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Schultz, Alfred – Wenn das Virus ins Paradies eindringt

 

Schultz, Alfred – Wenn das Virus ins Paradies eindringt – Reziexemplar

Vielen Dank an Alfred für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Autor: Schultz, Alfred
Titel: Wenn das Virus ins Paradies eindringt
Verlag: EINBUCH
Erscheinungsdatum: 24. November 2021
Seitenanzahl Printbuch: 184 Seiten
Genre: Biografien
Zeitraum: 22.02.22-03.03.22
Band einer Reihe: Nein
ISBN: 9783949234132
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Klappentext

Nomen est omen. Und China ist gar nicht so weit weg.
Das erfährt Erich, der sich ein wenig Luft machen muss und will, wie alle anderen Menschen im Jahr 2020 auch mehr oder weniger am eigenen Leib. Da hilft auch ein gewisser Olaf Scholz, hier Bazooka Olaf genannt, nur wenig, auch wenn er mit Abermilliarden nur so um sich feuert. Eine schleichende Ohnmacht macht sich breit bei Erich dem Arminia-Fan, in Bielefeld und darüber hinaus. Aber es werden auch lange vergessene Tugenden wiederentdeckt und gelebt, Kleinigkeiten werden plötzlich wertgeschätzt, und über die Erklärung einer Krise verliert diese Stück für Stück ganz langsam ihre Wucht.
Und das Gewohnheitstier kämpft und wühlt für seine ihm so lieb gewordenen Kleinigkeiten in diesem, unseren Paradies.

Meine Meinung

N.N. das neue Normal. Manchmal glaube ich, niemand hat diese kleine Feinheit am Anfang der Pandemie mitbekommen. Viele sind überzeugt, es wird wieder wie es war. N.N. Wie Alfred Schultz es in seinem Buch aufgreift. Es wird nie wieder werden wie es war. Dazu ist zuviel kaputt gegangen. Aber kommen wir zum Buch. Es ist schwierig heute ein Buch mit dem Thema Covid zu vermarkten. Die Leute haben keine Lust mehr auf dieses Thema. Aber was ist mit diesem Buch? Stand heute….(was das bedeutetet? dafür müsst ihr das Buch lesen😉) …ist – Wie sehr hat uns dieses Virus geprägt? Es war tatsächlich nicht uninteressant die Anfänge hier noch mal nachzulesen. Vom Start – als das Virus noch nicht so ernst genommen wurde, bis zu dem Zeitpunkt als die erlösende Nachricht eintraf: Es gibt einen Impfstoff. Wir können hier noch mal nachlesen, was uns alles auferlegt wurde: Maskenpflicht, Abstandshaltung – Dinge die heute n.N. sind. Ich beobachte es auch bei euren Beiträgen. Kinos, Konzerte, Theater – alles konnte man Zwischendurch wieder – mit dementsprechenden Auflagen – aber bei vielen habe ich gelesen: „Ach – im Moment zieht mich eigentlich nichts dahin. Es ist nichts so spannendes, dass ich es direkt sehen muss“. Das ist das n. N. Was früher keinen Gedanken bedarf, wird heue erstmal analysiert. Spontan ist nicht mehr. In diesem Buch kann man die einzelnen Schritte noch mal Revue passieren lassen. Wider Erwarten fand ich es tatsächlich interessant es zu lesen.

Schreibstil

Mit dem Stil hatte ich manchmal bisschen Probleme, da der Autor sehr oft wechselt. Es gibt Kapitel, die sind in Songform, in Reimform, gemischt. Man muss sich also ständig neu einlesen. Das fand ich eher bisschen anstrengend. Ansonsten erinnert mich der Stil oft ein bisschen an eine Karikatur der Situation. Wie ein Kabarett – so kann man es beschreiben.

Fazit

Covid wird uns immer begleiten. N.N. beschreibt es der Autor. Neues Normal. Covid hat unser Leben einschneidend verändert – gefühlt und real nicht zum Besseren. Hier in diesem Buch kann man noch mal zu den Anfängen zurück gehen. Beobachten wie sich die Situationen entwickelt haben und welche Einschnitte es hinterlassen hat. Und wie wir damit jetzt und auch in Zukunft leben müssen. Es war schon interessant zu lesen. Nicht immer einfach aber nicht so genervt wie man bei dem Covid Thema erwartet hätte.

Autor:

Lesen ist meine Passion. Ich lese langsam, aber immer. Meine Beziehung und meine Familie sind mir wichtig. Ich liebe meine Tiere über alles. Sie sind es, die mir zeigen, wie einfach doch das Leben sein könnte. Ich warte. Warte auf ein Zeichen.

5 Kommentare zu „Schultz, Alfred – Wenn das Virus ins Paradies eindringt

  1. Das Paradies war es wohl nicht. Jedenfalls nicht für alle oder nicht MEHR für alle. Das Buch tönt bis auf den Schreibstil wirklich unaufgeregt. Die Menschen vergessen so schnell, jemand muss aufschreiben, was abging und abgeht, damit wir später den Kopf schütteln können. Liebe Grüsse von Regula

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    1. Ja – so in etwa kann man das sehen. Wie eine Art Tagebuch.
      Paradies war es wohl vorher. Jetzt ist es ein Käfig.
      Irgendwann können wir, hoffentlich wirklich den Kopf schütteln. Also ich schüttel nur noch. Aber vielleicht auch andere. Auf jeden Fall ist es wirklich gut gegen das Vergessen.

      Gefällt 1 Person

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