Alexander, Anne – Schloss der verlorenen Seelen

Autor: Alexander, Anne
Titel: Schloss der verlorenen Seelen
Verlag: Digi-Buch
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2011
Seitenanzahl Printbuch: 104 Seiten
Genre: Romantik-Thriller, Mystery
Zeitraum 16.01.20-18.01.20
Band einer Reihe: Nein
ASIN: B0057U1A9I
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Camilla Corman nimmt sich ihrer verwaisten Halbschwester Laura an. Damit sich das kleine Mädchen schneller von dem schweren Unfall erholen kann, bei dem seine Eltern um Leben gekommen sind, fährt sie mit ihm zu entfernten Verwandten nach Schottland.
Auf Danemore Castle werden sie herzlich aufgenommen. Laura freundet sich mit Donald und Edmund, den zehnjährigen Zwillingen ihrer Gastgeber an. Und sie findet auf dem Schloß auch Cathy, das kleine Mädchen, von dem sie bereits in London gesprochen hat und das vor über hundert Jahren auf geheimnisvolle Weise gestorben ist.
Eines Tages entdeckt Laura auf dem Dachboden des Schlosses eine verborgene Kammer mit einigen Bildern, auf denen Kinder vor Danemore Castle abgebildet sind, und einer altmodischen Puppe, die eine seltsame Faszination auf sie ausübt.
Bald darauf wird Laura kank. Kurz bevor sie ins Koma fällt, klammert sie sich noch an ihre Schwester. „Er nimmt meine Seele“, flüstert sie ihr zu. „Er wird sie in ein Bild sperren wie er es mit den anderen getan hat…“
Gemeinsam mit dem Mann, den sie liebt, versucht Camilla das Leben ihrer Schwester zu retten und kommt dabei einem entsetzlichen Geheimnis auf die Spur.

Meine Zusammenfassung

Camilla ist fünfundzwanzig und Lehrerin verhaltensgestörter Kinder. Sie hat eine jüngere Schwester die anscheinend medial begabt ist. Sie und ihre Eltern wollten auf einen Kurzurlaub mit der Fähre und Laura hatte eine dunkle Vorahnung. Während eines Fährunglücks kommen alle Fahrgäste ums Leben – ausser Laura. Allerdings hat sie eine schwere Kopfverletzung erlitten und lag im Koma. Die einzigen Verwandten die die beiden haben sind die Danemores, die einen grossen Familiensitz an der schottischen Grenze haben. Die Einladung, dass Laura dort genesen soll, nimmt Camilla gerne an. Die beiden Zwillingsjungs werden von einem Privatlehrer in den Ferien unterrichtet. Camilla ist sich nicht so sicher was sie von ihm halten soll. Und was ist mit dem attraktiven Stallknecht, der sie erfolgreich umgarnt. Laura hat schon zu Hause träume von einer Cathy gehabt. Auf Danemore Castle erfährt Camilla mehr über Cathy und all die anderen Kinder die verschwunden sind. Ist ihre Schwester in Gefahr? Von wem geht sie aus und welcher der beiden Männer ist der Richtige?

Meine Meinung

Ein solider Mystery Roman mit wenig Überraschung. Da meine Ausgabe ein anderes Cover hat, als das im Moment angebotene, weiss ich nicht ob die neue Ausgabe überarbeitet ist. Denn meine Ausgabe hat einiges an üblen Rechtschreib-, und Satzstellungsfehlern. Bei wenigen kann ich da locker drüber lesen – aber hier waren es einfach zu viele. Vom Inhalt her ist es eine recht leichte Lektüre, die man gerne mal zwischendurch lesen kann. Sie hält nicht viel Überraschungen bereit und bedient auch einige Klischees. Was ich persönlich jetzt nicht so schlimm finde, da ich es auch erwartet hatte. Es ist ein Genretypisches Werk, das auf jeden Fall gut in die dunkle Jahreszeit passt. Ein bisschen Gruselfeeling ohne Angst zu machen.

Schreibstil: Der Schreibstil leidet enorm unter den erwähnten Fehlern im Text. Ansonsten ist er am Anfang etwas hölzern, was sich aber dann im Laufe der Geschichte gibt.

Figuren: So richtig warm konnte ich mit keiner werden. Allerdings wohl auch die Autorin nicht, da sie Camilla sehr oft als „Lehrerin“ oder die „junge Frau“ betitelte. Dadurch bleibt sie auch den Lesern eher distanziert. Auch die anderen konnten keine richtige Tiefe entwickeln.

Atmosphäre und Spannung: So ein bisschen gruselige Stimmung konnte die Autorin schon aufbauen. Es hat nicht zu einer Gänsehaut gereicht, aber dazu, dass man weiter gelesen hat, weil man die Auflösung wissen wollte.

Originalität: In dem Genre ist es schwierig wirklich noch originell zu sein. Es wurde schon alles irgendwo mal beschrieben, weswegen man oft in genretypischen Klischees taucht.

Fazit

Ein solider Gruselroman mit wenig Überraschung, der trotzdem Unterhalten konnte. Er ist sehr gut für zwischendurch geeignet. Allerdings sollte die Autorin hier auf jeden Fall noch mal Korrekturlesen. Es waren einige, nicht überlesbare, Fehler vorhanden, die den Lesefluss störten. Geeignet für einen düsteren Herbstabend, wenn man ein bisschen Gruselfeeling haben möchte, aber keine Angst bekommen will.

Charaktere

Camilla Corman: Sie ist Lehrerin und wünscht sich eine eigene Familie. Nach dem Fährunglück nimmt sie sich liebevoll ihrer kleinen Schwester an.

Steven Randall – Camillas Stiefvater und Lauras leiblicher Vater.

Nancy Randall – die Mutter der beiden. Nach dem Tod von Camillas Vater hat sie erneut geheiratet

Laura – die kleine Schwester, die anscheinend medial begabt ist, da sie schon zuhause Kontakt mit Cathy hatte. Sie ist die einzige Überlebende des Unglücks. Als sie in Danemore Castle sind, wird sie immer schwächer und fällt ins Koma.

Edmund und Donald – sie sind die Zwillingssöhne der Danemores. Sie freunden sich schnell mit Laura an. Da sie in der Schule schlechte Noten bekamen, müssen sie in den Ferien Nachhilfe bekommen.

Lady Mabel – die Schlossherrin.

James Earl of Danemore – Ja – der Earl halt

Mister Gordon – der Nachhilfelehrer der Jungs, der auch Laure mit unterrichtet. Camilla weiss nicht was sie von ihm halten soll. Er wirkt interessant aber auch gefährlich. Trotzdem findet sie ihn aber auch reizvoll.

Jason Powel- der Stallmeister. Er hat eine sehr starke Aura und Camilla fühlt sich sehr stark von ihm angezogen. Allerdings ist er auch sehr geheimnisvoll

Cathy – sie ist wahrscheinlich ein Geistermädchen, das in dem Schloss gefangen ist. Laura hat starken Kontakt zu ihr. Cathy braucht Lauras Hilfe. Die beiden sind gute Freundinnen geworden.

 

2 Kommentare zu “Alexander, Anne – Schloss der verlorenen Seelen

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