Kurzrezi Serien

Harlots – Haus der Huren Staffel 1 (8 Folgen)

Die Engländer sind wirklich bei den Filmen und Serien nicht prüde – auch hier bekommt man so einige nackte Männerhintern zu sehen. Schon vom Titel her muss man wissen was einen erwartet. London im 18. Jhd. Frauen haben hier nur die Möglichkeit als Hure zu überleben. Und wenn man die Stellung der Frauen anschaut, ist das fast noch das bessere Übel. Hier in dieser Serie geht es um zwei konkurierende Hurenhäuser. Das Haus Quigley – das ist erfolgreich und etabliert. Und das Haus Wells, das sich gerade mühsam hoch arbeitet. Wie schon erwähnt, ist hier viel Haut zu sehen – aber hier ist es wirklich keine romantische Sache – es ist für die Frauen nur arbeit. Liebe gibt es in diesem Gewerbe nicht. Es ist hart und erfordert harte Charaktere. Margareth Wells hat zwei hinreisende Töchter. Die ältere ist schon lange eingetreten in das Gewerbe – sie ist das Eigentum eines reichen Mäzenen. Lucy, die Jünger gibt jetzt ihr Debüt. Verwöhnt und verhätschelt hat sie es nicht leicht sich einzufinden. Es kommt zu einer Katastrophe. Wer sich also nicht brüskiert, weil es recht intim und schmutzig sein kann, kann tiefe Einblicke in das Leben schwer arbeitender Frauen erhalten. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Eine dritte Staffel ist schon bestätigt. Der Cliffhanger am Ende lässt auf jeden Fall auf viel Intrigen und weibliche Kämpfe hoffen.

Nur ein Bankraub Mini Serie  6 Folgen –

Zur Zeit kein Ausstrahlungstermin. Lief 04/19 in ARTE

Eine witzige Schwedische Serie. Stell dir vor, du hast gerade üble Finanzprobleme und bekommst den Tipp eines super einfachen Bankraubs? Würdest du es machen? Hier könnt ihr sehen wie es laufen kann. Und die beiden Damen haben es nicht gerade einfach. Eine entzückende Serie. Man fiebert natürlich mit den beiden mit. Sie haben manchmal aber auch einfach sensationelles Glück. Es hat wirklich Spass gemacht. Die Dialoge sind zwar manchmal etwas plump und seltsam, aber das stört nicht das Vergnügen die beiden bei ihrer Operation zu folgen. Herrlich anders. Eine Serie, die man sich merken sollte.

Workin´Moms Staffel 1 13 Folgen à 23-25 Minuten

Was passiert, wenn die Elternzeit vorbei ist und man sein Kind alleine lassen muss? Hier haben wir vier Frauen, die es uns zeigen. Identitätskrise, Depressionen, Karriere über Familie, Familienplanung. Die Serie ist eigentlich nicht direkt eine Comedy. Aber von mal zu mal wird sie einem sympathischer. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber man fängt an die Frauen zu mögen und mit ihnen zu leiden. Wobei hier noch nicht mal die Babys die Ursache der Krisen zu sein scheinen – die Situation, dass alle wieder arbeiten müssen, wirft sie aus der Bahn. Die Mütter werden von den Kindern distanziert und es scheint, als hätten sie fast das Interesse an den Babys verloren. Jede von ihnen muss sich wieder im Alltag zurecht finden und das fällt allen schwer. Angenehm war, dass die Folgen so kurz waren. Man hatte nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kam. Die Staffel ist somit auch schnell durch zu sichten. Es ist auf jeden Fall nicht uninteressant in dieses Gefühlschaos einzublicken.

Workin´Moms Staffel 2 – 13 Folgen

Auch hier – eine etwas andere Serie, die durch die Kürze ihrer Folgen echt angenehm zu schauen sind. Die kann man immer mal dazwischen schieben. Und man mag diese Frauen immer mehr. Sie sind so verschieden und einzigartig. Ich finde es loht sich auf jeden Fall einen Blick. Man muss keine Mutter sein um die Serie zu mögen. Ich freue mich schon auf die 3. Staffel, die schon draussen ist…

Workin´Moms Staffel 3 – 13 Folgen

Hier wird es immer rasanter. Die Herausforderungen Familie und Arbeit und Alltag werden immer schwieriger zu bewältigen. Diese Staffel hab ich wirklich durch gebingt. Die Frauen sind so unterschiedlich, aber alle irgendwie cool. Ich kann diese Serie auf jeden Fall empfehlen. Jetzt hänge ich natürlich in der Luft. Der Cliffhanger war so spannend und weiter geht es erst im nächsten Jahr. Am Anfang musste ich mich wirklich erst an diese Serie gewöhnen, aber so nach und nach wird man süchtig danach. Toll finde ich dass sie so einen bleibenden Eindruck hinterlässt, obwohl die Folgen nicht länger als 20-22 Minuten gehen. Es ist alles wichtige drin und schön kompakt. Das gefällt mir sehr gut.

 

Stranger Things Staffel 2 9 Folgen

Wir hatten lange Pause gemacht bevor wir die 2. weiter geschaut hatten. Das war bisschen doof, da der Einstieg etwas schwierig war. Vieles vergessen. Aber diese Staffel lohnt sich ebenso wie die erste. Es gibt mehrere Erzählstränge, die dann am Ende zu einander finden. Aus verschiedenen Blickwinkeln geschehen unheimlich viel Dinge. Es wird auf jeden Fall super spannend und sehr Actionreich.

Haus des Geldes Staffel 3 – 8 Folgen

Eigentlich war ich schon ein bisschen enttäuscht, dass eine Fortsetzung geplant wurde. Ich fand das Ende so wirklich in Ordnung. Ich muss auch gestehen, die 3. Staffel hat mich am Anfang nicht so geflasht wie die ersten beiden. Die letzten beiden Folgen hatten wieder einen Hauch des Zaubers, den man am Anfang erleben durfte. Natürlich darf man sich diese Staffel nicht entgehen lassen. Sie ist trotzdem sehr spannend. Aber – sie endet mit einem ganz bösen Cliffhanger und das ärgert mich auch wieder ein bisschen, da sich hier heraus kristallisiert, die Serie wird jetzt geschröpft bis keiner mehr wirklich Lust auf sie hat. Sehr schade. Aber solange sie noch spannend gehalten wird, bin ich dabei.

Colony Staffel 1 – 10 Folgen

Ausserirdische haben die Weltherrschaft übernommen. Amerika ist in Kolonien aufgeteilt. Es herrscht Diktatur. In dieser Zeit lebt die Familie Bowman. Will war früher beim FBI und musste untertauchen. Als die Kolonien eingerichtet wurde, wurde einer ihrer drei Kinder von ihnen getrennt. Durch einen Fehler entdeckt die neue Regierung Will und zwingt ihn für sie gegen die Rebellen zu arbeiten. Dafür würde er seinen Sohn wieder bekommen. Ich finde die Serie ziemlich spannend. Es sind zwar einige Folgen dabei, bei denen man denkt, dass sie das ganze einfach nur in die Länge ziehen, aber sie ist trotzdem sehr gut. Die Aliens bekommt man hier nicht zu sehen. Aber sie regieren mit harter Hand. Wobei die Rebellen auch nicht gerade zimperlich sind. Es wird von beiden Seiten oft und tödlich geschossen. Diese Staffel beschäftigt sich hauptsächlich um das Finden der Rebellen. Will ist ein Experte im Finden von Personen. Sie ist spannend genug um einen Blick zu wagen.

Orange is the new black Staffel 7 – Finale Staffel 13 Folgen

Es ist geschafft. Das Ende fand ich jetzt wieder ganz schön. Aber bis dahin haben sich die 13 Folgen ganz schön gezogen. Hier wurde alles was im amerikanischen Rechtssystem schief läuft hinein gepackt. Illegale Einwanderung und den Umgang mit den Menschen. Die Wärter, die die Häftlinge zum Drogenhandel zwingen. Ungerechtfertigte Verurteilungen nur damit ein Exempel statuiert wird. Dann diese Privatisierung der Gefängnisse. Es darf nichts kosten und der Häftling wird nur in Geld aufgewogen. Was passiert mit den Häftlingen, wenn sie raus kommen. Also wirklich voll gepackt. Wenn sie das zwei Staffeln vorher gemacht hätten wäre auch gut gewesen. Meiner Meinung nach hätte hier nach der 4. Staffel ende sein können. Oder halt die 7. zur 5. gemacht werden. Dann war auch noch jede Folge 1 Stunde, die letzte sogar 1:30. Ich finde die 7. Staffel fordert die Fans ziemlich. Nicht unbedingt positiv. Ich habe mich ziemlich durchgequält. Aber wenn man die anderen davor geschaut hat, findet man dann am Ende doch einen schönen Abschluss. Selbst wenn auch viele Schicksale offen blieben – da könnte noch was kommen – Spin off??? Würde mich nicht wundern

Black Spot Staffel 2 – 8 Folgen

Diese Staffel gefiel mir tatsächlich noch besser als die erste. Hier verdichtet sich alles und es geschieht auch mehr. Während sich in der ersten Staffel alles um einen Vermisstenfall dreht, werden hier mehrere Verbrechen getätigt. Und nicht zu vergessen – Was ist da im Wald? Trotzdem hier viel geschieht ist es doch eher eine ruhige Serie. Es wird nicht viel krach gemacht und die Atmosphäre wird dadurch undurchdringlich bedrückend. Villefranche ist ein besonderer Ort. Unter starken Einfluss einer reichen Familie, die meint machen zu können was sie will. Aber rächt sich jetzt die Natur? Villefranche ist auch so ein bedrückendes Städtchen – kein Ort der zum Verweilen einlädt, aber wenn man man mal dort ist, nimmt einen das Städtchen schon ziemlich mit. Ich kann auf jeden Fall sagen – klasse gemacht für die Franzosen. Es ist unheimlich, spannend und faszinierend. Da bemerkt man noch nicht mal die Überlänge, da jede Folge in etwa eine Stunde geht.  Eine dritte Staffel ist schon in Arbeit.

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8 Kommentare zu “Kurzrezi Serien

  1. Pingback: Wochenrückblick 09.09.19-15.09.19 | Ich lese

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