsassin – sie unterrichtet Tricy,  dass sie vorhat zu fliehen. Sie und andere – das bringt Tricy zum grübeln

Asuras – Die rechte Hand von Savan – er erledigt die Drecksarbeit für ihn. Auch hilft er bei der Jagd nach dem Stamm

Adrian – einer der 12 – darauf wird noch nicht genau eingegangen. Er ist aber der Sponsor von Xolan und das kann ihm zum Verhängnis werden, da Savan ihn stürzen will.

Orimjur – Nur als Name aufgetaucht – er checkt ob die Leute, die dem Stamm beitreten gechipt sind.

Doktor Mykosi – Der Arzt des Heims.

Staatslehrer – Die Lehrer im Heim werden von den Kindern nicht mit Namen angesprochen. Ebenso umgekehrt

Frau Himol – Eine alte Dame die Staatslehrerin für Geschichts-und Politikunterricht – die eigentlich schon in Rente wäre, aber freiwillig weiter arbeitet um Geld zu sparen. Sie ist eine Rebellin, die versucht die Kinder freikaufen zu lassen um sie bei den Stämmen unterzubringen. Diesesmal hat sie Sem ausgewählt.

Olle und William kümmern sich darum, dass die Kinder gekauft werden können. Sie heuern dafür Menschen an, die sie mit Geld, Chips, Dokumenten und allen anderen wichtigen Informationen ausstatten

Rungtjön – Der Heimleiter. Nur auf seinen Vorteil bedacht. Er ist stutzig geworden, da Frau Himol mehr als nötig mit Sem beschäftigt ist.

Jördis = Frau Stevens – Vom Heimleiter zu Sem geschickt um ihn auszuhorchen über Frau Himol, die unter Beobachtung steht.

Francoir – Weltpräsident

Savan – der mächtige Firmenchef – Er will einen Sitz bei den 12 haben. Dafür kommt es ihm gerade Recht, dass Adrian unbewusst ein Stammesmitglied aufgenommen und gefördert hatte.

Allgemein

Crouch, Blake – Wayward Pines 02 – Wayward

Crouch, Blake – Wayward Pines 02 – Wayward

Autor: Crouch, Blake
Titel: Wayward
Verlag: Amazon Crossing
Erscheinungsdatum: 12. August 2014
Seitenanzahl Printbuch: 411 Seiten
Genre: Thriller, SciFi, Fantasy
Gelesen als: Ebook
Zeitraum: 01.04.17-08.04.17
Band einer Reihe: Ja – Wayward Triologie. Band 2
Challenge: Serienkiller Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: Ethan Burke ist nun Sheriff von Wayward Pine. Er hat einen Mord an der Tochter des Gründers aufzuklären. Eine Aufgabe, die kein schönes Ende bringt. Was passiert, wenn der Zaun kein Strom mehr hat?
Wann ca 3827
Wo USA – Wayward Pines – Idaho

HIER zum Klappentext 

Zum Inhalt (leichte Spoiler)

Die Geschichte geht nahtlos vom ersten Teil über in den zweiten. Ethan ist seit zwei Wochen Sheriff und langweilt sich. Es passiert ja nichts. Er muss David Pilcher regelmässig Bericht erstatten. Dann stolpert er über eine nackte Frauenleiche. Er soll in diesem Fall ermitteln. In Wayward Pines hat sich eine Gruppe gebildet, die sich zeitweise der ÜBerwachung entzieht, in dem sie die eingepflanzten Peilsender entfernen. Sie werden die Wanderer genannt. Ethans allte Flamme – Kate – gehört der Gruppe an. Sie werden verdächtigt den Mord begangen zu haben. Aber Ethan lernt die Gruppe kennen und ist sich sicher, hier kam der Mörder nicht her. Es ist viel grausamer. Als wieder mal ein Fest stattfinden soll und die Ehrengäste Kate und ihr Mann sein sollen, klärt Ethan die Bevölkerung von Wayward Pines auf. Mit verheerenden Folgen. Was ist ausserhalb von Wayward Pines, das durch den Elektrozaun abgehalten wird. Und was wird passieren, wenn der Strom die Bevölkerung nicht mehr schützt.

Die Handlung des mittleren Bandes ist meist immer die Schwächere. Da gibt es oft nur Erweiterungen zum ersten Teil und neue Ebenen zum dritten Teil. Hier ist es ähnlich. Ethan hat sich eingelebt. Er ist in Besitz wichtigem Wissens und einigem Vertrauen des Erbauers. Trotzdem es ein etwas ruhigerer Teil ist, ist er nicht weniger spannend. Man erfährt, dass Ethan einen Plan hat. Aber er spielt trotzdem die ganze Scharade von Wayward Pines mit. Ständig fragt man sich – was ist der Plan? Oder verrät er die Gruppe doch noch? Der Schreibstil ist rasant und schön flüssig zu lesen. Und die Atmosphäre ist Spannungsgeladen. Neue Figuren werden eingeführt. Wichtige Informationen, die angerissen aber noch nicht bekannt sind. Dann bekommt man einen kleinen Einblick in die zeit vor 2000 Jahren. Die Spannung wird sehr gut aufgebaut und auch gehalten. Ein dicker Cliffhanger hat mich dann veranlasst gleich zu Band drei zu greifen. Originalität ist hier ziemlich stark verteten. Die letzen Menschen in einer kleinen Stadt. Was ist geschehen und was lebt ausserhalb? Hier kommen die SciFi Elemente etwas mehr in den Vordergrund.

Fazit

Auch hier kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Die Geschichte fesselt einen weiterhin. Blake Crouch schafft es durch Andeutungen die Spannung hoch zu halten. Man fiebert mit Ethan mit und wundert sich immer mehr über die Struktur in Wayward Pines. Ein Städtchen unter absoluter Kontrolle. Die, die nicht spuren oder verbotene Themen anschneiden werden eliminiert. Ich war so gespannt, durch den Cliffhanger, dass ich gleich weiter lesen musste

4,5 von 5

Charaktere

Ethan Burke – Ehemaliger Spezialagent, der nun als Sheriff in Wayward Pines eingesetzt ist.

Theresa Burke – Ethans Ehefrau – sie spielt Maklerin. Ist aber auch nicht zufrieden mit dem Leben.

Ben Burke – Der Sohn von Ethan und Theresa – er geht in die dortige Schule. Aber keiner der Eltern weiss,was ihren Kindern dort beigebracht bekommen. Die Kinder dürfen nichts sagen und die Eltern nicht fragen

David Pilcher – Der Gönner und Planer von Wayward Pines. Der Gott

Pam – ein Schützling von David, den er als Teenager aufgegabelt hat. Sie ist mittlerweile sein Bodyguard und hat sehr aggressive Gedanken

Alyssa – Das Mordopfer und die Tochter von David Pilcher

Elisabeth – Pilchers Frau – sie wollte damals nicht mit in die Suspension

Agent Hassler – ein neuer Charakter. Ich kann ihn noch nicht einschätzen. Erstmal macht er einen unsympathischen Eindruck, aber er scheint auch gute Eigenschaften zu haben. Auf jeden Fall ist er ein Späher. Er kundschaftet die Gegend aus und war mehrere Monate weg. Er weiss nicht, was ihn bei der Rückkehr erwartet.

Ted – ein Techniker – er steuert die Videoüberwachung und ist eine grosse Hilfe für Ethan

Kate – Ehemalige Geliebte und Arbeitskollegin von Ethan. Sie ist glücklich verheiratet und gehört mit ihrem Mann den Wanderern an. Sie waren Ehrengäste des letzten Fests und haben diesem nur entrinnen können, weil Ethan endlich die Bevolkerung aufgeklärt hat.

Bücher

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Gabriel, Kerem – Der Tod ist ein Versprechen

Autor: Gabriel, Kerem
Titel: Der Tod ist ein Versprechen
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2015
Seitenanzahl Printbuch: 336 Seiten
Genre: Horror
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 04.03.17-09.03.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Find the Cover Challenge 2017, Deutsche Autoren Challenge, Buchweltreise Challenge

Worum es geht: In der Arktis wird ei 30000 Jahre alter Virus entdeckt. Und kurz danach ist die Menschheit fast ausgerottet. Fern von der Heimat und bedroht von Mensch und Toten.

Wann – Gegenart

Wo: USA

Klappentext –

Die Ersten erreichten die Stufen, streckten die Arme bedrohlich nach uns aus und fletschten blutrünstig die Zähne. Das Magazin meiner Pistole war leer, der Rest lag im Rucksack.
»Emma, lauf!«, waren meine letzten Worte, als ich mein Messer zückte und den Zombies entgegensprang.

Als Forscher in der Arktis ein 30.000 Jahre altes Virus finden, feiern Adrien und Emma mit ihrer Hündin Cleo gerade das erste Weihnachten in ihrem neuen Zuhause in den USA. Zu dieser Zeit ahnen die beiden noch nicht, dass die Feiertage ganz anders verlaufen werden als geplant – auch nicht, dass es vermutlich die letzten sein werden, die sie jemals feiern.

Zum Inhalt: Adrien, Emma und Cleo haben ein neues Leben in den USA gestartet. Aber zu Silvester möchten sie gerne nach Deutschland um das neue Jahr mit ihren Familien zu beginnen. Ein Schneesturm verhindert, dass sie das Land verlassen können. In den Medien verfolgen sie wie ein Grippevirus über Indien den Rest der Welt befällt. Dieser Virus hat verheerende Auswirkungen. Die Menschen sterben und sterben auch  nicht. Sie wollen fressen. Am liebsten Menschen. Das schlimmste sind hier noch nicht mal die Zombies – die Menschen sind hier manchmal der schlimmere Feind. Zombies kann man einschätzen. Menschen nicht. Anfangs können die drei noch in ihrem Haus bleiben. Aber irgendwann entwickelt sich der Wunsch nach der Familie zu suchen. Aber wie kommt man von Amerika nach Europa. Eine Tierärztin, ein Web Designer und ein Hund. Sie treffen auf Menschen, die hilfsbereit sind und Menschen die einfach nur ihre neu gewonnene Macht ausleben wollen.

Die Handlung hat mich ziemlich schnell gefangen genommen. Ich war wirklich schnell gefesselt und wollte ständig weiterlesen. Jede Unterbrechung war zu schade und ärgerlich. Ich fieberte mit Adrien und Emma und feuerte Cleo an, wenn sie gegen die Zombies kämpft. Ich war leise als sie die Lagerhallen durchforsteten und hielt den Atem an, als Zombies auftauchten. Ich fand es wirklich richtig spannend. Es hat mir ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil war anfangs etwas holprig. Aber das hat er schnell in den Griff bekommen. Es war nicht störend. Es hat nicht lange gedauert, bis er richtig gute Spannung aufbauen konnte. Es war nicht eklig zu lesen .Zombies wurden getötet, aber man hat nicht irgendwelche ekligen Eindrücke erzählt bekommen. Die Atmosphäre fand ich ziemlich gut gestaltet. Es wechselte schön zwischen Spannung und Erholung.

Fazit:

Ein Buch für Zombiefans – definitiv. Aber auch für Leute, die gerne Spannung und Action haben. Die Eliminierungsszenen der Zombies waren nicht wirklich eklig. Oft konnte man sich über die anderen überlebenden aufregen. Aber sich auch freuen, dass neue Gemeinschaften zusammen gefunden haben. Ich fand das Buch wirklich fesselnd. Es hat mich wirklich schnell gefesselt und ich hoffe, dass der Folgeband an diesem Stil anschliesst.

5 von 5

Zitate

Kurz vor dem Ausgang kam uns ein Mann entgegen, der einen Niesanfall hatte, sich dabei aber nicht die Hand vor den Mund hielt. Im Geiste sah ich Milliarden von Bakterien durch die Luft schwirren, auf der Suche nach einem neuen gesunden Wirt

Niemals würde ich ohne meine Hündin gehen, aber ich wusste, mein Einkaufswagen wäre verschwunden, wenn ich ihn hier stehen lasse. Scheiß drauf – Cleo gehört zur Familie! So schnell ich konnte, rannte ich zurück zum Supermarkt und rief ihren Namen

Aber wie hoch stehen die Chancen, dass es Werwölfe gibt? Oder Vampire? Oder ein Monster unter deinem Bett, das nachts herauskommt, um dich zu fressen? Nein, es gibt keine Zombies, das ist völlig ausgeschlossen. Das spräche gegen alles, was die Medizin uns gelehrt hat. Tote sind tot und bleiben tot, daran ändert auch kein Virus etwas.

Solange ich Emma und Cleo an meiner Seite habe, wird es ein Morgen geben

In dieser Welt gibt es keinen Platz für Mitleid.

Egal ob man gläubig ist oder nicht – zu glauben, dass nach dem Tod etwas Schönes auf einen wartet, linderte die Angst vor dem Tod

Ich zielte und traf das Auto neben einem Zombie. Natürlich wollte ich das Auto treffen. Nicht. Ich muss unbedingt zielen üben, dachte ich ….

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich aus einem Kugelschreiber und einem Schnürsenkel einen Panzer basteln könnte, war eher gering.

Wir kamen an einem Elektronikladen vorbei, in dem die neueste Generation von hochauflösenden 3D-Flachbildschirmen vorgestellt wurde. Wehmütig musste ich daran denken, nie wieder einen Grund zu haben, warum ich mir so ein Ding kaufen müsste. Es wird kein Football mehr im Fernsehen geben, keine Filme, keine Serien. Und das nur, weil irgendwelche Forscher der Meinung waren, unbedingt ein neues Super-Virus aus der Arktis bergen zu müssen

Wer hätte gedacht, dass wir irgendwann die Lebenden mehr fürchten müssen als die Toten

»Na hör mal, immerhin war ich bei der Navy!«
»Ich dachte, du warst Lieferjunge …«
»Wo ist da schon der Unterschied, Mr. Kopfklopf?«

Charaktere

Adrien Miller – Selbständiger Webdesigner. Hat amerikanische Wurzeln kommt aber ursprünglich aus Deutschland.

Emma Blumfeld – Tierärztin – kommt ursprünglich aus Deutschland – Beide wollen in den USA ein neues Leben aufbauen. Sie haben ein Haus in Pennsylvania Beaver Oak (ein verschlafenes Nest irgendwo im Nirgendwo) geerbt

Cleo – der Hund  ein Akbash mit schlohweissem Fell und eine grossartige Hilfe im Kampf gegen die Zombies. Wenn einer in der Nähe ist stellt sie die Nackenhaare und knurrt. Wenn sie sehr nah sind bellt sie. Eine perfekte Alarmanlage gegen Zombies.

Hayley – eine vierjährige, die Emma und Adrien in einer Kirch finden und aufnehmen. Eine süsse, die total verrückt nach Cleo ist.

Joe Fox – Der Sheriff in Beaver Oak. Ein unsympatischer Kerl, der tatsächlich noch richtig Probleme macht. Er gibt den Einwanderern die Schuld für die Seuche. Und dabei zählen gerade Emma und Adrien als perfekte Sündenböcke.

Steve und Cletus – Zwei Plünderer, die unbedingt in das Haus von Emma und Adrien gelangen wollen. Sie werden von ihnen vertrieben, aber kommen mit einer handvoll Leute zurück. Aber sie rechnen nicht mit einer wirkungsvollen Gegenwehr.

Bryan – genannt Ryan – Emma und Adrien treffen auf ihrer Reise auf eine Gruppe überlebender, bei denen sie unterkommen können. Ryan ist der Chef, sehr nett, aber unter Druck von Connor

Wesley, Christina, Alexis, Jamiah, Billy gehören zu der Gruppe von Ryan. Sind alle sehr hilfsbereit und auch die, die überleben werden treue Gefolgsleute

Jamiah – ein Riese, zwei Meter drei Ende dreißig, eine Hautfarbe wie dunkle Schokolade, eine stämmige Figur. Herzensgut

Wesley – neunzehnjähriger Computer-Spezialist, Verkäufer in dem Spielwarenladen seines Vaters. Er wird schwer verletzt aber ist immer treu bei der Truppe

Alexis – eine kampferprobte Frau, die nicht zu unterschätzen ist. Trauen kann man ihr nicht. Sie steht eher zu Connor als zu dem Rest der Truppe

Christina – Eine Krankenschwester. Sehr hilfsbereit und eine sehr nette Frau. Sie gehört zu Jamiah. Er hat sie gerettet. Beide würden gerne nach Kanada gehen.

Billy ist ein ehemaliger Gefängnis Insasse und steht eher hinter Connor

Connor – war vor der Apokalypse ein Journalist und gehörte zu den Guten. Aber diese Situation lässt ihn durchdrehen. Er tötet eher Wahllos und ist unberechenbar gefährlich. Aber er bekommt die Quittung…

In der Stadt ist noch eine weitere Gruppe Überlebender Vorhanden. Eine Familie, die durch Connor schwere Verluste hinnehmen, aber sehr gut im Töten von Zombies sind. Adrien erlernt von ihnen das lautlose Töten mit dem Messer.

Dazu gehören

Noah, Warren,  Leeroy, Philomena, Milena, Lisa, Elijah, Patrick, Mike.

Allgemein, Bücher

Bradford, Chris – Samurai 1 – Der Weg des Kämpfers

Bradford, Chris – Samurai 1 –  Der Weg des Kämpfers

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Autor: Bradford, Chris
Titel: Samurai 1 –  Der Weg des Kämpfers
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum: 26. Juli 2013
Seitenanzahl Printbuch: 416 Seiten
Genre: Jugendbuch, Historisch, Abenteuer
Gelesen als: Ebook
Zeitraum 25.02.17-04.03.17
Band einer Reihe: Ja
Challenge: Buchweltreisen Challenge

Worum es geht Jack strandet in Japan – dort muss er nicht nur mit dem Tod der gesamten Schiffscrew und seines Vaters zurechtkommen, sondern auch noch mit den ungewohnten Sitten der Japaner
Wann 1611
Wo Japan
Klappentext

EIN JUNGER ENGLÄNDER. GESTRANDET IN JAPAN.
AUSGEBILDET ZUM SAMURAI. JETZT BEGINNT DER KAMPF SEINES LEBENS.

Jack hob das Schwert, um sich zu verteidigen. Ein silberner Blitz flog an seinem Gesicht vorbei, ein Wurfstern. Er schlug in den Balken hinter ihm ein. Jack erstarrte. Vor ihm stand geduckt der einäugige Schattenkrieger und fixierte ihn. »Drachenauge!«, flüsterte Jack.

Im Jahr 1610 versenken Piraten vor der Küste Japans ein englisches Handelsschiff. Jack Fletcher ist der einzige Überlebende. Er wird von Schwertmeister Masamoto Takeshi adoptiert, der ihn zum Samurai ausbilden lässt. Schon bald muss er seine Kampfkünste gegen den gefürchteten Ninja Drachenauge erweisen.
Zum Inhalt (Spoiler)

Jack strandet in Japan und muss sich dort nicht nur mit den Sitten und Gebräuchen auseinander setzen, sondern auch mit Neid, Hass, Angst, Freundschaft, Trauer. Im Gegensatz zu Japan scheinen alle anderen Nationen wahre Barbaren zu sein. Was mit dem Schimpfwort Gaijin, mit dem Jack oft betitelt wird, unterstrichen wird. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber ich selbst habe sehr viel Gefallen an der Geschichte gefunden. Eine so fremde Welt. Kleinigkeiten werden einem übel genommen. Tägliches Entschuldigen ist Gesetz. Das Gesicht verliert man hier durch Dinge, die bei uns Geringfügig scheinen. Eine sehr ruhige aber kräftige Nation, tief in Traditionen und Ehre verwurzelt. Ich fand es sehr interessant da mit zu reisen.  Die Handlung ist sehr Actionreich. Es ist interessant wie Jack entweder abgelehnt oder anerkannt wird. Die Kinder hassen sich oder kämpfen für einander. Mir hat es sehr viel Spass gemacht. Der Schreibstil ist schön flüssig und ohne viel Metaphern. Klar ist auch ein Jugendbuch – aber nicht zu kindlich oder albern. Deswegen konnte ich als Erwachsene hier richtig mitfiebern. Die Atmosphäre finde ich ziemlich gelungen. Die Ängste und Trauer von Jack. Auch wie schnell er sich doch in diese neue Situation einfindet ohne nur an seinen Vorteil zu denken. Spannungen sind gut gesetzt. Gleich am Anfang bekommen wir den feigen Mord des Ältesten von Masmoto mit und dann geht es paar Jahre weiter auf dem Schiff, das in einen Sturm und einen Angriff kommt. Dann kommt es zu einem Wettstreit zwischen zwei Schulen. Der Druck ist enorm, da hier der Verlierer sein Gesicht verliert. Für mich war die Geschichte originell. Es hat mir gefallen, dass hier wirklich nicht durch Beziehungen und Nebensächlichkeiten abgelenkt wurde. Hier geht es um Ehre, Freundschaft, Ehrgeiz. der Autor hat (bis auf eine Ausnahme) darauf verzichtet ähnlich klingende Namen zu verwenden, was es einfacher machte die Personen zuzuordnen

Fazit

Ein Actionreiches Jugendbuch, das ich auch für Erwachsene empfehlen kann, die Schwierigkeiten mit diesen verdammten Namen haben – so wie ich. Aber absolut empfehlenswert für Fans der asiatischen Kulur. Man erfährt viel über die Gebräuche der Japaner. Die Samurai – die Krieger des Kaisers – eine Gattung so geheimnisvoll. Ich fand es spannend hier mal hinter die Kulisse zu schauen und werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Für Jugendliche und Erwachsene gleichermassen geeignet.

5 von 5

Zitate

Die Frau hielt sich lächelnd die Nase zu und zeigte zuerst auf Jack und dann auf die Wanne. »Ofuro.«
»Ich stinke doch nicht!«, sagte Jack. »Ich habe mich erst vor einem Monat gewaschen.«

Am schlimmsten war das parfümierte Seifenwasser. Er roch jetzt wie ein Mädchen!

Er bekam schon steife Knie und seine Füße schmerzten. Unruhig verlagerte er sein Gewicht.
»Hör auf zu zappeln«, flüsterte Akiko. »Das gilt als unhöflich.«
Warum hält sie das so lange aus?, dachte Jack. Vielleicht werden die Japaner kniend geboren.

Ich werde die japanischen Umgangsformen nie lernen, dachte er. Bei jeder noch so unwichtigen und bedeutungslosen Gelegenheit musste man an so vieles denken.

»Du sollst nicht den Tod an erster Stelle fürchten, sondern das Wagnis, wahrhaftig zu leben. Es geht darum, wie du lebst, Jack-kun, auch im Tod.« 

Charaktere

Jack Fletcher – er ist zwölf und ist Mastaffe auf dem Schiff auf dem sein Vater Steuermann ist. Diese Fähigkeit ist ihm beim Wettkampf sehr nützlich. Er ist wirklich gut erzogen. Höflich und nicht abgeneigt sich anzupassen

Tenno – ist der verstorbene älteste Sohn Masamotos

Masamoto

Ginsel – einer der Matrosen auf dem Schiff mit dem er sich gut verstanden hat

John Fletcher – Jacks Vater – Er war Steuermann auf der Alexandria und hat ein wertvolles Portolan erstellt. Dieser ist der Grund für den Angriff der Ninja

Christiaan – ein Junge in Jacks Alter, der leider auch bei dem Unglück umkam

Jess – nur namentlich erwähnt. Jacks kleinere Schwester ist bei einer Nachbarin untergekommen, die vom Vater bezahlt wurde

Käpten Wallace  von der Alexandria – er wollte, wie die Portugiesen, Handel mit den Japanern beginnen

Chiro – Ist so etwas wie ein Hausmädchen bei Masamoto. Leider kommt sie bei einem Angriff in dem Haus ums Leben

Uekiya – Der Gärtner. Er schenkt Jack einen kleinen Kirschbaum Bonsei

Jiro – Die Schwester von Masamoto in ihrem Haus wird Jack nach dem Überfall an der Alexandria gesund gepflegt

Hiroko – Die Tochter Jiros

Taka – Ein Samurai Masamotos, der für die Sicherheit im Haus zuständig ist

Kuma – ebenfalls ein treuer Samurai Masamotos

Akiko – sie wird die erste richtige Freundin, die Jack in dem Land hat. Ihr Vater war ein Samurai, der bei einem wichtigen Kampf ums Leben kam. Sie ist sehr gut im Bogenschiessen und mach ebenfalls eine Ausbildung zur Samurai

Masamoto – Seine eine Gesichtshälfte ist vernarbt. Grund noch unbekannt. Er hat eine Samurai Schule und nimmt Jack als Sohn an.

Pater Lucius, Bruder der Gesellschaft Jesu – Ein Missionar in dem Land – er ist der einzige, der Jack versteht und bringt ihm die Sprache und Sitten bei. Er verstirbt – wahrscheinlich an einer Lungenentzündung. Ein griesgrämiger Mann.

Dokugan Ryu – Drachenauge – er ist der Ninja, der Tenno und John Fletcher ermordete.

Yamato – er ist der zweite Sohn Masamotos. Er kann Jack nicht ausstehen und verachtet ihn. Er begeht einen schweren Fehler bei dem sein Vater das Gesicht verliert. Aber er kann es wieder hinbiegen und wird dann ein guter Freund von Jack

Kyuzo – Meister des Körperkunst und dem Kampf ohne Waffen

Yosa – Meisterin in der Kunst des Bogenschießens und des Reitens

Yamada –  Meister des Zen und der Meditation – Er wird für Jack sehr wichtig, da er ihm einen Kampfstil beibringt, der eigentlich ausgestorben ist – Schmetterlingstritt

Hosokawa – der Meister der Schwertkünste und des Übungsschwerts

Kazuki – ein Schüler Masamotas – er wird der Gegner von Jack. Von Anfang an sucht er ärger

Saburo – wird ein witziger Freund Jacks. Er trinkt gerne mal Sake

Taro – Saburos Bruder nur namentlich ohne grosse Funktion

Kiku wird auch eine gute Freundin von Jack

Emi – ist die Gegnerin von Akiko.

Moriko – gehört zur gegnerischen Schule und kämpft im Wettkampf für sie

Raiden – gehört ebenfalls zu gegnerischen Schule und ist ein riesiger Klops