Winterberg, Linda – Die Kinder des Nordlichts – Ein Weihnachtsroman

Autor: Winterberg, Linda
Titel: Die Kinder des Nordlichts
Verlag: Aufbau Digital
Erscheinungsdatum: 1. November 2018
Seitenanzahl Printbuch: 167 Seiten
Genre: Weihnachten, Drama
Zeitraum 02.01.02-07.01.20
Band einer Reihe: Haus der verlorenen Kinder
ASIN: B07L11K63J
Bereits gelesene Bücher der Autoren

Klappentext

Nimmt man einer Familie ihre Geschichte …

Endlich hat Marie herausgefunden, warum sie ohne ihre Großmutter Betty aufwachsen musste. Als Norwegerin, die während des Krieges schwanger von einem Deutschen war, wurde Betty von ihrer Familie getrennt. Nun will Marie auch ihrer Freundin Elin helfen, mehr über ihre deutschen Wurzeln zu erfahren. Doch ihre Suche gestaltet sich schwierig. Allein im Rezeptbuch von Elins Großmutter finden die jungen Frauen Trost – bis sich beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern auf einmal ein Neuanfang abzeichnet.

Mit köstlichen norwegischen Weihnachtsrezepten.

Meine Zusammenfassung

Maries Grossmutter ist verstorben – ebenso die von Elin. Die beiden jungen Frauen stehen jetzt vor der Entscheidung, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Die Suche von Elin gestaltet sich eher ernüchternd. Eine alte Freundin von Marie, die ihr den Kontakt zu ihrer Grossmutter vermittelt hat, schafft es die beiden mit einem Freund aus dem Altenheim zusammen zu bringen. Dieser hat ein altes Haus mit einem leerstehenden Laden. So ist die Geschäftsidee entstanden. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der Laden fertig sein und mit norwegischen Leckereien locken. Aber so einfach ist das nicht. Die Leitungen und die Heizung sind alt. Die Konzession wurde nicht richtig erstellt. Alles Dinge, die die Eröffnung erschweren. Auch das Herz von Marie wird schwer erprobt. Wird alles gut ausgehen?

Meine Meinung:

Das Buch war so gar nicht mein Ding. Es war eher langweilig und plätscherte dahin. Es wurde sehr oft wiederholt was Marie mit ihrer Grossmutter erlebt hat, was die Grossmutter mitgemacht hat. Alle paar Seiten wurde darauf hingedrückt. Dadurch kann man dieses Buch aber auch sehr gut unabhängig vom Vorgänger Buch Haus der verlorenen Kinder lesen. Es konnte aber keine weihnachtliche Stimmung bei mir hervorbringen. Es geht Hauptsächlich darum den Laden auf Stand zu kriegen. Putzen, Streichen, Einrichten. Das ist mir ein bisschen zu wenig Weihnachten gewesen. Vielleicht sollte man doch den Vorgänger lesen um einfach einen Draht zur Geschichte um Marie und ihre Verwandten zu bekommen. Vielleicht hätte ich das gemacht, wenn ich gewusst hätte, das die beiden zusammenhängen – so ist mir die Lust an dem Vorgänger leider genommen, da ich ja schon viel erfahren habe. Und dieses hier mir einfach zu langweilig war. Dadurch schliesse ich, dass das Hauptbuch eventuell auch nicht meinen Geschmack treffen könnte.

Schreibstil

Der Stil ist ok. Manchmal hatte ich bisschen Schwierigkeiten zu folgen wer wer ist. Was mich wirklich nervte, waren die ständigen Wiederholungen der Lebensumstände.

Figuren: Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Sie blieben für mich eher oberflächlich.

Atmosphäre und Spannung: Leider war hier für mich, keine Atmosphäre und Spannung spürbar. Die Geschichte plätscherte einfach nur so vor sich hin und ich fühlte mich ein wenig gelangweilt.

Originalität: Das einzige, was für mich jetzt neu war, waren diese Lebensbornheime, die wohl in Norwegen überall verbreitet waren um die arische Rasse zu züchten.

Fazit:

Leider konnte mich diese Geschichte nicht berühren. Weder die Umstände, die Marie kennen lernte mit ihrer ungewissen Vergangenheit, noch den Neuanfang der beiden Frauen. Es kam keine weihnachtliche Stimmung auf, da sich viel um das Eröffnen des Ladens drehte. Ich fühlte mich manchmal gelangweilt.

Charaktere

Marie – sie hat ihre Grossmutter in einem Seniorenheim in Wiesbaden gefunden. Die letzten zwei Lebensjahre hat sie mit ihr in Norwegen verbracht. Nach dem Tod ihrer Grossmutter sieht sie  jetzt neuen Aufgaben vor ihr. Ein neuer Lebensweg muss eingeschlagen werden. Vielleicht auch eine neue Liebe.

Elin – sie ist aus Norwegen. Aber ihre Grossmutter hat immer Wert darauf gelegt, dass sie deutsch spricht. Sie hat in der Bäckerei ihrer Grossmutter gearbeitet. Nach deren Tod wird sie von dem Vermieter auf die Strasse gesetzt. Es reizt sie auch ihre deutschen Wurzeln zu erkunden. Dafür fährt sie mit Marie nach Deutschland. Mit dem Rezeptbuch ihrer Grossmutter eröffnet sie eine norwegische Bäckerei mit Marie

Erich – ein deutscher Wehrmachtssoldat, der Maries´ Grossmutter schwängert und im Krieg stirbt.

Betty/Lisbet – sie ist Maries Grossmutter. Hier ist sie nur eine Erinnerung. Marie vermisst sie sehr und denkt oft an das Schicksal ihrer Grossmutter und Mutter

Lieselotte – sie ist das uneheliche Kind, dass Marie von Erich bekommt. In dem Lebensbornheim wird ihr das Kind abgenommen.

Oda – sie ist Bettys beste Freundin. Beide Freundinnen trifft das gleiche Schicksal. Leider überlebt Oda es nicht.

Jane – sie ist Elins Grossmutter. Bis an ihr Lebensende hat sie den Mann geliebt, der sie in anderen Umständen verlassen hat. Nie hat sie erfahren, warum er sich von ihr abgewandt hatte.

Gertrud – Sie ist eine gute Freundin von Marie. Sie ist starkt involviert in die Aktion der Familienzusammenführung der Lebensbornheim Kinder. Sie hat Maries Grossmutter gefunden und auch Elins Grossvater. Ausserdem unterstützt sie die beiden jungen Frauen in ihrem Unternehmen ein Geschäft zu gründen

Karl-Theodor – ein Bewohner des Seniorenheims in dem Maries Grossmutter lebte. Er ist ein guter Freund und Gönner. Ihm gehört das Haus, das Marie und Elin bewohnen dürfen und den Laden neu eröffnen.

Tom – Karl-Theodor´s Enkel. Er und Marie könnten ein Paar werden – aber die Umstände sind nicht immer leicht.

 

2 Kommentare zu “Winterberg, Linda – Die Kinder des Nordlichts – Ein Weihnachtsroman

  1. Guten Morgen Marina

    Schade dass dich das Buch nicht überzeugen konnte. Mir gefallen solche Familiengeschichten sehr. Mir gefällt, dass du Protagonisten vorgestellt hast.
    Für mich klingt es nach einem guten Buch. Eine sehr informative Besprechung von dir.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Gisela

    Gefällt 1 Person

    • Danke schön. Eigentlich mag ich Familiengeschichten auch sehr. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Vorgänger zu lesen, da man die Personen schon kennen gelernt hat.
      Es ist zwar, für das Verständnis nicht nötig, da oft darauf eingegangen wird, aber für einen selbst vielleicht.

      Dir auch einen schönen Sonntag.

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