Plauderecke – Johnny aus Kissed

Hallo ihr Lieben – es ist mal wieder Zeit – einer meiner Buchcharaktere wollte ein bisschen was über sich erzählen und hat mir einen kleinen Brief geschickt. Diesmal geht es um Johnny aus Kissed.

Wenn ihr Zeit uns Lust habt stellt doch auch einen Charakter vor. Entweder aus Buch, Spiel, Film oder Serie.

Flinn, Alex – Kissed

Johnny aus Kissed plaudert

Hallo Leute.

Ich bin Johnny. Ihr werdet mir nicht glauben wenn ich euch von meinen Erlebnissen erzähle.

Also erstmal zu mir. Ich bin 17 und arbeite in dem Schusterladen meiner Eltern, das in einem Hotel ist. Meine Mutter und ich sind seit Jahren alleine und  können kaum die Rechnungen zahlen. Gerade jetzt wurde uns mal wieder der Strom abgestellt und die Klimaanlage funktioniert nicht. Was bei den Temperaturen schlimmer ist, als der Kühlschrank. Nun – warum sind wir alleine, fragt ihr euch? Tja, das wüssten wir auch gerne. Mein Vater ist eines Tages einfach verschwunden. Hat uns einfach alleine gelassen. Meine Mutter glaubt das nicht und hofft immer noch – aber ich zweifle dran. Wir sind also arm. Vor dem besonderen Vorfall bedeutete das für mich: Ich würde nie studieren können um meinem Traum zu folgen Schuh-Designer zu werden. Dafür würde ich Marketing, Design und was sonst noch für ein erfolgreiches Unternehmen notwendig wäre, zu studieren. Ich würde also wohl in diesem Schusterladen versauern. Ich kenne mich verdammt gut mit Schuhen aus. Ich kenne jeden Designer und kann jedes Paar zuordnen. Meg ist meine beste Freundin seit unserer Kindheit. Sie ist auch nicht mit Reichtum gesegnet. Ihrer Familie gehört das Kaffee nebenan. Sie ist immer witzig und unterstützt mich bei allem was ich so plane. Sie ist einfach toll.

In Miami wird die Prinzessin Victoriana erwartet. Sie ist eine Skandalprinzessin. Ständig mit irgendwelchen Skandälchen in der Boulevardpresse. Meg meint Viktoriana müsste mal meine Schuhe tragen – dann wäre ich ganz schnell berühmt. Klar – dachte ich damals – als würde ich jemals die Chance bekommen würde ihr so nah zu kommen – Dachte ich!

Tatsächlich laufen wir uns über den Weg. Sie kommt in meinen Schuhladen und ich scheine einen besonderen Eindruck auf sie zu machen. Sie bittet mich nämlich ihren verschwundenen Bruder zu finden. Ich bin Schuster und kein Detektiv. Aber das ist nicht das seltsamste. Sie versuchte mir tatsächlich zu verklickern ihr Bruder sei verzaubert worden. Verzaubert?! Ja klar. Er wäre jetzt ein Frosch und nur ein Kuss aus wahrer Liebe könne ihn befreien. Pah. Klar. Aber was soll ich sagen. Ich nahm an, denn sie versprach mir eine Stange Geld und eine Ehe mit ihr. Wer würde nicht eine hübsche Prinzessin heiraten wollen? Sie schenkte mir einen Umhang und paar Ohrstöpsel. Magisch. Und als ich sie ausprobierte fiel mir alles aus dem Gesicht. Magie existierte tatsächlich. Ich konnte es kaum glauben. Der Umhang verhalf mir zu Reisen, ich musst mir nur vorstellen wohin. Und die Ohrstöpel erlaubten mir mit verzauberten Tieren zu sprechen. Es gab soviel ehemalige Menschen, die jetzt Tiere waren. Pft. Die Schwäne im Hotel – verzaubert. Eine Ratte  – verzaubert. Der Fuchs, der mir helfen sollte – verzaubert. Ich war echt sprachlos. Aber das war nicht alles. Ich  musste es auch noch mit Riesen aufnehmen. Der Hexe, die den armen Prinzen verzaubert hatte und noch so andere Dinge erlebte ich. Auch Meg wurde bald in die Sache hineingezogen. Sie hatte nämlich auch einen magischen Gegenstand, der uns verband.

Meg war wunderbar. Aber manchmal auch sehr seltsam zickig. Immer wenn ich von Victoriana erzählte. Aber ich war auch geblendet. Der Ruhm und der Reichtum, der mir winkte bei Erfolg, verblendete mich total.

Was meint ihr? Habe ich es geschafft Prinz Phillip zu befreien? Und ja wie? Was ist mit dem Fuchs los? Und Meg? Warum ist sie so anders und was ist ihr Geheimnis? Schreibe ich euch jetzt aus dem Schloss? Aus dem Schusteladen? Aus meinem Schuhdesignlabel? Wenn ihr mehr wissen wollt, werdet ihr wohl meine gesamte Geschichte lesen müssen. Kommt und folgt mir in mein grösstes Abenteuer.

Johnny

Advertisements

Plauderecke – Buchcharaktere mal anders…

Vor einiger Zeit gab es mal einen Protagonisten Sonntag von Sunny – ich mochte diese Aktion sehr gerne, selbst wenn einem nicht immer was eingefallen ist. Die Aktion und sogar der Blog wurden mittlerweile eingestellt. Sehr schade, da ich das schon interessant fand und ich es auch spassig fand mal in die Rolle einer Romanfigur zu schlüpfen. Man kann sich verschiedene Dinge einfallen lassen – Ein Interview, ein Brief, ein Steckbrief, was einem so einfällt. Ich fange mal an  mit einem Interview. So ab und zu will ich das gerne noch mal machen. Es hilft auch sich noch mehr mit seinen gelesenen Büchern zu beschäftigen.

Inspiriert durch einen Plausch  mit Mara Ainu, dehne ich das ganze aus Filme und Serien aus. Das wird richtig interessant. Geplant habe ich alle 14 Tage einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich freue mich, wenn ihr auch immer mal einen Charakter vorstellt. Es macht wirklich Spass man in die Köpfe eines Charaktes einzutauchen.


Das Buch fand ich zwar mittelmässig spannend, aber ich mochte Abby.

Diana Miller – Ihr grösster Fan

Interview mit Abby Langford aus Ihr grösster Fan. 

R: Hallo Abby. Schön, dass du Zeit hattest für ein Interview. Setz dich, willst du einen Kaffe?

A: Hallo Rina. Nein ein Tee wäre mir lieber. Ich habe dem Kaffee abgeschworen, da mich das Koffein zu sehr aufgepuscht hat. Das war auf Dauer nicht so gut. Ich freu mich heute hier zu sein.

R: Was ist dir denn lieber? Soll ich dich als Abby oder als Samantha interviewen? Samantha ist dein Soap Name und es verbindet dich ja schon einiges mit ihr.

A: Ach – ich denke besser als Abby. 10 Jahre verkörperte ich Samantha – ich erwarte so wieso Fragen über sie, von dir. (Abby lacht)

R: Ja – das wird wohl nicht zu vermeiden sein. Gut. Dann legen wir mal los. Erzähl doch mal kurz wie du überhaupt zum Schauspielern gekommen bist.

A: Ich habe schon früh gefallen am Schauspielern gefunden. Als Kind habe ich in der Schule die Rolle der Pipi gespielt. Das Schauspielern war für mich immer eine Flucht vor dem Alltag.

R: Das ist bei vielen Künstlern so. Sie flüchten vor irgendwelchen Problemen. Möchtest du uns etwas von deinen Problemen erzählen, oder ist dir das zu persönlich?

A: Da ich mich ja bei der Boulevardpresse schon verplappert habe kann ich auch von meiner Kindheit erzählen. Ich bin in einem Trailer aufgewachsen. Meine Eltern waren beide Alkohol abhängig. Mein Vater hat uns geschlagen – meine Mutter war oft in der Notaufnahme. Zusätzlich hat er meine Mutter ständig betrogen. Seine Sauferei hat ihn dann auch das Leben gekostet. Er hatte betrunken einen Autounfall. Jetzt weiss ich, dass es nicht unbedingt ein Unfall war.

R: Ja – da werden wir bestimmt noch mal drauf kommen. Du bist also gleich nach deinem Abschluss nach Kalifornien?

A: Ja – Ich hatte zwar Glück, dass mich die Eltern von meiner besten Freundin, Laura, aufgenommen haben. Aber ich konnte es trotzdem nicht abwarten aus Hamilton raus zu kommen.

R: Wie bist du an die Rolle von Samantha gekommen?

A: Das war wirklich Glück. Es gab ein Casting und ich habe in das Profil gepasst. So hatte ich dann schnell meine erste Rolle. Ein wahrer Traum.

R: Ja – so schnell geht es wohl eher selten. Jetzt ist Samantha ja eher eine unsympathische Rolle. Sie intrigiert, betrügt, lügt. Sie hat ja sogar mit dem Freund ihrer Tochter geschlafen. Wie bist du mit diesem Charakter so zurecht gekommen?

A: Das war schon nicht so leicht. Ich bin ja im wirklichen Leben nicht so. Selbst wenn man das in den Boulevardzeitungen so gelesen hat. Manchmal kam es mir so vor, dass ich mich in dieser Rolle gerade deswegen so wohl fühlte, weil sie meine dunkle Seite repräsentiert. Es tut manchmal wirklich gut, nicht nett zu sein.

R: Willst du was über Colin erzählen?

A: Colin? Ach nicht so viel. Wir hatten eine Abmachung. Er darf behaupten was er will und ich bekomme das alleinige Sorgerecht für Maddie. Er hat mich sooft betrogen – da kann man nichts mehr schön reden. Aber ich will nicht zu viel plaudern. Er hat sein Leben und seine Rolle als liebevoller Pastorvater. Das gönne ich ihm.

R: Maddie – sie ist ja ein Engel.

A: Absolut. Sie ist einfach toll. Ohne sie hätte wirklich vieles keinen Sinn mehr.

R: Kommen wir noch zu deinem Stalker. Eine wirklich unschöne Szene.

A: Absolut. Ich bin aus Kalifornien weg um sicher zu sein und werde dann verfolgt. Das war wirklich nicht schön.

R: Erzähl doch bisschen darüber.

A: Durch  meine schwere Kindheit hatte ich viele verdrängt Erinnerungen. Das war auch  mit ein Grund wieder nach Hause zu ziehen um das aufzuarbeiten. Dann gingen die Briefe und Drohungen los. Selbst geschossen wurde auf mich. Das war schlimmer als in Kalifornien. Ich wäre fast wieder dort hin gezogen.

R: Es gab aber paar Gründe doch zu bleiben?

A: (sie wird leicht rot) Ja – es ist ja immer noch sicherer für Maddie und weniger prunkvoll. Sie wird hier nicht so verzogen. Und Josh. Anfangs war das nicht so rosig zwischen uns. Aber wir haben uns dann verliebt.

R: Ich habe gelesen, dass ihr wirklich keine leichte Zeit hattet. Viel Unstimmigkeiten und Verdächtigungen.

A: Allerdings. Da bin ich immer noch bisschen sauer. Er hat mir doch tatsächlich unterstellt, ich würde diesen Stalker und das Messer nur für meinen Roman als PR nutzen. Also Echt.

R: Stimmt das Messer. Das hast du in deinem Haus gefunden. Das hat auch einige Alpträume ausgelöst.

A: Jaaa. Sehr gruselig. Ich dachte erst ich wäre ein Medium. Obwohl ich an sowas gar nicht glaube. Es hat sich dann herausgestellt, dass in meinem Haus tatsächlich ein Mord geschah und das war wirklich sehr dramatisch. Es führte zu einem sehr unschönen Ende. Aber das will ich hier nicht unbedingt erzählen.

R: Das verstehe ich. Ein Abschluss. Es wird Zeit. Du hast lange genug gelitten. Du lebst jetzt mit Maddie und Josh in Chicago?

A: Ja – nachdem sich das mit meinem Stalker und meinen Träumen geklärt hat, haben wir einen neu Anfang gestartet und wir fühlen uns sehr wohl dort.

R: Das ist toll. Ich danke dir für deine Zeit. Und auch für die Offenheit. Ich hoffe dein Thriller wird ein Bestseller und vielleicht lässt du Samantha ja noch mal auferstehen?

A: Die Option besteht. Vielleicht taucht sie aus dem Reich der Toten noch  mal auf. Aber jetzt erstmal will ich mich auf meine Schriftsteller Karriere konzentrieren.

R: Das ist verständlich. Einfach mal was anderes. Schön, dass du da warst. Ich wünsche dir auf jeden Fall ein friedliches Leben.

A: Danke schön. Es war schön hier zu sein und auch noch mal bisschen aufzuarbeiten.

R: So liebe Leser. Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen Abby nahe bringen. Sie ist wirklich sympathisch. Ihre Geschichte wurde in „Ihr grösster Fan“ von Diana Miller aufgeschrieben. Es ist eine Geschichte für Thriller Anfänger und Leser, die es nicht so blutig mögen. Es geht viel um verdrängte Erinnerungen und wie belastend dass sein kann.

ENDE