Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Bowman, William E. – Die Besteigung des Rum Doodle

Bowman, William E. – Die Besteigung des Rum Doodle

Autor: Bowman, William E
Titel: Die Besteigung des Rum Doodle
Verlag: Rogner & Bernhard
Erscheinungsdatum: 30. März 2013
Seitenanzahl Printbuch: 196 Seiten
Genre: Humor, Satire
Zeitraum: 10.04.21-18.04.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01N9NZE7Y
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

»Die Besteigung des Rum Doodle« ist eine grandiose Bergsteigersatire aus den 50er Jahren, die niemals auf Deutsch erschienen ist. Das Buch genießt Kultstatus in Alpinistenkreisen und führte sogar dazu, dass ein ganzer Berg in der Antarktis »Rum Doodle« getauft wurde.
Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte einer Expedition, bei der so gut wie alles schief geht. Der Expeditionsleiter, ein ehrgeiziger und nicht zu beirrender Herr, ist mit der Zusammenstellung eines geeigneten Teams beauftragt. Er rekrutiert sieben sehr britische Gentlemen. Doch bald zeigt sich, dass keiner von ihnen seiner Aufgabe gewachsen ist. Der Navigator findet trotz Einsatz eines Kompasses nicht zum Ort der Vorbesprechung in London. Der Arzt ist ständig krank. Der Hauptkletterer leidet an Antriebslosigkeit. Die Qualitäten des Kochs spotten jeder Beschreibung. Der Übersetzer versteht die Sprache der Einheimischen nicht, und es werden 30 000 statt 3 000 Träger engagiert. Ein Missgeschick jagt das nächste und am Ende, na klar, haben sie den falschen Berg bestiegen.

Meine Meinung

Das ist mal was anderes. Ein Buch, das so richtig englischen Humor hervorbringt. Und auch die englische Höflichkeit ist so amüsant hier erzählt. Ich hab schon das ein oder andere mal lachen können. Allerdings fand ich den Humor gegen Ende dann doch auch ein bisschen nervig und froh dann doch fertig zu sein. Es ist ein wirklich amüsantes Buch. Ein Wunder, dass überhaupt irgendein Berg bestiegen wurde. Das Team hatte sich mehr getrennt auf der Besteigung befunden, als als Gruppe. Also es war schon wirklich amüsant. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht als Hörbuch ein bisschen besser ist. Das werde ich irgendwann mal testen. Auf jeden Fall ist es mal was ganz anderes und bringt einen ein bisschen aus dem Trott.

Schreibstil: Mit dem Stil hatte ich Anfangs etwas Schwierigkeiten. Auch mittendrin fand ich ihn etwas schwierig – man konnte nicht ganz so flüssig lesen.

Figuren: Mit den Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich musste auch immer überlegen wieviele denn jetzt eigentlich bei der Besteigung dabei waren. Ich hatte auch immer bisschen Probleme die Namen den Charakteren zuzuordnen. Das fand ich echt manchmal schwierig. Hier fehlte irgendwie so ein bisschen ein Bezug zu den Personen.

Atmosphäre und Spannung: Also Spannung war keine vorhanden, das sollte man hier ja auch nicht erwarten. Die Atmosphäre war sehr skurril. Ich befand mich zwischen Lachen und genervt sein.

Originalität: Witzig fand ich eigentlich das Vorwort von Bryson. Er erklärt wie er zu dem Buch kam und auch ein bisschen Hintergrund zu der Entstehung und Vermarktung. Es ist schon originell, dieses Buch. Es ist einfach mal anders.

Fazit

Man sollte meinen das wäre ein Buch, das sich einfach mal so zwischen drin lesen lassen könnte. Fand ich jetzt nicht. Es war bisschen schwierig mit dem Stil und die Personen machten mir bisschen Probleme. Trotzdem wurde ich recht gut unterhalten. Es war so schräg, dieses Team zu begleiten. Der Humor war typisch englisch. Bis er mich am Ende etwas nervte und ich froh über das Ende war. Nicht unbedingt ein Buch zum zwischendurch lesen. Aber auf jeden Fall um mal auf andere Gedanken zu kommen.

 

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Strand, Jeff – Geisterhaus

Strand, Jeff – Geisterhaus

Autor: Strand, Jeff
Titel: Geisterhaus
Verlag: Festa
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2021
Seitenanzahl Printbuch: 226 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 18.04.21-26.04.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B08WJJ7JF4
Bereits gelesene Bücher des Autors: Strand, Jeff – Blister

Klappentext

Eine Invasion von jenseits des Grabes.

Das Haus ist nicht perfekt, aber gut genug, um es zu mieten. Doch unglücklicherweise haben die Gardners und ihre beiden jungen Töchter den falschen Ort gewählt …
Erst verrotten die Lebensmittel. Dann drehen die Menschen durch. Und als sich die Geister zeigen, bricht die Hölle los.

Eine blutige, brutale Spukhausgeschichte. Durchzogen mit dem skurrilen Humor von Jeff Strand.

Jeff Strand ist vor allem für seine Horror-Comedy-Werke bekannt, die ihm den Spitznamen „The Clown Prince Of Horror“ eingebracht haben. (Quelle)

Meine Meinung

Jeff Strand hat es tatsächlich geschafft mich aus einer Leseflaute heraus zu holen. Vielen Dank dafür. Ich war schon von seinem Stil in Blister begeistert und kann das hier nur bestätigen. Dieses Buch hier ist zwar um einiges blutiger und brutaler, aber trotzdem findet man hier auch seinen besonderen Humor. Ich finde dieses Buch ist ein wahrer Pageturner. Einzig mehr vom Hintergrund hätte ich mir mehr gewünscht. Das wurde eher bisschen knapp am Ende noch schnell eingeworfen. Das fand ich bisschen lieblos im Vergleich zum Rest der Geschichte. Hier war wenig, zu wenig. Ich fand schon die Idee gut. Einfach mal was anderes. Ein anderes Geisterhaus, als das was man sonst so zu lesen bekommt. Auch das Ende hat er noch mit einem Augenzwinkern versehen. Fand ich gut.

Schreibstil: Ich kann mir Strand schon bei schreiben vorstellen, wie er über seinen Humor manchmal hämisch grinsend sitzt und lacht. Ich mag seinen lockeren, humorvollen Stil. Man fühlt sich dabei wie in der ersten Reihe. Man ist schnell in der Geschichte und will unbedingt mehr.

Figuren: Die Familie war sehr sympathisch. Ich mochte ihre flapsige und herausfordernde Art untereinander. Die Geister und Bösewichte fand ich auch sehr gut dargestellt.

Atmosphäre und Spannung: Sehr spannend, teilweise sogar bisschen gruselig. Auf jeden Fall schon sehr blutig und auch brutal. Also nichts für Einsteiger. Da empfehle ich eher Blister.

Originalität: Mir hat die Idee sehr gut gefallen. Man wusste einfach auch nicht, was steckt denn hinter dem Ganzen. Es hat einige Zeit gedauert bis dann die Geister erschienen. Auch der Antrieb der Geister war mal was anderes.

Fazit

Eine sehr gelungene Geisterhaus Geschichte, die einiges an Blut lässt. Ein bisschen gruselig wird es auch. Aber auf jeden Fall sehr spannend und auch immer mal wieder sarkastisch und humorvoll. Kein Buch für zarte Gemüter, da es schon bisschen brutal ist – aber für Genrefans auf jeden Fall empfehlenswert. Ein bisschen mehr zum Hintergrund wäre schön gewesen. Es war zwar nachvollziehbar, aber etwas oberflächlich.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

[Abgebrochen] Correia, Larry – Monster Hunter 01 – Die Monster, die ich rief

Correia, Larry – Monster Hunter 01 – Die Monster, die ich rief

Autor: Correia, Larry
Titel: Die Monster, die ich rief
Verlag: Bastei Lübbe
Übersetzung: Michael Krug
Erscheinungsdatum: 18. Juli 2014
Seitenanzahl Printbuch: 657 Seiten (Ebook Pos 862/2299)
Genre: Horror, Aktion
Zeitraum: 15.03.21 – 10.04.21 (8 Tage Unterbrechung wegen Reziexemplar)
Band einer Reihe: Monster Hunter
ASIN: B00GWF007U
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings aus gutem Grund – denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen Werwolf verwandelt und ihn angegriffen. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Mann bei ihm, der ziemlich beeindruckt von Owens Überleben ist. Er offenbart ihm, dass Monster wirklich existieren und seine Organisation, die Monster Hunter International, sie unter strenger Geheimhaltung im Zaum hält. Und dann macht er Owen ein interessantes Jobangebot …

Meine Meinung

Eigentlich hat das Buch wirklich vielversprechend angefangen. Ziemlich schnell kam der erste Kontakt zu einem Werwolf und der war wirklich spannend. Dann wurde Owen Rekrutiert und zur Ausbildung als Monster Hunter geschickt. Da war dann schon der erste Dämpfer. Die Ausbildung selbst war noch einigermassen Spannend. Aber diese Waffenvernarrtheit, die so mancher Amerikanischer Autor so ausführlich niederschreibt, hat mich richtig genervt. Für mich als Leserin war das total uninteressant. Ich kenne: Sniper, Pistole, Schrotflinte, Maschinenpistole. Mehr brauch ich nicht zu wissen. Eine Information, dass sie modifiziert sind um spezielle Munition zu tragen – gut ist. Aber ich brauch keine Liebesbriefe an irgendeine Waffe. Das langweilt mich und füllt die Seiten mit Dingen, die die Geschichte nicht weiter bringen. Dann kam der nächste Kampf gegen Vampire. Auch wieder sehr spannend und viel Action. Da dachte ich – gut – endlich geht es weiter. Um dann, nach diesem Kampf ja schon wieder auf die Waffen zurück zu kommen. Das war dann der Grund warum ich abgebrochen habe.

Schreibstil: Der Stil hat mir sehr gut gefallen. Er war locker und schön sarkastisch.

Figuren: Mit den Charakteren bin ich nicht ganz so warm geworden. Es waren auch viele Personen und ich hab bisschen gebraucht um sie zu zuordnen.

Atmosphäre und Spannung: Die Kämpfe waren sehr spannend und actionreich. Leider flachte das dann schnell ab, als es wieder zu den Waffen ging.

Originalität: Mir hat die Idee sehr gut gefallen. Eine Welt in der die Monster real sind, aber nicht von allen wahr genommen werden und Jäger, die ihr Leben für unseren Schutz riskieren

Fazit

Eine Geschichte, die wirklich bestimmt sehr spannend ist. Wenn denn diese Waffenvernarrtheit nicht alles kaputt machen würde. Die Spannung verliert rasch in der Erklärung einzelner Waffen und deren Modifikationen. Das hat mich schnell gelangweilt. Es ist schade um einen spannenden Plot.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Als hätten zwei Autoren das Buch geschrieben. Erst langweilig und dann rasant und spannend

Strandberg, Mats – Die Überfahrt

Autor: Strandberg, Mats
Titel: Die Überfahrt
Verlag: FISCHER E-Books
Übersetzung: Antje Rieck-Blankenburg
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017
Seitenanzahl Printbuch: 530 Seiten
Genre: Horror, Vampire
Zeitraum: 12.01.21-22.01.21
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B01MQA08BY
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Meine Meinung: Der schwedische Stephen King, steht als Lockmittel auf dem Cover. Da kann man sich streiten. Wenn es allerdings um das Ausschweifen geht – ja da kann ich das bestätigen. Wobei Strandberg hier seine Ausschweifungen an den Anfang seines Buches setzt und nicht wie King, immer dazwischen und dabei die Spannung zerstört. Strandberg lässt erst keine Spannung aufkommen. Die erste Hälfte des Buches war, für mich, eine Qual. Es bestätigte mir, dass ich einfach nichts mit den nordischen Autoren anfangen kann. So gerne ich ihre Serien sehe – so ungerne lese ich sie. Strandberg belichtet die Hauptcharaktere sehr intensiv. Vorallem ihren Charakter. Und alle – wirklich alle waren mit irgendwas belastet. Sogar die Kinder. Und ganz wichtig war ihm zu zeigen, dass die Schweden und Finnen echt ein versoffenes Volk sind. Es gab ja keinen mehr auf dieser Fähre, der – ausser dem Personal und den Kindern – der nicht besoffen war und exzessiv im Verhalten. Ich weiss nicht warum ich durchgehalten habe. Aber es hat sich dann doch noch gelohnt. Denn – ab der 2. Hälfte fing es dann richtig an gut zu werden. Spannend, rasant, blutig. Wie ich mir ein Horrorroman auf einer Fähre vorstelle. Keiner kann fliehen, die Menschen rennen um ihr Leben um nur von einer Sackgasse zur nächsten zu kommen. Sehr gut. Also lasst die erste Hälfte weg. Ob es wirklich Vampire sind: Es scheint mir eher so ein Mix zwischen Zombies und Vampiren zu sein. Aber wirklich sehr gut.

Schreibstil: Wie schon erwähnt – die erste Hälfte war zäh und ein langweiliger Stil. Im Gegensatz zum zweiten Teil. Ein rasanter Umschwung.

Figuren: Trotzdem der Autor die Figuren mit all ihrer negativen Eigenschaften beleuchtet hat, bin ich mit keinem einzigen warm geworden. Im Gegenteil. Durch dieses ständige Gejammer waren sie mir fast alle echt unsympathisch. Gut allerdings ist der Entertainer gelungen. Der war einem so unsympathisch – der war wirklich sehr gut getroffen.

Atmosphäre und Spannung: Ich will mich nicht wiederholen. Details hab ich ja schon erwähnt. Erst ab der 2. Hälfte kommt Atmosphäre und Spannung auf.

Originalität: Schwer zu sagen. Einen Ausbruch von egal was auf so engem Raum ist nichts neues. Aber trotzdem spannend.

Fazit: Lasst die erste Hälfte des Buches weg und ihr bekommt einen rasanten Horrorthriller. Davor ist es leider ein zähes irgendwas. Die Charaktere werden alle eher negativ dargestellt und das zieht einen schon fast runter. Es besteht die Gefahr einer Leseflaute. Sollte man es aber schaffen, die erste Hälfte zu bewältigen, dann erwartet einen richtig gute Spannung. Blut, Tod und Chaos.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Spannung im erwachenden Haus der neuen Hüterin. Schräge Gäste und hysterische Frauen.

Habeney, Andrea – Haus der Hüterin 04 – Das Portal

Autor: Habeney, Andrea
Titel: Das Portal
Verlag: mainebook Verlag
Erscheinungsdatum: 6. April 2016
Seitenanzahl Printbuch: 294 Seiten
Genre: Fantasy, SciFi
Zeitraum: 04.02.21-06.02.21
Band einer Reihe: Haus der Hüterin
ASIN: B01DY7THN6
Bereits gelesene Bücher der Autorin

Klappentext

Rylees Gäste stellen sie vor immer größere Herausforderungen. Warum geistert der angebliche Baron nachts in ihrem Keller herum? Hat er es auf das neu entdeckte magische Portal abgesehen? Warum taucht die Polizei an ihrer Türe auf, um jemanden festzunehmen? Was weiß der alte Mann mit den Schwimmhäuten, der in ihrer Badewanne wohnt, von Rylees Eltern? Und was bezweckt der Fürst der Finsternis damit, sie zum Abendessen auszuführen … ausgerechnet nach Paris?

Meine Meinung: Also ich mag die Reihe immer mehr. Am Anfang fand ich sie nett, hatte aber paar Sachen, die mir nicht so gefielen. Aber jetzt so kann ich sagen kommt da richtig Fahrt auf. Es ist auch schön, dass die einzelnen Bände nicht so dick sind. Da kann man so einen Teil mal schnell dazwischen schieben. Und es hat wirklich Spass gemacht. Rylee wird immer selbstbewusster. Mit der Zeit erwacht das Haus immer mehr und damit auch ihre Stärke. Und ein bisschen Romantik ist auch noch dabei. Ein Herberge für Fabelwesen und andere schräge Gestalten, die zum Beispiel den ganzen Tag im Wasser liegen bleiben. Ein Sammelsurium verschiedener Paralleler Universen. Deswegen auch ein kleiner Touch SciFi. Nur angehaucht. Rylee hat nicht nur mit sich und ihrem Erbe zu kämpfen. Auch die Organisation der Hüter macht es ihr nicht leicht Fuss zu fassen. Daneben muss sie noch ihre Gefühle in Zaum halten, sich mit Furien, die ihren entlaufenen Ehemann suchen herumschlagen und noch so einige andere Überraschungen.

Schreibstil: Sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kann schnell eintauchen.

Figuren: Die Figuren werden immer intensiver und auch sympathischer, da man sie ja auch immer näher kennen lernt. Was am Anfang noch bisschen oberflächlich wirkte wird jetzt immer besser.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist immer ein bisschen auf Sarkasmus gestellt. Da Rylee auch so schräge Gäste bekommt, hält sie sich oft nur mit einem Funken Humor in der Spur. Natürlich will man auch wissen was mit Rylees Eltern geschehen ist. Und was ist mit den ständig verschiedenen Gästen – also auch Spannung ist vorhanden.

Originalität: Ich mag diese Set mittlerweile sehr gerne. Am Anfang hat mich der SciFi-Touch bisschen gestört – aber jetzt mag ich es sehr gerne.

Fazit: Dieser Teil hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich habe das Gefühl, dass die Reihe immer besser wird. Es wird flüssiger und die Charaktere gewinnt man nach und nach richtig lieb. Es gibt immer was neues, da das Haus noch nicht komplett aus seinem Schlaf erwacht ist. Und auch die schrägen Gäste, die einkehren machen die Storys immer besser. Die Teile davor mochte ich – aber dieser Teil hat so den Knoten zum Platzen gebracht. Jetzt tau ich richtig auf. Da freu ich mich auf die Fortsetzungen.

Veröffentlicht in Allgemein, Bücher, Rezensionen

Hebesberger, Roland – The Backdoor Link 01 – Cyberella

Hebesberger, Roland – The Backdoor Link 01 – Cyberella – Rezensionsexemplar

Vielen Dank an Roland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

 

Autor: Hebesberger, Roland
Titel: Cyberella
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 12.2020
Seitenanzahl Printbuch: 208 Seiten
Genre: Techno-Thriller, Cyberkriminalität
Zeitraum: 27.11.20-05.12.20
Band einer Reihe: The Backdoor Link
ASIN: B08P54CC7T
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Hebesberger, Roland – Abzweigungen

Hebesberger, Roland – Ava Canary 01 – Red Bird

Klappentext

Eine Flucht aus der Heimat, vor der Vergangenheit, vor dem Schicksal.

Sarah Beck, eine verurteilte Hackerin, arbeitet seit fünfzehn Jahren unter genauer Beobachtung für die IT-Abteilung der Europol. Bis jetzt hat sie es geschafft, ihre wahre Identität zu verbergen. Als sie die Warnung bekommt, dass jemand nach ihr sucht, muss sie Kopf und Kragen riskieren, um ihr dunkles Geheimnis zu schützen. Sarah schreckt dafür vor nichts zurück, denn sollte sie scheitern, könnte das die komplette Cyberwelt auf den Kopf stellen.

Meine Meinung:

Ein Buch bei dem man sich sagt: Komm ich les es mal an und es nicht mehr beiseite legen möchte. Das ist dann auch der Moment in dem man echt den Alltag verflucht, der es einem nicht möglich macht mit dem Buch vor der Nase durch die Gegend zu laufen. Ihr meint ich übertreibe…auf keinen Fall. Das ist jetzt mein drittes Buch von Roland und die Begeisterung ist ungebrochen. Seine Bücher sind einfach klasse. Spannend und gut recherchiert. Ich kenn mich in der Cyberkriminalität so gut aus, wie jeder, der sich mit Computern beschäftigt – eher rudimentär. Aber kein Problem: Roland beschreibt diese Welt so lebhaft und verständlich, das man absolut nicht auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in diese Branche. Auch über die Vergangenheit von Sarah Beck erfahren wir erschütterndes. Massaker von Srebrenica und die Folgen an einem jungen Menschen. Flucht, Angst, Anerkennung, Hoffnung. Der Weg von Sarah war und ist steinig. Ich bin sehr gespannt wie sie ihn weiter beschreiten wird.

Schreibstil: Wieder schafft es Roland mit seinem Stil einen in das Geschehen hineinzuziehen. Flüssig und spannend.

Figuren: Fantastisch dargestellt. Jeder einzelne wird wirklich plastisch. Man sieht vor seinen geistigen Augen wie sie agieren.

Atmosphäre und Spannung: Unerträglich: Spannung ist von den ersten Worten her schon gewesen. Und sie zieht sich durch das ganze Buch. Auch die Betroffenheit über Sarahs Geschichte ist sehr intensiv. Sehr bewegend und fesselnd. Man will einfach nur wissen was passiert.

Fazit:

Ein wahrer Pageturner. Eins der Bücher, das man aufschlägt um es am liebsten einfach durchzulesen. Spannend und berührend. Man fiebert mit Sarah jede Minute mit. Sei es über ihre Vergangenheit, ihre Flucht oder die Zukunft die noch vor ihr liegt. Man braucht keine Angst zu haben, dass die Computertechnik einen überrollt – Alles ist wunderbar verständlich und erklärend beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung.

5 von 5

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Hill, Joe – Blind

Früher oder später holen die Toten dich ..

Hill, Joe – Blind

Autor: Hill, Joe
Titel: Blind
Verlag: Heyne
Übersetzung: Wolfgang Müller
Erscheinungsdatum: 1. September 2008
Seitenanzahl Printbuch: 432 Seiten
Genre: Horror
Zeitraum: 29.10.20-10.11.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 978-3453565128
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Früher oder später holen die Toten dich …

Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den
Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

Das phänomenale Romandebüt von Stephen Kings ältestem Sohn über einen rachsüchtigen Geist.

Meine Meinung:

Judas Coyne ist ein alternder Rockstar, der seine Frauen, junge Frauen immer nach den Bundesstaaten aus denen sie kommen, nennt. Im Moment ist er mit Georgia zusammen, die eigentlich Marybeth heisst. Seine Musikrichtung ist Heavy Metall und er hat auch kuriose Gegenstände in seinem Besitz. Totenschädel und ähnliches. Deswegen ist es auch nicht sonderbar, dass ihm das Angebot per Email ins Postfach flattert einen Geist zu kaufen. Erst hält er es ja für einen besonderen Gag. Mit dem Erwerb des Anzugs des verstorbenen geht der Geist in seinen Besitz über. Aber der Geist will nicht sein bestes. Er will töten. Am besten alle, die Jude irgendwie helfen. Sein Assistent, seine Freundin und mehr. Bisschen zu kurz kommt mir das mit den Hunden, die sind nämlich besonders wichtig für Judes Überleben. Das hätte man noch bisschen ausarbeiten können. Ansonsten ist das ein wirklich spannendes Buch. Der Grund warum es der Geist auf Jude abgesehen hat ist unschön – nicht ganz ausgereift vielleicht. Aber das tut der Spannung absolut keinen Abbruch.

Wie sein Vater schafft es auch Joe Hill abzuschweifen. Aber im Gegensatz zu King ist es für die Geschichte meist förderlich. Er bleibt wirklich bei seinen Protagonisten und vertieft so das Verhältnis des Lesers zu den Charakteren. Er schweift ab, aber nicht so lange und langweilig wie sein Vater. Und er nimmt dadurch auch nicht die Spannung aus der Geschichte. Ich hatte kein einziges Mal das Bedürfnis das Buch jetzt bei Seite zu legen, weil es langweilig wurde. Im Gegenteil die gesamten Seiten schafft es Hill hier die Spannung hoch zu halten.

Sehr sympathisch fand ich dann auch die Danksagung. Er bedankt sich bei seinem Übersetzer und auch beim Heyne Verlag. Fand ich sehr nett.

Schreibstil: Der Stil ist richtig schön locker und flüssig – fast hört man die Musik darin 😉

Figuren: Durch das Abschweifen in die Leben der jeweiligen Charaktere bekommt man ein intensives Gefühl für die Personen.

Atmosphäre und Spannung: Joe Hill schafft es tatsächlich das Buch komplett über mit einer dichten Atmosphäre und dadurch auch einem hohen Spannungsbogen zu versehen.

Fazit: Ein grandioses Debut. Leider scheint es bei den anderen Büchern bisschen abzuflauen. Aber dieses hier fand ich sehr gelungen und spannend. Es ist auch brutal, es fliesst viel Blut. Und es wird auch viel mit Gedankenkontrolle gespielt. Hypnose und die Schattenseiten davon. Joe Hill hat hier auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch über einen sehr bösen Menschen und dessen noch böseren Geist geschaffen. Bis zur letzten Seite spannend.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Edenberg, Sophie – Das perfekte Leben meiner Schwester

Edenberg, Sophie – Das perfekte Leben meiner Schwester (Rezensionsexemplar)

Vielen Dank an Sophie für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Autor: Edenberg, Sophie
Titel: Das perfekte Leben meiner Schwester
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 30.09.20
Seitenanzahl Printbuch: 336
Genre: Drama,
Zeitraum 21.09.20-25.09.20
Band einer Reihe: Nein
ISBN/ASIN: B08B57M3RM
Bereits gelesene Bücher der Autoren: Edenberg, Sophie – Fly, Baby, fly

Klappentext

Als die neunzehnjährige Emma herausfindet, dass sie adoptiert wurde und in Wahrheit die uneheliche Tochter des vermögenden Wieners Ferdinand Lauderthal ist, regen sich Hoffnung und Zuversicht in ihr. Endlich sieht sie einen Ausweg aus ihrem unglücklichen Leben. Doch ihre Erwartungen werden enttäuscht. Während ihre gleichaltrige Halbschwester Céline das Leben ihrer Träume führt, will ihr Vater nichts von ihr wissen. Voller Eifersucht beschließt Emma, die beiden büßen zu lassen. Als vermeintliche Studienkollegin von Céline dringt sie in deren Leben ein und stellt dieses gehörig auf den Kopf.

Doch schon bald muss Emma feststellen, dass nichts ist, wie es zunächst den Anschein hatte und sie sich in ihrer Halbschwester getäuscht hat. Hin und hergerissen zwischen ihrer wachsenden Zuneigung zu Céline und ihren Rachefantasien wird sie in einen Strudel aus Familienintrigen verstrickt, die ihr Verständnis von Gerechtigkeit auf eine harte Probe stellen. Denn alles im Leben hat seinen Preis …

Meine Meinung: Ich finde es klasse. Mir hat schon das erste Buch von Sophie sehr gut gefallen. Das hier gefällt mir noch besser. Mir gefällt hier, dass es um die Gefühle von Emma geht. Das Gefühl um etwas betrogen worden zu sein, das aber auch nicht immer perfekt und leicht ist. Aber vorweg: Ich gebe eine Triggerwarnung wegen sexueller Übergriffe. So aber jetzt zu meiner Meinung. Es hat nicht lange gedauert und ich wurde in diese Geschichte eingesogen. Ich hatte das Buch auch sehr schnell durchgelesen. Was für mich schon wahre Rekordzeit war. Emma und Céline waren einfach fesselnd. Ihr Leben, ihre Probleme. Natürlich kann man nicht abstreiten, dass Emma das schwerere Leben hatte – aber auch Céline kann nicht gerade behaupten das perfekte Leben zu führen, das sie nach aussen abgibt. Es war ein sehr emotionales Buch. Das schlimmste Szenario einer Mutter, die ihr Kind weg gibt – es kommt zu keiner guten Familie. Während Emma, die ungewollte Tochter sich schwer durch das Leben kämpfen muss, hat Céline alles per goldenen Löffel bekommen. Man schwankt aber ständig zwischen den Sympathien hin und her. Wobei meistens Emma gewinnt, weil man ihre Schritte einfach nachvollziehen kann, nicht immer gutheißt, aber versteht. Aber da Emma auch gegen ihre Halbschwester intrigiert, sympathisiert man auch sehr stark mit Céline – denn sie kann schliesslich auch nichts für dieses Leben. Ach – es ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle und es ist alles so stark beschrieben. Man kann einfach nicht anders – man will wissen wie es ausgeht. Es ist fast auch wie ein kleiner Krimi. Und dann kommt noch eine absolut unerwartete Wendung mit ins Spiel. Eigentlich findet man hier alles: Romantik im angenehmen Umfang, gut beschriebene Intrigen, Humor, Freundschaft, Angst, Hass. Fakt ist – hier wird man richtig mitgenommen. Es ist fast als würde man die Szenen direkt betrachten können, so real ist alles geschildert. Ich war also wirklich sehr begeistert.

Schreibstil: Der Stil ist sehr fesselnd. Es wird nicht mit irgendwelchen Floskeln Lücken gefüllt. Es ist flüssig und vereinnahmt einen sehr schnell.
Figuren: Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Sogar die Nebencharaktere sind so gut dargestellt, das man nicht einfach über sie weg liest sondern sie mag oder nicht mag.

Atmosphäre und Spannung: Die Atmosphäre ist sehr aufgeladen. Man fühlt diese starke Emotion, die Emma ständig begleitet. Egal ob positiv oder negativ.

Fazit
Ich bin wirklich begeistert. Ich wurde so schnell gefangen genommen von der Geschichte, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Aber doch auch froh war, dass ich es nicht geschafft hatte, da ich mich freute es wieder aufzuschlagen und weiter mit fiebern zu können. Es ist viel Emotion in dem Buch enthalten. Viel negative aber auch genug positive, die zu einem sehr befriedigenden Ende führt. Von mir kommt eine absolute Leseempfehlung.

5 von 5

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

[Abgebrochen] Collison, Wilson – Die Nacht mit Nancy

Collison, Wilson - Die Nacht mit Nancy abgebrochenkeine beurteilung1

  • Autor: Collison, Wilson
    Titel: Die Nacht mit Nancy
    Verlag: Louisoder
    Übersetzung: Johanna von Koppenfels
    Erscheinungsdatum: Erste Auflage 2016 Deutschland
  • Veröffentlichung: 1933
    Seitenanzahl Printbuch: 249 Seiten
    Genre: Humor
    Zeitraum: 17.,4.20-18.04.20
    Band einer Reihe: Nein
    ASIN: B01JRX7D0U
    Bereits gelesene Bücher der Autoren
  • Abgebrochen POS: 160/568

Klappentext

Die Ostküsten-USA Anfang der 1930er Jahre. Eine Hausparty in einem großbürgerlichen Landhaus. Ein lauter Schrei lässt die Bewohner mitten in der Nacht aufschrecken. Die sittenstrenge Gastgeberin Mrs. Hanley eilt heran und traut ihren Augen kaum: In einem der Gästezimmer trifft sie nicht nur auf die junge, attraktive und nur mit einem Negligé bekleidete Witwe Nancy, sondern auch auf drei Männer in Pyjamas. Empört lässt sie alle Gäste und Bediensteten herbeirufen und fordert den jungen Anwalt Jimmie Landon auf, ein Kreuzverhör durchzuführen, um diese pikante Angelegenheit aufzuklären …

Meine Meinung

Ich kann ja keine objektive Meinung abgeben, da ich es nicht beendet habe. Warum habe ich mich entschlossen es abzubrechen? Man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen. Was nicht unbedingt das Schlimme ist. Aber es tauchen dann sofort soviel Leute auf, zu denen man weder Bild noch Zusammenhang hat. Natürlich werden während der Dialoge die Personen vorgestellt. Aber ich hatte immense Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Mir kam das ganze eher wie ein Skript für ein Theaterstück vor, ohne die Regieanweisungen. Es wurden zwar auch Personen und Umgebung beschrieben – aber ich konnte einfach keinen Faden zu fassen bekommen. Ich war richtig orientierungslos. Das hat mir dann keinen Spass mehr gemacht. Obwohl ich den Humor aus dieser Zeit eigentlich sehr gerne mag.

Schreibstil: Der Stil war durch die Dialoge etwas hektisch. Ich kam mir vor wie auf dem Tennisplatz – der Ball wurde hin und her geschlagen und ich versuchte ihm zu folgen. Ansonsten passt der Stil zu den 30ern.

Fazit

Für mich war es leider nicht das Richtige. Ich mag den Stil dieser Epoche gerne. Sie hat immer so was schön sarkastisches und frivoles. Das wird hier auch sein. Leider bin ich einfach nicht hinein gekommen.

Veröffentlicht in Bücher, Rezensionen

Safier, David – Die Ballade von Max und Amelie

Autor: Safier, David
Titel: Die Ballade von Max und Amelie
Verlag: Rowohlt E-Book
Erscheinungsdatum: 27. November 2018)
Seitenanzahl Printbuch: 362 Seiten
Genre: Abenteuer
Zeitraum 18.01.20-25.01.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B07CMPW6MZ
Bereits gelesene Bücher des Autoren

Mieses Karma (ohne Rezi)

Plötzlich Shakespeare (ohne Rezi)

Klappentext

Das große Abenteuer Liebe

Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise.

Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf…

Meine Meinung

Das Buch hat mich echt kalt erwischt. Den Klappentext fand ich rührend. Ich dachte, ach ein süsser Liebesroman zwischen Tieren – ja warum nicht. Aber das hier ist was viel tieferes. Ich war wirklich beeindruckt. Ich muss aber auf jeden Fall eine Warnung herausgeben. Die Tiere haben keinen schönen Roadtrip. Sie werden von Kindern geschlagen, von Menschen verfolgt und noch so andere schwere Erlebnisse. Aber wie die beiden sich aufbauen und gerade Narbe, die nie was schönes erlebt hat, erfährt jetzt Güte und Freunde. Sie wehrt sich total dagegen, dass ihr etwas Gutes widerfahren kann. Ich fand es wirklich ein richtig toller Roman mit viel Achterbahn der Gefühle.

Schreibstil: Gut – wirklich fliessend und sehr gut zu lesen.

Figuren: Sehr gut geschrieben. Auch die Nebenfiguren werden sehr gut dargestellt. Man kann seine Emotionen jedem zuordnen.

Atmosphäre und Spannung: Es ist richtig viel Spannung vorhanden. Aber auch viel Leid und Elend. Dafür gibt es aber noch mehr Freude und Liebe. Sehr gute Balance.

Originalität: Das ist definitiv was anderes, als ich erwartet hatte. Ich finde den steinigen Weg der beiden Tiere aufzuzeigen originell. Hier wird nichts beschönigt – aber die Hoffnung immer aufrecht erhalten.

Fazit
Ein sehr emotionales Buch. Man ist hin und her gerissen, zwischen Abscheu, Hass, Mitleid, Liebe, Trauer. Auch hier noch mal die Warnung: Die Tiere haben keinen einfachen Weg vor sich. Sie müssen einiges erleiden. Ich war hin und weg und würde noch mehr dieser Art des Autors lesen. Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen, aber das hier, war auf jeden Fall mein bestes von ihm.