Veröffentlicht in Fragen-Aktionen

MOMENTAUFNAHMEN #19 – alles gelogen?

Aequitas hat aus ihrem  Tagebuch 26 Fragen für uns ausgesucht, die wir in einem zweiwöchigen Rhythmus beantworten können.

Wann hast du zuletzt gelogen? Warum? Worum ging es?

Ähm….zum Glück liest keiner meiner Bekannten den Blog…hihi…

Ne heute mal ehrlich. Flunkern kommt schon mal vor. Aber eine richtig fette Lüge? Als wir das Haus gekauft haben. Meine Mutter hat uns gebeten, meinem Vater nicht zu sagen, dass wir das gekauft haben, weil er so angst hat, dass wir uns überschulden würden. Aber bitte – für wie blöd hält meine Mutter meinen Vater. Wer bitte schön repariert alles selbst in einem gemieteten Haus? Er hat uns nie drauf angesprochen. Ich verstehe bis heute nicht warum ich meiner Mutter da nachgegeben habe. So ein Blödsinn, oder? Wir wohnen jetzt 13 Jahre hier – also so lange ist es her.

Kleine Flunkereien kommen schon mal vor. Aber selbst die versuche ich zu vermeiden. Ich bin kein guter Lügner und habe mir es schnell abgewöhnt. Meine Mutter hat mich immer beim Lügen erwischt und da hab ich dann schon früh gemerkt, dass es nichts bringt zu lügen. Ich fühle mich dann auch einfach total unwohl. Es ist nicht meins Unwahrheiten zu sprechen. Selbst wenn jemand beim Friseur war oder mir ein Kleidungsstück nicht gefällt, dann sage ich lieber gar nichts. Verletzend bin ich nicht. Das mag ich nicht. Aber unehrlich auch nicht. Also nehmen wir die Vermeidung etwas anzusprechen.

Ich selbst will auch nicht belogen werden. Deswegen lüge ich auch nicht andere an. Wie gesagt, flunkern kann schon mal sein – aber selbst da sehe ich nicht viel Sinn drin. Ich kann aber auch nicht leiden, wenn Leute meinen sie wären super ehrlich und treten damit anderer Leute Gefühle. Man kann auch nett ehrlich sein.

 

Wie ist das bei euch? Fällt euch Lügen leicht? Oder bekommt ihr schlaflose Nächte?

Autor:

Lesen ist meine Passion. Ich lese langsam, aber immer. Meine Beziehung und meine Familie sind mir wichtig. Ich liebe meine Tiere über alles. Sie sind es, die mir zeigen, wie einfach doch das Leben sein könnte. Ich warte. Warte auf ein Zeichen.

22 Kommentare zu „MOMENTAUFNAHMEN #19 – alles gelogen?

    1. Haha – ja gibt Sinn – ich weiss nicht ob man mir beim Schweigen ansieht was ich denke – das hat mir noch keiner gesagt. Ich befürchte schon. Wie soll ich das schweigend vertuschen können, was ich auch ausgeredet nicht kann? Aber da die Leute nur hören was sie wollen und selten genau hingucken….Ich denke nur Leute, die einen wirklich gut kennen, wissen uns dann zu deuten.

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      1. finde ich auch. Ich versuche es auch zu vermeiden. Am besten man sagt dann gar nichts oder so. Aber ist nicht immer leicht. Man flunkert manchmal. LG

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    1. Ist gut so. Ich bin froh, dass ich nicht gut lügen kann. So kann ich mich noch im Spiegel betrachten.

      Ich kann auch böse werden – aber hab oft danach schon wieder ein schlechtes Gewissen…Ich bin eher so, dass ich negatives versuche nett zu verpacken. Bin halt Waage – du weisst Ausgeglichenheit und so….Oooommmm 😉

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      1. *lol*
        Schlechtes positiv zu verpacken ist doch nett ;) Müsste ich auch mal probieren…

        Ja genau. Diese kleinen Flunkereien haben keinen wirklichen Einfluss auf das Spiegelbild.

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      2. Sehe ich auch so. Das sind so kleine Alltagsaccessoires. hihi..

        Ja – ist doch nett, wenn man erst süss anfängt und dann ausholt …hahaha.

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  1. Hm, ich wüsste nicht, wann ich zuletzt bewusst gelogen hätte. Es gibt allerdings Fälle, da finde ich lügen legitim. Wenn mich zum Beispiel ein Fremder etwas privates fragt, das ihn nichts angeht. Und ich nicht unbedingt gleich harte Kante sagen möchte, dass es ihn nichts angeht. Dann gibt es eben eine ausweichende Antwort. Oder wenn mich Menschen über Angelegenheiten anderer Menschen ausfragen. Dann „weiß ich es eben nicht“ oder „kann mich nicht erinnern“. Grundsätzlich muss das jeder selbst entscheiden, ob er lügt oder nicht, und das meine ich völlig wertfrei. Ich finde lügen nicht per se moralisch verwerflich. Es ist oft nur nix für mich…

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    1. Genau so sehe ich das auch. Um den Alltag weniger explosiv zu gestalten, ist so ein Flunkern schon mal legitim. Es schadet keinem.

      Aber so richtig dicke Lügen, die einen echt Schaden, beruflich oder privat ist egal – die sind verwerflich und verabscheuungswürdig.
      Ich fühle mich mit lügen einfach nicht wohl. Ich weiss nicht wie man damit schlafen kann – mich hält sowas wach.
      Und dann noch Lügen, die von einem erwartet werden…noch schlimmer.

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      1. Ich versuche, nicht zu werten. Es soll Menschen geben, die betreiben Lügen als Sport. Und dann gibt es wiederum die Lebensumstände. Und so weiter und so fort. Ach, das soll jeder für sich entscheiden…

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