[tthink beautiful]

Hallo ihr Lieben – wer kennt das nicht? Die Woche ist zu Ende und man überlegt sich – wie war sie denn so? War alles nur schlecht – oder hat irgendwas ein Lächeln auf Eure Lippen gezaubert?

Die liebe Miriam hat dafür eine Aktion ins Leben gerufen.

tthink beautiful ist ein positiver Wochenrückblick, der ganz bewusst die ganz besonderen Kleinigkeiten im Leben beleuchten soll.

So dann überlege ich mal.

Ich habe diese Woche gebacken – das kommt in letzter Zeit selten vor, da ich einfach zu kaputt bin, aber ich war ja ein paar Tage zu Hause und konnte mal wieder bisschen rühren. Hier hatte ich Euch ja schon mal die kleine Vorkosterin vorgestellt. Da musste ich ja schon lächeln. Aber unsere kleine Katzendame bring mit immer was. Meist schleppt sie sich mit den Hundehandtüchern oder Socken ab. Da hatte sie wohl keine Lust. Denn sie brachte mir ein Silikonmuffinförmchen ins Bett. Sie will damit nicht spielen. Ich denke es ist wie das mit der Maus – ein Liebesbeweis. Und das sieht immer so süss aus, wenn sie was mitbringt. Da musste ich einfach lächeln.

Das nächste Lächeln forderte die Hündin ein. Heute morgen. Sie darf im Bett schlafen und macht sich ordentlich fett. Aber heute rutschte sie in die Besucherritze, kuschelte sich an ihr Herrchen und schubste ihre Nase an meine. Wie süss.

Ich hoffe ihr hattet auch einige Momente, die Euch ein Lächeln raubten.

Bis bald

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Corlys Themenwoche 64.7.: Herbst: Was gibts sonst noch zu sagen?

Corlys Herbstwoche geht zu ende. Nächste Woche geht es um verschiedene Sportarten.

Leider fällt mir gar nicht mehr so viel mehr zum Herbst ein, deswegen war ich auf der Suche nach einem Gedicht und einem Märchen. Also – ich hoffe ihr habt bisschen Zeit – es gibt was zu lesen.

In trauter Verborgenheit
(Wilhelm Busch)

Ade, ihr Sommertage,
Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
Zu wandeln im Sonnenschein
Nur die verflixten Mücken
Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
Dem Sange der Vögel gelauscht,
Dann kam natürlich ein Regen
Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
Nach Süden sich aufgemacht,
Bei Tage krächzen die Raben,
Die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrießen.
Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schließen
Hübsch feste die Türen zu.

Quelle

Und hier ein schönes Märchen.

Wilfried Pröger „Der Baum“           

Ein Märchen der Zeit


Eines Morgens gingen der Mann und die Frau in den Garten, um den Herbst zu sehen. Der Sturm fegte über die Gartenwiese. In Nachbars Garten leuchtete der Ahornbaum in glühendem Gelb und Rot. Seine Blätter tanzten im Wind und bedeckten die Nachbarwiese wie ein bunter Teppich. Kein einziges Blatt segelte über den Gartenzaun. Die junge Frau wurde traurig.
„Was schaust du so traurig?“ fragte der Mann, „es ist doch ein schöner, bunter Herbsttag!“
„Ja, ein schöner Herbsttag, aber nicht bei uns. Wir haben keinen Baum, der uns die Zeit anzeigt“, entgegnete die Frau.
Wie sie so freudlos in den Garten sah, kam ihr eine Idee: „Komm, lass uns einen Baum pflanzen, einen schöneren als ihn der Nachbar hat.“
Der Mann wiegte bedächtig den Kopf:
„Ein Baum braucht Zeit, viele Jahre, um ihn aufzuziehen und hoch wachsen lassen. Wir werden lange Zeit keinen so prächtigen Baum wie der Nachbar haben können.“

Die junge Frau ließ nicht davon ab. Sie kauften einen Setzling und pflanzten ihn noch im Herbst. Der Winter wurde kalt und hart. Erst hüllte ein Schneetreiben den Kleinen ein. Dann gab es Eisregen, der sich an die dünnen Zweige heftete. Die Frau bangte um den Baum. Sie nahm die Eisklümpchen von den Ästchen, damit sie nicht brachen. Sie betete in der Nacht, der Winter solle bald ein Ende nehmen und das Bäumchen nicht erfrieren lassen. Sie gab dem Kleinen in der Eiseskälte ihre wärmende Liebe.

Eines Nachts wurde ihr Gebet erhört und ein warmer Wind zog auf. Schnee und Eis verschwanden. Winterlinge, Schneeglöckchen, Krokusse und winzige Gänseblümchen reckten sich zur frühen Sonne. Das Bäumchen aber stand kahl und die Frau bat ihren Mann: „Tu was, dass er zum Leben erwacht!“
Der Mann hatte keinen anderen Trost als zu sagen: „Wir können nur warten, ob er den Winter überstanden hat.“
Jeden Morgen ging die Frau zum Bäumchen und bat ihn, er möge mit einem grünen Blättchen zeigen, ob er noch lebe.

Lange zögerte der Setzling. Der Ahorn vom Nachbarn hatte längst ausgeschlagen. Frisches Grün leuchtete von seinen Ästen. Der Mann meinte, der Winter wäre zu hart gewesen, und es käme ja wieder eine Herbstzeit. Man müsse eben noch einmal pflanzen. Doch in ihrer Liebe zu dem Bäumchen gab die Frau nicht auf. Jeden Tag besuchte sie ihn und sprach ihm gut zu.
Soviel Glaube an das Leben muss dem Baum Kraft gegeben haben. Eines Morgens zeigte er ein kleines, taufrisches Blättchen. Tränen der Freude traten der Frau in die Augen und gaben dem Bäumchen Kraft.

Da nahm das Grünen und Blühen kein Ende. Das Bäumchen streckte sich und ließ neue Äste aus dem Stamm treiben. Es war, als könne man ihn wachsen sehen. Die Frau packte ihren Mann und wirbelte ihn im Kreise herum, so sehr freute sie sich. Der Baum schien das Glück zu spüren und schoss in die Höhe.
„He, nicht so schnell“, grummelte der Mann und holte eine Gartenschere. „Du darfst uns nicht so schnell über den Kopf wachsen.“ Er schnitt die steilsten Triebe ab.

Jeder Schnitt tat der Frau weh und ihr war, als ob sie den Baum weinen hörte. Der Mann aber erklärte ihr, dass ein Baum erzogen werden müsse, sonst würde nichts Gescheites aus ihm.
Im Jahr darauf strebten die Äste in die Sonne. Um aus dem Schatten von Nachbars Ahorn zu kommen, neigte der junge Baum seine Äste zur Seite, von wo er mehr Licht und Wärme erhielt. Dem Mann jedoch missfiel der sich schräg dehnende Baum.

So holte er eine Leiter und stutzte ihm die Äste, die nicht nach seinem Willen wuchsen. So ging er Jahr für Jahr mit der Säge zum Baum. Die Frau hatte das Grämen darüber verlernt.
Der Mann war stolz auf sein Tun und sagte: „Sieh mal, wie ich ihn zurechtgebogen habe. Nach meinem Willen ist er gewachsen.“
So hatten sich beide an den Baum gewöhnt und hörten nicht seine Klagen: „Wo ist die Liebe, die mich den kalten Winter überstehen ließ? Wo ist die Freude, als meine ersten Blättchen grünten? Statt Freiheit zu wachsen, muss ich Jahr für Jahr Schmerzen ertragen.“

Die Leute wurden alt. Der Baum aber überlebte sie. So kam es, dass neue Bewohner einzogen und den Garten in Besitz nahmen. Zu Mann und Frau gehörten Zwillinge: Mädchen und Junge.
Sie riefen wie aus einem Munde: „Seht mal, wir haben einen Baum im Garten!“
Alle vier standen um ihn herum und machten sich mit dem Baum bekannt. Das Mädchen besah ihn sich und sprach aus, was es fühlte: „Ich glaube, der Baum ist traurig.“ So auch der Junge: „Ja, er scheint sich gar nicht zu freuen.“

„Vielleicht“, meinte der Vater, „weiß er nicht, ob wir ihn gern haben und in unsere Familie aufnehmen werden. Immerhin gibt es Menschen, denen die Bäume im Wege sind.“ Und die Mutter ergänzte: „Es kann sein, dass er viel ertragen musste, so verschnitten, wie er aussieht.“
Die Kinder riefen: „Wir wollen ihn für immer behalten und fröhlich machen“, fassten sich an den Händen und tanzten um ihn herum.

„Schön und gut“, sagte der Vater, „doch das genügt nicht. Geben wir ihm Wasser, wenn es zu trocken ist, und Nahrung, wenn der Wurzelboden zu karg wird.“ Schließlich hatten die Kinder die beste Idee: „Wir stellen den Gartentisch unter sein Blätterdach, so kann er uns hören, und wir werden mit ihm singen und lachen.“
Der Baum zeigte den Frühling an, spendete in der Hitze Schatten und ließ im Herbst die bunten Blätter tanzen. So lebten sie glücklich mit ihm.

Giselas Samstagsfragen – Welches Buch bei einem Gutschein?

Heute bei Gisela.

Bevor sie etwa zwei Wochen wegen Internetumstellung erstmal in eine gezwungene Blogpause geht noch schnell eine interessante Frage.

Heutige Frage: Wenn Euch jemand einen Büchergutschein schenken würde, für welches Buch/Bücher würdet Ihr Euch dann entscheiden?

Uh – 20 Euro – bekommt man da heute noch was gutes? Hihihi. Die Buchpreise sind ja nicht so ohne. Gut, ich verschwinde schnell mal auf meine WuLi. Bis gleich.  (So da bin ich wieder – ein klick aufs Cover und so weiter ;-) )

Der Fluch der Spindel Neil Gaiman 16,95€

Neil Gaiman und Illustrator Chris Riddell verweben zwei Märchen in der Art von Schneewittchen und Dornröschen miteinander und statten sie mit einer spannenden Handlung voll dunkler Magie aus: Am Vorabend ihrer Hochzeit macht sich eine junge Königin auf, eine Prinzessin von einem Fluch zu erlösen. Sie tauscht ihre feine Hochzeitsrobe gegen Kettenhemd und Schwert und folgt ihrem Zwergen-Hofstaat zu dem in Schlaf gefallenen Königreich. Doch die Prinzessin, die gerettet werden muss, ist nicht, was sie zu sein scheint … Prächtig illustriert mit Metallic-Druckfarbe und voll schwarzem Humor das spektakuläre neue Meisterwerk von Neil Gaiman!


Und da noch Geld frei ist nehme ich noch was nettes als Schmankerl als ebook

Rich Restucci – Die Horden – Der Fels 4,99€

Die Toten stehen wieder auf. Sie sind hungrig, machen Jagd auf die Lebenden. Und sie werden immer mehr …

Ein Cop mit seiner Tochter. Ein Computer-Nerd. Ein Müllmann. Ein entflohener Irrer mit einem Geheimnis.
Gemeinsam flieht ein kleiner Trupp Überlebender vor den Horden der Untoten auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Eine sichere Festung, umgeben von Wasser. Schnell wird der Gruppe jedoch klar, dass der Fels noch immer ein Gefängnis ist – denn neben den wandelnden Toten kennt auch die Herzlosigkeit der Menschen keine Gnade.

Alles für die Katz – Das hat geschmeckt

Eine süsse Aktion bei Jaellekatz  Für alle Katzenfans am 1. und 15. des Monats gibt es ein hübsches Katzenfoto.

Diese Woche bin ich ja zu Hause und ich hatte so Lust zu backen. Ja, ja und meine Vorkoster habe ich natürlich im Haus. Ich sass gemütlich im Wohnzimmer und las in meinem Buch da kam sie hier.

Und leckte sich das Maul. Ich bin da ja schon misstrauisch, denn Futter habe ich noch nicht ausgeteilt.

Eindeutig – es hat geschmeckt. Sie hat es schön ausgehöhlt.

Lesewoche #18 – Leihbücherei

Lesewoche ist eine Mitmachaktion für Blogger und Leser, die immer freitags stattfindet! Mehr Infos findet ihr bei Johnni.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Ja ich hatte tatsächlich viel Zeit, ich bin diese Woche noch zu Hause und, trotz leichten Hausarbeiten und bisschen backen, konnte ich noch schön lesen. Mein Mann hat sich ab Donnerstag noch zwei Tage frei genommen und schon ist die Zeit geschrumpft ;-)
2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Ich lese immer noch am 3. Band der Tuchvilla und das ist definitiv ein Highlight.


3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Schwer auszuwählen – da ich viel Zeit hatte, waren auch einige Beiträge dabei – ich denke diese hier

Kurzrezi Filme da sind meine letzten Filme, die ich gesehen habe aufgelistet

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus? 

Ich hoffe, ich komme noch ein gutes Stück weiter in der Tuchvilla. Da es ein dickes Buch ist, werde ich da noch paar Tage dran lesen, aber dieses mal finde ich esnicht schlimm, da ich es wirklich gerne lese.
5. Leihst du gerne Bücher aus der Stadtbibliothek aus?
Ich habe früher sehr oft ausgeliehen. Aber nach dem Umzug aufs Land ist leider die Möglichkeit geschrumpft. Ich habe es damals geliebt, durch die Leihbücherei zu stöbern, da hat man eher auch  mal was unbekannteres mitgenommen.

[Show It Friday] Ein Wohlfühlbuch

Show It Friday ist eine Aktion von Sunny von Sunny’s Magic Books und Jenny, bei denen man sich über Bücher austauschen kann zu einem bestimmten Thema.

Zeige ein Buch, das dich für einen Moment sämtliche Sorgen und Ängste vergessen lies.

Da kann ich definitiv mein aktuelles Buch empfehlen.

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf dem SuB oder auf der Wunschliste?

Die Tuchvilla Saga – ich bin gerade bei Band 3 und jedesmal wenn ich es aufschlage ist es wie Balsam. Selbst wenn es nur Probleme gibt trotzdem streichelt es die aufgewühlte Seele. Ich beruhige mich und lass mich durch die Seiten treiben.

2. Wie ist deine Meinung zu Cover?

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass es unheimlich viel Cover gibt auf denen  Frauen abgebildet sind, deren Rückseite zu sehen sind.

Ich mag das Cover, ist aber jetzt nichts aussergewöhnliches. Was ich absolut störend finde ist die Werbung. Total unnötig – „Von der Autorin des Bestsellers der Tuchvilla“ wirklich!! Na dann.

3. Hast du schon ein anderes Buch vom Autor gelesen? Wenn ja, welches?

Bis jetzt nur Band 1 und 2 – sie soll aber noch andere geschrieben haben, unter Pseudonym, da würde ich auch gerne mal reinlesen. Im November startet sie eine neue Reihe…da bin ich gespannt.

Corlys Themenwoche 64.5.: Herbst: Tierische Besuche?

Leute es ist Freitag und der Herbst bläst die Blätter durch die Strassen.

Wie sieht es bei Euch aus – welche tierischen Besucher im Herbst habt ihr gesehen?

Heute bei Corly

Habt ihr schon interessante Sachen mit tierischen Herbstbesuchern erlebt?

Dieses Jahr hatte ich bisher nur ein Eichhörnchen, das über die Strasse rannte.

Vor einigen Jahren hatten wir mal einen kleinen Igel zu Besuch. Ich habe auch mal einen am Strassenrand gesehen als wir noch in der Stadt wohnten den habe ich dann hoch genommen und in den nächsten Garten gesetzt. Igel finde ich besonders süss.

Wildschweine haben wir auch schon oft gesehen. Da wir ja Nachts arbeiten – da sieht man öfter mal Waldtiere. Und natürlich Füchse. Die kommen im Herbst gerne mal bis an den Stadtrand.