The Forrest

forrest

THE FOREST Verlass nie den Weg.

  • Darsteller Natalie Dormer, Taylor Kinney, Yukiyoshi Ozawa,
  • Genre Horror, Thriller
  • Originaltitel The Forest – Everyone comes here looking for a way out. Where fear grows.
  • Produktion USA 2016
  • Laufzeit (1 Std. 34 Min.)
  • Regie Jason Zada
  • Genre Horror, Thriller
  • Studio TOBIS Film
  • Kinostart 04.02.2016
  • Kinobesucher Deutschland 173 Tausend
  • Budget 10 000 000 $
  • gesehen 30.07.16
  • FSK ab 16 freigegeben

Sara (Natalie Dormer) und ihre Zwillingsschwester Jess haben einen ganz besonderen Draht zueinander und fühlen es, wenn mit der anderen etwas nicht stimmt. So ist Sara auch ernsthaft alarmiert, als sie eines Nachts von ihrer Schwester in Not träumt. Sie findet heraus, dass Jess nach Japan gereist ist und dort den mysteriösen Aokigahara-Wald betreten haben soll, einen Ort, den Menschen aufsuchen, um Selbstmord zu begehen. Es heißt, dass die Geister der Toten des Nachts zurückkehren und abseits der Waldwege Unheil verbreiten. Sara reist ihrer Schwester hinterher und ist fest entschlossen, trotz aller Warnungen der Einheimischen nach Jess zu suchen. Gemeinsam mit einem Freund (Taylor Kinney) und dem Fremdenführer Michi (Yukiyoshi Ozawa) betritt die junge Amerikanerin den unheimlichen Wald…


Worum es geht: Eine besondere Verbindung zwischen Zwillingen, trotz grosser Entfernung, Der Selbstmordwald und die Geister der Verstorbenen

Wer sind die Hauptfiguren?

Sara (Natalie Dormer) ist und bekannt aus Tudors und Game of Thrones

Aiden (Taylor Kinney) bekannt aus Chicago Fire (Serie kenne ich nicht)

Wann: Gegenwart

Wo: Japan

Handlung: Es war klar, dass irgendwann mal ein Film über den Selbstmordwald kommen musste…Auch hier gibt es wieder die verschiedensten Meinungen. Ich bin also skeptisch an den Film gegangen, aber wollte halt wissen wie unsere “böse” Königin Magaery denn so als “normale” Frau ist…wobei hier ist sie ja auch nicht “normal” da sie eine Verbindung zu ihrer Zwillingsschwester hat, die hier wohl die dunkle Seite abbekommen hat. Als sie sie nicht erreicht, reist sie nach Japan. Da ihre Schwester eher zu Depressionen neigt und auch schon einen Selbstmordversuch hinter sich hat, wundert es sie nicht, dass sie in diesen Wald ging…aber sie ist fest überzeugt, dass sie noch lebt. Denn sie spürt sie noch. Aber der Wald ist “böse”. Die Geister in dem Wald haben die Fähigkeit deine Ängste und Unsicherheiten zu verstärken und dir Halluzinationen zu bescheren. Ich persönlich würde freiwillig noch nicht mal in unseren Wäldern alleine übernachten wollen, dann bestimmt nicht in einem so berühmt berüchtigten. Aiden erklärt sich bereit mit Sarah in dem Wald zu bleiben..und schon geschieht es…sie verlässt den Weg und wird von ihrer Vergangenheit verfolgt. Und die Geister treiben ein dolles Spiel mit ihr…am Ende weiss sie nicht mehr was wahr und was eine Halluzination ist…Sie wird den Wald nicht mehr verlassen, aber sie hatte Recht…ihre Schwester lebt.

Eindruck

Es gab natürlich einiges bei dem man selbst nicht wusste mit was muss Sarah kämpfen, mit ihren inneren Dämonen oder mit denen aus dem Wald. Wobei mir das eigentlich recht egal war, da ich mich gegruselt habe, da die düstere Szene in dem Wald wirklich gut heraus gearbeitet wurde. Mit welchen Dämonen auch immer sie kämpfte, sie kämpfte verbissen. Und sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Es gab auch einige gute Schockmomente…also ich bin einige Male erschrocken zurück gewichen…Das Ende war überraschend und vielleicht auch etwas verwirrend. Aber nicht schlecht…

Fazit

Mir hat der Film ziemlich gut gefallen. Ich habe mich gegruselt und fand es interessant, dass Natalie Dormer auch als “normaler” Mensch unsympatisch sein kann…also das scheint leider ihre ewige Rolle zu sein…vielleicht kann sie das mal abschütteln. Ihr schauspielerisches Können bewies sie mir hier auch. Denn man hat ihr die Angst und die Verwirrung immer abgenommen. Der Film gehört nicht zu den besten seines Genres. Aber wenn man sich gerne in diesem aufhält, kann man wirklich mal einen Blick versuchen…

3,8 von 5