Ich erzähl dir eine Geschichte…..Der gute Vorsatz

Annie von Ich erzähl dir eine Geschichte startet eine neue Schreibaktion mit wöchentlichen Schreibthemen.

Diese Woche geht es um Vorsätze. Die Hass-Liebe zu ihnen ist ungebrochen. Jedes Jahr wieder schleichen sie sich in unser Leben und erschweren es.

Diese Woche: Du führst eine Diskussion mit einem guten Freund über deine Neujahrsvorsätze. Wie sieht diese Unterhaltung aus?


Was meint ihr, wie wird das Gespräch wohl laufen. Und welche Vorsätze habe ich mir genommen? Mehr könnt ihr HIER nachlesen.

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Schreibeinladung für die Textwoche 01.19 | Extraetüden – unerklärliche Phänomene

Eine ganz besondere Schreibaktion für mich sind die Etüden. Hier kann ich mich so richtig austoben und auch bisschen wirr werden. So wie heute.

Die Etüden werden von Christiane moderiert.

Wenn ihr also mal was von mir lesen wollt, das so absolut null Sinn und Verstand hat und absolut keinen Hintergrund, dann kommt kurz HIER vorbei – ist eine ganz kurze Story, versprochen.

 

[#WritingFriday] Week 1 – der magische gefrorene See

Neues Jahr, neues Schreibjahr. Elizzys Writing Friday geht in die nächste Runde und ich bin wieder dabei. Ich hoffe wieder häufiger.

Ich habe vor…ob ich es das ganze Jahr beibehalte weiss ich nicht…hier auf dem Buchblog immer einen kleinen Auszug zu zeigen, und wer mag, kann gerne dem weiterführenden Link folgen.

Ich freu mich auf Besuche.

  • Erzähle eine Geschichte über den gefrorenen See in deiner Kleinstadt.

Es gab eine kleine Stadt – ihr Name ist nicht wichtig. Es war eine Stadt, wie es viele gab. Sie hatte einen wunderschönen See. Einen See, wie es in vielen Städten gab.

Im Sommer spendete er Kühle. Man konnte in ihm schwimmen und tauchen. Picknicks wurden an seinen Ufern abgehalten. Und abends, wenn die Sonne untergegangen und die Glühwürmchen sanftes Licht spendeten, kamen die jungen verliebten Menschen um sich ihre Liebe zu gestehen.

Dieser See war so wunderschön. Im Winter fror er immer zu. Und spendete den Menschen weiterhin viel Spaß. Ein magisches Glitzern lag auf der Eisschicht. Wenn man am Rand stand und die Sonne, oder auch der Mond drauf schienen, schimmerte er magisch.

HIER geht es weiter

Mach was…mit einer Festtags-Leckerei

Das Jahr ist fast rum und ich hab eine neue Lieblingsfamilie ins Leben gerufen. Gestartet haben sie mit der Zeitkapsel und ich bin so vernarrt in die Truppe, dass bestimmt noch einige Geschichten mit ihnen kommen werden. Kommt mit und besucht meine neuen Lieblinge:

Festtags-Leckerei

Kaum hatten wir die Aktion mit dem Rentier geregelt und es gemütlich Weihnachten verbracht, waren auch die Feiertage schon wieder vorbei. Am zweiten Weihnachtsfeiertag saßen wir alle am Tisch. Ich betrachtete die festliche Tafel. „Also ihr Lieben. Hier sieht es aus als wäre der Weihnachtsmann noch mal mit seinem Schlitten drüber gefahren. Unfassbar.“ Alle saßen gut gefüllt auf ihren Stühlen. Die einzige, die sich nicht fühlte, als wäre sie gemästet worden, war natürlich Amelia. „Das ist ganz schön unfair. Jemand sollte sich mal schlau machen, ob nicht auch Geister sich vollfressen können. Ach“ seufzte sie tief bedrückt. „Es fehlt mir ja als Geist nicht viel – nur das Essen und Trinken. Das fehlt mir wirklich. Hmmmm der Geschmack von leckerem Braten mit Klößen und Rotkraut.“ Ein tiefes gequältes Stöhnen kam von uns andern. Keiner wollte jemals wieder etwas von Essen hören. Der einzige, der noch munter weiter knabberte, war Frank. Ja, das war wohl auch kein Wunder, ein Berg von zwei Metern mit einer unmessbaren Schulterbreite, da eh keiner dran kam, der war natürlich nicht so schnell satt zu bekommen.

HIER könnt ihr weiterlesen

 

Halbzeit – Projekt TXT – Das zwölfte Wort – Weihnachten 4 von 8

Die Hälfte meiner Geschichte ist geschafft. 

Hoffen auf ein Weihnachtswunder

Während des Weihnachtsfestes kam es zum Stromausfall. Matthew musste die Vorräte aufstocken und geriet dadurch in Gefangenschaft. Dort wurde er als Sklave verkauft. Seine Frau Mina und Tochter Nadja, waren auf sich gestellt. Sie hatten ein kleines Haus entdeckt, dass sie sich zurecht machen wollten – aber bis dahin, hatten sie noch einen harten Weg. Auch sie wurden nämlich gefangen genommen. Und Mina ist eine Frau.

Hier kommt ihr zu Part 4

 

Projekt TXT – Das zwölfte Wort – Weihnachten 1 von 8

Eine Geschichte über acht Teile, die ich auf meinem Schreibblog veröffentlichen werde.

Hoffen auf ein Weihnachtswunder

Eine unbekannte Katastrophe führt zu Stromausfällen. Die kleine Familie, Mina, Matthew und Nadja versuchen zu überleben. Dabei wird Matthew von Mina und Nadja getrennt. Mina versucht mit Nadja, ihrer kleinen Tochter zu fliehen und zu überleben. Dabei landen sie in einem Camp, in dem Frauen nur zur Zucht verwendet werden. Auch Matthew trifft auf üble Gestalten, bis die kleine Familie endlich wieder zusammen kommen, haben sie einige Jahre zu überstehen. Aber Nadja, das kleine tapfere Mädchen, hat einen unzerstörbaren Glauben an Weihnachten und den Weihnachtsmann. Sie hofft ganz fest auf ein Weihnachtswunder, das sie wieder zusammenführt.

***

Es war dunkel. Es war schon so lange dunkel. Strom gab es schon ewig nicht mehr.

Mina saß in einem Wohnzimmer. Nicht ihr Wohnzimmer. Das hatte sie schon ganz lange nicht mehr betreten. Es lag weit entfernt. Ein zu Hause gab es nicht mehr. Die Couch in der sie saß war gemütlich. Sie lud ein zum Verweilen. Sich mit einem guten Buch und paar Kerzen in eine Decke kuscheln in eine fremde Welt fliehen. Eine fremde Welt – sie würde sofort dorthin entfliehen. Hauptsache weg hier.

Tief in ihren Gedanken versunken, hielt sie die Fernbedienung in der Hand. Sie streichelte die Tasten. Wann hatte sie das letzte Mal eine ihrer Lieblingsserien gesehen? Sie wusste es nicht. Die Zeit war unwichtig geworden. Sie schaute hoch – ein riesiger Flachbildschirm zierte die Wand. Es war ein schönes Wohnzimmer. In der Ecke vor dem Fenster stand das Skelett eines Weihnachtsbaums. Die Beleuchtung lieferte schon lange kein heimeliges Licht mehr. Die Kugeln waren matt vom Staub und der Zeit. Unter dem Baum lagen noch immer unausgepackte Geschenke. Eine Erinnerung an alte, schönere Zeiten. Sie konnte in ihrer Erinnerung Kinderlachen hören und die gesungenen Weihnachtslieder. Und schon wieder war Weihnachten. Die Erinnerungen an vergangene Tage, drängten sich vehement auf. Gedankenverloren drehte sie an ihrem Ehering.

***

Nadja war ein Christkind. Sie wurde am Heiligen Abend geboren. Matthew und sie waren überglücklich. Dieses kleine perfekte Wesen.

Nadja war bei dem Vorfall drei Jahre alt. Matthew und Mina wollten ein kleines gemütliches Weihnachtsfest mit ihrem Geburtstag kombinieren. Am Heiligen Abend saßen sie gemütlich und beobachteten ihre Tochter mit ihren Geschenken. Dann kam der Stromausfall. Das Chaos auf den Straßen, war schon nach drei Stunden ohne Strom ausgebrochen. Die Leute plünderten die Geschäfte.

Die weihnachtliche Dekoration wirkte nun bedrohlich im Dunkeln. Zeugte von heuchlerischer Sicherheit. Das Fest der Liebe. Aber keiner liebte den Nächsten. Zum Glück war Matthew vorbereitet. Sie hatten Vorräte für mehrere Monate. Das Haus musste erst mal nicht verlassen werden. Sie konnten sich etwas Normalität vorheucheln und genossen die ruhige Zeit mit ihrer Tochter.

Dann waren die Vorräte aufgebraucht. „Schatz, ich werde mal sehen ob ich bei den Nachbarn was finde. Die Häuser stehen schon seit Wochen leer.“ „Oh Mat. Ich hab so Angst. Was, wenn dir etwas zustößt? Was sollen wir dann machen.“ „Es wird schon nichts passieren, hier war schon seit Monaten keiner mehr hier in der Straße. Ich bin gleich wieder da. Außerdem haben wir den Ernstfall doch geprobt. Wenn mir etwas geschieht, weiß ich dass ihr beide das schaffen werdet.“ Er umfasste Minas Gesicht mit seinen Händen und blickte ihr tief in die Augen. Sie nickte. Sie war vorbereitet. Matthew hortete schon einige Zeit Lebensmittel und andere überlebenswichtige Dinge. Sie hat es damals belächelt, aber jetzt war sie ihm dankbar.

Bei einem seiner Streifzüge kam er nicht mehr zurück. Sie wartete einige Tage. Nachts kletterte sie aufs Dach um zu sehen, wie die Umgebung sich verändert hatte. Überall konnte sie schwelende Brände sehen, aber selten sah sie  Menschen von Schatten zu Schatten zu huschen.

Sie hatte wahnsinnige Angst. Was sollte sie mit dem Kleinkind machen. Wie sollte sie überleben. Sie saß vor dem Bett ihrer Tochter. Die Kleine war einfach so hübsch.

Tränen liefen ihr über die Wange. Tränen der Trauer über den Verlust ihrer großen Liebe und vor Angst, wie sie ihre süße unschuldige Tochter schützen sollte.

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