Plauderecke – Nixenjagd

Es ist mal wieder Zeit für eine Plauderecke – Heute Franziska aus Nixenjagd

Hallo ich bin Franziska. Bei uns geschehen seltsame Dinge. Meine beste Freundin Katrin Ist ertrunken. An dem Tag haben wir uns gestritten. Um einen Jungen – Paul – er ist erst vor kurzem hier her gezogen. Sein Vater ist gestorben und er lebt jetzt hier mit seiner Mutter und Schwester. Er ist sehr verschlossen. Ich traf ihn einmal im Wald als ich mit dem Hund meiner Tante unterwegs war. Er liebt die Natur und hat mich gefragt ob ich wir uns noch mal treffen wollen. Ach ich bin verliebt. Aber vorher geschah das Unglück mit Katrin Alle dachten sie wäre ertrunken. Dann stelle sich heraus, sie wurde ermordet. Wer ermordet einen Teenie? Gut, Ihre Moralvorstellungen waren sehr locker seit sie sich entwickelt hatte, aber Mord? An dem Tag hatte sie doch tatsächlich Paul zu zwanglosem Sex verführt. Da könnt ihr euch vorstellen warum wir uns stritten. Unfassbar. Sie wusste um meine Gefühle. Das war aber nicht alles. Bei uns lag auf einmal eine tote Ratte auf der Türschwelle. Dann hatte ich wegen durchtrennter Bremse einen fast tödlichen Fahrrad Unfall. Sehr seltsam. Und was ist mit dem Mädchen aus Pauls vormaligen Wohnort? Seine Freundin kam bei einem Fahrradunfall ums Leben. Es fing alles mit Paul an. Endet es auch mit ihm?. Ist. Er ein Mörder? Wenn nicht er, wer dann?

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Plauderecke – Myrina – Die geheimen Schwestern

Hallo ihr Lieben – durch die Grippe ist meine kleine Plauderecke etwas ins Hintertreffen geraten – aber ich möchte natürlich weiter machen. Diese Aktion dient mir einfach dazu mich noch mal intensiver mit dem gelesenen zu beschäftigen. Aber ich muss euch natürlich warnen – da ich Protagonisten erzählen lasse, kann es zu Spoilern kommen.

Heute habe ich ein Buch – das wenigstens noch zwei weitere Plauderecken liefern kann – mal sehen wie sehr mich es noch beschäftigt.

Fortier, Anne – Die geheimen Schwestern


Plauderecke – Myrina – Die geheimen Schwestern

Ich hatte ein sehr aufregendes Leben. Man schrieb das Jahr 1100 vor Christi – wobei Christi ja noch keine Bedeutung für uns hatte. Wir glaubten noch an die alten Götter. Mein Dorf wurde von einer Seuche heimgesucht. Die Bewohner gaben meiner Mutter die Schuld – sie sei eine Hexe. Nur weil sie eine unabhängige Frau ohne Mann war und bewandert in Kräutern war. Sie brannten unser Haus nieder und meine Mutter starb. Das einzige, das ich retten konnte war ein Armband mit Schakalköpfen. Ich floh mit meiner kleinen Schwester Lilli. Leider erkrankten wir auch an dieser Seuche – ich hatte Glück uns wurde vollständig gesund – meine kleine Schwester erblindete aber.

Ich hatte von der Mondgöttin gehört – sie soll heilen können – hieß es. Also begaben wir uns auf den Weg zu ihrem Tempel. Der war sehr beschwerlich – aber wir schafften es. Ich kletterte über die Mauer und wurde, statt angehört zu werden, in ein Verlies mit einer riesigen Schlange gesteckt. Ich war – bin – eine Kämpferin und tötete dieses Monster. Daraufhin wurde ich von der Hohen Priesterin erhört. Wir durften bleiben, wenn ich die Priesterinnen im Kampf unterrichtete. Das gestaltete sich schwierig, da einige einfach nicht wollten. Sie hetzten und lachten.

Dann kam der schwärzeste Tag der Priesterinnen. Wir wurden überfallen. Von Barbaren mit schwarzen Schiffen. Die Hohe Priesterin wurde getötet – enthauptet. Viele meiner Schwestern ließen ihr Leben. Und einige der Priesterinnen wurden entführt. Darunter meine kleine Schwester. Ich musste sie retten. Sie alle retten. Wir überlebenden machten uns auf die Reise. Wir folgten den Hinweisen – wieder war es eine beschwerliche Reise. Aber wir trafen auf einen Mann, der uns half. Ich hatte einen Eid abgelegt nie bei einem Mann zu liegen – aber dieser Mann – der machte es mir wirklich schwer. Paris aus Troja. Er half uns mit einer List in Agamemnons Palast zu kommen und die Schwestern zu befreien. Uns schlossen sich auch noch andere Sklavinnen an – auch eine seltsam grimmige junge Frau – Helena.

Was sollten wir jetzt machen? Wir mussten fliehen. Paris brachte uns zu seiner Tante. Bei ihr lebten auch nur Frauen. Es war ähnlich streng wie im Tempel der Mondgöttin. Aber hier gab es Kämpferinnen. Diese Frauen konnten sich selbst versorgen. Hier waren wir sicher. Ich lernte reiten. Ich entwickelte einen Bogen, mit dem man auch auf dem Pferd Pfeile schießen konnten. Ich lebte. Aber – Paris hatte sich in meinen Kopf eingenistet.

Es kam wie es kommen musste – als er wieder zurück kam, verließ ich die Schwesternschaft – übergab Helena meinen Armreif und ging mit Paris nach Troja. Ich war meistens glücklich. Aber hier durfte ich nichts machen – außer eine Frau zu sein. Das belastete mich sehr. Aber Paris liebte ich innig. Agamemnon kam nach Troja – auf der Suche nach seiner Tochter. Sie sollte verheiratet werden und war davor geflohen. Meine Schwestern waren auch da. Sie würden helfen, wenn es zum Äußersten kommen würde. Aber Paris stellte sich einem Zweikampf mit Menelaos. Trotz Sieg verliert mein Geliebter. Er wurde beim Kampf vergiftet. Ich hatte meine große Liebe verloren und es kam zu einem Krieg. König Minos gab uns den wertvollsten Gegenstand aus Troja mit. Wir sollten ihn retten und verstecken. Aber noch viel wertvoller war, das kleine Geheimnis unter meinem Herzen.

Troja wurde dem Erdboden gleich gemacht und wir flohen. Die Schwesternschaft teilte sich. Einige gingen mit der Tante von Paris, die anderen gingen mit mir in den Norden. Wir waren stark und brauchten keine Männer. Aber wenn wir Männer wollten – sollten wir sie uns nehmen – nur nie bis zum Tageslicht bleiben. Das waren unsere Bedingungen.

Ein schwerer Weg hatte uns dorthin geführt wo wir endlich glücklich leben  konnten.

 

Plauderecke – Ethan aus Wayward Pines

Hallo ihr Lieben – mein heutiger Brief ist ein Beispiel dafür, warum ich das hier so gerne mag. Es geht um die Wayward Pines Reihe von Blake Crouch. Ich war ziemlich begeistert von dieser Reihe – eine Dystopie. Aber beim Schreiben merkte ich schon, dass ich nach denken musste, wie was und wann. Ich kann diese Reihe wirklich empfehlen. Allerdings ist sie auch recht brutal. Also nichts für Zartbesaitete.

Hier kommt ihr zu den Rezis.

Hallo – vielleicht findet ja jemand mal meinen Brief.

Ich bin Ethan. Ich lebe zur Zeit in Wayward Pines. Wie bin ich dahin gekommen? Das war am Anfang gar nicht so sicher. Ich bin FBI-Agent. Zwei unserer Agenten waren verschwunden und die Spur führte nach Wayward Pines. Ich bin also mit meinem Partner Agent Hassler nach Wayward Pines gefahren. Auf dem Weg dorthin gerieten wir in einen Autounfall. Ich wachte in einem Krankenhaus, mit sehr sonderbarem Personal auf. Es dauerte nicht lange und ich merkte, dass hier nicht alles mit rechten Dingen vorging. Auf meiner Wanderung traf ich auf Kate. Kate war eine der beiden vermissten Kollegen. Was aus Agent Hassler wurde, konnte mir auch keiner beantworten. Kate sah älter aus und benahm sich seltsam. Abweisend und ängstlich. Sie nahm mich bei Seite und meinte, ich solle sie in Ruhe lassen und vergessen. Sehr seltsam alles. Und dieser Sheriff. Der war auch nicht ganz in Ordnung. Und warum war das gesamte Gebiet eingezäunt? Was wollten sie schützen? Uns oder die da draussen?

Alles ziemlich verzwickt. Meine Familie ist auch hier. Wieso? Was macht sie hier? Das war doch ein Auftrag. Das Leben hier könnte sogar gut sein. Alle leben den amerikanischen Traum. Ein Haus mit weissen Gartenzaun und der perfekten Familie. Aber was ist, wenn man sich  nicht anpasst? Es gibt seltsame Partys hier. Da werden Aufrührer gejagt und getötet. Das ist nicht, das was ich unter amerikanischen Traum und Freiheit verstehe. Eines Tages begab ich mich hinter den Zaun. Was ich dort sah, kann ich kaum in Worte fassen. Es ist tatsächlich so, dass wir nur in Wayward Pines überleben können. Aber ich habe wenigstens den Gott dieses kleinen Tals kennen gelernt. David Pilcher. Er kontrolliert, reguliert, manipuliert, bestimmt. Es kommt wie es kommen musste – alles eskaliert und das System bricht zusammen. Ich erfahre was das für Gefahren ausserhalb des Zaunes sind. Was für Kreaturen. Aber Pilcher verkraftet nicht, dass er überführt wurde und die Menschen in Wayward Pines sich nicht mehr bevormunden lassen wollen. Fakt ist – er stellt den Strom ab. Der Zaun, der uns beschützen soll ist jetzt nutzlos. Das Städtchen wird überrannt. Viele sterben. Uns bleibt nur der Rückzug. Wie sollen wir weiter überleben. Uns bleibt nichts anderes übrig als uns zu verbarrikadieren. Uns schlafen zu legen und zu hoffen, dass in 30.000 Jahren alles anders ist. Also wenn du diesen Brief findest – dann bist du ein Mensch und kannst lesen. Wenn alles in Ordnung ist, komm in das Innere des Berges und weck uns auf. Wenn nicht – stell den Timer weiter. Wir wollen dann noch warten.

Ethan Burke

 

Plauderecke – Johnny aus Kissed

Hallo ihr Lieben – es ist mal wieder Zeit – einer meiner Buchcharaktere wollte ein bisschen was über sich erzählen und hat mir einen kleinen Brief geschickt. Diesmal geht es um Johnny aus Kissed.

Wenn ihr Zeit uns Lust habt stellt doch auch einen Charakter vor. Entweder aus Buch, Spiel, Film oder Serie.

Flinn, Alex – Kissed

Johnny aus Kissed plaudert

Hallo Leute.

Ich bin Johnny. Ihr werdet mir nicht glauben wenn ich euch von meinen Erlebnissen erzähle.

Also erstmal zu mir. Ich bin 17 und arbeite in dem Schusterladen meiner Eltern, das in einem Hotel ist. Meine Mutter und ich sind seit Jahren alleine und  können kaum die Rechnungen zahlen. Gerade jetzt wurde uns mal wieder der Strom abgestellt und die Klimaanlage funktioniert nicht. Was bei den Temperaturen schlimmer ist, als der Kühlschrank. Nun – warum sind wir alleine, fragt ihr euch? Tja, das wüssten wir auch gerne. Mein Vater ist eines Tages einfach verschwunden. Hat uns einfach alleine gelassen. Meine Mutter glaubt das nicht und hofft immer noch – aber ich zweifle dran. Wir sind also arm. Vor dem besonderen Vorfall bedeutete das für mich: Ich würde nie studieren können um meinem Traum zu folgen Schuh-Designer zu werden. Dafür würde ich Marketing, Design und was sonst noch für ein erfolgreiches Unternehmen notwendig wäre, zu studieren. Ich würde also wohl in diesem Schusterladen versauern. Ich kenne mich verdammt gut mit Schuhen aus. Ich kenne jeden Designer und kann jedes Paar zuordnen. Meg ist meine beste Freundin seit unserer Kindheit. Sie ist auch nicht mit Reichtum gesegnet. Ihrer Familie gehört das Kaffee nebenan. Sie ist immer witzig und unterstützt mich bei allem was ich so plane. Sie ist einfach toll.

In Miami wird die Prinzessin Victoriana erwartet. Sie ist eine Skandalprinzessin. Ständig mit irgendwelchen Skandälchen in der Boulevardpresse. Meg meint Viktoriana müsste mal meine Schuhe tragen – dann wäre ich ganz schnell berühmt. Klar – dachte ich damals – als würde ich jemals die Chance bekommen würde ihr so nah zu kommen – Dachte ich!

Tatsächlich laufen wir uns über den Weg. Sie kommt in meinen Schuhladen und ich scheine einen besonderen Eindruck auf sie zu machen. Sie bittet mich nämlich ihren verschwundenen Bruder zu finden. Ich bin Schuster und kein Detektiv. Aber das ist nicht das seltsamste. Sie versuchte mir tatsächlich zu verklickern ihr Bruder sei verzaubert worden. Verzaubert?! Ja klar. Er wäre jetzt ein Frosch und nur ein Kuss aus wahrer Liebe könne ihn befreien. Pah. Klar. Aber was soll ich sagen. Ich nahm an, denn sie versprach mir eine Stange Geld und eine Ehe mit ihr. Wer würde nicht eine hübsche Prinzessin heiraten wollen? Sie schenkte mir einen Umhang und paar Ohrstöpsel. Magisch. Und als ich sie ausprobierte fiel mir alles aus dem Gesicht. Magie existierte tatsächlich. Ich konnte es kaum glauben. Der Umhang verhalf mir zu Reisen, ich musst mir nur vorstellen wohin. Und die Ohrstöpel erlaubten mir mit verzauberten Tieren zu sprechen. Es gab soviel ehemalige Menschen, die jetzt Tiere waren. Pft. Die Schwäne im Hotel – verzaubert. Eine Ratte  – verzaubert. Der Fuchs, der mir helfen sollte – verzaubert. Ich war echt sprachlos. Aber das war nicht alles. Ich  musste es auch noch mit Riesen aufnehmen. Der Hexe, die den armen Prinzen verzaubert hatte und noch so andere Dinge erlebte ich. Auch Meg wurde bald in die Sache hineingezogen. Sie hatte nämlich auch einen magischen Gegenstand, der uns verband.

Meg war wunderbar. Aber manchmal auch sehr seltsam zickig. Immer wenn ich von Victoriana erzählte. Aber ich war auch geblendet. Der Ruhm und der Reichtum, der mir winkte bei Erfolg, verblendete mich total.

Was meint ihr? Habe ich es geschafft Prinz Phillip zu befreien? Und ja wie? Was ist mit dem Fuchs los? Und Meg? Warum ist sie so anders und was ist ihr Geheimnis? Schreibe ich euch jetzt aus dem Schloss? Aus dem Schusteladen? Aus meinem Schuhdesignlabel? Wenn ihr mehr wissen wollt, werdet ihr wohl meine gesamte Geschichte lesen müssen. Kommt und folgt mir in mein grösstes Abenteuer.

Johnny

Plauderecke – Buchcharaktere mal anders…

Vor einiger Zeit gab es mal einen Protagonisten Sonntag von Sunny – ich mochte diese Aktion sehr gerne, selbst wenn einem nicht immer was eingefallen ist. Die Aktion und sogar der Blog wurden mittlerweile eingestellt. Sehr schade, da ich das schon interessant fand und ich es auch spassig fand mal in die Rolle einer Romanfigur zu schlüpfen. Man kann sich verschiedene Dinge einfallen lassen – Ein Interview, ein Brief, ein Steckbrief, was einem so einfällt. Ich fange mal an  mit einem Interview. So ab und zu will ich das gerne noch mal machen. Es hilft auch sich noch mehr mit seinen gelesenen Büchern zu beschäftigen.

Inspiriert durch einen Plausch  mit Mara Ainu, dehne ich das ganze aus Filme und Serien aus. Das wird richtig interessant. Geplant habe ich alle 14 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich freue mich, wenn ihr auch immer mal einen Charakter vorstellt. Es macht wirklich Spass man in die Köpfe eines Charaktes einzutauchen.


Das Buch fand ich zwar mittelmässig spannend, aber ich mochte Abby.

Diana Miller – Ihr grösster Fan

Interview mit Abby Langford aus Ihr grösster Fan. 

R: Hallo Abby. Schön, dass du Zeit hattest für ein Interview. Setz dich, willst du einen Kaffe?

A: Hallo Rina. Nein ein Tee wäre mir lieber. Ich habe dem Kaffee abgeschworen, da mich das Koffein zu sehr aufgepuscht hat. Das war auf Dauer nicht so gut. Ich freu mich heute hier zu sein.

R: Was ist dir denn lieber? Soll ich dich als Abby oder als Samantha interviewen? Samantha ist dein Soap Name und es verbindet dich ja schon einiges mit ihr.

A: Ach – ich denke besser als Abby. 10 Jahre verkörperte ich Samantha – ich erwarte so wieso Fragen über sie, von dir. (Abby lacht)

R: Ja – das wird wohl nicht zu vermeiden sein. Gut. Dann legen wir mal los. Erzähl doch mal kurz wie du überhaupt zum Schauspielern gekommen bist.

A: Ich habe schon früh gefallen am Schauspielern gefunden. Als Kind habe ich in der Schule die Rolle der Pipi gespielt. Das Schauspielern war für mich immer eine Flucht vor dem Alltag.

R: Das ist bei vielen Künstlern so. Sie flüchten vor irgendwelchen Problemen. Möchtest du uns etwas von deinen Problemen erzählen, oder ist dir das zu persönlich?

A: Da ich mich ja bei der Boulevardpresse schon verplappert habe kann ich auch von meiner Kindheit erzählen. Ich bin in einem Trailer aufgewachsen. Meine Eltern waren beide Alkohol abhängig. Mein Vater hat uns geschlagen – meine Mutter war oft in der Notaufnahme. Zusätzlich hat er meine Mutter ständig betrogen. Seine Sauferei hat ihn dann auch das Leben gekostet. Er hatte betrunken einen Autounfall. Jetzt weiss ich, dass es nicht unbedingt ein Unfall war.

R: Ja – da werden wir bestimmt noch mal drauf kommen. Du bist also gleich nach deinem Abschluss nach Kalifornien?

A: Ja – Ich hatte zwar Glück, dass mich die Eltern von meiner besten Freundin, Laura, aufgenommen haben. Aber ich konnte es trotzdem nicht abwarten aus Hamilton raus zu kommen.

R: Wie bist du an die Rolle von Samantha gekommen?

A: Das war wirklich Glück. Es gab ein Casting und ich habe in das Profil gepasst. So hatte ich dann schnell meine erste Rolle. Ein wahrer Traum.

R: Ja – so schnell geht es wohl eher selten. Jetzt ist Samantha ja eher eine unsympathische Rolle. Sie intrigiert, betrügt, lügt. Sie hat ja sogar mit dem Freund ihrer Tochter geschlafen. Wie bist du mit diesem Charakter so zurecht gekommen?

A: Das war schon nicht so leicht. Ich bin ja im wirklichen Leben nicht so. Selbst wenn man das in den Boulevardzeitungen so gelesen hat. Manchmal kam es mir so vor, dass ich mich in dieser Rolle gerade deswegen so wohl fühlte, weil sie meine dunkle Seite repräsentiert. Es tut manchmal wirklich gut, nicht nett zu sein.

R: Willst du was über Colin erzählen?

A: Colin? Ach nicht so viel. Wir hatten eine Abmachung. Er darf behaupten was er will und ich bekomme das alleinige Sorgerecht für Maddie. Er hat mich sooft betrogen – da kann man nichts mehr schön reden. Aber ich will nicht zu viel plaudern. Er hat sein Leben und seine Rolle als liebevoller Pastorvater. Das gönne ich ihm.

R: Maddie – sie ist ja ein Engel.

A: Absolut. Sie ist einfach toll. Ohne sie hätte wirklich vieles keinen Sinn mehr.

R: Kommen wir noch zu deinem Stalker. Eine wirklich unschöne Szene.

A: Absolut. Ich bin aus Kalifornien weg um sicher zu sein und werde dann verfolgt. Das war wirklich nicht schön.

R: Erzähl doch bisschen darüber.

A: Durch  meine schwere Kindheit hatte ich viele verdrängt Erinnerungen. Das war auch  mit ein Grund wieder nach Hause zu ziehen um das aufzuarbeiten. Dann gingen die Briefe und Drohungen los. Selbst geschossen wurde auf mich. Das war schlimmer als in Kalifornien. Ich wäre fast wieder dort hin gezogen.

R: Es gab aber paar Gründe doch zu bleiben?

A: (sie wird leicht rot) Ja – es ist ja immer noch sicherer für Maddie und weniger prunkvoll. Sie wird hier nicht so verzogen. Und Josh. Anfangs war das nicht so rosig zwischen uns. Aber wir haben uns dann verliebt.

R: Ich habe gelesen, dass ihr wirklich keine leichte Zeit hattet. Viel Unstimmigkeiten und Verdächtigungen.

A: Allerdings. Da bin ich immer noch bisschen sauer. Er hat mir doch tatsächlich unterstellt, ich würde diesen Stalker und das Messer nur für meinen Roman als PR nutzen. Also Echt.

R: Stimmt das Messer. Das hast du in deinem Haus gefunden. Das hat auch einige Alpträume ausgelöst.

A: Jaaa. Sehr gruselig. Ich dachte erst ich wäre ein Medium. Obwohl ich an sowas gar nicht glaube. Es hat sich dann herausgestellt, dass in meinem Haus tatsächlich ein Mord geschah und das war wirklich sehr dramatisch. Es führte zu einem sehr unschönen Ende. Aber das will ich hier nicht unbedingt erzählen.

R: Das verstehe ich. Ein Abschluss. Es wird Zeit. Du hast lange genug gelitten. Du lebst jetzt mit Maddie und Josh in Chicago?

A: Ja – nachdem sich das mit meinem Stalker und meinen Träumen geklärt hat, haben wir einen neu Anfang gestartet und wir fühlen uns sehr wohl dort.

R: Das ist toll. Ich danke dir für deine Zeit. Und auch für die Offenheit. Ich hoffe dein Thriller wird ein Bestseller und vielleicht lässt du Samantha ja noch mal auferstehen?

A: Die Option besteht. Vielleicht taucht sie aus dem Reich der Toten noch  mal auf. Aber jetzt erstmal will ich mich auf meine Schriftsteller Karriere konzentrieren.

R: Das ist verständlich. Einfach mal was anderes. Schön, dass du da warst. Ich wünsche dir auf jeden Fall ein friedliches Leben.

A: Danke schön. Es war schön hier zu sein und auch noch mal bisschen aufzuarbeiten.

R: So liebe Leser. Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen Abby nahe bringen. Sie ist wirklich sympathisch. Ihre Geschichte wurde in „Ihr grösster Fan“ von Diana Miller aufgeschrieben. Es ist eine Geschichte für Thriller Anfänger und Leser, die es nicht so blutig mögen. Es geht viel um verdrängte Erinnerungen und wie belastend dass sein kann.

ENDE